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[Thames Tunnel].
Document, unsigned. [Probably London, ca. 1829].
4to. ½ p. An anonymous note in support of a proposal by Charles Vignoles to take over from Marc Isambard Brunel as Chief Engineer for the Thames Tunnel Company. The piece offers a tantalising insight into the in-house politicking that followed the decision to halt operations on the Tunnel after flooding in August 1828. The eight-line note consists principally of dry and somewhat ironic criticism of Brunel, his work and nationality, before a short commendation of Vignoles: "Mr. Brunel is the Engineer who has attempted he Thames Tunnel, and failed in the execution, and for this he has been appointed a Chevalier of the Legion of Honour in France. He is a Frenchman, and, by the explanation of his plans, he convinced the Royal Academy of Science that the thing might have succeeded. My friend Charles Vignoles is confident that he can complete the tunnel at less expence [!] and in a better manner". - The Thames Tunnel is recognised as having been the first successful passage under a navigable riverbed. The project, completed under Marc Brunel and his son Isambard Kingdom Brunel in 1843, served as the debut for a series of engineering innovations, including Brunel's patented tunnelling shield. Despite its revolutionary methods and significance for various fields, construction of the tunnel was subject to numerous delays and challenges: poor working conditions, gas leaks and flooding meant that work was brought to a halt after six men died on 12th January 1828. Whilst engineers sought to fix the tunnel's physical problems, the board of the Thames Tunnel Company canvassed for solutions to their financial, administrative and perceived managerial issues. In particular, the open animosity between the Company's Chairman, William Smith, and the Brunels led to the Company's directors to call a General Assembly in April 1829 to assess the situation. It was here that Vignoles' proposals for a cheaper, more efficient method to complete the tunnel were considered by an independent arbitrator. Vignoles' idea was, however, not taken up and by December 1834, Marc Brunel had secured financial support from the government's Treasury to supplement that of the original private investors. After nearly a decade of further work, the tunnel opened to the public on 25th March 1843. - The page preserves a fold down the middle presumably for insertion into an envelope (now lost). Edges have minor tears on all sides and one larger tear to the middle, not affecting the text. A second hand adds the numbers 65 and 66 to the top right-hand corner recto and verso.
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[Theater an der Wien] - (Görlitz, Karl, Schriftsteller [1830-1890]).
"Drei Paar Schuhe. Lebensbild mit Gesang in 3 Abtheilungen nebst einem Vorspiele". Bühnenmanuskript von Schreiberhand. Wien, Februar 1870.
322 SS. auf 162 num. Bll. Geheftet. Gr.-4to (ca. 240 x 280 mm). Textbuch für eine Aufführung des Theaters an der Wien mit dessen Stempel, mehreren Unterschriften und kl. Korrekturhinweisen am Titel. - Nach der erfolgreichen Aufnahme seines dramatischen Erstlings "Die Teufel im Frack" "schritt Görlitz auf der eingeschlagenen Bahn mit reißender Schnelligkeit vorwärts, und haben sich seine Stücke auf allen Bühnen Deutschlands und Oesterreichs Bühnenrecht erworben" (Brümmer, Dt. Dichterlex.). Karl Millöcker gelang es mit der gleichnamigen Operette zu Görlitz' Librettofassung erstmals, das Interesse des Wiener Publikums auf sich zu ziehen.
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[Theater].
"Was wollen die Herren mit ihrem Gebell?" Lithographiertes Plakat mit handschriftlichem Zusatz. [O. O., vor 1824].
242 x 390 mm. Illustration 195 x 127 mm. Satire auf einen Konflikt zwischen dem Schauspieler und Autor Carl von Zahlhas, genannt Neubruck (1795-1872), und einem nicht identifizierten Theaterrezensenten. Die einfache Illustration mit dem Titel "Was wollen die Herren mit ihrem Gebell?" zeigt Zahlhas, der mit zwei Pistolen und zwei Säbeln in das Arbeitszimmer des Rezensenten stürmt, um ihn zum Duell aufzufordern. Der erschrockene Rezensent ist von seinem Schreibtisch aufgesprungen und hält schützend einen Gänselkiel und ein beschriebenes Blatt Papier vor seinen Körper. Beim Titel handelt es sich um ein Zitat aus Joseph Marius von Babos (1756-1822) Tragödie "Otto von Wittelsbach" (1793). - Der gereimte Dialog von "Bluthund" und "Dintenhund" schließt an die Illustration an: "Bluthund. - Wenn Sie sagen, der Aufsatz wäre von mir, | So sind Sie Schurke für und für! | Doch weil Sie nicht den Degen getragen | So will ich Ihnen den Zweikampf vorschlagen, | Pistolen, oder Degen, mir einerlei, | die Wahl der Waffen steht Ihnen frei. - Dintenhund. - Man hat mich getäuscht, ich gesteh es ein, | Ein Wort wird ja kein Pfeil nicht seyn, | Ich habe freilich den Degen getragen, | Doch war ich niemals ein Freund von schlagen. | Mit dem Maul! -- Ja da bin ich schon geschwind, | Mit dem Degen? -- Nein! Ich habe Weib und Kind. - Bluthund. - Herr! hätten Sie das vorher bedacht, | Eh' Sie das Maul haben aufgemacht! | Ich lasse nicht ab, ich bin rabiatt [!], | Und habe Ihr dummes Geschreibsel längst satt, | Wir müssen uns hauen oder schiessen, | Ich lasse nicht ab, es muß Blut fließen! - Dintenhund. - Es fließe nur Dinte, mein bester Freund! | Ich widerrufe den Aufsatz noch heut. | Ich will Sie auch loben so gut ich kann, | Mit kommts auf ein Maul voll Worte nicht an. | Und wenn es nur ein Duell nicht gibt, | So schimpf' ich, auf wen es Ihnen beliebt. - Bluthund. - Für diesmal mag es genug denn seyn, | Ich stecke Pistolen und Degen ein. | Sie stecken auch ein, was ich Sie genannt, | Und machen Ihren Widerruf bald bekannt. | Man kennt Sie schon, denn jeder sagt frei, | Ihre Theaterkritik ist -- Heuchelei. -- Dintenhund. - Die ganze Welt ist voll Heuchelei, | Davon ist auch eine Kritik nicht frei. | Ihre Gründe haben mich völlig besiegt, | Ich weiß jetzt wo der Haas im Pfeffer liegt. | Nun leben Sie wohl mein bester Freund | Auf Ehre, es war nicht bös gemeint." - Ganz nach dem Motto "Hunde, die bellen, beißen nicht" werden beide Protagonisten verspottet. Obwohl der gekränkte Zahlhas die Rezensionen seines Widersachers als Heuchelei herabwürdigt, lässt er sich vom Versprechen guter Kritiken in seinem Zorn besänftigen. Angesichts der Duellaufforderung zögert der Theaterrezensent nicht, die ursprüngliche Kritik zu widerrufen und seinem schlechten Ruf gerecht zu werden, schließlich sei die ganze Welt voll Heuchelei. Die handschriftliche Identifikation der Protagonisten am unteren Plakatrand weist zwar auf einen konkreten Konflikt hin, jedoch kann die Satire auch als Allegorie auf das zwiespältige Verhältnis zwischen Schauspielern und Rezensenten im Allgemeinen gelesen werden: Solange alle Beteiligten die ihnen zugewiesenen Rollen spielen, bleibt ihr Konflikt bloßer Theaterdonner. - Carl von Zahlhas, ein Bühnenpartner Ferdinand Raimunds, wirkte überaus erfolgreich als Schauspieler in komischen Rollen an Bühnen in Wien, Kaschau und Linz; von 1818 bis 1824 war er am Theater an der Wien engagiert. Bei einem Gastspiel in Pest 1824 erkrankte er und musste aufgrund einer halbseitigen Lähmung die Schauspielerei aufgeben. - Mit großem Ausriss am oberen Rand und mehreren Seiteneinrissen (kaum Bild- und kein Textverlust). Knittrig.
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[Theater].
Hs. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Schreiben eines nicht ermittelten Absenders an einen Herrn Frey: "Ich erlaube mir Ihnen mitzutheilen daß meine Frau mit Ende d. M. sich von der Theater Carriere gänzlich zurückzieht. Der Vertrag mit dem Hof-Operntheater wird in gegenseitigem Einvernehmen gelöst [...]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. Buchstabenverlust in der Unterschrift durch Ausriß der rechten unteren Ecke; etwas knittrig und angestaubt. Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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[Theater].
Souvent femme varie [...]. Petite comédie en un acte. Hs. Manuskript, signiert “Marie André”. Graz, 1888.
24 beschriebene SS. auf 24 (dav. 10 weiße) nn. Bll. Grüner Leinenband der Zeit mit goldgepr. Deckeltitel. 8vo. Mit einer Widmung “A Madame la Comtesse Olga de Meraviglia”. - Gräfin Olga Meraviglia, der das vorliegende Manuskript von einer Freundin geschenkt wurde, lebte bis in die Mitte der Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts in ihrer Villa in der Grazer Elisabethstraße. Sie schrieb “Ein Ausflug nach Griechenland und Konstantinopel im Frühjahr 1914” (Graz, Leykam, 1914).
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[Theatre de l'Odeon]. - Amaury (eigentl. Ernest-Félix Socquet), Schauspieler (1849-1910).
Eigenh. Briefkarte mit U. [Poststempel: Paris], 26. VI. 1897.
2 SS. auf Doppelblatt. Qu.-12mo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Dichter, Maler und Bildhauer Arthur Péricaud (1828-99) mit der Nachricht, dass er die ihm zugedachte Ehrung leider nicht persönlich entgegennehmen könne; warum nicht, das würden die Herren Faucault und Dherbilly erklären: "Messieurs Faucault et Dherbilly chargés de ce devoir, vous expliqueront comment je ne puis être présent au grand honneur que, sur votre proposition, mes camarades me réservent aujourd'hui, mais je tiens personnellement, a vous prier d'adresser à notre cher président, au Comité et aux sociétaires de notre association [...]". - Amaury spielte am "Théatre de l'Odéon" zum Beispiel in der Rolle des Kapitäns Fracasse; er wird in Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" erwähnt.
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[Theatre de l'Odeon]. - Ginisty, Paul, Schriftsteller (1855-1932).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 1. III. 1897.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Bedauernd, dass er ein an ihn eingesandtes Manuskript an sein Lesekomitee weitergereicht und nicht geahnt habe, dass der Adressat es zurückhaben wolle: "Après avoir lu très attentivement les deux manuscrits que vous avez bien voulu m'envoyés, je les ai soumis à mon Comité de Lecture. Je n'ai pas cru devoir les retenir. J'aurais souhaité pouvoir vous faire une meilleure réponse [...]". - Paul Ginisty war von 1896 bis 1906 Direktor des "Odéon" und wurde danach Inspektor für historische Denkmäler. - Mit gedr. Briefkopf des "Théatre National de L'Odéon". Papierbedingt leicht gebräunt.
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[Theatre de l'Odeon]. - Talien, L., Schauspieler (um 1870).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 22. VI. 1876.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Kritiker mit der Bitte um Veröffentlichung eines Artikels in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift "L'Évènement": "Au nom de plusieurs de mes camarades de l'Odéon, Je riens solliciter de votre obligeance habituelle l'insertion de cet entrefilet, textuellement ou en substance, à votre choix, dans un de vos prochains courriers de l'Évènement. A la suite de l'article, un petit mot de votre main, ne pourrait que faire beaucoup de bien à notre entreprise qui sera dure et bien difficile [...]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. Aus der Autographensammlung "A. Schwenk" ("No. 167") mit dessen Sammlungskuvert und -umschlag.
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[Theatre programmes].
3 theatre programmes, one concert programme, and one theatre invitation. Marseille, Paris and n. p., 1906, 1907 and n. d.
Various formats. 13 pp. Programmes of mostly obscure contemporary plays, including "La Patrouille de Fourchepinte" by Auguste Thibault, "Les Flavius" and "Jean de la Valette" by Georges Longhaye, "Asile de Nuit" (1905) by Max Maurey, and "Fricotard et Chapuzot" by Jean Drault and Jules Clermont. The concert was given by the pianist Ludovic Breitner, a student of Anton Rubinstein, and the Quatuor Andolfi at the Salle Debussy in Paris. - Well preserved.
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[Thost, Ernst, Meteorologe und Astronom (1899-1980)].
Splitternachlass mit 174 Briefen, Karten u. a. von verschiedenen Verfassern sowie einem Brief Albert Einsteins. Verschiedene Orte, 1923-1980.
Zusammen 225 SS. auf 166 Bll. Verschiedene Formate. Mit zahlreichen Beilagen (Eintrittskarten, Prospekte, Zeitungsausschnitte u. dgl.). Ernst Thost, der Sohn des Malers Rudolf Thost und Vater des Schauspielers Bruno Thost, studierte u. a. bei Erich Wunderlich an der TH Hannover und promovierte 1928 über "Das Klima des nördlichen Württemberg" (Stuttgart, Fleischhauer & Spohn, 1930). Sein ganzes Berufsleben verbrachte Thost als Mitarbeiter der Schwäbischen Sternwarte in Stuttgart, die am 8. Januar 1922 nach einjähriger Bauzeit eingeweiht worden war, und trat 1964 in den Ruhestand. Der vorliegende Splitternachlass enthält überwiegend Korrespondenzen mit verschiedenen Naturwissenschaftlern, darunter als prominentestem Albert Einstein, den Thost im Herbst 1922 wohl in Fragen der Lehrplangestaltung angeschrieben hatte und der ihm unterm 25. V. 1923 antwortete: "Ich bin der Meinung, dass unsere Schulpläne schon all zu sehr materiell überlastet sind, man sollte den Pflichtstoff so viel als möglich verringern, und den [!] Lehrer darüber volle Freiheit lassen, was er ausserdem mit den Schülern betreiben will. Hat so der Lehrer genügend Muse [!], so kann er, wenn es seiner Meinung entspricht, wohl auch den Grundgedanken der Relativitäts-Theorie behandeln natürlich nur in so weit als es ohne Vermehrung des mathematischen Apparates möglich ist". Viele Jahre später hielt Thost noch in einem Gedächtnisprotokoll fest, was ihm bei einem Besuch Einsteins im November 1925 erinnerlich war (1½ SS., um 1950). - Zu den anderen Wissenschaftlern, mit denen Thost korrespondierte und die hier teils mehrfach vertreten sind, zählen u. a. Rudolf Benkendorff, Manfred Bräuhäuser, Heinrich von Ficker, Hugh Ivan Gramatzki, Georg Grimm, Theodor Haering, Sven Hedin, August Kopff, Joseph Plassmann, Adolf Sauer, Karl Schneider-Carius, Albert Schweitzer, Diederich Wattenberg, Kurt Wegener, Max Wolf, Erich Wunderlich, Carl und Hermann Wurster sowie Gustav von Zahn. Weitere Schriftstücke stammen von Malern, Musikern, Schauspielern und Schriftstellern wie Ludwig Anschütz, Peter Bamm, Theodor Esser, Otto Flath, Kai Möller, Asta Nielsen, Willy Reichert, Andrés Segovia und Paul Wegener sowie von zwei Bundespräsidenten, nämlich Theodor Heuss und Heinrich Lübke. - Sehr umfangreich ist die Korrespondenz mit "Elisabeth Wegener V.", wie Wegeners fünfte Gattin und auch Witwe, die Schauspielerin Elisabeth Wegener (geb. Rohwer, 1903-89), gern unterzeichnet: Von ihr finden sich hier 36 Briefe und Karten aus den Jahren 1948 bis 1976, in denen sie so manches über das Leben ihres verstorbenen Gatten Paul, das Theater der Nachkriegsjahre und die Beschwerlichkeiten eines Lebens ohne Pensionsanspruch zu berichten weiß. - Der Brief Einsteins in recht desolatem Zustand (mehrfach mit Klebestreifen auf Trägerpapier montiert), die übrigen Schriftstücke in überwiegend gutem, wenn auch häufig montiertem und arrangiertem Zustand mit zahlreichen Randglossen aus der Hand Thosts.
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[Thun-Hohenstein, Joseph Matthias Gf., Politiker, 1794-1868]. - Heinrich Spindler.
Eigenh. Brief mit U. Prag, 11. II. 1846.
1½ SS. 4to. Brief des Privatsekretärs von T-H. an eine “verehrliche Redakzion”des Grenzboten, der er einen Aufsatz Seiner Exzellenz übersendet: “Der Zweck dieses Aufsatzes ist: alle weiteren etwaigen Reklamazionen über den Artikel in Nr. 3 der Grenzboten wo möglich zu verhindern, indem jede Polemik über unser Ständethum gerade in diesem Augenblicke in keinerlei Beziehung erwünschte Resultate liefern würde. Der Herr Graf gab deshalb diesem Artikel ein halb offizielles Ansehn [...]”. - Gf. Thun-Hohenstein nahm als Offizier des Uhlanenregimentes Erzherzog Karls an den Feldzügen von 1813 und 1815 teil, trat nach dem Friedensschluß aus der Armee aus und widmete sich den Wissenschaften sowie der Verwaltung seiner böhmischen Güter. Als Gründer der ersten böhmischen gegenseitigen Brandschaden-Versicherungsgesellschaft ist ihm die Errichtung der ersten Kettenbrücke in Prag sowie die Anlage des Franzens Kai zu danken. “Im böhmischen Landtage, in welchem er als Oberkämmerer des Königreichs Böhmen die Stelle des Vorsitzenden im Landesausschuß einnahm, befand er sich unter den Führern der Opposition [...] Vom Ausschusse für den 1848er Slavenkongreß wurde der Graf zum Präsidenten gewhält, aber Krankheit verhinderte ihn, den Sitzungen beizuwohnen” (Wurzbach, s. v.). Krankheitshalber zog er sich auch bald darauf aus dem öffentlichen Leben zurück und lebte bis zu seinem Tod in Salzburg.
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[Tirolensia].
Lehensurkunde für Mathias Martin Mayr aus Hall. Innsbruck, 10. XII. 1757.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-gr.-Folio (293:456 mm). Mit drei papiergedeckten Siegeln. Lehensurkunde für ein "ober der Haller Prüggen in Volderer Wald Landgerichts Sonnenburg" gelegenes Grundstück; mit eh. U. der Grafen Joseph Trapp und Leopold Künigl sowie zwei weiteren Unterschriften. - Etwas angestaubt und fleckig.
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[Tirolensia]. -
Verzichtsbrief. O. O., 8. II. 1552.
1 S. 225:355 mm. Auf Pergament. Verzichtsbrief des Marquart von Breisach und seiner Frau Praxeda, geb. von Hendl, die, nachdem Praxeda eine Mitgift von 3000 Gulden erhalten hat, auf alle weiteren Erbansprüche gegenüber der Dorothea v. Hendl, geb. von Ramschwag, und ihren Söhnen Franz und Sigmund von Hendl verzichten. - Etwas fleckig und mit geringen Schäden durch Mäusefraß; Volltranskription beiliegend; ohne anhängendes Siegel.
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[Tirolensia]. - Brixen.
Lehensrevers. [Brixen], 30. IX. 1624.
235:562 mm. Mit Holzkapsel am Pergamentstreifen. Lehensrevers des Martin Helbm, Bürger von Brixen, auf das Hofamt Brixen über Baurechte eines Obstgartens im Gericht Salern.
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[Tirolensia]. - Brixen.
Lehensrevers. [Brixen], 30. IX. 1624.
278:450 mm. Mit Holzkapsel am Pergamentstreifen. Lehensrevers des Martin Helbm, Bürger von Brixen, auf Christoph Recordin von Neun über Baurechte eines Ackers im Gericht Salern.
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[TOMBEAU DE L'EMPEREUR]
Intéressant dossier de 5 pièces autographes concernant la construction du tombeau de l'Empereur aux Invalides.
Paris, 1853 in-folio,
Bookseller reference : 203507
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[Todesco].
Sammlung von 5 Briefen aus dem Umfeld der Familie Todesco. Verschiedene Orte, 1870ff.
Zusammen 18 SS. auf 10 (= 5 Doppel-)Blatt. Gr.-8vo. Vorliegend ein eh. Brief mit U. von Baron Todesco an seinen Sohn Louis (dat., Southampton, 3. Juli 1870), zwei eh. Briefe mit U. des Schriftstellers, Musikers und Komponisten Charles Hamilton Aide (undat., einer an Louis Todesco und einer an Gräfin Batthyany), ein eh. Brieffragment ohne U. von Madame Batthyany an Louis (Todesco), dat. 8. IX. 1887, und ein eh. Brief mit U. eines nicht identifizierten Verfassers an denselben.
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[Toscanini, Arturo, Dirigent (1867-1957)].
5 Portraitphotographien. [New York, späte 1930er Jahre].
Jeweils ca. 229:181 mm. Vier Aufnahme zeigen den 1937 in die USA emigrierten Dirigenten zusammen mit seiner Enkeltochter Sonia Toscanini Horowitz (1934-1975), eine zeigt den Maestro im ¾-Profil. - Verso jeweils mit Stempel des Bilderdients der 1945 gegründeten Deutschen Allgemeinen Nachrichten-Agentur (DANA).
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[Truphémus] Geay (Jean-Pierre) :
5 poèmes d'attente.
Paris, Deswarte éditeur, 1970 ; in 8 en feuilles sous couverture crème à rabats, impression couleur moutarde ; 21, [3] pp., frontispice h.t.
Bookseller reference : 19862
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[Trautmannsdorff-Weinsberg, Ferdinand Fürst von und zu, Obersthofmeister (1749-1827)].
Hs. Kanzleibrief über das Erbe des Obersthofmeisters S. M. Prag, 24. XI. 1827.
¾ S. auf Doppelblatt. Folio. "An das Fräulein Theresia Gräfin Trautmannsdorf [!] herzogl. savoische Stiftsdame": "Da man über Absterben des Herrn Ferdinand Fürsten v. Trautmannsdorf [!] die Vornahme der Inventur und Separation auf den, von demselben genossenen hierländigen Fideikommißrealitäten [...] beschlossen, [...] so werden von diesen Verfügungen diese genannten Interessenten in die Kenntnis gesetzt [ ..]". - Der Sohn von Graf Franz Norbert von Trautmannsdorff-Weinsberg und einer Gräfin von Herberstein, "die beide hohe Chargen am Hofe Maria Theresias bekleideten" (DBA III 927, 3), war im niederösterreichischen Verwaltungsdienst tätig und kam später als kaiserlicher Gesandter an den für die Reichspolitik entscheidenden Manizer Hof des Kurerzkanzlers. 1793 wurde er von Franz I. als Hofkanzler für die Niederlande nach Wien beordert, 1805 in den Reichsfürstenstand erhoben und zwei Jahre darauf zum Obersthofmeister bestellt, als welcher er zwei Jahrzehnte hindurch amtieren sollte. - Die im Text erwähnte und zum Erbe gehörige Burg Kumburk war 1710 von der Familie Sternberg an an Johann Josef Graf Trautmannsdorff verkauft worden, Theresia sollte 1830 die tschechische Herrschaft Golcuv Jeníkov erwerben und dort eine Schloßbrauerei errichten. - Etwas angestaubt und mit kleineren Randläsuren; Bl. 2 mit kl. Ausschnitt (keine Textberührung), ein papiergedecktes Siegel lose beiliegend; mit gedr. Gebührenstempel.
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[Trotsky, Leo.] Otkliki.
Sbornik I. [In Russian]. St. Petersburg, Tipografija Spb. aki. obschch. "Slovo". Ul. Zukovskago, 21, 1906.
8vo. (2), 98 pp. Contemporary half cloth; includes printed original wrappers. The first issue of the socialist "Otkliki" from the possession of Leo Trotsky, who was to lead the Russian revolution to victory in 1917, with his pencilled signature on the front wrapper cover. - This present first issue, printed by the "Slovo" press, is much rarer than the following two and is unrecorded in library catalogues internationally. OCLC lists only the issues 2 and 3, published in 1907 (Indiana University; Pittsburgh University holds only no. 3); the Library of Congress also holds only the two following issues printed by I. A. Levenshtein. - From the collection of the well-known Slavicist Hans Halm (1887-1975) with his autograph notes on the inside front wrapper cover. Bibliography of Periodicals of Russia II, 5868.
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[Trotzki, Leo]. - Sedow, Lew Lwowitsch, Trotzkis ältester Sohn (1906-1938).
2 ms. Briefe mit Paraphe. Paris, 1937.
Zusammen (1+2 =) 3 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An seinen Vater über organisatorische Schwierigkeiten der untereinander zerstrittenen trotzkistischen Gruppen: "Ich habe Dein Telegramm erhalten. Ungeachtet meiner eigenen Einstellung zu Deiner Anordnung kann ich diese schon aus rein praktischen Gründen nicht ausführen. Ich denke, daß es selbst in militärischen Belangen Befehle gibt, die nicht ausgeführt werden können [...] Was Henri angeht [d. i. Henri Molinier, der Bruder des von Raymond Molinier, dem französischen Trotzkisten der ersten Stunde, mit dem Trotzki dann gebrochen hatte und der 1935 aus der Parti Ouvrier Internationaliste (POI) ausgeschlossen worden war], so wird er alleine gar nichts erreichen. Davon abgesehen wird keines unserer Mitglieder etwas mit einem Mann zu tun haben wollen, dessen Zuname Molinier ist; zudem würden sie dessen Bestrebungen wohl als Provokation erachten oder als eine weitere List im Geiste R[aymond] M[oliniers] [...]" (19. II.). - Mit dem Brief vom 22. Februar übersendet Sedow eine Reihe von (hier nicht beiliegenden) schriftlichen Bestätigungen, die Trotzki sich erbeten hatte, sowie einige Briefe und Berichte. "[...] Ich habe heute einen Brief von der Kommune erhalten - Durchschlag liegt bei, obwohl ich glaube, daß sie ihn Dir schon direkt geschickt haben. Der Brief ist arrogant, dumm und lügt. (Er lügt, weil keiner von uns mit Brosh [?] in Beziehung getreten war) [...] Aber er bestätigt auch andererseits, daß meine Überlegungen, ihm [d. i. Henri] den Auftrag nicht zu übertragen, richtig waren [...]". Weiters über Aktivitäten in der Tschechoslowakei und der Schweiz, einen Zeitschriftenartikel, den Sedow schreiben wolle, ein norwegisches Verlagshaus und weitere Tagesereignisse.
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[Trucial States - Sultan bin Saqr Al Qasimi].
Two early documents. Sharjah and Ras Al-Khaimah, 1943 and 1966.
4to. (1+2 =) 3 pp., in Arabic throughout. Includes one original addressed airmail envelope (printed Government of Ras-Al-Khaimah stationery). Two early, unique paper items from the Gulf Sheikhdoms: an official document from Sharjah witnessed by the ruler and a piece of private correspondence relating to the founding of a Ras Al-Khaimah government institution six years before independence. - 1) A power of attorney witnessed by the ruler of Sharjah, Sheikh Sultan bin Saqr Al Qasimi (ruled 1924-51). The document certifies that Salim ibn Ibrahim al-Yusuf and Abd al-Rahman ibn Khalifa al-Yusuf appoint Abd Allah ibn Abd al-Rahim and Haji ibn Abd al-Rahim to collect the rent for their properties in Bahrain, replacing their previous agent Muhammad ibn Rashid al-Qassab. The document, signed by Salim al-Yusuf in the month Dhu al-Qa'dah 1362 AH, bears in its upper right corner the seal of the ruler of Sharjah with a handwritten note: "They testified in my presence / Sultan bin Saqr al-Qasimi, Ruler of Sharjah and its Dependencies". With an eight-anna revenue stamp issued by the British Indian government and a stamp of attestation, certifying that the Sheikh's seal is authentic, dated 9 Feb. 1944 and signed by the Political Officer of the Trucial Coast, Maurice Patrick O'Connor Tandy (1912-86). Some browning and stains, edge tears and paper flaws (some with early repairs on verso). - 2) A two-page letter in blue ink, dated 7 March 1966, from Sami Abd al-Rahman Saqr, based at the Municipality in Ras al Khaimah, addressed to his friend Maher in Cairo. Sami Abd al-Rahman Saqr explains that when he returned to Ras al-Khaimah from his recent visit to Maher, the Sheikh [of Ras al-Khaimah, Saqr bin Mohammed Al Qasimi] asked him to help establish the State Audit Institution. He writes that he has therefore now relinquished his position at the Municipality, adding that the institution will start small until the building is ready and discussing the plans for its further development. Sami Abd al-Rahman Saqr further mentions that he will travel to London in April on the first BOAC flight from Dubai to London, marking the launch of this new route. While the airline invited the Sheikh to travel on this inauguration flight, having provided him with a return ticket and expenses for a week's stay in London, the Sheikh is too busy to avail himself of this gift and is therefore sending Sami Abd al-Rahman Saqr on his behalf. He may extend his stay as long as two weeks to discuss business opportunities with British companies and offers to bring Maher anything from London that he may wish. Written on blue airmail stationery with printed letterhead; includes the airmail envelope.
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[Tukan-Kreis].
Tukan, der Musenvogel. 50 Jahre Tukankreis. (München), Tukan-Sonderdruck, (1980).
32 SS. Orig.-Broschur. 8vo. Mit 38 e. U. von Laudatoren und Mitgliedern der Literaturvereinigung, darunter Hans Jochen Vogel, Hans Maier, Rolf Soeliger, Dagmar Nick, Hans A. Neunzig, Heinrich Harrer, Heinz Piotek, Hans Egon Holthusen, Winfried Zehetmeier, Rolf Flügel, Rudolf Hagelstange, Walter Kempowski, Wolfgang Bächler, Loriot, Hermann Lenz, Herbert Rosendorfer, Helmut Qualtinger, Isabelle Nadolny, Carl Amery, Stefan Heym, Erica Schmitt-Sulzthal und Werner Egk. - Vorder- und Hinterumschlag annähernd abgelöst.
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[Tyrolean costumes]. Spitzer, Franz, painter and etcher (b. 1780).
"Sammlung der verschiedenen männlichen und weiblichen Tyroler-Costumes in 34 Figuren, gezeichnet von Franz Spitzer Miniatur-Maler in Innsbruck". [Probably Innsbruck, [around/after 1821].
Series of 34 watercolours showing 17 male and 17 female costume figures. Wove paper (mostly watermarked Whatman 1821). C. 195 x 165 mm each. In custom-made half calf portfolio. Charming, beautifully executed set of 34 watercolours: two series of Tyrolean costumes (men and women) numbered 1 through 17. Spitzer, born in Vienna around 1780 according to AKL, worked in Innsbruck between 1810 and 1825 before moving to Salzburg (cf. Thieme/Becker XXXI, 393). He apparently was close with the Vienna-trained artist Johann Georg Schedler (1777-1866), a native of Constance. Schedler, who lived in Innsbruck from 1804 and witnessed the Tyrolean Rebellion, was known for his landscapes and costume scenes of his adopted country (cf. Wurzbach XXIX, 154). One of his published series, a collection of engravings showing the costumes of Tyrol and Vorarlberg, appeared in Innsbruck around 1824 (the Ferdinandeum copy containing 20, the Berlin copy 17 plates: Hiler 780 and Lipperheide Eba 10). The Lipperheide collection also includes a corresponding set of 34 watercolour plates, bound as an octavo volume (Eba 11). This book is from the library of Schedler himself and contains his autograph title: "Tiroler Volkstrachten nach Entwürfen von Joh. G. Schedler gemalt von Spitzer in Innsbruck". Spitzer, apparently, had forged an agreement with Schedler to produce a small number of watercolour copies of his costume series, which he would offer to customers willing to pay a premium for an original work of art rather than buy the published engravings. The present set thus constitutes Spitzer's second known watercolour version of Schedler's series of Tyrolean costumes, and the only one in the trade. - Occasional slight browning and duststaining; the colour shows exceptionally fine hues and tonal values; extremely well preserved. Cf. Lipperheide Eba 10 & 11. Hiler 780.
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[TÖPPFER Rodolphe - KUNDIG André]:
Imprimerie Kundig 1832-1932 ["Tournée en Suisse. Voyage en zig-zag par Monts et par Vaux 1836"].
Genève, Imprimerie Kundig, 1932. In-4, IX-90-[4] pages, broché, couverture rempliée imprimée.
Bookseller reference : 4774
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[TÖPPFER Rodolphe]:
Le presbytère.
Genève, Chez les principaux libraires, 1839. 2 vol. in-8 de 524 +604p., demi percaline bleue à coins, dos lisses ornés d’une étiquette en maroquin rouge. Quelques rousseurs.
Bookseller reference : 4728
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[Udel-Quartett].
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Eine Autogrammkarte des seinerzeit beliebten Quartetts mit dessen Unterschriften von u. a. Wilhelm Stigler und Ferdinand Hörbeder.
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[Unbekannt].
Briefumschlag an Anny v. Newald, Melk. Wien, 8. I. 1907.
Adressiert an die Pianistin Anny von Newald-Grasse (1875-1952): "Frau [gestrichen: Emmy] Anny Edle v. Newald / Melk".
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[Ungarn].
Schriftstück über den Verkauf einer Liegenschaft der Gebrüder Karo. O. O., 25. VII. 1789.
1 S. Folio. Stark lädiert und mit zahlreichen Defekten.
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[VALLES Jules] Jules Thiercelin.
JULES VALLES ET LA SOCIETE DES GENS DE LETTRES.
Paris, Extrait du Mercure de France, 1938. Plaquette in-8, agrafée.
Bookseller reference : 7985
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[VERTES Marcel] HESSE Raymond
L Age d or. Lithographies originales en couleurs de Marcel Vertes.
1926 Paris La Roseraie, 1926 In-4 reliure demi maroquin a coins, ,dos a nerfs, titre doré, tete dorée, couv conservée, 82 pp. 11 lithographies hors-texte. Tiré à 250 exemplaires num., celui-ci sur vélin d Arche,(120) enrichi d un envoi de l artiste et d'un dessin original sur la page du faux titre Edition recherchée (Carteret).
Bookseller reference : 15045
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[Venise] Gérard BAUER - [Le Vésinet 1888 - 1967] - Ecrivain français
Manuscrit autographe signé "Guermantes" (son pseudonyme) et intitulé: "Les Reliques de Saint Marc" -
1 page 2/3 in4 - bon état - ratures et corrections -
Bookseller reference : 35169
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[Venise] Gérard BAUER - [Le Vésinet 1888 - 1967] - Ecrivain français
Manuscrit autographe signé "Gérard Bauer" et intitulé: "Venise sauvé" -
3 pages 1/2 in4 - bon état - ratures et corrections - pli longitudinal -
Bookseller reference : 35170
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[VERLAINE] LEPELLETIER Edmond:
Paul Verlaine. Sa vie - son oeuvre.
Paris, Société du Mercure de France, 1907. Grand in-8 broché, frontispice et 568 pages, sous chemise en maroquin marron à coins, dos rond, étui bordé de même maroquin.
Bookseller reference : 12199
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[Vereinigte Bühnen Graz - Pavel Kohout].
Programmheft mit faks. U. [Graz, 1970].
16 SS. Illustrierte Broschur mit Textillustrationen. Kl.-4to. Klammergeheftet. Mit ms. adr. Kuvert. Ein Programmheft der Vereinigten Bühnen Graz zur Uraufführung der Stücke "Evol" von Pavel Kohout und "Selbstmord" von Herwig Seeböck in der Spielzeit 1970/71. - Als Titelillustration wurde die Kopie eines ms. Briefes Kohouts verwendet, neben den Autorenportraits und Zitaten der Mitwirkenden finden sich auch einige Bühnenfotos, gefolgt von einer Auflistung der Erst- und Uraufführungen im "Steirischen Herbst" am Grazer Schauspielhaus von 1968 bis 1971. - Adressiert an den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf. Das Kuvert mit Lochspur und Stempel ("Drucksache Imprimé").
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[Verkehrswesen].
Zirkular betr. Einquartierung, Verpflegung u. dgl. für ein Milizregiment. Traiskirchen, 29. III. 1808.
2 SS. auf Doppelblatt. Folio.
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[Verlaine, Paul] / Henckell, Karl, Schriftsteller (1864-1929).
Ms. Manuskript. O. O. u. D.
Ca. 10¼ SS. auf 12 Bll. 4to. Mit Notizen in Bleistift. Zehn Gedichte in deutscher Übersetzung von Karl Henckell nach Paul Verlaine mit den Titeln bzw. Gedichtanfängen "Weib und Katze", "Öde", "Mir ist, als hört' ich Stimmen [...]", "Hört meines Liedes milde Weise [...]", "Lass gegenseitig uns Verzeihung üben [...]", "Das ist das verzückte Schmachten [...]", "Mein lieber Traum", "Nevermore", "Cavitri" und "Sinkende Sonne". - Henckell veröffentlichte seine Verlaine-Nachdichtungen in den Jahren 1898 und 1899 in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift "Sonnenblumen. Blütenlese der Lyrik aller Völker". - Die Ränder teilweise stärker lädiert. Ein Blatt mit Stempel "Confidentielles Secretariat A. F. Wolf & R. Stella".
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[VILLON Jacques]:
Jacques Villon oeuvre gravé. Exposition chez Louis Carré, Paris, 1954.
Paris, Louis Carré, 1954. In-8 broché de 62-[4] pages, couverture illustrée rempliée, tiré à 1000 ex. sur vélin d’Arches à la forme.
Bookseller reference : 4533
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[Vibert] Emile Schaub-Koch:
James Vibert, statuaire.
Genève, éditions Pro Arte, sans date. Petit in-8 broché, couverture rempliée, un peu défraîchie. Illustré d'un portrait photographique de l'artiste suivi de 29 photographies de ses oeuvres.
Bookseller reference : 10310
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[VIGNETTE MORTUAIRE]
P.S. signée de Barnier, sous-inspecteur de marine, chargé des convocations relatives aux cérémonies, à M. Fabrègues, sous-commissaire de marine, chargé de la police et inspection du bagne.
Cherbourg, 25 mars 1807 in-4, 1 demie page en partie imprimée, adresse au verso. Petite déchirure angulaire.
Bookseller reference : 666672
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[Vienna theatre].
Collection of 11 signed receipts and bills. Vienna, 1836-1866.
11 ff. 4to and 8vo. Some mounted on cardboard. The autograph receipts are for the most part made out by actors at the famous "Theater an der Wien" and the "Burgtheater" (such as Franz Mayerhofer, 1786-1871) or their respective widows (such as Anna Hasenhut and Clara La Roche) and are mostly addressed to the Pension Fund established by the former director Ferdinand Graf Pálffy von Erdöd (1774-1840), who was head of both theatres from 1813 to 1825. Four bills are made out by employees of the Imperial and Royal Court Opera Theatre, who during a guest performance on April 12, 1862, invoiced the "Theater an der Wien" for several services (among them, e. g., the hairdresser Franz Ledwinna and a prompter). All signed and marked "to be issued" by the Burgtheater actor Karl La Roche (1794-1884), who was hired for life tenure in 1833, also directed from 1841 to 1874, and who performed administrative offices during the said guest performance. - For La Roche cf. Czeike III, 687; for Pálffy von Erdöd cf. ibid. IV, 481.
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[Vietnamese mythology].
"Histoire sur la vie du grand Génie de Bac Ninh ong Thanh Dong, dit vulgairement Thanh Giong ou en caractères Dông Thiên Vuong". Manuscript on the legend of Thánh Gióng. N. p., [mid-19th century].
Folio (200 x 312 mm). French manuscript on paper. 8½ pp. on 6 ff. Sewn. Together with a lithographed text in Chinese on rice paper. Folio (168 x 314 mm). 6 pp. on 7 ff. Sewn. Entitled "History of the life of the great Genie of Bac Ninh ong Thanh Dong, commonly known as Thánh Gióng, or in characters as Dông Thiên Vuong", the manuscript describes eight episodes from the Thánh Gióng legend in idiosyncratic French. The first and longest part is a rendering of the core story of the hero's victory over an invading Chinese army as a three-year-old child: "Le Roi de Hung Vuong envoyait ses ambassadeurs d’aller à la recherche à celui qui pourra se rendre maître à ces guerriers belliqueux. Les ambassadeurs du Roi étaient alors arrivés à Phu Dong. Le Dông Thiên Vuong était âgé de 3 ans, étendu sur un lit en bambous disait aux ambassadeurs quand on m’aura procuré d’un cheval de fer et un sabre je me rendrai maître aux guerriers belliqueux" ("The King of Hung Vuong sent his ambassadors to go in search of the one who will be able to make himself master to these warlike warriors. The King's ambassadors arrived at Phu Dong. The Dông Thiên Vuong was 3 years old, lying on a bed of bamboo said to the ambassadors when one will have provided me with an iron horse and a saber I will make myself master to the warlike warriors", transl.). The following seven episodes have a more concrete temporal setting tied to the succeeding Vietnamese dynasties, ranging from the 1st and 2nd Lê dynasties (between 980 and 1788) to the Nguyen dynasty (1802-1945). These are all accounts of miracles performed by the now divine Thánh Gióng against invading armies and other enemies of the Vietnamese kings. In a note on the final page, the French copyist ascribes the original text to an author named Nguyen Hui Thiên from the district ("huyen") of "Tiên Do", probably Tiên Du in the northern Bac Ninh province. - Lower right margin of the final 3 leaves torn without loss to text; upper right corner creased.
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[Visitenkarten]
Sammlung von 65 eigenh. beschriebenen Visitenkarten von namhaften Medizinern der Zweiten Wiener Medizinischen Schule. Verschiedene Orte, zweite Hälfte des 19. Jhdts.
65 Bll. Visitkartenformat. Aus dem Besitz des Physiologen und Histologen Alexander Rollett (1834-1903). Unter den von Rollett gesammelten Visitenkarten von Kollegen und Patienten finden sich u. a. die Mediziner Eduard Albert, Ferdinand Rt. von Arlt, Heinrich von Bamberger, Carl Braun von Fernwald, Hans Chiari, Vinzenz Czerny, Sigmund Exner, Karl Friedinger (2), Ferdinand Hebra, Hans Rt. von Hebra, Theodor Helm, Theodor Meynert (2), Albert Mosetig von Moorhof (2), Jaromír Freiherr von Mundy, Hermann Nothnagel (2), Carl Frh. von Rokitansky, Josef Spaeth, Viktor Urbantschitsch, Alois Valenta, Josef Weinlechner, Hermann von Widerhofer, Julius Wiesner und Hermann Edler von Zeissl. Daneben finden sich zahlreich Vertreter des österreichischen Hochadels und höheren Beamtentums wie Graf Ferdinand Christoph Eberhard von Degenfeld-Schonburg (Feldmarschall-Leutnant und Prinzenerzieher), Karl Graf von Belrupt-Tissac (Offizier und Landeshauptmann Vorarlbergs), Ottokar Freiherrn v. Schlechta-Wscherd (Direktor der k. k. Orient Akademie), Carl Ludwig Lato Pejacsevich (Obersthofmeister von Erzherzog Karl Ludwig) und Fürst Paul Clemens Lothar von Metternich-Winneburg. Weiters enthalten sind Visitenkarten des Architekten und Ingenieurs Wilhelm Freiherr von Engerth (2), des Politikers und Rechtsgelehrten Gustav Marchet, des Botanikers Julius von Wiesner, des Physikers Viktor Edler von Lang sowie der Schauspieler Karl Albrecht Fichtner, Ida Schuselka-Brüning und Karl Emil Schönfeld.
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[Vivenot, Rudolf Rt. von, Mediziner und Komponist (1807-1884)]. -
"An sämmtliche Herren Garden der National-Garde-Kavallerie". Gedr. Rundschreiben des C. Leiden. Wien, 18. VII. 1848.
1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit hs. Adresse. Bericht über Vorhaben und Satzungen der Nationalgarde mit einer aktuellen Finanzübersicht. - Über das politische Wirken des Mediziners im Jahre 1848 heißt es u. a. in einem wohl nicht von ihm selbst verfaßten Lebenslauf: "Was sein politisches Wirken betrifft, so gab ihm das Jahr 1848 genügsam Gelegenheit, seine Anhänglichkeit an das angestammte Kaiserhaus zu beweisen; nicht nur bedeutende finanzielle Opfer, brachte er, sondern auch sein Leben setzte er für die gute Sache u. seinen Kaiser auf das Spiel [...] Was in seiner Macht gestanden, hat er treulich erfüllt. Er hinderte am Barricadentage die Errichtung der Barricaden, - er trat zur berittenen Nationalgarde ein, und wehrte dem Tage der Sturmpetition mit 100 anderen Garden das Eindringen der Barricaden-Erbauer bei den beiden Kärnthnerthoren ab, - er schloß sich im September an die k. k. Cavallerie an, als es galt, den Sicherheitsausschuß aufzulösen [...]". - Im selben Jahr, so heißt es in einer beiliegenden Zeitungsnotiz a. d. J. 1894 aus Anlaß der Umbenennung der Meidlinger Misbach- in Vivenotgasse, "gründete er als Gegengewicht gegen die Stürmer und Wühler extremster Richtung den 'Constitutionellen monarchischen Verein', dessen Farben Schwarz-Gold waren, und alsbald demonstrirten die Wiener mit diesen kaiserlichen Farben. Am 15. September erschienen auf den belebtesten Stellen der Stadt Tausende mit schwarz-gelben Abzeichen, um ihrem Kaiser Treue zu documentiren. Es kam zu großen Schlägereien zwischen den 'Schwarz-roth-goldenen' und den 'Schwarz-gelben', den Vivenot'schen, und die Wiener nannten diese Excesse in ihrem ungebrochenen Humor den 'Bandlkrieg'. Die Regierung nahm sonderbarerweise in der 'Wiener Zeitung' Stellung gegen die Schwarzgelben und Dr. Vivenot legte verstimmt die Leitung des Vereines nieder [...]". - Bl. 2 mit halbseitigen Ausriß der unteren Blatthälfte (Textverlust nur in der Adresse).
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[Voltaire] Ducis Radonvilliers :
Discours prononcés dans l'Académie Française le jeudi IV mars M.CC.LXXIX, à la réception de M. Ducis, Sec. ord. de Monsieur.
Paris, Demonville, 1779 ; in-4 ; demi veau marbré glacé, dos à nerfs ornés, fleurons dorés, pièce de titre rouge, tranches rouges (reliure du XIXe) ; 42 pp.
Bookseller reference : 2525
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[Voltaire]. Grischka, ..., Trompe-l'oeil-Maler (fl. Ende des 18. Jhs.).
Portrait Voltaires. O. O., wohl Ende 18. Jh.
Aquarellierte Federzeichnung auf Papier. 208:143 mm. Hübsches Portrait des Philosophen und Schriftstellers Voltaire (d. i. François Marie Arouet, 1694-1778) im für den Künstler typischen Trompe-l’œil-Stil.
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[Vorarlberg]. - Willburga, Euphemia, Priorin des Dominikanerinnenklosters St. Peter bei Bludenz (D. n. b.).
2 eigenh. Briefe mit U. Kloster St. Peter, 1808 und 1809.
Zusammen (4+3½=) 7½ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 4to. Mit einem eh. adr. Kuvert. Aus der napoleonischen Zeit an den bischöflichen Hofkanzler des Bistums Chur Johann Josef Baal, u. a. über die repressive Politik Bayerns gegenüber den Vorarlberger Klöstern. Vorarlberg war im März 1806 von Bayern annektiert worden, das Bistum Chur war seit 1803 direkt dem Papst unterstellt. "[...] Wir hatten verflossenes Jahr viele Anstösse zu erdulden, von denen Aufklärern dieser Zeiten, immer suchten diese sich in unser Kloster einzutringen [!], der gütige Gott aber schützte uns sonderbar: [...] meine lieben Klosterfrauen haben sich zu meinem Trost, standhaft gezeiget, nie mehr als bey dieser Zeit, flohen sie die Welt und Umgang mit der Welt, und so haben wir mit der Gnade Gottes, diese Verführer verscheuet [...]" (30. I. 1808). - Rat und Trost suchend "bey diesen krittischen Zeiten": "[...] Man erwartet hier alle Tage den Herrn Präsidenten Merz, der (wie man sagt) in Betref[f] der Geistlichkeit, und sonderlich wegen denen noch bestehenden Klöstern, große Veränderungen vornehmen soll. Ach! was wird die Zukunft noch trauriges bringen? [...]" (1. I. 1809). - Weiters über zwei Novizinnen, die das Kloster verlassen müßten, da Bayern den Vorarlberger Klöstern verboten hatte, neue Novizinnen aufzunehmen.
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[Vorau]
?Das Chorherrenstift Vorau in Steyermark?.
Ohne Ort (Würzburg-Wien), Verlag von L. Woerl, o. J. (um 1880). Orig.-Holzstich. Blattgröße 28,5 x 22,7 cm; Darstellung 7,8 x 11,8 cm.
Bookseller reference : 43092
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[Wagner, Ernst, mass murderer (1874-1938)]. - Schrempf, Christoph, Protestant theologian and philosopher (1860-1944).
Autograph letter signed. Stuttgart-Degerloch, 20 July 1940.
8vo. 2½ pp. on a bifolium. With autograph envelope. In German. To the former chief prosecutor of Stuttgart, Walther Bacmeister (1873-1966), thanking him for an article about the recently deceased murderer Ernst Wagner (1874-1938). In his long and engaging letter, the pastor, who appears to have come into contact with Wagner's case during the latter's incarceration, attempts a psychological analysis of the killer: "From my limited experience I have concluded that one may gain an insight into the inner life (or the real life) of a madman only through personal intercourse with him, and then not as an observer, but as a comrade in life and fellow sufferer [...]. Now I never saw nor spoke to Wagner and had nothing to do with him. If had had told me to my face what he wrote to me (and just as he might to a person who knew nothing of him); if he had poured out his heart as to a confessor, under the seal of confession: it is not impossible that I might have said a kind word to him, in a friendly manner, so that he would perhaps have departed a little lighter than he had come. But this would hardly have really helped him. As there are incurable diseases of the body, so there are such of the soul [...] Wagner's psychosis must have reached this stage quite some time before his deed. I conclude this from the following symptom which seems to me to reveal its nature most clearly. He suffered from a chronic, ever-growing feeling of guilt; he finally complained: 'Nothing I do shall ever be accepted as mine; not even the evil that I do; not I but my mania is called the perpetrator.' That he felt 'guilty' was the last foothold for his chronically precarious feeling of self. And his feeling of self had degenerated into a craving for recognition; yet he always despised the very people from whom he so terribly craved that recognition. And on the other hand, how dearly (I daresay: truly) he loved the children whose existence was 'his fault', who thus incessantly reminded him of his 'guilt'. This agrees with the fact that he was capable of writing to me: 'Perhaps you can use me as an historical example that shows how a poor human being acts out the role of his life, as well and as poorly as fate will draw him along by its threads.' And he, this poorest, this most lost of creatures could write: 'I beg you all, lift the Nazarene off the cross and fasten me there instead, I am suffering incarnate, and the sacrificial lamb of Golgotha makes me but smile.' - I had not yet read the papers that Wagner had sent me when the prosecutor's office requested them. Later on I only learned that he had been declared insane and committed to an asylum [...] And now, through your writing, he has become for me a very instructive example of how a poor human being (and a poor devil he is) acts out the role of his life, as well and as poorly 'as fate will draw him along by its threads.' And so I thank you very sincerely for your kind and extraordinarily valuable gift" (transl.). - On 4 September 1913, the Swabian teacher Ernst Wagner bludgeoned to death his wife and four children in Stuttgart before going on a murderous shooting spree in Mühlhausen an der Enz, where he had worked in 1901/02. His case made legal history, as he was the first offender in Württemberg ever committed to a mental asylum as criminally insane. Walther Bacmeister, then a young prosecutor in Heilbronn, would have been involved in the investigation and the trial. Wagner died of tuberculosis, in the Winnenthal sanitarium, in 1938.
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