Il sito di sole librerie professionali

‎Autographes‎

Main

Numero di risultati : 66.373 (1328 pagina/e)

Prima pagina Pagina precedente 1 ... 71 72 73 [74] 75 76 77 ... 255 433 611 789 967 1145 1323 ... 1328 Pagina successiva Ultima pagina

‎Averdieck, Elise (1808-1907), dt. Schriftstellerin, Schulleiterin u. Diakonisse‎

‎Eigenh. Brief mit U. in schwarzer Tinte. (Hamburg,) 18. April, 1904. Dabei: Zeitungsartikel [vom 4. November 1937] von der Averdieck-Biographin Hannah Gleiß zum 30. Todestag der "Elise Averdieck" (Titel).‎

‎o.J. 2 S., 12mo (12,2 x 11,2 cm). - Mit kl. Vorbesitzerstempel recto u. verso.‎

‎Sendet Genesungswünsche an eine "liebe Frau [Name geschwärzt]": "Zu meinem Leidwesen höre ich, daß Sie wohl krank, hoffentlich gewesen sind; oder sollten Sie noch leidend sein?" Berichtet nach der Beschreibung des vergangenen Winters ("so lang, so stürmisch, so naß, so sonnenlos, so kalt") von eigenen "gewöhnlichen Altersbeschwerden an Steifigkeit und Gliederschmerzen" und davon, daß "der letzte, scharfe Ostwind" ihr das Gehör dermaßen geschwächt habe, "daß ich wirklich in lautloser Stille lebe. Ich höre kein Thürschlagen, oder Stuhlrücken, keine Glocke, kein Kindergeschrei, oder Gejubel, kein Wagengerassel, oder Pferdegetrappel, alles ist still." Den Trost des Arztes, "das Gehör (werde) sich nach u. nach wieder einstellen", hält sie - "bei 96 Jahren?" - für sehr fraglich. - 1 Querbugfalte.‎

Riferimento per il libraio : 78934

‎Reich-Ranicki, Marcel / Peter von Matt‎

‎Der doppelte Boden - Ein Gespräch mit Peter von Matt, (signiert),‎

‎Zürich, Ammann, 1992. 8°, 236 S., original Pappband (Hardcover), illustr. original Schutzumschlag, Erstausgabe schönes, sauberes Exemplar mit ebensolchem Schutzumschlag (L)‎

‎Von Reich-Ranicki wie immer sehr expressiv auf Vorsatzseite handschriftlich datiert und signiert. Die Gespräche wurden hauptsächlich 1986 geführt, der Nachtrag 1991.‎

Riferimento per il libraio : 39932AB

‎Fischer, Kuno, Philosoph (1824-1907)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 7. XII. 1895, Gr-8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Es sind so eben 'ausgewählte Briefe von [David Friedrich] Strauß' erschienen, herausg[egeben] von [Eduard] Zeller. Ich habe Str[auß] durch eine Reihe von Jahren sehr genau und nah kennen gelernt und halte ihn noch heute wie damals für eine der interessantesten und wenig gekanntesten Persönlichkeit[en], ein Mann der echten Vergangenheit (der nichts vergaß), darum der Zukunft angehörig, wie sie das Verhältniß der beiden Dimensionen sehr treffend bestimmt haben. Wenn Ihnen nun das Thema nicht unsympathisch und der Zeitpunkt einer Besprechung desselben nicht drängend erscheint, so würde ich im gelegener Muße darüber schreiben [...]"‎

Riferimento per il libraio : 43524

‎Valéry, Paul‎

‎Eupalino, o dell'architettura, tradotto da Rafaele Contu, con una lettera dello stesso, una nota dell'autore e un saggio di Giuseppe Ungaretti.‎

‎o.J. Roma, 1933, Gr.-8°. 167 S., 4 Bl. Orig.-Broschur (Name auf Vorderumschlag).‎

‎Quaderni di Novissima, Vol. IX. - Nr. 13 von 110 Ex. auf "Sirio"-Papier (Gesamtaufl. 160). - Erstes und letztes Blatt minimal fleckig. Unaufgeschnitten. - Kein Exemplar im KVK (Deutschland).‎

Riferimento per il libraio : 51760

‎Wagner, Johann Martin, Maler, Bildhauer, Kunstsammler und Kunstagent (1777-1858)‎

‎Das Eleusische Fest. Schillers Dichtung bildlich dargestellt.‎

‎o.J. Stuttgart und Tübingen, Cotta, (1819), Qu.-Fol. Mit 21 Umrißradierungen (inkl. Titel) von Ferdinand Ruscheweyh nach Johann Martin Wagner. Orange Broschur der Zt. (berieben und angestaubt).‎

‎Erste deutsche Ausgabe der 1817 als Privatdruck in Rom erschienenen hochklassizistischen Blätter der deutsch-römischen Schule im Stil von Joseph Flaxman. - Fischer, Cotta, Nr. 1212 (Auflage 500 Ex.; Verlagsübernahme von Cotta). Rümann 2724.- Ohne die oft fehlenden 8 Textblätter. - Etwas stockfleckig. - Vgl. www.goethezeitportal.de (Erläuterungen von Georg Jäger).‎

Riferimento per il libraio : 57401

‎Kaulfuß, Alexander (Andreas), Jurist (Daten nicht ermittelt)‎

‎Praktische Anleitung zu Geschäften der freywilligen Gerichtsbarkeit in den preußischen Staaten für angehende Geschäftsmänner.‎

‎o.J. Posen, Kühn, 1807, 8°. VIII, 324 S., 2 Bl. Hldr. d. Zt. (bestoßen und beschabt).‎

‎Erste Ausgabe. - In 52 Kapiteln werden die verschiedenen Bereiche der freiwilligen Gerichtsbarkeit abgehandelt. Wichtige Quelle, die Kapitel oft mit umfangreichen Anmerkungen ausgestattet. - Minimal gebräunt. - Sehr selten.‎

Riferimento per il libraio : 51470

‎Bücher, Karl, Nationalökonom (1847-1930)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 13. X. 1897, 8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An Maximilian Harden, dem er ein Referat nicht zum Abdruck geben möchte, da es an aktuellem Interesse verloren habe und da der überarbeitete entwicklungsgeschichtliche Teil seiner "Entstehung der Volkswirthschaft" nun in zweiter Auflage erscheine.‎

Riferimento per il libraio : 43482

‎Lewald, August, Schriftsteller (1792-1871)‎

‎Deutsche Volks-Sagen. Für die erwachsene Jugend bearbeitet.‎

‎o.J. Stuttgart, Schmidt & Spring, 1845, 4° (22 x 19 cm). Mit 12 Stahlstichtafeln von Peter Carl Geißler. 1 Bl., 166 S. (Hlwd. d. Zt. (Vordergelenk eingerissen).‎

‎Erste Ausgabe dieser Sammlung von 17 Sagen und Volkserzählungen. - HKJL 1800-1850, Nr. 544. Slg. Brüggemann I, 496. Düsterdieck 4660. Seebaß I, 1136. Klotz II, 4076/10. Wegehaupt III, 2173. - Minimal gebräunt und fleckig.‎

Riferimento per il libraio : 59810

‎Heinsius, Theodor, Lexikograph (1770-1849)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 1. II. 1817, 4°. 1/2 Seite.‎

‎An den Verlag Brockhaus in Leipzig: "[...] Die vielfältigen schriftstellerischen Verpflichtungen, die ich - bei umfassenden Amtsgeschäften - übernommen habe, hindern mich, die Artikel Sprachlehre und Sprachreinigung für das, mir wohl bekannte und von mir geschätzte Convers. Lex. bis Mitte Febr. bearbeiten zu können. Wäre der Zeitraum aber auch länger gestellt, so würde ich doch bei so engem Druck, als dies Wörterbuch fordert, den Bogen nicht unter 5 Louisd'or schreiben können [...]" - Heinsius ist der Hauptverstreter der deutschen Sprachlehre zwischen Adelung und den Brüdern Grimm. Gemeinsam mit Johann August Zeune und Friedrich Ludwig Jahn begründete er 1814 die "Berlinische Gesellschaft für Deutsche Sprache".‎

Riferimento per il libraio : 45044

‎Stiller, Günther, Grafiker (1927-2019)‎

‎Katzengeschrei in ersten und heiteren Tonarten. Mit Holzschnitten von Günther Stiller.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, Bauersche Gießerei, 1960, Fol. (28 x 21 cm). Mit 27 Orig.-Holzschnitten von Günther Stiller. 17 Doppelblätter. Illustr. OKart. mit Umschlag..‎

‎Unikales Exemplar. - Erste Ausgabe dieses sehr reizvollen bibliophilen Drucks, der für die "Freunde des Hauses in der Bauerschen Gießerei, Frankfurt am Main" in der Folio-Grotesk in einer kleinen Auflage gedruckt wurde. - Impressum in Bleistift vom Künstler signiert und datiert "8. 5. 1982 | Günther Stiller". - Günther Stiller gilt als einer der führenden deutschen Buchillustratoren des 20. Jahrhunderts, "ein bescheidener Gigant" (Wolfgang Grätz). - Beiliegend die 27 Originalholzstöcke (darunter 13 Mäuse als 1 gezählt), von denen die Illustrationen gedruckt wurden. Ausgesägtes und bearbeitetes Sperrholz, montiert auf Kartonblättern, in 2 Leinenkassetten mit Deckelprägung "Modekreis studio 58". - Alles sehr schön erhalten.‎

Riferimento per il libraio : 58140

‎Ludolphus de Saxonia‎

‎Vita Christi, niederländisch. - Daraus Blatt 265 mit fast blattgroßem Holzschnitt.‎

‎o.J. Antwerpen (?), um 1550, Blattgröße. 28 x 19 cm. 48 Zeilen, 2 Spalten.‎

‎Der schöne Holzschnitt zeigt Jesus, umgeben von seinen 12 Jüngern.‎

Riferimento per il libraio : 57900

‎Spranger, Eduard, Philosoph und Pädagoge (1882-1963)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tübingen, 19. XII. 1948, 8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An Herrn Lohmeyer: "[...] Es war mir eine Freude, nach langer Pause wieder von Ihnen zu hören. Daß unsere Begegnung denn mißglückt ist, hat mir herzlich leid getan. Aber eine Stunde vor dem Termin geht es dem Professor wie dem Pastor vor der Predigt. Für Ihren Gedichtband danke ich Ihnen herzlich. Obwohl ich auf Lyrisches schwer anspreche, hat mich manches darin auf den ersten Blick sehr bewegt [...]" - Tinte in der oberen Hälfte leicht verlaufen.‎

Riferimento per il libraio : 45101

‎Schneidewin, Friedrich Wilhelm, Altphilologe (1810-1856)‎

‎Eigenh. Manuskript mit Namenszug.‎

‎o.J. Ohne Ort (Göttingen), ohne Jahr (ca. 1850), Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An den Verlag Brockhaus in Leipzig mit autobiographischen Mitteilungen zur Verwendung im Konversationslexikon. - Schneidewin war ab 1837 Professor für klassische Sprachen und Literatur an der Universität Göttingen. Er war der erste Herausgeber der 1848 begründeten Zeitschrift Philologus.‎

Riferimento per il libraio : 45060

‎Quérard, Joseph Marie, Bibliograph (1797-1865)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 24. II. 1854, 4°. 1 1/2 Seiten.‎

‎Französisch an den Verlag Brockhaus in Leipzig wegen eines biographischen Beitrags für das Konversationslexikon: "[...] Je ne suis point un homme assez important pour figurer dans un Dictionnaire historique. Naguère un maladroit ami m'a pourtant joué le tour de me consacrer un article dans l'un de ces monuments de vanité humaine [...] L'Allemagne fut un pays où je fus cinq ans heureux, et il y a trente ans que je pleure sur la détermination que je pris d'abandonner ce Paradis où le bon Dieu m'avait placé, pour rentrer en France pour me faire bibliographe. J'étais à Vienne, débitant les beaux livres que vous publiez [...] Le bon temps est passé [...]" Übersendet einen korrigierten Lexikoneintrag. - Quérard ist der Grossmeister der bibliographischen Verzeichnung der französischen Anonyma und Psedonyma. - Knickfalte alt hinterlegt.‎

Riferimento per il libraio : 45058

‎Spohr, Louis, Komponist (1784-1859)‎

‎Eigenh. Musikmanuskript "Introduzion".‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Kassel, 1843?], Fol. (37 x 27 cm). 1 1/2 Seiten.‎

‎Particellartig angelegte Skizze auf je drei mit Akkoladen zusammengefassten Notenzeilen (2 im Violinschlüssel, 1 im Tenorschlüssel) in Tinte. 40 Takte mit 5 vorgezeichneten b's im 3/4 und 9/8 Takt. Überschrift "Introduzion", auf Seite 2 die Anweisung "Vorhang auf". Diese Anweisung weist eindeutig auf ein Bühnenwerk hin. Es könnte sich um eine Vorarbeit zu Spohrs Oper "Die Kreuzfahrer" (WoO 59) handeln, deren "Introduction" in derselben Tonart und im gleichen Metrum abgefasst ist (vgl. Göthel S. 383 ff.). Die Partitur dazu wurde 1843 vernichtet, Bruchstücke aus dem Klavierauszug und der Bläserpartitur liegen in Kassel und Berlin. Im Druck erschien nur der Klavierauszug. Die Oper schuf Spohr unter dem Eindruck von Wagners "Fliegendem Holländer", den er am 5. Juni 1843 mit Erfolg auf die Kasseler Bühne gebracht hatte. Den Text verfasste er selbst mit seiner Frau Marianne. Die erste Aufführung fand 1845 statt. - Papierbedingt gebräunt, mit einigen Randschäden und kleinen Fehlstellen im Oberrand (ohne Textverlust), Randeinrisse, Einriss in der Mittelfalte. - Schönes und eindrucksvolles Musikmanuskript des großen Komponisten in schwungvoller, inspirierter Niederschrift.‎

Riferimento per il libraio : 57384

‎Klotz, Reinhold, Philologe (1807-1870)‎

‎Eigenh. Manuskript.‎

‎o.J. Ohne Ort (Leipzig), ca. 1850, Gr.-8°. 3 1/4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Ausführliche Autobiographie zur Verwendung im Konversationslexikon von Brockhaus. Mit Korrekturen. - Klotz stammte aus Stollberg bei Chemnitz. Mit 19 Jahren begann Klotz 1826 an der Universität Leipzig zu studieren und konnte dieses Studium bereits 1831 mit einer Habilitation in klassischer Philologie erfolgreich beenden. Er blieb an der Universität und wurde im darauffolgenden Jahr zum a. o. Professor ernannt. Ende 1849 wurde er unter größtem Widerstand seiner gesamten Kollegenschaft als Nachfolger Gottfried Hermanns zum "o. Professor" berufen.‎

Riferimento per il libraio : 45048

‎Schindehütte, Ali (Albert), Graphiker (geb. 1939)‎

‎"Triptychon der kleinen Katzastrophen." (Drei handkolorierte Originalradierungen).‎

‎o.J. Ohne Ort (Hannover, Fackelträger-Verlag), 1975, Fol. (33 x 26 cm). 3 Radierungen in Orig.-Flügelmappe mit Titelschild.‎

‎Nr. IV von 11 Ex., handkoloriert und außerhalb des Plattenrandes mit Bleistift bezeichnet, signiert und datiert. - Schindehütte war ab 1963 Mitinhaber der Werkstatt Rixdorfer Drucke ("Es war Liebe auf den ersten Schluck", A. S.). - Sehr selten, kein Ex. im KVK, auch nicht in der Deutschen Nationalbibliothek. - Beiliegend ein Verlagsprospekt (Arethusa-Verlag).‎

Riferimento per il libraio : 58129

‎Haase, Friedrich, Altphilologe (1808-1867)‎

‎Eigenh. Manuskript.‎

‎o.J. Ohne Ort (Breslau), ca. 1852, 8°. 6 Seiten.‎

‎Ausführlicher autobiographischer Text zur Verwendung im Konversationslexikon von Brockhaus. Mit Korrekturen. - Haase war Professor und Rektor in Breslau. "Als Forscher auf dem Gebiet der realen Philologie zeigt er sich außer in der Ausgabe Xenophon's und in vielen Artikeln der Encyklopädie von Ersch und Gruber in seiner Schrift: 'Die athenische Stammverfassung', 1857. Endlich, wie er, ein echter Humanist, aller Einseitigkeit abhold, den Blick auf das große Ganze gerichtet hielt, das bekundet am besten sein Artikel 'Philologie' in derselben Encyklopädie." (ADB)‎

Riferimento per il libraio : 45041

‎Schliemann, Heinrich, Archäologe, Entdecker Trojas (1822-1890)‎

‎Porträtfotografie im Oval. Woodburytype aus der Serie "Men of Mark".‎

‎o.J. London, 1877, Bildgr.: 11,3 x 9 cm (Blattgr.: 27,2 x 20,5 cm). Auf beschrifteten Karton aufgelegt.‎

‎Der Archäologe mit Westenanzug und weißer Fliege. - Im Jahr 1877 besuchte Schliemann dreimal London zu Vorträgen. Im November brachte er seinen Schatz des Priamos nach London, stellte ihn in 24 Vitrinen drei Jahre lang im South-Kensington-Museum aus und wurde Ehrenmitglied der Society of Antiquaries of London. - Die Aufnahme stammt von den Fotografen Samuel Lock (1822-1881) and George Whitfield (ca. 1832-1904) und ihrem Porträtmappenwerk "Men of Mark". Das Textblatt "Dr. Heinrich Schliemann, the Homeric Archaeologist" liegt bei. - Unauffällige Knickspur.‎

Riferimento per il libraio : 59805

‎Kodály, Zoltán, Komponist (1882-1967)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Kodály".‎

‎o.J. Budapest, 17. III. 1925, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Übersetzer vom Ungarischen ins Englische: "[...] je viens de recevoir votre envoi et je suis ravi des bons traductions. Je n'ai qu'une seule observation: Annie Miller. Croyez-vous que c'est bon de traduire des noms propres? Ne pourrait-on chanter Annie Molnár? Par le même courier je vous envoie un second serie de 5 chansons. J'ai improvisé une traduction literale pour vous faciliter un peu la tâche. On a commençé a graver cette seconde serie et je vous pris, tant que possible, d'avoir la bonté de les essayer bientôt. Cette edition reste ma propriété. J'ai proposé a Mr. Foss, que l'Oxf[ord] Press vous payât vos honoraires, que 'j'amortiserai' par le nombre necessaire des exemplaires gratuites. Si l'on accepte je suis dans la position heureux de vous garantir le meilleur honoraire possible. Si l'on n'accepte pas, je refléchirai un autre solution. Malheureusement, M. Foss n'a pas encore répondu à mes propositions, quoique cela presse, j'ai perdu déjà trop de temps avec ses éditions [...]" - Kodálys Chorkomposition einer "Szekler Ballade" mit dem Titel "Molnár Anna" wurde tatsächlich unter dem Titel "Annie Miller" (dt. "Schön Anna") in der Übersetzung von Elisabeth M. Lockwood vertrieben. Die Entstehung wird allgemein mit 1936, der Erstdruck mit 1937 angegeben, so dass hier eine der frühesten Spuren der Komposition vorliegt. Der erwähnte Hubert James Foss (1899-1953) war Pianist und Komponist sowie von 1923-41 der erste Musikverleger der Oxford University Press. - Unveröffentlicht und in den beiden Briefausgaben von Dezsö Legány ("levelei" und "Letters") nicht gedruckt. - Etw. knittrig. - Sehr selten.‎

Riferimento per il libraio : 48465

‎Dati, Carlo Roberto, Sprachgelehrter, Freund Miltons (1619-1676)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Florenz, 28. I. 1665, 4°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Hübcher Brief: "In questo punto ricevo queste lettere di Pisa dal Signore Cavalliere Dante soprala quale scrivo perche la vegga, e comprenda quanto accorda la Signora Francesca [...] anno partorito due maschi per quanto sento [...]" - Dati war Schüler von Galileo Galilei und Evangelista Torricelli. Er wurde 1640 unter dem Namen Smarrito (der "Verwirrte") Mitglied der Accademia della Crusca und Mitarbeiter an der dritten Ausgabe des Wörterbuchs der Akademie. Ab 1648 war er Professor für alte Sprachen zu Florenz. - Das zweite Blatt mit einem Antwortentwurf des Adressaten und verschiedenen Zahlenkolonnen und Additionen. - In der Briefausgabe von Moreni (1825) nicht gedruckt. - Etw. fleckig. - Aus der Sammlung Pawel-Rammingen (1929 bei Henrici versteigert). - Sehr selten.‎

Riferimento per il libraio : 59414

‎Eitner, Robert, Musikwissenschaftler (1832-1905)‎

‎Bibliographie der Musik-Sammelwerke des XVI. und XVII. Jahrhunderts. Im Vereine mit Frz. Xav. Haberl, A. Lagerberg und C. F. Pohl bearbeitet und herausgegeben.‎

‎o.J. Berlin, Leo Liepmannssohn, 1877, Gr.-8°. IX S., 1 Bl., 964 S., HLdr. d. Zt. (etw. bestoßen, Hintergelenk unten etw. eingerissen).‎

‎Der seltene Originaldruck dieser grundlegenden Arbeit. - Titelrückseite gestempelt. Hinteres Innengelenk lädiert. - Gutes und vollständiges Exemplar.‎

Riferimento per il libraio : 54099

‎Ponzelin, Joseph von, Baumeister (Daten nicht ermittelt)‎

‎Grundsätze über Hervorbringung vollständigerer Verbrennung des Heitzmaterials durch verbesserte Konstruktion der Zimmer- Koch-Oefen und Kochherde [...] von einer auf höchste Anordnung der kön. Regierung von Niederbayern durch den Stadt=Magistrat der kön. Stadt Landshut zusammengesetzten Commission.‎

‎o.J. Landshut, J. N. Attenkofer, 1841, 4°. Mit 7 mehrf gafalt. lithogr. Tafeln. 2 Bl., 28 S. Hlwd. d. Zt. mit grünem Lederdeckelschild (leichte Altersspuren).‎

‎Sehr selten, nur 3 Ex. in deutschen Bibliotheken (alle in Bayern). - Sehr gut erhalten.‎

Riferimento per il libraio : 55407

‎Eschenmayer, Carl August von, Arzt, Philosoph und Okkultist (1768-1852)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit Namenszug.‎

‎o.J. Ohne Ort (Kirchheim/Teck), ohne Jahr (1852), 4°. 1 Seite.‎

‎An den Verlag Brockhaus in Leipzig mit Berichtigungen zum Konversationslexikon: "[...] Mein wissenschaftliches Streben war von jeher, die Gebiete der drei Ideen: Wahrheit, Schönheit und Tugend im Selbstbewußtsein und der Immanenz abzusondern, und denselben das Heilige als Offenbarung und Transzendenz überzuordnen." - Eschenmayer war Professor in Tübingen und Arzt in Kirchheim. Seine Schrift "Die Philosophie in ihrem Übergang zur Nichtphilosophie" (1803) wurde für Schelling ein entscheidender Anstoß. Eschenmayer beschäftigte sich mit "tierischem Magnetismus" und verwendete die "magnetische Kur" nach seiner Emeritierung 1836 auch in seiner Praxis. Gemeinsam mit seinem Freund Justinus Kerner untersuchte er die "Seherin von Prevorst". - Altersschrift kurz vor seinem Tod am 17. November 1852. - Eintragung.‎

Riferimento per il libraio : 44945

‎Baumgarten-Crusius, Karl Wilhelm, Pädagoge und Philologe (1786-1845)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 23. I. 1831, 4°. 1 Seite. Eingangsvermerk.‎

‎An den Verlag Brockhaus in Leipzig: "Ewr. Wohlgeboren erinnern sich der im August vorigen Jahres zwischen uns begonnenen Verhandlungen, zufolge welcher ich an die Stelle des Herrn M. Billig als Subscribent auf die Allgem. Encyklopädie [...] eintrat, zugleich aber auf die noch folgenden Bände [...] Anspruch zu machen hatte. Sie antworteten mir [...] daß sie wahrscheinlich während der Leipziger Unruhen verloren gegangen sind [...]" Weiter über Rechnungstellung und Bezahlung. - Baumgarten-Crusius war Conrector der Dresdener Kreuzschule. Seine "Vier Reden an die deutsche Jugend über Vaterland, Freiheit, deutsche Bildung und das Kreuz" (1816) "atmen eine warme Begeisterung für die vaterländische Sache. Seine Ansichten über Erziehung und Unterricht entwickelte er in den interessanten 'Briefen über die Bildung und Kunst in Gelehrtenschulen' (1824)." (ADB)‎

Riferimento per il libraio : 45020

‎Brentano, Lujo, Nationalökonom (1844-1931)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, Mandlstr. 5, 23. V. 1917, 4°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden mit dem 9. Abschnitt seiner "Elsässer Erinnerungen" und der Bitte, ihn an den Verleger Erich Reiss weiterzuleiten: "[...] Den 'zwölften Feind' habe ich nun doch noch gelesen und mich an dem witzigen und treffenden Briefe des Chinesen erfreut. Aber ganz unverständlich ist mir das Verbot. Wenn das verboten worden ist, werden wohl auch meine 'Elsässer Erinnerungen' verboten werden [...]‎

Riferimento per il libraio : 57827

‎Carrière, Moriz, Schriftsteller, Philosoph (1817-1895)‎

‎Eigenh. Manuskript.‎

‎o.J. Ohne Ort (München), ohne Jahr (ca. 1850), Gr.-8°. 2 Seiten.‎

‎An den Verlag Brockhaus in Leipzig mit einem autobiographischen text zur Verwendung im Konversationslexikon: "[...] promovierte ich in Berlin auf Grund meiner lateinischen Abhandlung über die persönlichen und wissenschaftlichen Beziehungen des Aristoteles zu Platon und war dann einige Jahre auf Reisen, namentlich mit Kunststudien beschäftigt in Italien [...]" - Carrière lehrte ab 1853 in München. Als Philosoph gehörte Carrière mit Immanuel Hermann Fichte, Weisse, Wirth u. a. zu den Begründern einer die Gegensätze des Deismus und Pantheismus zu überwinden bestrebten theistischen Weltanschauung.‎

Riferimento per il libraio : 44942

‎Cambiasi, Pompeo‎

‎Teatro alla Scala 1778-1881. Commissioni Teatrali - Cenni storici e descrittivi - Pianta del Fabbricato - Serie delle Opere in Musica [...] Serie dei Balli [...] Maestri Concertatori - Orchestra - Maestri dei Cori - Scenografi - Impresari [... ] Terza edizione notevolmente aumentata e corretta.‎

‎o.J. Milano etc., Ricordi, 1881, Gr.-8°. With folded plate. XIII pages, 1 leaf, 137 pages 1 leaf. Contemporary blue half calf (spine a little bit worn).‎

‎"Repertorio storico-cronologico delle produzioni del celebre Teatro milanese. La successiva quarta edizione (1890), in 2 volumi, ampliò notevolmente la presente." - Very rare annals of the Milan Opera. - With steel-engraved bookplate by Allan Wyon (1843-1907), device "Deus dará".‎

Riferimento per il libraio : 54148

‎Mack, Martin Joseph von, Theologe (1805-1885)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Tübingen, 8. III. 1837, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎Studienzeugnis für den Theologiestudenten Anderwerth aus Emmishofen (heute bei Kreuzlingen) im Thurgau: "[...] die Fleißnote: Vorzüglich, die Fortgangsnote: Sehr gut [...]" - Mack war nach seinen Studien in Tübingen Repetent, Professor und Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät Tübingen. Seine Schrift "Über die Einsegnung der gemischten Ehen" machte ihn deutschlandweit bekannt: Er wurde aus seinem Amt als Rektor der Universität verwiesen und wurde Landpriester. Von 1844 bis 1850 und von 1862 bis 1868 besaß Mack ein Mandat in der Zweiten Kammer der Württembergischen Landstände als gewählter Abgeordneter des Oberamts Riedlingen.‎

Riferimento per il libraio : 41962

‎Kohlrausch, Friedrich, Pädagoge (1780-1867 )‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hannover, 30. VIII. 1854, Gr.-4°. 1/2 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Siegel. Bläuliches Papier.‎

‎An den Collaborator Dr. Fehler in Ilfeld im Harz: "Auf Ihre Anfrage vom 26. d. M. bemerke ich, daß wir in der heutigen Sitzung die Frage wegen Ihrer Entlassung von Ilfeld zu Michaelis nochmals besprochen haben und der Ansicht sind, daß dieselbe so unangenehm sie auch in mancher Hinsicht ist, weil wir noch keinen sicheren Ersatz der durch Ihren Abgang entstandenen Lücke haben, nicht wird vermieden werden können. Freilich hängt die Entscheidung noch vom Ministerio ab, aber wir glauben, daß sie erfolgen wird [...]" - 1830 berief die hannoversche Regierung Kohlrausch als Oberschulrat und Generalinspektor der gelehrten Schulen. In dieser Funktion vereinheitlichte und reformierte er das höhere Schulwesen des Königreichs Hannover vor allem nach preußischem Vorbild.‎

Riferimento per il libraio : 41961

‎Trojano, Massimo di, Musiker (ca. 1570-1620)‎

‎Die Vermählungsfeier des Herzogs Wilhelm des Fünften, von Bayern, mit Renata, der Tochter des Herzogs Franz I. von Lothringen, zu München 1568. Übers. von Friedrich Würthmann.‎

‎o.J. München, E. A. Fleischmann, 1842, 8°. XVI, 109 S., 1 Bl. Orig.-Broschur (leicht lädiert). - Seltener Originaldruck..‎

Riferimento per il libraio : 57912

‎Debussy, Claude, Komponist (1862-1918)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Claude".‎

‎o.J. Paris, mars 1899, Kl.-8°. 1 Seite. Bläuliches Papier. Patentbrief.‎

‎"A porter", an den jungen Dramatiker René Peter (1872-1947) in Paris, den Librettisten der "Berceuse pour 'La Tragédie de la Mort'" (" Il était une fois une fée qui avait un beau sceptre"), op. 100: "Jeudi soir. Mon cher René. Veux tu être assez gentil pour venir me voir avant le déjeuner il sera question de Berceuse. Ne manque pas ton Claude." - Debussy bezog im Januar 1899 eine neue Wohnung in der Rue Cardinet Nr. 58. - Mit einer Bleistiftdatierung, möglicherweise von Marc Loliée.‎

Riferimento per il libraio : 58770

‎Kolf (Kolff) von Vettelhoven zu Hausen, Karl Wilhelm Friedrich, Jurist und Amtmann‎

‎Versuch Einer Beantwortung Der Zwey Fragen: 1. Woher entstehet der Drang zur Anarchie? 2. Giebt es ein Mittel, diesem Einhalt zu thuen? Dem denkenden Bürger gewidmet.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Coesfeld, bei Wittneven auf Kosten des Verfassers, 1798], Kl.-8° (16 x 9 cm). 272 S., 1 Bl. Kart. d. Zt. (beschabt Rücken schadhaft).‎

‎Einzige Ausgabe. - KVK kennt lediglich das Exemplar der Staatsbibliothek Berlin und dessen Digitalisat. - Das teilweise polemische Pamphlet erklärt die "gemäßigte Regierung" einer Monarchie mit verantwortungsvollem adeligen "Mittelstand" zur wünschenswertesten Staatsform. Wo allgemeiner Wohlstand herrsche, fehle der Grund zu revoltieren. Allerdings müsse man Illuminaten und und die empfindsame Literatur in der Folge von Voltaire und Raynal, "Werther und Sigward" (S. 95), in Zaum halten, die den Bürgern Unzufriedenheit einrede. Die Französische Revolution erklärt Kolf als Folge des vorangegangenen Staatsbankrotts. Gesetzliche Überregulierung beschränke die Freiheit und führe zu Umstürzungen. "Das innerliche Gefühl seiner Würde lernet jedem Menschen, dass wahre bürgerliche Freyheit, wahre bürgerliche Gleichheit Rechte sind, deren Genuss jeder Staats-Bürger in Gefolg des bürgerlichen Vereins von der Obrigkeit zu fodern befugt ist" (S. 144). Man fühlt sich an Ludwig Ehrhards "Wohlstand für alle" erinnert: "Die Schnelligkeit, mit welcher Deutschland sich von den erlittenen Verwüstungen erholte, dessen stäts zunehmender Wohlstand [...] sind unwiderlegliche Beweise, dass die Declamationen gegen die ehemaligen Regierungen sehr übertrieben, wo nicht ganz falsch sind." (S. 72 f.). - Driver nennt den Verfasser "Carolus L. B. de Kolff ex Hameren, Satrapiae Horstmariensis, Electoris Palatini Consiliarius intimus & Satrapa in Nideck Ducatus Juliacensis", Raßmann und zeitgenössischen Hofkalendern zufolge stammte er gebürtig aus Hamern im Kreis Coesfeld, war jülich- und bergischer Geheimrat und Oberappelationsgerichtsrat des Kurfürsten von der Pfalz (Karl Theodor von Pfalz-Bayern) sowie Amtmann in Horstmar und Nideggen in der Grafschaft Jülich. Er war verheiratet mit Rosina Theodora von Droste zu Visschering. - Raßmann I, 182. Verfasser, Druckort und Jahr sind ermittelt nach: Friedrich Mathias Driver, Bibliotheca Monasteriensis, Münster 1799, S. 81f. Laut Driver und Jöcher (Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. VII, S. 1897) sollen von dem Buch überhaupt nur 30 Exemplare gedruckt worden sein. - Lagenformel: A-Z4 Aa-Kk4 [1]. Das Ex. der SB Berlin hat eine gedruckte oder gestempelte Jahreszahl, unseres hingegen nicht. - VD18, 11956763. - Bis S. 49 mit einigen Anstreichungen und Korrekturen in Tinte. - Titel angestaubt. Etwas wellig und bestoßen. - Von allergrößter Seltenheit.‎

Riferimento per il libraio : 58405

‎Sombart, Werner, Soziologe und Volkswirt (1863-1941)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin-Wilmersdorf, 5. III. 1920, Gr.-4°. 1 Seite. Bütten. Gelocht.‎

‎An den Journalisten Harald von Hoerschelmann (1878-1941), den Herausgeber einer "Kultur-Korrespondenz": "beigeschlossen sende ich Ihnen die versprochene H. S. Ich weiß nicht, ob der Artikel lang genug ist. Sonst kann ich - im Notfall - noch ein paar Sätze ein- oder anfügen. Es dürfte sich empfehlen, mir den Satz zur Korrektur zu schicken. Nächsten Montag bin ich wahrscheinlich nicht im [?] da ich verreise [...]" - Schöner Brief. - Sehr selten.‎

Riferimento per il libraio : 51395

‎Becker, Rudolf Zacharias, Schriftsteller und Verleger (Hrsg.; 1752-1822)‎

‎Hans Sachs im Gewande seiner Zeit oder Gedichte dieses Meistersängers in derselben Gestalt, wie sie zuerst auf einzelne, mit Holzschnitten verzierte Bogen gedruckt, vom Bürger und Landmann um etliche Kreutzer gekauft, an die Wände und Thüren der Wohnstuben geklebt, und auf diese Weise überall unter dem deutschen Volke verbreitet worden sind.‎

‎o.J. Gotha, R. Z. Becker, 1821, Imp.-Fol. (48 x41 cm). 27 (3 gefalt.) num. Blätter (inkl. Titel) mit 24 Holzschnitten von H. S. Beham, H. Brosamer, H. Schäufelein, E. Schön u. a. OPp. (stark bestoßen, Rücken etw. lädiert).‎

‎Erste und einzige Ausgabe. - Goed. II, 411. Holzberg 171. Weller, Sachs S. 9-10. - Sammlung ausgewählter Einblattdrucke, abgezogen von den Original-Holzstöcken, die Becker aus der Derschau-Sammlung erworben hatte. Da die sogenannten "Derschau-Drucke" in kleiner Auflage herausgebracht wurden, sind auch diese schon recht selten. Unter den Bilderbogen das große Bildnis des Dichters "Alter 51 Iar", Untergang von Sodom und Gomorrha, Klage der wilden Holzleute über die untreue Welt, Gemälde des Apelles von einem ungerechten Gericht, Viererley Wirkungen des Weins sowie der Lobspruch der Stadt Nürnberg mit einer Gesamtansicht der Stadt. - Gering stockfleckig. - Selten.‎

Riferimento per il libraio : 51518

‎Spohr, Louis, Komponist und Dirigent (1784-1859)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Louis Spohr".‎

‎o.J. Kassel, 5. X. 1848, Gr.-4° (28,5 x 22 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Siegelrest.‎

‎An C[arl] Kühn (ca. 1797-1872), Tenorist des Stadttheaters in Würzburg, nebst einem Paket Musikalien: "[...] Da ich nicht klar ersehe, welche Nummern des 3ten Akts meiner Oper [Jessonda] Sie eigentlich zu besitzen wünschen, so sende ich Ihnen den ganzen Akt damit Sie sich davon abschreiben lassen können, was Ihnen beliebt. Nur bitte ich, ihn mir bald zurückzusenden, da er verlangt werden könnte. Ich freue mich dieser Gelegenheit, um Ihnen noch nachträglich meinen Dank für Ihre freundlichen Glückwünsche zu meinem Dienst-Jubileo sagen zu können [...]" - In Spohrs Oper Jessonda sang Kühn den Tristan d'Acunha. Spohr hatte im Januar 1847 sein 25jähriges Dienstjubiläum in Kassel gefeiert. - Bei Spohr Briefe online nicht verzeichnet.‎

Riferimento per il libraio : 58445

‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866)‎

‎Blätter und Trauben [...] mit Singweisen.‎

‎o.J. Wien, Strauß und Sommer, 1843, 8°. Mit 3 Abbildungen bzw. Vignetten im Text. 3 Bl., 124 S., 3 Bl. Pp. mit Rsch. um 1900 (minimal fingefleckig).‎

‎Erste Ausgabe. - Wilpert-G. 23. - 64 "heitere Wein-, Trink-, Keller- und Tafellieder" im Typendruck. - Beigebunden sind 2 seltene, illustrierte Lieddrucke bei Christian Kaiser in München [ca. 1845]: "Lanner's Ankunft im Olymp" und "Prinz Eugenius der edle Ritter", jeweils ein Doppelblatt. - Innendeckel mit Exlibris. Etw. braunfleckig.‎

Riferimento per il libraio : 54393

‎Friedman, Milton, Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger (1912-2006)‎

‎Grosse Porträtfotografie mit eigenh. Widmung und U. am Unterrand sowie 2 Karteikarten mit eigenh. U. (1 auch mit Widmung).‎

‎o.J. Stanford, 10. III. 1983, 25 x 20 bzw. 7,5 x 12,5 cm. Mit Umschlag.‎

‎Neben Keynes der einflussreichste Ökonom des 20. Jahrhunderts. Friedman erhielt 1976 Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Leistungen auf dem Gebiet der Analyse des Konsums, der Geschichte und der Theorie des Geldes und für seine Demonstration der Komplexität der Stabilitätspolitik. Sein "Neoliberalismus" beeinflusste Reagan, Thatcher u. v. a.‎

Riferimento per il libraio : 59094

‎Joachim, Joseph, Violinist und Komponist (1831-1907)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. London, "13 Airlie Gardens, W.", 14. März [ohne Jahr], 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Musiker, dem er beim Versuch einer Anstellung in Glasgow hatte behilflich sein wollen: "[...] Nach eingezogenen Erkundigungen muß ich leider mittheilen, daß es nicht so aussieht als ob es mit Glasgow etwas würde. Meine Anfrage von Berlin wurde nicht beantwortet, was kein gutes Omen war. Ich denke sie wollen dort einen Engländer, oder einen ihnen schon bekannten jüngeren Musiker. | Daß Sie sich in den neuen Verhältnissen heimisch und glücklich gefühlt haben würden bezweifle ich, und wir können kaum bedauern daß nichts daraus wurde. Möchte Ihre erprobte Kraft lieber in Deutschland ieder wirksam werden! In aller Eile, denn ich bin arg in Athem gehalten [...]" - Joachim schreibt von der Adresse seines älteren Bruders Heinrich (Henry) Joachim (1824-1897) aus, der in London die Familiengeschäfte führte.‎

Riferimento per il libraio : 59598

‎Grützke, Johannes, Maler und Grafiker (1937-2017)‎

‎Selbstporträt. Sign. Orig.-Radierung. In: Klimawechsel (Grafikmappe).‎

‎o.J. Gifkendorf, Merlin, 1990, Imp.-Fol. (52 x 37 cm). Titelblatt und 6 Originalgrafiken in Orig.-HLwd. Mappe.‎

‎Nr. 30 von 100 Exemplaren der Gesamtauflage. - Außer von Grützke mit signierten Originalgrafiken von Uwe Bremer (Radierung), Roland Dörfler (Radierung), Arwed D.Gorella (Lithografie), Karl Schaper (Holzschnitt) und H.P.Zimmer (Radierung). - Gut erhalten.‎

Riferimento per il libraio : 59830

‎Thomas, Georg Sebastian, Hofmusiker in Darmstadt (1789-1866)‎

‎Die Großherzogliche Hofkapelle, deren Personenbestand und Wirken unter Ludewig I. Großherzog von Hessen und bei Rhein. Als ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte und zur Geschichte der Kulturentwicklung Darmstadts. 2. verm. und verb. Auflage.‎

‎o.J. Darmstadt, Jonghaus, 1859, 8°. Mit lithogr. aufgewalztem Frontispiz. XXVIII, 140 Seiten. Roter Samteinband d. Zt. mit reicher Deckelvergoldung (Ränder verblaßt, Rücken liegt lose bei).‎

‎"Historisch bedeutsam." (Stadtlexikon Darmstadt). - Erstmals 1858 erschienen. - Selten.‎

Riferimento per il libraio : 54390

‎Klemperer, Victor, Romanist (1881-1960)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, Am Kirschberg 19, 26. II. 1954, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An den Lektor Albrecht Kortüm (Verlag der Nation): "[...] auf Ihren sehr interessanten Artikel - er tat längst not und hat auch für Roman-Übersetzungen etc. Geltung - gehe ich wunschgemäß in beiliegendem kleinen Artikel ein. Einzige Abdruckbedingung ist, daß nichts geändert oder gekürzt wird. Sollte Ihnen das aus irgendeinem Grunde nicht recht sein, dann bitte ich um Rückgabe. Auf die Molière-Stelle bin ich in der Dieterich'schen Ausgabe S. 108 eingegangen. Discipline ist nicht nur eine Geißel, sondern auch Strick oder Bußgürtel umd ie Kutte, serrer heißt nicht nur zusperren, sondern auch engziehen [...]" Das angekündigte Manuskriptblatt liegt nicht bei. - Bearbeitungsstempel. - Beilagen. - Selten.‎

Riferimento per il libraio : 53506

‎Maassen, Carl Georg von (Pseud. Jacobus Schnellpfeffer), Schriftsteller und Herausgeber (1880-1940)‎

‎Stecknadeln im Sofa. Gedichte von Jacobus Schnellpfeffer. Illustrationen und Buchausstattung von Ernst Ullmann.‎

‎o.J. Berlin, Internationale Bibliothek, 1928, 4°. Mit 10 Illustr. auf Tafeln von Ernst Ullmann. 61 S., 1 Bl. Farb. illustr. OLwd. (Gelenke minimal eingerissen) nach Ernst Ullmann.‎

‎Erste Ausgabe. - Klinckowstroem S. 41. Kosch X, 183. - Ullmanns schöne Illustrationen sind merklich von Grosz und Zille beeinflußt. - "Nachwort | Die meisten der in diesem Bändchen vereinigten Gedichte erschienen zuerst im 'Simplicissimus', in den Jahren 1904-1912, also zu einer Zeit, als der 'Simplicissimus' noch jenes Kampfblatt war, das gar manches Beherzigenswerte zu sagen wußte. Der Rest der Gedichte ist neueren Datums, ein paar 'lyrische' wurden in der 'Jugend' abgedruckt. Der Verfasser." - Maassen ist als Schwabinger Original und ETA-Hoffmann-Herausgeber legendär. - Minimal fleckig. - Sehr selten.‎

Riferimento per il libraio : 58167

‎Maassen, Carl Georg (Pseud. Jakobus Schnellpfeffer), Schriftsteller und E.T.A.-Hoffmann-Forscher (1880-1940)‎

‎Die Gedichte eines Gefühllosen.‎

‎o.J. München, Verlag zum toten Kind (d. i. Selbstverlag, 1923), 4°. Mit 18 farb. Original-Lithographien auf Tafeln von Th. Th. Heine. 2 Bl., 48 S., 2 Bl. Pp. um 1960 mit Kleisterpapierbezug und Orig.-Rsch..‎

‎Erste illustrierte Ausgabe; erstmals 1903 ohne Bilder erschienen. - "Privatdruck für Subskribenten" auf Kaiserlich Japan. - Nr. 383 von 400 Ex. der Gesamtaufl., im Druckvermerk von Th. Th. Heine signiert. - Hayn-G. IX, 534: "stellt den Gipfelpunkt der Bizarrerie und Gefühllosigkeit dar". - Schauer II, 10. Klinckowstroem-Schott 41. Rodenberg 351. - Klassiker des schwarzen Humors. - Unbeschnitten, innen gut.‎

Riferimento per il libraio : 58168

‎Sachsen‎

‎Ihrer Königl. Maj. in Pohlen, [et]c. als Chur-Fürstens zu Sachsen, [et]c. Mandat, Wieder Die unruhigen Mühl-Knappen, und Deren Unfug, auch Plackereyen, Ergangen De Dato Dreßden, am 25. Augusti, Anno 1724.‎

‎o.J. Dresden, Johann Conrad Stößel, 1724, Fol. Titel mit Holzschnittwappen, Anfang mit Holzschnittvignette. 12 unpag. Seiten. Ohne Einband.‎

‎Einzige Ausgabe. - VD18 10363114. - Das unter August dem Starken erlassene Mandat bezieht sich auf die damals herrschenden Unordnungen, welche bei dem Wandern der Mühlburschen begangen wurden und oft die traurigsten Folgen hatten. - Wiederabdruck in: Thomas Hayme, Allgemeines Teutsches juristisches Lexicon, 1738, S. 698. - Unbeschnitten, minimale Randbräunung. - Nur in 1 Exemplar bekannt (SLUB Dresden).‎

Riferimento per il libraio : 53607

‎Lesseps, Ferdinand de, Erbauer des Suezkanals (1805-1894)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Ferd. de Lesseps".‎

‎o.J. Ohne Ort, 21. VII. 1879, 8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An Madame Sanders: "[...] Permettez moi au moment de mon départ de vous faire mes adieux, j'ai regretté de n'avoir pas aller moi même prendre congé de vous pour vous remercier de votre precieux et aimable accueil. J'en conserverai toujours un bon souvenir, car j'ai la prétention d'être aussi perséverant dans mon sentiment que dans ma conduite [...]" - 1879 ließ sich Lesseps zum "Président du comité français pour le percement d'un canal interocéanique en Amérique centrale" (Präsident des französischen Komitees für den Bau eines interozeanischen Kanals in Mittelamerika) wählen und nahm die Anlage des Panamakanals in die Hand, wobei er jedoch scheiterte (der Kanal wurde später von den USA fertiggestellt).‎

Riferimento per il libraio : 58788

‎Portmann, Johann Gottlieb, Komponist (1739-1798)‎

‎Die neuesten und wichtigsten Entdeckungen in der Harmonie, Melodie und dem doppelten Contrapuncte. Eine Beilage zu jeder musicalischen Theorie.‎

‎o.J. Darmstadt, ohne Verlag, 1798, 8°. 8 nn. Bl., 270 S., 19 S. (gestoch. Musikbeilage). Broschur d. Zt. (bestoßen).‎

‎Erste Ausgabe, sehr selten. - Nicht in JAP online. - Portmann kam im Dezember 1766 als Tenorist nach Darmstadt und wurde 1769 Kantor und Collaborator am dortigen Pädagogium. Er soll als erster den Akkordaufbau aus Terzen gelehrt haben. - Unbeschnitten. Etw. fleckig.‎

Riferimento per il libraio : 54391

‎Marpurg, Friedrich Wilhelm, Musiktheoretiker (1718-1795)‎

‎Anleitung zum Clavierspielen, der schönern Ausübung der heutigen Zeit gemäss entworfen.‎

‎o.J. Berlin, Haude und Spener, 1755, 4°. Mit 18 gefalt. Kupfertafeln. 6 Bl., 78 S., 3 Bl. (Register). Mod. Halbledereinband.‎

‎Sehr seltene erste Ausgabe von Marpurgs zweitem, fortschrittlicherem und philosophischerem Werk über das Klavierspielen. Es folgte auf die bereits in den Jahren 1750 und 1751 unter dem Pseudonym "Der kritische Musikus an der Spree" erschienene "Die Kunst das Klavier zu spielen". Marpurg war mit Winckelmann und Lessing freundschaftlich verbunden und wurde von Schubart für den "grössten musikalischen Theoretiker in ganz Europa" gehalten (MGG VIII, 1669). - Damschroder-W. 184. RISM B VI2, 541. - Titelrücksite gestempelt. - Kein Nachweis im JAP Online.‎

Riferimento per il libraio : 55351

‎Rossini, Gioacchino, Komponist (1792-1868)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 5. X. 1835, 4° (24 x 18,5 cm). 1 Seite.‎

‎An eine Herzogin, der er auf Bitten des Pariser Bankiers Alexandre Aguado dessen "Coupon de sa loge des Italiens" übersendet: "[...] Je m'acquitte avec plaisir de cette commission, qui me permet d'offrir a Madame la Duchesse l'hommage de mes sentimens distingués [...]" - Rossini war 1824-25 Direktor des Théâtre Italien in Paris, 1835 ging er als Pädagoge nach Bologna. Zu dieser Zeit leitete bereits Mercadante das Theater.‎

Riferimento per il libraio : 59574

‎Schopenhauer, Johanna, Mutter von Arthur Schopenhauer, Schriftstellerin (1766-1838)‎

‎Die Tante. Ein Roman. 2 Bde.‎

‎o.J. Frankfurt, Wilmans, 1823, 8° (16 x 10,5 cm). 1 Bl., 376 S.; 1 Bl., 408 S., 2 Bl. (Anzeigen). Hldr. der Zeit mit blauen Rsch. und Rvg. (etw. bestoßen, Bd. I. mit kleinem Wurmloch am unteren Kapital).‎

‎Erste Ausgabe dieses interessanten Schlüsselromans: "Der Roman spielt in Hamburg. Der Handelsherr Kleeborn ist H[einrich] F[loris] Schopenhauer, der streitsüchtige Fremde Lothario Arthur Schopenhauer (I, 297 ff.), die 'edle Entsagende', wie sich aus vielen in ihrer Selbstbiographie wiederholten Stellen ergibt, Johanna Schopenauer" (Hübscher, Schopenhauer-Bibl., 821). Der Roman spielt in den Kreisen der großen Gesellschaft, die erstaunlich treffsicher, wenn auch idealisiert gezeichnet sind. Die Stärke Johanna Schopenhauers bestand darin, weibliche Geistes- und Seelenzustände feinfühlig zu deuten. Sie gilt als eine der ersten deutschen Berufsschriftstellerinnen (vgl. NDB XXIII, 470 f.). - Goedeke X, 25, 9. Eke 1193 (mit Nachweis von über 10 Rezensionen). Schilling 150. Wilpert-G. 9. - Innendeckel mit Exlibrisspuren, Titelblätter mit kleinem Stempel, etw. fleckig. - Aus der Bibliothek und mit Exlibris von Hans (Jean) Fürstenberg (vgl. Kat . Eggert 62, Nr. 742).‎

Riferimento per il libraio : 59707

Numero di risultati : 66.373 (1328 pagina/e)

Prima pagina Pagina precedente 1 ... 71 72 73 [74] 75 76 77 ... 255 433 611 789 967 1145 1323 ... 1328 Pagina successiva Ultima pagina