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‎Eybner, Richard, Schauspieler (1896-1986).‎

‎Postkarte des 4. Kriegswinterhilfswerks mit eigenh. U. [Wohl Wien, 1942].‎

‎1 S. 8vo. Mit acht weiteren Unterschriften von u. a. dem Tenor August Jaresch (1902-1984) und dem Baß-Bariton Alois Pernerstorfer (1912-1978). - Papierbedingt etwas gebräunt.‎

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‎Fassbender, Zdenka, Sängerin (1879-1954).‎

‎Eigenh. Brief m. U. Beiliegend Umschlag. Starnberg, 20. VIII. 1910.‎

‎1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Kouvert. An die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1865-1925) in Schliersee: "Vielen, herzlichen Dank für Ihren lieben Brief über den ich mich sehr gefreut habe! Schade dass Sie nicht gekommen sind, denn dadurch ist mir die Freude Ihrer persönlichen Bekanntschaft entgangen. Hoffentlich findet mich einmal eine Gelegenheit Sie kennen zu lernen […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Zierleiste und Initialen. - Ausgebildet von Sophie Loewe-Destinn in Prag, debütierte Faßbender als Sopranistin 1899 am Karlsruher Hoftheater, errang hier bald Erfolge vor allem als Interpretin hochdramatischer Partien und lernte Felix Mottl kennen, dessen Lebensgefährtin sie wurde. 1905 folgte sie ihm an die Münchner Hofoper (seit 1918 Bayerische Staatsoper), deren Mitglied sie bis zu ihrem Rückzug von der Bühne 1931 blieb.‎

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‎Felix, Hans, Schauspieler.‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 2. VI. 1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Teilt der Redaktion des "Wiener Salonblattes" seine Sommerpläne mit.‎

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‎Fellwock, Ottilie, Sängerin (geb. 1877).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Wien, Oktober 1898.‎

‎1 S. 8vo. Auf Trägerkarton. "So gut und schlimm es geh', schling' ich das Seil und singe. (Götterdämmerung)". - Auf Briefpapier mit gedr. Initialen.‎

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‎Ferrari, Emil, Schauspieler (geb.1843).‎

‎Dokument mit eigenh. U. Wien, 1. II. 1875.‎

‎1 S. Folio. Quittung über 48 Gulden "welche Gefertigter als Spielhonorar für umstehende 16 Spielabende pro Jänner d. J. à 3 f aus der Kasse des k. k. Hofburgtheaters richtig erhalten hat […]". Mit dem Verzeichnis der Aufführungen auf der Verso-Seite. - Beschnitten. Mit Kassa- und Registraturvermerken in Buntstift.‎

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‎Ferrari, Emil, Schauspieler (geb.1843).‎

‎Eigenh. Zeugnis mit U. Wien, 8. IV. 1889.‎

‎1 S. 8vo. "Es wird hiermit bestätigt, dass Charlotte Scheffel beinahe zehn Jahre für Kinderrollen im k. k. Hofburgtheater angestellt war, und dass dieselbe im Laufe dieser Zeit immer Talent und Fleiß bekundete. Charlotte Scheffel scheint einer weiteren Ausbildung würdig". Darunter eine signierte Notiz des Schauspielers Josef Lewinsky (1835-1907): "Ich schließe mich der Meinung des Herrn Ferrari an, und halte das Mädchen einer weiteren Ausbildung würdig". - Auf Briefpapier mit gepr Briefkopf. Gefaltet, und mit einer kleinen Fehlstelle (geringe Buchstabenberührung).‎

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‎Fiala, Franz, Schauspieler (1853-1907).‎

‎AQS. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Der Frühling. Es steigen die Glöckchen | aus schmelzenden Eis | und schütteln die Röckchen | halb grün und halb weiß. | Es knarren die Eichen | befreit rauscht der Bach | die Kälte will weichen | der Frühling wird wach".‎

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‎Fichtner, Karl, Schauspieler (1805-1873).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 4. II. 1845.‎

‎3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Karl Remmark (1802-86), Direktor des Landestheaters in Graz: "Nachdem ich mich wegen dem 'deutschen Krieger' erkundigt habe, theile ich Ihnen mit: daß Bauernfeld dieses Stück keiner Bühne, ohne Ausnahme, zu den bisher üblichen Bedingungen überlassen wird. Ich hörte von einem Honorar von 10 bis 12 Ducaten. Wollen Sie mir nun gefälligst schreiben ob ich in der Sache einen Schritt für Sie thun soll oder ob Sie selbst sich an den Commissionär Bauernfelds', Hr Holding […] wenden wollen. Letzteres halte ich für zweckmäßiger da Sie doch das Stück vielleicht zu leichteren Bedingungen erhalten können, denn unter uns gesagt, ich glaube nicht recht, daß von genanntem Honorar gar nichts nachgelassen werden sollte. Das Stück wird für jede Bühne ein Repertoire und Cassastück werden. Wir haben es seit 20ten December bereits 8 Mal gegeben und jedes Mal bei überfülltem Hause, so daß die Casse um 6 ½ Uhr geschloßen werden musste […]". - Fichtner wurde 1823 als Liebhaber an das Theater an der Wien engagiert und debütierte im folgenden Jahr unter Joseph Schreyvogel in Ifflands ‚Herbsttag' am Wiener Burgtheater, dem er bis zu seinem Bühnenabschied 1865 angehörte; seit 1841 war er auch als Regisseur tätig. Zunächst jugendlicher Liebhaber und Charakterschauspieler, "entwickelte sich Fichtner zu einem Salonhelden, der vor allem in den Gesellschaftsstücken Eduard von Bauernfelds große Erfolge feierte und wiederholt im Rahmen von Gastspielreisen in Berlin auftrat" (DBE).‎

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‎Fischer, Karl, Schauspieler und Regisseur (1801-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 11. IX. 1847.‎

‎½ S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1804-1884) in Darmstadt: "Schreibe mir gefälligst ein paar Tage früher wenn bey Euch das letzte Fensterln [von Ignaz Lachner nach J. G. Seidl] wieder zur Darstellung kommt. Meine Frau kommt jedenfalls hin es zu sehen; vielleicht auch ich. Vergiß aber nicht [...]". - Karl Fischer war Oberregisseur des Schauspiels am Karlsruher Hoftheater. - Mit stärkeren Randläsuren und etwas fleckig.‎

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‎Fischer, Karl, Schauspieler und Regisseur (1801-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 22. II. 1864.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "Zu Deinem künstlerischen Ehrentage an welchem Du mit Stolz und Freude auf eine ehrenvolle vierzigjährige Thätigkeit zurückblicken kannst, senden Die die herzlichsten und freundlichsten Glückwünsche drey Deiner ältesten Collegen in hochachtungsvoller Freundschaft: Karl Fischer, Beatrix Fischer, Alexander Hock [folgen die jeweils eh. Unterschriften] Ich habe dich an jenem Tage als Joconde auftreten sehen [...]". - Mit einem kleinen Einriß im linken Rand.‎

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‎Fischer-Frey, Johanna, Sängerin (1867-1907).‎

‎Portraitkarte mit eigenh. U. Wien, 11. III. 1898.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton. Johanna Fischer-Frey kam 1891 ans Theater an der Wien, fand hier "reichliche Förderung seitens der Direktion" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 325, 186) und "war nahezu acht Jahre die erste Operettensängerin an diesem Institut" (ebd.).‎

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‎Förster, August, Schauspieler und Theaterdirektor (1828-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 24. VIII. 1888.‎

‎3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Freund: "Seit Anfang August hab' ich in Ihrer Nachbarschaft - in Unterach - gehaust, ohne eine Ahnung zu haben, daß ich Sie so nahe hatte, wo Sie so leicht erreichbar für mich gewesen wären! Als ich es endlich erfuhr - erfuhr von meinem Sohn, demselben Patron, dessenthalben ich Ihnen jetzt schreibe - war es zu spät. Man sagte mir, daß Sie seit Sonntag vor 8 Tagen abgereist seien! Sie glauben mir gewiß, wenn ich Ihnen sage, daß ich es schmerzlich bedaure, des Vergnügens verlustig gegangen zu sein, einen alten Bekannten und Freund begrüßen zu können und ich bin eitel genug zu glauben, daß auch Sie nicht ungern mit mir wieder einmal geplaudert hätten. Was mich aber veranlasst heute an Sie zu schreiben, ist mein väterliches Interesse. Sie sind, wie ich höre, bei dem neu erstehenden Wiener Volkstheater betheiligt und haben eine einflussreiche und wichtige Stellung bei dem Unternehmen. Nun wollt' ich Sie bitten, Ihr Fürwort bei dem Director Herrn v. Bukoviks für meinen Sohn Heinrich einzulegen, den Sie ja schon als Buben gekannt haben. Ich kann Ihnen - ohne ob väterlicher Schönfärberei erröthen zu müssen - die Versicherung geben, daß er ein tüchtiger Schauspieler geworden ist. Wäre nicht seine Figur so sehr in die Breite gegangen, hätte er gewiß schon eine glänzende Carriere gemacht […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Förster kam nach Stationen in Posen, Bromberg, Stettin, Danzig und Breslau 1850 ans Wiener Burgtheater, an dem er bis 1875 als Schauspieler, seit 1870 auch als Regisseur tätig war; daneben lehrte er als Professor am Konservatorium. Anschließend das Leipziger Stadttheaters leitend, wechselte er 1883 als Mitbegründer und Leiter an das Deutsche Theater Berlin und kehrte 1888 als Direktor an das Wiener Burgtheater zurück. Der Gatte der Schauspielerin Florentine Förster übersetzte Gesellschaftsstücke aus dem Französischen, bearbeitete ältere Stücke und schrieb u. a. 'Der Einfluß der Lessingschen Dramaturgie auf die Einführung Shakespeares in Deutschland'. Vgl. Czeike II, 347.‎

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‎Förster, August, Schauspieler und Theaterdirektor (1828-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 15. V. 1888.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Auskunft, welche ich Ihnen, auf Ihr Verlangen und im Vertrauen auf Discretion, im Folgenden gebe, kann nach Lage der Sache keine umfassende sein. Herr R. Schulz ist seit vor. Septbr. am deutschen Theater engagiert und hat sich als ein braver, gewissenhafter Schauspieler erwiesen. Für die Ansprüche, welche ein erstes Fach an einem ersten Theater stellt, scheint er mir nicht die ausreichende Begabung zu haben. Schaut! Ob wir ihm Unrecht thun, es ist möglich […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Gefaltet. - Förster kam nach Stationen in Posen, Bromberg, Stettin, Danzig und Breslau 1850 ans Wiener Burgtheater, an dem er bis 1875 als Schauspieler, seit 1870 auch als Regisseur tätig war; daneben lehrte er als Professor am Konservatorium. Anschließend das Leipziger Stadttheaters leitend, wechselte er 1883 als Mitbegründer und Leiter an das Deutsche Theater Berlin und kehrte 1888 als Direktor an das Wiener Burgtheater zurück. Der Gatte der Schauspielerin Florentine Förster übersetzte Gesellschaftsstücke aus dem Französischen, bearbeitete ältere Stücke und schrieb u. a. 'Der Einfluß der Lessingschen Dramaturgie auf die Einführung Shakespeares in Deutschland'. Vgl. Czeike II, 347. - Richard Schultz (1863-1928) ging 1887 an das Deutsche Theater in Berlin und 1888 ans Kaiserliche Deutsche Hoftheater in Sankt Petersburg.‎

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‎Förster-Mauthner, Emmy, (vor 1870 - nach 1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. wien, 23. II. 1897.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. "Seit einigen Tagen in Wien, hoffe ich Sie bald von Ihrer Urlaubs-Reise zurückkehrend und werde mich dann sehr freuen, Sie wieder zu sehen […]". - Gefaltet. Auf Briefkarte mit gepr. Initialen. - Nach einem Engagement am Stadttheater in Wien folgten Stationen in Koblenz, Nürnberg und am Deutsche Theater in Budapest, wo sie ihren Ehemann Hans Förster kennenlernte. 1889 zog sie sich von der Bühne zurück, erst nach dem frühen Tod ihres Mannes war sie wieder ab 1893 am Marienbader Sommertheater tätig. Ein Festengagement von 1893 bis 1895 am Dresdner Residenztheater folgte. 1897 gastierte sie am Theater in der Josefstadt, war in Hamburg und trat 1899 in den Verband des Stadttheaters in Brünn.‎

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‎Forchhammer, Ejnar, dänischer Opernsänger (1868-1928).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. Beiliegend Programm und 2 Eintrittskarten. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Die Portraitpostkarte zeigt Forchhammer mit Nane Forchhammer, die ebenfalls auf der Bildseite signiert hat. Beiliegend 2 Eintrittskarten sowie ein Programm zum "Wald-Konzert", welches am 27. Juni 1915 stattgefunden hat.‎

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‎Formes, Margarethe, Schauspielerin (1869-1942).‎

‎2 Pappfächer mit eigenh. Widmung und U. O. O., 21. I. 1888.‎

‎2 Fächer aus Pappe. "Ohne Enthusiasmus wird in der Kunst nichts Rechtes zu Wege gebracht" (Unterschrift verblasst und abgeschabt). "Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können" (signiert "Gretchen").‎

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‎Formes, Margarethe, Schauspielerin (1869-1942).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da Frau Kainz mir sagte, dass Sie mich für eine zweite Bande- Vorlesung angesetzt haben - (ich erwarte noch Nachricht wann diese sein soll, gehe für einige Tage auf eine Jagdhütte zu Freunden, da ich am Zusammenbrechen bin-) so sende ich Ihnen beifolgende Briefe, die ja dann nicht mehr wie eine Beeinflussung aussehen können, mir aber doch Spass machten. Ich habe zuviel gearbeitet, Stunden am Tage, Uebersetzung in der Nacht, man brennt die Kerze an beiden Enden, - es ist nicht gut - alt zu werden! Das heisst für mich - ein Nachlassen der Kräfte zu spüren - alles Andere ist überwunden. Der Sprung in die Endlosigkeit von früher als das Alte kam. Ich glaube im Märchen nennt man das - ein zersprungenes Herz?! Man könnte eine Ballade daraus machen […]". - Gefaltet.‎

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‎Formes, Margarethe, Schauspielerin (1869-1942).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "im Mai muss ein Dichter sich sein Nest bauen, und ich wünsche es Ihnen voller Blüten, warm u. heimlich! Damit sie der Frau und der Welt noch viele schöne Lieder singen, heraus aus Ihrem eigenem Sans soucis! […]".‎

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‎Forst, Grete, Sängerin (1878-1942).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Wien, [Poststempel: 16.VII.1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "In Beantwortung Ihrer freundlichen Anfrage teile ich Ihnen mit, dass ich mich nach Schluss der Opernsaison zunächst auf vier Wochen nach Karlsbad begebe und dann für den Rest der Ferien nach Ostende reise, woselbst ich für die großen internationalen Konzerte im Curhause verpflichtet bin […]". - Forst gab 1900 am Opernhaus in Köln ihr Bühnendebüt als Lucia di Lammermoor. 1902 wurde sie an die Wiener Hofoper berufen, wo sie ihre größten Erfolge feierte. Daneben wirkte die Sopranistin als Konzertsängerin und trat auf Tourneen und den Niederrheinischen Musikfesten in Erscheinung. Später war sie in Wien als Gesanglehrerin tätig. Forst wurde 1942 mit einem Transport jüdischer Einwohner von Wien nach Minsk deportiert und dort ermordet.‎

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‎Forst, Grete, Sängerin (1878-1942).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, Juni 1905.‎

‎210:115 mm. Ganzfigürliche Abbildung der Sängerin aus dem Atelier Mertens, Mai & Cie, Wien. Mit Unterschrift und Widmung auf der Bildseite: "Herrn Dr. Winter zur freundlichen Erinnerung". - Forst gab 1900 am Opernhaus in Köln ihr Bühnendebüt als Lucia di Lammermoor. 1902 wurde sie an die Wiener Hofoper berufen, wo sie ihre größten Erfolge feierte. Daneben wirkte die Sopranistin als Konzertsängerin und trat auf Tourneen und den Niederrheinischen Musikfesten in Erscheinung. Später war sie in Wien als Gesanglehrerin tätig. Forst wurde 1942 mit einem Transport jüdischer Einwohner von Wien nach Minsk deportiert und wurde dort ermordet.‎

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‎Fournier, Antonie, Schauspielerin (1809-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. XI. 1876.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief). 8vo. An den Grazer Theaterdirektor Joseph Pellet: "Als ich vor einigen Jahren die Ehre Ihrer Bekanntschaft machte, waren sie so gütig mich zu versichern, es würde Ihnen angenehm sein mich zu einem Gast bei Ihrer Bühne zu sehen. Leider verboth es mir meine Gesundheit sobald als möglich von Ihrer gütigen Offerte Gebrauch zu machen. Doch da ich gesonnen bin diesen kommenden July zu einem Gastspiel zu benützen so bin ich so frei anzufragen ob Sie diesen Monath noch frei haben und geneigt wären, ihn mir zu einem Gastspiel zu gewähren? […]".‎

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‎Francillo-Kauffmann, Hedwig, Sängerin (1881-1948).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Auf Trägerkarton. Beiliegend Portraitpostkarte. Ganzfigürliche Darstellung der Sängerin mit Widmung "Zur freundlichen Erinnerung" und Unterschrift am unteren Rand des Trägerkartons. - Nach einer Ausbildung bei Franzi Müller und Emilie Dorr in Wien, Aglaja von Orgéni in Dresden und Rosario in Mailand debütierte Francillo-Kaufmann 1898 am Stadttheater Stettin als Sopranistin und war 1899-1903 am Wiesbadener Hoftheater, 1902/03 an der Münchner, 1903-05 an der Berliner Hofoper engagiert. 1905-07 sang sie an der Komischen Oper Berlin, kehrte an die dortige Hofoper zurück und ging 1908 an die Hofoper Wien. 1912-17 Mitglied des Ensembles der Hamburger Oper, unternahm sie danach weltweite Tourneen und wurde durch Beherrschung höchster Sopranpartien bekannt. Francillo-Kaufmann ließ sich 1927 als Gesanglehrerin in Berlin, später in Wien nieder und wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Brasilien aus.‎

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‎Francillo-Kauffmann, Hedwig, Sängerin (1881-1948).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An Richard Stern in Wien "Zur frdl. Erinnerung". Widmung und Unterschrift auf der Bildseite. - Nach einer Ausbildung bei Franzi Müller und Emilie Dorr in Wien, Aglaja von Orgéni in Dresden und Rosario in Mailand debütierte Francillo-Kaufmann 1898 am Stadttheater Stettin als Sopranistin und war 1899-1903 am Wiesbadener Hoftheater, 1902/03 an der Münchner, 1903-05 an der Berliner Hofoper engagiert. 1905-07 sang sie an der Komischen Oper Berlin, kehrte an die dortige Hofoper zurück und ging 1908 an die Hofoper Wien. 1912-17 Mitglied des Ensembles der Hamburger Oper, unternahm sie danach weltweite Tourneen und wurde durch Beherrschung höchster Sopranpartien bekannt. Francillo-Kaufmann ließ sich 1927 als Gesanglehrerin in Berlin, später in Wien nieder und wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Brasilien aus.‎

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‎Francillo-Kaufmann, Hedwig, Sängerin (1881-1948).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 1909.‎

‎135:89 mm. Auf Trägerkarton montiert. Ganzfigürliche Darstellung der Sängerin aus dem Atelier Georg Gerlach, Berlin. Gewidmet "dem liebenswürdigen Herrn Winger, zur freundlichen Erinnerung [...]". - Francillo-Kaufmann debütierte 1898 am Stadttheater Stettin als Sopranistin und war 1899-1903 am Wiesbadener Hoftheater, 1902/03 an der Münchner, 1903-05 an der Berliner Hofoper engagiert. 1908 ging sie an die Hofoper Wien. 1912-17 Mitglied des Ensembles der Hamburger Oper, unternahm sie danach weltweite Tourneen und wurde durch Beherrschung höchster Sopranpartien bekannt.‎

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‎Frank, Eugen, Schauspieler (1876-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, Hietzing, 4. I. 1908.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es ist wirklich sehr liebenswürdig von Ihnen, dass Sie uns wieder eine Einladung zu Ihrem Jour gesandt haben. Wir sagen Ihnen aufrichtigen Dank dafür. Wir hätten so gern die günstige Gelegenheit benützt, in Ihren geschätzten Kreisen bekannt zu werden. - Leider ist auch diesmal ein böser Zufall im Spiele der uns verhindert zu kommen. Meine Frau hat heute Abend im Burgtheater die ‚Rabensteinerin' zu spielen. Ich selbst bin seit längerem an Herrn A. D. Goltz, den früheren Ausstattungschef des Burgtheaters, versagt. Sie werden unter diesen Umständen unser Nichterscheinen gütigst entschuldigen […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen "L. F.". - Frank trat in den Verband des Hofburgtheaters ein, wo er im Mai 1898 debütierte. 1901 heiratete er seine Kollegin Lotte Medelsky.‎

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‎Frank, Katharina, Schauspielerin (1852-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. XI. 1899.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gerne hätte ich Ihrem Wunsche entsprochen, allein die Direction hat an 120 Stücke zur Sichtung vorliegen und da können Sie sich einen Begriff machen, wie einem diesbezüglich entgegnet wird. Anbei erlaube ich mir daher, die 3 mir übergebenen Bücher zu retournieren mit der Versicherung, dass ich Ihnen herzlich gerne zu Diensten gestanden wäre […]". - Frank besuchte nach ihrem Debüt bei einer heimatlichen Schauspielertruppe die Wiener Theaterschule Dorr, kam über das Berliner Viktoria-Theater (1871) nach Potsdam und Bremen und wurde, durch Alexander Sakosch empfohlen, von Heinrich Laube an das Wiener Stadttheater engagiert, wo sie als Hero und Maria Stuart große Erfolge errang. Nach einem Gastspiel 1875 in das Burgtheater-Ensemble aufgenommen, kehrte Frank wegen der Rivalität mit Charlotte Wolter an das Stadttheater zurück, spielte nach dessen Brand in Hamburg, Riga und Stuttgart und war 1887-99 Mitglied der Vereinigten Stadttheater in Frankfurt/Main. Danach ohne festes Engagement, spielte sie 1900 am Wiener Volkstheater, 1901 am New Yorker Irving Place Theater.‎

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‎Franz, Emil, Schauspieler (1808-1875).‎

‎Dokument mit eigenh. U. Wien, 1. XII. 1861.‎

‎2 SS. Folio. Quittung über 45 Gulden, "welche Gefertigter als Spielhonorar für die umstehend verzeichneten neun Spiel-Abende [...] im Monat November 1861 aus der k. k. Hofburtheater Kasse richtig und baar empfangen hat [...]". Auf der Verso-Seite die Liste der Spiel-Abende.‎

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‎Frappart, Louis, französischer Tänzer (1832-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 20. X. 1873.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Winkler: "Comme il n'existe pas dans les archives du théâtre impérial de l'opéra de document concernant des états de service, tu est prié dans ton intérêt de régulariser le plutôt possible ta situation en vers la société des pensions en lui soumettant ton premier engagement ou en faisant appuyer tes prétentions par trois signatures de personnes qui pourraient en justifier […]". - Etwas fleckig.‎

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‎Frappart, Louis, französischer Tänzer (1832-1921).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 31. V. 1894.‎

‎163:110 mm. Bruststück des Tänzers im Halbprofil aus dem Atelier des Photographen Rudolf Krziwanek, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Unterschrift und Widmung auf der Verso-Seite: "A ma chère collegue Madame Herzog […]". - Die Bildseite etwas ausgebleicht.‎

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‎Freisinger, Lucie, Schauspielerin (1868-1896).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 1892.‎

‎165:110 mm. Hübsches Brustbild im ¾ Profil aus dem Atelier Krziwanek, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Verso-Seite mit U. und eh. Widmung an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ohn' Glück und Gunst ist Kunst umsunst!".‎

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‎Fricke, August Ludwig, Sänger (1829-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 25. I. 1881.‎

‎2 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Für die gütige Übermittlung der Grüße von Fr. Dr. Loewe u. Frau Oberst v. Bothwell sage ich Ihnen meinen ergebensten Dank! Ich darf wohl die ergebene Bitte an Ew. Hochwohlgeboren richten, diese Grüße - welche mir eine überraschende Freude bereitet - gelegentlich für mich mit dem Hinzufügen zu erwidern, daß die Mitwirkung in einem Werke des Altmeisters Loewe stets für mich von größtem Interesse ist […]". - Nach seiner Gesangsausbildung bei dem Bariton Hermann Meinhardt in Braunschweig begann Fricke seine Laufbahn als Bassist 1852 am dortigen Hoftheater. Noch im selben Jahr trat er am Stadttheater in Bremen auf, war 1853/54 in Königsberg, 1855/56 in Stettin engagiert, wo der Lieder- und Balladenkomponist Carl Loewe seine weitere künstlerische Entwicklung entscheidend beeinflußte, und gehörte 1856-86 der Berliner Hofoper an.‎

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‎Friedmann, Siegwart, Schauspieler (1842-1916).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, Jänner 1883.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Wahre Schönheit ist nur schöne Wahrheit". - 1863 debütierte Friedmann als Ferdinand im Egmont am Breslauer Stadttheater, war 1864-71 am Kgl. Schauspielhaus in Berlin tätig, danach vorübergehend am Hoftheater von Schwerin. 1872 wurde er von Heinrich Laube an das Wiener Stadttheater engagiert, blieb dort bis 1876 und spielte bis 1879 am Stadttheater in Hamburg. Er kehrte an das Wiener Stadttheater zurück, trat dort bis 1881 auf und gab zahlreiche Gastspiele in Deutschland, Österreich und Rußland, bis er 1893 aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied von der Bühne nahm. F. war Mitbegründer und 1882-93 Sozietär des Deutschen Theaters in Berlin. Zu seinen Hauptrollen gehörten Clavigo, Hamlet, Richard III. und Mephisto.‎

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‎Friedmann, Siegwart, Schauspieler (1842-1916).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Blasewitz, Dresden, Jahreswende 1896.‎

‎1 S. 8vo. "Ein unbekannter Freund ist auch ein Freund. Das hat schon der weise Lessing gesagt u. der hat immer recht gehabt […]". - Mit aufgeklebtem Portraitdruck. Alte Montagespuren auf der Verso-Seite. - 1863 debütierte Friedmann als Ferdinand im Egmont am Breslauer Stadttheater, war 1864-71 am Kgl. Schauspielhaus in Berlin tätig, danach vorübergehend am Hoftheater von Schwerin. 1872 wurde er von Heinrich Laube an das Wiener Stadttheater engagiert, blieb dort bis 1876 und spielte bis 1879 am Stadttheater in Hamburg. Er kehrte an das Wiener Stadttheater zurück, trat dort bis 1881 auf und gab zahlreiche Gastspiele in Deutschland, Österreich und Rußland, bis er 1893 aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied von der Bühne nahm. F. war Mitbegründer und 1882-93 Sozietär des Deutschen Theaters in Berlin. Zu seinen Hauptrollen gehörten Clavigo, Hamlet, Richard III. und Mephisto.‎

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Wien, AT
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‎Friedrich-Hermann, Leo, Schauspieler (1842-1908).‎

‎Dokument mit eigenh. U. Wien, 1. I. 1881.‎

‎1 S. Folio. Quittung über 100 Gulden, "welcher Gefertigter als Garderobengeld […] aus der Kasse des K. K. Hofburgtheaters richtig erhalten hat […]". - Beschnitten (Textverlust) und gefaltet. Mit Kassavermerken in Buntstift. - Der Sohn eines Zahnarztes strebte zunächst eine militärische Laufbahn an, entschied sich jedoch 1863 für den Schauspielberuf und wirkte seit 1869 am Josefstädter Theater, 1870/71 am Theater an der Wien und 1871-83 am Burgtheater in Wien. Von 1874 an war er als Prof. für mündlichen Vortrag und dramatische Darstellung am dortigen Konservatorium, seit 1890 am Sternschen Konservatorium in Berlin tätig.‎

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Wien, AT
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‎Friedrich-Hermann, Leo, Schauspieler (1842-1908).‎

‎Eigenh. Unterschrift (ausgeschnitten). O. O. u. D.‎

‎Ca. 30 x 75 mm. Der Sohn eines Zahnarztes strebte zunächst eine militärische Laufbahn an, entschied sich jedoch 1863 für den Schauspielberuf und wirkte seit 1869 am Josefstädter Theater, 1870/71 am Theater an der Wien und 1871-83 am Burgtheater in Wien. Von 1874 an war er als Prof. für mündlichen Vortrag und dramatische Darstellung am dortigen Konservatorium, seit 1890 am Sternschen Konservatorium in Berlin tätig.‎

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Wien, AT
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‎Friese, Carl Adolf, Schauspieler (1831-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. III. 1883.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Autographensammler: "Ihrem Wunsche entsprechend, sende ich Ihnen hiermit einige Zeilen, die als Autograph von mir Ihrer Sammlung entsprechen mögen. Ich freue mich herzlich, Ihnen damit dienlich sein zu können […]". - Friese kam 1852 als jugendlicher Komiker an das Josefstädter Theater nach Wien, war seit 1859 Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Pest und hatte später ein Engagement am Wiener Carl-Theater. Seit 1863 gehörte er neben Alexander Girardi, Marie Geistinger und Felix Schweighofer dem Theater an der Wien an und siedelte 1889 an das Amberg-Theater nach New York über, wo er bis 1892 als Charakterkomiker auftrat und als Oberregisseur tätig war. Nach seiner Rückkehr nach Wien spielte Friese erneut am Theater an der Wien und leitete eine Theaterschule. Vgl. Czeike II, 419.‎

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Wien, AT
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‎Friese, Carl Adolf, Schauspieler (1831-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. IV. 1893.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. An eine Freundin und Kollegin: "Wie herzlich ich bedaure, daß ich heute bei der theatralischen Feier Deines 150 maligen Auftretens als ‚Altes Weib' in Raimunds ‚Verschwender' Dir nicht zur Seite stehen u. Dir gleich den Anderen meine Huldigung darbringen kann, dazu bedarf es wohl keiner weiteren Versicherung meinerseits. Du weißt es ja, wie hoch ich Dich als Künstlerin schätze, welch' aufrichtige Freundschaftsgefühle ich zu allen Zeiten für Dich im Herzen getragen und Du wirst daher diese wenigen Zeilen als meinen herzlichsten Glückwunsch freundlichst aufnehmen. Wir bleiben die Alten!! […]". - Friese kam 1852 als jugendlicher Komiker an das Josefstädter Theater nach Wien, war seit 1859 Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Pest und hatte später ein Engagement am Wiener Carl-Theater. Seit 1863 gehörte er neben Alexander Girardi, Marie Geistinger und Felix Schweighofer dem Theater an der Wien an und siedelte 1889 an das Amberg-Theater nach New York über, wo er bis 1892 als Charakterkomiker auftrat und als Oberregisseur tätig war. Nach seiner Rückkehr nach Wien spielte Friese erneut am Theater an der Wien und leitete eine Theaterschule. Vgl. Czeike II, 419.‎

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Wien, AT
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‎Fröden, Adolf, Schauspieler (1861-1932).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 1898.‎

‎½ S. 8vo. Auf Trägerkarton. "Immer vorwärts". - Fröden kam u.a. über Innsbruck, Troppau und Graz ans Theater an der Wien und ans Berliner Lindentheater. Von 1893-97 spielte er am Raimundtheater in Wien und seit 1898 am dortigen Kaiser-Jubiläums-Theater. Er trat in den Stücken Karl Costas auf und "gehörte zu den populärsten Wiener Komikern". Nach seinem Abschied von der Bühne gründete er eine Plakatierungsfirma. Vgl. Czeike II, 423 (Frödenplatz; dort mit Geb. Datum 1857).‎

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Wien, AT
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‎Fröden, Adolf, Schauspieler (1861-1932).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 8. XII. 1898.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend eh. Umschlag. An den Komponisten und Kapellmeister Adolf Müller junior (1839-1901) in Wien: "Für Ihre grosse Liebenswürdigkeit danke ich hiermit auf das Allerbeste und Herzlichste! Die Partitur wird demnächst abgeholt werden. Herr Lerch hat die Texte ebenfalls für sehr gut befunden und ich habe ihm dieselben, nachdem er mich versicherte mit Ihnen im Reinen zu sein, überlassen. Ich freue mich schon unendlich darauf neben Ihrem Namen auch den meinen sehen zu können […]". - Fröden kam u.a. über Innsbruck, Troppau und Graz ans Theater an der Wien und ans Berliner Lindentheater. Von 1893-97 spielte er am Raimundtheater in Wien und seit 1898 am dortigen Kaiser-Jubiläums-Theater. Er trat in den Stücken Karl Costas auf und "gehörte zu den populärsten Wiener Komikern". Nach seinem Abschied von der Bühne gründete er eine Plakatierungsfirma. Vgl. Czeike II, 423 (Frödenplatz; dort mit Geb. Datum 1857).‎

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‎Fröden, Adolf, Schauspieler (1861-1932).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 24. XI. 1898.‎

‎1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Portraitpostkarte auf Trägerkarton und eigenh. Umschlag. An den Komponisten und Kapellmeister Adolf Müller junior (1839-1901) in Wien: "Am Jubiläumstheater, an welchem ich engagirt bin, soll Demnächst eine Berg'sche Posse in Scene gehen. Um die Wirkung meiner Rolle zu erhöhen, habe ich, mit Genehmigung, auf den Refrain ‚Ratenweis' ein völlig neues Couplet geschrieben, von welchem ich viel erwarte. Nachdem Sie nun informirt sind, komme ich mit der Bitte Mir die Benützung Ihrer Musik zu diesem Couplet gütigst gestatten zu wollen. Wenn das Couplet sehr gefällt kommt es sicher zu einer Neuauflage, und ich bin gerne bereit die Texte dem Verleger nicht früher zu überlassen ehe er nicht auch mit Ihnen entsprechend paktirt hätte […]". - Fröden kam u.a. über Innsbruck, Troppau und Graz ans Theater an der Wien und ans Berliner Lindentheater. Von 1893-97 spielte er am Raimundtheater in Wien und seit 1898 am dortigen Kaiser-Jubiläums-Theater. Er trat in den Stücken Karl Costas auf und "gehörte zu den populärsten Wiener Komikern". Nach seinem Abschied von der Bühne gründete er eine Plakatierungsfirma. Vgl. Czeike II, 423 (Frödenplatz; dort mit Geb. Datum 1857).‎

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Wien, AT
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‎Fronz, Oskar, Schauspieler und Schriftsteller (1861-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Komponisten und Musikkritiker Josef Heller (1876-1932): "Mein Vater läßt Sie herzlich grüßen und sagen, daß er sich zuerst unseren Entwurf ansehen und anhören will […]". - Fronz debütierte 1879 in Teschen, trat in Meran, Linz und Brünn auf und erhielt 1884 ein Engagement am Wiener Carl-Theater. 1887 wechselte er an das Theater an der Wien und 1891 an das Deutsche Volkstheater. Fronz ist der Gründer des Bürgertheaters, dessen Leitung er 1905 übernahm.‎

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Wien, AT
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‎Fürst, Johann, Theaterdirektor und Sänger (1825-1882).‎

‎Eigenh. Manuskript mit Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1½ SS. 8vo. 2 Strophen aus dem Lied "Es giebt nur a Kaiserstadt s'giebt nur a Wien!": "Es ist schon hübsch lang doch im Kopf is mir bliebn | Es gibt nur a Kaierstadt s'gibt nur a Wien | Das kan[n] man leicht merken das lustige Lied | Wan[n]s angrefit an Wiener sei gmüthliches Gmüeth | Das habn unsere Eltern oft gsungen voll Freud | Den[n] die habn no ghabt viel a bes[s]ere zeit | Es war alles wohlfeil in überfluß s'Geld | Und nie hats der Menschheit an Lustigkeit gfehlt | Drum hat jeder gsungen mit fröhlichen Sinn | Es gibt nur a Kaiserstadt s'gibt nur a Wien [...]". - Fürst erwarb 1862 das Schreyersche Affentheater im Prater und eröffnete darin eine Singspielhalle, die, nachdem er sich mit Joseph Matras zusammengetan hatte, bald Ort des klassischen Wiener Volkssängertums wurde. 1867 gründete Fürst das Fürsttheater und war 1865/66 sowie 1871-77 Leiter des Theaters in der Josefstadt. Er komponierte Singspiele, schrieb Genreszenen und Volksstücke und war als Coupletsänger und Schauspieler tätig. - Beiliegend ein Portraitdruck Fürsts im Profil. - Etwas knittrig und braunfleckig; mit einem kleinen Papierdurchbruch.‎

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Wien, AT
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‎Fuller, Loïe, American actress, dancer and inventor (1862-1928).‎

‎Autograph letter signed. [Vienna], no date.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. "I regret we have no photos of Miss [Isadora] Duncan, but if you wish it, she will permit you to send an artist to sketch her, at 3 tomorrow Saturday […]". - On headed "Hotel Bristol" stationery. Punched holes; a portrait pasted in the upper left corner.‎

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Wien, AT
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‎Fuller, Samuel, American screenwriter, novelist, and film director (1912-1997).‎

‎Portrait photograph (reproduction) signed N. p. o. d.‎

‎128:101 mm.‎

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‎Fuss, Harry, Schauspieler (1913-1996).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, "1 Uhr nachts", 26. VIII. 1949.‎

‎1½ SS. Gr.-4to. An den Theaterdirektor Franz Paul: "Habe heute abds. bis nach Mitternacht vergeblich versucht Sie zu erreichen [...] Ich wurde um 7 Uhr ganz ohne Vorverhandlungen, völlig unvorbereitet von der Nova-Film (Jakoby-Rökk-Film) für den grossen M. Rökk Farbfilm als Partner der R. für die Hauptrolle angefordert; es bietet sich mir dadurch eine einmalige Chance ganz gross in den Film zu kommen und ich bitte Sie inständig lieber H. Dir. Paul mir keine Schwierigkeiten zu bereiten [...]". - Harry Fuss sollte tatsächlich in dem erwähnten Film, der 1950 unter dem Titel "Kind der Donau" in die Kinos kam, als Partner von Marika Rökk, Fred Liewehr und Fritz Muliar zu sehen sein. - Der aus Wien stammende Schauspieler spielte am Raimundtheater, am Bürgertheater, am Stadttheater und am Renaissancetheater und setzte nach Kriegsende seine Laufbahn am Künstlertheater (1945 bis 1947) und am Theater in der Josefstadt (1947/1948) fort; von 1952 bis 1984 gehörte er dem Ensemble des Wiener Volkstheaters an, "wo er in zahlreichen Aufführungen mitwirkte, darunter als Alfred in der österreichischen Erstaufführung von Horváths 'Geschichten aus dem Wiener Wald' am 1. Dezember 1948 mit Karl Skraup und Inge Konradi, eine Aufführung, die einer der größten Theaterskandale der Nachkriegszeit war" (Wikipedia). - Das "Kleine Haus" in der Liliengasse, dem Franz Paul als Direktor vorstand, war von 1946 bis 1950 vom Theater in der Josefstadt als Studiobühne genutzt worden.‎

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Wien, AT
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‎Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).‎

‎Eigenh. Brief. O. O. u. D.‎

‎2 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler.‎

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‎Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. III. 1873.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Schauspielerin Friederike Goßmann [verehel. Gfn. Prokesch von Osten, 1838-1906]: "[…] Wir feiern am 15. d. M den Jahrestag des 40jährigen Wirkens unseres Carl Laroche am Burgtheater, - es ist beschloßen worden, daß wir alle zu einem heitern souper uns um ihn versammeln, und ihn dort unser Theilnahme und Liebe aussprechen. Natürlich hegt Jeder von uns den Wunsch, daß die liebe Fritzi, die Du so manches Jahr neben unserm theuren Jubilar gewirkt […] für diesen Abend auch in unser Mitte zurückkehrst […]". - Seit 1844 zunächst Chorist und Statist, später Schauspieler in der Wandertruppe Heinrich Eduard Bethmanns, wurde Gabillon 1846 von Julius Mosen an das Oldenburger Hoftheater engagiert und spielte als jugendlicher Held und Liebhaber. Seit 1853 nach einem erfolgreichen Gastspiel Mitglied des Wiener Hofburgtheaters, setzte ihn Heinrich Laube als Charakterdarsteller ein (u. a. Hagen Tronje in Hebbels Nibelungen).‎

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‎Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. III. 1875.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie begreifen wohl, daß ich mit der Zeit eine etwas sonderbare Figur spielen dürfte, wollte ich der verzauberten Hose nachlaufen, wie weiland Jason dem goldnen Vlies. Ein verschustertes Kleidungsstück ist eben nicht zu reformieren u. die Sache wird nach u. nach peinlich, wenn Herr Lenz mit gesteigerter Empfindlichkeit immer wieder behauptet: "eine Kleinigkeit wär ja leicht zu ändern" - seine Versprechen aber mit dem besten Willen nicht nachkommen kann. Sie selber stehen auf Seiten des H. Lenz u. glauben ebenfalls, die Schuld läge nur an mir […]". - Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler.‎

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‎Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 2. I. 1887.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Joseph Lewinsky (1839-1924): "Ich bin schließlich zu der Ueberzeugung gekommen, daß ‚Stahl u Stein' ohne Schratt unmöglich. Wir würden das Stück ruinieren - bei aller Schwärmerei für den Schröder haben sich nicht allein Anzengruber zu gedenken - auch Ihr, die Ihr mit so großer Mühe die schwere Geschichte einstudiert verdient alle Anschrift […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler.‎

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‎Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien, 20. I. 1891].‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck. - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu.‎

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