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ref. 463-Eo.J. Aquarell, über Bleistift, auf bräunlichem Velin, Mitte links monogrammiert und datiert ?F. H. 79.?, Mitte oben bezeichnet ?Prinzessin Elisabeth?. 26,6:18,5 cm. Verso am Oberrand Reste alter Verklebung. Provenienz: Arnoldi-Livie, München; süddt. Privatbesitz. Die beiden Porträts sind ganz der biedermeierlich-realistischen Porträtauffassung verpflichtet und zeichnen sich durch feinmalerisches Können und fein abgestimmtes Kolorit aus. Im Auftrag Ludwigs II. entstanden ab 1874 Bildnisse der königl. Prinzen und Prinzessinnen (s. Thieme/Becker Bd. 15, S. 268) - möglicherweise in diesem Zusammenhang auch unsere beiden Porträts.
ref. 448-Eo.J. Bleistift, auf Bütten, rechts oben bezeichnet und datiert ?Grim fec 1813.?. 29:20,5 cm. Verso: Figurengruppe. Bleistiftskizze. - Leicht fleckig, Papier im oberen Bildteil etwas berieben. Literatur: vgl. Stoll 176; nicht bei I. Koszinowski u. Vera Leuschner. Hier ist eine Zeichnung ?Mädchen aus Schliersee, 1813? unter G 35 genannt, die folgende Bezeichnung trägt: ?mit Peter Hess/und Stiller (sic!) am Schliersee?, datiert ?d 12t Juny 1813?. Studie zur gleichnamigen Radierung (Stoll 176). Die Eigenhändigkeit der Zeichnung wurde von Dr. Vera Leuschner, Zierenberg, bestätigt. Provenienz: Sammlung S, nicht bei Lugt. Möglicherweise handelt es sich dabei um die Sammlung des Malers Joseph Karl Stieler (1781-1858), mit den Grimm seit seinem ernsten Aufenthalt in München eine Freundschaft verband; Münchner Privatsammlung.
ref. 348-Eo.J. Bleistift und Deckweiß, auf grautonigem Velin, links unten signiert, betitelt und datiert ?AEKirchner / Partie aus d. Au bei München / d 19ten Septbr. 1838.?, rechts folgende Widmung: ?Kirchner seinem Freund Rottmann 1840?. 15,1 : 27 cm. Verso am Oberrand Rest einer alten Verklebung. Provenienz: Antiquariat Wölfle, München; süddeutsche Privatsammlung.
ref. 346-Eo.J. Bleistift, auf gelblichem Velin, links unten bezeichnet, datiert und signiert ?Achenthal 1853 F. Eisenlohr.?. 21,5:32,6 cm.
ref. 344-Eo.J. Bleistift, auf bräunlichem Karton. 17:28 cm. Verso am Oberrand Reste einer alten Montierung.
ref. 343-Eo.J. Bleistift, wenig weiß gehöht, auf festem grünem Velin, links unten signiert und datiert ?Bernh. Lange 1854?; rechts und bezeichnet ?Ramsau?; verso Nachlaßstempel ? 13,9:29,1 cm. Auf Bütten montiert, dort von fremder Hand bezeichnet (Text übernehmen?).- Insgesamt mit leichten Gebrauchsspuren, an drei Seiten unregelmäßig angerissen.
ref. 336-Eo.J. Bleistift, auf Velin, rechts bezeichnet und datiert (?): ?Berchtesgaden 16.VIII.71?. 14,5:23,2 cm.
ref. 331-Eo.J. Aquarell über Bleistift, auf Velin, rechts unten bezeichnet, datiert und signiert ?gezeichnet in Schliersee 1831. Kreul. del?, rechts oben nummeriert ?No 15.?, rechts unten Sammlungs- oder Werknummer ?3091.?, auf alten Untersatz montiert und dort nochmals signiert. 22,4:18,5 cm.
ref. 329-Eo.J. Bleistift, auf cremefarbenem Velin, rechts unten bezeichnet und datiert ?Berchtesgaden den 20 Sept. 1833?. 17,4:10,8 cm. - Verso: Figürliche Skizzen. Bleistift, bezeichnet und datiert ?Salzburg den 21 Sept?. Eine Reise Oehmes im September 1833 nach Oberbayern ist belegt (vgl. Ausst. Katalog: Ernst Ferdinand Oehme 1797-1855. Ein Landschaftsmaler der Romantik. Dresden/Lübeck, 1997, S. 170.
ref. 241-Eo.J. Bleistift, mit doppelter Bleistiftlinie umrandet, auf Bütten, unten bezeichnet ?nach Dujardin von W. Kobel?; auf braunen Papier montiert, dort links unten bezeichnet ?W. Kobel.?. 18,7:13,7 cm.
ref. 240-Eo.J. Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: CCN, rechts unten betitelt (?) ?Hilpoltstein?, links oben alte Paginierung ?K. II. 186 ?. 20,1:28,9 cm Links oben kleine Knickfalte, ein wenig fleckig. Hilpoltstein ist ca. 35 km von Nürnberg entfernt. Daß Klein Studienreisen in die nähere Umgebung seiner Geburtsstadt unternahm, ist nachweisbar, so z.B. 1801 nach Wildenfels, das in der Nähe von Hilpoltstein liegt.
ref. 222-Eo.J. Bleistift, teils aquarelliert, auf festem grauem Papier. 17,2:27,4 cm. Originalbeschriftung verso aufgeklebt, dort bezeichnet, datiert und signiert ?Raithen d. 25. Juni 1833 / Habenschaden?. Minimal fleckig. Verso am Oberrand Reste alter Verklebung.
ref. 156-Wo.J. Bleistift, auf gelblichem Velin, mit Bleistift umrandet, rechts unten bezeichnet ?Beim Fischer / in Gmund.?. 17,6:23,6 cm. Liebevoll-detaillierter und frischer Landschaftsausschnitt, der das zeichnerische Talent der sicher allein im Familienkreis tätigen Künstlerin deutlich belegt.
ref. 112-Wo.J. Aquarell, über Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, links unten Nachlaßstempel. 25,9:33,9 cm. Skizzenbuchblatt.
ref. 132-Eo.J. Aquarell über Bleistift, mit Bleistiftlinie umrandet, auf Velin. 25:37,5 cm. Kat. 84, Nr. 71. Provenienz: Nachlaß Ludwig Thiersch, München; Sammlung Prof. Richard Jung, Freiburg, (nicht bei Lugt). Verso bezeichnet: ?im L. Thiersch Nachlass Leop. Rottmann um 1860?. Dieser Vermerk bezieht sich auf den in München tätigen Landschaftsmaler L. Thiersch (1825 - 1909). Beide Künstler, Rottmann und Thiersch, waren in derselben Stadt tätig und werden sich wohl gekannt und Arbeiten ausgetauscht haben. Durch diese Provenienz darf die Zuordnung an Leopold Rottmann als sicher gelten. Farbfrisches Aquarell, das in der Landschaftsauffassung dem älteren Bruder, Carl Rottmann (1797 - 1850), verpflichtet ist.
1839ref. 150-W1839. Feder und Pinsel in Grau und Bleistift, grau laviert, auf chamoisfarbenem Velin, rechts oben bezeichnet und datiert ?Heilbrunn 27. Sept. 1839.?. 26,3:34,1 cm. In den Rändern ungleich. In der Graphischen Sammlung München befindet sich eine ebenfalls auf 1838 datierte, grau lavierte Bleistiftzeichnung, betitelt ?Oberbayerischer Bergbauernhof?.
ref. 0735-Bo.J. Radierung für das "Album Deutscher Künstler" bei Julius Buddeus, Düsseldorf, um 1840, 18 x 21,5 cm.- Schöner Druck auf Velin mit Wasserzeichen, in den breiten Rändern fleckig.
ref. 0598-Bo.J. Lithographie, um 1830, auf Velin. 34:26 cm. Mit der Adresse von I.M. Hermann, München. - Im ganzen nicht ganz frisch. Aus: F. J. Lipowsky, Sammlung bayr. National-Costüme, 1830. Sammlung R.A. Winkler.
ref. 0597-Bo.J. Federlithographie, auf Velin. 12,2:16,1 cm. Mit der Adresse: aus der lithogr. Anstalt v. N. Burger in München. Provenienz: R.A. Winkler. Erschienen als Beigabe zu: Der bayr. Volksfreund vom 24.10.1829.
ref. 0554-Bo.J. Radierung, 1820, auf Velin. 12,2:17,7 cm. Literatur: Stoll 220; Andresen 214. - Guter und vollrandiger Abdruck. - Selten!
ref. 0533-Bo.J. Kupferstich, auf Bütten. 22:15,8 cm. Literatur: Schuster 350; Drugulin 10244. Gleichmäßig kräftiger und klar zeichnender Abdruck mit vollem Rand, tadellos erhalten. - Joseph von Hessen-Darmstadt war 1740-68 Fürstbischof von Augsburg.
ref. 0415-Bo.J. Radierung, auf Velin. 14,4:10,1 cm. Literatur: Stoll 175. - Prachtvoller Abdruck. An drei Seiten mit dem vollen Rand, oben leicht beschnitten.
ref. 0402-Bo.J. Radierung, auf Velin. 18,6:23,3 cm. Literatur: Stoll 218, II (von II), mit der gestochenen Unterschrift. - Sehr guter Abdruck, mit schmalem Rand um die Plattenkante sowie leichtem Lichtrand rundum. Im Gesamtwerk Grimms sind Architektur-Darstellungen recht selten, abgesehen von einigen italienischen Bauten, die unter dem Eindruck einer Reise nach Italien entstanden. Die vorliegende Radierung greift wohl auf eine Zeichnung zurück, die während Grimms Münchner Zeit auf einer der zahlreichen Exkursionen vor der Natur entstand. Der Tegernsee und die Quirinskapelle waren beliebte Motive der Münchener Maler.
1598ref. 063-A1598. Kupferstich 1598, auf Bütten mit Wasserzeichen: kleiner Wappenschild, rechts unten im weißen Rand mit brauner Feder bezeichnet ?1573?. 24:31,8 cm. Mit Rändchen um die Plattenkante und Stockfleckchen im unteren Rand, sowie leichte Quetschfalte. Literatur: Hollstein 342 (dort andere Größenangabe 20:35 cm) mit dem Monogramm, Datum, Verlegermonogramm ?D.C? (Dominicus Custos, Augsburg), latein. Text und Bezeichnungen in der Platte.
ref. 0138-Bo.J. Radierung, 1803, auf festem Velin mit Wasserzeichen: M de I.A. Huber?. 22:26,6 cm. Gering fleckig. Provenienz: Sammlung J.N. Seiler, München, nicht bei Lugt. Literatur: Ein Schöngeist in diplomatischen Diensten. Druckgraphik und Zeichnungen von Stephan von Stengel (1750-1822). Mannheim, (2008), Druckgraphik Nr. 36 mit Abb. S. 123. Sehr guter Abdruck mit vollem Rand rundum. Das Blatt zeigt die St. Georgskapelle auf dem Kalvarienberg oberhalb des Ortes Oberau in Oberbayern.