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‎Fraas, Carl, Botaniker und Veterinärmediziner (1810-1875)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 2. II. 1855, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse, Lacksiegelrest und Frankatur (bayrische 6 Kreuzer-Marke).‎

‎An den Naturforscher Ernst von Bibra (1806-1878) in Nürnberg. Adresse: "Freyherrn von Bibra, Rittergutsbesitzer und Proto-Chemicus, Ritter etc. zu Nürnberg": "Ich steke bis am Halse im Urinanalysiren und finde - wo trifft man in der organ. Analyse nicht auf ihn? - Sie überall als musterhaften Vorgänger citirt. Bitte, wo stehen denn Ihre Arbeiten (Lehmann citirt die Stelle nicht!) - zunächst über Thierharne? - was sagten Sie denn von der normal im Pferdeharn gelösten organischen vom albumin verschiedenen organischen Substanz? Was von den Krystallkugeln im Pferdeharn? [kleine Skizze ...] Unsere Thierärzte kennen nicht einmal den normalen, geschweige erst den abnormen Harn! [...] Keine Fischembryonen gefällig? Salmo Umbla ?" - Fraas war unter Otto I. von Griechenland Professor für Botanik an der neu errichteten Universität Athen. 1847 wurde er Professor für Landwirtschaft an der Universität München, 1852 Direktor der Königlichen Tierarzneischule in München. Fast zwei Jahrzehnte gehörte Fraas zu den herausragenden Persönlichkeiten in der bayerischen Landwirtschaft. - Leichte Altersspuren.‎

Référence libraire : 58406

‎Drobisch, Gustav Theodor, Schriftsteller (1811-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 12. VIII. 1846. 4°. 1 Seite, .‎

‎An einen Freund: "[...] Von Helgoland zurückgekehrt [...] sende ich Ihnen hiemit [...] religiöse Gedichte [...] füge jedoch ein recht hübsches von Em-Tor bei [...] Er ist Verf[asser] der harmlosen Lieder eines Anti-Muckers [...] Oettinger hat mich mit der Damenzeitung während meiner Reise sitzenlassen [...]" - Die Erwähnten sind Eduard Gottlieb Amthor (1820-1884) und sein Buch "Tag und Dämmerung. Harmlose Gedichte [...]" (1846) und Eduard Maria Oettinger (1808-1872).‎

Référence libraire : 58350

‎Corinth, Lovis, Maler und Grafiker (1858-1925)‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. "Prof Lovis Corinth" (Bleistift).‎

‎o.J. Berlin, 28. IV. 1923, Gr.-8° (20 x 14 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Möglicherweise von der Hand seiner Frau Charlotte: "Bestätigung. Ich bestätige den Betrag von Mk 18 000 000 (achtzehn Millionen) für ein Bild: 'Walchensee' empfangen zu haben [...]"‎

Référence libraire : 58398

‎Ewers, Hanns Heinz, Schriftsteller (1871-1943)‎

‎Joli Tambour! Das französische Volkslied. Hrsg. von Hanns Heinz Ewers und Marc Henry.‎

‎o.J. München, Georg Müller, (1912), Gr.-8°. 270 S., 1 Bl. OPp. (etw. bestoßen, Rückenprägung verblasst).‎

‎Möglicherweise Titelauflage der ersten Ausgabe bei Borngräber und Lehmann. - Vorsatzblatt mit eigenh. Bleistift- Widmung und U. des Verfassers: "für Käte Beckhaus, zur frdl. Erg. Hanns Heinz Ewers 1911/ 9 / 2". - Vgl. Wilpert-G. 22. - Beiliegend: Ders., Indien und ich. Berlin 1928.‎

Référence libraire : 52886

‎Scharwenka, Xaver, Komponist und Pianist (1850-1924)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Berlin, Frühjahr 1883], 4°. 1 Seite.‎

‎Einladung an die Schüler seines Konservatoriums zum Konzert "des Siegfried Ochs'schen Gesang-Vereins, in welchem der Unterzeichnete das Es dur Concert für 2 Claviere und Orchester im Verein mit Frl. Emma Koch vortragen wird [...]" - Scharwenka gründete 1881 in Berlin das nach ihm benannte Scharwenka-Konservatorium. Emma Koch (1860-1945) studierte dort ab 1883 und spielte mit Scharwenka im selben Jahr den 2. und 3. Satz aus Beethovens Konzert Nr, 5 Es-Dur, op. 73.‎

Référence libraire : 58316

‎Kaschnitz, Marie-Luise, Schriftstellerin (1901-1974)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U. "Leu".‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 17. IV. 1969, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Else Hartner in Bad Homburg mit Dank für Karten und über eine Hüftoperation. - Eiserner Steg und Dom.‎

Référence libraire : 56807

‎Rybakow, Anatolij, Schriftsteller (1911-1998)‎

‎Die Kinder vom Arbat. Roman. Aus dem Russischen von Juri Elperin.‎

‎o.J. Köln, Kiepenheuer und Witsch, 1988, 8°. 759 Seiten, 3 Blatt. OLwd. mit Schutzumschlag.‎

‎Erste deutsche Ausgabe, vom Autor auf dem Titel signiert und datiert.‎

Référence libraire : 58381

‎Rohan, Charles de, Prince de Soubise, Staatsmann (1715-1787)‎

‎Brief mit eigenh. U. "Le M P. de Soubise".‎

‎o.J. Paris, 18. XI. 1779, 4°. 1 Seite.‎

‎An M. Le Brigant über einen Prozess gegen Ledomaine. - Soubise ist der Namenspatron der Zwiebelsuppe. - Linker Rand etwas schadhaft.‎

Référence libraire : 58337

‎Bernhardt, Sarah, Schauspielerin (1844-1923)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort [Paris], 1882, Qu.-8° (12 x 15 cm). 1 Seite. Auf Karton montiert.‎

‎Zitiert ein Gedicht aus François Coppées (1842-1908) Gedichtband "Le Passant" (1870): "Mignonne, voici l'avril | Le soleil revient d'exil | Tous le nids sont en querelles | L'air est pur, le ciel léger | Et partout on voit neiger | Des plumes de tourterelles." - Der Text wurde mehrfach vertont, z. B. von Gounod und Massenet.‎

Référence libraire : 58096

‎Becker, Wilhelm Gottlieb, Schriftsteller und Redakteur (1753-1813)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Basel, 16. IX. 1780, 8°. 3 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An seine Freundin Friederike Oeser (1748-1830) in Leipzig, die Jugendfreundin Goethes: "[...] Ich habe diesen Sommer wiederum grosse und schöne Reisen gemacht, und nunmehro die ganze Schweiz gesehen [...] Wenn ich denke, daß ich dieses schöne Land bald verlassen muß, so thut mirs ordentlich weh im Herzen; denn die Natur ist so göttlich, und ich habe so viel Vergnügen gehabt in diesem gelobten Lande [...] Wie wohl wird mir wieder im Oeserischen Hause seyn, wenn ihr mir noch alle gut seid ihr lieben Leutchen! [...] Ich denke noch einen Umweg zu machen und über Cassel, Göttingen, und Braunschweig zu gehen: aber ich fürchte, ich fürchte, Seine Leerheit, mein Herr Beutel, wird es nicht haben wollen [...] Ich freute mich wenn ich nach Braunschweig könnte, um Gärtnern zu überraschen [...]" - Grüßt den Kupferstecher Adam Friedrich Oeser und seine Frau sowie Friederikes Geschwister, den Maler Johann Friedrich Oeser (1751-1791) und Juliane Wilhelmine (verheiratete Geyser; 1755-1813). Becker studierte 1773-76 in Leipzig Jura, "wurde aber durch den Einfluss des Oeser'schen Kreises auf das Studium der Kunst und schönen Literatur hingeführt" (ADB). 1778-82 bereiste er Straßburg, Basel, Zürich und Oberitalien. Ab 1795 war Becker Inspektor der Dresdener Antikengalerie und des Münzkabinetts, er erhielt 1805 die Aufsicht über das "Grüne Gewölbe". 1794-1814 gab er das "Taschenbuchs zum geselligen Vergnügen" heraus. - Schöner Brief.‎

Référence libraire : 58351

‎Alastair (d. i. Hans Henning Otto Harry Baron von Voigt), Graphiker, Illustrator, Literat, Musiker und Modeschöpfer (1887-1969)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Alastair".‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [München, ca. 1968], Fol. 1 Seite. Bütten.‎

‎An den Kunsthistoriker und Museumsdirektor Eberhard Hanfstaengl (1886-1973) in München: "Hoffentlich hat der Grippezustand Sie ganz verlassen und mit einem Geschenk (denn alle Krankheit bringt ein Geschenk - wenn man es ihr abzunehmen weiss -). Ihre Besuche sind eine grosse Freude und Stärkung in einer Krisis - die eine mörderische ist. Und zu Ihnen kann ich reden. Ich selbst bin ratlos. Wenn ich auch aus dem Glauben lebe. All dies geht im Grunde über Persönliches hinaus [...] Ein Schmetterling aus dem Garten der grossen Katzen ist der Begleiter [...]" - Alastair führte in den 10 Jahren vor dem Ersten Weltkrieg ein umtriebiges, unstetes Künstlerleben als Tänzer, Pianist, Zeichner und Illustrator in halb Europa. Sein Aufstieg in der Öffentlichkeit des deutschen und englischen Kunstbetriebes ab 1910 war fulminant, unterstützt von seinem Freund Hans Hasso von Veltheim. Bei seinem Aufenthalt in Paris führte ihn Gabriele D'Annunzio in die Pariser Gesellschaft ein. Später arbeitete er für den Beardsley-Verleger John Lane und illustrierte Oscar Wilde.‎

Référence libraire : 58396

‎Soemmerring, Samuel Thomas von, Mediziner und Naturforscher (1755-1830)‎

‎Eigenh. Brief (Fragment) mit U. "Ihr alter Soemmerring".‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Frankfurt am Main, ca. 1825), 10 x 19 cm. 1 Seite.‎

‎"Noch habe ich nichts vom Dritten Bande Ihrer Zeitschrift gesehen oder erhalten. Indessen danke ich Ihnen im Vorraus herzlichst für Ihre Güte, da ich nicht zweifle, daß das schöne Geschenk bald eintreffen wird, vielleicht schon unterwegs seyn mag [...]" - Soemmerring führte die Bezeichnung Bauchspeicheldrüse ein und konstruierte einen elektrischen Telegraphen. - Selten.‎

Référence libraire : 58302

‎Thackeray, William Makepeace, Schriftsteller (1811-1863)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. London, 36 Onslow Square, 29. XII. (ca. 1860), 8°. 1 Seite.‎

‎"Sir | My engagements to lecture are so very numerous that I regret I can't hold out any prospect of my being able to come to Darlington for the next few months. Faithfully yours | W. M.Thackeray."‎

Référence libraire : 58291

‎Reznicek, Emil Nikolaus von, Komponist und Dirigent (1860-1945)‎

‎Eigenh. Porträtpostkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, Berlin 22. V. 1917, 1 Seite.‎

‎An den Musikkritiker Wilhelm Merian (1889-1952) in Basel: "[...] Besten Dank für freundliche Sendung und herzliche Grüße [...]"‎

Référence libraire : 58258

‎Reznicek, Emil Nikolaus von, Komponist und Dirigent (1860-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 18. IX. 1925, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Kollegen: "[...] Ich beglückwünsche Sie aufrichtig zu Ihrem Werk und zu der vortrefflichen Aufführung. Es ist geradezu erstaunlich, wie Sie - der doch eigentlich noch als Anfänger vor der Öffentlichkeit bezeichnet werden muß - den komplizierten Apparat beherrschen! [...]"‎

Référence libraire : 58257

‎Poniatowski, Józef Michal, Komponist, Sänger und Diplomat (1816-1873)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. London, 12. VII. 1853, Qu.-4° (20 x 26,5 cm). 1 Seite. Braun getöntes Papier.‎

‎"Pensée fugitive", eine vollständige Klavierkomposotion im 3/4-Takt mit 20 Takten und Widmung an die erfolgreiche österreichische Pianistin Emma Staudach (1834-1862), die am 9. Juli 1853 das letzte Londoner Konzert (mit Antonio Bazzini) ihrer Tournee gespielt hatte. Der Titel der Komposition nimmt sicher Bezug auf ihr bekanntes gleichnamiges Salonstück, das zur Hochzeit des österreichischen Kaiserpaares in Auftrag gegeben worden war und 1854 in die "Huldigung der Tonsetzer Wiens an Elisabeth Kaiserin von Österreich" aufgenommen wurde. Das Stück von Poniatowski steht in derselben Tonart, unterscheidet sich aber sonst vollkommen. - Poniatowski, Fürst von Monte Rotondo, war ein Großneffe des polnischen Königs Stanislaus II. August Poniatowski und Neffe des Generals Józef Antoni Fürst Poniatowski. Er wirkte als Opernkomponist und toskanischer Diplomat. 1853 ließ er sich in Paris nieder. 1862 hielt er sich in diplomatischer Mission in China und Japan auf. - Rückseitig eine Notenskizze.‎

Référence libraire : 58210

‎Orff, Carl, Komponist (1895-1982)‎

‎Porträtphotographie (W. Förster, Weilheim) mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 14 x 9 cm.‎

Référence libraire : 58260

‎Orff, Carl, Komponist (1895-1982)‎

‎Porträtphotographie (Fayer, Wien) mit eigenh. U. am weißen Unterrand.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 14 x 9 cm.‎

Référence libraire : 58259

‎Pettenkofer, Max von, Mediziner und Hygieniker (1818-1901)‎

‎Eigenh. Widmung mit U. auf einem Sonderdruck.‎

‎o.J. (München, 2. XII. 1871), 8°. S. (256)-282. Heftstreifen.‎

‎"Herrn Direktor Dr. Bauernfeind hochachtungsvoll Dr. Max Pettenkofer." - Auf S. 1 von "Über Kohlensäuregehalt der Luft im Boden (Grundluft) von München in verschiedenen Tiefen und zu verschiedenen Zeiten" (= Sitzung der mathematisch-physikalischen Classe der Akademie vom 2. Dezember 1871). Carl Max Bauernfeind war Direktor der Polytechnischen Schule in München.‎

Référence libraire : 58300

‎Meckel von Hemsbach, Johann Friedrich d. J., Mediziner (1781-1833)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort [Halle], 1. IX. 1825, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Über die Drucklegung seiner "Beyträge zur vergleichenden Anatomie": "[...] habe ich die Ehre, hiebei die Corr. des 4 Bogens, den Nachtrag nebst den 3 Zeichnungen, die sogleich gestochen werden können, zu schicken. Wegen der Tafel mit den Knochenköpfen bemerkte ich schon früher H. Reclam dass sie in querer Richtung mehr auseinander gerückt werden können, weil sie zu dicht stehen. Von Bogen 4 muss ich wohl noch eine Corr. haben. Eben so hat mir H. Reclam nie Aushängebogen von 1-3 geschickt. Ich habe kein abgeschriebenes MS weiter u. glaube auch, dass H. R[eclam] nur noch einige Zeilen hat. Sobald ich hierüber Nachricht habe, schicke ich Ihnen gleich das folgende MS, aber nicht in Abschrift, indem Sie sich überzeugen werden, dass das MS gar nicht so schlecht ist wie es Gott weiss warum seyn sollte, indem der Abschreiber Ihnen und mir die Sache durch Unsinn und Auslassungen erschwerte. Das MS des Archivs [für Anatomie und Physiologie] folgt in den ersten Tagen der nächsten Woche, da ich jetzt gerade mit vielen Arbeiten belästigt bin [...]" - Leicht gebräunt.‎

Référence libraire : 58297

‎Liebig, Justus von, Chemiker (1803-1873)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Dr Just Liebig".‎

‎o.J. Giessen, 16. XI. 1843, 4°. 1 Seite. Mit rückseitiger Adresse, Poststempel und Siegelrest.‎

‎An Rechnungsrat Wilhelm Schleuning in Damstadt: "Ich beeile mich Sie in Kenntniß zu sezen dass Ihr Sohn heute Abend sein Examen glücklich bestanden hat; er hatte leider in seinem Hauptfache viele Lü[c]ken sonst hätte er eine bessere Nummer bekommen. In den Naturwissenschaften ist er schwach, ich habe ihm bedeutend die Leviten gelesen und ihm ganz besonders empfohlen das Versäumte nachzuholen. In unserer Zeit darf der Forstmann den andern Staatsdienern nicht nachstehen; er hat Kopf und könnte viel, viel mehr leisten." - Ernst Schleuning (1820-?) studierte ab 1840 Forstwissenschaft in Giessen, wo bereits sein Vater 1826-27 Jura studiert hatte. Seine Revierförsterprüfung im November 1842 und seine Forstinspektorprüfung im Herbst 1854 Forstinspektorprüfung bestand er beide mit Note 'gut'. Er war ab 1845 Revierförster zu Bullau und ab 1852 Oberförster zu Wald-Michelbach. Liebigs Ermahnung hatte also gewirkt. Er war übrigens der Großvater von Hanna Wolfskehl.‎

Référence libraire : 58169

‎Lepsius, Richard, Ägyptologe (1810-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Lepsius".‎

‎o.J. Berlin, 17. VIII. 1877, Kl.-8° (13,5 x 8 cm). 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf "Königliche Bibliothek".‎

‎An die Buchhandlung S. Calvary in Berlin mit der Bitte um eine Rechnung für das Buch von Gustav Parthey.‎

Référence libraire : 58201

‎Lehar, Franz, Komponist (1870-1948)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 12 x 8,5 cm..‎

‎"Die allerherzlichsten Ostergrüße. Léhar". - Beiliegend eine weitere, unsignierte Porträtpostkarte aus dem Arelier Setzer, Wien.‎

Référence libraire : 58249

‎Lehar, Franz, Komponist (1870-1948)‎

‎Eigenh. rückseitig beschriftete Visitenkarte mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 5,5 x 9 cm.‎

‎"Mein herzliches Beileid ob des schmerzlichen Verlustes [...]" - Beiliegend eine weitere Visitenkarte Léhars mit Trauerrand und rückseit. Beschriftung "Für Ihre Freunde herzlichst".‎

Référence libraire : 58250

‎Lazarus, Moritz, Psychologe (1824-1903)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 19. VI. 1874, Kl.-8° (15,5 x 9,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎An eine Dame mit Dank für das "Interesse unserer Hochschule" sowie eine Liste der Spender. - Lazarus unterrichtete seit 1866 an der preuß. Kriegsakademie und wurde 1873 Prof. der Philosophie an der Universität. Er gilt als Begründer der Völkerpsychologie.‎

Référence libraire : 58205

‎Kußmaul, Adolf, Internist (1822-1902)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Freiburg, 21. I. 1876, 8° (21 x 13 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Wegen eines erwünschten Besuches in Frankfurt - Die 1874 von Kußmaul beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt.‎

Référence libraire : 58200

‎Kienzl, Wilhelm, Komponist (1857-1941)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 17. III. 1892, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn: "[...] Mein Verleger, Herr Erler aus Berlin, theilt mir eben mit, daß Sie einer Aufführung meiner neuen Oper 'Heilmar, der Narr' im hiesigen Kgl. Hoftheater beiwohnen wollen. Ich erlaube mir, Ihnen in Rücksicht darauf mitzutheilen, daß die nächste Aufführung auf Sonntag den 20. d. M. angesetzt ist. Es würde mich sehr freuen, Sie hier zu begrüßen [...]". - "Heilmar, der Narr" wurde am 8. März 1892 in München uraufgeführt.‎

Référence libraire : 58261

‎Kiepert, Heinrich, Geograph und Kartograph (1818-1899)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 30. XII. 1874, Kl.-8° (16 x 11 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Verabredung mit einem Kollegen, "da mich ein aus Tunis kommender Reisender wahrscheinlich den ganzen Vormittag über beschäftigen wird" sowie über den "Sohn eines persischen Ministers, [der] vielleicht auch über manche speciell Persien betreffende Verhältnisse Auskunft zu geben im Stande wäre [...]" - Kiepert wurde 1852 kartographischer Leiter im Verlag Dietrich Reimer in Berlin. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Berliner Universität übernahm er 1865 die Leitung der Topographischen Abteilung des Statistischen Büros.‎

Référence libraire : 58197

‎Karajan, Herbert von, Dirigent (1908-1989)‎

‎Porträtfotografie (Siegfried Lauterwasser) mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr, ca. 1980, 8°. 1 Seite.‎

Référence libraire : 58180

‎Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Lübeck, ca. 1871], Qu.-8° (13 x 21 cm). 1 Seite. Mit braunem Papier hinterlegt.‎

‎"Dichter, mit dem heitern Herzen | Sollst Du klar ins Leben schaun, | Über jede Kluft der Schmerzen | Stege rüsten, Brücken baun, | Aber wo zum Leidversöhnen | Dir des Geistes Maß gebricht: | Schweig; es ziemt im Reich des Schönen | Ungelöster Mißlaut nicht [...]" - Hübsch.‎

Référence libraire : 58176

‎Fick, Rudolf Armin, Anatom (1866-1939)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 19. V. 1899, 8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎Dank und Annahme einer Einladung. - Fick war Professor für Anatomie in Leipzig.‎

Référence libraire : 58277

‎Fischer, Kuno, Philosoph (1824-1907)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "KFischer".‎

‎o.J. Heidelberg, 7. II. 1877, Kl.-8° (13,5 x 8,5 cm). 3 Seiten. Doppelblatt mit Monogramm.‎

‎An einen Herrn, dem er mitteilt, daß er seinem "Winke mit Freude folge und übermorgen nachm. 2 1/4 in Frankfurt einzutreffen gedenke. Ich bitte aber dringend, sich ja nicht an die Eisenbahn zu bemühen - noch dazu bei diesem gräulichen Wetter -; ich werde sofort mit einer Droschke zu Ihnen fahren. Ich setze [...] voraus, dass Sie mich [...] empfangen werden und ich also in Reisekleidern bei Ihnen eintreten darf [...]" - Kuno Fischer soll einer der populärsten und beredsamsten deutschen Universitätslehrer im 19. Jahrhundert gewesen sein.‎

Référence libraire : 58193

‎Elwart, Antoine, Komponist und Musikpädagoge (1808-1877)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 17. VII. 1849, 17 x 15 cm. 1 Seite.‎

‎An einen Redakteur mit der Bitte um Abdruck von 2 Kleinanzeigen.‎

Référence libraire : 58222

‎Dove, Heinrich Wilhelm, Physiker und Meterologe (1803-1879)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Dove".‎

‎o.J. Berlin, 17. XII. [1875], Gr.-8° (22 x 14 cm). 1 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"Hochgeehrter Herr | In der letzten Sitzung der geographischen Gesellschaft hielt Herr Hildebrand einen Vortrag, in welchem er über eine an der arabischen Küste des rothen Meeres und weiter an der Westküste Afrikas unternommene Reise berichtete. Soviel ich mich erinnere, hat er Aden und Bushir [Buschehr] berührt und scheint mir daher vorzugsweise geeignet über die fraglichen Punkte Auskunft zu geben. Er wird in der ersten Hälfte des Januar eine neue Reise nach Ägypten antreten [...]" Weiter mit Adressangaben. - Johann Maria Hildebrandt (1847-1881) bereiste 1872-74 Arabien und Afrika. 1874 kehrte er nach Europa zurück, begab sich aber schon im folgenden Jahr abermals nach Afrika. 1875 veröffentlichte er 4 Reiseberichte in der Zeitschrift bzw. den Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. - Dove errichtete das Beobachtungsnetz in Preußen, trat für die Einrichtung der Wettertelegraphie ein und wurde durch die Einführung der Monatsisothermen (1848) sowie der Isanomalen (1852) zum Begründer der vergleichenden Klimatologie. - Tintenwischer.‎

Référence libraire : 58192

‎Delibes, Leo, Komponist (1836-1891)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Leo D.".‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8° (13,5 x 10 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Freund mit einem Konzertplatz im "Trocadéro": "elle est un peu haute mais ce sont les meilleurs au point de vue de l'acoustique [...]" - Delibes zählt zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Sein größter Erfolg war die sog. "Glöckchenarie" aus seiner Oper "Lakmé" - von Florence Foster Jenkins wunderbar falsch intoniert.‎

Référence libraire : 58223

‎Crumb, George, Komponist (1929-2022)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 17 x 23,5 cm. Doppelblatt mit mont. Porträtdruck.‎

‎Akkordzitat aus seinen "Five Pieces for Piano" (1962), in welchen Crumb erweiterte Spieltechniken wie Pizzicato, Glissando und Martelato direkt auf den Saiten des Instruments fordert.‎

Référence libraire : 58221

‎Chailly, Luciano, Komponist (1920-2002)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 19. IV. 2000, 15 x 20,5 cm. 1 Seite.‎

‎2 Notenzeilen für Klavier auf den Text "Tanti auguri a Daniela Blaschke".‎

Référence libraire : 58220

‎Cerha, Friedrich, Komponist (1926-2023)‎

‎Farbige Porträtphotographie mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr, ca. 1975, 15 x 10 cm.‎

Référence libraire : 58219

‎Carus, Julius Victor, Zoologe (1823-1903)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 2. XII. 1854, 8°. 1 Seite.‎

‎"Verehrter Herr Doctor! Ich hatte gestern Ihrer Frau Schwester gesagt daß sie mich Montag zwischen 4-5 zu Hause antreffen würde nun werde ich indeß eben zu einem Diner für den Tag eingeladen, und bitte also Ihrer Frau Schwester zu sagen daß ich deßhalb Montag nur gegen 2 Uhr, oder aber auch morgen (Sonntags) zwischen 4-5 Uhr anzutreffen seyn werde [...]" - Carus war ab 1853 Professor für vergleichende Zoologie und Direktor der Zoologischen Sammlung der Universität Leipzig. Bedeutend war er als Bibliograph der Zoologie, durch die Übersetzung der gesammelten Werke und Briefe von Darwin.‎

Référence libraire : 58275

‎Bruns, Viktor von, Chirurg (1812-1883)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tübingen, 1. VII. 1878, Gr.-8° (22,5 x 14 cm). 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn: "[...] Mit großer Freude habe ich [...] ersehen, daß Sie daran denken uns hier wieder mit einem Concerte zu erfreuen und werde ich gern thun, was ich kann um zu dem Gelingen Ihres Plans beizutragen. Ich habe nur die Eine Befürchtung, daß wenn Fräulein Bianchi auf der Erfüllung der von ihr gestellten Bedingung: Garantie einer bestimmten sichern Einnamhe besteht, der Ausführung Ihres Planes ein unüberwindliches Hinderniß entgegengestellt werden könnte. Das Umhersenden einer Subskriptionsliste zu einem solchen Concerte hat hier erfahrungsgemäß immer nur einen sehr geringen Erfolg gehabt, so daß auch in diesem Falle nur eine solche Summe gezeichnet werden dürfte, die dem Fräulein Bianchi sicherlich nicht genügen würde. Auch ist mir nicht bekannt, daß [Julius] Stockhausen jemals von hier eine Aufforderung zu einem Concerte mit Zusicherung einer bestimmten Einnahme-Summe erhalten hat. Ich bin übrigens überzeugt, daß Ihr und Fräulein Bianchis Name eine solche Zuhörerschaft anziehen wird, wie sie in einer so kleinen Stadt wie Tübingen nur immer erwartet werden kann. Außer von dem Namen der Künstler hängt übrigens der Erfolg theilweise auch von den Zeitverhältnissen ab, in dem z. B. Concerte im Anfange eines Semesters von den Studenten immer viel zahlreicher als Concerte gegen das Ende eines Semesters besucht werden, zu welch letzterer Zeit die Wechsel der Musensöhne sehr geschwunden zu sein pflegen. Im Sommer pflegen Concerte immer weniger besucht zu werden als in dem Winter; das Gleiche ist auch der Fall, wenn mehrere Concerte rasch aufeinanderfolgen [...] Es bliebe somit für Sie nur die zweite Woche im Juli, wenn sie es unter diesen Umständen nicht vorziehen würden in der ersten Hälfte des November hier zu concertiren, welchen Zeitpunkt ich für den günstigsten dazu in dem ganzen Jahre erachte [...]" - Die Sängerin Bianca Bianchi (d. i. Bertha Schwarz; 1855-1947) feierte damals ihre ersten Erfolge. - Bruns kam 1843 als Direktor an die Chirurgische Klinik in Tübingen.Er gilt als Begründer der operativen Behandlung von Kehlkopfkrankheiten und leistete Grundlegendes auf dem Gebiet der Extremitäten-Galvanochirurgie.‎

Référence libraire : 58189

‎Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Unterach am Attersee, 8. VIII. 1895, Qu.-8°. 1 Seite. Montiert.‎

‎2 Takte aus der "Sonate für Pianoforte". - In der Villa "Berghof", über dem Attersee gelegen, hielt der Besitzer Ignaz Brüll alljährlich private "Sommerfestspiele ab. Dort gab es Uraufführungen einiger Werke von Gustav Mahler und Johannes Brahms. Hugo von Hofmannsthal trug hier zum ersten Mal seinen Rosenkavalier vor, Felix Salten schrieb sein "Bambi", Theodor Herzl und Samuel Fischer verbringen ihre Sommermonate dort, Arthur Schnitzler kommt mit dem Fahrrad aus Bad Ischl. Unser Blatt erinnert an diese glanzvolle Zeit.‎

Référence libraire : 58218

‎Britten, Benjamin, Komponist und Dirigent (1913-1976)‎

‎Eigenh. beschriftete Briefkarte mit U. "Ben".‎

‎o.J. Aldeburgh, Suffolk, 7. III. 1965, 10 x 12,5 cm. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎"My dear Jimmie [?] - it was so good of you to write that nice letter. Yours ever Ben." - Maschinenschriftlich: "Thank you very much indeed for your kind message."‎

Référence libraire : 58216

‎Bernstein, Leonard, Komponist und Dirigent (1918-1990)‎

‎Kartonblatt mit montiertem Porträtdruck und eigenh. U. am weißen Unterrand.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 21 x 15 cm. - Hübsch..‎

Référence libraire : 58213

‎Bittner, Julius, Komponist (1874-1939)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Bodensdorf am Ossiachersee, 14. IX. 1937, 1 1/2 Seiten. Mit Adresse.‎

‎An den Kapellmeister und Schönberg-Schüler Rudolf Weirich (1886-1963) in Wien: "[...] Ich komme am 19. 9. Abends nach Wien. War in München. Habe Einiges zu erzählen. Hoffentlich bald auf Wiedersehen [...]"‎

Référence libraire : 58217

‎Bardeleben, Heinrich Adolf von, Chirurg (1819-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Koblenz, 20. II. 1880, 8° (22 x 13,5 cm). 1 Seite..‎

‎"Am Sonntag werde ich um 1 Uhr 10 Minuten mit der Bahn in Cöln eintreffen und dort bis 2 Uhr 42 Minuten verweilen, bevor ich über Neuss nach Düsseldorf weiter reise. Die Zeit reicht zu einem frugalen Mittagessen eben aus. Da es mir erwünscht sein würde, Euer Hochwohlgeboren bei dieser Gelegenheit zu sprechen, so bitte ich Sie mich am Bahnhof gefälligst zu erwarten und mir dann die Freude zu machen mit mir ein einfaches Diner - am Besten wohl im Hotel Disch - einzunehmen [...]" - Das Hotel Disch stand an der Stelle des heutigen Dischhauses an der Kreuzung Brückenstraße und Herzogstraße in Köln. - Bardeleben war seit 1868 Direktor der Chirurgischen Klinik der Charité und verschafft der antiseptischen Wundbehandlung Geltung.‎

Référence libraire : 58186

‎Delibes, Leo, Komponist (1836-1891)‎

‎Eigenh. beschriftete Visitenkarte mit U. (Paraphe).‎

‎o.J. Paris, ohne Jahr, 6 x 10 cm. 1 Seite..‎

‎Wegen Übersendung von Orchesternoten mit der Bitte um Durchsicht.‎

Référence libraire : 55230

‎Altenberg, Peter, Schriftsteller (1859-1919)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort [Wien,, Frühjahr 1902], 8° (17,5 x 11 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Mäzen und Möbelfabrikanten Max Schmidt (1861-1935): "[...] Sie können es sich gar nicht vorstellen, wie glücklich mich Ihre liebevolle Aufmerksamkeit gemacht hat. Ich wollte Ihnen vor einiger Zeit schreiben: 'Max Schmidt, ich liebe Sie noch immer!' Jetzt muß ich dazu wol einige Zeit warten, sonst würde es dumm aussehen oder eigentümlich. Aber dann schreibe ich es. Wenn ich denke, ein paar gelbe Schuhe und 2 färbige Hemden und ein Schattenspender - - - also eine ganze Sommerausstattung für 1902! Ich danke Ihnen von ganzem Herzen [...]"‎

Référence libraire : 55910

‎Autorenexemplar - SPRINGER Axel‎

‎Von Berlin aus gesehen. Zeugnisse eines engagierten Deutschen. Nachwort von Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg. Herausgegeben von Hans Wallenburg. * Die ersten drei Seiten mit Handschrift des Verlegers Heinrich Seewald an Axel Springer: ".... Mit diesen Worten von Matthias Claudius übergebe ich Ihnen, lieber Axel Springer, dieses erste Exemplar Ihres von mir erwartungsvoll begrüßten ersten Buches... ich bin dankbar, daran beteiligt zu sein als Ihr Verlege Heinrich Seewald Berlin, am 16. November 1971".‎

‎Stuttgart. Seewald Verlag. Erste Auflage 1971. 299 Seiten u. zahlreiche Bilderseiten auf Kunstdruckpapier. Original-Leinwand-Exemplar und ill. Schutzumschlag. (Etwas gebräunt). 24x16 cm‎

‎* Heinrich Seewald (* 10. Juni 1918 in Kassel; ? 28. Oktober 1999 in Stuttgart) war ein deutscher Historiker und Verleger. Seewald wuchs in Soest auf. Er studierte Geschichte, Philosophie, Literaturwissenschaften und Klassische Philologie und promovierte 1949. Danach war er als Lektor in einem Verlag tätig. 1956 gründete er in Stuttgart den Seewald Verlag und publizierte als einer der ersten Verleger in der Bundesrepublik zeitgeschichtliche Bücher. Politiker wie Franz Josef Strauß, Erhard Eppler und Helmut Schmidt veröffentlichten bei ihm ihre Erinnerungen und Visionen. Daneben brachte er hochkarätige Weinbücher heraus, die zu Bestsellern wurden. 1983 wurde sein Verlag in das Unternehmen des Bielefelder Zeitungsverlegers Carl-Wilhelm Busse eingegliedert und unter dem Namen Busse-Seewald fortgeführt. (Quelle Wikipedia) --- Axel Cäsar Springer (* 2. Mai 1912 in Altona bei Hamburg; ? 22. September 1985 in West-Berlin) war ein deutscher Zeitungsverleger sowie Gründer und Inhaber der heutigen Axel Springer SE. Wegen der Machtfülle des Konzerns sowie der Art und Weise, wie Springer diese gebrauchte, gehört er zu den umstrittensten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte. (Quelle Wikipedia)‎

Référence libraire : 77513

‎Sarasate, Pablo de, Violinist (1844-1908)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Pablo de Sarasate".‎

‎o.J. Berlin, 10. XII. 1876, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn in Schwerin, möglicherweise den Hofkapellmeister Georg Alois Schmitt (1827-1902): "[...] Je vous enverrai dans deux jours une Photographie du l'Original, mais je ne puis attendre jusque là pour vous dire le bon souvenir que j'ai gardé du Schwerin, des aimables personnes que j'y ai connues [...]" Er sei bei sehr Hofe gut aufgenommen worden und habe sich gefreut, den Geiger Castillan kennenzulernen. Sodann über einen Orden und ein Porträtgemälde. - Interessanter Brief. - Beilage: Lithographiertes Brieffaksimile, dat. 14. IV. 1877: Empfehlungsbrief für den Dresdener Klavierbauer Emil Ascherberg (1839-1904).‎

Référence libraire : 58086

‎Wagner, Winifred, Festspielleiterin (1897-1980)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Siegfried und Winifred Wagner".‎

‎o.J. Dresden, Europäischer Hof, ohne Jahr, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt. Hotelpapier. Bleistift.‎

‎"Verehrtester; das schöne Wetter und ein Brummschädel durch den entsetzlichen Rauch von gestern abend sind ein Hindernis, Ihrer freundlichen Aufforderung heute folge zu leisten [...]"‎

Référence libraire : 58083

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