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2023ref. x-3031057929Birkhauser 2023. Paperback. New. 382 pages. 9.45x6.61x0.79 inches. Birkhauser paperback
2023ref. x-9811903506Springer Nature 2023. Paperback. New. 208 pages. 9.25x6.10x0.45 inches. Springer Nature paperback
1903ref. 116991903. Slg. klin. Vortr. N.F. 356/57. - Leipzig Verlag von Breitkopf & Härtel 1903 8° 80 pp. 5 Abbildungen orig. Broschur. Sehr gutes Exemplar des Erstdruck dieser wichtigen Arbeit. Willy Anschütz Assistent bei Mikuliz habilitierte sich mit diesem Thema. Die Arbneit ist historisch wertvoll: Auf 15 Seiten werden die bis dato bekannten Fälle aufgezählt und die Literatur genannt. unknown
1877ref. 622021877. Verh. Naturhist.-Med. Ver. NF 1/5. - Heidelberg Carl Winter's Universitätsbuchhandlung 1877 8° pp.445-512 1 lith. Taf. orig. Broschur; ungeöffnetes Exemplar. First Edition! ". he went to Heidelberg to work in the laboratory of Wilhelm Kühne thus preceding Langley's visit there by a year or two. In 1876 in a paper published jointly with Kühne Lea argued in opposition to the widely accepted view of Rudolf Heidenhain that the pancreatic cells became less rather than more granular during the act of secretion. Langley later extended this view to a wide range of glands showing that granules were stored up during rest and released during secretion. Lea after returning to Cambridge concentrated on physiological chemistry. For Foster's Textbook of Physiology first ed. 1877 he wrote a large chemical section which was later expanded and issued as a separate volume under the title The Chemical Basis of the Animal Body. By 1890 Lea had published a dozen research papers all but one of which were notes or brief ar¬ticles. The longer paper a comparative study of natural and artificial digestions shows the continued strong influence of Kühne." Gerald L. Geison Michael Foster and the Cambridge School of Physiology: The Scientific . p.183 Arthur Sheridan Lea FRS 1853-1915 - "Lea was born in New York but his family returned to England and settled in Liverpool where he went to school. In 1872 he entered Trinity College Cambridge and took a first class in National Sciences Tripos in 1875 MA in 1879 and DSc in 1886. Soon after his success in the Natural Sciences Tripos he accepted a suggestion from Michael Foster that he should devote himself to teaching and research in physiology and he immediately became Demonstrator in Foster's classes. In 1881 he was appointed Lecturer in Physiology and Assistant Tutor at Caius College in 1885 he was elected a Fellow of that College and for two to three years acted as Bursar. In 1884 he became University Lecturer in Physiology. His special interest was Physiological Chemistry although he had no special training as a chemist. His contribution to the teaching was to establish an advanced course of Physiological Chemistry from 1876 until it rather lapsed with his ill-health in 1893. To continue the course Foster then persuaded F. Gowland Hopkins to join his staff in Cambridge. In Foster's Textbook of Physiology of 1877 Lea wrote an appendix on the chemical aspects of the subject which later was enlarged to a separate volume The Chemical Basis of the Animal Body 1892. He was elected a member of the Physiological Society in 1877 at its first annual meeting." W. J. O'Connor Founders of British Physiology: A Biographical Dictionary 1820-1885 p.180 Further we find in this issue - Ewald A. & Kühne W.: Die Verdauung als histologische Methode. Ewald A. & Kühne W.: Ueber einenn neuen Bestandtheil des Nervensystems. Kühne W.: Zur Photochemie der Netzhaut. unknown
1878ref. 19591878. Unters. phys. Inst. Heidelberg 3/12. - Heidelberg Carl Winter's 1878 8° pp.149-170. unknown
1858ref. 433951858. Virch. Arch. path. Anat. 14. - Berlin Verlag von Georg Reimer 1858 8 IV 572 pp. 3 Taf. Halbledereinband d.Zt. Erstdruck! W. Kühne "Aus Blutfarbstoff kann Bilirubin entstehen". Rothschuh Nr. 991 unknown
1893ref. 191581893. Arch. klin. Chir. 45/4. - Berlin Verlag von August Hirschwald 1893 8° V pp. pp.715-925 Abbildungen 1 Taf. orig. Broschur; unaufgeschnitten. Erstdruck! unknown
1867ref. 433941867. Virch. Arch. path. Anat. 39. - Berlin Verlag von Georg Reimer 1867 8° IV 618 pp. 18 Tafeln Halbdereinband d.Zt. unknown
1911ref. 541221911. Leipzig Verlag von Wilhelm Engelmann 1911 8° VI 368 pp. Halbleinenband d.Zt.; St.a.Tit.; feines Expl. Erste Auflage! In einem allgemeinen Sinn hat die Umweltpsychologie eine über einhundertjährige Geschichte. Willy Hellpach 1877-1955 Arzt und Psychologe prägte den Begriff Umweltpsychologie und beschrieb die Wirkungen des Klimas verschiedener Landschaften und z. B. die Wirkungen der Großstadt auf den Menschen Miller 1991. Hellpachs Buch »Die geopsychischen Erscheinungen« 1911 das unter dem Titel »Geopsyche« etliche modifizierte Auflagen erreichte kann als Grundstein der Umweltpsychologie gelten. Hellpachs Vorgehen war geprägt durch die Völkerpsychologie seines Lehrers Wilhelm Wundt und die Anthropogeographie Friedrich Ratzels 1844-1904. Hellpach ging überwiegend beschreibend historisierend und anekdotisch vor schöpfte jedoch aus Reisebeschreibungen geologischen und medizinischen Befunden. In der Tat geht die Diskussion um Fragen der klimatischen Wirkungen auf den Menschen sicher bis ins 18. Jahrhundert zurück u.a. William Falconer 1741-1805; Falconer 1782. Empirische Untersuchungen im heutigen Sinn hat Hellpach nicht durchgeführt. Soweit erkennbar ist auch die Wirkungsgeschichte der Umweltpsychologie Hellpachs gering geblieben. Im angelsächsischen Bereich blieb er unbekannt. Allerdings hat Hellpach schon drei Bereiche der Umweltpsychologie beschrieben die auch heute als Bereiche der Umweltpsychologie gelten: 1. Die natürliche Umwelt 2. Die soziale Umwelt und 3. Die kulturelle Umwelt. " Helmut E. Lück Geschichte der Psychologie: Strömungen Schulen Entwicklungen 4.Aufl. 2009 p.172 unknown
1863ref. 330851863. Cbl. med. Wiss. 1/53. - Berlin August Hirschwald 5. December 1863 8° pp.832-848 Rückenbroschur. Erstdruck! "Unter den vielen Methoden welche zur Gewinnung der Blutkrystalle angegeben worden sind liefert keine diese Substanz in solcher Reinheit dass sie zur weiteren chemischen Untersuchung tauglich wäre. Keine der bekannten Methoden gestattet die Gewinnung grösserer Mengen der Krystalle ohne Beimengung von Blutkörperchen oder Niederschlägen aus dem Blutserum. Das Mittel die rothen Körperchen des Blutes vollständig aufzulösen besteht in der Anwendung der Alkalisalze der Gallensäuren. Da Meissner in seinem Jahresberichte über die Fortschritte der Physiologie im Jahre 1862 p. 293 gelegentlich erwähnt dass es Dr. Thiry gelungen sei "die Löslichkeit des Hämatokry stallins in den Gallensäuren" zur Darstellung der Blutkrystalle zu verwerthen so soll hier kurz eine Methode mitgetheilt werden nach welcher mir schon seit längerer Zeit die Herstellung völlig reinen Hämatokrystallins gelang." Wilhelm "Willi" Kühne Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns legte 1854 am Johanneum Lüneburg das Abitur ab. Er begann im selben Jahr ein Studium an der Universität Göttingen wo er Chemie bei Friedrich Wöhler Physiologie bei Rudolf Wagner und Anatomie bei Jakob Henle studierte. 1856 wurde er bei Wagner mit einer Arbeit über künstlichen Diabetes bei Fröschen zum Dr. phil. promoviert. Anschließend forschte er an der Universität Jena bei Karl Gotthelf Lehmann zum Zuckerstoffwechsel. 1858 wechselte Kühne erst nach Berlin wo er als Mitarbeiter von Felix Hoppe-Seyler an der Chemischen Abteilung des Pathologischen Instituts tätig war und bei Emil Du Bois-Reymond Studien zur Muskulatur betrieb und anschließend nach Paris zu Claude Bernard. 1860 folgte ein Aufenthalt in Wien bei Ernst Brücke und Carl Ludwig. Ab 1861 leitete Wilhelm Kühne das Chemische Labor im Pathologischen Institut Rudolf Virchows in Berlin wo er sich mit Zellphysiologie auseinandersetzte. Von 1868 bis 1871 hatte er den Lehrstuhl für Physiologie der Universität von Amsterdam inne 1871 ging er an die Universität Heidelberg wo er als Nachfolger Hermann von Helmholtz' bis zu seinem Lebensende das Physiologische Institut leitete. unknown
1877ref. 21651877. Cbl. med. Wiss. 15/15. - Berlin Auguat Hirchwald 1877 8° pp.257-272 Rückenbroschur;Papier wie imnmer gebräunt. Sehpurpur löslich in gallensaueren Salzen. Darstellung des Sehpurpurs. Rothschuh Nr.1860 unknown
1905ref. 376731905. Verh. Ges. Naturf. Ärzte 77.Vers. Meran 1905. - 12/1 Bd. - Leipzig F.C.W. Vogel 1905 8° 3 308; X 223 pp. Halbleinenband der Zeit. unknown
1876ref. 622011876. Verh. Naturhist.-Med. Ver. NF 1/4. - Heidelberg Carl Winter's Universitätsbuchhandlung 1876 8° pp.229-244 1 lith. Taf. orig. Broschur; ungeöffnetes Exemplar. Erstdruck! unknown
1881ref. 265811881. Unters. phys. Inst. Heidelberg. 4/12. - Heidelberg C.Winter's 1881 8° 168 pp. 13 Holzschn. 4 lith. Taf. orig. Broschur; St.a.Tit. Willy Kühne und J.Steiner belgeten 1881 das Belichtungsschwankung in der Retina entsteht. Rothschuh Nr.1881 unknown
1868ref. 511421868. Leipzig Verlag von Wilhelm Engelmann 1866-1868 8° VIII 605 pp. mit 40 Holzschnitten und einem vollständigen Register Leinenband d.Zt. Erste Ausgabe - "Den Herren C. Ludwig und R. Virchow in Dankbarkeit und Verehrung gewidmet". 1. Lieferung: Verdauung 1866. 2. Lieferung: Chemie der thierischen Flüssigkeiten der Gewebe und der Drüsen 1866. 3. Lieferung: Chemie der thierischen Aussscheidungen 1868. Willy Kühne 1837-1900 gehört zu den Begründern der physiologischen Chemie. Ausschlag zu diesem Urteil gab das vorliegende Lehrbuch. Bereits im Alter von 17 Jahren begann er in Wöhlers Laboratorium mit chemischen Arbeiten. C. Bernard C. Ludwig und E. Brücke übten größten Einfluß auf ihn aus. Ihm verdankt man die Entdeckung des Myosins des flüssigen kontraktilen Muskelplasmas er prägte den Begriff des Enzyms für die umgeformten Fermentvorstufen und des Trypsins für das Pankreasenzym für die Eiweißverdauung. First Edition! "It clearly and concisely presented the state of the science of the time". Kühne introduced the term "enzyme". DSB VII pp.519-521 unknown
1876ref. 328381876. Verh. Naturhist.-Med. Ver. NF 1/3. - Heidelberg Carl Winter's Universitätsbuchhandlung 1876 8° pp.169-228 1 lith. Taf. orig. Broschur; ungeöffnetes Exemplar. Rare Offprint! Introduction of the term "Enzyme" Willy Kühne 1837-1900introduced here for the first time in 1876 the term "enzyme": "Um Missverständnisse vorzubeugen und lästige Umschreibungen zu vermeiden schlägt Vortragender vor die ungeformten oder nicht organisierten Fermente deren Wirkung ohne Anwesenheit von Organismen und ausserhalb derselben erfolgen kann als Enzyme zu bezeichnen." p.190 Garrison & Morton No. 700.1 quotes for the introduction falsely "Erfahrungen und Bemerkungen über Enzyme und Fermente" 1878. Willy Kühne "reports his isolation of trypsin". Garrison & Morton No.1012 unknown
1859ref. 87521859. Arch. Anat. Phys. 1859/56. - Leipzig Veit et Comp. 1859 8° pp.549-853 6 gefalt. lith. Tafl. 2 OBroschBde. Firt Edition! Proof of the coagulability of muscle proteins. Rothschuh Nr.1235: Willy Kühne 1837-1900 beweist die von Nervensystem unabhängige Fähigkeit der Muskelfaser zur Erregungsleitung und Erregbarkeit. Chemische Muskelreizung. Rothschuh Nr.1437: Nachweis der doppelsinnigen Leitung durch Zweizipfelversuch. Garrison & Morton No.620 unknown
1885ref. 367471885. Heidelberg 23.VII.1885 2 2/3 Seiten gr.-8° mit gedrucktem Briefkopf. Wilhelm Friedrich Kühne 1837-1900 Physiologe entdeckte den Sehpurpur erforschte das Protoplasma und führte den Begriff "Enzym" ein. - An Professor A.G. Dew Smith in Cambridge mit dem er in regem freundschaftlichem und wissenschaftlichem Verkehr stand. Dew Smith plante eine Europa-Reise und Kühne schlägt ein Treffen "in Aachen oder in Antwerpen" vor. ". Schreiben Sie nur wenn Sie erst auf dem Continente sind von irgendwo eine Karte an meine hiesige Adresse die mich immer erreichen wird und ein Zusammenkommen wird sich arrangiren lassen. Sie müssten auch Hugo Kronecker mal in Bern wo ich im März war und es sehr angenehm fand besuchen. Haben Sie im Anfang des Jahres die Instrumente die ich Ihnen zum Copiren in Platin-Iridium schickte erhalten Grüssen Sie herzlich die Freunde in Cambridge ." unknown
1905ref. 342131905. BKW 42/2425. - Berlin August Hirschwald 12. und 19. Juni 1905 4° pp.737-796 feine Broschur. Erstdruck! unknown
1863ref. 531201863. Virch. Arch. path. Anat. 26. - Berlin Verlag von Georg Reimer 1863 8° IV 588 pp. 14 Tafeln Halbledereinband d.Zt. First Edition! Wilhelm Friedrich Kühne "saw a nematode swimming freely within muscle fiber. In its movements the parasite clearly passed through the striated part of the muscle which closed again behind the nematode's tail. He concluded that the fiber was not as solid as most people thought and reasoned that they consisted of a concentrated solution of albumins". James Southworth Steen A Selected Chronological Bibliography of Biology and Medicine No.300 unknown
1860ref. 337391860. Leupzig Verlag von Veit und Comp. 1860 8° 1 Bl. 226 pp. 1 gefalt. Taf. orig. Broschur; unaufgeschnittenes leicht fleckiges Exemplar. Erste Ausgabe! Wilhelm Kühnes 1837-1900 erste Monographie die seine Forschungen über die kontraktilen Substanzen von 1859 fortführt und den Wiederabdruck seiner "Untersuchungen über Bewegung und Veränderungen der contractilen Substanzen" 1859 enthält. "Kühne's most outstanding gift was the ability to select problems . using a wide variety of technical devices. He substantially advanced research in . the physiology of muscle and nerves . Many of his result and observations were immediately integrated into standard texts ."He isolated and named "myosin" in muscles. DSB VII pp.519-521 unknown
1883ref. 257851883. Arch. klin. Chir. 29/3. - Berlin Verlag von August Hirschwald 1883 8° feine Broschur. Erstdruck! unknown
1913ref. 566821913. Z. Immunit.forsch. Orig. 17/5. - Jena Verlag von Gustav Fischer 1913 8° pp.487-606 Broschur. Erstdruck! Aus der Experimentell-biologischen Abteilung Prof. H. Sachs des Königl. Institut für experimentelle Therapie zu Frankfurt a.M. Direktor: Geh. Obermed.-Rat Prof. Dr. P. Ehrlich. Sachs Nr.379 unknown
1930ref. 122671930. Erg. Chir. Orth. 23. - Berlin Verlag von Julius Springer 1930 8° 1 Bl. 780 pp. 191 Abbildungen orig. Halbledereinband. sein bekanntes Referat über die Avertinnarkose Killian unknown
1921ref. 93791921. Dtsch. Chir. Lfg.46f 1. Hälfte 1. Teil. - Stuttgart Verlag von Ferdinand Enke 1921 8° XXXVIII 387 pp. 211 Abbildungen 8 farb. Taf. Leinenband d.Zt. Erste und einzige Auflage! "Die ersten Anfänge dieses Werkes greifen weit zurück. Es ist in der Klinik von Johannes v. Mikulicz begonnen dessen Lebensarbeit zu einem großen Teil der wissenschaftlichen Erforschung und der Chirurgie des Magenkarzinoms gewidmet war. Mikulicz wieder fühlte sich jederzeit als Schüler des großen deutschen Meisters der Magenchirurgie /Theodor Billroths dem und dessen Schule wir die Grundlagen danken auf der sich die moderne Magenchirurgie aufgebaut hat. Auch dem Andenken dieser großen Männer sei dieses Werk gewidmet. Durch den Drang der äußeren Verhältnisse mußte die in Breslau begonnene Arbeit längere Zeit ruhen; erst in der eigenen Klinik in Kiel konnte sie allmählich wieder in Angriff genommen werden wobei sich sehr bald herausstellte daß eine völlige Umänderung des Arbeitsplanes nötig war. Nur in engster Verbindung der pathologisch - anatomischen mit der klinisch-chirurgischen Betrachtung konnte das großangelegte Werk vollständig und praktisch wertvoll werden. Dazu bedurfte es aber eines Fachmannes und ausgebildeten Pathologen der zugleich als geschulter Kliniker in den klinischen und technisch wichtigen Fragen eigene Erfahrung hatte. Ich fand diesen Mitarbeiter in meinem langjährigen Assistenten Professor Konjetzny. Es hat ihn die Aufgabe gereizt den schwierigen pathologisch¬anatomischen Stoff bei dessen Formung die verschiedensten Probleme -der allgemeinen Pathologie in den Kreis der speziellen anatomischen Betrachtung einstrahlten in einer möglichst anschaulichen und verständlichen dem Kliniker nutzbringenden Art zu bewältigen. Die Kenntnis der Geschwulstmorphologie wird stets zu den Fundamenten praktisch-chirurgischer Tätigkeit gehören aber auch der wissenschaftlich arbeitende Kliniker kann sie nicht entbehren. Der Kenner der Morphologie ist sich der Grenzen wohl bewußt welche ihr als heuristischer Methode gesteckt sind; er weiß daß vieles abgeschlossen vorliegt daß aber die Morphologie noch in manchen Fragen prinzipieller Wichtigkeit ferner für die Fundamentierung gewisser biologischer Vorstellungen wichtige Mitarbeit zu leisten hat. Die Morphologie wird immer die conditio sine qua non für die objek¬tive klinische Beurteilung und für die Kritik der chirurgischen Behandlungsmethoden bleiben. Der Pathologe von Fach wird an unserer Darstellung manches- auszusetzen haben; manche wichtige Dinge werden ihm zu skizzenhaft gezeichnet erscheinen. Wir kennen diese Mängel unserer Darstellung sehr gut und haben es je länger wir uns mit dem Thema beschäftigt haben um so unangenehmer empfunden daß wir uns beschränken ja manchmal sogar Gedankengänge die in weiterer Verfolgung das Ganze mehr abgerundet hätten direkt abschneiden mußten. Aber wir glaubten uns an den zusammendrängenden Rahmen unserer Arbeit halten zu müssen weil wir ja in erster Linie klinischen Bedürfnissen gerecht werden wollten. Wir wenden uns als Kliniker an den wissenschaftlich und praktisch arbeitenden Chirurgen. Damit mußte die Darstellung der pathologischen Anatomie eine gewisse¬klinisch-chirurgische Orientierung bekommen; aber darin dürfte ja gerade der Wert des Buches für den Chirurgen liegen. Mit dem gleichen chirurgischen Eklektizismus wie im ersten Teil die pathologisch-anatomischen Fragen werden im zweiten die internistisch-klinischen behandelt. Hier wird vielleicht der innere Mediziner manches vermissen oder zu kurz behandelt empfinden. Auch hier sind wir nur auf die für den Chirurgen wichtigen Fragen tiefer eingegangen und überall haben wir die für das chirurgische Handeln bedeutungsvollen Gesichtspunkte hervorgehoben. Die Kriegsjahre und ihre Nach wehen haben die rüstig fortschreitende Arbeit unterbrochen und zum Stillstand gebracht. Den bereits vor dem Kriege fast vollständig fertiggestellten pathologisch¬anatomischen Teil unseres Werkes konnten wir aus äußeren Gründen nicht länger zurückhalten. Wir übergeben ihn der Oeffentlichkeit- ungern ohne den eng dazugehörenden klinischen Teil aber wir hoffen diesen bald folgen lassen zu können. Der vorliegende pathologisch-anatomische Teil stammt fast ganz von Konjetzny. Der Abschnitt über das Magenkarzinom war schon 1914 fertig gedruckt. Bei den übrigen Abschnitten konnten noch Korrekturen unter Berücksichtigung der neuen Literatur angebracht werden. Daß es umfassender pathologisch-anatomischer Studien und gründlicher Vorarbeiten bedurfte um das vorliegende Buch schreiben zu können wird dem Leser selbstverständlich erscheinen. Die pathologischen Untersuchungen erstreckten sich zunächst auf das sehr reiche Material der Kieler Chirurgischen Klinik das im eigenen Laboratorium bearbeitet worden ist. Außerdem stand uns das Material des Chemnitzer und des Kieler Pathologischen Instituts für Studienzwecke zur Verfügung. Herrn Geheimrat Nauwerck dem verehrten Lehrer Konjetznys Herrn Geheimrat Lubarsch weiland Herrn Geheimrat Heller sind wir für das weitgehende Entgegenkommen und für die Ueberlassung manchen interessanten Materials zu tiefgefühltem Dank verpflichtet. Die beigegebenen Abbildungen beziehen sich bis auf wenige Ausnahmen auf eigene Präparate. Die Photogramme Mikrophotogramme und einzelnen Skizzen sind von Konjetzny angefertigt; die Zeichnungen stammen von Frl. Schlichting Kiel." Anschütz. Konjetzny. / Vorwort unknown