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‎Sturm, Julius, Schriftsteller und Theologe (1816-1896).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. Köstritz, 1879.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Was in verschlossener Brust | Die Saiten machte beben, | Ich sang's in Leid und Lust | Und gab im Lied mein Leben". - Mittig gefaltet. - Zu Recht als einer der "bekanntesten Lyriker [...] unter den protestantischen Theologen des 19. Jahrhunderts" (DBE) geltend, wurden die Gedichte des in Köstritz geborenen Gelehrten u. a. von Franz Schreker, Hugo Wolf oder Max Reger vertont.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Sturz, Helfrich Peter, Schriftsteller der Aufklärung (1736-1779).‎

‎Eigenh. Widmung. O. O. u. D., [wohl zwischen 1777 und 1779].‎

‎1 S. 8vo. Loses Vorsatzblatt eines hier nicht mehr vorhandenen Buches - wohl die "Erinnerungen aus dem Leben des Grafen Johann Hartwig Ernst von Bernstorf" (1777) - mit Sturz' Widmung: "Dem Durchlauchtigsten Herzog von Sachsen Gotha / von dem Verfasser". Beiliegend das Katalogblatt der Sammlung Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. Inhaltsbezeichnung: "Vorstoßblatt eines seiner Bücher mit Dedication für den Herzog von Gotha". Von anderer, noch zeitgenössischer Hand in der Blattmitte, zwischen Widmung und Unterschrift, bezeichnet: "Autograph von Helferich Peter Sturz".‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 850,00 Kaufen

‎Suckow-Calatin, Emma von, geb. v. Pappenheim, Ps. E. v. Niendorf, Schriftstellerin (1813-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Rom, 3. I. 1876.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Viel tausend Dank. Aller Segen mit Euch im neuen Jahr! Schreiben kann ich nicht. Geister schreiben auch keine Briefe. Sie umschweben nur liebend in allen Fernen. Die Rollen sind getauscht. Wir sehnen uns nach dem Frühling von Berlin. Nie, nie mehr im Winter in Rom, in Italien! Sagen Alle Wir hätten Sibirien. Heute ist's besser. Reist nicht nach Ägypten ohne mich […]". - Durch Nikolaus Lenau, Gustav Schwab, Eduard Mörike und Justinus Kerner angeregt, verfasste die "wegen ihrer zahlreichen literarischen Beziehungen im Zeitalter der schwäbischen Spätromantik" (Kosch IV, 2930) bedeutend gewordene Dichterin mehrere Reisebücher, Romane und Novellen. Sie erlag am 7. April 1876 in Rom einem Herzschlag.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kaufen

‎Teuber, Oskar, Schriftsteller und Journalist (1852-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 18. X. 1883.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen "Cousin": "Nur ein colossales Arbeitsmaterial, das nicht von meinem Tische verschwinden wollte, konnte mich so lange zögern lassen, über Ihre liebenswürdige Anregung das verwandtschaftliche Band, welches uns durch Vermittlung meiner Frau umfliegt, in Worten festzustellen. Sind Sie mir also wegen der Verzögerung nicht böse […]". - Teuber mußte aus gesundheitlichen Gründen den Militärdienst quittieren und war anschließend Mitarbeiter von mehreren Grazer Tageszeitungen. Anschließend in der Redaktion des Wiener 'Fremdenblatts' tätig, wechselte er später zum 'Neuen Wiener Tagblatt' und wurde schließlich mit der Leitung der 'Wiener Zeitung' betraut. Teuber schrieb Militärhumoresken (u.a. 'Fräulein Rittmeister', 1898), Dramen (u.a. 'Ulrich von Hutten', 1873) und theatergeschichtliche Monographien (u.a. 'Geschichte des Prager Theaters', 1883). Vgl. Kosch IV, 2972.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Teuber, Oskar, Schriftsteller und Journalist (1852-1901).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. O. O., 10. I. 1898.‎

‎1 S. 8vo. Auf Karton montiert. "Sei wahr, dann bist du klar / Sei echt, dann stehst du recht". - Teuber mußte aus gesundheitlichen Gründen den Militärdienst quittieren und war anschließend Mitarbeiter von mehreren Grazer Tageszeitungen. Anschließend in der Redaktion des Wiener 'Fremdenblatts' tätig, wechselte er später zum 'Neuen Wiener Tagblatt' und wurde schließlich mit der Leitung der 'Wiener Zeitung' betraut. Teuber schrieb Militärhumoresken (u.a. 'Fräulein Rittmeister', 1898), Dramen (u.a. 'Ulrich von Hutten', 1873) und theatergeschichtliche Monographien (u.a. 'Geschichte des Prager Theaters', 1883). Vgl. Kosch IV, 2972.‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Tovote, Heinz, Schriftsteller (1864-1946).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-4to. "Geliebt und geehrt werden von den Menschen, - ob auch von einem Menschen? - von einem Manne, in dem man dann ganz aufging. - Aus: Hilde Vangerow". - Stärkere Faltspur im Mittelfalz.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Traun, Julius von der, d. i. Alexander Julius Schindler, Schriftsteller und Politiker (1818-1885).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 16. VI. 1864.‎

‎1 S. Gr.-8vo. "Sie wünschen etwas von dem Dichter Julius von der Traun! Mir ist in diesen Tagen von ihm nichts gegenwärtig, als der Waidmannsspruch: Was gut ist pfleg' und heg' allweg', | Was schlecht ist schlag' und jag' alltag'! | Alex. Jul. Schindler". - Etwas fleckig und angestaubt und mit einem kleinen Einriß im Mittelfalz.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Trebitsch, Siegfried, Schriftsteller (1869-1956).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris‎

‎2 SS. 8vo. An einen Hrn. Freund: "Eben empfieng [!] ich hier Ihren Brief. Obgleich mit dem seligen Friedmann eigens bedungen war, daß das 'deutsche Theater' nicht in die Competenz seiner Vertriebsrechte fallen könne, weil ich ganz allein mit Dr. Brahms abgeschlossen hatte, bevor er mit Roger in Paris einig war, so bitte ich Sie dennoch, Ihre Forderung zu stellen, die ich sofort erfüllen werde, wobei ich Sie aber daran erinnere, daß Roger für den Vertrieb nur 5% bewilligt hat! [...]". - Gelocht (geringf. Textberührung).‎

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‎Trebitsch, Siegfried, Schriftsteller (1869-1956).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wohl Wien, 15. XII. 1929.‎

‎1 S. Kleines Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962). Siegfried Trebitsch (dies gedruckt) "dankt innigst für Ihr liebes Telegramm".‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Trebitsch, Siegfried, Schriftsteller (1869-1956).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 28. XII. 1928.‎

‎1 S. 4to. An den namentlich nicht genannten Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962) betr. einer Radiovorlesung aus seinen Novellen: "[...] Ich erlaube mir, Ihnen auch gleich mitzuteilen, dass Dr. Paul Wertheimer, bei dem ich sofort angefragt habe, sehr gerne bereit ist, die einleitenden Worte zu sprechen, wie es Rainalter bei Ginzkey getan hat [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Triebnigg, Ella, Schriftstellerin (1874-1938).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, [1. IV. 1920].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952) mit dem Ersuchen um Aufnahme in den Zentralverband christlich geistiger Arbeiter: "[...] Vielleicht weisen Sie mir einen Posterlagschein zu, damit ich den Jahresbeitrag entrichten kann. Ich war schwer leidend [...] nach einer lebensgefährlichen Bauchoperation und wäre einer Unterstützung sehr bedürftig [...]". - Mit Absender- und Eingangsstempel.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Triesch, Friedrich Gustav, Burgtheaterdichter (1845-1907).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Ende März 1904.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. "Autographenalbumsruhm: | Pflanzen im Herbarium. | Manches Blümlein, manches Laub, | Nur zu bald zerfällt zu Staub". - Triesch trat nach dem Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien in ein Großhandelshaus ein, wo er innerhalb weniger Jahre zum Leiter und Prokuristen aufstieg. Unter Pseudonym veröffentlichte Triesch zunächst Gedichte und Novellen in verschiedenen Tageszeitungen und Zeitschriften, wandte sich aber schließlich ganz seiner literarischen Arbeit zu und verfaßte vor allem Lustspiele.‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Triesch, Friedrich Gustav, Burgtheaterdichter (1845-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Baden, 13. VIII. 1880.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es freut mich sehr, daß Sie meiner Thätigkeit so viel freundliche Aufmerksamkeit schenken; ich werde gewiß nicht unterlassen, mich zu geeigneter Zeit an Sie zu wenden [...]". - Triesch trat nach dem Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien in ein Großhandelshaus ein, wo er innerhalb weniger Jahre zum Leiter und Prokuristen aufstieg. Unter Pseudonym veröffentlichte Triesch zunächst Gedichte und Novellen in verschiedenen Tageszeitungen und Zeitschriften, wandte sich aber schließlich ganz seiner literarischen Arbeit zu und verfaßte vor allem Lustspiele. - Mit kleinen Randläsuren und Faltspuren; verso etwas angestaubt.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Triesch, Friedrich Gustav, Burgtheaterdichter (1845-1907).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Friedrich Gustav Triesch (dies gedruckt) "hat sich, sehr verehrter Herr, über Ihre freundlichen Mittheilungen in der 'Abendpost' aufrichtig gefreut und drückt Ihnen für diesen Beweis von Sympathie u. freundschaftlicher Gesinnung seinen herzlichsten Dank aus [...]". - Triesch trat nach dem Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien in ein Großhandelshaus ein, wo er innerhalb weniger Jahre zum Leiter und Prokuristen aufstieg. Unter Pseudonym veröffentlichte Triesch zunächst Gedichte und Novellen in verschiedenen Tageszeitungen und Zeitschriften, wandte sich aber schließlich ganz seiner literarischen Arbeit zu und verfaßte vor allem Lustspiele.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Trojan, Johannes, Schriftsteller (1837-1915).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Berlin, 29. X. 1900.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An Anna Hagen geb. Treichel: " […] Morgen, Dienstag werden Sie von 4 Uhr Nachmittags an uns willkommen sein […]". - Beschnitten (geringer Textverlust). - Der Sohn eines wohlhabenden Danziger Kaufmanns studierte seit 1856 Medizin in Göttingen, dann Philologie in Bonn und Berlin, musste jedoch nach dem Tod seines Vaters das Studium abbrechen und war seit 1862 Hilfsredakteur der "Berliner Montagszeitung". 1866 wurde er Redakteur der politisch-satirischen Berliner Zeitschrift "Kladderadatsch", dessen Chefredakteur er 1886-1903 war. Seine absolute Loyalität gegenüber Bismarcks politischem Kurs trugen ihm dessen Sympathien ein. Nach Bismarcks Demission wiederholt in Konflikt mit den Zensurbehörden, wurde Trojan 1898 wegen Pressevergehens und Majestätsbeleidigung zu einer zweimonatigen Festungshaft verurteilt. 1907 unter Verleihung des Professorentitels rehabilitiert, lebte er seit 1909 als freischaffender Schriftsteller in Warnemünde.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Uhl, Friedrich, Schriftsteller (1825-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. II., o. J. [Poststempel: 1879].‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "[…] Für Herrn Alfred Calgary, Telegrafen Offizial in Innsbruck, im Sommer in Pertisau exponirt, einen sehr gebildeten, verwendbaren Telegrafen-Beamten wurde meine Intervention bei Ihnen dringend erbeten. Er und seine Frau sind aus Wien und haben hier ihre Stützen, hoffen hier gute Ausbildung ihrer Kinder. Der Mann möchte nach Wien versetzt werden und zwar in Zutheilung ausserhalb des Centralamtes wenn möglich. Ich bitte Sie verehrter Herr Graf! Haben Sie die Güte mir mitzutheilen ob Sie die Güte haben können und wollen für den Mann etwas zu thun […]". - Friedrich Uhl war Journalist bei der "Presse" von August Zang, wodurch er in engen Kontakt mit Ministerpräsident Schmerling kam. 1861-1865 war Uhl Chefredakteur des liberalen Blatts "Der Botschafter". Nach Schmerlings Abgang war er als freier Schriftsteller tätig, ging dann zur "Neuen Freien Presse" und arbeitete ab 1872 als Redakteur (später Chefredakteur) der "Wiener Zeitung".‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Uhland, Ludwig, Dichter (1787-1862).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("L. Uhland"). Tübingen, 23. II. 1852.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. An den namentlich nicht genannten Nürnberger Architekten und Künstler Carl Alexander Heideloff (1789-1865), der sich bereits Mitte vorigen Monats mit der Bitte um ein künstlerisches Urteil an Uhland gewandt hatte: Er solle Randzeichnungen zu einer Übersetzung des Dies irae und des Stabat mater liefern, die ein Freiburger Freund, Herr von Stöckern, angefertigt habe; Heideloff hatte sich von seinem Landsmann eine Äußerung zur Druckwürdigkeit der Texte gewünscht. Uhland erwidert: "Verehrtester Freund! Ihr werthes Schreiben kam bei mir an, als ich durch Angelegenheiten einer Vormundschaft auf längere Dauer in Anspruch genommen war. Entschuldigen Sie damit meine verspätete Antwort. - Die mitgetheilten Uebersetzungen haben mir gleich beim ersten Lesen den Eindruck gemacht, daß hier der rechte Ton des alten kirchlichen Gesangs getroffen sei, und das ist zum Voraus eine Hauptsache. Aber auch im Einzelnen, bei der Vergleichung mit den Texten, ergibt sich sinnige Treue und Sorgfalt, ohne daß darunter die freie Bewegung gelitten hätte. Es ist gewiß richtig, gerade da am genauesten zu reimen, wo der Reim, wie in Dies irae, als ein mehrfacher schwierig ist, eben aber durch den wiederholten Anschlag, besonders im Deutschen, welches dessen weniger gewohnt ist, die Aufmerksamkeit des Ohres auf sich lenkt. - Einige Bemerkungen über Einzelstellen habe ich beigelegt. Die versuchten abändernden Fassungen sind nicht so gemeint, als ob damit nun das Rechte gefunden wäre, sie sollten nur meine Absicht positiv ausdrücken und, soweit diese gebilligt wird, das Anlegen der letzten Hand hervorrufen. - Erlauben Sie noch, daß ich Anlaß nehme, eine Sache, die nicht mich selbst betrifft, bei Ihnen in wohlwollende Erinnerung zu bringen. Sie übernahmen es vor mehreren Jahren gefälligst, für unsern Landsmann, Dr. Moriz Rapp, damals in Rotweil, sich zum Behuf des Verkaufs einer ihm zugehörigen Sammlung Riepenhausenscher Handzeichnungen im Kreis Ihrer ausgebreiteten Verbindungen umzusehen. Diese Sammlung, der Ihr kundiges Urtheil einen nicht unbedeutenden pekuniären Werth zuerkannte, wird nahezu das Einzige sein, was dem Eigenthümer, der auf Studien und Reisen Vieles verwendet hat, von der väterlichen Erbschaft übrig geblieben ist. Er lebt hier als Docent an der Universität, mit dem Titel eines Professors, aber ohne den festen Gehalt eines solchen, mit einem kleinen, widerruflichen Wortgeld. Seine ausgezeichnete sprachwissenschaftliche Kenntniß und Begabung, wovon ein Werk, das sich eben im Drucke befindet [d. i. "Vergleichende Grammatik", Bd. 1 (Cotta 1852)], neues Zeugniß ablegen wird, ist zwar wohl geeignet, ihm als Gelehrten Achtung zu verschaffen, nicht aber, da diese Fächer kein zahlreiches Publikum haben, ihm auch ergiebige schriftstellerische oder akademische Honorare abzuwerfen. Seine Gesundheit ist öfters leidend und all dieß zusammen macht es seinen Freunden höchst wünschenswerth, daß ihm für spätere Jahre das Mögliche gewahrt bleibe. Darum würden Sie einem wahren Anliegen derselben erfreulich entgegenkommen, wenn Sie wirklich für jenen ererbten Kunstschatz ein entsprechendes Angebot zu erlangen vermöchten, oder, sofern Sie hiezu keine Aussicht mehr haben, solchen jetzt an Rapp zurückgehen ließen, damit er selbst etwa sich ergebende Gelegenheit zum Verkaufe wahrnehmen könnte. Ich schreibe dieß, ohne dazu von Rapp, der seine eigenen Interessen nur zu wenig betreibt, irgend beauftragt oder veranlaßt zu sein, einzig weil mir sein Geschick am Herzen liegt und ich mich zugleich der freundlichsten Gesinnung von Ihrer Seite stets zu erfreuen hatte. - Indem ich das Manuscript der Lieder hiebei zurückgebe und dem geehrten Uebersetzer mich bestens zu empfehlen bitte, bin ich mit alter Freundschaft und Hochachtung der Ihrige [...]". Uhlands Briefwechsel IV (1916), S. 17f., Nr. 2428 "(Or[iginal] war 1908 im Handel").‎

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€ 2.800,00 Kaufen

‎Ungern-Sternberg, Alexander Frh. von, Schriftsteller (1806-1868).‎

‎Eigenh. Manuskript "Kaiser Heinrich im Spessartwald" mit U. O. O. u. D.‎

‎3½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. 8 strophiges Gedicht "für den Musenalmanach von Schwab und Chamisso": "Als Kaiser Heinrich im Spessartwald / Flüchtig einst irrte in fremder Gestalt, / Da kehrte bei Nacht u. bei Nebelschein / in eine Waldhütt' er zagend ein, / Fand dort beisammen beim Lichtes Schimmer / Ein Mütterlein u. einen Greis im Zimmer / ‚Eilt, bittet er, mir einen Führer zu geben. / Uebers Gebirge, es gilt mein Leben' […]". - Der "Deutsche Musenalmanach" wurde 1833 von Adelbert von Chamisso und Gustav Schwab übernommen und erschien bis 1841. - Der aus einem alten baltischen Adelsgeschlecht stammende Ungern-Sternberg wuchs in einer von der Herrnhuter Brüdergemeine geprägten Umgebung auf, studierte seit 1826 Kameralwissenschaften in Dorpat und erhielt 1830 in St. Petersburg von der Zarin Alexandra ein Stipendium zur Ausbildung als Maler. Vor der Cholera zunächst nach Dresden geflohen, hielt er sich 1831-34 am Hof der Großherzogin Stephanie von Baden in Mannheim auf und wandte sich nach dem Erfolg seiner ersten Novelle "Die Zerissenen" (1832) der Schriftstellerei zu. 1834-41 lebte Ungern-Sternberg in Weimar, ging dann nach Berlin, wo er u.a. im Kreis um Karl August Varnhagen von Ense verkehrte, und arbeitete zeitweise auch als Korrespondent der "Kreuzzeitung". Im Auftrag des russischen Gesandten war Ungern-Sternberg Berichterstatter bei der Frankfurter Nationalversammlung und beim Erfurter Parlament, lebte seit 1850 in Dresden und starb auf dem Gut seines Schwagers.‎

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€ 650,00 Kaufen

‎Urbanitzky, Grete von, Schriftstellerin (1893-1974).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Lanersbach im Zillertal, 21. IX. 1920.‎

‎3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Kollegin: "Es ist natürlich nicht schön von mir, daß ich außer einer Karte diesen Sommer nichts von mir hören ließ und nun schon mit einer Bitte zu Ihnen komme. Aber ich bin in diesem Tirolersommer vom Schreibtisch wenig weggekommen und habe auf Bestellung ein Lyrikwerk und einen Roman vollenden müssen, die zu Weihnachten erscheinen werden, so daß ich ein wenig Angst vor Tinte und Papier hatte. Meine Schwester Isa, Medizinstudentin an der Wiener Universität, ist durch Unterernährung und Überarbeitung an beidseitigem eitrigem Lungenkartarrh erkrankt und der Professor Chosstek verlangt, daß sie 6 Monate Höhenluft und Sonne am Land hat, sonst gibt er ihr nur mehr drei Jahre. Sie können sich unsere Sorge und Angst vorstellen. Nun ist unser armer Papa, der für 4 Kinder zu sorgen hat, außerstande so einen Aufenthalt zu bezahlen. Ich will natürlich nach Kräften helfen, ein teurer Sanatoriumsaufenthalt geht aber über meine Kräfte. Nun möchte ich Sie sehr bitten, sich zu erkundigen, ob man meine Schwester in einem Sanatorium zum halben Preis, oder in einer Fürsorgeanstalt für Kranke unterbringen kann […]". - Die aus einer alten Offiziersfamilie stammende Tochter eines Statthaltereiingenieurs war in der Redaktion des "Wiener Tag" und als Inhaberin des Verlagsbüros Urbanitzky in Wien tätig. Nach dem "Anschluß" Österreichs emigrierte sie, die auch erste Generalsekretärin des Österreichischen P.E.N.-Clubs war, nach Frankreich, wo sie bis 1939 Korrespondentin deutscher und österreichischer Zeitungen war. 1939 ging sie in die Schweiz und arbeitete seit 1951 als Korrespondentin deutscher Zeitungen in Genf. Neben Gedichtbänden und Novellen veröffentlichte sie vorwiegend Romane, darunter "Mirjam Sohn" (1926) und "Durch Himmel und Hölle" (1932); zudem übersetzte sie aus dem Englischen, Französischen und Italienischen.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Urbanitzky, Grete von, Schriftstellerin (1893-1974).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. Wien, 1. V. 1923.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Wir sind uns all durch Ewigkeiten / Ein fremdes Land". - Die aus einer alten Offiziersfamilie stammende Tochter eines Statthaltereiingenieurs war in der Redaktion des "Wiener Tag" und als Inhaberin des Verlagsbüros Urbanitzky in Wien tätig. Nach dem "Anschluß" Österreichs emigrierte sie, die auch erste Generalsekretärin des Österreichischen P.E.N.-Clubs war, nach Frankreich, wo sie bis 1939 Korrespondentin deutscher und österreichischer Zeitungen war. 1939 ging sie in die Schweiz und arbeitete seit 1951 als Korrespondentin deutscher Zeitungen in Genf. Neben Gedichtbänden und Novellen veröffentlichte sie vorwiegend Romane, darunter "Mirjam Sohn" (1926) und "Durch Himmel und Hölle" (1932); zudem übersetzte sie aus dem Englischen, Französischen und Italienischen.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Uz, Johann Peter, Dichter (1720-1796).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ansbach, 12. IX. 1775.‎

‎1 S. 4to. Unveröffentlichtes Schreiben an seinen (namentlich nicht genannten) Freund und Kollegen Gleim: Übersendet die Abrechnung für 15 Exemplare von Gleims didaktischer Sammlung "Halladat oder das rote Buch" (1774). "Hiebey überschicke Ihnen, theuerster Freund, nahmens des Commercien-Commissarius Haueisens, für 15 St. Halladat, 6 fl. 45 cr. Reichsgeld oder ¾ Louisd'or. Es ist ½ Maxd'or, 1 Conventions-Thaler u. 41 xr. Zuschuß. Aus meinem letzten Schreiben werden Sie das Weitere gesehen haben. Hr. Haueisen wird die Besorgung machen, daß Sie dieses Geld, nebst dem 2ten u. 3ten Theil des hiesigen Horaz, erhalten. Er zwingt mich kurz zu seyn, weil er seine Drucksachen auf die Meße fortschicken will. Leben Sie wohl, theuerster Freund, u. vergeßen Sie nicht / Ihren alten treuen Uz". Bereits am 24. Juli hatte Uz Gleim benachrichtigt: "Ich habe Ihre Intention, die mir übermachten 20 Exemplarien [von 'Halladat'] durch den Verkauf in die Hände des Publikums zu bringen, nicht außer Acht gelaßen. Aber der hiesige Buchhändler, Commercien-Commißarius Haueisen, hat nur 15 übernommen, die er zu verkaufen suchen und Ihnen das Geld künftige Michaelis-Meße, durch den Halberstädtischen Buchhändler Grose, übermachen wird. Zugleich sollen Sie den 2ten und 3ten Theil der hiesigen Uebersetzung des Horaz erhalten" (Briefwechsel zwischen Gleim und Uz [Stuttgart 1899], Nr. 149, S. 406). - Am unteren linken Blattrand (etwas unregelmäßig vom Gegenblatt abgerissen) die Unkostenaddition. Verso Empfängervermerk; recto numeriert "163". Mittig gefaltet; etwas braunfleckig.‎

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€ 3.500,00 Kaufen

‎Viebig, Clara, Schriftstellerin (1860-1952).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin-Zehlendorf, März 1909.‎

‎1 S. Qu.-gr.-8vo. "Liege nur recht fest an der Brust der Natur, so bekommst Du andre Augen - sie werden heller!" - Der jüdischen Herkunft ihres Gatten Fritz Theodor Cohn wegen zunehmend Repressalien ausgesetzt, zog die populäre Schriftstellerin 1937 nach Brasilien, kehrte 1940 jedoch wieder nach Deutschland zurück und lebte bis zu ihrem Tod in ärmlichen Verhältnissen. Um die Jahrhundertwende zu den meistgelesenen deutschen Schriftstellerinnen zählend, wurde ihren Bühnenstücken niemals der Erfolg zuteil, den sie mit ihren knapp 50 Romanen erzielte. - Unregelmäßig beschnitten.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Vierordt, Heinrich, Schriftsteller (1855-1945).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Karlsruhe, Dezember 1909.‎

‎1 S. 4to. "Lieb' und Freundschaft sind die Schwingen, | Die uns in den Himmel bringen". - Durch zahlreiche Reisen in beinahe alle europäischen Länder, durch "Reiseimpressionen sowie aus Stoffen aller Epochen, vom klassischen Altertum bis hin zur Gegenwart, gewann er einen Großteil der Motive seiner epigonalen Bildungsbürger- und Naturlyrik im spätromantisch-klassizistischen Stil" (DBE). Schon vor dem Ersten Weltkrieg zum badischen 'neuen Lesebuchklassiker' avanciert, verfaßte er 1914 ebenso "brutale wie triviale Kriegslieder" (ebd.). Als Fundgrube badischer und Karlsruher Geschichten und Anekdoten hingegen gelten zwei seiner Alterswerke ("Das Buch meines Lebens", 1925, und "Aus dem Schattenspiel meines Lebens", 1935). Vgl. auch Kosch IV, 3121f. - Am oberen Rand geringfügig in die erste Zeile hinein beschnitten; stärkere Faltspur im Mittelfalz.‎

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‎Werner, Elise, d. i. Elise Bürstenbinder, Schriftstellerin, 1838-1918.‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Meran, 10. III. 1909.‎

‎1 S. 4to. Die gelbe Dunstwolke dort am Wüstenrande schimmerte jetzt im tiefen Goldton. Es leuchtete und zuckte darin wie von verborgenen Strahlen, und wieder zeigten sich jene Bilder, anfangs nur wie lichte Schemen, aber sie wurden immer klarer, immer deutlicher. Es war, als hebe sich langsam ein Schleier von einer fremden, geheimnisvollen Welt, die sich hinter jenem glühenden Nebel barg. [...]". - Aus ihrem Roman "Fata Morgana". - Mit stärkerer Faltspur.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Westkirch, Luise, Schriftstellerin (1858-1941).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Gardone Riviera, 19. III. 1909.‎

‎1 S. Qu.-kl.-4to. "Vergebens sucht der Mensch des Glückes Quelle | Weit außer sich in wilder Lust. | In sich trägt er den Himmel und die Hölle | Und seinen Richter in der eignen Brust. | Goethe". - Die Tochter eines Kaufmanns war Lehrerin in Hannover und publizierte ihren ersten Roman in der Familienzeitschrift "Daheim". Nach der Auszeichnung mit dem Ehrenpreis der "Wiener Allgemeinen Zeitung" für die Novelle "Der rote Schal" wurde sie Mitarbeiterin der Zeitschriften "Nord und Süd" und "Deutsche Revue". - Tls. etwas unregelmäßig beschnitten.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎[Zedlitz und auf Nimmersatt, Joseph Christian Frh. von, Militär und Schriftsteller (1790-1862)].‎

‎Partezettel und 2 Stahlstiche. Wien, 16. III. 1862.‎

‎1 S. Qu.-4to. Die Einsegnung des Dichters fand am 18. d. Mts. in der Pfarrkirche zu Unserer lieben Frau bei den P. P. Schotten statt, die Beisetzung "sodann auf dem Matzleinsdorfer Friedhofe in eigener Gruft". - Die Stahlstichportraits etwas fleckig, die Parte angestaubt.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Darré, Jeanne-Marie, French pianist (1905-1999).‎

‎Photograph signed. N. p. o. d.‎

‎C. 135:89 mm.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Dohnányi, Ernst von, Hungarian composer, pianist and conductor (1877-1960).‎

‎Autograph letter signed ("Ernest"). Pressburg, 16. I. 1899.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. In German, to an unidentified recipient: "Ich weiss nicht, wieso das Missverständnis entstanden ist; wie ich Dir bereits telegraphierte ist das Concert nicht am 17ten sondern dem 19ten. Gleich nach Empfang Deiner Zeilen habe ich für Euch die 3 letzten Stehplätze gekauft, da die Sitze schon vor 2 Wochen vollständig vergriffen waren [...]".‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kaufen

‎Ferencsik, János, Hungarian conductor (1907-1984).‎

‎Album leaf signed. N. p.‎

‎Oblong small 8vo. 1 p.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 80,00 Kaufen

‎Fonda, Jean, b. Jean Pierre Fournier, pianist.‎

‎Photograph signed. N. p. o. d.‎

‎C. 135:89 mm.‎

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Wien, AT
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€ 200,00 Kaufen

‎Goodhart, Arthur Murray, British composer and organist (1866-1941).‎

‎"Undiscovered History". Autograph musical manuscript signed. N. p. o. d.‎

‎Folio. 2 pp. on 2 ff. 30 bars for voice and piano with the text. - Severe edge flaws.‎

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Wien, AT
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€ 800,00 Kaufen

‎Grünfeld, Alfred, Pianist (1852-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. VI. 1908.‎

‎1 S. 8vo Kündigt der Gattin des Künstlers Hans Stalzer (1878-1940) seinen Besuch an. - Alfred Grünfeld studierte an den Konservatorien in Prag und Berlin und kehrte dann nach Wien zurück. Er wurde als Interpret der Werke Mozarts, Schuberts, Schumanns und Brahms sowie durch seine Konzertparaphrasen der Walzer Johann Strauß’ bekannt, der ihm den Frühlingsstimmen-Walzer widmete.‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Kaufen

‎Heuberger, Richard, Komponist und Musikkritiker (1850-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("R. Heuberger"). Wien, 31. X. 1908.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Nimm' mir's nicht übel. Ich sage Dir spät, aber aus vollstem Herzen Dank für Deine liebe Anteilnahme, die - so viel Liebe mir in diesen Tagen auch entgegengebracht wurde - sich doch in einer besonderen Tonart ausspricht - in einer seltenen Tonart. Nimm also meine knappen Dankesworte auch so auf [...]". - "Als Dirigent mehrerer Wiener Chöre, Lehrer am Konservatorium (1902-07) und Musikkritiker [...] spielte [Heuberger] eine entscheidende Rolle im Wiener Musikleben um die Jahrhundertwende" (DBE). "Als Schubert-Biograph wie als verdienter Chormeister hat er sich ausgezeichnet" (MGG VI, 335). Als Komponist schuf der Vater des Historikers gleichen Namens Opern, eine Operette ("Der Opernball", 1898) sowie zahlreiche Chöre und Lieder. - Faltspuren.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Journet, Marcel, French operatic singer (1868-1933).‎

‎Album leaf signed. Budapest, 1928.‎

‎Oblong small 8vo. 1 p. "En souvenir de mon concert du 28 avril 1928 Budapest". - In pencil.‎

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Wien, AT
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€ 50,00 Kaufen

‎Kummer, Friedrich August, German violoncellist, pedagogue, and composer (1797-1879).‎

‎Autograph title page signed. Dresden, 6 July 1838.‎

‎Oblong folio. 1 page. "Große Fantasie über [struck out: das Kaiserlied und russische Volks-Melodieen] die russische Volks-Hymne und National-Melodieen für das Violoncell mit Begleitung des Orgesters [!] von F. A. Kummer". - Kummer became an acclaimed performer and in 1850 he was appointed as the principal violoncellist at the court chapel after Friedrich Dotzauer retired.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Liszt, Franz, Austro-Hungarian composer (1811-1886).‎

‎Autograph letter signed ("F. Liszt"). No place, 4 February (no year).‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. Asking a cashier to send him two tickets: "Ich ersuche den Herrn Cassir mir gefälligst zwey Parterre Billets für das heutige Conzert zu übersenden".‎

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€ 2.600,00 Kaufen

‎Magaloff, Nikita, Georgian-Russian pianist (1912-1992).‎

‎Photograph signed. N. p. o. d.‎

‎C. 135:89 mm.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Oborin, Lev, Russian pianist (1907-1974).‎

‎Album leaf signed. N. p., 21. X. 1962.‎

‎Oblong small 8vo. 1 p.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Paderewski, Ignacy Jan, pianist, composer and politician (1860-1941).‎

‎Cabinet photograph. N. p. o. d.‎

‎145:102 mm. From the studio of the London Stereoscopic Company.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Reichardt, Gustav, Komponist (1797-1884).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. [Hütte bzw. Gasthaus bei Brienz oder Meiringen], 10. IX. 1824.‎

‎½ S. 4to. Ein Blatt (S. 130/131) aus einem Gästebuch (Hüttenbuch) eines Hauses südlich des Brünigpasses mit mehreren Einträgen von verschiedenen Händen. Der Eintrag Reichardts für den musikalischen Hauswirt besteht aus 2 Notenzeilen (14 Takte) mit unterlegtem Text und 2 Strophen: "Im Wald, im dunklen Wald, wo sanft das Horn erschallt, sitz ich still und denke dein, wo willst du o Geliebte sein! [...]". Unterzeichnet als "Gust. Reichardt aus Berlin / Musikus". Der Musiklehrer und Chorkomponist Reichardt, später Mitarbeiter an Robert Schumanns 1834 begründeter "Neuer Zeitschrift für Musik", wurde 1850 kgl. Musikdirektor. In seinem Haus trafen regelmäßig Künstler wie Felix Mendelssohn Bartholdy und Musikinteressierte zusammen. Reichardts jugendlicher Enthusiasmus für das Bergwandern sollte bei seiner Tour im Folgejahr noch ergiebiger für die Musikgeschichte sein: 1825 vertonte er bei einem Besuch auf der Schneekoppe im Riesengebirge Ernst Moritz Arndts Gedicht "Des Deutschen Vaterland", womit er sich bleibende Bekanntheit erwarb. - Zu den weiteren Einträgern des vorliegenden Blattes zählen u. a. die Herren Lenox und Amory aus New York, der mecklenburgische Adlige von Lützow, J. C. Klüpfel aus Stuttgart, Ferdinand Oppert aus Berlin, der Jusstudent Frey aus Eisenach, der Heidelberger Jusstudent Emil Groos aus Karlsruhe und der Jusstudent Otto Maurer aus Koblenz; außerdem Gäste aus Kreuznach, Hamburg und Altona sowie der Iserlohner Tuchfabrikantensohn Friedrich von Scheibler (1803-28) und seine Reisegefährten Friedrich Theodor Verbeek aus Sachsen und Rudolf Werthemann aus Basel. Scheiblers Eintrag vom 8. September lautet. "Mit innigem Vergnügen verweilen in dieser friedlichen Hütte des braven Schweitzers 3 junge Wanderer, vergeßen der Mühe eines langes Marsches von Stanz über den Brünig und freueten sich des Gesanges der munteren Kinderchen, versammelt am Clavier, auf welchem der Vater sie accompagnierte. Lange lebe derselbe, im Kreise seiner Familie, und genieße ungestört daes Glücks in der herrlichen Natur!" - Etwas fleckig; Faltspuren; im Innenrand etwas fransig.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Ricci, Ruggiero, American violinist (1918-2012).‎

‎Photograph signed. N. p. o. d.‎

‎C. 135:89 mm.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Rosenthal, Moritz, Pianist (1862-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. II. 1932.‎

‎2 SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da Sie davon sprachen, daß ich in der nächsten Saison wieder in Graz spielen möge, will ich Ihnen nur sagen, daß ich bis circa 10. Nov. 1932 in Europa bleibe u. dann voraussichtlich nach U. S. A. gehe. - Ich könnte also ab 1. Okt. (mit Ausnahme des 12.-20. Okt.) bis 8. Nov. in Graz spielen, vorausgesetzt, daß wir jetzt ein Datum bestimmen, denn die Zahl der einlaufenden Anfragen ist immer sehr beträchtlich [...]". - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Rosenthal, Moritz, Pianist (1862-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ryde (Isle of Wight), 15. XI. 1900.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Dear Miss Homes! Your kind letter deserves more than an autograph and I send it to you with much pleasure. Hoping you are making rapid progress in your studies, I am with kindest regards, yours sincerely, / Moriz Rosenthal". - Mit gedr. Briefkopf des Royal Pier Hotel.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Saint-Saëns, Camille, French composer (1835-1921).‎

‎Autograph letter signed ("C. Saint- Saëns"). No place, 11. VI. 1921.‎

‎4to. 1½ pp. To an unnamed addressee about organizing a rehearsal. - With embossed monogram; some damage to edges and punched holes in the margin; reverse with traces of another paper (removed).‎

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€ 850,00 Kaufen

‎Saint-Saëns, Camille, French composer (1835-1921).‎

‎Autograph letter signed. No place or date ("Mardi").‎

‎8vo. 1½ page on bifolium. To a "dear friend", explaining his outburst the previous day where he only wanted to defend a friend: "Mon cher ami, Je suppose que [vous] n'avez pas pu vous laisser atteindre par les [illegible] de mon explosion d'hier et je ne prendrais pas la peine de vous le dire si Durand ne m'avait paru craindre que vous m'ayez mal compris. Sachez que je suis coupable de […] défendre mes amis quand on a la prétention de les juger sans les entendre, et que je vous défendrais à l'occasion avec la même énergie. Quant à la mauvaise opinion que j'ai pu donner de mon caractère […] C'est tant pis pour moi. Tout à vous".‎

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‎Sauer von Aichried, Emil, Komponist und Pianist (1862-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 17. X. 1894.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Marquardt: "Empfangen Sie meinen besten Dank für die Bewältigung der undankbaren Aufgabe, mit deren Lösung ich Ihre besser anzuwendende Zeit in Anspruch genommen habe. Wenigstens ist dieses Monstrum einer Composition nun in dieser Form lesbar. Im übrigen ist ja bekanntermaßen ein Spatz, selbst durch den glänzendsten, gelben Anstrich, noch lange kein Canarienvogel [...]. - Mit kl. Einriß am rechten Rand.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Schipa, Tito, Italian tenor (1889-1965).‎

‎Autograph letter signed. Viareggio, 26. VII. 1958.‎

‎8vo. 1 p. With autogr. envelope. To Sydney Giles: "I am very sorry but as you can imagine I can't remember each date on when [!] I recorded each record you like me to tell you. I think that if you ask at 'His master's voice', maybe you can be satisfied [...]".‎

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‎Schreier, Peter, tenor and conductor (b. 1935).‎

‎Album leaf signed. N. p., [15 March 1969].‎

‎Oblong small 8vo. 1 p. With signatures of Mihály Bächer and Dénes Kovács on verso (dated 1960).‎

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‎Schrödter, Fritz, Tenor (1855-1924).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. Wien, 5. IV. 1902.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Künstler = Könner!? Kritiker = Kenner!? [...]". - Gefaltet. Der aus Leipzig stammende Sänger studierte in Köln, debütierte in Berlin und sang von 1885 bis 1915 im Ensemble der Wiener Hofoper. Zu seinen wichtigsten Partien zählten u. a. David, Max, Turridu, Canio, Eisenstein, Loge, Pinkerton und Hoffmann.‎

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‎Schrödter, Fritz, Tenor (1855-1924).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Die Postkarte zeigt ein Kniestück des Sängers im Rollenkostüm; Unterschrift auf der Bildseite. - Der aus Leipzig stammende Sänger studierte in Köln, debütierte in Berlin und sang von 1885 bis 1915 im Ensemble der Wiener Hofoper. Zu seinen wichtigsten Partien zählten u. a. David, Max, Turridu, Canio, Eisenstein, Loge, Pinkerton und Hoffmann.‎

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