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Franck, Hans, Schriftsteller (1879-1964).
2 ms. Briefe mit eigenh. U. Düsseldorf und Frankenhorst, 1920 und 1925.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An den Dramaturgen und Regisseur Hans Esdras Mutzenbecher (1897-1983) über dessen Buch (?) "Wanderung" (22. III. 1920) und über dessen erfreuliche Rezension in den "Hamburger Nachrichten": "[...] Nur eins ist mir als befremdlich aufgefallen: Ihr Artikel schliesst mit der Opfernacht ab und Sie sprechen von ihr als in diesem Winter erschienen. Ich muss danach wohl annehmen, dass meine seitdem herausgekommenen Bücher - es sind nahezu zehn Stück - nicht in Ihre Hände gelangten [...]". - Jeweils im linken Rand gelocht (keine Textberührung) und mit starken Randläsuren; beiliegend ein Stahlstichbillett.
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Freiligrath, Ferdinand, German poet (1810-1876).
Autogr. poem (12 lines) signed ("F. Freiligrath"). N. p. o. d.
Large 8vo. 1¼ pages. "Da kommt es wiederum heran | Das Heer von Schiffern und von Mohren | Das in der Nordsee Uferbann | Mein einsam brütend Hirn geboren. | Doch sind es kaum die alten mehr | In Ruderwams- und Reiterkleide; | Wie Herren schreiten sie einher | Im Gurt von Gold, im Rock von Seide [...]". - Slightly browned and with small tear in lower margin.
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Fried, Erich, Schriftsteller (1921-1988).
Eigenh. Manuskript mit U. O. O., [wohl 1970er Jahre].
1 S. 4to. "Bitte noch dies für mich dann noch vorlesen. Herr Prof. Dr. Bungenstab hat gestern als Diskussionsleiter angesagt, Prof. Leithäuser sollte auf meinen Wunsch noch sprechen. Dies war ein Irrtum, für den er nichts kann, aber - so sehr ich dann mit dem übereinstimmte was Prof. Leithäuser sagte und vorlas, ich hatte nichts gewünscht oder nicht gewünscht, sondern nur Prof. Bungenstab informiert, daß Prof. Leithäuser ebenfalls sprechen wollte. Das als meinen Wunsch darzustellen, könnte von manchen aufgefaßt werden, als hätte ich da manipuliert. Nicht meine Art: Ich bin eher ein Hund als eine Katze [...]". - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Gellert, Christian Fürchtegott, German poet and philosopher (1715-1769).
Autograph letter signed. Leipzig, 13 Nov. 1759.
4to. 1 page on bifolium with integral address panel. To a Mr. Gerstöcker, "Maitre de langue" in Meissen, thanking him for some poems he had sent him and congratulating him on the way he bears his fate: "Ich danke Ihnen ergebenst für die mir überschickten Gedichte, in denen mir vieles gefallen hat, und erfreue mich über die Gelassenheit, mit der Sie Ihr Schicksal ertragen und den Ausspruch beweisen, daß der nicht unglücklich ist, der das Unglück gelassen trägt. Zugleich ersuche ich Sie, Ihren Herrn Bruder, der an mich geschrieben hat, zu versichern, daß ich ihm bey seinem künftigen Auffenthalte auf unserer Academie so gut dienen werde, als ich andern fleißigen Studenten zu dienen mich bemühe [...]". - Reynolds's edition of Gellert's letters does not record any letters from, to or about any "Gerstöcker" or "Gerstäcker". The recipient may possibly be identified with Johann August Gerstäcker, later a civil servant at Pegau who became an official at Zwickau in 1772 and that same year penned a Gellert quotation in the friendship album of his colleague Thomas von Wagner (GNM Hs. 113064c). - Upper right corner has recipient's note: "Accep. d. X. Decembr. 1759". Somewhat browned, slight traces of folding; small tear from breaking the seal repaired. Old handwritten ownership ("H. Mebesius, possessor. 1839"). Not in: J. F. Reynolds (ed.), C. F. Gellerts Briefwechsel vol. 2 (1756-1759).
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[Hepp, Carl, Schriftsteller (1841-1912)].
89 größtenteils eigenh. Briefe und Karten an Carl Hepp. Verschiedene Orte, 1870er Jahre bis 1912.
Zusammen rund 150 beschriebene Seiten. Verschiedene Formate. Beiliegend 19 Telegramme, einige Visitenkarten u. a. Sammlung von Briefen und Karten verschiedener Verfasser, meist zu Anlässen wie Hepps 70. Geburtstag, darunter auch einige Reimdichtungen auf den Jubilar: "Dir wars vergönnt, auf ein gesegnet Leben | Zurückzuschaun, das stetig Müh' und Arbeit, | das edlen Sinn für Wissenschaft und Kunst | Mit treuer Liebe zur Natur vereint | Zu einheitlichem, segensvollem Schaffen [...]" (aus dem von Julius Röll verfaßten Prolog zu Hepps 70. Geburtstag, gehalten am 28. III. 1911 im Verein für Kunst, Wissenschaft und Literatur in Darmstadt). - Carl Hepp war Herausgeber von Lenaus Werken in der Reihe Meyers "Klassiker-Ausgaben" und veröffentlichte u. a. das Drama "Der Prior von San Marco" (1898), die Klostergeschichten "Vom geistlichen Durste" (1877), die Dichtung "Paracelsus" (1907) und die biographische Skizze "Georg Heinrich Hacker" (1905).
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Hofmannsthal, Hugo von, Austrian poet and playwright (1874-1929).
Autograph letter signed ("Hofmannsthal"). R[odaun near Vienna], 11 June [1904?].
8vo. 4 pp. on bifolium. To the publishing house Wiener Verlag, concerning preliminary negotiations for "Das Märchen der 672 Nacht und andere Erzählungen (Bibliothek moderner deutscher Autoren 2)", a collection of novellas which should be published in 1905 in a run of 500 copies. - On stationery with black border; minor damage to edges; somewhat dusty, and left margin with punched holes (not touching text).
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[Insel Verlag]. - Weisser, Karl.
Ms. Brief mit eigenh. U. Leipzig, 11. VII. 1927.
1 S. Gr.-4to. An Felix Braun: "[...] Im Auftrag von Herrn Professor Kippenberg soll ich Sie bitten, Sie möchten doch für eine Anzeige des Buches uns selbst einige Zeilen schicken [...]". - Bei Brauns Buch wird es sich wohl um Brauns Roman "Agnes Altkirchner" gehandelt haben, der in diesem Jahr im Insel Verlag erschien. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Insel Verlags. - Beiliegend eine ms. Postkarte des Verlags an Braun vom 3. VII. 1917 betr. der verzögerten Auslieferung des damals neu erschienenen "Tantalos", da man für den Einband "noch ein anderes Ueberzugpapier" verwenden wolle, "das erst in etwa 14 Tagen zu haben sein wird [...]".
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974).
Eigenh. Brief mit U. Bollschweil, 2. I. 1970.
2 SS. Qu.-8vo. An Luise Kaufmann (in Zürich), die Gedichte von Sonja Stehelin-Holzing, der Schwester von Marie Luise Kaschnitz, besprochen hatte: "[...] Es bleibt ja ein Schmerz und ein Stachel, dass die Gedicht zu Sonjas Lebzeiten nicht erscheinen konnten [...]".
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Kishon, Ephraim, Schriftsteller (1924-2005).
Eigenh. Manuskript (Fragment) mit U. O. O. u. D.
1 S. 4to. Bleistiftmanuskript auf Hebräisch.
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Lichtenberg, Georg Christoph, writer (1742-1799).
Autograph letter signed ("GLichtenberg"). Göttingen, 25 Oct. 1779.
Large 8vo. 2 pages on bifolium. With autogr. address. To the engraver and illustrator Daniel Chodowiecki (1726-1801), about producing a series of engravings. - Lichtenberg's landlord, publisher, bookseller, wine merchant, and friend Johann Christian Dieterich (1722-1800) was also publisher of the "Musenalmanach", continued after the death of its editor Erxleben by Lichtenberg (as "Göttinger Taschen Calender"). The periodical targeted a wide audience of limited education. Shrewdly, Dieterich had made it a point from the beginning to include engravings, and the engagement of Chodowiecki, one of the most-sought illustrators of his time, was an additional factor that appealed to the picture-hungry audience. The issue discussed here by Lichtenberg was published in 1781, containing 2 fashion engravings and 12 monthly engravings by Chodowiecki on the subject of "Twelve Ways to Propose". - Slight defect to f. 2 due to broken seal. Such early letters by Lichtenberg are uncommon: auction records list no similarly early letters, nor any part of Lichtenberg's correspondence with Chodowiecki.
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Putlitz, Gustav (Gans Edler Herr) zu, Schriftsteller und Theaterintendant (1821-1890).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. II. 1886.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Excellenz erlaube ich mir zur Erinnerung an gute Stunden[,] die ich Ihrer liebenswürdigen Gastlichkeit verdanke, eine leider nur gedruckte Einladung in 'Mein Heim' zu senden. Das kleine Buch ist der Abschluß meiner schriftstellerischen Thätigkeit […]". - Nach einem erfolgreichen Debut als Lustspielautor aus dem Regierungsdienst austretend, verfaßte der promovierte Jurist in Folge zahlreiche, an französischen Vorbildern (vor allem Eugène Scribe) orientierte Lustspiele und verschiedene Prosaarbeiten. Sein Märchenidyll "Was sich der Wald erzählt" (1850) erlebte bis zur Jahrhundertwende 50 Auflagen und zahlreiche Übersetzungen. Auch veröffentlichte Putlitz Autobiographisches sowie eine kommentierte Ausgabe der Briefe und Tagebuchaufzeichnungen Karl Immermanns; von 1863-67 war er Intendant des Hoftheaters in Schwerin, seit 1873 in derselben Funktion in Karlsruhe tätig.
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Roda Roda, Alexander, eig. A. [Sándor] Friedrich Rosenfeld, Schriftsteller (1872-1945).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. [München], 6. III. 1926.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An die Redaktion des "Wiener Record. Société Graphique. Aktienges. f. Mode": "Ihre Redaktion fragt mich durch den Rikolaverlag, ob ich mit dem Nachdruck meiner Novelette 'Warten' im Wiener Record einverstanden sei. Ich bin einverstanden. Das Honorar - 40S - möge auf mein Postscheckkonto Roda Roda, Wien, 55605 eingezahlt werden [...] ". - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung); mit gedr. Briefkopf und Eingangsstempel; stärker fleckig.
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Salten, Felix, Schriftsteller (1869-1945).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. VI. 1920.
½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Eine ebenso wichtige als unaufschiebbare Familienangelegenheit hat mich veranlaßt, meine Frau und Kinder am 27. v. M. nach Dresden zu berufen. Da ich um diese Zeit noch in Holland weilte und die Abreise meiner Frau binnen zwei Tagen erfolgte, konnte der Uralub für meinen Sohn Paul nicht vorher eingeholt werden. Ich bitte nun höflichst, diesen Umstand freundlichst entschuldigen zu wollen und bitte ferner das Ausbleiben meines Sohnes Paul vom 29. v. Mts. bis zum heutigen Tage gütigst zu entschuldigen [...]". - Der Brief etwas fleckig, ein beiliegendes, unbeschriebenes Kuvert stark fleckig.
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Schnitzler, Arthur, Schriftsteller (1862-1931).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wohl Wien, 12. I. 1924.
1 S. Kl.-4to. An den Tenor Otto Wolf: "Ich erhalte heute einen Brief von meiner Tante Frau Julie Markbreiter, in dem es heisst: 'Obzwar ich heutigen Tages nicht wie früher empfange, wird es mich doch sehr freuen, Herrn Furtwängler bei mir zu sehen und ihn meinen musikalischen Freunden vorzustellen. Meine Telefonnummer ist Hampstead 2804, falls er mich anrufen will.['] Vielleicht, verehrter Herr Doktor, sind Sie so freundlich diesen Brief Herrn Furtwängler nachzusenden, eines weiteren Empfehlungsschreibens bedarf es in diesem Falle absolut nicht […] Die Adresse meiner Tante in London lautet: 17, Wedderburn Road Hampstead NW3". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.
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Vesper, Guntram, Schriftsteller (geb. 1941).
Eigenh. Brief mit U. Göttingen, 22. I. 1990.
1¼ SS. 4to. An Gert Woerner vom Scherz Verlag mit der Bitte um "ein Arbeitsexemplar von Leppmanns Rilke-Biographie", das er für "einen umfangreichen Essay über Rilke in Hessen und in der Marburger Gegend" benötige. - Mit Absender- und Eingangsstempel.
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Waggerl, Karl Heinrich, Schriftsteller (1897-1973).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wagrain, 17. X. 1968.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Autographensammler Fleitmann: "Es ist zwar nicht mein Ehrgeiz, in einer Sammlung von Handschriften vertreten zu sein, aber wenn Ihnen die beiliegenden zwei harmlosen Verse aus dem 'Heiteren Herbarium' genügen, will ich Ihnen gern dienlich sein [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; ohne die erwähnte Beilage.
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Wassermann, Jakob, Schriftsteller (1873-1934).
Eigenh. Briefkarte mit U. Altaussee, 9. III. 1930.
½ S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An die (und auch Wassermanns) Übersetzerin Helene Chaudoir in Wien: "Der Brief ist durch Versehen der Sekretärin zurückgeblieben[,] verzeihen Sie [...]".
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Weiss, Marie, Schriftstellerin (1884-1969).
3 eigenh. Briefe mit U. Seattle, 1951-1963.
Zusammen 7½ SS. auf 5 Bll. (Kl.-)4to. An Felix Braun: "Ihr schöner Artikel über Stefan Zweig war mir eine große Freude zu lesen. Ich danke Ihnen sehr, daß Sie mir ihn geschickt haben. Es ist eigentümlich, daß der einmalige Briefwechsel mit dem Dichter mir ihn merkwürdig nahe brachte, fast so, als ob ich ihn persönlich gekannt hätte, was ja leider nicht der Fall war. Nur als junges Mädchen bin [ich] andachtsvoll an seinen Fenstern in der Kochgasse vorübergegangen […]" (23. I. 1963). - Als Marie Grünbaum in Paris geboren, kam die spätere Gattin eines Franz Rudolf Weiss als Kind nach Wien. 1935 veröffentlichte sie ihren ersten Lyrikband u. d. T. "Gedichte", schrieb u. a. unter dem Pseudonym Wilhelm Reimer und emigrierte 1938 nach London, 1940 dann nach Seattle. Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft, S. 1453, Nr. 11197.
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Artzt [?], Hugo, Komponist (D. n. e.).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. IV. 1907.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betr. der Unterstützung des damals jungen Komponisten Otto Rippl durch die Stiftung der Schwestern Fröhlich.
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Borodin, Alexander Porfiryevich, Russian composer and chemist (1833-1887).
Autograph letter draft. St. Petersburg, 1. IV. 1883.
8vo. ¾ p. Perhaps to the German conductor and composer Carl Riedel, informing him that he will send the score with its single parts of an unnamed work. Riedel - with whom Borodin became acquainted through Franz Liszt - was a highly respected choral conductor in his native country and was one of the founders of the Allgemeiner Deutscher Musikverein. - Small traces of mounting on reverse; left margin untrimmed.
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Bülow, Hans von, Dirigent und Kapellmeister (1830-1894).
Eigenh. Brief mit U. ("HvBülow"). Berlin, 27. XII. 1861.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Hofkapellmeister: "Ihr liebenswürdiges Schreiben vom 13. Dez. kam spät in meine Hände da mein Aufenthalt bei dem Fürsten zu Hohenzollern Hechingen sich wider Vermuthen bedeutend verlängerte und das von Ihnen gewünschte Musikstück mußte ich mir erst von Leipzig, wohin ich es versendet hatte, zurückkommen lassen. Nun es in meinen Händen, erhalten Sie es - aber nur für sich und eine Casseler Aufführung. Zur Übersetzung des Textes habe ich noch keine Zeit finden können - mir schien am besten, es ‚tant bien que mal' in der Ursprache singen zu lassen. Wie anders klingt Glucks dramat. Musik mit dem franz. Text als in der ledernen deutschen Übersetzung! Nur die von Wagner neu bearbeitete Aulis-Iphigenie macht hiervon eine Ausnahme. Sie kennen doch diese Arbeit? Der von mir arrangirte Klavierauszug ist vor etwa vier Jahren bei Breitkopf & Härtel erschienen. Unsere Berliner Copisten taugen nicht viel und haben überdies jetzt vollauf mit der Bottschen Oper zu thun. Ich kann Ihnen also nur die Partitur senden, die ich mir freundlichst zurück erbitte, sobald Sie derselben nicht mehr bedürfen […]".
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Busoni, Ferruccio, Pianist und Komponist (1866-1924).
Eigenh. Brief mit U. [Weimar, 1900 oder 1901].
2 SS. auf 2 Bll. Kl.-4to. An den Weimarer Hoforganisten Alexander Wilhelm Gottschalg, einen engen Freund Liszts, der ihm drei Werke widmete: "Wir, nämlich Herr Da Motta [d. i. der portugiesische Pianist und Komponist José Vianna da Motta, 1868-1948] und ich, beabsichtigen eine kleine musikal. Feier zu Liszts Todestag zu veranstalten. Unter anderem soll Heroide Funèbre u. Faust Symphonie zu 2 Clavieren gespielt werden. Dürften wir Sie dazu freundlichst im Tempelherrenhause einladen und zugleich Sie um gütige Überlassung der Noten auf 2 Wochen bitten? - Von den Heften, die ich von Lisztschen Clavierwerken bei Ihnen zurücklegte[,] haben Sie die folgenden in doppelten und mehrfachen Exemplaren [zählt 6 Titel auf] Ich erlaube mir Ihnen dafür 50 Mk zu offeriren, wobei ich Ihnen noch herzlichst verpflichtet bleibe [...] also warum Ihre edle Künstlergesinnung verläugnen und mir diese große Freude im Andenken an den lieben und gewaltigen Meister vorenthalten? [...]". - Da Gottschalg Liszt auch bei der Herausgabe von Kompositionen half, nannte dieser ihn einmal seinen "Fahnen- und Fackelträger". Auch meinte Liszt angeblich: "Wenn ich einmal selbst zur Legende geworden bin, wird Gottschalg mit mir fortleben".
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Daddi, Francesco, Sänger (1864-1945).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. London, 28.7.1907
2 SS. 8vo. In italienischer Sprache an Eugenia Zencovich in Triest, die der beliebte Sänger über seinen Aufenthalt informiert. - 1891 in Mailand debütierend und im Jahr darauf der erste Beppe in der Welturaufführung von Ruggiero Leoncavallos (1857-1919) ‘I Pagliacci’, übersiedelte der Tenor 1907 in die USA, wo er bis 1920 an der Manhattan Opera, später an der Chicagoer Oper zu hören war. - Das dekorative Brustbild mit Widmung und Unterschrift auf der Bildseite.
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Ebert, Carl, Schauspieler, Regisseur und Intendant (1887-1980).
2 ms. Briefe mit eigenh. U. Berlin, 1931 und 1932.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An den Dramaturgen und Regisseur Hans Esdras Mutzenbecher (1897-1983): "[...] Ich habe Sie natürlich gar nicht vergessen, aber die katastrophalen Kürzungen meines Etats zwingen mich zu immer grösserer Beschränkung des Gastwesens. Wenn sich irgendwie eine Gelegenheit ergibt, will ich natürlich furchtbar gern an Sie herantreten [...]" (a. d. Br. v. 27. VI. 1932). - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Städtischen Oper Berlin und im linken Rand gelocht (keine Textberührung) sowie mit kleinen Randläsuren.
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Esinger, Hermine, Pianistin, Orgel-Virtuosin und letzte Liszt-Schülerin (1852-1939).
3 eigenh. Postkarten und 1 eh. Brief mit U. Salzburg, 1939.
Zusammen 9 SS. auf 5 Bll. (Qu.-)8vo. Die Karten mit eh. Adresse. Mit 1 eh. adr. Kuvert. Freundschaftliche Schreiben aus ihrem letzten Lebensjahr an die Schriftstellerin und Malerin Käthe Braun-Prager in London.
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Franckenstein, Clemens Frh. von und zu, Komponist und letzter Generalintendant des königlich bayerischen Hof- und Nationaltheaters (1875-1942).
2 ms. Briefe mit eigenh. U. München, 1925 und 1930.
Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An den Dramaturgen und Regisseur Hans Esdras Mutzenbecher (1897-1983): "[...] Ich glaube, dass Sie mit der Verlegung Ihrer Tätigkeit ins Ausland das Richtige getroffen haben, da die Zustände an den deutschen Bühnen wirklich fürchterlich sind und sicher noch schlimmer werden dürften [...]" (21. V. 1930). - Der Br. v. 19. XI. 1925 betr. der aktuellen Unmöglichkeit einer Berufung an die Bayerische Staatsoper. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Generaldirektion der Bayerischen Staatstheater; jeweils im linken Rand gelocht (keine Textberührung) und mit Randläsuren.
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Fussenegger, Gertrud, Schriftstellerin (1912-2009).
Eigenh. Briefkarte mit U. [Leonding], 12. XII. 1983.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Karl Heinz Seidl vom Schwabenverlag, Ostfildern: "Ich antworte Ihnen in aller Eile. Danke für Ihren Brief und für Ihre Aufforderung, zum Thema 'Christstein' zu schreiben. Ich will es versuchen [...]".
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Graf, Max, Musikhistoriker und -kritiker (1873-1958).
Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 8. X. 1953].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Glückwünsche.
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Hausegger, Siegmund von, Dirigent und Komponist (1872-1948).
4 ms. Briefdurchschläge mit eigenh. U. München und Marienhof (Krakow am See, Mecklenburg-Vorpommern), 1919 bis 1922.
Zusammen 3¼ SS. auf 5 Bll. Gr.-4to. An den Dramaturgen und Regisseur Hans Esdras Mutzenbecher (1897-1983): "[...] Leider war es mir unmöglich zu kommen, so gerne ich auch dem Rufe Folge geleistet hätte; denn das Geraer Konzert kollidierte mit einem Gastspiel in Kopenhagen. Die Aussicht, unser Musikfest in Gera veranstalten zu können, ist ausserordentlich verlockend. Wenn trotzdem Nürnberg augenblicklich im Vordergrund der Erwägungen steht, so ist dies damit begründet, dass uns dadurch das Fest in eine andere, schon eine geraume Zeit nicht vom Verein besuchte Gegend führen würde [...]" (14. XI. 1920). - "Mit Vergnügen komme ich Ihrem freundlichen Wunsche nach. Leider kann ich die Aufführung nicht selbst dirigieren, da mir der von Dr. Kopsch vorgeschlagene Termin nicht möglich ist. Sollte die Aufführung verschoben werden können, so würde ich Sie bitten, den Aufsatz für diese spätere Gelegenheit zurückzubehalten. Die Bestimmung des Honorares möchte ich ganz Ihnen überlassen [...]" (28. IV. 1922). - Jeweils im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Hausegger, Siegmund von, Dirigent und Komponist (1872-1948).
Eigenh. Brief mit U. München, 16. V. 1907.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Zu meinem Bedauern kann ich, wie ich Ihnen schon mündlich mitteilte, an der morgigen Sitzung des Theater-Ausschusses nicht theilnehmen, da ich nach unserem Landhause verreise […]".
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Kienzl, Wilhelm, composer (1857-1941).
Friendship album with 49 autograph entries including Franz Liszt and Ernst Mach. Graz, Vienna, Prague and other places, 1873-1882.
8vo. 45 ff. with a total of 49 entries (some mounted). Contemporary green calf binding. Two addenda. A pretty album begun by Kienzl in 1873, containing numerous prominent contributors. Foremost of all are Franz List, who signs the printed music to Kienzl's "Die Lotosblume" (pasted in) "in kind memory" on 12 July 1877, and Ernst Mach, who on 27 October 1875 entered a full-page poem (with brief musical quotation) which wittly relates the physics and philosophy of sound waves and music. Among the other contributors are Richard Sahla (violin virtuoso, conductor and composer, 1855-1931; with musical quotation), Adolf Jensen (composer, 1837-79), Ferdinand Thieriot (conductor and composer, 1838-1919; with musical quotation), Franz Stelzhamer (poet, 1802-74; pasted in), Anastasius Grün (i. e. Anton Graf Auersperg, writer and politician, 1806-76), Louise Codecasa (painter, 1856-1927/33), Richard Heuberger (composer and critic, 1850-1914), Peter Rosegger (writer, 1843-1918), August Wilhelm Ambros (musical scholar and composer, 1816-76), Josef Popper-Lynkeus (social reformer and inventor, 1938-1921), Sophie Menter (pianist, musical educator and composer, 1846-1918), Oskar Teuber (theatre historian, journalist and writer, 1852-1901), Robert Hamerling (writer, 1830-89), Anton Emanuel Schönbach (German scholar, 1848-1911), Alfred Woltmann (art historian, 1841-80; 29), Adolf Wallnöfer (composer and operatic tenor, 1854-1946; with musical quotation), Oscar Paul (musical scholar, 1836-98; with musical quotation), Jakob Eduard Schmölzer (composer, flautist and collector of folk songs, 1812-86), Hans Brandstetter (sculptor, 1854-1925; 44, with mounted pencil drawing), Emanuel Geibel (writer, 1815-84), and Aglaja Orgéni (singer and voice instructor, 1841-1926). - Well preserved.
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Lehmann, Lotte, Sopranistin (1888-1976).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Stellenweise etwas berieben.
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Levens, Charles, French composer (1689-1764).
2 autograph letters signed ("Levens"). Bordeaux, 23. V. and 10. X. 1746.
4to. Altogether (2½+2 =) 4½ pages. Each on bifolium with integral address panel. Armorial seal. 1) Levens writes to Monsieur Le Comte de Rochefort, concerning his motets and the questionability of their success as music without symphony by means of subscription, as Levens already has some experience in working with cathedral chapters, that would usually subscribe. Nevertheless he agrees on trying: "Vous croyés Monsieur la voyer des souscription praticable pour la musique sans symphonie, je doute du succés connoissant comme je fais les chapitres de la plupart des cathedrales qui sont ceux qui par preference devroient souscrire: mais enfin on peut tenter". Levens mentions the offer of a Parisian engraver, his idea of using smaller paper and the addition of 14 staves for further possible voices, such as two bass parts and small choirs in the choirs: "J'avois trouvé à Paris un graveur qui m'avoit promis de graver ma musique en symphonie [...]. Je ne say à quel prix on pourroit le faire en petit papier [...]. J'y ay mis 14 portées parce qu'il se trouve quelque fois deux Basses differentes ou des petits choeurs dans les choeurs". Levens ends his letter by recommending his 26-year-old son for the position of a "maitre de Musique" in Avignon, mentions his son's skills in composing and playing the violoncello, and that the chapter of Toulouse hasn't accepted him due to his young age: "Sa musique est de fort bon goût [...] il a d'ailleurs fort bien étudié et joué du violoncello comme il faut, tant pour l'accompagnement que pour des pieces. [...] Les Messieurs du Chapitre de Toulouse le trouvent trop jeune [...]". He gives a list of pieces of music: 12 masses, 24 Magnificat, 6 Dixit, 6 Beatus, etc. (Letter from 23. V. 1746). - 2) Levens gives a list of pieces of music without symphony. It is a list of 32 titles of religious music, followed by their numbers. Levens hopes that the count's efforts regarding his music are not in vain and states his concerns in cooperating with the chapters. Levens ends with mentioning his son's employment as "maitre de musique" at Saint-Étienne in Tolouse since August: "Les tems sont très mauvais et les chapitres, avec qui, il faudroit pour ainsi dire, avoir affaire, sont très difficiles [...]" (Letter from 10. X. 1746). - Both letters with traces of old folding, verso with traces of old montage and a small tear on fol. 2 due to breaking seal.
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Levens, Charles, French composer (1689-1764).
Autograph letter signed ("Levens"). Bordeaux, 14. IV. 1746.
4to. 1½ pages on bifolium. With integral address panel. Armorial seal. Levens writes to Monsieur Le Comte de Rochefort as a reaction to the suggestion of performing his music without symphony, which should be a new approach. Levens fears this idea to fail, because it would only be suitable for churches with chapters and therefore not worth the expense: "Vous me conseillériés volontiers de donner ma musique sans symphonie au public. Ce seroit du nouveau, dites vous: mais je crains fort que cette espèce de musique n'étant d'usage que pour les églises et les églises où il y a des chapitres, ce seroit à pure perte que j'en ferois la dépense." Levens has composed a motet especially for St. André and asks Rochefort to send a courier from Avignon or Montpellier to collect it, to avoid sending it by mail: "J'ay fait un mottet de paroles propres pour la fête St. André: Je vous l'offre avec plaisir et vous aurès la bonté de m'indiquer quelque correspondant d'avignon ou de montpellier [...] afin que je luy puisse remettre afin d'épargner un si gros paquet par la poste." Levens doubts Rochfort to be satiesfied with the choosen motet, as Levens had difficulties to find an accurate solo part ("sujet récitant"). - On fol. 2, Levens has noted the lyrics of this motet for a performance in Bordeaux. - Small tear on fol. 2 due to breaking seal. Traces of old folding. Verso with traces of old montage.
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Mascagni, Pietro, Komponist (1863-1945).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wohl Wien, 24. V. 1927.
1 S. 8vo. Eine Karte zur "Erinnerung an den Autogrammabend in der Ausstellung 'Wien und die Wiener' am Dienstag, den 24. Mai 1927", veranstaltet von dem 1924 gegründeten Theater- und Kulturmagazin "Die Bühne".
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Pembaur, Josef d. J., Dirigent und Komponist (1848-1923).
2 eigenh. Briefe mit U. Leipzig, 1919 bzw. o. o. u. D.
Zusammen (2+2 =) 4 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und 8vo. An eine Dame mit Dank für eine Einladung (undat. Brief) bzw. an einen Herrn mit Dank für die Zusendung der "Weimarer Blätter": "[...] Ich bin über deren Inhalt aufs tiefste beglückt und insbesondere haben mich Ihre Sachen angezogen! Sie sind wirklich aus dem Geiste der Musik geboren [...]" (Br. aus Leipzig v. 9. VII. 1919; im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung)).
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Piccaver, Alfred, Sänger (1883-1958).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 1914.
1 S. Qu.-8vo.
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Stoltz, Rosina, French mezzo-soprano (1815-1903).
Autograph letter signed. No place or date
8vo. 3½ pp. on 2 ff. In French, to a sick friend: "I have discussed it a great deal [...] with Milord [...] here is the result of our conversation [...] Mr. Bagin should be persuaded to come to England: once here, I would put him on guard against the exploiters and with me he will be able to outmaneuver the cabal which I resist in all the filaments [...] the heart of an Englishman closes itself up again when one has entered it and that it never reopens itself [...]" (transl.). - In fine condition; with light overall toning an some separation at adjoining fold. Together with a hand-coloured lithograph.
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Urbano, Umberto, Bariton (1885-1969).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat.
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Walter, Bruno, Dirigent, Pianist und Komponist (1876-1862).
Gedr. Konzertprogramm mit eigenh. U. Wohl Wien, 8. I. 1928.
Gefaltetes Doppelblatt mit Umschlag. Kl.-4to. Das Konzert fand im Großen Musikvereinssaal statt und bot Werke von Mahler, Bach, Liszt und Richard Strauß. - Die Unterschrift in Bleistift.
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Blasel, Karl, Schauspieler (1831-1922).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 23. IV. 1910.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An einen Hrn. Herwig: "A dato weiß ich nichts!".
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[Hilbert, Egon, Theater- und Opernintendant (1899-1968)].
Ms. Brief (Durchschlag). O. O., 12. XI. 1959.
2½ SS. auf 3 Bll. 4to. Durchschlag eines ms. Briefes an Raimund von Hofmannsthal, dem er zum Ableben von dessen Mutter Gertrude kondoliert: "[...] Ich komme nun mit Beginn des neuen Kalenderjahres fuer dauernd nach Wien zurueck, um die Funktion eines Intendanten der Wiener Festwochen zu uebernehmen. Ich muss Ihnen nicht sagen, dass ich in dieser meiner neuen Eigenschaft alles tun werde, damit Hofmannsthal immer mehr den Menschen naeher gebracht wird [...]".
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Jannings, Emil, Schauspieler (1884-1950).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("E. Jannings"). O. O. u. D.
1 S. 8vo. Sepiafarbenes Portrait im Halbprofil. - Iris-Verlag (Nr. 5748).
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Knudsen, Hans, Theaterwissenschaftler (1886-1971).
Eigenh. Brief und eh. Postkarte mit U. Riva und Berlin, 1936 und 1944.
Zusammen (2+1 =) 3 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. An den Dramaturgen und Regisseur Hans Esdras Mutzenbecher (1897-1983) über eine Tätigkeit seines Sohnes während der Olympischen Sommerspiele 1936 ("nicht als Dolmetscher [...], sondern als Auto-Fahrer"; 7. VII. 1936) und betr. eines Besuchs in Berlin (31. XII. 1944). - Hans Knudsen im Oktober 1933 einer jener 88 Schriftsteller gewesen, die das Gelöbnis treuester Gefolgschaft für Adolf Hitler unterschrieben hatten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er 1948 als Ordentlicher Professor für Theaterwissenschaft an die neu gegründete Freie Universität Berlin berufen und übernahm dort auch die Leitung des Theaterwissenschaftlichen Instituts. - Der Brief mit gedr. Briefkopf des Hotel du Lac et du Park in Riva; beide Bll. gelocht (keine Textberührung); der Brief mit stärkeren Randläsuren.
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Moissi, Alexander, Schauspieler (1880-1935).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Stellenweise etwas fleckig.
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Moissi, Alexander, Schauspieler (1880-1935).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Ondra, Anny, Schauspielerin (1902-1987).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Oswalda, Ossi, Schauspielerin (1897-1947).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Slezak, Leo, Moravian tenor and actor (1873-1946).
40 mostly autograph letters and postcards, all signed. Berlin, Prague, Rottach-Egern, etc., 1933 to 1942.
4to and 8vo. Altogether 58 pp. Some with autogr. envelopes. Interesting, amicable correspondence with Fritz Herzmansky, a Viennese public servant, on difficulties whilst moving and not finding workers to carry the furniture ("Uns geht es so weit ganz gut, nur ärgern wir uns schief mit der Übersiedlung, weil keine Arbeiter zu haben sind und die Möbel schon seit 8 Tagen lagern, aber Ende dieser Woche scheint es doch zu werden und dann ist auch dieser böse Traum ausgeträumt und wir werden wieder normale Menschen. Zum Kotzen ist das […]", 2. V. 1939), ongoing projects, how to treat producers, and, in particular, how the young soprano Dora Komar (who was about to shoot her first movie, "Operetta") should treat her producer to get adequate roles. Slezak recommends for Dora Komar to flirt with the producer so he would write a film for her. Slezak notes that a small role - like a toilet cleaner - would harm her career: "Da giebt es nur Eines: einen Produzenten kennen lernen, ihn umzirzen, grosse Guckerln auf ihn machen und ihn so zu verblöden, dass er für sie einen Film schreibt, wo sie zu singen, zu tanzen, zu tragödeln und weiss Gott was noch, alles zu machen hat. [...] Kleine Rollen darf sie schon wegen Ihres Opernberufes wegen nicht spielen, denn ein sich Emporarbeiten beim Film, giebt es nicht, sowie man einmal eine Abortfrau gespielt hat, wird man in den nächsten Jahrzehnten immer nur als Abortfrau in den Listen geführt und nur gerufen, wenn so eine Häuseldame gebraucht wird […]" (29. I. 1940). - Some addenda, including an autograph postcard from the actor Paul Hartmann and Komar's wedding announcement.
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Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 17. XII. 1926.
½ S. 8vo. "Durch Arbeit zum Ziel!" - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf von Ing. Ludwig Neumann, dem Gründer der bis 1966 existierenden Firma Ingelen, Elektrotechnische Fabrik Ing. Ludwig Neumann GmbH. - Gering fleckig.
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