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Orlik, Emil, Maler, Graphiker und Kunstgewerbler (1870-1932).
Faksimiliertes Dankschreiben mit eigenh. Zusatz und U. Ascona, 1. VIII. 1930.
4to. An Gratulanten zu seinem 60. Geburtstag und hier, eigenhändig, an einen Hrn. Bäcker: "Schönen, besonderen Dank für die freundlichen Glückwünsche [...]".
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Palmié, Charles, Maler (1863-1911).
Eigenh. Brief mit U. München, 7. IV. 1910.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich fühle mich durch Ihr freundliches Anerbieten sehr geehrt u. bitte Sie, mir doch eine Zeit anzugeben, in welcher ich die Ehre haben kann, Ihnen meine Arbeiten vorzuführen [...]". - Zum Dekorationsmaler ausgebildet, arbeitete Palmié ein Jahr lang bei dem Hofdekorationsmaler Rieck in Dresden und studierte anschließend zwei Jahre an der Dresdner Akademie. 1884 übersiedelte er nach München und vollendete hier seine Ausbildung als Schüler von August Fink und Josef Willroider. Er schuf vorwiegend Landschaftsgemälde, u. a. "Nach dem Gewitter im Hochgebirge", "Nacht" und "An der Wörnitz".
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Pastor, Willy, Kunsthistoriker, Kunst- und Kulturkritiker (1867-1933).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 6. IX. 1917.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Frau Hüll [?]: "Ein Schuldirektor, der 16jährige Mädels über Tristan orakeln läßt, gehört in ein Lachkabinett. Nächstens führt der Mann den Bocaccio [!] als Lehrbuch in die Vorschulen ein. Wie die Sache für Ihre Tochter anzupacken ist, weiß ich nun ganz und gar nicht […]".
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Petter, Anton, Maler (1781-1858).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 4to. An den Maler Johann Ender mit der Anfrage, ob er einverstanden sei, daß ein von der Kommission nicht angenommenes Bild aufgehängt werde. - Der Name des Malers und der Title des Bildes zeitgenössisch getilgt; mit stärkeren Läsuren am unteren Rand.
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Plessner, Jacob, Bildhauer (1871-1936).
7 eigenh. Briefe mit U. und 2 eh. Bildpostkarten mit U. Berlin, 1931 bis 1936.
Zusammen 11½ SS. auf 9 Bll. Verschiedene Formate. Mit mehreren Beilagen (s. u.). Freundschaftliche Korrespondenz mit Eugen Pinner, dem Präsidenten einer nicht identifizierten Freimaurerloge: "[...] Beifolgend Ihrem Wunsche entsprechend 2 Photos des 'Bücherwurm'. Die Originalgrösse ca 40 cm würde ich äusserst mit 135 Mk abgeben können, die mittlere, ca 30 cm mit 100 und die kleine, ca 23 cm mit 80 Mk. Ich wäre Ihnen zu ganz besonderem Dank verpflichtet, wenn ein Ankauf erfolgen würde durch Ihre frdl. Fürsprache […]" (a. d. Br. v. 1. X. 1935). - "Nehmen Sie herzlichen Dank für Ihre manigfachen [!] Bemühungen in meinem Interesse und für den übersandten Verrechnungsscheck über 35 Mk, welche den Erlös Ihrer letzten Verkäufe darstellen. Wie ich Ihnen bereits telefonisch verriet, muss ich diese Summe zur dringend notwendigen Anfertigung eines Bruchbandes (Doppelbruch) verwenden, was bei meiner leider so verbauten Körperformation eine besonders complizierte Aufgabe darstellt und mir hoffentlich nicht übermässige Belästigung schafft, da ich bisher nur ein solches für einen einfachen Bruch trug und der zweite Bruch sich erst in letzter Zeit - wohl in Folge der langen Krankheit, Anstrengungen und des vielen Hastens [-] verstärkt hat, so dass ich um diese recht unerfreuliche Sache nun auch nicht mehr herum kann […]" (25. VI. 1936). - Der Berliner Jurist und Bibliophile Eugen Pinner war Vorstandsmitglied des Landesverbandes Berlin des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischer Herkunft sowie Mitbegründer und Schriftführer des Fontane-Abends. Im Juni 1942 wurden er und 200 weitere Berliner Jüdinnen und Juden nach Minsk deportiert und dort ermordet. - Die Karte vom 16. IV. 1932 an Fritz Wilmer. - Beiliegend mehrere Photopostkarten von Werken Plessners sowie ein gedr. Werbeblatt Plessners mit einigen eh. Zeilen und U.
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Pocci, Franz Graf, Dichter, Zeichner und Komponist (1807-1876)
Eigenh. Brief mit Paraphe und Ausschnitt mit eh. Zeichnung. O. O., [15. X. 1856].
Jeweils etwa 1 S. Kl.-4to und qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten in Derendorf (Düsseldorf): "Da Sie nun mein Brief wohl schon in Derendorf treffen wird, will ich ihn von [!] Stapel lassen. Ich freue mich, daß das Wetter Ihre Reise begünstigt; wenigst[ens] bei uns hatten wir gestern Abends [!] den ersten Tropfen Regen seit 14 Tagen und heute scheint die Sonne schon wieder hell zum Fenster herein [...]". - Die Zeichnung zeigt möglicherweise Derendorf. - Beide Bll. mit Ausschnitten. Alt auf Trägerpapier montiert. Etwas unfrisch.
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Raffaëlli, Jean-François, French realist painter, sculptor, and printmaker (1850-1924).
Autograph letter signed ("J. F. Raffaëlli"). Paris, 19 July 1913.
8vo. 1 page on bifolium. To an unidentified recipient: "Nous étions bien sûrs, l'autre soir, qu'une haute faveur nom était anordée, puisque le président du Conseili nous l'affirmait, cependant nous avons été heureux de le voir affirmée à l'Officiel [de la la Légion d'Honneur] [...]".
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Ranftl, Johann Matthias, Maler und Graphiker (1804-1854).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. V. 1843.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Hrn. Dr. von Bach: "Ich danke Ihnen sehr schön für Ihre noble Bezahlung, u. halte mich für Ihren Schuldner[,] ich werde gewiß Gelegenheit finden meine Schuld abzutragen. Sonntag freue ich mich schon Sie so wie Ihre liebenswürdige Familie bey Gräfin Wenkheim zu sehen wo ich Ihnen mündlich danken werde [...]". - Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Siegelbruch (keine Textberührung).
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Regnault, Henri, Maler (1843-1871).
Eigenh. Brief mit U O. O., 30. X. o. J.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Léon: "Du bist so freundlich, mir Deine Grüsse zu senden und Deine übertriebene Begeisterung über meine künstlerischen Vorhaben auszudrücken. Ich habe mich sehr über die Erwähnung von Monsieur Sarrazin gefreut; wenn Du ihn wieder siehst, erinnere mich an sein Gedenken und an das des Doktors Paulet; sage ihm, daß ich mich der schönen, leider für mich angesichts des Todes in seinen verschiedenen Erscheinungsformen zu kurzen Stunden erinnere. Ich hoffe, daß es ihm gut genug geht, um mich nicht zu vergessen und mir die Freude zu machen, mich in Paris aufzusuchen, wenn er aus der Namensliste im 'Salon' erfahren wird, daß ich, von Spanien, Afrika, Griechenland, Persien, Indien zurück, endlich mich in Paris eingerichtet habe […]" (Übers. a. d. frz. Original). - Mit kleinen Randläsuren.
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Richter, Adrian Ludwig, Maler und Zeichner (1803-1884).
Eigenh. Brief mit U. ("LRichter"). Dresden, 24. X. 1857.
1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da eben eine Buchhändlersendung abgeht, beeile ich mich, Ihnen ein Exemplar der "Glo[c]ke mitzusenden, die so eben fertig geworden ist. Sie haben wohl die Güte, das 2te Exemplar dem Hrn. Réné [sic] Tallandier mit meinen besten Grüßen zu übergeben. Sollte das Werk in Frankreich Freunde finden, so ließe sich später wohl eine Ausgabe mit dem französischen Texte veranstalten [...]". - Zu den zahlreichen Illustrationen Richters, die er für literarische Werke schuf, zählt auch Schillers "Lied von der Glocke", das eben erschienen war: "In einer Folge von sechzehn Holzschnitten führt er uns an der Hand der Dichtung durch das Leben" (Paul Mohn: Ludwig Richter. 1896. Zit. nach dem Nachdruck Nikosia, Zypern, TP Verone Publishing House Ltd., 2017, S. 76).
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Ryback, Issachar Ber, Maler (1897-1935).
Eigenh. Brief mit U. ("I. Ryback"). Paris, 25. IX. 1929.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An das Sekretariat der Novembergruppe in Berlin: "Ich nehme an dass meine 2 Bilder 1) der blinde Bettler und 2) Komposition in der diesjährigen Ausstellung ausgestellt sind - und würde ich Ihnen durchaus dankbar [sein], wenn Sie mir einen Katalog einsenden wollen [...]".
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Sauer, W.
Eigenh. Notiz mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-schmal-8vo. Eine kurze Notiz unter einem hs. Eintrag (in einem Verzeichnis) zu "Paul v. Ravenstein 'Blick auf die Villa d'Este": "Luther u. Melanchthon zur Ausführung für die Südstadtkirche bestimmt | W. Sauer".
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Scheuren, Caspar, Maler und Illustrator (1810-1887).
Eigenh. Albumblatt mit U. Düsseldorf, Februar 1851.
1 S. Qu.-gr.-4to. "Requiescat in pace! | Die Haide war lang, der Abend ward kalt. | Der Pilger vom Leben so müd und so alt. | Ein Kirchlein winkt ihm von fern zur Ruh. | Er wankt dem Glöcklein, vom Wund geweht, zu. | Die Nacht ward rauh - im Kirchlein alt | Lag kniend der Pilger zur Ruh' - und war kalt".
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Schönchen, Leopold, Maler (1855-1935).
Eigenh. Brief mit U. M[ünchen], 23. III. 1910.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verbindlichen Dank für Ihre geehrten Zeilen, in welchen Sie Ihr Eintreten für weitere Kreise der Münchener Künstlerschaft in Aussicht stellen. Ich wäre Ihnen sehr verpflichtet, wenn Sie die Güte hätten, wegen Ihres Vorhabens mit dem Präsidenten der Münchener Künstlergenossenschaft, Herrn Professor Petersen selbst in Verbindung zu treten, welcher immer an der Spitze einer solchen Bewegung stehen müßte [...]".
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Schrag, Julius, Maler (1864-1948).
Eigenh. Brief mit U. München, 9. IV. 1910.
¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betr. eines möglichst bald stattfinden müssenden Besuchs in seinem Atelier, "da ich am Montag früh auf 14 Tage verreise".
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Seffner, Carl, Bildhauer (1861-1932).
Eigenh. Albumblatt mit U. Leipzig, 26. VIII. 1908.
1 S. Qu.-kl.-8vo. "Der Künstler hat zur Natur ein zwiefaches Verhältnis: er ist ihr Herr u. ihr Sklave zugleich".
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Seifert, Victor, Bildhauer (1870-1953).
Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 19. VII. 1912.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An einen Professor Ernst in Swinemünde: "Auch wer mit der Kunst vermählt ist, muß sich vor Hausfreunden in Acht nehmen". - Auf einer Bildpostkarte mit der Abbildung seiner Skulptur "Bogenschütze".
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Sinding, Sigmund, Maler (1875-1936).
Eigenh. Brief mit U. Rom, 13. IV. 1907.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An ein Fräulein Ernst in Prag: "Da ich noch sehr wenig im Auslande ausgestellt habe, und gar nichts in Prag, denke ich mir dass dem Wunsche ein Autogramm von mir zu besitzen eine Namensverwechslung zu Grunde liegen müsse. Ich nehme an dass Sie meinen Vater Professor Otto Sinding meinen, und ich sende deswegen Ihren Brief weiter an ihn indem ich nicht zweifle, dass er Ihren werten Wunsch mit Vergnügen erfüllen wird" (harmonisierte Umschrift).
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Skarbina, Franz, Maler, Zeichner, Radierer und Illustrator (1849-1910).
Eigenh. Brief mit U. ("F. Skarbina"). Berlin, 21. XI. 1897.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Rittmeister: "Unter allen meinen Briefen, Annoncen, Offerten, Journalen, Kritiken, Zeitungen, welche sich während meiner Reise zu einem Berge hier angehäuft hatten, finde ich versteckt eine Karte von Ihnen mit der liebenswürdigen Aufforderung, Sie und Ihre verehrte Frau Gemahlin auf meiner Rückreise in Ihrem schönen Heim am Chiemsee zu besuchen. Leider war ja bei der so ungünstigen Witterung dies in diesem Jahre nicht mehr möglich gewesen, aber Sie müssen mir gestatten, es im nächsten Jahre nachzuholen [...]". - Mit kleinen Einrissen in den Faltungen und Resten alter Montage.
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Steinhausen, Wilhelm, Maler (1846-1924).
Eigenh. Brief mit U. ("W. Steinhausen"). Frankfurt a. M., 13. III. 1918.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Heyne: "Das war mir eine unerwartete Freude als ich Ihren Brief erhielt und Ihren Namen las. Denn nur Unbestimmtes hatte ich all die langen Jahre von Ihnen gehört, zuletzt noch, daß Sie in Frankreich gefallen seien. Nun das ist doch besser, daß Sie in München leben u. nicht etwa in Italien gefangen gehalten werden. Freilich mag es sie hart betroffen haben in Italien Ihr Eigentum u. gewiß auch viel Sehnsucht zurückgelassen zu haben, wofür Sie vielleicht noch keinen Ersatz in unserm geplagten u. geschmähten Deutschland gefunden haben. Aber Sie werden es gewiß wieder lieben lernen. Das weiß ich aus Ihren Lithographien, die ich mir im Städel zeigen ließ: Wie schön ist da auch die deutsche liebe Landschaft! Mir wurde da auch wieder die Erinnerung wach an die schönen Tage in Tannenbach, da wir alle in der herrlichen Natur dieser Gegend schwelgten und schwärmten [...]".
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Szankowski, Boleslaw von, Maler (1873-1953).
Eigenh. Brief mit U. ("B. Szankowski"). [München], 1. V. 1910.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bedaure sehr, daß Ihnen meine Nachricht zu spät zu Händen kam und bitte Sie, mich morgen Montag zwischen 3-4h zu besuchen [...]".
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Trenkwald, Josef Matthias, Maler (1824-1897).
Eigenh. Brief mit U. ("J. M. Trenkwald"). Wien, 12. III. 1883.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an einen Sammler: "Ich kann mir zwar kaum denken, daß das Fehlen meines Namens eine emfindliche Lücke in Ihrer Sammlung bilde - Träger dieses ist ein stille Arbeiter auf einem der Gegenwart nahzu fremd gewordenen Kunstgebiethe - indeß wenn Ihnen ein Gefallen damit geschieht möchte ich einer freundlich gestellten Bitte die Gewährung nicht verweigern [...]".
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Trentin, Angelo, Maler (1850-1912).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. An den Kunsthändler und Verleger Valentin Andreas Heck (1842-1905): "Ich bedaure aufrichtig, Ihrem Wunsche bezüglich der Genrebildchen nicht sofort nachkommen zu können; ich habe gar nichts derartiges fertig, da ich fortwährend Bestellungen mit fixem Termin hatte u. in der Zwischenzeitauf dem Lande war. Ich habe nur 2 einfigurige Genrebildchen unfertig auf der Staffelei, aber ich würde keines unter 200 fl. hergeben, ich gedenke sie für die Ausstellung der Wintersaison fertig zu machen [...]".
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Trübner, Wilhelm, Maler (1851-1917).
Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 12. IV. 1912.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Buchhandlung J. St. Goar in Frankfurt a. M.: "Unser Telephongespräch bestätige ich hiermit noch schriftlich. Ich bitte also bei der Auktion in erster Linie die Nummern 313, 314 u. 315 für mich zu erwerben zum möglichst billigsten Preis. Bei Nr. 213 bitte ich bis M. 400, bei 314 bis M. 300,- u. bei 315 bis M. 100.- mitzugehen. Da aber jedenfalls diese Bücher bedeutend billiger abgehen werden, so bleibt für Ihre Commissionsberechnung mein Höchstgebot maßgebend [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.
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Wach, Wilhelm, Maler (1787-1845).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 18. IV. 1844.
2 SS. auf Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Inhaltsreicher Brief an den 1843/44 in Rom weilenden Peter von Cornelius, dessen Schüler Wach vorübergehend übernommen hatte: "Obgleich Du nicht antwortest, so will ich doch mein Versprechen halten und Dir vom Gange der Dinge einige Nachricht geben. Die Carton Arbeiten gehen ihren Gang nach gewohnter Weise und obgleich sich die jungen Herrn nicht todt arbeiten, so sind sie noch mit ihren Aufgaben so weit vorgerückt, daß sie fertig sein werden, wenn die Malerey ihren Anfang nimmt. Pfannenschmidt u. Schulz haben am besten gearbeitet. Ersterer hat einen schönen u. fleißigen Carton gemacht, in der Art wie Du sie kennst [...] Schulz hat die Tiefe der Formenbildung nicht, wie er, doch haben die Sachen einen guten Zug u. Styl u. er nimmt gern Rath u. Correcturen an. Störmer hat wirklich Fortschritte gemacht, und malt seine Studien in Oehl nach der Natur [...] Schadow macht schwache Studien nach der Natur u. quält sich bey den Carton's, daher gehet es langsam und macht er viel was wieder fort muß. Pedar ist kränklich und grießgrämlich, eigensinnig u. immer wiederspänstig [!]. Ich schone ihn bloß, wegen seiner Kränklichkeit, doch bin ich schon ein paarmal hart mit ihm zusammen gefahren [...] Bunsen ist hier! Der gute Thorwaldsen![,] sein Tod wird in Rom gewiß Theilnahme erregen. Der war durch Gottes Gnade Bildhauer. Ich arbeite an meiner Kreuzfindung (oder Kreuz-Erhöhung)[.] Ich habe keinen Carton gemacht, daher muß ich sorgfältig aufzeichnen u. gute Studien machen. Es ist mir eine angenehme Arbeit. Der Gegenstand ist so merkwürdig und von ganz allgemeinem Interesse, so wie er man[n]igfaltig ist durch die Umgebungen u. Nebenfiguren. Begasse ist mit seinem Bilde fertig[,] welches schöne farbige und tüchtig gemachte Sachen enthält. Es wird gestochen. Auch ist ein sehr großes Glasfenster für die Marien Kirche von Danzig jetzt ausgestellt. Man hat den Raphael von Ancajani, den wir durch Bunsen besitzen[,] dazu zu recht gestutzt. Diesen Auftrag hat ein Genre Maler gehabt!? Rauch ist sehr fleißig; und hat die Figuren des Fußgestelles seines Monuments beendigt, viele andere Sachen gehen daneben. Siehst Du Overbeck so grüße ihn freundlichst, so wie Catel [...]". - Das erwähnte Glasfenster der Danziger Marienkirche ist die Kopie eines i. J. 1833 durch Bunsen für das Berliner Museum erworbenen Werks von Raffael, das dieser im Auftrag des Abtes Ancajano Ancajani für dessen Kirche S. Pietro gemalt hatte. Zur Geschichte des Bildes vgl. etwa J. D. Passavant: Rafael von Urbino und sein Vater Giovanni Santi. Leipzig, Brockhaus, 1839. Bd. 2, S. 17. - Leichte, unbedeutende Gebrauchsspuren.
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Waderé, Heinrich, Bildhauer und Medailleur (1865-1950).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. München, o. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Professor Ernst in Prag: "Ihrer Tochter Glück u. Segen".
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Weyr, Rudolf Ritter von, Bildhauer (1847-1914).
Eigenh. Visitenkarte. [Wien, 9. I. 1908].
1 S. Visitkartenformat. Mit hs. adr. Kuvert. An Prof. Ernst in Prag in Erwiderung auf dessen "freundlichen Neujahrsgruß".
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Widemann, Wilhelm, Bildhauer, Metallplastiker und Medailleur (1856-1915).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Rom], o. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den mit ihm befreundeten Maler Raffael Schuster-Woldan: "Bin auf dem Rückweg u. sende Ihnen noch von hier einen recht herzl. Gruß. Wie ich gestern bei H. Meurer erfuhr ist Ihr Studio noch frei, aber lassen Sie es lieber leer u. bleiben Sie bei uns, wenn es auch hier 1000 mal schöner ist als in Berlin [...]". - Die Bildseite mit einer Aufnahme der Tiberinsel.
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Wimmer, Rudolf, Maler (1849-1915).
Eigenh. Brief und eh. Briefkarte mit U. München, April 1910.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to und qu.-kl.-8vo. An einen Herrn Herwig betr. eines Besuchs in seinem Atelier. - Der Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Alburquerque, Gabriel de la Cueva, Duke of, governor of the Duchy of Milan (c. 1515-1571).
Letter signed ("El Duque de Albuquerque"). Milan, 20 June 1569.
Large 4to. 1 p. on bifolium. With address and papered seal. Chancery document by the 5th Duque de Alburquerque, who had served as Viceroy of Navarra between 1560 and 1564, writing as Viceroy of Milan, in matters of revenue, to the fiscal magistrate of Genoa: "Per conto del resto delli cinque per cento, de l'anno 1567, che i fr[at]elli Lomellini pretendano haver da questa camera, vedrete ciò che ricercano col qui incluso loro memoriale. Scomettente che sopra la petitione sua udito il fisco, ci riferiate quanto prima col parer nostro. Iddio vi guardi [...]". - Traces of folds; slight brownstaining to margin; two edge defects restored professionally.
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[Balloon mail].
Autograph letter signed ("Marguerite") by a Paris citizen to her mother, now fled to Saint-Marcellin. Paris, 29 Nov. [1870].
Large 8vo. 3 pp. Fine wove paper. With stamped address and note, "par ballon monté". Postmarked Paris 29 November (departure), Saint-Marcellin 5 December (arrival). Balloons provided the first airmail service in history, starting with Blanchard's 1785 flight across the Channel. Decades later, balloons were used to transport mail from Paris during the Franco-Prussian War of 1870-72. Sixty-five unguided mail balloons were released in besieged Paris to communicate with the world beyond the besieging forces, of which only two went missing. The term "ballon monté" means the balloon was manned (while unmanned balloons were referred to as "ballon non-monté"). - The present letter provides a vivid account of the situation in the starving city after ten weeks of siege: "[...] nous touchons je crois à une crise décisive, est-ce la victoire? est-ce la défaite [...] ce qui est certain c'est que notre sort se joue en ce momen. toute la nuit le canon a grondé depuis 5 h. c'était un tonnerre et du haut de la maison les éclairs des obus sillonaient le Ciel, c'est un spectacle terrible. c'était une sortie du Géneral Ducro; à midi on n'entendait plus rien, on dit que nous sommes victorieux c'est à dire que nous avons repris Choisy-le-Roi. est-ce vrai, il faut attendre les proclamations de ce soir, un premier succès aurait pour nous une bien grande importance. On dit, mais on dit tant de choses, qu'on a entendu en étant aux avants-postes - le bruit du canon loin loin du côté d'Etampes, les armées de secours approcheraient - elles donc? enfin tout prend fin sur terre, esperons que le malheur est pour nous à son terme et que bientôt, étant débloqués, nous pourrons nous rejoindre [...] J'ai été tentée tout à l'heure de faire l'emplette d'un bifsteck d'ours [...] je regrette aussi d'avoir manqué le kangourou [...] la conversation culinaire est la seule à la mode en ce moment [...] J'espère que l'univers aura horreur de la guerre. Vous au moins êtes loin de tout [...] mais les traces que vous en retrouverez vous suffiront - tout, autour de nous, detruit, brûlé [...]." - Traces of folds; insignificant damage from opening, otherwise fine.
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Bismarck, Otto von, German statesman (1815-1898).
Portrait postcard with autogr. signature ("vBismarck"). [Presumably Friedrichsruh, after 1890].
231:169 mm on slightly larger backing cardboard. The famous shot, showing the first Chancellor of the German Empire with a broad-brimmed hat coat, en face and with a walking stick in the right hand. With a dedication to" Fürst Zazi - den eisernen Kantzler [!]" by a later hand on backing cardboard.
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Khrushchev, Nikita Sergeyevich, Russian politician (1894-1971).
Typed letter signed (with initials). N. p., 29 Nov. 1948.
Large 4to. 1½ pp. on 2 pp. To Stalin about the current tax revenue by the agricultural tax: "[...] Ukazom Prezidiuma Verkhovnogo Soveta Soyuza SSR ot 13 iyunya 1948 goda byli vneseny izmeneniya v otdelnye stati zakona o selskokhozyaystvennom naloge. V rezultate proizvedennogo oblozheniya, summa selskokhozyaystvennogo naloga na Ukraine vyrosla protiv proshlogo goda na 641 mln. rubley i sostavlyaet v tekushchem godu 2101 mln. rubley. Vnesenie izmeneniy v otdelnye stati zakona o selskokhozyaystvennom naloge partiynye i sovetskie organy Ukrainy vosprinyali kak ukazanie na neobkhodimost udelit bolshe vnimaniya delu mobililzatsii sredstv naseleniya i uluchshit organizatsiyu uplaty naloga. Vpervye selskokhozyaystvennyy nolog dosrochno vypolnyaetsya v razmere godovogo zadaniya v tselom po oblastyam i respublike. Na Vashe imya uzhe postupili raporty o dosrochnom vnesenii selkhoznaloga v razmere godovogo zadaniya ot Voroshilovgradskoy, Stalinskoy, Izamailskoy, Chernovitskoy i Zakarpatskoy oblastey, a ryad oblastey zakanchivayut vypolnenie godovogo zadaniya v blizhayshie dni. V tselom po Ukraine godovoe zadanie na 28 noyabrya vypolneno na 87,4 %. Prosim Vashego razresheniya na opublikovanie v presse raportov oblastey na Vashe imya o vypolnenii imi selkhozyaystvennogo naloga [...]". - Left margin with punched holes (small defects).
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[Engels, Friedrich]. - Johann Peter Bredt, painter and businessman (1782-1850).
Autograph letter signed. Barmen, 7 Jan. 1850.
Large 4to. 2 pp. on bifolium with integral address panel. To his granddaughter Charlotte Engels, née Bredt (1833-1928), the wife of Friedrich Engels's young brother Emil (1828-84) who was then staying at Bruxelles. Bredt reports the past year's family news. - Slight defects to folds.
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Éon de Beaumont, Charles, French diplomat, spy, soldier and Freemason (1728-1810).
An archive of 14 receipts or ledger pages for household expenses, mostly unsigned. Tonnere, 1779-1785.
Various formats. Altogether 16 ff. Including 7 autograph documents on large Folio sheets signed, partly with initials, and partly in the third person within the text, varying between "Mlle la ch're D'Eon," "La ch're D'Eon," and "D.". Ledger pages or receipts, listing prices paid or owed for firewood, lumber, food, clothing and other items, documenting the daily life of an 18th century crossdresser. - Éon de Beaumont was a French transsexual political adventurer, secret agent of Louis XV in Russia (1755), then minister to England. The term "eonism" denoting the tendency to adopt the costume and manners of the opposite sex, is derived from his name. Despite d'Éon's wearing a dragoon's uniform all the time, there were rumors that he was actually a woman, and a betting pool was started on the London Stock Exchange about his true sex. D'Éon finally claimed to be physically not a man, but a woman, and demanded recognition by the government as such. King Louis XVI and his court complied, but demanded that d'Éon dress appropriately and wear women's clothing. D'Éon agreed, especially when the king granted him funds for a new wardrobe. Overall, Charles d’Éon spent his first 49 years as a man, and his last 33 years as a woman. Upon death, a council of physicians discovered that d'Éon's body was anatomically male.
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Francis II, the last Holy Roman Emperor (1768-1835).
7 letters signed. Vienna, 1792.
4to. Altogether 5¾ pp. on 14 ff. Official letters to Count Karl von Zinzendorf und Pottendorf (1739- 1813), who served the government of Austria in a variety of capacities, including as governor of Trieste, and rose to high rank at the Habsburg court. "His massive diary, written daily over a period of about 66 years, is an important historical documentary source for his era, both in politics and in the arts" (Wikipedia).
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Goebbels, Joseph, German politician and Reich Minister of Propaganda in Nazi Germany (1897-1945).
"Ins Tagebuch" and "Mahnung" ("Into the Diary" and "Admonition"). 2 autograph poetry manuscripts (12 and 15 lines). Heidelberg, 15 May 1920.
Small 4to. 1 p. The first poem is describing what has to be written into a diary ("a little bit of lust [...] a little bit of play and dance"), the second uses "eyes" metaphorically for "windows" through which the sunlight enters the heart: "In streets and alleys you are alone [...] carry your luck and your pain in your heart [...] and happiness and dreams and love and pain and lust [...] carry it along in your chest [...]. - Somewhat dusty, edges slightly frayed, otherwise in fine condition.
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Rudolf, Archduke of Austria (1858-1889).
Autograph letter signed ("Rudolf"). Vienna, 8 March 1884.
8vo. 1 p. on bifolium. To an unidentified professor, presumably the Austrian writer Joseph Rt. von Weil (1828-89), German editor of the monumental "Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild", asking him to send a letter to Maurus Jókay (1825-1904), head of the Hungarian section.
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Shackleton, Sir Ernest, Polar explorer (1874-1922).
Autograph letter signed ("Ernest H. Shackleton"). [London, c. 1901].
8vo. 2 pp. To Cyril Longhurst, secretary to the British National Antarctic Expedition: "I have been awfully busy. I do hope you got the list of books all right on Monday. I enclose a cheque from Sir Joseph Verdin Bart. Will you acknowledge it officially. I hope to see you tomorrow old chap." After his signature, Shackleton adds, "Address all letters 30 Gloucester S." - In 1901, Shackleton was chosen to participate in the Antarctic expedition, where he was responsible for seawater analysis, meals, and provisions. The stress of preparing for that voyage evident as the ”awfully busy” sailor ties up some loose ends before shoving off. Most likely, “the list of books” were requested to accompany the crew on the upcoming voyage, which departed London on 31 July 1901. In 1904, Shackleton married, with his “old chap” Cyril tapped as best man. - In fine, clean condition.
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Siemens, Wilhelm von, Grossindustrieller, förderte besonders die Glühlampenfabrikation (1855-1919).
Eigenh. Brief mit Unterschrift "W Siemens". Siemensstadt b. Berlin, 11 May 1917.
2½ SS. 8vo. Mit zwei Beilagen (s. u.). An den Maler Wilhelm Beckmann (1852-1942), der dafür geworben hatte, Künstler vom Zivildienst zu befreien: "[...] Aber so weit das Civi[l]gesetz in Betracht kommt, so ist es nicht immer nicht ganz leicht die Tendenz praktisch umzusetzen. Das Bedürfniß muß im gegebenen Fall in concreter Gestalt hervortreten; es muß aber nicht Gegenstand von vielleicht etwas künstlichen Erwägungen sein. Wenn es sich um einen hervorragenden Künstler handelt, so würde es doch eigentlich eine Verschwendung von Arbeitskraft bedeuten, wenn die Potenz der Künstlerschaft dabei nicht berücksichtigt wird. Ich stehe dem von Ihnen aufgeworfenen Problem noch etwas ratlos gegenüber, möchte aber meine Antwort nicht so lange aussetzen. Sollte ich auf einen passenden Gedanken kommen - und ich will noch Rücksprachen nehmen - so werde ich auf die Angelegenheit wieder zurückkommen [...]". - Mit gedrucktem Briefkopf. - Beiliegend zwei gleichfalls an Beckmann gerichtete Briefe von Elly von Siemens (1860-1919), dat. Berlin und Biesdorf, 1895 und 1907.
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Skorzeny, Otto, Militär (1908-1975).
Eigenh. Albumblatt mit wiederholter U. O. O. u. D. [um 1970].
2 SS. Qu.-kl.-8vo. "Si les braves ne se battront plus, çe sont les lâches qui gagneront" ("Wenn die Mutigen nicht mehr kämpfen, werden die Feigen gewinnen"). - Die Verso-Seite mit einer knappen ms. Notiz zum Verfasser und wiederholtem Namenszug desselben.
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Ainslie, Robert, Scottish clergyman and writer (1766-1838), an acquaintance of Robert Burns, national poet of Scotland.
Autograph letter signed. Edinburgh, 4 Oct. 1834.
4to. 3 pp. With integral address panel. One addendum (s. b.). To Miss Lyle: "Esther telling me that she has an opportunity of sending a package to Manchester, I take the opportunity of it to say 'How are you, and how do you like England?' [...]". - Ainslie reacting to a letter received by Miss Lyle's friend's grandson that contains news of an insurrection in Demerara (British Guyana) writes "[...] rendering his friends my enemies on account of the insubordination of the Negroes there [...]". - On August 1, 1834, the law abolishing slavery throughout the British Empire took effect. Also included is a 102:102 mm partially printed form with "Name 'ROBERT AINSLIE' / Profession 'CLERGYMAN' and Date 'Oct. 4, 1834'", entered in ink, and mounted on a card. From the collection of Diana Herzog.
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Barrie, James Matthew, Scottish author and dramatist, best remembered today as the creator of Peter Pan (1860-1937).
2 autograph letters signed. [Farnham and London], 1901 and 1902.
8vo. Altogether (1+1 =) 2 pp. on 2 ff. To John Henderson, Secretary of the National Liberal Club: "Foiled again! I am down here but his is no excuse for not answering sooner [...]" (Black Lake Cottage, Farnham, May 17, 1901). - The letter from London, December 15, 1902, announcing a cheque for subscription of the Omar Khayyam Club.
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Baumbach, Rudolf, Schriftsteller (1840-1905).
Eigenh. Postkarte mit U. Lengsfeld (heute Stadtlengsfeld), 9. VIII. 1893.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Jenny Prym in Würzburg: "Mein Freund Karl, der eben Käse speist und keine Hand frei hat, bittet mich Ihnen zu sagen, daß er mit mir zusammen glücklich in Lengsfeld angekommen ist und daß es seiner Frau ebensogut gefallen werde wie uns beiden. Sie solle telegraphiren, wenn er sie in Meiningen treffen soll [...]". - In Bleistift.
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Benjamin, Walter, German literary critic and philosopher (1892-1940).
Collection of letters by Walter and Georg Benjamin as well as by third parties. Various places, 1920-1923.
Various sizes. Altogether 39 pp. on 23 ff. Two addenda (cf. below). Comprehensive family correspondence centered around Walter Benjamin and his brother, the physician (and later resistance fighter) Georg, Georg's fiancée Grete Kliem, and her friend Lisabeth. The 18 letters and postcards highlight the ideological distance between the socialist Georg Benjamin, from wealthy Jewish merchant stock, and his bourgeois, conservatively Christian fiancée, which ultimately led to the couple's separation. Georg Benjamin, who was to be murdered at Mauthausen concentration camp in 1942, instead married Hilde Lange in 1926. The jurist Lange later served as minister of justice to the German Democratic Republic, earning her the nickname "Bloody Hilde". - On 21 January 1923, Walter Benjamin writes to his brother Georg: "When I received your message, I once again saw how little feminine skill for investigation I possess in matters of marriage and engagement, for if I had but a small measure of it, I could well have guessed at the purpose of your frequent trips to Hagen [where Grete Kliem lived]. With as much heartfelt warmth as surprise I congratulate you and your future wife on your decision [...] Dora will stay here another while; her recuperation is necessarily progressing slowly, but she is gaining weight. Still, the doctor has advised rest for the foreseeable future [...] I am working here all well as I can, preparing the edition of my friend's [Fritz Heinle's] posthumous papers. The news from Germany are extremely sombre [...]". - Comprises individually: Walter Benjamin: 1) ALS. 21 Jan. 1923. 1 p. 8vo. To Georg. ALS by his wife Dora on reverse. - Georg Benjamin: 1) APcS. [22 Aug. 1923]. 2 pp. 8vo. With autogr. address. To Grete. 2) ALS. 6 Jan. 1923. 1 p. 8vo. To Grete. 3) ALS. Undated. 2 pp. 8vo. To Grete. 4) Autogr. lettercard signed. 16 Feb. 1923. 1 p. Oblong small 8vo. To Grete. 5) ALS. Undated. 1½ pp. 8vo. With autogr. envelope. To Grete. 6) ALS. Berlin, 28 Dec. 1922. 1 p. 8vo. With autogr. envelope. To Grete. With autogr. draft reply from Grete (½ p). 7) ALS. Undated. 4 pp. on bifolium. 8vo. To Grete. 8) ALS. Undated. 3 pp. on bifolium. 8vo. To Grete. - Grete Kliem: 1) Autograph letter draft signed. Undated. 2 pp. Oblong small 4to. To Georg. 2) Autograph letter draft signed. Undated. 1½ pp. Large 8vo. On headed paper of Beyersmann, Hagen i. W. To Georg. 3) Autograph letter draft signed. Undated. 1 p. Small 4to. To Georg. - Lisabeth: 1) ALS. 20 Oct. 1920. 4 pp. on bifolium. 4to. To Grete. 2) ALS. 22 Oct. 1920. 2 pp. 4to. To Grete. 3) ALS. Ilsenburg, 27 Gilbhard [October] 1920. 2 pp. Large 4to. To Grete. 4) ALS. 6 Dec. 1920. 2 pp. 4to. To Grete. 5) ALS. 21 Jan. 1922. 4 pp. on bifolium. 4to. To Grete. - 6) ALS. Undated. 4 pp. on 2 ff. Small 4to. - Includes: 1) Postcard by various undersigners to Hilde Lange, sending congratulations on her betrothal. 2) Addressed envelope from Georg Benjamin to his fiancée.
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Benz, Richard, Literatur-, Musik- und Kulturhistoriker (1884-1966).
Eigenh. Brief mit Initialen. Heidelberg, 13. III. 1944.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mein Lieber, heute nur schnell dieses Lebenszeichen, das eigentlich erst zum 22. Mai kommen sollte - aber bis dahin wäre vielleicht auch dieses letzte Exemplar irgend einem Weltereignis zum Opfer gefallen. Lache nicht zu sehr über das 'Benze blicken Dich an' - es geschah ohne meinen Willen verlegerischerseits. Noch heute willich einen großen Brief an Dich aufsetzen, sage jetzt nur so viel, daß wir auch den ganzen Winter von Krankheit heimgesucht waren [...]".
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Bury, Charlotte, writer (1775-1861).
Autograph letter (fragment). N. p., probably 1828.
4to. 4 pp. on bifolium. Beginning of a letter to an unidentified recipient: "Dear Sir / I am truly grieved that my request should have weighed upon your mind in any way, and I most lament having made it at all if it is inductive of pain to you - so, however much I may regret losing the really valuable transcripts of your unsophisticated mind I would rather forgo that pleasure than cause you to be forced back upon scenes and feelings which are too much for your strength. You cannot think how really refreshing it is to read any thing which is perfectly natural, which bears no marks of what is called composition about it - but is the genuine portrait (if I may be allowed to expression) of feelings and thoughts [...] I am very much occupied - almost too much so - but I believe one must not look back or forwards but do diligently every hour what we are called upon to do, and if we act thus under the eye of God by the grace of Jesus Christ, the past and the future will take care of themselves. 'But who is sufficient for these things?' No one does what they ought; we can all preach but who is there that practises? Not I God knows, I am perhaps just beginning to be a good child as I am going on into second childhood. - You will be sorry to hear that Mr Bury has had but indifferent health and it is a constant source of anxiety to me [...] My work 'Flirtation' has a great many enemies - but I think it tends to good, and good only, so I care not - one must make up one's mind to being shot at when one sets up a target - everybody who runs a literary career will meet with these rebuffs. They are fearful at first, but secure of one's motive they become merely gnats, in a summer's eve. - I have begun a very great book - I do not trust in my own strength to bring it to good issue but in that of Him who inspired me with the idea to undertake it [...]". - Traces of folds with slight tears.
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Cioran, Emile Michel, Romanian philosopher and essayist (1911-1995).
2 autograph letters signed. Paris, 1973 and 1982.
Large 4to. (1+1 =) 2 pp. on 2 ff. With 1 autogr. envelope. To Jean Lessay, concerning, among other matters, a translation of Georg Büchner's "Lenz" (1973): "Merci de votre carte galloise. Nous ne sommes restés que quelques jours à Londres mais ils furent si pleins que nous avons l'impression d'y avoir fait un long séjour l'inoubliable Brown ale ! Seule tache : la fermeture des pubs à 23 h. Si on les laissait ouverts toute la nuit, je ne serais pas rentré en France. L'Angleterre aurait pu assimiler un immigrant de plus, un " Asian " quelque peu pâle. Nous avons assisté à une scène suprêmement balkanique dont l'acteur principal était un chef de gare hindou. On vous racontera tout ça en septembre. Nous partons demain pour Crams-su-Sierre (Poste Restante) où nous resterons une dizaine de jours. Quel dommage que vous n'ayez pas vous embarquer pour l'Islande ! Vous en auriez emporté mille anecdotes et-qui sait ? -quelques solutions au problème le plus tragique et le plus gratuit depuis exactement dix siècles. Dans le numéro spécial publié avant la guerre, des Cahiers du Sud, sur le romantisme allemand, il existe un texte : Lenz de Georg Büchner (traduite par Albert Béguin) qui pourrait être utile à Franck. On y décrit ou plutôt, on imagine la déchéance d'un poète fou, ce Lenz qui ressemble par certains côtés à John Clare. Le texte de Büchner est traduit également en anglais, du moins je le crois. Bien affectueusement à vous tous".
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Cooper, James Fenimore, American writer (1789-1851).
Autograph letter signed ("J. Fenimore Cooper"). Paris, 22 March 1827.
8vo (192:134 mm). 1 p. on a single bifolium. Address panel to verso. In remarkably good French, to the engineer Pierre-Alexandre Adolphe Jullien, thanking him for his concern about his health, and gives an estimate for the publication date of the forthcoming French edition of The Prairie ("sans doute, pendant le mois d'avril", depending on the industry of the translator and publisher) and he makes some social arrangements in Paris. Cooper had brought his family to Paris the previous year, becoming the centre of a small but influential circle of American expatriots. - Traces of seal, slight loss to upper forecorner from opening (expert old repair, no loss). Early annotation in French to head describing Cooper as "le Walter-Scott de l’amérique du nord". Provenance: Charavay, Paris.
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Custine, Astolphe Marquise de, French aristocrat and writer (1790-1857).
Autograph letter signed ("A. de Custine"). Paris, 6 March 1834.
8vo. 1 page. To the editor and bookseller Eugène Renduel (1798-1874) about his book "Le monde comme il est".
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