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Wyszynski, Stefan Kardinal, Erzbischof und Primas von Polen (1901-1981).
Ms. Brief mit eigenh. U. Warschau, 8. XII. 1961.
1 S. 4to. Weihnachtsbrief an Franz Kardinal König: "Providentia Divina vero suaviter Summum Pontificem, Eminentiam Vestram Reverendissimam et Ecclesiam Christi proxime venturo anno Domini custodiat atque protegat [...]" ("Doch wie angenehm behütet die göttliche Vorsehung des Höchsten Papstes und die Vorrangstellung des Herrn Sie und Ihre Hochwürden und beschützt die Kirche Christi bis zum nächsten Jahr"). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Wyszynski, Stefan Kardinal, Erzbischof und Primas von Polen (1901-1981).
Ms. Brief mit eigenh. U. Warschau, 15. XII. 1968.
1 S. 4to. Wünsche zu Weihnachten und Neujahr in polnischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Auf Trägerpapier montiert.
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Wyszynski, Stefan Kardinal, Erzbischof und Primas von Polen (1901-1981).
Ms. Brief mit eigenh. U. Warschau, 5. V. 1961.
1 S. 4to. In polnischer Sprache an Stanislaw Adamczyk vom Seminar für Theologie der Unbefleckten Empfängnis (Immaculate Conception Seminary) in Ramsey, NJ. - Mit kleinen Randläsuren und Gebrauchsspuren.
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Wyszynski, Stefan Kardinal, Erzbischof und Primas von Polen (1901-1981).
Original Sacrosong Diplom mit eigenh. U. Warschau, 1974.
Doppelblatt mit appliziertem Stoffbanner. Folio. Mit 14 weiteren Unterschriften. - "Sacro-Song" war ein viertägiges Festival, das im September oder Oktober 1974 in sieben Warschauer Kirchen stattfand und bei dem 200 kirchenmusikalische Kompositionen zur Aufführung kamen. An der Schlussfeier in der Warschauer Herz-Jesu-Basilika nahmen rund 5000 junge Polen teil.
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Wyszynski, Stefan Kardinal, Erzbischof und Primas von Polen (1901-1981).
Original Sacrosong Diplom mit eigenh. U. Warschau, 1974.
Doppelblatt mit appliziertem Stoffbanner. Folio. Mit 16 weiteren Unterschriften. - "Sacro-Song" war ein viertägiges Festival, das im September oder Oktober 1974 in sieben Warschauer Kirchen stattfand und bei dem 200 kirchenmusikalische Kompositionen zur Aufführung kamen. An der Schlussfeier in der Warschauer Herz-Jesu-Basilika nahmen rund 5000 junge Polen teil.
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Wyszynski, Stefan Kardinal, Erzbischof und Primas von Polen (1901-1981).
Original Sacrosong Diplom mit eigenh. U. Warschau, 1974.
Doppelblatt mit appliziertem Stoffbanner. Folio. Mit 14 weiteren Unterschriften. - "Sacro-Song" war ein viertägiges Festival, das im September oder Oktober 1974 in sieben Warschauer Kirchen stattfand und bei dem 200 kirchenmusikalische Kompositionen zur Aufführung kamen. An der Schlussfeier in der Warschauer Herz-Jesu-Basilika nahmen rund 5000 junge Polen teil.
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Wyszynski, Stefan Kardinal, Erzbischof und Primas von Polen (1901-1981).
Original Sacrosong Diplom mit eigenh. U. Warschau, 1974.
Doppelblatt mit appliziertem Stoffbanner. Folio. Mit 16 weiteren Unterschriften. - "Sacro-Song" war ein viertägiges Festival, das im September oder Oktober 1974 in sieben Warschauer Kirchen stattfand und bei dem 200 kirchenmusikalische Kompositionen zur Aufführung kamen. An der Schlussfeier in der Warschauer Herz-Jesu-Basilika nahmen rund 5000 junge Polen teil.
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Wyszynski, Stefan Kardinal, Erzbischof und Primas von Polen (1901-1981).
Original Sacrosong Diplom mit eigenh. U. Warschau, 1974.
Doppelblatt mit appliziertem Stoffbanner. Folio. Mit 15 weiteren Unterschriften. - "Sacro-Song" war ein viertägiges Festival, das im September oder Oktober 1974 in sieben Warschauer Kirchen stattfand und bei dem 200 kirchenmusikalische Kompositionen zur Aufführung kamen. An der Schlussfeier in der Warschauer Herz-Jesu-Basilika nahmen rund 5000 junge Polen teil.
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Wyszynski, Stefan Kardinal, Erzbischof und Primas von Polen (1901-1981).
Portraitphotographie (Farbkopie) mit eigenh. Widmung und U. am Passepartout. O. O. u. D.
230:174 in Passepartout (333:255 mm) auf Trägerkarton (356:278 mm).
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Wyszynski, Stefan Kardinal, Erzbischof und Primas von Polen (1901-1981).
Portraitphotographie mit ms. Widmung und eigenh. U. Warschau, 20. VIII. 1971.
164:114 mm. "Mit meinem Segen Herrn Wolfgang Windhausen". - Die Unterschrift etwas verwischt.
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Benn, Gottfried, Dichter (1886-1956).
Eigenh. Brief mit U. ("Ihr Be.). O. O., 21. XI. 1933.
¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. An die befreundete Journalistin Käthe von Porada in Paris: "Dank für Nachrichten. Wenn Sie am 27 od 28 abreisen, werden Sie am 30. hier sein! Sie vergessen vollkommen, dass wir uns schon im Juli sahen, wir vergessen es beide u. betrachten uns von Neuem. Sie reizender Mensch, ich freue mich riesig Sie wiederzusehn! [...] Schreiben Sie mir bitte noch, wo Sie wohnen werden. Alles andere mündlich. Viel zu erzählen! Jules sandte mir sein neues Buch. Ich verstehe zu wenig français, um es zu beurteilen. Der Prospekt ist reichlich infantil. Adieu u. auf Wiedersehn, cheré, cheré Käthe! [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Börne, Ludwig, Journalist und Kritiker (1786-1837).
Eigenh. Brief mit U. ("Dr. Börne"). Frankfurt a. M., 13. II. 1819.
1½ SS. 4to. An den Redakteur der "Casseler Zeitung", dem er den ihm befreundeten Musiker Aloys Schmitt (1788-1866) empfiehlt: "Herr Aloys Schmitt von hier, Virtuos auf dem Clavier, der Ihnen diesen Brief überbringt, ist einer meiner besten Freunde, und ich schmeichle mir, daß ihn dieses in Ihren Augen, wenigstens auf so lange empfehlen wird, bis Sie durch die nähere Bekanntschaft dieses ausgezeichneten Künstlers und vortrefflichen Menschen ihn selbst lieb gewinnen und Ihrer Theilnahme würdig finden werden. Auf seiner Kunstreise durch Deutschland führt ihn auch sein Weg nach Cassel, und dieses wird der erste Ort seyn, wo er Konzert geben wird. Ich bitte Sie aufs innigste, meinem Freunde zu seinem Zwecke so behülflich zu seyn als es in Ihren Kräften steht. Vorzüglich erwarte ich von Ihrer Güte, daß Sie, sobald Sie sich von der Kunstvollkommenheit des Herrn Schmitt überzeugt haben werden, ihm eine rühmliche Erwähnung seines Talents in Ihrem Blatte gönnen wollen [...] Wenn Sie eine Neuigkeit, die Sie in Cassel nicht gebrauchen können, mir für meine Zeitung wollten zuweilen zukommen lassen, dann würden Sie mich sehr verbinden [...]". Börne hatte im Jahr zuvor eine eigene "Zeitschrift für Bürgertum, Wissenschaft und Kunst" unter dem Titel "Die Waage" ins Leben gerufen. - Unbedeutende Faltspuren und unbedeutend fleckig, sonst tadellos erhalten.
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Camus, Albert, French writer, philosopher and Nobel laureate (1913-1960).
Autograph letter signed. [Paris], 9. IV. 1952.
8vo. 1 p. To his friend, the philosopher and essayist Brice Parain (1897-1971), asking him to send him a manuscript by the philosopher Yvon Belaval (1908-88): "[...] envoyez moi le manuscrit de Belaval, qui m'intéresse. J'ai beaucoup d'estime pour ce que fait Belaval. Mais il est vrai qu'il m'a toujours marqué, à cause de ses qualités mêmes, d'une sorte de tranchant. Il reste trop souvent dans la bonne compagnie. Mais il se décidera peut être et alors, ce sera de premier ordre [...]". - Slightly browned. On stationery with printed letterhead of the Nouvelle Revue Française.
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Camus, Albert, French writer, philosopher and Nobel laureate (1913-1960).
Autograph letter signed and typed letter signed. Paris and no place, 7 December 1956 and no date.
(Oblong) 8vo. Together (1+1=) 2 pp. Both letters to the writer Georges Adam. - The handwritten letter concerns a work of Adam's (either "L'Épée dans les reins" [1947] or "Le Sang de César" [1956], both published by Gallimard) that Camus has read: "J'ai aimé votre livre, comme vous avez la gentillesse de le souhaiter, et je l'ai aimé en manuscrit puisque je suis un de ceux qui l'ont fait prendre par Gallimard [...]" (no place or date). In the typed letter, Camus thanks Adam for participating in an event, probably in connection with the Hungarian Revolution. On 3 November a Hungarian delegation had been invited to attend negotiations on Soviet withdrawal at the Soviet Military Command at Tököl, near Budapest. Around midnight that evening, General Ivan Serov, Chief of the Soviet Security Police, ordered the arrest of the Hungarian delegation, and the following day the Soviet army attacked Budapest: "Si dure que soit l'idée de la solitude où nous avons laissé mourir les combattants hongrois, le regroupement qui s'est fait en Europe donne cependant une sorte de sens à leur combat désespéré. Il faut simplement aider la nation hongroise à vivre libre sans avoir à consentir de nouveaux et sanglants sacrifices [...]" (Paris, 7 Dec. 1956). Before writing this letter Camus had already expressed his concerns twice, first by responding to Imre Nagy's radio appeal to writers around the world on the day of the invasion, and a second time during a speech on 23 November. - Typed letter on stationery with printed letterhead of the "Librairie Gallimard".
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Flaubert, Gustave, French writer (1821-1880).
Autograph letter signed. Croisset, "Samedi" [23. V. 1868].
8vo. 1 page on bifolium. To the writer Edmond About (1828-85), declining his dinner invitation as he is no longer in Paris, having left the city in exasperation with the masons working on the floor above him, planning to see About next winter: "Je ne pourrais pas diner chez vous lundi, mon cher About, parce que je ne suis plus à Paris. J'ai quitté précipitamment 'la nouvelle Athènes' mardi dernier - etant exasperé par les maçons qui travaillent au dessus de ma tête. Donc à l'hiver prochain! [...]". - With pencil note "Flaubert" by a former collector; small marginal flaws.
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Flaubert, Gustave, French writer (1821-1880).
Autograph letter signed. Croisset, 15 [Oct. 1879].
8vo. 1 page on bifolium. To the writer and critic Jules Lemaître (1853-1914). Flattered by an article on his "novels of contemporary mores" published in the "Revue politique et littéraire", Flaubert impatiently awaits Lemaître's next work, and concludes with an invitation to his home in Croisset, where he plans to remain all winter, working on "Bouvard et Pécuchet" (an unfinished novel published posthumously in 1881): "Comment vous remercier de l'article? et de la lettre que l'accompagne! Vous me confondez c'est trop! & d'abord, je suis loin d'avoir la science que vous me prétez! [...] J'attends la fin de votre oeuvre (car c'en est une) avec [...] impatience. Alors, nous causerons un peu longuement mais ce qui serait plus commode ce serait de causer à Croisset [...] Venez donc, quand il vous plaira. Je ne bougerai d'ici, de tout l'hiver, ayant à cœur de finir le lourd bouquin que j'élabore [...]". - Small marginal flaws; slightly fingerstained.
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Goethe, Johann Wolfgang von, poet (1749-1832).
Document signed ("ergebenst Goethe"). Jena, 12 April 1817.
4to. 1 p. on a bifolium. In German. To the classicist Heinrich Karl Eichstädt, then serving as director of the Philological Seminary at Jena, requesting biographical and bibliographical information: "You would do me a great kindness if you were to provide me with the following notes which I request: Linné - year of birth; dear of death; Hofrat Büttner: year of birth; year of death; Professor Batsch: first name; year of birth; year of death; Rupp's Flora Jenensis: first edition? [...]" (transl.). - All answers, with the exception of the last, are supplied in Eichstädt's own hand. "Flora Jenensis" by the botanist Heinrich Bernhard Rupp was published in 1718. - Occasional light wrinkling, otherwise in excellent condition. Published in: Sophienausgabe, Vierte Abteilung: Briefe, vol 28: March-December 1817, no. 7711.
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Holz, Arno, Schriftsteller (1863-1929).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, Wilmersdorf, um 1900.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Alfred Gold, damals Redaktionsassistent der von Hermann Bahr mitbegründeten Wochenschrift "Die Zeit": "Ich bitte um frdl. Benachrichtigung, ob ich die Korrektur meiner Critik erwarten darf?". - Die Textseite durch Rahmung und Lichteinwirkung stark verblaßt; die Adreßseite an einer Stelle etwas fleckig.
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Hugo, Victor, French poet, novelist, and dramatist (1802-1885).
Autograph letter signed. No place, 17. III., no year.
8vo. 1 page. Probably to the writer Alexandre Dumas, with the recommendation of an actress seeking an engagement at a theatre, and mentioning his recent prosperity due to the success of "The Three Musketeers": "Voici, Monsieur, une personne qui me paraît digne de votre intérêt, c'est Mme Vendrezanne, artiste, elle est dans une situation qui lui fait vivement desirer un engagemen[t] ou un emploi quelquonque dans un théâtre ce qui la rend facile sur les conditions. Je sais que la prospérité est revenue chez vous avec le grand succès des Mousquetaires. S'il vous était possible d'utiliser [?] Mme Vendrezanne, vous ferez une bonne oeuvre et peut-être, je le crois, une bonne affaire [...]". - Apart from Alexandre Dumas, who owned the "Théâtre Historique", also the director of the "Théâtre de l'Ambigu-Comique", where the "Musketeers" premiered in 1845, could be considered as a possible recipient. - Slight marginal flaws, one touching the first letter of the signature.
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Ionesco, Eugène, Schriftsteller (1909-1994).
4 ms. Briefe mit eigenh. U. Paris, 1983 und 1990.
Zusammen 3¼ SS. auf 4 Bll. 4to. Mit 2 ms. adr. Kuverts und einer Beilage (s. u.). An den Schauspieler Bruno Thost mit Dank für Bilder, die dieser ihm von einer Inszenierung der "Kahlen Sängerin" zugesandt hatte (1983), und mit dem Ausdruck seines Bedauerns, für eine neuerliche Inszenierung derselben 1990 ebensowenig nach Wien kommen zu können wie zu einer Lesung der "Nashörner" im Akademietheater: "Je viens de recevoir votre lettre par laquelle vous me faites savoir que le 18 Mars il y aura à VIENNE une matinée à l'Akademietheater au cours de laquelle vous allez lire 'LE RHINOCEROS'. Je regrette beaucoup mais je ne pourrai pas me déplacer à VIENNE car mon temps est pris depuis longtemps à l'avance mais je vous donne mon accord et je serai, en pensée, à coté de vous quand vous lirez le message que vous pensez faire. Je suis très content que votre fille mette en scène aussi 'LA CANTATRIC CHAUVE' que vous avez montée vous-meme et je lui souhaite du succès pour ce mercredi 28 Février. Je vous prie, Cher Monsieur, d'agréer mes salutations amicales" (30. I. 1990). - Drei Briefe im linken Rand gelocht (keine Textberührung). Beiliegend ein eh. Albumblatt "par Bruno Thost" auf einer Bildpostkarte mit einer Werbung für die "Kahle Sängerin" (gelocht, aber ohne Textberührung).
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[Kafka, Franz]. Klopstock, Robert, thoracic surgeon (1899-1972), friend of Franz Kafka.
The posthumous papers of Robert Klopstock. Various places, 1890s-1970s.
A trove of 424 catalogued items, comprising correspondence including letters by Albert Einstein, Thomas Mann, Franz Werfel, and Salman Schocken; Klopstock's manuscripts and personal documents; more than 50 books from his library (among them inscribed copies by Max Brod, Klaus and Thomas Mann, and Franz Werfel), and a large collection of photographs. When Kafka died in the Austrian lung sanitarium of Kierling in 1924, it was (to employ the phrase used by Klaus Mann) in the arms of his friend Robert Klopstock, an Hungarian-born medical student with literary ambitions whom Kafka had met three years earlier at a different sanitarium, a fellow sufferer from tuberculosis. Klopstock's estate now makes accessible the largely unknown biography of the physician who was forced into emigration in 1938 and became a U.S. citizen in 1945. His manuscripts, his personal documents, his copious collection of photographs, the inscribed books in his library, as well as his correspondence with such eminent figures as Thomas Mann, Franz Werfel, Albert Einstein, Albert Schweitzer, and Salman Schocken now permit us to trace for the first time the path which the life of Kafka's last friend took. - Mann and Einstein both interceded on Klopstock's behalf to help him emigrate and find employment in the United States. In one of these letters, Mann directly invoked Klopstock's role as the selfless care-giver that would come to define his image in Kafka scholarship: "I first met Dr. Klopstock through the gifted young German writer Franz Kafka, for whom Dr. Klopstock did so much professionally and spiritually before he died". From Franz Werfel we have the now-famous 1934 letter in which he describes, in quasi-religious terms, his own relationship to Kafka, in whom he recognized (as he confides to Klopstock) the "Herald of the King". - Indeed, Klopstock himself was well-connected within German and Hungarian literary circles and active as a translator, especially of the humourous stories of Frigyes Karinthy, on which he consulted Kafka. Later increasingly private in his personal affairs and notoriously reticent about his famous companion, the physician was dubbed "crazy Dr. Klopstock" by Max Brod, who appears to have begrudged him his friendship with Kafka, viewing him, perhaps, as something of an interloper. Klopstock held and jealously guarded the Hungarian translation rights to Kafka's works; together with his wife Giselle, Klopstock undertook the first Hungarian translation of Kafka's "Trial", the beginning of which is preserved here. Giselle's own novel "Without Destination", set in a lung sanitarium, won the approval of Thomas Mann, who recommended it to Knopf, his American publisher. - Robert Klopstock died in New York in 1972, a highly respected surgeon and scientist whose research led to significant contributions in the field of pulmonary tuberculosis. His estate forms an extraordinary collection in which important discoveries still remain to be made. A PDF catalogue is available on request. Kafkas letzter Freund. Der Nachlaß Robert Klopstock (1899-1972). Wien, Inlibris, 2003.
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Kaiser, Georg, Schriftsteller (1878-1945).
Eigenhändige Sentenz mit U. Grünheide (Mark), o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Staat ist Missbrauch des Heimatgefühls [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Während der Zeit der Weimarer Republik waren die Theaterstücke des Magdeburger Dramatikers die meistgespielten auf den deutschen Bühnen. Kaiser war bekannt mit Ernst Toller und Bertolt Brecht. Das gemeinsam mit Kurt Weill erarbeitete Stück "Am Silbersee" - Weills letztes Projekt vor seiner Flucht - wurde kurz nach dessen Premiere 1933 wegen Protesten und Boykotten abgesetzt und von der NSDAP verboten. - Mit hs. ausgefülltem Formularteil und hs. Namenszug. Koslowsky 215.
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Kappstein, Theodor, Schriftsteller (1870-1960).
Eigenhändige Sentenz mit U. Charlottenburg (Berlin), 27. X. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Wenn wir Deutschen, über Nacht mündig gesprochen, uns erlösen von dem Klassenhaß, Rassenhaß und Massenhaß, der uns auffrißt, und statt elender Parteibalgerei von unseren großen Führern in unserer Geschichte die Einigkeit in unserer Mannigfaltigkeit lernen, etwas weniger saufen und den Humor als Lebensauffassung gewinnen, der hartem Schicksal überlegen ist, so wird unsere eingeborene Tüchtigkeit auf vielen Gebieten uns unentbehrlich machen in der Welt, als einen eigentümlichen Gedanken Gottes, der in Völkern redet und in Zeitaltern wandelt [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 151.
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Keller, Paul, Schriftsteller (1873-1932).
Eigenhändige Sentenz, das Gedicht "Trost", mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Erlosch einer Hoffnung Schimmer, / Laß nur der Zeit ihren Lauf, / Begrabene Hoffnung steht immer / Als Weisheit wieder auf; / Die Führt dich auf schwerem Wege / Treulich ein gutes Stück, / Jenseits vom Trauerstege / Wartet ein neues Glück [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). 1933 in Kellers Anthologie "Gedichte und Gedanken" wiederveröffentlicht. Koslowsky 308.
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Kempner-Hochstädt, Max, Schriftsteller (1863-1934).
Eigenhändige Sentenz mit U. Rapallo, 21. VI. 1928.
3 SS. auf 3 Bll. Folio (178:262 mm). Jedes Blatt hs. paginiert und aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Seit mehreren Jahren im Auslande lebend, möchte ich die Binsenwahrheit aussprechen, dass man aus der Distanz Vorzüge wie Fehler seiner Heimat und seiner Landsleute besser beurteilen lernt. Und da kann ich nur meiner heiligsten Überzeugung Ausdruck verleihen, daß das deutsche Volk ganz sicher einer neuen großen Zukunft entgegengeht, wenn es seine hohen Vorzüge wie Pflichtreue, Arbeitsamkeit und organisatorischen Sinn bewahrt, resp. steigert und seine alten Fehler wie Streitsucht, Kleinigkeitskrämerei und Verfolgung Andersdenkender verringert oder noch besser ganz ablegt [...] Früher wurde ich, ich gestehen es offen, selbst als wir auf dem Gipfel politischer Macht und materiellen Reichtums standen, niemals so recht meines Deutschtums froh, heute liebe ich mein niedergerungenes Vaterland von ganzem Herzen und ganzer Seele [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 73.
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Kernstock, Ottokar, Dichter und Augustiner-Chorherr im Stift Vorau (1848-1928).
Eigenhändige Sentenz, das Gedicht "Germanias Gebet", mit U. Festenburg (Steiermark), o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Heimsucht alljährlich eine Frau / Von fürstlicher Gestalt / Mittsommernachts vor Tag und Tau / Das Grab im Sachsenwald. / Sie senkt das Haupt, sie atmet schwer / Und betet kummerbleich: / Fröhliche Urstend schenk' der Herr / Dir und dem Deutschen Reich! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 351.
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Kerr, Alfred, Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist (1867-1948).
Ms. Sentenz mit eigenh. U. Berlin-Grunewald, 6. X. 1927.
1 S. 4to. Montiert auf ein Albumblatt (223:282 mm) mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Am Schluß meines Versbandes 'Caprichos' heißt es in dem Gedicht 'Versailles': O bau auf dich und sei nicht bang. / Du bist nicht reif zum letzten Gang. / Du wanderst weit - und lebst noch lang. / Du liebes Deutschland, sei nicht bang. / Dein Weh ist nur ein Uebergang. / Du wanderst weit - und lebst noch lang [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Mit gedr. Briefkopf. Koslowsky 164. Zuvor erschienen in: A. Kerr, Caprichos. Strophen des Nebenstroms (Berlin, 1926), S. 218.
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Keyserling, Hermann, Philosoph und Schriftsteller (1880-1946).
Eigenhändige Sentenz mit U. Darmstadt, 5. XI. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und Fußzeilen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands weitere Zukunft beruht meiner Ueberzeugungen nach ganz auf dem Sieg des individualistischen über den kollektivistischen Gedanken, also dem Siege der Prinzipien der Einzigkeit über den der Gemeinschaft. Der Deutsche, mehr als jeder andere Volks-Vertreter, ist als Einziger gross, als Name steht er unter den meisten Völkern. Aber das ist kein Minderwertigkeitszeichen, im Gegenteil: aller Wert liegt im Einzigen, denn er allein hat Substanz im metaphysischen Sein [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Hermann Keyserling übersiedelte nach seinem schriftstellerischen Durchbruch mit "Reisetagebuch" im Jahre 1919 und nach der Enteignung durch die estnische Regierung 1920 auf Einladung Ernst Ludwigs nach Darmstadt. Dort gründete er die "Gesellschaft für Freie Philosophie" und die "Schule der Weisheit". Zu den Teilnehmern der alljährlichen Tagungen "gehörten unter anderem Nikolai Berdjajev, Leo Baeck, Hans Driesch, Leo Frobenius, Georg Groddeck, C. G. Jung, Ernst Kretschmer, Hendrik de Man, Max Scheler, Ernst Troeltsch, Rabindranath Tagore, Richard Wilhelm" (NDB XI, 565f.). Koslowsky 57.
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Kienzl, Hermann, Schriftsteller (1865-1928).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ich habe nie einen Augenblick an Deutschlands Zukunft verzagt, aber das alte Deutschland nur im Auge gehabt, soweit es fortlebt in schöpferischen Persönlichkeiten, in Kräften, die, vielfach unbewußt, der Wandlung zustrebten. Aus uralter Demokratie, aus unterdrückt herrschenden Volks-Kräften wächst in Jahrhunderten langsam das neue Deutschland, aus dem freieren Volkswillen wird immer wieder ein neues entstehen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Der gebürtige Grazer Hermann Kienzl, Bruder des Komponisten Wilhelm Kienzl, war 1889 wiederholt als Redakteur, Kunstkritiker und freischaffender Autor in Berlin tätig. Koslowsky 353.
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Klabund (d. i. Alfred Henschke), Schriftsteller (1890-1928).
Eigenhändige Sentenz, das Gedicht "Neue Jugend", mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Davos, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). In Bleistift. "Das Wort sie sollen lassen stehn / Von unsrer neuen Jugend, / Die wird kein grauer Wind verwehn / Und keine Greisentugend. / Wir glauben Gott und unsrer Welt / Und unsren Blutes Feuern. / Uns ist die Zukunft aufgestellt / Zu heiligen Abenteuern. / Dass keiner uns zu nahe komm / Mit goldnem Gängelbande, / Wir neigen unsre Kniee fromm / Nur unsrem Vaterlande. / Doch sei verflucht der alte Zopf, / Verflucht die dürre Krücke. / Deutschland hat einen Knabenkopf / und braucht keine Perrücke! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Der jung an Schwindsucht verstorbene Klabund errang zu Lebzeiten größte Erfolge auf den deutschen Bühnen mit dem Stück "Der Kreidekreis" (1924), nach einer Dichtung Li-Hing-Toas, das bekanntlich Brecht zum "Kaukasischen Kreidekreis" inspirierte. Koslowsky 14. Zuvor gedr. in: Klabund, Dragoner und Husaren. Die Soldatenlieder (München, Georg Müller, 1916).
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König, Eberhard, Schriftsteller (1971-1949).
Eigenhändige Sentenz, ein Auszug aus dem Gedicht "An Friedrichs Gruft", mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Das Gedicht mit insgesamt vier Strophen: "Aus 'An Friedrichs Gruft' - Zeitgedicht: 'Wehe, mein Vaterland, dir!' // Eins ist not - / Und dazu half uns der, der schon einmal, / Als Friedrichs Wunderbau in Scherben lag, heraufgeführt den Auferstehungstag - / Not ist: daß dieses Königsauges Strahl / Wie Gottes Blitz in die Gewissen falle, / Zum Pflichtenernst uns wecke - alle, alle! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 123. Zuvor gedr. in: E. König, Wehe, mein Vaterland, dir! Zeitgedichte (Leipzig, Erich Matthe, 1924).
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Kohlenegg, Viktor von, Schriftsteller (1872-1940).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Es ist im Leben wie in der Kunst: das Gewordene ist liebenswerter, aber das Werdende ist wichtiger [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Kohleneggs Werke erfreuten sich seinerzeit großer Beliebtheit; seinen größten Erfolg erzielte er mit dem Roman "Der Katzentisch" (1913). Meist handeln Kohleneggs Erzählungen von dem Alltags- und Frauenleben am Ende der Kaiserzeit. - Mit leichtem Tintenwischer (ohne Textberührung). Koslowsky 138.
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Kolbenheyer, Erwin Guido, Schriftsteller (1878-1962).
Ms. Sentenz mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Eine Frage über Deutschlands Zukunft gibt es für mich nicht. Deutschlands Zukunft ist so selbstverständlich wie Leben überhaupt. Stellt Kleinmut unserer Gegenwartsstunde diese Frage, so sei ihm vorgehalten, daß die inneren Kräfte des deutschen Volkes nie größer waren als in Zeiten seiner großen äußeren Drangsale. Lernen wir diese inneren Kräfte sehen und heben! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen.
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Krannhals, Woldemar, Schriftsteller und Chefredakteur (1880-1939).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Eisenach, 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Ausnahmen und die Einzelnen werden es sein, aus denen der Geist unserer Nation sich die Quadern holt zum Neubau unseres deutschen Hauses! Nicht die ewig Gestrigen, nicht die planlos Morgigen, nicht die sinnlos Heutigen, - nein, die das 'Stirb und werde!' ergriffen hat als das Weltgesetz allen Seins, in Kosmos, Volk und Mensch! Stirb - und werde! - so heisst es! Nicht, werde und stirb, wie dem kleinen Auge der Naturablauf erscheinen mag! Sterben heisst frei werden! Darum, ehe wir nicht sterben in unserer Aeusserlichkeit, in unserer Verflachung, in Denken und Tun, - und einkehren zur Innerlichkeit deutschen Seins, werden wir die Zukunft nicht bauen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 245.
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Kretzer, Max, Schriftsteller (1854-1941).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Charlottenburg, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die gute Ernährung eines Volkes ist das beste Bollwerk gegen seine Unzufriedenheit. Und deshalb sollte Deutschlands Zukunftsbegriff immer unter dem Wahlspruch segeln: 'Hier wird gesunde Wirtschaftspolitik gemacht' [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - "Kretzers eigentliche - historische - Bedeutung liegt in seinen Anfängen: Er ist der erste naturalistische Romancier deutscher Sprache (sein Einfluß auf den jungen Gerhart Hauptmann ist belegt; Albert Soergel läßt den deutschen Naturalismus mit Kretzers erstem Roman - 1880 - beginnen)" (NDB XIII, 17f.). Koslowsky 113.
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Kyser, Hans, Schriftsteller (1882-1940).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Es gibt keine Zukunft, die nicht in der Vergangenheit ihre Wurzeln findet. Deutschlands Vergangenheit liegt in der dem Geistigen zugewandten Friedensarbeit seiner schöpferischen Persönlichkeiten. Der Geist allein gibt Zeugnis vom Wachstum oder Verfall eines Volkes: darum müssen seine Werke, - selbst nur Bewußtseinsformen eines noch fruchtbar wirkenden Volksunbewußtseins, - auf allen Gebieten des geistigen Lebens mit aufmerksamer Sorgfalt gefördert werden, soll es gut um die Zukunft unseres Vaterlandes stehen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Hans Kyser setzte sich als Direktor des "Schutzverbandes deutscher Schriftsteller" "mit außerordentlicher Energie in Verhandlungen und zahlreichen Zeitungsartikeln insbesondere für die Beteiligung der Autoren an den Valutagewinnen der Verleger aus dem Buchexport und für den Aufbau eines großen Sozialwerks für die deutsche Schriftstellerschaft, eine 'Reichskulturabgabe', ein", arbeitete beim S. Fischer-Verlag und bei großen Filmgesellschaften wie der Münchner "Bavaria" (NDB XIII, 358). - Etwas tintenfleckig im Formularteil, und mit kleinen Randein- und Randausrissen. Koslowsky 333.
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Lambrecht, Nanny, Schriftstellerin (1868-1942).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Hoffnung u. Zukunft ist - die Frau! Weil sie kommenden Geschlechtern das Leben gibt! Und nicht nur darum. Das Neue kommt hinzu: Sie soll den Kommenden die Wege bereiten helfen! Wenn wir Frauen in der Politik nicht vermögen, den egoistischen Einzelwillen parteilicher Vorherrschaft in eine Form höchsten Gemeinschaftslebens hinaufzuzwingen - dann ist unser Spiel von Anfang an verloren! [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - "Lambrechts Bedeutung liegt in der zeitgemäßen Darstellung von Christentum und Frauenemanzipation. Damit treten ihre Prosawerke deutlich aus dem Niveau der modischen Heimatdichtung ihrer Zeit heraus" (NDB XIII, 442). Koslowsky 290.
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Landsberger, Artur, Schriftsteller (1876-1933).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). In Kopierstift. "National sein, heisst, sich in erster Linie als Deutscher - und dann erst als Parteimann fühlen. Das politisch Trennende darf uns nicht verleiten, das nationale Empfinden und die persönliche Ehre Andersdenkender in Zweifel zu ziehen. Ringt sich unser Volk zu dieser Einsicht durch, so werden wir als Deutsche einig sein. Sind wir das, so wird die Zukunft uns gehören [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Der jüdischstämmige, später zum Protestantismus übergetretene Artur Landsberger, promovierter Jurist und seinerzeit einer der meistgelesenen deutschen Romanschriftsteller, suchte zeitweise sein Auskommen als Presse-Sprachrohr der Berliner "Ringvereine", einer Art mafiöser Organisation der Berliner Unterwelt. In seinem Roman "Berlin ohne Juden“ (1925) nahm er die düsteren Zukunftsaussichten für Juden in der NS-Zeit vorweg. Nach Verlust seine Vermögens durch die Inflation nach 1929, wählte er 1933 - nachdem seine Bücher verbrannt worden waren - den Freitod durch eine Überdosis Schlafmittel. Koslowsky 299.
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Landsberger, Hugo (Pseud. Hans Land), Schriftsteller (1861-1939).
Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, Mai 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschland wird republikanisch sein, oder es wird nicht sein [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Landsbergers Kontakte zur Arbeiterbewegung führten zu seiner Relegation von der Berliner Universität während seines Studiums der Geschichte und Literaturwissenschaften. Daraufhin begann er, literarische Werke unter dem Pseudonym "Hans Land" zu verfassen. - Mit Absenderstempel "Hans Land" im Formularteil. Koslowsky 104.
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Lienhard, Friedrich, Schriftsteller (1865-1929).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Weimar, 10. VI. 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Offen gestanden ich habe keine Ahnung, wie Deutschlands Zukunft sein wird. Denn ich habe - schon als Elsässer - zu viel Enttäuschungen erlebt, so daß ich nicht noch zu prophezeien wage, kaum noch meinem Instinkt traue. Nicht die Kriegszeit hat mich in diesen Zustand gesetzt; denn da war das deutsche Volk heldenhaft; sondern die Nachkriegszeit, wo die sittliche Widerstandskraft fehlte geschweige denn, daß man sich zu sittlicher Säuberung aufraffte. Am deutschen Volke bin ich vielfach irre geworden, nicht aber am heldischen Kampf und an der Siegesmöglichkeit des Einzelnen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Mit kleinem Tintenwasserfleck. Koslowsky 16.
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Lilienfein, Heinrich, Schriftsteller (1879-1952).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Weimar, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit Beilage (s. u.). "Aus dem Deutschland von heute auf das von morgen zu schließen, hieße verzweifeln. Ideologien rückwärtsgewendeter Träumer oder blindwütiger Fortschritts-Derwische verfinstern den Horizont; einem Heer von Energien ohne Geist steht eine winzige Minderheit von Geistern ohne Energie fassungslos gegenüber; die Erwachsenen eines ganzen Geschlechts strecken die Massen vor den Unmündigen. Es ist ein gefährliches Schlagwort, daß Deutschlands Zukunft auf seiner Jugend beruhe [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Beiliegend eine ms. Sentenz mit einer hs. Korrektur gleichen Inhalts in Oktavformat, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Koslowsky 92.
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Lindenberg, Paul, Journalist und Schriftsteller (1859-1944).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Immanuel Kant's wuchtige Eisenworte: 'Du sollst und mußt!' gelten jetzt mehr wie je für uns. Befolgen wir sie, so ist Deutschlands Zukunft gesichert [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz in der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 79.
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Lissauer, Ernst, Schriftsteller (1882-1937).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Wien, 9. II. 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ich wünschte, daß an das Firmament über Deutschland in ungeheuerer Sichtbarkeit die Worte geschrieben würden: 'Was hülfe es, wenn ich die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an meiner Seele!' [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 291.
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Ludwig, Emil, Schriftsteller (1881-1948).
Ms. Sentenz in Gedichtform mit eigenh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Ascona, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Gedicht zu fünf Strophen und je vier Zeilen: "Schoeneres wuesst' ich nicht zu melden / als dass Deutsche Ueberzeugung / hoeher schaetzten als Verbeugung / und die harnisch-trunkenen Helden // Dann ertoenten Musikanten / in Europens Morgenroete, / dann erstuende Wolfgang Goethe / als die deutschen Abgesandten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Der aus Breslau stammende Emil Ludwig wurde vor allem durch seine psychologisch ausdeutende historische Belletristik wie "Bismarck. Ein psychologischer Versuch" (Berlin, 1911) oder "Der Menschensohn. Geschichte eines Propheten" (1928) bekannt. Seine Bücher wurden 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt. - Mit einigen kleinen Randläsuren. Koslowsky 232.
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Mann, Heinrich, Schriftsteller (1871-1950).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. München
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Verantworten lernen. Ertragen lernen. Sich freuen lernen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 348.
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Mann, Thomas, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1875-1955).
2 ms. Briefe mit eigenh. U. München, 1931.
Zusammen (1+¾ =) 1¾ SS. auf 2 Bll. 4to. "Ihr Anerbieten", so schreibt Mann am 16. September an den österreichischen Schriftsteller Rudolf Jeremias Kreutz, "mir Ihren neuen Essayband zu schicken, ist sehr liebenswürdig, und es wird mir eine Freude sein, das Buch zu empfangen, wenn es erschienen ist. Ich bin aber, was hilfreiche Äusserungen über Bücher betrifft, lange Jahre hindurch übertrieben bereitwillig gewesen, sodass ich meine Fürsprache etwas entwertet und allerlei kritischen Spott herausgefordert habe. Ich habe mich daher entschliessen müssen, zu bremsen und vorläufig mit solchen Äusserungen zurückzuhalten [...]". - Am 19. Dezember folgt dann ein an Floskeln reicher zweiter Brief an Kreutz, dem vermutlich auch Kreutz entnahm, daß Mann seinen neuen Essayband "Die Krise des Pazifismus, des Antisemitismus, der Ironie" nicht gelesen hatte, den er aber "als wirklich dankenswerte Hilfeleistung bei der uns allen auferlegten Gedankenarbeit an den Problemen der Zeit" empfunden haben möchte: "Ich wundere mich darum auch nicht, so sehr ich mich freue, dass das Buch eine günstige Aufnahme gefunden hat und viel diskutiert wird [...]". - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und stärker knittrig und eingerissen bzw. mit Randläsuren; der Brief vom 19. XII. zudem etwas fleckig.
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Mann, Thomas, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1875-1955).
3 ms. Briefe mit eigenh. U., 2 eh. Postkarten mit U. und 1 eh. Briefkarte mit U. München, 1927.
Zusammen 11½ SS. auf 6 Bll. 4to und (qu.-)8vo. Die Postkarten mit eh. Adresse, die Briefkarte mit eh. adr. Kuvert. Unveröffentlichte Korrespondenz mit dem Schriftsteller und Übersetzer Hermann Georg Scheffauer, der gemeinsam mit Mann die im Verlag Th. Knaur Nachf. neu erscheinende Reihe "Romane der Welt" herausgab, von der bis März 1928 insgesamt 58 Bände erscheinen sollten: "Wie Sie mir Melville und Ilona charakterisieren, sind es gewiss gute Bissen für die Sammlung. Die deutschen Autoren sind auch meine Sorge", doch bringt Mann eine ganze Reihe von Namen ins Spiel, darunter A. M. Frey, Balder Olden, Ernst Lothar, Leo Perutz, Arnold Ulitz, Wilhelm Speyer, Willi Seidel, Bruno Frank und Bruno Götz (27. I. bzw. 31. III.). - "Die Frage eines deutschen Buches, das wirklich unbedingt so bald wie möglich heraus muss, beschäftigt mich dauernd. Aber die Hauptschwierigkeit ist eben die, die Sie nennen, dass die besseren Autoren in festen Händen sind. Wir dürfen beide nicht müde werden, uns weiter umzusehen. War das Manuskript von Frey ganz ungeeignet und haben Sie an die Autoren geschrieben, die ich Ihnen genannt habe? Anbei erhalten Sie 2 Briefe von Leuten, die sich als Uebersetzer anbieten und mit denen Sie vielleicht Fühlung nehmen. Hinzu kommt noch ein Brief einer mir bekannten Dame, Fräulein Emma Bonn in Feldafing bei München, der desselben Inhalts ist. Diese Dame ist zweisprachig, d. h. englisch-deutsch aufgewachsen, produziert selbst literarisch und würde nicht nur gut übersetzen sondern wahrscheinlich auch interessante Vorschläge machen können, was Material betrifft [...]" (1. III.). - Emma Bonn, die Tochter einer aus Deutschland stammenden Bankiersfamilie, wurde 1879 in New York geboren und kehrte in jungen Jahren mit ihrem Vater Wilhelm und ihrem Bruder Max nach Frankfurt zurück. 1913 zog sie nach Feldafing am Starnberger See, wo sie ein altes Haus zu einer stattlichen Villa umbauen ließ; die übrige Familie übersiedelte bis in die 1920er Jahre nach England, wo sich der Schwerpunkt ihrer Unternehmungen befand. In Kronberg i. T., wo die Familie bis zum Ersten Weltkrieg die Sommer zuzubringen pflegte, genoss sie wegen ihrer Wohltätigkeit großes Ansehen; Emmas Vater war der Namensgeber einer dortigen Straße, und im ehemaligen Sommersitz der Familie ist heute das Rathaus der Stadt untergebracht. Emma gehörte in Feldafing zum Kreis um Thomas Mann und Bruno Frank und schrieb heute weitgehend vergessene Romane und Erzählungen. Ihr Leben, das seit 1929 von einer schweren Nervenkrankheit überschattet war, endete am 24. Juni 1942 in Theresienstadt. - Mit Ausnahme der beiden Postkarten jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Nicht in: Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register. Hrsg. v. Hans Bürgin und Hans-Otto Mayer. Bearb. und hrsg. unter Mitarbeit von Yvonne Schmidlin (Frankfurt a. M., S. Fischer, 1976ff.).
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Mann, Thomas, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1875-1955).
Eigenh. Brief mit U. Pacific Palisades, 8. II. 1946.
1½ S. 4to. Inhaltsreicher Brief an den bekannten Regisseur und Theaterkritiker Gustav Hartung zum eventuell ersten Besuch Thomas Manns nach dem Kriege in Deutschland: "Die Kollegen, glauben Sie mir, waren anno 33 allesamt froh, mich los zu sein, und ich kann ihren Schmerz darüber, dass ich nun nicht wiederkommen will, keineswegs ernst nehmen. Aber das ist ja auch das allerwenigste. Der Zustand des Landes selbst macht einem Sorge. Die Hungersnot mag nicht so dramatische Formen haben, wie man erwartete, aber die allgemeine Unterernährtheit, Magerkeit, Schwäche, Apathie, Arbeitsunlust, Hoffnungslosigkeit, sind erschreckend nach allem, was ich höre. Arme Menschen! Und doch, und doch. Beschränkt sich der ärgste Jammer auf ein Jahr, zwei, drei Jahre - muss man nicht sagen, dass es immer noch eine maßvolle Sühne wäre für die ausschweifende Verschuldung? [...] Jeder, der mir wohl will, warnt mich, eine solche Reise doch ja nicht zu übereilen. Europa sei ein Graus, und in Deutschland würde ich zwischen sämtlichen Stühlen sitzen und zur Strapaze den Aerger haben [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Library of Congress | The Consultant in Germanic Literature". Verso gering fleckig, sonst tadellos erhalten. Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register. Hrsg. v. Hans Bürgin und Hans-Otto Mayer. Bearb. und hrsg. unter Mitarbeit von Yvonne Schmidlin (Frankfurt a. M., S. Fischer, 1976ff.), 46/83.
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Mann, Thomas, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1875-1955).
Ms. Brief mit eigenh. U. München, 4. XI. 1927.
¾ S. 4to. An eine "gnädige Frau", d. i. Elisabeth Mayer, mit Dank für den Empfang des Sonderdruckes von "Discordine e dolore precoce": "Ich darf Sie bitten, bei Gelegenheit auch Fräulein Mazzucchetti meinen besten Dank dafür auszurichten. Vielleicht fügen Sie hinzu, dass ich es noch immer bedauere, Fräulein Mazzucchetti, deren geistige Mittlerdienste ich so sehr zu schätzen weiss, und die mir persönlich so sympathisch ist, bei ihrem letzten Münchner Aufenthalt nicht haben sehen zu können. Ich war damals im Begriffe, abzureisen, und in letzter Stunde überhäuft [...]". - "Unordnung und frühes Leid" war das erste von Manns Werken, für deren Übersetzung ins Italienische die Germanistin Lavinia Mazzucchetti verantwortlich zeichnete; nach 1947 gab sie Thomas Manns Gesamtwerk im Mailänder Verlag Mondadori heraus; 1962 gab sie den von ihr kommentierten Briefband "Lettere a italiani" ("Briefe an Italiener") heraus, der die italienischen Beziehungen von Thomas Mann von 1920 bis zu seinem Tod dokumentiert. Der verdienten Übersetzerin galt der letzte Brief, den Mann im Zürcher Kantonsspital von seinem Sterbebett aus schrieb. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Mit kleinen Randläsuren.
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Mann, Thomas, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1875-1955).
Ms. Brief mit eigenh U. Nida (Nidden), 23. VIII. 1932.
1½ SS. 4to. An Henri Lichtenberger, einen der Begründer der modernen französischen Germanistik, mit einer stürmischen Beglückwünschung zu dessen gelungener Übertragung des "Faust" ins Französische: "Welch ein kühnes Unternehmen war es, dessen Sie sich unterfingen, und welche durchdringende Kenntnis der Weltdichtung Goethes und der deutschen Sprache, des deutschen Geistes überhaupt, vor allem aber wie viel Liebe und Kunst waren nötig, damit es so glücklich vollendet würde! [...]". - Mit kleinen Randläsuren und stellenweise minimal fleckig, sonst gut erhalten.
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