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‎Schmoll von Eisenwerth, Maler, Grafiker und Glaskünstler (1879-1948)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. sowie eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Osternberg bei Braunau und Stuttgart, 8. IV. und 28. VI. 1924, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten. Gelocht.‎

‎An einen Galeristen in Stuttgart. - I. "[...] Ich bitte Sie, mir zu schreiben, wann die besprochene Ausstellung beginnen soll und wann wir mit der Einrichtung beginnen müssen. Da ich hier sehr viel zu tun habe und im Übrigen erst zwischen 6. und 10. Mai in Stuttgart sein müßte, so wäre mir am liebsten, wenn meine Ausstellung möglichst weit in den Mai geschoben werden könnte, damit ich nicht meine Arbeiten und meinen Aufenthalt hier vorzeitig abbrechen müßte. Jedenfalls bitte ich Sie, mir so bald als möglich die erbetenen Zeiten zu schicken, damit ich mich einteilen kann [...]" - II. "[...] anbei folgt mit den an Hollenberg geliehenen Erläuterungen der Artikel, den H. freundlichst prompt geschrieben hat. Ich finde ihn sehr brauchbar und bitte Sie, ihn der Presse zu übergeben [...]" - 1907 wurde Schmoll von Eisenwerth als Professor für "Ornamenten- und Figurenzeichnen, Aquarellieren und dekoratives Entwerfen" an die Technische Hochschule Stuttgart berufen. Von ihm stammt das große Wandgemälde im Historischen Lesesaal des Bonatzbaus der Universitätsbibliothek Tübingen.‎

Referenz des Buchhändlers : 50043

‎Schiphorst, Conrad, Theologe (1757-1833)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Göttingen, 21. IX. 1780, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎Mit einem Persius-Zitat. - Conrad Schiphorst stammte aus Bremen und war später Superintendent und Propst des bremischen Kirchenkreises zu Daverde. - Am Unterrand Eintragung des Stammbuchhalters Daniel Schütte, rückseitig Beitrag des F. von Dincklage.‎

Referenz des Buchhändlers : 50852

‎Schlaf, Johannes, Schriftsteller (1862-1941)‎

‎Eigenh. Widmungsblatt mit U.‎

‎o.J. Weimar, Juni 1923, 8°. 1 Seite.‎

‎"S. / l. Herrn Rudolf Borch mit herzlichstem Gruss | Johannes Schlaf | Weimar Juni 1923". - Der Pädagoge und Literaturhistoriker Rudolf Borch (1891-1949), ein Freund Georg Kerschensteiners, hatte 1922 das "Johannes Schlaf Buch" herausgegeben.‎

Referenz des Buchhändlers : 46853

‎Schmid, Hermann von, Schriftsteller (1815-1880)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Baden bei Wien, 28. VIII. 1877, 8°. 2 Seiten.‎

‎An einen Theatermann: "[...] Nehmen Sie meinen besten Dank für die gütige Mittheilung über das Ergebniß der Afführung von Rose und Distel so wie insbesondere dafür, daß Sie das Stück überhaupt zur Aufführung brachten. Die 'achtungsvolle Aufnahme' ist zwar immer etwas Bedenkliches und beruht sehr viel auf dem Cromwell den Possart meisterlich gibt und dadurch die vielen Wiederholungen in München möglich macht. Jedenfalls bitte ich sehr - lassen Sie sich nicht abschrecken, auch meines 'Columbus' zu gedenken. Ein Kassenstück gewöhnlicher Art wird auch er nicht sein, aber ein paar gute Häuser wird er machen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 44173

‎Schmerling, Anton von, Politiker und Jurist (1805-1893)‎

‎Eigenh. beschriftete Visistenkarte.‎

‎o.J. Wien, 26. V. 1879 (Poststempel), 6 x 10 cm. Mit eigenh., frankiertem Umschlag.‎

‎An den "Herrn Comandeur des Ordens der eisernen Krone, k. k. General Consul Friedrich Freiherr von Westenholz, Hamburg.": Schmerling "[...] dankt verbindlich für die gütigen Glückwünsche zum Dienst-Jubiläum."‎

Referenz des Buchhändlers : 44174

‎Schlaf, Johannes, Schriftsteller (1862-1941)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Weimar, 27. V. 1927, 4°. 1 Seite. Doppelblatt. Mit Umschlag.‎

‎An die Salonière Eva von Below in der Weimarer Elisabethstrasse mit der Subskriptionseinladung zu seinem Buch "Kosmos und kosmischer Umlauf. Die geozentrische Lösung des kosmischen Problems", das Ende August oder Anfang September erscheinen soll.‎

Referenz des Buchhändlers : 44176

‎Schlüter, Herbert, Schriftsteller (1906-2004)‎

‎Eigenh. Manuskript mit Widmung und U. sowie masch. Begleitbrief mit U.‎

‎o.J. München, 23. und 24. V. 1987, Fol. und Gr.-8°. Zus. 2 Seiten.‎

‎Aus der Novelle "Signor Anselmo" aus dem Erzählband "Ein Gartenfest" (1986).‎

Referenz des Buchhändlers : 43286

‎Schmidtbonn, Wilhelm, Schriftsteller (1876-1852)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Norderney, 3. X. 1924, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Curt Elwenspoek über das Manuskript zu seinem Stück "Maruf, der tolle Lügner".‎

Referenz des Buchhändlers : 49969

‎Schirmbeck, Heinrich, Schriftsteller (1915-2005)‎

‎Eigenh. Manuskript mit zweifacher U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Darmstadt, 1976], Fol. 18 Seiten auf 18 Makulaturblättern.‎

‎Vollständiges Manuskript zu seinem Rundfunkessay "Erziehung zur Kreativität", der am 24. Juli 1976 im Süddeutschen Rundfunk ausgestrahlt wurde. - Bibliographie heinrich-schirmbeck.de, Nr. 121.‎

Referenz des Buchhändlers : 47327

‎Schlosser, Friedrich Christoph, Historiker (1776-1861)‎

‎Gedrucktes und eigenh. ausgefülltes "Studien-Zeugnis" mit eigenh. U.‎

‎o.J. Heidelberg, 22. XI. 1843, 4°. 1 Seite.‎

‎Für Franz Walther aus Rastatt über "Französische Revolutionsgeschichte". - 1819 ging Schlosser als Professor für Geschichte an die Universität Heidelberg, wo er eine im Sinne des Liberalismus äußerst wirkungsvolle Tätigkeit entwickelte. - Kleine Löchlein.‎

Referenz des Buchhändlers : 50139

‎Schmid, Ludwig Karl, Historiker (1811-1898)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Tübingen, 5. IV. 1891, 1 Seite. Mt Adresse.‎

‎An Wilhelm Soltau in Zabern mit Dank für eine übersandte Abhandlung und über seinen Rheumatismus. - Schmid unterrichtete nahezu vier Jahrzehnte lang an der Tübinger Realschule. - Bleistift.‎

Referenz des Buchhändlers : 41969

‎Schlagintweit, Theodor (S. White), Kaufmann und Konsul in Manchester (1866-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. London, 6. XII. 1900, Kl.-4°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Verabredung zum Lunch: "[...] Komme soeben von München [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 46313

‎Schmidt, Richard., Indologe (1866-1939)‎

‎Fakire und Fakirtum im alten und modernen Indien Yoga-Lehre und Yoga-Praxis nach den indischen Originalquellen dargestellt. Mit 87 erstmalig veröffentlichten Reproduktionen indischer Original-Aquarelle in fünffarbigem Steindruck und 2 Abbildungen.‎

‎o.J. Berlin, Hermann Barsdorf, 1908, 8°. 2 Bl., V, 1 Bl., 229 Seiten, 2 Bl. Lwd. d. Zt. (Rücken lose).‎

‎Erste Ausgabe. - Yoga-Lehre und Yoga-Praxis nach den indischen Originalquellen. Die sehr schönen Steindruck-Lithographien, nach Aquarellen eines Yogis, stellen die im Text beschriebenen Yoga-Körperstellungen dar. - Titel mit Eintragung.‎

Referenz des Buchhändlers : 49121

‎Schinnerer, Adolf, Maler und Graphiker (1876-1949)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. München, 9. I. 1923, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Bruckmann-Verlag: "[...] Ich denke es ist am besten wir sprechen mündlich über die Sache, das Schreiben kompliziert sie nur [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 40874

‎Schilling, Helmut, Schriftsteller (1906-1984)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (12 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 5. I. 1973, 4°. 1 Seite.‎

‎"Menschliche Fahrt || Jeder ein Segler | Ins Ungewisse. | Fragenden Blick, | Zur sichernden | Küste zurück: | Verloren? [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 41815

‎Schering, Emil, Schriftsteller (1873-1951)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 16. X. 1912, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Zwanzig Jahre 'Zukunft' haben Sie vollendet: das bedeutet eine Lebensleistung, wie sie kein anderer aufzuweisen hat. Sie sind ein Einziger, wie Strindberg in Schweden, Péladan in Frankreich! [...] Sie müssen uns als geistiger Führer erhalten bleiben! Ich habe in diesem Jahre Strindberg verloren und fühle ein Vermissen, das ich nie überwinden werde. Verlassen Sie uns nicht: wir brauchen Sie! Was sollen wir in Deutschland ohne Sie machen? [...]" - Schering übersetzte die Werke Strindbergs ins Deutsche. - Kleine Randschäden.‎

Referenz des Buchhändlers : 43859

‎Schacht, Hjalmar, Bankier und Politiker (1877-1970)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 21. III. 1910, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden mit der "Kopie eines Briefwechsels mit der Anzeigen-Verwaltung der Wochenzeitschrift 'Die Zukunft' zur gefl. Kenntnisnahme [...]" - Beiliegend ein Typoskript-Durchschlag.‎

Referenz des Buchhändlers : 43856

‎Schäffle, Albert, Soziologe (1831-1903)‎

‎Eigenh. beschriftete Visitenkarte.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1899), Qu.-16°. 2 Seiten.‎

‎An Maximilian Harden: "Die neueste Nummer der 'Zukunft' die Sie mir wieder auf freiem Fuße zeigte, gemahnt mich dessen, daß ich Ihnen für Ihr freundliches Lebenszeichen aus Weichselmünde noch Dank schuldig bin [...] Es wäre früher geschehen, wenn ich nicht die Absicht gehabt hätte, Ihnen die ganze Arbeit über den Tarif in fertigem Abdruck zu übersenden [...] Ein Exemplar werde ich Ihnen sofort zugehen lassen. Sie werden zwar mit dem Inhalt nicht einverstanden, davon aber auch nicht überrascht sein; ich habe Ihnen meine in dieser Sache völlig abweichende Meinung nicht verhehlt [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 43857

‎Scheffauer, Hermann George, Schriftsteller (1878-1927)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. "H.G.S.".‎

‎o.J. Ohne Ort, 30. V. 1923, 2 Seiten. Frankatur ausgeschnitten.‎

‎An die österreichische Schriftstellerin, Frauenrechtlerin, Kulturphilosophin, Librettistin, Musikerin und Malerin Rosa Mayreder wegen der Vergabe von Übersetzungsrechten und mit negativen Auskünften über einen Verleger.‎

Referenz des Buchhändlers : 51556

‎Scheffer, Thassilo von, Schriftsteller (1873-1951)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, ca. 1940, Fol. 2 Seiten.‎

‎An eine Dame, die er bittet, sich um seinen Vetter Gerhard von Bülow in Celle zu kümmern, der 86 Jahre alt und fast erblindet sei. Er habe früher viel für den "Kladderadatsch" geschrieben. - Gebräunt.‎

Referenz des Buchhändlers : 47326

‎Schanz, Julius, Schriftsteller (1828-1902)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 2. III. 1857, Gr.-8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Wegen Beiträgen zu einem Taschenbuch von ihm und seiner Frau Pauline (1828-1913). Erwähnt die von ihm gegründeten "Dresdner Nachrichten". - Schanz war Dresdener 48er und später Professor für deutsche Sprache und Literatur in Rom. - Hübscher Brief.‎

Referenz des Buchhändlers : 47325

‎Schallhas, Karl, Maler und Radierer (1767-1797)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Wien, 18. VIII. 1792, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎Quittung über 45 Gulden für die Lieferung einer Kupferplatte und der Vorzeichnung, "den kaunitzischen Garten vorstellend", an die Kunsthandlung Artaria. Vielleicht handelt es sich um eine Vorarbeit zu dem bekannteren Blatt von Janscha-Ziegler.‎

Referenz des Buchhändlers : 50846

‎Scherzer, Karl von, Forschungsreisender und Diplomat (1821-1903)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Oberdöbling, 26. Mai (ohne Jahr), 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"[...] Wir werden uns, - das ganze Kleeblatt - das Vergnügen machen, nächsten Montag d. 29t. Mai Ihrer Einladung zu fo[l]gen und uns um 2 Uhr im herrlichen Lindenhof einfinden [...]" - Scherzer war mit zahlreichen Führern der Revolution 1848 befreundet. Er war nicht nur Österreichs berühmtester Forschungsreisende und wissenschaftlicher Leiter der Novara-Expedition, sondern stand als Liberaler mehrmals wegen seiner Nähe zur Revolution vor dem Kriegsgericht.‎

Referenz des Buchhändlers : 50800

‎Scherer, Georg, Philosoph und Philologe (1828-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 21. IX. 1885, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Absenderstempel.‎

‎An einen Herren wegen eines Vortrags in dessen Verein über "Das deutsche Volkslied", über Terminfragen sowie das Honorar. - Einriss in den Knickfalten, gering gebräunt.‎

Referenz des Buchhändlers : 44177

‎Scheffer, Thassilo von, Schriftsteller (1873-1951)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. München, 1925, Qu.-Gr.-8°. 2 Seiten.‎

‎Entwurf für einen Rundbrief an die Subskribenten der Nomosgesellschaft mit der Bitte, den Jahresbeitrag auf das Postscheckkonto einzuzahlen.‎

Referenz des Buchhändlers : 42998

‎Schaumann, Ruth, Schriftstellerin und bildende Künstlerin (1899-1975)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 14. VI. 1941, 1 Seite.‎

‎Mit Dank, Gruß und Gedenken.‎

Referenz des Buchhändlers : 42997

‎Schanz, Frida, Schriftstellerin (1859-1944)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 19. IV. 1902, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An eine Dame: "[...] Sie meinen es zu gut mit mir! Ich bin die allerungeeignetste Persönlichkeit zu solcher Vertretung! Und anders kann ich nun leider auch jetzt nicht denken. Wirklich [...] für Ihre Sache und in Ihrem, d. h. des Verbandes Interesse ist's besser, Sie sehn von mir ab und erwählen eine Andere an meiner Stelle, die ein Wort mitreden kann und mitreden darf. Es giebt ja so viele Kräftige, Tüchtige unter den schreibenden Frauen und gerade in unserem Bund. Ich bin jetzt ein bisschen müde [...]" - Ab 1891 lebte die Jugendbuchautorin in Berlin, wo sie den Almanach "Junge Mädchen" und das Jahrbuch "Kinderlust" herausgab.‎

Referenz des Buchhändlers : 44179

‎Schäff, Heinrich [d. i. Hermann Zerweck], Schriftsteller und Maler (1862-1937)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hallwangen im Schwarzwald, 20. IV. 1929, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. Kopierstift.‎

‎An den Schriftsteller Engelbert Wittich (1878-1937), dessen Einsendung er für die Zeitschrift "Der Grenzer" (Heimatblatt für den Kreis Freudenstadt) akzeptiert und Wittichs Erlebnisse aus seiner "fahrendenZeit" Schäff auch dem "Schwabenspiegel" empfehlen will.‎

Referenz des Buchhändlers : 42995

‎Saphir, Moritz Gottlieb [zugeschrieben], Schriftsteller (1795-1858)‎

‎Gedichtmanuskript (32 Zeilen) in zeitgenössischer Abschrift.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [Wien 1848], 4°. 2 Seiten.‎

‎"Erlkönig. | Von M. G. Saphir. | Wer schießt noch so spät auf's Volk ohne Wehr? | Es ist ein König mit seinem Heer! | Er hält sein Volk so treu in dem Arm, | Er faßt es so sicher mit seinem Gensd'armes! [...]" - Ob diese Parodie aus der Revolutionszeit wirklich von Saphir stammt, ist nicht sicher; jedenfalls war sie in Handschriften verbreitet und wurde von Georg Brandes in Bd. VI seiner Literaturgeschichte (Die Hauptströmungen der Literatur des neunzehnten Jahrhunderts) des Jungen Deutschland zitiert.‎

Referenz des Buchhändlers : 48276

‎Schäfer, Wilhelm, Schriftsteller (1868-1952)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. sowie Porträtdruck mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Ludwigshafen, 25. III. 1925 bis 18. IV. 1943, Verschied. Formate. Zus. 4 Seiten.‎

‎I. An Otto Deutsch mit Freundschaftsbeteuerungen und Glückwünschen. - II. An eine Dame wegen einer Unterstützungszahlung an Otto von Linde durch die Sektion für Dichtkunst der preußischen Akademie der Dichtkunst.‎

Referenz des Buchhändlers : 42993

‎Scheffer, Thassilo von, Schriftsteller (1873-1951)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. München, 9. X. 1908 und 29. I. 1909, 8°. Zus. 3 Seiten.‎

‎An die Münchner Neuesten Nachrichten. - I. "[...] Ich erlaube mir die höfliche Anfrage ob Sie eine kleine Erzählung 'Der freie Wille' als Feuilleton für die M.N.N. gebrauchen können [...]" - II. "[...] Da ich sehe, dass Sie jetzt unterm Strich eine Rubrik für Bücherbesprechung einzuführen scheinen, wollte ich mir die Frage erlauben, ob Sie mir aus Ihrem Einlauf hier nicht auch Gelegenheit zur Rezension geben würden [...] Mein Gebiet ist alle moderne Belletristik (Romane lieber nicht), Monographien, Kunstgeschichte (besonders Italien) Goethe, Bücher der Verlage Insel, Dieterichs, Müller, Weber, S. Fischer u.s.w. [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 46136

‎Saramango, José, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1922-2010)‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. und Zeitungsartikel mit eigenh. U.‎

‎o.J. (Lanzarote, 27. IV. 2000, Poststempel), Verschiedene Formate. 2 Seiten. In adressiertem Umschlag.‎

‎Saramango erhielt 1998 den Nobelpreis für Literatur.‎

Referenz des Buchhändlers : 50734

‎Schäfer, Wilhelm, Schriftsteller (1868-1952)‎

‎Postkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin-Steglitz, 4. XII. 1916, 1 Seite. Gelocht.‎

‎An Harald von Hoerschelmann mit Korrekturen zu seinem Beitrag über den "Verteidigungskrieg".‎

Referenz des Buchhändlers : 53311

‎Scheffel, Joseph Victor von, Schriftsteller (1826-1886)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Karlsruhe, 19. XII. 1880, Gr.-4°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Durch Kunst Andern Freude bereiten, | ist des Künstlers beste eigene Freude [...]" - Schriftzüge etwas verblaßt, Papier gebräunt. - Rückseitig verblaßte Eintragung der Schriftstellerin Wilhelmine von Hillern.‎

Referenz des Buchhändlers : 48823

‎Schäfer, Karl, Schriftsteller, Heimatdichter des Odenwaldes (1849-1915)‎

‎Eigenh. Gelegenheits-Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 5. III. 1888, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Dem lieben Bräutigam! || O möge Gott beschütten | Mit Rosen Deinen Pfad | Und segnend Deinen Hütten | Sich nahn mit Wunderthat | Daß Dir soll leuchten hell und klar | Der Stern des Glückes immerdar! | O möge Gott beschütten | Mit Rosen deinen Pfad! || Freundlichen Gruß und 'Glück auf!' [...]" - Der angesprochene Bräutigam war Dr. Bernhard Blumenthal (1860-1931), der am 3. VI. 1888 Emma Homburger aus Karlsruhe (1864-?), die einzige Tochter des Karlsruher Medizinalrates Sigmund Homburger (1818-1883) heiratete. - Selten.‎

Referenz des Buchhändlers : 48826

‎Schaper, Christoph von, Jurist (1747/48-1799)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ansbach, 2. V. 1798, 4°. 1 Seite.‎

‎An einen Buchhändler mit Bestellung von Ernst Ferdinand Kleins "Annalen der Gesetzgebung" (1788 ff.) und mit der Bitte um Preisangabe für den kompletten Mylius: "[...] Ich hoffe daß mein Herzog Ferdinand, da der 2. Theil nun erschienen ist, besser abgehen soll. Wenn es einigermaßen möglich ist, so erscheint der dritte Teil auf Michaelis [...]" - Gemeint ist Schapers "Vie militaire du maréchal prince Ferdinand" von Braunschweig-Wolfenbüttel (1721-1792), erschienen in Magdeburg und Nürnberg 1796-98.‎

Referenz des Buchhändlers : 50194

‎Schaumann, Ruth, Schriftstellerin (1899-1975)‎

‎Bildklappkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 15 x 10,5 cm.‎

‎Ihr Gemälde "Christnacht und Ostern sind eins". - Beiliegend ein Gedichteinblattdruck.‎

Referenz des Buchhändlers : 42622

‎Schenkendorf, Max von, Schriftsteller (1783-1817)‎

‎Gedichte.‎

‎o.J. Stuttgart und Tübingen, Cotta, 1815, 8°. 2 Bl., 189 S. Schlichte Pp. d. Zt. mit Rückenschild (bestoßen und beschabt).‎

‎Erste Ausgabe. - Goed. VII, 836, 13. Borst 1229. Fischer 1010. - Vorsatzblatt mit längerer eigenh. Widmung und U. des 17jährigen späteren Kunsthistorikers Franz Theodor Kugler (1808-1858) an seinen Freund, den späteren Historiker Gustav Droysen (1808-1884), dat. 6. VII. 1825: "Wo blüht der Rosengarten? | Wo weilt die süße Maid? | Ich bin ihr aufzuwarten | In Ehren hier bereit. - 'Die Rosen sind gebrochen | Von einem rauhen Wind. | Der Hagen hat erstochen | Das Siegelindenkind!' - Der Nibelungen Hort | Ersteht und glänzet neu [...]" Vorsatzrückseite mit Besitzeintrag K. Droysen. - Seite 27 mit Korrektur. Auf dem hinteren Vorsatzblatt zwei Gedichteintragungen mit Unterschrift "Max von Schenkendorf", beide von unbekannter Hand, möglicherweise aber ebenfalls von Kugler. - Gering fleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 48993

‎Schiemann, Theodor, Historiker (1847-1921)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 21. VII. 1901, 8°. 1 1/2 Seiten. Gelocht.‎

‎An Julius Lohmeyer mit dem Programm für einen Kongreß. - Papierschäden.‎

Referenz des Buchhändlers : 45102

‎Schiff, Gert, Kunsthistoriker (1926-1990)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. New York, N. Y., 20. VII. 1981, Fol. 1 Seite.‎

‎An Fritz Arnold mit Dank für eine Arnim-Ausgabe und der Vorstellung "wie gut der Kellner auch Ihnen gefallen würde."‎

Referenz des Buchhändlers : 48432

‎Scherenberg, Ernst, Schriftsteller (1839-1905)‎

‎Eigenh. beschriftete Visitenkarte.‎

‎o.J. Elberfeld, 12. IV. 1875, Ca. 5 x 9 cm.‎

‎An einen Freund in Stuttgart, dem er den talentvollen Novellisten Ludwig Salomon (1844-1911) empfiehlt. - Der Neffe des Dichters Christian Friedrich Scherenberg besuchte die Berliner Kunstakademie und widmete sich dann der Literatur. Er ließ sich nach 1869 in Elberfeld nieder. - Montagespur mit Buchstabenverlust.‎

Referenz des Buchhändlers : 51879

‎Schaefer, Oda, Schriftstellerin (1900-1988)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 3. III. 1954, Qu.-8°. 2 Seiten. Gelocht.‎

‎An den Verleger Max Niedermayer, wegen seiner Anthologie "Verse der Liebe" (1954): "Ich gestatte den Abdruck meines Gedichts Liebespaar 1945 [...] Ich habe einen neuen Gedichtband zusammengestellt, ca. 53 Gedichte, die Desch nicht herausbringen kann, da er Lyrik augenblicklich nicht mehrverlegt. Hätten Sie Interesse dafür? Ich werde dauernd gefragt, wann wieder Lyrik von mir erscheint, und die Desch-Auflage von 10.000 Stück (allerdings noch RM-Zeit) ist fast ausverkauft. Ich glaube, dass meine Lyrik, durch die ich überall bekannt bin [...] sich auch jetzt noch gut verkaufen würde. Aber ich habe mich bisher um die Unterbringung noch nicht gekümmert [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 51588

‎Schanz-Soyaux, Frida, Schriftstellerin (1859-1944)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (24 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎"Sommerlied zu einer Zeichnung von Ludwig Richter." Gedruckt in "Ludwig Richter. Inniges und Sinniges. Ausgewählte Bilder mit Versen von Frida Schanz" (1921). - Frida Schanz war seit 1905 Redakteurin der Zeitschrift "Daheim" sowie Lektorin des lyrischen Teils von "Velhagen und Klasings Monatsheften". Neben Kinderversen, Jugenderzählungen, Märchen und Novellen schrieb sie Gedichte, Spruchsammlungen und Balladen. - Einriss.‎

Referenz des Buchhändlers : 49548

‎Schanz-Soyaux, Frida, Schriftstellerin (1859-1944)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"Fünf Sprüche" zu je vier Zeilen. - Masch. Transkription liegt bei.‎

Referenz des Buchhändlers : 49549

‎Scherer, Georg, Schriftsteller (1824-1909)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. München, ohne Jahr, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Kommt ein Lichtgedanke Dir, | Laß ihn nicht entschweben [...]" - Scherer trat als Herausgeber und Autor von Kinderliteratur hervor, habilitierte sich 1865 für Literatur- und Kunstgeschichte am Stuttgarter Polytechnikum und wurde dort 1875 Prof. und Bibliothekar an der Kgl. Kunstschule. - Provenienz: Eggert Kat. 107.‎

Referenz des Buchhändlers : 49550

‎Scheidlin, Johann Andreas von, Philologe (1684-1759)‎

‎Eigenh. Brief mit Versen und U. "Johann Andreas a Scheidlin Phil: Stud:".‎

‎o.J. Bad Cannstatt, 27. XII. 1731, 4°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Gönner ("Tres Honoré et Gracieux Patron!) mit einer französischen Gratulation zum Namenstag und zum Neuen Jahr sowie einem neulateinischen Jubelgedicht (26 Zeilen). - Unser Student war vielleicht ein Nachfahre des gleichnamigen Juristen und Augsburger Ratskonsulenten (1643-1715). - Gering fleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 49239

‎Schack, Adolf Friedrich von, Dichter, Übersetzer und Kunstsammler (1815-1894)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 6. VIII. 1869, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An eine Dame: "[...] Mein Bedienter war ausgegangen und die Köchin schlecht unterrichtet. Ich bin erkältet und darf in den nächsten Tagen das Haus nicht verlassen. Doch wünsche ich sehr, Ihnen meine Gemälde-Gallerie zu zeigen, die sich außerordentlich bereichert hat. Sie können zu jeder Stunde kommen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 40540

‎Schaukal, Richard, Schriftsteller (1874-1942)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Bühlerhöhe im Schwarzwald, 31. VIII. 1931, 1 Seite.‎

‎An den Redakteur beim Börsenkurier Emil Factor in Berlin: "[...] Der Brief ist noch am Sonntag abgegangen. Ihnen u. Ihrer Frau viele Grüße auch von der meinigen u. von den Badener Sacks [...]" - Luftbildpostkarte.‎

Referenz des Buchhändlers : 40688

‎Scherenberg, Christian Friedrich, Schriftsteller (1798-1881)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 20. IV. 1855, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An den Verleger Alexander Duncker in Berlin: "[...] ich habe Zahlungen zu machen, die sich nicht länger aufschieben lassen wollen, und so sind sie mir wohl nicht böse, wenn ich Sie um gefällige Übersendung meines Honorars für 'Abukir' [Die Schlacht am Nil, Versepos von 1855] so dringend als ergebenst ersuche [...]" - Scherenberg wurde um 1840 Mitglied des Berliner Künstlerkreises "Tunnel über der Spree". Theodor Fontane würdigte den Dichter, indem er einen Teil seiner Lebenserinnerungen 1884 unter dem Titel "Christian Friedrich Scherenberg und das litterarische Berlin von 1840 bis 1860" erscheinen ließ.‎

Referenz des Buchhändlers : 40547

‎Schellenberg, Ernst Ludwig, Schriftsteller (1883-1964)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Weimar, 16. III. 1909, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Wohl an den Kapellmeister Peter Raabe mit Übersendung eines Gedichtbandes und der Anregung, Verse daraus zu komponieren.‎

Referenz des Buchhändlers : 49867

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