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‎Sturm, Julius, Theologe und Schriftsteller (1816-1896)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (16 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎"Eine Sängerfahrt. || Es fuhr auf rauschender Saale | Einst eine fröhliche Schaar | Im reichgeschmückten Dampfer; | Die Luft war weich und klar [...] Aus fröhlichen Kehlen klang es | Weit über die Fluthen hin | Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, | Daß ich so traurig bin [...]" - Sturm war seit 1878 Kirchenrat in Bad Köstritz. 1885 wurde er zum Ehrenbürger dieser Stadt ernannt.‎

Referenz des Buchhändlers : 44847

‎Sternheim, Carl, Schriftsteller (1878-1942)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Uttwil im Thurgau, 21. II. 1926, 8°. 5 Seiten auf 5 Blättern.‎

‎Diktierter Brief an den Oberregisseur am Berliner Künstlertheater Emil Lind (1872-1948), über Aufführungen seines Stückes "Das Fossil" (G. Kiepenheuer, 1925) an den "Saltenburgbühnen" in Berlin, wo er sich ungerecht behandelt fühlte. - Seit Herbst 1924 begann Heinz Saltenburg (1882-1948) ein Theaterkonglomerat aufzubauen und fügte seit der Übernahme der Direktion des Deutschen Künstlertheaters ein Theater nach dem anderen in sein Imperium ein, darunter darunter das Lessing-Theater, das Theater am Kurfürstendamm, das Lustspielhaus, das Neue Operettentheater und das Deutsche Künstler-Theater. An den Saltenburg-Bühnen wurde, wie etwa bei Victor Barnowsky, überwiegend reine Unterhaltung gespielt, seltener künstlerisch ambitionierte Theaterstücke. - Kleine Eckfehlstelle.‎

Referenz des Buchhändlers : 44830

‎Stieler, Karl, Schriftsteller und Dialektdichter (1842-1885)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 7. XII. 1872, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Herrn, aus dessen Brief er entnommen hat, "daß Sie wohl den Vorschlag bezüglich des Haydn'schen Manuskripts acceptirt und dasselbe bereits nach eigenem Gutdünken gekürzt und brauchbar gemacht haben. Sie werden es besser und rascher als der Autor besorgen und ich bitte im Namen desselben nur um gütige Mitteilung ihres Beschlußes. Hermann Schmid hat die Photographie erhalten, er hat bereits etwas anderes für Sie in Arbeit und wird schreiben, sobald es fertig ist. Ihr Vorschlag mich auch an Ihrem geschätzten Blatte zu betheiligen ehrt mich sehr [...]" - Beiliegend ein Holzstichporträt.‎

Referenz des Buchhändlers : 41391

‎Stern, Adolf, Schriftsteller und Literaturhistoriker (1835-1907)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Dresden, Juni 1898, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Den Autographensammlern. || Werden die neuen Schreibmaschinen | In Zukunft Euren Zwecken dienen? [...]" - Was würde Stern erst zu Fax und E-Mail sagen? - Auf demselben Blatt die Signatur seiner Frau, der Pianistin und Liszt-Schülerin Margarete Stern (geb. Herr; 1855-1899).‎

Referenz des Buchhändlers : 47332

‎Strampfer, Friedrich, Schauspieler (1823-1890)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 22. IV. 1883, Gr.-4°. 1 Seite. Briefkopf "Direction des k. k. pr. Carltheater".‎

‎An einen Herrn: "[...] Wie Ihnen bekannt sein wird steht die Direktion des obigen Theaters unter Sequestur u. erhält jetzt nicht einen Heller von den Einnahmen [...] Jedenfalls komme ich aber noch einmal im Leben ins Verdienen u. werde dann die Summa 500 fl. noch restierenden Gagen bezahlen [...]" - Strampfer war durch den Ringtheaterbrand 1881in Konkurs geraten und wanderte in die USA aus. 1888 kam er nach Wien zurück. - Knickfalte oben mit Klebefilm hinterlegt.‎

Referenz des Buchhändlers : 48262

‎Stettenheim, Julius, Schriftsteller (1831-1916)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (32 Zeilen) mit U. "Wippchen".‎

‎o.J. Berlin, 28. III. 1880, 8°. 3 Seiten . Doppelblatt.‎

‎Geschenkexemplar von 2 Büchern für den Maler und Freund Franz von Lenbach (1836-1904) in München mit langem Widmungsgedicht: "An Lenbach. || Wie hab ich nur den Muth gefunden, | Wie war ich tapfer nur genug, | Daß ich mich liefere gebunden | Dir in die Hand mit diesem Buch. || Ich, den so manche Champs de Märse | Furchtlos am Schreibtisch sitzen sah'n, | Zaghaft nur schreib ich diese Verse, | Zögernd nur wag ich, Dir zu nah'n [...] Wo man Dich hängt, da wirst vom Leben | Du zur Unsterblichkeit gebracht [...] So schleich ich denn - Lenbach verzeihe - | Ins Atelier des Meisters sacht, | Damit ich, wenn auch Staffelaie, | Vielleicht erlerne, wie man's macht [...]" - Montiert in Bd. I von: Ders., Wippchen's sämmtliche Berichte. Bde. I und II (von 16). Mischaufl. Berlin 1878-80. 8°. Mit 2 Holzstich-Frontisp. OLwd. - Bd. II. mit dem eigenh. Besitzeintrag "Lenbach" auf der Rückseite des Frontispizes.‎

Referenz des Buchhändlers : 41116

‎Strauss und Torney, Viktor Friedrich von, Schriftsteller und Diplomat (1809-1899)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Dresden, 21. XI. 1884, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎"Du wünschtest Züge meiner Hand: | Hier kommen sie, von mir gesandt. | So kleine Müh' soll keiner scheu'n, | Kann er ein Herz damit erfreu'n [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 41225

‎Stoecker, Adolf, Theologe und Politiker (1835-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 29. VIII. 1879, Gr.-8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"Ew. Wohlgeboren beehre ich mich zu erwiedern, daß die sechs Bevollmächtigten der Berliner Wahlkreise von dem Vorstand der Christlich-sozialen Arbeiterpartei beauftragt sind, zu der von dem Conserv. Central-Comite anberaumten Sitzung zu erscheinen und ihre Mitgliederliste mitzubringen. Wie ich zu meinem Bedauern ersehen habe, hat Herr Dopp in einer Vorstandssitzung seines Wahlkreises geringschätzige Äußerungen über unsere Partei gebraucht. So wenig mir an dem Urteil des Herrn Dopp liegt, so dürfte es sich im Interesse der Sache liegen, dergleichen unnütze Herausforderungen zu vermeiden. Ich würde sonst kaum im Stande sein, die Freudigkeit der Christlich-Socialen an dem Mitwirken zu conservativen Zwecken dennoch aufrechtzuerhalten [...] Das Conserv. Central-Comite wird es gewiß verstehen, daß ich nicht Lust habe, mich durch Veröffentlichungen von Männern, die doch nun einmal conservativ heißen, compromittieren zu lassen [...]" - Stoecker spielte mit seiner Christlich-Socialen Arbeiterpartei eine wichtige Rolle in der Leitung der genannten Dachorganisation der Deutschkonservativen und gewann mit seiner Partei dadurch an Gewicht. - Erste Seite mit Unterstreichungen.‎

Referenz des Buchhändlers : 45328

‎Sturm, Julius, Schriftsteller (1816-1896)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (22 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Nur Wahrheit! || Dem Adler gleich, | Der hoch in Lüften kreist, | Schwingt sich mein Geist | Auf in des Aethers Reich | Der Sonne zu; | Und diese bist nur du, | Oh Wahrheit! [...]" - Minimal fleckig, Randeinriss.‎

Referenz des Buchhändlers : 45331

‎Stratz, Rudolf, Schriftsteller (1864-1936)‎

‎Eigenh. Brief mit U. mit großer Ansicht des Lambelhofes in Bernau am Chiemsee.‎

‎o.J. Bernau am Chiemsee, 27. XI. 1922, Gr.-4°. 4 Seiten. Doppelblatt. Mit Umschlag.‎

‎An den Schriftsteller Fedor von Zobeltitz in Berlin mit Dank für seine Buchbesprechung (der Romantrilogie "Deutschlands Aufstieg und Niedergang") in der "Gartenlaube", in der auch die soziale Frage ventiliert wurde. Sodann Einladung in sein Gästehaus.‎

Referenz des Buchhändlers : 43010

‎Streibl, Max, Politiker (1932-1998)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 16. III. 1972, Kl.-8°. 1/2 Seite.‎

‎"Umweltschutz soll unsere Heimat lebens- und liebenswert erhalten." - Streibl wurde 1970 der erste Umweltminister eines deutschen Bundeslandes.‎

Referenz des Buchhändlers : 52519

‎Stieler, Karl, Schriftsteller (1842-1885)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 11. XI. 1880, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Herrn wegen einer Verabredung. - Randeinrisse.‎

Referenz des Buchhändlers : 46134

‎Sudermann, Hermann, Schriftsteller (1857-1928)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin-Blankensee, 4. X. 1909, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎Mit verspäteten Dank. - Gebräunt und mit Tintenwischern.‎

Referenz des Buchhändlers : 49974

‎Stratz, Rudolph, Schriftsteller (1864-1936)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bernau am Chiemsee, 22. XI. 1917, 4°. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An den Journalisten Harald von Hoerschelmann (1878-1941), den Herausgeber einer "Kultur-Korrespondenz". Bedauert, wegen seiner Tätigkeit im Kriegspresseamt zu keinen novellistischen Arbeiten zu kommen.‎

Referenz des Buchhändlers : 51402

‎Storm, Gustav, norwegischer Historiker (1845-1903)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎Deutsch über Leif Eriksson und Columbus und ihre Verdienste bei der Entdeckung Amerikas. - Gustav Storm war Historiker, Schriftsteller und Professor an der Universität Oslo. Er veröffentlichte 1892 "Christofer Columbus og Amerikas opdagelse".‎

Referenz des Buchhändlers : 50349

‎Stolberg-Wernigerode, Graf Anton zu, preußischer Staatsminister (1785-1854)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Potsdam, 20. VIII. 1847, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"[...] Sr. Majestät der König genehmigen daß der Podesta von Verona [...] von der Reise Sr. Majestät durch diese Stadt in Kenntniß gesetzt werden. Allerhöchst dieselben verlangen jedoch, daß vorerst das tiefste Schweigen bezüglich dieser Reise gehalten werden möge [...]" Dankt für Literaturempfehlungen zur Reisevorbereitung. - Am 7. Juli 1842 ernannte König Friedrich Wilhelm IV. Stolberg zum Staatsminister. Als Gegner der Revolution musste er am 18. März 1848 von seinen Ämtern zurücktreten. Aber am 26. Juni 1851 ernannt ihn der König zum königlich-preußischen Oberstkämmerer und Minister des königlichen Hauses. Friedrich Wilhelm IV. liebte Italien und machte mehrfach Reisen dorthin, 1847 war die Zeit allerdings auch dort unruhig.‎

Referenz des Buchhändlers : 50355

‎Stein, Peter, Regisseur (geb. 1937)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Wien), 21. VI. 1970, 8°. 1 Seite.‎

‎Beiliegend Blätter mit Namenszügen von Albert Paris Gütersloh und Herbert Rosendorfer. - Beilage.‎

Referenz des Buchhändlers : 51288

‎Sudermann, Hermann, Schriftsteller (1857-1928)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 2. I. 1894, Kl.-4°. 1 S. Doppelblatt.‎

‎Reiseplan und Verabredung.‎

Referenz des Buchhändlers : 44848

‎Stettenheim, Julius, Schriftsteller (1831-1916)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 9. III. 1910, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An den Feuerbestattungsverein: "[...] Ich gehe in mein 79. Jahr, bin also noch zu jung, auf diesem Wege schon ernsthaft über mein Ende zu sprechen [...]" - Beiliegend eine fotografische Porträtpostkarte.‎

Referenz des Buchhändlers : 43009

‎Steppes, Edmund, Maler (1873-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 8. III. 1940, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt. Mit Umschlag.‎

‎An Margarete Spemann mit Dank für deren Buch "Stunden mit Hans Thoma" und mit interessanten eigenen Erinnerungen an diesen Maler. - Auf der Biennale in Venedig stellte Steppes neben Ernst Barlach und Franz Radziwill aus. 1937 kaufte Hitler für 10.000 RM das Bild "Jurabach im Frühlingsschmuck", was für Steppes den Durchbruch bedeutete. Er war mit insgesamt 24 Gemälden auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen im Münchner Haus der Deutschen Kunst vertreten.‎

Referenz des Buchhändlers : 48145

‎Strauß, Emil, Schriftsteller (1866-1960)‎

‎Gedruckte Danksagung mit eigenh. U.‎

‎o.J. Badenweiler, Februar 1951, Quer-8°. 1 Seite.‎

‎Zum 85.Geburtstag: "Für die Zeichen freundlichen Gedenkens, die mir zum 31.1.51. zugegangen sind, 'Blumen, Frucht- und Dornenstücke',. danke ich von Herzen. Emil Strauß [...]".‎

Referenz des Buchhändlers : 47776

‎Strauß, Johann (Enkel), Komponist und Kapellmeister (1866-1939)‎

‎Porträtpostkarte (Angelo) mit eigenh. U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, .‎

Referenz des Buchhändlers : 49278

‎Strutz, Herbert, Schriftsteller (1902-1973)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Klagenfurt, 18. XII. 1969, 1 Seite.‎

‎An Bruno Seidlhofer in Wien mit Weihnachts- und Neujahrswünschen. - Strutz studierte nach einer Buchhändlerlehre Komposition bei Alban Berg und war als Pianist, Komponist und Klavierlehrer tätig. Seit 1934 Lektor im Österreichischen Bundesverlag, war er daneben Redakteur der Kulturzeitschrift "Österreichische Rundschau". 1945 wurde er Kunstkritiker der "Kärntner Volkszeitung" in Klagenfurt.‎

Referenz des Buchhändlers : 45190

‎Stucken, Eduard, Schriftsteller und Reisender (1865-1936)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, 29. VII. 1911, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite. Karton.‎

‎Zwei Zeilen aus seinem Schauspiuel "Astrid".‎

Referenz des Buchhändlers : 43013

‎Stüwe, Hans, Schauspieler und Opernregisseur (1901-1976)‎

‎2 Porträtphotographien ("Ross") mit eigenh. U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 14 x 9 sowie 7 x 4,5 cm.‎

Referenz des Buchhändlers : 43443

‎Stern, Maurice Reinhold von, Schriftsteller (1860-1938)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. St. Oswald in Oberösterreich, 7. XII. 1900, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Eugen Kalkschmidt in Berlin über dessen Zeitschrift "Deutsche Heimath", Sudermann, Karl Hauptmann und philisterhafte Naturfreunde sowie über seine neuesten Werke, die "Skizzen aus Oberösterreich".‎

Referenz des Buchhändlers : 51880

‎Stettenheim, Julius, Schriftsteller (1831-1916)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 6. IX. 1912, 1 Seite.‎

‎An den Geiger Waldemar Meyer (1853-1940) mit Gesundheitswünschen. - Bildseite mit Porträt Stettenheims und einer weiteren Signatur.‎

Referenz des Buchhändlers : 50834

‎Stockhausen, Karl-Heinz, Komponist (1928-2007)‎

‎Aus den Sieben Tagen. From the Seven Days composed in May 1968. Nr. 26. [Textbuch].‎

‎o.J. Wien, Universal-Edition, (2002), Quer-4°. 31 Seiten. Orig.-Broschur.‎

‎Umschlag mit eigenhändiger Signatur "Stockhausen".‎

Referenz des Buchhändlers : 49017

‎Sturm, Julius, Theologe und Schriftsteller (1816-1896)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (16 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎"Die anvertrauten Centner. || Wie lange Frist Dir auch gegeben sei, | Es kommt ein Tag der Rechenschaft herbei [...]" - Sturm war seit 1878 Kirchenrat in Bad Köstritz. 1885 wurde er zum Ehrenbürger dieser Stadt ernannt. - Masch. Transkription liegt bei.‎

Referenz des Buchhändlers : 49555

‎Stettenheim, Julius, Schriftsteller (1831-1916)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 25. I. 1910, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Freund bei der Neuen freien Presse in Wien über Franz Servaes und wegen Feuilletons aus Karls- und Marienbad.‎

Referenz des Buchhändlers : 49554

‎Strehlke, Friedrich, Philologe (1825-1896)‎

‎3 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Marienburg und Thorn, 11. VI. 1874 bis 23. VIII. 1881, 8°. Zus. ca. 5 Seiten.‎

‎An Woldemar von Biedermann. - I. (11. VI. 1874): "[...] der Band 'über Kunst' - 28 unserer Ausgabe - nimmt meine Thätigkeit augenblicklich sehr in Anspruch, wenn er auch fast vollendet ist [...]" - II. (23. V. 1876): "[...] Nachdem ich mich vergeblich bemüht habe auf buchhändlerischem Wege Ihre beiden Schriften 'Goethes Beziehungen zum sächsischen Erzgebirge' [...] und dessen 'Verkehr mit Gliedern des Hauses der Freiherrn und Grafen v. Fritsch' [...] zu erhalten, ersuche ich Sie, mir dieselben gefälligst auf einige Wochen zu Disposition zu stellen [...]" - III. (23. VIII. 1881): "[...] namentlich ist mir die Notiz, daß Frl. von Karben nun später Gräfin Champort geworden ist, von großer Wichtigkeit gewesen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 40764

‎Strich-Chapell, Walter, Maler (1877-1960)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 6. IV. 1916, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Quittung über 900 Mark für das Ölgemälde "Blütenlandschaft in Sersheim", erworben von Dr. Wilhelm Schmid.‎

Referenz des Buchhändlers : 50048

‎Strich-Chapell, Walter, Maler (1877-1960)‎

‎3 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Sersheim bei Vaihingen/Enz, 14. XI. 1950 bis 13. IX. 1955, Fol. Zus. 6 Seiten.‎

‎An eine Stuttgarter Galeristin. - I. "[...] Mein Wunsch die Bilder geschlossen zu zeigen, scheint ja auch der Ihre zu sein. Ich hätte es nicht gerne gesehen, wenn Bilder von mir auch in den unteren Räumen aufgehängt würden. Das ist wahrscheinlich nicht im Sinn des Möbelhändlers wohl aber in unserem. Wegen des Hängens der Bilder, wäre es mir erwünscht, vorausgesetzt, daß es Sie nicht stört, wenn mein jüngerer Kollege Stelzig aus Besigheim, mit dem ich viel zusammen komme u der meine Arbeit genau kennt, beim Aufhängen der Bilder behilflich wäre [...] St. ist meiner Meinung nach, ein ganz außergewöhnlich begabter Maler u ein sehr sympatischer Mensch [...]" - II. "[...] Es ist merkwürdig, immer wenn man etwas bedeppert ist, weil der Bilderverkauf so zäh ist, kommt eine kleine Ermunterung [...] Seltsam ist ja, daß die Menschen keinen Vergleich ziehen mit den Kosten für eine gewiß bescheidene Lebenshaltung. Hoffen wir, daß wir Glück haben!! [...]" - III. An die befreundete Malerin Käte Schaller, geb. Härlin, (1877-1973): "[...] Wenn man im hohen Alter so schöne Bilder hervorbringt wie das der Frau Stegner so hat man doch nicht umsonst gelebt. Vor kurzem haben wir das Stegnerische Bild zu Gesicht bekommen, wir waren Beide, Hinga u. ich, sehr angetan von Deiner Arbeit, es ist die Beste die ich zu Gesicht bekam, sie ist eine Einheit! Als Bild vollkommen. Lasse Dich nicht beirren wenn einer an der Ähnlichkeit herummäkelt. Der Geist macht es, nicht eine photografische Wirklichkeit [...]" - Der Maler war Ehrenbürger von Sersheim.‎

Referenz des Buchhändlers : 50061

‎Spiel, Hilde, Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin (1911-1990)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Hilde Flesch Brunningen (Hilde Spiel)".‎

‎o.J. Wien, Cottagegasse 65, 26. VII. 1988, 8°. 2 Seiten. Gedruckter Briefkopf.‎

‎Kondolenzbrief an eine Dame, möglicherweise zum Tod von Walter Hollitscher: "[...] von einem Aufenthalt in England nach Wien zurückgekehrt, erfahre ich die traurige Nachricht. Bitte lassen Sie mich Ihnen sagen, wie sehr sie mir nahegegangen ist. Ihr Mann war ein so kluger, nobler, feiner und unendlich gastfreundlicher Mensch, und was er für Weiterführung der großen österreichischen Tradition getan hat, macht ihm keiner nach [...]" - Beiliegend eine Porträtphotographie.‎

Referenz des Buchhändlers : 42589

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin-Charlottenburg, 24. IX. 1896, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Ich bin mit Ihren Vorschlägen einverstanden, vorausgesetzt, daß Sie unter dem 'kleineren Druck' den verstehen, welcher in meinem Aufsatz: 'Das Umsturzgesetz und die Dichtung' [...] zur Anwendung gekommen ist [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 43866

‎Spranger, Eduard, Philosoph, Pädagoge und Psychologe (1882-1963)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tübingen, 8. III. 1955, Gr.-8°. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf.‎

‎"Hochverehrter Herr Prälat! Herr Präsident Lambacher macht mir Mut, mich mit der Bitte um Vermittlung einer Übernachtungsmöglichkeit für den 25. zum 26. März an Sie zu wenden. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Güte hätten, diese Mühe auf sich zu nehmen [...]" - Spranger war maßgeblich beteiligt an der Etablierung der Pädagogik als selbstständiger akademischer Disziplin und beeinflusste nach beiden Weltkriegen die Lehrerausbildung in Deutschland.‎

Referenz des Buchhändlers : 47631

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, 28. VII. 1885, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite Doppelblatt.‎

‎Neunzeiliges Prosazitat eines abgewandelten und erweiterten Hegel-Zitates: "Für seinen Kammerdiener existiert der Held nicht! [...] einen Ruhm, der für sie so schmachvoll ist, mit Kammerdiener-Beflissenheit und Lakaien Impertinenz in die Welt hinauszuschreien!"‎

Referenz des Buchhändlers : 44870

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 18. III. 1883, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Wegen des Abdrucks einer von ihm übersetzten Novelle von Hjalmar Hjorth Boyesen im Pesther Lloyd.‎

Referenz des Buchhändlers : 44846

‎Spiel, Hilde, Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin (1911-1990)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. St. Wolfgang, 23. VIII. 1980, Kl.-4°. 1 Seite. Briefkopf. Mit Umschlag.‎

‎An einen Redakteur mit Dank für Bonbons und die Annahme einer Rezension, die allerdings von der Redaktion "arg zerzaust" worden sei.‎

Referenz des Buchhändlers : 46778

‎Stapfer, Paul, Schriftsteller und Goethe-Übersetzer (1840-1917)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Mansle (Charente), 28. IX. 1899, 8°. 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎Bei Übersendung seines Buches "Revolution du gout" an einen Direktor.‎

Referenz des Buchhändlers : 48180

‎Starzer, Josef (Zuschreibung zweifelhaft), Komponist (1726-1787)‎

‎Musikmanuskript mit Namensangabe "Starzer".‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1790), 4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"Der Papst und Sultan" auf den Text "Der Papst lebt herrlich auf der Welt; er pfleget sich von Ablaß-Geld und trinket alle Tage Wein; ich wünschte wohl der Papst zu seyn || Doch nein! ihn drücket schwere Pflicht, kein Weibchen küßt den armen Wicht, er schläft in seinem Bett' allein; ich wünschte nicht der Papst zu seyn!" - Niederschrift auf 6 Doppelzeilen für Klavier oder Gitarre mit unterlegtem Text. - Das bekannte Volkslied wurde zuerst von Christian Ludwig Noack (1767-1821) verschriftlicht, der es zu "Lektüre beim Kaffee. Ein Modebüchlein" (Leipzig 1789, S. 143 f.) beitrug. Wahrscheinlich war es aber schon vorher bekannt. - Unsere Niederschrift ist nach Papier und Schriftcharakter ca. 1780-1800 entstanden. - Gut erhalten.‎

Referenz des Buchhändlers : 50808

‎Spiel, Hilde, Schriftstellerin (1911-1990)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. St. Wolfgang, 25. VIII. 1966, 8°. 2 Seiten. Gelocht.‎

‎An den Filmproduzenten und Regisseur Gottfried Reinhardt (1911-1994), den Sohn von Max Reinhardt: "[...] Unsinnigerweise habe ich mich darauf eingelassen, für den Süddeutschen Rundfunk eine Hörfolge über Alexander Moissi zu schreiben [...] Ich wollte Sie nun fragen, ob Sie irgendwelches Quellenmaterial über Moissi haben, vielleicht sogar unveröffentlichte oder auch bekannte Briefstellen oder Äußerungen Ihres Vaters, die ich einblenden könnte [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 44242

‎Staeck, Klaus, Grafiker (geb. 1938)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 10. VII. 1979, 1 Seite.‎

‎An den Redakteur des Bibliographischen Instituts Gerhard Kwiatkowski (1938-2014) in Mannheim: "[...] Ich benötige eine Fotokopie meiner Meyer-Eintragung. Von der Buchhandlung Ziehank kann ich den entsprechenden Band leider nicht in den Kopierladen tragen. Außerdem bitte ich um Weitergabe meiner Bestellung (mit Kollegenrabatt) für 3 Expl. von '100x Kunst' (es enthält eine Abb. meines Arbeiterplakates) [...]" - Bildseite: "Herrn Saubermann's Handbibliothek" (1979).‎

Referenz des Buchhändlers : 53396

‎Spranger, Eduard, Philosoph und Psychologe (1882-1963)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. sowie eigenh. beschriftete Visitenkarte mit U.‎

‎o.J. Tübingen, 17. I. 1956 und Advent 1962, 2 Seiten.‎

‎I. Bibliographischer Hinweis auf Eva Ulrichs Buch "Ich bin eine Lehrerin" (1955). - II. Mit Dank an eine Dame. - Beilage: Trauermitteilung der Darmstädter Akademie.‎

Referenz des Buchhändlers : 48450

‎Spranger, Eduard, Philosoph und Psychologe (1882-1963)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U. "Onkel Eduard".‎

‎o.J. Berlin, 29. VI. 1930, 1 Seite.‎

‎An seine Nichte mit Dank für Nelken. Verspricht, bei einem Treffen "Tips für Lenggries" zu geben. - Ansicht vom U-Bahnhof in Dahlem.‎

Referenz des Buchhändlers : 49915

‎Starcke, Gustav, Schriftsteller und Schauspieler (1848-1921)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Karlsruhe, ohne Jahr, Qu.-8°. 1 Seite. Mit rückseitiger Adresse.‎

‎An den Arzt Sigmund Homburger (1818-1883) in Karlsruhe: "[...] Obgleich sich mein Zustand durch die Badner Reise nur noch verschlimmert hat, so werde ich doch nicht ermangeln, der gütigen Einladung heute Folge zu leisten [...]" - Patentbrief mit Namensaufdruck in der Art einer Visitenkarte. - Starcke wirkte 1873-85 als beliebtes Ensemblemitglied in Graz. Als Besitzer des "Starckehäuschens" auf dem Grazer Schloßberg, wo er schon 1880 bis 1885 die Sommer verbrachte, wurde ihm vom Land Steiermark ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt. Seine "Stimmungen auf dem Schloßberg in Graz. Ein Sommer-Idyll" (1906) geben seine Eindrücke dort wieder.‎

Referenz des Buchhändlers : 48819

‎Stegemann, Hermann, Schriftsteller (1870-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Merlingen am Thunersee, 15. II. 1920, Fol. 5 1/2 Seiten.‎

‎Dank für die Bereitschaft des Adressaten, das Vorwort zur Ausgabe seiner Werke zu schreiben. Nach der ausdrücklichen Betonung, sich nicht in die inhaltliche Gestaltung einmischen zu wollen, charakterisiert sich Stegemann ausführlich als politischen Dichter und liefert so indirekt doch eine Vorlage für das Verfassen des Vorwortes.‎

Referenz des Buchhändlers : 46363

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 15. XI. 1880, 8°. 1 Seite.‎

‎An einen Freund mit der Bitte um einen Dispens für seine Tochter Elsa (1864-1942) für die Gesang- und Turnstunde.‎

Referenz des Buchhändlers : 49553

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin-Charlottenburg, 28. X. 1895, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎"Friedrich Spielhagen mit freundlichem Gruß [...]" - Dekorativ.‎

Referenz des Buchhändlers : 49309

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 11. II. 1883, 8°. 3 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Leser in Amerika: "[...] Verbindlichen Dank für Ihre freundliche Theilname an meinem ästhetisch-kritischen Bestreben [...] Zwar, daß Sie für dasselbe in dem ästhetisch verwilderten England Freunde werben werden, bezweifle ich um so mehr, als ich gerade die englische Geschmacksverwilderung in einem, speciell Middlemarch behandelnden, Aufsatz charakterisiert u. gegeißelt habe. Aber versuchen mag man es ja immer, den Heiden das Evangelium zu predigen [...] Der Poe-Longfellow-Aufsatz hat in [...] der Westermann'schen Illustr. Monatshefte gestanden [...] Ich brauche in erster Linie eine Correspondenz aus New-York, die sich über literarische, künstlerische Dinge, aber auch sociale Themata etc. verbreitete, u. ca. 2-3 Seiten (nicht mehr!) kleinen Druckes der Hefte ausfüllen. Für eine derartige Correspondenz hätte ich im Jahre 4 mal d. h. in jedem Quartal einmal Verwendung [...] Sollten Sie Karl Schurz kennen u. wenn Sie ihm begegnen, einen herzlichen Gruß von mir sagen, so würden Sie mich recht verpflichten [...]" - Spielhagen gab 1878-84 "Westermanns illustrierte deutsche Monatshefte" heraus.‎

Referenz des Buchhändlers : 40686

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