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‎Gansel, Carsten:‎

‎Parlament des Geistes: Literatur zwischen Hoffnung und Repression 1945 - 1961. Carsten Gansel‎

‎Aus dem Vorbesitz des libertären Dokumentaristen Hans-Dieter Heilmann. Einband etwas berieben, bestoßen, Buchschnitt teilweise angeschmutzt, sonst guter Zustand. - War 1947 auf dem I. Kongreß des Deutschen Schriftstellerverbandes noch umstritten, welche Rolle Literatur spielen könnte, was äußere und innere Emigration, was Wahrheit, Freiheit, Humanismus waren, so schien sich der offene Diskurs mit der Gründung von zwei deutschen Staaten auf einem politischen Gleis festzufahren. Das anvisierte «Parlament des Geistes» (Günter Weisenborn) kam nicht zustande und die nachfolgenden Jahre vertieften die Differenzen zwischen den Intellektuellen in Ost und West. Zeitweise herrschte auf Abgrenzung bedachtes Schweigen. In der SBZ/DDR wurden gerade nach 1947 Bemühungen forciert, Autoren in die Kulturpolitik der SED einzubinden. Die anfänglichen Versuche einer straffen Lenkung von oben erhielten eine institutionelle Form. Der Kulturelle Beirat für das Verlagswesen oder das Amt für Literatur funktionierten als Kontroll- und Zensurinstanzen. Auch der 1950 gegründete Schriftstellerverband der DDR nahm lenkende Funktionen zwischen Förderung und Repression wahr. Der Band schildert erstmals anhand der internen Akten diese Entwicklung von 1945 bis zum Bau der Mauer 1961. ------------------ ------------------ INHALT Geleitwort von Herbert Gottwald Vorwort 1. Kindheit, Jugend, Studienzeit 2. Der junge Wissenschaftler 3. Hauptwerke zur Denkformenanalyse 4. Anwendung der Denkformenanalyse auf Lessing und Luther 5. Goethes Denken 6. Politischer Widerstand 7. Im Gefängnis 8. Von Freunden umgeben, von Machthabern geächtet 9. Der Ordinarius wird Student 10. Wieder Professor der Philosophie 11. Sowjetideologischer Zwang gegen die Philosophie, Hans Leisegangs Protest 12. Fristlose Entlassung 13. In Berlin ------------------ Am 10. Mai 1933 flammten in Deutschland die Scheiterhaufen. Bücher wurden verbrannt. Ort der Handlung: die Universitäten - und die Täter Studenten, angefeuert von den Reden hochgestimm- tcr Professoren. Damit begann, symbolträchtig, eine einzigartige Selbstzerstörung des Geistes. Tausende von Schriftstellern, Künstlern und Gelehrten wurden verfemt, verfolgt, ins Exil getrieben. Nicht zuletzt die Universitäten büßten ihre Weltgeltung ein. Dagegen erwiesen sich die Vereinigten Staaten als Arche Noah des Geistes, und sie haben seither eine Führungsposition übernommen. Wie konnte es zu dieser Selbstzerstörung eigentlich kommen? Handelte es sich nur um Begleitumstände der nationalsozialistischen Machtergreifung? Oder war sie tief in der deutschen Geschichte angelegt, in einem abgründigen, immer von der Angst und dem Haß bedrohten Spannungsverhältnis zwischen »Geist« und »Macht«? Und wie weit reichen die Folgen? Betreffen sie uns womöglich noch heute? ------------------ ls die New Yorkerin Helene Hanff Anfang der siebziger Jahre nach London kommt, um ihr Buch 84, Charing Cross Road vorzustellen, geht für sie ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Die Schriftstellerin ist überwältigt von der Weltstadt, die sie nur aus Büchern und aus den Beschreibungen ihres langjährigen Brieffreundes, des Antiquars Frank Doel. kennt. Noch überwältigter ist sie jedoch von ihren englischen Fans. Für einige Wochen wird die unscheinbare, bescheidene New Yorkerin zum gefeierten Star. Zwar tritt sie zuweilen treffsicher in die unterschiedlichsten Fettnäpfe, macht mit ihrem unvergleichlichen Charme aber alles wieder wett. Im Land von Shakespeare, Dickens, John Donne und anderen ihrer geliebten Literaten wird sie wenn auch nur vorübergehend - zur Herzogin geadelt. Hanflfs scharfsinniges und selbstironisches Tagebuch ist eine hinreißende Liebeserklärung an London und Englands brillante Köpfe. ------------------ In einem südamerikanischen Staat werden auf den Führer der Lilahemden, Martinez Llalado, aus nächster Nähe mehrere Schüsse abgegeben. Die durch Skandale und Bestechungsaffären politisch angespannte Lage spitzt sich nach dem Attentat dramatisch zu, die Lilahemden (die mit den Braunhemden größte Ähnlichkeit haben) sammeln sich zum Marsch auf die Hauptstadt. Sozialisten und Republikaner, die sich in der Vergangenheit lieber wechselseitig behinderten, als gemeinsam gegen den «Führer- und seine Mordkommandos vorzugehen, bleiben angesichts der Putschgefahr untätig, das Parlament ist schockiert und will gegen die Linken vorgehen, um den Zorn der Lilahemden zu besänftigen und so die Demokratie zu retten .. Der Blick, den Mehring in der Nacht des Tyrannen auf die heruntergekommene Republik und die aufsteigende «Bewegung der Lilahemden- wirft, ist überaus komplex und für den, der die politischen Kräfte des Jahres 1933 nur in Faschisten und Antifaschisten einzuteilen weiß, sogar verwirrend: es gibt bei Mehring keine »gerechte« Seite, der Konflikt läßt sich nicht schwarz-weiß malen. Die Nacht des Tyrannen ist zu lesen nicht nur als Parabel auf den Aufstieg der nationalsozialistischen Bewegung und die Unfähigkeit der Linken zum Widerstand, sondern auch als kritische Auseinandersetzung eines libertären Anarchisten mit zwei Ideologien, die in der politischen Praxis fast immer dasselbe Ergebnis haben: die Unfreiheit des Menschen. ISBN 9783861630678‎

‎Gay, Peter und Sigmund Freud (u.a.):‎

‎Freud, Jews and other Germans. Masters and Victims in Modernist Culture.‎

‎Gutes Exemplar; Umschlag stw. leicht berieben. - EA. - Englisch. - ... Freud, Jews and other Germans ranges widely over German Culture from the beginning of Imperial Germany in 1871 to Weimar Germany in the 1920s. Much of the book is concerned in some significant measure with the role of Jews in German culture and the role of the modernist spirit in this culture. In Freud these two factors are brilliantly combined, and Gay illuminating analysis reveals fascinating aspects of Freud's career. … (Verlagstext) // INHALT : INTRODUCTION: German Questions --- On the German Trauma; German Boundaries; Germans Among the Moderns --- SIGMUND FREUD: --- A German and His Discontents --- Candor and Concealment; A Partiality for the Prehistoric; Style of a Scientist; The Bourgeois as Revolutionary; The Pleasures of Truth --- ENCOUNTER WITH MODERNISM: German Jews in Wilhelminian Culture --- The Struggle for Credibility; The Invasion of Culture; The Conquest of Literature; The Jewish Presence --- THE BERLIN-JEWISH SPIRIT: --- A Dogma in Search of Some Doubts --- The Domain of the Jews; An Intermittent Civil War --- HERMANN LEVI: --- A Study in Service and Self-Hatred --- An Anatomy of Self-Hatred; A Life of Service --- AIMEZ-VOUS BRAHMS? --- On Polarities in Modernism --- The DifEcult Epigone; The Cerebral Sentimentalist; The Alienated Conformist --- FOR BECKMESSER: --- Eduard Hanslick, Victim and Prophet --- A New Age of Criticism; A Plea for Beckmesser; A World of Pure Beauty --- INDEX. ISBN 0195022580‎

‎Gedye, G. E. R.:‎

‎Die Revolver-Republik. Frankreichs Werben um den Rhein. Mit 25 Photographien. Ins Deutsche übers. von Hans Carduck.‎

‎Gutes Ex.; Gebrauchs- und Lagerspuren; Seiten stw. gering fleckig; Vorwort mit Textmarker; Vorsatz mit aufgeklebtem Zeitungsausschnitt. - INHALT : Die Waffen stehen still ---- Ein mißglücktes Komplott ---- Wie ein Vertrag verdreht wurde ---- Der Sturm bricht los ---- In der Umklammerung ---- "Im Namen der Sicherheit" ---- Krieg im Frieden ---- "Roter Sonntag" ---- Die letzten Striche ---- Die Abwicklung ---- Von Desperados beherrscht ---- "Kehrt! Marsch!" in Aachen ---- "Dann, Hände, sprecht für mich!" ---- Reinigende Flammen ---- Die Liquidation. / ILLUSTRATIONEN : Die britische Wacht am Rhein Titelbild -- Der Einmarsch eines schottischen Bataillons in Köln -- Die deutsche Armee auf dem Rückzuge durch Köln vor Ankunft der Briten, Dezember 1918 -- Kölner Kinder ziehen Geschützprotzen aus dem Bereich des britischen Vormarsches, nachdem die Gäule tot hingestürzt waren -- Mr Julian Piggot, Britischer Kommissar in Köln, mit Oberst McLachlan G S , dem Verfasser und Sir Samuel Hoare auf dem britischen Flugplatz in Köln -- Paul Tirard, der französische Oberkommissar -- Französische Soldaten versperren am Essener Bahnhof den Weg -- Französische Tanks auf einer "Strafexpedition" in Bochum -- Trümmerhaufen an der Ruhr -- Der Zusammenstoß bei Friemersheim -- Die Krupp-Tragödie Die Beisegung der von den Franzosen getöteten Arbeiter -- Das Nachspiel Krupp v Bohlen, der Freund des Kaisers, vor dem französischen Kriegsgericht, das 15 Jahre Gefängnis gegen ihn verhängte -- Drei "revolverrepublikanische Führer" - Smeets, Matthes und Dorten.‎

‎Genger, Angela (Hg.):‎

‎Durch unsere Herzen ziehen die Jahrtausende: Briefe von Anna und Salomon Samuel, 1933 - 1942.‎

‎Schutzumschlag leicht berieben und mit kleineren Flecken, Bleistifteintrag auf Vorsatz, sonst gut und sauber. - Im Jahre 1932 zogen Anna und Salomon Samuel, Essens Erster Rabbiner seit 1894, nach Berlin. An ihre Freundin Else Schubert- Christaller schrieben sie regelmäßig. Sie wurde ihr wichtigster nicht jüdischer Gesprächspartner in den Jahren zunehmender Verfolgung, Isolierung und, nach dem Weggang von Freunden, Bekannten und nächsten Angehörigen, unendlicher Vereinsamung. Diese Auswahl aus einem in sich geschlossenen Bestand von 500 Briefen eines der liberal-jüdischen Bewegung angehörenden Rabbiners und seiner Frau gibt auf erschütternde Weise den Blick frei auf das »innere Geschehen«, die Verarbeitung nationalsozialistischer Judenpolitik durch zwei Betroffene. Beide sind stark geprägt von bürgerlicher Bildung des 19. Jahrhunderts, Freunde und Verwandte gehören zur geistigen und religiösen Elite des deutschen Judentums, z. B. Anna Samuels Bruder Salomo Friedlaender, d. i. Mynona: Als Friedlaender Philosoph in der Nachfolge Kants, als Mynona Schriftsteller frecher und skurriler Satiren; oder Salomon Samuels Bruder Ernst, als Anselm Ruest im literarischen Berlin seit Anfang des Jahrhunderts bis zur Emigration nach Paris 1933 wohlbekannt. Die Briefe sind ein ungewöhnliches Zeugnis einer geistigen und persönlichen Freundschaft zwischen Juden und Nichtjuden, in einer Zeit sich festigend, in der jegliche Beziehung dieser Art unterbunden werden sollte. Während die Zurückbleibenden ins Ausland sehr verschlüsselt zu schreiben pflegten, einmal der Zensur wegen, die sie wegen »Greuelpropaganda« belangen konnte, zum anderen aber auch, um die Angehörigen - oft waren es die Kinder - nicht zu belasten, werden hier die Dinge in einer Weise geschildert und betrachtet, die zeigt, daß sich weder der Rabbiner noch seine Frau irgendwelchen Illusionen über den Charakter des faschistischen Systems hingaben. Zwei Monate nach ihrer Deportation nach Theresienstadt sind beide Briefschreiber tot. Aus dem Gesamt der Briefe wurden etwas mehr als die Hälfte für die Edition ausgewählt, z. T. gekürzt, in der Schreibung modernisiert, mit Anmerkungen, einem Namensverzeichnis, einem Glossar und, zum besseren Verständnis, mit einer Einleitung versehen. Salomon Samuel (1867-1942) studierte in Breslau und Berlin Philosophie, arabische Sprachen und Geschichte und promovierte in Halle zum Dr. phil. In Berlin absolvierte er die Ausbildung zum Rabbiner. Anna Samuel (1874-1942), aus einer bedeutenden jüdischen Familie Posens stammend, hat Malerei studiert. Salomon Samuel war von 1894 an Erster Rabbiner der Stadt Essen, 1932 siedelte er mit seiner Frau nach Berlin über, 1942 wurden beide nach Theresienstadt deportiert. Sie überlebten den Transport nur um wenige Wochen. Am 10. Oktober 1942 starb Anna, am 14. Oktober Salomon Samuel. ISBN 9783491722033‎

‎Gerzen, Julia:‎

‎Das Recht der Gesellschafter-Fremdkapitalfinanzierung: Rechtsvergleichende Analyse der Behandlung von Gesellschafterdarlehen vor und in der Insolvenz der GmbH nach deutschem und russischem Recht. Freie Universität Berlin. Institut für Deutsches und Europäisches Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Regulierungsrecht: Veröffentlichungen des Instituts für Deutsches und Europäisches Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Regulierungsrecht der Freien Universität Berlin ; Bd. 46‎

‎Einband an Ecken minimal bestoßen, Schnitt teilweise leicht angeschmutzt, sonst sehr guter Zustand. - Mit dem Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) hat der Gesetzgeber das Recht der Gesellschafterdarlehen und darlehensähnücher Fremdfinanzierung neu geregelt und ausschließlich in das Insolvenz- und Anfechtungsrecht verlagert, um so die zu komplex gewordene Materie des Eigenkapitalersatzrechts zu vereinfachen. Die Studie untersucht, wie sich die Neuregelungen und die Folgen für die Unternehmensfinanzierung und die Sanierungsmöglichkeiten der Gesellschafter auswirken, insbesondere werden der generelle und rechlsformneutrale Nachrang sämtlicher Gesellschafterdarlehen in der Insolvenz sowie die Ausnahmetatbestände des Kleinbeteiligungs- und Sanierungsprivitegs erläutert. Es wird der Frage nachgegangen, wie die Gewährung von Gesellschafterdarlehen nach Stellung des Insolvenzantrages rechtlich zu beurteilen ist. Daneben zeigt die Arbeit die Ausstattung der Gesellschaften mit Fremdkapital in Russland auf. Eine detaillierte Darstellung des Insolvenz Verfahrens und dessen Auswirkungen auf die Finanzierungsleistungen der Gesellschafter in Russland gibt Aufschluss darüber, welche Gemeinsamkeiten die deutsche und die russische Rechtsordnung miteinander verbinden. ISBN 9783631654842‎

‎Giesebrecht, Wilhelm von:‎

‎( 6 BÄNDE ) Geschichte des deutschen Kaisertums. 1. Gründung des Kaisertums. 2. Blüte des Kaisertums. 3. Das Kaisertum im Kampf mit dem Papsttum. 4. Heinrich V bis Konrad III. 5. Die Zeit Kaiser Friedrich Barbarossas. 6. Friedrich Barbarossa und sein Ende.‎

‎Guter Zustand. -- 6 BÄNDE. - Wilhelm von Giesebrechts romantisch gefärbte Schilderung der deutschen Kaiserzeit des Mittelalters bis zum Ende Kaiser Barbarossas ist als Dokument seiner Zeit zu verstehen. Es liegt in sechs Bänden vor. // Friedrich Wilhelm Benjamin Giesebrecht, ab 1865 von Giesebrecht (* 5. März 1814 in Berlin; † 18. Dezember 1889 in München) war ein deutscher Historiker. ... Als erste selbständige Arbeit erschien die Wiederherstellung der verlorenen, aber in einer großen Anzahl Stellen der übrigen mittelalterlichen Geschichtsschreiber bruchstückweise vorhandenen "Jahrbücher des Klosters Altaich" (Annales Altahenses). Die Wiederauffindung der Altaicher Annalen im Jahre 1870 in dem Nachlass des Johannes Aventinus durch Freiherrn Edmund von Oefele ("Mon. Germ., Script.", XX, 772 ff.; übersetzt von Weiland, Berlin 1871) bestätigte Giesebrechts Rekonstruktion. Inzwischen war er zum Oberlehrer des Joachimsthalschen Gymnasiums ernannt worden. Als Früchte eines längeren Aufenthalts in Italien erschienen die Abhandlung "De litterarum studio apud Italos medii aevi" (Berlin 1845) und mehrere gründliche Aufsätze über die Echtheit und Glaubwürdigkeit der mittelalterlichen Lebensbeschreibungen der Päpste. Eine Übersetzung der fränkischen Geschichte des Bischofs Gregor von Tours lieferte er 1851. Ab 1855 wirkte Giesebrecht im Gelehrtenausschuss des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg für das Fach: Kaiser- und Reichsgeschichte vom 10. bis 13. Jahrhundert. Nach mehr als 20-jährigen Vorarbeiten schritt er an die Ausarbeitung seines Hauptwerkes, der "Geschichte der deutschen Kaiserzeit" (Braunschweig 1855 ff), die mit dem 1880 erschienenen 5. Band bis zum Jahr 1164 gelangt war, während die zwei ersten Bände bereits die 5. Auflage erlebt hatten. Vor allem der erste, 1855 erschienene Band fand durch seine publikumswirksame Erzählweise und durch gründliche Forschung allgemeinen Beifall. Auch die weiteren Bände zeichnen sich durch gewissenhafte Analyse der Quellen und geistvolle Charakteristiken aus … (wiki)‎

‎Göring, Carin und Fanny Wilamowitz-Moellendorff:‎

‎Carin Göring. Von Fanny Gräfin von Wilamowitz-Moellendorff. Mit einem Nachwort v. Martin H. Sommerfeldt.‎

‎Gutes Ex.; Vorsatz mit priv. Widmung und hs. Besitzvermerk; Seiten stw. minimal fleckig. - In Frakturschrift. - Carin Axelina Hulda Göring, geborene Freiin Fock, geschiedene Freifrau von Kantzow (* 21. Oktober 1888 in Stockholm; † 17. Oktober 1931 ebenda), war die erste Ehefrau von Hermann Göring. ... Carin von Kantzow und der vier Jahre jüngere Göring verliebten sich ineinander und schon wenige Monate später reisten sie nach München, wo Carin Görings Mutter vorgestellt wurde. Franziska Göring kritisierte ihren Sohn wegen seines Ehebruchs und verlangte von ihm, die Beziehung zu beenden. Sie hatte selbst jahrelang eine Dreiecksbeziehung mit ihrem Ehemann und einem Liebhaber geführt. Die Liebesbeziehung zwischen Carin von Kantzow und Göring hielt; im Dezember 1922 wurde Carin von ihrem Mann geschieden und schon im darauffolgenden Monat (am 3. Januar 1923) mit Göring getraut. Ihr Sohn Thomas von Kantzow blieb in Schweden zurück. Mit finanzieller Hilfe von Carins früherem Mann bezogen die Görings eine kleine Villa in einem Münchener Vorort, im Grünen gelegen, da Carin Göring unter Angina Pectoris, Asthma und Rheuma litt, was ihr keine längeren Aufenthalte in der Stadt erlaubte. Zur Schonung seiner früheren Frau bezahlte Niels von Kantzow sogar ein Auto einschließlich Chauffeur. Bald darauf lernte Göring Adolf Hitler kennen und damit begann das Engagement des Ehepaares Göring für Hitler und die NSDAP - auch nach dem Hitler-Ludendorff-Putsch von 1923, der zu einem Verbot der NSDAP geführt hatte. Carin Göring schwärmte von Hitler als "Genie voller Liebe zur Wahrheit" und bezeichnete ihn als "ritterlich" und als den Einzigen, auf den sie alle Hoffnung setze. … (wiki)‎

‎Goerne, Adalbert von:‎

‎Kampf auf den Meeren. Bedeutung, Waffen und Einsatz der Seestreitkräfte. ... Hrsg. im Auftrage des Deutschen Seegeltungswerkes.‎

‎Gut erhaltenes Exemplar; Seiten minimal nachgedunkelt; hinteres Vorsatz gering fleckig. - Vorwort: "Konteradmiral Busse". - INHALT : Was sind Seestreitkräfte und welche Bedeutung haben sie für Schutz, Ansehen und Macht eines Staates ? ----- Die Waffen der Kriegsschiffe - Arten, Aufstellung und Einbau, Einsatz und Wirkung. ----- Das Flugzeug als Ergänzungsmittel im Seekriege ----- Weitere Waffen im Seekriege. ----- Vom Einsatz der deutschen Seestreitkräfte im Großdeutschen Freiheitskampf. ----- Kampf im Pazifik.‎

‎Graevenitz, Fritz von:‎

‎Bildhauerei in Sonne und Wind. Erfahrungen und Empfindungen bei der Ausführung der vier Evangelistensymbole am Turm der Tübinger Stiftskirche.‎

‎Gutes Exemplar; Einband stw. minimal berieben. - In Frakturschrift. - Vorwort von Martin Land. - ILLUSTRATIONEN : Im ersten Morgenstrahl; Löwe und Engel im Steinbruch; Bei der Arbeit am Löwen; Arbeitsstadien des Engels; Arbeitsstadien des Löwen; Die Mähne im schwersten Stadium; Der Löwe über dem Albrand; Der Adler von unten; Der Stier vom Westen; Der Tag entschwindet / u.a. --- Fritz von Graevenitz (* 16. Mai 1892 in Stuttgart; † 6. Juni 1959 in Gerlingen) war ein deutscher Maler, Bildhauer und Hochschullehrer. ... 1937 wurde Graevenitz als Lehrer für Bildhauerei an die Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste berufen und ein Jahr darauf folgte seine Ernennung zum Direktor. Graevenitz wurde von den Nationalsozialisten als Künstler propagiert und war mehrfach auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen im Münchner Haus der Kunst vertreten, wie 1940 mit einem Bronze-Jüngling und 1943 mit einer "Jungfrau" aus Zink. Die Wiener Ausstellung Junge Kunst im Deutschen Reich im Jahr 1943 zeigte fünf seiner Werke, darunter eine Porträtbüste von Christian Mergenthaler. ... In der Endphase des Zweiten Weltkriegs nahm ihn Hitler im August 1944 in die Gottbegnadeten-Liste der wichtigsten bildenden Künstler auf, was ihn vor dem Kriegsdienst bewahrte. … (wiki) / Die Stiftskirche zu St. Georg in Tübingen wurde in ihrer heutigen Form von 1470 bis 1490 unter Graf Eberhard im Bart aufgrund der Übersiedlung des Chorherrnstiftes von Sindelfingen und der Gründung der Eberhard Karls Universität Tübingen erbaut. Als Baumeister der spätgotischen Hallenkirche gelten Peter von Koblenz und Hans Augsteindreyer. Sie ist die Pfarrkirche der Evangelischen Stiftskirchengemeinde Tübingen und Dekanatskirche im Kirchenbezirk Tübingen. ... (wiki)‎

‎Grisebach, Agnes-Marie:‎

‎Frauen im Korsett : zwei ledige Bürgertöchter im 19. Jahrhundert.‎

‎Gutes Exemplar; der illustr. Umschlag stw. berieben; geringe Lagerspuren. - Vorsatz von Agnes-Marie Grisebach SIGNIERT. - Louise Grisebach und Amalie Hassenpflug waren zwei begabte, leidenschaftlich veranlagte Frauen aus bürgerlichem Kreis, in dem Persönlichkeiten wie die Brüder Grimm und Clemens Brentano verkehrten. Doch sie lebten in einer Gesellschaft, die weiblichen Verstand als ebenso anstößig empfand wie weibliche Sinnlichkeit. Denn "im unverdorbenen Weib wohnt kein Geschlechtstrieb, sondern nur Liebe, und diese Liebe ist der Naturtrieb des Weibes, einen Mann zu befriedigen", wie Fichte damals schrieb. In der bewegenden Biographie dieser beiden Bürgertöchter entwirft Agnes-Marie Grisebach ein Bild vom Frauenschicksal im 19. Jahrhundert, und sie schildert dabei farbig und mit Detailkenntnis das ganz alltägliche Leben dieser Zeit. Man begegnet dabei auch Annette von Droste-Hülshoff, Amalies Freundin, die nach einem Wort der Anerkennung aus männlichem Munde lechzt, und empfindet die ganze Tragik dieser großen Schriftstellerin, die ihr Leben lang für einen winzigen, sogenannten Fehltritt" zu büßen hatte. (Verlagstext) / INHALT : ERSTER TEIL - Louise Grisebach - ihr Leben bis 1846 - Juli 1823 im Hause Grisebach - Louises Kindheit (1823 bis 1837) - Louise und die Sünder - Strafen Gottes - Im Armenverein - ZWEITER TEIL - Amalie Hassenpflug - ihr Leben bis 1846 - Amalies Kindheit (1800 bis 1813) - Die Freundschaft mit Clemens Brentano - Amalie und die Droste - Tante Male, die Schwester des Ministers - Malchen und Veronika - Die Freundin Margarethe Verflassen - DRITTER TEIL - Die "Rosensteiner" oder Die große Liebe (1846/47) - Ein ungewöhnlicher Briefwechsel - Die Unheiligen - Hermann und Louise: Verlangen und Entsagung - Düstere Aussichten: Das Schicksal der alten Jungfer - Das Gegenbild: Theodore - Abschied von Lüne - (u.a.) ISBN 9783421050106‎

‎Grunenberg, Antonia:‎

‎Die Lust an der Schuld : von der Macht der Vergangenheit über die Gegenwart.‎

‎Second-hand aber noch original folienverpackt, daher neuwertig. Vorwort 7 Einleitung: Das deutsche Dilemma 13 I. Der Schuld-Komplex 33 Erinnern, Vergessen und politische Verantwortung II. Der unterirdische Zivilisationsbrand 70 Über das Erbe des Großen Krieges III. Die Moral, die aus der Hölle kommt 105 Vom Umgang mit der Schuld in Ost und West IV. Vichy oder Das Gedächtnis Europas 163 Das Vermächtnis der Geschichte und die Schwierigkeit, es anzunehmen V. Die Lust an der Schuld oder die Lust an der Demokratie 196 Wider die Macht der Geschichte über die Politik Danksagung 224 ISBN 9783871343896‎

‎Guse, Martin (u.a.):‎

‎"Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben". Eine Ausstellung zu den Jugend-Konzentrationslagern Moringen und Uckermark. 1940-1945.‎

‎Gutes Exemplar; Einband stärker berieben; stw. gering beschabt. - Das KZ Moringen war ein Konzentrationslager im niedersächsischen Moringen im Landkreis Northeim. Es war in einem Gebäude untergebracht, das 1732 als Waisenhaus errichtet wurde und seit 1866 als Landeswerkhaus diente. Dies war eines von über 50 Arbeitshäusern, die seit dem 19. Jahrhundert im Deutschen Reich bestanden. Das KZ diente nacheinander der Inhaftierung von Männern, Frauen und Jugendlichen. Vom Juni 1940 bis zur Befreiung im April 1945 diente ein Teil des Moringer Werkhauses unter der euphemistischen Bezeichnung "Jugendschutzlager" als Jugendkonzentrationslager für Jugendliche und junge Männer im Alter von 13 bis 22 Jahren und war dem Reichssicherheitshauptamt, Amt V (Reichskriminalpolizeiamt), Referat V A 3 unter Regierungs- und Kriminalrätin Friederike Wieking unterstellt. Ihre Taten werden derzeit im Rahmen der Forschung untersucht. … (wiki) // … Katalog und Ausstellung thematisieren die unbekannten Lebenswege und Schicksale von jugendlichen Häftlingen zweier "vergessener Lager". Bis in die 80er Jahre ist weitgehend unbeachtet geblieben, daß der SS- und Polizeiapparat des nationalsozialistischen Deutschland sogenannte "polizeiliche Jugendschutzlager" in Moringen und Uckermark als spezielle Konzentrationslager für Jungen und Mädchen im Alter von circa 10 bis 25 Jahren eingerichtet hatte. Der nach 1945 in beiden deutschen Staaten einsetzende Prozeß der Verdrängung, des Verschweigens und der Verharmlosung hinsichtlich der Bedeutung dieser Lager ließ die ehemaligen Häftlinge zu vergessenen Opfern des SS-Staates werden. Um dieses Vergessen "aufzubrechen", wurde diese Aussstellung konzipiert und erarbeitet. In fünf Abschnitte untergliedert, wird das Erleben der ehemals jugendlichen Häftlinge nachgezeichnet - eingebettet in die "große Geschichte". Dieser "Blick von unten" läßt persönliche Motive und Handlungsweisen der betroffenen Mädchen und Jungen erkennen, zeigt ihre Sorgen und Nöte sowie die oft schwierigen Bedingungen des Aufwachsens in problematischen Elternhäusern. Er zeigt in ihren Lebenswegen aber auch den schmalen Grat zwischen Anpassung und Widerwillen, zwischen angstvoller Unterordnung und Widersprich, zwischen Gehorsam und Rebellion. … (aus d. Vorwort v. Martin Guse) // INHALT : Vorbemerkung. ----- Jugend im Nationalsozialismus - ein Überblick ----- Errichtung und Scheinlegitimierung der Jugendkonzentrationslager. ----- Der Weg ins Jugend-KZ: Biographische Skizzen zu ehemaligen Häftlingen. ----- TERROR, ZWANGSARBEIT, SELEKTION UND TOD - Die Haft im Jugend-KZ. ----- 1945 bis heute - Jahrzehnte der Mißachtung und des Verdrängens. ----- Literaturhinweise, Foto- und Dokumentennachweis ----- Danksagung.‎

‎Hall, Edward Twitchell and Mildred Reed Hall:‎

‎Understanding cultural differences : [Germans, French and Americans].‎

‎sehr guter Zustand / very good condition - Human resource management, at home and abroad, means assisting the corporation's most valuable asset - its people - to function effectively. Edward T. and Mildred Reed Hall contribute to this effort by explaining the cultural context in which corporations in Germany, France and the United States operate and how this contributes to misunderstandings between business personnel from each country. Then they offer new insights and practical advice on how to manage day-to-day transactions in the international business arena. -- Understanding Cultural Differences echoes and elaborates on Edward T. Hall's classic studies in inter-cultural relations, The Silent Language and The Hidden Dimension. It is a valuable guide for business executives from the three countries and a model of cross-cultural analysis. ISBN 1877864072‎

‎Harden, Maximilian:‎

‎Krieg und Friede. Erster Band. 1.-10.Tsd. / 1. Aufl.‎

‎Gutes Ex.; Vorsätze und Seiten etwas nachgedunkelt. - Einzelband / Band 1. - EA. - INHALT : Oesterreich und Serbien ----- Fata Morgana ----- Kriegserklärung ----- Hochzeitstimmung ----- Politik im Krieg ----- Die Meerengen ----- Patriotismus ----- An Herrn Poincare ----- Hirn und Schwert ----- Moral im Krieg. Dokumentationsmappe mit Faksimiles. // Maximilian Harden (* 20. Oktober 1861 in Berlin; † 30. Oktober 1927 in Montana, Schweiz; ursprünglich Felix Ernst Witkowski; zahlreiche Pseudonyme wie "Kent", "Aposta", "Kunz von der Rosen") war ein deutscher Publizist, Kritiker, Schauspieler und Journalist. Harden war der Herausgeber der Wochenschrift Die Zukunft (1892-1922). Er strengte Prozesse gegen Berater und Freunde des Kaisers Wilhelm II. an (Harden-Eulenburg-Affäre), die zu mehreren Rücktritten führten. … Im Ersten Weltkrieg trat Harden anfangs für einen Siegfrieden ein. Allmählich relativierte er seine Position jedoch und wurde immer mehr zu einem Kritiker der Kriegspolitik. 1918 wurde ihm für seine Essay-Sammlung Krieg und Frieden der Strindberg-Preis verliehen. Im Verlauf der Revolution nach 1918 bezog Harden sozialistische Positionen. 1919 heiratete er seine langjährige Lebensgefährtin Selma Aaron. Als man sich in Deutschland gegen die Friedensbedingungen des Versailler Vertrags empörte, gehörte Harden zu den wenigen, die diesen befürworteten, weil er von der Kriegsschuld Deutschlands überzeugt war. Harden fand immer weniger geneigte Leser. Mit einer sinkenden Zahl an Abonnenten der Zukunft schwand sein Einfluss. Wenige Tage nach dem Mordanschlag auf seinen früheren Freund Walther Rathenau wurde auf Harden am 3. Juli 1922 vor seinem Haus in Berlin-Grunewald von Anhängern der Freikorps ein Attentat verübt, das er mit schweren Kopfverletzungen nur knapp überlebte. … (wiki)‎

‎Haug, Christine und Johannes Frimmel (Hgg.):‎

‎Schulbücher um 1800: Ein Spezialmarkt zwischen staatlichem, volksaufklärerischem und konfessionellem Auftrag. Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens (48).‎

‎Einband leicht berieben, sonst sehr gutes Exemplar. - Im 18. Jahrhundert erlebte das Verlagsgewerbe enorme Umbrüche und eine fortschreitende Internationalisierung, Kommerzialisierung und Ausdifferenzierung. Die brancheninternen Transformationsprozesse wirkten sich insbesondere auf Bildungspolitik sowie Erziehungs- und Schulwesen aus, erfüllte der Buchhandel doch einen Kultur- und Bildungsauftrag und förderte die vor dem Hintergrund von Aufklärungs- und philanthropischer Bewegung erstarkenden Reformbestrebungen im Bildungs- und Schulsystem. In der zweiten Jahrhunderthälfte setzte hierbei eine Tendenz zur Vereinheitlichung von Unterrichtsmethoden und Lehrmaterialien ein. Mit der Standardisierung von Lehrplänen und der Normierung von Schulbüchern organisierte sich auch der Schulbuchmarkt neu, denn jetzt sahen sich die Produzenten von Lehrund Unterrichtsmaterialien in der Lage, einen Programmschwerpunkt auf das Geschäft mit Erziehungs- und Unterrichtsliteratur zu legen. Das Schulbuch war allerdings ein Verlagsprodukt, das sich nicht allein als Handelsobjekt verstehen durfte, sondern einen besonderen Status innehatte und im Dienst der Erziehung stand. Gleichwohl war das Geschäft mit Schulbüchern ein lohnendes, zumal Schulbücher gewöhnlich hohe Auflagen und vor allem zahlreiche Neuauflagen erreichten. Die in diesem Band versammelten Beiträge entstanden im Rahmen einer Tagung des Wolfenbütteier Arbeitskreises für Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte und beleuchten die Geschichte des Schulbuchs im 18. Jahrhundert in ihren verschiedenen Facettenr Untersucht wird unter anderem der Wandel der Funktion der Erstlesefibeln, der Gegensatz von privaten Schulbuchunternehmen (Friedrich Nicolai, Braunschweigische Schulbuchhandlung) und staatlichen Schulbücherverlagen sowie die Geschichte des deutsch-jüdischen Schulbuchs. Ergänzend enthält der Band Fallstudien zu erfolgreichen Schulbuchautorinnen und -autoren wie Jeanne Marie Le Prince de Beaumont, Georg Friedrich Seiler, Gustav Friedrich Dinter und Karl Heinrich Krause. / Inhalt Christine Haug und Johannes Frimmel Vorwort Schulbücher um 1800. Ein Spezialmarkt zwischen staatlichem, volksaufklärerischem und konfessionellem Auftrag Christine Haug „ Und denn weiß mancher Lehrer noch wirthschaftlicher mit seinem Pfunde zu wuchern“ Herausbildung des Schulbuchmarkts zwischen staatlich-kirchlicher Reglementierung und Kommerzialisierung im 18. Jahrhundert Einleitung Gisela Teistler Der lange Aufbruch in das 19. Jahrhundert aus der Sicht des Lesenlernens: Die Fibel um 1800 Reinhart Siegert Georg Friedrich Seilers Allgemeines Lesebuch Eine volksaufklärerische Enzyklopädie der kleinen Leute aus der Erlanger Bibelanstalt Werner Greiling Bücher für Schüler und Lehrer Gustav Friedrich Dinter als Lehr- und Schulbuchautor im Verlag von Johann Karl Gottfried Wagner Marcus Conrad Die didaktisch-methodischen Schriften und Sprachlehrbücher für den Elementarschulunterricht von Karl Heinrich Krause im Verlag Hemmerde &L Schwetschke in Halle Michael Nagel Deutsch-jüdische Schulbücher im 18. Jahrhundert Barbara Kaltz Schulbücher in Übersetzung? Zur Verbreitung einiger Lehrwerke von Jeanne Marie Le Prince de Beaumont im deutschsprachigen Raum Andrea Seidler und Josef Glück Schulbücher für eine mehrsprachige Gesellschaft Problematik und Praxis des Unterrichts im Königreich Ungarn im 18. Jahrhundert Christine Haug Der Aufklärungsverleger Friedrich Nicolai (1733-1811) als Schulbuchhändler Ein Verlagsunternehmen zwischen staatlichem, volksaufklärerischem und konfessionellem Auftrag Johannes Frimmel Der bayrische und österreichische Schulbuchverlag Hanno Schmitt Die Braunschweigische Schulbuchhandlung Entstehungsgeschichte, Entwicklungslinien, Verlagsprofil Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Orts- und Personenregister. ISBN 9783447103923‎

‎Hébert, Emmanuelle:‎

‎Passé(s) recomposé(s) : les commissions dhistoriens dans les processus de rapprochement (Pologne-Allemagne, Pologne-Russie). Géopolitique et résolution des conflits ; vol. 25‎

‎Tadelloses, neuwertiges Ex. Cet ouvrage analyse le travail des commissions d’historiens dans les processus de rapprochement en Pologne. Deux d’entre elles sont privilégiées : la commission polono-allemande portant sur les manuels scolaires et le groupe polono-russe sur les questions difficiles. Cette étude se fonde sur deux sources principales : une série d’entretiens et des recherches dans les archives, auxquelles s’ajoutent des ressources complémentaires : observations participantes et analyse de discours politiques, de sondages et de la presse. Le dialogue sur l’histoire auquel d’aucuns font appel correspond tout à fait à ce qui est demandé aux commissions d’historiens. Dès lors, pourquoi ces commissions ont-elles été créées ? Comment fonctionnent-elles et pourquoi continuent-elles de fonctionner ? Nous formons les hypothèses que, premièrement, ces commissions ont été créées dans un objectif de rapprochement, voire de réconciliation. Deuxièmement, leur fonctionnement — et sa prolongation — dépend de trois variables : le contexte, les mandats, les acteurs. Cet ouvrage s’articule en cinq axes. Les trois premières parties portent sur chacune des trois variables évoquées : contexte, mandats, acteurs. La quatrième partie concerne les sphères d’influence de ces commissions et les débats qu’elles engendrent : politique et religion, débats publics, débats scientifiques. La dernière partie se concentre sur les projets de ces commissions : l’ouvrage commun ou les centres de dialogue du côté polono-russe, le manuel commun d’histoire du côté polono-allemand. Au travers de toutes ces pratiques, les commissions d’historiens cherchent, dans le cadre de la transformation des conflits, à réconcilier par l’histoire, c’est du moins l’un des arguments défendus dans cet ouvrage. ISBN 9782807615052‎

‎Heine, Alexander (Hrsg.) und Bruno:‎

‎Bruno. Das Buch vom Sächsischen Krieg. Übers. von Wilhelm Wattenbach. Hrsg. v. Alexander Heine. Historiker des deutschen Altertums.‎

‎Sehr gutes Ex. - Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Bruno, Mönch in Magdeburg und in Merseburg, schrieb 1082 sein Buch vom sächsischen Krieg, das von 1073 bis 1082 reicht. Das Werk ist parteiisch gegen Heinrich IV., aber sehr lebensvoll geschrieben und besonders wegen der vielen darin eingewebten Dokumente von Wichtigkeit. ... Nach einem siegreichen Aufstand der Sachsen im Jahre 1073 gelang es Heinrich, der sich stets im Unglück am größten zeigte, das Bündnis der Sachsen mit den Schwaben auseinanderzubringen. Die Zerstörung der Harzburg gab dann die willkommene Gelegenheit, sie als wortbrüchige Rebellen zu behandeln - er benützte diese günstige Lage, um in dem zertretenen Land seine unumschränkte Herrschaft neu zu gründen. Bruno, ein geborener Sachse schrieb im Jahr 1082 sein Buch über diese Kämpfe, es reicht von 1073 bis 1082. Bruno gehörte zur Magdeburger Domgeistlichkeit und zwar zur unmittelbaren Umgebung des Erzbischofes Werner, der neben Otto von Nordheim einer der Haupturheber des sächsischen Aufstandes -war. Im Jahre 1078 wurde Werner erschlagen und Bruno schloß sich dem Bischof Werner von Merseburg an. Für diesen schrieb er sein Buch, wohl in der Absicht und mit dem Auftrag, die Wahl eines neuen Gegenkönigs als notwendig zu rechtfertigen (Rudolf von Schwaben war 1080 gestorben) und um die Verbündeten zur einmütigen Unterstützung aufzurufen. Bruno schöpfte die Kenntnis der Dinge vermutlich nur aus eigener Erfahrung und mündlichen Mitteilungen. Für die Anfangszeit des Krieges stand ihm eine Anzahl von Aktenstücken zur Verfügung, herauszuheben sind Briefe des Papstes Gregor an die Sachsen, die er wörtlich abschrieb. Diese vielen eingewobenen Dokumente machen die Wichtigkeit seines Buches aus - weniger die Beschreibung der Ereignisse. Diese sind zwar plastisch und lebensvoll, jedoch von einer gewissen Parteilichkeit gegen Heinrich IV. durchdrungen, wie es bei der Herkunft des Verfassers auch nicht weiter verwunderlich ist. Dazu kommt, daß es auch bei höchstmöglicher Objektivität schwer ist, in politisch erregten Zeiten die Wahrheit zu erfahren, daß dieselbe Tatsache von verschiedenen Kreisen in gegensätzlicher Weise gedeutet wird. Wir dürfen daher Bruno keiner absichtlichen Entstellung der Wahrheit Schuld geben. Zu den vertrauteren Beratungen wird er ja auch wohl kaum hinzugezogen worden sein. Trotzdem können wir ihm eine tiefe Kenntnis der Ereignisse nicht absprechen, für viele Einzelheiten ist er die einzige Quelle, die wir besitzen. Von besonderer Wichtigkeit ist Bruno auch für unsere Kenntnis der neuen ständischen Verhältnisse, die sich gerade in dieser Zeit bildeten und festzusetzen begannen … (Verlagstext)‎

‎Heine, Alexander (Hrsg.) und Einhard:‎

‎Einhards Jahrbücher. Übersetzt v. Otto Abel u. Wilhelm Wattenbach. Hrsg. v. Alexander Heine. Historiker des deutschen Altertums.‎

‎Sehr gutes Ex. - Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Die Bestrebungen der gelehrten Männer am Hofe Karls des Großen richteten sich hauptsächlich auf das Studium der älteren Literatur und auf die Behandlung theologischer und philosophischer Probleme. Mit geschichtlichen Forschungen beschäftigten sie sich nur wenig. Karl der Große hielt das jedoch für wichtig, und so sorgte er wenigstens dafür, daß die Geschichte seiner eigenen Zeit aufgezeichnet wurde. Daher regte er die Abfassung von Jahrbüchern an, von denen die hier vorliegenden Annalen, die Einhard zugeschrieben wurden, die wichtigsten sind. Einhard lebte etwa von 770 bis 840. Er erhielt seine Ausbildung im Kloster von Fulda. Am Hofe Karls des Großen hatte er die Oberaufsicht über die kaiserlichen Bauten - unter anderem leitete er den Bau des Aachener Münsters. Im Alter zog er sich mit seiner Gemahlin nach Michelstadt im Odenwald zurück und gründete dort die Abtei Seligenstadt. Sein literarisches Hauptwerk ist die "Vita Caroli Magni", die Lebensbeschreibung Karls des Großen. Seine Autorschaft an den nach ihm benannten Annalen ist heftig umstritten, aber bis heute nicht endgültig widerlegt. Wie es auch sei, ob Einhard die Annalen selbständig verfaßt hat, ob er ein älteres Werk nur stilistisch überarbeitet und verbessert hat, oder ob die Verfasserschaft einem anderen Autor zugeschrieben werden muß - wichtig für uns ist, daß der Verfasser eine intime Kenntnis der Vorgänge am Hofe hatte, daß er mit ruhiger Würde Jahr für Jahr die Ereignisse verzeichnet. Kurz und gedrängt zwar, aber doch in allem Wesentlichen vollständig und frei von aller Leidenschaft und Parteilichkeit liegt die Reichsgeschichte der Jahre von 40 bis 830 vor uns ausgebreitet. Dabei ist durchaus zu verzeihen, daß mit Rücksicht auf den ho-hen Auftraggeber Karl der Große in höherem Maße, als es den Tatsachen entspricht, als der stets allein Wissende und Handelnde hervortritt. Aber solche Schwächen, wie auch die scheinbare Beschleunigung der Ereignisse durch den annalistischen Stil, müssen wir bei Werken aus dieser Zeit ganz einfach als unvermeidbar hinnehmen. (Verlagstext)‎

‎Heine, Alexander (Hrsg.) und Otto von Freising:‎

‎Otto von Freising. Chronik. 6. und 7. Buch. Nach der Übersetzung v. H. Kohl und W. Wattenbach neu bearb. v. Birgit Neuwald. Hrsg. v. Alexander Heine. Historiker des deutschen Altertums.‎

‎Sehr gutes Ex. - Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Otto, Bischof von Freising (etwa 1111/15-1158), war mit den Herrschern seiner Zeit verwandtschaftlich verbunden. Er war ein Stiefbruder Konrads III. und Onkel Friedrichs I. Barbarossa. Besonders unter dem letzteren war Otto an höchster Stelle in der Politik beschäftigt. In seiner "Chronik oder Geschichte von den zwei Staaten" folgt er für die älteren Zeiten zahlreichen Vorlagen, die er jedoch nicht vorbehaltlos übernimmt, sondern kritisch bewertet. Gerade wegen dieser sachlichen Art seiner Geschichtsschreibung sind das 6. und 7. Buch seiner Chronik von besonderem Wert, da Otto hier Geschehnisse aufzeigt, der er selbst erlebt hat oder durch Augenzeugenberichte kennt. (Verlagstext) // INHALT : Einleitung. --- Ottos Brief an den Kaiser. --- Ottos Brief an den Kanzler. --- Vorrede. --- Inhalt des sechsten Buches. --- Inhalt des siebten Buches. --- Sechstes Buch. --- Siebtes Buch. --- Anhang --- Katalog der Päpste und Kaiser --- Erste Fortsetzung. --- Zweite Fortsetzung. --- Brief Heinrichs IV. an Philipp I. --- Personenregister. --- Geographisches Register.‎

‎Hering, Sabine:‎

‎"Und das war erst der Anfang" : Geschichte und Geschichten bewegter Frauen.‎

‎Namenseintrag aber sonst sauber erhalten, kleine Alterungsspuren des Papiers. "So ist das Vielgebären häufig nur die Vorbereitung des Vielsterbens ..." G e d a n k e n ü b e r H e n r i e t t e F ü r t h ( 1 8 6 1 - 1 9 3 8 ) . . . 7 In der Höhle des Löwen P a r l a m e n t a r i s m u s u n d F r a u e n b e w e g u n g . . . . 2 1 Der gute Geist Betrachtungen über die Hausmänner bewegter Frauen 31 Ach Gertrud/ Eine Gardinenpredigt gegen die gemäßigte Frauenpolitik 45 Die Frau gehört ins Haus.' Männliche Argumente gegen weibliches Reisen 55 Die Liebe Der alte Streit um Ehe und Eros 63 Die Geschichte der Marie Ein Märchen ohne Happy-End 91 Die Frau als Hausärztin Kann alles, weiß viel - verdient nichts! . . . . 103 Die Schande Ein Blick zurück auf die Mutterschaft ohne Trauschein 117 "Deutsch und nichts als Deutsch" Mathilde Ludendorff ohne Heiligenschein und Hexenzeichen 131 Keinen Dank für Veronika Dankeschön Eine andere Art der Völkerverständigung . ISBN 9783905493573‎

‎Herrmann, Ulrich (Herausgeber):‎

‎Volk - Nation - Vaterland. hrsg. von Ulrich Herrmann / Studien zum achtzehnten Jahrhundert ; Bd. 18.‎

‎Sehr gutes Exemplar. - INHALT -- VORWORT -- EINFÜHRUNG -- Ulrich Herrmann (Ulm) -- Volk - Nation - Vaterland: ein Grundproblem deutscher Geschichte -- Ursula A. J. Becher (Braunschweig) -- Nation und Lebenswelt. Zu einigen Grundlagen der Politisierung -- VOLK -- Etienne Francois (Paris/Berlin) -- "Peuple" als politische Kategorie -- Marita Gilli (Besanfon) -- "Volk" bei Georg Förster und den deutschen Jakobinern .... -- Jänos Rathmann (Budapest) -- Die "Volks"-Konzeption bei Herder -- Jürgen Konert (Bad Schönborn) -- Patriotismus in der deutschen Medizin des 18. Jahrhunderts . -- Heinrich Bosse (Freiburg i.Br.) -- Patriotismus und Öffentlichkeit -- NATION UND NATIONALBEWUSSTSEIN -- Michael Maurer (Essen) -- Nationalcharakter und Nationalbewußtsein. England und Deutschland im Vergleich -- Jürgen Heideking (Köln) -- Einheit aus Vielfalt: Die Entstehung eines amerikanischen Nationalbewußtseins in der Revolutionsepoche 1760-1820 -- Hans-Jürgen Lüsebrink (Saarbrücken) -- Die Genese der "Grande Nation". Vom Soldat-Citoyen zur Idee des Empire -- Ulrich Im Hof (Bern) -- "Volk - Nation - Vaterland" und ihre Symbolik in der Schweiz -- Horst Steinmetz (Leiden) -- Idee und Wirklichkeit des Nationaltheaters. Enttäuschte Hoffnungen und falsche Erwartungen -- Gonthier-Louis Fink (Strasbourg) -- Das Wechselspiel zwischen patriotischen und kosmopolitisch-universalen Bestrebungen in Frankreich und Deutschland (1750-1789) -- Adrian von Buttlar (Kiel) -- Das "Nationale" als Thema der Gartenkunst -- Ulrich Herrmann (Ulm) -- Von der "Staatserziehung" zur "Nationalbildung". Nationalerziehung, Menschenbildung und Nationalbildung um 1800 am Beispiel von Preußen -- Werner Schneiders (Münster i. W.) -- Der Zwingherr zur Freiheit und das deutsche Urvolk. J.G. Fichtes philosophischer und politischer Absolutismus -- Monika Wagner (Hamburg) -- Germania und ihre Freier. Zur Herausbildung einer deutschen nationalen Ikonographie um 1800 -- Hans-Ulrich Wehler (Bielefeld) -- Nationalismus, Nation und Nationalstaat in Deutschland seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert -- IV. VATERLAND UND VATERLANDSBEGEISTERUNG -- Michael Jeismann (Frankfurt a.M.) -- "Feind" und "Vaterland" in der frühen deutschen Nationalbewegung 1806-1815 -- Herbert Schneider (Frankfurt a.M.) -- Revolutionäre Lieder und vaterländische Gesänge. Zur Publikation französischer Revolutionslieder in Deutschland und zum politischen Lied in R.Z. Beckers -- "Mildheimischem Liederbuch" -- Ernst Weber (München) -- Zwischen Emanzipation und Disziplinierung. Zur meinungs- und willensbildenden Funktion politischer Lyrik in Zeitungen zur Zeit der Befreiungskriege -- Jürgen Wilke (Mainz) -- Der nationale Aufbruch der Befreiungskriege als Kommunikationsereignis -- Christof Römer (Braunschweig) -- Die Bildwelt des Patriotismus und die Ikonographie seiner Helden in Deutschland (1806 - 1815) -- BIBLIOGRAPHIE -- PERSONENREGISTER -- DIE AUTOREN DIESES BANDES -- ABBILDUNGSNACHWEIS. ISBN 9783787311378‎

‎Heuer, Dr. Gerd F.:‎

‎Dokumentationen zur Geschichte der Kriege: 1910 - 1945. Deutsche Geschichte in Stichworten. Eine illustrierte Chronik militärischer und politischer Ereignisse 1914-1939.‎

‎Aus dem Vorbesitz des libertären Dokumentaristen Hans-Dieter Heilmann. - leicht berieben, Verschmutzungen auf Einband, Einkerbung auf Hinterdeckel, Besitzvermerk Heilmann auf Vorsatz, Seiten angegilbt. - Einführung Die Jahreszahlen 1914 und 1939 dokumentieren den Beginn zweier schrecklicher weltweiter Kriege, die nicht nur das Schicksal des deutschen Volkes verhängnisvoll beeinflußt, alte Ordnungen beseitigt und die Landkarte entscheidend verändert haben, sondern ebenfalls für andere Völker - auch über Europa hinaus - mit schweren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Erschütterungen verbunden waren, die bis in unsere Tage nachwirken. Die hier vorgelegte zeitgeschichtliche Chronik umfaßt zwar nur ein Vierteljahrhundert der zweitausendjährigen Geschichte des deutschen Volkes, indessen aber gerade jenen Teil, der unser heutiges politisches, wirtschaftliches und soziales Dasein entscheidend mitgeprägt hat. Die Gegenwart zu meistern und dadurch die Weichen, die in die Zukunft fuhren, richtig zu stellen ist für uns heute Lebende eine dringlichere Aufgabe als die mehr oder weniger rückwärtsorientierte, vielzitierte „Bewältigung der Vergangenheit“. Auch noch so üble Erscheinungen zurückliegender Jahrzehnte werden nämlich nicht dadurch bewältigt, daß man Geschichte, besserwisserisch oder polemisch gefärbt, allein aus dem Nachhinein schreibt, alles Vergangene blindlings verdammt, gar nicht erst zur Kenntnis nimmt oder auch - wie vielfach geschehen - zusammen mit Hitler und dem Nationalsozialismus gleich auch Luther, Friedrich den Großen und das Preußentum, Richard Wagner, Friedrich Nietzsche und alle guten, insbesondere die soldatischen nationalen Traditionen mit auf den Schutthaufen der Geschichte wirft. Ein Volk kann aus seiner Geschichte - mag sie aus heutiger Sicht positiv oder negativ zu werten sein - nicht einfach aussteigen oder zulassen, daß die uns nachfolgenden Generationen praktisch geschichtslos aufwachsen. Durch zunächst möglichst objektive und vollständige Erfassung der nackten, durch keine subjektive Auslegung verzerrten Tatsachen müssen die noch überlebenden Zeitgenossen des Geschehens von 1914 bis 1939 und die aktiven Teilnehmer des Zweiten Weltkrieges vor allem um eine Erklärung bemüht sein, warum alles so geschehen konnte, wie wir es zu unserem und der übrigen Welt Leidwesen erlebt haben. Dann werden wir nämlich u. a. erkennen, daß die deutsche Zeitgeschichte zwar von Hitler und dem Nationalsozialismus in verhängnisvoller Weise mitgeprägt wurde, es aber doch falsch wäre, die zwölf Jahre der Hitlerherrschaft mit all ihren unheilvollen Erscheinungsformen und Auswirkungen einfach darauf zurückzuführen, daß eines Tages ein Weltkrieg-I-Soldat namens Hitler beschloß, „Politiker zu werden“. Vielmehr konnten Hitler und seine „Bewegung“, die ja schließlich schon vor ihrer - im übrigen durchaus verfassungskonformen - „Machtergreifung“ am 30. Januar 1933 bei den Wahlen vom 31. Juli 1932 nicht weniger als 37,4% aller Wähler hinter sich gebracht hatte, danach in mehreren Volksabstimmungen jeweils über 90% aller Stimmen auf sich vereinigte und bei Kriegsende 1945 rund 8.5 Millionen offizielle Parteimitglieder umfaßte, nur aufgrund der eine freie nationale Entwicklung einschränkenden Bestimmungen des Versailler Diktatfriedens und seiner Folgen, verschärft durch die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, eine millionenfache Arbeitslosigkeit und das dadurch bedingte nahezu zwangsweise Versagen der republikanisch-demokratischen Parteien, zum Erfolg gelangen. In allen Parteien gab es Widerstand gegen den Versailler Vertrag und den Wunsch nach einer friedlichen Revision; Millionen Menschen waren mit den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen in der Weimarer Republik unzufrieden, die ja letztlich eine „Republik ohne Republikaner“ war. Und den schließlich über sechs Millionen Arbeitslosen - mit Angehörigen an die zwanzig Millionen Menschen -, die jahrelang in Hunger, Elend und Verzweiflung am Rand des Existenzminimums dahinvegetierten, konnte man es kaum verübeln, daß sie für radikale Parolen von rechts und links immer empfänglicher geworden waren. Der ranghöchste unter den noch lebenden deutschen Heerführern des Zweiten Weltkrieges, der heute neunzigjährige Generaloberst a.D. Karl Hollidt, hat diese folgenschwere Entwicklung einmal auf die knappe, einprägsame Formel gebracht: „Ohne Versailles hätte es keinen Adolf Hitler gegeben.“ Ein Mann ganz anderer Herkunft und Position, Professor Dr. Herbert Weichmann (1965 bis 1971 sozialdemokratischer Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und bis 1933 einer der engsten Mitarbeiter des sozialdemokratischen preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun), hatte im Rahmen eines „zeitgeschichtlichen Hearings“ in Tübingen Mitte Dezember 1973 die politische Misere jener Zeit mit folgenden Worten treffend gekennzeichnet: „Aber wir hatten ja noch keine verankerte Demokratie. Die Republik war doch eine Republik ohne Demokraten. Die Verfassung war nicht in die Herzen der Menschen eingegraben. Dazu kamen sechs Millionen Arbeitslose, hoffnungslos aus dem Erwerbsprozeß ausgeschieden. Dazu kamen die politische Polarisierung, die Straßenkämpfe, das funktionsunfähige Parlament aufgrund der Vielzahl der Parteien. Dazu kam schließlich der Druck der Reparationslasten. Der Gedanke eines Herrschaftswechsels schreckte die Menschen nicht... Brüning hat schließlich mit Notverordnungen regiert, weil auch er mit den Parteien nicht mehr fertig geworden ist. Und er ist in dem Moment gescheitert, als ihm der Präsident die Notverordnungen versagt hat. Zu einem Staatsmann gehört wohl ein Grad Besessenheit und Machtliebe, wenn ihm nicht durch günstige Zeitumstände die Masse entgegenfliegt. Das ist eine Ingredienz, ein Bestandteil der Kunst, ein Staatsmann zu sein. Man muß ebenso fasziniert sein von den Aufgaben des Staates wie von der Verlockung der Macht. Hitler hat das fertiggebracht, als Volkstribun demagogisch Emotionen auszubeuten und sich damit eine Machtbasis zu schaffen.“ ISBN 9783811810495‎

‎Heuft, Gereon, Harald J. Freyberger und Renate Schepker:‎

‎Ärztliche Psychotherapie - Vier-Ebenen-Modell einer Personalisierten Medizin : epidemiologische Bedeutung, historische Perspektive und zukunftsfähige Modelle aus Sicht von Patienten und Ärzten ; mit 44 Tabellen.‎

‎Jeder Arzt - gleich welcher Fachrichtung - trifft auf Menschen in besonderen Lebenssituationen: Wer krank ist, befindet sich meistens in einem "Ausnahmezustand". Zudem nimmt die Anzahl psychischer Leiden zu. Auch auf die individuellen Bedürfnisse dieser Patienten muss ein Mediziner eingehen können. Wie wird er jedoch einer personalisierten, auf das Individuum zugeschnittenen Behandlung gerecht, und wie kann er entsprechende Kompetenzen erwerben? Gereon Heuft, Harald Freyberger und Renate Schepker haben die Rolle der ärztlichen Psychotherapie in Deutschland analysiert. Lesen Sie, wie Patienten, Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten den Stellenwert der ärztlichen Psychotherapie einschätzen und wer wann zu welchen Therapeuten gehen oder überweisen würde. Auf Basis dieser Erhebungen haben die Autoren ein Vier-Ebenen-Modell entwickelt, das zeigt, wie psychotherapeutische Kompetenzen - vom Studium bis zum Facharzt - in jedem Stadium der Ausbildung erworben werden können. -- Aus dem Inhalt: Einleitung - Auftrag und Ziele der Expertise -- Epidemiologischer und gesundheitspolitischer Rahmen -- Geschichtliche Aspekte der Ärztlichen Psychotherapie -- Zur psychosomatischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung zugelassene Gruppen in der vertragsärztlichen und stationären Versorgung -- Bevölkerungsbasierte Erhebung bezüglich des Bekanntheitsgrades psychotherapeutisch Tätiger und deren Aufgabenbereiche -- Stellenwert der Ärztlichen Psychotherapie aus der Sicht niedergelassener Ärztlicher, Psychologischer sowie Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten sowie von Krankenhausärzten und Fachgesellschaften -- Expertise zur Rolle der Ärztlichen Psychotherapie -- To Do-Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung. ISBN 9783794530601‎

‎Heyden, Ulrich van der (Herausgeber):‎

‎Kolonialismus hierzulande : eine Spurensuche in Deutschland. Ulrich van der Heyden und Joachim Zeller (Hrsg.)‎

‎gutes und sauberes Exemplar, Inhaltzverzeichnis Vorwort Nicht nur Berlin und Hamburg: Koloniale Orte in Deutschland MARIANNE BECHHAUS-GERST: Köln und die Kolonien THOMAS GATTER: „Buten un binnen, wagen un winnen!" Bremen und der Kolonialismus ALF ROSSNER: Das koloniale Weimar INGA-DOROTHEE ROST: Das koloniale Hannover THORSTEN HEESE: Das koloniale Osnabrück LOTHAR PÜTZSTÜCK: Düsseldorf und China: Politische und kulturelle Bezüge im Kaiserreich JOCHEN LINGELBACH: War da was? Spuren des Kolonialismus in Leipzig HEIKO WEGMANN: Freiburg: Spuren der Kolonialbewegung ANNE DREESBACH/MICHAEL KAMP: Kolonialismus in München 11 11 19 27 34 40 48 53 61 68 Mit Deutschland „über See" 75 MICHAEL ZEUSKE: Das Welser-Haus in Augsburg: 75 Frühe Kolonisationsversuche in Amerika CHRISTIAN CWIK: Der Brasilianer aus der Dillenburg: 79 Johannes Moritz von Nassau-Siegen im Dienste der Westindischen Kompanie CHRISTIAN CWIK/VERENA MUTH: Die Rosenkranz-Kanzel 83 in der Wiener Dominikanerkirche: Zur deutschen Beteiligung an Missionierung und Kolonialismus im amerikanischen Raum des 16. Jahrhunderts JENNI ZEUSKE/MICHAEL ZEUSKE: Frans Post in Deutschland: 87 Die Vermarktung des Kolonialismusexotismus an der europäischen Halbperipherie MICHAEL ZEUSKE: Der andere Entdecker: Alexander von Humboldt 90 ULRICH VAN DER HEYDEN: München: Die Großfriedrichsburger Straße 95 ULRICH VAN DER HEYDEN: Emden: Geschütze aus der Kolonie Großfriedrichsburg Die geographische Erforschung der Welt - koloniale Wegbereitung? 99 ULRICH VAN DER HEYDEN: Die geographische Entdeckung Afrikas 99 und der deutsche Kolonialismus ULRICH VAN DER HEYDEN: Hamburg: Die Heinrich-Barth-Straße 104 RALF EMING: Stahnsdorf: Letzte Ruhestätte des Geographen 107 Ferdinand von Richthofen HEINZ PETER BROGIATO: Leipzig: Hans Meyers Grab HANS-DIETRICH SCHULTZ: Duisburg-Lome: Erinnerung an Deutschlands 117 Kolonien im Erdkundeunterricht und Erdkundeschulbuch Koloniale Infrastruktur 125 KARSTEN LINNE: Witzenhausen: „Mit Gott, für Deutschlands Ehr, 125 Daheim und überm Meer" Die Deutsche Kolonialschule KARSTEN LINNE: Rendsburg: Zwischen Afrika-Träumereien und „Osteinsatz" 131 Die Koloniale Frauenschule WILHELM R. SCHMIDT: Frankfurt am Main: Koloniale Sammlungen in der 137 Universitätsbibliothek der Johann Wolfgang Goethe-Universität JOACHIM KUNDLER: Die Schaltzentrale kolonialer Kommunikation: 141 Das Reichspostamt in der Leipziger Straße in Berlin KATJA KAISER/HEIKE HARTMANN: Berlin: Botanischer Garten 145 und Botanisches Museum CLAUDIA SCHUSTER: Das Institut und Museum für Meereskunde in Berlin 150 HOLGER STOECKER/JÜRGEN-K. MAHRENHOLZ: Afrika in der Tonkonserve: 153 Lautforschungen in Berlin während und nach dem Ersten Weltkrieg HOLGER STOECKER: Kolonialforschungen am Internationalen Institut für 158 Afrikanische Sprachen und Kulturen, 1926 bis 1945 JENS RUPPENTHAL: Das Hamburgische Kolonialinstitut als verdeckter Erinnerungsort 161 HARALD SIPPEL: Hamburg: Koloniale Rechtsforschung im Deutschen Reich 166 KATJA KAISER: Neudietendorf: Frieda von Bülow, die koloniale Frauenfrage 171 und koloniale Frauenorganisationen ULRICH THIEL: Freiberg in Sachsen: 177 Kolonialgeologische und -bergbauliche Forschungsstätte TORSTEN FRIED: Mecklenburg: Koloniale Medaillenkunst Kolonialpolitik: Ereignisse, Akteure 185 HEINZ SCHNEPPEN: Der Helgoland-Sansibar-Vertrag von 1890 185 FRANK OLIVER SOBICH/SEBASTIAN BISCHOFF: „Chinesenpest" in Ostpreußen: 190 Wie die Sozialdemokraten bei den „Hottentotten-Wahlen" 1907 in den östlichen Provinzen um Stimmen warben JÜRG SCHNEIDER: Berlin-Kamerun: Der Gouverneur 195 und eine Berliner Halbweltdame ULRICH VAN DER HEYDEN: Vom brandenburgischen Bad Freienwalde 201 in die deutschen Kolonien CHRISTIAN KOLLER: Frankfurt-Berlin-Rheinland: 203 Vom ethnologischen „Material" zur „schauerlichen Gefahr" Afrikanische Kriegsgefangene und Besatzungssoldaten in Deutschland (1870-1945) MALTE FUHRMANN: Potsdam: Die Enver-Pascha-Brücke JEFFREY GREEN/RAINER E. LOTZ: Von Bernburg in Anhalt nach Basoko 215 im Kongo: William Hoffman, ein unbedeutender Imperialist ULRICH VAN DER HEYDEN: Koloniales Gedenken im Blumentopf: 220 Das Usambara-Veilchen und sein „Entdecker" aus Berlin ULRICH VAN DER HEYDEN: Berlin: Christliche Missionsgesellschaften 223 in der Reichshauptstadt URSULA TRÜPER: Berlin, Mauerstraße-Bethlehemskirchplatz: 226 Das Jänicke'sche Missionsinstitut KATHRIN ROLLER: Gerungen: Eine schwäbische Kleinstadt als 229 interkultureller Erinnerungsort ARMIN OWZAR: Loyale Vasallen oder islamistische Aufrührer? 234 Moslems in Deutsch-Ostafrika JEFF BOWERSOX: Bamberg: Die kolonialen Wurzeln der Pfadfinderbewegung 240 JENS HILD: Jena: Koloniale Jugendabteilung und Kolonialpfadfinder 246 in der thüringischen Zeiss- und Universitätsstadt (1925 bis 1933) REINHARD KLEIN-ARENDT/SUSANNE HEYN: „Glücklich das Volk, 251 welches, gewollt oder ungewollt, keine Kolonien besitzt!" JOACHIM ZELLER: Dresden 1938: „Auch hier liegt deutsches Land" Heldenmale, Mahnmale, Gräber 267 JOACHIM ZELLER: Zwischen Wilhelmshaven und München: 267 (Post-)Koloniale Erinnerungskultur in Deutschland HEIKO MÖHLE: Hamburg-Jenfeld: Von der Traditionspflege 275 zum postkolonialen Erinnerungsort? Der „Tansania-Park" in der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne GORDON UHLMANN: Das Hamburger Wissmann-Denkmal: 281 Von der kolonialen Weihestätte zum postkolonialen Debatten-Mahnmal HEIKO MÖHLE: Das Grabdenkmal für Adolf Graf von Götzen 286 auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg THOMAS MORLANG: Verweigerte Erinnerung: Das Ketteler-Denkmal in Münster 288 ULRIKE LINDNER: Das Kolonialviertel in München-Trudering 293 STEFANIE MICHELS: Von Saarlouis nach Bad Segeberg: 300 Das Erbe von Paul von Lettow-Vorbeck JAN BÖTTGER: Das Grabmonument Johann Albrechts von 305 Mecklenburg-Schwerin im Münster von Bad Doberan Visueller Kolonialismus 309 ASTRID KUSSER: Eigensinniges „Material": Visuelle Präsentationen einer 309 kolonialen Welt und ihre ambivalenten Effekte KATHRIN GAWARECKI/SILKE SEYBOLD: Der Vergangenheit kann man 317 nicht entkommen. Eine koloniale Spurensuche im Übersee-Museum Bremen LARISSA FÖRSTER: Köln - Berlin - Freiburg: 324 Ethnologische Museen und ihr koloniales Erbe JOACHIM ZELLER: Die Königsinsignien von Kum'a Mbape aus Kamerun 328 Der Streit um koloniales Raubgut im Münchener Völkerkundemuseum HILKE THODE-ARORA: Von St. Pauli bis Hagenbeck: Völkerschauen in Hamburg 330 WOLFGANG FUHRMANN: Die „Insel": Koloniale Unterhaltung in Altenburg 337 BRITTA LANGE: Stuttgart: Die Kolonialausstellung von 1928 343 GORDON UHLMANN: Hamburg: Kolonialwaren 348 STEFANIE WOLTER: Büttenrede mit King Bell: 353 Der Bamberger Kolonialkarneval 1885 HUBERTUS HABEL: Der „Coburger Mohr" 357 Kolonialismus und Literatur 363 MEDARDUS BREHL: Orte des Ichs: Selbsterfahrung, Selbstbehauptung und Identität 363 in der deutschen Kolonialliteratur mit dem Schwerpunkt Deutsch-Südwestafrika HARTMUT BERGENTHUM: Berlin: Kolonialismus und Rassismus in der 370 populären Weltgeschichtsschreibung, vornehmlich dargestellt am Beispiel der Ullstein-Weltgeschichte TIM OPITZ: Schwaben: Die kolonialrevisionistischen „Ostafrika"-Romane 375 von Friedrich Wilhelm Mader Koloniale Topoi 381 THORALF KLEIN: „Germans to the Front!" 381 UWE SCHULTE-VARENDORFF: „Schutztruppe" 386 HARALD SIPPEL: „Wie erzieht man am besten den Neger zur Plantagen-Arbeit?" 391 GÜNTHER PAKENDORF: „Volk ohne Raum Das Schwarze Deutschland 399 MARIANNE BECHHAUS-GERST/JOACHIM ZELLER: Afrikanische Diaspora 399 in Deutschland: Eine Bildergalerie STEFANIE MICHELS: Mülheim an der Ruhr: Der kleine schwarze Prinz. 417 HEINZ SCHNEPPEN: Jena: Emily Ruete, eine Prinzessin aus Sansibar 422 JOACHIM ZELLER: Berlin: Schaustellung von 427 „Akkazwerginnen aus Centralafrika" 1893 SUSANN LEWERENZ: „Basthütten am Kolonial-Mal": 432 Die Deutsche Afrika-Schau (1935-1940) Abbildungsverzeichnis 439 Autor/innen ISBN 9783866802698‎

‎Hiller, Paul:‎

‎Chronik Lankwitz : [der Originaltext]. Wubs book ; Nr. 11‎

‎Nahezu neuwertig, sehr sauber ISBN 9783926578440‎

‎Hinz, Hans-Martin (Herausgeber):‎

‎Tsingtau : ein Kapitel deutscher Kolonialgeschichte in China 1897 - 1914. hrsg. von Hans-Martin Hinz und Christoph Lind.‎

‎Einband leicht berieben, sonst sehr gut. - Inhalt -- Christoph Stölzl -- Vorwort zur Ausstellung -- Yan Lijin -- Grußwort aus Qingdao (Tsingtau) -- Herbert Franke -- Die Beschäftigung mit der chinesisch-deutschen Geschichte -- Hans-Martin Hinz -- Das Thema im Ausstellungsrundgang -- Bernd Eberstein -- Kaufleute, Konsuln, Kapitäne: -- Frühe deutsche Wirtschaftsinteressen in China -- Ingo Nentwig -- Die Provinz Schantung im 19. Jahrhundert -- Erling von Mende -- Für Gott und Vaterland? -- Die christlichen Missionen -- Lothar Zögner -- Ferdinand von Richthofen - -- Neue Sicht auf ein altes Land -- Michael Salewski -- Die preußische und die Kaiserliche Marine -- in den ostasiatischen Gewässern: -- Das militärische Interesse an Ostasien -- Torsten Warner -- Der Aufbau der Kolonialstadt Tsingtau: -- Landordnung, Stadtplanung und Entwicklung -- Christoph Lind -- Heimatliches Idyll und kolonialer Herrschaftsanspruch: Architektur in Tsingtau -- Wilhelm Matzat -- Alltagsleben im Schutzgebiet: Zivilisten und -- Militärs, Chinesen und Deutsche -- Klaus Mühlhahn -- Qingdao (Tsingtau) - -- Ein Zentrum deutscher Kultur in China? -- Joachim Kundler -- Verbindung mit der Heimat: -- Die deutsche Post im Kiautschou-Gebiet -- Michael Kunzel -- Deutsche Dollars für Tsingtau -- Bernd Leupold -- Chinesen unter deutschem Recht: -- Das Justizwesen im Schutzgebiet -- Klaus Mühlhahn -- Deutsche Vorposten im Hinterland: -- Die infrastrukturelle Durchdringung der Provinz Schantung -- Thomas H. Hahn -- Die erste photographische Dokumentation Tsingtaus: Dr. Behme und seine Bilder -- Iwo Amelung -- Gegen die ausländischen Barbaren: -- Die »Boxer« und ihr Mythos -- Herbert Butz -- Kniefall und Geschenke: -- Die Sühnemission des Prinzen Chun -- in Deutschland -- Xia Baige -- Ein jahrtausendealtes System zerbricht: -- Chinas Reform- und Modernisierungsbemühungen und der Untergang des Kaiserreiches -- Ursula Ballin -- Vorurteile und Illusionen: Europäische Chinabilder und Fremdbilder in China -- Liu Weijian -- Vom »jungen Deutsch-China« zum »Heiligen Boden des Verständnisses« Tsingtau (Qingdao) im Spiegel der deutschen Literatur -- Gerhard Krebs -- Der Chor der Gefangenen: -- Die Verteidiger von Tsingtau in japanischen Lagern -- Jing Dexiang -- Ein kurzes Gastspiel in China: Zur Ambivalenz der deutschen Kolonialgeschichte in der Provinz Schantung -- Wolfgang J. Mommsen -- Kolonialgeschichte und Imperialismus: -- Ein Blick zurück -- Anhang -- Zu den Autoren -- Zeittafel -- Abbildungsnachweis. ISBN 9783932353178‎

‎Hösle, Vittorio:‎

‎Eine kurze Geschichte der deutschen Philosophie: Rückblick auf den deutschen Geist.‎

‎Leicht vergilbt, sonst guter Zustand. - Der Sonderweg deutscher Philosophie beginnt! im Mittelalter mit Meister Eckhart und Nicolaus Cusanus. Eine neue Pointierung wird durch die Reformation gewiesen, die gerade wegen ihrer antiphilosophischen Polemik einen Neubeginn des Denkens ermöglicht und die für Deutschland so charakteristische Verbindung von Philosophie und Philologie hervorbringt. Leibniz. Kant und die Fundierung der Geisteswissenschaften im späten 18. Jahrhundert sind Vora^B Setzungen der Synthese des Deutschen Idealismus, auf die mit Schopenhauer. Feuerbach, Marx und Nietzsche eine rasche Auflösung des Christentums ebenso wie der bisherigen Vernunftmetaphysik folgt. Die Neubegründungen der Philosophie bei Frege und im Logischen Positivismus, bei den Neukantianern und in der Phänomenologie Husserls werdeii||||| als die wirkungsmächtigsten Versuche des frühen 20- Jahrhunderts dargestellt: auf sie folgt die Philosophie des National»! Sozialismus (Martin Heidegger, Arnold Gehlen. Carl Schmitt) und schließlich diejenige der Bundesrepublik (Hans-Georg Gadamer. Kart-Otto Apel, Jürgen Habermas und Hans Jonas). Das Buch ist eine auf gründlicher Kenntnis der Primärquellen beruhende Gesamtinterpretation der deutschen Philosophie. ISBN 9783406648649‎

‎Holzhauer, (Eduard) und (Georg Carl Gustav) Hoppenstedt:‎

‎( 2 BÄNDE ) Das Volk in Waffen. 1: Das Heer: Mit rund hundertundfünfzig photographischen Aufnahmen; 2: Die Flotte: Mit rund hundertundvierzig photographischen Aufnahmen.‎

‎Gute Exemplare / 2 BÄNDE. - Stärker vergilbt, Einband stärker berieben und bestoßen, sonst guter Zustand. Mit diversen historischen (Zeitungs-)Beilagen. Überwiegend illustriert; beispielhaft siehe zweites und viertes Bild. // Eduard Holzhauer (* 7. September 1852; † 1936) war ein deutscher Vizeadmiral der Kaiserlichen Marine. ... (wiki) // Georg Carl Gustav Hoppenstedt, seit 1907 von Hoppenstedt (* 27. Juni 1847 in Lüneburg; † 6. August 1918 in Kiel) war ein preußischer Generalleutnant. ... (wiki)‎

‎Hoppe, Marianne, Luise Ullrich Ferdinand Marian u. a.:‎

‎Deutscher Filmkalender 1944. Hrsg.: Wilhelm Schaefer.‎

‎Gutes Ex.; Einband mit Fehlstelle; Gebrauchs- u. Lagerspuren; Seiten zumeist leicht nachgedunkelt. - Zahlreiche Illustrationen, nicht wenige davon farbig. - Schauspieler-Porträts und Film-Stills von Paul Hartmann / Annelies Reinhold; Marika Rökk (aus Die Frau meiner Träume); Ernst von Klipstein (Der zweite Schuß); Paul Klinger / Hannelore Schroth; Ewald Balser (große Farbaufnahme); Henny Porten; Maria Holst / Paul Hubschmid; Paul Henckels (große Farbaufnahme); Winnie Markus; Attila Hörbiger (gr. Farbaufnahme); Albert Matterstock; Hans Albers / Ilse Werner (Farbaufnahme aus Große Freiheit Nr. 7); Im Banne der Musik. Verwitterte Melodie (Farbaufnahme aus dem Zeichentrickfilm); Marianne Hoppe (gr. Farbaufnahme); Emil Jannings (Der Vater); Kristina Söderbaum / Carl Raddatz (Immensee); Sybille Schmitz (gr. Farbaufnahme); Heinrich George (Die Degenhardts); Heinz Rühmann (gr. Farbaufnahme); Luise Ullrich; (gr. Farbaufnahme); Johannes Heesters / Hertha Mayen (Glück bei den Frauen); Ferdinand Marian (gr. Farbaufnahme) -- (u.v.a.m.)‎

‎Horkheimer, Max, Helmut Dubiel und Söllner, Alfons (Herausgeber):‎

‎Wirtschaft, Recht und Staat im Nationalsozialismus: Analysen d. Instituts für Sozialforschung 1939 - 1942.‎

‎Guter Zustand. Markierung auf Seitenschnitt. -- Im November und Dezember des Jahres 1941 veranstalteten Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung (Institute of Social Research) an der Columbia University einen Vorlesungszyklus zur Staatsorganisation, zur Wirtschafts- und Rechtsordnung, zur Klassenstruktur und Ideologie des Nationalsozialismus. Ein Teil dieser Vorträge ist dann in der Schlußnummer der Zeitschrift für Sozialforschung publiziert worden. Sie erscheinen hier erstmals in ihrem ursprünglichen Kontext, vermehrt um Aufsätze, die aus dem nämlichen Erkenntnisinteresse der Institutsmitglieder hervorgegangen sind. Erst diese umfassende Rekonstruktion der Argumente und Analysen macht den Rahmen sichtbar, in dem das Institut damals seine theoretische und politische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus geführt hat. - Es ist offenkundig, daß sich diese Analysen nicht zwanglos zu einer allgemeinen Theorie des nationalsozialistischen Systems zusammenfügen. Das liegt freilich nicht nur an der ihnen eigentümlichen methodischen Mannigfaltigkeit, sondern auch daran, daß in sie unterschiedliche Einschätzungen des entwickelten Faschismus eingingen. Die Vergegenwärtigung der Ausgangsthesen der Nationalsozialismusforschung des Instituts macht überdies deutlich, daß diese unterschiedlichen Einschätzungen den engeren Mitarbeiterkreis in den frühen vierziger Jahren in zwei Lager gespalten haben. ISBN 9783434004691‎

‎Hotz, Walter und Karl Christian Raulfs:‎

‎Kaiserpfalzen und Ritterburgen in Franken und Thüringen. Aufnahmen von K. Chr. Raulfs.‎

‎Gutes Ex.; Umschlag berieben u. m. kl. Läsuren. - Text in Frakturschrift. - INHALT : DER RAUM. ---- WESEN UND GESTALT ---- DIE FRÄNKISCHE MAINLINIE Der Main-Saale-Bogen ---- Das Mainknie ---- Der Regnitz-Abschnitt ---- THÜRINGISCHE BURGENPOLITIK ---- Der Henneberger Block ---- Der Werra-Abschnitt ---- Die thüringische Achse ---- Der Unstrutbogen ---- Die Saale-Elster-Linie ---- VORPOSTEN IM OSTEN ---- Landsberg, Altenburg und Gnandstein ---- Eger ---- VOM ANTLITZ DES RITTERTUMS ---- VERZEICHNIS DER BURGEN ---- NACHWORT. ---- ÜBERSICHTSKARTE.‎

‎Jens, Walter und Wolfgang Graf Vitzthum:‎

‎Dichter und Staat: Über Geist und Macht in Deutschland. Eine Disputation zwischen Walter Jens und Wolfgang Graf Vitzthum.‎

‎Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung von W. Graf Vitzthum an Wolfgang und Martha Haase. - Ein tadelloses Exemplar. - Aus dem Text von W. Jens: Wenn die Hörner des Stiers sich senken, hat der spanische Philosoph Ortega y Gasset gesagt, tut der Torero gut daran, einen Augenblick lang in den bergenden Schatten der Barriere zurückzutauchen. - Und so halten’s denn auch die Autoren. Wo alle Welt von den Intellektuellen und der Macht im Zeitalter der Großen Wende spricht - sei’s positiv, sei's negativ: Hüben Havel und Dinescu, drüben die Schriftsteller der DDR - suchen wir, fern aller erregten Aktualisierung, die Probleme >Der Schriftsteller und der Staat<, >Macht und Geist in Deutschland< historisch distanziert zu betrachen: darauf vertrauend, daß Hörer und Leser die Verbindungslinie zwischen dem von uns absichernd demonstrieren Gestern und dem zu Tage liegenden Heute markieren werden. - Wikipedia: Walter Jens (* 8. März 1923 in Hamburg; † 9. Juni 2013 in Tübingen) war ein deutscher Altphilologe, Literaturhistoriker, Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer. Er war Ordinarius für Rhetorik an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Präsident des PEN-Zentrums Deutschland und Präsident der Akademie der Künste zu Berlin. Wolfgang Nikolaus Graf Vitzthum von Eckstädt (* 22. November 1941 in Breslau) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler. Seine Forschungsschwerpunkte sind das Staats- und Verfassungsrecht sowie das Völker- und Europarecht. ISBN 9783110132076‎

‎Johow, Kurt:‎

‎Ansprachen und Vorsprüche für Kriegervereine. Von Kurt Johow.‎

‎Gutes Exemplar; Einband leicht berieben; Seiten innen gering nachgedunkelt.. - Mit Goldschnitt. - In Frakturschrift. - "Das vorliegende Buch bringt in einfacher Form Reden und Vorsprüche für den praktischen Gebrauch in Kriegervereinen. Der Inhalt ist leicht den örtlichen Verhältnissen und jeweiligen Ereignissen anzupassen. Eine Reihe von Reden und Prologen steuerte ... Otto Riebicke bei; einen Vortrag über den Friedensvertrag gab M. Rogge. ... Der Zweck des Buches wäre erfüllt, wenn es eine Hilfe für jeden im Vereinsbetrieb tätigen Kameraden wird und zur Weckung und Festigung des vaterländischen Gedankens beiträgt, einer geeinten deutschen Volksgemeinschaft ..." (Vorwort K. Johow) // INHALT / Kapitel: Eröffnungsansprache des Einberufers einer Versammlung zur Gründung eines Krieger-Vereins; Eröffnung der Jahres-Hauptversammlung; Schlußwort und Ueberleitung zum gemütlichen Teil; Erstes Stiftungsfest; Fünftes Stiftungsfest; Stiftungsfest eines kurz vor dem Weltkriege begründeten Kriegervereins; 25. Stiftungsfest; 50. Stiftungsfest; Allgemeine Begrüßungsansprache; Was not tut. Ansprache zur Eröffnung einer Versammlung u. dgl.; Fahnenweihe; Ueberreichung der neugeweihten Fahne an den Fahnenträger; Entwurf für eine Denkmalsurkunde, die im Grundstein zu vermauern ist; Kurze Begrüßung bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung; Veranstaltung zur Aufbringung von Mitteln für eine Weihnachtsbescherung der Altveteranen und Kriegerwaisen / u.v.a. ---- ... Kriegervereine waren ursprünglich aus Gründen der Geselligkeit gegründet worden. Sie waren zunächst weitestgehend neutral und parteipolitisch unabhängig. Mit der verstärkten Organisation der Arbeiterbewegung wurden die Vereine zunehmend zur Bekämpfung der Sozialdemokratie aufgebaut. Seit den 1880er Jahren bemühte sich die Regierung, den Ausschluss sämtlicher Sozialdemokraten und Gewerkschaftsmitglieder aus den Vereinen voranzutreiben. Nachdem vermehrt Sozialdemokraten ausgeschlossen wurden, forderten Vertreter der Partei ihre Mitglieder auf, freiwillig die Kriegervereine zu verlassen bzw. nicht einzutreten. Die Kriegervereine wurden zu einem wichtigen Instrument zur Bekämpfung der Sozialdemokratie im Deutschen Reich. Insbesondere zur Reichstagswahl 1907, den sogenannten "Hottentottenwahlen" waren sie ein bedeutender Teil der Wahlkampfstrategie des Bülowblocks. … Streitigkeiten unter den zahlreichen Kriegervereinen führten zur Aufsplitterung und gelegentlich auch zum Untergang von einzelnen Verbänden. Anfang des 20. Jahrhunderts waren sämtliche Landeskriegerverbände des Deutschen Reiches in dem im September 1900 gegründeten Kyffhäuserbund der deutschen Landeskriegerverbände vertreten, der 27 Landesverbände mit 22.000 Vereinen vereinte. Im Oktober 1913 verfügte der Kyffhäuserbund über 2.837.944 Mitglieder. ... (wiki)‎

‎Junginger, Horst:‎

‎Die Verwissenschaftlichung der "Judenfrage" im Nationalsozialismus. Universität Stuttgart. Forschungsstelle Ludwigsburg: Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart ; Bd. 19; Teil von: Anne-Frank-Shoah-Bibliothek‎

‎Sehr sauber und frisch erhalten, keinerlei Einträge. Einleitung: religion matters 6 2. Religion, Blut und Rasse aus religionswissenschaftlicher Sicht 20 3. Die Universität Tübingen und die Juden: von der Universitätsgründung im Jahr 1477 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts 47 4. Die Weimarer Republik als Höhepunkt und Wende der Judenemanzipation: Institutionalisierungsprozesse und ihr Ende 83 5. Die „Judenfrage" stellt sich neu 131 6. Die Auseinandersetzungen um eine Professur zum Studium der „Judenfrage" 176 7. Antisemitismus in Theorie und Praxis: „the smoking gun" 221 8. Antisemitismus in letzter Konsequenz 295 9. Im Fluss der Geschichte 389 Abkürzungsverzeichnis 417 Archivquellen 419 Bibliographie für die Zeit vor 1945 420 Bibliographie Sekundärliteratur 431 Personenregister 47 ISBN 9783534239771‎

‎Kaienburg, Hermann:‎

‎Die Wirtschaft der SS.‎

‎Gutes Exemplar; der Einband geringfügig berieben; Exemplar mit minimalen Lagerspuren. - Die Schutzstaffel (kurz SS) war eine nationalsozialistische Organisation in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus, die der NSDAP und Adolf Hitler als Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument diente. In ihren Verantwortungsbereich fielen ab 1934 Betrieb und Verwaltung von Konzentrations-, ab 1941 auch von Vernichtungslagern, sie war sowohl an der Planung wie an der Durchführung des Holocausts und anderer Völkermorde vorrangig beteiligt. ... (wiki) // Hermann Kaienburg (* 12. März 1950 in Kapellen (Moers)) ist ein deutscher Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. … Er absolvierte ein Studium der Geschichts- und Politikwissenschaft und promovierte 1989 zum Dr. phil. … Kaienburg war bis 2005 an der Gestaltung der Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme beteiligt. Er publizierte zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Seit 2003 habilitiert lehrt er als Privatdozent an der Universität Hamburg Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. … (wiki) // Neben eingehenden Recherchen über die wichtigsten Einzelbetriebe der SS bei Konzentrationslagern bietet der Band einen Überblick über alle existierenden SS-Unternehmen sowie vertiefende Detailstudien zu ausgewählten Betätigungsbereichen innerhalb der Wirtschaft des NS-Staates. ... Die Wirtschaftsunternehmen der SS. in denen Zehntausende KZ-Gefangene Zwangsarbeit leisten mussten. sind bis heute nur unzureichend erforscht. Hermann Kaienburg, bekannt durch einschlägige Veröffentlichungen über die Geschichte der Konzentrationslager, legt hier nach sechsjährigen Forschungen und eingehenden Recherchen in vielen Archiven zwischen Washington und Moskau ein umfassendes Werk vor. Die Studie befasst sich ausführlich mit der Geschichte der SS, ihrem Selbstverständnis und ihrer Rolle im nationalsozialistischen Herrschaftssystem. Sie analysiert die ersten dilettantischen wirtschaftlichen Versuche der SS. ihre ab 1938 stark ansteigenden Aktivitäten und die allmähliche Professionalisierung. (Verlagstext) // INHALT (Auszug) : Zur Vorgeschichte ----- I. Die Gründungszeit ----- A. Die Entstehung der SS ----- B. 'Der biografische Werdegang Himmlers und seine ----- Bedeutung für die SS ----- Himmlers Kindheit und Jugend ----- Zur Bedeutung der Person Himmlers für die Entwicklung der SS ----- C. Das Rekrutierungsfeld der SS ----- Die völkisch-nationalistischen Strömungen ----- Ein Beispiel: Die Artamanen ----- II. Die Entwicklung der SS zur Massenorganisation 1929-1934 ----- A. Im Kampf um die Macht 1929-1933 ----- B. Die Rolle der SS bei der Machteroberung und Machtsicherung 193 3/1934 ----- Die Periode 1933-1939 ----- I. Zur Organisationsgeschichte der SS 1934-1939 ----- A. Die organisatorische und politische Verzweigung der SS bis Kriegsbeginn ----- B. Mitgliederentwicklung und Führungsapparat der SS bis 1939 ----- C. Der Aufbau militärischer Verbände ----- Die Verfügungstruppe ----- Die Totenkopfverbände ----- Der Ausbau der bewaffneten Verbände zur Waffen-SS ----- D. Polizei und SD ----- E. Das KZ-System ----- F. Das Rasse- und Siedlungs-Hauptamt ----- G. Die SS-Verwaltung ----- Zur Person Oswald Pohls ----- Der militärische Charakter der SS-Verwaltung ----- Zur Funktion des Verwaltungsapparats in der SS H. Zur Organisation der SS-Wirtschaft 1933-39 ----- II. Wirtschaftsbetriebe und Häftlingsarbeit zum Nutzen der SS bei Konzentrationslagern 1933-1939 ----- A. Der SS-Standort Dachau und seine Wirtschaftsbetriebe ----- Ausbau zum Stützpunkt ----- Die Handwerksbetriebe ----- Die Errichtung eines Gartenbaubetriebs zur Heilkräuter- und Pfeffererzeugung 1937/38 ----- B. Der SS-Standort Oranienburg-Sachsenhausen 1936-1939 ----- C. Handwerksbetriebe bei anderen Konzentrationslagern in den dreißiger Jahren ----- III. Wirtschaftsunternehmen und wirtschaftliche Einrichtungen unter Leitung der SS-Reichsführung und der SS-Verwaltung ----- 1933-1938/1939 ----- A. Einrichtungen für kulturelle und wissenschaftliche Zwecke ----- Die Wewelsburg und die Gründung der Gesellschaft zur Förderung und Pflege deutscher Kulturdenkmäler e.V. ----- Die Suche nach einer Burg ----- Übernahme und Umbau der Burg ----- Die Gründung der Gesellschaft zur Förderung und Pflege deutscher Kulturdenkmäler ----- Der Ausbau der Burg ----- Weitere vom Denkmalsverein geförderte Projekte ----- Die Externsteine-Stiftung ----- Die König Heinrich I. Gedächtnis-Stiftung ----- Die Porzellanmanufaktur Allach ----- Das Ahnenerbe e.V. ----- Die Ahnenerbe-Stiftung ----- Die Verlage der SS ----- Der Nordland-Verlag ----- Der Ahnenerbe-Stiftung-Verlag ----- Die F. F. Bauer GmbH ----- B. Wirtschaftseinrichtungen zur Unterstützung technischer, sozialer und finanzieller Belange der SS ----- Förderung und Auswertung von Erfindungen: Die Anton Loibl GmbH ----- Die Gemeinnützige Wohnungs- und Heimstätten GmbH Dachau ----- Die Deutsche Briefkastenreklame und der "Luftraum über den öffentlichen Straßen" ----- Die Spargemeinschaft SS ----- Die Abteilung "Wirtschaftliche Hilfe" im Persönlichen Stab Reichsführer-SS ----- C. Zwischenbilanz zu den Gründungsjahren der SS-Wirtschaft ----- V. Aufstieg und Fall der Unternehmen des RuSHA-Siedlungsamtes ----- A. Die Siedlungspolitik der SS 193 3-1939 ----- Siedlungspolitische Aktivitäten im Schatten des Reichsnährstandes 193 3-1937 ----- Die Reagrarisierungspolitik des Reichsnährstandes ----- Neubauernsiedlung und Großgrundbesitz ----- Die ersten Siedlungsaktivitäten des RuSHA ----- Die Auswahl von Neubauern und ihre Ansiedlung ----- Die Anfänge einer eigenen SS-Siedlungspolitik ----- Die Neuorientierung unter von Gottberg zu Beginn der territorialen Expansionspolitik ----- Die RuSHA-Siedlungspolitik zu Beginn der Ära von Gottberg 1937/38 ----- "Wehrbauern" - Himmlers Auseinandersetzung mit Darre ----- B. Die Unternehmen des Siedlungsamtes des RuSHA ----- Die beiden Wohnungsbaugesellschaften des Siedlungsamtes ----- Die ALLOD ----- Die Erste Gemeinnützige Baugesellschaft für Kleinwohnungen GmbH, Wien ----- Zwischenbetrachtung zu den Wohnungsbaugesellschaften des Siedlungsamtes 1938-1940 ----- Die Übernahme der Deutschen Ansiedlungsgesellschaft als Trägergesellschaft für die bäuerliche Siedlung ----- Polizei und SD ----- Partisanenbekämpfung ----- Die Konzentrationslager und andere Haftstätten ----- Reichskommissar für die Festigung Deutschen Volkstums B. Organisation von Verwaltung und Wirtschaft ----- im Verantwortungsbereich Pohls ----- Die organisatorische Entwicklung bis zur Gründung des WVHA ----- Relative Selbstständigkeit der IKL ----- Die Leitung der SS-Wirtschaftsunternehmen 1939-1945 ----- Organisatorischer Aufbau ----- Zum Verhältnis von Amtsstrukturen und Unternehmensleitungen ----- Die Gewinnverwendung und die Gründung einer Dachgesellschaft ----- Führungsprobleme und Gründung des Stabes W ----- Finanzangelegenheiten ----- III. Die Zwangsarbeit von KZ-Gefangenen und Juden ----- A. KZ-Häftlingsarbeit im Spannungsfeld von Repression und Wirtschaftsinteresse ----- Die Arbeits- und Dienstordnung vom November 1938 ----- Zentralisierung des Arbeitseinsatzes 1938-1942 ----- Die Wende zum breiteren Einsatz von KZ-Gefangenen in der Kriegswirtschaft ----- Die Planung und Entscheidung über den Einsatz von KZ-Gefangenen ----- Die Modalitäten des Häftlingsverleihs an Wirtschaftsunternehmen und andere Einrichtungen ----- Die starke Ausweitung der Häftlingsarbeit 1944/45 ----- B. Zwangsarbeit von Juden in Arbeits- und Konzentrationslagern ----- Die Einführung des geschlossenen Arbeitseinsatzes in Deutschland ----- Die Zwangsarbeit der Juden im besetzten Polen ----- Die Zwangsarbeit der Juden in den besetzten Gebieten der Sowjetunion ----- Juden als KZ-Gefangene im Reichsgebiet 1944/45 - (u.v.v.a.m.) ISBN 9783936411041‎

‎Kaufmann, Franz-Xaver:‎

‎Schrumpfende Gesellschaft : vom Bevölkerungsrückgang und seinen Folgen. Edition Suhrkamp ; 2406‎

‎Roer Umschlag, sehr sauber erhalten. /. Kapitel: Wachsen ist leichter als Schrumpfen 13 1.1 Überblick 13 1.2 Zunahme und Rückgang — Wachstum und Schrumpfen 19 1.3 »Bevölkerung« als politischer Begriff, der einen Solidaritätshorizont voraussetzt 23 1.4 Sozialstaat und Humanvermögen 28 1.5 Die öffentliche Verdrängung des Bevölkerungsrückgangs 30 1.6 Gründe für die Verdrängung 34 2. Kapitel: Demographische Perspektiven 38 2.1 Das Altern der Bevölkerung 39 2.2 Der absehbare Bevölkerungsrückgang und seine Dynamik 48 2.3 Gibt es normative Maßstäbe zur Beurteilung der Bevölkerungsentwicklung? 56 2.4 Zur Gewichtung demographischer Argumentationen . . 61 j. Kapitel: Gefährdet der Bevölkerungsrückgang die Wirtschaftsentwicklung? 63 3.1 Säkulare Stagnation 64 3.2 Ermöglicht ein Rückgang der Bevölkerung die Steigerung der Pro-Kopf-Einkommen? 6j 3.3 Die zunehmende Relevanz der Humanvermögen für die Produktivitätsentwicklung 72 3.4 Geburtenrückgang als Investitionslücke yy 3.5 Der wirtschaftliche Wert der Zuwanderung 83 3.6 Demographischer Wandel und Produktivitätsentwicklung 86 3.7 Zusammenfassung: Mutmaßliche wirtschaftliche Folgen eines langfristigen Bevölkerungsrückgangs 4. Kapitel: Soziale Folgen des Bevölkerungsrückgangs 95 4.1 Schwierigkeiten der Integration demographischer Sachverhalte in die Soziologie 96 4.2 Die Wechselwirkung von demographischer und sozialer Entwicklung 100 4.3 Mentalität und Konkurrenz 105 4.4 Zwischenbetrachtung 110 j . Kapitel: Die Nachwuchsschwäche, ihre Bedingungen und Motive 116 5.1 Der säkulare Rückgang der Fertilität im Zuge der Modernisierung 116 5.2 Der »zweite Geburtenrückgang« seit 1965 122 5.3 Deutschland im internationalen Vergleich 127 5.4 Soziologische Interpretationen 130 5.5 Warum noch Kinder? 136 5.6 Pluralisierung oder Polarisierung privater Lebensformen 141 5.7 Paternalismus und Familienpolitik 146 5.8 Strukturelle Rücksichtslosigkeiten 152 6. Kapitel: Politische Perspektiven 159 6.1 Zwischen >Bevölkerungspolitik< und >demographischem Fatalismus< 161 6.2 Sozialstaat und Wohlfahrtsproduktion 167 6.3 Nachwuchssicherung als prioritäre Aufgabe des Sozialstaats 173 6.4 Zuwanderung ist nur ein bescheidener Beitrag zur Problemlösung 177 6.5 Bildungspolitik: Kompensation statt Selektion 179 6.6 Familienpolitik: Politik für Eltern und Kinder 182 6.7 Eltern und Kinderlose — Zukunftsvorsorge durch Kinder oder Sparen 193 7. Kapitel: Generationenverhältnisse und Sozialstaat . 198 7.1 Generationen 201 7.2 Gibt es einen Generationenvertrag? 204 7.3 Das Kippen der Generationenbalance 7.4 Gibt es ein theoretisches Optimum der Versorgungslasten? 215 Anhang zu Abschnitt 7.4 218 7.5 Generationengerechtigkeit — Geschlechtergerechtigkeit — Elterngerechtigkeit 219 j.6 Lösungsvorschläge 224 8. Statt eines Schlußworts: Anmerkungen zu zwei Bestsellern 232 8.1 Albrecht Müller: Die Reformlüge 232 8.2 Frank Schirrmacher: Das Methusalem-Komplott 239 Literaturverzeichnis 245 Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen ISBN 9783518124062‎

‎Kaul, Friedrich Karl:‎

‎"... ist zu exekutieren!" : ein Steckbrief der deutschen Klassenjustiz.‎

‎Guter Zustand. -- Inhalt: Vorwort von Ralph Dobrawa -- Der Mordbefehl -- Dem Freund die Hand - dem Feind die Faust -- Die Wahrheit läßt sich nicht unterdrücken -- Der Mord -- Durch Spaltung zur Erbfolge -- Biographischer Rückblick -- -Nach dem Gesetz, wonach du angetreten mußt du vollenden! -- Geburtshelfer des Nazismus -- Justiz unter dem Hakenkreuz -- Feierstunde im Karlsruher Bundesgerichtshof -- Die Artillerie des Kalten Krieges -- Das Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands -- Fürsorge wird Gemeinheit -- Zusammenleben mit Mördern -- Die Beweise der Verbrechen -- Wie der Jagdhund, der zur Jagd getragen werden muß -- Requisit des Imperialismus -- Nachwort von Ralph Dobrawa. ISBN 9783355017244‎

‎Kleinknecht, Konrad:‎

‎Risiko Energiewende : Wege aus der Sackgasse. Sachbuch‎

‎Sauber erhalten. Inhalt 1 Fossile Energiequellen 1 1.1 Wie die Energie in der Erde gespeichert wurde 1 1.2 Entstehung menschlicher Zivilisation und das Feuer .. 6 1.3 Förderbare Ölreserven 9 1.4 Erdgas - Heizung und Strom 20 1.5 Kohle - Energie des 21. Jahrhunderts 35 1.6 Wie Kraftwerke aus Wärme Strom machen 39 1.7 Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen 43 1.8 Der Treibhauseffekt 52 2 Neue Energie 69 2.1 Wasserkraft - blaue Energie 69 2.2 Windkraft - an der Küste und auf hoher See 82 2.3 Biomasse und Biogas 90 2.4 Solarthermie-Wärme von der Sonne 97 2.5 Photovoltaik - dezentrale Stromquelle 106 2.6 Ersatzkraftstoffe 116 2.7 Energie einsparen Neue Spieler 133 3.1 Die neue Großmacht China 133 3.2 Wachsendes Indien 142 4 Die deutsche Energiewende 151 4.1 Das Erneuerbare-Energien-Gesetz 151 4.2 Die Ethikkommission 156 4.3 Die Ausstiegsgesetze 166 4.4 Ausbau der Stromnetze 168 4.5 Speicherung der elektrischen Energie 176 5 Die neuen Risiken 187 5.1 Risiko „Stromkosten und soziale Schiefläge" 187 5.2 Risiko „Abhängigkeit" 191 5.3 Risiko „Klima"? 197 5.4 Risiko „Blackout" 203 6 Mythen und Illusionen der Energiewende 209 6.1 Energiewende schafft Arbeitsplätze 209 6.2 Energiewende trägt zum Klimaschutz bei 212 6.3 Erneuerbare Energien können Haushalte mit Strom versorgen 213 6.4 Erneuerbare Energien sind dezentral 216 6.5 Die Sonne schickt uns keine Rechnung 217 6.6 Die Bahn fährt mit Ökostrom 218 6.7 Illusionen ISBN 9783662468876‎

‎Kleßmann, Christoph und Christoph Wagner (Hgg.):‎

‎Das gespaltene Land: Leben in Deutschland 1945 - 1990; Texte und Dokumente zur Sozialgeschichte.‎

‎Leicht abgenutzt, leicht vergilbt, sonst guter Zustand. - In einer Fülle von Texten und Dokumenten wird hier die Alltags- und Erfahrungsgeschichte der beiden deutschen Staaten von 1945 bis 1990 dargestellt. Das Werk dokumentiert die Besatzungszeit bis 1949, und dann, nach der Begründung der beiden deutschen Staaten, auch den zunehmenden Entfremdungsprozeß in zwei unterschiedlichen politischen Systemen. Es wendet sich nicht nur gegen das Vergessen einer tiefgreifenden menschlichen Erfahrung - es zeigt, was 80 Millionen Menschen trotz aller Widersprüche über 40 entscheidende Jahre miteinander verbunden hat. ISBN 9783406371653‎

‎Knoche, Michael und Wolfgang Schmitz (Hgg.):‎

‎Wissenschaftliche Bibliothekare im Nationalsozialismus: Handlungsspielräume, Kontinuitäten, Deutungsmuster. Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens (46).‎

‎Insgesamt sehr gut und sauber. - Inhalt: Michael Knoche und Wolfgang Schmitz: Einführung -- Werner Arnold: Bibliothekare und Bibliotheken im Nationalsozialismus -- Dagmar Jank: Wissenschaftliche Bibliothekarinnen im Nationalsozialismus -- Christina Köstner-Pemsel: Österreichische Bibliothekare im Nationalsozialismus -- Astrid M. Eckert: Archivare im Nationalsozialismus. Zum Forschungsstand -- Roland Bärwinkel: Ein Mann von „ungewöhnlicher Begabung“. Die Thüringische Landesbibliothek Weimar in der Zeit Hermann Blumenthals 1939-1941 -- Konrad von Rabenau: Bibliotheksleitung und persönliche Orientierung. Anmerkungen zu Otto Glauning (Leipzig), Theodor Lockemann (Jena) und Hermann Blumenthal (Weimar) -- Sven Kuttner: „Heil Hitler, unser deutscher Gruss, bei uns man ihn erweitern muss Adolf Hilsenbeck und die Universitätsbibliothek München 1933-1938 -- Susanne Wanninger: Die Bayerische Staatsbibliothek unter Rudolf Buttmann -- Louisa Gemma Wickert: Die Persilscheinfabrik. Entnazifizierung und Personal am Beispiel der Universitätsbibliothek München -- Wilfried Enderle: Karl Julius Hartmann als Direktor der Universitätsbibliothek in Göttingen (1935—1958) -- Christiane Hoffrath: Hermann Corsten in Köln -- Lothar Poethe: Die Deutsche Bücherei, ein schlagkräftiges Instrument für die Erfüllung ihrer satzungsmässigen Aufgaben und der ihr vom Ministerium erteilten Aufträge Heinrich Uhlendahl in Leipzig -- Konstantin Hermann: Die Sächsische Landesbibliothek 1933—1945: Martin Bollert und Hermann Neubert - zwei Epochen in zwölf Jahren? -- Antonius Jammers: Hugo Andres Krüss und der Verein der Freunde der Preußischen Staatsbibliothek in der Zeit des Nationalsozialismus -- Klaus G. Saur: Bibliothekare im Exil 1933 —1945 -- Jürgen Elvert: Die Biographie in der heutigen Geschichtswissenschaft. ISBN 9783447064071‎

‎Köckert, Louis:‎

‎Dachau ... und das Gras wächst ... Ein Report für die Nachgeborenen.‎

‎Gutes Ex.; leichte Gebrauchs- und Lagerspuren; der illustr. Einband berieben u. m. kl. Läsuren / aus der Bibliothek von Dr. Hansdieter Heilmann; m. hs. Besitzvermerk. - INHALT : Vorwort ---- "Die Literatur wird durchforscht werden" (Bertolt Brecht) ---- Über die Schwierigkeit ---- Wenn einer denkt ... ---- Dachau, eine Stadt mit 1200-jähriger Vergangenheit ---- Mittelalterlicher Galgenberg ---- Historischer Anhang ---- Über die Schwierigkeiten der Geschichtsforschung ---- Mit Dachau fiel die Räterepublik ---- Toller - Kommandant der Armeegruppe Dachau ---- Der Kampf der Roten Armee ---- Was kann man aus der Räterepublik lernen? ---- Interviews: Was soll man als Überschrift setzen ---- Bürger S: Als die Weißen kamen ---- Bürger H: Der braune Terror ---- Bürger P: "Jeder hat es gewußt" ---- Bild: Dachau, Friedenstraße ---- Bürger R: Gefecht am Rathaus ---- Bürger J: Schön wär's ---- Aktionsgemeinschaft ---- wann begann ich eigentlich zu begreifen ---- Bürger G ---- Bürger A ---- Bürgerin N ---- Bürger B: Dachauer Arbeiter schlagen zurück ---- B über Bürger G ---- Zwischentext und "Kinderschuhe von Lublin" ---- Bürger F: Arbeiter bei BMW ---- Bürgerin W ---- Bürgerin E ---- Bürger L, Bürger G ---- Remilitarisierung - Atombombe Zitat ---- Moralische Aufrüstung ---- Eine deutsche Sonne schien ---- Bürgerin V ---- Waldfriedhof ---- Vater und Sohn ---- Faksimile: Briefe von: Albert Schweizer, Hiroshima, Lidice ---- Zwischengeschichte: Kinder, daß sie euch mit Krieg verschonen ---- Pater Roth ---- Faksimile: Pfanzelt - Neuhäusler, Bild: Pater Roth ---- Bürgerin X ---- Eucharistie ---- Einweihung der Jüdischen Kapelle ---- Wo sind sie geblieben? ---- Mahnmal Einweihung ---- NPD aus Dachau raus ... als der Saal aufschrie ---- Schülerzeitung ---- 25 Jahre Befreiung KZ Dachau ---- Pater Luu Hong Khahn ---- Ein trauriges Kapitel ---- Todestag von Kurt Schumacher ---- Bürger G, Richter ---- Olympische Spiele ---- AZ München ---- Dachau Heimat ---- Volksfest 1973 ---- Bürger K, Bürgerin C ---- Bürgerin R: Das Hohe Lied der Stadt Dachau ---- Bürgerin S ---- Andere Große Söhne der Stadt ---- Bürger W: Denen waren ehemalige Nazis lieber ---- 1974: Prühäuser Straße ---- 1974: Dachau ohne Ende ---- Bürger H und Bürger C ---- Artikel 3 (3) Gedicht von Alfred Andersch ---- Was hat es genützt ---- Dachau sucht Patenschaft ---- Dachau 1977. ISBN 3922431011‎

‎Köhler, Henning:‎

‎Deutschland auf dem Weg zu sich selbst : Eine Jahrhundertgeschichte.‎

‎sehr guter Zustand - EINLEITUNG -- Die Geschichte des Jahrhunderts in einem einzigen Band darzustellen, führt unvermeidlich zu einem Dilemma. Es ist unmöglich, alle Epochen im gleichen Umfang darzustellen und dann auch noch wichtige Nebenaspekte wie die wirtschaftliche und soziale Entwicklung gesondert zu behandeln. Ein solches Vorgehen erfordert ein mehrbändiges Werk. Daher muß eine Akzentuierung vorgenommen werden. Die erste Hälfte des Jahrhunderts verlangt eine breitere und intensivere Darstellung, damit die Krisen, Kriege und Katastrophen deutlich und verständlich werden. Das letzte Drittel wird dagegen zunehmend von einer demokratischen Normalität geprägt, die eine geraffte Darstellung rechtfertigt. Zudem schafft die Sperrfrist der Archive von dreißig Jahren wesentlich andere Voraussetzungen für die Quellenlage. Daher ist der Niedergang der sozialliberalen Koalition bewußt knapp gehalten, und auf die erste Hälfte der Ära Kohl, die wesentlich von der wirtschafts- und haushaltspolitischen Konsolidierung geprägt war, wird überhaupt nicht eingegangen. Ebenso können die technischen und industriellen Umwälzungen, die Wirtschaft und Gesellschaft seit dem Anbruch des Computerzeitalters geprägt haben, nicht ihrer Bedeutung gemäß dargestellt werden, weil die notwendigen Vorarbeiten auf breiter Ebene noch nicht vorhanden sind. Der Kritik, daß der eine oder andere Aspekt nicht gebührend gewürdigt ist oder sogar gänzlich fehlt, ist sicher zuzustimmen. Wer dieser Meinung ist, sollte jedoch sagen, welche Passagen wegfallen könnten. Es bleibt dabei: Bei jeder Gesamtdarstellung der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts ist der Mut zur Lücke gefordert. ISBN 9783898500579‎

‎König, Rene (u.a.):‎

‎Soziologie der Jugendkriminalität. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Hrsg. v. Rene König. 1957. Sonderheft.‎

‎Gutes Ex.; Umschlag berieben u. nachgedunkelt; geringe Lager- u. Gebrauchsspuren. - INHALT des 3. Sonderheftes: I. Allgemeiner Teil -- Einige Bemerkungen zur Stellung des Problems der Jugendkriminalität in der allgemeinen -- Soziologie -- Von Prof. Dr. Rene König, Universität Köln. -- Ein soziologischer Bezugsrahmen für die Analyse der Jugendkriminalität -- Von Privatdozent Dr. Peter Heintz, Universität Köln. -- II. Spezieller Teil: Persönlichkeit, Subkultur, Frustration -- Wege zur Jugendkriminalität. Vorstufen, Reaktionsformen und Ersatzsymptome kindlicher Verwahrlosung Von Dr. Gerd Biermann, Kantonale Heil- und Pflegeanstalt, Wil/St. Gallen (Schweiz). -- Affekt, Interaktion und Delinquenz -- Von Prof. Dr. Andrew F. Henry, Vanderbilt University, Nashville, Tennessee (USA). -- Bemerkungen zur sozialen Prognose, insbesondere in bezug auf Jugendliche -- Von Dr. Wolf Middendorff, Freiburg i. Br. -- Jugendkriminalität und Subkultur -- Von John Barron Mays, M.A., University of Liverpool. -- Kriminelle Subkulturen -- Von Prof. Dr. Albert K. Cohen, Indiana University, Bloomington, Indiana (USA). -- Jugendkriminalität: Unterschiede zwischen Knaben und Mädchen -- Von Odette Philippon, Paris. -- Hintergründige Triebfedern zu Eigentumsdelikten. Eine Einzelfallstudie -- Von Dr. Hans Zulliger, Ittigen/Bern (Schweiz). -- III. Teil: Literaturbericht -- Hauptrichtungen in Theorie und Erforschung der Kriminalität in den USA seit 1930 Von Dr. David J. Bordua, University of Michigan, Ann Arbor. --‎

‎Königslöw, Joachim von (Mitwirkender):‎

‎Brücken : Mysterien des Übergangs. Joachim von Königslöw‎

‎Der Umschlag etwas berieben, sonst sauberes Exemplar. Voll Urspruilg und Siilii des Briickeii-Uaueiis 7 Prolog: ))Gehiiber die Briicke!« 34 )Briicltenschläge« Elementare Formen und Typen des Briickenba is Steg über deii Marksbach 39 Steg auf der Barbiailer All11 iil Siidtirol 42 Steg iiber die Pi-ahova iii den Icai-paten 45 Plattensteg in Upspruiige bci I'aderborn 48 Bohleiisteg iii Upsprunge 51 Ilie ))Teiifelsbriicke((aufTorcello 54 Bi-iicke aii den Paderquelleti iii Paderborii 56 Holzcteg über dieVolnie bei Dahl 58 Brücke über die Gräfte voll Schloß Werdi-iilge11 bei Wetter an der R u h r 61 Die Höniiebriicke inVolkringhauseil in1 Sauerl iid 64 Die alteVolmebrücke in Da111 66 Die Briicke voll Schloß I-löllinghofen an der R u h r 69 Bi-ückeii und Stege vor1 BurgVischering 7T Eine Zugbrücke i r i Arnheini 75 Brücke über die Bever im Münsterlaild 78 Alte Elbebriicken bei Hadamar bei Liinburg 81 Sankt Nepoiiiuk am Quellteich v o i Geseke 84 Eine gedeckte Brücke iili Siiiiineiital im Berner Oberland 87 Einscher- Durchlass unter der Schnettger- Brücke ii-i Dortmuiid 90 Eiil Bauwerk fiii- die Ewigkeit- Der Ponte Mallio voll Cagli 95 Mittelalterliche Briiclten- Frommes Werk und Lebensgleichnis Die Nisterbriicke bei Idoster Marienstatt I O T Die alte Lahilbriicke in Wetzlar 104 Die alte Lahnbrücke iii Weilburg 13ie Laliiibriicke iii I<utikcl I I o 1)ie rilte Laliiibi-iiclce i i Liinbui-g I I 3 Die Werr ibi-iiclceliei C:reuzburg T I 7 Die Uarteiiwetzer- 13riicke in Melsuiigei 123 Die ICräiiierbriicke in E i f r t129 Alte Briicke in H,ii-bui-gan der Wöriiitz 135 Die Briickeil von Schwäbisch Hall 140 Die Doppelbriicke voii Kotlieiiburg ob der Taubei- 145 Die Tauberbriicke voll Tauberrettersliciiii 149 Die Mittlere Briicke iii B isel 152 D i e aAlte Briicke((über den Neckrir iii Heidelberg r55 D i e »Steinerne l)iriicke« iii liegcnsburg I T D i e »Obere Uriickec i i i i t den1 Alteii l<ath;ius ii-i Bainbei-g 170 Die Alte Main-Briicke iil Wiirzburg 175 Die Karl briickein Prag 182 Moderne Brücken - Voin Wölben in Stein zum scheinbar schwerelosen Schwingen D i e Schloßbrücke iil Berlin rgg Dei- ))ICabelsteg<cüber die Isai- iri Miiilclieii 203 Elbbriiclcei in Dresden: 1)ie August isbrückeund das »Blaue Wuiider« 205 Dei- Göltzschtal- Viadukt zro Eisenbaliii\riadukt iiber die R u h r bci Hel-decke 215 Die Miingsteiier Briicke 217 D i e Rlieinbriickeii von ICöln 220 Autobahnbrücke bei Lüdenscheid 226 Die I<ölilbrandbriicke in Hamburg 228 D i e Autobahnbrücke über die Mosel bei Winrlingen 233 D i e Brücke über das liuhrtal bei Miiltard 237 Die beidenHolzbrücke bei Essing im Altinühltal 241 ISBN 9783932386800‎

‎Kogon, Eugen:‎

‎Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager.‎

‎Sehr gutes, sauberes Exemplar. - Im Anhang: Lageplan des Konzentrationslagers Buchenwald. - Dieses Buch wurde das »klassische Werk über die deutschen Konzentrationslager« genannt. Es entstand aus einem Bericht, der nach Auflösung der Lager im Jahre 1945 verfaßt und in den folgenden Jahren durch neues Material und eine grundsätzliche Analyse der Rolle des Terrors in der modernen Gesellschaft erweitert wurde. Professor Dr. Eugen Kogon hat als Häftling des Lagers Buchenwald das von ihm geschilderte System des Terrors am eigenen Leibe erlebt und als unbestechlicher Chronist das hier wiedergegebene Material gesammelt. Er hat auch als einer der Führer des in den Lagern organisierten inneren Widerstandes in der Endphase mitgeholfen, Tausenden von Häftlingen das Leben zu retten, die vor ihrer Befreiung von der SS noch niedergemetzelt werden sollten. ... (Verlagstext) // INHALT : DER TERROR ALS HERRSCHAFTSSYSTEM --- Die Rationalität des modernen Terrors. --- Psychologische Voraussetzungen des Terrors. --- Ideelle Grundlagen des Terrors. --- Der Terror als Mittel zur Erringung von Herrschaft. --- Der Terror von Mehrheiten. --- Der Terror von Minderheiten. --- Ausführung des Terrors. --- Sonderformen: Terror gegen eine Tyrannei, Terror gegen den Terror eines Angreifers im Kriege. --- Terror als Mittel zur Aufrechterhaltung der Herrschaft. --- Objekte des Herrschaftsterrors. --- Die Mittel des Systemterrors. --- Das Leben unter dem Terror. --- Die Folgen des Terrors in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft... --- Beendigung des Terrors. --- Durch Widerstand. --- Durch selbstverursachten Untergang. --- Durch Verfestigung und allmählichen Abbau. --- Durch Intervention von außen. --- Gefährliche Terrortendenzen heute. --- ZIEL UND ORGANISATION DES SS-STAATES --- Die Ziele des nationalsozialistischen Staates. --- Die SS als Orden. --- Der Machtaufbau der SS. --- Der SD und das Reichssicherheitshauptamt (RSHA). --- Die SD-Oberabschnitte. --- Das SD-Hauptamt Berlin. --- Die Kategorien der Mitarbeiter. --- Die Geheime Staatspolizei mit dem Geheimen Staatspolizeiamt --- Die SS-Siedlungen. --- Der Stacheldrahtbereich. --- Der Aufbau des KL Buchenwald als Beispiel. --- DIE INNERE ORGANISATION DER KONZENTRATIONSLAGER --- Die Lager-SS, ihre Einteilung und ihre Funktionen. --- Die Politische Abteilung. --- Die Wachbataillone. --- Die Häftlings-Selbstverwaltung. --- DIE EINLIEFERUNG IN DAS KONZENTRATIONSLAGER --- Vom Polizeigefängnis zum KL. --- Die Empfangszeremonie. --- Der Weg der Entwürdigung und Willensbrechung. --- Die Übernahme durch die Häftlingsgemeinschaft. --- DER TAGESABLAUF IM KONZENTRATIONSLAGER --- Wecken, Frühsport, Frühstück. --- Der Morgenappell. --- Antritt zur Arbeit, Mittagspause und Einrücken. --- Der Zählappell. --- Das Lied "Die Moorsoldaten". --- Das Buchenwald-Lied. --- Abendessen, Abpfeifen, Nachtruhe. --- DIE ARBEIT IM KONZENTRATIONSLAGER --- Die Zuteilung zu einem Arbeitskommando. --- Sinnvolle und sinnlose Arbeiten. --- Die Lagerinnenkommandos. --- Die Lageraußenkommandos. --- Arbeitstempo und Arbeitsleistung. --- "Die Kommandierten" - (u.v.v.a.)‎

‎Krieg, Gustav A. (Herausgeber):‎

‎Deutscher Kirchengesang in der Neuzeit : eine Gesangsbuchanthologie. hrsg. von Gustav Adolf Krieg‎

‎Second-hand aber noch original folienverpackt. Dokumentation: Gesangbücher v o n der Reformations zeit bis zum 19. Jahrhundert 9 Das Reformationsjahrhundert 9 Frühe lutherische Kirchenliedsammlungen und Gemeindegesangbücher - 9 Etlich christlich Uder/Lobgesang/vnd Psalmen (1524) (Nr. 1-;) 9 Johannes Loersfelt, E y n Enchiridion oder Handbüch lein (1524) und sein Anhang (152;) (Nr.6-18) 17 Enchiridion geistlicher gesenge vnd psalmen (Zwickau 1528) (Nr. 19-22) 32 Joseph Klug, Geistliche Lieder auffs neue gebessert %u Wittemberg (seit 1529) (Nr. 23-30) 36 Valentin Babst, Geystliche Lieder (seit 1545) (Nr. 31- 37) 4 3 Lutherische Sondergattungen 52 Ein niederdeutsches Gesangbuch: Eine gant\ schone vnde seer nutte gesangk boek (seit 1525) (Nr. 38-39) 52 Ein Schulgesangbuch: Die Sontags Euangelia von Nikolaus Herman (seit 1560) (Nr. 40-47) 54 Die Böhmischen Brüder 66 Das New Gesangbuchlen (seit 1531) (Nr.48-57) — 66 Gesangbücher der oberdeutschen und der Genfer Reformation 81 Das Straßburger Gesangbuch Martin Bucers (1541) (Nr. 58-60) 81 Das Zürcher Niiw Gesangbiichle (seit etwa 1534) (Nr.61-66) 85 Ambrosius Lobwasser, Der Psalter dess Königlichen Propheten Dauids/Psalmen deß Königlichen Propheten Dauids (seit 1573) (Nr. 67-70) Katholische Gesangbücher bis zu den Jesuiten gesangbüchern 99 Michael Vehe, Ein New Gesangbüchlin Gejstlicher Lieder {seit 1537) (Nr.71-81) 99 Johann Leisentrit, Geistliche Lieder und Psalmen (seit 1567) (Nr. 82-88) 112 Caspar Ulenberg, Die Psalmen Dauids (seit 1582) (Nr. 89-92) 120 Das Zeitalter der Gegenreformation u n d des Konfes sionalismus 125 Frühe Gesangbücher aus dem Umkreis des Jesuiten ordens 125 Alte Catholische Geistliche Kirchengeseng auff die fürnemste Feste (Speyer, seit 1599) (Nr.93-99) . . . . 125 Nicolaus Beuttner, Catholisch Gesang-Büch (Graz, seit 1602) (Nr. 100-102) 138 Jesuitengesangbücher der Spee-Ara 144 Bell'Vedere (1621) (Nr. 103-108) 144 P S A L M X L I V . ( . . . ) IIpiü hello delmondo (1622) (Nr. 109-112) 150 Ausserlesene, Catholische, Geistliche Kirchengesäng (1623) (Nr. 113-118) 154 Friedrich Spee, Trvt^Nachtigall (seit 1634) (Nr. 119-120) 159 Geistliches Psälterlein (seit 1637)/Geistlicher Psalter (1638) (Nr. 121-127) 162 Katholische Privatinitiativen 170 Johann Scheffler, Heilige Seelen=Lust (seit 1657) (Nr. 128-137) 170 Christliches Catholisches %u S. Goar übliches Gesang buch (1666) (Nr. 138-142) 183 Lutherische Privatdrucke bis Johann Rist 191 Philipp Nicolai, FrewdenSpiegel deß ewigen Lebens (seit 1599) (Nr. 143-145) 191 Johann Heermann, DevotiMusica Cordis (seit 1630) und Sontags- undFest-Evangelia (seit 1636) (Nr. 146-155) Johann Rist, Himlische Lieder (seit 1641/42) (Nr. 156-163) 214 Johann Rist, Der seinem allerheiligsten Leiden und Sterben hingeführter und an's Kreu^geheffteter Christus Jesus (seit 1648) (Nr. 164-165) 233 Johann Rist, Neuer Himlischer Lieder Sonderbahres Buch (seit 1651) (Nr. 166-167) 236 Georg Neumark, Fortgepflant^ter Musikalisch- Poetischer Lustwald (iÖ57)(Nr.i68) 241 Uberregional etablierte und obrigkeitlich approbierte Gesangbücher lutherischer Herausgeber 242 Justus Gesenius und David Denicke: Das New Ordentlich Gesangbuch/Das Hannoverische ( . . . ) Gesangbuch (seit 1646) (Nr. 169-176) 242 Johann Crüger, Newes vollkömliches Gesangbuch (1640) (Nr. 177-182) 257 Johann Crüger, Praxis Pietatis Melica (seit 1647) (Nr. 183-209) 264 Christoph Runge, D.M. Luthers Vnd anderer vornehmen und gelehrten Männer Geistliche Lieder vnd Psalmen (1653) (Nr. 210-211) 307 Ein Vorläufer des Pietismus 310 Heinrich Müller, Geistliche SeelenMusik (seit 1659) (Nr. 212-214) 3 I D D e r Pietismus 316 Von Joachim Neander bis zum Leipziger Musicalischen Gesang=Buch 316 Joachim Neander, Glaub= undLiebes=Ubung (seit 1680) (Nr. 215-221) 316 Gottfried Arnold, Göttliche Liebes-Funcken (seit 1700) und Poetische Lob- und Liebes-Sprüche von der Ewigen Weißheit (1700) (Nr. 222-226) 323 Wilhelm Petersen, Cithara Sacra (undatiert) (Nr. 227-228) 333 Das Geistreiche Gesangbuch (Halle, seit 1704) (Nr. 229-253) 336 Musicalisches Gesang=Buch (Leipzig 1736) (Nr. 254-258) Die Brüdergemeine 386 Die Sammlung Geistlicher und lieblicher Lieder (172;) (Nr. 259-262) 386 Die Sammlung Geist= und lieblicher Lieder (17 31) (Nr. 263-267) 393 Christliches Gesang=Buch der Evangelischen Brüder= Gemeinen von 173; (1741) (Nr. 268-279) 4 ° ° Etwas vom Liede Mosis, des Knechts GOttes (1753- 17;;) (Nr. 280-282) 423 [Christian Gregor], Gesangbuch %um Gebrauch der evangelischen Brüdergemeinen (seit 1778) (Nr. 283- 287) 429 Die Gesangbücher Gerhard Tersteegens 435 Geistliches Blumengärtlein (seit 1729) (Nr. 288-296) 435 Joachimi Neandri Vermehrte Glaubens= und Liebes übung/Gottgeheiligtes Harfen=Spiel Der Kinder Zion (seit 1736) (Nr. 297-301) 448 Die Aufklärung 456 Protestantische Privatgesangbücher 456 Christian Fürchtegott Geliert, Geistliche Oden und Lieder (seit 1757) (Nr. 302-308) 456 Friedrich Gottlieb Klopstock, Geistliche Lieder. Erster Theil (seit 1758) (Nr. 309-312) 467 Friedrich Gottlieb Klopstock, Veränderte Lieder (seit 1758) (Nr. 313) 473 Friedrich Gottlieb Klopstock, Geistliche Lieder. Zweiter Theil (seit 1769) (Nr. 314-315) 474 Protestantisch-landeskirchliche Gesangbücher . . . . 477 Schleswig-Holstein: Allgemeines Gesangbuch auf Königlich Allergnädigsten Befehl ( . . . ) herausgegeben (seit 1780) (Nr. 316-328) 477 Berlin: Gesangbuch %um gottesdienstlichen Gebrauch in den Königlich-Preußischen I^anden (seit 1780) (Nr. 329-337) 492 Oldenburg: Gesangbuch %ur öffentlichen und häuslichen Andacht f ü r das Her^ogthum Oldenburg (seit 1791) (Nr. 338-344) Protestantische Gesangbücher für Stadtgemeinden 512 Gemeinschaftliches Gesangbuch der bejden protestantischen Gemeinen in Stollberg bejAachen (1802) (Nr. 345-351) 512 Bremen: Christliches Gesangbuch %ur Beförderung öffent licher und häuslicher Andacht (seit 1812) (Nr. 3; 2- 3; 6) 520 Ein katholisches Privatgesangbuch 524 Heinrich Lindenborn, Neues Gott und dem Lamm geheiligtes Kirchen= undHauß=Gesang (seit 1741) (Nr. 357-361) 524 Das katholische Schlesien 532 [Ignaz Franz,] Die Christlich-katholische Lehre in Liedern (Sagan, 1766 und 1768) (Nr. 362-368) . . . 532 [Ignaz Franz,] Allgemeines und vollständiges Catholisches Gesangbuch (Sagan, seit 1778) (Nr. 369-370) 537 Das katholische Wien 539 [Michael Denis], Geistliche Lieder %um Gebrauche der hohen Metropolitankirche bej St. Stephan in Wien und des ganzen wienerischen Erzbistums (seit 1774) (Nr. 371-380) 539 Katholisches Gesangbuch auf allerhöchsten Befehl ihrer k. k. apost. Majestät Maria Theresiens %um Drucke befördert (undatiert) (Nr. 381-383) 553 Frühe Diözesangesangbücher 558 [Franz Seraph Kohlbrenner,] Der heilige Gesang %um Gottesdienste in der römisch-katholischen Kirche (Landshut, seit 1777) (Nr. 384-397) 558 [Augustin Erthel,] Der nach dem Sinne der katholischen Kirche singende Christ (Fulda, seit 1778) (Nr. 398-402) 570 [Ernst Xaver Turin,] Neues christkatholisches Gesang- und Gebetbuch f ü r die main^er Er^diö^es (Mainz, seit 1787) (Nr.403-409) 579 Die katholische Spätaufklärung 583 [Kaspar Anton von Mastiaux], Katholisches Gesangbuch %um allgemeinen Gebrauche bei öffentlichen Gottesverehrungen (1810-1811) (Nr.410-415) 583 [Ignaz Heinrich von Wessenberg,] Christkatholisch Die Restauration 590 Lieder aus Publikationen von Ernst Moritz Arndt und Joseph Mohr (Nr. 417-418) 590 Kommentar Über die Bedeutung von Gesangbüchern 59; Eine Gattung mit Tradition 59; Gesangbücher als Zeugnisse des neueren west kirchlichen Christentums 596 Gesangbücher als Hilfen zur symbolischen Frömmigkeitsvermittlung 598 Gesangbücher als Dokumente der neueren Lebensgeschichte der Christenheit 600 Von den frühen lutherischen Kirchenliedsammlungen bis zu den Anfängen der katholischen Gesangbuch literatur - Das Reformationsjahrhundert 603 I m Umfeld Luthers 603 Luthers Grundimpuls 603 Die Anfänge der lutherischen Gesangbuchliteratur 605 Flugblätter, Liedersammlungen, Enchiridien . . . 60; Das Klugsche und das Babstsche Gesangbuch . 608 Das Gemeindegesangbuch als Lehrmittel: Von Luther zu Nikolaus Herman 612 Die Praxis: Kantorate, Kantoreien, Kantionalien 61; Die Wittenberger im Dialog mit den Böhmischen Brüdern 618 Oberdeutschland 623 Allgemeine Charakteristik 623 Die Gesangbücher in Straßburg und Konstanz 628 I m Umfeld der Genfer Reformation 634 D e r Genfer Psalter im frankophonen Raum . . . 634 D e r Lobwasser-Psalter 642 Die katholische Antwort: Michael Vehe, Johann Leisentrit und der Psalter Caspar Ulenbergs 64; Von der Gegenreformation bis zu den Anfängen des Pietismus —Gesangbücher in der Zeit des Konfessio nalismus D e r frömmigkeitsgeschichtliche Hintergrund 654 Die Gewinnung konfessioneller Identitäten . . . . 654 Religiöse Gemeinsamkeiten und die Anfänge überkonfessioneller Frömmigkeit 656 Die katholische Offensive: Frühe Jesuitengesang bücher 660 Ein Überblick 660 Die Gesangbücher Speyer 1599, Graz 1602 und ihr historisches Umfeld 661 Poetische und frömmigkeitsgeschichtliche Neu orientierungen —die Zeit Friedrich Spees 667 Spee als hymnologisches Paradigma? 667 Vom Bell'Vedere-Druck zum Geistlichen Psälterlein/ Geistlichen Psalter 670 Katholische Privatinitiativen: Johann Scheffler und Landgraf Ernst von Hessen-Rheinfels 676 Zwischen Ekstase und Dialog 676 Johann Schefflers Heilige Seelen=Lust 677 Landgraf Ernst und das Rheinfelsische Gesang buch 681 Lutherische Privatdrucke 687 Volkskirchliche Liturgie und private Andacht .. 687 Von Philipp Nicolai zu Georg Neumark 689 Gesangbucharbeit im Dienst lutherischer Obrigkeit: Justus Gesenius und David Denicke 704 Johann Crüger und sein Kreis 709 Gesangbucharbeit und innerprotestantische Pluralität 709 Newes Vollkömliches Gesangbuch und Praxis Pietatis Melica 714 I m Schatten v o n D o m und Hof: Reformierte Gesangbücher 719 Das lutherische Kirchenlied zwischen repräsentativer Liturgie und privater Erbauung 722 Das Kirchenlied in der ständischen Gesellschaft 722 Wege zu einem pietistischen Kirchenlied verständnis Protestantische Sonderwege —der Pietismus u n d sein Umfeld 726 Frömmigkeitsgeschichtlicher Uberblick 726 Ein reformierter Protagonist: Joachim Neander .. 729 Das Gesangbuch v o n Johann Anastasius Freyling hausen, Vorgeschichte u n d Umfeld 731 Lutherische Außenseiter: Gottfried Arnold. Wilhelm Petersen. Andreas Luppius 731 Wege zu einem pietistischen Volksgesangbuch . 7 3 5 Das Geist-reiche Gesangbuch 737 Kirchenliedfrömmigkeit im Schatten Freyling hausens und das Gesangbuch Schemellis 742 Die Gesangbücher der Brüdergemeine 745 Ein Überblick 745 Zwischen hallischem Pietismus und mystischem Spiritualismus: Vom Berthelsdorfer Gesangbuch 1725 zum Marcheschen Gesangbuch 1731 751 I m Bann der Sichtungszeit: Das Herrnhuter Gesangbuch (1735-1741) 754 Die Londoner Gesangbücher (1753-1755) 757 Christian Gregors Gesangbuch %um Gebrauch der evangelischen Brüdergemeinen (1778) 759 Gerhard Tersteegen und seine Gesangbücher . . . . 761 Tersteegens religiöses Umfeld u n d religiöse Individualität 761 Das Geistliche Blumengärtlein und der G r o ß e Neander 762 Zwischen kirchlicher und säkularisierter Frömmig keit —die Aufklärung 768 Die Aufklärung als Impuls der Gesangbuchliteratur allgemein 768 Grundelemente aufklärerischer Frömmigkeit . . . 768 Merkmale der aufklärerischen Kirchenlied- und Gesangbuchliteratur 771 Von Christian Fürchtegott Geliert bis zu den Gesangbüchern der protestantischen Spät aufklärung Geliert und Klopstock 774 D e r Geliert- und Klopstock-Kreis: Johann Andreas Cramer —Das Schleswig-Holsteinsche Gesangbuch (17 So) 780 Das Berliner Gesangbuch (1780) und sein historisches Umfeld 785 Vom Oldenburger Gesangbuch 1791 zum Bremer Gesangbuch 1812 788 Von Heinrich Lindenborn bis zu den Gesang büchern der katholischen Spätaufklärung 795 Heinrich Lindenborn 79; Katholische Gesangbücher in Schlesien und in den Habsburger Landen 797 Frühe Diözesangesangbücher: Landshut, Fulda, Mainz 803 Katholische Identität und das Gesangbuch von Kaspar Anton von Mastiaux (1810-1811) 807 Das Diözesangesangbuch Konstanz 1812 811 Von der Kirchenliedrestauration zu den Einheits gesangbüchern 813 Das frühe 19. Jahrhundert als Beginn der gegen wärtigen Gesangbuchliteratur 813 Die ferne, nahe Vergangenheit 813 Die Krise der Volkskirchen 813 Wiederkehr der Konfessionen 815 Religiöses Gefühl und religöse Sprache 815 Politische Umbrüche, konfessionelle N e u konsolidierungen, hymnologische Neuansätze .. 816 Gesangbuchgeschichte im Kontext nationaler Entwicklungen 818 Von Ernst Moritz Arndt zu den protestantischen Einheitsgesangbüchern ab 1853 818 Von Heinrich Bone bis zum Ende der Diözesan gesangbücher 822 Epilog: Von der Zukunft des Kirchenliedes 825 Textgrundlage, Melodien und Textgestaltung 827 Textgrundlage und Melodien 827 Textgestaltung Stellenkommentar 829 Abkürzungsverzeichnis 929 Literaturverzeichnis 9 3 3 Quellen 9 3 3 Ausgewählte Sekundärliteratur 942 Alphabetisches Verzeichnis der Liedanfänge ISBN 9783458700401‎

‎Kuby, Erich:‎

‎Aus schöner Zeit : vom Carepaket zur Nachrüstung: der kurze deutsche Urlaub.‎

‎Gutes Ex. - EA. - ... »Aus schöner Zeit« ist einmal unterhaltsamer Rückblick auf eine bewegte Zeit, die der Autor hautnah miterlebt und der er den größten Teil seiner journalistischen Arbeit gewidmet hat, es ist zugleich aber auch ihre politische Analyse, die zutage fördert, wie es zu der fatalen Lage kam, in der sich die Bundesrepublik heute befindet. Es ist ein streitbares Buch, das die bundesdeutsche Geschichte auf ihre innere Logik und äußere Abhängigkeit hin untersucht. Es gibt denen Auskunft, die sich angesichts der Bedrohung durch einen dritten Weltkrieg und einer ausweglosen Situation zwischen den großen Machtblöcken fragen: »Wie konnte es nur dazu kommen?« Das zeitgeschichtliche Resümee eines Autors, der wie kaum ein anderer kritisch und kämpferisch diese Entwicklung begleitet hat. (Verlagstext) / INHALT : Warum dieses Buch? -- Sehr verspäteter Anfang -- Die Gans unter dem Büfett -- Ei-Si-Di -- DER RUF- eine Fallstudie -- 1500 Kalorien pro Tag -- Erste Ausgangserlaubnis -- Berlin? Berlin! -- The point of no return (1947) -- Vom "anderen Deutschland" - das Weizsäcker-Syndrom -- Wintersport der dritten Art -- Der Betrug: die Wiederaufrüstung -- Am Tor zur Hölle -- Anmerkungen. ISBN 9783891360057‎

‎Küchenhoff, Joachim, Ruth Baumann-Hölzle und Martin Teising (Hgg.):‎

‎Sich selbst töten mit Hilfe Anderer : Kritische Perspektiven auf den assistierten Suizid. Forum Psychosozial.‎

‎Neues exemplar - Nachdem das gesetzliche Verbot der Suizidbeihilfe vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben wurde, steht in Deutschland eine gesetzliche Regelung des assistierten Suizids bevor. Wird damit der Suizid zu einer gesellschaftlich akzeptierten und wahlweise nutzbaren Problemlösungsstrategie? Immer wirft die Absicht, sich das Leben zu nehmen, noch dazu mit Hilfe Anderer, existenzielle Fragen auf – nach der Handlungsfreiheit und Autonomie, der Urteilsfähigkeit bei psychischer Krankheit, aber auch nach den Möglichkeiten und Grenzen der Suizidprävention und der psychotherapeutischen Hilfen. Um Antworten zu finden, ist ein interdisziplinärer Dialog nötig, der anthropologische, philosophische, ethische, rechtliche, psychoanalytische und psychiatrisch-psychotherapeutische Sichtweisen umfasst. Die Autor*innen dieses Bandes bearbeiten aus ihren fachspezifischen Perspektiven die zentralen Fragen rund um den assistierten Suizid. - Inhalt: I Rahmenbedingungen der Diskussion über assistierten Suizid – Martin Teising: Zur Entstehungsgeschichte der Diskussion um den assistierten Suizid – Heiner Bielefeldt: Ein verengter und entleerter Autonomiebegriff. Anmerkungen zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts über Suizidassistenz – Joachim Küchenhoff: Unaushaltbarkeit – Wer misst das Maß des Leidens? – Elmar Etzersdorfer: Anmerkungen zu den Fragen der Suizidbeihilfe: Gefahr einer Dehumanisierung? – Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtes über den assistierten Suizid – II Assistierter Suizid in der Medizin – Giovanni Maio: Der assistierte Suizid und die Identität der Medizin – Bernhard Küchenhoff: Suizidbeihilfe bei psychisch Kranken – Ruth Baumann-Hölzle, Daniel Gregorowius & Diana Meier-Allmendinger: Suizidbeihilfe und humane Sterbekultur. Acht Thesen und Forderungen mit Denkanstößen für die Psychiatrie – III Zur Beziehung zwischen Suizidenten und ihren Helfern – Paul Götze: Aspekte zur Psychodynamik des assistierten Suizids – Reinhard Lindner: Suizidalität und Sterben – Andreas Kruse: Sich in das Erleben schwer kranker und sterbender Menschen »einschwingen«. Antworten auf das Todes- und Selbsttötungsverlangen – Stephen Briggs, Reinhard Lindner, Mark Goldblatt, Nestor Kapusta & Martin Teising: Zum psychoanalytischen Verständnis des Wunsches nach assistiertem Suizid – IV Gesellschaftliche und kulturelle Aspekte des assistierten Suizids – Benigna Gerisch: Assistierter Suizid im Spiegel von Perfektionierungs- und Optimierungsimperativen in der gegenwärtigen Moderne – Lisa Werthmann-Resch: »So habe ich dieses Lied noch nie gehört ...«. Suiziddynamik in der Winterreise bei Schubert und Steinbichler. ISBN 9783837931716‎

‎Kunisch, Johannes:‎

‎Konrad III., Arnold von Wied und der Kapellenbau von Schwarzrheindorf. Veröffentlichungen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere das Alte Erzbistum Köln.‎

‎altersgemäß sehr guter Zustand - ABBILDUNGSVERZEICHNIS -- Erzbischof Anno von Köln in einer Darstellung mit fünf von ihm gestifteten Kirchen aus dem 13. Jahrhundert -- Schwarzrheindorf, von Südosten -- Schwarzrheindorf, von Südwesten -- Schwarzrheindorf, Ostansicht ( durch Weglassung des Turmobergeschosses und Einzeichnung eines Zeltdaches statt des späteren gotischen Helmes nach dem ursprünglichen Zustand verändert ) -- Schwarzrheindorf, Weiheinschrift -- Schwarzrheindorf, Unterkirche nach Osten -- Schwarzrheindorf, Oberkirche nach Osten -- Schwarzrheindorf, Zwerggalerie -- Speyer, Emmerams- und Katharinen-Kapelle, nach der Restaurierung -- Goslar, St. Ulrichskapelle -- Goslar, St. Ulrichskapelle, Unterkirche -- Mainz, Gothardkapelle, nach der Restaurierung.‎

‎Kussmaul, Friedrich:‎

‎Chinesische Kunst. Ort der Ausstellung: Im Hause Breuninger, Stuttgart, 9. September bis 1. Oktober 1966 / Linden-Museum für Völkerkunde ; E. Breunigner KGaA.‎

‎Anstreichungen, Einband kleine Stelle aufgerissen, ansonsten tadelloser Zustand - Aus dem Vorbesitz von Hans-Joachim Koloß - China Land und Volk, Geschichte und Kultur -- Das chinesische Reich, dessen Bürger im Jahre 2000 nach der Meinung von Statistikern etwa ein Drittel der gesamten Erdbevölkerung ausmachen werden, hat etwa die Größe Europas -knapp 10 Millionen Quadratkilometer. Läge es auf unserem Kontinent, in seiner eigenen Breitenlage, so wäre seine nördlichste Provinzgrenze in der Gegend von Hamburg, die südlichste bei Mekka. Läge seine Westgrenze bei London, so wäre der östlichste Punkt am Ural. Aber innerhalb der Grenzen Chinas liegen nicht nur wohlbesiedelte Räume - fruchtbare Ebenen, trockene Steppenberge und feuchtwarme Hügel- und Bergländer -, sondern auch riesige Gebirge und Hochplateaus ( Tibet und seine Randgebirge ) und dürre Wüsten und Trockensteppen größten Ausmaßes ( Dsungarei, Tarimbecken und Gobi ) - also große, fast unbesiedelte Räume. Zudem ist rein flächenmäßig der überwiegende Teil eigentlich Kolonialland, Gebiete, die seit Jahrhunderten unter chinesischer Herrschaft stehen, ohne eigentlich chinesisch zu sein ( Mandschurei, Innere Mongolei, Tarimbecken, Dsungarei, Tibet und seine östlichen Randländer ) , die bis heute nur zum geringen Teil chinesisches Siedlungsland sind. Andererseits leben viele Millionen Auslandschinesen, dem alten Drang nach Süden folgend, außerhalb der Grenzen vor allem in Hinterindien und Indonesien, ja selbst in Amerika. -- Wer sich auch nur die Mühe gemacht hat, in einer großen Darstellung der Weltgeschichte einmal zu blättern, bekam eine Ahnung von den Dimensionen nicht nur Chinas als Reich, sondern auch von seiner großen weltgeschichtlichen Rolle und von seiner ungeheuren kulturgeschichtlichen Bedeutung - nicht nur im Rahmen Ostasiens, sondern Gesamtasiens und der Welt überhaupt. Es gab Zeiten - und sie liegen gar nicht so weit zurück -, in denen China nicht nur das größte, volkreichste und mächtigste, sondern auch wohl das kulturell und zivilisatorisch am höchsten entwickelte Land der Erde war: Die Kaiser Roms und Chinas, die mächtigsten Potentaten zur Zeit Christi, dürften an Machtmitteln gleichgestanden sein, aber die Han-Kaiser im Reich der Mitte waren ihren westlichen Partnern als Handelspartner wichtiger als diese jenen: an Produkten der Kunst und des Kunsthandwerks, ja, selbst des Handwerks, brachte der Osten ein größeres und differenzierteres Angebot auf den Weltmarkt.‎

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