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‎Diamantidi, D[emeter], C[arl] von Korper und M[aximilian] Wirth (Hrsg.)‎

‎Spuren auf dem Eise. Die Entwicklung des Eislaufes auf der Bahn des Wiener Eislauf-Vereines. 2., umgearbeitete und vermehrte Auflage.‎

‎o.J. Wien, Alfred Hölder, 1892, 8°. Illustriert. XVI, 350 Seiten sowie Tafeln in Deckellasche. Grüne OLwd. mit dreiseit. Rotschnitt. - Selten: mit der meist fehlenden Beilage..‎

Référence libraire : 56572

‎Wellmann, Benno (Hrsg.)‎

‎Maxi und Ernst Baier erzählen ...‎

‎o.J. Düsseldorf, Droste, 1951, 8°. Illustriert. 168 S. OKart mit Umschlag (bestoßen). - Vortitel mit eigenh. Widmung von Ernst Baier, dat. Garmisch, 1966, Titel mit eigenh. Namenszug.‎

Référence libraire : 56558

‎Steppes, Edmund, Maler (1873-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 24. II. 1921, 8°. 2 Seiten.‎

‎An den Direktor des Herzog Anton-Ulrich-Museums in Braunschweig Paul Jonas Meier (1857-1946), dem er seine Radierungen und die seiner Schüler anbietet.‎

Référence libraire : 56675

‎Schiestl, Rudolf, Maler und Graphiker (1878-1931)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "RSchiestl".‎

‎o.J. Nürnberg, 6. I. 1922, Fol. (29 x 22 cm). 1 Seite. Karopapier.‎

‎An den Direktor des Herzog Anton-Ulrich-Museums in Braunschweig Paul Jonas Meier (1857-1946) mit Dank für dessen Mitteilung: "[...] Der Druck der von Ihnen gewünschten Blätter ist nun fertiggestellt und ich glaube sicher daß Sie zufrieden sein werden denn es sind nur wirklich einwandfreie Drucke gelungen und ich bin froh sicher zu sein das ich mit guten Drucken in Ihrer Sammlung vertreten sein werde. Im Laufe der nächsten Woche geht die Sendung an sie ab. Ich werde mir erlauben Ihnen noch einige Neujahrskarten als Stiftung beizulegen. Die ältern Lithographien sind leider vergriffen und der Sauhandel [1902] wird erst nachgedruckt. Ich habe versucht ihn in Nürnberg drucken zu lassen allerdings mit negativem Erfolg. Sollten Sie dafür Interesse haben so bitte ich um Nachricht dann lege ich einen für Sie zurück zum halben Preise wie im Prospekt. Sie haben denselben wohl inzwischen erhalten? Das im Verzeichnis aufgeführte Bergfest ['Walberla', 1919] ist noch nicht fertig. Sollten Sie auch dafür Verwendung haben so bitte ich es gleichfalls mitzuteilen ich würde es dem Museum unter denselben Bedingungen überlassen. Es ist meine umfangreichste Radierung mit sehr vielen Figuren [...]" .‎

Référence libraire : 56672

‎Pfeiffer, K‎

‎Das Rollschuhlaufen. (Roller-Skating.) Ein Training des Körpers! Ein Sport für Jedermann!.‎

‎o.J. Leipzig, F. W. Gloeckner, ohne Jahr (ca. 1900), 8°. Illustriert. VI, 63 S. Mod. Pp. mit aufgezogenem Orig.-Umschlag. - Selten..‎

Référence libraire : 56592

‎Peege, Emil‎

‎Jahrbuch des Wintersportes für 1925. Unter ausschließlicher Benutzung amtlich und offiziell zur Verfügung gestellter Daten. VI. Jahrgang.‎

‎o.J. Wien, Bundesverlag, 1925, 8°. Illustriert. X, 394, VIII S. Illustr. OHlwd. - Sehr selten..‎

Référence libraire : 56557

‎Moltke, Helmuth von, Generalfeldmarschall (1800-1891)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Helmuth".‎

‎o.J. Berlin, 2. XI. 1845, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Siegelrest. Bläuliches Papier. Poststempel- und vermerke; schwarzer Siegelrest.‎

‎An den Diplomaten Ludwig von Moltke (1790-1864) in Burg auf Fehmarn: "[...] Ungeduldig sehen wir Deiner Antwort und mehr noch Deinem Erscheinen entgegen. Meinen Brief vom 26. vorigen Monats wirst Du in Fehmarn vorgefunden und daraus ersehen haben, daß wir dich jedenfalls abwarten. Da das Rendezvous jetzt in Berlin ist, so brauchst du zur Herreise nur sehr wenig, übrigens hast du hier 1714 [Reichsthaler] als Deinen Antheil an dem Administrations Capital stehen, von welchen Du so viel du willst aufnehmen kannst. Die Reisekosten hin und zurück aber, und den Aufenthalt dort habe ich, wie früher verabredet, übernommen: meine Reise Entschädigung ist so bedeutend, daß ich es wohl übertragen kann. An Gepäck bitte ich dich möglichst zu beschränken. Wir müssen uns mit meinem Wagen behelfen und einer beim Kutscher sitzen. Es ist aber doch nicht so schlecht: man sieht nur umso besser. - Ich hoffe daß Du sogleich nach Kopenhagen geschrieben hast. - Wenn die Seehandlungs Schiffe, die direkt von Hamburg und Berlin fahren, noch gehen, so kommst du am besten so, wo nicht geht täglich ein Dampfschiff von K[iel] nach Magdeburg, von wo Du in 6 Stunden hier bist, die ganze Tour kostet 11 rth. Hier ist freilich jetzt fürchterliche Verwirrung, da alles verkauft und verauctioniert sein muß. Ich hoffe bis Sonntag den 9. dieses Monats mit allem fertig zu sein. Mögest Du dann auch hier sein. Wie unendlich leid that es mir, nicht bei der Beerdigung unseres alten Vaters [Friedrich Moltke, Kommandant von Kiel; 1768-1845] gewesen zu sein, wo die Geschwister alle so einmütig beisammen waren! [...]" - Nach seinem Türkeiaufenthalt wurde Moltke zum Major befördert und Ende 1845 erst nach Rom und dann an den Rhein versetzt.‎

Référence libraire : 56656

‎Menzel, Adolph von, Maler (1815-1905)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Menzel".‎

‎o.J. Berlin, 14. X. 1888, 8° (18 x 11 cm). 3 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller und Redakteur Karl Emil Franzos (1847-1904), der einer Artikel über Menzel in der Zeitschrift "Deutsche Dichtung" mit einem attraktiven Autograph schmücken wollte. Er druckte dann die ersten beiden Seiten unseres Briefes sowie die Unterschrift ab: "Geehrter Herr | Sie wollen 'irgendeinen beliebigen Ausspruch etc. etc.'?! Weder Mann des Worts noch der Feder würde solche Capriolen auf fremder Tenne mir sauer werden; bin auch nie auf einen Wunsch in dieser Richtung eingegangen. Bei vielen Dank für die in Ihren Worten sich aussprechende Gesinnung kann ich doch eines gewissen Gefühls das mich noch jedes Mal beschlichen wenn ich wieder Objekt werden sollte, nicht Herr werden [...] P.S. Eine Anfrage, die sich nicht sowohl an die Redaction, vielmehr an die Verlagstelle zu richten hat behalte ich mir vor." - Druck: Briefe Nr. 1403 (unvollständig, nach Katalogdruck).‎

Référence libraire : 56658

‎Menzel, Adolph von, Maler (1815-1905)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Menzel".‎

‎o.J. Berlin, 3. I. 1900, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite. Liniertes Papier. Mit schön adressiertem Briefumschlag mit Frankatur.‎

‎An Frida Grassmann, geb. Puhlmann in Zerpenschleuse bei Potsdam: "An Frau Frida Grassmann liegen hiebei für die Kosten Ihres Trauerfalls 50 Mark. Ich nehme nun aber von der Familie Grassmann Puhlmann für immer Abschied. Jede weitere Briefe bleiben unbeantwortet [...]" - Menzel hatte die Familie mehrfach unterstützt. - Briefe, Nr. 1935. - Faltenriss alt hinterlegt.‎

Référence libraire : 56660

‎Magalotti, Lorenzo, Gelehrter, Dichter und Diplomat (1637-1912)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Sondrio [?], 9. VIII. 1664, Gr.-4° (27 x 19 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Mit der Ankündigung, am morgigen Montag wieder in Florenz zu sein, um den Adressaten zu treffen. Respektblatt mit Notiz. - 1664 war Magalotti mit der Aufsicht über die Ausgestaltung des Palazzo Pitti betraut und knüpfte viele Kontakte zu Künstlern. - Kleine Randeinrisse.‎

Référence libraire : 56669

‎Lüders, Otto‎

‎Der Rollschusport (Roller-Skating).‎

‎o.J. Leipzig, Grethlein & Co.,, ca. 1912, Kl.-8°. Illustriert. 103 S., 6 Bl. und 32 S. Anzeigen. OPp. Gut erhalten. - Miniatur-Bibliothek für Sport und Spiel", Band 21. - Sehr selten..‎

Référence libraire : 56569

‎Lachtrup‎

‎Rollschuhlaufen. Eine Gesundheitsbewegung für Jedermann. Ein Sport und Spiel für jung und alt.‎

‎o.J. Berlin, Priber & Lammers, 1909, 8°. Illustriert. 49 S., 3 Bl. Anzeigen. Illustr. OKart. - Originelle Illustrationen! - Sehr selten..‎

Référence libraire : 56594

‎Höcker, Paul Oskar‎

‎Wintersport.‎

‎o.J. Bielefeld & Leipzig, Velhagen & Klasing, 1929, Gr.-8°. Mit zahlr. Illustr. von Toni Schönecker. 79 S. Farb. Illustr. OLwd. - Sehr gut erhalten..‎

Référence libraire : 56555

‎Fuchs, Gilbert‎

‎Theorie und Praxis des Kunstlaufes am Eise.‎

‎o.J. Laibach, Selbstverlag, 1926, 8°. Illustriert. 200 S. OLwd. - Titelblatt mit Verfasserwidmung in Bleistift. - Wohlerhalten..‎

Référence libraire : 56571

‎Wiebeking, Carl Friedrich von, Architekt und Wasserbauingenieur (1762-1842)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Ritter von Wiebeking | K. B. wirklicher Geheimrath.".‎

‎o.J. München, 30. IX. 1814, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎"Von dem Lager des Buchhändlers Cotta sind dem Buchhändler Baumgärtner in Leipzig die unverkauften 22 Exemplare meiner Brückenbaukunde deutschen Text und ein Exemplar französischen Text einzuhändigen [...]" - Wiebekings "Beyträge zur Brückenbaukunde" waren 1809 in München im Selbstverlag erschienen (Fischer, Cotta-Bibliographie 814; Werke in Kommission), der zweite Teil dort 1810 auch - vom Verfasser übersetzt - auf Französisch. Wiebeking war 1805-17 Könglicher Generaldirektor des gesamten bayerischen Wasser-, Brücken- und Straßenbauwesens. - Aus der Sammlung Künzel. - Sehr selten.‎

Référence libraire : 47195

‎Weigel, Karl Christian Leberecht, Arzt und Freimaurer (1769-1845)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, Neumarkt, 19. III. 1831, 4°. 1 Seite. Mit rückseitiger Adresse.‎

‎An Karl Gottfried Theodor Winkler, den Herausgeber der Dresdner Abendzeitung, mit der Bitte, ihm offen zu sagen, ob seine Frau etwas gegen ihn habe. - Ab 1799 praktizierte Weigel als niedergelassener Arzt zuerst in Meißen, ab 1801 in Dresden. Er bekleidete mehrere sächsische Staatsämter. Vgl. Stadtwiki Dresden. - Seitenfalte. - Aus der Sammlung Künzel.‎

Référence libraire : 51495

‎Wilkinson, Geoffrey, Chemiker und Nobelpreisträger (1921-1996)‎

‎Eigenh. Manuskript und masch. Brief, jeweils mit U.‎

‎o.J. London, 16. IX. 1975, Fol. und 4°. 2 Seiten.‎

‎Für einen Sammler, mit einer Widmung am oberen Manuskriptrand: "Ms for Preface of book on Coordination Elements History by Kaufmann. Geoffrey Wilkinson." Dann folgt der eigenh. Text: "In January 1954 I arrived in Copenhagen to spend a semester's leave in Prof. Frank Bjerrum's laboratory. I was given a room, rather old fashioned with a fine cupboard where draft was provided [...]". - Sir Geoffrey Wilkinson erhielt 1973 zusammen mit Ernst Otto Fischer den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung des Konzepts der "Sandwichverbindungen".‎

Référence libraire : 50681

‎Wikström (auch Vikström), Johan Emanuel, Botaniker (1789-1856)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Stockholm, 24. II. 1837, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An einen Professor: "[...] Einige Saamen für Dero Garten habe ich hiermit d. Vergnügen mitzutheilen, und bitte Dero Wohlgeb. recht sehr, von d. Halens. Saamen-Vorrath für d. J. 1836 das zu bekommen, was Sie möglichst abgeben wollen, oder was jetzt noch übrig geblieben ist. Ich füge eine Desideraten-Liste bei, wodurch Dero Wohlgeb. sehen können, was ich besonders wünsche, denn Dero Saamen-Katalog abzuwarten ist jetzt zu spät. Der Hr. Prof. Hornschuch ist so gütig Saamen-Pakete ueberzunehmen und fortzuschaffen. Ich cultiviere besonders Bäumen, Sträucher und perennirend. Pflanzen, die im Freien ausdauern. Im Frühling hoffe ich ein Pflanzen-Paket für Dero Wohlgeb. uebermachen zu können um Halens. Pflanzen wieder zu ehalten [...]" - Wikström leitete das Botanische Museum der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. - Rand mit Siegelausschnitt.‎

Référence libraire : 52404

‎Wien, Max, Physiker (1866-1938)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "M. Wien".‎

‎o.J. Jena, 30. VII. 1920, 4. 2 Seiten, mit gedrucktem Briefkopf "Physikalisches Institut der Universität".‎

‎An Karl Mey (1879-1945): "[...] Ihren Bericht über den Stand der Zeitschriftenfrage habe ich mit bestem Dank erhalten und mit Interesse gelesen: Die Sache ist natürlich sehr schwierig, da wegen der Not der Zeit die Zahl der Zeitschriften eingeschränkt, der Druck verkürzt werden soll [...]. Unser Ziel muss sein: 1) eine Zeitschrift für kurze, schnell erscheinende Mitteilungen 2) eine Zeitschrift für etwas längere Abhandlungen. 1) wird die Verhandlungen sein 2) die Annalen. Wenn nun noch die 'Physikalische Zeitschrift', die eigentlich mit den 'Verhandlungen' konkurriert eingeht, so würde ich die große Sache für wohl geordnet halten. Vom Eingehn der Physikalischen Zeitschrift scheint aber in Ihren Besprechungen nicht die Rede gewesen zu sein. Ferner sollen, wie es scheint, die Annalen auch zu ganz kurzen Mitteilungen dienen, danach würde sie auch mit den 'Verhandlungen' in Konkurrenz treten, was ich eigentlich für überflüssig halte [...]. Beide müssten offizielle Organe der D. P. G. sein. Ich hoffe, dass Sie in Nauheim diese Abänderungen Ihrer Vorschläge noch einfügen lassen werden [...]". - Im September 1920 fand in Nauheim die erste Naturforscherversammlung nach dem Ersten Weltkrieg statt. Dabei ging es auch um eine, vor allem von "den Kandidaten der Rechten - Johannes Stark, Philipp Lenard und Max Wien" forcierte Restrukturierung des Wissenschaftsbetriebes. "Die Konflikte waren in den vorangegangenen zwei Jahren durch die scheinbar anmaßende Umstrukturierung der von der DPG oder in Kooperation mit ihr herausgegebenen Physikerzeitschriften eskaliert. Im Ergebnis dieser Umstrukturierungen waren zwei neue Fachzeitschriften gegründet worden: die 'Zeitschrift für Physik' [...] und die 'Physikalischen Berichte" (Hoffmann/Walker, S. 50 ff). - Der Physiker Karl Mey leitete seit 1909 die AEG-Glühlampenfabrik und nach ihrer Ausgliederung in der OSRAM G.m.b.H. KG deren Forschungs- und Entwicklungsabteilung. - Max Wien war ein Vetter des berühmten Physikers Wilhelm Wien (1864-1928) und selbst seit 1911 Direktor des Physikalischen Instituts an der Universität Jena. 1920 holte Wien Erwin Schrödinger (1887-1961) nach Jena, der aber nur ein halbes Jahr blieb. - Gelocht. - Vgl. Hoffmann/Walker, Physiker zwischen Autonomie und Anpassung, Die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Dritten Reich, Weinheim 2007.‎

Référence libraire : 55357

‎Wiebeking, Carl Friedrich von, Architekt und Wasserbauingenieur (1762-1842)‎

‎Brief mit eigenh. U. "Geheimrath Ritter von Wiebeking".‎

‎o.J. München, 31. X. 1822, 4°. 1 Seite. Mit rückseitiger Adresse und Siegelausschnitt.‎

‎"An Wilhelm Heinrichshofens Buchhandlung in Magdeburg: "Da ich aus Ihrem Schreiben vom 8t. dieß nicht abnehmen kann, welches meiner Werke Sie wünschen, so übersende ich Ihnen hiemit zwey Anzeigen, damit Sie mir aus denselben die nähere Bestimmung und die eigentlichen Titel angeben können; aus dem in ihrem Briefe angegebenen Preise vermute ich zwar, daß Sie das zweite und fünfte Heft meiner Beiträge zur ersten Auflage der Wasserbaukunst meinen; da aber hiemit Ihr angegebener Titel nicht übereinstimmt, so erwarte ich die nähere Bezeichnung [...]" - Wiebeking war 1805-17 Könglicher Generaldirektor des gesamten bayerischen Wasser-, Brücken- und Straßenbauwesens. - Nachlaß in der BSB. - Sehr selten.‎

Référence libraire : 54665

‎August Ludwig, Fürst von Anhalt-Köthen (1697-1755)‎

‎Brief mit eigenh. Grußformel und U.‎

‎o.J. Köthen, 3. XI. 1748, Fol. 1 Seite mit Goldschnitt.‎

‎An Gotthilf August Francke (1696-1769), der ihm die "65. Continuation der Ost-Indischen Mißions-Berichte", der sog. Halleschen Berichte, überschickt hatte, in der auch über die französische Invasion in Madras berichtet wurde. Die Schrift heißt genauer "Der Königl. dänischen Missionarien aus Ost-Indien eingesandte ausführliche Berichte von dem Werck ihres Amts unter den Heyden; hrsg. von Gotthilf August Francke. 65. Continuation" (1749). - Kleine Randschäden.‎

Référence libraire : 56671

‎Burger, Fritz, Kunsthistoriker (1877-1916)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 20. VIII. 1906, 8°. 2 Seiten auf 2 Blättern.‎

‎An seinen Kollegen Ernst Steinmann (1866-1934), aus dessen Buch "Rom in der Renaissance" (2. Aufl. 1902) er eine Abbildungserlaubnis für einen eigenen Aufsatz über Sixus IV. erbittet. - Gering fleckig.‎

Référence libraire : 56674

‎Tunner, Peter, steirischer Bergbaupionier (1809-1897)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leoben, 27. IX. 1861, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt. Bläuliches Papier.‎

‎Über eine Versammlung von Berg- und Hüttenmännern in Wien. - Tunner war Direktor der Bergakademie in Leoben und der erste, der in der österreichisch-ungarischen Monarchie zunächst das Bessemer-Verfahren und später das Siemens-Martin-Verfahren zur Herstellung von Stahl einführte.‎

Référence libraire : 51490

‎Todd, Alexander Robertus, Chemiker und Nobelpreisträger (1907-1997)‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Datum und U.‎

‎o.J. Cambridge, 14. IV. 1980, 9 x 14 cm. 1 Seite. Gedruckt "Christ College, Cambridge. CB2 3BU".‎

‎Todd erhielt 1957 den Nobelpreis für Chemie "für grundlegende Arbeiten über die Gruppe der Nukleotide und Nukleotid-Coenzyme, deren Bauprinzip und chemische Funktionsweise er aufgeklärt hat."‎

Référence libraire : 50596

‎Vrolik, Willem, Zoologe (1801-1863)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Amsterdam, 15. XI. 1857, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt. Bläuliches Papier.‎

‎Französisch an den Zoologen Rudolf Leuckart (1822-1898) mit Dank für die Zusendung mikroskopischer Präparate sowie über "Entozomies", über die er in Berlin gesprochen habe und eine Akademiesitzung. - Vrolik ist ein Pionier der Teratologie (Lehre von Fehlbuildungen), seine Sammlung ist im "Museum Vrolik" in Amsterdam ausgestellt.‎

Référence libraire : 52402

‎Urey, Harold Clayton, Chemiker und Nobelpreisträger (1893-1981)‎

‎Eigenh. signierter Sonderdruck.‎

‎o.J. San Diego, 17. II. 1977 (Poststempel), Mit Umschlag.‎

‎Fotokopie seiner Nobel Lecture vom 14. II. 1935 "Some Thermodynamic Properties of Hydrogen and Deuterium." - Urey entdeckte 1932 den schweren Wasserstoff.‎

Référence libraire : 50478

‎Vogt, Carl, Naturforscher und Politiker (1817-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Genf, 2. II. 1873, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An H. Kaiser (Schröder'scher Verlag) in Berlin mit Aufträgen für die Holzschnitt-Illustrationen zur ersten Abteilung der 5. Auflage von Leon Hollsteins "Lehrbuch der Anatomie" sowie Bezeichnung einzelner Bilder: Brustkasten von vorne, Lunge und Herz und Luftröhre, Magen und Niere durchschnitten. - Der vielseitige Naturforscher gilt als weltanschaulicher Hauptvertreter des physiologischen Materialismus. Er prägte das Wort "Köhlerglauben". - Roter Sammlerstempel.‎

Référence libraire : 52901

‎Waldeyer-Hartz, Wilhelm von, Anatom (1836-1921)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 20. X. 1910, 8°. 1 Seite. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An einen Autographensammler.‎

Référence libraire : 40613

‎Wandersleb, Ernst, Physiker, Photograph, Ballonfahrer, Bergsteiger und Philanthrop (1879-1963)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Jena, 5. XII. 1952, Fol. 2 Seiten.‎

‎An den Physikochemiker John Eggert (1891-1973) an der ETH Zürich: "[...] Ich betrachte es als einen besonders freundschaftlichen Dienst, daß Sie bei Ihrer übergroßen Inanspruchnahme auch noch die Zeit aufgewendet haben für die Schweizer 'Kamera' ein Referat über mein erstes Büchlein 'Die Lichtverteilung im Großen' zu schreiben, und daß Sie auch über das zweite wichtigere Büchlein 'Die Lichtverteilung in der axialen Kaustik' selbst ein Referat schreiben wollen [...] Das zweite Büchlein betrachte ich also als viel wichtiger. Die geometrisch-optische Konstruktion der Lichtverteilung im Punktbildscheibchen aus der Rohr'schen Aberrationskurve [...] betrachte ich als endgültig erledigt [...] Diese Lösung ist eigentlich seit Gauß und Petzval, also seit über 100 Jahren, fällig [...] Daß Sie von den mancherlei 'Doktorarbeiten', die angesichts des experimentellen, auf ein einziges Beispiel beschränkten Teils der Arbeit der Durchführung harren, wenigstens die 'rotierende Mattscheibe' im Auge behalten wollen, ist mir sehr lieb zu hören [...]" - Carl Zeiss' Assistent Ernst Abbe hatte Wandersleb in die Fotoabteilung des Zeiss Werkes geholt, um zu forschen. Im Oktober 1904 war die Berechnung des 'Tessar 1:4,5' abgeschlossen und das später als 'Adlerauge der Kamera' bekannt gewordene Objektiv war fabrikationsreif. Wandersleb schuf als Ballonfahrer auch sensationelle Luftaufnahmen in brillanter Qualität. - Rar.‎

Référence libraire : 40468

‎Vogt, Karl, Zoologe und Politiker (1817-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bern, 7. VII. 1871, Gr.-8°. 1 1/4 Seiten.‎

‎Vogt wünscht, daß der Adressat an seiner Stelle die Berichterstattung vom Kongress in Bologna übernimmt, da er als Ständerat in Bern verhindert sei. "[...] Die Sache ist diese. Heute ist beschlossen worden, daß die Versammlung der schweizerischen Räthe zur Behandlung der Bundes-Revision frühestens im November Statt finden soll. Andererseits hat das Comité des Congresses für Anthropologie und Urgeschichte denselben für den 1ten November in Bologna einberufen. Er soll dort 8 Tage dauern und mit Excursionen verbunden sein. Vor zwei Jahren war dieser Congreß in Copenhagen, vorher in Norwich und Paris. Ueber alle diese Versammlungen habe ich in der Kölnischen Zeitung damals berichtet. Der Congreß in Bologna sollte schon voriges Jahr Statt finden - er ward wegen des Krieges verschoben und wegen der angedeuteten Bundesversammlung in Bern war ich bis dahin nicht sicher, ihn besuchen zu können. Jetzt ist diese Unsicherheit gehoben. Als ich nun vor zwei Jahren in Wien war, machte mir Dr. [Max] Friedländer [1829-72] von der neuen freien Presse den Antrag, für Rechnung dieses Blattes und unter denselben Bedingungen wie für die Kölner Zeitung, nach Bologna zu gehen. Ich gieng dies ein. Jetzt hat sich die Sachlage geändert. Ich zweifle zwar nicht, daß die Neue Freie mit beiden Händen zugreifen würde wenn ich ihr den Vorschlag wiederholte - ich mag es aber nicht gerne und sähe lieber, wenn Sie an die Stelle träten. Außer den eben angeführten Reisen habe ich schon früher welche für die Köln. Z. gemacht, nach Italien, an den Meeresstrand etc. und stets unter denselben Bedingungen die ich Ihnen fast wörtlich wiederhole, wie sie mir Dumont Schauberg schrieb [...] Wir haben uns beide [...] dabei wohl befun[de]n - die Kölnische, sonst hätte sie mir nicht während 7 Jahren st[ets] denselben Vorschlag gemacht und ich, weil ich Freiheit hatte, [da]s mir Interessante zu behandeln. [...]" - Der aus Gießen stammende Liebig-Schüler, Freund von Herwegh und Bakunin, saß als freisinniger Linker im Frankfurter Parlament. Nach dem Sieg der Reaktion verließ er Deutschland und nahm eine Professur in Genf an. Er ließ sich naturalisieren und wurde zum Mitglied des Großen Rates, zum Ständerat und Nationalrat gewählt. Mit seinen vielbesuchten Reisevorlesungen in der Schweiz und Deutschland sowie seinen populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen hatte er damals großen Erfolg. - Gebräunt und schmale Fehlstelle am linken Rand (Verlust einiger Buchstaben).‎

Référence libraire : 55064

‎Schleiden, Matthias Jakob, Naturforscher und Botaniker (1804-1881)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (4 Zeilen).‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Jena, um 1850], Gr.-8°. 1 Seite. Briefpapier mit Blindprägung.‎

‎"[...] Wahrheit und Dichtung. | Nicht nur, was ich erlebt, ist Stoff für meine Lieder, | Was ich im Geist erschaut, geb' ich gestaltet wieder. | Was ich Euch bieten mag, es sind doch nur Gedichte, | Ihr Freunde, denkt daran und nehmt's nicht für Geschichte." - Verfasst als "unterdrücktes Vorwort" zur vierten Vorlesung. Schleiden wurde 1850 zum Ordinarius und Direktor des Botanischen Gartens in Jena ernannt. Er erkannte die grundlegende Bedeutung der Zelltheorie für die gesamte Pflanzenwelt. Darüber hinaus veröffentlichte er zwei Gedichtbände unter dem Pseudonym Ernst. - Beiliegend ein Stahlstichporträt (9,5 x 7,5 cm).‎

Référence libraire : 50880

‎Schleiden, Matthias Jakob, Naturforscher und Botaniker (1804-1881)‎

‎Eigenh. Billett mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Jena, um 1850], Kl.-8°. 1 Seite. Briefpapier mit Blindprägung.‎

‎An E. A. H. Heimburg: "Lieber Heimburg sende mir doch durch die Überbringerin dieses noch 2-3 Exemplare Deines Schulprogrammes für Weimar [...]". - Schleiden wurde 1850 zum Ordinarius und Direktor des Botanischen Gartens in Jena ernannt. Nebenbei veröffentlichte er zwei Gedichtbände unter dem Pseudonym Ernst.‎

Référence libraire : 50881

‎Schottky, Walter, Physiker und Elektrotechniker (1886-1976)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Pretzfeld, 30. I. 1974, 4°. 2 Seiten.‎

‎An einen Physiker. Übersendet dem Preiskommitee der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) die erbetenen Unterlagen. Die DPG hatte den inzwischen regelmäßig vergebenen "Walter-Schottky-Preis" begründet. - Nach Schottky wurden der Schottky-Effekt (eine Glühemission, wichtig für die Röhrentechnik), die Schottky-Diode, die Schottky-Barriere (eine Sperrschicht), die Schottky-Leerstellen (oder auch Schottky-Defekte), die Schottky-Anomalie (ein Peak der Wärmekapazität) und die Schottky-Gleichung (auch Langmuir-Schottkysches-Raumladungsgesetz) benannt.‎

Référence libraire : 52875

‎Steinheil, Carl August von, Optiker und Physiker (1801-1870)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. "Conservator Steinheil".‎

‎o.J. München, 19. I. 1841, Fol. 1/2 Seite.‎

‎"Quittung | über Einhundert Pfund kristallisirten Kupfervitriols welche der Unterfertigte von dem Königl. Haupt-Münz-Amte dahier richtig erhalten zu haben hiermit bescheinigt [...]" - Steinheil wurde 1835 zum Konservator der mathematisch-physikalischen Sammlung des Staates ernannt und gleichzeitig als Professor für Mathematik und Physik an die Universität München berufen. Er machte sich einen Namen als Pionier der Photographie, der Telegraphie und des Teleskopbaus. Das hier quittierte Kupfervitriol diente zur Herstellung von Batterien zum Betrieb von Telegraphen, wie Steinheil sie 1849 im Polytechnischen Journal 1849 beschrieben hat ("Beschreibung und Vergleichung der galvanischen Telegraphen Deutschlands"). Die verwendeten Batterien bestanden aus "Kupferblech [...] in Kupfervitriol, das amalgamirte Zinkblech in verdünnter Schwefelsäure." - Randschäden. - Selten.‎

Référence libraire : 52647

‎Semjonow [Semenov], Nikolai Nikolajewitsch, Chemiker und Nobelpreisträger (1896-1986)‎

‎Eigenh. Karte mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 6 x 9 cm. 1 Seite.‎

‎Semjonow erhielt 1956 den Nobelpreis für Chemie für seine Analysen von Reaktionsmechanismen bei chemischen Reaktionen. - Auf der Karte irrtümlich von fremder Hand vermerkt. "Nobel Prize winner 1963". - Etwas stockfleckig.‎

Référence libraire : 50593

‎Sieber, Franz Wilhelm, Botaniker und Forschungsreisender (1789-1844)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, 15. II. 1826, Gr.-4°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An einen Kollegen mit naturwissenschaftlichen Sammlungsobjekten: "Diese machen [...] zusammen 403 Species aus, welche ich im Äquivalente mit eben so vielen mir angebotenen Spezies aus Brasilien, Monte Video, Cap auszugleichen ersuche [...] Das innliegende Paket an H. Prof. Link erhielt ich aus Neapel mit sehr theurer Fracht, und bitte solches übergeben zu wollen [...] Freuen wird es mich wenn ich Ihre Gegensendung bald erhalte. Die 2. Sect. von Mauritius haben E. W. abgelehnt, da sie doch 180 Spec. enthält, welche noch nie erschienen seyn konnten, und itzt soeben fertig geworden ist [...]" - Von 1822-24 führte Sieber eine zweijährige Weltumseglung nach Australien, Südafrika und Mauritius, wo er nicht nur eine umfangreiche Pflanzensammlung zusammentrug, sondern auch Tiere, Kunstobjekte und ethnografische Gegenstände nach Europa mitbrachte.‎

Référence libraire : 52390

‎Seaborg, Glenn Theodore, Physiker und Nobelpreisträger (1912-1999)‎

‎Kärtchen mit gedrucktem Gruss und eigenh. U. "Glenn T Seaborg".‎

‎o.J. Berkeley, Oktober 1976 (Poststempel), 12 x 9,5 cm. Mit Umschlag.‎

Référence libraire : 50492

‎Steven, Christian von, Botaniker (1781-1863)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 1./13. I. 1859, 8°. 1 Seite.‎

‎Über den Tausch von wissenschaftlichen Büchern. - Steven war 1812 an der Gründung des Botanischen Gartens von Nikita auf der Krim beteiligt, dem er bis 1824 als Direktor vorstand. Er war zeitweise Kanzler der Universität Moskau. In Südrussland war er von 1826 bis 1851 als Leiter einer Seidenraupenzucht tätig.‎

Référence libraire : 50364

‎Schleiden, Matthias Jakob, Naturforscher und Botaniker (1804-1881)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Jena, 12. V. 1858, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An eine Fürstin: "[...] Daß ich jedem Ihrer Wünsche, so weit es in meiner Macht steht, mit Vergnügen nachkomme bedarf keiner Versicherung. - Ob aber das beifolgende Blatt Ihrern Wünschen entspricht muß ich Ihrer Beurtheilung überlassen und bin, wenn nicht, gerne zu einer anderen Mittheilung bereit [...]" - Beiliegend ein Ausschnitt aus der "Illustrirten Zeitung" mit einem Porträt und einer biographischen Skizze des Forschers. - Schleiden war seit 1850 in Jena Ordinarius und Direktor des Botanischen Gartens. Mit seinen populären Vortragsreihen förderte er das allgemeine Interesse an den Naturwissenschaften in Deutschland.‎

Référence libraire : 54188

‎Ramsauer, Carl Wilhelm, Physiker (1879-1955)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. "C. Ramsauer".‎

‎o.J. Berlin-Reinickendorf, 18. V. 1933, Fol. 1 Seite, mit gedrucktem Briefkopf "AEG Forschungs-Institut".‎

‎An Karl Mey (1879-1945), kurz vor dessen Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: "[...] Beiliegend übersende ich ein Schreiben Herrn. Dr. Brüches betreffend Begründung des Filmarchivs. Ich glaube, dass wir die positiven Vorschläge in dieser Form annehmen sollten. Ausserdem sende ich Ihnen den Entwurf betreffend Einladung zum Physikertag zurück. Ausser der kleinen Bemerkung auf der ersten Seite habe ich nichts einzuwenden. Was den Aufschub der Einladung betrifft, den wir gestern telefonisch vereinbart hatten, so nehme ich an, dass die Lage am Tage Ihrer Rückkehr von der Reise soweit geklärt ist, dass eine Entscheidung getroffen werden kann. Ich nehme an, dass diese Entscheidung im positiven Sinne ausfällt, da offenbar nach der gestrigen Rede des Reichskanzlers eine Beruhigung zu erwarten ist [...]". - Karl Mey wurde am 18. IX. 1933 als Nachfolger Max von Laues (1879-1960) zum Vorsitzenden der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gewählt, wodurch eine Wahl Johannes Starks (1874-1957) verhindert wurde. "Das Auftauchen Meys als Altemativkandidat war nicht das Ergebnis einer Basisbewegung, sondern das Produkt eines bewusste herbeigeführten Coups der DPG-Führung". Es galt, die Vorherrschaft der "Deutschen Physik" und damit den Einfluss des NS-Regimes auf die Wissenschaft zu verhindern. Ramsauer selbst wurde 1941 Vorsitzender der DPG. - Emst Brüche (1900-1985) war ein Schüler Ramsauers und ging mit ihm im April 1928 zur Gründung des AEG-Forschungsinstituts nach Berlin, wo er das physikalische Laboratorium leitete. Zudem war er Herausgeber der "Physikalischen Blätter". - Gelocht. - Vgl. Hofffnann/Walker, Physiker zwischen Autonomie und Anpassung, Die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Dritten Reich, Weinheim 2007, S. 73 ff.‎

Référence libraire : 55416

‎Piccard, Auguste, Stratosphären- und Tiefseeforscher (1884-1962)‎

‎Eigenh. Namenszug und Datierung als Albumblatt.‎

‎o.J. Hamburg, 1. XII. 1954, Qu.-8°. 1 Seite. Montiert.‎

Référence libraire : 44658

‎Ramsauer, Carl Wilhelm, Physiker (1879-1955)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. "C. Ramsauer".‎

‎o.J. Berlin-Reinickendorf, 15. XI. 1933, Fol. 1 1/2 Seite, mit gedrucktem Briefkopf "AEG Forschungs-Institut".‎

‎An Karl Mey (1879-1945), Vorsitzender der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: "[...] Mit Ihren Vorschlägen betreffs des diesjährigen Winterfestes bin ich einverstanden [...]. Als Vertreter der Technischen Physik im Verwaltungsrat der Helmholtz-Gesellschaft möchte ich vorschlagen, Dr. Mey, Professor Rukop und Dr. Eisenhut (Heidelberg) [...]". - Karl Mey wurde am 18. IX. 1933 als Nachfolger Max von Laues (1879-1960) zum Vorsitzenden der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gewählt, wodurch eine Wahl Johannes Starks (1874-1957) verhindert wurde. - Hans Rukop (1883-1958) arbeitete an der Erforschung des Fernsehens und der Radartechnit, seit 1933 war er Mitglied der Telefunken-Geschäftsführung. - Johann Emil Otto Eisenhut (1889-1976) war von 1918 bis 1945 Mitglieder der DPG. - Gelocht, kleine Löchlein an den Rändern ohne Textverlust. - Vgl. Hoffmann/Walker, Physiker zwischen Autonomie und Anpassung, Die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Dritten Reich, Weinheim 2007, S. 73 ff.‎

Référence libraire : 55412

‎Perty, Maximilian, Zoologe und Anthropologe (1804-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bern, 18. II. 1846, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An die Redaktion der Augsburger Allgemeinen Zeitung, mit der Bitte, sein Werk "Ueber den Begriff des Tieres und die Eintheilung der thierisch belebten Wesen" (Bern, 1846) anzuzeigen. - Perty studierte in München und folgte 1833 einem Ruf als Prof. der Zoologie, Psychologie und Anthropologie an die Universität Bern.‎

Référence libraire : 52394

‎Rotblat, Joseph, Physiker und Nobelpreisträger (1908-2005)‎

‎2 Albumblätter mit eigenh. U.‎

‎o.J. (London, 17. I. 1996, Poststempel), Verschiedene Formate. 2 Seiten. Als Beilage ein Begleitschreiben der "Pugwash Conferences on Science and World Affairs". In adressiertem Umschlag.‎

‎Als Kernphysiker war Rotblat anfänglich an der Entwicklung der ersten Atombombe in Los Alamos beteiligt, verließ aber 1944 wegen ethischer Bedenken 1944 das Manhattan-Projekt. Zusammen mit Albert Einstein und Bertrand Russell gehörte er 1955 zu den Initiatoren des Russell-Einstein-Manifestes und der Pugwash Conferences on Science and World Affairs, auf denen sich Wissenschaftler aus aller Welt für Abrüstung und die Vermeidung von Atomkriegen einsetzen. Stellvertretend für die Pugwash-Konferenzen wurde Rotblat 1995 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.‎

Référence libraire : 50731

‎Ryle, Martin, Astronom, Physiker und Nobelpreisträger (1918-1984)‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 12,5 x 7,5 cm. 1 Seite.‎

‎Ryle entwickelte ein neuartiges Radioteleskopsystem zur genauen Positionsbestimmung schwacher Radioquellen. Für diese Leistung bekam er zusammen mit Antony Hewish 1974 den Nobelpreis für Physik.‎

Référence libraire : 50694

‎Sänger, Eugen, Raumfahrtingenieur (1905-1964)‎

‎Eigenh. beschrifteter Briefumschlag.‎

‎o.J. Paris, 14. IX. 1946, 11 x 5 x 16 cm. Frankiert und gestempelt.‎

‎An Dr. Mehren in Köln aus Paris XVI, Rue le Marcis 31. Von der englischen Militärzensur geöffnet und wiederverschlossen. - Nach dem Ende des Krieges ging Sänger nach Frankreich, wo er für die dortigen Flugzeughersteller verschiedene Entwicklungen betrieb und schließlich die "Internationale Astronautische Föderation" mitbegründete. Auf seinen Forschungen basiert der "Space Shuttle". - Sehr selten.‎

Référence libraire : 49914

‎Reichstein, Tadeus, Chemiker und Nobelpreisträger (1897-1996)‎

‎Eigenh. Manuskript mit Namenszug am Kopf.‎

‎o.J. Basel, 1978 (Poststempel), Fol. 14 Seiten auf 14 Blättern. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎In deutscher Sprache, mit englischer Summary, blauer und schwarzer Tinte sowie Bleistift: "Dryopteris tyrrhenica [...] ein lange verkannter westmeditarraner Farn." - Nach seiner Emeritierung 1967 widmete Reichstein sich dem Studium der Farne.‎

Référence libraire : 50493

‎Quellmaltz, Samuel Theodor, Arzt (1696-1758)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Freiberg in Sachsen, 6. IV. 1702, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎Für seinen Lehrer: "Befiehl dem Herrn deine Wege [...] seinem Hochgeehrten und Lieb gewesenen Herrn Praeceptori zu gutem Andencken [...]" - Quellmaltz studierte in Freiberg und Wittenberg und wurde 1726 Professor der Anatomie und Chirurgie in Leipzig. "Er war ein bei seinen Zeitgenossen besonders auch wegen seiner Kenntnisse und Leistungen in der Chemie sehr geschätzter Arzt." (ADB XXVII, 33 f.). - Rückseitig ein Eintrag von Ernst von Praun. - Etwas gebräunt.‎

Référence libraire : 49742

‎Necker, Friedrich, Urologe (1877-1947)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Wien, Mai 1908, Fol. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Autobiographie und "Gesuch um Aufnahme in den 'Bund' [jüdischer Sozialisten]" aus "dem Wunsche in einem Kreise ideal denkender Menschen Anregungen auch außerhalb des engen Berufsleben zu finden und Gutes thun zu können." Erwähnt als Lehrer die Professoren Leopold Casper und Otto Zuckerkandl. - Seit 1904 war Necker an der chirurgisch-urologischen Abteilung am Rothschild-Spital in Wien Assistent von Otto Zuckerkandl. 1923 wurde er zum Leiter der urologischen Station im Wiener Rudolfinerhaus bestellt. Er war seit Gründung der Österreichischen Gesellschaft für Urologie deren Mitglied und Vorsitzender in den Jahren 1925 und 1936. 1938 emigrierte er nach London.‎

Référence libraire : 41566

‎Müller, Gustav, Astronom (1851-1925)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Potsdam, 12. XII. 1911 und 23. V. 1912, 8°. 4 Seiten. Doppelblätter.‎

‎Über die Abschrift und die Drucklegung von 7 ihm überlassenen Briefen von Friedrich Wilhelm Bessel an Maxmilian Weisse für die Vierteljahresschrift der Astronomischen Gesellschaft. Die Briefe enthielten vieles Interessante, jedoch sei der erste der Briefe wohl an Encke gerichtet. - Müller war Assistent von Hermann Carl Vogel. Von 1896-1924 war er Sekretär der Astronomische Gesellschaft. 1917-1921 leitete er das astrophysikalische Observatorium in Potsdam.‎

Référence libraire : 41562

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