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Hein, Wilhelm, Sprachforscher, Volkskundler, Orientalist und Ethnograph (1861-1903).
2 eigenh. Postkarten mit U. ("W. Hein"). Floridsdorf [d. i. Wien], 1900.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Literaturkritiker und Arzt Wlodzimierz Bugiel (1872-1937) in Paris: "Ich werde mit meiner Frau in den ersten Septembertagen auf eine Woche nach Paris kommen und würde mich sehr freuen, Sie dort einmal sehen zu können [...]" (25. Juli). - "Herr Baron Andrian wäre Ihnen sehr zu Dank verbunden, wenn Sie ihm auf Grund Ihrer eingehenden Kenntnis der polnischen und rut[h]enischen Sagen und Märchen wollten mittheilen, ob die Zahl 7 - sieben - dort eine Rolle spielt [...]" (11. September). - Wilhelm Hein war Assistent an der Ethnographischen Abteilung des Naturalien-Kabinetts in Wien und gründete 1889 zusammen mit Michael Haberlandt den Verein für Österreichische Volkskunde und 1895 das Wiener Museum für Volkskunde. "1901 wurde er zum Kustosadjunkt ernannt und habilitierte sich an der Universität Wien. Hein bereiste Südarabien, um für die Österreichische Akademie der Wissenschaften sprachwissenschaftliche und ethnographische Forschungen durchzuführen. Er war Mitherausgeber des ‚Internationalen Archivs für Ethnographie' und schrieb u. a. 'Die Verwendung der Menschengestalt in Flechtwerken' (1891) und 'Beitrag zur Statistik Südarabiens' (1903)" (DBE). - Etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren; jeweils mit gestemp. Absender, eine Karte mit Abklatschspuren eines Stempels.
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Heindl, Anton, Schriftsteller (geb. 1859).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 8. X. 1896.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Herrn Doktor in Wien: "Ich komme einmal mit einer Bitte zu Ihnen [...] Es handelt sich nämlich um eine junge Engländerin, [...] die gerne auf angenehme Art u. Weise in dem Schoß einer guten Familie geborgen Wien kennen lernen möchte. Als Entgelt für die Aufnahme in eine solche Familie würde sie ihr Englisch geben, ohne außer Kost und Logis irgendetwas zu beanspruchen. Wenn sie sich ein geringes Maß persönlicher Freiheit reservirt, so ist damit keine Gefahr verbunden, da sie ein [...] feines u. anständiges Mädchen ist. Vielleicht finden Sie in Ihrem großen Bekanntenkreis eine Familie die Haus führt u. Gelegenheit bietet, Theater u. dgl. zu besuchen [...] Es hat mir bei meinem kurzen Aufenthalt in Wien sehr leid gethan, Sie nicht zu treffen, doch habe ich die Absicht im Winter einmal nach W. zu kommen, u. da kann ich das Versäumte nachholen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. Mit Rundstempel und Inventarnummer der Handschriftensammlung J. K. Riess. Leicht angestaubt.
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Heindl, Anton, writer and educator (b. 1859).
2 autograph letters signed. Constantinople, 25 Nov. & 8 Dec. 1890.
8vo. Together (3+3½ =) 6½ pp. on 2 bifolia. To an unidentified recipient, providing colourful accounts of his sojourn in Istanbul, where Heindl spent two years as private tutor to the children of the Austro-Hungarian ambassador, Baron Calix: "Der Eindruck, den C. bei der Ankunft auf mich machte, ist eigentlich ein ganz unbeschreiblicher [...] Hier kannte mich Niemand [...] und ich kannte Niemanden. Da stürzte bei der Ankunft ein [...] Türke mit Säbel u. Pistolen im Gürtel auf den von Wien mitgehenden Wagen und schrie mit mächtiger Stimme: monsieur Heindl, worauf ich mich ihm durch ein bejahendes Zeichen zu erkennen gab. Conversation war kaum möglich, da er nur Türkisch spricht, er rief also einen Lastträger herbei der meine Bagage eilenden Schrittes davontrug so dass mir darum schon Bange wurde, und wies mich durch Zeichen auf den Karren, wo ein ganz netter Jüngling [...] mich erwartete [...] Dann giengs holter polter [...] in die Botschaft [...] Ich habe 2 Zimmer mit der Aussicht auf den Bosporus nach Kleinasien u. die Prinzeninseln, wovon ich mir vor 3 Wochen nichts hätte träumen lassen [...] Gestern Sonntag habe ich es [...] gewagt, abends in die grande rue de Pera, die vornehmste Straße in C. zu gehen, welche aber von der Wiener Ringstraße ziemlich verschieden ist [...]" (25 Nov. 1890). - "Ihr freundliches Schreiben [...] hat mir Freude gemacht und ich beeile mich, Ihnen die erwünschten Daten [...] bezüglich der Vorbereitung Tonis mitzutheilen. Der Oberstlieutnant Regierungsrath Volkmer [i. e. Ottomar von Volkmer], Vice Director der Staatsdruckerei hat sich bei der mit ihm gehaltenen Unterredung bereit erklärt, diese Vorbereitung zu übernehmen u. z. soll Toni nach Ostern eintreten. Selbstredend ist, dass er dann seine ganze Zeit mit dem gehörigen Ernst und Nachdruck nur dem Studium widmen muß [...] Herr Dr. Seewald möge ja nicht glauben, dass es sich viel 'ausschweift', ich habe im Gegenteil eine Stadt, wo halbweg verwöhnte Ansprüche an unsolide Weiblichkeit so wenig Befriedigung finden wie hier, nicht bald gesehen [...] Bordells sind angefüllt mit polnischen Jüdinnen, halbweg besseres kostet immenses Geld [...] Vorigen Sonntag war ich in der Aja Sophia; der Eindruck, den das colossale Bauwerk trotz aller Verstümmelung [...] machte, war ein großartiger. Ungemein störend wirken die rechteckig gemusterten Teppiche, die den ganzen Boden [...] bedecken [...] Wir haben jetzt Winter, d. h. Regen und Nordwind, und ich speciell einen gut ausgewachsenen Schnupfen, infolge dessen wahrscheinlich dieser Brief von einem stilistischen Meisterwerk ziemlich weit entfernt ist [...]" (8 Dec. 1890). - On stationery with mounted views of the Yedikule and the Obelisk of Theodosius. From the manuscript collection of J. K. Riess and stamped accordingly.
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Heindl, Eduard, Politiker (1880-1957).
Ms. Brief mit eigenh. U. ("Heindl"). Wien, 3. X. 1946.
¾ S. Gr.-4to. An Egon Seefehlner (1912-97), damals Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft, dem er zum Ableben von dessen Vater, Baurat Egon Ewald Seefehlner (geb. 1874), eines Eisenbahnfachmanns und Elektrotechnikers, kondoliert. - Eduard Heindl war Bundesminister für Handel und Gewerbe, Gründer und Präsident der Wiener Messe AG und leitete von 1926 bis 1938 als Präsident die Österreichische Radioverkehrs-AG (RAVAG). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Staatssekretär für Industrie, Handel, Gewerbe und Verkehr, war 1946-48 Bundesminister für Handel und Wiederaufbau und hatte seit 1948 den Vorsitz im Aufsichtsrat des Creditanstalt-Bankvereins inne. Heindl veröffentlichte u. a. "Über ein halbes Jahrhundert Zeit und Wirtschaft" (1948). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Bundesministers für Handel und Wiederaufbau.
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Heindl, Hermann, Maler und Bildhauer.
6 eigenh. Briefe mit U. Wien und Altenmarkt/Triesting, 1914-1916.
Zusammen 8 SS. 8vo. Mit 2 eh. adr. Kuverts (deren eines ungeöffnet). Entbietet Neujahrswünsche und “bitte herzlichst, ihn bei nächster Vergebung der Portraits der Ehrenbürger Wiens gütigst berücksichtigen zu wollen [...]” (Br. v. Jänner 1916). - In altem Sammlungsumschlag.
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HEINE (Mathilde)
Lettre autographe signée
Paris, 26 juin 1863. In-8, 21 p. (quelques infimes rousseurs, pliures).
Bookseller reference : 23164
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Heine, Albert, dt. Schauspieler (1867-1949)
Portraitpostkarte m. eigenh. Unterschrift.
Ohne Ort (Wien?), o. J. (um 1920). 1 S., Kl.-8°.
Bookseller reference : 41940
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Heine, Albert, Schauspieler (1867-1949).
Eigenh. Albumblatt mit Datum und U. Wien, Jänner 1904.
1 S. Qu.-8vo. Heine nahm Schauspielunterricht bei Heinrich Oberländer, wurde Mitglied im Ensemble des kgl. Schauspielhauses und war vorwiegend in Charakterrollen zu sehen. Nach zwei Jahren in München kam er 1910 ans Wiener Burgtheater, dem er von 1918-21 auch als Direktor vorstand. Ihm ist die erste deutsche Inszenierung von ‘Peer Gynt’ zu verdanken, auch leitete er 1905 als Regisseur die Uraufführung von Wedekinds ‘Büchse der Pandora’ in Wien und führte 1932 Regie bei der Erarbeitung des ‘Tasso’ in Weimar; 1936 wurde er zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt. Vgl. Öst. Lex. I, 492.
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Heine, Albert, Schauspieler (1867-1949).
Eigenh. Brief mit U. Westerland, 4. IV. 1941.
¾ S. 4to. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "[…] Heute lesen wir in einem Freundschaftsbriefe, dass Ihre liebe Frau gestorben ist. Ich weiß aus schmerzlicher Erfahrung, dass es in solchen Fällen von außen her nicht Trost giebt […]". - Albert Heine nahm Schauspielunterricht bei Heinrich Oberländer, wurde Mitglied im Ensemble des kgl. Schauspielhauses und war vorwiegend in Charakterrollen zu sehen. Nach zwei Jahren in München kam er 1910 ans Wiener Burgtheater, dem er von 1918 bis 1921 auch als Direktor vorstand. Ihm ist die erste deutsche Inszenierung von "Peer Gynt" zu verdanken, auch leitete er 1905 als Regisseur die Uraufführung von Wedekinds "Büchse der Pandora" in Wien und führte 1932 Regie bei der Erarbeitung des "Tasso" in Weimar; 1936 wurde er zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt.
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Heine, Albert, Schauspieler (1867-1949).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. XI. 1919.
1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Baronin, wohl Baronin Königswarter, d. i. die Schauspielerin Margarethe Königswarter-Formes, mit dem Ausdruck seines Bedauerns, "dieser freundlichen Einladung nicht folgen zu können. Am Sonntag den 23ten ist bei uns hier die dritte Aufführung von Hans Müllers 'Die Sterne' und da muß´ ich mittun [...]". - Albert Heine nahm Schauspielunterricht bei Heinrich Oberländer, wurde Mitglied im Ensemble des kgl. Schauspielhauses und war vorwiegend in Charakterrollen zu sehen. Nach zwei Jahren in München kam er 1910 ans Wiener Burgtheater, dem er von 1918 bis 1921 auch als Direktor vorstand. Ihm ist die erste deutsche Inszenierung von "Peer Gynt" zu verdanken, auch leitete er 1905 als Regisseur die Uraufführung von Wedekinds "Büchse der Pandora" in Wien und führte 1932 Regie bei der Erarbeitung des "Tasso" in Weimar; 1936 wurde er zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der K. K. Hofburgtheaterdirektion; in altem Sammlungsumschlag.
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Heine, Albert, Schauspieler (1867-1949).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. XI. 1937.
1 S. 4to. An seine "Colleginnen und Collegen": "Dem oder Der, Der oder Die mich fragen sollte: ‚Warum hast du gerade mit dem Dank an uns so lange gezögert?' antworte ich: ‚Selbst die mit Recht beliebten älteren Leute haben mit den Kindern Eines gemein, sie heben sich die rarsten Happen bis zum Schluß auf! Leider hat diese Manier in unserem Falle ihre fragwürdige Seite: Impuls und Gesinnung bleiben frisch, ihr Ausdruck nutzt sich ab. - Darum ersuche ich gar nicht, meinen Empfindungen passende Worte zu geben, sage nur: ich danke allen aus vollem Herzen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Heine spielte bis 1900 und erneut 1905/06 hauptsächlich Charakterrollen am kgl. Schauspielhaus in Berlin, wurde 1906-08 am Hoftheater in München engagiert und arbeitete seit 1910 am Burgtheater in Wien, dessen Direktor er von 1918-1921 war.
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Heine, Albert, Schauspieler (1867-1949).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 18. IV. 1914.
1 ½ SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie wissen jedenfalls, wie schlimm es im Allgemeinen um die Anehörigen unseres Standes steht und wie heftig die ein wenig besser Situierten da angefasst werden. Ich habe es mir unter diesen Verhältnissen zur Richtschnur machen müssen, über ein gewisses Maß der Beteiligung an der Linderung solcher Not nicht hinauszugehen. Eigene Verpflichtungen zwingen mich dazu. Verzeihen Sie also, wenn ich Sie bitten muß, das Bild zurückzunehmen und sich mit dem zu begnügen, was ich in solchen Fällen geben kann". - Heine nahm Schauspielunterricht bei Heinrich Oberländer, wurde Mitglied im Ensemble des kgl. Schauspielhauses und war vorwiegend in Charakterrollen zu sehen. Nach zwei Jahren in München kam er 1910 ans Wiener Burgtheater, dem er von 1918-21 auch als Direktor vorstand. Ihm ist die erste deutsche Inszenierung von 'Peer Gynt' zu verdanken, auch leitete er 1905 als Regisseur die Uraufführung von Wedekinds 'Büchse der Pandora' in Wien und führte 1932 Regie bei der Erarbeitung des 'Tasso' in Weimar; 1936 wurde er zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt. Vgl. Öst. Lex. I, 492.
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Heine, Albert, Schauspieler (1867-1949).
Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. Wien, Oktober 1930.
1 S. Qu.-8vo. "Für alles, was Zuneigung und freundliches Gedenken am 3. Oktober für mich getan haben, danke ich herzlichst".
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Heine, Albert, Schauspieler (1867-1949).
Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. Wien, Oktober 1930.
1 S. Qu.-8vo. "Für alles, was Zuneigung und freundliches Gedenken am 3. Oktober für mich getan haben, danke ich herzlichst". - Albert Heine nahm Schauspielunterricht bei Heinrich Oberländer, wurde Mitglied im Ensemble des kgl. Schauspielhauses und war vorwiegend in Charakterrollen zu sehen. Nach zwei Jahren in München kam er 1910 ans Wiener Burgtheater, dem er von 1918 bis 1921 auch als Direktor vorstand. Ihm ist die erste deutsche Inszenierung von "Peer Gynt" zu verdanken, auch leitete er 1905 als Regisseur die Uraufführung von Wedekinds "Büchse der Pandora" in Wien und führte 1932 Regie bei der Erarbeitung des "Tasso" in Weimar; 1936 wurde er zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt.
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Heine, Albert, Schauspieler (1867-1949).
Gedruckte Karte mit eigenh. U. Wien, Oktober 1930.
1 S.-Qu.-8vo. "Für alles, was Zuneigung und freundliches Gedenken am 3. Oktober für mich getan haben, danke ich herzlichst". - Heine nahm Schauspielunterricht bei Heinrich Oberländer, wurde Mitglied im Ensemble des kgl. Schauspielhauses und war vorwiegend in Charakterrollen zu sehen. Nach zwei Jahren in München kam er 1910 ans Wiener Burgtheater, dem er von 1918-21 auch als Direktor vorstand. Ihm ist die erste deutsche Inszenierung von 'Peer Gynt' zu verdanken, auch leitete er 1905 als Regisseur die Uraufführung von Wedekinds 'Büchse der Pandora' in Wien und führte 1932 Regie bei der Erarbeitung des 'Tasso' in Weimar; 1936 wurde er zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt. Vgl. Öst. Lex. I, 492.
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Heine, Albert, Schauspieler (1867-1949).
Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 13. IX. 1918.
1 S. 4to. An den Theaterwissenschaftler Hans Knudsen (1886-1971): "Ich selbst stehe der Gesellschaft 'Das junge Deutschland' ziemlich fern, habe mich aber sofort nach Ihrem Brief nach der Lage der Dinge erkundigt und erfahren, dass das Werk von Frau Grete Meisel-Hess gegenwärtig noch bei einem der Lektoren des 'Jungen Deutschlands' sich befindet. Ich habe veranlasst, dass den betreffenden Herrn nunmehr Eile zum Gebot gemacht wird. In der Kino-Angelegenheit muss ich sagen, dass ich als Regisseur mit den Dramaturgieen wenig in Verbindung stehe, doch stelle ich anheim, dass Frau Grete Meisel-Hess ihr Kinodrama der Dramaturgie der Eiko-Film-Gesellschaft, SW., Friedrichstrasse 224, mit Berufung auf mich übersendet, jedoch mit der Bemerkung, dass ich selbst das Drama nicht kenne […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Deutsches Theater zu Berlin". - 1908 war Heine als Regisseur am Schauspielhaus in Berlin, 1918-21 Direktor des Burgtheaters und seit 1914 Prof. an der Akademie für darstellende Kunst in Wien. Heine ist die erste deutsche Inszenierung von Peer Gynt zu verdanken. Er leitete 1905 als Regisseur die Uraufführung der Büchse der Pandora in Wien und führte Regie bei der Erarbeitung des Tasso in Weimar 1932. - Etwas angestaubt.
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Heine, Anselma, Schriftstellerin (1855-1930)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Berlin, 5. VII. 1904, Qu.-4°. 1 Seite. Mittig gelocht.
Bookseller reference : 45224
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Heine, Anselma, Schriftstellerin (1855-1930).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Was ist 'Zukunft'? Ein Endziel? Und wann ist 'Zukunft'? Morgen? Übermorgen? In hundert Jahren? Zukunft ist ein, immer wieder neuer, Übergang. Zukunft ist die ermutigende Fata morgana in der Wüste [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Anselma Heine lebte nach ersten schriftstellerischen Erfolgen als freie Autorin und Journalistin. Sie verkehrte in Berliner Künstler- und Literatenkreisen und unternahm zahlreiche Reisen innerhalb Europas. In den 1920ern veröffentlichte sie mehr als zehn Werke, darunter "Die Erscheinung" (Berlin 1927). - Mit leichtem Tintenabklatsch. Koslowsky 220.
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Heine, Ernst Wilhelm, Schriftsteller und Architekt (geb. 1940)
Eigenh. Manuskript und masch. Brief mit U.
o.J. Grossmuss, 13. XII. 1995, Fol. 2 Seiten.
Bookseller reference : 52225
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Heine, Heinrich, poet (1797-1856).
Autograph manuscript, poem in German and French, signed twice ("Heinrich Heine", "Henri Heiné"). Paris, 19 March 1853.
Folio. 1 p. Ink and pencil on wove paper. Three edges gilt. Heine's short, self-ironic poem "Das Glück ist eine leichte Dirne", probably written between 1848 and 1851 and published in 1851 in his late collection "Romanzero": an unknown version, departing from the published text, penned as a dedication for Marie Buloz, who had visited the ailing poet on 19 March 1853 with her husband François, editor of the "Revue des Deux Mondes". Beside the German text (in ink) Heine has pencilled a French translation. A remarkable document from Heine's final years in what he called his "mattress tomb", during which writing, especially with pen and ink, cost him the greatest of efforts and he almost entirely limited himself to the use of the pencil. The album leaf was considered lost and was known to scholarship through an incomplete manuscript copy of the French translation only (by an unidentified scribe) in the Spoelberch de Loevenjoul collection, Musée de Chantilly, on which all critical editions base their text. - Occasional slight smudging to pencil; a small trace of red ink near the German text. Heine, Werke, Säkularausgabe, vol. 3, commentary, ed. by R. Francke (Berlin 2008), p. 244f. ("lost"). Heine, Historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke, Düsseldorfer Ausgabe, vol. 3/2 (Hamburg 1992), p. 734f. ("lost"). French text first printed: Heine, Briefwechsel. Reichvermehrte Gesamtausgabe, ed. by Friedrich Hirth, vol. 3 (Berlin 1920), p. 334f., no. 990 (French text only, based on a ms. copy); reprinted: Heine, Briefe. Erste Gesamtausgabe nach den Handschriften, ed. by Friedrich Hirth, vol. 3 (Mainz 1952), p. 459f., no. 1189 (in French and German parallel text, German text supplied from the published version). Poem first published in: Heine, Romanzero (Hamburg: Hoffmann & Campe, 1851), p. 118.
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Heine, Helme, Grafiker (geb. 1941)
Karte mit eigenh. Widmung und U. sowie Filzstiftzeichnung.
o.J. Ohne Ort, 2001, 10,5 x 15 cm.
Bookseller reference : 53698
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Heine, Thomas Theodor, German-Swedish painter and illustrator (1867-1948).
Autograph signature. Munich, 24. IX. 1917.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A gifted caricaturist, Heine was a leading illustrator of the Munich-based humoristic and satirical magazines "Fliegende Blätter" and "Simplicissimus". His illustrated critiques of society and the monarchy in particular led to a six-month prison sentence in 1898; his caricatures of Nazi leaders forced him to flee Germany and emigrate to Prague, Oslo and finally Stockholm, where he published his cynical autobiography "Ich warte auf Wunder" in 1942. - A few small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Heine, Thomas Theodor, Maler und Illustrator (1867-1948).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Sei stets rechtschaffen! [...]". - Mit Resten von Goldschnitt.
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Heine, Wilhelm, artist, traveler, writer and military officer (1827-1885).
Autograph letter signed. Paris, 16. VIII. 1869.
8vo. 1 p. on bifolium. To the French jurist and "conseiller d'État" Alfred Blanche (1816-93), confirming a meeting: "J'ai l'honneur de vous accuser reception de votre note de hier. Nous vous entendrons dans le café de Peters a côté de la porte du Vaudeville [...]". - In 1869 Wilhelm Heine was the newly appointed military attaché at the American Legation in Paris. In 1861, after the beginning of the American Civil War, the Forty-Eighter had returned to the US to serve in the Union Army. In 1871 Heine retired from his post in Paris and returned to his native town Dresden. There he wrote a final book on Japan which he had visited 1853/54 as part of the Perry Expedition and 1860 with the Prussian Eulenberg Expedition. - On stationery with lithographed letterhead of the American Legation in Paris.
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Heine, Wolfgang, sozialdemokratischer Politiker (1861-1944).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 11. IV. 1907.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. Kondolenzschreiben an die Witwe des sozialdemokratischen Politikers Ignaz Auer, der eben im Alter von 61 Jahren verstorben war: "[...] Wenige können besser beurteilen als ich, was er unserer Sache gewesen ist und noch hätte sein können, wenn ihn nicht die Krankheit gepackt und zerstört hätte [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung).
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Heine-Geldern, Regina Baronin, Sängerin (1856-1939).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 35:80 mm.
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Heinefetter, Fatime, Sängerin (D. n. e.).
2 eigenh. Briefe mit U. Jeutendorf (Niederösterreich) bzw. o. O., 3. XII. 1836 bzw. 14. I. o. J.
Zusammen (2+1=) 3 SS. auf 2 Bll. Gr.-8vo. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884). - I. Wegen Logis in Wien: "[...] Ein Zimmer und ein kleines Cabinet wären genug doch müßten dieselben möbliert seyn, Küche ist nicht nöthig da ich die paar Monathe bis meine Schwester kommt aus dem Gasthofe speisen werde - doch noch lieber wäre es mir, wenn Sie mir eine solide Familie wüßten, wo ich die Zeit über verbleiben könnte [...] Nahe beim Theater wäre mir lieb [...]" (Jeutendorf, 3. XII. 1836). - II. "Zuerst muß ich mich nach Ihrem Wohlbefinden erkundigen. Hoffentlich wird Ihr Näschen sich bald erholen [...] so ersuche ich Sie mir 12 bis 15 Gulden C.M. vorzuschießen. An die italienische Direction mag ich mich nicht wenden [...]" (o. O., 14. I. o. J.). - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.
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Heinefetter, Kathinka, Sängerin (1820-1858).
Eigenh. Brief mit U. Aschaffenburg, 12. VI. 1837.
1½ SS. 4to. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "Da ich weiß wie vielen Gefallen Sie schon unserer Familie erwiesen haben so nehme ich mir auch die Freiheit, Sie [...] mit einer Bitte zu belästigen, nähmlich, da ich durch Herrn Wild in Erfahrung gebracht habe, daß meine Schwestern Clara und Fatime sich in Prag befänden, so schrieb ich dahin. Da aber schon ein Monat verging und mein Brief unbeantwortet blieb, so weiß ich nicht sind sie schon in Wien oder nicht. Deshalb wende ich mich an Sie [...] ob Sie nicht so gütig wären, mich durch einige Zeilen darüber in Kenntnis zu setzen. Sie würden mich unendlich verbinden. Da meine Schwestern in Wien engagiert sind so ist es mein fester Wille, sobald ich nur weiß, daß sie schon dort sind, gleich hinzureisen um auf ein Jahr mein Studium zu machen und später nach Paris zu gehen. Wie sehr ich mich freuen würde einmal wieder das schöne Wien zu sehen, können Sie kaum glauben, denn es sind wohl schon 5 Jahre als ich es verließ [...]". - Die Sängerin begann 1837 ihre Bühnenkarriere. 1840 sang sie in Paris, 1842 am Brüsseler Théâtre de la Monnaie, danach an den Opernhäusern in Hamburg, Berlin, Wien, Budapest und Paris. - Horizontal durchgerissen und mit Siegelausriß.
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Heineken, Johann, Mediziner, Pharmazeut (1761-1851)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Göttingen, 27. XIII. 1783, Qu.-8°.
Bookseller reference : 60935
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Heineken, Philipp Isaak, Mediziner (1724-1790)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Bremen, 4. IV. 1780, Qu.-8°.
Bookseller reference : 60936
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HEINEMANN (Henri).
L'heure obsidienne.
Groupe de Recherches Polypoétiques 1992 1 vol. broché gr. in-8, broché, 103 pp., gravures et dessins de Gérard Muraille. Edition originale avec un bel envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Très bon état.
Bookseller reference : 86167
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HEINEMANN (Henri).
L'heure obsidienne.
Groupe de Recherches Polypoétiques 1992 1 vol. broché gr. in-8, broché, 103 pp., gravures et dessins de Gérard Muraille. Edition originale avec un bel envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Très bon état.
Bookseller reference : 86167
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Heinemann, Alexander, Sänger (1873-1919).
Eigenh. Brief mit U. Wien?, 3. XII. 1906.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse (Kartenbrief). An einen Herrn Horn in Wien: "Da ich stark rheumatisch leidend bin, kann ich Ihnen leider meinen Besuch nicht persönlich machen. Ich bitte daher auf diesem Wege um Ihr gütiges Wohlwollen [...]". - Alexander Heinemann studierte Klavier und Violine und ließ sich im Gesang ausbilden, erhielt Unterricht bei Adolf Schulze und spezialisierte sich auf den Konzertgesang. "Seit 1895 trat er in Berlin auf, später in ganz Deutschland und in Europa, vor allem in den Niederlanden und in Skandinavien. 1906-10 gastierte er in Wien, 1911-13 in Nordamerika. Heinemann arbeitete auch als Gesangspädagoge und unterrichtete am Sternschen Konservatorium in Berlin mehrere Jahre lang eine Vokalklasse. Zu seinen Schülern gehörte Joseph Schwarz" (DBE).
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Heinemann, Fritz, Bildhauer (1864-1932).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ich glaube an den Aufstieg Deutschlands, wenn es, eingedenk seiner großen Vergangenheit, unter starker Führung bei objektiver Beurteilung der Weltlage alle Kräfte zur Arbeit anspannt und durch intensive Förderung der Landwirtschaft unser täglich Brot sicherstellt [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Fritz Heinemann schuf in fast allen Bereichen der Bildhauerei: Er portraitierte historische Persönlichkeiten wie Wilhelm I. und Karl den Großen (Rathaus, Duisburg), Privatpersonen (wie in "Edith und Alexandra", wo er seine Töchter darstellte) und gestaltete Allegorien wie die weibliche Statue der "Anmut", die Wilhelm II. für das Achilleion in Korfu erwarb. Koslowsky 57.
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Heinemann, Fritz, German sculptor (1864-1932).
Autograph signature. [Postmark: Halensee, 6 Jan. 1910].
Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Distancing himself from the predominant Neo-Baroque style of the Begas School, Heinemann created monuments, tombs, genre sculptures, busts and figurines, some of them inspired by the style of Auguste Rodin, and served as a teacher at the Berlin Kunstgewerbemuseum from 1889 to 1905. - Some ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Heinemann, Karl, Literarhistoriker (1857-1927).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 24. X. 1896.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An Univ.-Assistent Dr. T. Ginzberger, Inspektor der Kaiser-Ferdinand-Nordbahn: “Empfangen Sie den tiefgefühlten Dank für die gütige Mühwaltung, die Sie meiner Goethebiographie haben angedeihen lassen [...]”. - Eine Professur ausschlagend, widmete Heinemann sein Schaffen der Erforschung der klassischen und deutschen Literaturgeschichte; insbesondere Goethes Leben und Werk standen häufig im Mittelpunkt seiner Arbeit (u. a. als Mitherausgeber der Goethe-Ausgabe des Bibliographischen Instituts).
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Heinl, Eduard, Politiker (1880-1957).
Gedr. Einladung mit eigenh. U. Wien, April 1954.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer mit der Einladung zu einer Veranstaltung des Österreichischen Clubs im Palais Pallavicini, in deren Rahmen Eduard Reut-Nicolussi "über das Thema 'Österreich und Südtirol' das Wort ergreifen [wird]". - Eduard Heindl war Bundesminister für Handel und Gewerbe, Gründer und Präsident der Wiener Messe AG und leitete von 1926 bis 38 als Präsident die Österreichische Radioverkehrs-AG (RAVAG). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Staatssekretär für Industrie, Handel, Gewerbe und Verkehr, war Bundesminister für Handel und Wiederaufbau und hatte seit 1948 den Vorsitz im Aufsichtsrat des Creditanstalt-Bankvereins inne. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung) und mit einigen Notizen in Bleistift sowie dem gestemp. Vermerk "Streng vertraulich".
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Heinl, Eduard, Politiker (1880-1957).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 27. II. 1954.
1 S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Ich habe mit Freude erfahren, daß Sie den Österreichischen Club anläßlich seiner Veranstaltung am 17. Februar 1954 (Vortrag Dozent Dr. Ferdinand Nagl) mit Ihrer Anwesenheit beehrt haben. In meiner Funktion als Präsident des Österreichischen Clubs möchte ich Ihnen für das entgegengebrachte Interesse meinen besonderen Dank entgegenbringen, wenngleich ich mich infolge meiner zu oberwähnten Zeitpunkte erfolgten Reise nach Frankfurt/Main nunmehr darauf beschränken muß, Ihnen auf diesem Wege meine Freude und meinen Dank zu übermitteln [...]". - Eduard Heindl war Bundesminister für Handel und Gewerbe, Gründer und Präsident der Wiener Messe AG und leitete von 1926 bis 38 als Präsident die Österreichische Radioverkehrs-AG (RAVAG). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Staatssekretär für Industrie, Handel, Gewerbe und Verkehr, war Bundesminister für Handel und Wiederaufbau und hatte seit 1948 den Vorsitz im Aufsichtsrat des Creditanstalt-Bankvereins inne. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Heinold, Karl Freiherr von, Minister des Inneren und Statthalter für Mähren (1862-1943).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
35:92 mm. Auf Papierträger montiert. Nur die Unterschrift.
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Heinrich II., König von Frankreich (1519-1559).
Dokument mit eigenh. U. Paris, 7. X. 1548.
1 S. auf Pergament. Qu.-Folio. Mit Adresse. An den ersten Gerichtsdiener des Parlaments in Paris zur Bestätigung eines Vertrags: "Henry par la grace de Dieu Roy de France. Au premier huissier de notre cours de parlement ou outre notre huissier ou Ser[gen]t Sur [ce] requis, salut. De la p[ar]tie de Damoy.le françoise de sainct-amour vefve de feu Phet [Philibert] de buffart tutrice [...] fils desd[it] deffunct et vevfe [...]". - Stark knittrig und fleckig (geringfügige Textverluste). Mit Spuren von alter Montage und Ausschnitt am rechten unteren Rand.
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Heinrich IV., König von Frankreich (1553-1610).
Schreiben mit eigenh. U. ("Henry"). Vernon, 16. XII. 1593.
1 S. Qu.-folio. Brevet zur Ernennung des Kommandanten der Stadt Voiron in der Dauphiné: "Henry par la grace de Dieu Roy de France et de Navarre Daulphin de Viennois comte de Valentinois et Dioys. Mon cher et bien ami Le Sr Alexandre de Courbieres salut. Considerant de quelle Importance est la Conservaon [Conservation] de mon ville et Chau [Chateau] de Voiron en daulphine nous avons advise d'en donner la charge et Commandement a personne qui puisse rendre avec fidelite le soing et vigilence quil est requis en telle charge et estimant ne pouvoir faire meilleure ellection [!] que de votre personne pour le tesmoignage que nous a este rendu du devoir que vous avez faict a la garde [...]". - Kurz nach seiner Konversion zum Katholizismus und wenige Monate vor der Weihe als französischer König in Chartres setzt Heinrich einen nicht identifizierten Offizier der königlichen Garde als Kommandant von Voiron ein. Die Dauphiné war 1591 durch Heinrichs verbündeten François de Bonne, duc de Lesdiguières von der Heiligen Liga zurückerobert worden. Als Grenzgebiet zu dem mit der Liga verbündeten Fürstentum Savoyen blieb die Dauphiné bis zum Abschluss des Vertrags von Lyon Anfang 1601 ständiger Schauplatz militärischer Konflikte. - Gegengezeichnet von dem Conseiller d'État und späteren Surintendant des Finances Pierre Forget de Fresnes (1544-1610). - Etwas fleckig und berieben mit leichten Randläsuren; im rechten unteren Eck ein großer Ausschnitt.
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Heinrich Karl Fürst zu Schönaich-Carolath-Beuthen , (1783-1864).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 28. XII. 1844.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Herrn Geheimrat von Jordan: "Eure Excellenz erwidre auf das gefällige Anschreiben wie [?!] ich durchaus nicht die [Ab?]sicht hege, mich am hiesigen Hofe vorstellen zu lassen, und zwar jetzt um so weniger da es nach meinem langen Aufenthalt hierselbst vielleicht etwas sonderbar erschienen würde. Mit vorzüglicher Hochachtung Euer Excellenz ergebenster Diener [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette und Siegelrest.
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Heinrich Vogeler, painter, designer and architect (1872-1942).
Three interior design drawings. N. p. o. d.
Two pen-and-ink and watercolour drawings (195 x 140 mm and 193 x 140 mm) on cardboard signed ("HVogeler") and one pen-and-ink drawing (187 x 140 mm) on cardboard. The pen-and-ink and watercolours are entitled "Halle in der Villa der Kunstgewerblerin" ("hall in the artisan's mansion") and "Gemüsekeller" ("vegetable cellar"). In the lower right margin of the cellar design Vogeler has added a floor plan of the room in pen and ink. Both drawing boards are folded. - Despite the simpler execution of the untitled and unsigned third sheet, the three drawings very probably constitute a set. All three are executed in the same sketchy style, on the same cardboard in like sizes. A pencil drawing on the reverse of the untitled design appears to show a floor plan of the "hall in the artisan's mansion". - All three drawings have the same ownership pencilled to the reverse: "Eigentum: Fogarasi". - The present drawings must date from before WWI, a period when Vogeler was successful as an architect and designer. Apart from his famous Barkenhoff mansion in Worpswede, Vogeler's most important project at the time was the "Güldenkammer" in Bremen's City Hall (1904-05). In 1907 Vogeler co-founded the "Deutscher Werkbund" and participated in several of its projects. After the First World War, Vogeler began to distance himself from Art Nouveau and its doctrines, instead turning to expressionism.
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Heinrich von Preußen, General (1781-1846).
3 eigenh. Briefe mit U. [Berlin], 1816 und 1817.
Zusammen (1+2¾+1 =) 4¾ SS. auf 3 Doppelbll. 4to. Jeweils mit eh. Adresse (Faltbriefe). Spannende Korrespondenz mit dem königlichen Bibliothekar und engen Vertrauten des Prinzen Alvar Augustin de Liaño (1782-1848) in französischer Sprache. Im ältesten Brief vom 19. Juni 1816 kündigt der Prinz Schenkungen an die Bibliothek im Austausch für ein von ihm entnommenes Werk an. Neben einer vierbändigen "Physik" und einer achtbändigen "Geschichte des Deutschen Ordens" erwähnt Heinrich "einige Zeilen aus der Hand Jean Jacques Rousseaus über die Botanik", die er von der Tochter René Louis de Girardins, einem engen Freund des Philosophen, erhalten hätte. Dieses Schriftstück sei in der vom Erzbischof von Gnesen Ignacy Krasicki (1735-1801) begründeten Autographensammlung der königlichen Bibliothek besser aufgehoben. Abschließend bittet Heinrich den Wert der von ihm genannten Werke durch den Bücherauktions-Kommissar Friedrich Wilhelm August Bratring schätzen zu lassen. - Ein Brief (1. X. 1816) enthält eine ausführliche Darstellung von Heinrichs Verpflichtungen und Vergnügen. So sollte er einen Geistlichen aus der hochadeligen polnischen Familie Lubomirski empfangen, als Ehrenmitglied an einer Schulkommission mitwirken und an einem theologischen Seminar teilnehmen. Andererseits kündigt Heinrich Besuche bei seiner Mätresse an, einer verwitweten Frau Adler, und preist ihre Reize: "Demain Mercredi, je suis pris comme dans un filet; depuis 9-1h. dans l'admiration des charmes de Madame la Veuve Adler, qui consistent en 24,000, lisez vingt quatre mille pièces; or devinez quelles?" Die Bibliothek wird nur am Rande erwähnt; Liaño solle hohe Besucher vorwarnen, da die Sammlung noch wenig Außergewöhnliches biete: "si les Hauts et bénévoles Curieux ont vu d'autres collections en Saxe, France, Angleterre, Italie peut-être prévenez les, si il vous plait, qu'ils n'auront que peu au point de satisfaction, et que vous n'avez que des babioles, ou des curiosités qui se trouvent partoutes". Der scherzhafte Ton des Briefes, etwa wenn Heinrich von Preußen seine Anrede von Liaño als Kollege rechtfertigt, verbunden mit dem intimen Inhalt zeugt von der engen Freundschaft der beiden ungleichen Männer. - Beim jüngsten Brief (9. XI. 1817) handelt es sich um einen Spendenaufruf. Die Familienoberhäupter der Hohenzollern hätten beschlossen eine Beitragssammlung in allen Kirchen zu starten, um die Armenkasse wieder aufzufüllen. Heinrich von Preußen wurde damit beauftragt die Beiträge in seiner Gemeinde einzuheben und bittet seinen Freund daher um einen Beitrag: "Chacun peut contribuer selon ses facultés et sa consience, garder même l'anonyme, et répartir sa contribution extraordinaire sur toute une année". Auf diese Weise könnten Kirchenmitglieder, die nicht regelmäßig am Gottesdienst teilnehmen, ihren Spendenbeitrag leisten. - Sämtliche Briefe leicht angeschmutzt und knittrig; der Brief von 1817 mit einem Ausriss durch Siegelbruch.
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Heinrich von Preußen, Großadmiral der Kaiserlichen Marine (1862-1929).
Ms. Dokument mit eigenh. U. Borkum, 22. VIII. 1903.
1 S. Qu.-8vo. Als kommandierender General des I. Geschwaders an den Korvetten-Kapitän Hipper, bezüglich der Geheimhaltung von Befehlen: "Geheim! Euer Hochwohlgeboren erhalten in der Anlage die Erläuterungen zu G. B. XIX mit dem Befehl, sie geheim zu halten und lediglich mit den Seeoffizieren des eigenen Schiffs zum Gegenstand der Besprechung oder Unterhaltung zu machen". - Gefaltet.
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Heinrich XLV. (Reuß jüngere Linie), Erbprinz und Dramaturg (1895-1945).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Gera (Schloss Osterstein), o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Glückliche Ansätze, hier und dort auftauchend, selten zusammengefaßt, selten zum Ziel gebracht. Das ist Zeichen dieser Zeit. Dazu geschwollene Phrasen, Deutschtum, vorgetragen mit lautem, verlogenem Pathos. Man schweige endlich vom Deutschtum. Man sei es. Das heißt: Solide, sachliche, stille Arbeit auf jedem Gebiet. Das genügt. Das bringt voran [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Heinrich XLV., ein großer Theaterförderer, war ab 1923 Chefdramaturg am Reußischen Theater in Gera. Nach seiner Verhaftung durch das sowjetische Militär 1945 wurde er verschleppt, nie mehr aufgefunden und in den 1960ern rückwirkend mit dem Jahr 1953 für tot erklärt. Koslowsky 133.
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Heinrich XV. Reuß zu Greiz, österreichischer Feldmarschall (1751-1825)
Schriftstück mit eigenh. U.
o.J. Mannheim, 29. III. 1796, Fol. 1 Seite.
Bookseller reference : 50254
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Heinrich XV., Prinz von Reuß-Plauen (1751-1825).
Brief mit eigenh. U. Udine, 27. I. 1814.
½ S. Folio. An das k. k. Kommando der italienischen Freibataillone: "Der bei dem Gerichtshofe in Treviso angestellte Carlo Tron [?] bittet in dem beiliegenden belegten Gesuche um eine Offiziers Stelle bey der zu errichtenden italienischen Freibataillone [...]".
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Heinrich, Erzherzog (1828-1891).
Empfehlungsschreiben mit eigenh. U. Bozen, 14. XI. 1876.
1 S. auf Doppelblatt. Mit adr. Kuvert. An den Telegraphen-General-Direktor Victor Gf. Wimpfen mit der Empfehlung von Karl Frh. Odelga "für die neuerlich ausgeschriebene Verwalter- oder Controllors-Stellen bei den k. k. Telegraphen-Ämtern": "Dieser Aspirant, mir aus der Zeit seiner Militär Dienstleistung wohl bekannt, quittierte als Hauptmann d. Wache um heirathen zu können und übertrat in den Civil-Staatsdienst zum Telegraphenwesen [...]". - Mit einigen unbedeutenden Randeinrissen; das Kuvert mit Resten eines roten Lacksiegels. Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel. Beiliegend einige Zeitungsausschnitte zum Tod des Erzherzogs.
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Heinrich, Erzherzog und Militär (1828-1891).
Ausschnitt mit eigenh. U. Brünn, 12. IV. 1867.
Ca. 163:60 mm. Auf Briefpapier des ihm unterstellten k. k. Truppen-Divisions-Commandos Brünn. - Seit 1863 im Rang eines Feldmarschalleutnants, zeichnete sich Erzherzog Heinrich 1866 in der Schlacht bei Custozza aus und fungierte als Divisionskommandeur in Graz und Brünn. 1867 heiratete er gegen den Willen Kaiser Franz Josefs die Sängerin Leopoldine Hofmann. Heinrich musste alle militärischen Funktionen niederlegen, verlor seine Mitgliedschaft im Erzhaus Österreich und emigrierte in die Schweiz. 1871 wurde er überraschend per Handschreiben des Kaisers als Erzherzog wieder in den Familienverband aufgenommen und seine Ehe nachträglich anerkannt. - Leicht zerknittert. Mit Sammlervermerk in Bleistift.
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