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1885réf. 367471885. Heidelberg 23.VII.1885 2 2/3 Seiten gr.-8° mit gedrucktem Briefkopf. Wilhelm Friedrich Kühne 1837-1900 Physiologe entdeckte den Sehpurpur erforschte das Protoplasma und führte den Begriff "Enzym" ein. - An Professor A.G. Dew Smith in Cambridge mit dem er in regem freundschaftlichem und wissenschaftlichem Verkehr stand. Dew Smith plante eine Europa-Reise und Kühne schlägt ein Treffen "in Aachen oder in Antwerpen" vor. ". Schreiben Sie nur wenn Sie erst auf dem Continente sind von irgendwo eine Karte an meine hiesige Adresse die mich immer erreichen wird und ein Zusammenkommen wird sich arrangiren lassen. Sie müssten auch Hugo Kronecker mal in Bern wo ich im März war und es sehr angenehm fand besuchen. Haben Sie im Anfang des Jahres die Instrumente die ich Ihnen zum Copiren in Platin-Iridium schickte erhalten Grüssen Sie herzlich die Freunde in Cambridge ." unknown
1858réf. 433951858. Virch. Arch. path. Anat. 14. - Berlin Verlag von Georg Reimer 1858 8 IV 572 pp. 3 Taf. Halbledereinband d.Zt. Erstdruck! W. Kühne "Aus Blutfarbstoff kann Bilirubin entstehen". Rothschuh Nr. 991 unknown
1878réf. 19591878. Unters. phys. Inst. Heidelberg 3/12. - Heidelberg Carl Winter's 1878 8° pp.149-170. unknown
1866réf. 667781866. Virch. Arch. path. Anat. 34. - Berlin Verlag von Georg Reimer 1866 8° 16 pp. 1 Holzschnitt; orig. Broschur. Seltener Sonderdruck! "In dem folgenden soll ein Gegenstand behandelt werden der für die rein chemische Kenntniss des Hämoglobins nur von sehr untergeordnetem Werthe sein mag der jedoch für die physiologische Chemie nicht ganz ohne Bedeutung ist weil er die Frage nach dem Vorkommen des Hämoglobins im kreisenden Blute betrifft. Wer der Entwickelung der Physiologie gefolgt ist seit sie begonnen Erfahrungen der Chemie zu verwerthen wird reichlich Gelegenheit gehabt haben die verschiedene Auffassung chemischer Vorgänge in den Organismen zu bemerken welche beide Wissenschaften so oft von einander entfremdet hat. Man sollte meinen der Gedanke ob eine nach vielleicht sehr zweckmässigen chemischen Methoden aus organisirtem Material dargestellte Substanz auch in demselben ursprünglich enthalten gewesen sei liege so sehr auf der Hand dass er gar nicht zu übersehen sei: denn für die Physiologie kommt der dargestellte Körper erst in Betracht wenn sie weiss ob er in lebenden Organismen schon existirte. So lange noch Zweifel in der Beantwortung dieser ersten Frage walten kann keine erfolgreiche Untersuchung über die physiologische Function d. i. die Wandlungen und Zersetzungen der die Organismen aufbauenden Stoffe während der sogenannten lebendigen Existenz gedacht werden. Es wäre leicht eine beträchtliche Zahl von Beispielen anzuführen welche darthun würden wie selbst die besten chemischen Untersuchungen solche die dem Chemiker häufig die reichste Ausbeute an interessanten chemischen Körpern geliefert haben nur deshalb für die Physiologie unfruchtbar blieben weil die Chemie bei ihrem völlig anderen Zwecke die genannte nur die Physiologie bedeutungsvolle Frage unberührt lassen musste." Wilhelm "Willi" Kühne 1837-1900 Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns legte 1854 am Johanneum Lüneburg das Abitur ab. Er begann im selben Jahr ein Studium an der Universität Göttingen wo er Chemie bei Friedrich Wöhler Physiologie bei Rudolf Wagner und Anatomie bei Jakob Henle studierte. 1856 wurde er bei Wagner mit einer Arbeit über künstlichen Diabetes bei Fröschen zum Dr. phil. promoviert. Anschließend forschte er an der Universität Jena bei Karl Gotthelf Lehmann zum Zuckerstoffwechsel. 1858 wechselte Kühne erst nach Berlin wo er als Mitarbeiter von Felix Hoppe-Seyler an der Chemischen Abteilung des Pathologischen Instituts tätig war und bei Emil Du Bois-Reymond Studien zur Muskulatur betrieb und anschließend nach Paris zu Claude Bernard. 1860 folgte ein Aufenthalt in Wien bei Ernst Brücke und Carl Ludwig. Ab 1861 leitete Wilhelm Kühne das Chemische Labor im Pathologischen Institut Rudolf Virchows in Berlin wo er sich mit Zellphysiologie auseinandersetzte. Von 1868 bis 1871 hatte er den Lehrstuhl für Physiologie der Universität von Amsterdam inne 1871 ging er an die Universität Heidelberg wo er als Nachfolger Hermann von Helmholtz' bis zu seinem Lebensende das Physiologische Institut leitete. unknown
1863réf. 392871863. Virch. Arch. path. Anat. 28. - Berlin Verlag von Georg Reimer 1863 8° IV 578 15 Taf. Halbleinenband; St.a.Tit. First Edition! "The best early description of proprioceptive receptors in muscles" was made by Willy Kühne 1837-1900. unknown
1863réf. 531201863. Virch. Arch. path. Anat. 26. - Berlin Verlag von Georg Reimer 1863 8° IV 588 pp. 14 Tafeln Halbledereinband d.Zt. First Edition! Wilhelm Friedrich Kühne "saw a nematode swimming freely within muscle fiber. In its movements the parasite clearly passed through the striated part of the muscle which closed again behind the nematode's tail. He concluded that the fiber was not as solid as most people thought and reasoned that they consisted of a concentrated solution of albumins". James Southworth Steen A Selected Chronological Bibliography of Biology and Medicine No.300 unknown
1878réf. 401781878. Unters. phys. Inst. Heidelberg 1/3. - Heidelberg Verlag von Carl Winter's Universitätbuchhandlung 1878 8° 34 pp. Rückenbroschur. Rare Offprint! One of Wilhelm Friedrich Kühne's 1837-1900 main areas of interest was digestive physiology. He discovered the protein-cleaving digestive enzyme trypsin which he named in 1867. He observed the presence of an inactive precursor zymogen of the enzyme characterised it with regard to its activity in an alkaline environment and described separation processes. In 1867 he succeeded in isolating trypsin to a large extent. The term "enzyme" was coined by him and replaced the term "ferment" which had been widespread until then. Garrison & Morton No. 700.1 unknown
1868réf. 511421868. Leipzig Verlag von Wilhelm Engelmann 1866-1868 8° VIII 605 pp. mit 40 Holzschnitten und einem vollständigen Register Leinenband d.Zt. Erste Ausgabe - "Den Herren C. Ludwig und R. Virchow in Dankbarkeit und Verehrung gewidmet". 1. Lieferung: Verdauung 1866. 2. Lieferung: Chemie der thierischen Flüssigkeiten der Gewebe und der Drüsen 1866. 3. Lieferung: Chemie der thierischen Aussscheidungen 1868. Willy Kühne 1837-1900 gehört zu den Begründern der physiologischen Chemie. Ausschlag zu diesem Urteil gab das vorliegende Lehrbuch. Bereits im Alter von 17 Jahren begann er in Wöhlers Laboratorium mit chemischen Arbeiten. C. Bernard C. Ludwig und E. Brücke übten größten Einfluß auf ihn aus. Ihm verdankt man die Entdeckung des Myosins des flüssigen kontraktilen Muskelplasmas er prägte den Begriff des Enzyms für die umgeformten Fermentvorstufen und des Trypsins für das Pankreasenzym für die Eiweißverdauung. First Edition! "It clearly and concisely presented the state of the science of the time". Kühne introduced the term "enzyme". DSB VII pp.519-521 unknown
réf. 3741112518.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
réf. 3744674444.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
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réf. 3744720365.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
1860réf. 337391860. Leupzig Verlag von Veit und Comp. 1860 8° 1 Bl. 226 pp. 1 gefalt. Taf. orig. Broschur; unaufgeschnittenes leicht fleckiges Exemplar. Erste Ausgabe! Wilhelm Kühnes 1837-1900 erste Monographie die seine Forschungen über die kontraktilen Substanzen von 1859 fortführt und den Wiederabdruck seiner "Untersuchungen über Bewegung und Veränderungen der contractilen Substanzen" 1859 enthält. "Kühne's most outstanding gift was the ability to select problems . using a wide variety of technical devices. He substantially advanced research in . the physiology of muscle and nerves . Many of his result and observations were immediately integrated into standard texts ."He isolated and named "myosin" in muscles. DSB VII pp.519-521 unknown
1863réf. 330851863. Cbl. med. Wiss. 1/53. - Berlin August Hirschwald 5. December 1863 8° pp.832-848 Rückenbroschur. Erstdruck! "Unter den vielen Methoden welche zur Gewinnung der Blutkrystalle angegeben worden sind liefert keine diese Substanz in solcher Reinheit dass sie zur weiteren chemischen Untersuchung tauglich wäre. Keine der bekannten Methoden gestattet die Gewinnung grösserer Mengen der Krystalle ohne Beimengung von Blutkörperchen oder Niederschlägen aus dem Blutserum. Das Mittel die rothen Körperchen des Blutes vollständig aufzulösen besteht in der Anwendung der Alkalisalze der Gallensäuren. Da Meissner in seinem Jahresberichte über die Fortschritte der Physiologie im Jahre 1862 p. 293 gelegentlich erwähnt dass es Dr. Thiry gelungen sei "die Löslichkeit des Hämatokry stallins in den Gallensäuren" zur Darstellung der Blutkrystalle zu verwerthen so soll hier kurz eine Methode mitgetheilt werden nach welcher mir schon seit längerer Zeit die Herstellung völlig reinen Hämatokrystallins gelang." Wilhelm "Willi" Kühne Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns legte 1854 am Johanneum Lüneburg das Abitur ab. Er begann im selben Jahr ein Studium an der Universität Göttingen wo er Chemie bei Friedrich Wöhler Physiologie bei Rudolf Wagner und Anatomie bei Jakob Henle studierte. 1856 wurde er bei Wagner mit einer Arbeit über künstlichen Diabetes bei Fröschen zum Dr. phil. promoviert. Anschließend forschte er an der Universität Jena bei Karl Gotthelf Lehmann zum Zuckerstoffwechsel. 1858 wechselte Kühne erst nach Berlin wo er als Mitarbeiter von Felix Hoppe-Seyler an der Chemischen Abteilung des Pathologischen Instituts tätig war und bei Emil Du Bois-Reymond Studien zur Muskulatur betrieb und anschließend nach Paris zu Claude Bernard. 1860 folgte ein Aufenthalt in Wien bei Ernst Brücke und Carl Ludwig. Ab 1861 leitete Wilhelm Kühne das Chemische Labor im Pathologischen Institut Rudolf Virchows in Berlin wo er sich mit Zellphysiologie auseinandersetzte. Von 1868 bis 1871 hatte er den Lehrstuhl für Physiologie der Universität von Amsterdam inne 1871 ging er an die Universität Heidelberg wo er als Nachfolger Hermann von Helmholtz' bis zu seinem Lebensende das Physiologische Institut leitete. unknown
1877réf. 21651877. Cbl. med. Wiss. 15/15. - Berlin Auguat Hirchwald 1877 8° pp.257-272 Rückenbroschur;Papier wie imnmer gebräunt. Sehpurpur löslich in gallensaueren Salzen. Darstellung des Sehpurpurs. Rothschuh Nr.1860 unknown
1876réf. 622011876. Verh. Naturhist.-Med. Ver. NF 1/4. - Heidelberg Carl Winter's Universitätsbuchhandlung 1876 8° pp.229-244 1 lith. Taf. orig. Broschur; ungeöffnetes Exemplar. Erstdruck! unknown
1876réf. 328381876. Verh. Naturhist.-Med. Ver. NF 1/3. - Heidelberg Carl Winter's Universitätsbuchhandlung 1876 8° pp.169-228 1 lith. Taf. orig. Broschur; ungeöffnetes Exemplar. Rare Offprint! Introduction of the term "Enzyme" Willy Kühne 1837-1900introduced here for the first time in 1876 the term "enzyme": "Um Missverständnisse vorzubeugen und lästige Umschreibungen zu vermeiden schlägt Vortragender vor die ungeformten oder nicht organisierten Fermente deren Wirkung ohne Anwesenheit von Organismen und ausserhalb derselben erfolgen kann als Enzyme zu bezeichnen." p.190 Garrison & Morton No. 700.1 quotes for the introduction falsely "Erfahrungen und Bemerkungen über Enzyme und Fermente" 1878. Willy Kühne "reports his isolation of trypsin". Garrison & Morton No.1012 unknown
1867réf. 667751867. Virch. Arch. path. Anat. 39. - Berlin Verlag von Georg Reimer 1867 8° 47 pp. Broschur mit eingebundener orig. Titelbroschur. Seltener Sonderdruck! Ein wesentlicher Interessensschwerpunkt Kühnes war die Verdauungsphysiologie. Er entdeckte das eiweißspaltende Verdauungsenzym Trypsin welches er 1867 benannte. Er beobachtete das Vorliegen einer inaktiven Vorstufe Zymogen des Enzyms charakterisierte es hinsichtlich seiner Aktivität im alkalischen Milieu und beschrieb Trennverfahren. Ihm gelang 1867 die weitgehende Isolierung des Trypsins. Der Begriff "Enzym" wurde durch ihn geprägt und verdrängte den bis dahin verbreiteten Begriff "Ferment". Wilhelm "Willi" Kühne 1837-1900 Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns legte 1854 am Johanneum Lüneburg das Abitur ab. Er begann im selben Jahr ein Studium an der Universität Göttingen wo er Chemie bei Friedrich Wöhler Physiologie bei Rudolf Wagner und Anatomie bei Jakob Henle studierte. 1856 wurde er bei Wagner mit einer Arbeit über künstlichen Diabetes bei Fröschen zum Dr. phil. promoviert. Anschließend forschte er an der Universität Jena bei Karl Gotthelf Lehmann zum Zuckerstoffwechsel. 1858 wechselte Kühne erst nach Berlin wo er als Mitarbeiter von Felix Hoppe-Seyler an der Chemischen Abteilung des Pathologischen Instituts tätig war und bei Emil Du Bois-Reymond Studien zur Muskulatur betrieb und anschließend nach Paris zu Claude Bernard. 1860 folgte ein Aufenthalt in Wien bei Ernst Brücke und Carl Ludwig. Ab 1861 leitete Wilhelm Kühne das Chemische Labor im Pathologischen Institut Rudolf Virchows in Berlin wo er sich mit Zellphysiologie auseinandersetzte. Von 1868 bis 1871 hatte er den Lehrstuhl für Physiologie der Universität von Amsterdam inne 1871 ging er an die Universität Heidelberg wo er als Nachfolger Hermann von Helmholtz' bis zu seinem Lebensende das Physiologische Institut leitete. Siehe - Hans Neurath Robert Zwilling: Willy Kühne und die Anfänge der Enzymologie. In: Semper apertus. Sechshundert Jahre Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1386-1986. Band 2 Springer Heidelberg 1985; W. Creutzfeld G.A. Martini & G. Strohmeyer Milestones in Gastroenterology and Metabolie Research pp.114 Rothschuh Nr. 970: "Isoliert ein eiweiß-spaltendes Ferment "Trypsin" es löst die meisten natürlichen Eiweißkörper". unknown