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Karl, Erzherzog von Österreich (1771-1847).
Offene Ordre. Donaueschingen, 14. II. 1800.
Hs. Armeebefehl m. eigenh. U. und rotem Dienstsiegel. Beiliegend ein hs. "Marsch-Plan der Divisionen Nostitz - Fürst Mor. Lichtenstein - und des Regiments Kaiser Husaren". Der jüngere Bruder von Kaiser Franz II. brachte es bis zum Oberbefehlshaber (Generalissimus). Nach den Napoleonischen Kriegen und der Niederlage bei Wagram im Jahre 1809 zog er sich weitgehend auf das Gebiet des Militärschriftstellers zurück. Berühmt wurde er vor allem als siegreicher Feldherr der Schlacht von Aspern. Der beiliegende Marschplan datiert vom Juli 1815. Weiters beiliegend ein schönes, bei Artaria verlegtes Porträtkupfer des Erzherzogs, gestochen 1793 von Johann Georg Mansfeld (1764-1817), k. k. Kabinettskupferstecher, Lithograph und Aquarellmaler, aus der berühmten österreichischen Kupferstecherfamilie (vgl. Thieme/Becker XXIV, 33) .
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Karl, H. Rt. von, Feldmarschallleutnant.
3 eigenh. Briefe mit U. Miskolez, 1914 und 1917.
Zusammen 11 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Betr. Beschwerden über so manche Verunstaltung von “Wien als eine der schönsten Städte der Welt“; ein jeder wisse um H. A. Schwers Verdienste Bescheid, “Schönes und Hehres zu schaffen, sowie Verstöße gegen den guten Geschmack hintanzuhalten. Ein solcher, arger Verstoß ist es aber, wenn man einen der schönsten Plätze Wien’s - den Schwarzenberg-Platz - durch Aufstellen eines Tramway-Häuschens vor dem Monument ‘verschandelt’ [...]” (Br. v. 19. X. 1914). - In altem Sammlungsumschlag.
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Karl, Landgraf von Hessen-Kassel (1654-1730).
Brief mit eigenh. U. Kassel, 7. VII. 1729.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Dankschreiben an seinen Sohn Friedrich, König von Schweden (1676-1751), anlässlich seines Beitritts zu einem Freundschaftsbündnis mit den Herzögen von Braunschweig-Wolfenbüttel und Württemberg: "Durchleuchtigst-Großmächtigster Fürst, Hochgeliebter Herr Sohn, - Ob Euer Königl. Majst. und etc. unterem 12 t. May an mich erlassenes hochverehrtes Schreiben und dessen Beschluß habe Ich des mehreren mit vielem vergnügen ersehen, wie dieselbe aus denen von Ihro angeführten bewegursachen auf die invitation des Herren Herzog zu Braunschweig Wolfenbüttel etc. zu dem zwischen deroselben und des Herren Herzogs zu Würtemberg etc. errichtetem freundschaffts Verbündnüß mit beyzutretten vor guth gefunden; gleichwie nun Euer Königl Majst. vor die mir von diesem dero beytritt zu ertheilen beliebte Käntnüß mich hochverbunden erkenne; also habe deroselben auch desfalls allen schuldigen hohen dank zu erstatten nicht verabsaumen wollen [...]". - Das ursprüngliche Freundschaftsbündnis war am 27. Juli 1727 mit dem Zweck die Rechte der beteiligten Herzogtümer im Reich zu verteidigen abgeschlossen worden. Als Herzöge von Schwedisch-Pommern waren die schwedischen Könige seit dem Dreißigjährigen Krieg Reichsfürsten. König Friedrich trat dem Abkommen am 12. Mai 1729 bei. Allem Anschein nach hatte sein bald darauf verstorbener Vater diesen Schritt befürwortet und war eventuell die treibende Kraft dahinter gewesen. - Mit kleinen Randeinrissen und Spuren von alter Heftung. Sammlervermerk in roter Tinte (recto).
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Karl, Markgraf von Burgau (1560-1618).
Brief mit eigenh. U. Lorets [?], 1. XII. 1598.
2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit Adresse und papiergedecktem Siegel. An die Kammerräte der vorder- und oberösterreichischen Lande in Sachen der "iüngst versprochnen dreytausent fünfhundert Gulden". - Der Sohn von Erzherzog Ferdinand von Österreich (1529-95) und Philippine Welser war nach dem Tode seines Vaters als nicht voll erbberechtigter Abkömmling einer nichtstandesgemäßen Ehe seiner Eltern nebst einer reichlichen finanziellen Ausstattung auch mit einigen Besitzungen abgefunden worden. "Die bedeutendste war die Markgrafschaft Burgau, weitere die Landgrafschaft Nellenburg und die Grafschaft Hohenberg. Zeitgenossen berichten von einer prunkvollen Hofhaltung Karls auf Schloß Günzburg, seiner Residenz. Weniger beliebt war der Markgraf bei seinen Untertanen, welchen er den Weißbierkonsum verbot und bei den adligen Insassen der Markgrafschaft Burgau (unter anderem der Bischof von Augsburg, die Grafen Fugger und die Reichsstädte Ulm und Augsburg), welche er durch Zollerhöhungen und Streitereien über Herrschaftsrechte vergrätzte" (Wikipedia, Abfrage v. 23. III. 2003). - Stärker fleckig und mit einigen kleinen Papierdurchbrüchen in den Faltungen.
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Karl, Prinz von Baden (1832-1906).
Eigenh. Briefkarte mit U. Karlsruhe, 9. IV. 1892.
2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte "um Zusendung eines Exemplars 'Regimentsgeschichte des k.u.k. 13. Uhlanen Regts. Graf Nostitz Rieneck'". - Karl, Sohn von Leopold I. Großherzog von Baden und Sophie Wilhelmine von Holstein-Gottorp, Prinzessin von Schweden, durchlief eine lange militärische Laufbahn. "Durch seinen wohlwollenden und vornehmen Charakter war Prinz Karl bei allen, die ihm näher traten, allgemein beliebt und geachtet. Alle standen unter dem Eindruck seiner unbedingten Zuverlässigkeit und Treue" (Priesdorff, Soldatisches Führertum, Hamburg: Hanseatische Verlagsanstalt, 1937-1942, zit. n. DBA II 681, 373).
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Karl, Prinz von Bayern, Generalfeldmarschall und Reichsrat der Krone Bayerns (1795-1875).
Brief mit eigenh. U. München, 25. I. 1862.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit hs. adr. Kuvert. An Ludwig Gf. Folliot de Crenneville (1813-nach 1874): "Angegangen, mich um die Rückversetzung des Lieutnants Johann Grafen von Montjoie vom kaiserlich königlich 12ten in das meinen Namen tragende Husaren-Regiment anzunehmen, glaube ich mich dieshalb nirgendshin besser wenden zu können, als, mein Herr Feldmarschall-Lieutnant, an Ihre Gefälligkeit. Da die Versetzung dieses jungen Offiziers aus meinem in das 12te Husaren-Regiment auf einer bloß zufälligen Veranlassung beruht, - wie dieß Ihnen, mein Herr Graf, vermuthlich bekannt sein wird-; da derselbe nach einer mir gewordenen verläßigen Mittheilung gut geeigenschaftet ist und seine Zurückversetzung in das Husaren-Regiment No. 3 für ihn ein wahres Glück wäre, weil der dortige Oberst und Commandant sich seiner stets väterlich annahm, und da endlich sein an ihm Vaters-Stelle vertretender Oheim vorzüglich des so eben erwähnten Grundes wegen diese Zurückversetzung selbst lebhaft wünscht und wünschen muß, so bin ich, wenn anders mir nicht bekannte Hindernisse nicht im Wege stehen, Ihrer diese Angelegenheit fördernden und sie vermittelnden Güte im voraus überzeugt [...]". - Prinz Karl wurde als jüngerer Sohn des ersten bayerischen Königs Maximilian I. Joseph geboren, nahm 1813 an den Befreiungskriegen als Generalmajor und Brigadier der Infanterie teil, wurde im Jahr darauf Feldmarschall und Inspekteur der bayerischen Armee und 1860 auch Oberbefehlshaber des siebten deutschen Bundesarmeecorps. Bekannt wurde Prinz Karl v. a. während des Deutschen Krieges von 1866 als Oberbefehlshaber der bayerischen Armee und der übrigen süddeutschen Bundeskontingente. Das am Beginn der Münchner Prinzregentenstraße gelegene Palais ist nach ihm benannt.
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Karl, Prinz von Bayern, Generalfeldmarschall und Reichsrat der Krone Bayerns (1795-1875).
Eigenh. Brief mit U. [München], 23. XII. 1847.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Grafen: “Auf Ihr mir zugekommenes Schreiben empfangen Sie nun direct den Ausdruck meiner Theilnahme [...] Sie haben eine sehr harte Prüfung des Schicksals bestanden durch den Verlust Ihrer Lebensgefährtin [...] Vaterpflichten werden Ihnen die nöthige Kraft verleihen diesen herben Schmerz mit männlichem Muth zu ertragen [...]”. - Der zweite Sohn des späteren Königs Maximilian I. Joseph von Bayern übernahm nach der Teilnahme an den Befreiungskriegen das Generalkommando in München, schied 1822 schied aus dem aktiven Dienst aus, wurde 1841 Generalinspekteur der bayerischen Armee und war seit 1860 Befehlshaber des siebten (bayerischen) Bundesarmeekorps. Im Krieg von 1866 führte er das Oberkommando im Mainfeldzug und zog sich nach dem Waffenstillstand wegen heftiger Kritik an seiner Kriegsführung ins Privatleben zurück. - Auf Briefpapier mit gepr. Wappenmonogramm und dreiseitigem Goldschnitt; auf Bl. 2 eine zeitgenössische Notiz zum Verf. mit der wohl irrtümlichen Datierung 1857 (diese auch in Bleistift auf Bl. 1).
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Karl, Ziak, österr. Schriftsteller (1902-1987).
Ms. Brief mit U. und 1 eigenh. Postkarte mit U. Wien und Prag, 1959 u. 1968
Brief: 1 S. 8to. Postkarte: 1 S. Qu.-8to. 1959 noch erkundigt sich Karl Ziak über den Ursprung der Bekanntschaft zu Josef Wesely und die Kenntnis seiner Person. 1968 schreibt Ziak allerdings in amikalen Worten: "Sie gedenken immer so freundlich meines Geburtstages, daß ich mich endlich wieder einmal bedanken muß. Ich bin in den letzten Jahren häufig in der CSSR. Die Landschaft ist bezaubernd. Es gibt eine Unmenge von Schlössern u. Burgen u. Städtchen mit bemerkenswerten Plätzen. Prag ist eine bezaubernde Stadt, vorallem seitdem sie restauriert wird."
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Karlen Yann, Boroni Stefano:
Capitão.
Lausanne, Antipodes, 2019. In-4, cartonnage illustré. A l'état de neuf.
Riferimento per il libraio : 26595
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Karlfried Comte DURCKHEIM
L'Expérience religieuse au-delà des Religions - (+ envoi autographe) -
Gand - Extrait de la Revue Synthéses - no 210 - 211 - Nov. Déc. 1963 - 1 plaquette in8 agraphées de 20 pages numérotées de 15 à 35 - Couverture un peu salie - quelques notes en marge, la plupart au crayon -
Riferimento per il libraio : GF28869
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Karlsson, Stefan, Künstler (geb. 1956)
Eigenh. Brief mit U., masch. Brief mit eigenh. U. und Beilagen.
o.J. Basel und Berlin, 2. VII. 1981 und 5. III. 1983, Fol. Zus. ca. 3 Seiten.
Riferimento per il libraio : 52780
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Karlstadt, Liesl (d. i. Elisabeth Wellano), Schauspielerin (1892-1960)
Ansichtskarte mit eigenh. U. auf der Rückseite.
o.J. Ohne Ort und Jahr (Starnberg, ca. Herbst 1957), 14 x 9 cm.
Riferimento per il libraio : 58810
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Karlweis, Carl, d. i. Karl Weiß, Schriftsteller (1850-1901).
4 eigenh. Briefe mit U. Karlsbad u. a. O., 1897-1901.
Zusammen 10 SS. 8vo. Schöne Briefe an einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Soeben erhalte ich, von einer feschen Radfahrt mit Bahr und Gattin heimkehrend, Ihr liebes trauriges Schreiben aus Trafoi [...]” (Br. v. 10. VIII. 1898). - “Ihre Karte hatte sich mit der meinen gekreuzt. Vor allem: Kainz ist nichts weniger als lungenkrank. Wir machen täglich große Spaziergänge, waren beispielsweise vorgestern oben in Col die Rodi, das ganz ernsthaftes Steigen erfordert, um es zu erreichen. Ihm geht es einfach so wie mir: Beide sind wir abgerackert, von der Arbeit und vom Fieber [...]” (Br. v. 5. III. 1900). - Carl Karlweis, von Hauptberuf im Dienst der öst.-ung. Staatseisenbahn und der k. k. privaten Südbahnen tätig, "machte sich mit zahlreichen Komödien, Lustspielen und Volksstücken auch als Bühnenautor einen Namen. Für sein 1894 uraufgeführtes satirisches Volksstück 'Der kleine Mann' wurde er 1896 mit dem Raimund-Preis ausgezeichnet [...] 1893 wurde sein gemeinsam mit Hermann Bahr verfaßtes Volksstück 'Aus der Vorstadt' uraufgeführt" (DBE). Karlweis war Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse" sowie der Zeitschrift "Gegen den Strom" und verkehrte vornehmlich in den Wiener literarischen Zirkeln der Jahrhundertwende. - Alle Briefe im linken Rand gelocht (nur gelegentlich minimale Textberührung); der Br. v. 10. VIII. 1898 auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Karlweis, Carl, d. i. Karl Weiß, Schriftsteller (1850-1901).
Albumblatt mit einer eigenh. Zeile, Datum und U. Wien, Mai 1901
1 S. 6,3:10,1 cm. “‘s dauert alles nur a Weil!” - Carl Karlweis, von Hauptberuf im Dienst der öst.-ung. Staatseisenbahn und der k. k. privaten Südbahnen tätig, "machte sich mit zahlreichen Komödien, Lustspielen und Volksstücken auch als Bühnenautor einen Namen. Für sein 1894 uraufgeführtes satirisches Volksstück 'Der kleine Mann' wurde er 1896 mit dem Raimund-Preis ausgezeichnet [...] 1893 wurde sein gemeinsam mit Hermann Bahr verfaßtes Volksstück 'Aus der Vorstadt' uraufgeführt" (DBE). Karlweis war Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse" sowie der Zeitschrift "Gegen den Strom" und verkehrte vornehmlich in den Wiener literarischen Zirkeln der Jahrhundertwende.
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Karlweis, Carl, d. i. Karl Weiß, Schriftsteller (1850-1901).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Weihnachten 1894 oder 1899.
1 S. Qu.-8vo. "'S dauert Alles nur a Weil'! | Merk' den Spruch in Freud' und Leid! | Junge Leute haben immer Eil, | Alte haben immer Zeit [...]". - Carl Karlweis, von Hauptberuf im Dienst der öst.-ung. Staatseisenbahn und der k. k. privaten Südbahnen tätig, "machte sich mit zahlreichen Komödien, Lustspielen und Volksstücken auch als Bühnenautor einen Namen. Für sein 1894 uraufgeführtes satirisches Volksstück 'Der kleine Mann' wurde er 1896 mit dem Raimund-Preis ausgezeichnet [...] 1893 wurde sein gemeinsam mit Hermann Bahr verfaßtes Volksstück 'Aus der Vorstadt' uraufgeführt" (DBE). Karlweis war Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse" sowie der Zeitschrift "Gegen den Strom" und verkehrte vornehmlich in den Wiener literarischen Zirkeln der Jahrhundertwende.
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Karlweis, Carl, d. i. Karl Weiß, Schriftsteller (1850-1901).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. XII. 1898.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Von einer kleinen Weihnachts-Erholungsfahrt heimkehrend, erfahre ich erst heute, daß Dich abermals ein schmerzlicher Verlust betroffen hat [...]”. - Carl Karlweis, von Hauptberuf im Dienst der öst.-ung. Staatseisenbahn und der k. k. privaten Südbahnen tätig, "machte sich mit zahlreichen Komödien, Lustspielen und Volksstücken auch als Bühnenautor einen Namen. Für sein 1894 uraufgeführtes satirisches Volksstück 'Der kleine Mann' wurde er 1896 mit dem Raimund-Preis ausgezeichnet [...] 1893 wurde sein gemeinsam mit Hermann Bahr verfaßtes Volksstück 'Aus der Vorstadt' uraufgeführt" (DBE). Karlweis war Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse" sowie der Zeitschrift "Gegen den Strom" und verkehrte vornehmlich in den Wiener literarischen Zirkeln der Jahrhundertwende. - Beiliegend ein zeitgenössischer Nachruf auf den Tod des Schriftstellers (1 S. 8vo).
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Karlweis, Carl, d. i. Karl Weiß, Schriftsteller (1850-1901).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 28. VI. 1890.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Fabrikanten Emanuel Grünfeld in Wien: “Ich wollte Euch gestern Abend noch besuchen, fand Euch aber nicht zu Hause. So muß ich Euch schriftlich Lebewohl sagen. Es hat sich nämlich so gemacht, daß ich schon heute meinen Urlaub antreten kann [...]”. - Carl Karlweis, von Hauptberuf im Dienst der öst.-ung. Staatseisenbahn und der k. k. privaten Südbahnen tätig, "machte sich mit zahlreichen Komödien, Lustspielen und Volksstücken auch als Bühnenautor einen Namen. Für sein 1894 uraufgeführtes satirisches Volksstück 'Der kleine Mann' wurde er 1896 mit dem Raimund-Preis ausgezeichnet [...] 1893 wurde sein gemeinsam mit Hermann Bahr verfaßtes Volksstück 'Aus der Vorstadt' uraufgeführt" (DBE). Karlweis war Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse" sowie der Zeitschrift "Gegen den Strom" und verkehrte vornehmlich in den Wiener literarischen Zirkeln der Jahrhundertwende.
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Karlweis, Carl, d. i. Karl Weiß, Schriftsteller (1850-1901).
Gedr. Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen, Datum und U. O. O., 23. III. 1897.
1 S. Dankt einen namentlich nicht genannten Fräulein für die "hocherfreuende Anerkennung". - Der in Wien geborene Schriftsteller trat, nachdem er sich anfangs als Schauspieler versucht hatte, 1868 in den Dienst der öst.-ung. Staatseisenbahn, war seit 1869 als Oberoffizial in Graz tätig, wurde 1879 Sekretär im Präsidialbüro k. k. privaten Südbahnen und 1891 Inspektor. "Daneben wirkte K. bereits in Graz als Theaterreferent und machte sich mit zahlreichen Komödien, Lustspielen und Volksstücken auch als Bühnenautor einen Namen. Für sein 1894 uraufgeführtes satirisches Volksstück 'Der kleine Mann' wurde er 1896 mit dem Raimund-Preis ausgezeichnet. [...] 1893 wurde sein gemeinsam mit Hermann Bahr verfaßtes Volksstück 'Aus der Vorstadt' uraufgeführt" (DBE). Karlweis war Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse" sowie der Zeitschrift "Gegen den Strom" und verkehrte vornehmlich in den Wiener literarischen Zirkeln der Jahrhundertwende. Vgl. auch Kosch IV, 3276.
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Karlweis, Oskar, Schauspieler (1894-1956).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O., 21. II. 1935.
1¼ SS. 8vo. An Gräfin Kinsky Wilczek: "Vielen Dank für Ihren lieben Brief. Leider muss ich wieder absagen!! Ich drehe täglich im Schönbrunner Atelier tagsüber, spiele ab morgen im Theater in [?] Wien und muss nachher noch drehen, weil der Film am 27. [...] abgedreht werden muss! Ich beginne nämlich an diesem Tag meine Tournee [...] Bitte zu verstehen, dass ich ein wirklich schwer arbeitender Mensch bin, der nicht eine Minute 'Privatleben' hat [...]". - Der Sohn des Schriftstellers Carl Karlweis spielte seit 1919 an Max Reinhardts Theater in der Josefstadt sowie an anderen Wiener Bühnen. "Es folgten Auftritte in München, am Deutschen Theater in Berlin und an den dortigen Barnowsky-Bühnen. Große Erfolge feierte Karlweis als Prinz Orlowsky in Reinhardts 'Fledermaus'-Inszenierung 1929 und als Weinberl in Nestroys Stück 'Einen Jux will er sich machen' und wirkte auch in zahlreichen Filmkomödien mit, so in 'Die drei von der Tankstelle' mit Heinz Rühmann und Willy Fritsch" (DBE). 1938 nach Paris und 1940 in die USA emigrierend, gab er dort in dem Stück "Cue for Passion" sein Broadway-Debüt. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Karlweis nur noch als Gast bei den Salzburger Festspielen und an Wiener Bühnen auf. – "Ross"-Verlag, Negativ-Nr. 6170/1; die Bildseite mit einem S/W-Portrait im ¾-Profil.
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Karlweiss, Carl, Dramatiker und Erzähler (1850-1901).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Februar 1896.
½ S. 8vo. "Schön war nur die Vergangenheit! | Hör' ich die Greise täglich klagen. | Wir leben in einer ernsten Zeit! | Hör' ich die Männer täglich sagen. | Ihr unverstandnes Zukunftsleid | Seh' ich die Jugend täglich tragen, - - | & täglich' kläglich' Leid der Zeit, - | Wann werden wir wieder zu lachen wagen?" - In Zusammenarbeit mit Hermann Bahr und Vincenz Chiavacci schuf Carl Karlweis mehrere erfolgreiche Volksstücke. Neben seiner Arbeit als Dramatiker verfasste er zahlreiche Erzählungen und Romane, teilweise im Wiener Dialekt.
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Karlweiss, Carl, Dramatiker und Erzähler (1850-1901).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. II. 1896.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Ludwig Martinelli: "Es ist gestern weit über meine Kleiderordnung hinaus spät geworden und mir brummt davon noch der Schädel. Aber Eines ist mir trotzdem klar erinnerlich, recht unangenehm klar: Dass du den ‚Baierl' im ‚Groben Hemd' nicht spielen zu wollen angegeben hast. Ich sage mit Absicht ‚angegeben', denn ich kann und will nicht glauben, dass du damit Ernst machst, wenn's zum Ernst kommt. Du siehst, wie schlecht ich schreibe, wenn ich nur daran denke, dass du mir ausspringen könntest. Davon kann doch keine Rede sein? Nein, das tut mir mein alter Ludwig nicht an. Der Baierl ist keine tragende Rolle, das ist wahr, aber es ist eine glänzende Episode, mit der gerade du mit deiner scharfen Charakteristik und dem - für diese Rolle unentbehrlichen! - Credit des ersten Schauspielers eine zündende Wirkung erspielen wirst […]". - Das im Brief thematisierte Stück von Carl Karlweis "Das Grobe Hemd" feierte am 2. Februar 1891 Premiere am Wiener Volkstheater. Neben seiner Arbeit als Dramatiker verfasste Karlweis zahlreiche Erzählungen und Romane, teilweise im Wiener Dialekt. - Schrift tw. leicht verschmiert, kein Textverlust.
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Karma, Klaus, Künstler (geb. 1955)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Wien, 9. II. 1972, Fol. 2 Seiten.
Riferimento per il libraio : 52778
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Karner, Anton [Antal], österr. Theologe, Bischof von Raab [Györ] (1794-1856)
14 eigenh. Briefe m. Unterschrift.
Raab, Wien u.a., 1845-1855. Zus. 34 S., 8° bis 4°.
Riferimento per il libraio : 35757
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Karner, Stefan, österr. Historiker (geb. 1952).
Eh. Albumblatt mit U. O. O., 5. XI. 1992.
1 S. Format: 105:170mm.
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Karnicki, Wladyslaw, Diplomat (1820-1883).
Eigenh. Bestätigung mit U. St. Petersburg, 24. )nach dem gregorianischen) bzw. 12. (nach dem julianischen Kalender) VI. 1855.
¾ S. 4to. "Daß Charlotte von Hauenschild, Tochter des verstorbenen Ritters von Hauenschild, k. k. Gubernialrathes und oesterreichischer General Consul in Corfu, noch am Leben u. unversorgt ist[,] wird von der k. k. Oesterreichischen Gesandtschaft am kais. russischen Hofe hiemit bestätigt [...]". - Karnicki war österreichischer Gesandter in Stockholm und St. Petersburg. - Beiliegend ein ärztliches Gutachten darüber, daß erwähnte Charlotte von Hauenschild "fortwährend an Brust- und Leberbeschwerden leidet" mit der U. ihres Leibarztes sowie einem mehrzeiligen eh. Beglaubigungsvermerk und U. Karnickis. - Beide Bll. mit Stempel der österreichischen Botschaft in St. Petersburg, das Gutachten zusätzlich mit Resten eines Siegels.
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Karoline von Österreich-Toskana, Erzherzogin (1869-1945).
Eigenh. Lektüreliste mit U. O. O. u. D.
2 SS. Kl.-8vo. Verzeichnis von einigen in der Edition Tauchnitz erschienenen Werken.
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Karoly von Nagy-Karoly, Alois K. Graf, österr.-ungar. Diplomat (1825-1889).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 6. III. 1873.
2½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Drückt sein Bedauern darüber aus, dass ein Brief seiner Frau an die Mutter des Adressaten noch nicht überbracht wurde: "Durch den letzten Kurier, also vor ungefähr einer Woche [...] habe ich einen dicken Brief meiner Frau an ihre Mutter [...] Ihrer gefälligen Sorge anempfohlen, doch ist derselbe bisher letzterer noch nicht überbracht worden. Ich bitte Sie daher zeitigst nachfragen anstellen zu lassen u. die Ueberschickung veranlassen zu wollen". - Als österreichischer Botschafter war Karoly unter anderem in Berlin tätig, wo er auch nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 blieb und Österreich-Ungarn auf dem Berliner Kongress vertrat. Von 1878 bis zu seinem Ruhestand übte er die Rolle eines Gesandten der Donaumonarchie in London aus. - Auf Briefpapier mit Trauerrand.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Karlsbad, 31. VII. 1930.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Komponisten Max Oberleithner: "Habe mich Ihres schönen Erfolges sehr gefreut, umsomehr als ich allein das Werk durchsetzte [...]". - Bei dem Erfolg mag es sich um die Neuinszenierung von Oberleithners Oper "Der eiserne Heiland" gehandelt haben, die im Juni und Juli des Jahres an der Wiener Staatsoper zu sehen war. Die Uraufführung des Werks hatte am 20. Jänner 1917 an der Wiener Volksoper stattgefunden.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. V. 1911.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "Ich bin ganz erstaunt darüber, daß Sie mich zu einem berühmten Mann machen, dessen Photographie erstrebenswert sei. Ich werde ja noch ganz stolz und dann wird's wohl mit mir nicht zum Aushalten sein [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur". Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE). - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 15. VIII. 1913.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei Ihr Opernbuch, das ich mit grösstem Interesse gelesen habe. Es scheint mir unwahrscheinlich, daß der von Ihnen Genannte der richtige Mann dafür ist. Ich glaube, daß Lehar es hübsch machen würde. Die Handlung ist etwas mager, man muß viel Stimmungsmusik machen und auf diese versteht sich Lehar vortrefflich [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur". Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas angestaubt.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Postkarte mit U. ("Karpath"). Aschau, 18. VIII. 1917.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952): "Ich erhielt Ihren interessanten Aufsatz hieher nachgeschickt. Nun müssen Sie sich gedulden, bis ich nach Wien komme, ich will dann bei den Grossauguren sehen, was sich machen läßt [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur". Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE).
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. I. 1911.
1 S. 4to. “Ich wünsche Ihnen ein glückliches Neues Jahr und vor Allem, dass Sie von meinen Quälereien befreit werden. Mir wünsche ich, dass Sie mir dazu verhelfen. O Gott, was habe ich mir da eingebrockt! Ich für meine Person wäre schon mit einem Armengrab zufrieden. Verschaffen Sie mir nur bei Lebzeiten Ruhe. Wenn ich einmal tot bin, können Sie mich meinetwegen an der Friedhosfmauer verscharren lassen [...]”. - Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des ‘Neuen Wiener Tageblatts’ und redigierte 1914-17 den ‘Merkur’. Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett ‘Schlagobers’ widmete. Karpath “gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt” (DBE). Vgl. auch Czeike III, 470. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.
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Karpow, Anatoli Jewgenjewitsch, Schachspieler (geb. 1951)
Eigenh. Widmung und U. in Filzstift auf einem Plakat.
o.J. Baguio City, Juli 1978, 66 x 50 cm. Karton.
Riferimento per il libraio : 36307
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KARR (Alphonse)
Lettre autographe signée
Nice, 20 juin 1863. In-8, 1 p. 1/3.
Riferimento per il libraio : 23278
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Léon Gozlan -
1/2 page in8 - bon état -
Riferimento per il libraio : GF21032
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Mon cher Alphonse -
2 pages in8 - bon état -
Riferimento per il libraio : GF22091
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Monsieur -
1 page in8 - piqures et rousseurs sur la marge droite -
Riferimento per il libraio : GF21137
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Monsieur -
1 page in4 - Nice - En tête du Figaro -
Riferimento per il libraio : GF21139
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Mr le docteur de Beauvais - St Raphael le 23/7/1877 -
2 pages 1/2 in8 + enveloppe -
Riferimento per il libraio : GF22090
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Paul? -
1 page in8 - Nice - En tête à la guèpe -
Riferimento per il libraio : GF21138
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à un ami -
1 page 1/2 in8 - A un neveu du Dr Blanche -
Riferimento per il libraio : GF22088
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à un ami -
2 pages in8 - En tête du journal "Les Guêpes" -
Riferimento per il libraio : GF22089
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à une dame -
1 page in8 - bon état -
Riferimento per il libraio : GF21033
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Voyage autour de mon Jardin - et - Lettre autographe signée à "Monsieur" - (sur les Roses)
1845 Paris - Dumont - 1845 - 2 tomes reliés en un volume in8 - reliure demi basane brune - dos orné - mors un peu frottés - La lettre de 1 page in8 est au sujet des Roses, passion d'Alphonse Karr -
Riferimento per il libraio : GF35647
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Karr, Alphonse, französischer Schriftsteller (1808-1890).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
125:93 mm. Mit rotem Siegel. "Remerciement de vos témoignages […]". - Alphonse Karr gründete das satirische Magazin "Les Guêpes" ("Die Wespen"), das zwischen 1839 und 1876 erschien. Als erbitterter Gegner von Napoléon III. ging er nach dem Staatsstreich von 1851 ins Exil nach Nizza.
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Karrer, Felix, Geologe (1825-1903).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. VII. 1882.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Als Sekretär des wissenschaftlichen Clubs in Wien an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wie ich soeben vernehme, wurde bei Euer Wohlgeboren der Jahresbeitrag für unsere Monatsblätter einkassirt. Es ist durchaus nicht unsere Absicht von Persönlichkeiten, welche dem wissenschaftlichen Club von seinem Entstehen an so viele Sympathien entgegengebracht und denselben so werkthätig unterstützt haben, diese Beiträge erheben zu lassen. Wir sind im Gegentheile glücklich diesen geehrten Herrn einen kleinen Beweis unserer Dankbarkeit durch Übersendung unserer Blätter entgegenbringen zu können [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Kanzlei des Wissenschaftlichen Clubs in Wien.
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Karrer, Paul, Chemiker und Nobelpreisträger (1889-1971).
2 ms. Briefe mit U. und 1 eigenh. Brief mit U. Zürich, 1939-1945.
Zusammen 3½ SS. auf einem Doppelblatt und 2 Einzelblättern. 4to und 8vo. Die ms. Briefe mit Adresse. Freundschaftliche Korrespondenz mit seinem ehemaligen Assistenten, dem Chemiker Beat Heinrich Ringier. - Per Feldpost über den Fortbestand des Chemischen Instituts an der Universität Zürich: "Für Deine freundlichen Zeilen aus dem Aktivdienst danke ich Dir herzlich. Von meinen gegenwärtigen und früheren Schülern habe ich in den letzten Tagen vielfach Nachricht bekommen, die meisten liegen an unserer Grenze verstreut und suchen sich mit den Verhältnissen so gut wie möglich abzufinden [...] Wir versuchen unser Institut so gut wie möglich wieder auf die Beine zu stellen, was recht schwierig ist, da die meisten Assistenten und auch das Hauswartspersonal im Militärdienst stehen und die Urlaubsgesuche bisher grösstenteils noch unerledigt sind. So weiss ich nicht, ob wir nächsten Montag, dem offiziellen Semesterbeginn, unser ganzes Laboratorium öffnen können [...]" (18. X. 1939). - Über seinen Urlaub, einen zu erledigenden Wunschzettel und den Militärdienst seiner Söhne: "Wir waren bei Empfang deines Briefes gerade in den Ferien - in Sils-Maria, wo wir bei prächtigem Wetter schöne Tage verbrachten. Jetzt hat die Arbeit wieder begonnen. Auch der Garten erfordert viel Pflege [...] Auf den Wunschzettel haben wir die Crèmeteller geschrieben, die Euch in den nächsten Tagen zugestellt werden sollen [...] Jürg und Heinz sind in di[e]sem Sommer sehr stark durch Militärdienst in Anspruch genommen, was namentlich für Jürg, der nächsten Sommer das Staatsexamen machen wollte, eine unerfreuliche Behinderung ist [...]" (2. IX. 1943). - Mit der Bitte um einige Exemplare seiner Dissertation: "Ich erlaube mir, Dich anzufragen, ob Du mir für das Chemische Institut evt. noch einige Exemplare Deiner Dissertation überlassen könntest [...] Die Arbeit wird gelegentlich von Studierenden konsultiert [...]" (15. III. 1945). - Auf Briefpapier mit ms. Briefkopf des Chemischen Instituts bzw. gedr. persönlichem Briefkopf.
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Karsch (Karschin), Anna Luise, Dichterin (1722-1791).
Eigenh. Briefgedicht mit U. ("A. L. Karschin"). Schwedt, 10. X. 1787.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Unveröffentlichtes Briefgedicht an die Schriftstellerkollegin Susanne von Bandemer (1751-1828), geschrieben während eines Aufenthalts auf dem von Markgraf Friedrich Heinrich von Brandenburg-Schwedt zur Theaterresidenz ausgebauten Schloß Schwedt in der Uckermark: "Liebe Bandemer, ich ward / überrascht zum Schnelentschluße / meiner Fahrt, / wie ein Mädchen spröder Art / übereilet wird zum Kuße - - / Meine Lieblingssänngerrin / schrieb so herzig, daß ich reisen muste / daß ich Ihr so wahr ich binn / nicht zu wiederstehen wuste / und nun will ihr Eigensinn / mich noch lannge nicht entlaßen / und mir gehts auch hier so gut / daß ich Vorsaz könntte faßen / hier zu sein mit frohen Muth / all mein Lebelang, wenn Kinnder / und die Freunde nach Berlin / mich nicht mächttig könntten ziehn, / wenn mein Hauß nicht ein Gehinder / ann dem großen Vorsaz wär / wenn ich vierzig Sommer zähltte / dann ergäb ich mich hieher / und zu meiner Wohnung wähltte / ich ein Hauß fünf Fennster breit / auf dem Plaze der nicht weit / vom Pallast ist abgelegen / und durch Linden breit und schön / jedem Wanndrer lacht entgegen / auf dem Grase sannft zu gehn / aber daß wird nicht erlaubet / weils dem Grase Schönheit raubet / darum geht man neben bey - / Doch was schwaz ich von den Dingen, / meinen Augen sind sie neu / Dir kanns wenig Freude bringen / daß mir Schwed anmutig sey - / Namen will ich lieber schreiben / die du den Registerlein / deines Buchs solst einverleiben / und alsdann, und alsdann / eile zu dem Odensännger / sage meinen Gruß ihn ann / meinen Wunsch, daß ihm nie bänger / auf der Erde sey als mir / inn des Marggraf Heinrichs Laube / daß er seine Freundschaft dir / Zeit und Neid nicht laße rauben / daß er noch mit Ruhmbegier / neue Hymnen soltte sinngen / wenn ich aufgehört zu sein / aufgehört durch Reimerreyn / Herzen zum Gefhühl zu schwingen" (Federwechsel nach "Heinrichs", Groß- und Kleinschreibung normalisiert). Auf der letzten Seite eine Liste von 14 Personen: neben dem Hausherrn und seiner Frau ("Sr. königliche Hoheit der Marggraf von Schwed" und "Frau Baronesse von Stolzenberg") u. a. "der Herr Hof und Forstraht Lauer", "Frau Generalin und Gräfin von Lottum", "die Frau Gräfin von Dyhren", "der Herr Cammerdirector Solger", "Demoisel Sophia Niclas" etc. (wahrscheinlich weitere Gäste auf Schloß Schwedt). "Schreiben Sie vor der Hand diese dreyzen Namen ein, jedem mit einem Exemplar und leben Sie wohl". - Spuren alter Faltung; sauber und wohlerhalten.
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Karsten, Carl, Mineraloge und Metallurge (1782-1853).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Chemiker und Pharmakologen Johann Friedrich John (1782-1847): "Für die gütige Uebersendung der Analyse des Sibirischen Erzes bin ich Ew. Wohlgeb. recht sehr verbunden. Es soll mir eine angenehme Lecture am 1. Feiertage, morgen nemlich, sein, den ich bei meiner Familie auf dem Lande zubringe. Da ich das Vergnügen entbehrt habe Ihre Abhandlung über das Mangan Metall und das in seinem Erze von Ihnen entdeckte ganz neue Metall zu hören, so darf ich vielleicht auf die gütige Mitteilung der selben ebenfalls hoffen. Wegen des Nahmens jenes Fossils erkenne ich zwar Ihre Freundschaft und Achtung für mich mit vielem Danke muß aber bemerken daß es schon anderweitig durch den Nahmen Nadelerz sehr gut bezeichnet ist [...]".
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Karsten, Gustav, Mineraloge und Physiker (1820-1900).
Ausschnitt mit eigenh. U. Kiel, 11. VIII. 1880.
1 S. Qu.-schmal 8vo. Bestätigung darüber, daß ein Student "meine Vorlesungen: 1) Experimentalphysik, Elektricität u. Magnetismus 2) Physikalische Geographie 3) Meteorologie u Klimatologie in diesem Sommersemester regelmäßig besucht hat". - Mit kleinen Randläsuren.
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