|
|
|
Nolte, Ernst:
Sinn und Widersinn der Demokratisierung in der Universität.
Gutes Exemplar; Seiten stw. minimal fleckig. - Mit Zeitungs-Beilagen. - Ernst Hermann Nolte (* 11. Januar 1923 in Witten an der Ruhr; † 18. August 2016 in Berlin) war ein deutscher Historiker und Philosoph. Insbesondere seine Studien zum europäischen Faschismus, die er in den 1960er Jahren vorlegte, waren einflussreich. Seine These von einem „kausalen Nexus“ zwischen den Verbrechen des Gulag-Systems in der Sowjetunion und dem Holocaust, der Ermordung der europäischen Juden im Nationalsozialismus, löste 1986 den Historikerstreit aus. ... (wiki) // Dieser Band macht einen Begriff zum Gegenstand, der für die Auseinandersetzungen um die Hochschulreform zentral ist und nur allzuoft als bloßes Schlagwort Verwendung findet. Schon der erste Aufsatz handelt »Vom Sinn und Widersinn der Demokratisierung in der Universität«, aber er erschöpft das Thema nicht. Eine zweite Studie bestimmt vielmehr in kritischem Hinblick auf die Thesen und Methoden der radikalen Linken das Verhältnis von »Hochschulreform und Politik«. Denn es geht heute längst nicht mehr bloß um die Struktur deUniversität. Die neue und zugleich alte Rolle des Begriffs »Faschismus« in den Argumentationen gerade der aktivsten Studentengruppen ist ein kennzeichnendes Indiz dafür. Im Anschluß an seine früheren Arbeiten geht der Verfasser daher zuletzt der »Frage nach dem Faschismus« nach. Das Ziel der Schrift ist weder Beschwichtigung noch Polemik, sondern engagierte Objektivität. (Verlagstext) / INHALT : Vorwort: Das Marburger Beispiel --- Vom Sinn und Widersinn der Demokratisierung in der Universität --- Hochschulreform und Politik --- Die Frage nach dem Faschismus --- Anhang: Sechs Thesen zur Hochschulreform.
|
|
|
Oetinger, Gustav von:
In Ketten vom Ruhrgebiet nach Saint-Martin de Ré. Erlebnisse politischer Gefangener im Ruhrgebiet, im Rheinland und in Frankreich 1923/1924. Unter Hinzuziehung von amtlichem Material zusammengest u. bearb. v. Gustav Ritter und Edler von Oetinger.
Gutes Ex.; Einband leicht berieben; Vorsätze nachgedunkelt. - In Frakturschrift. - "Die beifällige Aufnahme meines Buches 'In französischen Kerkern' veranlaßt diese zweite, bedeutend erweiterte Darstellung meiner Erlebnisse während des Ruhrkampfes. Bei Herausgabe des ersten Buches mußte infolge der noch andauernden Besetzung manches verschwiegen werden, insbesondere konnten die Namen der Persönlichkeiten, die mit der Geschichte des Ruhrkampfes eng verbunden sind ..." (Vorwort) // Die Ruhrbesetzung (auch Ruhrkrise, Ruhreinmarsch oder Ruhrinvasion genannt) war die Okkupation der bis dahin unbesetzten Teile des Ruhrgebiets durch Besatzungstruppen Frankreichs sowie Belgiens ab Anfang 1923 bis 1925. Die Krise in der Zeit der Weimarer Republik markiert den Höhepunkt des politisch-militärischen Konfliktes um die Erfüllung der alliierten Reparationsforderungen nach dem Ersten Weltkrieg zwischen dem Deutschen Reich und den Siegermächten, besonders Frankreich. Im nationalistischen Kontext wurden die Ruhrbesetzung und der primär zivile, aber auch teils militante deutsche Widerstand gegen die Besatzer häufig „Ruhrkampf“ genannt. Verlauf und Ausgang der Ruhrkrise besaßen sowohl für die internationalen Beziehungen mit und zwischen den Siegermächten wie auch für die innenpolitischen Entwicklungen Deutschlands weitreichende Bedeutung. ... (wiki)
|
|
|
Otter, Hans und Martin Baumann:
Lied von Oberaudorf. Musik: Hans Otter, Text: Martin Baumann. Faltblatt mit 1 Illustr., Noten sowie Text. 4 Seiten; 21 cm.
Gutes Ex.; stw. leicht berieben; geknickt. - Mit Noten. - Oberaudorf ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim und ein staatlich anerkannter Luftkurort. ... Die Gemeinde liegt in den Bayerischen Voralpen und dem bayerischen Teil des Unterinntals. Oberaudorf und Niederaudorf sind durch den Lauf des westlichen Inn-Zuflusses Auerbach getrennt. ... (wiki) // Kennst du schon den Ort - umrahmt von steilen Bergeshöhn? / Ja es ist ein Platz - so lieblich und so wunderschön. / Wer ihn mal gesehn, der will nicht mehr von hier gehn, / drum hör gut zu und dann wirst du verstehn : / der Nußlberg, der Luegsteinsee, das Hocheck grüßt von der Höh' / Refrain: Oberaudorf, schönes Tal am grünen Inn so voll von Herrlichkeit und wunderbar, Oberaudorf, zu dir zieht' s mich immer hin -und möchte hier auch bleiben für immerdar. / … (usf.)
|
|
|
Otto, Arnim:
Josuas Traum. Jüdische Geschichten - Ahron Schönweiss / Edition Lamod.
Ein gutes und sauberes Exemplar. - INHALT -- Vorwort -- Schtetl -- Das Schtetl ( auch Stetl oder Städtl ) ist der Begriff für die vergangenen jüdischen Kleinstadt und Dorfgemeinden in Osteuropa, aber auch für die Gesamtheit dieser Gemeinden sowie für die Institution Schtetl. -- König David -- Der Wundermann -- Luftmentschen -- Ghetto -- Unter einem Ghetto versteht man in der Regel einen erzwungenen, häufig geschlossenen Wohnbereich für die jüdische Bevölkerung - hier die Frankfurter Judengasse. -- Josuas Traum -- Reb Mendele -- Emanzipation -- Ende des 18. Jahrhunderts begann die Auflösung der Frankfurter Judengasse; allmählich wurde den Juden in Deutschland eine Gleichstellung gewährt, aber bis Mitte des 19. Jahrhunderts immer wieder behindert -- Jacob, Felix und das lebendige Wasser -- Der grüne Doktor von Offenbach Die Synagoge von Erfelden -- Shoah -- Heute wird für diesen Begriff auch das griechische Wort "Holocaust" ( Ganzopfer, Brandopfer ) verwendet. In diesem Kapitel: Texte über den Genozid am jüdischen Volk. Zimmer mit Blick aufs Meer -- Auf Steinen liegen -- Nachtigall -- Die Wahrheit -- Hajem -- Hajem ist das hebräische Wort für "heute". In diesem Kapitel: Texte zur Situation der in Deutschland lebenden Juden zum Ende des 20. Jahrhunderts -- Die Eisenbahnreise -- Das Versteck -- Der Tag, an dem die Synagoge brannte -- Sodom und Gomorrha -- Glossar. ISBN 9783980392334
|
|
|
Payk, Theo R.:
Psychiater und Psychotherapeuten. Berufsbilder in der medizinischen und psychologischen Heilkunde.
Ungelesen. Einband leicht bestoßen. - Die kontinuierliche Zunahme psychischer Störungen während der letzten Jahrzehnte geht mit einer wachsenden Inanspruchnahme der psychiatrisch-psycho-sozialen Professionen einher. Hand in Hand hiermit richtet sich das Interesse auf die in diesen Bereichen tätigen Personen, d. h. auf die beruflichen und persönlichen Besonderheiten der Fachleute für geistig-seelische Erkrankungen in Praxis, Ambulanz, Klinik oder Beratungsstelle. Das vorliegende Buch gibt Auskunft: Neben einer Darstellung der psychiatriehistorischen Entwicklung einschließlich Fortschritten und Irrwegen werden eingehend Ausbildung, Selbstverständnis, Relevanz und Ansehen sowie Aufgaben und Belastungen von Psychiatern, Psychotherapeuten und verwandten Berufsgruppen beschrieben. - Aus dem Inhalt: Vom Priesterarzt zum Physikus -- Seelsorger oder Hirnforscher? -- Pioniere, Wissenschaftler, Reformer -- Persönlichkeit und Menschenbild -- Ideologie statt Therapie -- Protagonisten der Euthanasie -- Soll und Haben: Bestandsaufnahme -- Fachliche Qualifikation. -- Profilierung der Psychotherapie -- Therapeutisches Team -- Beruflicher Alltag -- Bild in der Öffentlichkeit -- Therapie für Therapeuten? ISBN 9783170221932
|
|
|
Pazi, Margarita:
Staub und Sterne. Hrsg. von Sigrid Bauschinger und Paul Michael Lützeler / Teil von: Anne-Frank-Shoah-Bibliothek
Sehr geringe, äußere Alterungsspuren, keine Einträge. Vorwort 7 Der >Prager Kreis<. Ein Fazit unter dem Aspekt des Judentums II Max Brod - von SchloßNornepygge zu Galilei in Gefangenschaft 40 Franz Kafka und Ernst Weiß 64 Ein Versuch jüdischer deutsch-tschechischer Symbiose: Ludwig Winder 99 Zu Richard Beer-Hofmanns 125. Geburtstag (1866 Wien - 1945 New York) 116 »Es war die falsche Lanze ...«, der Polemiker Karl Kraus 128 Ethnische Bewußtseinsverschiebungen im Werk Hermann Brochs. Am Beispiel der Episoden der Geschichte des Heilsarmeemädchens in Berlin aus Die Schlafwandler 141 Franz Werfel, 1890-1945 152 Stefan Zweig, Europäer und Jude 169 Exil-Bewußtsein und Heimat-Illusionen bei Joseph Roth 186 Das >ungelebte Leben< Kurt Tucholskys 215 Jüdische Aspekte und Elemente im Werk von Nelly Sachs und ihre Wirkungen 236 »Verkünderin west-östlicher Prägung« Else Lasker-Schüler in Jerusalem 253 Jenny Aloni, eine deutschschreibende israelische Autorin 265 Staub und Sterne Deutschschreibende Autorinnen in Erez Israel und Israel 280 Nachweise ISBN 9783892443575
|
|
|
Pierre, Joële:
Georges Pompidou, Willy Brandt, l'axe franco-allemand et la construction européenne : 1969-1974 : le temps d'une genèse entravée. Euroclio ; vol. 108
Tadelloses, neuwertiges Ex. Les années 1969-1974 furent assurément un temps majeur de transition à la fois pour la coopération entre Paris et Bonn et pour la construction européenne. Un regard renouvelé s’impose. Cet ouvrage étudie les relations franco-allemandes sous un angle franco-allemand ; dresser la typologie des divergences-convergences permet de cerner consensus et compromis. Si De Gaulle et Adenauer ont solennellement proclamé la réconciliation entre les deux anciennes nations ennemies, c’est avec Georges Pompidou et Willy Brandt que le traité de l’Elysée va enfin être mis en œuvre et que le moteur franco-allemand démarre vraiment. Dans leur politique extérieure face à l’URSS, Pompidou et Brandt parvinrent même à la fusion de leurs intérêts. Etudier au travers d’un champ de forces multiscalaires en constante action, surtout à partir de 1973, infirme le tableau convenu de l’« eurosclérose » des années 1970. Ce livre éclaire ainsi d’un regard nouveau la deuxième phase de la construction européenne, alors que l’objectif pompidolien d’un « gaullisme européen » prenait forme. Ainsi peut-on mieux cibler les responsabilités, et mettre en évidence combien les relations internationales ont broyé ce take-off européen. ISBN 9782807612549
|
|
|
Plagemann, Volker (Herausgeber):
Übersee : Seefahrt u. Seemacht im dt. Kaiserreich. unter Mitw. zahlr. Autoren hrsg. von Volker Plagemann
Sauber und frisch erhalte mit einer Fülle von Beiträgen. Verzeichnis der Autoren. Vorwort ZUR HINWENDUNG DEUTSCHLANDS NACH ÜBERSEE Volker Plagemann Die Entwicklung des modernen Welthandels - eine europäische Leistung des 19. Jahrhunderts: WELTHANDEL UND WELT VERKEHR Rainer Postel Das Ringen um freie Märkte in Übersee: Die Hansestädte und Latein amerika Albrecht von Gleich Die Überseebesitzungen blieben ein nationales Verlustgeschäft: Das deutsche Kolonialreich Rudolf Kroboth Dem Handel mußte die Flagge folgen: DEUTSCHE SEEHANDELS- UND FLOTTENPOLITIK Rainer Postel Eine nationale Tat, die der Begeisterung der Deutschen den rechten Weg weist: Flottenbau, Finanzkrise und Reichssteuerreform (1898 bis 1914) Rudolf Kroboth Die Organisation und Zusammen setzung derselben liegt dem Kaiser ob: Die Marine und ihre Einrichtungen Rainer Postel Der Dreizack gehört in unsere Faust: Wilhelm II. und die See Michael Salewski Bitter not ist uns eine deutsche Flotte: Alfred von Tirpitz Michael Salewski 37 43 t 8 Der Ruhm der englischen Cowes- Week sollte verdunkelt werden: Die Kieler Woche Hedwig Sievert t 9 Vom Binnenland zum Weltmeer: DIE INFRASTRUKTUR DES REICHES Fritz W. Achilles Die Locomotive zieht auf eisernen 17 Geleisen die Industrie, den Handel und die Wohlfahrt der Völker hin ter sich her: Die Anfänge der Hamburg- Berliner Bahn Gisela Schütte 22 Wodurch die Unterweser, soweit die Fluth reicht, der überseeischen Segel- und Dampfschiffahrt zugänglich gemacht werde: 26 Die Weser-Korrektion Hartmut Müller Ziehet in Scharen, ihr Schiffe und Kähne: Der Dortmund-Ems-Kanal 32 Eckhard Schinkel Schwimmerschleuse mit Schraubenspindeln: Das Schiffshebewerk Henrichen burg Eckhard Schinkel 41 47 Kein großes Wasserbauwerk der Zeit hat bis heute seine Aufgaben so ununterbrochen erfüllt: Der Kaiser-Wilhelm-Kanal Fritz W. Achilles Förderung alles dessen, was zur Hebung des deutschen Seewesens beitragen kann: DAS SEEVERKEHRSWESEN . Heinrich Walle Ein deutsches Weltkartenwerk: Preußisch-deutsche Seekarto graphie Uwe Schnall 49 53 58 61 64 66 68 71 Anordnungen über die Prüfung der Seeschiffer und Seesteuer leute: Seemannsausbildung Heinrich Walle Einen seiner größten technischen Triumphe feierte das Reich mit der Errichtung des Leuchtturms <Roter Sand>: Verkehrszeichen auf See Siegfried Stölting Auch nach dem Abschied Bismarcks weiter ausgebaut: Das Lotswesen Günther Spelde Sie hielten die Zufahrten der Häfen im Winter frei: Eisbrecher Christian Ostersehlte Wie die Wirklichkeit die schreckensvollsten Bilder der Erfindung überbietet: Schiffskatastrophen Gisela Schütte Freiwillige der seemännischen Bevölkerung: Die <Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchigen Christian Ostersehlte Des Reiches Tore zur Welt: DIE GROSSEN HANDELS HÄFEN Dieter Maass Schlußstein im Bau der wirtschaft lichen Einheit des Deutschen Reiches: Die Freihäfen Karin M a a k 83 85 91 93 96 99 107 Die Freihäfen sollten ein Attribut und eine Domäne des Handels staates sein: Die Lagerhausgesellschaften . . . Karin M a a k Time is money: 80 Kais, Schuppen und Speicher Karin M a a k Dampf- und Elektrokräne: Umschlag- und Arbeitsgeräte des Hafens Dieter Maass und Jürgen Rath Schuten, Schlepper und Barkassen: Die Wasserfahrzeuge im Hafen . . . Maria Möring Zwischen Dampfer und Bahnhof: Die Hafenbahnen Dieter Maass Entwickelte sich mehr und mehr zu einem Zweig der Rüstungs industrie: DER SCHIFFBAU Walter Kresse t Schiffe wurden nicht mehr gezimmert, sondern geschmiedet: Der <Vulcan> in Stettin und Hamburg und der <Bremer Vulkan> A c h i m Quaas Erörterung wissenschaftlicher und praktischer Fragen der Schiffbau technik: Schiffbau in Forschung und Lehre Kurt lllies + Möge dieses Schiff im Kriege ein gefürchteter Gegner des Feindes, ein Beschirmer unserer heimat lichen Küsten und im Frieden der Stolz unserer Nation sein: Schiffstaufen Clas Broder Hansen Alle bedeutenden Überseeländer waren über Hamburger oder Bremer Dampfer erreichbar: DIE DEUTSCHE HANDELS SCHIFFAHRT Walter Kresse t Schnelldampfer für eilige Passa giere, langsame Frachtdampfer für den Gütertransport: Entwicklung des Schiffstypen . . . . A r n o l d Kludas Vom Ladetakel zum doppelten Geschirr: Das Schiffsladegeschirr Jürgen Rath 1871 gab es im neuen Deutschen Reich bereits neun regelmäßige 118 Passagierdampfer-Linien nach Übersee: DIE PASSAGIERSCHIFFAHRT A r n o l d Kludas 121 124 126 135 140 The fastest Maiden Trip westward: Das Blaue Band A r n o l d Kludas Weit größeres Kulturraffinement als auf dem Festland: Dampferarchitektur Clas Broder Hansen Ein Vierteljahrhundert Innendekoration auf See: Der Schiffsausstatter Johann Georg Poppe Günter Heiderich 159 168 171 176 Hier wähnt man sich tatsächlich nicht auf dem Meere: Die Vereinigten Werkstätten und die neue <Raumkunst an Bord> . . . 131 Günter Heiderich Nach der Eröffnung füllten die Namen von Überseereisenden die Gästelisten: Das Atlantic-Hotel in Hamburg. . . Erich L ü t h 180 184 143 Uneingeschränkter Genuß der frischen Seeluft: Helgolandfahrten und Seebäder dienst Gisela Schütte Deutschlands schwimmende Wehr: DIE KAISERLICHE MARINE . Heinrich Walle Die Wiedergeburt Deutschlands muß eine Frucht des Meeres sein: Die Marine des Reiches 1848 . . . Paul Heinsius Unter dem Flaggschiff <Barbarossa>: Konteradmiral Brommys 1848er- Flotte Paul Heinsius 186 189 192 153 Bedürfnis des Marine- Etablissements und der Flotte: Die Reichskriegshäfen Wilhelmshaven und Kiel 201 Lars U. Scholl Bismarck legte Wilhelms Denkschrift zu den Privatakten: Wilhelm II. und seine Flotten skizzen 207 Paul Heinsius D e r vorgedachte Krieg: Seekriegsliteratur vor 1914 209 Siegfried Stölting Technischer Fortschritt, militärische Macht, nationale Identifikation: Schlachtflottenbau und Flottenenthusiasmus 211 Heinrich Walle Die Zunahme des Fischkonsums in Deutschland und die wachsende Bedeutung der Fischindustrie sind ersichtlich: DIE SEEFISCHEREI 216 Clas Broder Hansen 195 157 Das Gedeihen meiner Marine hängt wesentlich davon ab, daß sie mit geringem Aufsehen sich ent wickelt: Flottenpläne der preußischen und der Reichsmarine bis zur Ära Tirpitz 198 Paul Heinsius D e r erste deutsche Fischdampfer: Die <Sagitta> Siegfried Stölting Kein Altonaer Bürger sollte die Nase rümpfen, wenn es nach Fischen riecht: Fischindustrie in Altona Elisabeth von Dücker In kaum einem Wirtschaftszweig brach die Kluft zwischen kleinge werblicher Privatstruktur und großen Kapitalgesellschaften so raß auf: DIEBINNENSCHIFFAHRT . . . Fritz W. Achilles Das beladene Schiff folgte willig dem Ruder: Binnenschiffstypen Fritz W. Achilles Die Arbeit einer Hausfrau und eines Matrosen: Binnenschifferinnen Rita B a k e 222 224 228 234 236 Wir Deutschen sind das erste Volk der Welt geworden, und Hamburg ist die Perle der Kaiserkrone: DAS HANSEATISCHE BÜRGERTUM UND SEINE REPRÄSENTANTEN 238 Jörgen Bracker Salomon in all seiner Pracht war ein Waisenknabe gegen Ballin: Der Generaldirektor der HAPAG 1899-1918 Renate Hauschild-Thiessen 244 Der Industrieplatz Bremen geht weitgehend auf seine Anregungen zurück: Heinrich Wiegand, Generaldirek tor des Norddeutschen Lloyd . . . . 246 Maria Möring Ein gewöhnlicher Übersee kaufmann: Edgar Otto Titzck in Ostasien. . Rita B a k e und Birgit Kiupel Von ihrem namenlosen Wirken kündete keine Chronik: Reedersfrauen Rita B a k e und Birgit Kiupel Schiffszwieback und Salzfleisch: SEELEUTE AN BORD Jürgen Rath 248 250 253 Während der Fahrt «master next god»: Kapitäne und Schiffsoffiziere . . . . 257 Jürgen Rath Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff: Matrosen und Junggrade 261 Jürgen Rath Sobald der Heizer langsamer arbeitete, fiel der Dampfdruck: Heizer und IMmmer 265 Jürgen Rath Die Mehrarbeit würde keineswegs darunter leiden, wenn sie extra bezahlt würde: Gewerkschaftliche Ansätze und der <Seemannsverband> 268 Jürgen Rath Ehrlose und vaterlandslose Gesellen: Die Werftarbeiter an der Elbe und an der Weser um 1900 271 Marina Cattaruzza In der Vorstellungswelt <Hafen> spielen ausschließlich Männer und ihre Arbeit eine Rolle: Frauen im Hafen 275 A G Frauen im Hafen Ne bang wesen, Junge, anners kummst du ne mit no See: Seemannsbräute und Seemannsfrauen Rita B a k e und Birgit Kiupel Nach den Wochen auf hoher See, ohne die Nähe der Frauen: Prostitution Martina Gedai Sklaven, Auswanderer, Passagiere: MENSCHEN ALS SCHIFFS FRACHT Frank Jürgensen Schreiben schützte vor Seekrankheit: Tagebücher von Seereisenden . . . . Christine Maiwald Stolz zieht der <Imperator> seine Bahn, dem Meerbeherrscher vergleichbar, von Tritonen und Delphinen begleitet: Jungfernfahrten Gisela Schütte Literatur und Kunst stellten sich bewußt oder unbewußt in den Dienst des Vaterlandes: KULTUR, WISSENSCHAFT, IDEOLOGIE Volker Plagemann Gottlov, dat ick en Seemann bin: Arbeitsgesänge und Seemanns folklore Helmut Glagla Feigen und sechs Stück Kolibri: Die Mitbringsel der Seeleute Hans Jürgen Hansen In vielen Seefahrerwohnungen hingen sie in der guten Stube: Schiffsporträts Hans Jürgen Hansen Ich höre noch das heitre, lang hingezogene Hoiho der Matrosen: Vergnügungsviertel St. Pauli . . . Jörg Haspel Matrosen-Knaben-Anzüge u. Bekleidungs-Gegenstände genau n. Vorschrift der Kaiserl. Marine: Marinekleidung Gisela Jaacks Gesammelt von Menschen, die den Schiffen voller Nationalbegei sterung nachsahen: 278 Postkarten von Überseedampfern 325 Gerhard Kaufmann Prachtvolle, auf das solideste construirte und rühmlichst 2g ^ bekannte große Post-Dampf- schiffe: Plakatkunst der Passagierschiff fahrt 330 Gisela Schütte 283 U m eine bessere Kenntnis der Marine ins Publikum zu bringen: Marinemalerei zu Kaisers Zeiten . . 338 H e l m u t R . Leppien 291 Was nur Afrika, Arabien und Persien an Handelsprodukten hervorbringen: Museen in Kontoren und Speichern 352 Karin M a a k 2 ^ Nützlichkeit von ethnographischen Museen in den Staaten, die Kolo nien besitzen: Kolonialhandel und Völkerkunde museen 355 Volker H a r m s Zwischen Wissenschaft und 299 Paradies: Deutsche Künstler in der Südsee . . 360 Rüdiger Joppien Sie prägten das Bild von Ländern 309 und Menschen, über die man als Europäer meinte, frei verfügen zu können: Bildpostkarten von den deutschen 2^2 Kolonien 367 Gerhard Kaufmann ISBN 9783406333057
|
|
|
Preczang, Ernst (Hrsg.):
Ein Kranz dem Verbande. Kampfrufe und lustige Buchdruckerverse aus einem halben Jahrhundert. Ausgewählt u. hrsg. v. Ernst Preczang.
Gutes Ex.; minimale Bleistift-Anstreichungen. - In Frakturschrift. - Unserm Verbande, der wurzelstarken und fruchtbaren Organisation der deutschen Buchdrucker und Schriftgießer, wird dies Büchlein zum Jubiläum seines fünfzigjährigen Wirkens gewidmet. … Zur Verbandsgeschichte soll diese kleine chronologisch geordnete Sammlung ... die seelische Illustration bilden. Wer, wie der Herausgeber, sich wochenlang durch Berge von Festzeitungen, Festliedern usw. durchgelesen hat, dem vertieft sich die Überzeugung, daß unser Verband nicht nur ein Bringer und Sicherer des Brotes, sondern für viele Tausende auch geistiger Lebensinhalt und Hebel zu innerlich freierer Menschwerdung ist … (Vorwort) / INHALT : Lieder aus dem Gefängnisse, 1849; Vereinigung, 1850; Johannes Didolph, 1881; Was wir wollen, 1896; Johannes Gutenberg, 1900; Die Heimat des Verbandes, 1911; Am Tage der Arbeitsniederlegung der Buchdrucker, 1848; Streik!, 1848; Die ersten Drucker, 1895; Buchdruckers Wanderzeit, 1900; Die beiden Konkurrenten, 1900; Tippelkalender, 1899 / u.v.a. --- Ernst Preczang (* 16. Januar 1870 in Winsen an der Luhe, Niedersachsen; † 22. Juli 1949 in Sarnen, Schweiz) war ein Autor der Arbeiterbewegung. ... (wiki)
|
|
|
Pückler, Carl-Erdmann und Lloyd George (u.a.):
Einflußreiche Engländer. Porträtskizzen englischer Politiker. Von C.-E. Pückler.
Gutes Ex.; sehr wenige Bleistift-Anstreichungen; hs. Besitzvermerk auf Vorsatz. - Carl Erdmann Graf von Pückler (* 1. Oktober 1857 in Neudorf, Landkreis Reichenbach (Eulengebirge); † 14. April 1943 in Ober-Weistritz, Schlesien) war ein deutscher Diplomat. Er amtierte u. a. als deutscher Gesandter in Luxemburg (1901–1907) und Schweden (1907–1911). ... (wiki) // ... die Engländer haben den Begriff Prahlen so verfeinert, daß es schon als Großsprechertum gilt, wenn man eine bescheidene Andeutung macht, man interessiere sich für ein Gebiet, das man in Wirklichkeit sachverständig beherrscht. Würde also etwa Chamberlain einem Menschen gegenüber, der ihn nicht kennt, durchblicken lassen, daß er gelegentlich an politischen Fragen einen gewissen Anteil nimmt, so würde ihn das zum Renommisten stempeln. Wäre ein Wilhelm von Humboldt mit seiner umfassenden Bildung ein Gentleman gewesen, so hätte er sich überhaupt nicht unterhalten können, weil er alle Gegenstände der Welt hätte vermeiden müssen. Tatsächlich kommen angeregte Unterhaltungen in England nur deshalb gelegentlich zustande, weil es auch hier nur wenige wirklich vollkommene Gentlemen gibt. ... (S. 11) / INHALT : Das Idealbild ----- Neville Chamberlain ----- Lloyd George ----- George Lansbury ----- Lord Halifax ----- Sir Samuel Hoare ----- Stanley Baldwin ----- Männer der Opposition: Major Attlee ----- Herbert Morrison ----- Sir Stafford Cripps ----- Sir Austen Chamberlain ----- Lord Derby ----- Anthony Eden ----- Winston Churchill.
|
|
|
Pytel-Bartnik, Ewa und Magdalena Kardach (Hgg.):
Dreißig Jahre danach - Mauerfall und deutsche Einheit in Literatur, Kultur und Politik. Beiträge zu Literatur und Medien der Gegenwart, 1.
Ein sehr gutes Exemplar. - Inhalt Vorwort Magdalena Kardach und Ewa Pytel-Bartnik Dreißig Jahre danach. Mauerfall und deutsche Einheit in Literatur, Kultur und Politik. Versuch einer Bilanz Begrüßungsworte Beata Mikolajczyk In der Pandemiezeit bringt uns diese Online-Tagung näher . Maria Wojtczak Über Grenzen und Mauern Robert von Rimscha Nach der Mauer: Ein Grußwort Eröffnung Hubert Orlowski Der,Mauerfall‘ - (k)ein Zufall? Narrative einer (un)geschehenen Geschichte Dreißig Jahre Mauerfall und deutsche Einheit: Berliner Schriftsteller erinnern sich Magdalena Kardach, Brygida Helbig und Krzysztof Niewrz^da Berlin und Deutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall: Magdalena Kardach im Gespräch mit der Schriftstellerin Brygida Helbig und dem Schriftsteller Krzysztof Niewrzeda VI Inhalt Ewa Pytel-Bartnik, Tanja Dückers und Annett Gröschner Nachdenken über Berlin, deutsche Geschichte und Literatur: Ewa Pytel-Bartnik im Gespräch mit den Berliner Autorinnen Tanja Dückers und Annett Gröschner . Zum Verhältnis von Literatur, Kunst und Politik vor dem Hintergrund des Mauerbaus und Mauerfalls Daria Semberovä „Die Umsiedlerin“ von Heiner Müller vor dem Hintergrund der Errichtung der Berliner Mauer Monika Wolting Freiheitssuche versus politische Zäsuren in der deutschen Gegenwartsliteratur Janine Ludwig Die Rückkehr des Utopismus und des (,wahren') Sozialismus . Czeslaw Karolak „Dei Dö äRR, die Dei dö äRR pauhette ne MauhuherrDie ironisch distanzierte Welt des Berliner Malers und ,Verseschmieds‘ Matthias Koeppel ., Erinnernde Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit in der deutschen Literatur und Kultur nach 1989 Heinz Schumacher Dreißig Jahre nach der Wende: Narrative Strategien der Erinnerung an die DDR in der Prosa der Gegenwart Katja Grupp Same Same but Different: Die Figur des Sandmännchens im Ost- und Westfernsehen Yuko Nishio Neuschreiben nach der Wende: Judith Zanders „Dinge, die wir heute sagten“ als Beispiel einer Nach-Wende-Narration Jerzy Kalgzny Brückenschläge - aber wohin? Zu den Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der deutschen Literatur nach 1989 am Beispiel von Durs Grünbeins Lyrik und Essayistik Cathrine Theodorsen Juliane Adler: „Vergegenwärtigungen“: Über den Alltag in der DDR erzählen - in Gedichten Friederike Schneider Dreißig Jahre Mediamarkt: Zu Moritz von Uslars Brandenburg-Reportagen „Deutschboden“ und „Nochmal Deutschboden“ . Dorota Masiakowska-Osses Friedliche Revolution? Der Mauerfall aus der Perspektive der Migrant*innen und ihrer Kinder Milosz Wozniak Rezension: Anne-Kerstin Tschammer (2019): Sprache der Einheit. Repräsentation in der Rhetorik der Wiedervereinigung 1989/90. Springer Berlin als Ort in der Literatur und Raum für Geschichten Wolfgang Brylla Eine Stadt sucht ihren . Krimi: Der Berlin-Krimi zwischen Brutalität, Regionalität und Historizität Anna Kochanowska-Nieborak Berlin als Sinnersatz? Zum gegenwärtigen Bild der deutschen Hauptstadt im Roman „Der traurige Gast“ von Matthias Nawrat Eliza Szymahska „Eine fremde Kultur von innen erleben“: Das Bild Berlins bei Brygida Helbig-Mischewski. ISBN 9783447117432
|
|
|
Rabehl, Bernd (u.a.):
DKP - eine neue sozialdemokratische Partei. Parlamentarismusdebatte; 2. FU-Projektgruppe DKP und Bernd Rabehl.
Gutes Ex.; Seiten leicht nachgedunkelt; hs. Besitzvermerk; Umschlag gering berieben. - Die DKP ist gegenwärtig die einzige konsolidierte, überregionale sozialistische Organisation. Die KPD hat mit der von oben nach unten erfolgten Gründung dieser formaldemokratischen Mitgliederpartei die Organisationsfrage der revolutionären Linken unbeantwortet gelassen. Ihre opportunistische Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus wie die Strategie der friedlichen Erneuerung von Staat und Gesellschaft tragen Illusionen und Fehler von KPD und SPD aus der Zeit vor und nach der Machtergreifung des Faschismus in die 70er Jahre. … (Verlagstext) / INHALT : Vorwort -- Teil A (Projektgruppe DKP) -- I. Im Vertrauen auf den Rechtsstaat -- 1. Der Initiativ-Ausschuß zur Wiederzulassung der KPD -- 2. Der Programmentwurf der KPD vom Februar 1968 -- II. Die DKP - eine neue sozialdemokratische Partei -- 1. Die organisatorische Entwicklung der DKP -- 2. Von der Avantgarde-Partei zur "organisierten Gemeinschaft" -- 3. Der Parteitag der Einmütigkeit: Essen 12./13. April 1969 -- III. Der parlamentarische Weg zum Sozialismus -- 1. "Demokratische Linke" (DL) -- 2. Der Kommunalwahlkampf der DKP in Rheinland-Pfalz im Juni 1969 -- 3. ADF - Wahlkampf statt Klassenkampf -- Teil B (Bernd Rabehl) -- I. Außer parlamentarische Massenaktionen und parlamentarische Taktik -- II. Die Aktionsstrategie des Klassenkampfes und die Organisierung der sozialistischen Studenten in der Bundesrepublik und in Westberlin -- III. Etappen der Entwicklung des monopolkapitalistischen Staates und die Klassenkämpfe in der Weimarer Republik -- IV. Der Internationalismus der Konterrevolution und der Internationalismus der Revolution -- Anmerkungen zu Teil A zu Teil B -- Literaturangaben.
|
|
|
Rabofsky, Eduard und Gerhard Oberkofler:
Verborgene Wurzeln der NS-Justiz : strafrechtl. Rüstung für 2 Weltkriege. Eduard Rabofsky ; Gerhard Oberkofler
Sauber erhalten. Vorwort 7 1. 'Die Wirklichkeit des NS-Rechts 9 1.1. Die Geheime NS-Justiz bleibt geheim 9 1.2. Eine juristische Fabrik von Todesurteilen 17 1.3. Der NS-Volksgerichtshof 28 1.4. NS-Militärgerichtsbarkeit 53 1.5. NS-Richter und Kleinkriminalität 71 2. 'NS-Ideologie als Rechtslehre 81 2.1. Herkunft und Ausbildung der Richter des Führers 81 2.2. Bemerkungen über die NS-Rechtslehre 89 2.3. Strafrechtswissenschaft im Dritten Reich 101 3. 'Von der strafrechtlichen Rüstung der k. u. k. Monarchie zum NS-Kriegsstrafrecht 111 3.1. Die strafrechtliche Rüstung Österreichs - des Wenzeslaus Grafen Gleispach Grundkonzept des NS-Kriegsstrafrechts 111 3.2. Das NS-Rassenfecht wird 1930 an der Wiener Universität erlassen 131 3.3. Gleispach plädiert demokratisch-rechtsstaatlich gegen Dollfuß, aber für Hitler 150 3.4. Gleispach steuert die reaktionäre Strafrechtslehre im NS-Staat 160 3.5. Die graue Eminenz des NS-Kriegsstrafrechts 177 3.6. Vom liberalen Jugendstrafrecht zum NS-Todesstrafrecht gegen Jugendliche 192 3.7. Die Ideologie des Großraum-Strafrechts . 200 4. 'Die NS-Strafrechtsgeschichte wird mit Schweigen bewältigt 207 Dokumente 219 Literaturverzeichnis (Auswahl) ISBN 9783203509068
|
|
|
Raphael, Freddy (Hg.):
"... das Flüstern eines leisen Wehens ...": Beiträge zu Kultur und Lebenswelt europäischer Juden. Festschrift für Utz Jeggle.
minimale Randläsuren, Kopf- und Fußschnitt leicht angeschmutzt, Bleistifteintrag auf Schmutztitel, sonst gut und innen sehr sauber. - Inhalt Utz Jeggle, d’une rive à l’autre Zueignung Dank Jüdische Geschichte und Kultur Christoph Daxelmüller Pessach und Michelangelo. Ein jüdischer Humanist aus Deutschland im Italien der frühen Neuzeit Julius H. Schoeps Skrupellose Geschäftemacher oder Unternehmer modernen Stils? Rolle und Funktion der Hofjuden im 17. und 18. Jahrhundert Benigna Schönhagen Der Fall des Laupheimer Rabbiners Jakob Kaufmann. Eine jüdische Landgemeinde im Wandel Freddy Raphaël/Geneviève Herberich-Marx Le Judaïsme d’Alsace, un Judaïsme quêteur de traces Andrea Hoffmann Vornamenswahl in jüdischen Landgemeinden SüdwestdeutscIÎlands zwischen 1800 und 1900 — Indikator für Modernisierung und Akkulturation? Martin Ulmer Moderne Großstädter. Aspekte jüdischer Lebenswelten in Stuttgart Max Matter „... Stolz wollen wir aufrecht schreiten, in Treue für Juda streiten ...“ Jüdische Jugendbewegungen und ihre Lieder Bernd Jürgen Warneken Negative Assimilation. Der Volkskundler und Ethnologe Friedrich Salomo Krauss Klaus Beitl Eugenie Goldstern (1884 - 1942). Verlobungs-, Hochzeits- und Bestattungsbräuche in der Maurienne (Savoyen), Frühling/Sommer 1914. Hinterlassene Schriften bearbeitet und „restituiert“ Ludwig Liegle Messianismus, Mystik, Anarchismus. Die Utopie von „Gemeinschaft“ bei Gustav Landauer und Martin Buber Hubert Krins Die Baisinger Sukka Joel Berger Legende oder „Lügende“. Zum Verhältnis von Historie und narrativer Kultur im Judentum Ausgrenzung und Stigmatisierung Klaus Schreiner Öffentlicher Spott, gesellschaftliche Ausgrenzung, vorenthaltene Bürgerrechte. Frankfurts Juden im Gesichtskreis Goethes, Börnes und Heines Peter K. Klein „Judenspottkarten“ vom Kaiserreich zur NS-Zeit. Kontinuität und Umbruch judenfeindlicher Bildpolemik Gudrun M. König Jüdische Kommerzienräte und die Titelkaufdebatte Friedemann Schmoll Bewahrung und Vernichtung. Über Beziehungen zwischen Naturschutz und Antisemitismus in Deutschland Karl Christian Lammers Die „Judenwissenschaft“ im nationalsozialistischen Dritten Reich. Überlegungen zur „Forschungsabteilung Judenfrage“ in Walter Franks „Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands“ und zu den Untersuchungen Tübinger Professoren zur „Judenfrage“ Uli Linke The Politics of Blood. Antisemitic Imaginarles after 1945 Franziska Becker/Karen Körber „Juden, Russen, Flüchtlinge“. Die jüdisch-russische Einwanderung nach Deutschland und ihre Repräsentation in den Medien Konrad Köstlin Versuchte Erdung. Oder: Der „jüdische Beitrag“ zur Wiener Kultur Gedächtnis und Erinnerung Joachim Schlör Konstruktionen — Exkursionen — Deutungen. Auf dem Weg zu einer europäisch-jüdischen Kulturgeschichte Anny Bloch Seuils, limites, passages Nina Gorgus Paris, rue des Rosiers. Von Erinnerung und jüdischer Folklore Andrea Hauser Die Praxis des Erinnerns in Israel. Einblicke in die Gedenkstätten- und Museumsarbeit zur „Shoah“ und ihre Konsequenzen für deutsche historische Museen Wolfgang Alber Wo die Steine reden. Walter Ott und die Erinnerung an jüdisches Leben in Buttenhausen Jürgen Wertheimer Denkpause. Über Sinn und Zweck von Erinnerungskultur Hermann Bausinger Über das Einwurzeln Autoren und Autorinnen. ISBN 9783896698100
|
|
|
Rathenau, Walther:
Ein preußischer Europäer. Briefe.
Gutes Ex.; Einband leicht berieben; Seiten minimal nachgedunkelt. - (Briefe 1894-1922). - Der Briefband wurde eingeleitet und herausgegeben sowie mit einem biographischen Spiegel und bibliographischen Hinweisen versehen von Dr. M. von Eynern. (Impressum) // Walther Rathenau (* 29. September 1867 in Berlin; † 24. Juni 1922 ebenda) war ein deutscher Industrieller, Schriftsteller und liberaler Politiker (DDP). Während des Ersten Weltkrieges beteiligte er sich an der Organisation der Kriegswirtschaft und setzte sich für einen "Siegfrieden" ein. Nach dem Krieg kam er schließlich zur linksliberalen DDP und wurde im Februar 1922 Reichsaußenminister. Zahlreiche publizistische Angriffe gegen ihn warfen ihm vor, dass er sich an der "Erfüllungspolitik" beteilige: Die Zusammenarbeit mit den Siegermächten liefere Deutschland an diese aus. Rathenau wurde im Juni 1922 von Rechtsradikalen ermordet, was für die Regierung der Anlass war, ein Gesetz zum Schutz der Republik auf den Weg zu bringen. Rathenau war ein deutscher Jude, der national dachte und zahlreiche größere und kleinere Schriften zum Nationalstaat, zur gelenkten Wirtschaft, zum Krieg und zur Revolution veröffentlichte. … (wiki) // Mir war es leider nur kurze Zeit und nur auf dem politischen Felde vergönnt, seinen Weg aus der Nähe zu verfolgen. Damals, in der Zeit seines intensivsten außenpolitischen Wirkens, stand er vor uns in der Vollkraft seines Schaffens. Als die führenden Politiker der verschiedensten Richtungen aus dem Dunkel der Versailler Zeit keinen Ausweg fanden, öffnete er mit vorsichtigen Händen die Tür ins Freie und ermöglichte damit dem jungen Staatswesen wenigstens einige Schritte zum Aufbau. Wenn die bevorstehende Ausgabe der Briefe Walther Rathenaus den Titel "Ein preußischer Europäer" trägt, dann wird zugleich der Bogen gezogen von seinen Tagen zu den Mühen unserer Zeit, zu den aktuellen Problemen, die uns dringender als je belasten. Wer aber abseits der Tagespolitik den Sucher, den Philosophen, den Kunstfreund, den Liebhaber edler Musik, wer den Menschen erkennen will, der findet Bekenntnisse und Deutungen, wie sie nur wenige Geister ihren Nachkommen geschenkt haben. … (Vorwort Paul Löbe)
|
|
|
Ratz, Michael (u.a.):
Die Justiz und die Nazis : zur Strafverfolgung von Nazismus und Neonazismus seit 1945.
Gutes Ex.; Einband etwas berieben u. minimal "schiefgelesen". - Diese von Fachleuten erarbeitete Untersuchung ist ein antifaschistisches Handbuch zur Aufarbeitung und Bewältigung der faschistischen Vergangenheit. Die einzigartige Dokumentensammlung vereinigt zum erstenmal wenig bekannte politische und juristische Texte über die Bestrafung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Angefangen bei der Londoner Erklärung vom 13. Januar 1942, in der die Exilregierungen von neun von Hitlerdeutschland besetzten Staaten fordern, daß die für die Verbrechen Verantwortlichen vor ordentliche Gerichte gestellt werden, über die Darstellung der völkerrechtlichen Maßnahmen und Initiativen der Mächte der Antihitlerkoalition, spiegelt dieses Buch auf vielfache Weise die Auseinandersetzungen um die Verfolgung von NS-Verbrechen bis in die jüngste Gegenwart wider. ... (Verlagstext) // INHALT : ... II. Konventionen und Resolutionen auf UNO-Ebene - Resolution vom 12. Febr. 1946. - Resolution vom 11. Dez. 1946. - Konvention zur Verhütung und Bestrafung von Völkermord-Verbrechen vom 9. Dez. 1948. - Resolution vom 28. Juli 1965. - Resolution vom 18. Dez. 1967. - Resolution vom 8. März 1968. - Resolution vom 26. Nov. 1968. - III. Maßnahmen des Gesetzgebers in der BRD zur Behandlung von NS-Verbrechen - Gesetz zur Befreiung vom Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946. - Amnestiegesetz vom 31. Dez. 1949. - Ermächtigungen zum Kontrollrats-Gesetz Nr. 10. - Gesetz vom 11. Mai 1951 zu Art. 131 GG. - Völkermord-Gesetz gem. §220 a StGB. - Aufhebungsgesetz vom 30. Mai 1956. - Änderungsgesetz zum Gesetz nach Art. 131 GG. - Deutsches Richtergesetz vom 8. Sept. 1961. - Art. 3 Überleitungsvertrag und das Zusatzabkommen mit Frankreich - Die Notwendigkeit eines einheitlichen Gesetzes zur Bestrafung von NS-Verbrechern. - IV. Die Verfolgung von NS-Verbrechen durch die Justiz in der BRD - Die Unterscheidung zwischen Mord und Totschlag (Alfred Bongard). - Die Unterscheidung zwischen Täterschaft und Teilnahme - (Alfred Bongard). - Das Auffinden von Schuldausschließungs- und Schuldminderungsgründen (Heinrich Comes). - Die Praxis der Verhinderung von Verurteilungen und Strafverbüßungen (Wolfgang Schulze-Allen). - V. Das Vorgehen gegen NS-Verbrecher in der DDR - Anwendung des Kontrollrats-Gesetzes Nr. 10. - Die Schaffung von Verfassungsnormen. - Das Gesetz zum Schütze des Friedens. - Das Gesetz zum Schütze der Staatsbürger und Menschenrechte. - Die Normendes Strafgesetzbuches. - Der internationale Vergleich. - VI. Das Vorgehen gegen NS-Verbrecher in Osterreich. - VII. Verfolgungsmaßnahmen gegen NS-Verbrecher in den USA. - Die Problematik der Verjährung von NS-Verbrechen - I. Der Einfluß völkerrechtlicher Normen auf die Verjährungsfrage - Völkerrechtliche Grundsätze zur Verjährung. - Die Regelung des Kontrollrats-Gesetzes Nr. 10. - Europäische Menschenrechtskonvention vom 4. Nov. 1950. - Resolution des Wirtschafts-und Sozialrats der UNO vom 5. Aug. 1966 - UNO-Resolutionvom18. Dez. 1967. - UNO-Konventionvom26. Nov. 1968. - Europäisches Übereinkommen vom 25. Jan. 1974. - Entschließung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 31. Jan. 1979. - Entschließung des Europäischen Parlaments vom 15. Febr. 1979. 10. Internationale Vorstöße anderer Staaten. - (u.v.a.m.) ISBN 9783876827100
|
|
|
Reeb, Alena (Hrsg.) u.a.:
Eine Brückenlandschaft in Sachsen-Anhalt : Pfalzen und Zentralorte im östlichen Harzvorland. Hrsg.: Michael Belitz, Stephan Freund, Pierre Fütterer, Alena Reeb. Palatium Studien zur Pfalzenforschung in Sachsen-Anhalt, Band 8.
Sehr gutes Ex. - Das östliche Harzvorland zwischen Saale, Elbe, Unstrut und Bode wurde aufgrund ausgezeichneter Bodenqualitäten und zahlreicher Bodenschätze bereits seit dem Neolithikum besiedelt. Im Frühmittelalter trafen hier Franken,Thüringer, Sachsen und Slawen aufeinander, so dass die Region geradezu als ethnischer „Schmelztiegel" und als regelrechte „Brückenlandschaft" bezeichnet werden kann. Obwohl zentrale Orte und zahlreiches Reichsgut in diesem Raum bekannt sind, fehlt es für die Zeit vom 9. bis ins frühe 13. Jahrhundert an Nachrichten über nennenswertes herrschaftliches Engagement. Den Gründen dafür gehen die Beiträge in diesem Band nach. Dabei stehen auch Fragen nach den naturräumlichen Voraussetzungen, den politischen Aktivitäten und den geschaffenen Strukturen unter anderem in Form von Burgen und Wegenetzen im Fokus, welche die Grundlage für die Entstehung wichtiger Herrschaftszentren unter den sogenannten Askaniern seit dem 12. Jahrhundert bildeten. Weitere exemplarische Einblicke in aktuelle Forschungen zur Kuckenburg sowie zu den Pfalzen Memleben und Königsdahlum komplettieren den Band. (Verlagstext) // INHALT : Vorwort. -- Olaf Böhlk -- Karolinger, Burggräben und Braunbären. Zur Rolle des Harz-Elbe-Saale-Raumes ab der Spätantike und zur früh- und hochmittelalterlichen Entwicklung des.Bernburger Landes'. -- Pierre Fütterer -- Von nichts kommt nichts - Über die Entdeckung einer heimlichen Kernzone innerhalb des ostsächsisch-thüringischen Zentralraumes. -- Martin Freudenreich -- Frühmittelalterliche Burgen zwischen Saale, Fuhne und Weißer Elster -- Forschungsstand - Ideen - Perspektiven. -- Michael Hecht -- Von Herrschaftszentren und Verwandtschaftsstrukturen: Zur Geschichte der anhaltischen ,Askanier' in Mittelalter und Neuzeit. -- Peter Ettel -- Die Ausgrabungen auf der Kuckenburg - eine Burg des Hersfelder Zehntverzeichnisses. -- Tobias Gärtner - Holger Grönwald -- Ein hochmittelalterlicher Altarweihestein aus dem Kloster Memleben. -- Markus C. Blaich - Patrick Maier -- Pfalz Königsdahlum - Zur Aufarbeitung der Altgrabungen von 1899-1909. -- Autorenverzeichnis. -- Siglenverzeichnis. -- Abbildungsnachweise. -- Register der Orte und Namen. ISBN 9783795437879
|
|
|
Reifner, Udo (Hrsg.):
Das Recht des Unrechtsstaates : Arbeitsrecht und Staatsrechtswissenschaften im Faschismus.
Gutes Ex.; Einband etwas berieben; Seiten leicht nachgedunkelt; Vortitel mit priv. Widmung u. hs. Besitzvermerk. - Die vorliegenden Beiträge wurden angeregt durch eine Veranstaltungsreihe zum Thema Recht und Faschismus an den juristischen Fachbereichen in Berlin (West) und Marburg im Wintersemester 1979/1980. Die im wesentlichen empirisch orientierten Vorträge aus dieser Reihe wurden anschliessend in gemeinsamer Diskussion neu bearbeitet und gestaltet. Es handelt sich daher um eine Gemeinschaftsarbeit, bei der die einzelnen Beiträge jedoch durchaus unterschiedliche Ansätze verfolgen. Der Schwerpunkt der Aufsätze liegt im Bereich von "Arbeit und Soziales", ein Bereich, in dem das Rechtssystem vor allem als "sanfte Gewalt" des Faschismus angesehen werden kann. In einem zweiten Band sollen dagegen Institutionen der "harten Gewalt" des Rechtssystems im Faschismus dargestellt werden wie insbesondere die Strafjustiz, Polizei, Strafverteidiger und Polizeirechtswissenschaft. Dieser Band erscheint 1982. Auf diese Beiträge wird bereits in den Aufsätzen verwiesen. Um den kollektiven Charakter der Arbeiten zu verdeutlichen, wird jeweils auf die anderen Aufsätze bezug genommen, indem der Name des Autors in Klammern gesetzt ist, bei dem Näheres zu dem behandelten Problem nachzulesen ist. Am Schluß jedes Aufsatzes befinden sich einige Lite-raturhinweise, die der Autor als wichtig für eine Einarbeitung in die jeweilige Thematik ansieht. Am Schluß des Bandes befindet sich das Gesamtliteraturverzeichnis für alle Beiträge, das zugleich eine Bibliographie zum Thema Rechtssystem und Faschismus in den Bereichen Arbeit und Soziales ist. ... (Vorwort) // INHALT : Abkürzungsverzeichnis ----- Vorwort ----- Institutionen des faschistischen Rechtssystems (Udo Reifner) ----- Faschismus und Arbeitsrecht (Roderich Wahsner) ----- Arbeitsrechtswissenschaft und Gewerkschaften gegen Ende der Weimarer Zeit (Andreas Kaiser) ----- Die Entwicklung der Arbeitsgerichtsbarkeit in den Faschismus (Bertram Michel) ----- NS-Rechtsbetreuungsstellen und die Rechtsberatung der Deutschen Arbeitsfront - Theorie und Praxis sozial befriedender Rechtsberatung (Udo Reifner) ----- Die Restauration der herrschenden Staatsrechtswissenschaft nach 1945 (Helmut Fangmann) ----- Die Autoren ----- Literaturverzeichnis ----- Sachregister ----- Namensregister. ISBN 9783593329352
|
|
|
Reitz, Edgar:
Bilder in Bewegung : Essays ; Gespräche zum Kino. Rororo ; 9997 : rororo-Sachbuch.
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Inhalt -- Vorbemerkung -- Film im Strom der Zeit -- Gespräche mit deutschen Regisseuren und Produzenten -- Wolfgang Becker, Frank Beyer, Detlev Buck, Peter Fleischmann, Hans W. Geissendörfer, Vadim Glowna, Reinhard Hauff, Werner Herzog, Alexander Kluge, Wolfgang Kohlhaase, Peter Lilienthal, Jeanine Meerapfel, Ulrike Ottinger, Rosa von Praunheim, Günter Rohrbach, Helma Sanders-Brahms, Peter Schamoni, Volker Schlöndorff, Hanna Schygulla, Peter Sehr, Hans Jürgen Syberberg, Rudolf Thome, Margarethe von Trotta, Luggi Waldleitner -- Wim Wenders -- Die Zukunft der Bilder - ein Symposion -- Diesseits der Zukunft - Die Filmkunst -- in Erwartung der digitalen Bilder -- Die Wiedergeburt des Epos aus den Netzwerken -- Anhang -- Der Autor und seine Gesprächspartner -- Filmtitel-Register. ISBN 9783499199974
|
|
|
Remold, J(osef):
Handbuch für die Hitler-Jugend. (II. Teil). Bearbeitet und zusammengestellt durch J. Remold im Auftrage der Gebietsführung Hochland. Zeichnungen von J. Nibler.
Gutes Exemplar; Einband berieben; mit aufgeklebtem Rückenschild (Bibliotheksex.); innen gut. - Titelblatt gestempelt: "Bücherei der Reichsakademie für Leibesübungen" sowie mit weiterem Stempel: "Zugangsbuch Nr." und hs. Eintrag. - Vorworte: E. Klein ("Führer des Gebietes 19 Hochland") und Remold ("Volkssportssachbearbeiter des Gebietes Hochland"). // "Während der I. Teil des Handbuches für die Hitler-Jugend im wesentlichen die Einzelausbildung behandelt, soll der II. Teil darüber hinaus Kenntnisse vermitteln, die zur Führung kleinerer oder größerer H.J.-Verbände befähigen. ... (Vorwort Remold) // Josef Remold (* 13. Januar 1902 in Eichstätt; † 9. Oktober 1985 in München) war ein deutscher Polizist, der für Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg verantwortlich war und nach dem Krieg der erste Präsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei wurde. … Bereits als 17-Jähriger nahm Josef Remold im Freikorps Oberland im Mai 1919 an der Niederschlagung der Münchner Räterepublik, die für ihn eine "ausgeartete Schreckensherrschaft" darstellte, teil. Die Erfahrungen des Polizei-Oberleutnants Remold in der HJ fanden ihren Niederschlag im "Handbuch für die Hitler-Jugend" (Diessen 1933). Während des Überfalls auf Polen diente er als Adjutant im GJR 100. Beim Feldzug gegen Frankreich führte Remold ein Bataillon (III./GJR 99). Im Krieg gegen Jugoslawien und gegen die Sowjetunion war er Adjutant des XXXXIX. Gebirgsarmeekorps. In Dietls 20. Gebirgs-Armee diente er als Adjutant an der Eismeerfront. … (wiki) -- INHALT / Haupt-Kapitel: Das Kleinkaliberschießen; Das Zeltlager; Marschvorbereitungen; Das Geländespiel.
|
|
|
Richter, Edelbert:
Erlangte Einheit - verfehlte Identität : auf der Suche nach den Grundlagen für eine neue deutsche Politik. Edition Kontext
Sehr sauber erhalten. Vorwort. 7 I Der Demokratische Aufbruch. 15 Die letzte Volkskammer. 50 Exemplarische Aufarbeitung der Vergangenheit. 79 II Deutsche Identität zwischen Weimar und Buchenwald. 99 Nachruf auf den sogenannten realen Sozialismus. 111 Das Scheitern des Leninismus an den Forderungen nach Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. 125 Ein anderer Chiliasmus. 146 Notiz über den mißverständlichen Begriff „Bewahrung der Schöpfung". 164 III Chancen und Aufgaben politischer Bildung: Wie können wir die Aufklärung noch fortsetzen? 173 Die Perspektive der sozialen Demokratie angesichts der Umwälzung in Osteuropa. 187 Auf der Suche nach den geistigen Grundlagen für eine neue deutsche Politik. 203 Literaturverzeichnis. 225 Der Autor. 229 ISBN 9783861610120
|
|
|
Riedel, Manfred:
Nietzsche in Weimar : ein deutsches Drama.
Etwas schiefgelesen, sonst sauber erhalten. I.TEIL: Der »Gute Europäer« und die Parteien des europäischen Bürgerkriegs 1. Kapitel: Die »Philosophie des Nietzsche-Archivs«. . 22 § 1 Im Familienbann: Einhegungen mit Folgen . . . 22 § 2 Im Bann des Staates oder die Anfänge der Verkehrung von Nietzsches Philosophie 27 §3 Nietzsche im Kriegsbann oder die Anfänge öffentlicher Ächtung 42 2. Kapitel: Nietzscheanismus ohne Philosophie? 52 §4 Nietzsche im Umfeld der Sozialdemokratie . . . 54 § 5 Jüdischer oder messianischer Nietzsche- anismus? 6S §6 Nationaldeutsche Nietzschebewegung 76 II.TEIL: Nietzsche und der Nationalsozialismus 3. Kapitel: »Wille als Macht« und Übermensch: Halbierungen von Nietzsches Philosophie . . . . 86 § 7 »Heroischer Realismus« oder wie Alfred Baeum- ler den »Willen zur Macht« systematisiert . . . . 90 §8 Die »Welt als Kampf« oder mit welchen Mitteln Nietzsches Philosophie nationalsozialistisch banalisiert wird 4. Kapitel: Von Nietzsche zu Hitler? 109 § 9 Zwischen innerer und äußerer Emigration: Martin Heidegger und Karl Löwith, Max Horkheimer und Karl Jaspers 109 § 10 Der Streit um das nationalsozialistische Nietzschebild 124 §11 Machenschaften mit Nietzsche 136 IM.TEIL: Im Schatten der Nachkriegszeit 5. Kapitel: Zwischen Anklage und Verteidigung 150 § 12 Bewahrung des Nietzsche-Nachlasses im Goethe- und Schiller-Archiv und eine »Sterbenische« für Nietzsche 153 § 13 Nietzsche in Nürnberg oder Verwechslungen mit Alfred Rosenberg: Johannes R.Becher. . . 164 § 14 Im Vorraum des Faschismus? Thomas Mann und Ernst Niekisch 171 6. Kapitel: Zwischen West- und Ostzone: Zweierlei Nietzsche-Debatten 180 § 15 Im Zwielicht des Jahrhunderts: Der junge Wolf- gang Harich als Nietzsche-Verteidiger? 180 §16 Freispruch für Nietzsche: Eva Siewert 192 § 17 Vor dem Kassationshof: Stefan Andres, Otto Flake und Heinrich Scholz. Mit einem Nachtrag zum Urteilswiderspruch in Thomas Manns >Doktor Faustus< IV.TEIL: Der Philosoph als Staatsfeind 7. Kapitel: Im Namen des Antifaschismus oder wie Nietzsche realsozialistisch banalisiert wird . . . 208 § 18 Verurteilung durch die Besatzungsmacht und Ernennung zum Staatsfeind 208 §19 Essayraum der Hoffnung: Ernst Bloch 215 §20 Die Banalität ist die Gegenrevolution: Georg Lukäcs 8. Kapitel: Der Kampf gegen die westliche Nietzsche-Renaissance 237 §21 DasFeindbild»spätbürgerlichePhilosophie«. . 237 §22 Auf den Spuren Zarathustras: Fahndungen nach dem Kriegstreiber 241 V.TEIL: Lärm, Stille vor dem Sturm und ein Mantel um Nietzsches Gedanken 9. Kapitel: Zwischen Staat und Kirche 248 §23 Zweierlei »Nietzsche-Konferenzen« 248 § 24 Nietzsches Weg aus dem Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv 257 § 25 Kein Ausbruch aus der Lügenparade? Grunderfahrung und Gefahrenzone von Nietzsches Philosophieo der die Frage des »Vernichtungskriegs« 262 10. Kapitel: »Wo der Staat aufhört...« 273 § 26 Solopartie mit Kirchenchor: Der späte Wolf- gang Harich und die Nietzsche-Debatte in >SinnundForm< 273 §27 Keine Nische für Nietzsche? 286 § 28 Nietzsche und der Staat: Zweierlei Wendegesang 296 Epilog: Goethe und Nietzsche 300 Anmerkungen ISBN 9783379007627
|
|
|
Riesbeck, Johann Kaspar:
Briefe eines reisenden Franzosen über Deutschland. Hrsg. v. Wolfgang Gerlach; nach der Orig.-Ausgabe ... Zürich 1783.
Gutes Ex. - Mit illustr. Vorsätzen. - Johann Kaspar Riesbeck (1754-1786), der Sohn eines Webers aus Höchst am Main, wird nach dem Besuch der Lateinschule zum Priester bestimmt und im Alter von 14 Jahren als "grammaticus Studiosus" der Universität Mainz immatrikuliert. Der aufgeschlossene, für jede geistige Anregung empfängliche Student gerät dort in die frische Atmosphäre einer katholischen Aufklärungsbewegung, die unter Führung des Fürstbischofs von Mainz Reformen forderte, die den deutschen Bischöfen mehr Selbständigkeit gegenüber der Vormacht des Papstes geben sollten. Mit dem Regierungsantritt des vorsichtigen letzten Kurfürsten von Mainz (Joseph von Erthal 1774-1802) kommt diese aufklärerische Gruppe bald aus der Mode. Riesbeck aber bleibt den freien Ideen der "Stürmer und Dränger" ein Leben lang verpflichtet und verfallen. Er wechselt von der theologischen Fakultät in die juristische, studiert in Gießen, Frankfurt und Darmstadt, fühlt sich im Kreis der "Kraftgenies" wohl, lernt Lenz, Klinger, Goethe und andere Gleichgesinnte kennen und möchte wie sie am liebsten auch "Balladen, Mord- und Geistergeschichten" schreiben. Nach Abschluß des Studiums versucht er vergeblich, in den höheren Verwaltungsdienst des Kurfürsten zu gelangen, muß aber mitten im Karneval 1775 die Stadt fluchtartig verlassen, weil er einen Domherrn tätlich angreift, der ihm seine Dame abspenstig machen will. Damit beginnt für den 21jährigen ein unstetes, strapaziöses Wanderleben. Er tritt in Wien, im "Theater am Kärntner Tor", in Charakter- und Heldenrollen auf, übersetzt und redigiert Rollenbücher, lebt einige Jahre als freier Schriftsteller in Salzburg, verfaßt politische und historische Schriften und arbeitet für den Verlag Orell, Geßner und Füßli in Zürich, der 1779 die erste Nummer der "Zürcher Zeitung" veröffentlicht. Auf Goethes Fürsprache hin wird er 1780 zum Redakteur dieser neuen Zeitung ernannt, mit der Auflage, gleichzeitig für den Buchverlag als Lektor. Korrektor und Übersetzer tätig zu sein. ... (Verlagstext) / INHALT : STUTTGART - Rechne also alle Woche auf einen Brief - STUTTGART - Die Franzosen haben eine lustige Art - "Ich wollte nichts als ein Obdach haben", sagte der Fürst - STUTTGART - Der Herzog stiftet Schulen, ist oft beim Melken der Kühe, schützt die Künste und den Handel - STUTTGART - Bei alledem ward mir diese Bevölkerung eine Art von Wunder - AUGSBURG - Seltsame Gestalten der Berge - Das Stammhaus der Könige von Preußen - Der Bodensee in voller Pracht - AUGSBURG - Verehrung für den Wein, Superiorität über das Weib - Der Baron füttert lieber Pferde und Hunde - Kein Spinngewebe kann weggeräumt werden, ohne daß sich die Religion ins Spiel mischt - AUGSBURG - Wenn sich die kleinen deutschen Herren vernünftig wüßten einzuschränken. - MÜNCHEN - Zustand des deutschen Theaters: rasende Liebhaber, Vatermörder, Straßenräuber, Minister, Mätressen und große Herren, Besoffene, Soldaten und Nachtwächter - MÜNCHEN - Prächtige Opern, kostbare Sammlungen, Mangel an festen Grundsätzen, ein Großadmiral für drei Schiffe - MÜNCHEN - 25 Millionen Schulden - Unbeschreibliche Armut - Manufakturen nur für den Luxusbedarf - MÜNCHEN - Die Weibsleute fallen gern dick ins Fleisch - Titelsucht - Alles begrüßt sich mit Schimpfnamen - SALZBURG - Ein bewunderungswürdiges Spiel der Natur und Kunst - SALZBURG - Einer meiner Lieblingsplätze ist der Untersberg - Das Salzwerk zu Hallein - SALZBURG - Alles atmet hier den Geist des Vergnügens und der Lust - PASSAU - Vorteile für ein "österreichisches" Bayern - Schiffe im Schneckengang - LINZ - Ein ganz anderer Regierungsgeist belebt das Land - Das Temperament der Frauenzimmer ist sehr reizbar - WIEN - Eine Donaufahrt von Linz bis Wien: Menschen, Waren, Tiere und Ungeziefer ohne Unterschied durcheinander eingepackt - WIEN - Die Wiener sind doch sehr liebe Leute - WIEN - Subordination die einzige Triebfeder des Staates - Den möglichen Sünden zuvorkommen - WIEN - Maria Theresia - die treueste, aber auch die eifersüchtigste Gattin; die zärtlichste, aber auch die strengste Mutter - (u.v.a.)
|
|
|
Röhl, Anja:
Das Elend der Verschickungskinder : Kindererholungsheime als Orte der Gewalt. Sachbuch Psychosozial.
Neues Exemplar - »… Anja Röhl hat ein erstes Grundlagenbuch über die gigantische Verdrängung einer kollektiven Traumatisierung von Millionen von Kindern durch Verschickungen geschrieben. Dank ihrer Beharrlichkeit und dem Mut zahlloser Betroffener beginnt nun die so notwendige Aufarbeitung.« (Karl-Heinz Brisch). Zwischen den 1950er und 1990er Jahren wurden in Westdeutschland zwischen acht und zwölf Millionen Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren auf kinderärztliches Anraten und auf Kosten der Krankenkassen ohne Eltern zur »Erholung« verschickt. Während der meist sechswöchigen Aufenthalte an der See, im Mittelgebirgsraum oder im Hochgebirge sollten die Kinder »aufgepäppelt« werden. Tatsächlich erlebten sie dort jedoch oft Unfassbares: Die institutionelle Gewalt, die sich hinter verschlossenen Türen ereignete, reichte von Demütigungen über physische Gewalt bis hin zu sexuellem Missbrauch. Betroffene leiden noch heute an den Folgen der erlittenen Traumata. Anja Röhl gibt den Verschickungskindern eine Stimme und möchte die Träger ehemaliger Verschickungsheime in die Verantwortung nehmen. Sie zeigt, welches System hinter den Kinderkuren stand, und geht möglichen Ursachen für die dort herrschende Gewalt nach. Das Buch ist ein erster großer Schritt zur Aufarbeitung eines bisher unerforschten Bereichs westdeutscher Nachkriegsgeschichte und zur Anerkennung des Leids Betroffener. – Inhalt: Das Verdrängte kehrt zurück – Vorbemerkung – Verschickungskinder finden sich – Erste Schritte zur Aufarbeitung – Erste Indizien – Aufarbeitung und Anerkennung des Leids – Ein Blick in die Literatur – Kinderverschickung - bisher kein Forschungsgegenstand – Medizinische Pädagogik in pädiatrischer Fachliteratur der 1950er und 1960er Jahre – Hände hoch! Medienresonanz – »Verschickung« - Versuch einer kritischen Annäherung – Begriff, Definition und historischer Hintergrund – Erste Zahlen für die 1960er Jahre – Diagnostik im Sinne des Geschäftsmodells – Bedingungen des Aufenthalts – Kindererholungsheim – Die Kinderheilstätte Seehospiz auf Norderney – Heime und Berichte der Nordseeinsel Föhr – Heime und Berichte der Insel Borkum – Bad Salzdetfurth als Kinderheim-Heilbad – Der Kurort Bad Rothenfelde und seine Heime – Der Heimkurort Bad Sachsa – Berchtesgaden – Scheidegg – Erste empirische Zahlen – Bestrafungen für unwillkürliche Vorgänge – Zu Demografie und Trägeranalyse – Ursachensuche – Erster Ursachenstrang: Biografische Prägung während des Nationalsozialismus – Zweiter Ursachenstrang: Prägung durch NS-Schwesternschaft und Pflegeberuf – Dritter Ursachenstrang: Strafende Pädagogik – Vierter Ursachenstrang: »Totale Institution« – Fünfter Ursachenstrang: NS-Geschichte der Kinderheilkunde – Sechster Ursachenstrang: Balneologie sowie Klimaheilkunde und -therapie – Siebter Ursachenstrang: Medizinische Forschungen – Achter Ursachenstrang: Ökonomie und Rendite – Neunter Ursachenstrang: Sadismus – Für eine empathische Pädagogik – Schlussbemerkung. ISBN 9783837931198
|
|
|
Röhl, Klaus Rainer:
Fünf Finger sind keine Faust : Eine Abrechnung.
Umschlag leicht berieben, sonst gutes Exemplar. - Inhalt -- Selbstanzeige -- "Baut auf, baut auf!" -- Günter Grass und die Heulsuse -- Als Wachmann im KZ Stutthof -- Wie ich fast SS-Mann wurde -- Für Bodenreform in Niedersachsen: Drei minus -- Brecht kontra Borchert: die Keimzelle von konkret -- "Eilt sehr, da gegen den Krieg gerichtet" -- Geld für einen Russenstiefel oder ein erster -- Bestechungsversuch -- Ein Demonstrant wird erschossen -- Illegale Treffs auf einem Segelboot i -- Zwölf Seiten maschinenbedruckt, Schmuckfarbe Rot --Preisausschreiben: Wer finanziert die neue Zeitung? -- Eine traumhafte Sauf- und Liebesorgie -- "Wir wollen die Macht, sonst nichts!" -- Eine illegale Wohnung in Ostberlin -- Tarnorganisationen auf Vorrat -- Nach Moskau und Prag ohne Ausweis und Paß -- Und einmal dann, wenn die Stunde kommt -- Prag - die schönste deutsche Stadt -- Ein Mitarbeiter namens Gustav Heinemann -- Ein Anti-Ost-Artikel pro Heft -- Eine einzelne: Ulrike Marie Meinhof -- Brautwerber für Reini und die Partei -- Der erste Putsch -- Die Generale an die Laternen! -- Wir wollen Frieden -- Federballturnier mit Manfred Kapluck -- Heimliche Verlobung mit Ulrike -- Ein Graf schickt 80.000 DM -- Illegalität und immer Angst -- 2 "Macht kaputt, was euch kaputtmacht!" -- Generalprobe für die Gräfin Dönhoff -- An alle: SOS konkret! -- Kurzer Exkurs über Klassenjustiz -- Bluff und Spesen - die Literaturmafia von Berlin -- 6.000 Bürger gegen Schmutz und Schund -- Die Nackten und die Reichen von Sylt -- Genießt den Kapitalismus - der Sozialismus wird hart -- Außer den Beatles nichts - Ulrike als Partygast -- Hi-Hi-Hilfe - Von Biermann zu Neuss -- Die Viva-Maria-Gruppe: Keimzelle der Kommune 1 ... "Die Polizei braucht eine Muse - wir denken an -- Beate Uhse" -- Las Benno Ohnesorg Ulrike Meinhofs Persienartikel? , -- 150.000 Mark Streitwert oder Spiegel-Affäre Nr. 2 -- Radio Peking und die Orgasmus-Scheiße -- Mit Feltrinellis in Kämpen - und in Schloß Villadeati -- Rudi Dutschke macht Urlaub in Kämpen -- Springprozession mit Ho Tschi Minh -- Drei Kugeln auf Rudi Dutschke. Wer schoß sie? -- Liebe mit Gewalt und Gewalt in den Metropolen -- Pokern aus der Westentasche -- Die Familie schickt Hilfe -- Eine grauenhafte Mischung: Sex und Politik! -- Dutschke drei Punkte gefallen - Cohn-Bendit steigend -- Eine Gegenredaktion wird gegründet -- "Der Laden wird zerkrümelt!" -- Aktion gegen die Folter! -- Bei Hippies und Obdachlosen in Sizilien -- Wollt ihr Monster aus den Kindern machen!? -- Den ballern wir ab! -- Was ist besser als konkret? Das nächste konkret -- Mit Weißwürsten und Hakenkreuz gegen Strauß -- "Gib auf, Ulrike!" -- Letzte Ausfahrt Magdeburg -- Macht den Anarchismus kaputt! -- "Glashütte Süßmuth" findet nicht statt -- Besuch bei Ehmke: Freies Geleit für Ulrike! -- Enteignet Röhl - statt Springer! -- Nachwort zur dritten Auflage von 1998 -- Anhang: Zur Bundestagswahl 1998: -- Der lange Marsch vor seinem Endsieg? -- Anmerkungen -- Dokumentation: Einschätzung der Publikation von Klaus Rainer Röhl "Fünf Finger sind keine Faust" durch die Stasi von 1974. Az. HA XX/AIG Nr. 2362 --Register. ISBN 9783800413652
|
|
|
Röhl, Klaus Rainer:
Fünf Finger sind keine Faust. Mit e. Nachw. von Jochen Steffen.
Gutes, stabiles Exemplar; Umschlag berieben; Arbeitsexemplar von Dokumentarist Hansdieter Heilmann; mit kl. Bleistift-Anmerkungen (... "Drecksbuch" ...) und Beilagen. - 1. Das ist die Geschichte der linken Studentenbewegung, die, heute fast abgeflaut, das Bewußtsein der bundesrepublikanischen Gesellschaft nachhaltig veränderte 2. Das ist die Geschichte Ulrike Meinhofs,der Frau Klaus Rainer Röhls, die in dieser Gesellschaft politisch arbeitete und schließlich aus ihr ausbrach 3. Das ist die Geschichte des Augenzeugen Klaus Rainer Röhl, der 20 Jahre Herausgeber des linken Magazins KONKRET war und die Entwicklung der Studentenbewegung unmittelbar miterlebte (Verlagstext) / Klaus Rainer Röhl (* 1. Dezember 1928 in Trockenhütte/Freie Stadt Danzig; † 30. November 2021 in Köln) war ein deutscher Journalist und Publizist. Er wurde ab den 1950ern als Mitgründer und Chefredakteur des Magazins Konkret sowie als Ehemann von Ulrike Meinhof bekannt; Anfang der 90er Jahre wandte er sich politisch dem Nationalliberalismus zu. ... Nach seiner Trennung von konkret vollzog Röhl langsam eine politische Kehrtwende. Schließlich promovierte er 1993 bei dem Historiker Ernst Nolte (FU Berlin). Röhl schreibt dazu in Linke Lebenslügen (Berlin 1994): „Im Sommer 1987, zwei Jahre vor der Wende, habe ich angesichts der maßlosen und ungerechtfertigten Kampagne gegen Ernst Nolte beim sogenannten Historikerstreit, an diesen geschrieben und ihm den Vorschlag gemacht, solidarisch, gewissermaßen demonstrativ bei ihm zu promovieren. Die Wahl des Doktorvaters war also keineswegs ein Zufall.“ Die Promotionsschrift trägt den Titel: Nähe zum Gegner. Die Zusammenarbeit von Kommunisten und Nationalsozialisten beim Berliner BVG-Streik von 1932. ... (wiki) / INHALT : ... Der erste Putsch. ---- Die Generale an die Laternen!. ---- Wir wollen Frieden - auf lange Dauer. ---- Federball-Turnier mit Manfred Kapluck. ---- Heimliche Verlobung mit Ulrike. ---- Ein Graf schickt 80 000 DM. ---- Illegalität und immer Angst. ---- "Macht kaputt, was Euch kaputt macht!" ---- Generalprobe für die Gräfin Dönhoff. ---- An alle: SOS KONKRET!. ---- Kurzer Exkurs über Klassenjustiz. ---- Bluff und Spesen - die Literaturmafia von Berlin. ---- 6000 Bürger gegen Schmutz und Schund. ---- Die Nackten und die Reichen von Sylt. ---- Genießt den Kapitalismus - der Sozialismus wird hart ---- Außer den Beatles nichts - Ulrike als Partygast. ---- Hi hi Hilfe - Von Biermann zu Neuss. ---- Die Viva Maria-Gruppe: Keimzelle der Kommune 1. ---- "Die Polizei braucht eine Muse - wir denken an Beate Uhse". ---- Las Benno Ohnesorg Ulrike Meinhofs Persienartikel?. ---- 150 000 Mark Streitwert oder Spiegel-Affäre Nr. 2 ---- Radio Peking und die Orgasmus-Scheiße. ---- Mit Feltrinellis in Kampen - und in Schloß Villadeati. ---- Rudi Dutschke macht Urlaub in Kampen. ---- Springprozession mit Ho Tschi Minh. ---- Drei Kugeln auf Rudi Dutschke. Wer schoß sie?. ---- Liebe mit Gewalt und Gewalt in den Metropolen. ---- Pokern aus der Westentasche. - (u.v.a.) ISBN 9783462010022
|
|
|
Rogge, Bernhard:
( 2 BÄNDE ) Vom Kurhut zur Kaiserkrone. Von Bernhard Rogge, königl. Hofprediger in Potsdam. Band I: Das Buch von den brandenburgischen Kurfürsten aus dem Hause Hohenzollern / Band II: Das Buch von den preußischen Königen.
Sehr gut erhaltene Exemplare / 2 BÄNDE; schöne, goldgepr. und illustr. Einbände; stw. minimal berieben; die Seiten beider Bände minimalst nachgedunkelt; Band I: erste Seiten etwas fleckig. - In Frakturschrift. - Bernhard Friedrich Wilhelm Rogge (* 22. Oktober 1831 in Groß Tinz; † 9. August 1919 in Scharbeutz) war ein deutscher evangelischer Theologe und Hofprediger. ... Am 18. August 1862 ernannte ihn der spätere Kaiser Wilhelm I. zum Potsdamer Hof- und Gardekorps-Divisionsprediger. In dieser Funktion nahm Rogge für die I. Garde-Infanteriedivision an den Kämpfen des Jahres 1866 und dem Frankreichfeldzug 1870/1871 teil. Bei der Kaiserproklamation in Versailles am 18. Januar 1871 leitete er den Gottesdienst und hielt die Predigt. Als Rogge nicht die Nachfolge seines Schwiegervaters als Militärpropst antreten konnte, ließ er sich 1889 in den militärischen Ruhestand versetzen, um unmittelbar darauf zum zivilen Hof- und Garnisonsprediger ernannt zu werden. 1906 ging Rogge in den Ruhestand, wurde Ehrenbürger von Potsdam … (wiki) // INHALT / Kapitel (Auszug) : Einleitung. Die Mark Brandenburg vor ihrer Besitzergreifung durch die Hohenzollern; Kurfürst Friedrich I.; Friedrich II.; Kurfürst Albrecht Achilles; Johann Cicero; Kurfürst Joachim I. mit dem Beinamen Nestor; Kurfürst Joachim II., mit dem Beinamen Hector; Johann Georg; Kurfürst Joachim Friedrich; Johann Sigismund; Kurfürst Georg Wilhelm; Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst; Kurfürst Friedrich III., der nachmalige erste König von Preußen; König Friedrich I.; Friedrich Wilhelm I.; König Friedrich II.; Friedrich Wilhelm II.; Der Antritt der Regierung; Die Feldzüge Friedrich W. II. am Rhein; Die zweite und dritte Teilung Polens; König Friedrich Wilhelm III.; Die Niederlage bei Jena und ihre Folgen; Preußische Erhebung; Friedrich Wilhelm IV.; Von der Rückkehr aus den Befreiungskriegen bis zur Thronbesteigung; Das Revolutionsjahr und seine Folgen; Die Versuche zu Deutschlands Einigung; Die schleswig-holsteinische Frage; König Wilhelm I., der erste deutsche Kaiser; Kindheit und Jugend; Der Prinz von Preußen; Die Wiedererichtung des Deutschen Reichs in drei siegreichen Feldzügen; König Friedrich III., der zweite deutsche Kaiser; Der Kronprinz als siegreicher Heerführer; Ernste Tage schwerer Prüfung; Kaiser Friedrichs Thronbesteigung und kurze Regierung; König Wilhelm II., der dritte deutsche Kaiser; Die Vermählung des Prinzen Wilhelm; Prinz Wilhelm in verschiedenen dienstlichen Stellungen; Die ersten Regierungsjahre Kaiser und Königs Wilhelm II.; Kaiser und König Wilhelms II. Regierung seit der Entlassung des Fürsten Bismarck --- (u.v.a.m.)
|
|
|
Rommelspacher, Birgit:
Anerkennung und Ausgrenzung : Deutschland als multikulturelle Gesellschaft.
Sehr sauber und frisch erhalten, keinerlei Einträge. Verlag: Ausgehend vom Selbstverständnis der christlich-europäischen Kultur zeigt Rommelspacher Kontinuitäten und Brüche in der Konstruktion von Fremdheit. Die Bilder vom "Fremden" sind in die politische Kultur, das Alltagsverhalten und die individuelle Psyche eingelassen. Anhand der Situation ethnischer Minderheiten, der Probleme von Rechtsextremismus und Rassismus sowie der Konflikte um Religion, Geschlecht und Kultur zeigt die Autorin, wie unterschiedliche Vorstellungen und Interessen miteinander kollidieren. Gleichzeitig zeigt sie Ansätze eines besseren Zusammenlebens. ISBN 9783593368634
|
|
|
Rosenberg, Alfred:
Kampf um die Macht. Aufsätze von 1921-1932. Hrsg. von Thilo von Trotha.
Gutes Ex.; kl. Lagerspuren; Innengelenk leicht geöffnet; kl. Gebrauchsspuren. - In Frakturschrift. - Alfred Ernst Rosenberg (Alfred Woldemarowitsch Rosenberg; * 31. Dezember 1892 jul. / 12. Januar 1893 greg. in Reval; † 16. Oktober 1946 in Nürnberg) war zur Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus Politiker und führender Ideologe der NSDAP. Als Student war er 1917 Zeuge der Revolution in Moskau. Unter dem Einfluss russischer Emigranten interpretierte er diese als Folge einer jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung. Mit dieser Vorstellung prägte er später maßgeblich die Ideologie der NSDAP. Ab 1920 trug Rosenberg mit zahlreichen rassenideologischen Schriften erheblich zur Verschärfung des Antisemitismus in Deutschland bei. Im Zweiten Weltkrieg unternahm er mit seinem Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (ERR) Beutezüge in ganz Europa, insbesondere zum Raub von Kulturgütern. Als Reichsminister für die besetzten Ostgebiete (RMfdbO) verfolgte er im Rahmen seiner Ostpolitik das Projekt der Germanisierung der besetzten Ostgebiete bei gleichzeitiger systematischer Vernichtung der Juden. Rosenberg wurde im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher angeklagt, in allen vier Anklagepunkten für schuldig befunden, zum Tode verurteilt und hingerichtet. ... (wiki) // TEXTE (Auswahl): "Deutsche" Freimaurerei; Dr. Gerlich gegen Dietrich Eckart; Eine antisemitische Internationale?; Paul de Lagarde und die Banken; Von Brest-Litowsk nach Versailles; Zionistischer Bankrott; Antisemitismus; Nationalsozialismus; Morgenland und Abendland; Die "Frankfurter Zeitung"; Friedrich der Große; Die jüdische "Seele"; Anmerkungen über Demokratie; Börsenbolschewismus; Adolf Hitler vor dem Volksgericht; Jüdische Weltpolitik; Der völkische Kampf; Sprüche der Novemberverbrecher; Der Zentrumssumpf; Oswald Spengler; Börse und Bolschewismus; Reform des staatlichen Ehrenschutzes; "Panzerkreuzer Potemkin"; Der ewige Judenhaß gegen Christus; Die Altsozialisten; Lenin; Die Bedeutung des neuerstandenen Kirchenstaates; Was ist Pazifismus?; Der Prager Kirchenkongreß; Brünings Kampf mit der Wahrheit; Großalarm des Zentrums; Marxistische Arbeiterverräter; Die Hetzte gegen Hindenburg beginnt; Die Parteien am Ende / u.v.a.
|
|
|
Rosenberg, Holger (Mitwirkender) und Hans-Ludwig (Mitwirkender) Grabowski:
Die deutschen Banknoten ab 1871 : [komplett farbiger Katalog mit aktuellen Marktpreisen]. Holger Rosenberg. Bearb.: Hans-Ludwig Grabowski
Second-hand aber noch original folienverpackt. Tolles Inhaltsverzeichnis hier /d-nb.info/984209905/04 ISBN 9783866465114
|
|
|
Roth, Petra:
Die Neuerfindung der Städte : Metropolen sichern unsere Zukunft. Unter Mitarb. von Matthias Arning
Sehr sauber, fast neuwertig. Vorwort Aufstand, nicht Revolution - was in den Städten los ist 9 1 Mit Fortunas Hilfe - Herausforderungen der Gegenwart 15 Im Rausch der Freiheit - was von 1989 bleibt 21 Botschaft der Paulskirche - was Demokratie braucht 25 Gesichertes Terrain- was Städte erwarten können 28 Unsere Moderne - ein unvollendetes Projekt 31 Elsaesser, May, Behrens, Poelzig- Spurensuche in Frankfurt am Main 36 Mit neuen Ideen - politische Koordinaten nach 1989 38 Revision der Postmoderne - wo wir heute stehen 39 Vermessung der Metropolregionen - ein Vorrat an Möglichkeiten 41 Große Pläne - Stadtvisionen 1910 und 2010 43 2 Aufbruch in eine andere Moderne - über den Glauben an eine gesellschaftliche Entwicklungsperspektive 45 Abkehr von der Skepsis - die Chancen der Globalisierung nutzen 53 Leiden an der Risikogesellschaft - über die Faszination der Idee des Fortschritts Riskante Moderne - über Bedrohungen und Herausforderungen Demokratischer Aufbruch - über die politische Erfahrung, dass es auch anders kommen könnte Mit Emphase für den Fortschritt - über das, was eine Stadt ausmacht Bedeutende Städte - über das Paradoxon des Nationalen Modernitätsbewusstsein - über einen Imperativ des Wandels 3 Welten der Bürger - was in unseren Städten tos ist Eine Art Schadensbilanz - wie sich der Rand des Zusammenbruchs markieren lässt Alarm in Ostdeutschland - wenn die Städtebauförderung ausbleibt Streitpunkt Gewerbesteuer - warum die Abgabe r der Kommune wie der Wirtschaft nützt »Ossis« und »Wessis« - wenn die Kassen ganz knapp sind Fürsorge und Vorsorge - wenn die Kosten explodieren Nicht arm, aber geliebt - was in Frankfurt los ist Heimat Frankfurt - wie Integration gelingen kann Heimat Hauptwache - warum aus dem Nebeneinander ein Miteinander werden sollte Im Streit um die Moschee - was das wohl für eine Stadt ist? Kultur für alle - warum diese Maxime heute aktueller denn je ist Das Deutsche Romantikmuseum - ein Geschenk der Bürger Vernetzung im Sinne des kooperativen Föderalismus Heiße City- wie man mit dem Klimawandel umgehen kann 117 4 Nicht Utopie, Modell - Städte in Europa 123 Ein neues Leitbild - über die Zukunft der Stadt 126 Querschnitt Klimaschutz - was zu tun ist, um 2050 so weit zu sein 129 Aktuelle Rahmenbedingungen I - Klimawandel beginnt in der Stadt 130 Aktuelle Rahmenbedingungen II - über kooperativen Föderalismus in der Bildungspolitik 134 Irritationen nach 1866 - über Entwicklungsschübe in Bad Frankfurt 140 »Das ist doch der Benjamin« - wo Frankfurt Schule macht 142 Botschafter in der Welt - über Erwartungen an Studenten 145 Blinde Flecken - über den Fokus der Büdungspolitik 148 Global denken, lokal handeln - über die Bestimmung des Politischen 150 Lokale Räume in globalen Dimensionen - das Beispiel Ludwigsburg 153 5 Schnell, konkret, modern - was kommunale Politik perspektivisch leisten muss 155 Konkret - wie Kommunalpolitik gelingen kann 159 Modern - Schwarz-Grün und die Frauen 163 Experiment Schwarz-Grün - vom Wagnis zum Modellprojekt 165 Das Prinzip der Politik I - über Partizipation in schwierigen Zeiten 168 Frohgemut zum Ende der Unübersichtlichkeit - über den Verlust der Barbaren 6 Das Jahr 2030 - geräuschlose Flugzeuge und zornige Rebellen 172 Frankfurt 2030 - Bioerdgas und Ganztagsschule 179 Im Sinne der Multizentralität - die Europäische Zentralbank am Main 184 Modell für die Stadt des 21. Jahrhunderts - der Kultur-Campus in Bockenheim 187 Modell für die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts - das Green Building der Deutschen Bank 190 Das Prinzip der Politik II - was Hand und Fuß hat, lässt sich auch plausibel machen 191 Zukunft der Stadt - die »Post Oil City« im demografischen Wandel 196 Leitbild 2030 - Lebenswelt, Wirtschaftsraum, Forum 200 Wegweiser Kommune - gelingende Integration und Reform des Föderalismus 201 Die Neuerfindung (der Städte - Ansprüche der Metropolregionen 205 Berliner Versuche- die Neuerfindung der Länder 207 7 Unvollendete Moderne - im Salon keine Gespräche über Courbet 210 Soziale Stadt - neue Akzente im föderalen Gefüge 211 Florierender Ballungsraum - Netze neuer Verflechtungen 213 Frankfurt I - kommunale Klimapolitik 216 Frankfurt II - vorsorgende Sozialpolitik 220 Erneuerung der Politik - was auf die Städte zukommt 221 Herausforderung Moderne 223 Literatur ISBN 9783864890918
|
|
|
Rubitzsch, Günter:
Off the wall : fashion from East Germany, 1964 to 1980. [photogr.]
Sehr sauber erhalten. For the first time, the secret short flirtation of East Germany with the art of fashion from 1964 to 1980 is revealed in a series of photographs that captures everything from blinding bright mod go-go girls to demure peasant lasses posing with llamas. ISBN 9781596910478
|
|
|
Ruppert, Wolfgang:
Die Fabrik : Geschichte von Arbeit und Industrialisierung in Deutschland.
Gutes Exemplar; Umschlag etwas berieben u. m. kl. Einriß. - Zum ersten Mal wird hier ein bedeutender Bereich deutscher Sozialgeschichte der Arbeit vorgeführt. Anhand bisher kaum zugänglicher Photos zeigt der Historiker Wolfgang Ruppert die Fabrik als prägende Organisationsform der Industrialisierung, als Arbeitsort, der Leben und Alltagserfahrung vieler Menschen in einer sich ändernden Welt bestimmt hat. (Verlagstext) // INHALT : I. Einleitung ----- Eine Frage steht am Anfang ----- II. Darstellung ----- Die Geburt der Fabrik: Zentralort industrieller Arbeit ----- Industrialisierung ----- Arbeitsteilung ----- Die Arbeitenden ----- Die Zeit ----- III. Leitsektoren ----- Maschinenbau-Anstalten ----- Textil ----- Elektrotechnik ----- IV. Anhang ----- Anmerkungen ----- Auswahlbibliographie ----- Verzeichnis der Bildquellen. // ... Das Werk ist in vier große Kapitel geordnet: einen Textteil und drei Bilderkapitel. Der einleitende, umfangreiche und von großartigen Bildern begleitete Textteil legt die Geschichte der Industrialisierung in Deutschland dar - eines Vorgangs, der das Leben des Einzelnen wie das Leben in der Gesellschaft und ihrer Alltagskultur so verändert hat wie kein anderer zuvor: aus Manufakturen entstanden Fabriken, ja Großbetriebe, die ganze Stadtlandschaften veränderten; es entwickelten sich Fabrikstädte, die die Gesellschaft vor gewaltige soziale Probleme stellten; Industrie und Eisenbahn veränderten das Gesicht ganzer Regionen, im beginnenden Maschinenzeitalter verschwand allmählich die Grenze zwischen städtischen und ländlichen Lebensbereichen: die Industrialisierung hat die Lebenswirklichkeit vollständig verändert. Diesem reich bebilderten Textteil folgen die Bildkapitel, die die Geschichte der wichtigen Industriezweige vor Augen führen: Maschinenbau, Textilproduktion und Elektrotechnik. Die Bilder zeigen eindrucksvoll den Wandel der Arbeitsformen im Zusammenhang mit der fortschreitenden maschinellen Entwicklung bis in die Gegenwart … (Verlagstext) ISBN 9783406088339
|
|
|
Safranski, Rüdiger:
Romantik : eine deutsche Affäre.
Gutes Exemplar; Umschlag etwas berieben; kl. Gebrauchs- u. Lagerspuren. - Titelblatt von Rüdiger Safranski SIGNIERT. - Rüdiger Safranski (* 1. Januar 1945 in Rottweil) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, Philosoph und Schriftsteller. ... (wiki) // ... Geschildert wird die Epoche der Schlegel, Tieck, Novalis, Fichte, Schelling, Eichendorff und E.T.A. Hoffmann. Eine Epoche der entfesselten Genies, die ins Grenzenlose und Geheimnisvolle aufbrechen, mit Sehnsucht und Ironie. Romantik war eine Fortsetzung der Religion mit ästhetischen Mitteln. Sie war der Versuch, "dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Endlichen einen un-endlichen Schein zu geben." (Novalis) Die Romantik war eine Epoche, die ihr Ende fand. Das Romantische aber lebt fort - als Geisteshaltung in der Poesie, Musik, Philosophie, im Alltagsleben und nicht zuletzt auch in der Politik. Und das ist die zweite Geschichte, die Safranski erzählt. Sie handelt von der Karriere des Romantischen bis in die Gegenwart. Sie führt über Heine, Richard Wagner, Nietzsche, Thomas Mann zu den Erregungen der 20er Jahre und umgeht auch nicht das Problem der Verwendung romantischer Motive im Nationalsozialismus. Das Buch endet beim Romantischen der 68er Bewegung und mit der Frage: wieviel Romantik verträgt die Politik? In einer Art doppelter Buchführung; schreibt Safranski über Romantik und das Romantische, über eine deutsche Obsession, die in ganz Europa Schule gemacht hat. (Verlagstext) // INHALT (Auszug) : ... Fichte und die romantische Lust, ein Ich zu sein. Überfluß des Herzens. Schöpfungen aus dem Nichts. Romantische Geselligkeit. Die legendäre Wohngemeinschaft vonfena. Höhenflüge und Angst vor dem Absturz. - Ludwig Tieck. In der Literaturfabrik. Die Ich-Exzesse des William Lovell. Literatursatiren. Der Virtuose des Schreibens trifft den kunstfrommen Wackenroder. Zwei Freunde auf der Suche nach der Wirklichkeit ihrer Träume. Mondbeglänzte Zaubernacht und Dürer-Zeit. Venusberg im Zwielicht. Franz Sternbalds Wanderungen. - Novalis. Freundschaft mit Schlegel. An Schillers Krankenbett. Sophie von Kühn. Liebe und Tod. Von der Wollust des Transzendierens. Hymnen an die Nacht. Über Tage, unter Tage. Das Mysterium des Berges. Die Christenheit oder Europa. Wo keine Götter sind, walten Gespenster. - Romantische Religion. Gott erfinden. Schlegels Experimente. Der Auftritt Friedrich Schleiermachers: Religion ist Sinn und Geschmack fürs Unendliche. Religion jenseits von Gut und Böse. Ewigkeit in der Gegenwart. Erlösung durch die Schönheit der Welt. Aus dem Leben eines Religionsvirtuosen. ... (u.v.a.) ISBN 9783446209442
|
|
|
Sauer-Schiffer, Ursula (Hrsg.):
Der Übergang Schule - Beruf : Beratung als pädagogische Intervention. Ursula Sauer-Schiffer ; Tim Brüggemann (Hrsg.) / Beiträge zur Beratung in der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung ; Bd. 3.
Neues Exemplar - ... Dieser Band soll einen Beitrag dazu leisten, die beraterischen Interventionen am Übergang von der Schule in die Berufsausbildung oder das Studium zu systematisieren. Die Publikation gibt Einblicke in aktuelle theoretische Aspekte der Beratung am Übergang und präsentiert ausgesuchte konkrete Konzepte, Modelle und Instrumente aus der Praxis. Durch die Skizzierung des relevanten wissenschaftlichen wie praktischen Status quo sollen konkrete Handlungsimpulse für die weitere Professionalisierung dieses Beratungsfeldes geliefert werden. Autoren aus Wissenschaft, Politik und Praxis beschreiben ihr Verständnis von qualitativ hochwertigem Übergangsmanagement und stellen aktuelle Projekte und Initiativen zur beruflichen Beratung vor. ... (Verlagstext) / INHALT : Ursula Sauer-Schiffer --- Beratungskompetenz für die pädagogische Intervention am Übergang. --- Tim Brüggemann --- Berufliches Übergangsmanagement - Herausforderungen und Chancen. --- Matthias Rübner --- Wirksame Beratung für Berufswähler und Ausbildungssuchende. --- Jochen Tscheulin, Lars Castellucci, Kirstin Hein --- Warum Netzwerkarbeit? Was zeichnet erfolgreiche Netzwerke im --- Übergangsmanagement aus? - oder: "Vom Solo zur Sinfonie". --- Elisabeth Fuchs-Brüninghoff --- Selbsterkenntnis als Wegmarke bei der Identitätsfindung. --- Martina Nohl --- Laufbahnberarung als pädagogische Übergangsberatung. --- Katja Driesel-Lange, Ernst Hany, Bärbel Kracke, Nicola Schindler Ein Kompetenzentwicklungsmodell für die schulische Berufsorientierung. --- Eberhard Jung, Aline Oesterle --- Beruflich-orientierte Selbstkonzepte und Kompetenzerwerb am Übergang Bildungs-/Ausbildungssystem --- (u.a.m.) ISBN 9783830922971
|
|
|
Scharfe, Siegfried:
Deutschland über Alles. Ehrenmale des Weltkrieges. Hrsg. von Siegfried Scharfe. Die Blauen Bücher.
Gutes Exemplar; Umschlag etwas berieben. - Beiliegt: Karte "Vom Verleger mit den besten Empfehlungen überreicht". - In Frakturschrift. - FOTOGRAFIEN : Reichsehrenmal Tannenberg; Das deutsche Marineehrenmal in Laboe; Heldendenkmal in Wien; Ehrenmal München; Ehrenmal Unter den Linden Berlin; Ehrenhof des Reichsluftfahrtministerium; Schlagetermal in der Golzheimer Heide bei Düsseldorf; Saarbrücken: Ehrenmal auf dem Nußberg; Ehrenmal Lindau (Bodensee); Ehrenmal Coesfeld; Ehrenmal auf dem Tönsberg bei Örlinghausen; Ehrenmal Bad Homburg; Ehrenmal in der Liebfrauenkirche Bremen; Döberitz, Ehrenmal der ehemaligen Garderegimenter; Kriegerkapelle in Lienz (Osttirol); Hindelang: Chorgitter in der Gedächtniskapelle für gefallene Krieger; Grab in Osttirol; Ehrenmal in Prenzlau; Halberstadt: Ehrenhalle in der Paulskirche; Flatow, Ehrenmal in der Turmhalle der Kirche; Heldenleuchter in Bötzow (Mark); Glockenehrenmal Lauter (Sachsen); Ehrenmal in Hundisburg; Ehrenmal für gefallene Flieger auf dem Waldfriedhof in Stuttgart; Ehrenfriedhof in Hannover; Gräberfeld mit Eichenhain - Betonbunker aus der Kriegszeit und Widmungssteine in Langemarck; Steinensee (Litauen): Gräberfeld mit 1000jähriger Eiche; Heldengräber in Siebenbürgen; Totenburg Bitoli (früher Monastir) Jugoslawien; Ehrenstätte Feltre (Oberitalien); Ehrenfriedhof am Schwenzaitsee bei Angerburg / u.v.a.
|
|
|
Scharfenberg, Günter (Hrsg.):
Dokumente zur Bildungspolitik des NS-Systems. Band 1: Rassenpolitische Erziehung.
Gutes Ex.; Einband gering berieben. - Dokumente in Faksimile-Wiedergabe; größtenteils in Frakturschrift. - … Wenn schon die ältere Generation bisher nur wenig Bereitschaft gezeigt hat, sich mit dem Problem der NS-Bildungideologie auseinanderzusetzen, so soll mit dieser Dokumentation doch wenigstens einer jüngeren Generation von Studenten der Erziehungswissenschaft und der Politischen Wissenschaft die Chance geboten werden, sich mit den verheerenden Folgen dieser Bildungsideologie und deren Erhebung zum alleinigen Maßstab menschlichen Verhaltens auseinanderzusetzen. (Vorwort) // INHALT : Einleitung ----- 1. Rassenpolitische Erziehung Von Dr. Walter Groß. Leiter des Aufklärungsamtes für Bevölkerungspolitik und Rassenpflege. Schriften der Deutschen Hochschule für Politik, Heft 6; Berlin 1934 ----- 2. Rassenpolitische Erziehung in der Volksschule Betrachtungen und unterrichtspraktische Handreichungen für eine artgemäße Erziehung von Dr. Alfred Eydt 3. Auflage Leipzig (um 1938). ----- 3. Die Deutsche Volksschule im Großdeutschen Reich Handbuch der Gesetze, Verordnungen und Richtlinien für Erziehung und Unterricht in Volksschulen nebst den einschlägigen Bestimmungen über Hitler-Jugend und Nationalpolitische Erziehungsanstalten. Nach amtlichen Quellen bearbeitet und herausgegeben von A. Kluger, Breslau 1940 ----- Abschnitt 4. Sonstige Bestimmungen über den Unterricht "Lebenskunde".
|
|
|
Schildt, Axel und Barbara Vogel (Hrsg.):
Auf dem Weg zur Parteiendemokratie. Beiträge zum deutschen Parteiensystem 1848-1989.
Gutes Ex. - Der vorliegende Sammelband vereinigt die überarbeiteten Vorträge, die im Allgemeinen Vorlesungswesen der Universität Hamburg im Wintersemester 1998/99 zu Ehren des 75. Geburtstags des Parteienforschers Walter Tormin gehalten worden sind. Die Beiträge namhafter Wissenschaftler untersuchen die Transformationen des Parteiensystems über die verschiedenen Regimewechsel im 19. und 20. Jahrhundert hinweg und für die Zeit nach 1945 zugleich im deutsch-deutschen Vergleich. Dabei wird die Parteienentwicklung in die jeweiligen gesellschaftlichen Prozesse eingeordnet. Der Band vermittelt so einen geschlossenen aktuellen Überblick über die Geschichte der Parteien in Deutschland und kann damit auch als historiographische Grundlage für die politische Bildungsarbeit dienen, die das gegenwärtige Parteiensystem zum Inhalt hat. (Verlagstext) / INHALT : Axel Schildt / Barbara Vogel Vorwort. --- Wolfram Siemann Die Entstehung der Parteien in Deutschland 1848 - 1870 - Forschung und Perspektiven. Eine Skizze. --- Klaus Tenfelde Die Formierung des deutschen Parteiensystems im parlamentarischen Obrigkeitsstaat 1870 - 1890. --- Barbara Vogel Selbstmobilisierung und Polarisierung - Für "Kaiser und Reich" gegen den "inneren Reichsfeind" 1890-1914/18. --- Klaus Schönhoven Differenzierung und Erosion - Die Weimarer Republik als ungefestigte Parteiendemokratie 1918 - 1933. --- Manfred Funke Die NSDAP: Führer- und Protestpartei in Republik und Diktatur - Eine Profilskizze. --- Arnold Sywottek Kommunistische Erziehungsdiktatur: Das Mehrparteiensystem in der DDR. --- Lothar Albertin Westdeutsche "Graswurzeldemokratie" in Traditionen des deutschen Parteiensystems 1945-1947. --- Karsten Rudolph Das Parteiensystem der Bonner Republik 1949 - 1969 --- Elmar Wiesendahl Überhitzung und Abkühlung: Parteien und Gesellschaft im Zeitenwechsel der siebziger und achtziger Jahre. --- Anhang Personenregister. --- Verzeichnis der Autorin und der Autoren. ISBN 3879160686
|
|
|
Schmidt, Raymund (Hrsg.) und Ernst Troeltsch (u.a.):
Die deutsche Philosophie der Gegenwart in Selbstdarstellungen. Hrsg. v. Raymund Schmidt. Zweiter Band: Erich Adickes; Clemens Baeumker; Jonas Cohn ...
Gutes Exemplar; Einband stw. berieben; Vorsätze leicht nachgedunkelt. - (Einzelband). - Erich Adickes; Clemens Baeumker; Jonas Cohn; Hans Cornelius; Karl Groos; Alois Höfler; Ernst Troeltsch; Hans Vaihinger. - Ernst Peter Wilhelm Troeltsch (* 17. Februar 1865 in Haunstetten; † 1. Februar 1923 in Berlin) war ein deutscher protestantischer Theologe, Kulturphilosoph und liberaler Politiker. // Erich Adickes (* 29. Juni 1866 in Lesum; † 8. Juli 1928 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph. Er wandte sich gegen den Materialismus sowie gegen die "monistische Naturphilosophie" des Darwinisten Ernst Haeckel und behauptete, die Materie existiere nicht objektiv, sie sei eine "Angelegenheit unseres Geistes", ein "Zustand des Bewußtseins". Die Atome seien nur Hilfsbegriffe des Verstandes. Er negierte die Möglichkeit der wissenschaftlichen Erkenntnis der objektiven Welt. // Hans Cornelius (* 27. September 1863 in München; † 23. August 1947 in Gräfelfing) war ein deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge. Er war Professor an der Universität Frankfurt am Main. Großen Einfluss übte Cornelius auf Max Horkheimer und Theodor W. Adorno aus, deren philosophischer Lehrer er war. Horkheimer wurde bei ihm 1922 summa cum laude promoviert und 1925 habilitiert. Adorno promovierte 1924 über Husserls Phänomenologie. Cornelius wies einen kulturpessimistischen Zug auf, den beide später teilten. // Alois Höfler (* 6. April 1853 in Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich; † 26. Februar 1922 in Wien) war ein österreichischer Philosoph und Universitätsprofessor für Pädagogik in Prag und Wien. Schwerpunkte seines Forschens und Lehrens waren Logik und Psychologie sowie Didaktik des physikalischen und mathematischen Unterrichts // Jonas Cohn (* 2. Dezember 1869 in Görlitz; † 12. Januar 1947 in Birmingham, England) war ein deutscher Philosoph und Pädagoge. Er galt als Neukantianer und vertrat in der Philosophie, der Pädagogik und Psychologie das nie endende Zusammenwirken sich widerstreitender Prinzipien. … (wikipedia)
|
|
|
Schmidt-Bleek, Friedrich:
Grüne Lügen : nichts für die Umwelt, alles fürs Geschäft ; wie Politik und Wirtschaft die Welt zugrunde richten.
kleine Lesespuren aber insgesamt sauber erhalten. U.a.: Die Ressourcenwende in Technik und Forschung 129 Das Motorradschloss 129 Die Kaffeebohne - verschiedene Geschäftsmodelle 130 Neue Produkte? Neuer Nutzen! 132 Ressourcenproduktivität als Richtschnur für technischen Fortschritt " 133 10 Die neue Dienstleistungsgesellschaft 136 Das Fairphone 136 Die Dienstleistungsgesellschaft 137 Leihen, Nutzen,Warten 140 Nicht neu produzieren, sondern erhalten ISBN 9783453280571
|
|
|
Schneiders, Thorsten Gerald (Herausgeber):
Verhärtete Fronten : der schwere Weg zu einer vernünftigen Islamkritik. Thorsten Gerald Schneiders (Hrsg.)
Sehr sauber erhalten, keine Einträge. Islamfeindlichkeit Deutschlands Muslime im Spiegel des Antisemitismus. Anmerkungen zur Entstehung und Tradition des Feindbildes Islam 15 Wolfgang Benz Historische und theologische Gründe der europäischen Angst vor Muslimen 25 Thomas Naumann Zu schwach, um Fremdes zu ertragen? Streit um den Bau von Moscheen in Deutschland 43 Solomon Korn Wie weit müssen wir Muslimen entgegenkommen? Ein Essay über Grundgesetz, Christentum und Islam vor dem Hintergrund der Kopftuch-Frage 53 Ernst- Wolfgang Böckenförde Islamophobie und die deutschen Bundestagsparteien. Eine Analyse vom 27. Oktober 2009 bis 9. Juni 2011 57 Farid Hafez Die dunkle Seite der Islamkritik. Darstellung und Analyse der Argumentationsstrategien von Henryk M. Broder, Ralph Giordano, N e d a Kelek, Alice Schwarzer und anderen 77 Thorsten Gerald Schneiders Rassismus inklusive - das ökonomische Prinzip bei Thilo Sarrazin Nach Sarrazin - Hintergründe, Ursachen und Wirkung einer deutschen Debatte 119 Klaus J. Bade Vernünftige Islamkritik Wie sich die islamische Welt selbst zur Opferhaltung erzieht. Untersuchung zum Umgang mit der eigenen Geschichte am Beispiel eines ägyptischen Schulbuchs für die Oberstufe 127 Hamed Abdel-Samad Fundamentalismus - von der Theologie zur Ideologie 137 Nasr Hamid Abu Zayd Muslime in Deutschland - Selbstbewusstsein und Kritikfähigkeit 149 Lamya Kaddor Imame in Deutschland. Religiöse Orientierungen und Erziehungsvorstellungen türkisch-muslimischer Autoritäten 177 R a u f Ceylon Fatale Synthese. Nationalistische Spuren im Islam am Beispiel türkischer Organisationen in Deutschland 195 Kemal Bozay Die DiTiB in der Zuwanderungsgesellschaft - Garant oder Hindernis der Integration? 209 Michael Kiefer Der Einfluss der Religiosität a u f das Gewaltverhalten von Jugendlichen. Ein Vergleich christlicher und muslimischer Religiosität 217 Dirk Baier / Christian Pfeiffer Moderner Antisemitismus unter Muslimen in Deutschland 243 Juliane Wetzel Autorinnen und Autoren ISBN 9783531181400
|
|
|
Schoen, Walter von:
Auf Vorposten für Deutschland. Unsere Kolonien im Weltkrieg. Von Walter von Schoen. Mit 28 Abb. und 4 Karten.
Gutes Ex.; Vorsatz mit hs. Besitzvermerk; einige Seiten, der illustr. Einband und Schnitt minimal fleckig. - In Frakturschrift. - INHALT / Kapitel: Die deutschen Besitzungen in der Südsee; Tsingtau; Deutsch-Ostafrika; Togo; Deutsch-Südwestafrika; Kamerun. // ... Deutsch-Ostafrika war die Bezeichnung einer in der Zeit von 1885 bis 1918 bestehenden deutschen Kolonie (auch Schutzgebiet). Das Gebiet umfasste die heutigen Länder Tansania (ohne Sansibar), Burundi und Ruanda sowie ein kleines Gebiet im heutigen Mosambik mit einer Gesamtfläche von 995.000 km² (nahezu die doppelte Fläche des damaligen Deutschen Reiches). Es war mit rund 7,75 Millionen Einwohnern die größte und bevölkerungsreichste Kolonie des Deutschen Reiches. … (wiki)
|
|
|
Schönig, Werner (Hrsg.) u.a. und Jürgen Zerche:
Gestaltungsoptionen in modernen Gesellschaften : Festschrift für Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Zerche zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Werner Schönig und Ingrid Schmale.
Gutes Ex.; Einband stw. gering berieben. - INHALT : ... HANS JÜRGEN RÖSNER - Beschäftigungswandel und soziale Sicherung - - Hat das Normalarbeitsverhältnis eine Zukunft?. - Der Sozialstaat als Sozialversicherungsstaat - Wird das Industriemodell sozialer Sicherung obsolet? - Betriebliche Rationalisierungsstrategien - Formen peripherer Beschäftigung - Beschäftigungswandel und soziale Sicherung - Sozialstaatliche Reformstrategien - ANTONIN WAGNER - Kommunitarismus als Gestaltungsprinzip sozialer Sicherung. - Institutionentheoretische Herleitung kommunitarischer Gestaltungsprinzipien - Die sozialpartnerschaftliche Arbeitsverfassung der Schweiz - Kommunitarische Trägerstrukturen der sozialen Sicherung in der Schweiz - Zur Unterscheidung zwischen korporatistischer und kommunitarischer Sozialpolitik - Schlussbetrachtung: Reziprozität und Subsidiarität - HERRMANN BERIE g - Sozialbudget - Anspruch und Wirklichkeit. - Geschichte - Informationsquelle - Entscheidungshilfe - Sozialleistungsquote - Weitere Probleme - Das Sozialbudget und die politische Willensbildung - KLAUS MACKSCHEIDT UND ULRIKE BELAND - Die Tilgung öffentlicher Schulden - Ihr Volumen - ihre Wirkung - - ihre Wünschbarkeit. - Einleitung - Private versus öffentliche Schulden - oder: Muß der Staat Schulden tilgen? - Was zu tilgen ist - oder: Das Übel der wachsenden Staatsschuld - Die Wirkung der Tilgung - oder: Die Lasten einer schnellen Tilgung der einheitsbedingten Schuld - Begrenzung und Tilgung von Schulden - Wunsch und Wirklichkeit - ECKART BOMSDORF - Die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland - - Ausgewählte Möglichkeiten der langfristigen Stabilisierung. - ANITA B. PFAFF - Einige Ansatzpunkte für die Finanzierung des Gesundheitswesens - nach der Dritten Stufe der Gesundheitsreform. - Problemlage: Weiterentwicklung des Gesundheitswesens in einem sozial gebundenen Wettbewerbsrahmen - Ordnungspolitische Implikationen - Die Ausweitung des Versichertenkreisen der gesetzlichen Krankenversicherung - Fazit - MAX WINGEN - Familienpolitische Perspektiven. - Herausforderungen durch übergreifende gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungstendenzen - Strukturelles Machtdefizit - Schlußbemerkung: Politikwirksames "Familienbewußtsein" als realistisches Utopiequantum? - USCHI BACKES-GELLNER UND KERSTIN PULL - Die Praxis betrieblicher Sozialpolitik - - Ergebnisse einer länderübergreifenden Betriebsbefragung. - Betriebliche Sozialpolitik: Gestaltungsoptionen in Zeiten wirtschaftlicher Krise? - Strukturen und Tendenzen der Gewährung freiwilliger betrieblicher Sozialleistungen - Betriebliche Sozialpolitik in der Krise: Krise der betrieblichen Sozialpolitik? - FRITZ GRÜNDGER - Substitutionsbeziehungen bei Sozialen Dienstleistungen. - Zum Begriff der Sozialen Dienstleistungen - Ein Strukturmodell für den Bedarf an sozialen Dienstleistungen - Zusammenfassung - II. Gestaltungsoptionen der Genossenschaften - WERNER W. ENGELHARDT - Bemerkungen zum "Dritten" bzw. "Nonprofit-Sektor" - zu dessen - Binnendynamik und zur Kommunitarismus-Debatte. - Zum Sprachgebrauch und den zugehörigen Organisationen - Sinnprägungen und unterschiedliche Umfeldeinflüsse - Über frühe Utopien und späte Images - Unterschiedliche Gemeinwohl-Konzeptionen wirken sich organisatorisch aus - Die Institutionalisierung der zunächst oft losen Organisationsgefüge - Öffentlicher und zugleich privater Charakter der Organisationen und Institutionen - Zur Methodologie der morphologisch-typologischen Erforschung der Strukturen von Organisationen und Institutionen des Dritten Sektors - Das übliche Organisationsparadox und seine Konsequenzen - Die deutschen Genossenschaften verstehen sich als private Organisationen jenseits des Dritten Sektors - Die Neuentdeckung des Gemeinwesens durch die Kommunitaristen und die Zukunft des Kooperationsprinzips - (u.v.a.) ISBN 9783860160671
|
|
|
Schroeder, Klaus (Herausgeber) und Jochen (Herausgeber) Staadt:
Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949-1989 : ein biografisches Handbuch. Klaus Schroeder/Jochen Staadt (Hrsg.) / Forschungsverbund SED-Staat: Studien des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin ; Band 24
Neuwertig! Dieses Handbuch enthält die Biografien von 327 Todesopfern aus Ost und West, denen das DDR-Grenzregime zum Verhängnis wurde. Bei den Flüchtlingen, die erschossen, durch Minen und Selbstschussanlagen ums Leben kamen oder in Grenzgewässern ertranken, handelte es sich überwiegend um junge Menschen, die sich bewusst für den lebensgefährlichen Weg in die Freiheit und gegen die SED-Diktatur entschieden hatten. Zu ihrem Gedenken soll dieses Handbuch beitragen. Es enthält auch die Lebensgeschichten von Zivilpersonen aus beiden deutschen Staaten, die ohne Fluchtabsichten dem DDR-Grenzregime zum Opfer fielen, und weiterhin die Schicksale von deutschen und sowjetischen Deserteuren, deren Fahnenfluchten an der DDR-Grenze tödlich scheiterten. Zusätzliche biografische Angaben widmen sich Grenzsoldaten, die aus Verzweiflung über die Zwänge des Dienstes in den Grenztruppen Suizid begingen, sowie jenen DDR-Grenzwächtern, die von westlicher Seite, von Fahnenflüchtigen oder von eigenen Kameraden, irrtümlich als Flüchtlinge erschossen wurden. ISBN 9783631749814
|
|
|
Schücking, Lothar Engelbert:
Die Reaktion in der inneren Verwaltung Preußens. Von L. E. Schücking ... 2. Auflage / 4.-7.Tsd.
Gutes Ex.; der illustr. Einband berieben; stw. minimale Bleistiftanstreichungen / Ex. aus d. Vorbesitz von Hansdieter Heilmann; (Arbeitsexemplar) mit Beilagen. - In Frakturschrift. - Lothar Engelbert Schücking (* 30. April 1873 in Wollin; † 2. Februar 1943 in Sassenberg) war ein deutscher Jurist, Schriftsteller, Politiker, Pazifist und Heimatforscher. … Die Schückings sind eine alte, im Münsterland ansässige, ursprünglich aus Coesfeld stammende bürgerliche Patrizierfamilie, die im Laufe der Jahrhunderte viele herausragende Persönlichkeiten hervorgebracht hat. Er war der Bruder des Politikers und Völkerrechtlers Walther Schücking (1875-1935) und des Anglistikprofessors und Shakespeareforschers Levin Ludwig Schücking (1878-1964). Schücking, er war Bürgermeister von Husum, veröffentlichte 1908 mit dem in Klammern gesetzten Zusatz "Bürgermeister X. Y. in Z." die aufsehenerregende Kampfschrift Die Reaktion in der inneren Verwaltung Preußens. Die Schrift erschien im Verlag der von Friedrich Naumann herausgegebenen Zeitschrift "Die Hilfe"; Buchgestalter war Adolf Amberg. Daraufhin strengte der preußische Innenminister Friedrich von Moltke ein Disziplinarverfahren an, wodurch er eine Amtsenthebung Schückings zu erreichen hoffte. Schücking, der bereits im Januar 1909 sein Bürgermeisteramt niedergelegt hatte, wurde wegen erheblicher Pflichtverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt. In einem anschließenden Berufungsverfahren verurteilte ihn das Preußische Oberverwaltungsgericht im September 1909 wegen Verletzung der Treuepflicht; sein Pensionsanspruch und Titel wurden ihm aberkannt. ... (wiki) // INHALT (Auszug) : Zum Wesen der Reaktion; Die Reaktion und der Pessimismus; Das rote Gespenst; Der Klein-Adel; Der Einfluß des Reserve-Offiziertums auf die politische Gesinnung in Preußen; Presse und auswärtige Politik; Die innere Verwaltung; Zur Theorie und Praxis der Verwaltung; Der Bezirksausschuß; Stadt und Land; Die Schäden des ehrenamtlichen Systems der Gemeindeverwaltung; Die Stadtgemeinde und die Behörden; Das Armenwesen; Die Polizei und die Reaktion; Der Landrat als politischer Beamter und Kommissar der Regierung; Der Kreisausschuß; Die sozialen Leistungen der Kreisverwaltung; Der Kreisausschuß als Verwaltungsgericht und Beschlußbehörde / u.a.m.
|
|
|
Schüddekopf, Charles (Hg.):
Vor den Toren der Wirklichkeit: Deutschland 1946 - 47 im Spiegel der Nordwestdeutschen Hefte. Ausgewählt und eingeleitet von Charles Schüddekopf.
Vergilbt, etwas berieben, leicht bestoßen, allgemein guter Zustand. - Die Beiträge dieses Buchs, die vor mehr als 30 Jahren in den „Nordwestdeutschen Heften” erstmals veröffentlicht wurden, schildern den Ausbruch aus einer Welt der Trümmer und des Elends, der Zukunftsangst und der Einsamkeit, die keinen Anspruch mehr zu haben schien, „m den Herzen des anderen beheimatet sein zu dürfen”. Sie zeigen neben den alltäglichen Sorgen, den Zweifeln und Hoffnungen der Trümmergeneration, daß die Bereitschaft und Sehnsucht nach einer anderen Wirklichkeit, nach Demokratie als beherrschender Realität auf einer breiteren Basis wohl kaum jemals in diesem Land vorhanden war. Die „Nordwestdeutschen Hefte” sind lebendiger Spiegel der Zeit, in der sie entstanden sind, ebenso wie der zwölf Jahre des vorausgegangenen Schreckensregimes: „Kein Thema ist grundsätzlich ausgeschlossen. Politik und Wirtschaft, Recht und Kunst gehören so gut hierher, wie die Betrachtung des Gewesenen oder die nahen Sorgen unseres Alltags.” ISBN 9783801200503
|
|
|
Schultze, Harald (Herausgeber):
Das Signal von Zeitz : Reaktionen der Kirche, des Staates und der Medien auf die Selbstverbrennung von Oskar Brüsewitz 1976 ; eine Dokumentation. hrsg. von Harald Schultze in Verbindung mit Friedrich Wilhelm Bäumer ...
Sauber erhalten. Vorwort Teil l Kommentare und Erinnerungen Harald Schultze Dokumente aus den Archiven der Kontrahenten - Spiegelungen eines Prozesses 13 Martin Onnasch Kirchenleitung und Staatsmacht - Anmerkungen zur Kirchenpolitik der Staatspartei SED im Jahre 1976 70 Siegfried Bräuer Die Selbstverbrennung von Pfarrer Brüsewitz in den zentralkirchlichen Quellen 75 Reinhard Henkys Der „Fall Brüsewitz" in den Medien 86 Friedrich Wilhelm Bäumer Das einsame Zeichen 91 Werner Krusche Eine brennende Anfrage 94 Teil II Dokumente Verzeichnis der Dokumente 101 Dokument 1-84 104 Dokument 85 Martin Onnasch, Dokumentation zu Leben und Dienst von Oskar Brüsewitz 372 Anhang Abkürzungen 417 Literatur 419 Personenregister 420 ISBN 9783374014279
|
|
|
Schulz, Eberhard:
Der elastische Mensch.
Gutes Ex.; Einband berieben, leicht fleckig u. m. kl. Läsuren; Seiten nachgedunkelt; Ex. von Dr. Hansdieter Heilmann. - Eberhard Schulz (Journalist) (1908–1982), deutscher Journalist (wiki-Eintrag). - Die vorliegenden Aufsätze sind zwischen den Wintern der Jahre 1945 und 1946 entstanden. Sie wurden ohne die Absicht einer späteren Buchform niedergeschrieben, sondern waren journalistische Tagesarbeit, aus dem Tag genommen und dem Tage wiedergegeben und nur für ihn berechnet. Der Verfasser ließ sich überreden, sie als Zeiturkunde Zu betrachten, die das Veränderliche und das Bleibende der Nachkriegsmonate wiederspiegelt. Und so mögen sie gelesen werden, als Momentaufnahmen, die für den Augenblick gültig waren, deren Erinnerung vielleicht etwas langlebiger ist. (Vorwort E. S.) // INHALT : Der Heimkehrer, ein Selbstgespräch. --- Der Heimkehrer kommt nach Haus. --- Oderbrucher Tagebuch --- Ich hole Johannisbeeren --- Der Flüchtling kommt ins Land --- Ich kam nach Berlin --- Der Student von Jena. --- Die Demontage der Liebe. - Studie über den Verfall --- Innen Tag im Laden. --- Über den Nihilismus der Frauen. --- Rohheit mit sanften Augen. --- Jungen zwischen elf und siebenzehn --- Baedecker im Westen. --- Ruhe im Kohlenrevier --- Millionenhaus der Staatenlosen --- Einmal hält der Kohlenzug. --- Hinter der Windschutzscheibe --- Demontage des Haushalts. --- Der Normalverbraucher. --- Die Flüchtlingsarche. --- Der elastische Mensch --- Wenn ich zwanzig wäre. --- Der Fall X. --- Die verlorene Generation. // ... Vulkans Werkstatt - aber der Vulkan ist erschlagen oder er schläft. Die Schornsteine sind kalt. In Essen kann man die Straßen nicht erkennen. Krupp ist eine rostige Wildnis von Eisenschlangen. Einmal ist ein Dach wie eine Riesenschulter niedergebrochen und deckt alles zu. Ob es eine Auferstehung gibt, das will ich nicht wissen. Der Tod steckt alle an. Schon das Zuschauen macht krank. Von hier aus geht es weiter, und das Sterben breitet sich aus. Die Kohlenkörbe steigen langsam aus den Zechen hoch. Die Lokomotiven haben nicht viel Nahrung. Die Walzstraßen drehen sich nicht. Die Kräne baumeln leer im Wind. Kein Blech schreit und windet sich unter den Hämmern. Die Nieten, die Winkel, die Schrauben häufen sich nicht mehr zu Bergen, und nichts wird abgefahren, und die Läden bleiben leer. Von hier breitet es sich aus. Und dann war ich in Köln und will ein Klagelied singen. Es ist eine Pyramide, die die Bomber abgetragen haben. Es war die Hochburg des Abendlandes. Verbrannt, zerrieben und verweht - die ritterliche Demut der ersten Kirchen, und an einem Platz ragen die Denkmäler der römischen Legionäre noch ans Licht. Es barg, dunkel und fest, mehr als ein volles Jahrtausend in sich. Hier hing in St. Marien dürr und von schweren Blutstropfen behängen der' gegeißelte Christus und hielt Pestangst und Buße an seinem Haupt. Üppig: lächelten die Marien, als die Zeit weitergeschritten war. Wohlstand und Freude der Sinne und Hoheit hatten hier ihre Farben gehabt und waren bis gestern auf Stein gezeichnet gewesen. … (Seite 14 / 15)
|
|
|
Schulz, Gerhard (u.a.):
Politik und Wirtschaft in der Krise. 1930-1932. Quellen zur Ära Brüning. Eingeleitet v. G. Schulz. Bearb. v. Ilse Maurer u. Udo Wengst unter Mitw. v. Jürgen Heideking.
Gutes Ex.; Umschlag mit minimalen Läsuren. - EINZELBAND / Teilband II. - INHALT : Verzeichnis der Dokumente (2. Teil). ----- Abkürzungsverzeichnis. ----- Kapitel VII: Stabilisierungsversuche und die Dietramszeller Notverordnung vom 24. August 1931 Dokumente 280-298. ----- Kapitel VIII: Von der Dietramszeller Notverordnung bis zur Kabinettsumbildung und zur Harzburger Tagung (Oktober 1931) ----- Dokumente 299-343. ----- Kapitel IX: Das zweite Kabinett Brüning bis zur Vierten großen Notverordnung vom 8. Dezember 1931 Dokumente 344-389. ----- Kapitel X: Reparationsprobleme und Wiederwahl des Reichspräsidenten (Dezember 1931 bis April 1932) Dokumente 390-476. ----- Kapitel XI: Auflösung der Regierung Brüning ----- Dokumente 477-533. ----- Register. // ... Die Edition dokumentiert die Zusammenhänge der Krisenerscheinungen, die Verbindung zwischen Wirtschaft und innenpolitischer Entwicklung für die Amtszeit der Reichsregierung Brüning (1930-1932) durch den Abdruck von Akten, die in verschiedenen Archiven überliefert sind, aber inhaltlich in engem oder unmittelbarem Zusammenhang miteinander stehen. Dies ließ sich nach mehrjähriger Sichtung einer größeren Zahl von Überlieferungen verwirklichen, wobei die Auswertung von Nachlässen, Partei- und Verbandsakten mit der des amtlichen Archivguts in Beziehung gebracht wurde. Als besonders wichtig erwiesen sich die Nachlässe Luther, Reusch, Schäffer, Schmidt-Hannover und Silverberg, der Bestand des RDI (Leverkusen), die Altakten des Deutschen Städtetages (Berlin), die Protokolle der Sitzungen der Spitzengremien des ADGB (Berlin und Düsseldorf) sowie einige Bestände im Bundesarchiv Koblenz, im Zentralen Staatsarchiv der DDR in Potsdam und in den süddeutschen Landesarchiven. Der Ertrag eines solchen Vorgehens liegt auf der Hand, da es auf diese Weise gelingt, die personellen Querverbindungen, den weiteren Umkreis und den partei- und verbandspolitischen Hintergrund der Entscheidungen der Regierung Brüning zu erfassen. Der historischen Forschung werden hierdurch nicht nur eine Fülle bisher unbekannten Materials zur Verfügung gestellt, sondern darüber hinaus neue Fragestellungen vermittelt. … (Verlagstext)
|
|
|
Schwan, Heribert und Erich Mielke:
Erich Mielke : der Mann, der die Stasi war. Von Heribert Schwan.
Gutes Ex.; Umschlag berieben; kl. Mängelstempel auf Fußschnitt; hs. Besitzvermerk (Bleistift) von Dr. Hansdieter Heilmann / Arbeitsexemplar, ohne Anstreichungen. - Die Stasi hat die Gesellschaft der DDR vergiftet. Der Mann aber, der dieses Spitzelsystem perfektionierte, will nur von den edelsten Motiven bestimmt worden sein: "Ich liebe doch alle Menschen", erklärte Erich Mielke 1989. Ein kritisches Porträt über die Karriere eines Biedermanns und das Stasi-System. (Verlagstext) // Erich Fritz Emil Mielke (* 28. Dezember 1907 in Berlin; † 21. Mai 2000 ebenda) war ein deutscher kommunistischer Politiker. Er war ab 1946 einer der Hauptverantwortlichen für den Ausbau der Sicherheitsorgane der SBZ/DDR zu einem flächendeckenden Kontroll-, Überwachungs- und Unterdrückungssystem. Von 1957 bis zu seinem Rücktritt 1989 war Mielke Minister für Staatssicherheit. Ab Ende 1989 mehrmals in Untersuchungshaft genommen, verurteilte ihn das Landgericht Berlin 1993 wegen Mordes an zwei Polizeioffizieren im Jahr 1931 zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren. ... (wiki) // INHALT : Vorwort. -- Nach dem Sturz. -- Erster Haftbefehl. -- Untersuchungshäftling. -- Durchsuchung und Beschlagnahme. -- Haft- und vernehmungsfähig. -- Geheimes aus dem Panzerschrank. -- Klageerweiterung: Hochverrat. -- Haftverschonung. -- Neue Verdachtsmomente. -- Zweiter Haftbefehl. -- Dritter Haftbefehl. -- Anklage: Vertrauensmißbrauch und Telefonüberwachung -- Neue Haftbefehle. -- Orientierungssuche. -- Kindheit und Jugend. -- Berufliches. -- Jugendfunktionär. -- Doppelmord. -- Prägungen. -- Lenin-Schule Moskau. -- Spanischer Bürgerkrieg - (u.v.a.m.) ISBN 9783426269800
|
|
|