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1973
199625 Illustrationen in Schwarzweiß.
1989Mit Porträt-Abbildungen.
2002Mit 15 Porträt-Tafeln.
1998Mit zahlreichen Tafeln.
1992Mit Zeichnungen und Tafeln.
2003Mit zahlreichen Abbildungen.
1992Sehr sauber erhalten, keine Einträge. Vorwort der Herausgeber 9 Einleitung nach zehn Jahren 13 Hans Keilson Grußwort des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland 17 Willy Brandt Rede zum 50. Jahrestag der NS-Bücherverbrennung 19 I. LITERATUR, MUSIK, KUNST, FILM Ernst Loewy Hoffnung in finsterer Zeit: Die deutsche Exilliteratur 1933-1945 29 Paul Ludwig Sauer Zwischen »Außensein« und »Dabeisein«. Exilliterarische Aspekte in Thomas Manns »Doktor Faustus« 47 Birgit S. Nielsen Die Freundschaft Bert Brechts und Helene Weigels mit Karin Michaelis. Eine literarisch-menschliche Beziehung im Exil 71 Sigrid Schneider Mit dem Wort als Waffe. Deutschsprachige Publizistik im Exil 97 Jürgen Habakuk Traber Emigrierte Musik: Komponisten im Exil 125 Werner Hohmann Heinrich Vogeler in der UdSSR 157 Peter Junk »Hätten Sie doch ein halbes Jahr früher gefragt!« oder Schwierigkeiten beim Suchen der Wahrheit. Felix Nußbaum 191 Wendelin Zimmer Gesichter des Exils. Zu den Selbstporträts Felix Nußbaums 203 Sybil Milton Die Kunst im Holocaust 217 Jan-Christopher Horak Filmkünstler im Exil. Ein Weg nach Hollywood 231 II. WISSENSCHAFTEN Wolf-Dieter Hauschild Evangelische Theologen im Exil 257 Friedhelm Jürgensmeier Katholische Theologen im Exil (1933 -1945) 279 Andreas Kamiah Die philosophiegeschichtliche Bedeutung des Exils nicht-marxistischer Philosophen zur Zeit des Dritten Reiches 299 Günter Bierbrauer Ein Sozialpsychologe in der Emigration. Kurt Lewins Leben, Werk und Wirkungsgeschichte 313 Manfred Melden Auswirkungen des Dritten Reiches auf die Psychologie der Wahrnehmung 333 Uwe Hendrik Peters Psychiater und Psychoanalytiker im Exil 357 Hildegard Feidel-Mertz Pädagogen im Exil - zum Beispiel: Hans Weil (1898-1972) 379 Sven Papcke Entlastet von Gemeinschaftsmythen. Anmerkungen zur deutschen Soziologie im Exil 401 Rainer Eisfeld Politikwissenschaft: Exil und Rückkehr 413 Utz Maas Die vom Faschismus verdrängten Sprachwissenschaftler - Repräsentanten einer anderen Sprachwissenschaft? 445 Martin Bennhold Juristen im Exil 503 Michael Krüger Ökonomen im Exil 533 RalfSchaper Mathematiker im Exil 547 Klaus Bärwinkel Die Austreibung von Physikern unter der deutschen Regierung vor dem Zweiten Weltkrieg. Ausmaß und Auswirkung 569 Horst Möller Die Remigration von Wissenschaftlern nach 1945 601 III. ANHANG Die Autoren und Herausgeber des Buches 617 Namensregister 625 Sachregister ISBN 9783795309022
1943Gutes Exemplar; OUmschlag fehlt; leichte Gebrauchs- und Lagerspuren. - EA. - "Leicht erweiterte Form eines Vortrags, der während des Frühjahrs 1938 in fünfzehn Städten der Vereinigten Staaten von Amerika gehalten wurde." (Impressum). - Paul Thomas Mann (* 6. Juni 1875 in Lübeck; † 12. August 1955 in Zürich, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller und einer der bedeutendsten Erzähler des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1929 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. … Weithin Beachtung fanden auch seine Essays und Stellungnahmen zu aktuellen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Fragen. Stand er der westlichen Demokratie zunächst skeptisch gegenüber, wandelte er sich zu Beginn der 1920er Jahre zu einem überzeugten Verteidiger der Weimarer Republik. Während der nationalsozialistischen Herrschaft emigrierte er 1933 in die Schweiz und 1938 in die USA, deren Staatsbürgerschaft er 1944 annahm. Von 1952 bis zu seinem Tod lebte er wieder in der Schweiz. ... (wiki) // ... Offensichtlich hat die Anfälligkeit für das faschistische Miasma nichts mit Alter oder Jugend zu tun; sie ist vielmehr eine Frage der Intelligenz, des Charakters, des Wahrheitssinnes, des menschlichen Gefühls, kurzum, es entscheiden darüber Eigenschaften, die sowohl dem Alter wie der Jugend angehören oder nicht angehören, und von hier aus ist für die revolutionäre Zukünftigkeit des Faschismus entschieden nichts zu beweisen. Das hindert nicht, daß seine schreiende Jugendlichkeitspropaganda, sein Reklametrick, die Demokratie als vergreist, verrottet, überlebt, abgestanden und gähnend langweilig, sich selbst aber als höchst lustig und prall von Leben und Zukunft hinzustellen, die uns allen bekannten Erfolge aufzuweisen hat. Groß und schlau, wie er ist im Ausnutzen menschlicher Schwächen, kommt er damit dem leidenden Neuigkeitsbedürfnis der Menschheit entgegen, von dem wir sprachen; und was not tut, ist, meine ich, daß die Demokratie dieser faschistischen Spekulation durch eine Wiederentdeckung ihrer selbst begegnet, die ihr denselben Neuigkeitsreiz, ja, einen viel höhern, verschaffen kann, als der ist, den der Faschismus auszuüben sucht: daß sie alle Selbstverständlichkeit und Selbstvergessenheit von sich abtut und diese schon nicht mehr erwartete Situation, die Tatsache, daß sie wieder problematisch geworden, dazu benutzt, sich durch die Bewußtmachung ihrer selbst zu erneuern und zu verjüngen. … (Seite 11)