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‎Berton, Henri Montan, Komponist (1767-1844)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 30. I. 1841, Qu.4° (24,5 x 18,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und kleinem Siegelausriss.‎

‎Berton bittet Martin Beaulieu, den Gründer der Société Philharmonique in Niort, seinem Schüler Georges Kastner Material für seinen Artikel über die Organisation der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. - Interessant.‎

Référence libraire : 55139

‎Egger, Fritz Bruno, Geigensammler (Daten nicht ermittelt)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Augsburg, 24. III. 1962, Fol. 1 Seite.‎

‎Über Violen d'amore und Nachschlagewerke.‎

Référence libraire : 54973

‎Ionesco, Eugène, Schriftsteller und Maler (1909-1994)‎

‎Eigenh. Zeichnung mit Widmung und U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎Für seinen Freund, den rumänischen Dichter und Kritiker Barbu Brezianu (1909-2008) mit einem gezeichneten Selbstporträt, einer Selbstkarikatur in Ganzfigur: "Pour Barbu Brezianu - avec ma profonde et fidèle amitié Eugene Ionesco". - Auf dem leicht beschnittenen Vorsatzblatt mit Druck "Collection dirigée par Albert Skira avec la collaboration de Gaetan Picon" zu dem von Ionesco verfassten und illustrierten Band "Découvertes" (Genf 1969). - Beiliegend ein Porträtfoto (Getty images).‎

Référence libraire : 52461

‎Demski, Eva, Schriftstellerin (geb. 1944)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. "Eva Demski".‎

‎o.J. Ohne Ort, 11. XI. 1988, Quer-8°. 2 Seiten.‎

‎An einen Autographensammler: "[...] entschuldigen Sie bitte die späte Antwort, zur Zeit bräuchte ich wirklich einen Sekretär ... das, was Sie von mir brauchen, habe ich grade fürs Munzinger-Archiv erstellt - in absehbarer Zeit [...] können Sie's dort aufs genaueste erfahren [...]. (Nochmal wollte ich nämlich nicht in meiner Biographie rumgraben!) [...]". - Gelocht.‎

Référence libraire : 55121

‎Hausmann, Manfred, Schriftsteller (1898-1986)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bremen, Oktober 1978, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An Emil Scharff in Hamburg: "mit den nebenstehenden Versen danke ich Ihnen für Ihre Wünsche zur Vollendung meines achtzigsten Lebensjahrs. Ich habe mich in der Erinnerung an unsere frühere Zusammenarbeit herzlich darüber gefreut [...]" - Auf einem Privatdruck: "Allem und Allen | Achzig - was ich bin und habe, daß ich nur das Danken nicht versäume! [...]"‎

Référence libraire : 54560

‎Hausmann, Manfred, Schriftsteller (1898-1986)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Worpswede, 6. V. 1946, Gr.-8°. 1 Seite. Gelocht, Eingangsstempel.‎

‎An Ernst Schnabel (1913-1986) beim Nordwestdeutschen Rundfunk: "Ihrem Telegramm entsprechend lege ich hier zehn Gedichte in ihre Hände. Zur Auswahl für die Sendung 'Zu neuen Ufern' im Rahmen der Hamburger Lichterwoche [...]"‎

Référence libraire : 54559

‎Lindtberg, Leopold, Regisseur (1902-1984)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. "Lindi".‎

‎o.J. Zürich, 21. IX. 1964, Fol. 1 Seite Gelocht.‎

‎An Ernst Häussermann am Burgtheater, eng beschriftet, wegen Besetzungsfragen für die Einakter "Ingeborg" von Curt Goetz und "Der Heiratsantrag" von Anton Tschechow. - Eingangsvermerk.‎

Référence libraire : 55005

‎Timm, Uwe, Schriftsteller (geb. 1940)‎

‎Eigenh. Brief mit U. und Typoskript mit eigenh. Ergänzungen.‎

‎o.J. Ohne Ort, (ca. 1989), Fol. 2 Seiten.‎

‎Auf dem Schreiben eines Lektors: "[...] entschuldigen Sie die Verspätung, bzw mein Schweigen! Ich hatte die Antwort schlicht hinter einem Berg von Arbeit verdrängt [...]". - Antwort und Ergänzung an einen Lektor, der Timms Vita aufgelistet hatte, mit eigenh. Korrrekturen von Uwe Timm, z.B. "Rennschwein Rudi Rüssel. Kinderbuch. Zürtich 1989", "Der Flieger, Kinofilm 1986" und "Der Lauschangriff, Hörspiel 1984". - Das Typoskript mit Timms Vita und Werkliste, ebenfalls mit eigenh. Ergänzungen wie "Bayerischer Filmpreis 1995" oder "1989 New York Stipendium". - 1 Blatt gelocht.‎

Référence libraire : 55224

‎Wessel, Mark, Komponist (1894-1973)‎

‎Eigenh. großes musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Wien, Juni 1931, Fol. (32 x 23 cm). 1 Seite.‎

‎Partie des Klavierauszugs "Front Sonnet LV (Shakespeare)". - Wessel studierte 1922-23 in Wien bei Arnold Schoenberg fort. 1930 und 1932 erhielt er je ein Guggenheim-Stipendium, außerdem 1930-31 eine Pulitzer Travelling Scholarship für Musik. Von 1919 bis 1928 unterrichtete er Musiktheorie und Klavier an der Northwestern University, danach an der University of Colorado.‎

Référence libraire : 55092

‎Volkmann, Rudolf, Universitätsmusikdirektor und Organist (1889-1947)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Jena, 14. IV. 1938, Qu.-Gr.-8°. 2 Seiten. Gelocht.‎

‎An eine Sängerin über das Winterprogramm des Akademischen Konzertes: "Leipzig hat ja eine trostlose Umgebung [...] wollen Sie nicht nach Jena kommen?"‎

Référence libraire : 54967

‎Wagner, Richard, Komponist (1813-1860)‎

‎Der Fliegende Holländer. Bayreuther Festspiele. Wolfgang Sawallisch.‎

‎o.J. Bayreuth, 1961, 3 Langspielplatten und 1 Begleitheft (40 Seiten), in einer Originalkassette.‎

‎"Wolfgang Sawallisch. 18. 3. 94". - Signatur und Datierung auf dem Vorderdeckel mit weißem, breitem Filzstift.‎

Référence libraire : 55062

‎Walser, Martin, Schriftsteller (geb. 1927)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Überlingen-Nussdorf, 18. III. 1989, 1 Seite, mit gedruckter Adresse "Walser - Zum Hecht".‎

‎"[...] vielen Dank für den Lexikon-Artikel. Ich finde nichts, was ich hinzufügen könnte [...]". - Gemeint ist Walsers Eintrag im "Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seit 1945" (München 2003). - Gelocht.‎

Référence libraire : 55131

‎Weinhöppel, Kurt, Sänger und Gitarrist, Leiter der Capella Monacensis (1915-1981)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 25. IV. 1961, Fol. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Musiker Rudolf Nel wegen flämischen Texten im nächsten Programm.‎

Référence libraire : 55069

‎Wellershoff, Dieter, Schriftsteller (1925-2018)‎

‎Eigenh. Briefkarte und masch. Brief, jeweils mit eigenh. U.‎

‎o.J. Köln, 4. II. 1989 und 2. XI. 1997, Fol. und Quer-8°. 3 Seiten, in eigenh. adressiertem Umschlag.‎

‎An einen Herausgeber: "[...] Ich schicke zwei Blätter mit biobibliographischen Notizen, das die wichtigsten Daten enthält und ein weiteres Blatt mit einem literarischen Kurzporträt, das dazu gehört und in seiner Kürze woh eine Brauchbare Information darstellt [...]" (1). - "[...] ich danke Ihnen für Ihren Aufsatz pber mein Buch 'Der Ernstfall'. Das ist einfühlsam und mit Fairneß und auch mit spürbarem Interesse geschrieben und läßt micht mit gut ausgewählten Zitaten zu Wort kommen [...]". - "Der Ernstfall" erschien erstmals 1995 (Köln, Kiepenheuer/. - Gelocht.‎

Référence libraire : 55227

‎Weyrauch, Wolfgang, Schriftsteller (1904-1980)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. und eigenh. Adressangabe.‎

‎o.J. Müncheberg/Mark Brandenburg, 30. VII. 1940, 4°. 1 Seite.‎

‎An Herrn Götz beim Payne-Verlag in Leipzig: "[...] Längere Zeit konnte ich nichts von mir hören lassen, da ich unterdessen ein Funker geworden bin. Aber jetzt habe ich wieder etwas Musse und stürze mich sofort auf Sie mit der Bitte, mir doch, so rasch es geht, die Arbeit, die Sie damals nannten, und die Sie ja vielleicht unterdessen beendet haben, zu schicken. Ich konnte wirklich die ganze Zeit über nichts von mir hören lassen, da von morgens bis abends alles mit ganz anderen Dingen besetzt war, mit Karabinern, Hinlegen, Aufstehen usw. [...]". - Eigenh. Absenderangabe: "b/ Uffz. Stillmann | Kaiser-Wilhelm-Institut | Siedlung." - Weyrauch war seit 1933 Redakteur beim "Berliner Tageblatt" und Lektor im Deutschen Verlag in Berlin. "Das Grauen des Zweiten Weltkriegs [...] machte Weyrauch zu einem kämpferischen Pazifisten" (Killy). Er prägte den Begriff "Kahlschlag"-Literatur. - So früh selten.‎

Référence libraire : 55035

‎Wohmann, Gabriele, Schriftstellerin (1932-2015)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 6. III. 1989, Fol. 1 Seite, mit gedrucktem Briefkopf.‎

‎'[...] eine späte Reaktion, leider - Ihr Brief war bei mir versackt. Nun schnell: anbei ein Verlagsprospekt mit Informationen über Aktuelles. Darin angekreist: Das Taschenbuch (Sammlung Luchterhand) 'Auskunft für Leser' mit älteren Titeln etc. [...]". - Gelocht.‎

Référence libraire : 55172

‎Zahl, Peter-Paul, Schriftsteller (1944-2011)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Portland, Jamaica, 30. VI. 1992, Fol. 3 1/2 Seiten, mit Absenderaufkleber.‎

‎Interessanter Brief mit beiliegender, ausführlicher Selbst-Biobibliographie und Kommentaren wie: "Ich bitte das 'Studentenbewegung' im ersten Absatz zu ändern in 'antiautoritären Bewegung'. Ersterer Begriff ist geschichtsfälschend." - Gelocht.‎

Référence libraire : 55206

‎Ziegler, Clara, Schauspielerin (1844-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 2. IV. 1900, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An eine Baronin, deren Einladung sie annimmt, weil in ihrem "Befinden eine Besserung eingetreten" sei: "[...] Doch muß ich, im Voraus, um etwas Nachsicht bitten, da ich auf Anrathen des Arztes, vorerst, große Piecen vermeiden muß [...]". - Clara Ziegler gehörte 1868-74 dem Hoftheater in München an und gastierte dann bis 1904 als gefeierte Heldendarstellerin an allen großen Bühnen. Mit der Stiftung ihres Vermögens, ihrer Schriften und Briefe wurde sie zur Begründerin des Deutschen Theater-Museums in München.‎

Référence libraire : 55038

‎Schillings, Max von, Komponist (1868-1933)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Aachen, 8. V. 1927, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎Dreitaktiges Notenzitat mit Bezeichnung "Giovanni - Mona Lisa".‎

Référence libraire : 41255

‎Fukui, Naotaka, Pianist und Pädagoge (geb. 1935)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Tokio, 7. II. 1985, Fol. 1 Seite. Gelocht.‎

‎Über den Tod von Hermann Reutter.‎

Référence libraire : 54968

‎Fritz, Walter Helmut, Schriftsteller (1929-2010)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Karlsruhe, 28. V. 2002, Quer-8°. 1 Seite, mit Adressstempel.‎

‎"[...] Ja, Sie können meine Texte gern wieder verwenden [...]".‎

Référence libraire : 55123

‎Flaischlen, Cäsar, Schriftsteller (1864-1920)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 27. VI. 1896, 4°. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf "Genossenschaft Pan".‎

‎An einen Herrn: "[...] Besten Dank für Ihre freundliche Aufforderung zur Beteiligung an Ihrer Kinderpublikation. Ich bin sehr gern dabei, wenn ich was Geeignetes habe. Daß Sie mich nicht zu Hause trafen, tut mir sehr leid [...]". - Minimal knittrig.‎

Référence libraire : 55030

‎Schmidt-Rottluff, Karl, Maler (1884-1976)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 19. II. 1948, Kl.-4°. 4 Seiten. Doppelblatt. Bleistift. Mit grossem grafisch gestalteten Absenderstempel.‎

‎Ausführlicher Brief über die karge Situation des öffentlichen Kunstlebens in der Nachkriegszeit und in der Sowjetischen Zone, an den Direktor der Kunstsammlungen Chemnitz, Friedrich Schreiber-Weigand (1879-1953): "[...] Ich nehme an Ihren Kümmernissen u. Sorgen lebhaften Anteil - dass die Kunstlust endültig begraben ist, tut mir sehr leid - wäre immer eine lebhafte Museumstätigkeit u. Ausstellungsförderung da, könnte man es eher überwinden u. eben glauben, dass die bisherige Privatinitiative auf andre übergegangen ist - aber so muss man ein rechtes Absinken der so grossartig anfangs herausgestellten Kulturinteressen befürchten. Auch in Berlin fängt die Lethargie an sich bemerkbar zu machen - es wird zwar immer mal einiges inszeniert, aber man hat wohl die nicht ganz ehrlichen Töne herausgehört. - Der Deutsche Künstlerbund kommt auch nicht von der Stelle, 4 Kommandanturen mußten ihn lizensieren u. da selten Einigkeit herrscht, ist nicht viel Aussicht. Inzw. waren Münchner Herren da - reine Friedensware! - u. mit bayrischem Unternehmungsmut wollen die nun die Neugründung von M. aus betreiben. Das würde dort ja keine Schwierigkeiten machen, da dort der Magistrat die Lizenz erteilen darf. Finanzierungsfrage ist auch grosszügig gelöst - damit gelangt der DKB in Münchner Hände u. wird natürl. nicht das, was er einmal war. Was die Münchner in ihrer bayrischen Gemütlichkeit alles anbringen werden, davon kann einen schon sehr schaudern. Aber z. Zt. muss diese Lösung hingenommen werden. - Das Aq[uarell] war hier wieder eingetroffen - vielen Dank - Karl Otto schickte mir auch sein recht dürftig ausgefallenes Büchel - ich hätte ihm gern eine bessere Ausstattung gegönnt. - Was es mit den 48er Feiern auf sich hat ist mir nicht ganz klar. Ich glaube mich noch dunkel zu erinnern, das Jahr 1848 sei eigentlich eine rechte Pleite gewesen - u. dass man Pleiten feiert, kapiere ich nicht ganz. Freilich, Stalingrad wurde auch gefeiert, sodass viele nicht wussten, war es nun eigentlich ein Plus od. ein Minus. K[arl] Kröner war gestern hier [...] Dass die kulturelle Situation auch in Berlin auf Absinken schliessen lässt, konnte ich ihm etwas andeuten - er hat ja anderen Orts auch bereits seine Beobachtungen gemacht - lässt sich aber nicht leicht unterkriegen. - Ihre Anfrage nach einer Plakette od. Büste war schätze ich gut gemeint - man sollte es wohl doch im Auge behalten [...] Ich bin neugierig wies morgen in der Schule [Hochschule der bildenden Künste] aussieht - die Kohlenfrage ist da noch unverändert fatal [...]" Karl Kröner brachte 1948 eine Monographie über den Maler heraus. - Gut erhalten.‎

Référence libraire : 52826

‎Scheffel, Josef Viktor von, Schriftsteller (1826-1886)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. "J. Viktor von Scheffel".‎

‎o.J. Karlsruhe, 14. I. 1884, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt. Gedrucktes Wappen in Rot.‎

‎"Gedenkspruch || Kaum ist der Arm von Sturzes Leid, | Von Schmerz und haltender Binde befreit | Muss ich schon wieder am Schreibtisch sizzen | Und Handschriftenproben für Sammlungen krizzen, | Denn wollt ich's weigern, gleich hiesse es dann: | Ein Dichter, - aber ein grober Mann!" - Scheffel war nicht der einzige Zeitgenosse, der über die Anforderungen der Autographensammler klagte.‎

Référence libraire : 52466

‎Felderer (Moussa-Felderer, Delcampo), Ingeborg (Ina), Sängerin (geb. 1933)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wuppertal, 2. XI. 1961, Fol. 2 Seiten. Mit Umschlag. Gelocht.‎

‎Über den Tenor Tino Pattiera (1890-1966). - Vgl. Kutsch-R.‎

Référence libraire : 55248

‎Everding, August, Intendant und Regisseur (1928-1999)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 12. IV. 1966, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An Eduard Volters beim Wiener Burgtheater: "Kortner beginnt gerade mit der 'Trauung', Verhoeven hat Premiere mit dem 'Zerrissenen'. Sie wissen, Lohner probiert ab heute bei uns und hat im Juli Premiere. Dann probiert er 'G'schichten aus dem Wienerwald' mit Premiere Ende November. Ich weiß, daß er dann Anfang des Jahres bei Ihnen ist, um mit [Otto] Schenk 'Dantons Tod' zu machen [...] Wann soll der 'Danton' bei Ihnen herauskommen? Je später, desto lieber ist es uns. Hoffentlich gibt es also viel Krach mit Schenk [...]"‎

Référence libraire : 54988

‎Epp, Leon, Theaterdirektor (1905-1968)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wien, 6. X. 1967, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An die Burgtheaterdirektion mit der Bitte um Kostümverleih für "Götz von Berlichingen". - Die Direktion Leon Epps (1952-68) war eine Zeit, in der Ernst Lothar zufolge das Volkstheater als das "tapferste Theater von Wien" galt.‎

Référence libraire : 54987

‎Domgraf-Faßbaender, Willy, Sänger (1897-1978)‎

‎Eigenh. Klappkarte mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-8°. 2 Seiten.‎

‎An den Musiker und Zeichner Rudolf Nel: "Über die gelungenen Karikaturen habe nicht nur ich herzlich gelacht! Das Gelächter hält an, bei allen Besuchern [...] Die Zeichnungen habe ich auf dem Flügel ausgelegt. Niemand kann daran vorbei ohne hinzuschauen [...] Im Augenblick ist schlechte Zeit in Nürnberg. Alle kämpfen gegen alle [...] Es ist im Moment eine scheußliche Situation gerade im Schauspiel. Die Zeitungen sind voll davon. Der Oberbürgermeister persönlich hat sich eingeschaltet [...]"‎

Référence libraire : 55066

‎Meister, Ernst, Schriftsteller (1911-1979)‎

‎Eigenh. Manuskript mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Fol. 6 Seiten auf 4 Blättern. Kugelschreiber und schwarzer Filzstift.‎

‎Essay über einen Text von Gabriele Wohmann (1932-2015), mit der Meister seit 1967 befreundet war, bis die Freundschaft 1970 im Streit um das Buch "Ernste Absicht" auseinanderging. - Schwer lesbar. - Sehr selten.‎

Référence libraire : 47905

‎Bruckbräu, Friedrich Wilhelm, Schriftsteller und Journalist (1792-1874)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 15. VIII. 1824, 4°. 2 Seiten.‎

‎An einen Freund: "[...] Hier folgt die Sendung für den Monat July, ein Beweis, daß ich anfange, schneller zu werden. Wenn nur die verdammten Berufsgeschäfte auf der Welt nicht wären, sie rauben Zeit und Humor! So eben mach' ich Auszüge aus einer in wenigen litographischen Exemplaren erschienenen Rechtfertigungsschrift des H. Stich über seine Geschäftsführung [...] Es ist doch ein sonderbarer Zufall, daß ich aus Ihren Meldungen über die Entsagung der Hagestolzenhaftigkeit [...] noch nicht klar klar werden konnte, ob der bekehrte Hofrath im letzten Akte des Iffland'schen Rührspieles ['Die Hagestolzen'; 1793] sein Grettchen wirklich schon ehrbar heimführte oder nicht. Bitte sohin um gelegentliche Kompletirung dieser Aviso-Lücke[...]". - Der Schauspieler Wilhelm Stich (1794-1824) war Schüler Ifflands, Mitglied der Berliner Hofbühne und Gatte der Schauspielerin Auguste Crelinger; er starb erst am 3. Oktober 1824, womöglich an den Folgen mehrerer Dolchstiche, die ihm während einer Eifersuchtsszene der junge Graf Franz von Bluecher einige Wochen vorher beigebracht hatte. Bruckbräu war im Hauptberuf Zollbeamter, daneben Schriftsteller und Herausgeber der Zeitschriften "Eos" und des "Bayerischen Beobachters" (seit 1829). - Kleine Randeinrisse.‎

Référence libraire : 55028

‎Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Frankfurt und Rom, 3. III. 1954 und ohne Jahr, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten. Gelocht.‎

‎An den Verleger Max Niedermayer vom Limes-Verlag, der um Vorschläge für seine Anthologie "Verse der Liebe" (1954) gebeten hatte: "Ich danke Ihnen vielmals für ihre freundliche Aufforderung zum Auswählen von 3 Liebesgedichten. Wir wohnen in Rom und mit dem Nachschicken unserer Post klappt es nicht immer - so ist es spät geworden, vielleicht schon zu spät. Ich möchte Ihnen darum heute nur kurz die Titel und Anfänge der Gedichte sagen, die ich nennen würde [...] Ich habe nur deutsche Gedichte genommen, weil die Frage der besten Übertragung zu schwer ist." - Eintragungen des Empfängers.‎

Référence libraire : 51585

‎Böhmer, Emil, Jurist und Richter (1889-1981)‎

‎4 eigenh. Gedichtmanuskripte mit U.‎

‎o.J. Ravensburg und Tübingen, 1948, 8°. Zus. ca. 4 Seiten.‎

‎Der Kunstfreund war Senatspräsident am Oberlandesgericht Stuttgart.‎

Référence libraire : 54974

‎Boorman, John, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent (geb. 1933)‎

‎Porträtfotografie mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (1987), 12,5 x 17,5 cm.‎

‎Bei den Dreharbeiten zu "Hope and Glory" (1987) mit dem jugendlichen Hauptdarsteller Sebastian Rice-Edwards.‎

Référence libraire : 54997

‎Binding, Rudolf Georg, Schriftsteller (1867-1938)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Buchschlag bei Dreieich, 3. VII. 1920, 8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An die Literarische Gesellschaft Giessen: "[...] Ich erhalte Ihre Einladung und erkläre mich gern bereit Freitag d. 16. Juni Abends im Kreis Ihrer Mitglieder zu lesen. Mit dem Honorar von 200 M. bin ich einverstanden, doch vermisse ich die Zusage, daß Sie mir die Fahrkarte 2. Kl. hin und zurück erstatten. Ich bedaure, dies heutzutage mit in Rechnung stellen zu müssen. Sonst bleibt tatsächlich sozusagen gar nichts übrig [...]". - Gelocht; Stempel "Erledigt". - Beiliegend das gedruckte Programm des erwähnten Vortragsabends.‎

Référence libraire : 55041

‎Blatter, Silvio, Schriftsteller und Maler (geb. 1946)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Zürich, 23. III. 1989, Fol. 1 Seite, mit Adressstempel.‎

‎"[...] Es ist unhöflich, Briefe unbeantwortet zu lassen, das weiss ich gut. Aber mir steht die Post bis zum Hals. Und Ihr Brief lädt gerade dazu ein ---- verdrängen, weglegen. Wissen Sie: es bedeutet HORROE, in den Keller zu steigen und im Archiv zu graben. Ich beisse mich dann fest, bleibe unten, wühle in den verdammten Rezensionen und Aufsätzen und bin am Ende ganz verwirrt und niedergeschlagen: deprimiert [...]". - Gelocht.‎

Référence libraire : 55129

‎Bickel, Karl, Schweizer Maler, Bildhauer, Briefmarkenstecher und Grafiker (1886-1982)‎

‎Porträt Johann Heinrich Pestalozzi. Kupferstich, eigenhändig bezeichnet "- Pestalozzi -" und signiert "KBickel".‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [1946], Plattengr.: ca. 12,5 x 12,5 cm. Blattgr. ca. 34 x 26 cm. Unter Glas gerahmt.‎

‎Eins von ca. 100 Ex. der Gesamtauflage. Hier ein Abzug ohne Nummerierung; Zustand noch vor der Monogrammierung und der Datierung in der Platte. - 1946 erhielt Bickel den Auftrag, seine zweite Schweizer Briefmarke mit einem Porträt von Heinrich Pestalozzi zu gravieren. Diese Gedenkmarke erschien zum zweihundertsten Geburtstag von Pestalozzi. Der Entwurf der Marke basiert auf einem Flachrelief aus dem 19. Jahrhundert. Neben der Briefmarke stach Bickel ein weiteres Porträt von Pestalozzi, das seiner Arbeit für die Pro-Juventute-Briefmarke von 1927 sehr ähnelte.‎

Référence libraire : 54954

‎Bernhardt, Ernst, Pädagoge und Germanist (1831-1912)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Elberfeld, 22. II. 1868, Gr.-8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Freund und Kollegen in Meiningen mit Nachrichten aus dem Schulleben. "[...] Neulich habe ich meinen Vortrag über die Unsterblichkeitslehre der Griechen vom Stapel gelassen. Noch habe ich keine Anzeige aus Berlin, wann ich mich zum Examen zu stellen habe [...] Was den Gedanken betrifft, Nachmittags frei zu geben, so ist derselbe nicht neu, sondern ist z. B. in Hamburg durchgeführt [...] Der Oberschulrath thut mir wirklich leid, daß er in seinen alten Tagen noch solche Anfechtungen durchzukämpfen hat [...] Das Griechische von den gelehrten Schulen ausschließen zu wollen, ist reiner Blödsinn. Vor allen Dingen sollte dafür gesorgt werden, daß die Schüler der oberen Classen nicht so viel in Kneipen laufen, Bier trinken u. Cigarren rauchen [...] Weißt Du unter den jüngeren Meininger Philologen einen, der Lust hätte hierher zu kommen u. eine Stelle v. 600 Thlr anzunehmen? [...]" - Bernhardt stammte aus Erfurt.‎

Référence libraire : 47954

‎Barlog, Boleslaw, Regisseur, Intendant (1906-1999)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 25. VIII. 1964, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An Ernst Häussermann am Burgtheater mit der Bitte, ihm Thomas Holtzmann (1927-2013) für eine Tasso-Aufführung am Totensonntag zur Verfügung zu stellen.‎

Référence libraire : 55003

‎Baraguey d'Hilliers, Louis Comte, Général Français (1764-1813)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Casalmaggiore [bei Cremona], "Au Quartier-général", 1 Pluviôse an VI [d. i. 30. I. 1798], Fol. 2 pages / Seiten. Gedruckter Briefkopf.‎

‎Très intéressante lettre sur l'état de la vie des Français en Italie, adressée au représentant du peuple Merlino: "[...] Vous savez les derniers événements arrivés à Rome et le massacre des français. L'armée française est en marche pour en tirer vengeance, je suis resté ici avec 15000 hommes en observation sur les autrichiens qui sont de l'autre côté de L'adige. J'espère qu 'ils ne voudront pas recommencer la guerre pour les intérêts du pape. Depuis que Bonaparte est parti, nous sommes dans la misère, depuis le commencement de cette année les officiers n 'ont pas encore touché le premier écu de leur solde, et il est du aux soldats dix décades de leur prêt. Vous devinez aisément le mécontentement & les désordres qui en résultent. Les vainqueurs de l'Italie couchés dans des casernes dévastées, exposés à toutes les intempéries de l'hyver, sans souliers, sans chemises & sans soldes présentent un contraste trop pénible pour que je veuille vous affliger des détails, et il est aussi pénible pour moi d'en être le témoin [...]" - Texte magnifique. Très rare. - Baraguey d'Hilliers est sans doute l'un des officiers de la Révolution et de l'Empire qui a été le plus souvent cassé, arrêté, emprisonné, jugé et acquitté. En 1796, il rejoint l'armée d'Italie et sert sous Napoléon Bonaparte, s'illustrant en particulier en poursuivant l'armée autrichienne d'Alvinzi qui bat en retraite, ainsi que lors de la prise de Venise, en mai 1797. En mars 1797, il est promu général de division. - Leicht braunfleckig. - Beiliegend ein gestoch. Porträt.‎

Référence libraire : 55027

‎Abendroth, Walter, Komponist, Redakteur und Musikschriftsteller (1896-1973)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. München, 17. I. und 22. VII. 1963, Fol. Zus. 2 Seiten.‎

‎An den Musiker Rudolf Nel über seine Kompositionen von Liedern von Heimito von Doderer und Conrad Ferdinand Meyer: "[...] freilich sind diese beiden neuen Stücke für die Bratsche vielleicht etwas anstrengend. Ob sich im zweiten das Wespen-Gesumm so ausführen lässt, wie ich es mir gedacht habe, müssen sie beurteilen [...]" - Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Abendroth Redakteur bei der Zeitung "Die Zeit". Speziell hervorgetan hat er sich als Biograph und Herausgeber von Werken Hans Pfitzners.‎

Référence libraire : 55068

‎Grohmann, Gustav, Pastor (1843-1911)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Krakow, 6. VIII. 1879, Fol. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und zweifachem schwarzen Kirchensiegel.‎

‎Auszug aus dem Taufregister für Sophia Louise Meta Block, geb. 1840. - Hübsche Ganzsache mit Nachnahmeaufkleber.‎

Référence libraire : 54982

‎Herrmann, Hugo, Komponist, Organist, Chorleiter (1896-1967)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 16. IX. 1960 und 13. XII. 1963, Fol. Zus. 3 Seiten. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An Rudolf Nel und Lore Fischer bei Übersendung seines Werkes "Die Verkündigung" sowie von drei weiteren Werken. Über seine 4. Symphonie. - Beiliegen eine Postkarte desselben.‎

Référence libraire : 54976

‎Hilber, Johann Baptist, Komponist, Chorleiter, Musikdirektor (1891-1973)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Luzern, 23. XII. 1933, Fol. 3 Seiten auf 2 Blättern. Gelocht.‎

‎An die Sängerin Lore Fischer mit Dank für eine Silberschale und wegen der Altpartie in Beethovens 9. Symphonie in einer Luzerner Aufführung. - Einriss. - Beiliegend eine masch. Briefkarte desselben mit Weihnachtsgrüßen 1963.‎

Référence libraire : 54977

‎Hildesheimer, Wolfgang, Schriftsteller (1916-1991)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ambach am Starnberger See, 11. V. 1951, Fol. 1 Seite.‎

‎An einen Literaturagenten aus der Entstehungszeit der "Lieblosen Legenden": "[...] Molly Lyons [Bar-David; 1910-1987] ist mir aus ihren Artikeln in der 'Palestine Post' ein Begriff, und ich glaube, sie ist eine durchaus respectable Dame. Auch macht die 'List of Representatives' einen guten Eindruck und ich glaube, es lässt sich mit den Leuten arbeiten. Trotzdem werde ich mich sofort nochmals darüber erkundigen und werde Sie das Resultat wissen lassen. Ich schicke Ihnen einige meiner kleineren Sachen zu. Manche eignen sich recht gut zur Übersetzung. Auf Wunsch schicke ich mehr. Wenn Sie einmal in diese Gegend kommen würde ich (und wohl auch Kolbenhoffs) uns freuen, wenn sie uns besuchen kämen [...]". - Vermerk des Empfängers: "Am 30. Mai weitere Belege angefordert." - Gelocht.‎

Référence libraire : 55031

‎Humphrey John Stewart, Komponist (1856-1932)‎

‎Eigenh. großes musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. San Francisco, ca. 1932, Gr.-Fol. (34 x 27 cm). 1 Seite.‎

‎"Extract from Prelude to ,The Hound of Heaven' (Dramatic Oratorio)" sowie Anfangschor aus der Kantate "Star of the Legion of Honour", "composed for the dedication of the Palace of the Legion of Honour, in San Francisco, California." - Humphrey machte sich auch als Organist einen Namen.‎

Référence libraire : 55088

‎Jochum, Otto, Komponist, Chorleiter und Musikpädagoge (1898-1969)‎

‎Gedruckte Klappkart mit eigenh. Gruß und U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 2 Seiten.‎

‎Musikalischer Weihnachtsgruß.‎

Référence libraire : 54971

‎Jünger, Friedrich Georg, Schriftsteller (1898-1977)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. "F. G. Jünger".‎

‎o.J. Überlingen, 22. XII. 1958, 8° (14 x 9 cm). 1 Seite.‎

‎An den Juristen Wolfram Müller-Freienfels (1916-2007) in Frankfurt mit einer Verabredung: "[...] Zu Ihrer 'Graphic Card': Die große Konzertharfe liegend zu bespielen, ist mühsam. Die Harfenistin ist von makabrer Magerkeit; ich ziehe die fröhlichen Harfenmädchen vor, die früher mit ihren kleinen Harfen über Land zogen. Siehe auch 1. Cor. 14,7: 'wie kann man wissen, was gepfiffen oder geharfet ist?' Das zu wissen, ist wichtig, auch in puncto puncti (Gleichberechtigung). Wir hoffen, daß Sie sich alle wohl befinden und wünschen ein gutes Fest und gutes Neues Jahr. 'Winterlich' siehts hier nicht aus; ich sende die Abbildung eines Frühlingswesens, das ich einst im Museum Alaoui in Tunis betrachtete. Wegen des Füllhorns, das hier zum Blütenkorb wurde [...]" Die Bildseite mit Abb. eines Mosaiks.‎

Référence libraire : 55049

‎Kreisler, Georg, Kabarettist (1922-2011)‎

‎Everblacks Zwei. Langspielplatte mit eigenh. Widmung und U. auf einer montierten Originalfotografie.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 32 x 32 cm.‎

‎"Für Kristian Peil mit den besten Wünschen Georg Kreisler". - Doppel-LP mit den berühmten Chansons "Telefonbuchpolka" und "Der Tod, das muß ein Wiener sein".‎

Référence libraire : 55058

‎Landshut‎

‎"Ordre-Buch der I. Füßelier-Compagnie." Deutsche Handschrift auf Papier.‎

‎o.J. Landshut, 1. VI. 1833 bis 9. III. 1839, Fol. 24 beschriftete Bl. und ca. 150 weiße Bl. Roter Pp. d. Zt. mit Titelschild (etw. fleckig und bestoßen) und Sprengschnitt.‎

‎Eine Art Briefkopierbuch des Königlichen Landwehr-Bataillons in Landshut unter dem Kommandanten Josef von Brentano, beginnend mit dem Abschied des bisherigen Major Karl Sigmund Lorber (1792-1845), Bürgermeister von Landshut. - Der Hauptwert des Buches könnte in den ca. 150 sauberen weißen Blättern Büttenpapier (Wasserzeichen "J. E. T." und Stern) bestehen, das zu Restaurierungsarbeiten bestens geeignet ist.‎

Référence libraire : 55015

‎Lewald, August, Schriftsteller (1792-1871)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 3. IV. 1866, Folio. 1 Seite.‎

‎An den Vorstand des Katholischen Casinos in München, bei dem er sich für sein Fernbleiben von den Versammlungen entschuldigt, da er wegen "fortdauernder Krankheit [...] seit etwa sieben Wochen nicht mehr ausgehe [...]".. Er übersendet Hefte der Zeitschrift "Der Kirchenschmuck" zur Vervollständigung seiner "Gabe". - Lewald, aus jüdischer Familie stammend, war erst 1860 zum Katholizismus konvertiert. - Minimaler Tintenabklatsch. Einige hinterlegte Randeinrisse.‎

Référence libraire : 55032

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