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Karlweis, Carl, d. i. Karl Weiß, Schriftsteller (1850-1901).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Weihnachten 1894 oder 1899.
1 S. Qu.-8vo. "'S dauert Alles nur a Weil'! | Merk' den Spruch in Freud' und Leid! | Junge Leute haben immer Eil, | Alte haben immer Zeit [...]". - Carl Karlweis, von Hauptberuf im Dienst der öst.-ung. Staatseisenbahn und der k. k. privaten Südbahnen tätig, "machte sich mit zahlreichen Komödien, Lustspielen und Volksstücken auch als Bühnenautor einen Namen. Für sein 1894 uraufgeführtes satirisches Volksstück 'Der kleine Mann' wurde er 1896 mit dem Raimund-Preis ausgezeichnet [...] 1893 wurde sein gemeinsam mit Hermann Bahr verfaßtes Volksstück 'Aus der Vorstadt' uraufgeführt" (DBE). Karlweis war Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse" sowie der Zeitschrift "Gegen den Strom" und verkehrte vornehmlich in den Wiener literarischen Zirkeln der Jahrhundertwende.
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Karlweis, Carl, d. i. Karl Weiß, Schriftsteller (1850-1901).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. XII. 1898.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Von einer kleinen Weihnachts-Erholungsfahrt heimkehrend, erfahre ich erst heute, daß Dich abermals ein schmerzlicher Verlust betroffen hat [...]”. - Carl Karlweis, von Hauptberuf im Dienst der öst.-ung. Staatseisenbahn und der k. k. privaten Südbahnen tätig, "machte sich mit zahlreichen Komödien, Lustspielen und Volksstücken auch als Bühnenautor einen Namen. Für sein 1894 uraufgeführtes satirisches Volksstück 'Der kleine Mann' wurde er 1896 mit dem Raimund-Preis ausgezeichnet [...] 1893 wurde sein gemeinsam mit Hermann Bahr verfaßtes Volksstück 'Aus der Vorstadt' uraufgeführt" (DBE). Karlweis war Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse" sowie der Zeitschrift "Gegen den Strom" und verkehrte vornehmlich in den Wiener literarischen Zirkeln der Jahrhundertwende. - Beiliegend ein zeitgenössischer Nachruf auf den Tod des Schriftstellers (1 S. 8vo).
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Karlweis, Carl, d. i. Karl Weiß, Schriftsteller (1850-1901).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 28. VI. 1890.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Fabrikanten Emanuel Grünfeld in Wien: “Ich wollte Euch gestern Abend noch besuchen, fand Euch aber nicht zu Hause. So muß ich Euch schriftlich Lebewohl sagen. Es hat sich nämlich so gemacht, daß ich schon heute meinen Urlaub antreten kann [...]”. - Carl Karlweis, von Hauptberuf im Dienst der öst.-ung. Staatseisenbahn und der k. k. privaten Südbahnen tätig, "machte sich mit zahlreichen Komödien, Lustspielen und Volksstücken auch als Bühnenautor einen Namen. Für sein 1894 uraufgeführtes satirisches Volksstück 'Der kleine Mann' wurde er 1896 mit dem Raimund-Preis ausgezeichnet [...] 1893 wurde sein gemeinsam mit Hermann Bahr verfaßtes Volksstück 'Aus der Vorstadt' uraufgeführt" (DBE). Karlweis war Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse" sowie der Zeitschrift "Gegen den Strom" und verkehrte vornehmlich in den Wiener literarischen Zirkeln der Jahrhundertwende.
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Karlweis, Carl, d. i. Karl Weiß, Schriftsteller (1850-1901).
Gedr. Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen, Datum und U. O. O., 23. III. 1897.
1 S. Dankt einen namentlich nicht genannten Fräulein für die "hocherfreuende Anerkennung". - Der in Wien geborene Schriftsteller trat, nachdem er sich anfangs als Schauspieler versucht hatte, 1868 in den Dienst der öst.-ung. Staatseisenbahn, war seit 1869 als Oberoffizial in Graz tätig, wurde 1879 Sekretär im Präsidialbüro k. k. privaten Südbahnen und 1891 Inspektor. "Daneben wirkte K. bereits in Graz als Theaterreferent und machte sich mit zahlreichen Komödien, Lustspielen und Volksstücken auch als Bühnenautor einen Namen. Für sein 1894 uraufgeführtes satirisches Volksstück 'Der kleine Mann' wurde er 1896 mit dem Raimund-Preis ausgezeichnet. [...] 1893 wurde sein gemeinsam mit Hermann Bahr verfaßtes Volksstück 'Aus der Vorstadt' uraufgeführt" (DBE). Karlweis war Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse" sowie der Zeitschrift "Gegen den Strom" und verkehrte vornehmlich in den Wiener literarischen Zirkeln der Jahrhundertwende. Vgl. auch Kosch IV, 3276.
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Karlweis, Oskar, Schauspieler (1894-1956).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O., 21. II. 1935.
1¼ SS. 8vo. An Gräfin Kinsky Wilczek: "Vielen Dank für Ihren lieben Brief. Leider muss ich wieder absagen!! Ich drehe täglich im Schönbrunner Atelier tagsüber, spiele ab morgen im Theater in [?] Wien und muss nachher noch drehen, weil der Film am 27. [...] abgedreht werden muss! Ich beginne nämlich an diesem Tag meine Tournee [...] Bitte zu verstehen, dass ich ein wirklich schwer arbeitender Mensch bin, der nicht eine Minute 'Privatleben' hat [...]". - Der Sohn des Schriftstellers Carl Karlweis spielte seit 1919 an Max Reinhardts Theater in der Josefstadt sowie an anderen Wiener Bühnen. "Es folgten Auftritte in München, am Deutschen Theater in Berlin und an den dortigen Barnowsky-Bühnen. Große Erfolge feierte Karlweis als Prinz Orlowsky in Reinhardts 'Fledermaus'-Inszenierung 1929 und als Weinberl in Nestroys Stück 'Einen Jux will er sich machen' und wirkte auch in zahlreichen Filmkomödien mit, so in 'Die drei von der Tankstelle' mit Heinz Rühmann und Willy Fritsch" (DBE). 1938 nach Paris und 1940 in die USA emigrierend, gab er dort in dem Stück "Cue for Passion" sein Broadway-Debüt. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Karlweis nur noch als Gast bei den Salzburger Festspielen und an Wiener Bühnen auf. – "Ross"-Verlag, Negativ-Nr. 6170/1; die Bildseite mit einem S/W-Portrait im ¾-Profil.
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Karlweiss, Carl, Dramatiker und Erzähler (1850-1901).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Februar 1896.
½ S. 8vo. "Schön war nur die Vergangenheit! | Hör' ich die Greise täglich klagen. | Wir leben in einer ernsten Zeit! | Hör' ich die Männer täglich sagen. | Ihr unverstandnes Zukunftsleid | Seh' ich die Jugend täglich tragen, - - | & täglich' kläglich' Leid der Zeit, - | Wann werden wir wieder zu lachen wagen?" - In Zusammenarbeit mit Hermann Bahr und Vincenz Chiavacci schuf Carl Karlweis mehrere erfolgreiche Volksstücke. Neben seiner Arbeit als Dramatiker verfasste er zahlreiche Erzählungen und Romane, teilweise im Wiener Dialekt.
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Karlweiss, Carl, Dramatiker und Erzähler (1850-1901).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. II. 1896.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Ludwig Martinelli: "Es ist gestern weit über meine Kleiderordnung hinaus spät geworden und mir brummt davon noch der Schädel. Aber Eines ist mir trotzdem klar erinnerlich, recht unangenehm klar: Dass du den ‚Baierl' im ‚Groben Hemd' nicht spielen zu wollen angegeben hast. Ich sage mit Absicht ‚angegeben', denn ich kann und will nicht glauben, dass du damit Ernst machst, wenn's zum Ernst kommt. Du siehst, wie schlecht ich schreibe, wenn ich nur daran denke, dass du mir ausspringen könntest. Davon kann doch keine Rede sein? Nein, das tut mir mein alter Ludwig nicht an. Der Baierl ist keine tragende Rolle, das ist wahr, aber es ist eine glänzende Episode, mit der gerade du mit deiner scharfen Charakteristik und dem - für diese Rolle unentbehrlichen! - Credit des ersten Schauspielers eine zündende Wirkung erspielen wirst […]". - Das im Brief thematisierte Stück von Carl Karlweis "Das Grobe Hemd" feierte am 2. Februar 1891 Premiere am Wiener Volkstheater. Neben seiner Arbeit als Dramatiker verfasste Karlweis zahlreiche Erzählungen und Romane, teilweise im Wiener Dialekt. - Schrift tw. leicht verschmiert, kein Textverlust.
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Karma, Klaus, Künstler (geb. 1955)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Wien, 9. II. 1972, Fol. 2 Seiten.
Referentie van de boekhandelaar : 52778
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Karner, Anton [Antal], österr. Theologe, Bischof von Raab [Györ] (1794-1856)
14 eigenh. Briefe m. Unterschrift.
Raab, Wien u.a., 1845-1855. Zus. 34 S., 8° bis 4°.
Referentie van de boekhandelaar : 35757
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Karner, Stefan, österr. Historiker (geb. 1952).
Eh. Albumblatt mit U. O. O., 5. XI. 1992.
1 S. Format: 105:170mm.
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Karnicki, Wladyslaw, Diplomat (1820-1883).
Eigenh. Bestätigung mit U. St. Petersburg, 24. )nach dem gregorianischen) bzw. 12. (nach dem julianischen Kalender) VI. 1855.
¾ S. 4to. "Daß Charlotte von Hauenschild, Tochter des verstorbenen Ritters von Hauenschild, k. k. Gubernialrathes und oesterreichischer General Consul in Corfu, noch am Leben u. unversorgt ist[,] wird von der k. k. Oesterreichischen Gesandtschaft am kais. russischen Hofe hiemit bestätigt [...]". - Karnicki war österreichischer Gesandter in Stockholm und St. Petersburg. - Beiliegend ein ärztliches Gutachten darüber, daß erwähnte Charlotte von Hauenschild "fortwährend an Brust- und Leberbeschwerden leidet" mit der U. ihres Leibarztes sowie einem mehrzeiligen eh. Beglaubigungsvermerk und U. Karnickis. - Beide Bll. mit Stempel der österreichischen Botschaft in St. Petersburg, das Gutachten zusätzlich mit Resten eines Siegels.
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Karoline von Österreich-Toskana, Erzherzogin (1869-1945).
Eigenh. Lektüreliste mit U. O. O. u. D.
2 SS. Kl.-8vo. Verzeichnis von einigen in der Edition Tauchnitz erschienenen Werken.
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Karoly von Nagy-Karoly, Alois K. Graf, österr.-ungar. Diplomat (1825-1889).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 6. III. 1873.
2½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Drückt sein Bedauern darüber aus, dass ein Brief seiner Frau an die Mutter des Adressaten noch nicht überbracht wurde: "Durch den letzten Kurier, also vor ungefähr einer Woche [...] habe ich einen dicken Brief meiner Frau an ihre Mutter [...] Ihrer gefälligen Sorge anempfohlen, doch ist derselbe bisher letzterer noch nicht überbracht worden. Ich bitte Sie daher zeitigst nachfragen anstellen zu lassen u. die Ueberschickung veranlassen zu wollen". - Als österreichischer Botschafter war Karoly unter anderem in Berlin tätig, wo er auch nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 blieb und Österreich-Ungarn auf dem Berliner Kongress vertrat. Von 1878 bis zu seinem Ruhestand übte er die Rolle eines Gesandten der Donaumonarchie in London aus. - Auf Briefpapier mit Trauerrand.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Karlsbad, 31. VII. 1930.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Komponisten Max Oberleithner: "Habe mich Ihres schönen Erfolges sehr gefreut, umsomehr als ich allein das Werk durchsetzte [...]". - Bei dem Erfolg mag es sich um die Neuinszenierung von Oberleithners Oper "Der eiserne Heiland" gehandelt haben, die im Juni und Juli des Jahres an der Wiener Staatsoper zu sehen war. Die Uraufführung des Werks hatte am 20. Jänner 1917 an der Wiener Volksoper stattgefunden.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. V. 1911.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "Ich bin ganz erstaunt darüber, daß Sie mich zu einem berühmten Mann machen, dessen Photographie erstrebenswert sei. Ich werde ja noch ganz stolz und dann wird's wohl mit mir nicht zum Aushalten sein [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur". Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE). - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 15. VIII. 1913.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei Ihr Opernbuch, das ich mit grösstem Interesse gelesen habe. Es scheint mir unwahrscheinlich, daß der von Ihnen Genannte der richtige Mann dafür ist. Ich glaube, daß Lehar es hübsch machen würde. Die Handlung ist etwas mager, man muß viel Stimmungsmusik machen und auf diese versteht sich Lehar vortrefflich [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur". Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas angestaubt.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Postkarte mit U. ("Karpath"). Aschau, 18. VIII. 1917.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952): "Ich erhielt Ihren interessanten Aufsatz hieher nachgeschickt. Nun müssen Sie sich gedulden, bis ich nach Wien komme, ich will dann bei den Grossauguren sehen, was sich machen läßt [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur". Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE).
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. I. 1911.
1 S. 4to. “Ich wünsche Ihnen ein glückliches Neues Jahr und vor Allem, dass Sie von meinen Quälereien befreit werden. Mir wünsche ich, dass Sie mir dazu verhelfen. O Gott, was habe ich mir da eingebrockt! Ich für meine Person wäre schon mit einem Armengrab zufrieden. Verschaffen Sie mir nur bei Lebzeiten Ruhe. Wenn ich einmal tot bin, können Sie mich meinetwegen an der Friedhosfmauer verscharren lassen [...]”. - Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des ‘Neuen Wiener Tageblatts’ und redigierte 1914-17 den ‘Merkur’. Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett ‘Schlagobers’ widmete. Karpath “gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt” (DBE). Vgl. auch Czeike III, 470. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.
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Karpow, Anatoli Jewgenjewitsch, Schachspieler (geb. 1951)
Eigenh. Widmung und U. in Filzstift auf einem Plakat.
o.J. Baguio City, Juli 1978, 66 x 50 cm. Karton.
Referentie van de boekhandelaar : 36307
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Karr, Alphonse, französischer Schriftsteller (1808-1890).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
125:93 mm. Mit rotem Siegel. "Remerciement de vos témoignages […]". - Alphonse Karr gründete das satirische Magazin "Les Guêpes" ("Die Wespen"), das zwischen 1839 und 1876 erschien. Als erbitterter Gegner von Napoléon III. ging er nach dem Staatsstreich von 1851 ins Exil nach Nizza.
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Karrer, Felix, Geologe (1825-1903).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. VII. 1882.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Als Sekretär des wissenschaftlichen Clubs in Wien an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wie ich soeben vernehme, wurde bei Euer Wohlgeboren der Jahresbeitrag für unsere Monatsblätter einkassirt. Es ist durchaus nicht unsere Absicht von Persönlichkeiten, welche dem wissenschaftlichen Club von seinem Entstehen an so viele Sympathien entgegengebracht und denselben so werkthätig unterstützt haben, diese Beiträge erheben zu lassen. Wir sind im Gegentheile glücklich diesen geehrten Herrn einen kleinen Beweis unserer Dankbarkeit durch Übersendung unserer Blätter entgegenbringen zu können [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Kanzlei des Wissenschaftlichen Clubs in Wien.
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Karrer, Paul, Chemiker und Nobelpreisträger (1889-1971).
2 ms. Briefe mit U. und 1 eigenh. Brief mit U. Zürich, 1939-1945.
Zusammen 3½ SS. auf einem Doppelblatt und 2 Einzelblättern. 4to und 8vo. Die ms. Briefe mit Adresse. Freundschaftliche Korrespondenz mit seinem ehemaligen Assistenten, dem Chemiker Beat Heinrich Ringier. - Per Feldpost über den Fortbestand des Chemischen Instituts an der Universität Zürich: "Für Deine freundlichen Zeilen aus dem Aktivdienst danke ich Dir herzlich. Von meinen gegenwärtigen und früheren Schülern habe ich in den letzten Tagen vielfach Nachricht bekommen, die meisten liegen an unserer Grenze verstreut und suchen sich mit den Verhältnissen so gut wie möglich abzufinden [...] Wir versuchen unser Institut so gut wie möglich wieder auf die Beine zu stellen, was recht schwierig ist, da die meisten Assistenten und auch das Hauswartspersonal im Militärdienst stehen und die Urlaubsgesuche bisher grösstenteils noch unerledigt sind. So weiss ich nicht, ob wir nächsten Montag, dem offiziellen Semesterbeginn, unser ganzes Laboratorium öffnen können [...]" (18. X. 1939). - Über seinen Urlaub, einen zu erledigenden Wunschzettel und den Militärdienst seiner Söhne: "Wir waren bei Empfang deines Briefes gerade in den Ferien - in Sils-Maria, wo wir bei prächtigem Wetter schöne Tage verbrachten. Jetzt hat die Arbeit wieder begonnen. Auch der Garten erfordert viel Pflege [...] Auf den Wunschzettel haben wir die Crèmeteller geschrieben, die Euch in den nächsten Tagen zugestellt werden sollen [...] Jürg und Heinz sind in di[e]sem Sommer sehr stark durch Militärdienst in Anspruch genommen, was namentlich für Jürg, der nächsten Sommer das Staatsexamen machen wollte, eine unerfreuliche Behinderung ist [...]" (2. IX. 1943). - Mit der Bitte um einige Exemplare seiner Dissertation: "Ich erlaube mir, Dich anzufragen, ob Du mir für das Chemische Institut evt. noch einige Exemplare Deiner Dissertation überlassen könntest [...] Die Arbeit wird gelegentlich von Studierenden konsultiert [...]" (15. III. 1945). - Auf Briefpapier mit ms. Briefkopf des Chemischen Instituts bzw. gedr. persönlichem Briefkopf.
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Karsch (Karschin), Anna Luise, Dichterin (1722-1791).
Eigenh. Briefgedicht mit U. ("A. L. Karschin"). Schwedt, 10. X. 1787.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Unveröffentlichtes Briefgedicht an die Schriftstellerkollegin Susanne von Bandemer (1751-1828), geschrieben während eines Aufenthalts auf dem von Markgraf Friedrich Heinrich von Brandenburg-Schwedt zur Theaterresidenz ausgebauten Schloß Schwedt in der Uckermark: "Liebe Bandemer, ich ward / überrascht zum Schnelentschluße / meiner Fahrt, / wie ein Mädchen spröder Art / übereilet wird zum Kuße - - / Meine Lieblingssänngerrin / schrieb so herzig, daß ich reisen muste / daß ich Ihr so wahr ich binn / nicht zu wiederstehen wuste / und nun will ihr Eigensinn / mich noch lannge nicht entlaßen / und mir gehts auch hier so gut / daß ich Vorsaz könntte faßen / hier zu sein mit frohen Muth / all mein Lebelang, wenn Kinnder / und die Freunde nach Berlin / mich nicht mächttig könntten ziehn, / wenn mein Hauß nicht ein Gehinder / ann dem großen Vorsaz wär / wenn ich vierzig Sommer zähltte / dann ergäb ich mich hieher / und zu meiner Wohnung wähltte / ich ein Hauß fünf Fennster breit / auf dem Plaze der nicht weit / vom Pallast ist abgelegen / und durch Linden breit und schön / jedem Wanndrer lacht entgegen / auf dem Grase sannft zu gehn / aber daß wird nicht erlaubet / weils dem Grase Schönheit raubet / darum geht man neben bey - / Doch was schwaz ich von den Dingen, / meinen Augen sind sie neu / Dir kanns wenig Freude bringen / daß mir Schwed anmutig sey - / Namen will ich lieber schreiben / die du den Registerlein / deines Buchs solst einverleiben / und alsdann, und alsdann / eile zu dem Odensännger / sage meinen Gruß ihn ann / meinen Wunsch, daß ihm nie bänger / auf der Erde sey als mir / inn des Marggraf Heinrichs Laube / daß er seine Freundschaft dir / Zeit und Neid nicht laße rauben / daß er noch mit Ruhmbegier / neue Hymnen soltte sinngen / wenn ich aufgehört zu sein / aufgehört durch Reimerreyn / Herzen zum Gefhühl zu schwingen" (Federwechsel nach "Heinrichs", Groß- und Kleinschreibung normalisiert). Auf der letzten Seite eine Liste von 14 Personen: neben dem Hausherrn und seiner Frau ("Sr. königliche Hoheit der Marggraf von Schwed" und "Frau Baronesse von Stolzenberg") u. a. "der Herr Hof und Forstraht Lauer", "Frau Generalin und Gräfin von Lottum", "die Frau Gräfin von Dyhren", "der Herr Cammerdirector Solger", "Demoisel Sophia Niclas" etc. (wahrscheinlich weitere Gäste auf Schloß Schwedt). "Schreiben Sie vor der Hand diese dreyzen Namen ein, jedem mit einem Exemplar und leben Sie wohl". - Spuren alter Faltung; sauber und wohlerhalten.
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Karsten, Carl, Mineraloge und Metallurge (1782-1853).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Chemiker und Pharmakologen Johann Friedrich John (1782-1847): "Für die gütige Uebersendung der Analyse des Sibirischen Erzes bin ich Ew. Wohlgeb. recht sehr verbunden. Es soll mir eine angenehme Lecture am 1. Feiertage, morgen nemlich, sein, den ich bei meiner Familie auf dem Lande zubringe. Da ich das Vergnügen entbehrt habe Ihre Abhandlung über das Mangan Metall und das in seinem Erze von Ihnen entdeckte ganz neue Metall zu hören, so darf ich vielleicht auf die gütige Mitteilung der selben ebenfalls hoffen. Wegen des Nahmens jenes Fossils erkenne ich zwar Ihre Freundschaft und Achtung für mich mit vielem Danke muß aber bemerken daß es schon anderweitig durch den Nahmen Nadelerz sehr gut bezeichnet ist [...]".
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Karsten, Gustav, Mineraloge und Physiker (1820-1900).
Ausschnitt mit eigenh. U. Kiel, 11. VIII. 1880.
1 S. Qu.-schmal 8vo. Bestätigung darüber, daß ein Student "meine Vorlesungen: 1) Experimentalphysik, Elektricität u. Magnetismus 2) Physikalische Geographie 3) Meteorologie u Klimatologie in diesem Sommersemester regelmäßig besucht hat". - Mit kleinen Randläsuren.
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Karsten, Julius, Schauspieler (1881-1959).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 10. V. 1932.
1 S. Qu.-8vo. Julius Karsten war an der Wiener Staatsoper in der Kinderoper "Peterchens Mondfahrt" als der "Mann im Mond" (1926-33) und u. a. in dem Film "Die Frau des anderen" (1936) zu sehen.
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Karsten, Julius, Schauspieler (1881-1959).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. III. 1941.
1 S. 8vo. Kondolenzschreiben von Josefine Karsten an den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961) bez. des Todes seiner Gattin. Mit eigenh. Notiz und U. Julius' Karsten: "nehmen Sie auch von mir einen Haendedruck entgegen, der Sie alles Mitgefühl und aller Teilnahme versichern soll […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Karsten, Wenceslaus Johann Gustav, Mathematiker (1732-1787).
Eigenh. Schriftstück mit U. Halle a. d. Saale, 10. XI. 1781.
1 S. Kl.-4to. "Daß Herr Friedrich Herz aus Aschersleben im Halberstädtschen seit Michaelis dieses Jahres meine Vorlesungen über die theoretische Mathematik mit allem Fleiße besuche, solches habe auf desselben Verlangen hiemit attestiren wollen | Halle den 10 Novemb. 1791 | Wencesl. Joh. Gustav Karsten | der Math. und Natur Professor".
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Karsunke, Yaak (Georg), Schriftsteller und Schauspieler (geb. 1934)
Masch. Brief mit eigenh. U. (Paraphe).
o.J. Berlin, 6. III. 1980, Fol. 1 Seite.
Referentie van de boekhandelaar : 59184
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Kartal, Henry
On Alien Lute
NY: Spinner Press. SIGNED First edition. Hard cover in dust jacket. Published NY:spinner 1961.145 pp. Self published poems of an immigrant under an American spell. Blue cloth with paper label on cover. Inscribed by the author. Near fine in very good clear acetate dj with a few chips and some soiling. . Near Fine. Hard. 1st. 1961. Spinner Press unknown
Referentie van de boekhandelaar : 000472
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Kartousch, Louise, Schauspielerin (1886-1964).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Mit hs. Adresse. An Richard Stern in Wien. Die signierte Bildseite zeigt ein Brustbild en face. - Nachdem Kartousch bereits in Kinderrollen in Linz aufgetreten war, wurde sie bei August Göllerich in Wien zur Sopranistin ausgebildet und debütierte 1902 am Stadttheater von Graz, wo sie vorwiegend Soubretten-Partien übernahm. 1907 wurde Kartousch an das Theater an der Wien verpflichtet und errang bald sensationelle Erfolge als Operettensängerin.
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KASTLER Alfred - (1902 - 1984) - Physicien français
Carte signée avec portrait photographique collé à l'occasion de l'attribution du Prix Nobel de Physique en 1966 -
Carte imprimée (21 x13,5cm)
Referentie van de boekhandelaar : GF16131
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Eigenh. Bildpostkarte mit U.
o.J. Stuttgart, 31. XII. 1953, 1 Seite.
Referentie van de boekhandelaar : 41511
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Eigenh. Gedichtmanuskript (4 Zeilen) mit U.
o.J. Ohne Ort [Stuttgart], 1961, Gr.-8°. 1 Seite.
Referentie van de boekhandelaar : 60511
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Stuttgart, 29. VII. 1958, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.
Referentie van de boekhandelaar : 44289
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Stuttgart, 25. IX. 1953, Fol. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf.
Referentie van de boekhandelaar : 52262
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Stuttgart, 8. I. 1957, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.
Referentie van de boekhandelaar : 56389
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Masch. Postkarte mit eigenh. Nachschrift und U.
o.J. Stuttgart, 18. V. 1961, 1 Seite.
Referentie van de boekhandelaar : 49952
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974)
Eigenh. Ansichtskarte mit U.
o.J. Rom, 26. I. 1970, Qu.-kl.-8°. 1 1/2 Seiten.
Referentie van de boekhandelaar : 60316
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Frankfurt, 1. XII. 1957, Gr.-8°. 4 Seiten.
Referentie van de boekhandelaar : 51959
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974).
Eigenh. Brief mit U. Bollschweil, 2. I. 1970.
2 SS. Qu.-8vo. An Luise Kaufmann (in Zürich), die Gedichte von Sonja Stehelin-Holzing, der Schwester von Marie Luise Kaschnitz, besprochen hatte: "[...] Es bleibt ja ein Schmerz und ein Stachel, dass die Gedicht zu Sonjas Lebzeiten nicht erscheinen konnten [...]".
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974)
Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Briefkarte mit U.
o.J. Frankfurt und Rom, 3. III. 1954 und ohne Jahr, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten. Gelocht.
Referentie van de boekhandelaar : 51585
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974).
Ms. Bildpostkarte mit eigenh. U. Bollschweil bei Freiburg/Breisgau, 16. II. 1966.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche (zum Geburtstag): “Dank und Gruß aus meiner badischen Heimat”.
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Kaschnitz, Marie-Luise, Schriftstellerin (1901-1974)
Eigenh. Ansichtskarte mit U. "Leu".
o.J. Frankfurt am Main, 17. IV. 1969, 1 Seite. Mit Adresse.
Referentie van de boekhandelaar : 56807
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Kasimir, Alois, Maler (1852-1930).
Eigenh. Brief mit U. ("AKasimir"). St. Veit bei Pettau, 21. III. 1910.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den namentlich nicht genannten Schriftsteller und Autographensammler Eduard Fischer von Röslerstamm über seinen Gesundheitszustand und einen Auftrag: "[…] Mein Leichnahm hat in letzterer Zeit einige unsanfte Memento mori-stöße zu fühlen bekommen und ein par Male machte ich mich in recht elender Verfassung an die Romarbeit um sie doch zu vollenden, ehe ich liegen bleiben müßen sollte. Nun ist die Schwarte ja längst an Calzone abgeliefert, das heißt für ihn an die von ihm gewählte Wiener Reproduktionsanstalt. Ich hoffte, dir bald ein Blatt senden zu können. Aber Calzone hat diese Anstalt vorgezogen unter der Bedingung, daß sie ihm anstatt der Minimalauflage von 500 Blatt gar nur 100 liefere und das verursachte große Verzögerung und gab ein Hinundherschreiben, das vielleicht jetzt noch nicht zu Ende ist […] Durch oberwähnte Verzögerung wurde mir benommen, auf die Reproduktion Einfluß zu nehmen: - ich mußte endlich wieder von Wien fort; es hat mich viel gekostet, so lange Zeit dort zu leben und ich genoß wenig von den Theatern, Ausstellungen u. Manchem, auf das ich gerechnet hatte […]". - Mit kleinen Randläsuren.
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Kasimir, Luigi, Graphiker (1881-1962).
Albumblatt mit eigenh. U. Grinzing (Wien), November 1930.
Qu.-8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).
2 eigenh. (Post-)Karten mit U. London bzw. o. O. u. D., 2. IV. 1925.
Zusammen 3 SS. Qu.-8vo. An Dr. Viktor Frey in Wien: "[...] noch mehr beschämt bin ich, daß ich Ihnen als kleines Freundschaftszeichen nicht etwas Würdigeres bieten kann, aber mein Mann ist noch nicht zurück, u. so steht mir von ihm nichts zur Verfügung, ich muss mich also leider damit begnügen, Ihnen diese Rothenburger Reminiszenzen unter den Christbaum zu legen [...]". - Die spätere Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde). Vgl. Thieme/Becker XIX, 583. - Eine Karte mit gedr. Briefkopf.
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Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).
Eigenh. Brief mit U. Grinzing (Wien), 15. I. 1957.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für die Zusendung einiger Äpfel: "[...] Unsre eigene Ernte war das Jahr besonders wenig ansehnlich was Geschmack anlangt u. eignen sich höchstens für Kompott. Also die Ihren hatten ein Aroma, wie es nur die besten Tiroler Sorten hatten [...]". - Die Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde).
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Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. V. 1960.
1 S. 8vo. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: "[...] Es wurde des lieben Spenders herzlich gedacht bei dem wunderbaren goldhellen Wein! [...]" - Die Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde).
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Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).
Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. verso. O. O. u. D.
1 S. Carte d'Visite-Format. An den namentlich nicht genannten Josef Wesely mit "Dank für Ihre so freundliche Apfelsendung". - Die Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde). - Auf einer Visitkarte ihres Mannes Luigi.
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