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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien], 5. II. 1872.
1 S. 8vo. Sagt eine Einladung ab, "da mein Katarrh derartige Dimensionen angenommen hat, daß ich mich nicht auszugehen wage u. Mittwoch auch die Vorstellung abändern werde […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 25. XI. 1897.
2 SS. Qu.-8vo. "In aufrichtiger Freude Ihr dramatisches Werk kennen zu lernen, bitte ich Sie mir Mittwoch den 1. December um 3 Uhr das Vergnügen Ihres Besuches zu schenken […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Sagt eine Einladung ab: "Ist das schön? Ist das edel? Mich einzuladen, wenn ich beschäftigt bin?! […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien], 7. III. 1888.
1 ½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Heute hatte ich die redlichste Absicht nach der Vorstellung endlich, nach so langer Zeit, den Abend […] bei Ihnen zuzubringen - leider ist es mir abermals nicht vergönnt, da ich, wie Freund Sonnenthal Ihnen bezeugen kann, sehr leidend bin und kaum weiß, ob u. wie ich meine Rolle zu Ende führen werde […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. XII. 1884.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Die ganze Zeit über hatte ich die Absicht Ihnen für Ihren so überaus liebenswürdigen Brief meinen besten, wärmsten Dank persönlich auszusprechen; nun bin ich durch einen heftigen Kehlkopf-Katarrh an das Zimmer gefesselt […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Mein Diener, der durch neun Jahre in meinen Diensten stand, ist mir vorgestern […] durchgebrannt. Sie haben keinen Begriff von dem Drunter u. Drüber in meinem Hause, so daß ich eigenhändig Alles sichten u. ordnen muß […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Notiz mit U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. "Habe Contrakt erhalten. Beste Grüße [...]". - Gefaltet. - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich (eigentl. Emmerich Magyar), d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Widmung mit U. Graz, 28. IX. 1875.
1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton. "Nur dem ergiebt die Kunst sich willig, der sich willig ihr ergiebt […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Römpler, Alexander, Schauspieler (1860-1909).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 2. XII. 1898.
102 x 61 mm. "Hehle nimmer mit die Wahrheit! / Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue; / Doch, weil Wahrheit eine Perle, / Wirf sie auch nicht vor die Säue". - Alexander Römpler war Schauspieler und Regisseur am Wr. Burgtheater, Lehrer am Wr. Konservatorium für Musik und Darstellende Kunst und mit Hedwig Bleibtreu verheiratet, die das gemeinsame Haus in der Spöttelgasse 71 nachdem ihr Mann 1909 an einem Herzleiden verstorben war, an Arthur Schnitzler verkaufte.
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Römpler, Alexander, Schauspieler (1860-1909).
Portraitphotographie mit eigenh. U. Wien, Juli 1897.
105:65 mm. Brustbild im Halbprofil, die oberen Ecken beschnitten. Unterschrift auf der Bildseite. - Etwas abgegriffen. - Alexander Römpler war Schauspieler und Regisseur am Wr. Burgtheater, Lehrer am Wr. Konservatorium für Musik und Darstellende Kunst und mit Hedwig Bleibtreu verheiratet, die das gemeinsame Haus in der Spöttelgasse 71 nachdem ihr Mann 1909 an einem Herzleiden verstorben war, an Arthur Schnitzler verkaufte.
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Roger, Gustave, Sänger (1815-1879).
Eigenh. Brief mit U. Lemberg, 21. IV. 1868.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an den Dramatiker Salomon Hermann von Mosenthal (1821-1877): "Merci, mon cher Mosenthal, de votre bonne lettre, je pense que les détails que vous me donnez sur l'opera et F. Schubert en Castélli sont suffisants, ils doivent servir à éclaircir une question litigieuse à Paris, entre deux auteurs relativement à la priorité d'une œuvre… qu'ils n'ont faite ni l'un ni l'autre! Je ne savais pas, mon cher ami, le malheur qui vous a frappé: je comprends la douleur qui vous avez du ressentir et je m'arrête ici, me reprochant presque de la réveiller. La proposition que vous me faite relativement au Conservatoire me prouve une fois de plus l'intérêt affectueuse attachée à cette place étaient capable de me faire une position hors ligne à Vienne, je ne l'accepterai avec plaisir mais pour l'instant rien ne presse. J'ai repris la carrière active de chanteur avec un succès qui dépasse mes espérances. Comme vous l'avez appris j'ai été extrêmement fêté en Hongrie […]". - Zu Leben und Werk des bekannten Opernsängers vgl. ABF I 904, 74, 200-212.3
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Rokitansky, Hans Frh. von, (Sänger und Gesangspädagoge, 1835-1909).
Eigenh. Brief m. U. Wien, 24. VII. 1909.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Umschlag. An W. Marek vom K. K. Hofburg Musik-Archiv: "Bitte beheben Sie für mich die 8 Raten meines Gehaltes (Januar 1909 bis inclusive August 1909) […]". - Der Sohn des aus Königgrätz stammenden großen Anatomen Karl Frh. von Rokitansky erhielt schon in jungen Jahren von seiner Mutter Maria (geb. Weis) - die in ihrer Jugend eine bekannte Konzertsängerin gewesen war - Gesangsunterricht, der in Paris bei Lablache (dessen Enkelin er 1865 ehelichen sollte) vervollkommnet wurde. Nach seinem Debut in London, wo er noch noch öfters gastieren sollte, ging er nach Paris, Florenz, Mailand, Turin, Genua und Bologna; 1862-64 am Prager Landestheater verpflichtet, kam er 1864 an die Wiener Hofoper, der er bis 1893 angehören sollte (vgl. ÖBL IX, zit. n. DBA II 1091, 58).
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Rokitansky, Hans Frh. von, (Sänger und Gesangspädagoge, 1835-1909).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. X. 1906.
2 SS. 8vo. An einen "alten Freund" bezüglich einer Ausstellung des Malers Josef Berres Edler von Perez (1821-1912) in der Galerie Miethke: "Mit diesen Worten möchte ich dich recht inständig gebeten haben, den, oder die Herren Kunstkritiker in ihrem Urtheile über die, von meinem 86 Jahren zählenden alten Freunde Berres bei Miethke ausgestellten 30 Bilder dahin gütigst zu beeinflussen, daß sie nicht zu strenge ihres Amtes walten! Berres ist der Sohn jenes Professors, bei dem mein gottseliger Vater noch Anatomie studierte; vielleicht erwacht eine gewisse Pietät in den Kreisen der Intelligenz für den Sohn Berres? […]". - Der Sohn des aus Königgrätz stammenden großen Anatomen Karl Frh. von Rokitansky erhielt schon in jungen Jahren von seiner Mutter Maria (geb. Weis) - die in ihrer Jugend eine bekannte Konzertsängerin gewesen war - Gesangsunterricht, der in Paris bei Lablache (dessen Enkelin er 1865 ehelichen sollte) vervollkommnet wurde. Nach seinem Debut in London, wo er noch noch öfters gastieren sollte, ging er nach Paris, Florenz, Mailand, Turin, Genua und Bologna; 1862-64 am Prager Landestheater verpflichtet, kam er 1864 an die Wiener Hofoper, der er bis 1893 angehören sollte (vgl. ÖBL IX, zit. n. DBA II 1091, 58).
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Roland, Ida, Schauspielerin (1881-1951).
Eigenh. Postkarte m. U. [Schloß Würting bei Offenhausen], o. D.
½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Dank und Grüße an Fräulein Schmiedel von der Wiener Werkstätte.
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Roll, Anton, Schauspieler und Regisseur (1835-1906).
Eigenh. Widmung mit U. Prag, März 1883.
1 S. Qu.-8vo. "Kopf ohne Herz macht böses Blut, / Herz ohne Kopf thut auch nicht gut; / Wo Glück und Segen soll gedeih'n, / Muß Kopf und Herz zusammen sein. Diese Lebensregel hat besonders der dramatische Künstler zu beachten; die Arbeit des Kopfes darf nie die Stimme des Herzens ersticken […]".
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Romberg, Hermann, Schauspieler (1882-1929).
Postkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
Unterschrift auf 1 S. Qu.-8vo. Eh. Adresse auf der Verso-Seite. Signierte Postkarte an Arthur Holländer. Beschnitten. - Hermann Romberg war von 1913 bis 1923 am Wiener Burgtheater tätig; im Film war er nur einmal, in Jacob und Luise Flecks 1916 entstandenem 'Armer Teufel' zu sehen.
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Rosen, Katharina, Sängerin.
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. ("Mittwoch").
2 SS. 8vo. An einen Baron: "Für Ihre liebenswürdige Bereitwilligkeit tausend Dank! Darf ich mich - d. h. meinen Laurin weiter an Ihr mildes Herz legen? Vielleicht liesse sich doch irgend ein Weg finden, um ihn von dieser Einöde fortzubringen und er wird sich erlauben bei Ihnen demnächst vorzusprechen […]".
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Rossi, Ernesto, italienischer Schauspieler (1827-1896).
Eigenh. Brief mit U. Mailand, 16. I. 1858.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. In italienischer Sprache.
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Rott, Carl Mathias, Schauspieler (1807-1876).
Eigenh. Widmung mit U. Brünn, 22. IX. 1857.
1 S. Qu.-8vo. Seinem "neuen jungen Kunstgenossen Lewinsky" (wohl Schauspieler und Regisseur Josef Lewisnky, 1835-1907): "Es wird der Geist die Dichtung sanft belehren, / Vereint ein ernster Wille edles Streben, / Verständig suche stets das Einfach-Klare, / dann mit dem Schönen find'st du auch das Wahre!".
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Rubini, Giovanni Batista, italienischer Opernsänger (1795-1854).
Eigenh. Brief mit U. London, 5. V. 1839.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief). 4to. An einen Herrn Binder in Amsterdam: "j'ai remis votre lettre à M. Laporte qui m'a répondu qu'il avait fait banquera et que vous deviez bien le savoir que par conséquent vous n'avez droit à rien, et qu'il est inutile que vous lui écriviez d'avantage. Je regrette de ne pouvoir faire ce que vous désirez rapport aux 25 lires que vous me demandez j'ai en plusieurs malheurs ayant mal placé mon argent, et maintenant il me faut le plus grand ordre pour faire face à mes engagements […]".
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Rübsam, Richard, Sänger (1870-1931).
Blatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
92 x 55 mm. Rübsam trat bereits im Alter von 18 Jahren als Konzertsänger auf und debütierte 1891 am Stadttheater in Aachen. 1892-95 war er in Sondershausen, 1895-97 in Posen engagiert und gehörte 1897-1902 der Hofoper in Dresden an. Später war er in Reichenberg, Halle/Saale, Königsberg, Essen und Berlin-Charlottenburg tätig.
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Schneider, Jenny, Schauspielerin (geb. 1868).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 30. IX. 1898.
1 S. 8vo. auf Trägerkarton. "Ihre Zeilen sind wohl nicht an die richtige Adresse gekommen, denn ich bin jetzt in Wien noch gar nicht aufgetreten".
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Schneider, Louis, Schauspieler und Schriftsteller (1805-1878).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. An den Schauspieler Beckmann: "Ungemein leid thut es mir, heute durch die starke Rolle, besonders aber durch einen unerträglich heftigen Schnupfen verhindert zu sein in deiner Gesellschaft den Abend zu genießen. Ich hatte mich sehr darauf gefreut. Will ich aber gewissenhaft sein so muß ich mich für die Vorstellung vom Sonnabend in Potsdam erhalten. Du bist heute zum erstenmale unter einer Gesellschaft von Leuten die ich sehr hochzuachten und zu schätzen Ursache habe, und die du bald ebenso liebenwürdig finden wirst. Wenn ich sie nicht kenne, so werden Sie dich nicht auffordern, etwas vorzutragen. Alle eben deswegen mach einmal eine Ausnahme und lege dich selbst ins Zeug […]".
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Schönchen, Amalie, Sängerin und Schaupielerin (1836-1905).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. I. 1894.
2 SS. 8vo. "Ihrer freundlichen Aufforderung zu Folge werde ich in ein paar Tagen die gewünschte Skizze einsenden; leider war es mir wegen beruflicher Beschäftigung bisher nicht möglich […]". - Amalie Schönchen gab ihr Debüt in Hannover für eine plötzlich erkrankte Sängerin als zweite Dame in Mozarts "Zauberflöte", war dann bis 1859 als Soubrette und Mezzosopranistin in Hannover, Wiesbaden und Nürnberg tätig und wechselte im Alter von 28 Jahren ins Fach der "Komischen Alten". 1871 wurde sie nach München an das Theater am Gärtnerplatz verpflichtet, 1893 ans Wiener Raimund-Theater in Wien und wechselte drei Jahre später an das Hofburgtheater, wo Katharina Schratt eine ihrer Kolleginnen war.
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Schönchen, Amalie, Sängerin und Schaupielerin (1836-1905).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. II. 1903.
115 x 85 mm. "Anknüpfend an meine Anfrage gelegentlich des Jours bei Gutmann, erlaube ich mir nun die Anfrage zu wiederholen u. gleichzeitig um Angabe des Namens u. der vorzutragenden 2 Programm Nummern zu ersuchen […]". - Amalie Schönchen gab ihr Debüt in Hannover für eine plötzlich erkrankte Sängerin als zweite Dame in Mozarts "Zauberflöte", war dann bis 1859 als Soubrette und Mezzosopranistin in Hannover, Wiesbaden und Nürnberg tätig und wechselte im Alter von 28 Jahren ins Fach der "Komischen Alten". 1871 wurde sie nach München an das Theater am Gärtnerplatz verpflichtet, 1893 ans Wiener Raimund-Theater in Wien und wechselte drei Jahre später an das Hofburgtheater, wo Katharina Schratt eine ihrer Kolleginnen war.
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Schönchen, Amalie, Sängerin und Schaupielerin (1836-1905).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 17. II. 1896.
163:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin im Rollenkostüm aus dem Atelier des Photographen Joh. E. Hahn, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Widmung auf der Verso-Seite: "Zur Erinnerung an das schöne Künstlerfest". - Amalie Schönchen gab ihr Debüt in Hannover für eine plötzlich erkrankte Sängerin als zweite Dame in Mozarts "Zauberflöte", war dann bis 1859 als Soubrette und Mezzosopranistin in Hannover, Wiesbaden und Nürnberg tätig und wechselte im Alter von 28 Jahren ins Fach der "Komischen Alten". 1871 wurde sie nach München an das Theater am Gärtnerplatz verpflichtet, 1893 ans Wiener Raimund-Theater in Wien und wechselte drei Jahre später an das Hofburgtheater, wo Katharina Schratt eine ihrer Kolleginnen war.
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Schönchen, Amalie, Sängerin und Schaupielerin (1836-1905).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. Berchtesgaden, August 1904.
1 S. 121 x 57 mm. Dankt "für die wohlgemeinten Wünsche zum 70ten Geburtstage den sie im besten Wohlsein zu erleben das Glück hatte". - Amalie Schönchen gab ihr Debüt in Hannover für eine plötzlich erkrankte Sängerin als zweite Dame in Mozarts "Zauberflöte", war dann bis 1859 als Soubrette und Mezzosopranistin in Hannover, Wiesbaden und Nürnberg tätig und wechselte im Alter von 28 Jahren ins Fach der "Komischen Alten". 1871 wurde sie nach München an das Theater am Gärtnerplatz verpflichtet, 1893 ans Wiener Raimund-Theater in Wien und wechselte drei Jahre später an das Hofburgtheater, wo Katharina Schratt eine ihrer Kolleginnen war.
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Schöne, Hermann, Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 7. VI. 1895.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Herrn von Spiegl: "Herzlich gerne sende ich Ihnen die gewünschte Unterschrift. Ob ich mich Ihrer erinnere? Sie hatten Ihren ersten freien Sonntag als Theresianist bei Hartmanns verbracht, u. waren sehr vergnügt gewesen. Aber als es Abend wurde, u. Papa zur Rückkehr in's Theresianum mahnte, da stiegen Ihnen die Thränen auf, u. in der Verlegenheit darüber zogen Sie den funckelnagelneuen Degen, fuchtelten damit herum u. kämpften so erfolgreich gegen die unmännlichen Thränen. Das hübsche Bildchen hat sich mir fest eingeprägt […]".
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Schöne, Hermann, Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. XII. 1870.
4 SS. 8vo. "Nachdem ich Ihre mir sehr werthen Zeilen v. 7. d. M. empfangen, war ich sogleich bemüht, für Hrn. Reicher zu wirken. Ich darf die Sache für geordnet ansehen. Haben Sie die Güte, Hrn. R. beiliegende Karte zu geben, mir der Weisung dieselbe Hrn. Generalsekretär Dr. Bezecny zu überreichen. Nur möchte ich mir erlauben, eine Bitte beizufügen. Lassen Sie meiner Intervention gegen Jedermann strengstens Geheimniß bleiben […]".
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Schöne, Hermann, Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. XII. 1892.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Josef Lewinsky (1835-1907): "Du bist ein goldner Mensch! Als ich die Schriftzüge auf deinem Briefe erkannte, wusste ich um was es sich handelte. Sorge dich nicht um mich - die Freude über deine Zeilen ist größer als der Schmerz wegen einer entgangenen guten Rolle. Solche Schmerzen muß man beim Theater überwinden lernen. Wer ist übrigens mehr gerupft worden als Du? Auch für mich sind dir einige hübsche Federn gerupft worden. Freue dich also des alten Habakuk u. sei versichert, dass ich ihn dir von Herzen gönne. Dein Briefchen aber hebe ich mir auf, damit es Zeugenschaft ablege für wahrhafte Collegialität […]".
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Schöne, Hermann, Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. X. 1902.
3 SS. 8vo. An den Schauspieler Josef Lewinsky (1835-1907): "'Der du die Liebe bist' - ja, ich meine dich - ich danke dir lebhaft für den neuen Liebesbeweis, den du mir durch Übersendung der Gottschall'schen Erinnerungen an Laube gegeben. Ein gut geschriebener Artikel des alten, adeligen - wenn auch nicht altadeligen Dichters. Hauptsächlich hat mich der Laube der 30ger u. 40ger Jahre, der Mann der ‚eleganten Welt' interessiert; mancher mir noch unbekannte Zug ergänzt nun das Bild unseres Haupt-Mannes. Was Gottschall von der Leipziger Affaire erzählt, steht noch fest in unserer Erinnerung; dass er nicht ganz objectiv ist, wird erklärlich, wenn man bedenkt, daß sich Gottschall in seiner ihm unentreißbar drückenden Feste Leipzig, bedrängt, fast verdrängt sah […]".
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Schöne, Hermann, Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902).
Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien], 1. XII. 1890.
1 S. 8vo. An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Mit dem heutigen Tag tritt Conrad Hallenstein in den Pensionsstand, u. morgen Mittag wird sich eine Abordnung der Burgtheater-Mitglieder, Herrn u. Damen, nach Baden begeben, um Abschied von dem lieben Collegen zu nehmen. Ein silberner Lorbeerkranz (Atelier Klinkosch) wird ihm nach der Rede des Sprechers (Louis Gabillon) überreicht dessen Blätter die Hauptrollen Hallensteins ausreichen, u. dessen goldene Schleife die Widmung der Burgtheatermitglieder trägt. Bringen Sie morgen im Abendblatte (vielleicht auch andere Zeitungen?) eine diesbezügliche Notiz, so werden Sie unseren gemeinschaftlichen Freund gewiss eine grosse Freude machen […]". - Konrad Hallenstein gehörte 1878-90 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Er spielte u. a. den König Thaos in Goethes "Iphigenie auf Tauris", die als Abschiedsvorstellung des alten Burgtheaters 1888 gegeben wurde.
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Schöne, Hermann, Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 12. I. 1888.
1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Edgar von Spiegl: "Hier erhalten Sie das Bild von Louis Arnsburg, des Seniors der Kunstgenossen vom Burgtheater. Er ist noch eine Errungenschaft aus den Märztagen des Jahres 1848, die uns bis heute wohl erhalten blieb. Am 14 März d. J. vollendet L. Arnsburg sein 40tes Dienstjahr im Musentempel am Michaelerplatz. Per Februar 1848 von Königsberg kommend, gastirte er hier auf Engagement, u. fand in seinen Gastrollen (Dr. Wespe, Ernst Hellwald in 'Von 7 die Hässlichste') solchen Beifall, dass er sofort als Mitglied des k. k. Hofschauspiels eintreten konnte. Seine Theaterlaufbahn begann er in Brünn, welche ihn später nach Danzig, Braunschweig u. Riga führte. Im Jahre 1853 erhielt er, als angenehmes Weihnachtsgeschenk, das Dekret als wirklichen k. k. Hofschauspieler. Verheirathet ist L. A. mit einer Tochter des unvergesslichen Fichtners, mit welcher er noch heute in glücklicher Ehe lebt, der ein Sohn u. 3 Töchter entsprossen sind. Wir ehren ihn als trefflichen Künstler u. Collegen, als integren Mann u. ausgezeichneten Familienvater. Sein Bild 'Extrablatt' mit einigen begleitenden, freundlichen Zeilen, werden dem Jubilar den Glanz seines Ehrentages erhöhen […]".
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Schöne, Hermann, Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902).
Eigenh. Schriftstück. O. O. u. D.
11 nummerierte Blätter. Betitelt "Hermann Schöne erzählt".
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Schönerer, Alexandrine von, Schauspielerin, Theaterdirektorin und Regisseurin (1850-1919).
Eigenh. Brief m. U. Beiliegend Umschlag. Baden, [Poststempel: 23. Juni 1886].
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Beiliegend eh. Briefumschlag. 8vo. An den Kapellmeister Adolf Müller: "Nach reichlicher Überlegung, bitte ich Sie sich mit Frl. Steinrück nicht weiter zu bemühen; ich habe gestern die Überzeugung gewonnen, dass es nicht zu wagen ist sie in einer so wichtigen Partie herauszustellen, außer dem gewissen rührenden Zug hat sie eigentlich gar nichts für die Rolle, da würde ich mich noch eher entschließen die Lejo zu gewinnen, die doch in Wien einen so großen Credit hat […]". - Alexandrine von Schröder war als jugendliche Liebhaberin, Heroine und Salondame an verschiedenen deutschen und österreichischen Bühnen tätig und erwarb 1884 von ihrem ererbten Vermögen das Theater an der Wien, das sie bis 1889 an den Librettisten Camillo Walzel verpachtete und dann selbst führte. "Es wurde bald die führende Wiener Operettenbühne, an der u. a. Werke von Johann Strauß Sohn ('Der Zigeunerbaron', 1885), Carl Millöcker ('Der arme Jonathan', 1890) und Karl Zeller ('Der Vogelhändler', 1891) uraufgeführt wurden. Hervorzuheben sind auch die Wiener Erstaufführungen von Arthur Seymour Sullivans 'Der Mikado' (1888), Bedrich Smetanas 'Die verkaufte Braut' und die Aufführung von 'La Bohème' (1897), mit der Schröder Giacomo Puccini in Wien einführte" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Theaters an der Wien.
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Schönerer, Alexandrine von, Schauspielerin, Theaterdirektorin und Regisseurin (1850-1919).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. VI. 1893.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An die Schauspielerin Katharina Herzog (1821-1900): "Nachdem das Repertoire an meiner Bühne immer weniger darnach angethan ist, Ihre bedeutende Gestaltungsgabe auszunützen und Sie demnach bereits in den letzten Jahren kaum mehr Beschäftigung finden konnten, sehe ich mich zu meinem Bedauern genöthigt, Ihren Vertrag nicht mehr zu erneuern. In Hinblick auf Ihre langjährige Thätigkeit am Theater an der Wien, gereicht es mir jedoch zum Vergnügen Ihnen ab September 1893 - selbstverständlich unter Vorbehalt des Widerrufes - eine jährliche Pension von neunhundert Gulden aussetzen zu können und überlasse ich es ihnen ob Sie im Laufe des September in einer Verschwender-Vorstellung sich zu verabschieden wünschen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Theaters an der Wien. Etwas fleckig. - Katharina Herzog trat schon früh als Tänzerin auf. 1844-46 wirkte sie am Theater an der Wien, 1847 am Leopoldstädter-Theater, dann bis 1862 am Carl-Theater und bis 1893 wieder im Theater an der Wien. 1893 verabschiedete sie sich unter großen Sympathiekundgebungen bei der hundertfünfzigsten Aufführung von "Der Verschwender". - Alexandrine von Schröder war als jugendliche Liebhaberin, Heroine und Salondame an verschiedenen deutschen und österreichischen Bühnen tätig und erwarb 1884 von ihrem ererbten Vermögen das Theater an der Wien, das sie bis 1889 an den Librettisten Camillo Walzel verpachtete und dann selbst führte. "Es wurde bald die führende Wiener Operettenbühne, an der u. a. Werke von Johann Strauß Sohn ('Der Zigeunerbaron', 1885), Carl Millöcker ('Der arme Jonathan', 1890) und Karl Zeller ('Der Vogelhändler', 1891) uraufgeführt wurden. Hervorzuheben sind auch die Wiener Erstaufführungen von Arthur Seymour Sullivans 'Der Mikado' (1888), Bedrich Smetanas 'Die verkaufte Braut' und die Aufführung von 'La Bohème' (1897), mit der Schröder Giacomo Puccini in Wien einführte" (DBE).
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Scholz, Auguste, Schauspielerin (1863-1945).
Eigenh. Brief m. U. (Visitenkarte). Wiesbaden, 4. X. 1894.
93 x 57 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Heute nur diese kleine Karte! Ein Zeichen dass ich lebe aber immer beschäftigt bin. Entschuldigen Sie gütigst mein langes Stillschweigen. Erst vor einigen Tagen bin ich dazu gekommen einige Kritiker nach Wien einzusenden. Das Abendblatt vom ‚Neuen Wiener Tagblatt' brachte eine Notiz, nur die Bemerkung mit dem Debut am 20ten ist unrichtig. Ich spiele seit dem 2ten vergangenen M. und bin schon an 14 Abenden in meist neuen Rollen aufgetreten. Es gefällt mir prächtig hier. Nächstens mehr und ausführlich […]". - Die Tochter eines Porträtmalers war 1881 am Theater an der Wien, 1882-84 in Brünn engagiert. In den folgenden Jahren spielte Scholz am Stadttheater in Hamburg, 1886-92 am Deutschen Landestheater in Prag, eine Spielzeit am Hofburgtheater in Wien und 1893-1900 am Hoftheater in Wiesbaden. Anschließend wurde sie nach Weimar verpflichtet und gehörte 1906-28 dem Ensemble des Hoftheaters in Kassel an, wo sie vor allem Mütterrollen übernahm.
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Scholz, Auguste, Schauspielerin (1863-1945).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. Wiesbaden, o. D.
92 x 57 mm. "sendet dem guten Herrn Baron die innigsten Glückwünsche zum Jahreswechsel". - Die Tochter eines Porträtmalers war 1881 am Theater an der Wien, 1882-84 in Brünn engagiert. In den folgenden Jahren spielte Scholz am Stadttheater in Hamburg, 1886-92 am Deutschen Landestheater in Prag, eine Spielzeit am Hofburgtheater in Wien und 1893-1900 am Hoftheater in Wiesbaden. Anschließend wurde sie nach Weimar verpflichtet und gehörte 1906-28 dem Ensemble des Hoftheaters in Kassel an, wo sie vor allem Mütterrollen übernahm.
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Scholz, Emilie, Schauspielerin.
Dokument mit eigenh. U. Wien, 1. VII. 1858.
1 S. Folio. Quittung über 166 Gulden, "welche Endesgefertigte von jährl 2000 fl Besoldung für den Monat July 1858 aus der k. k. Hofburgtheater Kassa richtig und baar empfangen hat [...]". - Beschnitten (Textverlust); mit Kassavermerken in Rotstift.
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Thaller, Willi, Schauspieler und Sänger (1854-1941).
Albumblatt mit eigenh. U. Prag, 1. X. 1898.
1 S. Qu.-8vo. Nach mehrjähriger Tätigkeit bei einer reisenden Theatertruppe 1878 nach Graz zurückgekehrt und dort am Stadttheater engagiert, war Thaller von 1881 bis 1883 am Wiener Carltheater vor allem in komischen Operettenrollen zu sehen. Mit Marie Geistinger eine Nordamerika-Tournee unternehmend, kreierte er u. a. für Nordamerika die Rolle des Ollendorff im "Bettelstudenten" und feierte große Erfolge in New York, Philadelphia und Chicago. Budapest, Prag, das Wiener Raimundtheater und das Deutsche Volkstheater waren die letzten Stationen bevor Thaller ans Burgtheater kam, wo er seit 1924 Ensemblemitglied war. - Etwas fleckig und alt auf Trägerpapier montiert.
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Thaller, Willi, Schauspieler und Sänger (1854-1941).
Eigenh. Albumblatt mit U. Prag, 17. IV. 1893.
1 S. Qu.-kl.-8vo. "Mit Vergnügen!" - Nach mehrjähriger Tätigkeit bei einer reisenden Theatertruppe 1878 nach Graz zurückgekehrt und dort am Stadttheater engagiert, war Thaller von 1881 bis 1883 am Wiener Carltheater vor allem in komischen Operettenrollen zu sehen. Mit Marie Geistinger eine Nordamerika-Tournee unternehmend, kreierte er u. a. für Nordamerika die Rolle des Ollendorff im "Bettelstudenten" und feierte große Erfolge in New York, Philadelphia und Chicago. Budapest, Prag, das Wiener Raimundtheater und das Deutsche Volkstheater waren die letzten Stationen bevor Thaller ans Burgtheater kam, wo er seit 1924 Ensemblemitglied war. - Etwas fleckig und mit kleinen Montagespuren verso.
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Thelen-Rüden, Friedrich von, Maler und Schauspieler (1836-1900).
Dokument mit eigenh. U. Wien, 1. II. 1875.
2 SS. Folio. Quittung über 24 Gulden, "welche Gefertigter als Spielhonorar für umstehende 12 Spielabende pro Jänner d. J. à 2 f aus der Kasse des k. k. Hofburgtheaters richtig erhalten hat". Mit Auflistung der Stücke auf der Verso-Seite. - Beschnitten (Textverlust). Mit Kassa- und Registraturvermerken in Buntstift.
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Tressler, Otto, Schauspieler (1871-1965).
Eigenh. Billett mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Wünscht gemeinsam mit seiner Gattin einem namentlich nicht genannten Adressaten fröhliche Weihnachten. - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. Vgl. Czeike V, 475.
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Tressler, Otto, Schauspieler (1871-1965).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. III. 1941.
1 S. 4to. An Paul (wohl den Schauspieler Paul Pranger): "Wenn ich dir nicht depeschierte so war es das Bedürfnis dir mehr zu sagen als 10 Worte. Nun habe ich die Feder in der Hand und schon sträubt sie sich Worte zu suchen, die nicht banal sind. Es giebt keine u. ich ziehe es vor dem ‚Kameraden', denn der bist du in höchstem Sinne, weil ich mich an den Heimgang meiner erste Frau erinnere, - stumm die Hand zu drücken […]". - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. Vgl. Czeike V, 475. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Wagner, Josef, Schauspieler (1818-1870).
Lithographisches Portrait (Josef Kriehuber) mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
437:327 mm auf größerem Trägerkarton. "Meinem lieben Freunde und Gevatter Roderich Anschütz | JWGr". - Etwas fleckig.
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Wagner, Josef, Schauspieler (1818-1870).
Lithographisches Portrait (Josef Kriehuber) mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.
460:302 mm auf größerem Trägerkarton. "Einst wenn du dieß in deinen Händen siehst, / Umglänzt dich wohl vergang'ner Tage Schein, / Von mir empfängt die Erd' was irdisch ist, / Allein mein Geist, mein beß'res Ich, bleibt dein". - Etwas fleckig.
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Wildauer, Mathilde, Schauspielerin und Sängerin (1820-1878).
Lithographisches Portrait (Josef Kriehuber) mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
440:279 mm auf größerem Trägerkarton. "Zur freundlichen Erinnerung an Ihre aufrichtige Verehrerin und Collegin | Mathilde Wildauer". Stärker fleckig.
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Archenholtz, Johann Wilhelm von, Historiker (1741-1812).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 10. IX. 1791.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Spenersche Buchhandlung in Leipzig: "Soeben komme ich hier an, u. finde Ihr Paquet. Ich habe mich bei Ansicht der quest: Stellen durchaus nicht orientiren können, flgl. ist eine überdachte Revision des alten Mscpts nöthig; dies aber ist verpackt, u. die Kuffer [d. i. Koffer] auf dem Wagen überkettet. Wol[l]te ich nun auch meine auf morgen früh angesetzte Reise verschieben, so fehlt es mir doch ganz an der zur Arbeit erforderlichen Geistesruhe. Ich muß es also bis Gotha ersparen. Wollen Sie mir schreiben, in Ansehung der im letzten Bande viel[l]eicht aufgestoßenen Zweifel, so bitte ich den Brief nach Strasburg an die Academische Buchhandlung zu adressiren [...]". - Mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch (keine Textberührung).
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Arneth, Alfred Rt. von, Historiker und Politiker (1819-1897).
Ausschnitt mit eigenh. Datum, Adresse und U. Wien, 1. IV. 1896.
1 S. Qu.-schmal-8vo.
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Arneth, Alfred Rt. von, Historiker und Politiker (1819-1897).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 2. II. 1880.
1 S. Qu.-8vo. "Das Studium der Vergangenheit erleichtert es, die Gegenwart zu ertragen". - Arneth war seit 1868 Leiter des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, Mitarbeiter der "Monumenta Germaniae Historica", Mitglied verschiedener historischer Kommissionen, Mitinitiator des Volksbildungsvereins, seit 1861 liberaler Abgeordneter des niederösterreichischen Landtags und seit 1869 Mitglied des Herrenhauses. - Mit kleinen
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