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Grune, Karl, Regisseur (1885-1962).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Charlottenburg, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit einer kritischen Bemerkung zur menschenunwürdigen Entwicklung der Kriegsmaschinerie im Ersten Weltkrieg: "Freiheit und Einheit, das wird die Losung sein müssen, unter der sich Deutschlands Zukunft gestaltet. Freiheit des Geistes und Einheit in der Politik! Nicht die Anzahl der Maschinengewehre oder Giftgasbomben, auch nicht das Ausmass ihres Bodenbesitzes kann ausschlaggebend sein für die Grösse einer Nation [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Karl Grune leitete in den 1920ern die Dreharbeiten zu zahlreichen Stummfilmen, von denen "Die Straße" als sein Hauptwerk gilt. Die Produktionsfirma UFA hatte ohne Grunes Einverständnis das Ende seines Antikriegsfilms "Am Rande der Welt" geändert, was zu einem Gerichtsverfahren und schließlich zu einem Wechsel Grunes zur "Emelka", der späteren "Bavaria Film", führte. - Mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 127.
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Gruner, Ludwig, Maler (1801-1882).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. XII. 1850.
2 SS. Folio. An Professor Wiesenfeld: "Ew Wohlgeboren beehre ich mich nach vorhergegangenen Besichtigung meines Werks über die höhere Ornamentik den Prospectus desselben für die beabsichtigte zölige Verwendung einzusenden. Die allgemein anerkannte Nützlichkeit des Werks über welches noch von Wien das aller schmeichelhafteste Gutachten von Seiten des accademischen Rathes ergangen und welche die damit bekannt gewordenen Regierungen und Verwaltungen der Kunst Institute und technischen Anstalten veranlaßt hat sich das Werk anzuschaffen, die ungewöhnlich reiche Ausstattung durch den nun so sehr vervollkommneten Farbendruck, die Neuheit der benutzten Quellen und der gewiß auch verhältnismäßig billige Preis von 80 Thaler Court für 80 Tafeln in Folio nebst einem ausführlichen Text mit weiteren 8 Tafeln, lassen mich hoffen daß Ew Wohlgeboren dies Werk der Bibliothek des Ihrer Leitung anvertrauten großen Instituts einverleiben wollen […]". - Beiliegend ein Prospekt zur Versteigerung Ludwig Gruners am 28. November 1882. Gefaltet.
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Grunert, Karl, Schauspieler (1810-1869).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. X. 1863.
½ S. 4to. An einen Theaterdirektor: "So lassen wir also mein Gastspiel bis Mitte August; ich bringe vor meinen Sommerferien Repertoire-Vorschläge ein. - Die junge Meindl (21 Jahre alt) hat vor ein Paar Tagen in München die Pompadour im Narciß überraschen[d] schön gespielt. Sie wär wirklich die rechte Schauspielerin für Sie gewesen. Die alte Dahn ist wüthend [...]". - Grunert war seit 1830 an Theatern in Augsburg, Freiburg i. B. Hannover, Hamburg und Stuttgart tätig. Vorwiegend als Darsteller tragischer Charakterrollen eingesetzt, war er zugleich wissenschaftlich versiert und hielt etwa in Tübingen öfters dramatische Vorlesungen, wurde auch mit seiner Abhandlung "Über den Macbeth-Charakter" zum Doktor der Philosophie promoviert. - Die "alte Dahn" ist wohl ident mit Konstanze Le Gay (1814-1894), verehel. Dahn, die die früher als "Wunderkind" aufgetreten und seit 1829 in Hamburg, seit 1834 in München engagiert war; durch Schönheit, Geist und Feuer allerorts beliebt, erzielte sie als jugendlich -tragische und heitere Liebhaberin durchschlagende Erfolge. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.
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Grunert, Karl, Schauspieler (1810-1869).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. IV. 1855.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich täusche mich wohl nicht, wenn ich annehme, daß die beiden Artikel des schwäbischen Merkurs über mein hiesiges Gastspiel Ihrer Feder angehören. Ein besserer, wohlthuenderer Lohn kann für den Künstler nicht gefunden werden, als ein geistreiches Wort, welches die Merkmale der Wahrheitsliebe trägt und der Zuneigung, die das Werk des Künstlers sich zu erwerben so glücklich war [...]". - Mit einigen kleinen Montagedeffekten.
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Grunert, Karl, Schauspieler (1810-1869).
Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 13. XI. 1864.
1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlauben Sie mir die Frage, ob Sie geneigt wären, in Leipzig eine Anstellung anzunehmen. Wär's gegründet daß Sie das nächste Jahr schon für Brünn gebunden sind, so bät ich, falls Sie überhaupt geneigt wären, mir gleichwohl zu sagen, bis wann Sie alsdann frei wären. Lieber noch wär mir wenn ich erführe, daß Sie bereits im September dieses Jahres disponibel wären. Das Leipziger Theater, ohnehin ein Stadttheater ersten Ranges und durch seine Lage mitten in der Strömung des deutschen Lebens, durch den beabsichtigten Neubau noch größeren Aufschwung nehmen wird, dürfte meiner Frage vielleicht auch Ihrerseits einer besonderen Beachtung werth machen […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. Gefatltet. - Grunert war seit 1830 an Theatern in Augsburg, Freiburg i. B. Hannover, Hamburg und Stuttgart tätig. Vorwiegend als Darsteller tragischer Charakterrollen eingesetzt, war er zugleich wissenschaftlich versiert und hielt etwa in Tübingen öfters dramatische Vorlesungen, wurde auch mit seiner Abhandlung "Über den Macbeth-Charakter" zum Doktor der Philosophie promoviert.
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Grunewald, Julius, Violinist (1834-1863)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Köln, 2. V. 1861, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.
书商的参考编号 : 59884
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Grunow, Friedrich Wilhelm, Verleger (1816-1877)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Leipzig, 6. XI. 1841, Gr.-4°. 1 Seite. Mit Adresse und Siegelausriss (bei der Unterschrift).
书商的参考编号 : 57331
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Gruscha, Anton Josef Kardinal, Erzbischof von Wien (1820-1911).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. XII. 1871.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestatten Sie mir, zugleich mit meinem innigsten Danke für die edle Spende [...] meine aufrichtigsten Glück- und Segenswünsche zu den Hl. Festtagen übersenden zu dürfen. Und weil ich nicht in der Lage war, dem geehrten Ansuchen bezüglich der Trauung Ihrer werthen Eulalie entsprechen zu können, so erlauben Sie mir in Ihre Hände eine kleine Weihegabe - das Hl. Christkind in Blumen, die gepflückt wurden im Heil. Lande, für die verehrte junge Frau legen zu dürfen [...]". - Etwas angestaubt und gebräunt und mit kleinen Randläsuren.
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Gruscha, Anton Josef Kardinal, Erzbischof von Wien (1820-1911).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. I. 1907.
1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Danke verbindlich für die gütigen Glückwünsche und die schätzenswerthe Fotografie Ihres geehrten Herrn Bruders und sende beste Segenswünsche zum Einzuge des Jahres [...]". - Mit gepr. Vignette.
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Gruscha, Anton Josef Kardinal, Erzbischof von Wien (1820-1911).
Eigenh. Visitenkarte. O. O., "Neujahr 1882".
2 SS. Visitkartenformat. "Nehmen auch Sie meine herzlichen Glück- und Segenswünsche zum Jahreswechsel gütig entgegen [...]".
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Gruscha, Anton Josef Kardinal, österr. Erzbischof von Wien (1820-1911)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
Wien, 8. XI. 1856. 2 S. auf Doppelblatt, 4°.
书商的参考编号 : 42203
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Gruson, Johann Philipp, Mathematiker (1768-1857).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 9. VI. 1825.
1 S. 4to. Mit eh. Adresse. An Herrn Oberlehrer Engel in Duisburg: "[...] Traurig & für mich immer noch sehr schmerzhafte Verluste (meine einzige Schwester u. mein einziger Sohn) haben mich fast jeder Lebensfreude entfremdet, dazu gesellte sich leider der Verlust unseres Vermögens [...]". - Johann Philipp Gruson war Professor für Mathematik im Kadettenkorps, an der Bauakademie und später an der Friedrich-Wilhelms-Universität; 1817 nahm er die Stelle des Mathematikers am dortigen Collège Français an, wo er bis zu seiner Verabschiedung 1833 tätig war. Gruson veröffentlichte Logarithmentafeln, trigonometrische Tafeln und Währungsumrechnungstabellen, erfand Rechenstäbe für die vier Grundrechenarten und reformierte den Mathematikunterricht. - Mit zwei größeren Randausrissen von Siegelöffnung (Buchstabenverlust in einigen Zeilen).
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Gryphius, Andreas, Schriftsteller (1616-1664)
Capitain Daradiridatumtarides. Windbrecher von Tausend Mord auf N. N. N. Erbherr in und zu Windloch. Zwölf lose horribilicribrifaxische Szenen.
o.J. Berlin, Berliner Handpresse, 1963, Gr.-Fol. (40,5 x 27 cm). Mit 20 Original-Holzschnitten von Wolfgang Jörg und Erich Schönig. 16 nn. (Doppel-)Bl. Illustr. OPp. (Vordergelenk lädiert, et. lichtschattig).
书商的参考编号 : 57292
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Grzimek, Bernhard, Veterinärmediziner und Zoodirektor (1909-1987).
Ms. Briefkarte mit eigenh. U. Frankfurt am Main, 22. VI. 1956.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Margarete Thomsen in Überlingen mit Dank für ihren Brief: "Haben Sie vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen vom 11.6. Solche Zuschriften machen einem wieder Mut [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Mit einem größeren Einriss entlang einer vorgestanzten Linie unterhalb des Adressfeldes.
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Grädener, Hermann, Komponist (1844-1929)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Wien, 27. XI. 1899, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Monogramm.
书商的参考编号 : 59886
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Grädener, Hermann, Musiker, Dirigent und Komponist (1844-1929).
Eigenh. Brief und eh. Briefkarte mit U. Wien, 1914 und 1915.
Zusammen 3½ SS. 8vo. bzw. 6,5:10,8 cm. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Dankt für die Verleihung der "großen, goldenen Salvator-Medaille [...] Diese Auszeichnung von so außerordentlich hohem Werte ehrt mich in höchstem Grade [...]” (Br. v. 1. V. 1914; auf Briefpapier mit kalligr. gepr. Briefkopf). - Grädener dirigierte 1892-96 die Wiener Singakademie und den Orchesterverein für klassische Musik und wurde 1899 Lektor für Harmonie, Kontrapunkt und Formenlehre an der Universität. Vgl. Czeike II, 583. - In altem Sammlungsumschlag.
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Grädener, Hermann, Musiker, Dirigent und Komponist (1844-1929).
Eigenh. Postkarte mit U. ("H. Grädener"). Wohl Wien, o. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Ludwig Bösendorfer: "Bitte dringend sich unter allen Umständen frei zu machen um Sonntag d. 22t Ab. 8 Uhr im Silbersaal [?] erscheinen zu können [...]". - Hermann Grädener dirigierte von 1892 bis 1896 die Wiener Singakademie und den Orchesterverein für klassische Musik und wurde 1899 Lektor für Harmonie, Kontrapunkt und Formenlehre an der Universität. Vgl. Czeike II, 583.
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Grädener, Hermann, Schriftsteller (1878-1956).
2 (1 eigenh. und 1 ms.) Briefe mit U. und eine ms. Briefkarte mit eh. U. Wien, 1938-1953.
Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche: “Vielleicht interessiert es Sie, den beiliegenden Ueberblick über allerlei Anschauungen wohlmeinender Menschen durchzusehen. Was dort noch nicht stehen konnte, was ich seither gearbeitet habe: Erzherzog Carl-Roman vollendet, ebenso einige Novellen, etwa tausend hymnische Verse, ein Entwurf zu einem Roman über Venedig, ebenso zu einem Türkendrama; über spontane Aufforderung des Burgtheaters ist ein ‘Alexander in Asia’ in intensivster Arbeit (im zweiten Akt) [...]” (ms. Br. v. 8. V. 1953, ohne den erwähnten “Ueberblick”). - Der Sohn des gleichnamigen Komponisten und Dirigenten war nach dem Verbot der Nationalsozialistischen Partei in Österreich propagandistisch im Untergrund tätig. Seine in expressionistischem Stil gehaltenen Werke waren nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Liste der "gesperrten Autoren und Bücher". Vgl. Kosch VI, 687f. - Die Kuverts sowie der eh. Br. mit Namensstempel.
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Grädener, Hermann, Schriftsteller (1878-1956).
Eigenh. Brief mit U. München, 4. XI. 1900.
7 SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nicht minder überrascht als erfreut hat mich Ihre freundliche Einladung zur Betheiligung an Ihren poetischen Flugblättern. - Was hat mir nur das Vergnügen verschafft, daß Sie auf meine so reichlich unbekannte Person verfallen sind? Sollte ich das nur dem Kürschner oder einem freundlichen Zufall verdanken? So gerne ich nun bereit bin, auf Ihr freundliches & ehrenvolles Anerbieten einzugehen, so muß ich doch zu meiner Orientirung einige Fragen vorausschicken, die Sie gewiß begreifen und verzeihen werden [...]". - Der Sohn des gleichnamigen Komponisten und Dirigenten war nach dem Verbot der Nationalsozialistischen Partei in Österreich propagandistisch im Untergrund tätig. Seine in expressionistischem Stil gehaltenen Werke waren nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Liste der "gesperrten Autoren und Bücher".
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Gräf, Hans Gerhard, Goetheforscher (1864-1942).
Eigenhändige Sentenz mit U. Weimar, 12. XI. 1927.
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Menschlichkeit und Recht und Freiheit / Jedem Volke, auch dem kleinsten, / jedem Menschen Glück und Freiheit - / Deutschland, schaff du das am reinsten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Das Albumblatt mit kleinen Fehlstellen an den Rändern und einem größeren Eckausriss. Koslowsky 380.
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Gräffer, Franz Arnold, Schriftsteller (1785-1852).
Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien], 12. IV. 1825.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Übersendet Herrn von Bermann einen Katalog: "Erst jetzt kann ich Ihnen mit dem gewünschten Cataloge dienen. Überaus leid wäre es mir, wenn ich zu spät damit käme [...]". Weiters über seine Pläne, sein Antiquariatsgeschäft im Herbst erneuern zu wollen. - F. A. Gräffer war als Bibliothekar des Fürsten Moritz von Liechtenstein und des Grafen Karl Harrach (1761-1829) tätig, später widmete er sich dem Verlags- und Antiquariatsgeschäft, wobei er den größten Teil seines Vermögens einbüßte, und sich der Schriftstellerei verschrieb. Seine literarischen Arbeiten sind meistens Wiener Lokalerinnerungen gewidmet und für die Kenntnis des inneren Zustandes des Wiener Literaturlebens sehr lehrreich.
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Gräffer, Franz Arnold, Schriftsteller (1785-1852).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 21. VII. 1847.
½ S. Qu.-8vo. "Leicht wie dein Name es ist, und leicht so wie deine Feder; | Leicht wie dies Blättchen Papier fließe dein Leben dahin!". - F. A. Gräffer war als Bibliothekar des Fürsten Moritz von Liechtenstein und des Grafen Karl Harrach (1761-1829) tätig, später widmete er sich dem Verlags- und Antiquariatsgeschäft, wobei er den größten Teil seines Vermögens einbüßte, und sich der Schriftstellerei verschrieb. Seine literarischen Arbeiten sind meistens Wiener Lokalerinnerungen gewidmet und für die Kenntnis des inneren Zustandes des Wiener Literaturlebens sehr lehrreich. - Gefaltet. Mit Sammlervermerken in Bleistift.
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Gräflinger, Franz, Musikschriftsteller (1876-1962).
Eigenh. Brief mit U. Linz, 11. X. 1911.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ein neuer Schuldschein ist durch Ihre glänzenden Auslassungen im 'Merker' zu den früheren hinzugekomen. Ich zerbrech mir schon den Kopf wegen der Einlösung. Vom Verlag des 'Merker' wurde mir geschrieben, daß man ehestens einen Bericht über die Finger Konzerte und Theaterereignisse wünscht. Wir haben heute erst die 2. Opernvorstellung, da heisst es noch zu warten [...]". - Zunächst Sängerknabe am Linzer Dom, wurde Gräflinger an sieben Instrumenten ausgebildet und war Privatschüler verschiedener Kapellmeister. Später als Volksschullehrer und Chormeister sowie für den Rechnungsdienst der Stadtgemeinde Linz tätig, war er seit 1900 nebenberuflich Musikkritiker und Musikschriftsteller für die "Amtliche Linzerzeitung" und verschiedener Tages- und Fachblätter im In- und Ausland. "Gräflinger gehörte zu den Begründern des Brucknerbundes, der Internationalen Brucknergesellschaft und der Bruckner-Wochen in Linz-St. Florian. Er veröffentlichte u. a. Anton Bruckner. Sein Leben und seine Werke (1820) und komponierte Lieder, Chöre und Sonaten" (DBE).
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Grässe, Johann Georg Theodor, Bibliograph, Sagenforscher und Literaturhistoriker (1814-1885).
Eigenh. Brief mit U. [Kötzschenbroda, 30. VII. 1884].
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Heraldiker, Genealogen, Buchhändler und Mitbegründer der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft Adler Alfred Grenser (1838-91), der sich mit der Bitte um "statistische Notizen über meine Person" an ihn gewandt hatte. - J. G. T. Grässe war Privatbibliothekar des sächsischen Königs Friedrich Augusts II. und Herausgeber einer großangelegten Literaturgeschichte, dem vierbändigen "Lehrbuch einer allgemeinen Literärgeschichte aller bekannten Völker der Welt"; 1842 legte er die deutsche Übersetzung der "Gesta Romanorum" vor, 1843/1846 folgte die der "Legenda aurea". 1861 wurde er Direktor der Dresdner Porzellansammlung und amtierte von 1864 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1882 auch als Direktor des Grünen Gewölbes.
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Grässel, Hans, Architekt (1860-1939)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. München, 25. V. 1933, Fol. 1 Seite.
书商的参考编号 : 37512
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Gräter, Friedrich David, Altertumsforscher und Literat (1768-1830).
Eigenh. Brief mit U. Schwäbisch Hall, 12. VIII. 1802.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich kann, theuerster Freund, meine Ferien nicht zu Ende gehen lassen, ohne Ihnen meinen Dank für die freundschaftliche Mühe, die Sie auf Besserung meiner Verse zu verwenden so gütig gewesen sind, wenigstens einigermaaßen zu erwidern, und mit einer kritischen Vergleichung, so weit ich es im Stande bin, Ihrer tref[f]lichen Minnelieder mit den Originalen endlich den Anfang zu machen. Hier haben Sie nur [...] die erste Probe mit Friedrich von Hausen. So wie ich eine Stunde erübrigen kann, will ich mit den andern fortfahren [...] Hier lege ich auch den schönen Lobgesang auf Marien bey, wenn Sie sich etwa dessen nicht mehr erinnern sollten, und bitte mir das Gewünschte darauf zu bemerken [...] Den Epaminondas haben Sie mir so herrlich verändert, daß ich nicht mehr weiß, ober er mehr Ihnen oder mir gehört [...]". - Auf blauem Schreibpapier.
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Gräter, Friedrich David, Begründer der wissenschaftlichen Nordistik in Deutschland (1768-1830).
Eigenh. Widmungsblatt mit U. Ulm, 30. VI. 1821.
½ S. 8vo. Für den jungen Philologen (und späteren Politiker und Staatstheoretiker) Johann Rudolf Thorbecke (1798-1872): "Viro Doctissimo & Humanissimo Joh. Rudolph Thorbecke Philosophia Doctori [...]".
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Grätz, Theodor, German painter and illustrator (1859-1947).
Autograph quotation signed. Munich, 9. I. 1914.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Ihrem Wunsche entsprechend [...]". - A leading illustrator and caricaturist for the humoristic periodical "Fliegende Blätter" in Munich, Grätz joined the Munich Secession as well as the "Reichsverband bildender Künstler Deutschlands" and exhibited his works in Munich and Berlin. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Grävell, Maximilian Karl Friedrich Wilhelm, Jurist (1781-1860).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An Regierungsrat Leo Victor Felix Henckel von Donnersmarck mit Dank für zwei ihm geliehene Bände der 11-bändigen "Histoire de la législation" des Politikers und Schriftstellers Claude-Emmanuel de Pastoret: "Mit dem bestem Danke sende ich Ew. Hochgeboren den 3ten und 4ten Band des Pastoret zurück, und dehne diesen meinen Dank auf Ihre Frau Mutter aus, welche, obgleich mir persönlich unbekannt, schon durch die Lectüre solcher Bücher mir ehrwürdig seyn muß. Ich möchte wohl wissen, ob das Werk hiermit zu Ende ist. Es wäre Schade, aus dieser Feder nicht auch die Rechtsgeschichte der Indier, Perser und Karthaginienser zu haben [...]". - Etwas knittrig.
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Gräßel, Franz, German painter (1861-1948).
Autograph quotation signed. Emmering, 6. IX. 1912.
(Oblong) 8vo (postcard). 1½ pp. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Mit freundlichem Gruß umstehend das Gewünschte [...]". - Best known for his genre paintings, Gräßel specialized in peasant motifs and birds, especially ducks, which earned him the byname "Entenmaler". He settled in Emmering near Fürstenfeldbruck in 1900, a spot inhabited by various artists who came to be known as the "Brucker Maler". - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Gråberg, Jacob Graf von Hemsö, Geograph und Statistiker (1776-1847).
Eigenh. Brief mit U. Villa Lustrini (bei Florenz), 26. X. 1839.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). In italienischer Sprache an den Buchhändler Pietro Fraticelli, dem er, da er gerade nicht persönlich nach Florenz kommen kann, sein französisches Manuskript zusendet, und ihn inständig bittet, einen Florentiner Drucker mit der Veröffentlichung desselben in einer Ausgabe von 300-350 Exemplaren zu beauftragen, wovon er 50 Stück seinen Freunden in Deutschland, England und Schweden zukommen lassen wolle: "Non potendo venire personalmente a Firenze, Le mando qui annesso il Manoscritto francese di mi parlammo pregandole, che le dovesse piacere, sincero ne Le prego istantemente, di far modo onde qualita stampatore fiorentino s'incarichi di pubblicarme una edizione circa di 300 o 350 copie [...] per parte mia, che di una cinquantina di esemplari, da reglari ad amici fuori d'Italia, a principalmente in Germania, in Inghilterra, ed in Isvezia [...]".
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Grégoire APOSTOLI
CARTE POSTALE AUTOGRAPHE SIGNÉE À Marcel MATHOT
Grégoire APOSTOLI. Carte postale autographe signée. Dimensions : 14.8 x 10.5 cm, 1 page. État : Bon état de conservation malgré la présence d'onglets au verso. Grégoire APOSTOLI (1897-1930); peintre et collectionneur.
书商的参考编号 : boz_005017
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GRÉGOIRE (Henri-Baptiste)
L.A.S. à M. Mouland. curé à Balleroy, Calvados
Paris, 16 août 1806 , 1 pp 1/2 bi-feuillet in-4, adresse au verso.
书商的参考编号 : 178248
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GRÉVY, Jules
Lettre autographe signée de Jules Grévy adressée à: Cher
0 1 longue lettre autographe de 4 pages, signée par Jules Grévy, à Mont-sous-Vaudrey, datée du 10 septembre (vers 18?), sur papier blanc. Format in 8: 205 x 135mm. Ce document original est présenté à plat sur un montage ancien du début du XXème siècle, la lettre est collée au verso par un fin onglet posé le long de l'extrémité de la marge inférieure et sur un feuillet de beau papier vergé fort (format: 325x250mm). Jules Grévy aborde divers sujet dont la promtion de son frère. Jules Grévy, Mont-sous-Vaudrey 1807 - 1891, avocat et homme d'Etat français, président de la République française du 30 janvier 1879 au 2 décembre 1887
书商的参考编号 : 22402
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Grétry, André Ernest Modeste, composer (1741-1813).
Autograph censorship remark signed ("Gretry"). Paris, 14 May 1787.
Small 8vo. ¾ p. on bifolium. Writing as censor, Grétry approves the printing of two scores by Muzio Clementi: "P.S. No. 26. J'ai vu par ordre de Monseigneur le garde des sceaux des simphonies a grand orquestre composés par Muzio Clementi No. 1 et 2 et je crois qu'on peut en permettre la gravure et la publication a M. Imbault etant le premier qui les publient en France [...]". Not in G. de Froidcourt (ed.), La correspondance générale de Gretry (1962).
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Gréville, Madame Henry (d. i. Alice Durand), Schriftstellerin (1842-1902).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
2 SS. Visitkartenformat. In französischer Sprache an einen Monsieur Nansouty.
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Gréville, Madame Henry (d. i. Alice Durand), Schriftstellerin (1842-1902).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Paris, 6. II. 1893.
149:14 mm auf etwas größerem Untersatzkarton. "C'est toujours avec joie qu'on salue un ami inconnu [...]".
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Grévy, Jules, President of the French Third Republic (1807-1891).
Document signed. Paris, 6 July 1886.
622:473 mm. 1 page. Large-format letter of recommendation to the Chinese Emperor Guangxù for Ernest Constans, former Minister of the Interior, who was to serve as ambassador to China in 1886-87 with a view to strengthening trade between the two countries.
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Gröben, Karl Graf von der, General (1788-1876)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 12. III. 1855, (23 x 14 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.
书商的参考编号 : 61042
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Grübl, Raimund, Politiker (1847-1898).
Kanzleibrief mit eigenh. Namenszug. Wien, 6. XII. 1894.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. An Julius Rt. von Newald (1847-98): "Unter Bezugnahme auf mein Schreiben vom 29. Juli d. J. beehre ich mich das Ersuchen zu stellen, den Maler Eugen Felix behufs Annahme des Bildnisses Euer Hochwohlgeboren empfangen zu wollen [...]". - Grübl war von März 1894 bis zum Mai des darauffolgenden Jahres Bürgermeister von Wien. Nach den für die Liberalen ungünstigen Wahlen d. J. 1895, die Karl Lueger zum Vizebürgermeister machten, trat er freiwillig von seinem Amt zurück. - Julius Newald, 1864 in den Wiener Gemeinderat gewählt und Vertreter der rechtsliberalen Mittelpartei, wurde 1868 zweiter und amtierte von 1878-82 als erster Bürgermeister von Wien. - Eugen Felix (1836 o. 37- 1906) studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste als Schüler von Ferdinand Georg Waldmüller, in Paris bei Léo Cogniet und ließ sich nach Studienreisen durch Europa 1868 in Wien nieder. Zunächst erfolgreicher Tier- und Genremaler, schuf er später weibliche Akte und beschäftigte sich in den achtziger Jahren mit Bildnismalerei; von 1886-90 stand er der Wiener Künstlergenossenschaft vor. - Mit gepr. Briefkopf des Bürgermeisters der Stadt Wien.
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Grüel, Eugen, Komponist (1847-1927).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 2. XII. 1875.
1 S. 8vo. "Gestatten Sie mir die ergebene Anfrage, ob Sie geneigt sind, meine nächste Violin-Sonate in Verlag zu nehmen [...]".
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Grün, Anastasius (d. i. Anton Alexander Graf Auersperg), Schriftsteller (1806-1876)
Eigenh. Albumblatt mit U. "Anastasius Grün".
o.J. Franzensbad, 6. VII. 1847, Kl.-8°. 1 Seite. Auf ein größeres Blatt aufgezogen.
书商的参考编号 : 58859
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Grün, Anastasius (d. i. Anton Alexander Graf Auersperg), Schriftsteller (1806-1876)
Eigenh. Brief mit U. "A. Auersperg".
o.J. Graz, 12. IV. 1876, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.
书商的参考编号 : 58857
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Grün, Anastasius (d. i. Anton Alexander Graf Auersperg), Schriftsteller (1806-1876)
Eigenh. Brief mit U. "A. Auersperg".
o.J. Wien, 14. IV. 1869, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.
书商的参考编号 : 59694
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Grün, Anastasius (d. i. Anton Alexander Graf Auersperg), Schriftsteller (1806-1876)
Eigenh. Brief mit U. "A. Auersperg".
o.J. Wien, 18. VI. 1868, Gr.-8°. 1 1/4 Seiten. Doppelblatt..
书商的参考编号 : 59695
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Grün, Anastasius (d. i. Anton Alexander Graf Auersperg), Schriftsteller (1806-1876)
Eigenh. Briefausschnitt mit U. "A. v. Auersperg".
o.J. Thurn am Hart, 4. VI. 1852, 3,5 x 14,5. Montiert.
书商的参考编号 : 46572
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Grün, Anastasius (d. i. Anton Graf Auersperg), österr. Schriftsteller u.Politiker (1806-1876)
Eigenh. Brief m. Unterschrift (?Ant. Auersperg?).
Graz, 25. IV. 1865. 2 S., 8°.
书商的参考编号 : 44470
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Grün, Anastasius, (d. i. Anton Gf. Auersperg), Schriftsteller und Politiker (1806-1876).
3 eigenh. Briefe mit U. ("A." bzw. "Ant. Auersperg"). Graz und Thurn am Hart, 1868-1875.
Zusammen 4 SS. auf 6 Bll. 4to und 8vo. Beiliegend ein eh. Brief Marie Gfin. Auerspergs. An einen namentlich nicht genannten Adressaten. - I: "Empfangen Sie in aller Eile meinen wärmsten Dank für das werthvolle literarische Geschenk, durch dessen gütige Übersendung Sie mich neuerdings auszeichneten und erfreuten. Gleichzeitig aber kann ich nur aufrichtig bedauern, Ihrem Wunsche nach zwei Karten für die morgige Herrenhaus Sitzung trotz meiner eifrigsten Bemühung nicht nachkommen zu können, da nach Versicherung unseres Präsidialbureaus, wo die Eintrittskarten ausgegeben werden, seit zwei Tagen auch nicht das kleinste Plätzchen mehr verfügbar ist [...]" (Br. v. 18. März 1868; gemäß einer beiliegenden alten Antiquariatsbeschreibung an einen Dr. Jacques). - II: "Seit dem Tage, an welchem Sie und Herr Professor v. Egger mir die Ehre Ihres Besuches und Ihrer für mich so schmeichelhaften Aufforderung erwiesen, war ich von den verschiedensten Dingen so sehr in Anspruch genommen, daß sich bisher noch keine ganz freie und zu poetischen Conceptionen geeignete Stunde einfinden wollte [...] Um nun die Vorbereitungen zu der beabsichtigten Vorstellung für das Walther-Denkmal nicht zu beirren, bin ich zu der rechtzeitigen Anzeige bemüßigt, daß ich die mir freundlichst zugedachte Aufgabe eines Prologs oder dergleichen zu lösen wohl kaum in der Lage sein werde [...]" (Br. v. 20. Januar 1875). - III: "Indem ich auf Ihr so eben erhaltenes, sehr geschätztes Schreiben sowohl im eigenen, wie im Namen meiner Frau den wärmsten und verbindlichsten Dank abstatte, beeile ich mich in deren Auftrage die Versicherung auszusprechen, daß sie, schon um des edlen Zweckes willen, es sich zur besonderen Ehre und Freude rechnen würde, das ihr so freundlich zugedachte Amt einer Lady Patroneß bei dem für den Schriftsteller-Wittwenfonds beabsichtigten Concerte zu übernehmen [...]" (Br. v. 28. November 1875). - Der Brief von Auerspergs Witwe Marie v. 6. März 1877 an einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Versicherung, "Ihnen jene Werke meines theuren Gatten für Ihre Bibliothek zu senden, welche Sie noch nicht besitzen [...]" (auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand und gepr. kalligr. Monogramm). – Auersperg, unter dem Pseudonym "Anastasius Grün" publizierend, war seit 1848 Abgeordneter im Frankfurter Parlament. "Seit 1830 in kritischer Auseinandersetzung mit dem 'Metternichschen System', veröffentlichte er anonym 'Spaziergänge eines Wiener Poeten', das früheste Dokument politischer Lyrik des österreichischen Vormärz und zugleich Grüns politisches Bekenntnis zu national-liberalen Ansichten" (DBE).
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Grün, Anastasius, (d. i. Anton Gf. Auersperg), Schriftsteller und Politiker (1806-1876).
Briefausschnitt mit eigenh. Datum und U. Graz, 18. III. 1872.
1 S. 66:197 mm. Mit von anderer Hand stammender Notiz zum Verfasser am unteren Rand der Recto-Seite. - Die Recto-Seite mit kl. Registraturetikett und hs. Numerierung "10" bzw. "19".
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Grün, Anastasius, (d. i. Anton Gf. Auersperg), Schriftsteller und Politiker (1806-1876).
Eigenh. Brief mit U. ("A. Auersperg"). O. O., 16. X. 1872.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an einen Buchhändler mit Dank "für das mir so eben zugekommene Porträt M. Jokais. Sollten von J. Chmel’s Geschichte K. Friedrichs IV u. Maximilians I, Hamburg, Perthes 1843, mehr als zwei Bände - welche ich bereits besitze - erschienen sein, so würde ich Sie um gefällige Besorgung des IIIten und jedes folgenden Bandes ersuchen [...]". - Unter dem Pseudonym "Anastasius Grün" publizierend, war Auersperg seit 1848 Abgeordneter im Frankfurter Parlament. "Seit 1830 in kritischer Auseinandersetzung mit dem 'Metternichschen System', veröffentlichte er anonym 'Spaziergänge eines Wiener Poeten', das früheste Dokument politischer Lyrik des österreichischen Vormärz und zugleich Grüns politisches Bekenntnis zu national-liberalen Ansichten" (DBE).
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