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‎Hufnagel, Wilhelm Friedrich, Theologe und Pädagoge (1717-1791)‎

‎Geschnittene Porträtsilhouette aus schwarzem Glanzpapier, auf Papier aufgelegt, Profil nach links, in Bleistift bez. "W. F. Hufnagel".‎

‎o.J. Ohne Ort, ca. 1780, Blattgr.: 170 x 104 mm. Aufgelegt auf Karton. Unter Glas mit Goldlitze gerahmt (Gesamtgr.: 22,5 x 15,5 cm).‎

‎Unsere Silhouette diente möglicherweise als Vorbild eines Silhouettenstichs im Gegensinn in Zierrahmen von Heinrich Christoph Gebhard Grape (1761- 1834; Porträtsammlung der Österr. Nationalbibliothek). - Hufnagel wurde 1779 Professor in Erlangen. 1786 war er Rektor der Universität, 1788 wurde er zum Universitätsprediger und Senior des Predigerseminars ernannt. Später wirkte er in Frankfurt.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57946

‎Janosch (d. i. Horst Eckert), Schriftsteller und Graphiker (geb. 1931)‎

‎Onkel Poppoff kann auf Bäume fliegen. Kolorierte Originalradierung mit eigenh. Bleistiftsignatur "Janosch".‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Blattgr.: 25 x 19 cm. Plattengr.: 9 x 10 cm..‎

‎Nr. 248 von 300 Exemplaren. - Schwebendes älteres Paar (Janoschs bekannte Figur "Onkel Poppoff") über dem Dach einer orthodoxen Kirche. - Etwas stockfleckig. - Hübsch.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57898

‎Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880)‎

‎Quodlibet aus der Liederposse Die Berliner in Wien mit Begleitung des Pianoforte oder der Guitarre.‎

‎o.J. Hannover, C. Bachmann [PN 222,, 1826], Qu.-Fol. (27 x 34 cm). 9 Seiten. Ohne Einband.‎

‎Erste Ausgabe, Plattendruck auf kräftigem Papier. Für Gitarre, Gesang und Klavier. - Der Komponist ist nicht bekannt; Heinrich Marschner (1795-1861) vertonte Holteis Gegenstück "Die Wiener in Berlin". - Vgl. Häusler, Wolfgang, "Die Wiener in Berlin" - "Berliner in Wien". Großstadtbild und -stereotyp bei Karl von Holtei (1798-1880) und seinen Zeitgenossen, in: Karl von Holtei. Würzburg 2005, S. 13-51. - Randbräunung. - Selten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57897

‎Heiseler, Bernt von, Schriftsteller (1907-1969)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Degerndorf, 8. III. 1968, Fol. 29,5 x 20 cm. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Hermann Banniza wegen eines Hörspiels: "[...] Ich schicke Ihnen hier für Ihr Archiv das Original-Manuskript 'Christnachtgesprächs' samt einem Prospekt mit Bild, und bitte Sie um kurze Benachrichtigung, ob beides richtig in Ihre Hände gelangt ist [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 57993

‎Heise, Wilhelm, Maler (1892-1965)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leoni am Starnberger See, 17. IV. 1927, 4°. 2 Seiten.‎

‎An einen Doktor: "[...] Es wäre mir eine große Freude gewesen, wenn eine Besprechung von Ihnen in der Stuttgarter Presse erschienen wäre. Weil ich mich an jenem Abend unendlich wohl bei Ihnen befunden habe [...] Leider kann die Ausstellung nur bis Ende April hängen bleiben [...]" - Heise wohnte 1926-28 am Starnberger See. 1946 übernahm er die Leitung der Städelschule in Frankfurt als Staatliche Hochschule für bildende Künste.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57882

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944)‎

‎Masch. Postkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 25. IX. 1940, 14,5 x 10,5 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Marie von Bülow in Berlin: "[...]Die Dinge liegen leider so, dass ich erst dann eine feste Zusage für den fraglichen 16. Oktober geben kann, wenn ich den genauen Termin meiner Berliner Premiere am Schillertheater weiss. Sobald ich ihn habe, und das kann jeden Tag sein, verständige ich Sie sofort [...]" - Die Schauspielerin Marie von Bülow (1857-1941) war mit Hans von Bülow verheiratet.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57938

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 23. X. 1939, Fol. (29,5 x 21 cm). 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Marie von Bülow: "[...] Ich [...] verstehe vollständig, dass es mit Rücksicht auf Ihre Programmeinteilung nicht recht angängig ist, meine Vorlesung an einem der von mir angegebenen Tage anzusetzen [...] Deshalb schlage ich Ihnen Ihrer Anregung zufolge vor, dass wir meinen Besuch bei Ihnen bis nach Neujahr verschieben [...]" - Die Bühnen- und Filmschauspielerin Marie von Bülow (1857-1941) war mit Hans von Bülow verheiratet.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57986

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, Wilhelmstr. 2, 17. XI. 1903, Gr.-4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Christian Morgenstern, dem er das gewünschte Bild von Frank Wedekind übersendet. Ein zweites Bild von Wedekind besäße er nicht, das sei ein Irrtum von Max Reinhardt, der wahrscheinlich an Wedekinds Scharfrichtermaske denke, die er besitze, die man aber nicht transportieren könne. Wegen seines eigenen Bildes: "[...] Sollten Sie mich [Lovis] Corinth anvertrauen, so wird mich das freuen. Wir stehen ja in alten Beziehungen zu einander [...]" - Corinth malte 1899 "In Max Halbes Garten" in Bernried und 1917 ein Porträt des Dichters. - Morgenstern war ab 1903 literarischer Lektor im Verlag von Bruno Cassirer, mit dem er freundschaftlich verbunden war.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57881

‎Großmann, Gustav Friedrich Wilhelm, Schauspieler und Theaterdirektor (1746-1796)‎

‎Getuschte Porträtsilhouette, auf Papier aufgelegt, Profil nach rechts, in Bleistift bez. "Grossmann, G. F. W. | Schauspieler".‎

‎o.J. Ohne Ort, ca. 1790, Blattgr.: 140 x 90 mm. Aufgelegt auf Karton. Unter Glas mit Goldlitze gerahmt (Gesamtgr.: 19 x 14 cm).‎

‎Unbekanntes Bildnis auf dem Höhepunkt seiner Karriere. - Großmann war Theaterdirektor in Bonn, Hannover und Bremen. "Durch literarische Bildung, theoretische und praktische Bühnenkenntnisse wurde er einer der bedeutendsten Bühnenleiter seiner Zeit. Schiller, der für die Aufführungen seiner Dramen durch Großmann dessen theatertechnische Ratschläge gern befolgte, war ihm freundschaftlich verbunden. Großmann hat sich auch um das Ansehen seines Standes verdient gemacht, insbesondere durch die erste Anregung zu einer allgemeinen Pensionskasse für Schauspieler" (NDB).‎

Referentie van de boekhandelaar : 57943

‎Griesbach, Christian, Unternehmer, erster Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe (1772-1838)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Karlsruhe, 9. II. 1794, 4° (22,5 x 19 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Siegel.‎

‎An den Kirchenrat Johann Friedrich Mieg (1744-1819) in Heidelberg über die verzögerte Bearbeitung des Promemoria eines Obristen, weil die Akten ausgelagert seien. - Griesbach war Inhaber von Tabakfabriken in Karlsruhe und Ettlingen sowie einer Lederfabrik in Rüppurr. Er wurde 1809 erst als zweiter Karlsruher Bürgermeister überhaupt, nach Johannes Sembach, direkt gewählt. Die wachsenden Aufgaben der Stadtverwaltung brachten diese dazu ab 1812 einen zweiten Bürgermeister einzustellen. Griesbach trug daher ab 1812 die Bezeichnung Oberbürgermeister und wurde damit der erste Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe. - Vgl. Susanne Asche, Bildung, Wirtschaft und Politik. Der erste Karlsruher Oberbürgermeister Christian Griesbach (1772-1838) als Vertreter des neuen Bürgertums, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 144 (1996), S. 355-79.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57978

‎Vogt, Franz, Theologe‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Neustall ("Neustaedtel"), 2. V. 1804, 4°. 3 Seiten. Doppelblatt mit Adresse. Mit Umschlag.‎

‎Brief an den Dichter und Beamten Leopold Friedrich Günther von Goeckingk (1748-1828), der 1803-04 mit Verwaltungsreformen in Fulda beauftragt war, wegen "Pfarrstellen im Wartenbergschen". - Mit Eingangsvermerk und (eigenhändigem?) Interlinearkommentar. - Gut erhalten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57982

‎Grass, Günter, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1927-2015)‎

‎75 Jahre Meierei C. Bolle Berlin. Typoskriptdurchschlag des Textentwurfs.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Paris, 1956], Fol. 18 Seiten auf 18 Blättern.‎

‎Aus dem Nachlaß von Günter Grass' Malerfreund Karl Oppermann (1930 - 2022) in Berlin, der Grass den Werbeauftrag vermittelt hatte. - Mit zahlreichen Abweichungen zur späteren Druckfassung sowie dem in der Druckfassung ersatzlos gestrichenen Text "In England trinkt man Tee!" (über Carl Bolles sozialpolitisch vorbildliche Haltung). - Enthält auch Grass' literarisches "Milchmärchen". - Vgl. Dokumentation und Neudruck der Werbebroschüre in: Grass, das Milch-Märchen. Hrsg. von Kai Schlüter. 2013. Dort sind auch die in der Originalbroschüre unveröffentlichten Abschnitte aus Grass' Entwurf abgedruckt (S. 53).‎

Referentie van de boekhandelaar : 57959

‎Wehle, Karl (Charles), Komponist und Pianist (1825-1883)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 28. XI. 1858, 8° (21,5 x 14 cm). 2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und Poststempeln. Blindgepr. Briefkopf.‎

‎Französisch an den Musikverleger Achille Lemoine in Paris mit Übersendung von Kompositionen: "3me Valse brillante", "Les Arpèges", "Dans un Salon", "Nocturne Barcarolle" und "La Canzonetta". Die Stücke seien schon bei deuschen Verlegern erschienen, etwa bei C. F. W. Siegel in Leipzig. In Berlin sei er mir großem Erfolg aufgetreten und reise nun weiter nach Riga und Russland. - "Obwol Wehle dem Salonfache huldigte, stand ihm doch eine gewisse Originalität und Frische der Erfindung zu Gebote, die seine Werke vortheilhaft von anderen desselben Genres auszeichnen [...] Auch als Virtuose huldigte er nicht unbedingt der Bravour, sondern legte auf einen seelenvollen Ausdruck das größte Gewicht" (ADB). - Wohlerhalten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57973

‎Taube, Otto Freiherr von, Schriftsteller und Übersetzer (1879-1973)‎

‎Zeugnis.‎

‎o.J. Darmstadt, Peter-Presse, 1960, Gr.-8°. 44 S. OLwd..‎

‎Erste Ausgabe. - Wilpert-G. 84. - Jahresgabe der Peter-Presse für 1960. Numeriertes und vom Verfasser signiertes Exemplar. Mit handschriftlicher Widmung des Verfassers auf Vortitel: "Für Herbert Schönfeld | zum Gedenken | von | Otto Taube | Zum Jahresbeginn | 1960". - Mehrere Blätter mit Tintenfleck am unteren Rand. - Beiliegt: I. Ders., Mein Weg mit Dante. Beitrag S. 29-32 in: Festgabe zum 700. Geburtstag Dantes. München1965. 8°. 32 S. Mit Widmung "für Richard Lemp | herzlichst | von Otto Taube | 14.7.65.". II. Richard Lemp (Hrsg.): Otto von Taube zum 100. Geburtstag. München 1979.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57869

‎Seiler, Georg Friedrich, Theologe und Pädagoge (1733-1807)‎

‎Geschnittene Porträtsilhouette aus schwarzem Glanzpapier, auf Papier aufgelegt, Profil nach links, in Bleistift bez. "G F Seiler".‎

‎o.J. Ohne Ort, ca. 1790, Blattgr.: 74 x 78 mm. Aufgelegt auf Karton. Unter Glas mit Goldlitze gerahmt (Gesamtgr.: 14 x 12 cm).‎

‎Unbekanntes Bildnis, mit "Beffchen". - Seiler folgte 1770 einem Ruf an die Universität Erlangen und wurde vierter Professor der Theologie. 1772 setzte er sich dafür ein, dass ein Predigerseminar gegründet wurde, in diesem Jahr wurde er zum dritten theologischen Professor sowie zum Universitätsprediger ernannt.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57941

‎Seyffardt, Ernst Hermann, Komponist (1859-1942)‎

‎Eigenh. Musikmanuskript mit Widmung und U.‎

‎o.J. Stuttgart, 22. IX. 1912, Gr.-Fol. (34,5 x 25 cm). 2 Seiten.‎

‎Die Seiten 145 und 146 "aus der Manuskript-Partitur der Oper 'Die Glocken von Plurs' [1912 ...] Herrn Schul-Leiter Wagner in Kufstein zur freundlichen Erinnerung!" - Seyffardt erhielt 1879 als einer der Ersten den begehrten Mendelssohn-Preis, zusammen mit dem Komponisten Engelbert Humperdinck. Ab 1887 wirkte er als Dirigent in Freiburg im Breisgau. 1892 wechselte er nach Stuttgart, wo er als Dirigent des Neuen Singvereins und Lehrer am Konservatorium, seit 1897 als Professor, tätig war. - Beiliegend Visitenkarte und Textheft. - Hübsches Manuskript.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57895

‎Schneller, Joseph Anton, Theologe und Pädagoge (1738-1811)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dillingen, 16. III. 1782, 4° (23,5 x 18,5 cm). 3 Seiten. Mit Adresse und Siegel.‎

‎An den Schuldirektor Joseph Alois Rink (1756-1825) in Weissenstein über eine fehlerhafte Lieferung von Kupferstichen. - Schneller war seit 1773 Professor in Dillingen. Nach Auflösung des Jesuitenordens errichtete er die Normalschulen und leitete sie viele Jahre mit dem besten Erfolge. Die von ihm selbst verfassten Schulbücher ließ er auf eigene Kosten drucken. In Dillingen trägt die Mittelschule seinen Namen. - Gut erhalten. - Sehr selten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57975

‎Schröder, Friedrich Ludwig, Schauspieler und Theaterdirektor (1744-1816)‎

‎Geschnittene Porträtsilhouette aus schwarzem Glanzpapier, auf Papier aufgelegt, Profil nach links, in Bleistift bez. "F. L Schröder 1790".‎

‎o.J. Ohne Ort, ca. 1790, Blattgr.: 105 x 70 mm. Aufgelegt auf Karton. Unter Glas mit Goldlitze gerahmt (Gesamtgr.: 15 x 12 cm).‎

‎Unbekanntes Bildnis als junger Schauspieler mit Zopf. - Schröder war 1767-69 Dramaturg und Kritiker für das Hamburger Nationaltheater; für ihn schuf Lessing seine Hamburgische Dramaturgie. Er reformierte das deutsche Theater im Sinne einer moralischen Anstalt. Auch als Freimaurer setzte er neue Akzente.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57940

‎Schallück, Paul, Schriftsteller (1922-1976)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildrückseite.‎

‎o.J. Köln, ohne Jahr, 8° (14,5 x 10 cm). 1 Seite.‎

‎Originalfotografie (Schmitz-Fabri): "Mit guten Wünschen und freundlichen Grüßen für Herrn Banniza [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 57937

‎Grass, Günter, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1927-2015)‎

‎5 Einzelblätter aus "Colloquium. Zeitschrift der Freien Studenten Berlins".‎

‎o.J. Berlin, 1956-66, Fol. 5 Blätter.‎

‎Aus dem Nachlaß von Günter Grass' Malerfreund Karl Oppermann (1930 - 2022) in Berlin. - 3 Blätter aus Jg. X (1956), Heft 3. Mit Abdruck der Graphik "Fünf Vögel" von Günter Grass und der Gedichte "Das endlose Laken", "An alle Gärtner", "Vogelflug" und "K, der Käfer" sowie einem Porträt; Vorabdrucke aus "Die Vorzüge der Windhühner" (1956). Dazu 2 Blätter aus Heft 10/11. (1966) mit einer Vignette von Grass.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57962

‎Sattler, Magnus, Prior von Andechs (1827-1901)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "P. Magnus".‎

‎o.J. Andechs, 22. I. 1896, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt mit lithogr. Ansicht von Andechs von A. Schäufele (4 x 6 cm) am Kopf sowie eigenh. Umschlag.‎

‎An die Generalswitwe Anna von der Tann-Rathsamhausen (1829-1905) in Augsburg: "Eure Exzellenz entnehmen aus beiliegendem Ausschnitte, in welches Stadium unsere Eisenbahnfrage München=Ammersee bereits getreten ist. - Nach meinem Dafürhalten wird ein derartiges Project in nächster Zukunft nicht zur Ausführung kommen, aber jedenfalls über kurz oder lang durchgeführt werden. Warten wir's in Geduld ab. - Eine Leitung der naturgemäßen und bereits bewilligten Bahn von Mering nach Weilheim wird uns östlich gelegenen Bewohnern des Ammersees keine erheblichen Vorteile bringen, abgesehen davon, daß das lange vorbereitete Project aufs Neue wieder infrage gestellt würde. - Den Verkehr von dieser Linie auf die Ostseite des Ammersees vermittelt auf kürzestem Wege das Dampfschiff ab Unterschondorf oder Dießen nach Herrsching. - Sehen wir also von einer Durchquerung des Amper-Mooses von Dießen nach Fischen ab und concentrieren wir uns in unseren Bestrebungen zur Herstellung einer Bahnabzweigung von Gauting, Unterbrunn, Oberpfaffenhofen, Weßling, Inning, Seefeld, Herrsching, Fischen, Pähl, Weilheim etc. Partenkirchen. - Auf diese Weise scheinen mir unsere Interessen besser berücksicht, als bei einer Durchquerung durch das Ampermoos.- Außerdem will ich es nicht unterlassen [...] zu bemerken, daß unser hochverehrter Herr Abt Benedict Zenetti einer Annäherung der Bahn zum Kloster keineswegs sympathisch gegenübersteht in der Besorgniß, daß dadurch die klösterliche Ruhe und Ordnung gefährdet werde, die ich allerdings nicht theile. Die hl. Stadt Jerusalem kann sich des Bahnverkehrs nicht erwehren; also werden auch wir uns denselben anbequemen müßen. - Ich finde es erklärlich, wenn die Verkehrswege über alle derartigen berücksichtigen Rücksichten sich hinwegsetzen; uns obliegt es trotzdem klösterliche Ordnung aufrecht zu erhalten, unseren Mitmenschen nicht zum Ärgerniße zu werden, sondern durch unsere Haltung trotz derartiger Hindernisse sie zur erbauen und so die gegen Klöster bestehenden Vorurteile zu widerlegen [...]" Weiter über einen Kuraufenthalt in Pfäfers oder Gastein." - Die Lokalbahn Pasing-Herrsching wurde nach langen Diskussionen über den Streckenverlauf 1903 eröffnet. - 1846 kaufte König Ludwig I. das säkularisierte Kloster für die von ihm 1850 gegründete Benediktinerabtei St. Bonifaz in München. Eine der herausragenden Gestalten, die das Kloster Andechs als Wallfahrtsort und Wirtschaftsgut nach 1850 prägten, war P. Magnus Sattler. Von 1858 war er fast ununterbrochen bis kurz vor seinem Tod im Mai 1901 zuerst Oberer und ab 1873 Prior in Andechs. Umfangreiche Erneuerungen, Instandsetzungen und Sanierungen bestimmten diese mehr als 40 Jahre. 1877 gab er eine "Chronik von Andechs" heraus. - Schöner Brief. - Sehr selten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57872

‎Sattler, Magnus, Prior von Andechs (1827-1901)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "P. Magn. Sattler OSB Prior".‎

‎o.J. Andechs, 16. XII. 1885, Gr.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Holzstichansicht von Andechs von L. Woerl (9 x 12 cm) am Kopf.‎

‎Möglicherweise an Jakob Heinrich Hefner von Hefner-Alteneck (1811-1903): "Hochwohlgebohrner Conservator! Das Bemühen, von allen gewünschten Ausstellungsgegenständen genaue Angaben über Entstehung und Herkunft machen zu können, veranlaßte mich immer auf Neue wieder, die Anmeldescheine nicht sogleich zu remittieren. - Wo ich keine bestimmte Angaben machen konnte, habe ich die Spalte offen gelassen. - Für rechtzeitige Übersendung - Ende März, Anfang April - werde ich möglichst Sorge tragen. - Die 'Bücher-Ornamentik [der Renaissance]' womit Herr [Fidelis] Butsch mich bedacht hat, betrachte ich als eine wesentliche Bereicherung unserer Bibliothek. Ich konnte mit Hilfe derselben mehrere mir bisher unbekannte Druckwerke in derselben näher bestimmen. Ich darf Sie bitten, demselben meinen verbindlichsten Dank auszusprechen [...]" - 1846 kaufte König Ludwig I. das säkularisierte Kloster für die von ihm 1850 gegründete Benediktinerabtei St. Bonifaz in München. Eine der herausragenden Gestalten, die das Kloster Andechs als Wallfahrtsort und Wirtschaftsgut nach 1850 prägten, war P. Magnus Sattler. Von 1858 war er fast ununterbrochen bis kurz vor seinem Tod im Mai 1901 zuerst Oberer und ab 1873 Prior in Andechs. Umfangreiche Erneuerungen, Instandsetzungen und Sanierungen bestimmten diese mehr als 40 Jahre. 1877 gab er eine "Chronik von Andechs" heraus. - Schöner Brief. - Sehr selten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57871

‎Rosenmüller, Johann Georg, Theologe (1736-1815)‎

‎Geschnittene Porträtsilhouette aus schwarzem Glanzpapier, auf Papier aufgelegt, Profil nach rechts, in Bleistift bez. "J G. Rosenmüller".‎

‎o.J. Ohne Ort (Leipzig, ca. 1780), Blattgr.: 100 x 77 mm. Aufgelegt auf Karton. Unter Glas mit Goldlitze gerahmt (Gesamtgr.: 15 x 12 cm).‎

‎Eine ähnliche Silhouette erschien als Porträtstich im Gegensinn und in Schmuckrahmen von dem Radierer Medardus Thoenert (1754-1814) in Leipzig. - Rosenmüller wurde 1772 Diakonus und adjungierter Superintendent in Königsberg (Franken) und 1773 Professor und Pfarrer in Erlangen. 1783 folgte er einer Berufung zum Ordinarius, Pädagogiarchen, Superintendenten und Konsistorialassessor in Gießen. 1785 wurde er dann Ordinarius an der Universität Leipzig und Präsident des Oberkonsistoriums in Leipzig, 1793 außerdem auch Domherr des Hochstifts Meißen und 1806 Prälat.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57939

‎Grass, Günter, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1927-2015)‎

‎Masch. Brief mit 2 eigenh. Zusätzen U. "Günter".‎

‎o.J. Paris, 25. V. 1957, Fol. 1 Seite. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Malerfreund Karl Oppermann (1930 - 2022) in Berlin: "Lieber Karl, es wäre sehr schön, Dich hier im September zu sehen. Höchstwahrscheinlich hin ich hier, nur Anna wird um diese Zeit in der Schweiz sein. Denn im Oktober vergrössert sich unsere Familie. Ihr könntet dann gut hier wohnen [eigenh.: ausgenommen letzte Sept. woche!] Vielleicht ergibt es sich, dass wir beide im Herbst, wenn auch in verschiedenen Stadtvierteln, so doch im gleichen Berlin ausstellen. Das Kunstamt Tempelhof wird Ende Oktober Zeichnungen und Plastiken von mir zeigen. Ausserdem liest der Dichter aus seinen Werken. Auch mit meinem Theater habe ich mich in Berlin angesiedelt. Ab Juni vertreibt der Verlag Kiepenheuer meine Stücke. So wird es sich doch dann und wann ergeben, dass ich Bahnhof Zoo aussteige. Deine Gedichte habe ich aufmerksam gelesen. Sie gefallen mir gut: nur solltest Du wenigstens jedes zweite Adjektiv streichen und sparsamer mit dem Ausrufezeichen umgehen. - Na ja, Ratschläge. Im Augenblick habe ich mich wieder der Plastik zugewandt. Daneben schreibe ich ein Libretto für ein klassisches Ballett: Die Vogelscheuchen. Drei Aufzüge mit Gesang. Die Premiere soll im Theater der Stadt Bonn sein. Der dortige Ballettmeister, Marcel Luipart [eig. Fenchel; 1912-1989] (Er hat Abraxas [von Werner Egk] in München einstudiert), wohnt in Paris. So können wir gemeinsam arbeiten: eine gute Sache. Vielen Dank für die Zeitungsausschnitte. So ganz schlau kann ich aus der Palastrevolte nicht werden? Meine Verbeugung vor Erika im weissen Kleid [... eigenhändig: Günter. Auch von Anna]" - Ab den fünfziger Jahren kam es zu Kooperationen Luiparts mit Günter Grass, der Libretti zu drei von Luipart choreographierten Balletten schrieb: 1954 wurde das Ballett "Die Gans und die Fünf Köche" zu Musik von Horst Geldmacher uraufgeführt, 1957 folgte das Ballett "Stoffreste" zu Musik von Aribert Reimann. Erst 1970 schließlich wurde das Ballett "Die Vogelscheuchen", das zuvor bereits Eingang in Grass' Roman "Hundejahre" (1963) gefunden hatte, uraufgeführt. Die Musik schrieb wieder Aribert Reimann. Marcel Luipart selbst erscheint in "Hundejahre" in der Figur des Marcel Fenchel.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57949

‎Gaye de Martignac, Jean Baptiste Sylvère, Staatsmann und Schriftsteller (1778-1832)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "de Martignac fils, rue Castillon".‎

‎o.J. Bordeaux, 6. XI. 1812, 4° (25 x 20 cm). 2 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und Siegel.‎

‎An den Schauspieler François Joseph Talma (1763-1826), "premier acteur du théâtre français" in Paris mit Worten der Bewunderung. - Geringe Randbräunung.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57981

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Albumblatt (5 Zeilen) mit U. sowie Porträtpostkarte mit eigenh. Beschriftung und U.‎

‎o.J. Hechendorf am Pilsensee, 1. II. 1951 (Poststempel), Verschied. Formate. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎I. "Im Grase blühten die mohngroßen purpurnen | Anemonen und, klein wie Taubeneier, | traubenfarbene Hyazinthen. Aus ihnen stieg Duft | und Wärme dankbar aufgenommen von den | Blättern des Ölbaums [...]" - II. An Magda Lorenz in Lauenburg: "[...] daß ich 100 Jahre alt werde, wünsche ich mir selber nicht [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 57879

‎Chaptal, Jean Antoine, Chemiker und Staatsmann (1756-1832)‎

‎Eigenh. beschriftetes Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Paris, 15. V. 1821, Fol. (32 × 21 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Als Großkanzler der Ehrenlegion: "Modèle d'un Procès-verbal de réception d'un chevalier de l'Ordre royal de la Légion d'honneur" mit dem eigenh. Eintrag: "[Nous] Cte Chaptal pair de France, grand Officier de la Légion d'Honneur" und Unterschrift "Le cte Chaptal". - Betrifft die Ernennung von Etienne Jacques Guillard-Senainville (1777-1836), "secrétaire de la Société d'encouragement de l'industrie nationale", mit Beschreibung der Aufnahmezeremonie und UNterschrift von Guillard-Senainville. - Chaptal, der Begründer der chemischen Industrie in Frankreich, war von 1801-04 Innenminister unter Napoleon und mit der Einführung des metrischen Systems betraut. Er erfand u. a. die nach ihm benannte Trockenzuckerung des Weines. - Sehr schön erhalten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57911

‎Davis, Sir Colin, Dirigent (1927-2013)‎

‎Eigenh. Signatur in einem Programmheft.‎

‎o.J. München, 12. XI. 1996‎

‎Programmheft zum Akademiekonzert des Bayrischen Staatsorchesters. 6 nn. Bl. OKart.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57893

‎Durfort, duc de Duras, Amédée-Bretagne-Malo de, Politiker und Akademiemitglied (1771-1838)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 14. XI. 1819, 4° (25 x 20 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse, Trauersiegel und Ausriss.‎

‎Als letzter "Premier Gentilhomme de la Chambre du Roi" an den Schauspieler François Joseph Talma (1763-1826), dem er seine Bewunderung ausdrückt und ihm lange anhaltenden Erfolg wünscht. - Gut erhalten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57974

‎Eichhorn, Johann Gottfried, Orientalist (1752-1827)‎

‎Geschnittene Porträtsilhouette aus schwarzem Glanzpapier, auf Papier aufgelegt, Profil nach links, in Bleistift bez. "J Eichhorn".‎

‎o.J. Ohne Ort, ca. 1790, Blattgr.: 145 x 109 mm. Aufgelegt auf Karton. Unter Glas mit Goldlitze gerahmt (Gesamtgr.: 20 x 16 cm).‎

‎Unbekanntes Bildnis. - Eichhorn wurde 1775 Professor der orientalischen Sprachen zu Jena und 1788 zu Göttingen. Er wurde 1810 zum ordentlichen Mitglied der Königlichen Societät der Wissenschaften gewählt, deren Mitsekretär er von 1812-14 zusammen mit Johann Friedrich Blumenbach war.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57942

‎Elwart, Antoine, Komponist und Musikpädagoge (1808-1877)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. Paris, 16. IV. 1863, 11 x 24,5 cm. 1 Seite.‎

‎"Motif de l?Andante du Quatuor avec piano. Copie et respectueusement offert à Madame Germa de Nugon [...]" - Schönes 8-taktiges Notenzitat für die bekannte Sängerin.‎

Referentie van de boekhandelaar : 58010

‎Boisserée, Bernhard, Unternehmer (1773-1845)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Köln, 6. XII. 1810, 4°. 1/2 Seite. Mit Regeste und französischem Steuerstempel.‎

‎Quittung über 3 Malter Korn Pacht in Naturalien. - Der Unternehmer förderte u. a. die Rheinschiffahrt. - Vgl. Jürgen Herres, Der "geborene Kölner" und Unternehmer Bernhard Boisserée (1773-1845), in: Für Köln, hrsg. von Werner Eck, 2014, S. 127-137.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57976

‎Blittersdorf (Blittersdorff), Friedrich von, Badischer Staatsmann und Diplomat (1792-1861)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 18. IV. 1845, 4° (25 x 19,5 cm). 3 Seiten. Doppelblatt mit Adresse, Poststempeln und Siegel.‎

‎Interessanter und langer diplomatisch-politischer Brief an den Badischen Diplomaten Franz Xaver von Andlaw-Birseck (1799-1876) in Paris, u. a. über einen Besuch des Prinzen Paul von Württemberg, Heiratspolitik, die Großfürstin Helene (Pawlowna) von Württemberg, Neuigkeiten aus Karlsruhe, Religionsangelegenheiten, die Stellung Schweiz, Franz von Guaita u. a. - Blittersdorf war Gesandter beim Bundestag in Frankfurt und leitete zeitweise die Staatsgeschäfte in Baden. Seine Frau Maximiliane Brentano (1802-1861) war eine ausgezeichnete Pianistin und gehörte 1810-12 zum engsten Freundeskreis von Ludwig van Beethoven. Der Komponist widmete ihr 1812 sein Klaviertrio B-Dur WoO 39 und 1820 die Klaviersonate E-Dur op. 109.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57977

‎Bergengruen, Werner, Schriftsteller (1892-1964)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Rom, 18. XII. 1948, 15 x 10,5 cm. 2 Seiten. Gelocht.‎

‎An Hermann Ritter von Beyer in Frankfurt: "[...] Diese Zeilen kommen leider nicht mehr rechtzeitig, aber die Absenderadresse wird Ihnen einleuchtend machen, wieso ich die Einladung nach Hamburg erst mit Verspätung und auf Umwegen erhielt und warum ich ihr nicht habe folgen können [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 57995

‎Bauer, Josef Martin, Schriftsteller (1901-1970)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Münchner Kulturreferenten Herbert Hohemenser mit Dank für Glückwünsche. Bauer erlangte mit "So weit die Füße tragen" (1955) Ruhm.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57875

‎Abbado, Claudio, Dirigent (1933-2014)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, 28. IV. 1977, Fol. (29,5 x 21 cm). 1 Seite.‎

‎Mit zwei weiteren eigenh. Namenszügen der Sängerinnen Mira Zakai (1942-2019) und Judith Beckmann (1935-2022). - Beiliegend ein Konzertprogramm mit allen drei Teilehmern.‎

Referentie van de boekhandelaar : 58006

‎Apell, David August von, Komponist (1754-1832)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Kassel, 16. I. 1815, 4° (24 x 19 cm)). 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Siegelausschnitt.‎

‎An den Musikverleger Peters in Leipzig (der den Musikverlag von Kühnel übernommen hatte) wegen der Fortsetzungslieferungen des Gerberschen Tonkünstlerlexikons, von dem Apell nur die ersten beiden Bände besitze, sowie mit der Bitte um einen Verlagskatalog. - Apell galt als einer der bedeutendsten Autodidakten (Dilettanten) seiner Zeit. - Aus der Sammlung Künzel.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57971

‎Pilar, Prinzessin von Bayern, Malerin (1891-1987)‎

‎Meine zweite Autoreise nach Spanien. Tagebuchblätter.‎

‎o.J. München, J. Lindauer, 1914, 8°. Mit Lichtdruckporträt und zahlr. Abb. 1 Bl., 110 S. OLwd. (bestoßen).‎

‎Erste Ausgabe. - Vorsatz mit eigenh. Widmung und U. der Verfasserin "Für Katharina Bauer | Pilar | Prinzessin von Bayern. / 1914." - Beiliegend: I. Dieselbe. Porträtfotografie mit eigenh. Beschriftung am Unterrand "Pilar Prinzessin v. Bayern. 1. Mai 1909." 19 x 9,5 cm. Unterrand mit Montagespur und Einrissen. - Die 18-jährige Prinzessin als "Königin der Kölner Blumenspiele". - II. Ludwig Ferdinand Prinz von Bayern, Vater von Prinzessin Pilar (1859-1949). Porträtpostkarte mit eigenh. Beschriftung am weissen Rand "Dr. Ludwig Ferdinand Prinz von Bayern 22. X. 34." -‎

Referentie van de boekhandelaar : 57837

‎Binding, Rudolf Georg, Schriftsteller (1867-1938)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. sowie masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Buchschlag in Hessen und Starnberg, 6. VII. 1923 bis 11. I. 1937, Verschied. Formate. Zus. 3 Seiten. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An Ernst Heimeran. - I. (6. VII. 1923) In Bleistift auf der leeren 4. Seite einer masch. "Rundfrage" Heimerans zur Gründung der "Tusculum"-Reihe zweisprachiger Klassiker-Ausgaben: "[...] Deutsche Übersetzungen - : ich kenne, des Namens würdig, nur etwa Hölderlin, Schiller, Voss, George, Hofmannsthal, R. Borchardt, R. A. Schröder - : alles andere ist absoluter Tod! Tod des Plato! Tod des Thukydides! [...] gar des Aeschylos! Es handelt sich also nicht darum, ob man Griechen u. Römer übersetzt, sondern wer sie übersetzt [...] Also kann auch kein Mensch auf Ihre Rundfrage antworten [...]". - II. (9. XII. 1928) Absage der Einladung zur Carossa-Feier und Bitte, einen Brief an Carossa zu überbringen: "[...] Ihnen und den Argonauten schöne Grüße, gute Fahrt und viele goldene Vliesse [...]". - III. (11. I. 1937): Empfehlungsschreiben für den späteren Regisseur Karl Heinz Rühl.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57844

‎Piccard, Auguste, Stratosphären- und Tiefseeforscher (1884-1962)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Lausanne, 1. I. 1960 (Poststempel), 15 x 10,5 cm. 1 Seite. Mit Adresse und Briefmarke.‎

‎Die Originalfotografie zeigt Piccard mit seinem Sohn Jacques auf dem Tauchboot Trieste im September 1953. - Beiliegend: I. Piccard, Jacques, Ozeanograph (1922-2008). Porträtpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite. Ca. 1965. - II. Trauerdankkarte zum Tode Auguste Piccards.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57792

‎Lewald, Fanny, Schriftstellerin (1811-1889)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 14,5 x 13 cm. 1 Seite. Oberrand beschnitten.‎

‎Oberrand mit Datierung und Anrede wahrscheinlich abgeschnitten: "Drei machen ein Collegium! - Sie haben so freundlich Theil genommen an mir und meinen Arbeiten, daß ich Sie fragen möchte, ob Sie geneigt wären, zuzuhören, wenn ich Starklof und Stahr an einem der nächsten Abende ein Paar Kapitel des neuen Romans vorlese? Freilich müßten Sie ein freimaurerisches Schweigen geloben; dafür sollen Sie aber auch wählen, ob Montag? Dienstag? Mittwoch? - ich meine um acht Uhr oder Etwas früher, wie es Ihnen paßt. Siete padrone! und ich würde mich freuen, wenn Ihnen mein Vorschlag angenehm wäre [...]" - Die Erwähnten sind die Schriftsteller Ludwig Starklof (1789-1850) und Adolf Stahr (1805-1876).‎

Referentie van de boekhandelaar : 57798

‎Lenbach, Franz, Maler (1836-1904)‎

‎Porträtfotografie mit eigenh. Widmung und U. auf dem Untersatzkarton.‎

‎o.J. München, 15. I. 1901, 25 x 21 cm.‎

‎Das bekannte Foto, nach dem auch ein Selbstporträt entstand. Widmung für Isabella Kaiser. - Untersatzkarton wasserrandig und bestossen; Ober- und Unterrand etwas ungerade beschnitten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57832

‎Chézy, Max von, Maler (1808-1846)‎

‎Porträt eines jungen Mannes in Uniform. Weißgehöhte Tuschpinselzeichnung auf Papier.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (um 1840), Ca. 17 x 15 cm.‎

‎Möglicherweise Selbstbildnis. - Chezy war der zweitälteste Sohn des französischen Orientalisten Antoine-Léonard de Chézy (1773-1832) und der Librettistin Helmina von Chézy, geb. von Klenke (1783-1856). In Paris ließ ihn sein Vater um 1830 bei dem Maler Louis Hersent (1777-1860) unterrichten. 1841 und 1842 hielt er sich an der Kunstakademie Düsseldorf auf. Vgl. Nina Struckmeyer: MvC, in: Savoy, Bénédicte und Nerlich, France (Hg.): Pariser Lehrjahre I, 47. - Oberrand etw. fleckig.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57804

‎Chézy, Helmina von, Schriftstellerin (1783-1856)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (16 Zeilen) mit U. "Helmina".‎

‎o.J. Heidelberg, 14. VIII. 1848, Qu.-4° (18 x 23 cm). 1 Seite. Rückseitig Siegelrest.‎

‎"Ich seh Dein Blüh'n, die Frucht wird meinen Augen | Nicht winken - denn - bald weinen sie nicht mehr, | Doch laß das Herz, von seinen Qualen schwer, | Noch, Bienen gleich, der Blüthe Trost entsaugen [...] Die Blitze geben Licht dem edeln Lauf, | Auch Sturmes Stimme ist ein göttlich's Mahnen." - Datiert: "Heidelberg 14 August frühmorgens 1848". - Gut erhalten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57795

‎Beseler, Horst, Schriftsteller (1925-2020)‎

‎Porträtfotografie mit eigenh. Beschriftung und U. auf der Rückseite.‎

‎o.J. Hinzenhagen, Dezember 1984, 14,5 x 10 cm. 1 Seite. Mit Umschlag. - Glückwünsche und Grüße..‎

Referentie van de boekhandelaar : 57787

‎Chézy, Antoine de, Ingenieur und Hydrauliker (1718-1798)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit mathematisch-physikalischer Skizze.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (um 1780), 12 x 17 cm. Auf Trägerblatt (21 x 27 cm) mit biographischer Bemerkung (von Helmina vonChezy?) montiert.‎

‎Quadratisches Gewicht auf schräger Ebene mit physikalischer Beschreibung. - Chezy war Generaldirektor des Ingenieurstudiums an der "Ecole Royale des Ponts et Chaussées". Er schuf die Pläne und leitete den Bau der Pont de la Concorde, überließ den Ruhm dafür aber seinem Vorgesetzten Jean-Rodolphe Perronet. Nach ihm benannt ist die Chézy-Formel zur Berechnung von Fließgeschwindigkeiten.- Leicht fleckig.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57805

‎Gebhardt, Heinrich, Altphilologe und Politiker (1798-1868)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. London, 19. III. 1848, Gr.-4°. 3 Seiten. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎In Französisch an Albert Rottmann in Ehrenbreitstein über die politische Lage in London und in Europa im März 1848: "[...] Hier Soir Samedi je suis arrivé ici de Paris ou toutes les affaires sont en suspens, ou l'insurrections des ouvriers qui demandent diminuition des heurs de travail et augmentation du salaire. En autre toutes les banques sont fermés [...] l'argent est devenu invisible. Ici tout est tranquille sauf l'Irlande [...] Le moment est très critique, partout révolution politique et ce qui est pire, bouleversement social [...]" - Historisch interessanter Brief.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57823

‎Gigli, Beniamino, Opernsänger und Filmschauspieler (1890-1957)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. Unterschrift und Datierung auf der Bildseite sowie eigenh. Beschriftung und U. auf der Rückseite.‎

‎o.J. Hannover, 1932, 14 x 9 cm. 2 Seiten.‎

‎Rückseite in Bleistift "Ricordo di Benjamino Gigli Hannover 1932. - Gigli war einer der größten Tenöre seiner Zeit und galt als legitimer Nachfolger von Enrico Caruso.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57813

‎Kubelik, Jan, Geiger und Komponist (1880-1940)‎

‎Porträtpostkarte (Herm. Leiser, Berlin) mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Hamburg, 8. XII. 1912 (Poststempel), 13 x 8 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎Ab 1898 tourte Kubelík als Solist und begeisterte durch seine Virtuosität und sein fehlerfreies Violinenspiel, 1902 führte er die Tschechische Philharmonie nach London und wurde mit einer Goldmedaille der Royal Philharmonic Society ausgezeichnet. - Lackspur.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57814

‎Bergner, Edith, Schriftstellerin (1917-1998)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Halle, 9. XI. 1984, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎Mit Übersendung von 2 (beiliegenden) signierten Lesezeichen für zwei Kinder. Edith Bergner veröffentlichte vorwiegend erzählende Kinderbücher, Texte zu Bilderbüchern und für das Puppentheater.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57789

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