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‎Grote, Paul, Schriftsteller (1875-?)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 80.00 Buy

‎Grotemeyer, Fritz, Maler und Illustrator (1864-1947).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Charlottenburg, 23. VII., 22. IX. u. 9. XII. 1898.‎

‎Zusammen (2+1½+1 =) 4½ SS. auf 2 Doppelbll. und einem Einzelblatt. 8vo. Alle an den Redakteur und Strindberg-Übersetzer Ernst Brausewetter über seine Illustrationen zu dem Rittergedicht "Doolin von Mainz": "Nach Durchlesung vom 'Kleinen Doolin' habe ich zwei Vignetten (zu Anfang: die Flucht, zum Schluss: Der grose [!] Held) und ein Bild (wie der Leopard den Doolin erblickt nach dem Kampfe zwischen Löwe u. Tiger) disponiert. Das Honorar für die Serie wäre 120 Mark [...]" (23. VII. 1898). - In Erwartung eines Besuchs von Brausewetter, der ihm ein aus seiner Sicht unzureichendes Honorar anbietet: "Aus Ihrem gefl. Schreiben entnahm ich, dass Sie mich in meinem Atelier besuchen wollten und mit gewohnter Schreibfaulheit blieb es bei der Erwartung einer mündlichen Aussprache. Bezüglich der Preise finde ich dieselben zu gering und wenn ich schon die Doolin Illustration übernehmen werde, so kann ich jedenfalls nicht vorher Skizzen liefern [...]" (22. IX. 1898). - Mit der Nachricht von der Fertigstellung der Illustrationen: "Auf Ihre gefl. Zuschrift theile ich ergebenst mit, dass die Doolin Illustrationen in meiner Wohnung fertig liegen. Darf ich Ihrem gütigen Besuch entgegensehen? [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 350.00 Buy

‎Grotewohl, Otto, Politiker (1894-1964).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Braunschweig, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Gesprochen wie ein Sozialdemokrat: "Jede Zeit wird von einer Zentralidee beherrscht. War es im Mittelalter der Gottesglaube, im Zeitalter der Aufklärung der Naturbegriff, so ist es heute die soziale Idee. Es genügt nicht, daß der Staat seinen Bürgern lediglich die Existenzmittel gewährt. Er muß mehr tun. Er muß sorgen, daß jeder eine gesundheitsmäßige Existenz hat [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 250.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 1,500.00 Buy

‎Groth, Paul, Mineraloge (1843-1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 12. XII. 1916.‎

‎¾ S. 8vo. An einen Autographensammler: "Sie haben mich vor längerer Zeit um einige Zeilen ersucht. Ihr Brief ist leider verlegt worden und mir erst heute wieder in die Hände gefallen, daher ich Ihren Wunsch erst jetzt erfülle [...]". - Groth wurde 1882 als Nachfolger Franz von Kobells als Professor für Mineralogie an die Universität München berufen. Sein besonderes Interesse galt der Erforschung der gesetzmäßigen Abhängigkeit der Kristallformen von ihrer chemischen Konstitution. Seine "Physikalische Krystallographie" (1876) und "Chemische Krystallographie" (5 Bde., 1906-19) waren lange Zeit Standardwerke der Mineralogie und Kristallographie. - Mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 100.00 Buy

‎Grothe, Franz, Komponist (1908-1982).‎

‎Gedr. Dankschreiben mit eigenh. U. Bad Wiessee, September 1968.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt den Gratulanten - und so auch Josef Wesely - für Glückwünsche zu seinem 60. Geburtstag. - Grothe war Pianist, Arrangeur und Komponist für das Tanzorchester Dajos Béla und die Tonaufnahmen-Firma Lindström AG in Berlin. Nach dem Durchbruch des Tonfilms wurde er schnell zu einem der gesuchtesten Filmkomponisten in Deutschland, schrieb und arrangierte für alle großen deutschen Filmstudios, war kurze Zeit auch in Hollywood tätig und leitete 1940-45 das Deutsche Rundfunk Tanz- und Unterhaltungsorchester Berlin. Von 1929 bis 1969 schuf er die Musik zu über 170 Filmen, darunter ‘Die schwedische Nachtigall’, ‘Das Haus in Monteviedeo’, ‘Ich denke oft an Piroschka’, ‘Das Wirtshaus im Spessart’ und ‘Effi Briest’.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 75.00 Buy

‎Grothe, Franz, Komponist und Dirigent (1908-1982)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Berlin?), 3. II. 1979, Fol. (28 x 19 cm). 1 Seite.‎

‎Anfangstakte von "Illusion", "So schön wie heut'", "Mitternachts-Blues" und "Hoch drob'n". - Zu Beginn (Anfang von"Illusion") und am Schluß etw. verblaßt.‎

Bookseller reference : 55108

‎Grothe, Franz, Komponist und Dirigent (1908-1982)‎

‎Porträtfotografie (Bethke) mit eigenh. Widmung und Unterschrift auf der Bildseite.‎

‎o.J. Ohne Ort, 1977, 15 x 10,5 cm.‎

Bookseller reference : 56136

‎Grotjahn, Alfred, Arzt (1869-1931).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, 22. VI. 1927.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). In Blaustift. "Deutschlands Zukunft hängt davon ab, wie wir die Feuerprobe des Geburtenrückganges überstehen, die alle Völker des westeuropäischen Kulturkreises in den nächsten Jahrzehnten durchzumachen haben werden. Infolge gewollter Beschränkung ist die Zahl der Geburten auf das Tausend der Einwohner bei uns im Laufe weniger Jahrzehnte von 40 auf 19 gesunken [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Alfred Grotjahn wurde neben seiner Professur für Sozialhygiene an der Universität Berlin 1927/28 zum Dekan der Charité ernannt. - Mit feinen Einschnitten im Formularteil und Adressenstempel "Prof. d. soz. Hygiene". Koslowsky 92.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 350.00 Buy

‎Grotthuss, Jeannot Emil Frh., Publizist (1865-1920).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Berlin, 17. VI. 1901.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", eh. signiert. - Grotthuss war Gründer der Zeitschrift "Der Türmer, Monatsschrift für Gemüt und Geist", die "zu einem der wichtigsten kulturpolitischen Organe der Wilhelminischen Zeit" wurde. "[...] In der Rubrik 'Türmers Tagebuch', die Grotthuss selbst schrieb, attackierte er keineswegs nur die Sozialdemokratie, sondern auch Hofadel, Geldaristokratie und Industrie, denen er 'Byzantinismus', Klassenjustiz und 'politisches Eunuchentum' vorwarf. 1918 stand Grotthuss auf seiten der alten Ordnung gegen die Republik und wurde zum erbitterten Verfechter der Dolchstoßlegende. Als Grotthuss 1920 starb, war der 'Türmer' - wie eine Würdigung mit Recht feststellte - 'auf dem besten Wege dazu, einer der stärksten und gefährlichsten Gegner des Weimarer Systems' zu werden. 'Der Türmer' bestand noch bis 1942" (NDB, s. v.).‎

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‎Grotthuß, Jeannot Emil von, Publizist, Literaturkritiker und Dichter (1865-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 15. XII. 1896.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Redaktion des von Maria Josefa Stoffella d'Alta Rupe (1843-1921) herausgegebenen "Salon (Oesterreichisches Adelsblatt)" mit dem Angebot, Beiträge zu liefern: "Gestatten Sie mir die höfl. Anfrage, ob Ihnen Beiträge aus meiner Feder für Ihren 'Salon' erwünscht wären. Ich bin langjähriger ständiger Mitarbeiter am hiesigen 'Deutschen Adelsblatte' und anderen Zeitschriften ersten Ranges [...]. Eventuell könnte ich Ihnen daher sowohl zeitgeschichtliche Betrachtungen, als auch literarische Beiträge, Feuilletons u.s.w. liefern. Bemerken muss ich freilich, daß ich genöthigt bin, auf angemessene Honorierung zu sehen [...]" - Zwei Jahre nach der Anfrage an den "Salon" gründete Grotthuß die Zeitschrift "Der Türmer, Monatsschrift für Gemüt und Geist", die "zu einem der wichtigsten kulturpolitischen Organe der Wilhelminischen Zeit" wurde. "[...] In der Rubrik 'Türmers Tagebuch', die Grotthuß selbst schrieb, attackierte er keineswegs nur die Sozialdemokratie, sondern auch Hofadel, Geldaristokratie und Industrie, denen er 'Byzantinismus', Klassenjustiz und 'politisches Eunuchentum' vorwarf. 1918 stand Grotthuß auf seiten der alten Ordnung gegen die Republik und wurde zum erbitterten Verfechter der Dolchstoßlegende. Als Grotthuß 1920 starb, war der 'Türmer' - wie eine Würdigung mit Recht feststellte - 'auf dem besten Wege dazu, einer der stärksten und gefährlichsten Gegner des Weimarer Systems' zu werden. 'Der Türmer' bestand noch bis 1942" (NDB, s. v.). - Mit Spur von alter Montage und Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 100.00 Buy

‎GROVE, Edward R. (?-2002)‎

‎Autograph Letter Signed‎

‎More than 200 stamps from Cuba Haiti Paraguay Philippines Bolivia and Panama bear designs from this prolific and talented engraver medalist sculptor and artist along with currencies from Sudan Viet Nam Laos and Indonesia; he designed the 1954 U.S. 4-cent air mail stamp and while sculptor-engraver at the U.S. Mint he created the verso of the commemorative 1962 Martha Washington dime a gold Congressional Medal and more. ALS 1p 7¼" X 10½" West Palm Beach FL 1970 April 13. Addressed to Paul Johnston. Near fine. On his "Sea Lake Studio" letterhead the renowned artist pens in his handsome calligraphic hand in black fineline this superb content letter to an admirer discussing his career. In part: ".very pleasant to hear about the 1954 design being regarded as effective after all these years. This was my only accepted stamp design -- was runner-up for the West Va. Centennial -- and then they ignored the winner after all. Also competed in competition for the Gettysburg Cent. and the American Dental Ass'n Centennial. Had left the Bureau of Engraving in Wash. where I had engraved all or parts of nine stamps in 1947 for private employment w/a banknote co. in Phila where I had opportunity of working on several hundred during next 15 years. Will enclose a brochure which describes a new career I began in 1962. My wife is a sculptor. & our two sons. are both in the art field." Couldn't-be-finer contents! Aforementioned brochure also present. unknown‎

Bookseller reference : 26438

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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€ 63.46 Buy

‎GROVE, Edward R. (?-2002)‎

‎Signed Postal Cover‎

‎More than 200 stamps from Cuba Haiti Paraguay Philippines Bolivia and Panama bear designs from this prolific and talented engraver medallist sculptor and artist along with currencies from Sudan Viet Nam Laos and Indonesia; he designed the 1954 U.S. 4-cent air mail stamp and while sculptor-engraver at the U.S. Mint he created the verso of the commemorative 1962 Martha Washington dime a gold Congressional Medal and more. Signed Postal Cover 6½" X 3½" n.p. n.y. 14 April 1970. Fine. NOT a First Day Cover but a single mint 4-cent "Air Mail" stamp at upper right; at lower left Grove signed boldly in full in black in his handsome calligraphic script adding "Designer" below. Original transmittal envelope present. unknown‎

Bookseller reference : 26437

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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€ 33.84 Buy

‎Grove, Sir William Robert, natural philosopher and judge (1811-1896).‎

‎Manuscript signed. N. p., 25. III. 1843.‎

‎4to. 3¾ pp. on bifolium. Report to the Laboratory Committee of the London Institution, stating among his laboratory purchases "an apparatus for obtaining pure oxygen and hydrogen by electrolysis": "In the department of research I am happy to have to report a discovery which has attracted some attention among men of science & which will I trust do no discredit to the Laboratory of London Institution viz. the Gas Battery. Since the first paper upon this novel voltaic apparatus was published I have continued my experiments on the subject & have forwarded to the Royal Society a paper containing an account of them in which the Rationale of the action of the battery is inverstigated & its application to eudiometry detailed [...]". - Tear along fold.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 2,500.00 Buy

‎Groß, Adolf von, Bankier (1845-1931)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bayreuth, 4. X. 1891, Gr.-8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Grundstückgeschäfte in München-Neuhausen: "[...] Antwortlich Ihres geehrten von gestern habe ich bereits gestern Herrn Pepsch [?] ermächtigt auch zuzustimmen, wenn der Mit-Eintrag auf das neu zu erwerbende Thorwaldsenstr.-Terrain auch erst an dritter Stelle erfolgen könnte. Eine Mitversicherung auf dasselbe als Verbandshypothek ist aus dem Grunde von Werth, weil das übrig bleibende Terrain von Lothstr. 1 nur Hinterland ist, eine andere Verwaltung könnte das Nord-Terrain verkaufen wollen und das hintere könnte unter Umständen weniger werth werden [...]" - Groß ging 1870 nach Bayreuth und trat in die Bank von Friedrich Feustel ein, dessen Tochter Henriette Maria er 1872 heiratete. Er war wie sein Schwiegervater begeisterter Verehrer von Richard Wagner. Groß wurde Wagners finanzieller Vertrauter und Berater in häuslichen und familiären Angelegenheiten. Er sicherte 1882 die Existenz der Bayreuther Festspiele, reiste zweimal nach Venedig, von wo er die letzte amtliche Unterschrift Wagners auf einer Urkunde zurückbrachte, welche die Fortführung der Wagner-Festspiele sicherte. Nach Wagners Tod war er Berater von Cosima Wagner in finanziellen und administrativen Dingen und Vormund der Wagner-Kinder.‎

Bookseller reference : 40865

‎Groß, Adolf von, enger Freund Wagners und langjähriger Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele (1845-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bayreuth, 29. V. 1900.‎

‎1½ SS. 8vo. "Es besteht keinerlei Ursache, sich über die Angelegenheit mit dem czech. Nationaltheater zu beunruhigen. Der zukünftige Director frug an, unter welchen Bedingungen er das Aufführungsrecht des Holländer in Prag erwerben könne. Da Herr Neumann, an welchen ich eine diesbezügliche Anfrage stellte, damit nicht einverstanden ist, betrachte ich die Sache als erledigt und gebe dem böhm. Nationaltheater einen ablehnenden Bescheid".‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 850.00 Buy

‎Groß, Johann Benjamin, Cellist und Komponist (1809-1848).‎

‎Eigenh. Brief mit U. St. Petersburg, 15. XII. 1845.‎

‎1 S. 8vo. An den Kammermusiker Theodor Müller in Braunschweig mit Dank für die Arbeit an der soeben bei G. Meyer publizierten "Ballade für Violoncello mit Orchesterbegleitung" (op. 40) und Anweisungen für die Druckfassung des Cellokonzerts in C-dur (op. 38). Groß verwehrt sich gegen die Bezeichnung des Werks als "Concertino" durch den Verleger: "Ich habe aber mit Absicht nicht Konzertino, sondern 'Concert' getauft; weil das für den Inhalt meiner Komposition eine passendere Benennung ist, da jeder Satz selbstständig bestehen könnte etc. Man möge also gefälligst meine Titel ungeändert lassen, zumal ein möglicher Vorwurf von der Kritik keinen Schaden thäte; denn es ließe sich nicht anders, als durch hergebrachte Sitte entschuldigen und wäre deshalb nicht stichhaltig. Nennt man z. B. die Cismollsonate Sonatine, weil der erste Satz ein adagioartiges Stück ist? -- oder die Cdur und Fdur Sonaten für Pf. u. Vcello Sonatinen, weil sie nur aus zwei Sätzen, ohne Adagio und Scherzo, bestehen?" Abschließend kündigt Groß "Duettinos und 4 Salonstücke" für die nächsten Wochen an. - Der lange in Vergessenheit geratene Wegbegleiter Robert Schumanns und Felix Mendelssohn Bartholdys wurde seit dem Schumann-Fest von 2004 als bedeutender romantischer Komponist besonders für das Cello-Repertoire wiederentdeckt. In seiner kurzen, aber rasanten Karriere war Groß erster Solocellist des Leipziger Gewandhausorchesters (1830-33) unter August Pohlenz und ab 1835 erster Cellist des Kaiserlichen Hoforchesters in St. Petersburg. - Auf Briefpapier mit geprägtem Briefkopf; mit Spuren von alter Restaurierung im linken oberen Eck und mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 1,500.00 Buy

‎Groß, Johann Carl, Politiker, Bürgermeister von Leipzig (1778-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. XI. 1836.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen ungenannten Adressaten: "Da ich so eben von dem Herrn Minister vernehme, daß Ew. Wohlgeb. ein Exemplar des II. Theils des Berichts nicht in Händen haben, so übersende ich Ihnen dasselbe, lege auch in eventum den I. Theil des Berichts bey, und bitte bey diesem noch um den Zusatz daß die Regierungs Commissarien zu Art. 61 mit dem Beysatze zu der von ihnen vorgeschlagenen Fassung sich nicht einverstanden erklärt haben [...]". - Groß wurde nach dem Studium der Rechtswissenschaften Stadtrat und Beisitzer im Schöffengericht in Leipzig. Während der Völkerschlacht war er an mehreren Abordnungen der Stadt bei Verhandlungen mit Napoléon Bonaparte beteiligt. Später trat Groß in das Sächsische Justizministerium ein und wirkte maßgeblich an der Ausarbeitung des als liberal geltenden sächsischen Kriminalgesetzbuchs von 1838 mit. - Mit Sammlernotiz in Bleistift.‎

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Wien, AT
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€ 350.00 Buy

‎Großkurt, Kurt, Schauspieler (1909-1975)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Münster, 15. IX. 1956, 8°. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Auf der Reise nach Hamburg, wo ich mich anlässlich einer Filmpremiere in 3 Theatern gestern verbeugen musste, über Düsseldorf nach München, hatte ich hier Station gemacht um Sie zu besuchen. Leider war das Theater noch geschlossen, schade! Somit kann ich Sie nur auf diesem Wege grüssen [...]"‎

Bookseller reference : 36971

‎Großmann, Christian Gottlob, Theologe und Superintendent zu Leipzig (1783-1957).‎

‎Eigenh. Verzeichnis mit U. Dresden, 23. X. 1834.‎

‎2 SS. Folio. Zur Ordnung und Komplettierung von Akten des Sächsischen Landtags: "Verzeichniß / der in meinen Landtagsacten fehlenden, der überzähligen, und der bis zum 23 Oct 1834 vor der Sitzung vorhandenen Nummern der laufenden Bände. / A. / Fehlende Bogen B. Vorhandene Bogen / 1.) Erste Abtheilung / Band 3. / Bogen 67, 68 [...] habe ich in anderm Format u. Papier von H. Meinhold wie 3 andern verschafft [...] B. / Vorhandene Bogen der laufenden Bände [...] C.) Ueberzählige Bogen [...] Um Nachlieferung der oben angezeigten fehlenden, so wie um Zusendung der von nun an noch erscheinenden Bogen bitte ich ganz ergebenst [...]". - Großmann folgte "einem Rufe nach Leipzig als Pastor an der Thomaskirche, Superintendent und Professor der Theologie. Dem Wirken G.s waren durch das Ratspatronat Grenzen gezogen. Dies und die politischen Vorgänge 1830/31 wiesen G. auf die Probleme der Kirchenverfassung in Sachsen hin. Daher trat er seit 1830 für eine Presbyterial- und Synodalverfassung ein, auch im Landtag, dessen 1. Kammer er seit 1833 angehörte" (NDB VII, 155f.). - Mit Sammlernotiz in Bleistift und Hinzufügungen des Empfängers in Tinte.‎

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Wien, AT
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€ 450.00 Buy

‎Großmann, Gustav Friedrich Wilhelm, Schauspieler und Theaterdirektor (1746-1796)‎

‎Getuschte Porträtsilhouette, auf Papier aufgelegt, Profil nach rechts, in Bleistift bez. "Grossmann, G. F. W. | Schauspieler".‎

‎o.J. Ohne Ort, ca. 1790, Blattgr.: 140 x 90 mm. Aufgelegt auf Karton. Unter Glas mit Goldlitze gerahmt (Gesamtgr.: 19 x 14 cm).‎

‎Unbekanntes Bildnis auf dem Höhepunkt seiner Karriere. - Großmann war Theaterdirektor in Bonn, Hannover und Bremen. "Durch literarische Bildung, theoretische und praktische Bühnenkenntnisse wurde er einer der bedeutendsten Bühnenleiter seiner Zeit. Schiller, der für die Aufführungen seiner Dramen durch Großmann dessen theatertechnische Ratschläge gern befolgte, war ihm freundschaftlich verbunden. Großmann hat sich auch um das Ansehen seines Standes verdient gemacht, insbesondere durch die erste Anregung zu einer allgemeinen Pensionskasse für Schauspieler" (NDB).‎

Bookseller reference : 57943

‎Großmann, Stefan, Schriftsteller (1875-1935)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 18. IV. 1926, 4°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Maximilian Harden:"[...] Ich konnte nicht deutlicher sein als ich es in unserem letzten Gespräch war, ich konnte Ihnen nicht klarer auseinandersetzen, wie sehr ich Ihre Ablehnung als persönlichstes Missgeschick empfinde. Ich hatte gehofft, dass dieser Seufzer sie rühren werde [...] Darf ich gestehen, dass ich Ihre Empfindlichkeit verstehe und dennoch nicht billige. Der Sache wegen! Ihrer Sache wegen! [...] Ich bin verbittert und vergrämt und gerade ihre Absage hat meine Depression gesteigert! Aber ich werde nicht länger versuchen, sie umzustimmen [...] Wie kann man, frage ich mich oft, so unerbittlich sein? Ich hätte, an Ihrer Stelle, meine persönlichen Argumente erwägend, längst vergessen und geschrieben. Es gibt ein kerngesundes Wiener Wort: 'gar net ignorieren!'" - Zusammen mit dem Verleger Ernst Rowohlt gründete Großmann 1920 die Wochenschrift "Das Tage-Buch". Die Zeitschrift entwickelte sich während der Weimarer Republik neben der "Weltbühne" zur einflussreichsten radikaldemokratischen Zeitschrift. Dazu trug auch Großmanns Zusammenarbeit mit dem Journalisten Leopold Schwarzschild bei. Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes musste Großmann die Leitung der Zeitschrift 1927 komplett an Schwarzschild abgeben.‎

Bookseller reference : 43708

‎Groër, Franciszek, Pädiater (1887-1965).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. VI. 1917.‎

‎1 S. 4to. Spricht Glückwünsche bezüglich einer Auszeichnung an einen namentlich nicht genannten Hofrat aus (wohl Josef Wiesel zu seiner Ernennung zum Vorstand der 1. Medizin. Abteilung im Kaiser-Franz-Joseph-Spital). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der k. k. Universitäts-Kinderklinik, Wien.‎

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Wien, AT
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€ 150.00 Buy

‎GRUERE, J. Charles‎

‎Dix mois en avion en Amérique du Sud [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-8 reliure pleine toile bleue, couv. cons., Librairie de la Revue Française, Alexis Redier, Paris, 1933, 254 pp.‎

‎Bel envoi de l'auteur : "En souvenir de Bogota, de notre premier déjeuner calle 57...". Bon état‎

Bookseller reference : 40140

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
[Books from SARL Librairie du Cardinal]

€ 85.00 Buy

‎GRUBBS, Thomas W. (1894-1986)‎

‎Signature‎

‎This pitcher played briefly for the New York Giants in 1920. Full signature in blue ballpoint heavy stock 5" X 3" card n.p. n.y. Fine. Attractive later life example. Grubbs has typed "For autograph purposes only" vertically at the card's center partly intersecting the signature. Unusual! unknown‎

Bookseller reference : 29337

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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€ 16.92 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler (1854-1934).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Meiningen, o. D.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Nach außen und innen / Auf's Nächste nur sinnen! / Ein ander Beginnen / Bringt jetzt kein Gewinnen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Max Grube leitete zuletzt das Schauspielhaus in Hamburg: "Den Lebensabend verbrachte er in Meiningen, zuweilen zum Beispiel als Shylock, Riccaut und zuletzt als Kardinal ('Don Carlos') gastierend" (NDB VII, 174f.). Koslowsky 145.‎

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Inlibris
Wien, AT
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€ 350.00 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 1890 und 1891.‎

‎Zusammen (2+1½+2 =) 5½ SS. auf 3 Bll. 4to. An einen nicht namentlich genannten Redakteur bezüglich eines oder mehrerer Artikel über das Hoftheater Meiningen: "Die Erlaubnis habe ich von sr. Hoheit erhalten und lege ich Ihnen das Bild bei, das ich mir aber zurückerbitte. Meiner Ansicht nach wird es sich am besten als Lichtdruck zu Beginn des Heftes ausnehmen. Als Holzschnitt dürfte es gegen die wahrhaft prächtigen Adlerschen [?] Zeichnungen abfallen und das darf durchaus nicht sein. Auf die meisten Zeichnungen kann ich im Text nicht Bezug nehmen, denselben aber um 2 Seiten zurückzudämmen wird schwer sein, da ich mitten im Zuge bin. Die 'Erinnerungen eines alten Meiningers' bringen Ihnen aber namentlich aus der Zeit ehe die Meininger gastirten so viele persönliche Details und kleine humoristische u. a. Schlagzeilen, dass ich glaube, Sie werden selber nichts streichen wollen [...]" (7. X. 1890). - Der Sohn des Zoologen Eduard Grube erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u.a. eine "Geschichte der Meininger" (1926). - Zwei Briefe mit Seiteneinrissen, alle gefaltet.‎

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Wien, AT
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€ 220.00 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Hamburg, 13. IX. 1915.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Auf der Versoseite einer Porträtpostkarte mit Darstellung Kaiser Wilhelms II. und einem gedr. Gedicht "Das Kaiserbild" von Max Grube. - Der Sohn des Zoologen Eduard Grube erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u. a. eine "Geschichte der Meininger" (1926). - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess; beiliegend eine unsignierte Porträtpostkarte von Max Grube.‎

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€ 80.00 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 8. VII. 1901.‎

‎1 S. 4to. An einen nicht namentlich genannten Professor: "S. Exc. mein Herr Chef befinden sich zur Zeit auf dem Schlosse Rohnstock, Schlesien, und wird Sie nach vorheriger Anmeldung dort gewiss gern empfangen. R. ist Bahn u. Telegr. Station auf Ihrer Heimreise leicht zu erreichen. Als eifrigster Förderer d. Hebbelwerkes wird es Sie gewiss freuen zu hören, dass bei den von mir geleiteten hiesigen Klassikerfestspielen des Goethevereins die Nibelungen Trilogie H's einen gewaltigen Eindruck erzielten [!] [...]". - Der Sohn des Zoologen Eduard Grube erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u.a. eine "Geschichte der Meininger" (1926). - Auf Briefpapier mit lith. Briefkopf des Hotel Heck in Düsseldorf. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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Wien, AT
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‎Grube, Max, Schauspieler, Theaterdirektor (1854-1934)‎

‎2 eigenh. Brief mit U. & 1 eigenh. Briefkarte.‎

‎o.J. Berlin/Leipzig, 8. XII. 1888, Qu.-kl.-8°/8°/gr.-8° 5 Seiten.‎

‎Schreiben an Hedwig von Holstein.‎

Bookseller reference : 60920

‎Grube, Max, Schauspieler, Theaterleiter und Schriftsteller (1854-1934).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Ich wollte sehr, ich hätt 'n Reim, | Ja wäre ich der Stettenheim | Wie würden dann die Witze fliegen | So muß der schlechte Reim genügen". - Der Sohn Eduard Grubes erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen in Lübeck, Bremen, Leipzig und Dresden; 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur; seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater und von 1913 bis 18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. "Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u. a. eine ‚Geschichte der Meininger' (1926)" (DBE). - Ein zum "Ballfest des Vereins ‚Berliner Presse | 25. Januar 1902" aufgelegte Karte mit einem photographischen Portrait Grubes.‎

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‎Grube, Max, Schauspieler, Theaterleiter und Schriftsteller (1854-1934).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Meiningen, 4. I. 1919.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse auf der Verso-Seite. An Arthur Holländer in Wien: "Die Form der Bitte war nicht dumm | Und gern erfüll' ich ihn darum". - Der Sohn Eduard Grubes erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen in Lübeck, Bremen, Leipzig und Dresden; 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur; seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater und von 1913 bis 18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. "Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u. a. eine ‚Geschichte der Meininger' (1926)" (DBE).‎

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‎Grube, Max, Schauspieler, Theaterleiter und Schriftsteller (1854-1934).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. Zusatz und U. Meiningen, 8. I. 1912.‎

‎1 S. 4to. An den Schauspieler u. Regisseur Paul Kalbeck: "[…] Aus Ihrem Telegramm muss ich wohl annehmen, dass Sie bereits an einer anderen Bühne gebunden sind […]. Könnten Sie nicht möglichst sofort hierher kommen, gegen Erstattung der Reisekosten natürlich. Sie könnten dann vor Seiner Hoheit dem Herzoge auf der Bühne einige Szenen aus Ihren Lieblingsrollen vorspielen […]. - Der Sohn Eduard Grubes erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u.a. eine "Geschichte der Meininger" (1926).‎

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‎Grube, Max, Schriftsteller, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Gera, Sonnabend (ohne Jahr), 8°. 18 x 23,5 cm. 2 Seiten, auf einem Doppelblatt. In blauer Tinte, bläuliches Papier..‎

‎An Hedwig von Holstein, über die Aufführung von "Julius Cäsar" in Gera: "... ich wünschte mir, daß ich bald die Gelegenheit fände, Ihnen oder einem Ihren Raben einmal gefällig zu sein. Danken kann ich Ihnen schon gar nicht mehr ..." - Die sogenannten "Raben" waren junge Musiker, die durch das Legat von Franz von Holstein gefördert wurden. - Ferner über den Verkauf eines Gobelins an Frau von Heldburg, Großherzogin von Meiningen.‎

Bookseller reference : 55992

‎Gruber, Alois, Mediziner (1824-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. IV. 1870.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Kondoliert dem Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) zum Tode von dessen Sohn gleichen Namens: "Die schmerzliche Überraschung über diesen erschütternden Fall lähmt meine Feder, um Ihnen weitläufig auseinanderzusetzen, wie Sie und die sämmtlichen Hinterbliebenen in dem Andenken an die vortrefflichen Eigenschaften und hervorragenden Leistungen des Verblichenen einigen Trost für den herben Verlust finden können [...]". - Nach fünfjähriger Tätigkeit als Erzieher der Prinzen Alois und Alfred Liechtenstein promovierte Gruber zum Dr. der Medizin, ließ sich als praktischer Arzt in Wien nieder und veröffentlichte im Selbstverlag zahlreiche einschlägige Schriften. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.‎

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‎Gruber, Jakob, Bildhauer (1864-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. III. 1901.‎

‎½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Ausstellungskommission: "Erlaube mir die ergebenste Bitte zu stellen, zur Begutachtung meiner überlebensgroßen Marmor-Büste Delegierte in das Atelier Vordere Südbahnstraße No 25 bei Kubesch gütigst senden zu wollen und mir den Zeitpunkt des Eintreffens gefälligst bekannt zu geben [...]". - Der Schüler von Caspar Zumbusch erhielt 1895 den Hofpreis für "Kampf" und 1900 den Reichel-Preis für die Bronzegruppe "Verschüttete Bergknappen". - Mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Gruber, Ludwig, Komponist (1874-1964)‎

‎2 Notenhefte, jeweils mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Wien, 1932, 4°. Zusammen 25 Seiten..‎

‎I. "Der allerverehrtesten Künstlerin Lya Beyer zur freundlichenErinnerung an den 11. November 1932 ..." (Mutterl, Dein kleines Wiegenlied! Wien, Blaha, um 1930). - . "Meiner lieben Freundin u. wircklich guten Sängerin Lya Bayer, an einem schönen Tag gewidmet ..." (Du Königin vom Donaustrand. Ein Album der schönsten und neuesten Wienerlieder und Tänze. Wien, Eigenverlag des Komponisten, um 1930). - Zu Grübers bekanntesten Werken zählt "Mei Mutterl war a Weanerin".‎

Bookseller reference : 60644

‎Gruber, Ludwig, Komponist (1874-1964)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U. am weißen Rand der Bildseite.‎

‎o.J. Wien, 13. VII. 1964, 14 x 9 cm.‎

‎An seinem 90. Geburtstag; rückseitig von seiner Schwester beschriftet. - Gruber ist für seine Wienerlieder bekannt, darunter "Mei Muatterl war a Weanarin" und "Es wird a Wein sein und wir wern nimma sein".‎

Bookseller reference : 43368

‎Gruber, Ludwig, Komponist (1874-1964).‎

‎"Heitere Wein-Legende". Eigenh. Musikmanuskript mit eh. Widmung und U. Baden bei Wien, April 1945.‎

‎Titel und 2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Die Widmung an den Textautor Franz Posch "zur freundlichen Erinnerung". - Ludwig Gruber zählte mit seinen zusammengenommen mehr als 2000 Kompositionen zu den wichtigsten Vermittlern des Wiener Liedes. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Mei Mutterl war a Weanerin" und "Es wird a Wein sein". - Mit Adreßstempel am Titel; etwas gebräunt.‎

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€ 3,500.00 Buy

‎Gruber, Marianne, österreichische Schriftstellerin (geb. 1944).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 100 x 50 mm.‎

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€ 80.00 Buy

‎Gruber, Max von, Bakteriologe (1853-1927).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], 1. II. 1899.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An seinen Kollegen, den Mediziner Richard Kretz (1865-1920): "Ich werde Ihrer freundl. Einladung morgen folgen u. etwa um 11 h zu Ihnen kommen […]". - Gruber, der 1908 persönlich geadelt wurde, hatte maßgebend Anteil an der Entwicklung der modernen Hygiene, war an der Sanitätsgesetzgebung Österreichs und Bayerns beteiligt und beschäftigte sich mit Fragen der Jugenderziehung, Schulhygiene, Alkoholismus, Prostitution und Städtesanierung. Auf dem Gebiet der Bakteriologie und Immunitätsforschung entdeckte er die spezifische Agglutination der Typhusbakterien durch das Typhusserum (zusammen mit Durham 1896 veröffentlicht). - Mehrere Faltspuren.‎

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€ 250.00 Buy

‎Gruberova, Edita, Sängerin (geb. 1946)‎

‎Originalfotografie mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 12,5 x 9 cm. 1 Seite.‎

Bookseller reference : 59573

‎Grubhofer, Tony; österr. Maler u. Grafiker (1854-1935)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Innsbruck, 18. IX. 1918. 1 S., 8°.‎

‎Knickspuren u. etw. fleckig.‎

Bookseller reference : 64362

‎Grubissich, Agostino Antonio, Schriftsteller und Priester (1810-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 30. V. 1848, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An den Arzt Francesco Lanza in Castelnuovo bei Cattaro in Dalmatien über ein Manuskript mit Erwähnung des Politikers Alfred von Arneth sowie einer Anspielung auf den verhaßten Metternich und der Frage nach einer Druckerei. Vor dem Hintergrund der Wiener Märzrevolution: "Quale lo spirito politico, quale lo stato delle pubblica quiete frà nostri?" - Grubissich war als Vorsteher der Wiener italienischen Kirchengemeinde ein recht prominenten Dalmatiner und 1848 als Geheimdiplomat in Ungarn und Dalmatien tätig. - Transkription liegt bei.‎

Bookseller reference : 36893

‎Gruener, Franz, Schriftsteller, Verleger und Rechtsanwalt (1879-1953).‎

‎2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Salzburg, 1942 und 1950.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Bin nun bleibend von Innsbruck, wo ich 17 volle Jahre hauste, abgezogen u. in Salzburg, allerdings ohne Wohnung gelandet [...] Mein Roman U.s.A. ist Italiens wegen konfisziert, für [...] ‘Unterm Helm u. Schild’, eine Anthologie, erhielt ich keine Papiererlaubnis [...]” (Karte v. 3. XII. 1942). - Der Rechtsanwalt, Schriftsteller und Verleger wurde 1918 in den Nationalrat gewählt und war stellvertretender Landeshauptmann von Tirol; 1919 war er Mitglied der Friedensdelegation in St. Germain. Vgl. Kosch VI, 931f.‎

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€ 75.00 Buy

‎GRUERE, J. Charles‎

‎Dix mois en avion en Amérique du Sud [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-8 reliure pleine toile bleue, couv. cons., Librairie de la Revue Française, Alexis Redier, Paris, 1933, 254 pp. Bel envoi de l'auteur : "En souvenir de Bogota, de notre premier déjeuner calle 57...". Bon état Français‎

‎Gruithuisen, Franz von Paula, Arzt und Astronom (1774-1852).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., [1846].‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An den Astronomen Palm Heinrich Ludwig von Boguslawski in Breslau: "[…] Was Sie mir von Ihren Arbeiten zusenden werden, wird ohnfehlbar mein Interesse in Anspruch nehmen, und ich werde im VIII Bande meines naturwissenschaftlich-astronomischen Jahrbuchs für 1847, oder im nächstfolgenden, wenn es nicht vor Ende Juli l. Js. hier eintreffen sollte, desseben würdigend gedenken, oder es einrücken, wenn es in einem Originalschreiben enthalten ist. Ich bitte mir alles unfrankirt zuzusenden; ich bin von unserer Universität mit Genehmigung des Königs für mein Jahrbuch hinlänglich mit Geldmitteln unterstützt und wünsche nur, es in meinem vorgerückten Alter von 72 Jahren noch lange fortsetzen zu können, wofür es mir weder an Material noch bis jetzt an Kraft gebricht […]". - Mit dem Rest eines kleinen Montagestreifens.‎

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€ 450.00 Buy

‎Grumbacher de Jong, Jeanette, Sängerin (1872 - ca. 1940).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎¾ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "In seiner Kunst spiegeln sich eines Volkes Seele, Gewissen und Kultur: Das alte stellt das neue Deutschland vor eine ernste Verantwortung und vor eine hohe Mission [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 366.‎

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‎Grumbkow, Friedrich Wilhelm von, preußischer Feldmarschall und Staatsmann (1678-1739).‎

‎Eigenh. Schreiben mit U. O. O., 12. II. 1734.‎

‎½ S. mit 1 S. Nachschriften von Friedrich von Görne (1670-1746), Johann Moritz von Viebahn (1684-1739) sowie wiederum von Grumbkow. Zirkular des Geheimen Ratskollegiums von Brandenburg-Preußen, in Angelegenheiten der Armeeaufstellung: "[...] dero meenung belieben erfragen [...] wegen der Infanterie [...] aber der cavalerie [...] erwarte dero sentiments [...]" - Dazu Görne: "Dieses ist mir diesen Abend umb 10 Uhr insinuiret worden und weil die Sache von solcher importance das darüber eine mündliche conference nothwendig anzustellen, so differire bis dahin mein weniges sentiment, erwarte aber die Bestimmung der Zeit zu solcher conference von des H. Generals von Grumkau Excellence, und werde zu allem ständig parat sein [...]". Dazu Viebahn: "Accepi umb halb 11 Uhr und kan bey dem ersten Anblick nicht anders urtheilen als daß zur logirung einer so considerablen Cavalerie wegen der Fourage nohtwendig ansehnliche Anstalten würden vorhergehen müssen [...]". Am Folgetag die Erwiderung Grumbkows: "Die conferentz ist gar unnöthig [...]". - Provenienz: zuletzt 1917 im Handel angeboten (Henrici Berlin, Kat. 39 [21. April 1917], Nr. 733).‎

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‎Grumbkow, Friedrich Wilhelm von, preußischer Feldmarschall und Staatsmann (1678-1739).‎

‎Eigenh. Schreiben mit U. O. O., 30. V. 1730.‎

‎1 S. mit ¼ S. Nachschrift von anderer Hand. Kl.-4to. Anweisung hinsichtlich der Auszahlung von 8000 Reichsthalern für ein Bauprojekt "zum grossen soulagement der burger". Dazu die Nachschrift (paraphiert; nach späterer Bleistiftzuschreibung vom Geheimen Finanzrat Adolph Gebhard Manitius, 1682-1754): "Expediatur ergo assignatio an den Richter, auf 8000 Rthlr. et rescribatur der Preuss. Kr. u. Dom. Cammer wie die Dämme sollen gemacht werden nach Sr. K. M. Vorschrifft [...]". - Etwas gebräunt.‎

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‎Grund, Bernhard, Großhändler und Politiker (1872-1950).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Breslau, o. D.‎

‎1¾ SS. auf 2 Bll. Folio (223:282 mm). Mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten. Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Umfangreiche Sentenz mit einer Analyse der Gründe des einstweiligen Scheiterns der Einheit Deutschlands: "Es war Deutschlands geschichtliches Verhängnis, daß ihm die Entwicklung zum einheitlichen geschlossenen Nationalstaat versagt blieb, wie sie anderen großen europäischen Völkern, vor allem den Engländern und Franzosen, dank einer zielbewußten, von lebendigen Kräften im Volk getragenen Zentralgewalt beschieden war [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 158.‎

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