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‎Wuttke, Heinrich, Historiker (1818-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 23. V. 1855.‎

‎1 S. 4to. mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An Herrn Gehimrath Dr. Neigebauer in Breslau mit dem Ausdruck des Bedauerns wegen seiner Abwesenheit beim Besuch des Adressaten. Wuttke dankt für dessen Zusendungen und hofft auf weitere Nachrichten: "[...] Doppelt erwünscht wäre mir an jenem Tage eine Unterredung mit Ihnen gewesen, weil ich Ihren weisen Rath für eine Fatalität hätte einhohlen können, die einen schleunigen Beschluß forderte. Seit Ihrer Abwesenheit empfing ich von Ihnen ein Schreiben mit einigen italienischen Zeitungsblättern, für deren gütige Mittheilung ich danke. Ueber den Druck des Werkes über Warschau bin ich auf Nachricht begierig; die günstige Zeit verstreicht am Ende [...]". - Im Jahr 1848 trat Wuttke den Lehrstuhl für historische Hilfswissenschaften an der Universität Leipzig an. Er fühlte sich einem großdeutschen Geschichtsbild zugehörig und versuchte erfolglos Berufungen von Professoren, die ein kleindeutsches Geschichtsbild vertraten, an die Universität zu verhindern. Wuttke setzte sich für den Erhalt der völkerkundlichen Sammlung Gustav Friedrich Klemms ein, die die Basis des völkerkundlichen Museums in Leipzig bildet. - Spuren alter Faltung. Siegelreste.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Zeissberg, Heinrich von, Historiker und Bibliotheker (1839-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. VI. 1894.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Sagt seine Teilnahme an einem Ausflug ab: "[...] Mit lebhaftem Bedauern sehe ich mich außer Stand der freundlichen Einladung zu dem Frühlingsausfluge am 6. d. Folge zu geben, da mir längere Spaziergänge namentlich mit Anstieg verbundene ärztlich untersagt sind. Nemen Sie indes meinen herzlichen Wunsch entgegen, dass das schönste Wetter Ihre Ausfahrt begünstigen möge u. grüßen Sie mir freundlichst alle Teilnehmer derselben [...]". - Zeißberg war von 1891 bis 1896 Leiter des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Ab 1896 war er Direktor der kaiserlichen Hofbibliothek Wien. - Spuren alter Faltung.‎

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‎Zwiedinek-Südenhorst, Hans von, Historiker (1845-1906).‎

‎Eigenh. Vorlesungsankündigung mit U. Graz, 8. II. 1886.‎

‎1 S. 4to. Kündigt sein Collegium im kommenden Semester an: "Ich beabsichtige im Sommer-Semester 1886 zu lesen: Allgemeine Geschichte im Zeitraume des spanischen Erbfolgekrieges ein 2 stündiges Collegium, *) von 3-4 Uhr Nm. [...] *) Ich ersuche ergebenst den Hern Decan jene beiden Tage einzusetzen, an welchen Prof. v. Krones nicht liest. Sollte letzterer überhaupt eine andere Stunde haben, so bitte ich zu setzen: Montag u. Donnerstag". - Zwiedineck war Dozent für Geschichte an der Universität Graz und ab 1880 Direktor der Steirischen Landesbibliothek. Er war Stifter der Akademischen Corps Teutonia und Vandalia in Graz. - Gefaltet. Ränder leicht ausgefranst.‎

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Wien, AT
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€ 200,00 Kaufen

‎Barth, Ferdinand, Bildhauer, Maler und Zeichner (1842-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Ferdinand B."). O. O., um den 24. XII. o. J.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Daß es unter unsern Bekannten endlich einmal so weit gekommen ist, daß die Künstlerschaft jüngeren Theils zusammen getreten ist, um ein Lokal passend zu decoriren, hat Dir vielleicht Raab schon mitgetheilt, der zu dieser Sache viel Geschrei, aber wenig Wolle beiträgt. Wir haben das Zimmer bei Meisenbach gemiethet, und dasselbe ist nach meinen und Herrman [!] Kellner's Angaben gemalt worden; und soll nun noch weiter durch Statuetten, Meubles, Bilder etc. verziert werden. Lange dauert es freilich und man muß in einem fort bohren und treiben, daß etwas Leben in die träge Masse kommt; wenn es dann aber nur etwas vorwärts geht, macht es einem doch auch wieder Freude [...]". - Mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Bauriedl, Otto, Maler (1879-1961).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 20. IV. 1910.‎

‎1 S. 8vo. An einen Herrn Herwig: "Ihr Besuch wird mir sehr angenehm sein und darf ich Sie morgen Donnerstag zwischen 11 u. 12 Uhr od. Freitags um die gleiche Zeit zu mir bitten".‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Bellangé, Hippolyte, Maler und Graphiker (1800-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("H. Bellangé). Rouen, 9. X. 1845.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Kunsthändler Souty in Paris betr. einer Kunstlotterie zugunsten der Opfer der Katastrophe von Montville. Er, der diese Lotterie organisiert, habe schon sechzig Gemälde und Zeichnungen zusammenbringen können und "trete daher mit der Bitte an Sie heran, sich mit uns an diesem Werk der Barmherzigkeit zu beteiligen, indem Sie uns ein Bild, eine Zeichnung, eine Statue überlassen [...]" (Übers. a. d. frz. Original). - Ein heftiger Sturm hatte am 19. August 1845 die die Industrieanlagen in Montville (Seine-Maritime) zerstört und 170 Verletzte sowie 70 Tote hinterlassen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Musée de Rouen. - Mit kleinen Randläsuren.‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Kaufen

‎Bochmann, Gregor von, Maler (1850-1930).‎

‎Eigenh. Brief mit U. D[üsseldorf], 6. III. 1882.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei übersende ich Ihnen den von der Sammelkommission für die Wiener internationale Kunst-Ausstellung hier gewünschten Anmeldebogen. Zwei Rubriken sind mir nicht möglich auszufüllen[,] wie Sie ansehen sind es die Angaben der Maße und der Versicherungs Summe, und werden wie wohl in Berlin bei der Direction der königl. National-Gallerie zu erfahren sein [...]".‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Bonnat, Léon, Maler (1833-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("LnBonnat"). [Paris, 12. II. 1888].‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An M. l'abbé Charmetant mit der Bitte, "das Kolleg des Abbés Brunieat [zu übernehmen]. Wir sind zu sehr unter Druck [...] und ich weiß aus Erfahrung, daß man das Eisen schmieden muß, solange es heiß ist [...]" (Übers. a. d. frz. Original).‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Bredius, Abraham, Kunsthistoriker (1855-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Monaco, 10. V. 1935.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Dankschreiben an einen Gratulanten zu seinem Geburtstag: "[...] Es war ein gewaltiges Fest, 280 Briefe u. Telegramme, da giebts viel zu schreiben [...]".‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Calametta, Luigi, Kupferstecher und Lithograph (1802-1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("LCalametta"). Nohant, 15. I. 1866.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. In italienischer Sprache an einen Cavaliere in Florenz über Kunstwerke in Italien und namentlich in Rom und die "Aurora" von Guido Reni: "[...] Grüßen Sie den Palazzo Pitti, seine Galerie und den Campanile [...]" (Übers. a. d. ital. Original).‎

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‎Canon, Hans, Maler (1829-1885).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. ("Canon"). O. O. u. D.‎

‎Qu.-4to. Auf einem gedruckten Fragebogen mit mehreren Fragen zu diversen Vorlieben "Ich wüst' [!] auf solche Fragen, | Nicht eine Antwort klar; | Und würd ich auch was sagen, | So wär' es doch nicht wahr". - Gering angestaubt und mit einer horizontalen Knickfalte.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Cornelius, Carl Maria, Kunsthistoriker (1868-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Quinto al Mare (Genua), 20. IX. 1890.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er sehr ausführlich von seinem Aufenthalt in Italien berichtet: "[...] Wir leben hier wie die Fürsten. In einem herrlichen Garten voll Lorbeer - leider unverdientem - u. Palmen, direkt über dem Meer, das wir von San Remo bis Spezzia [sic] vor uns haben. Das Spiel der Farben ist ganz unbeschreiblich herrlich u an der Küste wimmelt es nur so von Böcklinschen Motiven. Ich se[lb]st gebe auch täglich so einen Triton ab u tummle mich mit meiner Nymphen-Schwester im Meer herum. Wir gedenken noch bis zum letzten September in diesem Idyll fortzuschwelgen u dann über Pisa nach Siena zu gehen, dem südlichsten Punkt unserer Reise. Von dort über Florenz u Verona nach Hause, wo wir Ende October eintreffen werden [...]". - Im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung)‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Decamps, Alexandre-Gabriel, Maler (1803-1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Fontainebleau, 18. II. 1860.‎

‎1 S. 8vo. In französischer Sprache an einen Monsieur Weill mit der Mitteilung, daß er den Rahmen am vergangenen Mittwoch erhalten habe und bald nach Paris kommen wolle, um ihn zu bezahlen.‎

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€ 160,00 Kaufen

‎Engerth, Eduard von, Maler (1818-1897).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. ("E. Engerth" bzw. "EvEngerth"). Wien, 1893.‎

‎Zusammen (4+2½ =) 6½ SS. auf 2 Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Seit langer Zeit ergiebt sich mir wieder die Gelegenheit, an Euer Hochwohlgeboren zu schreiben, und zwar dadurch, daß ich Ihnen eine Bitte vorzutragen habe. Der Oldenburger Landschaftsmaler E. Willers ist im Jahre 1852 mit dem Dichter Scheffel nach Albano bei Rom gekommen, wo ich sie beide kennen und lieben gelernt habe. Ich malte in selbem Jahre Willers Bildniß, und habe dieses jetzt nach seinem Tode der Münchner Künstlergenossenschaft, welcher Willers in den letzten Jahren seines Lebens angehörte[,] zum Geschenk gemacht. Jetzt handelt es sich darum, die Biographie des tüchtigen Künstlers zu erforschen, welches nur bis jetzt nicht gelingen wollte. Weder in Rom noch in München sind verläßliche Daten dafür aufzufinden. In dieser Noth erlaube ich mir nun, an Ihre Freundlichkeit zu appellieren. Es wird Ihnen in Oldenburg gewiß nicht allzu schwer werden, Verlässliches über sein Leben zu erfahren. Vielleicht sind Sie dem Künstler selbst näher gestanden, und wissen aus eigenen Erlebnissen manches über Willers zu sagen. In diesem Falle würde ich Sie freundlichst und ergebenst bitten, mir darüber Mittheilung zu machen. Ich bin, wie Ihnen vielleicht bekannt ist, nach der Übersiedlung und Aufstellung der Kais. Galerie in das neue Museum, in den Ruhestand getreten, wohne aber noch immer im Oberen Belvedere, Heugasse III/3 […]" (a. d. Br. v. 23. IX. 1893). - Der Brief vom 1. Dezember des Jahres mit Dank für Bücher, die ihm der Adressat zugesandt hatte ("Ich werde das Entsprechende aus beiden Büchern abschreiben") und der Versicherung, ihm nach Drucklegung der Arbeit ein Exemplar zusenden zu wollen.‎

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Wien, AT
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‎Forain, Jean-Louis, Maler, Graphiker und Karikaturist (1852-1931).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("JLForain"). [Paris, Jänner 1812].‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Musikwissenschaftler Julien Tiersot: "Ich habe gestern Ihre Sammlung alter Lieder empfangen. Ich danke Ihnen lebhaft, daß Sie sich an meinen Wunsch erinnert haben, diese als Andenken an das Vergnügen, sie von Ihnen zu hören, zu besitzen [...]" (Übers. a. d. frz. Original). - Leicht gebräunt.‎

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‎Gampenrieder, Karl, Maler (1860-1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 22. XII. 1895.‎

‎1 S. 8vo. An einen Hrn. Ed. Burckhardt in Basel, mglw. der Mediziner Albrecht Eduard Burckhardt-Friedrich (1853-1921): "Erlaube mir Ihnen für ein im Auftrage des Herrn Hildebrand im Januar dieses Jahres für Sie gezeichnetes Helvetica-Wappen M. 20 in Anrechnung zu bringen [...]".‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Gavarni, Paul, Zeichner, Graphiker und Karikaturist (1804-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Gavarni"). Passy (Paris), o. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an einen Sammler: "Ich habe keine Photographie bei mir. Ich hatte im Sinne, bei einem Photographen eine Aufnahme in ganzer Figur nach meinem Geschmack für mich machen zu lassen. Aber vielleicht würde eines dieser Postkartenportraits genügen [...]" (Übers. a. d. frz. Original).‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Gavarni, Paul, Zeichner, Graphiker und Karikaturist (1804-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Gavarni"). O. O., [März 1864].‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Je vais quitter la maison tout de suite c'est plus simple, et mon déménagement terminé je serais heureux de faire qui purra vous être agréable ainsi rengainez votre diplomatie [...]". - Mit Eingangs- und Archivstempel des Ministeriums für Brücken und Straßenbau.‎

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€ 190,00 Kaufen

‎Gebhardt, Eduard von, Maler (1838-1925).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. ("EvGebhardt"). O. O., [Juni 1918].‎

‎1 S. 8vo. An Hauptmann Josephson in Bad Nauheim mit Dank für Wünsche zu seinem 80. Geburtstag.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Genelli, Bonaventura, Maler, Zeichner und Kupferstecher (1789-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("B Genelli"). Weimar, 3. XI. 1860.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An seinen Freund Kirchner: "Ihren so wehrten [!] in so mancher Hinsicht interessanten Brief zu beantworten, möchte ich mehr Zeit haben als jetzt [...] Diesmal nur die Bitte doch ja zu Schutzmann zu gehen um ihn zu fragen, weßhalb er, der sonst pünktliche Mann, mir noch immer nicht die Leinwand welche ich bei ihm bestellte überschickte [...]".‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Gérard, François, Historienmaler und Portraitist (1770-1837).‎

‎Eigenh. Brief (Fragment?) mit U. ("FGerard"). Paris, o. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Nachricht, daß dessen Reisegefährten eingetroffen seien, er aber keinerlei Nachricht von ihm erhalten habe und er sich wegen dessen Unfall sorge.‎

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€ 260,00 Kaufen

‎Gros, Antoine Jean Baron, Maler (1771-1835).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Bn Gros"). O. O. u. D.‎

‎¾ S. 8vo. An Graf Clarac mit einer Einladung für Sonntag, 11 Uhr. - Mit kleinem Randeinriß und kl. Montagerestreifen am Kopf.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Harpignies, Henri, Maler (1819-1916).‎

‎Eigenh. Schreiben mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Wie von späterer Hand auf der Verso-Seite vermerkt an den mit ihm befreundeten Maler Gabriel Ferrier mit der Mitteilung, daß sein Schüler Brulot am Mittwoch im Wettbewerb "Anna Maire" ausstelle und er auf Ferriers Erscheinen zähle. - Gering knittrig.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Hauschild, Max, Architekturmaler (1810-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 23. VIII. 1854.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Landschaftsmaler Reinhard in Leipzig: "Ihr durch und durch mit den schönsten italienischen Erinnerungen geschwängerter Brief hat uns Allen recht sehnsüchtige Empfindungen erregt, um so mehr, als für das nächste Jahr wohl eine Rückkehr nach dem schönen Lande nicht in Aussicht steht. Gegenwärtig bin ich in vollem Einzuge in ein recht hübsches größeres Logis begriffen, und haben wir bis dato in einer möblierten Wohnung vegetirt, so daß mir der Gedanke mich bald wieder mehr ausbreiten zu können recht wohlthut. Kommen Sie wie Sie in Aussicht stellen Sonnabend Abend oder Sonntag früh wirklich nach Dresden, so dirigiren Sie sich nur gleich in unser neues Logis da Sie uns daselbst auf jeden Fall bereits antreffen, da wir gerade Sonnabends das erste mal daselbst schlafen werden, wobei Sie uns ja dann wahrscheinlich helfen können. Ich werde schon Rath schaffen, um Sie unterzubringen, und soll es uns wahre Freude machen, Si paar Tage beherbergen zu können. Die 2 Monate unseres Hierseyns, was soll ich eigentlich darüber sagen! Unsere Gedanken standen und stehen immer in der Vergangenheit, und fühlen wir uns recht fremd und nicht recht gehörig in diese gute Stadt Dresden. Indessen man kann nicht sagen, daß es hier übel lebte, nein! es ist selbst recht schön, nur kleinlich und unfrei, und die Leute scheinen ausgebildet pedantisch. Man muss sich schicken wie es einmal ist, und indem ich mich auf wenig Umgang desto mehr auf meine Familie und den Genuß der Natur abschließe, kann ich sagen ich lebe so angenehm als möglich dahin. Ueber unsere Vergangenheit und Gegenwart, also, nächstens mündlich mehr, Cäcilie und die Kinder grüßen tausendmal und freuen sich ungeheuer Sie wiederzusehen. Von Schlegel dem ich vor etwa 5 Wochen geschrieben, kein Wort bis jetzt […]". - Mit stärkeren Randläsuren (geringf. Textverlust).‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Isabey, Jean Baptiste, French painter (1767-1855).‎

‎Autograph letter signed. Pontchartrain, 19. X. 1848.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. Reports to an unidentified female recipient a conversation with Madame D'Osmond about their friend's request. Isabey eagerly awaits the friend's visit to Pontchartrain: "J'ai dit à Mdm. D'Osmond le desir de notre ami, elle m'a repondu qu'il seroit le bien reçu pour mon compte. Je me réjouis s'il vient à Pontchartrain tendis que je suis. Permettez que Je saisisse cette occasion pour vous renouveller [!] l'assurance de la haute considération Madame [...]". - Isabey instructed her friend Aimée Caroillon des Tillières, later called Aimée d'Osmond, in the art of drawing. Isabey had his own room in the château where he produced views of the interior in 1815. After the death of Claude Caroillon Destillières in 1814 the Château de Pontchartrain passed to his daughter Aimée who in 1817 was married to Charles-Eustache-Gabriel, known as Rainulphe Eustache d'Osmond. Rainulphe Eustache was the brother of Adèle d'Osmond, countess of Boigne, whose portrait Isabey also painted. Isabey created the "Portrait d'Eustachine-Jeanne D'Osmond" (1828), the daughter of Aimée, born in 1827. Isabey portrayed many aristocrats, including a "Portrait of the countess Maria Walewska", and sovereigns. His portrait of "Napoleon at Malmaison" (1802) was praised for its excellent likeness to the emperor. During the years of 1830-48 Isabey directed the artists’ studio at the Sèvres porcelain factory. - Traces of old folds.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Kaufmann, Adolf, Maler (1848-1916).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O., 1. IV. 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Geschrieben am 1. IV. 1904 zur Erinnerung an die "Fischerei Ausstellung 15/9 1902" in Wien. - Alt auf Trägerpapier montiert; mit einem kleinen Eckausriß.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Kaulbach, Friedrich August von, Maler (1850-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("FAKaulbach"). Ohlstadt, 16. XI. 1906.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die von mir gemalten Guerrerobilder, es sind ihrer mehrere, stehen Ihnen für den genannten Zweck gerne zur Verfügung [...]". - Kaulbach schuf mehrere Portraits der Tänzerin Rosario Guerrero, die sie alle in verschiedenen Rollenkostümen darstellen.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Kaulbach, Friedrich August von, Maler (1850-1920).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("FAKaulbach"). O O., Dezember 1911.‎

‎1 S. 8vo. Brustbild en face in S/W.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Keyser, Nicaise de, Historien- und Porträtmaler (1813-1881).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("NdeKeyser"). Antwerpen, 20. X. 1848.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Nikolaus von Adelung (1809-78), russisch-württembergischen Geheimrat und Sekretär der Olga von Württemberg, Tochter von Nikolaus I. und Gattin von König Karl von Württemberg, die im Begriff stand, mit ihrer Entourage nach St. Petersburg abzureisen. Nach der Erinnerung an einige gemeinsam verlebte Stunden berichtet Keyser auch ein wenig von seiner Arbeit: "[...] Seit dem Schlusse der der Brüsseler Ausstellung habe ich mich unerschütterlich in die Arbeit zurückgezogen, ich vollende ein Gemälde für Berlin, das den Tod der Maria de Medici darstellt, um anschließend mit meiner Schlacht fortzufahren [...] Ich habe mich auch ernsthaft in den Auftrag Ihrer Majestät vertieft und habe vor, Ihr bald den Beginn der Arbeit vorzuweisen [...]" (Übers. a. d. Frz.). - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Kley, Heinrich, Maler und Zeichner (1863-1945).‎

‎Eigenh. Briefkarte und eh. Visitenkarte mit U. München, 1929 bzw. o. D.‎

‎Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo bzw. Visitkartenformat. An einen Kommerzienrat: "Ich bin mit Vergnügen bereit Ihnen für die Tierpark-Lotterie 3 kleine farbige Zeichnungen (gerahmt) zur Verfügung zu stellen [...]" (Karte vom 17. V. 1929). - Die Briefkarte mit einer vertikalen Knickfalte.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. XII. 1899.‎

‎1 S. 8vo. An einen Dr. Parey: "Zu meinem aufrichtigen Bedauern kann ich Ihrer liebenswürdigen Einladung zum 12. Dez. nicht Folge leisten, da an diesem Abend eine Feier im Kaiserhofe zu Ehren von Prof. Rud. Genée stattfindet, zu welcher ich mich mit den Meinigen schon angemeldet hatte [...]".‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Kresse, Oswald, Maler und Graphiker (1858-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 29. IV. 1910.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr Besuch würde mich sehr freuen und wäre die günstigste Zeit zwischen 10 u. 12h vormittags [...]".‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Kropp, Ernst, Maler und Kunstgewerbler (1880 - um bzw. nach 1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl München, o. D.‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bin morgen Mittwoch um 12 Uhr zu sprechen, es soll mich freuen, falls Sie Zeit haben. / E. Kropp". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Lauer, Friedrich, Maler (1874-1935).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit je einer Handzeichnung. Mannheim, 1902.‎

‎4 SS. auf 2 Bll. Jeweils mit eh. Adresse. Mit einer Beilage (s. u.). An den Maler Hans Roth (1876-1966): "Man dankt bestens für die Mahnung und rüstet demnächst zur Abreise [...]" (12. VI. 1902). Eine Zeichnung zeigt eine junge Dame beim Tennisspiel, die andere eine Villa (Ausschnitt). - Der letzte Nachkomme einer Unternehmerfamilie, die mit einer Pflanzenfarbenfabrikation in Mannheim zu Wohlstand gekommen war, sollte im Jahr darauf seinen Studienfreund Franz Marc zu einer mehrmonatigen Reise durch Frankreich einladen, die die beiden nach Paris, in die Bretagne und in die Normandie führte. Zu seiner Zeit in München nicht ganz unbekannt, bespielte Lauer zwar mit einigem Erfolg einige Ausstellungen, war aber weder Mitglied des Blauen Reiter noch der Münchner Sezession. - Beiliegend eine eh. Postkarte "an die Genossen Laurer [!], Roth und Scherer" in München, das einen jungen Mann mit Schnauzbart und Monokel zeigt: "Melde jehorsamst, jut annjekommen! […] Jrüsse / ENGEL". - Alle Karten etwas fleckig bzw. gebräunt.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Lenbach, Franz von, Maler (1836-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Lenbach"). München, 9. VII. 1899.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Schönsten Dank für Ihre sehr freundlichen Zeilen. Sie haben so recht den Nagel auf den Kopf getroffen, allein in der Zeit des bezahlten Preßhusarenschwindels läßt sich von der besten Predigt dagegen nicht allzuviel erwarten [...]".‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Liezen-Mayer, Alexander von, Maler (1839-1898)‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("A. Liezen-Mayer"). München, 14. IV. o. J.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Den Carton zu den Lusiaden werde ich n ungefähr 8 Tagen fertig haben - + Ihnen dann eine photographische Aufnahme zuschicken. Sie haben mich seinerzeit aufgefordert, einen Stecher vorzuschlagen, + kann nun rathen Hrn. Goldberg diese Arbeit zu übertragen [...]". - Mit kleinen Eingangsvermerken in Farbstift.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Lund, Johann Ludwig, Maler (1777-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("JLLund"). Kopenhagen, 17. V. 1829.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Maler Carl Christian Vogel von Vogelstein in Dresden: "Sie werden diese Zeilen durch Hr. Professor Thiele, Secretär unsrer Akademie[,] erhalten. Ihr mir bekannte Gefälligkeit läßt mich hoffen, daß Sie meine Bitte ihn freundlich aufzunehmen, gewiß nicht unerfüllt lassen. Hr. Thiele will seine junge Frau mit dem Schönen u. Sehenswerthen bekannt machen, was ihm auf seinen frühern Reisen so viel Genuß gewährt hat, wird aber wegen der Kürze der Zeit, die ihm zur Reise vergönnt ist, alles wie im Fluge sehen müssen; um desto angenehmer ist es, durch guten Rath gleich auf das Vorzüglichste aufmerksam gemacht zu werden, u. diesen werden Sie ihm gewiß hinsichtlich Dresdens freundlichst ertheilen. Sie wünschen mit der Einrichtung unserer Akademie, an welche Sie nun ein näheres Interesse knüpft, bekannt zu werden: Prof. Thiele kann Ihnen hinlängliche Auskunft darüber geben, ich verweise Sie daher an ihn. Andre Arbeiten haben mir noch nicht erlaubt, mit der Bekanntmachung meiner Zeichnungen nach alten italienischen Meistern fortzufahren, so bald es geschieht, werde ich Ihnen davon senden. Mir selbst sind diese Erinnerungen, (eine Ausbeute dreier in [der] Toscana zugebrachten Sommer) von unschätzbarem Werthe, u. ich suche auch meinen Schülern damit zu nützen [...]". - Mit kleinen (tls. hinterlegten) Randläsuren.‎

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‎Magnus, Eduard, Maler (1799-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Ed. Magnus"). Berlin, 16. VII. 1841.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den befreundeten Kaufmann, Bankier und württembergischen Konsul in Rom Karl von Kolb, dem er ausführlich von einer Frau berichtet, für die er sich einst verwendet hat und die nunmehr, Jahre danach, für erneuten Aufruhr sorgt: "[...] So natürlich es ist, daß ein Mann sich für ein schwächeres[,] armes, unglückliches Weib interessirt, so findet man doch so selten Leute, die uneigennützig genug sind, aus reiner Humanität sich auf solche opera pia des Trostes u. der Beyhilfe einzulassen. - Ich selbst bin an diese Frau mehr durch Mitleid und durch die Theilnahme für Ihren entschiedenen Charakter, der schon damals durchleuchtete, als durch Verliebtseyn hingezogen worden, und da in jener Zeit, als ich Umgang mit ihr hatte, das Leben dieser armen Person, in der That dem des Hiob zu vergleichen war, so ward ich damals selber mit unglücklich, unthätig (was mir vielleicht zum Vorwurf gereicht) - aber ich wurde, bis ihr bestmöglich geholfen war, nur immer fester an sie gekettet. Als ich sie in Neapel in einer guten Condition unter Menschen wußte, als ich vollends auch den Knaben [...] untergebracht wußte, glaubte ich los u. ledig zu seyn - ja, ich hätte mir einen Vorwurf daraus gemacht, einem Verhältnis länger anzuhängen, das hemmend u. lähmend auf meine Thätigkeit einwirkte. Dazu kam, daß sie selbst nach längerer Trennung (Ich war in Rom, sie in Neapel) ein anderes Verhältnis anknüpfte, was ich ihr auch gar nicht weiter verdachte, da ich ihr niemals irgend ein Versprechen der Treue oder dergleichen abgefordert hatte, da ich ja weit entfernt war, dieses Verhältnis als ein bleibendes befestigen zu wollen. Als nun nach 6jährigem Schweigen, bey meiner letzten Anwesenheit in Rom, das gute Weib sich wieder vernehmen ließ, u. durch That u. Wort sich vor mir rein wusch von Undank, womit ich sie in meinem Herzen beschuldigen mußte; so hat mich das zwar sehr gerührt und moralisch erbaut - inzwischen hielt ich es nun auch damit für abgemacht, und verstehe ich eigentlich nicht, mein lieber alter Kolb, was Ihr für Gedanken habt, indem Ihr nochmals für die N. an mich appellirt; zumal in einem Augenblick, wo jene im Begriff steht, einem andern ihre Hand zu geben, mit dem sie seit 6 Jahren in Verbindung getreten, u. der ihrer eigenen Äußerung nach, ihrer nicht unwürdig ist [...]". - Mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch (keine Textberührung).‎

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‎Mathéy, Georg Alexander, Graphiker und Gestalter (1884-1968).‎

‎Eigenh. Manuskript (Fragment). O. O., [1950er Jahre].‎

‎1 S. 4to. Lt. einer Sammlernotiz a. d. J. 1961 handelt es sich bei dem Blatt um einen "Arbeitszettel von Professor Georg Alexander Mathéy. Der Zettel enthält schriftstellerische Studien zum Buche 'Vielgeliebtes Badenweiler'". - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung)‎

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‎Mengs, Anton Raphael, Maler und Schriftsteller (1728-1779).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. (Fragment). Rom, 4. V. 1757.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Sprichwort: Nulla Dies Sine Linea. Alsdann kan der Mahler die größte glückseeligkeit der kunst erlangen welche darin bestehet wie Michel Angelo sagte, che la Man ubidisca all intelletto, dises wüntsche ich ihnen meinem werthisten freundt, so hoffe ich, daß man in ihren bildern den Van Dyck Rembrand und Coregio alzeit vorleuchten sehen wird, ich schließe, und empfehle mich ihnen zur freundschaft [...]". - Sehr selten; nur drei weitere Autographen nachweisbar im Auktionshandel in den letzten 40 Jahren.‎

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‎Meyerheim, Paul, Maler (1842-1915).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Emmy Bock in Saas-Fee mit Dank für treue Wünsche. - Verso mit kleinen Montagespuren.‎

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‎Meyerheim, Paul, Maler (1842-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Borkau bei Glogau (heute Borek (Glogów)), Pfingsten 1901.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen "Freund und Gönner" mit der Bitte um Vermittlung zwischen der Besitzerin des Meyerheimschen Gemäldes "Heuernte" und einem in Frankfurt ansässigen Herrn Trowitzsch, einem "vielfachen Millionär", der es in Buntdruck vervielfältigen lassen will, was ihm, Meyerheim, eine stattliche Summe Geldes einbrächte. - Stark wasserfleckig; beiliegend ein eh., jedoch nicht hinzugehöriges Kuvert.‎

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‎Meyerheim, Paul, Maler (1842-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Nachricht vom Tode Ihrer lieben Gemahlin hat uns tief erschüttert und sprechen wir Ihnen unser[e] allerherzlichste und aufrichtigste Theilnahme aus. Der heimtückischen Krankheit, die auch in unserer Familie Opfer forderte[,] hat leider bis heute die Wissenschaft keinen Riegel vorschieben können [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

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‎Meyerheim, Paul, Maler (1842-1915).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin, 17. XII. 1884.‎

‎2 SS. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wir dürfen Ihnen gewiß unsre herzlichsten Grüsse und Glückwünsche senden, mit unserm Dank für Ihr freundliches Schrieben [...]". - Die Recto-Seite stärker fleckig.‎

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‎Miller, Ferdinand Frh. von, Bildhauer, Erzgießer und langjähriger Direktor der Münchner Kunstakademie (1842-1929).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. ("FvMiller"). München, 1. VIII. 1910.‎

‎1 S, Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Professor Ernst in Prag: "Der Lauf des Lebens ist nunmal [sic] so, | Die Einen sind traurig, die Andren froh!"‎

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‎Neher, Bernhard, Maler (1806-1886).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Stuttgart, 8. II. 1883.‎

‎1 S. Visitkartenformat. "Die gewünschte Handschrift übersendet mit den freundlichsten Empfehlungen B. Neher". - Alt auf Trägerpapier montiert.‎

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‎Noé, Amédée de, aka Cham, Karikaturist (1819-1879).‎

‎Eigenh. Karikatur. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. Die hübsch ausgeführte Federzeichnung zeigt einen sich in seiner Zelle kratzenden Gefangenen: ""Das Zellenregime versüßend, indem dies den Verurteilten ermächtigt, Flöhe zu haben, und ihm zugleich eine Beschäftigung zu geben" (Übers. a. d. frz. Original).‎

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‎Oehme, Erwin, Maler (1831-1907).‎

‎Visitenkarte mit zwei eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Mit einigen Beilagen (s. u.). "Herrn Ernst jr. sendet freundliche Grüße u. Glückwünsche" Professor Erwin Oehme (dies gedruckt). - Beiliegend ein eh. Br. mit U. seines Sohnes (20./21. XI. 1906, 6 SS.), des Musikers Robert Oehme (1882-?) an Fr. Gabriele Ernst, eine eh. Komposition des offensichtlich verliebten Jungen "An Gabriele" (o. D., 2 SS.), 2 Kuverts an dieselbe sowie ein Brief Roberts an ihren Vater, Professor Ernst (3. I. 1908, 1 S.).‎

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‎Ondrusek, Franz, Maler (1861-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 27. III. 1910.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da ich für unartig nicht gehalten sein möchte, so muß ich Ihnen auf Ihre heutige Mit[t]eilung eine Aufklärung geben. Ich hatte gestern Samstag Nachm. thatsächlich eine Schlußportraitsitzung u. konnte einen Besuch nicht empfangen [...]".‎

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‎Orlik, Emil, Maler, Graphiker und Kunstgewerbler (1870-1932).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 1906.‎

‎1 S. Visitkartenformat. "Ein Werk und viele Werke! - | aber nicht so kann es lauten: | Eine Kunst und - Künste". - Beiliegend eine möglicherweise eh. Postkarte aus Paris.‎

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