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‎Nawiasky, Eduard, Sänger (1854-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Frankfurt, 18. X., o. J.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Generalsekretär des Wiener Konservatoriums: "Als einstiger Schüler des wien. [sic] Conservatoriums erlaube ich mir eine Bitte an Sie zu richten. Und die ist: wäre es nicht möglich dass ich diesen Winter in einem Gesellschaftsconcert mitwirkte. Ich muss aufrichtig gestehen, dass ich sehr gerne wieder einmal in Wien, wo ich meine Laufbahn begann, wieder [sic] singen möchte und zwar in so einem illustren Ramen [!]. Ich habe in Deutschland in den bedeutendsten Concerten mit größtem Erfolg gesungen, meine Stimme und Vortragsweise eignet sich ganz besonders für den Concertsaal. Ich stehe auch in Unterhandlung diesen Winter in Berlin zu singen […]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. - Nawiasky war nach seiner Gesangsausbildung am Konservatorium Chorist am Stadttheater (Ronacher) in Wien und von 1876 bis 1882 Solist an der Wiener Hofoper. Nawiasky besaß einen großen Stimmumfang, der ihn sowohl für das deutsche wie auch das italienische Fach prädestinierte, und war auch als Liedsänger geschätzt. Nach seinem Bühnenabschied war er als Gesangslehrer in Wien tätig.- Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

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‎Neidl, Franz, Sänger (1858-1926).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Wenzel Marek, K. K. Hofkapellen-Diener in Wien: "Bin leider erkrankt & bettlägerig. Habe Herrn K. K. Hofkapellmeister Jos. Hellmesberger, unter Beischluß eines ärztl. Zeugnißes, dienstliche Meldung erstattet. Herr Görner kann mich nicht vertreten weil er keine Zeit hat […]". - Franz Neidl debütierte 1885 am Reichenberger Stadttheater, ging 1886 nach Königsberg und 1887 an das Stadttheater Köln. Von 1888 bis 1890 war er - als Bariton und Baßbariton besonders in Wagneropern erfolgreich - am Hoftheater Mannheim, anschließend an der Wiener Hofoper engagiert, von wo er 1904 nach schwerer Krankheit Abschied nahm.‎

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‎Neidl, Franz, Sänger (1858-1926).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. [Wien], 28. II. 1894.‎

‎164:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung des Sängers im Rollenkostüm aus dem Atelier Rudolf Krziwanek, Wien & Ischl, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Bildseite mit eh. Widmung "meinem lieben Freund Graf [...]". - Franz Neidl debütierte 1885 am Reichenberger Stadttheater, ging 1886 nach Königsberg und 1887 an das Stadttheater Köln. Von 1888 bis 1890 war er - als Bariton und Baßbariton besonders in Wagneropern erfolgreich - am Hoftheater Mannheim, anschließend an der Wiener Hofoper engagiert, von wo er 1904 nach schwerer Krankheit Abschied nahm. - Leicht ausgebleicht.‎

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‎Nerz, Louis, Schauspieler (1867-1938).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 21. V. 1902].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des "Wiener Salonblattes": "Ich verbringe meine diesjährigen Ferien in Marienbad und Velden am Wörtersee […]".‎

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‎Neuert, Hans, Schauspieler (1838-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 25. IX., o. J.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund: "Ich schulde dir schon seit lange einen Brief. Warum ich so lange dein Schuldner blieb, liegt einzig darin, weil ich bis jetzt immer glaubte und hoffte, ich könnte dir Betreff: 'Am Tage des Gerichts' erfreuliches berichten und zwar mündlich. Nun ist weder das Eine noch das Andere zur That geworden. Du kannst Dir denken, dass es ebenso in meinem Interesse wäre, wenn das Stück zur Aufführung käme, wie in Deinem, allein - ich werde Dir damit nichts Neues sagen - Lang ist heute so und morgen anders. - Heute spricht er selbst darüber, dass wir das Stück geben, und bis morgen ist er wieder anderen Sinnes. - Also was kannst machen! Wie geht es mit Deiner Gesundheit, hoffentlich wieder gut. Ich hatte wiederholt die Absicht diesen Sommer übern Semmering nach Vöslau zu kommen, aber sie wurde mir wiederholt vereitelt, und mein schönes Wien bekomme ich jetzt wohl auch lange nicht zu sehen. Bei dieser Gelegenheit will ich dir auch mittheilen, das [!] der Veteranen Verein Wiesbach den Schlagring aufführte, wofür ich 15 M. verlangte, somit schulde ich Dir eine Mark u. fünfzig Pfennige. - Soll und darf ich Sie Dir in Briefmarken einsenden? […]". - Hans Neuert trat zunächst an verschiedenen kleineren österreichischen und bayerischen Bühnen auf und war von 1861-65 am Münchner Vorstadttheater engagiert. Danach spielte Neuert in Ingolstadt, Tübingen, Heilbronn und Bozen, kam 1870 an das Regensburger Stadttheater und wurde 1872 an das Gärtnerplatztheater in München verpflichtet. Mit diesem Ensemble ging er 1879-93 auf Gastspielreisen und feierte u. a. in Leipzig, Hamburg, Breslau und Wien große Erfolge. Neuert schrieb Volksstücke und bearbeitete die Erzählung "Der Schlagring" (1876) von Therese Messerer (Ps. f. Therese Winkler) für die Bühne. - Vermerk verso dat. 25. IX. 1891.‎

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‎Neuert, Hans, Schauspieler (1838-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 6. X. 1899.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Einer alten Sammlernotiz zufolge an den Schauspieler und Regisseur Ludwig Martinelli: "Meinen besten Dank für Ihr liebevolles Entgegenkommen. So viel der Mühe habe ich nicht verlangt, um so mehr habe ich Ihnen zu danken. - Betreff Gastspiel läßt sich vielleicht später reden, muß mich erst mit der Direktion ins Benehmen setzen. Vorerst spielt Herr Klein[,] früher am Raimundtheater, die Rolle des Einsam […]". - Bei dem erwähnten Stück mag es sich um den Schauspieler Josef Klein (1862-1927) und bei dem Stück um eine Bühnenfassung von Anzengrubers "Der Einsam" gehandelt haben. - Hans Neuert trat zunächst an verschiedenen kleineren österreichischen und bayerischen Bühnen auf und war von 1861-65 am Münchner Vorstadttheater engagiert. Danach spielte Neuert in Ingolstadt, Tübingen, Heilbronn und Bozen, kam 1870 an das Regensburger Stadttheater und wurde 1872 an das Gärtnerplatztheater in München verpflichtet. Mit diesem Ensemble ging er 1879-93 auf Gastspielreisen und feierte u. a. in Leipzig, Hamburg, Breslau und Wien große Erfolge. - Mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Neumann-Schönfeld, Luise Gräfin von, Schauspielerin (1818-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Meinem eigenen Urtheile nicht trauend habe ich Ihre Arbeit einem wohlwollenden Sachverständigen [!] Manne zu lesen gegeben der meine Meinung theilt darin dass Ihr Stück von Talent zeugt aber nicht von Bühnenkenntniß, dass Sie sich sollten mit irgend einem unsrer bedeutenden Dichtern [!] bekannt zu machen suchen, der Sie zugleich aufmuntert und belehrt. Ich dachte in Ihrem Sinne zu handeln - und reichte es nicht ein, weil Dr. Laube so vielfach in Anspruch genommen ist, und bei seiner bedeutenden Beschäftigung unmöglich Zeit hat sich ein Talent heranzuziehen, Ihr Stück aber in seiner jetzigen Form als unpracktisch [!] zurückweisen würde […]". - Die Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger erhielt Schauspielunterricht bei ihrer Mutter und spielte seit 1835 am Hoftheater in Karlsruhe. Nach einem Gastspiel am Hofburgtheater in Wien 1838 wurde sie dorthin verpflichtet und war seit 1840 Hofschauspielerin. Seit ihrer Heirat 1856 trat sie nicht mehr auf, lebte in Graz, seit 1869 vorwiegend in Wien und Kremsmünster. - Knittrig und eingerissen. Mit Spuren alter Faltung und Brandspuren am linken Rand.‎

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‎Neumann-Viertel, Elisabeth, Schauspielerin (1900-1994).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Grundlsee, 3. IX. 1949.‎

‎1½ SS. Gr.-4to. An den Theaterdirektor Franz Paul: "Hier in meinem schönen Eckerl in Grundlsee sehe ich nur selten eine Zeitung. Aber gestern brachte mir ein Gast die 'Weltpresse' - und zu meiner Freude sehe ich, daß Ihr langgehegter Wunsch wieder so was wie Theater zu machen sich zu erfüllen scheint! Ich gratuliere Ihnen! Und hoffe, es wird so schön wie unsre 'Verlorene Melodie' von anno dazumal. Dabei fällt mir ein, daß bisher noch nichts wegen des besprochenen Interviews geschehen ist? Herbstbeginn ist ohnehin günstiger. Wieso nennt man mich eigentlich nicht bei dem Ensemble der 'Verlorenen Melodie'? Schade, diese Rolle war mir so lieb und schließlich meine letzte vor Hitler [...]. - Elisabeth Neumann-Viertel begann ihre Laufbahn an den Münchner Kammerspielen, spielte in Berlin unter Max Reinhardt, Erwin Piscator und Leopold Jessner, kehrte 1934 nach Wien zurück und trat im Kabarett "Literatur am Naschmarkt" auf. "1938 emigrierte sie in die USA, spielte u. a. in Victor Gruens antifaschistischem Revuetheater und in der Viennese Theater Group, arbeitete im deutschsprachigen Rundfunkprogramm des 'Aufbau' und trat später am Broadway und in Hollywood-Produktionen auf. 1949 kehrte sie mit ihrem Mann Berthold Viertel, den sie im Exil kennengelernt hatte, nach Europa zurück und erhielt Engagements an den Münchner Kammerspielen, am Wiener Burgtheater und am Schauspielhaus Düsseldorf. Neumann-Viertel wirkte u. a. in Bob Fosses Musicalfilm 'Cabaret' und in der Fernsehverfilmung der 'Geschichten aus dem Wiener Wald' (1964) von Ödön von Horváth mit" (DBE). - Das "Kleine Haus" in der Liliengasse, dem Franz Paul als Direktor vorstand, war von 1946 bis 1950 vom Theater in der Josefstadt als Studiobühne genutzt worden.‎

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‎Nhil, Robert, Schauspieler (1858-1938).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 13. X. 1893.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton montiert.‎

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‎Nhil, Robert, Schauspieler (1858-1938).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit 2 montierten Photographien. Ein Zitat aus Hermann Sudermanns Erstlingsdrama "Die Ehre" (IV. Akt, 2. Szene), das nach seiner umjubelten Premiere am Berliner Lessingtheater i. J. 1889 Sudermanns Ruf begründete, neben Gerhart Hauptmann der bedeutendste Dramatiker des Naturalismus zu sein: "Jedes Ding auf Erden hat seinen Tauschwerth". - Mit Spuren alter Faltung.‎

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‎Nicklass-Kempner, Selma, Sängerin (1849/1850-1928).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. (4 Zeilen). 8vo. Auf Trägerkarton montiert. "Es schwinden jedes Kummers Falten | So lang des Liedes Zauber walten [...]". - Die Schülerin Jenny Meyers debütierte 1870 als Amina in Bellinis "La Sonnambula" an der Kroll-Oper. Nach Engagements in Augsburg, Aachen und Leipzig war Nicklass-Kempner seit 1873 als Koloratursopranistin am Deutschen Opernhaus in Rotterdam tätig, ehe sie 1883 nach Wien ging, wo sie den Fabrikanten Georg Nicklass heiratete. Seit 1884 unterrichtete sie Gesang, zunächst am Konservatorium der Stadt Wien, seit 1895 am Sternschen Konservatorium in Berlin. - Leichte Abklatsch- und Wischspuren, Spur einer alten Faltung.‎

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‎Nicolini, Carlo, Sänger (1834-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 24. XII. 1871.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Vermutlich an den Photographen Fritz Luckhardt mit Dank für die Zusendung von Photographien und Karten, wobei Nicolini besonders die "Elisabeth"-Karte gefalle und er um Zusendung vier oder fünf weiterer solcher Karten nach Berlin ersuche, wo er sich noch bis 7. Jänner aufhalte: "Je viens vous remercier des photographies que vous m'avez envoyées; je les trouve charmantes surtous les cartes dites Elisabeth - si vous pouviez m'en envoyer encore 4 où 5 d'aller là, à Berlin où nous serons jusqu'au 7 Janvier. Je vous serais bien reconnaisant […]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

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‎Niedt, Ernst, Schauspieler (1844-1902).‎

‎Briefausschnitt mit eigenh. U. Wien, 19. IV. 1894.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Mit je einer weiteren U. von Bernhard Baumeister und Hermann Thimig.‎

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‎Raabe, Hedwig, Schauspielerin (1844-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Lübeck, 4. III. 1878.‎

‎1 S. 8vo. auf Trägerkarton. An einen Herrn Fränkel: "Die Leute erdrücken sich beinah um Sitze zu erhalten […]". - Hedwig Raabe, die schon als Kind am Magdeburger Stadttheater spielte, begann ihre Bühnenlaufbahn 1859 am Hamburger Thalia-Theater, wirkte danach u. a. am Wallnertheater in Berlin und am Burgtheater in Wien und kam 1864 nach St. Petersburg. 1883 wurde sie Mitglied des Deutschen Theaters in Berlin, wo sie vorwiegend im Fach der Salondame und der Naiven tätig war. - Mit schönem silber-blauen Monogramm.‎

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‎Raabe, Hedwig, Schauspielerin (1844-1905).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 8. XI. 1870.‎

‎65:130 mm. Auf Trägerkarton montiert. "Die Kunst schafft Beifall! Doch aller Beifall - keine Kunst". - Hedwig Raabe, die schon als Kind am Magdeburger Stadttheater spielte, begann ihre Bühnenlaufbahn 1859 am Hamburger Thalia-Theater, wirkte danach u. a. am Wallnertheater in Berlin und am Burgtheater in Wien und kam 1864 nach St. Petersburg. 1883 wurde sie Mitglied des Deutschen Theaters in Berlin, wo sie vorwiegend im Fach der Salondame und der Naiven tätig war.‎

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‎Nilsson, Christine, schwedische Opernsängerin (1843-1921).‎

‎Dokument mit eigenh. U. Wien, 23. IV. 1878.‎

‎1 S. Folio. "Quittung ueber 3000 francs […] welche Gefertigte aus der Cassa des k. k. Hof-Operntheaters pro - richtig erhalten zu haben hiermit bestätigt, u. z. als Contractl. Vergütung für Theater Garderobe […]". - Kassen- und Registraturvermerke in Buntstift. Etwas knittrig und mit kleinen Löchern durch alte Heftung.‎

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€ 250,00 Kopen

‎Nilsson, Christine, schwedische Opernsängerin (1843-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Mont Dore, 9. VIII. 1881.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Beiliegend ein eh. adressierter Umschlag. An eine Louise Lauw in Wien mit Dank für deren Zeilen und mit lieben Grüßen an eine Familie Fischof. Auguste (d. i. Auguste Rouzard, Christines Ehemann) hätte sie nach Mont Dore begleitet, wo sie eine Kur mache, sei aber bald nach Vichy zurückgefahren: "C'est au Mont Dare que j'ai reçu votre aimable petit mot dont je vous remercie sincèrement. Je suis heureuse de voir que vous ne nous oubliez pas ni nous, ni la gentille et aimable famille Fischof - remerciez tous de ma part je vous prie - Auguste est venu m'accompagner ici mais il est reparti aussitôt pour Vichy […] Je resterai sans doute ici encore une quinzième de jours afin de finir la cure commencée […]".‎

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‎Nissen, Hermann, Schauspieler (1857-1914).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], 22. VI. 1907.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Teilt der Redaktion des Wiener Salonblatts seine Urlaubsziele "Kissingen und Norderney" mit. - Die Unterschrift leicht verschmiert.‎

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€ 60,00 Kopen

‎Nötel, Louis, Regisseur und Schauspieler (1837-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. VIII. 1881.‎

‎1 S. 8vo. An einen Herrn Hesse: "Ihrem Wunsch entsprechend richte ich diese Zeilen an Sie und wünsche von ganzem Herzen, dass Sie dem anspruchslosen deutschen Poeten Ihr Wohlwollen auch für die Zukunft erhalten möchten […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; gefaltet. - Nötel schloss sich 1853 der reisenden Theatergesellschaft Friedrich Kaisers an, debütierte in Merseburg und spielte in den folgenden Jahren in zahlreichen europäischen Städten. 1878 wurde er Mitglied des Burgtheaterensembles, ging 1881 als Oberregisseur und Dramaturg an das Wiener Ringtheater und kehrte nach dem Ringtheaterbrand an das Burgtheater zurück. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Nötel, Louis, Regisseur und Schauspieler (1837-1889).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 28. XII. 1878.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Verlag Rosner in Wien, wohl über seine Publikation "Der Deutsche Michel": "Von meinem Buche sind folgenden Mitgliedern des Hofburgtheaters bereits Exemplare zugegangen: Herrn Baron von Dingelstedt, Sonnenthal, v. La Roche, Lewinsky, Gabillon, Schreiner […] Niemandem Anderen, haben Sie also die Güte nach Ihrem Ermessen an die übrigen Mitglieder Exemplare zu schicken […]". - Nötel schloss sich 1853 der reisenden Theatergesellschaft Friedrich Kaisers an, debütierte in Merseburg und spielte in den folgenden Jahren in zahlreichen europäischen Städten. 1878 wurde er Mitglied des Burgtheater-Ensembles, ging 1881 als Oberregisseur und Dramaturg an das Wiener Ringtheater und kehrte nach dem Ringtheaterbrand an das Burgtheater zurück. - Mit kleinem Textverlust durch Ausschnitt der Briefmarke‎

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‎Novelli, Ermete, Schauspieler (1851-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. In italienischer Sprache. - Beiliegend ein eigenh. addressierter Umschlag mit gedr. Adresse.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Nowotny, Aurel, Schauspieler und Gewerkschafter (1881-1947).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. I. 1932.‎

‎1 S. Gr.-4to. An ein Fräulein: "Sie waren immer so reizend und charmant zu mir, dass es mich nicht überraschen konnte besonders bei der liebenswürdigen Vermittlung von Frau Berta Nüchtern meine Bitte um den Klavierauszug von 'Freischütz' so schnell erfüllt zu sehen. Haben Sie vielen Dank dafür! [...]".‎

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€ 120,00 Kopen

‎Nowotny, Aurel, Schauspieler und Gewerkschafter (1881-1947).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., Jänner 1927.‎

‎1 S. 71 x 115 mm. Briefkarte mit Neujahrswünschen an eine namentlich nicht genannte Adressatin.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Nowotny, Aurel, Schauspieler und Gewerkschafter (1881-1947).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An Hans Nüchtern: "Herrliche Grüsse vom Hamburger Hafen". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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€ 95,00 Kopen

‎Oberländer, Helene, Opernsängerin (geb. 1876).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 29. V. 1907.‎

‎1 S. 8vo. An die Redaktion des "Wiener Salonblattes": "Ihrer frdl. Aufforderung zufolge teile ich Ihnen mit dass ich heute Abend zu 3 wochentlichem Curgebrauche nach Carlsbad reise, von dort für einige Zeit nach Ischl um dann noch bis zum Beginn der nächsten Spielsaison in Wien eine Reise durch die Schweiz u. Tirol zu machen [...]". - Helene Oberländer war von 1905-1911 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper.‎

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€ 40,00 Kopen

‎Ochsenheimer, Ferdinand, Schauspieler und Lepidopterologe (1767-1822).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. I. 1821.‎

‎2 SS. 4to. "Ich habe den Auftrag von meinem Freunde Koberwein von Ihrem köstlichen Ohrenbalsam, der hier schon vielen Leuten wohlthätig gewesen ist, sechs Fläschchen für ihn zu verschreiben. Hätten Sie also die Güte, diese 6 Fläschchen unter seiner Addresse - an Herrn Josef Koberwein, Regisseur und Schauspieler des k. k. Hoftheaters in Wien, - sobald als möglich auf die fahrende Post zu geben […] Ich lebe hier sehr glücklich, hauptsächlich als Vater von 5 Kindern, die alle äußerst brav sind. Mein ältester Sohn, Wilhelm, ist seit 2 Jahren Lieutenant bey unserer trefflichen Artillerie, und steht jetzt in Verona! Der zweyte, Franz, wird dasselbe im kommenden Frühling, da er einer der besten Mathematiker im Bombardier Corps ist. Zwey kleinere werden ihnen folgen. Unser Kaiser, den ich sehr oft spreche, weil ich beschäftigt bin, die Insekten der k. k. Naturalienkabinets in eine systematische Ordnung zu bringen, ist mir sehr gewogen, so auch alle Prinzen des Kaiserhauses, welche die Naturwissenschaft lieben. Beym Theater habe ich mich, was hier sehr selten ist, in meinem Werthe erhalten, obgleich die Sucht, alle Tage aufzutreten, etwas nachgelassen hat. Meine Frau glänzt als geschäftige Hausregentin und so geht alles gut […]". - Nach einem Studium in Mainz, das er mit der Promotion zum Dr. phil. abschloß, übernahm Ochsenheimer eine Hofmeisterstelle in Mannheim, wandte sich dann der Bühne zu und debütierte 1795 in Ansbach. Als Mitglied verschiedener Schauspieltruppen kam er über Dresden und Leipzig 1807 an das Wiener Hofburgtheater, an dem er als Schauspieler und seit 1818 als Regisseur bis zum Ende seiner Bühnenlaufbahn tätig war. Bekannt wurde er vor allem als Lepidopterologe. - Sehr guter Erhaltungszustand.‎

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‎Olzer-Netcke, Marie, Schauspielerin (fl. 1875).‎

‎Gedr. Formular mit eigenh. Eintragungen und eh. U. Wien, 31. VII. 1876.‎

‎1 S. Folio. Quittung über 125 Gulden, "welche Gefertigte aus der Cassa des k. k. Hof-Operntheaters pro Juli 876 richtig erhalten zu haben hiermit bestätigt […]". - Mit Kassen- und Registraturvermerken in Buntstift und Ausschnitt der Wertmarke.‎

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€ 40,00 Kopen

‎Onegin-Hoffman, Sigrid, Opernsängerin (1889-1943).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎70:105 mm. 1911 debütierte Onegin als Konzertsängerin, gab 1912 ihr Bühnendebüt als Carmen an der Hofoper in Stuttgart und war 1919-22 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper in München. Später war sie an der Metropolitan Opera in New York verpflichtet und gastierte an der Grand Opéra in Paris, an der Covent Garden Opera in London sowie an den Staatsopern in Berlin und Wien.‎

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€ 40,00 Kopen

‎Onegin-Hoffman, Sigrid, Opernsängerin (1889-1943).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Die Signatur auf der Bildseite. - 1911 debütierte Onegin als Konzertsängerin, gab 1912 ihr Bühnendebüt als Carmen an der Hofoper in Stuttgart und war 1919-22 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper in München. Später war sie an der Metropolitan Opera in New York verpflichtet und gastierte an der Grand Opéra in Paris, an der Covent Garden Opera in London sowie an den Staatsopern in Berlin und Wien.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Burg auf Fehmarn, 9. IX. [1928].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit Grüßen von einem Aufenthalt auf der Insel Fehmarn: "[...] In ungefähr einer Stunde geht wieder der Dampfer in See zu 3½stündiger Fahrt [...]". - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE). - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("O."). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Wir danken herzlichst für alles Gute und Schöne und grüßen weihnächtlich! […]". - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).‎

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‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Mauerbach, 29. VIII. 1929].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüße aus Karlsdorf an den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962). Mit einer Notenzeile. - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).‎

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‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Maria Wörth], o. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüße aus Maria Wörth an den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962). Mit einer weiteren Unterschrift. - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kopen

‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Linz], o. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüße aus Linz an den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962). - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).‎

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Wien, AT
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€ 40,00 Kopen

‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Schriftsteller K. F. Kremata: "In Bereitschaft sein ist alles. Hamlet" - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Orgeni, Aglaja, Sängerin und Gesangspädagogin (1841-1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 10. XII. 1908.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie erhalten morgen das gewünschte Bild […]". - Die einem ungarischen Adelsgeschlecht entstammende Aglaja Orgéni erhielt ihre Gesangsausbildung bei Pauline Viardot-Garcia in Baden-Baden, debütierte 1865 als Amina in Bellinis "La Sonnambula" an der Hofoper in Berlin und kam 1866 an die Covent Garden Opera in London, wo sie große Erfolge als Lucia di Lammermoor, Violetta in La Traviata und Martha feierte. In den folgenden zwei Jahrzehnten trat Orgéni an allen großen europäischen Bühnen auf, war von 1873 bis 78 an der Hofoper in München engagiert und galt als eine der führenden Koloratricen ihrer Generation. Infolge einer Erkrankung Ende der siebziger Jahre mußte sie einige Zeit pausieren und widmete sich dann dem Konzertgesang. 1886 ließ sich Orgéni als Gesangspädagogin in Dresden nieder und erhielt 1908 als erste Frau eine Professur am dortigen Kgl. Konservatorium, an dem sie bis 1914 lehrte. Zu ihren Schülerinnen gehörten u. a. Erika Wedekind, Edyth Walker und Margarethe Siems. Seit 1914 war Orgéni als Pädagogin in Wien tätig.‎

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‎Orloff, Ida, Schauspielerin (1889-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879-1922): "Wirklich nur mein vollkommener seelischer Zusammenbruch kann es entschuldbar machen dass ich selbst Ihren so allgemein-gefeierten Geburtstag vorübergehen ließ ohne Lebenszeichen u. ohne Zeichen meiner wahrlich aufrichtigen Freundschaft und Verehrung für Sie. Wo Sie doch aber anerkannte Meisterin im Verstehen der Menschen sind glaube ich es Ihnen zumuten zu dürfen auch heute noch meine Wünsche für Sie entgegenzunehemen, nicht wahr? […]". Sie berichtet weiters von der Trennung von ihrem Ehegatten, und von ihrem neuen Lebensgefährten, den sie bald heiraten wolle. - Nach dem Besuch der Wiener Theaterschule Otto von Otto Brahm, dem Direktor des Berliner Lessing-Theaters, entdeckt und engagiert, übersiedelte sie noch im selben Jahr nach Berlin, wo sie Gerhart Hauptmann näher kennen lernte. Weit über die Dauer ihrer Beziehung hinaus sollte sie sein Werk beeinflussen: Neben den für sie verf. Dramen "Und Pippa tanzt!" und "Kaiser Karls Geisel" trägt eine Reihe weiterer Bühnen- und Romanfiguren (Wanda, Melitta, Hamida, Siri etc.) ihre Züge. Ab 1910 am Wiener Burgtheater, konnte sie jedoch an ihre frühen Erfolge nicht mehr anschließen. Am 23. Juli 1907 heiratete sie ihren Jugendfreund Karl Satter. 1908 wurde die Ehe von Ida und Karl geschieden, allerdings lebten die beiden zehn weitere Jahre zusammen. 1933 emigrierte sie mit Franz Leppmann, ihrem zweiten Ehemann, sowie ihrem gemeinsamen Sohn nach Italien, wo sie keine Arbeit fand und schnell in finanzielle Schwierigkeiten kam.‎

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‎Orloff, Ida, Schauspielerin (1889-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], [Poststempel: 25. I. 1919].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879-1922): "Wenn es Ihre Gesundheit erlaubt würde ich mich riesig freuen Sie Montag d. 27. bei uns zu sehen. Abends. Herr Gutmann etc. kommt auch […]". - Nach dem Besuch der Wiener Theaterschule Otto von Otto Brahm, dem Direktor des Berliner Lessing-Theaters, entdeckt und engagiert, übersiedelte sie noch im selben Jahr nach Berlin, wo sie Gerhart Hauptmann näher kennen lernte. Weit über die Dauer ihrer Beziehung hinaus sollte sie sein Werk beeinflussen: Neben den für sie verf. Dramen "Und Pippa tanzt!" und "Kaiser Karls Geisel" trägt eine Reihe weiterer Bühnen- und Romanfiguren (Wanda, Melitta, Hamida, Siri etc.) ihre Züge. Ab 1910 am Wiener Burgtheater, konnte sie jedoch an ihre frühen Erfolge nicht mehr anschließen.‎

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‎Ortner-Kallina, Elisabeth, Schauspielerin (1910-2004).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. III. 1941.‎

‎1 ½ SS. 8vo. An den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961): "Ich habe nur armselige Worte, die meine tiefe Erschütterung nicht ausdrücken können! Aber Du weißt, wie ich von ganzen Herzen mit Dir fühle und dass mir unsagbar leid ist bei dem Gedanken an Deinen großen Schmerz! - Meine innigste Teilnahme ist mit Dir! Gott schütze Dich lieber, lieber, guter Paul, und sei in treue gegrüßt von Herzen […]". - Bereits seit ihrem 18. Lebensjahr spielte Kallina im Ensemble des renommierten Wiener Burgtheaters, wo sie im Laufe der Jahre weit über hundert verschiedene Rollen verkörperte.‎

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‎Paak, Vali, Schauspielerin.‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. O. O., [Poststempel: 4. VI. 1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Ich spiele bis 15. Juli im Carltheater, dann gehe ich nach Norderney, dann nach Aussee, und treffe am I. September in Berlin in meinem neuen Engagement ein […]".‎

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‎Pácal, Franz, Sänger (1865-1938).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Nepomuk, 24. III. 1901.‎

‎1 S. 8vo. mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An den k. k. Hofoperndiener R. Frank: "Ersuche dich meine Gage 666 Kr. 6 H. nach üblichen Abzügen zu beheben, bei mir im Hause 77 Gulden Miethe zu bezahlen und den rest nach Abzug von 3 Kronen Trinkgeld für dich, an mich her nach Nepomuk freundlichst schicken zu wollen […]". - Pácal studierte zunächst Violine am Prager Konservatorium und spielte 1887-92 im Orchester des dortigen Nationaltheaters. Nach Gesangunterricht in Prag und Wien ging er 1892 als Chorist ans Kölner Opernhaus und kam über die Stadttheater von Bremen und Graz 1895 an die Wiener Hofoper.‎

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‎Pagin, Ferdinand, Sänger (1863-1945).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Wien, 15. IV. 1897.‎

‎105 x 65 mm. "(Goethe) Nimmer sich beugen, Kräftig sich zeigen, Rufet die Arme der Götter herbei". - Zunächst Schauspieler, wurde Pagin bei Patzelt-Norini in Wien zum Tenor ausgebildet. 1885 debütierte er am Carltheater, war dann Operettensänger am Stadttheater in Heidelberg, in Nürnberg und trat 1886-91 am Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin auf. Anschließend am Residenztheater in Dresden tätig, wurde er 1892 an das Theater an der Wien engagiert, wo er zahlreiche Operettenrollen übernahm.‎

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‎Pagliero, Camilla, Tänzerin (1859-1925).‎

‎Hs. Dokument mit eigenh. U. Wien, 1. V. 1879.‎

‎1 S. Folio. Quittung über 58 Gulden, "welche Gefertigte als Gehalt den 15.-30. April 879, aus der Casse des k.k. Hofopernthaters richtig erhalten hat". - Kassa- und Registraturvermerke in Buntstift. Textverlust durch Ausschnitt. - Als Solotänzerin der Hofoper (1879-1901) gehörten Plantine ("Melusine"), Prinz Carnaval ("Sonne und Erde"), Aminta ("Sylvia") sowie die Braut in "Wiener Walzer" und der Böse Friedrich in "Struwwelpeter" zu Paglieros Glanzrollen.‎

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‎Pagliero, Camilla, Tänzerin (1859-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Turin, o. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. "Le mie più distinte e sinceri felicitazioni […]". - Als Solotänzerin der Hofoper (1879-1901) gehörten Plantine ("Melusine"), Prinz Carnaval ("Sonne und Erde"), Aminta ("Sylvia") sowie die Braut in "Wiener Walzer" und der Böse Friedrich in "Struwwelpeter" zu Paglieros Glanzrollen.‎

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‎Pallenberg, Max, Schauspieler (1877-1934).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎52:77 mm. Auf der Verso-Seite einer Visitenkarte des Primararztes Wiesel. - 1904 von Josef Jarno ans Theater in der Josefstadt engagiert, kam Pallenberg 1908 als Operettenkomiker ans Theater an der Wien und ging später nach München. 1914 von Max Reinhardt ans Deutsche Theater nach Berlin verpflichtet, erzielte er dort seinen künstlerischen Durchbruch und wurde rasch zu einem der bekanntesten Charakterkomiker seiner Zeit. In den zwanziger Jahren häufig auf internationalen Gastspielreisen zu sehen, trat Pallenberg auch wiederholt in Wien auf und hatte hier in der von Hugo von Hofmannsthal für ihn geschriebenen Titelrolle der 1923 uraufgeführten Komödie 'Der Unbestechliche' einen triumphalen Erfolg. Vgl. Öst. Lex. IV, 483.‎

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‎Pallenberg, Max, Schauspieler (1877-1934).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien], 1. VI. 1907.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des "Wiener Salonblattes": "Ich habe heuer so gut wie keine Ferien! Jetzt mit dem Jarno-Ensemble nach Graz, dann absolviere ich Gastspiele in Ischl, Hall, Pressburg u. von 10/7 - 31/8 am Hoftheater in Mannheim bei den Operetten-Festspielen"! Also - traurige Ferien […]". - 1904 von Josef Jarno ans Theater in der Josefstadt engagiert, kam Pallenberg 1908 als Operettenkomiker ans Theater an der Wien und ging später nach München. 1914 von Max Reinhardt ans Deutsche Theater nach Berlin verpflichtet, erzielte er dort seinen künstlerischen Durchbruch und wurde rasch zu einem der bekanntesten Charakterkomiker seiner Zeit. In den zwanziger Jahren häufig auf internationalen Gastspielreisen zu sehen, trat Pallenberg auch wiederholt in Wien auf und hatte hier in der von Hugo von Hofmannsthal für ihn geschriebenen Titelrolle der 1923 uraufgeführten Komödie 'Der Unbestechliche' einen triumphalen Erfolg. Vgl. Öst. Lex. IV, 483.‎

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€ 150,00 Kopen

‎Pálmay, Ilka, Sängerin (1859-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 22. III. 1899.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihnen für Ihr Anerbieten dankend bitte ich Sie sehr mir Ihre Composition oder Texte, für den Berliner Wintergarten am 1ten April in die Margarethenstrasse 5, Wien zusenden zu wollen. Ich rechne bestimmt darauf! Am 31ten März bin ich in Wien zurück […]".‎

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‎Pálmay, Ilka, Sängerin (1859-1945).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎105:165 mm. Bruststück der Sängerin aus dem Atelier Szekely, Wien. Die Bildseite signiert.‎

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‎Paltauf, Richard, Pathologe (1858-1924).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Die Unterschrift am rechten oberen Rand des Blattes.‎

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‎Pansa, Eugen, Schauspieler (geb. 1847).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 1898.‎

‎1 S. 8vo. "Klug sein ist viel, gut sein ist mehr, gerecht sein ist Alles!" - Auf Karton montiert.‎

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