10.207 Ergebnisse
1990Best.-Nr. 92082Hamburg, 1990. 49 x 45 cm (Blattmaß 71 x 60 cm).
1990Best.-Nr. 92085Hamburg, 1985/1990. 61 x 49 cm (Blattmaß 80 x 65 cm).
Best.-Nr. 019505G. Virtue Ivy Lane, London. Hartkarton - Mappe Sehr gut
1841Best.-Nr. 013836Julius Perthes, Gotha, ab 1841. Papier-Mappen Gut
1921Best.-Nr. 18082München, Verlag der Marees-Gesellschaft R. Piper & Co. 1921. 36 S. Mit 3 Heliogravüren nach Radierungen v. E. R. Weiß, René Sintenis und Otto Schubert u. 2 Kupferdrucken nach Boucher u. Rubens sowie 5 Initialen v. E. R. Weiß. Groß-4to. 31,5 cm. OPp.
1614Best.-Nr. 631558Leipzig, Grosse, 1614-16. 4to. Pergament d. Zeit (gebräunt u. fleckig, Innengelenke wurmstichig). [2 Warenabbildungen]
Best.-Nr. HD-016o.J. Voici mes conditions : Vous me ferez une lettre de changé de 40,000 f. je vous donnerai 25 f. argent ? 3000 f. de moutarde blanche et de soques articulés ? 3000 f. de pommes de terre frites, - une roue de cabriolet ? deux vaches ? quatre actions du Physionotype et un quintal de connaissances utiles?.. Je n?ai pas d?autres valeurs en portefeuille, mais cela vaut de l?or. (Robert Macaire als Geldverleiher. Hier meine Bedingungen: Sie stellen mir einen Wechsel über 40'000 Francs aus... ich gebe Ihnen 25 Francs Bargeld, für 3000 Francs weissen Senf und Sprüche, für weitere 3000 Francs Bratkartoffeln... ein Wagenrad, zwei Kühe, 4 Aktien des Physionotypen und einen Zentner nützliche Beratung.... Andere Werte habe ich nicht anzubieten, aber diese sind Gold wert.). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit Text von Charles Philipon (1800-1862), mit den Adressen: Chez Aubert, gal: véro-dodat, sowie Imp: d?Aubert et de Junca gal. Colbert. Darstellungsgröße 26,6:22 cm, Blattgröße 37,5:28,2 cm. ? Mit Wasserrand und leicht angeschmutzt. Literatur: Daumier-Register 357; Delteil 357. No. 4 der 100 Blatt-Serie ?Caricaturana?, erschienen 13.04.1838 in ?Le Charivari?. ? Sur papier blanc!
Best.-Nr. HD-015o.J. Ganzfigur in einem Sessel sitzend nach rechts. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen von: Au bureau chez Aubert galerie Véro-Dodat, sowie: Lith. Delaunois rue du Boulai 19. Blattgröße 36,6:27,5 cm. ? Mit horizontaler Mittelfalte, kleinem Einriss im rechten Rand, gering fleckig. Literatur: Daumier-Register 117; Delteil 117, II (von II) . ? Erschienen in ?La Caricature? (Journal), 28.05.1838, No. 238, (Planche 494). ? Selten! - Sur blanc! Einige wenige Exemplare dieses Blattes sind am 12. Mai 1835 in ?Le Charivari? mit rückseitigem Text veröffentlicht worden und können als besonders selten eingestuft werden. Das Erscheinungsdatum in ?Le Charivari? ist nicht vollständig geklärt. - Zur Darstellung: BARBE DE MARBOIS, François, Marquis de (1745 ? 1837) war Generalkonsul in den USA und überzeugter Royalist. Im Jahr 1801 wurde er Finanzminister unter Napoleon I und 1808 Präsident des Rechnungshofes. Er unterstützte Charles X und 1830 Louis-Philippe. Er erlangte fragwürdige Berühmtheit durch seine Teilnahme als 90jähriger Richter an den politischen Prozessen gegen die April-Angeklagten. - APRIL PROZESSE. Die berüchtigten Prozesse vom April 1834 hatten monströse Ausmaße angenommen: 2?000 Verhaftungen, 4?000 Zeugen, 17?000 Akten, 164 Angeklagte. Die Anhörungen begannen am 5. Mai 1835 und liefen bis zum 23. Januar 1836 im Palais du Luxembourg. Daumier zeichnete insgesamt 21 Lithographien, die in ?La Caricature? sowie in ?Le Charivari? veröffentlicht wurden: DR85, DR93, DR115 - DR117, DR120 - DR126, DR128, DR129, DR197, DR241, DR243, DR246 - DR249. - JURISTEN. Es kann angenommen werden, dass sich Daumier im französischen Rechtssystem einigermaßen auskannte. Üblicherweise waren bei einer Verhandlung drei Richter sowie ein Staatsanwalt (Procureur Impérial) anwesend. Die Jury saß auf einer Bank seitlich vom Gericht, während sich die Bank des Angeklagten dem Richter gegenüber befand. In wichtigen Fällen standen neben dem Angeklagten zwei Polizisten als Wachen. Der Verteidiger saß vor dem Angeklagten, gegenüber vom Richter. Alle Verhandlungen waren öffentlich und stellten eine willkommene Gratisunterhaltung für die Pariser dar.
Best.-Nr. HD-014o.J. Ganzfigur in einem Sessel sitzend nach rechts. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen von: Au bureau chez Aubert galerie Véro-Dodat, sowie: Lith. Delaunois rue du Boulai 19. Blattgröße 36,6:27,5 cm. ? Mit horizontaler Mittelfalte, kleinem Einriss im rechten Rand, gering fleckig. Literatur: Daumier-Register 117; Delteil 117, I (von II). ? Erschienen in ?La Caricature? (Journal), 28.05.1838, No. 238, (Planche 494). ? Selten! - Sur blanc! Einige wenige Exemplare dieses Blattes sind am 12. Mai 1835 in ?Le Charivari? mit rückseitigem Text veröffentlicht worden und können als besonders selten eingestuft werden. Das Erscheinungsdatum in ?Le Charivari? ist nicht vollständig geklärt. - Zur Darstellung: BARBE DE MARBOIS, François, Marquis de (1745 ? 1837) war Generalkonsul in den USA und überzeugter Royalist. Im Jahr 1801 wurde er Finanzminister unter Napoleon I und 1808 Präsident des Rechnungshofes. Er unterstützte Charles X und 1830 Louis-Philippe. Er erlangte fragwürdige Berühmtheit durch seine Teilnahme als 90jähriger Richter an den politischen Prozessen gegen die April-Angeklagten. - APRIL PROZESSE. Die berüchtigten Prozesse vom April 1834 hatten monströse Ausmaße angenommen: 2?000 Verhaftungen, 4?000 Zeugen, 17?000 Akten, 164 Angeklagte. Die Anhörungen begannen am 5. Mai 1835 und liefen bis zum 23. Januar 1836 im Palais du Luxembourg. Daumier zeichnete insgesamt 21 Lithographien, die in ?La Caricature? sowie in ?Le Charivari? veröffentlicht wurden: DR85, DR93, DR115 - DR117, DR120 - DR126, DR128, DR129, DR197, DR241, DR243, DR246 - DR249. - JURISTEN. Es kann angenommen werden, dass sich Daumier im französischen Rechtssystem einigermaßen auskannte. Üblicherweise waren bei einer Verhandlung drei Richter sowie ein Staatsanwalt (Procureur Impérial) anwesend. Die Jury saß auf einer Bank seitlich vom Gericht, während sich die Bank des Angeklagten dem Richter gegenüber befand. In wichtigen Fällen standen neben dem Angeklagten zwei Polizisten als Wachen. Der Verteidiger saß vor dem Angeklagten, gegenüber vom Richter. Alle Verhandlungen waren öffentlich und stellten eine willkommene Gratisunterhaltung für die Pariser dar.
Best.-Nr. HD-013o.J. (Der Schlaganfall auf dem Weg nach London begegnet der Lähmung, die ihn ersetzen soll.). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Au bureau galerie Véro dodat, sowie: Lith. Delaunois. Blattgröße 26,7:33,4 cm. ? Mit Braunfleck innerhalb der Darstellung und wenige weitere Fleckchen. Literatur: Daumier-Register 110; Delteil 110. - Erschienen in ?La Caricature? (Journal), 29.01.1835, No. 225, (Planche 468). ? Sur blanc! - Zur Darstellung: Hier wird "Apoplexie" personifiziert durch Sébastiani, und "Paralyse" durch die graue Eminenz Talleyrand. Das Bild beginnt mit der Aufzeigung des Weges vom Directoire über Napoléon bis zur Restauration. Diese Lithographie zeigt Talleyrand, der auf eigenen Wunsch im Jahr 1835 von seinem Botschafterposten in London nach Frankreich zurückkehrt, nachdem er ein Jahr vorher die Allianz zur Lösung der belgischen Frage zustande gebracht hatte. - SEBASTIANI, Comte Horace-François (1772-1852). In jüngeren Jahren war Sébastiani ein gutaussehender Mann und bekannt als der Don Juan des Reiches. Daumier zeigte ihn in seiner Darstellung aus dem Jahre 1833 als älteren Mann, dessen beste Jahre bereits vorbei sind. Laut Beurteilung des ?Le Charivari? ist die einzige Qualität, die ihm noch verblieben ist, seine maßlose Selbsteinschätzung. Als Anhänger von Napoleon Bonaparte wurde er des Landes verwiesen, kehrte aber im Rahmen der Restauration nach 1816 nach Frankreich zurück. - TALLEYRAND-PERIGORD, Charles Meurice, Duc de (1754-1838) Im Jahr 1877 wurde er Bischof , 1789 Abgeordneter. Er war Außenminister sowohl unter Napoleon Bonaparte, als auch unter Ludwig XVIII. Unter Louis-Philippe war er Botschafter in London und wurde 1835 durch Sébastiani ersetzt.
Best.-Nr. HD-012o.J. (Je vous salue, négresse pleine de grâce, le Seigneur est avec vous.) Ave Maria Namaquois. (Verdiente Belohnung, verliehen 1800 an Louis Philippe von Orléans, emigrierter Chirurg, aber immer noch Franzose, von den unprüden Eingeborenen Nord-Amerikas.) (Ich grüße Dich, anmutige Negerin, der Herr sei mit Dir.) Namakisches Ave Maria. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Au bureau chez Aubert galerie Véro dodat, sowie: Lith. Delaunois. Blattgröße 26,3:34,5 cm. ? Vertikale Falte geglättet, leicht fleckig. Literatur: Daumier-Register 109; Delteil 109. - Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 29.01.1835, No. 224, (Planche 466). ? Selten! - Sur blanc! - Zur Darstellung: Der "Almanach du Peuple et de l'Armée" berichtet: Als der König nach Amerika emigrierte, ließen ihn die Cherokee Indianer als Zeichen ihrer Wertschätzung zwischen der Großmutter und der Großtante schlafen, nachdem er einen Indianerhäuptling erfolgreich zur Ader gelassen hatte.
Best.-Nr. HD-011o.J. Es ist Krieg!... Rette sich wer kann! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen von: Au bureau chez Aubert galerie Véro Dodat, sowie: Lith. Delaunois. Blattgröße 26,7:33,4cm. ? Mit vertikaler Mittelfalte, gering fingerfleckig. Literatur: Daumier-Register 107; Delteil 107. - Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 29.01.1835, No. 221, (Planche 460). ? Sur blanc! - Zur Darstellung: Dargestellt sind in diesem Blatt: Mortier, der Duc d' Orléans und der Prince de Joinville. Wiederum wird Mortier des angeblichen Verrats und der Feigheit vor dem Feind bezichtigt. Ferdinand, der zu dieser Zeit am Algerienkrieg teilnahm, rasiert sich, um jünger zu erscheinen und damit zu vermeiden, in den Spanienkrieg verwickelt zu werden. - MORTIER, Joseph, Duc de Trevise (1768-1835) Kriegsteilnehmer unter Napoleon I. Da er sich weigerte, gegen Marschall NEY als Richter zu fungieren, wurde er entlassen, 1816 jedoch wieder eingesetzt. Er unterstützte Louis-Philippe und war von 1834-1835 Kriegsminister. Er kam beim Attentat von Fieschi am 28. Juli 1835 ums Leben. - ORLÉANS, Ferdinand Philippe Louis Charles Henri Rosolin, Duc d? (1810-1842) älterer Sohn von Louis-Philippe. Er nahm an den Carlistenkriegen in Spanien sowie an den Algerienfeldzügen teil. In 1837 heiratete er die Prinzessin von Mecklenburg-Schwerin. 1830 wurde er zum Prinzen ernannt und starb 1842 bei einem Verkehrsunfall. - JOINVILLE, François Ferdinand Philippe d' ORLÉANS, Prince de (1818-1900) dritter Sohn von Louis-Philippe, Teilnehmer an den Algerien Kriegen mit Aumale. General Gouverneur 1848 und Abgeordneter in der Nationalversammlung von 1871.
Best.-Nr. HD-010o.J. Es ist Krieg!... Rette sich wer kann! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen von: Au bureau chez Aubert galerie Véro Dodat, sowie: Lith. Delaunois. Blattgröße 26,7:33,4cm. ? Gering fingerfleckig. Literatur: Daumier-Register 107; Delteil 107. - Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 29.01.1835, No. 221, (Planche 460). ? Sur blanc! - Zur Darstellung: Dargestellt sind in diesem Blatt: Mortier, der Duc d' Orléans und der Prince de Joinville. Wiederum wird Mortier des angeblichen Verrats und der Feigheit vor dem Feind bezichtigt. Ferdinand, der zu dieser Zeit am Algerienkrieg teilnahm, rasiert sich, um jünger zu erscheinen und damit zu vermeiden, in den Spanienkrieg verwickelt zu werden. - MORTIER, Joseph, Duc de Trevise (1768-1835) Kriegsteilnehmer unter Napoleon I. Da er sich weigerte, gegen Marschall NEY als Richter zu fungieren, wurde er entlassen, 1816 jedoch wieder eingesetzt. Er unterstützte Louis-Philippe und war von 1834-1835 Kriegsminister. Er kam beim Attentat von Fieschi am 28. Juli 1835 ums Leben. - ORLÉANS, Ferdinand Philippe Louis Charles Henri Rosolin, Duc d? (1810-1842) älterer Sohn von Louis-Philippe. Er nahm an den Carlistenkriegen in Spanien sowie an den Algerienfeldzügen teil. In 1837 heiratete er die Prinzessin von Mecklenburg-Schwerin. 1830 wurde er zum Prinzen ernannt und starb 1842 bei einem Verkehrsunfall. - JOINVILLE, François Ferdinand Philippe d' ORLÉANS, Prince de (1818-1900) dritter Sohn von Louis-Philippe, Teilnehmer an den Algerien Kriegen mit Aumale. General Gouverneur 1848 und Abgeordneter in der Nationalversammlung von 1871.
Best.-Nr. HD-009o.J. (Sehr gut, Sie haben Ihre Arbeit ganz ausgezeichnet getan. Man wird Sie gleich in Ihre neuen Gefängnisse in Beaulieu, Poissy oder Bicêtre überführen.). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin. Blattgröße 27,7:36,4 cm. ? Mit Alters- und Gebrauchsspuren, Einriß im Unterrand hinterlegt. Literatur: Daumier-Register 94; Delteil 94. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 6.11.1834, No. 209, (Planche 437). ? Sur blanc! - Zur Darstellung: Das Blatt stellt politische Gefangene dar, die mitgeholfen hatten, ein Feuer in ihrem Gefängnis Saint-Michel zu löschen. Obwohl eine Amnestie bereits angekündigt war, wurden sie in ein neues Gefängnis verlegt. Zynisch dankt der König den Gefangenen bevor sie abgeführt wurden (siehe auch DR 225).
Best.-Nr. HD-008o.J. (Die Ehrerbietung des Pantheons.). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Aub bureau, chez Aubert, pass. Vero-Dodat, sowie: Lith. Delaunois, rue du Bouloi, 19. Blattgröße 26:29,5 cm. ? Mit zwei vertikalen Knickfalten, diese teils hinterlegt, insgesamt etwas fleckig. Literatur: Daumier-Register 92; Delteil 92. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 23.10.1834, No. 207, Planche 433. ? Selten! ? Sur blanc! - Zur Darstellung: Die ständig anhaltenden Regierungskrisen veranlassten Daumier, an der Glaubwürdigkeit der Politiker zu zweifeln. Gezeigt werden im vorliegenden Blatt d' Argout, Thiers, Persil, Gauthier, Soult, Guizot, Viennet, Dupin und der König, sowie Admiral de Rigny. Nach Daumiers Ansicht gehören diese Honoratioren der Julimonarchie nicht ins Panthéon, sondern an den Galgen. Sie würden alles dafür tun, sogar Selbstmord, um einen Platz im Pantheon zu erhalten.
Best.-Nr. HD-007o.J. ( Mein Vater, Philippe, lässt mir wohl kaum noch etwas Ruhm übrig.) Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, galerie véro dodat, sowie: Litho de Benard. Blattgröße 26:33 cm. ? Mit vertikaler Mittelfalte, fleckig und mit angeschmutzten Rändern. Literatur: Daumier-Register 77; Delteil 77. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 3.04.1834, No. 178, (Planche 376). ? Selten! ? Sur blanc! - Zur Darstellung: Das Blatt zeigt den Duc d'Orléans beim Betrachten zweier Ölgemälde, die das Gefecht von Jemappes und Valmy darstellen, an denen sein Vater 1792 teilnahm. Damals war er noch Duc de Chartres und stand unter dem Befehl von Dumouriez. Beide Bilder sind von Vernet und wurden zum Salon von 1822 nicht zugelassen. Louis-Philippe kaufte sie schließlich für seine eigene Sammlung und stellte sie in seinem Museum von Versailles aus. Die Schlacht fand zwischen Frankreich und Österreich in Hainault in Belgien statt.
Best.-Nr. HD-006o.J. Ganzfigur stehend nach rechts. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, galerie véro dodat, sowie: Lith. de Becquet, rue Furstemberg, 6. Blattgröße 33,5:25 cm. ? Mit horizontaler Mittelfalte, alten Kleberesten verso oben und rechts75. Literatur: Daumier-Register 75; Delteil 75. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 27.12.1833, No. 164, (Planche 346). ? Sur blanc! - Zum Dargestellten: Jolivet, Thomas Marie Adolphe (1799-1848) war Anwalt und Abgeordneter von 1830-1839 sowie von 1840-1848. Er gehörte zum privaten Beraterstab des Königs und war überzeugter Gegner der Rassengleichheit. Er starb anlässlich der Unruhen vom Februar 1848.
Best.-Nr. HD-005o.J. Ganzfigur stehend nach links gewandt, den Beschauer anblickend. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, galerie véro dodat, sowie: Lith. de Becquet, rue Furstemberg, 6. Blattgröße 36,6:28 cm. ? Leicht fleckig. Literatur: Daumier-Register 60; Delteil 60. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 27.06.1833, No. 138 (sic!), (Planche 288). ? Sur blanc!
Best.-Nr. HD-004o.J. Ganzfigur stehend nach rechts. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, galerie véro dodat, sowie: L. de Becquet, rue Furstemberg, 6. Blattgröße 33,7:25,5 cm. ? Mit Horizontaler Mittelfalte und kleiner Knickfalte in der rechten unteren Ecke. Literatur: Daumier-Register 59; Delteil 59. ? Erschienen in ?La Caricature? (Journal), 27.06.1833, No. 138, (Planche 287). ? Sur blanc! - Zum Dargestellten: DELESSERT, Jules-Paul Benjamin, Baron (1773-1847) war Direktor der Banque de France, liberaler Abgeordneter und unterstützte den Kampf gegen die Armut in der Arbeiterschaft. Er ist einer der Persönlichkeiten, die im "Ventre Législatif" dargestellt sind. Delessert brachte den Antrag zur Abschaffung der Todesstrafe, des Glücksspiels und der Lotterie ein. Als Industrieller und Philanthrop vermachte er einen grossen Teil seines Vermögens 3000 Arbeitern, von denen jeder eine Einlage von 50 Francs erhielt. Delesserts Name eignete sich perfekt für eine karikaturistische Abänderung in ?Du Desert?. Dabei war dieser Seitensprung in die Welt der Süßigkeiten gar nicht so abwegig, hatte doch Delessert im Jahr 1801 in Passy eine eigene Zuckerrüben-Raffinerie aufgebaut, um die englische Blockade der Rohrzuckerimporte zu umgehen. Neben seinen politischen Aktivitäten war er wissenschaftlich vielseitig interessiert, unter anderem als begeisterter Muschelsammler. Der Name von Delessert ist mit der Zuckerproduktion in Frankreich und später auch in Europa eng verbunden. Nachdem von Delessert der Prozess der Zuckerproduktion aus Rüben entwickelt wurde, begann ab 1812 eine eigentlich Zuckerproduktion in großem Stil. Der Zuckerverbrauch stieg, bedingt durch den tiefen Zuckerpreis, rapide an. Während 1789 der jährliche pro Kopf Verbrauch in Frankreich noch bei zwei Pfund lag, stieg er bereits 1880 auf 17 Pfund an. Im europäischen Durchschnitt um 1900 erreichte der Verbrauch 66 Pfund und stieg bis 1972 auf 83 Pfund an. Der amerikanische Konsum liegt heute bei ca. 130 Pfund pro Einwohner, wobei ein großer Teil nicht direkt, sondern indirekt über Snacks und Softdrinks konsumiert wird. Delesserts Entdeckung des Extraktionsprozesses sollte einen ungeahnten Einfluss auf die Ernährungsgewohnheiten der Europäer und Amerikaner haben.
Best.-Nr. HD-002o.J. Büste im Profil nach links. Teils zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Lith. de Bequet rue Furstemberg No 6, on s?abonne chez Aubert, galerie véro dodat. Blattgröße 31:23,8 cm. ? Horizontale Mittelfalte verso verstärkt, fleckig. Literatur: Daumier-Register 51; Delteil 51. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 11.04.1833, No. 127, (Planche 494). ? Selten! ? Sur blanc! - Zum Dargestellten: PERSIL, Jean-Charles (1785-1870), Oberstaatsanwalt und Gegner der journalistischen Opposition. In ?La Caricature? wurde er häufig mit großer Nase oder Säge dargestellt. Die Säge sollte seine unangenehme Stimme sowie die Form seiner Nase versinnbildlichen. Dieses Blatt erschien 6 Wochen nach Daumier's Entlassung aus dem Gefängnis. Im Jahr 1834 erfolgte Persil's Ernennung zum Generalstaatsanwalt und Justizminister. Er war an der Niederschlagung der berüchtigten April-Aufstände im Jahre 1834 in Lyon und Paris beteiligt. Persil war ein Gegner der Pressefreiheit und nahm am Prozess der April-Angeklagten teil. 1848 wurde er Direktor der staatlichen Münzanstalt und 1864 wurde er zum Senator ernannt. Er war Urgroßvater von Dunoyer de Segonzac.
Best.-Nr. HD-003o.J. Ganzfigur stehend nach rechts. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Aubert, galerie véro dodat. Blattgröße 33,1:24,9 cm. ? Zwei vertikale knickfalten geglättet, angeschmutzt. Literatur: Daumier-Register 57; Delteil 57. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 13.06.1833, No. 136, (Planche 283). ? Selten! ? Sur blanc! - Zum Dargestellten: ETIENNE, Charles Guillaume (1777-1845) Journalist und Autor. Er schrieb unter anderem das Libretto für ?La Joconde? (Musik von Nicolo 1814). 1811 wurde er Mitglied der Académie Française, eine Ehre, die ihm jedoch in 1815 wieder aberkannt wurde. Politiker und Abgeordneter von 1820-1824 und von 1827-1839. Er leitete den "Constitutionnel? vor Véron und war politisch liiert mit Guizot. Er war ein bekannter Journalist und Begründer der Zeitschrift "L'Indépendent", die später in "Le Constitutionnel" umbenannt wurde. Etienne eignete sich für die Karikaturisten des ?Le Charivari? als beliebtes Ziel für ihren Spott. Er wurde als fett und übergewichtig beschrieben, mit kleinen Schlitzaugen und schweren Augensäcken. Sein Gesicht strahlte maßlose Arroganz und Selbstgefälligkeit aus. Etienne kann als konvertierter Bonapartist oder als Thiers Wohltäter bezeichnet werden. Unter seiner Führung wurde aus dem Constitutionnel ein Regierungsorgan. Sein Einfluss war beträchtlich, da das Zeitungslesen in dieser Zeit eine Institution war und nicht eine Unterhaltung. Daumier fertigte auch eine Skulptur von Etienne an, die bei Gobin unter der Nr. 26 mit dem Namen ?Le Vaniteux? (Der Eitle) beschrieben ist. Er war für Daumier der ?Prügelknabe?.
Best.-Nr. HD-001o.J. Réponse péremptoire des deputés croupions, aux argumens, aux chiffres et généralement à toutes les bonnes raisons de toutes les oppositions possibles. (Fulchirons Beredsamkeit. Eine entschiedene Antwort von der Hinterseite der Abgeordneten auf alle Argumente, Zahlen und jeden vernünftigen Vorschlag aller nur möglichen Oppositionsparteien). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen von: Au bureau chez Aubert galerie Véro-Dodat sowie: Lith. Delaunois rue du Boulai 19. Blattgröße 24,5:33cm. ? Gering fleckig. Daumier-Register 3997 (neu zugeschrieben vom Daumier-Register). ? Erschienen in ?La Caricature?, 14.05.1837 (Planche 236). ? Sur blanc!
Best.-Nr. HD-017o.J. Messieurs, le journal, franchement monarchique que j?ai eu l?honneur de fonder avec vos capitaux et de diriger avec ma probité et mes lumières, a dépassé toutes mes espérances?? il a vécu deux mois, n?a dévoré que trois cents mille francs et n?attend plus pour reparaitre qu?un nouveau versement?? Bertrand, conduisez ces Messieurs à la caisse. (Die Aktionärsversammlung. Meine Herren, die monarchistische Zeitung, die ich mit Hilfe Ihres Kapitals und meiner gründlichen Kenntnisse gründen und leiten durfte, überstieg meine kühnsten Erwartungen. Sie existierte zwei Monate, verschlang nur dreihunderttausend Francs, und es genügt ein kleiner Zustupf, um sie wieder erscheinen zu lassen... Bertrand, bitte führe die Herrschaften zur Kasse!). Lithographie, 1836, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert gal. Véro dodat, sowie Imp. D?Aubert et de Junca gal. Colbert. Darstellungsgröße 22:27,8 cm, Blattgröße 27,4:35,7 cm. ? Mit Braunfleck im Unterrand sowie insgesamt mit Altersspuren. Literatur: Daumier-Register 359; Delteil 359. No. 6 der 100 Blatt-Serie ?Caricaturana?. ? Sur papier blanc!
Best.-Nr. HD-018o.J. Mr. Gobard, j?ai l?honneur de vous présenter Mme de St. Bertrand veuve de la grande armée, jouissant d?une fortune très conséquente, et Mlle Eloa de Wormspire, fille du célèbre baron de Wormspire à qui le grand homme a légué 50 mille livres de rente sur le gros livre. Ces dames brulent du désir de faire votre connaissance, je les ai invitées à diner chez vous ce soir, vous nous mènerez à l?opéra et nous ferons une petite partie d?écarté?. Mr. Gobard ces dames ont des projets sur vous, tenez vous bien. (Robert Macaire als Heiratsvermittler. Monsieur Gobard, ich habe die Ehre, Ihnen Madame de St Bertrand vorzustellen, Witwe der großen Armee und Nutznießerin eines bedeutenden Vermögens; und Mademoiselle Eloa de Wormspire, Tochter des berühmten Baron de Wormspire, der dieser bedeutende Mann eine Rente von 50'000 Pfund ausgesetzt hat. Diese Damen brennen darauf, Ihre Bekanntschaft zu machen. Ich habe sie heute Abend bei Ihnen zum Essen eingeladen, Sie führen uns anschließend in die Oper aus, und dann verbringen wir einen gemütlichen Abend.... Monsieur Gobard, machen Sie sich auf was gefasst, die Damen haben einiges mit Ihnen vor....). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, 1836, mit Text von Charles Philipon (1800-1862), auf bräunlichem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert gal. véro dodat, sowie Imp. d?Aubert et de Junca. Darstellungsgröße 21,8:28,7 cm, Blattgröße 25,8:33,5 cm. ? Mit Heftspuren am Oberrand, linker Unterrand zweimal geknickt und mit kleinem Einriss sowie mit kleinen Bereibungen der Oberfläche innerhalb der Darstellung. Literatur: Daumier-Register 369; Delteil 369. No. 16 der 100 Blatt-Serie ?Caricaturana?, erschienen 4.12.1836 in ?Le Charivari?. Bei vorliegendem Exemplar handelt es sich wohl um ein Exemplar aus dem Album ?Caricaturana?, das 1838 erschien. - Sur papier blanc!
Best.-Nr. HD-019o.J. Que diable ! Mon cher, vous êtes bien bon de vous échiner à payer vos dettes, éteignez les donc tout d?un coup ! ? Comment ça ? ? Parbleu ! Apportez moi vos livres, je les arrangerai, c?est ma spécialité; nous ferons un petit passif, un gros actif, nous assemblerons vos créanciers, nous offrirons cinq pour cent payables en dix ans, pendant dix ans vous ne donnerez rien, dans dix ans, vous recommencerez, les créanciers seront morts, les dettes oubliées et tout sera dit?. (Robert Macaire als Geschäftsberater. - Teufel! Mein Lieber, es ist ja rührend, wie Sie sich abrackern, um Ihre Schulden zu bezahlen, tilgen Sie sie doch mit einem Schlag! - Wie das? - Na verflixt! Geben Sie mir Ihre Bücher, ich werde sie frisieren, das ist meine Spezialität, wir bilanzieren geringe Passiva und hohe Aktiva, rufen Ihre Gläubiger zusammen, bieten ihnen fünf Prozent an, zahlbar in zehn Jahren, und in diesen zehn Jahren werden Sie nichts zahlen, dann fangen Sie wieder von vorne an, Ihre Gläubiger werden tot sein, die Schulden vergessen und niemand redet mehr darüber...). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit Text von Charles Philipon (1800-1862), mit den Adressen: Chez Aubert gal. Véro-dodat, sowie Imp. d?Aubert et de Junca. Darstellungsgröße 24,3:21,8 cm, Blattgröße 36,2:26,9 cm. ? Durchgehend braunfleckig. Literatur: Daumier-Register 393; Delteil 393. No. 39 der 100 Blatt-Serie ?Caricaturana?, erschienen 2.04.1837 in ?Le Charivari?. - Sur papier blanc!