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‎Küster, Hansjörg (Mitwirkender) und Georg (Mitwirkender) Jung:‎

‎Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Hansjörg Küster/Georg Jung‎

‎Second-hand aber noch original folienverpackt Die Geschichte des Ostseeraums in Mecklenburg-Vorpommern 22 Wie das Baltische Meer entstand 30 Einsame Strände, prächtige Herrensitze: Vom Priwall nach Wismar 46 Land der Bäder und des Backsteins: Von Wismar nach Rostock 66 „Wo de Ostseewellen trecken an den Strand": Fischland, Darß und Zingst 84 „Dat söte Länneken": Hiddensee 92 Die größte deutsche Insel: Rügen 116 Stolze Städte, stilles Land: Von Stralsund zum Stettiner Haff 130 Die ehemalige „Badewanne Berlins": Usedom 142 Quellen 143 Autoren/Impressum 144 Karte ISBN 9783831903597‎

‎Lämmert, Eberhard:‎

‎( Handexemplar des Autors ) Respekt vor den Poeten. Studien zum Status des freien Schriftstellers. Manhattan manuscripts Bd. 1.‎

‎Bestens erhalten, absolut sauber. - Goethes Alleingänge -- "Von Ihnen dependir' ich unüberwindlich" Über die Macht des Vorbildlichen in der Literaturgeschichte -- Dissonanz der Harmonien. Konfigurationen der Liebe in Texten Clemens Brentanos -- Schillers "Demetrius" und die Grenzen der poetischen Gerechtigkeit -- Die vaterländische Lyrik und Goethes "West-östlicher Divan" -- Lebens-Ansichten eines Katers. Anomalien eines Künstlerlebens nach 1800 -- Eichendorffs Wandel unter den Deutschen. Überlegungen zur Wirkungsgeschichte seiner Dichtung -- Nietzsches Apotheose der Einsamkeit -- "Komm in den totgesagten park und schau" Stefan George in veränderter Zeit -- Doppelte Optik. Über die Erzählkunst des frühen Thomas Mann -- Der "neue Mensch" als Leiche im Licht. Georg Kaisers dramatische Planspiele -- Der Bürger und seine höheren Instanzen. Heinrich Mann, "Der Untertan" und Franz Kafka, "Der Proceß" -- Nachgelassene Prophetien. Gesichter und Gesichte Kurt Tucholskys in den zwanziger Jahren -- Thomas Manns "Doktor Faustus", eine Allegorie der deutschen Geschichte -- Hermann Hesse: Einzelgänger für Millionen -- Phantastisch inszenierte Zeitgeschichte "Hundejahre" von Günter Grass in einer europäischen Tradition -- "Berlin Uhr der Kunst, die nicht nach, noch vor geht" Vom ungemütlichen Glanz der Großstadtliteratur im frühen 20. Jahrhundert -- Beherrschte Literatur. Vom Elend des Schreibens unter Diktaturen -- "Oftmals such' ich ein Wort." Exil als Lebensform -- Der Aufstand der Geräte. Die Künste im Zeitalter der apparativen Kommunikation. ISBN 9783835305267‎

‎Leibbrandt, Georg:‎

‎Die Auswanderung aus Schwaben nach Rußland 1816-1823. Ein schwäbisches Zeit- und Charakterbild von Georg Leibbrandt. Schriften des Deutschen Ausland-Instituts Stuttgart; Kulturhistorische Reihe. Band 21.‎

‎Gutes, stabiles Ex.; gelöschte Bibl.-Markierungen; Seiten gering nachgedunkelt; priv. Widmung; Arbeitsex. Hansdieter Heilmann m. Beilagen; geringfügige Gebrauchs- u. Lagerspuren. - In Frakturschrift. - INHALT / Kapitel: Die Bewegung zur Auswanderung; Die politische und wirtschaftliche Lage Württembergs um die Wende des 18. zum 19. Jahrhundert; Die Separatisten; Der chiliastische Zug nach Osten; Die Bedeutung der Frau von Krüdener und der Person des Kaisers Alexander für die Bewegung; Die russische Kolonisation und Privilegien; Der Auszug; Die Fahrt bis Odessa und Niederlassung eines Teils der Auswanderer; Die Weiterreise nach Kaukasien und Ansiedelung; Statistische Betrachtungen; Der Nachzug der Brüdergemeinde, 1819; Ignaz Lindl und seine Gemeinde Sarata / u.a. --- ... Der Vulkan Tambora auf der Insel Sumbawa (Indonesien) schleuderte im April 1815 so viel Asche in die Atmosphäre, dass es 1815 und 1816 auf der nördlichen Halbkugel extrem nasse und kalte Sommer gab („Jahr ohne Sommer“) und die Ernte zweier Jahre ausfiel. Deshalb kam es zu einer großen Emigrationsbewegung. In Südwestdeutschland schifften sich viele Menschen auf der Donau ein und siedelten in Südrussland (Bessarabien, in der Gegend um Odessa und um Tiflis im Kaukasus). Ein kleinerer Teil der Emigranten wanderte in die Vereinigten Staaten aus. ... (wiki)‎

‎Lekarski, Przeglad:‎

‎(2 Bde.) Auschwitz. Anthologie. Band II / Teil 1 + 3. In der Hölle retteten sie die Würde des Menschen.‎

‎Einbände leicht verfärbt, Randläsuren und Einrisse, Teil 3 Hinterdeckel stark beschädigt, Kopfschnitt leicht angeschmutzt, Besitzsticker auf Titelblatt, Bleistifteintrag auf Titelblatt in Teil 1, Seiten angegilbt. - Als Typoskript gedruckt. - Inhaltsverzeichnis 1. Vom Verfasser 2. W. Fejkiel - Uber das Gesundheitswesen im Konzentrationslager Auschwitz I /Stammlager/ 3. T. Paczula - Organisation und Verwaltung des Häftlingskrankenbaus des KL Auschwitz I « 4. J. Kret - Die Arzte fanden einen Ausweg . 5. A« Gawalewicz - Warteraum zur Gaskammer 6. L. Glogowski - Vom "Versuchskaninchen" in Auschwitz bis zum Leiter des Krankenbaus in Birkenau 7. R. Szuszkiewicz - Die Zahnbehandlung im Konzentrationslager Auschwitz « 8. J. Zielina - Block 9 des Krankenbaus im KL-Auschwitz I 9 Anmerkungen / Inhaltsverzeichnis 1. E. Piekut-Warszawska - Erinnerungen einer Krankenschwester 2. O. Wolken - Wenn ich an Kinder denke 3. W. Poltawska - Aus den Untersuchungen an den "Auschwitz-Kindern" 4. W, Poltawska, A, Jakubik, J, Samecki, J. Gatarski - Ergebnisse der Untersuchungen der in den nazistischen Konzentrationslagern geborenen oder in den Kinderjahren inhaftierten Personen 5. J. Gatarski - Elektroenzephalographische Untersuchungen der im Lager geborenen oder als Kinder in Nazikon- zentrationslagern verweilenden Personen 6. J. Sarnecki - Emotionelle Konflikte der in Nazikonzentrationslagern geborenen oder dort als Kinder in Haft gehaltenen Personen 7. W. Poltawska - Syndrom der anfallsweisen Hypermnesie 8. Anmerkungen.‎

‎Lenz, Siegfried und Klaus Fussmann:‎

‎Leute von Hamburg. Von Siegfried Lenz. Mit Bildern von Klaus Fußmann und einem Vorwort von Helmut Schmidt.‎

‎Sehr gutes Ex. - Siegfried Lenz beschreibt sein Hamburg und dessen Bewohner. Und nur er versteht es, die kleinen Schwächen und sympathischen Eigenarten der Leute von Hamburg so treffend, so feinfühlig zu skizzieren. Klaus Fußmanns Bilder stützen die philosophische Stimmung: ein sinnliches Erlebnis. (Verlagstext) / ... Um die Leute von Hamburg zu ertappen, um sich von ihnen begeistern oder befremden zu lassen, muß man sie anders suchen, mit bewaffnetem Auge, mit einem erheblichen Vorrat an leeren Stunden. Da nimmt man am besten ein Rumglas, ein geschliffenes, altmodisches, langstieliges Rumglas, man verschafft sich einen Fensterplatz in einer Kneipe - falls die Sonne mal irrtümlich scheinen sollte, kann man ja auch auf die Veranda hinausziehen -, und nach geduldiger Vorbereitung kann die Suche beginnen: man hebt das Glas gegen die Vorübergehenden, nimmt sie auf wie mit einer mitteilsamen Linse, bannt und sammelt sie. Gleich merkt man: Hamburger sind Leute, die sich selbst für Hamburger halten. Isoliert, durch den Schliff des Rumglases gebrochen, unterhaltsam verzerrt und auf mittlere Distanz gebracht, sind die Vorübergehenden auf einmal zu Geständnissen über sich selbst bereit. Gebrochen durch dein Rumglas, geben die Hamburger Aufschluß über sich selbst. Unbestaunt, solange sie sich dem bloßen Auge bieten, geben die Leute von Hamburg zum Staunen Anlaß, wenn sie in die eigensinnige Linse eines Rumglases hineingeraten. ... (Seite 12) ISBN 9783455405132‎

‎Lepenies, Wolf:‎

‎Folgen einer unerhörten Begebenheit : die Deutschen nach der Vereinigung. CORSO bei Siedler.‎

‎Gutes Ex.; Umschlag berieben. - Wolf Lepenies (* 11. Januar 1941 in Deuthen bei Allenstein, Ostpreußen, heute Olsztyn-Dajtki, Polen) ist ein deutscher Soziologe, Wissenschaftspolitiker und wissenschaftlicher Schriftsteller sowie emeritierter Professor an der Freien Universität Berlin. ... (wiki) // Intellektuelle in Ost und West haben noch über die möglichen Folgen der vor-schnellen Vereinigung lamentiert, als längst nüchterne Analysen des vollzogenen Einigungsprozesses und seiner Folgen bitter notwendig wurden. Die Geschichte raste, und die Intellektuellen traten auf der Stelle; als die Nacht des Mauerdurchbruchs zum Tage wurde, war die Avantgarde der deutschen Intellektuellen zur Nachhut geworden. Und wieder verbanden sich Ressentiment und Überheblichkeit zum Merkmal gesamtdeutscher Gegenwart ... - Wolf Lepenies (Verlagstext) // INHALT : Das Europa der Ungleichzeitigkeit -- Das voreilige und das verspätete Deutschland -- Die Folgenlosigkeit einer unerhörten Begebenheit -- Überpolitisierung und Übermoralisierung -- Mutter, wie schmeckt mir das? -- Die zwei Kulturen -- Die gestohlene Revolution -- Mit Euch war Staat zu machen! -- Die Illusion der Gemeinschaft und die Tugend des Takts -- Ende der Emigration und neue Entfremdung -- Politische Theologie und Realpolitik. ISBN 9783886804559‎

‎Leuzinger-Bohleber, Marianne (Herausgeber) und Judith (Herausgeber) Lebiger-Vogel:‎

‎Migration, frühe Elternschaft und die Weitergabe von Traumatisierungen : das Integrationsprojekt "ERSTE SCHRITTE". Marianne Leuzinger-Bohleber und Judith Lebiger-Vogel (Hrsg.).‎

‎INHALT : Patrick Meurs Vorwort - Marianne Leuzinger-Bohleber Einleitung - TEIL I - Migration, Trauma und frühe Elternschaft: Grundlagen - Marianne Leuzinger-Bohleber und Judith Lebiger-Vogel - Frühkindliche Entwicklungsprozesse und Migration Psychoanalytisches Grundlagenwissen - Marianne Leuzinger-Bohleber und Constanze Rickmeyer - Die Neurobiologie der frühen Elternschaft - Marianne Leuzinger-Bohleber und Korinna Fritzemeyer - Psychoanalytische Erkenntnisse zu Migration, Trauma und der Begegnung mit dem Fremden : - Marianne Leuzinger-Bohleber - Radikalisierungsprozesse in der Adoleszenz - ein Indikator für eine - nicht gelungene Integration? : - TEIL II - ERSTE SCHRITTE - ein psychoanalytisches Frühpräventionsangebot - für Familien mit Migrationshintergrund - Judith Lebiger-Vogel, Constanze Rickmeyer, Korinna Fritzemeyer, Annette Busse, Ann Cathrin Walther, Caroline M Marx und Marianne Leuzinger-Bohleber - ERSTE SCHRITTE: Ein Integrationsprojekt für Kleinkinder mit - Migrationshintergrund - Konzepte, Design, Durchführung und erste Ergebnisse - Claudia Burkhardt-Mußmann - Ein psychoanalytisch fundiertes Frühpräventionsprojekt: Konzept und Erfahrungen des ERSTE-SCHRITTE-Projekts in Frankfurt - Rose Ahlheim - Ankommen in einer fremden Welt - ein psychoanalytischer Blick - auf Mutter-Kind-Beziehungen nach der Migration - TEIL III - ERSTE SCHRITTE - die wissenschaftlichen Befunde - Constanze Rickmeyer und Judith Lebiger-Vogel - Zur emotionalen und sozialen Situation der Mütter in Frankfurt - Judith Lebiger-Vogel - Emotional Availability in der frühen Elternschaft - Constanze Rickmeyer - Stressbewältigung während des Übergangs in den Kindergarten: Spezifische Herausforderungen bei Kindern mit Migrationshintergrund - Annette Busse - Eltern und Kinder als (wechselseitige) Vermittler im Prozess der sozialen Integration?-Alltagskontakte im Projekt ERSTE SCHRITTE - Korinna Fritzemeyer - Verfolgung, Zwangsmigration und Auswirkungen unverarbeiteter Traumatisierungen auf die frühe Mutter-Kind-Interaktion im Exil - Ann Cathrin Walther - Über die Bedeutsamkeit einer kultursensiblen psychologischen - und psychoanalytischen Prävention - Caroline M Marx - Bindungsrepräsentationen bei Kindern mit Migrationshintergrund - Marianne Leuzinger-Bohleber und Judith Lebiger-Vogel - Ausblick. ISBN 9783608949483‎

‎Lübbe, Hermann:‎

‎Endstation Terror : Rückblick auf lange Märsche.‎

‎Gutes Ex.; Umschlag stw. leicht berieben. - Terroristen sind Extremisten in der Verachtung unserer sozialen und politischen Ordnung. Was immer sie in die Konsequenz der Gewalttätigkeit hineingetrieben haben mag : sie sind aus einem kulturrevolutionären Milieu hervorgegangen, in dem die Verachtung unseres "Systems" schon seit langem den Ton bestimmt. Hermann Lübbe beschreibt dieses Milieu in signifikanten Vorkommnissen. Sein Buch macht deutlich: Auf dem langen Marsch durch die Institutionen erfolgte die Ausbreitung dieses Milieus kulturrevolutionärer Systemverachtung. Durch schwerwiegende Legitimitätskonzessionen seitens der Repräsentanten dieses Systems ist sie begünstigt worden. Noch im Rückblick wirken die Formen dieser Begünstigung, die wir als Akte unsicherheitsbedingter Selbstbeschwichtigung verstehen müssen, verblüffend. Die liberale Demokratie lebt in letzter Instanz von der moralischen Anerkennung ihrer Prinzipien. … (Verlagstext) / INHALT : Worum es sich in diesem Buch handelt -- Terroristen, Sympathisanten und weitere Kreise -- Kriminell oder politisch? -- Für eine Fortsetzung der Terror-Diskussion -- Akademische Szene -- Legitimitätsschwäche und Jugendbewegung -- Der lange Marsch durch die Bildungsinstitutionen -- Lage und Zukunft der Hochschulen -- Warum ist es an den schweizerischen Hochschulen ruhiger? -- Fach- und andere Idioten. Politische Erpressung mit technischen Mitteln? -- Politisierung. Deutsche Erfahrungen mit einem Schlagwort -- Legitimität und Regierbarkeit -- Der Verfassungstag ist kein Verfassungsschutztag! -- Theoriediskussion -- Warnung vor Ideologiediskussionen -- Das Godesberger Programm und die Theoriediskussion - ein SPD-Dilemma -- Wandel durch Annäherung - auch ideologisch? -- Totalitarismus - ein entspannungsfeindlicher Begriff? -- Kann man mit Taktik Wahlen gewinnen? -- Für die Pragmatiker -- Reform oder Revolution - eine unzeitgemäße Alternative -- Lebensqualitiät oder Fortschrittskritik von links -- Fortschritt als Orientierungsproblem im Spiegel politischer Gegenwartssprache -- Wer ist konservativ? Marxistischer Historismus -- Die Nebenflüsse der Donau - ein pädagogisches Ärgernis -- Das Dilemma der Studienreform - Wie werden kurze Regelstudiengänge möglich? -- Solidarität und Leistung -- Unbehagen an der Wissenschaft -- Kultur in der Arbeitnehmergesellschaft -- Deutscher P.E.N. als Hüter der Pressefreiheit -- Empfang in Deutschland. ISBN 9783512005008‎

‎Ludwig, Johannes:‎

‎Boykott, Enteignung, Mord: Die "Entjudung" der deutschen Wirtschaft.‎

‎Schutzumschlag leicht berieben, Bleistiftanmerkung auf Vorsatz, sonst ein sehr gutes und sauberes Exemplar. - Dieses Beispiel steht für viele: Die Engelhardt Brauerei AG, 1860 gegründet, war die zweitgrößte Brauerei im Deutschen Reich. Mehrheitsaktionär war Ignaz Nacher, ein sehr erfolgreicher Unternehmer, der sich u. a. mit der Einführung der Pfandflasche sowie mit einigen Erfindungen zur Malzbierproduktion um das deutsche Brauereiwesen verdient gemacht hatte. Doch Nacher war Jude und somit für die deutsche Wirtschaft unter der »Regierung der nationalen Einigung« nicht mehr tragbar. Über seine Zukunft machte sich Nacher keine Illusionen. Der Verkauf seines Aktienanteils sollte ihm die Auswanderung und ein Leben im Exil ermöglichen. Seine kleine Münchner Hausbank fand rasch und diskret einen Käufer - doch eine Indiskretion ließ die Transaktion zu Ohren der Dresdner Bank kommen, also der Hausbank der Nationalsozialisten. Es folgte das übliche Schema: Verhaftung, massiver Druck, Angebot der Freilassung gegen den Verkauf zu einem vom »Käufer« diktierten Preis. Auch Nacher unterschrieb. Was blieb dem alten Herrn übrig? Seinen Aktienanteil hatte die Dresdner Bank, sein prachtvoller Altersruhesitz bei Bad Tölz fand in Friedrich Karl Flick einen neuen, einen arischen Besitzer. Das Schema der »Arisierung« war so primitiv wie wirksam. Die wegen der Scheinlegalität schwierige Quellenlage bewirkte bisher, daß die Historiker das Thema gemieden haben. Soviel stand jedoch schon fest, daß die »Arisierung« für karrierebewußte SS- Chargen eine Art Bewährung darstellte, bei der man sich die ersten Sporen verdienen konnte. Johannes Ludwig dokumentiert dagegen erstmals das Zusammenwirken von Banken und SS in jenem kriminellen Spiel, das als »Arisierung« traurige Berühmtheit erlangte. / Inhalt Vorwort 1. Kapitel: »Wir haben nur 5 Minuten von der Gefängnisleitung bekommen« Ein bisher ungeschriebenes Kapitel der Engelhardt-Brauerei und der Dresdner Bank 2. Kapitel: Kratzen an einer Legende: Die Eidenschink- Konsorten und ihr »Ochsensepp« Ein ergänzender Bericht zu einem »Widerstandskämpfer«, der nach 1945 Politik macht 3. Kapitel: »Wartet nur - wir kommen schon« Der große Boykott vom 1. April 1933. Aus dem Traditionskaufhaus »Leonhard Tietz« wird die »Kaufhof AG« 4. Kapitel: »Die Firma ist nunmehr als Deutsches und Christliches Unternehmen anzusehen« Eine Geschichte von vielen kleinen Nazis und dem Schuhhaus »Tack« 5. Kapitel: »Hat das Kaufhaus praktisch umsonst bekommen!« Der Yuppie des Jahres 1936: Helmut Horten 6. Kapitel: »An die Geheime Staatspolizei - zu Händen Herrn Kranefuß« Die Dresdner Bank im Freundeskreis des Reichsführers SS Heinrich Himmler 7. Kapitel: »Betrifft: Entjudung der Fa. F. V. Grünfeld« . Mit welchen Methoden man ein weltbekanntes Geschäft am Kurfürstendamm in die Knie zwingt 8. Kapitel: »Komm, Papa, wir laufen - sonst holen sie dich« Eine internationale Flüchtlingskonferenz am Genfer See und die Vorboten der »Reichskristallnacht« 9. Kapitel: »... entziehe ich Ihnen mit sofortiger Wirkung die Vertreterbefugnis« Die sog. »Reichskristallnacht« im November 1938 10. Kapitel: »... brachte man mich in das berüchtigte Lager Buchenwald« Ein korrupter Gauwirtschaftsberater macht Karriere 11. Kapitel: »Der Reichsführer SS hat Sie mit Wirkung vom 9. November 1938 als SS-Hauptsturmführer in die Schutzstaffel aufgenommen« Sektfrühstück bei der Dresdner Bank 12. Kapitel: »Mir wäre lieber gewesen, ihr hättet 200 Juden erschlagen und nicht solche Werte vernichtet« Die Vor-Wannseekonferenz vom 12. November 1938 13. Kapitel: »Nichtarier übertragen Vermögen auf hiesige Banken und erhalten dagegen Ausreisegenehmigung« . . Das »Auslandsgeschäft« der Dresdner Bank 14. Kapitel: »Es ist noch Zeit, diesen jüdischen Augiasstall auszumisten« Wer mit dem Teufel frühstückt, verdirbt sich den Magen: Das Verwirrspiel von Telefonbau & Normalzeit (Telenorma) ist zu Ende 15. Kapitel: »Verschossene Munition: 2 Patronen« Der Anfang vom Ende der kleinen Leute 16. Kapitel: »Wer marschiert hinter dem ersten Tank? Das ist Dr. Rasche von der Dresdner Bank!« Anhang Anmerkungen Literatur- und Quellenverzeichnis Register. ISBN 9783926827197‎

‎Lukács, Georg:‎

‎Fortschritt und Reaktion in der deutschen Literatur.‎

‎Gutes Ex.; Einband berieben; Seiten nachgedunkelt. - INHALT : I. Größe und Grenzen der deutschen Aufklärung. ----- II. Das Zwischenspiel des klassischen Humanismus. ----- III. Die Romantik als Wendung in der deutschen Literatur. ----- IV. Das Ende der Kunstperiode. ----- V. Die Grablegung des alten Deutschland. // Georg Bernard Lukács (ungarisch György Lukács, mit vollständigem Namen in ungarischer Reihenfolge szegedi Lukács György Bernát; * 13. April 1885 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 4. Juni 1971 ebenda) war ein ungarischer Philosoph, Literaturwissenschaftler und -kritiker. Lukács gilt (zusammen mit Ernst Bloch, Antonio Gramsci und Karl Korsch) als bedeutender Weiterentwickler einer marxistischen Philosophie und Theorie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. ... (wiki)‎

‎Maaz, Hans-Joachim:‎

‎Das gestürzte Volk oder die verunglückte Einheit.‎

‎Gutes Ex; Einband etwas berieben. - Hans-Joachim Maaz (* 17. Februar 1943 in Niedereinsiedel, Tschechoslowakei ist ein deutscher Psychiater, Psychoanalytiker und Autor. ... (wiki) // Wir brauchen die Fremdheit, Unterschiedlichkeit und Verschiedenheit in der Einheit. Es geht um einen längeren Prozeß, der mindestens eine Generation brauchen wird, um eine neue gemeinsame gesellschaftliche Identität zu finden. Die DDR ist verloren, Gott sei Dank - die alte Bundesrepublik kann nur sehr schwer akzeptieren, daß auch ihre Stunde längst geschlagen hat, und wir zu einem gemeinsamen Neuen aufgerufen sind. ... (Verlagstext) / INHALT : Vorwort -- Das gestürzte Volk -- Der Phasenverlauf unserer Befindlichkeiten -- Das Verlust-Syndrom -- Die Bedeutung der Arbeit -- Ungeeignet für die Marktwirtschaft -- Die ungeeigneten Bewältigungsversuche -- Die "Sieger" -- Die dritten Deutschen -- Die psychologische Mauer -- Anpassung durch Unterwerfung -- Anpassung durch Manipulation -- Zusammenfasssung -- Realpolitik und menschliche Bedürfnisse -- Zur "Therapie" der unglücklichen Einheit -- Entwickelte "Runde Tische" -- Zwiegespräche -- Selbsthilfegruppen -- Balintgruppen -- Zentren für psychosoziale Angelegenheiten -- Mein Resümee. ISBN 9783870247102‎

‎Macardle, Peter und Hermann Schotten:‎

‎Confabulations. Cologne Life and Humanism in Hermann Schotten's Confabulationes tironum litterariorum (Cologne, 1525). By Peter Macardle.‎

‎Sehr gutes Exemplar. - Englisch. - Peter Macardle lectures in German in the School of Modern Languages and Cultures, Durham University. He is the author of a number of studies on German and Latin writing and culture of the late-medieval and early modern periods. ... The humanist Hermann Schotten, or Hermannus Schottennius Hessus (ca 1503-1546), was a student, a schoolmaster, and finally a university lecturer in Cologne. Throughout his career he wrote a number of works on humanist pedagogy. His Confabulationes tironum litterariorum of 1525 is one of the most fascinating collections of Latin school colloquies of the sixteenth century. Designed to help schoolboys to master Classical Latin conversation, it was written in admiring imitation of the colloquies of Erasmus, and under the influence of other leading colloquy collections. But Schotten had a distinctive style, a natural flair for dialogue, and a sympathetic understanding of the schoolboy world; the result was one of the liveliest pedagogical works of the century, and one which is also a vivid and valuable cultural document of life in Cologne, one of the largest German cities. Reprinted almost sixty times in the sixteenth century, this was once a best-seller; yet today it is all but unknown. This study, a companion to Peter Macardle's edition of the Confabulationes, examines the ways in which the colloquies relate to their Cologne background, to the major contemporary colloquy collections, and to the humanist renewal of Classical Latin. It also looks in detail at the documentary traces of Schotten's career, and of his networks of friendship and patronage, and tries to understand how he fitted into the structures of a university which has often been understood as hostile to humanism. (Verlagstext) / INHALT : Non-Bibliographic Abbreviations ---- List of Illustrations ---- Acknowledgements ---- Introduction ---- CHAPTER 1 ---- Through a Glass Darkly. Hermann Schotten's Career ---- CHAPTER 2 ---- Space, Time and Culture. The Confabulationes and Early Modern Cologne ---- CHAPTER 3 ---- The Confabulationes and other Humanist Colloquy Collections ---- CHAPTER 4 Schotten's Latinity ---- CHAPTER 5 ---- Visible Means of Support? Traces of Schotten's Networks ---- Conclusions ---- Select Bibliography. ISBN 9780907310679‎

‎Mahrad, Ahmad:‎

‎Die deutsch-persischen Beziehungen von 1918 - 1933. Europäische Hochschulschriften / Reihe 3 / Geschichte und ihre Hilfswissenschaften ; Bd. 37.‎

‎Gutes Exemplar; Einband berieben; Rücken leicht fleckig; innen geringe Bleistift-Anstreichungen. - Als Typoskript gedruckt. - Die Untersuchung über die deutsch-persischen Beziehungen während der Zeit der Weimarer Republik wurde aufgrund von Recherchen der unveröffentlichten Aktenbestände des Politischen Archivs des Auswärtigen Amts in Bonn angefertigt. Ziel der Untersuchung ist, das Vorstoßen des deutschen Imperialismus auf den außereuropäischen Markt am Beispiel Irans aufzuzeigen. Obwohl Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Asylrecht im Weimarer Staat verfassungsmäßig bzw. per Gesetz garantiert waren, wurden sie im Falle der deutsch-persischen Beziehungen negiert, wenn außenpolitische Interessen des Deutschen Reichs auf dem Spiel standen. Derartige Vorgänge werden in der Arbeit analysiert. (Verlagstext) // INHALT : Vorwort Einleitung ----- I. Teil: Die politischen und diplomatischen Ereignisse und Probleme zwischen Persien und dem Deutschen Reich nach dem Ersten Weltkrieg ----- Die internationale Stellung Persiens nach dem Ersten Weltkrieg ----- Die Auswirkungen des britischen Einreiseverbotes nach Persien ----- Die persischen diplomatischen Vertretungen in Deutschland während der Zeit der Weimarer Republik ----- Die deutschen Gesandten in Persien während der Zeit von 1918 bis 1933 ----- Die Gründung und die Tätigkeit der Deutsch-Persischen Gesellschaft ----- Das Scheitern einer deutschen Vorexpedition nach Persien ----- Das Recht auf Pressefreiheit kontra wirtschaftliche und diplomatische Interessen des Deutschen Reiches ----- II. Teil: Die deutsch-persischen Wirtschaftsbeziehungen ----- 1 . Der Beitrag der deutschen Techniker am Aufbau Persiens ----- Das Scheitern einer deutschen Siedlungsexpedition in Persien ----- Deutschlands Beteiligung am persischen Eisenbahnbau ----- Das Engagement der deutschen Flugindustrie bei der Erschließung des persischen Flugwesens ----- Deutschlands vergebliche Hoffnung auf eine Konzession in Persien ----- III. Teil: Die deutsch-persischen Handelsbeziehungen ----- Die Bemühungen um die Lösung der Transitfrage ----- Die Entwicklung der deutsch-persischen Handelsbeziehungen ----- Das Gesetz über das Außenhandelsmonopol und seine Auswirkungen auf die deutsch-persischen Handelsbeziehungen ----- Die Auseinandersetzung in Zollfragen ----- Der Postverkehr zwischen Persien und Deutschland ----- IV. Teil: Die Annullierung der Kapitulationsverträge in Persien und die neuen deutsch-persischen Verträge ----- Deutschlands Position zu den Kapitulations-rechten in Persien ----- Die Aufhebung der Kapitulationsbestimmungen und der Konsulargerichtsbarkeit in Persien ----- Die neuen deutsch-persischen Verträge ----- a) Der Freundschaftsvertrag ----- b) Das Niederlassungsabkommen - (u.v.a.m.) ISBN 9783820465259‎

‎Mandel, Ruth Ellen:‎

‎Cosmopolitan Anxieties. Turkish challenges to citizenship and belonging in Germany.‎

‎Anstreichungen, ansonsten tadelloser Zustand / Markings, otherwise impeccable condition - IN COSMOPOLITAN ANXIETIES, Ruth Mandel explores Germany’s relation to the more than two million Turkish immigrants and their descendants living within its borders. Based on her two decades of ethnographic research in Berlin, she argues that Germany’s reactions to the postwar Turkish diaspora have been charged, inconsistent, and resonant of past problematic encounters with a Jewish “other.” Mandel examines the tensions in Germany between racebased ideologies of blood and belonging on the one hand and ambitions of multicultural tolerance and cosmopolitanism on the other. She does so by juxtaposing the experiences of Turkish immigrants, Jews, and “ethnic Germans” in relation to issues including Islam, Germany’s Nazi past, and its radically altered position as a unified country in the post-Cold War era. Mandel analyzes how representations of Turkish difference are appropriated or rejected by Turks living in Germany; how subsequent generations of Turkish immigrants are exploring new configurations of identity and citizenship through literature, film, hip-hop, and fashion; and how migrants returning to Turkey find themselves fundamentally changed by their experiences in Germany. ISBN 9780822341932‎

‎Marcuse, Max (Hrsg.) und Harald Schultz-Hencke (u.a.):‎

‎Handwörterbuch der Sexualwissenschaft. Enzyklopädie der natur- u. kulturwissenschaftlichen Sexualkunde des Menschen. Hrsg. v. Max Marcuse. Zweite stark vermehrte Auflage mit 140 Abbildungen.‎

‎Gutes Exemplar; mit geringfügigen Gebrauchs- und Lagerspuren; Einband berieben. - MITARBEITER der 2. Auflage: Karl Birnbaum; Agnes Bluhm; Sigmund Freud; Fritz Giese; Artur Kronfeld; Wilhelm Liepmann; Richard Müller-Freienfels; Carl Posner; Barbara Renz; Harald Schultz-Hencke; Karl Sudhoff; Else Voigtländer; Leopold von Wiese / u.a. -- Harald Alfred Carl-Ludwig Schultz-Hencke (* 18. August 1892 in Berlin; † 23. Mai 1953 ebenda) war ein deutscher Psychoanalytiker und als „Nicht-Freudianer“ Vertreter der Neopsychoanalyse. ... (wiki) // ... Den Naturwissenschaftern und Medizinern wird voraussichtlich die erheblich umfassendere Berücksichtigung aktueller Probleme aus Klinik, Sprechzimmer und Laboratorium den größten Gewinn bedeuten. Hierfür seien die neuen Artikel über die Sonderfragen der Psychoanalyse - in der ersten Auflage hatte nur Freud selbst die beiden grundsätzlichen Themen "Psychoanalyse" und "Libidotheorie" behandelt - wie "Ödipuskomplex" und "Schuldgefühle", "Familienleben" und "Kind" als Beispiele erwähnt, sowie die zum Teil sehr beträchtlichen Ergänzungen der früheren Beiträge aus den Gebieten der Konstitutions-und Vererbungs-Wissenschaft, der experimentellen Sexualforschung, der Rassen- und Sozialbiologie. Die auffallendste Neuerung des Werkes stellen die Abbildungen dar. Es versteht sich von selbst, daß die Frage nach ihrer Notwendigkeit oder auch nur Zweckdienlichkeit der peinlichsten Prüfung bedurfte und, wie wir versichern dürfen, unterzogen worden ist. Die Frage wurde bejaht, nachdem aus dem Kreise der ernstesten Benutzer des Handwörterbuches immer wieder das Fehlen von Abbildungen als ein Mangel gerügt worden ist, der dem nicht ohnehin bereits gut orientierten und daher auf das Werk gerade weniger angewiesenen Leser das Verständnis der Texte stellenweise übermäßig erschwerte. Das konnte sachlich auch gar nicht bezweifelt werden, und die Bedanken gegen Bildbeigaben bezogen sich auch nur auf die Möglichkeit unsachlicher Verwertung. Aber solche Erwägungen durften doch wohl nicht auf die Dauer das Handwörterbuch bewußterweise mit einem Mangel behaften: die mißbräuchliche Benutzung und Ausbeute wissenschaftlicher Werke ist nicht zu verhüten und braucht nicht verantwortet zu werden. Freilich mußte die Auswahl der Abbildungen, die nicht nur unmittelbar belehren, sondern auch den Stoff hier und da beleben sollten, mit einer gewissen Behutsamkeit erfolgen, ohne jedoch der Prüderie verfallen zu dürfen - einer Prüderie, die, beiläufig bemerkt, dem Herausgeber schon in der Kritik an der ersten Auflage gelegentlich zum Vorwurf gemacht (Erich Arndt, a. a. 0.) und nun an ihm auch bei einer Besprechung der ersten Lieferungen der gegenwärtigen Ausgabe von Seiten eines anderen Rezensenten wiederum gerügt worden ist (D.M.W. 51, Nr. 28)! Zur Andeutung der Schwierigkeiten, die in dieser Hinsicht dem Herausgeber erwachsen - zugleich auch als garnicht kurioses Kuriosum -, sei hier über die abweichende Äußerung eines angesehenen Psychiaters und Universitätsprofessors berichtet, der die Herausgabe des Handwörterbuches für eine "Schamlosigkeit" erklärte. Mit einer weiteren redaktionellen Änderung glaubt der Herausgeber den Wert des Buches als eines Nachschlagewerkes nicht unbedeutend erhöht zu haben. Die Stichworte, die bisher nur aufgeführt worden waren, bezüglich deren Behandlung aber auf einen anderen Titel verwiesen worden war, sind aus dem Text herausgenommen und in einem neu angefügten eigenen Sachregister untergebracht worden; diesem folgt, ebenfalls erstmalig, ein Namenregister. … (Vorwort zur 2. Auflage) // Verzeichnis der Abbildungen: ... Rückkreuzung. - Prähistorische Knochen, befallen von Ostitis gummosa: - Oberarm, Außenseiten - Oberarm, Schnittflächen - Unterarm, Außenansicht und Schnittflächen. - Hellenistische Terrakotten aus Smyrna (Syphilis). - Weiblicher Schädel (Aufbeulung der Stirnschuppe). - Männlicher Schädel (fliehende Stirn, hervorstehende - Orbitalwülste). - Weiblicher Moanusschädel (Scheitelsenkung). - Männlicher Moanusschädel (Scheitel kahnförmig). - Experimentelle Geschlechtsumwandlung: - Maskulierung beim Meerschweinchen. - Fetninierung beim Meerschweinchen. - Maskulierung bei der Ratte (normales Rattenweibchen, maskuliertes Weibchen, normales Männchen) - Feminierung eines Hahnes. - Paradoxale Feminierung durch Hodentransplantation Frauen und ein Mann vom Prinz Albert Sund. - Ihurnana-Indianerin. - Ihurnana-Indianer. - Liebespaar um 1500. - Mann von den Karolineninseln. - Frau von den Anachoreteninseln. - Experimenteller Hermaphroditismus - Normales Meerschweinchen-Weibchen. - Normales Meerschweinchen-Männchen. - Experimenteller Hermaphrodit. - Intratestikuläres Ovariengewebe. - Experimenteller Gynandromorphismus beim Vogel - Fragmentarischer Gynandromorphismus. - Hermaphrodit; pompejanisches Gemälde. - Hermaphrodit aus dem Berliner Alten Museum. - Männliche Holzstatuen aus Neu-Mecklenburg (Hermaphroditen). - Dreigestaltige Herme. - Alkibiades unter den Hetären. - Junger Stutzer vom Ende des 15. Jahrhunderts mit "Hosenlatz". - Sehr schwach entwickeltes Hymen. - Atresia hymenalis. - Hymen mit symmetrischer Einkerbung. - Hymen fimbriatus. - Hymen mit Einrissen. - Titelkupfer zu Websters "Untersuchung der vermeinten und sog. Hexereien" (1719). - Ahnenkonzentration bei Verwandtenehe. - Anatomische Präparate der Schamgegend von drei nach dem "großen Siegel" kastrierten Skopzen - Skopze, 57 Jahre, im 14. Jahre kastriert. - Skopze, 50 Jahre, im 19. Jahre kastriert. - (u.v.a.)‎

‎Marsalek, Hans (u.a.):‎

‎Wegweiser durch das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen. (Faltblatt). Verfaßt von einem ehemaligen Mauthausener Häftling.‎

‎Gutes Exemplar; leichte Lager- und Gebrauchsspuren; erstes u. letztes Blatt berieben. - Verfaßt und zusammengestellt von einem ehemaligen Mauthausener Häftling. Alle hier mitgeteilten Zahlen stammen aus zuverlässigen offiziellen und amtlichen Quellen und sind alle nachgeprüft. Endgültig feststehende Zahlen gibt es noch immer nicht. Unter der Zahl 114.553-9/64 hat das Bundesministerium für Inneres den Verkauf dieses Wegweisers genehmigt. Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Lagergemeinschaft Maut hausen und Internationales Mauthausenkomitee. Für den Inhalt verantwortlich: Polizeirat Hans Marsalek, Wien … (IMPRESSUM) // ... Der Name Mauthausen verbreitete in jener Zeit Angst und Schrecken; Mauthausen wurde weit über die Grenzen unseres Landes bekannt und war ein Synonym für Tod durch Sklavenarbeit im Steinbruch. Der Lagerkommandant Franz Ziereis pflegte häufig die Neuzuzüge mit dem lapidaren Satz zu empfangen: "Hier gibt es nur ein Hereinmarschieren, ein Herauskommen gibt es durch den Kamin des Krematoriums!" Die zwei großgedruckten Buchstaben "RU" (Rückkehr unerwünscht) auf den Überstellungsakten bedeuteten, daß eine Entlassung des eingewiesenen Häftlings nicht stattfinden durfte, sondern daß dieser Häftling sterben sollte. In diesem Lager gab es mehr als 300.000 Menschen. Weit über 100.000 Häftlinge beiderlei Geschlechts (auch Kinder) sind hier ge-tötet worden oder gingen sonst an den Qualen des Lagerlebens zugrunde. Der Boden dieser riesigen Zwingburg ist hundertfach mit dem Blut unschuldiger Menschen getränkt. Das Lager wurde aus Steinen erbaut, die die gemarterten Häftlinge über 186 Stufen der sogenannten Todesstiege, auf den Schultern hierher schleppen mußten. Heute erinnern nur mehr die Reste gewisser Anlagen, wie die Krematoriumsanlagen und die Gaskammer, an die schreckliche Vergangenheit, die hier blutige Wirklichkeit war. … (S. 2) // TEXTKAPITEL: Das Eingangstor; Der Appellplatz; Die Klagemauer; Die Wäscherei; Die Küche; Lageplan; Das Lagergefängnis; Die Krematoriumanlagen; Die Genickschußanlage; Die Gaskammer; Das neue Krankenrevier-Gebäude; Das Lager I; Der Judenblock; Die Quarantäne; Der Block 20; Die Häftlingstransporte; Der Häftlingsstand; Der Tagesablauf; Die Zahl der Todesopfer / u.a.m.‎

‎Mauz, Gerhard und Gisela (Herausgeber) Friedrichsen:‎

‎Die großen Prozesse der Bundesrepublik Deutschland. Gerhard Mauz. Hrsg. und eingel. von Gisela Friedrichsen‎

‎Sauber erhalten. Teil 1 • Versuche, die NS-Diktatur zu bewältigen Wer im Saal ist, hat überlebt... Im Frankfurter Auschwitz-Prozeß (1964) 17 »Wo ist denn unser Angeklagter?« Mit einem deutschen Schwurgericht in Auschwitz (1964) 27 »Wie alle Deutschen« Ein Bundeskanzler als Zeuge in einer NS-Sache (1968) 32 »Gar nichts hätte ich tun können« Prozeß gegen den ehemaligen NS-Richter Hans-Joachim Rehse (1967) 35 »Einwandfreie Lebensführung« Zur Aufhebung des Urteils über die NS-Richter Ferber und Hoffmann in Nürnberg (1970) 41 Was haben wir gelernt? Zum Urteil im Majdanek-Prozeß in Düsseldorf (1981) 47 Der Schatten des Richters Rehse Zu »Angriffen auf die Unabhängigkeit der Richter« in der DDR (1990) 54 Stellvertretend für das System Über den NS-Prozeß gegen Josef Schwammberger in Stuttgart (1992) 58 »Ich bin nicht nur wütend« Über Theodor Maunz, den »wunderbaren Wegbegleiter« der DVU (1993) Teil 2 • Die 68er Jahre und die RAF Wenn einer Hasenohren hat Im Prozeß gegen die Studenten Langhans und Teufel in Berlin (1967) 69 »Gibt's jetzt Schläge?« In den Studentenprozessen gegen Ensslin, Baader und andere (1968) 72 Ein Niemand, eine Niete, ein Nichts Im Prozeß gegen den Dutschke-Attentäter Josef Bachmann (1969) . 7 7 »Ich war nicht im Dienst« Über den Verleger Axel Springer als Zeuge im Mahler-Prozeß (1970) 83 »Frau Meinhof ist Manns genug« Über den ersten Tag im BM-Prozeß in Stuttgart-Stammheim (1975) 89 »... außerhalb der Spielregeln« Zum Ausscheiden des Richters Prinzing in Stuttgart-Stammheim (1977) 96 »Das verlangt das Recht von ihm« Über die Verteidigung im Baader-Meinhof-Prozeß (1977) 102 »Ein moralisch leerer Mensch«? Über den Terroristen Peter-Jürgen Boock und seine neue Lebensbeichte (1992) Teil 3 • Große Kriminalfälle »So, da kommt unser Mörder« Ein Canossa-Gang für die Justiz: Zum Freispruch des Johann Lettenbauer (1965) 117 »Vera zurück 4 Uhr morgens« Zum Wiederaufnahmeantrag von Vera Brühne und Johann Ferbach (1965) »Und det bleibt auch so?« Über den Beginn des Solingen-Prozesses (1994) 215 Kot mit Ketchup In Montessori-Kindergärten sollen Kinder von einem Erzieher sexuell mißbraucht worden sein (1993) 222 Mißbrauch der Strafjustiz Zum Urteil im Montessori-Prozeß in Münster (1995) ISBN 9783934920361‎

‎Meng, Hong:‎

‎Das Auslandsstudium von Chinesen in Deutschland (1861 - 2001) : ein Beispiel internationaler Studentenmobilität im Rahmen der chinesischen Modernisierung. Europäische Hochschulschriften / Reihe 11 / Pädagogik ; Bd. 929‎

‎Neuwertig erhalten, keinerlei Mängel. Verlag: Diese Arbeit beschäftigt sich mit einer besonderen Form des internationalen Bildungs- und Personalaustausches, nämlich mit der grenzübergreifenden Studentenmobilität am Beispiel des Auslandsstudiums von Chinesen in Deutschland. Sie wurde als praxisorientierte, interdisziplinäre Studie angelegt und integriert sowohl historische wie erziehungs- und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse. Neben der kulturgeschichtlichen und bildungspolitischen Rekonstruktion der rund 150-jährigen Geschichte des Auslandsstudiums von Chinesen in Deutschland in vier großen Abschnitten analysiert die Autorin die sozio-kulturellen Charakteristika dieser spezifischen Bildungsaktivität hermeneutisch-kritisch, und zwar im Hinblick auf die Integration chinesischer Studierender in das Studienland sowie ihre Rückkehr und Reintegration in das Heimatland. Auf dieser Basis und auf modelltheoretischer Grundlage wird sodann ein System zur Professionalisierung des Auslands- und Ausländerstudiums entwickelt. Mit dieser Studie liefert die Autorin eine wichtige Grundlage für eine professionelle Ausgestaltung dieser relevanten bilateralen und interkulturellen Bildungsaktivität. ISBN 9783631394335‎

‎Metz-Becker, Marita:‎

‎Drei Generationen Hebammenalltag : Wandel der Gebärkultur in Deutschland. Forschung psychosozial.‎

‎Neues Exemplar - Wie hat sich die Gebärkultur in Deutschland seit den 1960er Jahren verändert? Vor welche Herausforderungen sehen sich Hebammen heute angesichts der zunehmenden Medikalisierung und Technisierung der Geburt gestellt? Um diesen und weiteren Fragen nachzugehen, lässt Marita Metz-Becker Hebammen aus drei Generationen zu Wort kommen. In den narrativen Interviews werden lebensgeschichtliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Hebammengenerationen deutlich. Die Autorin betrachtet die Aussagen dabei nicht nur in ihrer individuellen Dimension, sondern in ihrem sozialen, historischen und kulturellen Kontext. So wird neben dem Wandel des Hebammenberufs auch jener von Geburt und Gebären veranschaulicht. Dabei zeigt sich, dass die Hebammen die moderne Geburtsmedizin nicht nur als Fortschritt begreifen, sondern durchaus kritisch diskutieren und auch deren gesamtgesellschaftliche Auswirkungen im Blick haben. Sie fühlen sich ihrem Berufsethos verpflichtet und plädieren für eine neue Kultur des Gebärens, bei der die Menschlichkeit im Vordergrund steht und nicht der Rotstift der Gesundheitspolitik. -- Inhalt: Zur Geschichte des Hebammenberufs im 19. Jahrhundert -- Von der Hebammenkunst zur akademischen Disziplin -- Hebammenwissen und Hebammenwahl -- Berühmte Hebammen im 19. Jahrhundert -- Hierarchisierungsbestrebungen in der Geburtshilfe -- Gebären in der Accouchieranstalt -- Zweite "kopernikanische Wende" -- Das Ende der Hausgeburt im 20. Jahrhundert -- Zur Lage der Hebammen im beginnenden 20. Jahrhundert -- Hebammen im Nationalsozialismus -- Die Situation seit der Jahrhundertmitte -- Generationen und Traditionen -- Die letzten Landhebammen erzählen -- Ausbildung -- Hausgeburten -- Wissen und Kompetenzen -- Brauch und Tradition -- Klinikhebammen in den 1960er und 1970er Jahren -- Ausbildung -- Arbeitsalltag und Selbstverständnis -- Fazit -- Die Klinikhebamme der Gegenwart -- Ausbildung -- Geburtshilflicher Alltag -- Rituale und Hierarchien -- Kosten-Nutzen-Denken im Gesundheitssystem -- Berufszufriedenheit -- Außerklinische Geburtshilfe heute -- Frauengesundheitsbewegung -- Hausgeburten -- Geburtshausgeburten -- Kompetenzen und Konflikte -- Niedergelassene Hebammen in der Vor- und Nachsorge -- Vorsorgehebammen -- Nachsorgehebammen -- Die Hebammenschülerin heute -- Exkurs: Was wollen die Frauen? Mütter erzählen -- Pia Bonner, vier Geburten -- Mareike Nast, zwei Geburten -- Katrina Stiel, zwei Geburten -- Die sichere Geburt -- Risikodiskurse -- Die ärztliche Sicht -- Die Sicht der Hebammen -- Die Sicht der Frauen -- Fazit -- Verbandspolitische Forderungen -- Epilog -- Historischer Wandel: Dorfhebammen -- Historischer Wandel: Klinikhebammen der 1970er und 1980er Jahre -- Historischer Wandel: Hebammen in Gegenwart und Zukunft. ISBN 9783837932010‎

‎Meyer, Klaus, Detlef Klose und Patrick Plant:‎

‎Warnemünde : Ein Spaziergang - deutsch-english. Übers.: Patrick Plant. Fotos: Detlef Klose.‎

‎Sehr guter Zustand - A stroll through WARNEMUNDE -- Everyone who has spent some time in Rostock's port and coastal rersorts remains fascinated by its subtile charm. -- Peoble from far and wide return again and again to Warnemünde to enjoy its sea air and wide sandy beaches, to sail or to go fishing, or simply to stroll through its picturesque streets and along its unique riverside walk lined with quaint houses and small hobbing fishing boats. -- The author Klaus Meyer takes us on a leisurely stroll through Warnemünde and as we proceed he has many a tale to tell: of the sly humour and the eccentricities of its people, born and bred by the sea over countless generations; of its long and eventful history and suddenly changing fortunes. He captures the atmosphere and spirit of the place and confirms our impressions. -- Wer einmal in diesem Seebad vor den Toren Rostocks Urlaub gemacht hat, wird noch immer von seinem Flair gefangen sein. Aber auch den Einheimischen gilt ihr Warnemünde etwas Besonderes, und wer aus dem Innern des Landes Seeluft, Strandleben und maritime Eindrücke erleben oder sich einfach mal kurz erholen möchte, findet immer wieder den Weg nach Warnemünde. -- Der Autor Klaus Meyer nimmt den Leser, die Besucher mit auf einen Spaziergang durch dieses so typische nordische Seebad. Er berichtet von den Eigentümlichkeiten und dem Stolz der echten Warnemünder, erinnert hier und da im Vergleich mit der Gegenwart auch ironisch an die wechselvolle Geschichte des Ortes, führt Sie nicht nur an den Alten Strom, an den Strand, sondern auch an abgelegene Plätze, macht auf Kostbarkeiten aufmerksam und läßt die sehr eigenwillige und besondere Atmosphäre sehr gut nachempfmden. ISBN 9783910150577‎

‎Michaelis, Alfred:‎

‎Die Rechtsverhältnisse der Juden in Preußen seit dem Beginne des 19. Jahrhunderts. Gesetze, Erlasse, Verordnungen, Entscheidungen, hrsg. von Dr. jur. Alfred Michaelis.‎

‎Gutes, stabiles Exemplar; mit Gebrauchs- und Lagerspuren; Einband berieben u. m. kl. Läsuren (an einer Stelle bestoßen); Rücken mit Aufkleberrest; Innengelenk unprofessionell verstärkt; Bibliotheksstempel; Exemplar aus der Bibliothek von Dr. Hansdieter Heilmann (ohne Anstreichungen). - SEHR SELTENE Originalausgabe. - "Dr. jur. Alfred Michaelis, Rechtsanwalt in Hamm i. W." (Titelblatt). - Ausgabe mit Nachtrag und Register (Chronologisches Verzeichnis der abgedruckten Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts, des Reichsgerichts, des Kammergerichts, des Reichsversicherungsamtes sowie des Gerichtshofs zur Entscheidung der Kompetenzkonflikte sowie Alphabetisches Sachregister. - ... Das Buch soll in erster Linie Auskunft geben auf die zahlreichen Fragen über die besonderen rechtlichen Beziehungen zwischen Judentum und Staat, über die Organisation der preußischen Synagogengemeinden, über die jüdischen Kultusabgaben usw., Fragen, über welche — auch unter den Mitgliedern der Gemeindevertretungen — vielfach Unkenntnis und Unklarheit herrscht. Doch habe ich von einer systematischen Darstellung des umfänglichen Stoffes abgesehen. Für eine kurze Orientierung in Zweifelsfällen genügen außer dem Text der Vorschriften selbst und einigen wenigen Anmerkungen die über eine Reihe von Streitfragen ergangenen letztinstanz-lichen Erkenntnisse, die dem Nicht-Juristen meist schwer zugänglich sind und daher größtenteils eine vollständige Wiedergabe gefunden haben. ... (Vorwort) // AUSZUG aus dem Alphabetischen Sachregister: Grunderwerb durch Juden. -- Grundsteuer s. Besteuerung. -- Grundstücke der Synagogengemeinden, freiwillige Veräußerung derselben (Genehmigung). -- s. auch Besteuerung, Synagogengemeinden, Verpachtung. -- Handelsbücher der Juden, dieselben müssen in einer lebenden Sprache geführt werden. Handelsfreiheit s. Gewerbefreiheit. -- Handwerker, jüdische. -- Handwerksgesellen s. ausländische Juden. -- Hausierhandel. -- Hebräische Sprache s. Wechsel. Heirat s. Eheschließung. -- Israelitische Religionsgesellschaft in Frankfurt a. M. --."Jude" als Bezeichnung in amtlichen Urkunden. Judeneid s. Eid. -- Judengeleit. -- Judenmission s. Christentum. --.Judenrekrutengelder. -- Judentum, Schmähung desselben. --.Justizkommissare, jüdische. -- Kinder s. Familienmitglieder, Mischehen. -- Kirchliche Straf- und Zuchtmittel. -- Knabenschule einer Synagogengemeinde, Besteuerung derselben. -- Kompagnie-Chirurgen, jüdische -- Konfirmation jüdischer Kinder. -- in Hannover. -- Konflikt, Erhebung desselben bei gerichtlicher Verfolgung von Mitgliedern des Vorstands einer Synagogengemeinde. -- Konkurs einer Synagogengemeinde. -- Vorrechtsforderung der "Synagogengemeinde im Konkurse eines Gemeindemitglieds. -- Korporationsverpflichtungen. -- Kreisvorsteher in Kurhessen. -- Kultusangelegenheiten. -- Kultusbeamte, jüdische -- in Hannover. -- s. auch ausländische Juden, Wahl. -- Kultussteuern, jüdische. -- in Kurhessen. -- in Nassau. -- s. auch Doppelbesteuerung, Nachbesteuerung, Rechtsweg, Steuerreklamationsverfahren, Veranlagung, Verjährungsfristen, Zentralkultusfonds, Zwangsbeitreibung. -- Landrabbiner in Hannover -- in Kurhessen … (u.v.v.a.) // INHALT : Vorwort. ----- Verzeichnis der Abkürzungen. ----- Vorbemerkung. ----- Gesetze, Erlasse und Verordnungen. ----- Abschnitt: Die Juden in bürgerlicher und staatsbürgerlicher Beziehung. ----- Das Königreich Westphalen. ----- Altpreußen. ----- Das Königreich Hannover. ----- Das Kurfürstentum Hessen. ----- Das Herzogtum Nassau. ----- Die freie Stadt Frankfurt. ----- Das Herzogtum Schleswig. ----- Das Herzogtum Holstein. ----- Anhang I: Die ausländischen Juden in Preußen. ----- Bildung und Organisation der Synagogengemeinden; Kultuswesen; und Kultusabgaben; Volkschulwesen; Armenwesen. ----- Das Königreich Westphalen. ----- Altpreußen. ----- Das Königreich Hannover. ----- Das Kurfürstentum Hessen. ----- Das Herzogtum Nassau. ----- Die frei Stadt Frankfurt. ----- Das Herzogtum Schleswig. ----- Das Herzogtum Holstein. ----- Der Austritt aus der Synagogengemeinde und aus dem Judentum. ----- Der Austritt aus der Synagogengenfeinde. ----- Der Austritt aus dem Judentum. ----- 1. Exkurs: Der Übertritt zum Christentum. ----- 2. Exkurs: Der Übertritt zum Judentum und der Wiedereintritt in das Judentum. ----- 3. Exkurs: Mischehen zwischen Christen und Juden ----- 4. Exkurs: Religiöse Erziehung der Kinder aus Mischehen zwischen Christen und Juden. ----- Anhang II: Das Volksschulunterhaltungsgesetz vom 28. Juli 1896 und die jüdischen Volksschulen. ----- Anhang III: Die jüdischen Volksschullehrer. ----- Anhang IV: Die Zuständigkeit der Behörden und Gerichte in Angelegenheiten der Synagogengemeinden. ----- Anhang V: Das Verfahren bei Reklamationen gegen die Veranlagung zu Synagogengemeinde-Abgaben. ----- I Teil: Entscheidungen. ----- Nachtrag. ----- Chronologisches Verzeichnis der Entscheidunge ----- Alphabetisches Sachregister.‎

‎Mohr, Irka-Christin:‎

‎Islamischer Religionsunterricht in Europa: Lehrtexte als Instrumente muslimischer Selbstverortung im Vergleich.‎

‎Lediglich der Einband ist berieben, sonst gut und sauber, frei von Anstreichungen. - Islamischer Religionsunterricht ist ein Instrument der Institutionalisierung des Islam in Europa. Lehrtexte aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden transportieren, wie muslimische Lehrplaner/-innen ihre Religion für die Schule organisieren und welche Angebote sie der nachwachsenden Generation machen, sich in den europäischen Gesellschaften zu verorten. Für die erste Generation von Lehrtexten für den islamischen Religionsunterricht gilt, dass es zuallererst didaktische und weniger theologische Entscheidungen sind, die den Islam für Schule und Unterricht reformieren - und dies stillschweigend. / Inhalt Vorwort Anmerkungen zur Schreib- und Zitierweise 1. Eröffnung 1.1 Der islamische Religionsunterricht in der öffentlichen Schule 1.2 Lehrtexte als Objekte und Akteure 1.3 Die Verortung als Zweck der Lehrtexte 1.4 Unausgesprochene didaktische Entscheidungen 1.5 Zur Kontextualität von Verortung 1.5.1 Die Säkularität als Kontext islamischer Lehrtexte 1.5.2 Die Region als Kontext islamischer Lehrtexte 1.6 Fokus der Untersuchung: Auswahl, Anordnung und Bewertung der islamischen Quellen 1.7 Fokus der Untersuchung: Die Bedeutung von Gemeinschaft und Gesellschaft 1.8 Islam in Europa: Landkarte mit weißen Flecken 1.9 Aufbau der Untersuchung 2. Rahmenbedingungen für den islamischen Religionsunterricht in Deutschland 3. Unterscheidung in Kern und Rand: Der Lehrplan für islamischen Religionsunterricht herausgegeben vom Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) 3.1 Der Lehrplan des ZMD als nordrhein-westfälisches Produkt 3.2 Der Konsens als Instrument für gemeinsames Handeln 3.3 Die Zugehörigkeit zur islamischen Gemeinschaft 3.3.1 Die Gottesfurcht als konstituierend für den inneren Kreis der Gemeinschaft 3.3.2 Die Bewertung von Handlungen als islamisch oder unislamisch 3.3.3 Die Unterscheidung von Innen und Außen 3.4 Das Andersdenken als Kriterium der Unterscheidung von Muslim und Nichtmuslim 3.5 Inhaltliche und formale Toleranz 3.6 Die Glaubensgrundsätze als Kem der Gemeinschaft 3.7 Die Umma als Minderheit 3.8 Die Gemeinschaft in der Gesellschaft 3.9 Innermuslimische Vielfalt als Bereicherung und Zersplitterung 3.9.1 Einheit und Vielfalt in einer dialektischen Beziehung 3.9.2 Einheit und Vielfalt in einer polaren Beziehung 3.10 Kem und Rand der religiösen Quellen 3.10.1 Die vertraute Denkweise als Kriterium zur Auswahl von Interpretationen 3.10.2 Der ortlose Islam in Europa 3.10.3 Die Säkularisierung des Fiqh 3.10.4 Das Wissen: konstruiert mittels der Unterscheidung von Innen und Außen 3.10.5 Die Identität: konstruiert mittels der Unterscheidung von Innen und Außen 3.11 Fazit: Verortung in der und durch die Gemeinschaft 4. Erweiterung und Integration von Interpretationen: Die Lehrtexte des Instituts fiir Interreligiöse Pädagogik und Didaktik (IPD) 4.1 Die Texte: Rahmenplan, Materialien und Lehrbuch 4.2 Die koranische Didaktik als Variante des Korrelationsprinzips 4.2.1 Die Verortung gegenüber dem Koran 4.2.2 Die Verortung in der deutschen Sprache 4.2.3 Besser oder Schlechter: Der Elativ als Schutz vor dogmatischen Haltungen 4.2.4 Die Unterscheidung von Eng und Weit und ihre Anwendung im Fiqh 4.2.5 Die Zurückhaltung gegenüber dem Hadith 4.3 Die Integration von Welt im tauhid 4.3.1 Tauhid als Ausgangspunkt für Erziehung und Bildung 4.4 Argumente zur Gemeinschaft 4.4.1 Die Geschöpflichkeit 4.4.1.1 Die Identität als festes Grundwissen 4.4.2 Der Monotheismus als Grenze 4.4.3 Religion und Glaube in engeren und weiteren Bedeutungen 4.4.4 Exkurs: Das weibliche Geschlecht als Grund für Gemeinschaft 4.5 Der Einzelne und die Gemeinschaft: Eine spannungsreiche Beziehung gesteuert durch Verfahrenstechniken 4.6 Basis des islamischen din: Der verpflichtende Orientierungsrahmen 4.7 Der interreligiöse Dialog aus dem Koran heraus gelesen 4.8 Die deutsche Gesellschaft: Ein multireligiöses, pluralistisches Haus 4.9 Fazit: Der Islam als Wahrheit 5. Exkurs: Der Rahmenplan des IPD in der Lesart der Islamischen Föderation in Berlin (IFB) 5.1 Der weite Weg der IFB in die öffentliche Schule 5.2 Die Verortungsbedürfnisse der IFB in den Rahmenplan des IPD hineingelesen 5.2.1 Die Unvereinbarkeit von Erweiterung und Eindeutigkeit 5.2.2 Die Bindung an die richtige Einstellung 5.2.3 Die Gottzentriertheit als Kehrseite der Geschöpflichkeit 5.2.4 Die Integration der Gemeinschaft im elementaren Wissen 5.2.5 Auf Platz eins der Agenda: Die Vermittlung eines Ethos 5.3 Fazit: Islamischer Religionsunterricht als niedrigschwelliges Breitenangebot 6. Ein Vergleich der Verortungsargumente des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) und des Instituts für Interreligiöse Pädagogik und Didaktik (IPD) 6.1 Argumente zur Interpretation der Quellen 6.2 Argumente zur Säkularität 6.3 Argumente zur Gemeinschaft 6.4 Fazit: Unterschiedliche Lehrtexte für verschiedene Verortungsbedürfnisse 7. Islamischer Religionsunterricht in Österreich: Zwei Jahrzehnte Unterrichtspraxis 8. Universalisierung der hanafitischen Rechtsschule: Die Lehrtexte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGgiÖ) 8.1 Die Texte: Lehrplan und Lehrbücher 8.2 Die Organisation von Wissen 8.2.1 Die ideale Lebenswelt 8.2.2 Die Einschulung in das gute Muslimsein 8.2.3 Lehrbücher als Lexika 5 ? s n'C Unterscheidung von richtigem und falschem Wissen R 7 a er£erade Weg: Bild für die Ordnung des Lebens öWissen im Wandel 8 2 6 7 n'C als Garantin für die Kontinuität von Wissen 8.3 Die v D'e überlokale Verortung der IRPA Die [.erortunS 'm islamischen Denken: 8 3 1 niV°r!,U^Un® ^es Fiqh vor der Theologie 837 n Geologie am Rande 8.4 Die v >r 'm Zentrum 8.4.1 Fornf^^ Gemeinschaft 8-4.2 Die PrP Zugehörigkeit: Prinzipiell, automatisch, definitiv 8.4.2 1 n; ^er Universalität im österreichischen Kontext Die freundliche Assimilierung 8.4.3 Die Universalisierung der hanafitischen Rechtsschule 8.4.3.1 Die Anerkennung der hanafitischen Rechtsschule durch die k. u. k. Monarchie 8.4.4 Die Monopolisierung der Interpretation 8.4.5 Die Organisation von Differenz am Beispiel der Schia 8.4.6 Der Hadith als Quelle des Fiqh 8.4.7 Der Koran als heiliges Buch 8.5 Die Gemeinde als Modus der Integration 8.5.1 Die Nachbarschaftlichkeit als Modus vivendi 8.6 Fazit: Religion als Obligation 9. Die Lehrtexte aus Deutschland und Österreich im Vergleich 9.1 Die Lebenswirklichkeit der Lehrplanerinnen als Kontext der Lehrtexte 9.2 Die Verortungsargumente des ZMD und der IGgiÖ im Vergleich 9.2.1 Der unausgesprochene Umgang mit den islamischen Quellentexten 9.2.2 Argumente zur Säkularität 9.2.3 Argumente zur Gemeinschaft 9.3 Fazit: Der gemeinsame Nenner 10. Ein Ausflug in die niederländische Unterrichtslandschaft 10.1 Die Stadt Rotterdam und ihre Integrationspolitik 11. Koordination muslimischer Interessen: Zwei Lehrtextsammlungen herausgegeben von der Stichting Platform Islamitische Organisaties Rijnmond (S.P.I.O.R.) 11.1 Die Verortung der S.P.I.O.R.: ausgesprochen sunnitisch 11.1.1 Die S.P.I.O.R. als Koordinatorin muslimischer Interessen 11.2 Die Genese der Lehrtexte 11.3 Argumente zur Gemeinschaft 11.3.1 Viele sunnitische Wege zu Gott 11.3.2 Instrumente für das Management von Differenz 11.3.3 Van Bommels Blick auf die Gemeinschaft und van Dornburgs Blick auf deren Grenzen 11.3.4 Die agrarische moslimgemeenschap und ihre partikularen Interessen 11.4 Der Islam als Instrument der Integration 11.5 Das Universelle und das Partikulare als komplementäre Teile 11.6 Für eine kontextuelle Exegese des Koran 11.6.1 Die Prophetengeschichten traditionell erzählt 11.6.2 Eindeutige und mehrdeutige Quellentexte 11.6.3 Weltliche und religiöse Dimensionen des Islam 11.7 Fazit: Ein pragmatisches Nebeneinander verschiedener Interessen 12. Schluss: Modi der Verortung sind Antworten auf Welterfahrung 12.1 Klassifikationen als Grundentscheidungen über die Ordnung der Welt 12.2 Zur Funktion von Leerstellen für die Praxis 12.3 Modi der Veränderung 12.4 Die Verortung der Herausgeberinnen 12.5 Ausblick auf die Entwicklung einer islamischen Fachdidaktik Anhang Literatur. ISBN 9783899424539‎

‎Müller, Adam Heinrich:‎

‎Zwölf Reden über die Beredsamkeit und deren Verfall in Deutschland : gehalten zu Wien im Frühling 1812. Bibliothek des skeptischen Denkens.‎

‎Gutes Ex. - Adam Heinrich Müller, seit 1826 oder 1827 Ritter von Nitterdorf (* 30. Juni 1779 in Berlin; † 17. Januar 1829 in Wien), war ein deutscher Philosoph, Diplomat, Ökonom und Staatstheoretiker. Er gehörte dem Wiener Romantikerkreis an. ... Müller ist der Hauptvertreter der Politischen Romantik. Sein Werk ist überwiegend durch einen aufklärerisch-romantischen Mischstil geprägt, der sich vor allem in seiner wirtschaftstheoretischen Schrift Elemente der Staatskunst als fruchtbar erweist. Er untersucht darin die geistigen Grundlagen von wirtschaftlich entwickelten Nationen, wie diese ihren Reichtum für alle Gesellschaftsschichten nutzbringend anwenden und eine gerechte Weltordnung erzeugen können. Zentral ist dabei seine Kritik am Liberalismus und an den Schriften Adam Smiths. Philosophisch geht Müller von seiner Gegensatzlehre aus – einer Art frühdialektischer Anschauung, die sich um die Gedanken der Vermittlung und des Ausgleichs dreht. ... (wiki) // INHALT : I Vorwort ----- II Vom Gespräch ----- III Von der Kunst des Hörens ----- IV Verhältnis der Beredsamkeit zur Poesie ----- V Vom guten Geschmack ----- VI Von der politischen Beredsamkeit und deren Verfall in Deutschland ----- VII Von deutscher Sprache und Schrift ----- VIII Von dem moralischen Charakter des Redners und der geistlichen Beredsamkeit ----- IX Von der neueren Schriftstellerei in Deutschland ----- X Von der Kanzlei-, Geschäfts- und historischen Beredsamkeit ----- XI Vom Einfluß der christlichen Religion auf die Beredsamkeit ----- XII Vom letzten Zwecke dieser Reden über die Beredsamkeit ----- Biographische Einführung ----- Über Adam Müller. ISBN 9783936345032‎

‎Müller, Norbert (Hrsg.):‎

‎Deutsche Besatzungspolitik in der UdSSR : 1941 - 1944 ; Dokumente. Kleine Bibliothek ; 194‎

‎Gutes Ex.; Einband stw. leicht berieben. - INHALT : Einleitung --- Dokumente --- I. Vorbereitung und Errichtung des militärischen Okkupationsregimes auf sowjetischem Territorium --- Aus dem Befehl des OKH zur Aufstellung von Stäben und Truppenteilen für die Sicherung und Ausnutzung der zu erobernden sowjetischen Gebiete, 3. März 1941. --- Ergänzungsbefehl des OKH über die Zuteilung von Sicherungs- und Ordnungsdiensten an die Okkupationstruppen des Heeres, 4. März 1941. --- Aus den Richtlinien des Chefs des OKW zur Vorbereitung des Aufmarschgebietes gegen die UdSSR und zur Errichtung eines Okkupationsregimes auf sowjetischem Territorium (Richtlinien auf Sondergebieten zur Weisung Nr. 21), 13. März 1941. --- Anordnung des Oberbefehlshabers des Heeres über Organisation und Aufgaben des militärischen Okkupationsregimes in den zu erobernden Gebieten der UdSSR (Besondere Anordnungen für die Versorgung, Teil C), 3. April 1941. --- Schreiben des Chefs des OKW an Rosenberg über die Benennung von Verantwortlichen für die Zusammenarbeit bei der Okkupation sowjetischer Gebiete, 25. April 1941. --- Befehl des Oberbefehlshabers des Heeres zur Regelung des Einsatzes der Sicherheitspolizei und des SD im Verband des Heeres beim Überfall auf die UdSSR, 28. April 1941 --- Auszug aus der Ereignismeldung UdSSR Nr. 128 des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD über Zusammenarbeit zwischen SD-Einsatzgruppe C und Wehrmacht, 3. November 1941. --- Studie aus dem Oberkommando der 18. Armee über Möglichkeiten zur Behandlung der Bevölkerung Leningrads, --- 4. November 1941. --- Anforderung eines SD-Kommandos beim Oberkommando der Heeresgruppe Mitte durch die Panzergruppe 3, 29. November 1941. --- Antrag des XXVIII. Armeekorps auf Ermordung der Geisteskranken der Heilanstalt Makarjewo unter Einsatz eines --- SD-Kommandos, 20. Dezember 1941. --- Zustimmung des Oberbefehlshabers der 18. Armee zu den vom XXVIII. Armeekorps beantragten Liquidierungsmaßnahmen in Makarjewo, 26. Dezember 1941. --- Richtlinien des XXVI. Armeekorps für die "Behandlung schädlicher und verdächtiger Teile der Zivilbevölkerung", --- 26.Dezember 1941. --- Einsatzbefehl des Führers des SD-Sonderkommandos 11 b für eine auf Weisung des Oberkommandos der 11. Armee durchzuführende Aktion gegen die sowjetische Bevölkerung, 12. Januar 1942. --- Anweisung des Befehlshabers des rückwärtigen Heeres-gebietes Süd über den Einsatz eines SD-Kommandos und --- dessen Unterstützung, 20. März 1942. --- Bericht des Kommandeurs der 281. Sicherungsdivision über die Erschießung von 128 Zigeunern in Noworshew durch --- Geheime Feldpolizei, 23. Juni 1942. --- Auszug aus dem Tätigkeitsbericht der Gruppe 703 der Geheimen Feldpolizei für Juni 1942 über die Erschießung von Invaliden und verdächtigen Personen, --- 24.Juni 1942.: --- Bericht eines SD-Kommandos an den Befehlshaber des rückwärtigen Heeresgebietes B über gemeinsam mit Wehrmachteinheiten durchgeführte Massenerschießungen, --- 15. August 1942. --- Befehl des Kommandeurs der Sicherheitspolizei und des SD in Tschernigow über Terroraktionen gegen die Zivilbevölkerung und ihre zeitweilige Einschränkung wegen des Arbeitskräftebedarfs der deutschen Rüstung, 19. März 1943. -- (u.v.a.m.) ISBN 9783760904894‎

‎Müller-Franken, Hermann, Otto Wels und Artur Crispien (u.a.):‎

‎( 6 BÄNDE ) Jahrbuch der Deutschen Sozialdemokratie. Herausgegeben vom Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.‎

‎Gute Exemplare; leichte Gebrauchs- u. Lagerspuren; stw. Vorsätze nachgedunkelt. - 6 BÄNDE. - (1926 = 1. Jahrgang); nicht im Buchhandel. - Jahrbuch der Deutschen Sozialdemokratie 1926, 1927, 1928, 1929, 1930 und 1931. - Jahrbuch "1929" mit Stempel: "Ministerium für Nationale Verteidigung. Strausberg ..." // (Arbeitsexemplar) - Vorbesitz Prof. Dr. Peter Reichel; 2 Bände mit Textmarkeranstreichungen (v.a. im Kapitel "Arbeit des Kabinetts Müller"). - Alle 6 Bände in Frakturschrift. - Vorworte von Otto Wels, Hermann Müller-Franken, Artur Crispien. // INHALT / Kapitel u. Rubriken (in Auszügen) : Bericht des Parteivorstandes; Bericht der Reichstagsfraktion - Innenpolitik; Auswärtige Politik; Reichswehr und Marine; Wirtschaftspolitik; Finanzpolitik; Sozialpolitik; Versorgungswesen und Pensionen; Beamtenfragen; Untersuchungsausschüsse; Bericht der Länderfraktionen; Arbeit und Wirtschaft im Jahre ... // Die Politik im Reiche; Im Zeichen des Bürgerblocks; Die Organisation der Sozialdemokratie (Bericht d. Parteivorstandes); Die Politik in den Ländern ... // Die Organisation der Sozialdemokratie: Organisation u. Agitation; Frauenbewegung; Arbeiterwohlfahrt; Bildungswesen; Jungsozialisten; Kommunalwahlen; Parteiausschluß; "Vorwärts" ... // Die Schwierigkeiten des Jahres 1929; Die Arbeit des Kabinetts Müller; Finanz- und Steuerpolitik; Beamtenfragen; Film- und Lichtbilddienst; Kontrollkommission; Sozialistische Arbeiterinternationale; Verein Arbeiterpresse; Kultur- und Schulpolitik; Organisationen und Unternehmungen ... // Das Krisenjahr 1930; Die Reichsreform; Konflikt Thüringen - Reich; Das Gaststättengesetz; Der "Stahlhelm"; Zoll- und Handelspolitik; Steuerstatistik; Die Filmverbote; Kulturpolitik; 5 Uhr Ladenschluß am Heiligabend; Die Versorgung für die Kriegsopfer; Sozialistischer Kulturbund; Programm der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands; Georg Decker: Die Wahl vom 14. September 1930; Erich Rinner: Wirtschaftskrise und öffentliche Finanzen; Alfred Braunthal: Der "Sozialismus" der Nationalsozialisten; Fritz Naphtali: Das Wirtschaftsjahr 1930; Wladimir Woytinsky: Aus der Welt der Zahlen ... // Wirtschaftskrise und Finanzkrise; Der Finanzausgleich; Tarifrecht; Doppelverdiener; Die Sanierungsversuche; Die Innenpolitik in den Notverordnungen ... / (u.v.v.a.m.) --- Als erste Vorläufer der Partei gelten der 1863 gegründete Allgemeine Deutsche Arbeiterverein und die 1869 gegründete Sozialdemokratische Arbeiterpartei, die sich 1875 zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands zusammenschlossen. Ihren heutigen Namen gab sich die Partei 1890. Sie gilt als älteste noch bestehende Partei Deutschlands. Von 1890 bis 1930 wurde sie bei allen Reichstagswahlen die stimmstärkste Partei und stellte in der Weimarer Republik mit Friedrich Ebert das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt der deutschen Geschichte und neben Ebert auch mit Philipp Scheidemann, Gustav Bauer und Hermann Müller vier Regierungschefs. Sie war Gründungsmitglied der Zweiten Internationalen und der Sozialistischen Arbeiterinternationale. ... In der jungen Weimarer Republik stellte die SPD von 1919 bis 1925 mit Friedrich Ebert den Reichspräsidenten und war bis 1920 in allen Reichsregierungen (Friedrich Ebert, Philipp Scheidemann, Gustav Bauer, Hermann Müller) vertreten. Am 24. September 1922 erfolgte auf dem Vereinigungsparteitag in Nürnberg die Wiedervereinigung mit dem überwiegenden Teil der USPD; bis einschließlich 1924 nahm die Partei unter dem Kürzel VSPD (Vereinigte Sozialdemokratische Partei Deutschlands) an Wahlen teil. Fortan beteiligte sich die SPD nur noch an wenigen Reichsregierungen, zuletzt 1928 bis 1930 am Kabinett Müller II (Große Koalition) unter Reichskanzler Hermann Müller, während sie in Preußen mit Otto Braun von 1920 bis 1932 fast durchgehend den Ministerpräsidenten stellte. Die SPD versuchte als "konstruktive Opposition" ihren Einfluss auf die Reichspolitik zu wahren, da sie fürchtete, durch häufige Regierungsbeteiligungen noch mehr enttäuschte Arbeiter-Wähler an die KPD zu verlieren. Ihre soziale Basis während der Weimarer Republik stellten vor allem die gewerkschaftlich organisierten Facharbeiter dar. Während des Aufstiegs der NSDAP konnte die SPD zwar ihren Wählerstamm halten, den Stimmengewinnen der Nationalsozialisten, die zu einem Gutteil aus dem Nicht- und Jungwählerreservoir kamen, hatte sie allerdings wenig entgegenzusetzen. Aufgrund ihrer organisatorischen Verkrustung, der Unmöglichkeit einer Zusammenarbeit mit der KPD, von der die SPD als "sozialfaschistisch" bezeichnet wurde, und - mit Ausnahme des Zentrums - der Marginalisierung der bürgerlichen Parteien fand sie für den Widerstand gegen den heraufziehenden Nationalsozialismus keine Bündnispartner. … (wiki)‎

‎Münzenberg, Willi und Walter Uka (u.a.):‎

‎Willi Münzenberg. Von Diethart Kerbs, Walter Uka / Zeitgenossen ; 1; Edition Echolot.‎

‎Gutes Ex.; der illustr. Einband stw. geringfügig berieben. - Wilhelm „Willi“ Münzenberg (* 14. August 1889 in Erfurt; † Juni 1940 in Saint-Marcellin, Département Isère, Frankreich) war ein deutscher Kommunist, Verleger und Filmproduzent. Mit dem Neuen Deutschen Verlag, den Zeitungen Welt am Abend, Berlin am Morgen und vor allem der A-I-Z, gehörte Münzenberg zu den einflussreichsten Vertretern der KPD der Weimarer Republik. Er wandte sich nach 1937 von der offiziellen Parteilinie ab und wurde aus der Partei ausgeschlossen. ... (wiki) // Wer sich heute über Willi Münzenberg, den großen Gegenspieler von Alfred Hugenberg und Joseph Goebbels in der Weimarer Republik (und Antipoden von Walter Ulbricht im kommunistischen Exil) informieren möchte, der findet auf den überreich gedeckten Tischen des deutschen Buchhandels in Ost und West keine Auskunft. Das grundlegende Buch, die Münzenberg-Biographie von Babette Gross, der auch dieses schmale Heft viel zu verdanken hat, ist seit langem vergriffen. Spätere Studien landeten neben den Reprints aus der Zeit der Studentenbewegung in den Ramsch-Auslagen. Wir verstehen dieses Heft - wie überhaupt die damit begonnene Schriftenreihe ZEITGENOSSEN - als den Versuch, einen Menschen vorzustellen, der es wohl wert ist, daß man mehr als nur Namen und Nimbus von ihm weiß und daß es möglich sei, sich gründlicher und umfassender über ihn zu informieren. Mit diesem Band wird dem Leser keine erschöpfende Auskunft über eine komplexe Gestalt der Zeitgeschichte angeboten, aber es wird ihm ein Schlüssel in die Hand gegeben, mit dem er sich alle weiteren und präziseren Informationen selbst erschließen kann. Mehr als ein Lexikonartikel, weniger als eine ausführliche Biographie, will dieser Band den Zweck erfüllen, die Person Willi Münzenberg zu vergegenwärtigen, d.h. ihn für die Gegenwart in der Diskussion zu halten - und damit alle Fragen, die sich mit seiner Person und seinem Schicksal verbinden. - Diethart Kerbs (Vorwort) ISBN 9783889409805‎

‎Neuss, Wolfgang:‎

‎( 4 BÄNDE ) Das jüngste Gericht / Neuss' Zeitalter / Neuss Testament und Asyl im Domizil. Konvolut von 4 Taschenbüchern (3 x Rowohlt und 1 x Zweitausendeins).‎

‎Gute Exemplare; stw. Seiten nachgedunkelt / stw. kl. Gebrauchsspuren. - Aus der Bibliothek von Hansdieter Heilmann; mit kl. Beilagen u. hs. Besitzvermerken. - 4 BÄNDE. - Hans Wolfgang Otto Neuß (amtl. Schreibweise) (* 3. Dezember 1923 in Breslau; † 5. Mai 1989 in Berlin) war ein deutscher Kabarettist und Schauspieler. ... 1967 bestritt Neuss mit Franz Josef Degenhardt, Hanns Dieter Hüsch und Dieter Süverkrüp, später als Quartett '67 bezeichnet, ein gemeinsames Programm mit politischen Texten und Liedern. Es kam nur zu einem einzigen Auftritt, der vom Saarländischen Rundfunk mitgeschnitten wurde. Das Buch, das die Texte des Quartetts dokumentiert, erschien 1968; es erschien in zahlreichen Auflagen bis 1980 und hat wesentlich zur Popularität der beteiligten Künstler beigetragen. Politisch machte sich Neuss zunächst für die SPD stark, die ihn im Februar 1966 wegen seiner Zweitstimmenwerbung für die Deutsche Friedens-Union jedoch ausschloss. Nachdem ihn die Partei ein halbes Jahr später ohne weitere Formalitäten wieder aufgenommen hatte, erklärte Neuss 1968 seinen Austritt; er machte aber 1971 erneut Wahlkampf für die SPD. Es war allgemein bekannt, dass Neuss zu dieser Zeit Drogen konsumierte (anfangs Tabletten, seit 1972 Haschisch). Für einen Teil der deutschen Öffentlichkeit wurde er zur Feindfigur. Auf dem Höhepunkt einer unter anderem von der Bildzeitung getragenen Pressekampagne und nach einem gescheiterten Bombenattentat erklärte sich Neuss in einem Briefwechsel mit Willy Brandt[8] zum "politischen Flüchtling" und fuhr nach Schweden. Sein Aufenthalt dort dauerte allerdings nur wenige Wochen. Nach einer Tournee durch die Bundesrepublik mit seinem Programm Neuss Testament kehrte er nach West-Berlin zurück. Dort schloss er sich der APO an und nahm an Demonstrationen, Sit-ins und anderen politischen Aktionen teil. Von 1967 bis 1969 betätigte er sich im Republikanischen Club in West-Berlin. Meist durch gleichzeitiges auf die "Pauke" hauen, eigentlich benutzte er eine Trommel, wies er seitdem auf Missstände und Widersprüche in der Gesellschaft hin. Ende der 1960er Jahre ging Neuss' Erfolgslauf allmählich zu Ende. Seine Auftritte waren zwar noch ausverkauft, wurden aber nicht mehr nur in der Springerpresse, sondern auch von zuvor wohlgesinnten Kritikern verrissen. 1969 verabschiedete er sich von der Bühne und vom Fernsehen und ging eine Zeitlang nach Chile. Abgesehen von seinem letzten Kinofilm, Chapeau Claque (1974), und einem Auftritt als "Mann mit der Pauke" im laufenden Programm der Stachelschweine (November 1973) hörte man während der 1970er Jahre fast nichts mehr von ihm. 1976 berichtete die Presse, dass Neuss Sozialhilfe beziehe. 1979 machte er Schlagzeilen, als er in West-Berlin wegen Besitzes von 35,8 g Haschisch und mehrerer LSD-Trips zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt wurde. … (wiki) / INHALT (kl. Auszug): ... Aussteigen / Einsteigen --- Die Erde läuft gut. --- Kernprobleme der Zeit. --- Freiwillige Selbstkontrolle --- Mit Mogeln nichts zu machen --- Sprache/Geräusche. --- Zum Jahr der Behinderten --- Gedicht für Mildred --- Aussteigen/Einsteigen. --- Äther. --- Die deutsche Gemütlichkeit --- Neue Gemütlichkeit --- Verlorene Elche. --- Tunix. --- Was die Berliner immer vergessen --- Arbeitslose arbeitslos. --- Westdeutsche Patrioten. --- Brief an die Grünen. --- Granaten zu Spaten. --- Verrat SPD - mehr Geist wagen --- Dabei war Goethejahr. --- Industrie von morgen. --- Sperrmüll und Häuserkampf --- Kabarett & Unikümmer. --- Für Havemann. --- Sperrmüll und Fläuserkampf --- Bessere Gesichter. --- Alle beim CIA. Aber: ehrenamtlich ... (u.v.v.a.)‎

‎Niemann, Jan-Malte:‎

‎Arbeitsvertraglicher Mischlohn : Quotelungskontrolle nach § 307 BGB. Europäische Hochschulschriften / Reihe 2 / Rechtswissenschaft ; Bd. 4271‎

‎handgeprüftes, gut erhaltenes und sauberes Exemplar, nahezu ladenfrisch. 1. Kapitel: Einleitung 1 A. Was ist eine Quotelungskontrolle? 1 I. Begrifflichkeiten und Grundgedanken 1 II. Einstiegsfall 6 B. Wahl des Kontrollinstruments 7 C. Zusammenspiel mit anderen Kontrollinstrumenten 10 I. Sittenwidrigkeitskontrolle (§ 138 BGB) 10 II. Billigkeitskontrolle (§315 BGB) 12 III. Vereitelungskontrolle (§ 162 BGB) 15 IV. Zusammenfassung 16 D. Eingrenzungen 17 I. Nur Kontrolle expliziter Arbeitswerträge 17 II. Nur Kontrolle von „Ateuarbeitsverträgen" 19 III. Keine Einbeziehungskontrolle 20 IV. Keine Transparenzkontrolle 21 E. Gang der Arbeit 22 I. Gegenstand der AGB-Kontrolle im Arbeitsrecht 22 II. Schranken der materiellen Inhaltskontrolle 23 III. Ablauf der materiellen Inhaltskontrolle 23 IV. Folgen des Unwirksamkeitsurteils 24 V. Praktische Probleme im Umfeld der Quotelungskontrolle 2. Kapitel: Gegenstand der AGB-Kontrolle im Arbeitsrecht 26 A. Arbeitsvertrag als Verbrauchervertrag 26 I. Arbeitnehmer als solcher Verbraucher? 26 II. Sachgerechtigkeit des §310III BGB 28 1. §310IIINr. 1 BGB 28 2. §310 III Nr. 2 BGB 29 3. §310III Nr. 3 BGB 31 B. Konsequenzen für die Quotelungskontrolle 32 I. Kontrollfreiheit einer Quotelungsbestimmung 32 1. Grenzverlauf 32 2. Abgrenzungsgrundsätze 34 3. Kontrollfreiheit bei Vorgabe einer Soll-Quotelung 35 4. Kontrollfreiheit ohne Vorgabe einer Soll-Quotelung 35 5. Kontrollfreiheit nach den Grundsätzen der Tarifwahl 36 II. Bedeutung der Umstandskontrolle 38 C. Zwischenergebnis 41 3. Kapitel: Schranken der materiellen Inhaltskontrolle 42 A. Kontrollfreiheit sämtlicher Entgelthöhebestimmungen 42 B. Kontrollunterworfenheit der Quotelungsbestimmung 44 I. Auslegung des § 307III 1 BGB 44 1. Wortlaut 45 2. Gesetzesmaterialien 46 a) Kontrollunterworfenheit als Regelfall 46 b) Keine Besonderheiten im Entgeltbereich 47 3. Gesetzessystematik 48 a) Wechselwirkung mit § 306 II BGB 48 b) Wechselwirkung mit §30711,1 1 BGB 49 4. Sinn und Zweck 50 II. Theorie von der Erlaubnisnorm 1. Prüfungsstandort 51 2. Anforderungen an eine spezialgesetzliche Erlaubnisnorm 53 III. Kontrollfreiheit mit Blick auf Kollektivverträge 55 1. Tarifverträge 55 a) Entgeltquotelung als Gegenstand eines Tarifvertrages 55 b) Tarifgebundenheit beider Arbeitsvertragsparteien 56 c) Keine Tarifgebundenheit beider Arbeitsvertragsparteien 57 2. Betriebsvereinbarungen 59 a) Entgeltquotelung als Gegenstand einer Betriebsvereinbarung 59 b) Betriebseigene Betriebsvereinbarung 61 c) Betriebsfremde Betriebsvereinbarung 61 C. Zwischenergebnis 63 4. Kapitel: Ablauf der materiellen Inhaltskontrolle 66 A. Allgemeines Prüfungsprogramm der Inhaltskontrolle 66 I. Einstieg über die Sondertatbestände des §307 II BGB 67 1. Voraussetzungen des § 307II Nr. 1 BGB 68 2. Voraussetzungen des § 307II Nr. 2 BGB 69 II. Interessenabwägung 71 1. Verortung der Interessenabwägung 71 2. Mindestanforderungen an die Interessenabwägung 72 3. Struktur der Interessenabwägung 73 a) Ermittlung der Parteiinteressen 75 b) Bewertung der Parteiinteressen 76 c) Gewichtung der Parteiinteressen 77 aa) Keine Umkehr der Argumentationslast 77 bb) Umkehr der Argumentationslast 78 cc) Stellungnahme 79 d) Ermittlung der Abwägungskriterien 80 e) Interessenabwägung im engeren Sinne 81 III. Zwischenergebnis ...... ISBN 9783631545423‎

‎Nissen, Ulf Andreas:‎

‎Die Online-Videokonferenz im Zivilprozess. Schriften zum Wirtschaftsrecht, Steuerrecht und Zivilprozeßrecht ; Band 13.‎

‎Sehr gutes Exemplar / neuwertig. - Im Jahr 2001 hat der deutsche Gesetzgeber durch mehrere Änderungen der Zivilprozessordnung die Grundlagen für einen Einsatz von Informationstechnologien im Zivilprozess geschaffen (FormanpassungsG 2001; ZPO-Re-formG 2001; ZustellungsreformG 2001). Diese Arbeit befasst sich mit einer der zentralen Neuregelungen in diesem Zusammenhang, der Durchführung von Videokonferenzen im Zivilprozess auf der Grundlage von § 128 a ZPO i.d F. des ZPO-Reformgesetzes 2001. Es ist die erste monografische Untersuchung dieses Themas. Die Arbeit will einen Beitrag zur Genese juristischer Meinungen leisten, Reflektionen zu bestehenden Ansätzen und Denkanstöße zu Neuem geben. (Verlagstext) // INHALT : ... Verwertungsverbot für Aussagen der Personalbeweismittel ---- Heimliche Aufzeichnung. ---- Offene Aufzeichnung. ---- Verwertungsverbot für das Augenscheinsobjekt der Videokonferenzaufzeichnung. ---- Heimliche Aufzeichnung. ---- Offene Aufzeichnung. ---- Ergebnis. ---- Anderweitige Sanktionen. ---- Verhältnis zu § 169 Satz 2 GVG. ---- Sachlicher Geltungsbereich. ---- Zeitlicher Geltungsbereich. ---- Räumlicher Geltungsbereich: Geltung am "anderen Ort". ---- II. Gesetzliche Folgeänderungen. ---- Folgeänderungen de lege lata. ---- Protokoll: § 160 Abs. 1 Nr. 4 ZPO n.F. ---- Beauftragter und ersuchter Richter: § 375 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 ZPO n.F. ---- Eidesleistung: § 479 Abs. 1 ZPO n.F. ---- Folgeänderungen de lege ferenda: Kostentragung. ---- Vorhaltekosten. ---- Gericht., ---- Anwaltschaft. ---- (1) Videokonferenzterminal in der Kanzlei. ---- (2) Angemieteter Videokonferenzraum. ---- Parteien. ---- Zeugen und Sachverständige. ---- Verbindungskosten. ---- Prozesskostenhilfe. ---- III. Auswirkungen der Videokonferenz auf allgemeine Verfahrensfragen. ---- Veränderter Sitzungsablauf. ---- Ladung. ---- Ladung an den Übertragungsort. ---- Ladung bei einer Videokonferenz. ---- Identifikation von Personen. ---- Augenscheins- und Urkundenbeweis mittels Videokonferenz. ---- Analoge Anwendung des § 128a Abs. 2 ZPO für den Augenscheins- und Urkundenbeweis. ---- Augenscheins- und Urkundenbeweis anlässlich einer Videokonferenz nach allgemeinen Regeln. ---- Augenscheinsbeweis. ---- Vereinbarkeit des § 128a ZPO mit dem Grundsatz der Unmittelbarkeit ---- Grundlagen. ---- Realisierung bei der Durchführung der Videokonferenz. ---- Kollision bei Schriftlichkeit. ---- Meinungsstand. ---- Stellungnahme. ---- Konsequenz für die Videokonferenz. ---- Ergebnis. ---- III. Der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. ---- Wahrheitswert des Parteivortrages. ---- Wahrheitswille der Partei. ---- Würdigung des Parteivorbringens. ---- Beweiswert von Aussagen der Personalbeweismittel. ---- Wahrheitswille von Personalbeweismitteln. ---- Beweiswürdigung. ---- Folgen für die Ermessensentscheidung der Gestattung von Videokonferenzen. ---- IV. Grundsatz der Öffentlichkeit. ---- Grundlagen. ---- Realisierung bei der Durchführung der Videokonferenz. ---- Öffentlichkeit im Sitzungssaal. ---- Öffentlichkeit am "anderen Ort". ---- Gebot gem. § 169 Satz 1 GVG. ---- Verbot. ---- (1) § 169 Satz 2 GVG. ---- (2) Sitzungspolizeiliches Defizit. ---- Erkenntnisdefizit. ---- Vollzugsdefizit. ---- Rechtsgrundlage zum Ausschluss. ---- V. Parteiöffentlichkeit. ---- VI. Rechtliches Gehör. ---- Grundlagen. ---- Realisierung bei der Durchführung der Videokonferenz. ---- Recht auf Information. ---- Recht auf Beachtung. ---- 3) Zusammenfassung und Fazit. ---- VII. Fairnessprinzip: Waffengleichheit. ---- Grundlagen. ---- Realisierung bei Durchführung einer Videokonferenz. ---- Kapitel: Datenschutz. ---- I. Datenschutzrechtliche Ausgangslage. - (u.v.v.a.) ISBN 9783631522479‎

‎Nolde, Emil (u.a.):‎

‎"Entartete Kunst". Das Schicksal der Avantgarde in Nazi-Deutschland. (Ausstellung). (Los Angeles, Chicago, Washington, Berlin). 1991 / 1992.‎

‎Gutes Ex.; der illustr. Einband etwas berieben. - Ausstellungs-Führer; mit Beilagen. - Farbige Illustr.: Marc Chagall; Max Beckmann; Ernst L. Kirchner; Emil Nolde; Wassily Kandinsky; Otto Dix; Wilhelm Lehmbruck (s/w). // ... Ein Großteil der Werke aus der Ausstellung Entartete Kunst wurde zerstört, ging verloren oder wurde versteigert. So war es nicht einfach, die Werke der Ausstellung zu identifizieren. Eine Auflistung der Objekte fehlte, und trotz umfangreicher Inventarlisten der Beschlagnahmung hatten die Arbeiten häufig falsche Titel, waren lediglich mit dem Namen des Künstlers versehen oder die Arbeiten verschiedener Künstler waren unter einer einzigen Inventarnummer zusammengefaßt. Veröffentlicht wurde nur eine kleine Broschüre mit Illustrationen von fünfzig Arbeiten, die jedoch zum Teil nicht in der Münchener Ausstellung zu sehen waren. Erst mit Hilfe von in der Berliner Nationalgalerie entdeckten Fotografien der damaligen Installation gelang es, die Originalausstellung zu rekonstruieren, und eine Zuordnung der Werke konnte beginnen. "Entartete Kunst: Das Schicksal der Avantgarde im Nazi-Deutschland ist die vollständigste Rekonstruktion der noch existierenden Werke nach dem neuesten Wissensstand und die erste in den USA erarbeitete Ausstellung, die den Versuch unternimmt, ihren historischen Kontext darzustellen. Mit Schwerpunkt auf Bildender Kunst dokumentiert die Ausstellung auch die Diffamierung von Film, Literatur und Musik. (Einführung)‎

‎Nolte, Ernst:‎

‎Sinn und Widersinn der Demokratisierung in der Universität.‎

‎Gutes Exemplar; Seiten stw. minimal fleckig. - Mit Zeitungs-Beilagen. - Ernst Hermann Nolte (* 11. Januar 1923 in Witten an der Ruhr; † 18. August 2016 in Berlin) war ein deutscher Historiker und Philosoph. Insbesondere seine Studien zum europäischen Faschismus, die er in den 1960er Jahren vorlegte, waren einflussreich. Seine These von einem „kausalen Nexus“ zwischen den Verbrechen des Gulag-Systems in der Sowjetunion und dem Holocaust, der Ermordung der europäischen Juden im Nationalsozialismus, löste 1986 den Historikerstreit aus. ... (wiki) // Dieser Band macht einen Begriff zum Gegenstand, der für die Auseinandersetzungen um die Hochschulreform zentral ist und nur allzuoft als bloßes Schlagwort Verwendung findet. Schon der erste Aufsatz handelt »Vom Sinn und Widersinn der Demokratisierung in der Universität«, aber er erschöpft das Thema nicht. Eine zweite Studie bestimmt vielmehr in kritischem Hinblick auf die Thesen und Methoden der radikalen Linken das Verhältnis von »Hochschulreform und Politik«. Denn es geht heute längst nicht mehr bloß um die Struktur deUniversität. Die neue und zugleich alte Rolle des Begriffs »Faschismus« in den Argumentationen gerade der aktivsten Studentengruppen ist ein kennzeichnendes Indiz dafür. Im Anschluß an seine früheren Arbeiten geht der Verfasser daher zuletzt der »Frage nach dem Faschismus« nach. Das Ziel der Schrift ist weder Beschwichtigung noch Polemik, sondern engagierte Objektivität. (Verlagstext) / INHALT : Vorwort: Das Marburger Beispiel --- Vom Sinn und Widersinn der Demokratisierung in der Universität --- Hochschulreform und Politik --- Die Frage nach dem Faschismus --- Anhang: Sechs Thesen zur Hochschulreform.‎

‎Oetinger, Gustav von:‎

‎In Ketten vom Ruhrgebiet nach Saint-Martin de Ré. Erlebnisse politischer Gefangener im Ruhrgebiet, im Rheinland und in Frankreich 1923/1924. Unter Hinzuziehung von amtlichem Material zusammengest u. bearb. v. Gustav Ritter und Edler von Oetinger.‎

‎Gutes Ex.; Einband leicht berieben; Vorsätze nachgedunkelt. - In Frakturschrift. - "Die beifällige Aufnahme meines Buches 'In französischen Kerkern' veranlaßt diese zweite, bedeutend erweiterte Darstellung meiner Erlebnisse während des Ruhrkampfes. Bei Herausgabe des ersten Buches mußte infolge der noch andauernden Besetzung manches verschwiegen werden, insbesondere konnten die Namen der Persönlichkeiten, die mit der Geschichte des Ruhrkampfes eng verbunden sind ..." (Vorwort) // Die Ruhrbesetzung (auch Ruhrkrise, Ruhreinmarsch oder Ruhrinvasion genannt) war die Okkupation der bis dahin unbesetzten Teile des Ruhrgebiets durch Besatzungstruppen Frankreichs sowie Belgiens ab Anfang 1923 bis 1925. Die Krise in der Zeit der Weimarer Republik markiert den Höhepunkt des politisch-militärischen Konfliktes um die Erfüllung der alliierten Reparationsforderungen nach dem Ersten Weltkrieg zwischen dem Deutschen Reich und den Siegermächten, besonders Frankreich. Im nationalistischen Kontext wurden die Ruhrbesetzung und der primär zivile, aber auch teils militante deutsche Widerstand gegen die Besatzer häufig „Ruhrkampf“ genannt. Verlauf und Ausgang der Ruhrkrise besaßen sowohl für die internationalen Beziehungen mit und zwischen den Siegermächten wie auch für die innenpolitischen Entwicklungen Deutschlands weitreichende Bedeutung. ... (wiki)‎

‎Otter, Hans und Martin Baumann:‎

‎Lied von Oberaudorf. Musik: Hans Otter, Text: Martin Baumann. Faltblatt mit 1 Illustr., Noten sowie Text. 4 Seiten; 21 cm.‎

‎Gutes Ex.; stw. leicht berieben; geknickt. - Mit Noten. - Oberaudorf ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim und ein staatlich anerkannter Luftkurort. ... Die Gemeinde liegt in den Bayerischen Voralpen und dem bayerischen Teil des Unterinntals. Oberaudorf und Niederaudorf sind durch den Lauf des westlichen Inn-Zuflusses Auerbach getrennt. ... (wiki) // Kennst du schon den Ort - umrahmt von steilen Bergeshöhn? / Ja es ist ein Platz - so lieblich und so wunderschön. / Wer ihn mal gesehn, der will nicht mehr von hier gehn, / drum hör gut zu und dann wirst du verstehn : / der Nußlberg, der Luegsteinsee, das Hocheck grüßt von der Höh' / Refrain: Oberaudorf, schönes Tal am grünen Inn so voll von Herrlichkeit und wunderbar, Oberaudorf, zu dir zieht' s mich immer hin -und möchte hier auch bleiben für immerdar. / … (usf.)‎

‎Otto, Arnim:‎

‎Josuas Traum. Jüdische Geschichten - Ahron Schönweiss / Edition Lamod.‎

‎Ein gutes und sauberes Exemplar. - INHALT -- Vorwort -- Schtetl -- Das Schtetl ( auch Stetl oder Städtl ) ist der Begriff für die vergangenen jüdischen Kleinstadt und Dorfgemeinden in Osteuropa, aber auch für die Gesamtheit dieser Gemeinden sowie für die Institution Schtetl. -- König David -- Der Wundermann -- Luftmentschen -- Ghetto -- Unter einem Ghetto versteht man in der Regel einen erzwungenen, häufig geschlossenen Wohnbereich für die jüdische Bevölkerung - hier die Frankfurter Judengasse. -- Josuas Traum -- Reb Mendele -- Emanzipation -- Ende des 18. Jahrhunderts begann die Auflösung der Frankfurter Judengasse; allmählich wurde den Juden in Deutschland eine Gleichstellung gewährt, aber bis Mitte des 19. Jahrhunderts immer wieder behindert -- Jacob, Felix und das lebendige Wasser -- Der grüne Doktor von Offenbach Die Synagoge von Erfelden -- Shoah -- Heute wird für diesen Begriff auch das griechische Wort "Holocaust" ( Ganzopfer, Brandopfer ) verwendet. In diesem Kapitel: Texte über den Genozid am jüdischen Volk. Zimmer mit Blick aufs Meer -- Auf Steinen liegen -- Nachtigall -- Die Wahrheit -- Hajem -- Hajem ist das hebräische Wort für "heute". In diesem Kapitel: Texte zur Situation der in Deutschland lebenden Juden zum Ende des 20. Jahrhunderts -- Die Eisenbahnreise -- Das Versteck -- Der Tag, an dem die Synagoge brannte -- Sodom und Gomorrha -- Glossar. ISBN 9783980392334‎

‎Payk, Theo R.:‎

‎Psychiater und Psychotherapeuten. Berufsbilder in der medizinischen und psychologischen Heilkunde.‎

‎Ungelesen. Einband leicht bestoßen. - Die kontinuierliche Zunahme psychischer Störungen während der letzten Jahrzehnte geht mit einer wachsenden Inanspruchnahme der psychiatrisch-psycho-sozialen Professionen einher. Hand in Hand hiermit richtet sich das Interesse auf die in diesen Bereichen tätigen Personen, d. h. auf die beruflichen und persönlichen Besonderheiten der Fachleute für geistig-seelische Erkrankungen in Praxis, Ambulanz, Klinik oder Beratungsstelle. Das vorliegende Buch gibt Auskunft: Neben einer Darstellung der psychiatriehistorischen Entwicklung einschließlich Fortschritten und Irrwegen werden eingehend Ausbildung, Selbstverständnis, Relevanz und Ansehen sowie Aufgaben und Belastungen von Psychiatern, Psychotherapeuten und verwandten Berufsgruppen beschrieben. - Aus dem Inhalt: Vom Priesterarzt zum Physikus -- Seelsorger oder Hirnforscher? -- Pioniere, Wissenschaftler, Reformer -- Persönlichkeit und Menschenbild -- Ideologie statt Therapie -- Protagonisten der Euthanasie -- Soll und Haben: Bestandsaufnahme -- Fachliche Qualifikation. -- Profilierung der Psychotherapie -- Therapeutisches Team -- Beruflicher Alltag -- Bild in der Öffentlichkeit -- Therapie für Therapeuten? ISBN 9783170221932‎

‎Pazi, Margarita:‎

‎Staub und Sterne. Hrsg. von Sigrid Bauschinger und Paul Michael Lützeler / Teil von: Anne-Frank-Shoah-Bibliothek‎

‎Sehr geringe, äußere Alterungsspuren, keine Einträge. Vorwort 7 Der >Prager Kreis<. Ein Fazit unter dem Aspekt des Judentums II Max Brod - von SchloßNornepygge zu Galilei in Gefangenschaft 40 Franz Kafka und Ernst Weiß 64 Ein Versuch jüdischer deutsch-tschechischer Symbiose: Ludwig Winder 99 Zu Richard Beer-Hofmanns 125. Geburtstag (1866 Wien - 1945 New York) 116 »Es war die falsche Lanze ...«, der Polemiker Karl Kraus 128 Ethnische Bewußtseinsverschiebungen im Werk Hermann Brochs. Am Beispiel der Episoden der Geschichte des Heilsarmeemädchens in Berlin aus Die Schlafwandler 141 Franz Werfel, 1890-1945 152 Stefan Zweig, Europäer und Jude 169 Exil-Bewußtsein und Heimat-Illusionen bei Joseph Roth 186 Das >ungelebte Leben< Kurt Tucholskys 215 Jüdische Aspekte und Elemente im Werk von Nelly Sachs und ihre Wirkungen 236 »Verkünderin west-östlicher Prägung« Else Lasker-Schüler in Jerusalem 253 Jenny Aloni, eine deutschschreibende israelische Autorin 265 Staub und Sterne Deutschschreibende Autorinnen in Erez Israel und Israel 280 Nachweise ISBN 9783892443575‎

‎Pierre, Joële:‎

‎Georges Pompidou, Willy Brandt, l'axe franco-allemand et la construction européenne : 1969-1974 : le temps d'une genèse entravée. Euroclio ; vol. 108‎

‎Tadelloses, neuwertiges Ex. Les années 1969-1974 furent assurément un temps majeur de transition à la fois pour la coopération entre Paris et Bonn et pour la construction européenne. Un regard renouvelé s’impose. Cet ouvrage étudie les relations franco-allemandes sous un angle franco-allemand ; dresser la typologie des divergences-convergences permet de cerner consensus et compromis. Si De Gaulle et Adenauer ont solennellement proclamé la réconciliation entre les deux anciennes nations ennemies, c’est avec Georges Pompidou et Willy Brandt que le traité de l’Elysée va enfin être mis en œuvre et que le moteur franco-allemand démarre vraiment. Dans leur politique extérieure face à l’URSS, Pompidou et Brandt parvinrent même à la fusion de leurs intérêts. Etudier au travers d’un champ de forces multiscalaires en constante action, surtout à partir de 1973, infirme le tableau convenu de l’« eurosclérose » des années 1970. Ce livre éclaire ainsi d’un regard nouveau la deuxième phase de la construction européenne, alors que l’objectif pompidolien d’un « gaullisme européen » prenait forme. Ainsi peut-on mieux cibler les responsabilités, et mettre en évidence combien les relations internationales ont broyé ce take-off européen. ISBN 9782807612549‎

‎Plagemann, Volker (Herausgeber):‎

‎Übersee : Seefahrt u. Seemacht im dt. Kaiserreich. unter Mitw. zahlr. Autoren hrsg. von Volker Plagemann‎

‎Sauber und frisch erhalte mit einer Fülle von Beiträgen. Verzeichnis der Autoren. Vorwort ZUR HINWENDUNG DEUTSCHLANDS NACH ÜBERSEE Volker Plagemann Die Entwicklung des modernen Welthandels - eine europäische Leistung des 19. Jahrhunderts: WELTHANDEL UND WELT VERKEHR Rainer Postel Das Ringen um freie Märkte in Übersee: Die Hansestädte und Latein amerika Albrecht von Gleich Die Überseebesitzungen blieben ein nationales Verlustgeschäft: Das deutsche Kolonialreich Rudolf Kroboth Dem Handel mußte die Flagge folgen: DEUTSCHE SEEHANDELS- UND FLOTTENPOLITIK Rainer Postel Eine nationale Tat, die der Begeisterung der Deutschen den rechten Weg weist: Flottenbau, Finanzkrise und Reichssteuerreform (1898 bis 1914) Rudolf Kroboth Die Organisation und Zusammen setzung derselben liegt dem Kaiser ob: Die Marine und ihre Einrichtungen Rainer Postel Der Dreizack gehört in unsere Faust: Wilhelm II. und die See Michael Salewski Bitter not ist uns eine deutsche Flotte: Alfred von Tirpitz Michael Salewski 37 43 t 8 Der Ruhm der englischen Cowes- Week sollte verdunkelt werden: Die Kieler Woche Hedwig Sievert t 9 Vom Binnenland zum Weltmeer: DIE INFRASTRUKTUR DES REICHES Fritz W. Achilles Die Locomotive zieht auf eisernen 17 Geleisen die Industrie, den Handel und die Wohlfahrt der Völker hin ter sich her: Die Anfänge der Hamburg- Berliner Bahn Gisela Schütte 22 Wodurch die Unterweser, soweit die Fluth reicht, der überseeischen Segel- und Dampfschiffahrt zugänglich gemacht werde: 26 Die Weser-Korrektion Hartmut Müller Ziehet in Scharen, ihr Schiffe und Kähne: Der Dortmund-Ems-Kanal 32 Eckhard Schinkel Schwimmerschleuse mit Schraubenspindeln: Das Schiffshebewerk Henrichen burg Eckhard Schinkel 41 47 Kein großes Wasserbauwerk der Zeit hat bis heute seine Aufgaben so ununterbrochen erfüllt: Der Kaiser-Wilhelm-Kanal Fritz W. Achilles Förderung alles dessen, was zur Hebung des deutschen Seewesens beitragen kann: DAS SEEVERKEHRSWESEN . Heinrich Walle Ein deutsches Weltkartenwerk: Preußisch-deutsche Seekarto graphie Uwe Schnall 49 53 58 61 64 66 68 71 Anordnungen über die Prüfung der Seeschiffer und Seesteuer leute: Seemannsausbildung Heinrich Walle Einen seiner größten technischen Triumphe feierte das Reich mit der Errichtung des Leuchtturms <Roter Sand>: Verkehrszeichen auf See Siegfried Stölting Auch nach dem Abschied Bismarcks weiter ausgebaut: Das Lotswesen Günther Spelde Sie hielten die Zufahrten der Häfen im Winter frei: Eisbrecher Christian Ostersehlte Wie die Wirklichkeit die schreckensvollsten Bilder der Erfindung überbietet: Schiffskatastrophen Gisela Schütte Freiwillige der seemännischen Bevölkerung: Die <Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchigen Christian Ostersehlte Des Reiches Tore zur Welt: DIE GROSSEN HANDELS HÄFEN Dieter Maass Schlußstein im Bau der wirtschaft lichen Einheit des Deutschen Reiches: Die Freihäfen Karin M a a k 83 85 91 93 96 99 107 Die Freihäfen sollten ein Attribut und eine Domäne des Handels staates sein: Die Lagerhausgesellschaften . . . Karin M a a k Time is money: 80 Kais, Schuppen und Speicher Karin M a a k Dampf- und Elektrokräne: Umschlag- und Arbeitsgeräte des Hafens Dieter Maass und Jürgen Rath Schuten, Schlepper und Barkassen: Die Wasserfahrzeuge im Hafen . . . Maria Möring Zwischen Dampfer und Bahnhof: Die Hafenbahnen Dieter Maass Entwickelte sich mehr und mehr zu einem Zweig der Rüstungs industrie: DER SCHIFFBAU Walter Kresse t Schiffe wurden nicht mehr gezimmert, sondern geschmiedet: Der <Vulcan> in Stettin und Hamburg und der <Bremer Vulkan> A c h i m Quaas Erörterung wissenschaftlicher und praktischer Fragen der Schiffbau technik: Schiffbau in Forschung und Lehre Kurt lllies + Möge dieses Schiff im Kriege ein gefürchteter Gegner des Feindes, ein Beschirmer unserer heimat lichen Küsten und im Frieden der Stolz unserer Nation sein: Schiffstaufen Clas Broder Hansen Alle bedeutenden Überseeländer waren über Hamburger oder Bremer Dampfer erreichbar: DIE DEUTSCHE HANDELS SCHIFFAHRT Walter Kresse t Schnelldampfer für eilige Passa giere, langsame Frachtdampfer für den Gütertransport: Entwicklung des Schiffstypen . . . . A r n o l d Kludas Vom Ladetakel zum doppelten Geschirr: Das Schiffsladegeschirr Jürgen Rath 1871 gab es im neuen Deutschen Reich bereits neun regelmäßige 118 Passagierdampfer-Linien nach Übersee: DIE PASSAGIERSCHIFFAHRT A r n o l d Kludas 121 124 126 135 140 The fastest Maiden Trip westward: Das Blaue Band A r n o l d Kludas Weit größeres Kulturraffinement als auf dem Festland: Dampferarchitektur Clas Broder Hansen Ein Vierteljahrhundert Innendekoration auf See: Der Schiffsausstatter Johann Georg Poppe Günter Heiderich 159 168 171 176 Hier wähnt man sich tatsächlich nicht auf dem Meere: Die Vereinigten Werkstätten und die neue <Raumkunst an Bord> . . . 131 Günter Heiderich Nach der Eröffnung füllten die Namen von Überseereisenden die Gästelisten: Das Atlantic-Hotel in Hamburg. . . Erich L ü t h 180 184 143 Uneingeschränkter Genuß der frischen Seeluft: Helgolandfahrten und Seebäder dienst Gisela Schütte Deutschlands schwimmende Wehr: DIE KAISERLICHE MARINE . Heinrich Walle Die Wiedergeburt Deutschlands muß eine Frucht des Meeres sein: Die Marine des Reiches 1848 . . . Paul Heinsius Unter dem Flaggschiff <Barbarossa>: Konteradmiral Brommys 1848er- Flotte Paul Heinsius 186 189 192 153 Bedürfnis des Marine- Etablissements und der Flotte: Die Reichskriegshäfen Wilhelmshaven und Kiel 201 Lars U. Scholl Bismarck legte Wilhelms Denkschrift zu den Privatakten: Wilhelm II. und seine Flotten skizzen 207 Paul Heinsius D e r vorgedachte Krieg: Seekriegsliteratur vor 1914 209 Siegfried Stölting Technischer Fortschritt, militärische Macht, nationale Identifikation: Schlachtflottenbau und Flottenenthusiasmus 211 Heinrich Walle Die Zunahme des Fischkonsums in Deutschland und die wachsende Bedeutung der Fischindustrie sind ersichtlich: DIE SEEFISCHEREI 216 Clas Broder Hansen 195 157 Das Gedeihen meiner Marine hängt wesentlich davon ab, daß sie mit geringem Aufsehen sich ent wickelt: Flottenpläne der preußischen und der Reichsmarine bis zur Ära Tirpitz 198 Paul Heinsius D e r erste deutsche Fischdampfer: Die <Sagitta> Siegfried Stölting Kein Altonaer Bürger sollte die Nase rümpfen, wenn es nach Fischen riecht: Fischindustrie in Altona Elisabeth von Dücker In kaum einem Wirtschaftszweig brach die Kluft zwischen kleinge werblicher Privatstruktur und großen Kapitalgesellschaften so raß auf: DIEBINNENSCHIFFAHRT . . . Fritz W. Achilles Das beladene Schiff folgte willig dem Ruder: Binnenschiffstypen Fritz W. Achilles Die Arbeit einer Hausfrau und eines Matrosen: Binnenschifferinnen Rita B a k e 222 224 228 234 236 Wir Deutschen sind das erste Volk der Welt geworden, und Hamburg ist die Perle der Kaiserkrone: DAS HANSEATISCHE BÜRGERTUM UND SEINE REPRÄSENTANTEN 238 Jörgen Bracker Salomon in all seiner Pracht war ein Waisenknabe gegen Ballin: Der Generaldirektor der HAPAG 1899-1918 Renate Hauschild-Thiessen 244 Der Industrieplatz Bremen geht weitgehend auf seine Anregungen zurück: Heinrich Wiegand, Generaldirek tor des Norddeutschen Lloyd . . . . 246 Maria Möring Ein gewöhnlicher Übersee kaufmann: Edgar Otto Titzck in Ostasien. . Rita B a k e und Birgit Kiupel Von ihrem namenlosen Wirken kündete keine Chronik: Reedersfrauen Rita B a k e und Birgit Kiupel Schiffszwieback und Salzfleisch: SEELEUTE AN BORD Jürgen Rath 248 250 253 Während der Fahrt «master next god»: Kapitäne und Schiffsoffiziere . . . . 257 Jürgen Rath Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff: Matrosen und Junggrade 261 Jürgen Rath Sobald der Heizer langsamer arbeitete, fiel der Dampfdruck: Heizer und IMmmer 265 Jürgen Rath Die Mehrarbeit würde keineswegs darunter leiden, wenn sie extra bezahlt würde: Gewerkschaftliche Ansätze und der <Seemannsverband> 268 Jürgen Rath Ehrlose und vaterlandslose Gesellen: Die Werftarbeiter an der Elbe und an der Weser um 1900 271 Marina Cattaruzza In der Vorstellungswelt <Hafen> spielen ausschließlich Männer und ihre Arbeit eine Rolle: Frauen im Hafen 275 A G Frauen im Hafen Ne bang wesen, Junge, anners kummst du ne mit no See: Seemannsbräute und Seemannsfrauen Rita B a k e und Birgit Kiupel Nach den Wochen auf hoher See, ohne die Nähe der Frauen: Prostitution Martina Gedai Sklaven, Auswanderer, Passagiere: MENSCHEN ALS SCHIFFS FRACHT Frank Jürgensen Schreiben schützte vor Seekrankheit: Tagebücher von Seereisenden . . . . Christine Maiwald Stolz zieht der <Imperator> seine Bahn, dem Meerbeherrscher vergleichbar, von Tritonen und Delphinen begleitet: Jungfernfahrten Gisela Schütte Literatur und Kunst stellten sich bewußt oder unbewußt in den Dienst des Vaterlandes: KULTUR, WISSENSCHAFT, IDEOLOGIE Volker Plagemann Gottlov, dat ick en Seemann bin: Arbeitsgesänge und Seemanns folklore Helmut Glagla Feigen und sechs Stück Kolibri: Die Mitbringsel der Seeleute Hans Jürgen Hansen In vielen Seefahrerwohnungen hingen sie in der guten Stube: Schiffsporträts Hans Jürgen Hansen Ich höre noch das heitre, lang hingezogene Hoiho der Matrosen: Vergnügungsviertel St. Pauli . . . Jörg Haspel Matrosen-Knaben-Anzüge u. Bekleidungs-Gegenstände genau n. Vorschrift der Kaiserl. Marine: Marinekleidung Gisela Jaacks Gesammelt von Menschen, die den Schiffen voller Nationalbegei sterung nachsahen: 278 Postkarten von Überseedampfern 325 Gerhard Kaufmann Prachtvolle, auf das solideste construirte und rühmlichst 2g ^ bekannte große Post-Dampf- schiffe: Plakatkunst der Passagierschiff fahrt 330 Gisela Schütte 283 U m eine bessere Kenntnis der Marine ins Publikum zu bringen: Marinemalerei zu Kaisers Zeiten . . 338 H e l m u t R . Leppien 291 Was nur Afrika, Arabien und Persien an Handelsprodukten hervorbringen: Museen in Kontoren und Speichern 352 Karin M a a k 2 ^ Nützlichkeit von ethnographischen Museen in den Staaten, die Kolo nien besitzen: Kolonialhandel und Völkerkunde museen 355 Volker H a r m s Zwischen Wissenschaft und 299 Paradies: Deutsche Künstler in der Südsee . . 360 Rüdiger Joppien Sie prägten das Bild von Ländern 309 und Menschen, über die man als Europäer meinte, frei verfügen zu können: Bildpostkarten von den deutschen 2^2 Kolonien 367 Gerhard Kaufmann ISBN 9783406333057‎

‎Preczang, Ernst (Hrsg.):‎

‎Ein Kranz dem Verbande. Kampfrufe und lustige Buchdruckerverse aus einem halben Jahrhundert. Ausgewählt u. hrsg. v. Ernst Preczang.‎

‎Gutes Ex.; minimale Bleistift-Anstreichungen. - In Frakturschrift. - Unserm Verbande, der wurzelstarken und fruchtbaren Organisation der deutschen Buchdrucker und Schriftgießer, wird dies Büchlein zum Jubiläum seines fünfzigjährigen Wirkens gewidmet. … Zur Verbandsgeschichte soll diese kleine chronologisch geordnete Sammlung ... die seelische Illustration bilden. Wer, wie der Herausgeber, sich wochenlang durch Berge von Festzeitungen, Festliedern usw. durchgelesen hat, dem vertieft sich die Überzeugung, daß unser Verband nicht nur ein Bringer und Sicherer des Brotes, sondern für viele Tausende auch geistiger Lebensinhalt und Hebel zu innerlich freierer Menschwerdung ist … (Vorwort) / INHALT : Lieder aus dem Gefängnisse, 1849; Vereinigung, 1850; Johannes Didolph, 1881; Was wir wollen, 1896; Johannes Gutenberg, 1900; Die Heimat des Verbandes, 1911; Am Tage der Arbeitsniederlegung der Buchdrucker, 1848; Streik!, 1848; Die ersten Drucker, 1895; Buchdruckers Wanderzeit, 1900; Die beiden Konkurrenten, 1900; Tippelkalender, 1899 / u.v.a. --- Ernst Preczang (* 16. Januar 1870 in Winsen an der Luhe, Niedersachsen; † 22. Juli 1949 in Sarnen, Schweiz) war ein Autor der Arbeiterbewegung. ... (wiki)‎

‎Pückler, Carl-Erdmann und Lloyd George (u.a.):‎

‎Einflußreiche Engländer. Porträtskizzen englischer Politiker. Von C.-E. Pückler.‎

‎Gutes Ex.; sehr wenige Bleistift-Anstreichungen; hs. Besitzvermerk auf Vorsatz. - Carl Erdmann Graf von Pückler (* 1. Oktober 1857 in Neudorf, Landkreis Reichenbach (Eulengebirge); † 14. April 1943 in Ober-Weistritz, Schlesien) war ein deutscher Diplomat. Er amtierte u. a. als deutscher Gesandter in Luxemburg (1901–1907) und Schweden (1907–1911). ... (wiki) // ... die Engländer haben den Begriff Prahlen so verfeinert, daß es schon als Großsprechertum gilt, wenn man eine bescheidene Andeutung macht, man interessiere sich für ein Gebiet, das man in Wirklichkeit sachverständig beherrscht. Würde also etwa Chamberlain einem Menschen gegenüber, der ihn nicht kennt, durchblicken lassen, daß er gelegentlich an politischen Fragen einen gewissen Anteil nimmt, so würde ihn das zum Renommisten stempeln. Wäre ein Wilhelm von Humboldt mit seiner umfassenden Bildung ein Gentleman gewesen, so hätte er sich überhaupt nicht unterhalten können, weil er alle Gegenstände der Welt hätte vermeiden müssen. Tatsächlich kommen angeregte Unterhaltungen in England nur deshalb gelegentlich zustande, weil es auch hier nur wenige wirklich vollkommene Gentlemen gibt. ... (S. 11) / INHALT : Das Idealbild ----- Neville Chamberlain ----- Lloyd George ----- George Lansbury ----- Lord Halifax ----- Sir Samuel Hoare ----- Stanley Baldwin ----- Männer der Opposition: Major Attlee ----- Herbert Morrison ----- Sir Stafford Cripps ----- Sir Austen Chamberlain ----- Lord Derby ----- Anthony Eden ----- Winston Churchill.‎

‎Pytel-Bartnik, Ewa und Magdalena Kardach (Hgg.):‎

‎Dreißig Jahre danach - Mauerfall und deutsche Einheit in Literatur, Kultur und Politik. Beiträge zu Literatur und Medien der Gegenwart, 1.‎

‎Ein sehr gutes Exemplar. - Inhalt Vorwort Magdalena Kardach und Ewa Pytel-Bartnik Dreißig Jahre danach. Mauerfall und deutsche Einheit in Literatur, Kultur und Politik. Versuch einer Bilanz Begrüßungsworte Beata Mikolajczyk In der Pandemiezeit bringt uns diese Online-Tagung näher . Maria Wojtczak Über Grenzen und Mauern Robert von Rimscha Nach der Mauer: Ein Grußwort Eröffnung Hubert Orlowski Der,Mauerfall‘ - (k)ein Zufall? Narrative einer (un)geschehenen Geschichte Dreißig Jahre Mauerfall und deutsche Einheit: Berliner Schriftsteller erinnern sich Magdalena Kardach, Brygida Helbig und Krzysztof Niewrz^da Berlin und Deutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall: Magdalena Kardach im Gespräch mit der Schriftstellerin Brygida Helbig und dem Schriftsteller Krzysztof Niewrzeda VI Inhalt Ewa Pytel-Bartnik, Tanja Dückers und Annett Gröschner Nachdenken über Berlin, deutsche Geschichte und Literatur: Ewa Pytel-Bartnik im Gespräch mit den Berliner Autorinnen Tanja Dückers und Annett Gröschner . Zum Verhältnis von Literatur, Kunst und Politik vor dem Hintergrund des Mauerbaus und Mauerfalls Daria Semberovä „Die Umsiedlerin“ von Heiner Müller vor dem Hintergrund der Errichtung der Berliner Mauer Monika Wolting Freiheitssuche versus politische Zäsuren in der deutschen Gegenwartsliteratur Janine Ludwig Die Rückkehr des Utopismus und des (,wahren') Sozialismus . Czeslaw Karolak „Dei Dö äRR, die Dei dö äRR pauhette ne MauhuherrDie ironisch distanzierte Welt des Berliner Malers und ,Verseschmieds‘ Matthias Koeppel ., Erinnernde Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit in der deutschen Literatur und Kultur nach 1989 Heinz Schumacher Dreißig Jahre nach der Wende: Narrative Strategien der Erinnerung an die DDR in der Prosa der Gegenwart Katja Grupp Same Same but Different: Die Figur des Sandmännchens im Ost- und Westfernsehen Yuko Nishio Neuschreiben nach der Wende: Judith Zanders „Dinge, die wir heute sagten“ als Beispiel einer Nach-Wende-Narration Jerzy Kalgzny Brückenschläge - aber wohin? Zu den Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der deutschen Literatur nach 1989 am Beispiel von Durs Grünbeins Lyrik und Essayistik Cathrine Theodorsen Juliane Adler: „Vergegenwärtigungen“: Über den Alltag in der DDR erzählen - in Gedichten Friederike Schneider Dreißig Jahre Mediamarkt: Zu Moritz von Uslars Brandenburg-Reportagen „Deutschboden“ und „Nochmal Deutschboden“ . Dorota Masiakowska-Osses Friedliche Revolution? Der Mauerfall aus der Perspektive der Migrant*innen und ihrer Kinder Milosz Wozniak Rezension: Anne-Kerstin Tschammer (2019): Sprache der Einheit. Repräsentation in der Rhetorik der Wiedervereinigung 1989/90. Springer Berlin als Ort in der Literatur und Raum für Geschichten Wolfgang Brylla Eine Stadt sucht ihren . Krimi: Der Berlin-Krimi zwischen Brutalität, Regionalität und Historizität Anna Kochanowska-Nieborak Berlin als Sinnersatz? Zum gegenwärtigen Bild der deutschen Hauptstadt im Roman „Der traurige Gast“ von Matthias Nawrat Eliza Szymahska „Eine fremde Kultur von innen erleben“: Das Bild Berlins bei Brygida Helbig-Mischewski. ISBN 9783447117432‎

‎Rabehl, Bernd (u.a.):‎

‎DKP - eine neue sozialdemokratische Partei. Parlamentarismusdebatte; 2. FU-Projektgruppe DKP und Bernd Rabehl.‎

‎Gutes Ex.; Seiten leicht nachgedunkelt; hs. Besitzvermerk; Umschlag gering berieben. - Die DKP ist gegenwärtig die einzige konsolidierte, überregionale sozialistische Organisation. Die KPD hat mit der von oben nach unten erfolgten Gründung dieser formaldemokratischen Mitgliederpartei die Organisationsfrage der revolutionären Linken unbeantwortet gelassen. Ihre opportunistische Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus wie die Strategie der friedlichen Erneuerung von Staat und Gesellschaft tragen Illusionen und Fehler von KPD und SPD aus der Zeit vor und nach der Machtergreifung des Faschismus in die 70er Jahre. … (Verlagstext) / INHALT : Vorwort -- Teil A (Projektgruppe DKP) -- I. Im Vertrauen auf den Rechtsstaat -- 1. Der Initiativ-Ausschuß zur Wiederzulassung der KPD -- 2. Der Programmentwurf der KPD vom Februar 1968 -- II. Die DKP - eine neue sozialdemokratische Partei -- 1. Die organisatorische Entwicklung der DKP -- 2. Von der Avantgarde-Partei zur "organisierten Gemeinschaft" -- 3. Der Parteitag der Einmütigkeit: Essen 12./13. April 1969 -- III. Der parlamentarische Weg zum Sozialismus -- 1. "Demokratische Linke" (DL) -- 2. Der Kommunalwahlkampf der DKP in Rheinland-Pfalz im Juni 1969 -- 3. ADF - Wahlkampf statt Klassenkampf -- Teil B (Bernd Rabehl) -- I. Außer parlamentarische Massenaktionen und parlamentarische Taktik -- II. Die Aktionsstrategie des Klassenkampfes und die Organisierung der sozialistischen Studenten in der Bundesrepublik und in Westberlin -- III. Etappen der Entwicklung des monopolkapitalistischen Staates und die Klassenkämpfe in der Weimarer Republik -- IV. Der Internationalismus der Konterrevolution und der Internationalismus der Revolution -- Anmerkungen zu Teil A zu Teil B -- Literaturangaben.‎

‎Rabofsky, Eduard und Gerhard Oberkofler:‎

‎Verborgene Wurzeln der NS-Justiz : strafrechtl. Rüstung für 2 Weltkriege. Eduard Rabofsky ; Gerhard Oberkofler‎

‎Sauber erhalten. Vorwort 7 1. 'Die Wirklichkeit des NS-Rechts 9 1.1. Die Geheime NS-Justiz bleibt geheim 9 1.2. Eine juristische Fabrik von Todesurteilen 17 1.3. Der NS-Volksgerichtshof 28 1.4. NS-Militärgerichtsbarkeit 53 1.5. NS-Richter und Kleinkriminalität 71 2. 'NS-Ideologie als Rechtslehre 81 2.1. Herkunft und Ausbildung der Richter des Führers 81 2.2. Bemerkungen über die NS-Rechtslehre 89 2.3. Strafrechtswissenschaft im Dritten Reich 101 3. 'Von der strafrechtlichen Rüstung der k. u. k. Monarchie zum NS-Kriegsstrafrecht 111 3.1. Die strafrechtliche Rüstung Österreichs - des Wenzeslaus Grafen Gleispach Grundkonzept des NS-Kriegsstrafrechts 111 3.2. Das NS-Rassenfecht wird 1930 an der Wiener Universität erlassen 131 3.3. Gleispach plädiert demokratisch-rechtsstaatlich gegen Dollfuß, aber für Hitler 150 3.4. Gleispach steuert die reaktionäre Strafrechtslehre im NS-Staat 160 3.5. Die graue Eminenz des NS-Kriegsstrafrechts 177 3.6. Vom liberalen Jugendstrafrecht zum NS-Todesstrafrecht gegen Jugendliche 192 3.7. Die Ideologie des Großraum-Strafrechts . 200 4. 'Die NS-Strafrechtsgeschichte wird mit Schweigen bewältigt 207 Dokumente 219 Literaturverzeichnis (Auswahl) ISBN 9783203509068‎

‎Raphael, Freddy (Hg.):‎

‎"... das Flüstern eines leisen Wehens ...": Beiträge zu Kultur und Lebenswelt europäischer Juden. Festschrift für Utz Jeggle.‎

‎minimale Randläsuren, Kopf- und Fußschnitt leicht angeschmutzt, Bleistifteintrag auf Schmutztitel, sonst gut und innen sehr sauber. - Inhalt Utz Jeggle, d’une rive à l’autre Zueignung Dank Jüdische Geschichte und Kultur Christoph Daxelmüller Pessach und Michelangelo. Ein jüdischer Humanist aus Deutschland im Italien der frühen Neuzeit Julius H. Schoeps Skrupellose Geschäftemacher oder Unternehmer modernen Stils? Rolle und Funktion der Hofjuden im 17. und 18. Jahrhundert Benigna Schönhagen Der Fall des Laupheimer Rabbiners Jakob Kaufmann. Eine jüdische Landgemeinde im Wandel Freddy Raphaël/Geneviève Herberich-Marx Le Judaïsme d’Alsace, un Judaïsme quêteur de traces Andrea Hoffmann Vornamenswahl in jüdischen Landgemeinden SüdwestdeutscIÎlands zwischen 1800 und 1900 — Indikator für Modernisierung und Akkulturation? Martin Ulmer Moderne Großstädter. Aspekte jüdischer Lebenswelten in Stuttgart Max Matter „... Stolz wollen wir aufrecht schreiten, in Treue für Juda streiten ...“ Jüdische Jugendbewegungen und ihre Lieder Bernd Jürgen Warneken Negative Assimilation. Der Volkskundler und Ethnologe Friedrich Salomo Krauss Klaus Beitl Eugenie Goldstern (1884 - 1942). Verlobungs-, Hochzeits- und Bestattungsbräuche in der Maurienne (Savoyen), Frühling/Sommer 1914. Hinterlassene Schriften bearbeitet und „restituiert“ Ludwig Liegle Messianismus, Mystik, Anarchismus. Die Utopie von „Gemeinschaft“ bei Gustav Landauer und Martin Buber Hubert Krins Die Baisinger Sukka Joel Berger Legende oder „Lügende“. Zum Verhältnis von Historie und narrativer Kultur im Judentum Ausgrenzung und Stigmatisierung Klaus Schreiner Öffentlicher Spott, gesellschaftliche Ausgrenzung, vorenthaltene Bürgerrechte. Frankfurts Juden im Gesichtskreis Goethes, Börnes und Heines Peter K. Klein „Judenspottkarten“ vom Kaiserreich zur NS-Zeit. Kontinuität und Umbruch judenfeindlicher Bildpolemik Gudrun M. König Jüdische Kommerzienräte und die Titelkaufdebatte Friedemann Schmoll Bewahrung und Vernichtung. Über Beziehungen zwischen Naturschutz und Antisemitismus in Deutschland Karl Christian Lammers Die „Judenwissenschaft“ im nationalsozialistischen Dritten Reich. Überlegungen zur „Forschungsabteilung Judenfrage“ in Walter Franks „Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands“ und zu den Untersuchungen Tübinger Professoren zur „Judenfrage“ Uli Linke The Politics of Blood. Antisemitic Imaginarles after 1945 Franziska Becker/Karen Körber „Juden, Russen, Flüchtlinge“. Die jüdisch-russische Einwanderung nach Deutschland und ihre Repräsentation in den Medien Konrad Köstlin Versuchte Erdung. Oder: Der „jüdische Beitrag“ zur Wiener Kultur Gedächtnis und Erinnerung Joachim Schlör Konstruktionen — Exkursionen — Deutungen. Auf dem Weg zu einer europäisch-jüdischen Kulturgeschichte Anny Bloch Seuils, limites, passages Nina Gorgus Paris, rue des Rosiers. Von Erinnerung und jüdischer Folklore Andrea Hauser Die Praxis des Erinnerns in Israel. Einblicke in die Gedenkstätten- und Museumsarbeit zur „Shoah“ und ihre Konsequenzen für deutsche historische Museen Wolfgang Alber Wo die Steine reden. Walter Ott und die Erinnerung an jüdisches Leben in Buttenhausen Jürgen Wertheimer Denkpause. Über Sinn und Zweck von Erinnerungskultur Hermann Bausinger Über das Einwurzeln Autoren und Autorinnen. ISBN 9783896698100‎

‎Rathenau, Walther:‎

‎Ein preußischer Europäer. Briefe.‎

‎Gutes Ex.; Einband leicht berieben; Seiten minimal nachgedunkelt. - (Briefe 1894-1922). - Der Briefband wurde eingeleitet und herausgegeben sowie mit einem biographischen Spiegel und bibliographischen Hinweisen versehen von Dr. M. von Eynern. (Impressum) // Walther Rathenau (* 29. September 1867 in Berlin; † 24. Juni 1922 ebenda) war ein deutscher Industrieller, Schriftsteller und liberaler Politiker (DDP). Während des Ersten Weltkrieges beteiligte er sich an der Organisation der Kriegswirtschaft und setzte sich für einen "Siegfrieden" ein. Nach dem Krieg kam er schließlich zur linksliberalen DDP und wurde im Februar 1922 Reichsaußenminister. Zahlreiche publizistische Angriffe gegen ihn warfen ihm vor, dass er sich an der "Erfüllungspolitik" beteilige: Die Zusammenarbeit mit den Siegermächten liefere Deutschland an diese aus. Rathenau wurde im Juni 1922 von Rechtsradikalen ermordet, was für die Regierung der Anlass war, ein Gesetz zum Schutz der Republik auf den Weg zu bringen. Rathenau war ein deutscher Jude, der national dachte und zahlreiche größere und kleinere Schriften zum Nationalstaat, zur gelenkten Wirtschaft, zum Krieg und zur Revolution veröffentlichte. … (wiki) // Mir war es leider nur kurze Zeit und nur auf dem politischen Felde vergönnt, seinen Weg aus der Nähe zu verfolgen. Damals, in der Zeit seines intensivsten außenpolitischen Wirkens, stand er vor uns in der Vollkraft seines Schaffens. Als die führenden Politiker der verschiedensten Richtungen aus dem Dunkel der Versailler Zeit keinen Ausweg fanden, öffnete er mit vorsichtigen Händen die Tür ins Freie und ermöglichte damit dem jungen Staatswesen wenigstens einige Schritte zum Aufbau. Wenn die bevorstehende Ausgabe der Briefe Walther Rathenaus den Titel "Ein preußischer Europäer" trägt, dann wird zugleich der Bogen gezogen von seinen Tagen zu den Mühen unserer Zeit, zu den aktuellen Problemen, die uns dringender als je belasten. Wer aber abseits der Tagespolitik den Sucher, den Philosophen, den Kunstfreund, den Liebhaber edler Musik, wer den Menschen erkennen will, der findet Bekenntnisse und Deutungen, wie sie nur wenige Geister ihren Nachkommen geschenkt haben. … (Vorwort Paul Löbe)‎

‎Ratz, Michael (u.a.):‎

‎Die Justiz und die Nazis : zur Strafverfolgung von Nazismus und Neonazismus seit 1945.‎

‎Gutes Ex.; Einband etwas berieben u. minimal "schiefgelesen". - Diese von Fachleuten erarbeitete Untersuchung ist ein antifaschistisches Handbuch zur Aufarbeitung und Bewältigung der faschistischen Vergangenheit. Die einzigartige Dokumentensammlung vereinigt zum erstenmal wenig bekannte politische und juristische Texte über die Bestrafung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Angefangen bei der Londoner Erklärung vom 13. Januar 1942, in der die Exilregierungen von neun von Hitlerdeutschland besetzten Staaten fordern, daß die für die Verbrechen Verantwortlichen vor ordentliche Gerichte gestellt werden, über die Darstellung der völkerrechtlichen Maßnahmen und Initiativen der Mächte der Antihitlerkoalition, spiegelt dieses Buch auf vielfache Weise die Auseinandersetzungen um die Verfolgung von NS-Verbrechen bis in die jüngste Gegenwart wider. ... (Verlagstext) // INHALT : ... II. Konventionen und Resolutionen auf UNO-Ebene - Resolution vom 12. Febr. 1946. - Resolution vom 11. Dez. 1946. - Konvention zur Verhütung und Bestrafung von Völkermord-Verbrechen vom 9. Dez. 1948. - Resolution vom 28. Juli 1965. - Resolution vom 18. Dez. 1967. - Resolution vom 8. März 1968. - Resolution vom 26. Nov. 1968. - III. Maßnahmen des Gesetzgebers in der BRD zur Behandlung von NS-Verbrechen - Gesetz zur Befreiung vom Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946. - Amnestiegesetz vom 31. Dez. 1949. - Ermächtigungen zum Kontrollrats-Gesetz Nr. 10. - Gesetz vom 11. Mai 1951 zu Art. 131 GG. - Völkermord-Gesetz gem. §220 a StGB. - Aufhebungsgesetz vom 30. Mai 1956. - Änderungsgesetz zum Gesetz nach Art. 131 GG. - Deutsches Richtergesetz vom 8. Sept. 1961. - Art. 3 Überleitungsvertrag und das Zusatzabkommen mit Frankreich - Die Notwendigkeit eines einheitlichen Gesetzes zur Bestrafung von NS-Verbrechern. - IV. Die Verfolgung von NS-Verbrechen durch die Justiz in der BRD - Die Unterscheidung zwischen Mord und Totschlag (Alfred Bongard). - Die Unterscheidung zwischen Täterschaft und Teilnahme - (Alfred Bongard). - Das Auffinden von Schuldausschließungs- und Schuldminderungsgründen (Heinrich Comes). - Die Praxis der Verhinderung von Verurteilungen und Strafverbüßungen (Wolfgang Schulze-Allen). - V. Das Vorgehen gegen NS-Verbrecher in der DDR - Anwendung des Kontrollrats-Gesetzes Nr. 10. - Die Schaffung von Verfassungsnormen. - Das Gesetz zum Schütze des Friedens. - Das Gesetz zum Schütze der Staatsbürger und Menschenrechte. - Die Normendes Strafgesetzbuches. - Der internationale Vergleich. - VI. Das Vorgehen gegen NS-Verbrecher in Osterreich. - VII. Verfolgungsmaßnahmen gegen NS-Verbrecher in den USA. - Die Problematik der Verjährung von NS-Verbrechen - I. Der Einfluß völkerrechtlicher Normen auf die Verjährungsfrage - Völkerrechtliche Grundsätze zur Verjährung. - Die Regelung des Kontrollrats-Gesetzes Nr. 10. - Europäische Menschenrechtskonvention vom 4. Nov. 1950. - Resolution des Wirtschafts-und Sozialrats der UNO vom 5. Aug. 1966 - UNO-Resolutionvom18. Dez. 1967. - UNO-Konventionvom26. Nov. 1968. - Europäisches Übereinkommen vom 25. Jan. 1974. - Entschließung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 31. Jan. 1979. - Entschließung des Europäischen Parlaments vom 15. Febr. 1979. 10. Internationale Vorstöße anderer Staaten. - (u.v.a.m.) ISBN 9783876827100‎

‎Reeb, Alena (Hrsg.) u.a.:‎

‎Eine Brückenlandschaft in Sachsen-Anhalt : Pfalzen und Zentralorte im östlichen Harzvorland. Hrsg.: Michael Belitz, Stephan Freund, Pierre Fütterer, Alena Reeb. Palatium Studien zur Pfalzenforschung in Sachsen-Anhalt, Band 8.‎

‎Sehr gutes Ex. - Das östliche Harzvorland zwischen Saale, Elbe, Unstrut und Bode wurde aufgrund ausgezeichneter Bodenqualitäten und zahlreicher Bodenschätze bereits seit dem Neolithikum besiedelt. Im Frühmittelalter trafen hier Franken,Thüringer, Sachsen und Slawen aufeinander, so dass die Region geradezu als ethnischer „Schmelztiegel" und als regelrechte „Brückenlandschaft" bezeichnet werden kann. Obwohl zentrale Orte und zahlreiches Reichsgut in diesem Raum bekannt sind, fehlt es für die Zeit vom 9. bis ins frühe 13. Jahrhundert an Nachrichten über nennenswertes herrschaftliches Engagement. Den Gründen dafür gehen die Beiträge in diesem Band nach. Dabei stehen auch Fragen nach den naturräumlichen Voraussetzungen, den politischen Aktivitäten und den geschaffenen Strukturen unter anderem in Form von Burgen und Wegenetzen im Fokus, welche die Grundlage für die Entstehung wichtiger Herrschaftszentren unter den sogenannten Askaniern seit dem 12. Jahrhundert bildeten. Weitere exemplarische Einblicke in aktuelle Forschungen zur Kuckenburg sowie zu den Pfalzen Memleben und Königsdahlum komplettieren den Band. (Verlagstext) // INHALT : Vorwort. -- Olaf Böhlk -- Karolinger, Burggräben und Braunbären. Zur Rolle des Harz-Elbe-Saale-Raumes ab der Spätantike und zur früh- und hochmittelalterlichen Entwicklung des.Bernburger Landes'. -- Pierre Fütterer -- Von nichts kommt nichts - Über die Entdeckung einer heimlichen Kernzone innerhalb des ostsächsisch-thüringischen Zentralraumes. -- Martin Freudenreich -- Frühmittelalterliche Burgen zwischen Saale, Fuhne und Weißer Elster -- Forschungsstand - Ideen - Perspektiven. -- Michael Hecht -- Von Herrschaftszentren und Verwandtschaftsstrukturen: Zur Geschichte der anhaltischen ,Askanier' in Mittelalter und Neuzeit. -- Peter Ettel -- Die Ausgrabungen auf der Kuckenburg - eine Burg des Hersfelder Zehntverzeichnisses. -- Tobias Gärtner - Holger Grönwald -- Ein hochmittelalterlicher Altarweihestein aus dem Kloster Memleben. -- Markus C. Blaich - Patrick Maier -- Pfalz Königsdahlum - Zur Aufarbeitung der Altgrabungen von 1899-1909. -- Autorenverzeichnis. -- Siglenverzeichnis. -- Abbildungsnachweise. -- Register der Orte und Namen. ISBN 9783795437879‎

‎Reifner, Udo (Hrsg.):‎

‎Das Recht des Unrechtsstaates : Arbeitsrecht und Staatsrechtswissenschaften im Faschismus.‎

‎Gutes Ex.; Einband etwas berieben; Seiten leicht nachgedunkelt; Vortitel mit priv. Widmung u. hs. Besitzvermerk. - Die vorliegenden Beiträge wurden angeregt durch eine Veranstaltungsreihe zum Thema Recht und Faschismus an den juristischen Fachbereichen in Berlin (West) und Marburg im Wintersemester 1979/1980. Die im wesentlichen empirisch orientierten Vorträge aus dieser Reihe wurden anschliessend in gemeinsamer Diskussion neu bearbeitet und gestaltet. Es handelt sich daher um eine Gemeinschaftsarbeit, bei der die einzelnen Beiträge jedoch durchaus unterschiedliche Ansätze verfolgen. Der Schwerpunkt der Aufsätze liegt im Bereich von "Arbeit und Soziales", ein Bereich, in dem das Rechtssystem vor allem als "sanfte Gewalt" des Faschismus angesehen werden kann. In einem zweiten Band sollen dagegen Institutionen der "harten Gewalt" des Rechtssystems im Faschismus dargestellt werden wie insbesondere die Strafjustiz, Polizei, Strafverteidiger und Polizeirechtswissenschaft. Dieser Band erscheint 1982. Auf diese Beiträge wird bereits in den Aufsätzen verwiesen. Um den kollektiven Charakter der Arbeiten zu verdeutlichen, wird jeweils auf die anderen Aufsätze bezug genommen, indem der Name des Autors in Klammern gesetzt ist, bei dem Näheres zu dem behandelten Problem nachzulesen ist. Am Schluß jedes Aufsatzes befinden sich einige Lite-raturhinweise, die der Autor als wichtig für eine Einarbeitung in die jeweilige Thematik ansieht. Am Schluß des Bandes befindet sich das Gesamtliteraturverzeichnis für alle Beiträge, das zugleich eine Bibliographie zum Thema Rechtssystem und Faschismus in den Bereichen Arbeit und Soziales ist. ... (Vorwort) // INHALT : Abkürzungsverzeichnis ----- Vorwort ----- Institutionen des faschistischen Rechtssystems (Udo Reifner) ----- Faschismus und Arbeitsrecht (Roderich Wahsner) ----- Arbeitsrechtswissenschaft und Gewerkschaften gegen Ende der Weimarer Zeit (Andreas Kaiser) ----- Die Entwicklung der Arbeitsgerichtsbarkeit in den Faschismus (Bertram Michel) ----- NS-Rechtsbetreuungsstellen und die Rechtsberatung der Deutschen Arbeitsfront - Theorie und Praxis sozial befriedender Rechtsberatung (Udo Reifner) ----- Die Restauration der herrschenden Staatsrechtswissenschaft nach 1945 (Helmut Fangmann) ----- Die Autoren ----- Literaturverzeichnis ----- Sachregister ----- Namensregister. ISBN 9783593329352‎

‎Reitz, Edgar:‎

‎Bilder in Bewegung : Essays ; Gespräche zum Kino. Rororo ; 9997 : rororo-Sachbuch.‎

‎Ein gutes und sauberes Exemplar. - Inhalt -- Vorbemerkung -- Film im Strom der Zeit -- Gespräche mit deutschen Regisseuren und Produzenten -- Wolfgang Becker, Frank Beyer, Detlev Buck, Peter Fleischmann, Hans W. Geissendörfer, Vadim Glowna, Reinhard Hauff, Werner Herzog, Alexander Kluge, Wolfgang Kohlhaase, Peter Lilienthal, Jeanine Meerapfel, Ulrike Ottinger, Rosa von Praunheim, Günter Rohrbach, Helma Sanders-Brahms, Peter Schamoni, Volker Schlöndorff, Hanna Schygulla, Peter Sehr, Hans Jürgen Syberberg, Rudolf Thome, Margarethe von Trotta, Luggi Waldleitner -- Wim Wenders -- Die Zukunft der Bilder - ein Symposion -- Diesseits der Zukunft - Die Filmkunst -- in Erwartung der digitalen Bilder -- Die Wiedergeburt des Epos aus den Netzwerken -- Anhang -- Der Autor und seine Gesprächspartner -- Filmtitel-Register. ISBN 9783499199974‎

‎Remold, J(osef):‎

‎Handbuch für die Hitler-Jugend. (II. Teil). Bearbeitet und zusammengestellt durch J. Remold im Auftrage der Gebietsführung Hochland. Zeichnungen von J. Nibler.‎

‎Gutes Exemplar; Einband berieben; mit aufgeklebtem Rückenschild (Bibliotheksex.); innen gut. - Titelblatt gestempelt: "Bücherei der Reichsakademie für Leibesübungen" sowie mit weiterem Stempel: "Zugangsbuch Nr." und hs. Eintrag. - Vorworte: E. Klein ("Führer des Gebietes 19 Hochland") und Remold ("Volkssportssachbearbeiter des Gebietes Hochland"). // "Während der I. Teil des Handbuches für die Hitler-Jugend im wesentlichen die Einzelausbildung behandelt, soll der II. Teil darüber hinaus Kenntnisse vermitteln, die zur Führung kleinerer oder größerer H.J.-Verbände befähigen. ... (Vorwort Remold) // Josef Remold (* 13. Januar 1902 in Eichstätt; † 9. Oktober 1985 in München) war ein deutscher Polizist, der für Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg verantwortlich war und nach dem Krieg der erste Präsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei wurde. … Bereits als 17-Jähriger nahm Josef Remold im Freikorps Oberland im Mai 1919 an der Niederschlagung der Münchner Räterepublik, die für ihn eine "ausgeartete Schreckensherrschaft" darstellte, teil. Die Erfahrungen des Polizei-Oberleutnants Remold in der HJ fanden ihren Niederschlag im "Handbuch für die Hitler-Jugend" (Diessen 1933). Während des Überfalls auf Polen diente er als Adjutant im GJR 100. Beim Feldzug gegen Frankreich führte Remold ein Bataillon (III./GJR 99). Im Krieg gegen Jugoslawien und gegen die Sowjetunion war er Adjutant des XXXXIX. Gebirgsarmeekorps. In Dietls 20. Gebirgs-Armee diente er als Adjutant an der Eismeerfront. … (wiki) -- INHALT / Haupt-Kapitel: Das Kleinkaliberschießen; Das Zeltlager; Marschvorbereitungen; Das Geländespiel.‎

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