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Hagelstange, Rudolf, Schriftsteller (1912-1984)
Eigenh. Manuskriptseite mit Widmung und U.
o.J. Unteruhldingen, 12. II. 1966, Fol. 1 Seite. In adressiertem Umschlag.
Bookseller reference : 52906
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Hagelstange, Rudolf, Schriftsteller (1912-1984)
Eigenh. Postkarte mit U.
o.J. Bischofsheim, 19. I. 1974, 2 Seiten..
Bookseller reference : 59472
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Hagelstange, Rudolf, Schriftsteller (1912-1984).
Eigenh. Postkarte mit U. Unteruhldingen, 21. I. 1966.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “[...] ich bin im Endspurt an einem neuen Buch (heitere Prosa) [...]”. - Hagelstange war während der Zweiten Weltkriegs als Redakteur von Soldatenzeitungen in Paris, Rom, Verona und Venedig eingesetzt, wo auch der erste Teil seines Sonett-Zyklus ‘Venezianisches Credo’ entstand, dessen Publikation 1946 ihm rasch zu anhaltender Popularität verhalf. Von Ost- und Westdeutschland gleichermaßen umworben, bereiste er ganz Deutschland auf Lesereisen und ließ sich nach kurzer Tätigkeit im "Kulturbund zur demokratischen Erneuerung" in der Sowjetischen Besatzungszone endgültig im Westen nieder. Bis Ende der sechziger Jahre spielte er als “begabter Redner und Organisator [...] eine führende Rolle im westdeutschen Literaturbetrieb” (DBE) und veröffentlichte erfolgreich Reiseimpressionen, Übersetzungen und Romane, “die von der Kritik wegen ihres verharmlosenden Umgangs mit der deutschen Geschichte [zur] Zeit des Nationalsozialismus jedoch verrissen wurden” (ebd.). Vgl. auch Kosch VII, 107ff.
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Hagelstange, Rudolf, Schriftsteller (1912-1984).
Ms. Brief mit eigenh. Ergänzung und U. Wohl Unteruhldingen am Bodensee, 2. VII. 1954.
1 S. 4to. An den Feuilletonisten und Theaterkritiker Friedrich Luft, damals Feuilletonchef der Berliner Ausgabe der von der US-amerikanischen Besatzungsmacht gegründeten "Neuen Zeitung", dem er - eben von einer Reise durch die USA zurückgekehrt - ein hier nicht mehr beiliegendes "Erzähl-Poem" übersendet, um "das etwas außer Kurs gekommene Lebens[s]chifflein (vor allem das ökonomische) wieder unter erträglichen Wind zu bringen": "Das ist nicht einfach, wie Sie sich vorstellen können. Denn solange ich reiste, ruhte mein Betrieb. Ich wäre Ihnen daher herzlich dankbar, wenn Sie das beigefügte Erzähl-Poem (in der Art will ich manches festhalten, um aus gewissen Steinchen am Schluß eine Art Mosaik zusammenzubringen) nicht auf Eis legten, sondern bald in Ihre Spalten aufnähmen - sofern Sie das vertreten können. Nachdem die Filmfestspiele abgeklungen sind, wird's vielleicht einfacher sein […]". In seinem Postskriptum führt Hagelstange noch eh. hinzu: "Sie dürfen auch einen besseren Titel für das Poem finden!". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und mit eh. Anmerkung des Adressaten; im linken Rand gelocht und dort mit Papierstreifen überklebt (keine Textberührung).
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Hagelstange, Rudolf, Schriftsteller (1912-1984).
Ms. Brief mit eigenh. U. [Unteruhldingen am Bodensee], 4. X. 1954.
¾ S. 4to. An den Feuilletonisten und Theaterkritiker Friedrich Luft, damals Feuilletonchef der Berliner Ausgabe der von der US-amerikanischen Besatzungsmacht gegründeten "Neuen Zeitung", den er vor kurzem wiedergesehen hatte, "wenn auch nur kurz [...] Hier kommt rasch der Pound-Aufsatz und ein kleines Poem. Das größere, zweiteilige über den Grand Canyon muß ich erst noch durchsehen und abtippen [...] Herrn Piper habe ich eben schon kurz geschrieben, was ein literarisches deutsch-französisches Treffen in Berlin angeht […] Eine kleine Bitte hätte ich noch zum Schluß: würden Sie daran denken, Gottfried Benn eine Belegnummer zu schicken, wenn der Pound kommt? […] Übrigens haben Sie die Genehmigung, ein wenig zu streichen, wenn Sie das möchten. McCarthy ist vielleicht gerade in den letzten Wochen etwas aufs Nebengleis gekommen, daß man auch das Tempus ändern könnte. Sie sind da sicher im Bilde […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Hagemann, Carl, Theaterdirektor (1871-1945).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft scheint mir sicher gestellt zu sein, wenn es uns gelingt, mehr als bisher an der Vergangenheit zu lernen und ebenso wie bisher in der Gegenwart zu arbeiten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Carl Hagemann wechselte nach seiner Intendanz in Mannheim, die durch die wenig von Erfolg gekrönte Arbeit als Direktor des Hamburger Schauspielhauses unterbrochen wurde, 1920 als Intendant nach Wiesbaden. - Mit wenigen kleinen Randläsuren. Koslowsky 232.
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Hagemann, Christian Carl, Theaterwissenschaftler (1871-1945)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Wiesbaden, 31. I. 1926, Gr.-4°. 1 Seite.
Bookseller reference : 44684
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Hagemann, Oskar H.,, Portraitmaler (1888-1984)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Karlsruhe, 12. IV. 1921, Gr.-4°. 1 1/2 Seiten.
Bookseller reference : 39134
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Hagen, Benno von, Pädagoge und klassischer Philologe (1883-1961).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Jena, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit Metaphern aus dem gesundheitlichen Bereich durchzogene Sentenz: "Der Deutsche ist überaus reich begabt; die Mannigfaltigkeit aber - in Wissenschaft und Kunst ein nicht zu bestreitender Vorteil - wird sein Verhängnis, sobald er einen gemeinsamen Willen bilden und in die Tat umsetzen soll. Das Gedankliche lähmt bei uns das Wollensmäßige [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 315.
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Hagen, Friedrich, Schriftsteller (1903-1979).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Hagen, Reinhold, Rechtsanwalt (Daten nicht ermittelt)
Zur Erinnerung an das Nikisch-Jubiläum 1. Oktober 1920. Festansprache dees Vertreters der Gewandhaus-Konzertbesucher [...] Reinerlös zugunsten des Orchesterfonds des Gewandhaus-Orchesters.
o.J. Leipzig, F. A. Brockhaus, 1920, 4°. 4 Seiten. Doppelblatt.
Bookseller reference : 50399
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Hagen, Schauspielerin (?).
Eigenh. Brief mit U. München, 23. III. 1907.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Am liebsten hätte ich Ihnen sofort nach meiner Ankunft hier zwei Worte gesendet, um Ihnen für all die Güte u Liebeswürdigkeit, in die Sie mich förmlich eingehüllt hatten, während meines Wiener Aufenthaltes, aus ganzem Herzen zu danken. Dank - Tausend Dank! Seitdem ich Münchner Boden betreten, bin ich aber so sehr occupiert, dass es […] Unmöglichkeit gewesen. Mein Zug hatte noch zum Überfluss wegen des Sturmes Verspätung, u. so kam ich nach einer grässlichen Nacht 1h Mittag hier an. Essen, Trinken, Schlafen war mein erstes Bedürfnis […]".
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HAGEN, Theodore (1823-71)
Autograph Letter Signed
Prolific music writer author of "Civilization and Music" and "Musical Novels" and editor of "Musical Gazette." ALS 1p 5" X 8" New York NY 1864 December 16. Addressed to J.P. Snell. Very good. Minor binding traces along left edge. Gracious attempt to help an early collector of music autographs: "I will see what I can do for you with regard to the matter you mention; but you must give me time and have patience." Adds a postscript: "I just came across with one of Charles Grobe's letters which I enclose. unknown
Bookseller reference : 14321
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Hagen, Theodor, Komponist (1823-1871).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 22. XII. 1842.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich erlaube mir, Ihnen eine Arbeit zu überreichen, welche ich Ihrem geschätzten Blatte einverleibt zu sehen wünschte. Sind Ihnen fernere Beiträge von mir genehm? Ich ersuche Sie, mir recht bald hierüber Antwort zukommen zu lassen, sowie auch mich mit Ihren Honorarbedingungen bekannt zu machen [...]. - Theodor Hagen studierte Musik in Paris und war mit Heinrich Heine, Richard Wagner und Friedrich Hebbel bekannt; zwei Jahre lang korrespondierte er auch mit Ludmilla Assing. Nach Deutschland zurückgekehrt, leitete er das Städtische Theater Hamburg, betätigte sich während der Revolution 1848/1849 im Hamburger Arbeiterbildungsverein und im Demokratischen Kreisausschuß seiner Heimatstadt. "Als Karl Marx im Frühjahr 1849 Hamburg besuchte, lernte er Theodor Hagen kennen. Das Mitglied des Bundes der Kommunisten Conrad Schramm reiste 1849 mit seinem Pass, als dieser verhaftet wurde. Anfang November 1849 verhandelte Theodor Hagen im Auftrag von Karl Marx mit dem Hamburger Verleger Julius Schuberth über die Herausgabe der 'Neuen Rheinischen Zeitung. Politisch-ökonomische Revue'. Es gelang Hagen, auch einen Drucker zu gewinnen. Hagen war der Korrektor dieser Zeitschrift. 1850 emigrierte Hagen nach London, wo er als Musiklehrer und Journalist seinen Unterhalt verdiente. 1854 wanderte er in die USA aus und ließ sich in New York nieder. Hier war er als Musiklehrer und Musikkritiker tätig" (Wikipedia).
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Hagen, Theodor, Komponist (1823-1871).
Eigenh. Brief O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Hiermit erhalten Sie per Briefpost den soeben mir zugestellten ersten Correktur-Bogen des neuen Scribe'schen Lustspieles [...]". - Theodor Hagen studierte Musik in Paris und war mit Heinrich Heine, Richard Wagner und Friedrich Hebbel bekannt; zwei Jahre lang korrespondierte er auch mit Ludmilla Assing. Nach Deutschland zurückgekehrt, leitete er das Städtische Theater Hamburg, betätigte sich während der Revolution 1848/1849 im Hamburger Arbeiterbildungsverein und im Demokratischen Kreisausschuß seiner Heimatstadt. "Als Karl Marx im Frühjahr 1849 Hamburg besuchte, lernte er Theodor Hagen kennen. Das Mitglied des Bundes der Kommunisten Conrad Schramm reiste 1849 mit seinem Pass, als dieser verhaftet wurde. Anfang November 1849 verhandelte Theodor Hagen im Auftrag von Karl Marx mit dem Hamburger Verleger Julius Schuberth über die Herausgabe der 'Neuen Rheinischen Zeitung. Politisch-ökonomische Revue'. Es gelang Hagen, auch einen Drucker zu gewinnen. Hagen war der Korrektor dieser Zeitschrift. 1850 emigrierte Hagen nach London, wo er als Musiklehrer und Journalist seinen Unterhalt verdiente. 1854 wanderte er in die USA aus und ließ sich in New York nieder. Hier war er als Musiklehrer und Musikkritiker tätig" (Wikipedia). - Mit kleinen Randläsuren; ein Einriß im rechten Rand alt hinterlegt.
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Hagen, Wilhelm, Schriftsteller (1883-?).
Eigenh. Brief mit U. München, 11. II. 1915.
2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An Herrn Rieß: "Ich weiß zwar nicht, wie ich mir Ihre Bewunderung verdient habe, komme aber Ihrer Bitte nach einem Autogramm gern nach und sende Ihnen angebogen ein Wort aus der 'Künstlertragödie' Feuerzauber, die ich eben umarbeite [...]". - Auf dem Gegenblatt das angekündigte Zitat mit eh. Unterschrift: "Für einen Künstler giebt es letzten Endes nur zwei Dinge, die das Leben lebenswert machen: Lorbeer und Liebe [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Hagenbach, Ernst, Physiker (1833-1910).
Eigenh. Brief mit U. Basel, 19. III. 1892.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: “Eine trockene formelle Gratulation genügt mir nicht, um Ihnen meine große Freude an Ihrer Vermählung auszusprechen [...] Ich bin nun eine ganze Generation Ihnen voraus; noch diesen Monat wohl werde ich zum erst[en] Male Großvater [...]”. - Hagenbach war seit 1863 Professor für Physik an der Universität Basel und “befaßte sich mit Viskosität, Fluoreszenz, Gletscherkunde und mit speziellen Problemen der Elektrizität, definierte den Begriff Zähigkeit, stellte deren Temperaturabhängigkeit fest und formulierte Fließgesetze. Er war Präsident der Gletscherkommission der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft und nahm an deren Vermessungen am Rhonegletscher teil” (DBE). - In altem Sammlungsumschlag mit irrtümlicher Beschriftung “Hagenbach [...] Kinderarzt in Basel”.
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Hagenbruch, Charlotte, Schauspielerin (1896-1968)
Foto-Portrait mit eigenh. Widmung und mit U.
o.J. Nürnberg, V. 1919, 4°. 1 Seite.
Bookseller reference : 60042
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Hager, Günther.
Quittung mit eigenh. U. O. O., 10. XII. 1608.
½ S. Folio. Quittiert den Betrag von 3630 Gulden. - Mit papiergedecktem Siegel und kl. Ausschnitt am unteren Rand; papierbedingt stärker gebräunt; an drei Rändern durchgehend mit kl. Läsuren.
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Haggard, William, Schriftsteller (1907-1993).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Format: 145 x 100 mm.
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Hagn, Charlotte von (verh. Oven), Schauspielerin (1809-1891)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. München, 22. V. 1852, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt, Blatt 2 hinterlegt.
Bookseller reference : 47264
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Hagn, Charlotte von, Schauspielerin (1809-1891).
Eigenh. Brief mit U. München, 14. VII. 1890.
3¾ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Als ich im vorigen Herbste Wien verließ, hatte ich außer so vielen freundlichen Beweisen von Euer Hochwohlgeboren sogar die ehrende Versicherung erhalten, daß ich auch in der Folgezeit dem k. k. Hoftheater ein willkommener Gast sein würde. Nach einigen Jahren, in gediegenerer Künstlerreife dachte ich von dieser freundlichen Einladung Gebrauch zu machen; allein mich hat vor mehreren Tagen das schmerzlichste Unglück getroffen, welches ein Kind nur treffen kann, ich verlor den beßten Vater auf die schrecklichste Weise. - Vermuthlich sind Sie bereits von seinem entsetzlichen Tode unterrichtet. Sechs Kinder u. meine kranke Mutter jammern um ihn; ich befinde mich jetzt noch unwohl und tieferschüttert und werde erst nach einigen Monaten die hiesige Bühne wieder betreten […]". - Durch ihre Darstellungen von Liebhaberinnen und Salondamen, sentimentaler, komischer und Hosenrollen in Wien, Dresden und Berlin berühmt geworden, kam die einstige Geliebte von Franz Liszt 1840 ans Berliner Hoftheater, wo sie zu "eine[r] der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen der Biedermeierzeit" (DBE) avancierte.
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Hagn, Charlotte von, Schauspielerin (1809-1891).
Eigenh. Brief mit U. München, 23. I. 1861.
2 ½ SS. 8vo. Bedankt sich bei einem Herrn Friese (wohl der Schauspieler Carl Adolf Friese, 1831-1900) für Besserungswünsche nach einem Unfall: "Es geht mir, die öfter wiederkehrenden Schmerzen abgerechnet, die immer im Gefolge eines Armbruches sich einstellen sollen, schon wieder gut. Recht Leid thut es uns allen, die Ihr schönes Talent anerkennen u. bewundern durften u. welches - wie mir scheint - bis jetzt nur noch nicht in Stellung u. die Bühne gefunden, wo Sie Ihrer würdig zu wirken vermögen, recht leid thut es uns, daß, führt Ihr Weg Sie wieder nach München, Sie genöthigt sein sollen, in einem traurig gestellten Hauptstadttheater aufzutreten. Finden Sie es denn nicht für gerechthener, Sich mit dem jetzigen Chef des Hoftheaters in Correspondenz zu setzen? Der Intendanz Verweser Herr Direktor Schmidt ist ein Mann der nicht an dem alten, für Künstler, Publikum u. Verwaltung ungünstigen System festhält, fremde Künstler fern zu halten, wodurch eine Monotonie in die Vorstellung kommt […]". - Durch ihre Darstellungen von Liebhaberinnen und Salondamen, sentimentaler, komischer und Hosenrollen in Wien, Dresden und Berlin berühmt geworden, kam die einstige Geliebte von Franz Liszt 1840 ans Berliner Hoftheater, wo sie zu "eine[r] der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen der Biedermeierzeit" (DBE) avancierte. - Mit Bleistiftnotizen in Bleistift.
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Hagn, Charlotte von, Schauspielerin (1809-1891).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 29. IX. 1845.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adr. und Siegel. An Regierungsrat Ägidy: “Wenn man gütig ist, so verlangen die unbescheidenen Menschen immer mehr Güte, also bitte ich auch für mich noch ein klein wenig Nachträgliches. Sehen Sie, ich war letzthin zu schüchtern und befürchtete von Ihnen für eitel gehalten zu werden, aber jetzt habe ich die Courage gefunden und bitte um die Abschrift jenes schönen geistreichen Gedichtes, durch das Sie meine Wenigkeit so hoch geehrt und mich zu großem Danke verpflichtet [...]”. - Durch ihre Darstellungen von Liebhaberinnen und Salondamen, sentimentaler, komischer und Hosenrollen in Wien, Dresden und Berlin berühmt geworden, kam die einstige Geliebte von Franz Liszt 1840 ans Berliner Hoftheater, wo sie zu “eine[r] der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen der Biedermeierzeit” (DBE) avancierte. - Kl. Ausr. auf dem leeren 2. Blatt durch Siegelbruch. - Beiliegend ein hübsches, lithograph. Porträt der Künstlerin (4to.).
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Hagn, Charlotte von, Schauspielerin (1909-1891)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. München, Juli 1881, Gr.-8°. 1/2 Seite.
Bookseller reference : 50900
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Hagn, Ludwig von, Maler (1819-1898).
2 eigenh. Briefe mit U. München, 9. X. 1877 u. 14. II. 1879.
Zusammen (2+2 =) 4 SS. auf 1 Doppelblatt u. 1 Einzelblatt. 8vo. An den Kunsthändler Karl Merkel in München über ein in Stuttgart ausgestelltes Gemälde, das Eingang in dessen permanente Kunstausstellung finden könnte: "Auf Ihre freundliche Anfrage, betreffs des Bildes Recitation, welches nach beendigter Berliner Ausstellung einen Platz in Ihrer Permanenten finden soll, beehre ich mich, zu erwiedern, daß genanntes Gemälde sich gar nicht auf der Berliner Ausstellung befindet, noch jemals überhaupt in Berlin gewesen ist. Dagegen war es zuletzt in Dresden ausgestellt, von wo ich es, bevor ich sehr geehrte Zuschrift erhalten, nach Stuttgart an Peters & Hertle habe dirigiren lassen. Ich lasse es einige Zeit dorten u. werde, wenn es dort nicht verkauft wird u. Sie es bis dahin noch wünschen sollten, es an Ihre Anstalt befördern lassen, was ungefähr um Mitte nächsten Monats erfolgen könnte [...]" (9. X. 1877). - An denselben über ein aus Pest eingetroffenes Gemälde, über dessen Rahmenreparatur er nicht genau im Bilde ist: "In Bezug auf die Nachnahme von 10 Mark, mit welcher die Sendung meines Bildes aus Pest belastet war, habe ich von dem dortigen Kunst-Verein in beifolgendem einen zwar etwas ungenügenden Aufschluß erhalten, hoffe jedoch, daß sich zwischen Ihnen u. dem Pester K. Verein die Sache inzwischen ausgeglichen haben wird. In einer früheren Zuschrift von Seite jenes Vereines wurde mir gemeldet, daß der Rahmen des Bildes mit einigen Beschädigungen dort angekommen sei, worauf ich das Ansuchen stellte, die nöthigen Reparaturen daran vornehmen zu lassen u. mir die Kosten zu berechnen, welche von einem mir bekannten Kaufmann in Pest ausgeglichen würden. Ich habe nicht erfahren, ob in dieser Sache etwas geschehen sei oder ob der Rahmen in eben dem beschädigten Zustand an Sie zurückgelangt ist [...]" (14. II. 1879).
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Hagn, Ludwig von, Maler (1819-1898).
4 eigenh. Briefe mit U. München, 10.X. 1859-20.I.1870.
Zusammen 11 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Kunsthändler Louis Lepke über die Umstände des An- und Verkaufs von Gemälden sowie über einen bei der Ausstellung eines Bildes aufgetretenen Übelstand: “Es hat immer etwas Mißliches, wenn guten Freunden oder dem Publikum Gelegenheit gegeben ist, zu vergleichen, wobei dann der vortheilhafte Eindruck des ersten Bildes, welchem die täuschende Wirkung der Neuheit zu Gute gekommen ist, sich zum Nachtheile der Wiederholung verkehrt [?]. Ich kann Ihnen nicht beistimmen, daß diese in Bezug auf Wirkung u. Durchführung dem Original nachstehe, welches schwarz u. monoton im Ganzen, in den Figuren weniger lebendig u. charakteristisch ist, als die Wiederholung [...] Zur diesjährigen Berliner Ausstellung beabsichtige ich ein größeres u. figurenreiches Bild zu schicken u. erbitte mir für dasselbe im Voraus Ihre gütige Protektion [...]” (Br. v. 20.I.1870.). - Über den Tod Eduard Hildebrandts berichtet er im Dezember 1868, daß dessen Ableben “hier eine große Sensation hervorgebracht [hat] [...] Wie schrecklich daß ein solcher Künstler in seinen besten Jahren u. bei anscheinend so rüstiger Gesundheit dem Leben u. seinem fruchtbaren Wirken entrissen werden mußte [...]”. - Die Bedeutung Hagens, der mit Franz Lenbach (1836-1904) - der ihn auch des öfteren portraitierte - eng befreundet war, “liegt in den [...] in seinen Interieurs und Konversationsbildern sich durchsetzenden koloristischen Qualitäten seiner delikaten, altmeisterlichen, an Terboch und Metsu geschulten Malerei, durch die er der von dekorativen Bedingungen beherrschten, gleichzeitigen Münchener Atelierkunst sich gegenüberstellt [...]” (Thieme/Becker XV, 474). - Der Brief vom 10.X. 1859 mit gänzlich erhaltener Verschlußmarke.
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Hagn, Marie von, Malerin (Daten nicht ermittelt)
2 eigenh. Briefkarten mit U.
o.J. Ohne Ort, 25. XII. 1919 und 6. I. 1921, Qu.-8°. Zus. ca. 3 Seiten.
Bookseller reference : 39129
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HAHN (Reynaldo)
Lettre autographe signée
S.l.n.d. In-12, 2 pp.
Bookseller reference : 23037
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HAHN Otto
Sonderborg
Paris Pierre Tisné 1964 In-8 carré Cartonnage toilé, jaquette ill Edition originale
Bookseller reference : 004822
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Hahl, Albert, Kolonialbeamter (1868-1945).
Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, 22. XI. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Soziale Fürsorge und Geldbeschaffung für Staat und Wirtschaft sind in ihrer Lösung bedingt durch die Erscheinungen der Gegenwart und den Vorausblick in die nächste Zukunft. Unser Schicksal aber wird endgültig bestimmt durch die große Aufgabe [...] ein geeintes und willensstarkes Volk zu werden [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Albert Hahl wurde nach dem Ersten Weltkrieg "Leiter der Neuguinea-Kompanie, die sich nach der Enteignung ihres Südseebesitzes in Venezuela und Kamerun ein neues Betätigungsfeld suchte. In erster Linie Verwaltungsbeamter, förderte Hahl in Neuguinea die wirtschaftliche Entwicklung, vor allem den Plantagenbau, erheblich, so daß sich der Ertrag dieses Landes in seiner Amtszeit auf das Sechsfache erhöhte" (NDB VII, 495). Koslowsky 62.
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Hahl, Albert, Kolonialbeamter (1868-1945).
Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, 3. V. 1926.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Koloniale Betätigung erschöpft sich nicht in der politischen und wirtschaftlichen Beherrschung eines fremden Gebietes und seiner Bewohner, vielmehr bildet die kulturelle Erschließung die vornehmste Aufgabe des Kolonisators [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), veröffentlicht wurde schließlich jedoch eine andere Sentenz des Verfassers. - Albert Hahl wurde nach dem Ersten Weltkrieg "Leiter der Neuguinea-Kompanie, die sich nach der Enteignung ihres Südseebesitzes in Venezuela und Kamerun ein neues Betätigungsfeld suchte. In erster Linie Verwaltungsbeamter, förderte Hahl in Neuguinea die wirtschaftliche Entwicklung, vor allem den Plantagenbau, erheblich, so daß sich der Ertrag dieses Landes in seiner Amtszeit auf das Sechsfache erhöhte" (NDB VII, 495). - Mit Lochspur. Vgl. Koslowsky 62.
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HAHN Reynaldo & [ANDRE Dominique]
Billet autographe signé adressé à Dominique André : "Est-ce possible, chère Madame ! Vous m'invitez à goûter !"
- Paris 14 décembre 1925, 10,6x15,7cm, une page sur une carte lettre. - Billet autographe signé de Reynaldo Hahn adressé à Madame Serge André et rédigé sur une carte-lettre de papier blanc à l'encre bleue. Pliure centrale inhérente à l'envoi. Dominique André est une poétesse, romancière et dramaturge. Elle a notamment publié sous le pseudonyme de Claude Isambert. Reynaldo Hahn décline une invitation de son amie : "Est-ce possible, chère Madame ! Vous m'invitez à goûter ! Hélas, je ne pense pas aller nulle part dans la journée ! Un soir à l'Escargot d'Or on avait projeté de se voir : Lacretelle devait me faire signe - que sais-je ?" [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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HAHN Reynaldo & [ANDRE Dominique]
Billet autographe signé adressé à Dominique André : "J'ai trop tardé, chère Madame, à vous remercier de votre livre et du plaisir qu'il m'a procuré. Plaisir amer et trouble - mais rare."
- Paris 6 avril 1931, 14,6x19,3cm, une page sur une carte lettre. - Billet autographe signé de Reynaldo Hahn adressé à Madame Serge André et rédigé sur une carte-lettre de papier blanc à l'encre bleue. Pliure centrale inhérente à l'envoi. Dominique André est une poétesse, romancière et dramaturge. Elle a notamment publié sous le pseudonyme de Claude Isambert. "J'ai trop tardé, chère Madame, à vous remercier de votre livre et du plaisir qu'il m'a procuré. Plaisir amer et trouble - mais rare. Ce qui est particulièrement remarquable en ces pages, c'est leur extrême distinction..." [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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HAHN Reynaldo & [ANDRE Dominique]
Billet autographe signé adressé à Dominique André : "Merci, chère amie, de m'avoir envoyé ce bouquet de fleurs épineuses et embaumées de tant d'arômes divers."
- Paris 25 novembre 1933, 11,4x14,5cm, une page sur une carte lettre. - Billet autographe signé de Reynaldo Hahn adressé à Madame Serge André et rédigé sur une carte-lettre de papier bleue à l'encre bleue. Pliure centrale inhérente à l'envoi. Dominique André est une poétesse, romancière et dramaturge. Elle a notamment publié sous le pseudonyme de Claude Isambert. Charmante missive de remerciements : "Merci, chère amie, de m'avoir envoyé ce bouquet de fleurs épineuses et embaumées de tant d'arômes divers." Le compositeur évoque également le recueil de poèmes Cassandre que son amie publia la même année aux éditions du Divan : "Cassandre, si elle avait votre clairvoyance n'aurait pas votre philosophie triste et douce - ni votre esprit ! J'ai passé une heure mélancolique et charmante à respirer les émanations de votre pensée." [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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Hahn, Emil, Schauspieler, Regisseur und Intendant (1832-1897).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. VII. 1873.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Redakteur des Hamburger Wochenblatts "Der Freischütz": "Die Freundlichkeit, die Sie mir während Ihrer literarischen Thätigkeit in Berlin erwiesen, läßt mich hoffen, daß Sie mir dieselbe in Hamburg bewahren und meine Bitte erfüllen werden, in dem Freischütz eine Notiz über den großartigen Erfolg der neuesten Féerie: Rothomago im Victoriatheater zu bringen. Sie werden mich dadurch dankbarlichst verpflichten. Trotz der großen Hitze ist das Haus täglich gefüllt [...]". - Das Berliner Victoriatheater erlebte unter Hahns zehnjähriger Leitung (1871-81) seine Glanzzeit. - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Hahn, Hermann, German sculptor (1868-1945).
Autograph signature. [Postmark: Munich, 5 Jan. 1910].
Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Appointed professor at the Munich Academy of Arts in 1902, Hahn created monumental sculptures and monuments especially influenced by the sculpture of antiquity. His works can be seen throughout cities in Germany and in Chicago. - A few small creases. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Hahn, Karl von, Theaterdirektor (1782-1857).
Eigenh. Postkarte m. U. Schwerin, 6. II. 1807.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. "Ich komme um 7 [Uhr] Abends an, muß 8 [Uhr] früh weiter. Bitte ein Zimmer". - Seit 1804 beteiligte sich Hahn finanziell an reisenden Theatertruppen und am Schweriner Hoftheater und verlor damit nahezu sein gesamtes Vermögen; 1808 wurde ihm dessen Verwaltung entzogen. 1814 übernahm Hahn unter der Scheindirektion des Schauspielers F. A. Ruhland die Leitung des Altonaer Theaters.
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Hahn, M. Graf, Adeliger (D. n. e.).
Eigenh. Postkarte mit U. Ort unleserlich, 6. II. 1907.
1 S. Qu.-8vo. An das Hotel National in Berlin; entschuldigt sein Fernbleiben wegen einer Erkältung. - Die Briefmarke ausgeschnitten (etwas Textverlust).
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Hahn, Otto
Die Nutzbarmachung der Energie der Atomkerne.
München, Oldenbourg, 1950. 8°. 37 S. mit 4 Tafeln u. 8 Abb. OKart. (Abhandlungen und Berichte / Deutsches Museum, 18. Jahrgang, Heft 2).
Bookseller reference : 101998BB
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Hahn, Otto, Chemiker und Nobelpreisträger (1879-1968).
3 ms. Briefe und 1 teils eigenh. Billett mit U. Göttingen, 1954 und 1959.
Zusammen 4½ SS. auf 5 Bll. 4to und kl.-4to. Mit 3 ms. adr. Kuverts. An Emil August Fester, u. a. über die im Jahre 1933 gemeinsam unternommene Reise auf der "Hamburg" in die USA. Sehr deutlich erinnere er sich an Julius Petersen, "den Berliner Germanisten, der mit uns am Kapitänstisch sass. Nicht erinnere ich mich an Ida Gräfin Hahn-Hahn, wohl aber an eine Excellenz aus Lichterfelde-West - ihren Namen habe ich im Augenblick vergessen -, die ich später in Deutschland wieder mehrmals getroffen habe. In der Tat habe ich Ihnen und den anderen Teilnehmern vom Kapitänstisch in meinem dunklen Zimmer auch ein radioaktives Präparat gezeigt. Es war das von mir viele Jahre früher entdeckte Radiothorium, das im Dunkeln eine auf dem Leuchtschirm gut sichtbare radioaktive Emanation abgab [...]" (16. XI. 1954). - Weiters über Robert Tunstall Walkers Buch "The Origin and History of the Earth", das Fester ihm zugesandt hatte: "Das erste Kapitel Fundamentals habe ich durchgelesen und finde es durchaus gut. Was nun die späteren Kapiteln anbelangt, die den Hauptinhalt des Buches ausmachen, nämlich z. B. die Ursache von Vulkanismus und Gesteinskunde und die Geschichte der Erde, vor allen Dingen was die Geologie anbelangt, so fühle ich mich doch nicht so sachverständig, dass ich ein eigenes Urteil darüber abgeben könnte […]". - Emil August Fester war Prokurist der Philipp Holzmann A.G. zum Bau der Bagdad-Bahn gewesen, lebte lange im Orient und trat 1926 als Prokurist in die IG Farben über. Schließlich leitete er von 1931 bis 1945 als Direktor das Glaubersalz-Syndikat der International Saltcake Association und lebte seit 1945 im Ruhestand, wo er sich um den Wiederaufbau der Frankfurter Oper Verdienste erwarb. - Die Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Hahn, Otto, Chemiker und Nobelpreisträger (1879-1968).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 1963.
21:15 cm. Mit montierter Briefmarke "25 Jahre Kernspaltung". - Beiliegend das Ersttagsblatt Nr. 19/1979 der Sonderpostwertzeichen-Serie "Nobelpreisträger der Physik und Chemie" mit drei montierten Briefmarken zu den Nobelpreisträgern Albert Einstein, Otto Hahn und Max von Laue.
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Hahn, Otto, Chemiker und Nobelpreisträger (1879-1968)
Eigenh. Namenszug als Albumblatt.
o.J. Göttingen, 1958, 14,5 x 17 cm. 1 Seite. Mit masch. adressiertem Umschlag.
Bookseller reference : 50394
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Hahn, Otto, German chemist and Nobel laureate (1879-1968).
Autograph letter signed. Werwick (Belgium), 22 Feb. 1915.
8vo. 1 p. With autogr. address. To his wife Edith, reporting on recent events in his regiment, including false information about the Winter Battle of the Masurian Lakes at Augustow: "Jetzt sind wir schon seit ein paar Tagen hier und freuen uns, mal wieder was anderes zu sehen und zu hören. Es sind eine ganze Reihe studierter Leute hier und es bedarf durchaus keiner grossen Kenntnisse um die Sachen zu machen. Aber ein paar Wochen wird es wohl dauern, das macht ja aber nichts, denn irgend welche anstrengende Tätigkeit haben wir nicht. Heute Mittag wurde uns hier der grosse Sieg bei Augustow mit den 100.000 Russen gemeldet. Statt 1 kommandierender General und 3 Divisionskommandeuren war irrtümlich von 11 K. Gen. und 33 Divisionskommandeure gedrahtet worden. Ungeheurer Jubel hier, Fahnen wurden herausgeholt, soweit vorhanden und vor allem mussten die Glocken geläutet werden. Da nun gerade englische Gefangene in der Kirche lagen, so wurden diese zum Läuten kommandiert. Die armen engl. boys mussten nun die Niederlage ihrer Bundesgenossen beläuten, auch keine angenehme Tätigkeit [...]".
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Hahn, Otto, Kernphysiker (1879-1968).
Tagebuchaufzeichnungen und Jugenderinnerungen. Göttingen, 1962 bis 1964 bzw. um 1960.
Eigenh. Reinschrift des Tagebuchs aus Farmhall vom 7. Okt. bis 9. Nov. 1945. Undatiert; wohl Göttingen um 1960. 16 SS. Folio. (Dabei:) "Jugenderinnerungen" und autobiographische Aufzeichnungen zu den Jahren 1906-1945. Typoskript mit eh. U. Göttingen, 1962-64. 36 SS. Gemeinsam in Schnellhefter. Reinschrift mit Überarbeitungen; wohl Teilstück zur Vorbereitung des Tagebuchs für eine Publikation: Paginiert von S. 235 bis 250; ganzzeilige Zeilenabstände zwischen dem klein und sauber geschriebenen Text (häufig für eigenhändige Einfügungen oder Korrekturen genutzt). Die originalen, nie im Druck erschienenen Tagebücher sind im Besitz des Archivs der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin (AMPG, III., Rep. 14, Nr. 6821). - Beigegeben ist das Typoskript "Jugenderinnerungen (geschrieben in Godmanchester)", paginiert 1-4 und 3-34 (die ersten 4 Seiten handschriftlich verbessert zu "(1a)-1d"), mit zahlreichen, teils eh. Korrekturen und Ergänzungen. Neben dem Titel findet sich in grünem Kugelschreiber der eh. Vermerk "Göttingen" und die Unterschrift sowie in Bleistift der eh. Vermerk "1962 verbessert". Das Typoskript entstand wohl im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Autobiographie, die zuerst 1968 unter dem Titel "Mein Leben" erschien. - Geringe Altersspuren.
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Hahn, Reynaldo, French composer (1874-1947).
2 autograph letters signed. Paris, 8 Jan. and 9 Feb. 1946.
4to. 1½ pp. on 2 ff. With 2 autograph envelopes. Both to his friend Henri Bloch, concerning the reception of a legacy by the soprano Félia Litvinne, which Bloch and his sister plan to donate to the "Musée de l'Opéra". Hahn promises to address a thank-you letter for this contribution to the opera's literary archive: "Des occupations sans nombre m'ont jusqu'à présent empêché de faire prendre chez vous les reliques de la pauvre Félia dont votre soeur et vous avez bien voulu me faire don pour le Musée de l'Opéra [...]" (8 Jan. 1946). - In the second letter Hahn gratefully mentions, more generally and poetically, the range of items donated from the soprano's former property as "glowing vestiges". Hahn also inquires which name he should set in the inscription installed over Brunhild's weapons: "Le public sera certainement heureux, comme nous le somme nous-mêmes, de pouvoir contempler ces beaux objets, si évocateurs d'une des plus belles incarnations dramatiques et lyriques dont s'enorgueillisse notre théâtre, et ces vestiges éclatants contribueront à perpétuer le souvenir de la grande artiste que fût notre chère Félia Litvinne [...]" (9 Feb. 1946). - Both letters with printed letterhead and vignette of the "Académie Nationale de Musiqe et de Danse".
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Hahn, Reynaldo, Komponist (1874-1947).
3 eigenh. Briefe mit U. und eh. Bildpostkarte mit U. [Paris und Ligne d'Alger], 1911-1936 und o. D.
Zus. (1+1+1+2 =) 5 SS. auf einem Doppelblatt und 3 Einzelbll. 3 Stücke mit eh. Adresse. In französischer Sprache an Paul Leclercq in Nizza mit Urlaubsgrüßen aus Algier: "Mes voeux bien sincères et mes meilleures amitiés [...]" (Poststempel: Marseille Ligne d'Alger, Dezember 1911). Auf der Bildseite eine Wüstenszene aus Algerien mit zwei Dromedaren und einem im Sand kauernden Nomaden. - An den Dramatiker Maurice Donnay in Paris mit Dank für ein Weihnachtsgeschenk: "Votre ravissant présent et l'affectueux gentillesse qui l'a dicté composent un 'petit Noel' qui m'enchante et dont je suis plus touché que je ne puis le dire. Je vous en remercie avec émotion et, puisque vous m'avez donné l'exemple, je vous demande la permission de vous embrasser [...]" (Poststempel: Paris, Dezember 1912]. - An Madame Emile Halphen in Paris mit der Bitte, sie um 14 Uhr kurz zu treffen, da bereits kurz darauf eine Probe angesetzt wurde und dies die einzige Möglichkeit sei, seinen Wunsch, sie zu sehen, mit seiner "trübsinnigen" Arbeit als Dirigent zu vereinbaren: "Madame, on m'annonce une répétition à la porte St. Martin pour Lundi à 2h ¼. Pourrais-je vous demander la permission de prendre congé de vous à 2h? Ce serait la seule solution qui me permit à la fois d'avoir le plaisir de vous voir et d'accomplir ma morne besogne de chef d'orchestre [...]" (Poststempel: Paris, 5. VI. 1936). - An eine Bekannte über zwei Bücher, die im Zuge seines Umzugs aufs Land verloren gegangen seien, und von denen er ihr nun neue Exemplare zusende: "Madame, j'avais pris chez vous en location avant les vacances, le tome II de Madame de Molteville et le 1er du Cardinal de Retz. Dans les démenagements entrainés par notre installation à la campagne les deux volumes ont été égarés. Les voici remplacés pour des exemplaires neufs [...]" (o. O. u. D.). - Mit kleinen Randläsuren. Die Postkarte mit Spuren alter Montage auf der Bildseite.
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Hahn, Reynaldo, Komponist (1875-1947)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Paris, 8. VII. 1933, 8°. 1 Seite. Faltbrief mit Schmuckperforation.
Bookseller reference : 45602
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Hahn, Reynaldo, Venezuelan-French composer (1874-1947).
Autograph musical quotation signed. N. p., 1932.
4to. Two bars and 3 lines. The first two bars of Hahn's song "Offrande", a setting of Paul Vérlaine's poem "Green", with a dedication to Marie Françoise Belin, wife of the inventor Édouard Belin. - Hahn composed this haunting melody in 1891, when he was only 16 years of age; it was first published in 1896, the year of Vérlaine's death. - With collector's note in pencil. Well preserved.
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Hahn, Samuel Ritter von, serbischer Generalkonsul (1837-1915).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. V. 1901.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Doktor: "Sie haben den freundlichen Wunsch ausgesprochen meine Unterschrift, von einigen Zeilen begleitet, zu erhalten. Ich glaube eine schönere Begleitung meiner Unterschrift nicht geben zu können, als dass ich Ihnen anliegend den 42ten Hauszins übermittle. Ich höre, daß in den Häusern, welche Ihrer Administration unterstehen der 50te nicht gezahlt wird, worauf ich mich schon freue. Gleichzeitig sende ich noch 2 Beilagen, welche Sie vielleicht verwenden können. Mit vorzüglicher Hochachtung [...]". - Mit Rundstempel und Inventarnummer "6636" der Handschriftensammlung J. K. Riess. Beiliegend ein Zeitungsausschnitt eines Portraitdrucks.
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