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Kathleen Bulgin
The Making of an Artist: Gautier's Voyage En Espagne
Birmingham AL: Summa Publications 1988. First Edition First Printing . Hardcover. Very Good. 8vo. 107 pages indexed. Hardcover bound in red cloth. There is a light black scuff mark on the front cover; otherwise a sound clean copy. INSCRIBED by the author and signed as "Kathleen" on the front flyleaf. <br/> <br/> Summa Publications hardcover
Bookseller reference : 032995 ISBN : 0917786645 9780917786648
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Katzir, Ephraim, israelischer Staatspräsident (1916-2009).
Portraitpostkarte mit U. [Jerusalem, 30. X. 1975].
1 S. 8vo. Mit wohl eh. adr. Kuvert. S/W-Portrait im Profil.
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Katzmayr, Bertha, Sängerin (geb. 1874).
Visitkarte mit eigenh. Notiz. O. O. u. D.
47 x 96 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlaubt sich Sie auf den Mittwoch den 1. März im Bösendorfersaale von meiner Schwester und mir veranstalteten Lieder- und Duett Abend aufmerksam zu machen und Sie höflichst zu dessen Besuch einzuladen". - Die Enkelinnen des Komponisten Heinrich Proch, Marie Seyff-Katzmayr (geb. 1869) und Berta Franziska Katzmayr waren als Konzertsängerinnen tätig.
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Kauders, Albert, Komponist und Musikkritiker (1854-1912).
Eigenh. Brief mit U. O. O., [Sommer 1870].
¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Herrn Gotthard: "Da ich längere Zeit krank war konnte ich nichts weiter von mir hören lassen. Doch ersuche ich Sie jetzt freundlichst, da ich noch einige Veränderungen an meinen Liedern vornehmen will, mir dieselben durch Ueberbringer freundlichst zukommen zu lassen [...]". - Albert Kaunders war seit 1882 als Musikredakteur und Kritiker bei verschiedenen Wiener Zeitungen tätig und verfaßte Prosatexte sowie die Libretti zu seinen beiden, in der Wagner-Nachfolge komponierten Romantischen Opern "Der Schatz des Rhampsinit" (1887) und "Walther von der Vogelweide" (1895). 1912 starb er in geistiger Umnachtung. - Etwas angestaubt und fleckig und mit kleinen Randläsuren.
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Kauffmann, Emil, Musikdirektor und Komponist (1836-1909).
Eigenh. Brief mit U. Tübingen, 27. VIII. 1903.
2 SS. 8vo. auf Doppelblatt. Wohl an den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Entschuldigen Sie, dass mit diesen Zeilen ich Sie belästige. Nachdem ich vor einigen Wochen von einem Herrn Navratil, 'Critiker u. Componist' in Krc bei Prag, wie er sich nennt, einen dringenden, flehenden Brief mit der Bitte um Unterstützung erhalten, er schildert mir sein Elend dem Smetana's ähnlich, schickte ich demselben in einem eingeschriebenen Briefe eine Summe von 15 Mk. Da ich nun seither, es sind bald 3 Wochen, keine Antwort mehr erhalten, so möchte ich bei Ihnen anfragen, ob es wirklich einen solchen, leidenden u. armen Musiker dort giebt. Ist das der Fall, so bin ich ganz zufrieden, nur wäre es mir leid, wenn ich einer Täuschung anheimgefallen wäre [...]". - Der Prager Komponist und Violinist Karel Navratil (1867-1936), Schüler von František Ondrícek, schrieb u. a. die Oper "Hermann und Salambo" und verfasste eine Biographie Smetanas. Emil Kauffmann war Universitätsmusikdirektor in Tübingen und komponierte über 64 Lieder.
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Kauffmann, Hugo, Maler (1844-1915)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. München, 29. I. 1875, 8°. 1 Seite.
Bookseller reference : 49088
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Kauffmann, Hugo, Maler (1844-1916).
Eigenh. Brief mit U. Prien am Chiemsee, 28. IV. 1882.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Kunsthändler und Verleger Valentin Andreas Heck (1842-1905): "Hiemit Ihren Wunsch erfüllend, zeichne ich achtungsvoll". - Der Genremaler Hugo Kauffmann, stilistisch der Münchner Schule zugehörig, schuf vornehmlich Szenen aus dem Volksleben.
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Kaufman, Barry Neil
Son Rise: the Miracle Continues
<p>Tiburon CA: H J Kramer. Fine in Near Fine dust jacket. 1994. Hardcover. 1994 1st printing "1" complete # line. Fine/Near Fine. Signed by the author ffep. Index; 347 pages; Signed by Author. bx126</p> Tiburon, CA: H J Kramer hardcover
Bookseller reference : 3304bx126 ISBN : 0915811537 9780915811533
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Kaufman, William B. ( with Script By Ring Lardner and Article By Vaughn Taylor)
The Best Television Plays of the Year screenplay
New York: Merlin Press Inc. 1950. First Edition . Red Cloth. Near Fine/Good Dustjacket. 317 Pp. First Printing. Early Possibly The First Compendium Of Television Screenplays With Gilt "Emmy" On Cover. Signed By Television Actor Vaughn Taylor 1810-1983 Who Contributed One Of Two Of The Articles By Experts His Being Titled "The Television Actor". A Bright Clean Copy In A Well Used Dustwrapper With A 1/4" X 1" Chip On Top Of Rear Panel And Some Dustiness <br/> <br/> Merlin Press, Inc. hardcover
Bookseller reference : 002443
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Kaufmann, Adolf, Maler (1848-1916).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O., 1. IV. 1904.
1 S. Qu.-8vo. Geschrieben am 1. IV. 1904 zur Erinnerung an die "Fischerei Ausstellung 15/9 1902" in Wien. - Alt auf Trägerpapier montiert; mit einem kleinen Eckausriß.
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Kaufmann, Armin, Musiker und Komponist (1902-1980).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 4. XI. 1968.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Für Ihre alljährlich so treu wiederkehrenden Geburtstagswünsche sage ich Ihnen meinen besten Dank und grüße Sie herzlichst […]" - Armin Kaufmann studierte bis 1928 Musik in Brünn und an der Hochschule für Musik in Wien und war bis 1938 Mitglied des Rothschild-Quartetts, mit dem er Tourneen durch ganz Europa unternahm. Nach dessen von den Nationalsozialisten erzwungener Auflösung wurde Kaufmann Mitglied der Wiener Symphoniker und wirkte hier bis 1966 als Stimmführer der zweiten Geigen. Daneben machte er sich als Komponist zahlreicher Orchesterwerke - darunter vier Symphonien, Kammermusik sowie Konzerte für Soloinstrumente und Orchester - einen Namen. 1950 und 1966 wurde er mit dem Österreichischen Staatspreis für Musik ausgezeichnet. - Mit Adreßstempel.
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Kaufmann, Christine, Schauspielerin (1945-2017).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D., [1954].
1 S. 8vo. Hübsches S/W-Portrait des damals neun Jahre alten Kinderstars mit entsprechend kindlicher Unterschrift "Christine". - Aus dem Harald Reinl-Film "Der schweigende Engel".
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Kaufmann, Hugo, German painter (1844-1915).
Autograph signature. [Postmark: Charlottenburg, 8 Nov. 1910].
Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Specializing in genre paintings which frequently featured tavern scenes, peasants and huntsmen, Kaufmann settled in Munich in 1871 after spending one and a half years in Paris, which he had to leave at the outbreak of the Franco-Prussian War. - Small tear in upper margin; several ink spots; postmark on verso slightly showing through. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Kaufmann, Paul, österr. Politiker und Schriftsteller (geb. 1925).
Ein eigenh. Albumblatt mit U. eigenh. U. auf photokopiertem Titelblatt. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. Neben der Widmung "Herzlichst Paul Kaufmann" setzt ebenjener seine Unterschrift auf das Titelblatt seines Buches "5-Uhr-Tee bei Frau Pilatus".
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Kaulbach, Friedrich August von, deutscher Maler (1850-1920).
Eigenh. Brief mit U. München, 29. IV. 1886.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der photographische Apparat ist schon seit einiger Zeit in meinem Besitz und bitte ich sehr zu entschuldigen daß ich erst heute dazu komme meine Schuld zu bereinigen, sowie Ihnen zu danken für dieses so sorgfältig geordnete u. verpackte Instrument. Versuche habe ich noch keine gemacht, da ich ehrlich gesagt zu ungeschickt bin allein ohne Hilfe den Anfang zu wagen [...]".
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Kaulbach, Friedrich August von, Maler (1850-1920).
Albumblatt mit eigenh. U. ("Prof. F A Kaulbach"). Ohlstadt bei Murnau, o. D.
1 S. Qu.-8vo. F. A. Kaulbach, der "Aristokrat unter den Künstlern" (Thieme/B. XX, 21), war der Sohn des Malers Friedrich Kaulbach und ein Onkel des gleichnamigen Philosophen. 1886 wurde er als Nachfolger Karl von Pilotys Direktor der Akademie in München. Zu seinem Werk zählen Historien- und Genrebilder sowie Portraits im Stil Pilotys, darunter "Spaziergang im Frühling" (1883), "Geigenspielerin" (1898) und "Schützenliesel" (1881) sowie die Bildnisse Isadora Duncans und Kaiser Wilhelms II. - In Bleistift auf etwas gebräuntem Papier; alt auf Trägerpapier montiert und mit kleinen Randläsuren.
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Kaulbach, Friedrich August von, Maler (1850-1920).
Eigenh. Brief mit U. ("FAKaulbach"). Ohlstadt, 16. XI. 1906.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die von mir gemalten Guerrerobilder, es sind ihrer mehrere, stehen Ihnen für den genannten Zweck gerne zur Verfügung [...]". - Kaulbach schuf mehrere Portraits der Tänzerin Rosario Guerrero, die sie alle in verschiedenen Rollenkostümen darstellen.
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Kaulbach, Friedrich August von, Maler (1850-1920).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 27. V. 1899.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Ich habe leider gar Nichts für Ihre Ausstellung bei Heynemann! Ateliergerümpel mag ich nicht ausstellen! Bin überhaupt in größter Verlegenheit weil ich noch einige Sachen in den Glaspalast geben soll und alle neueren Arbeiten von mir nicht zu requiriren sind [...]".
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Kaulbach, Friedrich August von, Maler (1850-1920).
Eigenh. Brief mit U. Ohlstadt bei Murnau, 23.09.1915
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Gräfin: "Daß Sie krank geworden bedauere ich außerordentlich! und auch, daß wir dadurch um das Vergnügen kamen, Sie hier begrüßen zu können. Ihr reizender kleiner Sohn hat sich mit unserem Töchterchen wie es schien gut unterhalten [...]". - Der Sohn Friedrich Kaulbachs wurde 1886 als Nachfolger Karl von Pilotys Direktor der Akademie in München. In diesem Amt bis 1891 tätig und mehrfach mit goldenen Medaillen ausgezeichnet, schuf Kaulbach Historien- und Genrebilder sowie Portraits im Stil Pilotys.
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Kaulbach, Friedrich August von, Maler (1850-1920).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.
1¾ SS. Qu.-kl.-8vo. An den Maler und Illustrator Hugo Engl (1852-1926) mit der Bitte, auf die Schießstätte zu kommen, um ein neues Gewehr zu probieren.
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Kaulbach, Friedrich August von, Maler (1850-1920).
Eigenh. Postkarte mit U. ("F. A. Kaulbach"). [München, 22. VI. 1905].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Maler und Holzschneider Theodor Knesing: "Der Holzstock ist fertig. Leider konnte ich vor meiner Abreise nicht mehr da zu kommen ihn Ihnen zu übersenden, u. bitte Sie daher ihn sich bei meinem Schwager Fritzl [?] 1 Stiege unter mir abholen zu lassen [...]". - Der Sohn Friedrich Kaulbachs wurde 1886 als Nachfolger Karl von Pilotys Direktor der Akademie in München. In diesem Amt bis 1891 tätig und mehrfach mit goldenen Medaillen ausgezeichnet, schuf Kaulbach Historien- und Genrebilder sowie Portraits im Stile Pilotys.
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Kaulbach, Friedrich August von, Maler (1850-1920).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("FAKaulbach"). O O., Dezember 1911.
1 S. 8vo. Brustbild en face in S/W.
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Kaulbach, Friedrich August von, painter (1850-1920).
Autograph letter signed. N. p., 26 Feb. 1895.
8vo. 1½ pp. Telling one Mr. Czermak that the painter Rudolf Sietz cannot take the desired order because he is overloaded with work. - Left margin with punched holes (no loss to text).
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Kaulbach, Friedrich August, Maler (1850-1920)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 8°. 1 Seite, auf einem Doppelblatt.
Bookseller reference : 59763
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Kaulbach, Friedrich August, Maler (1850-1920)
Kabinettfotografie mit eigenh. U. auf dem Untersatzkarton.
o.J. (München), (1904), 16,5 x 11 cm. 1 Seite.
Bookseller reference : 59764
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Kaulbach, Hermann von, Maler (1846-1909).
Eigenh. Neujahrskarte mit U. O. O., [wohl Dezember 1883].
1 S. Großes Visitkartenformat. "Mit den besten Wünschen auf frohes Wiedersehen im Jahre 1884 / Hermann u. Sophie Kaulbach". - Die Bildseite mit der Abbildung einer mit "1883 ist vorüber [Schwamm] drüber / Prosit 1884" beschriebenen Tafel, wobei statt des Wortes ein kleines Stückchen eines Schwammes montiert ist.
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Kaulbach, Hermann, Maler (1845-1909)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. München, 7. VI. 1886., 8°. 3 1/2 Seiten. Doppelblatt. Gelocht.
Bookseller reference : 58699
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Kaulbach, Hermann, Maler (1846-1909)
Eigenh. Brief mit U. "Hermann Kaulbach".
o.J. München, 9. V. 1871, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.
Bookseller reference : 59787
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Kaulbach, Hermann, Maler (1846-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 1904.
1 S. Qu.-8vo. "Ein Autogramm? Das schreibt sich schnell, | Und macht geringe Qualen! | Doch einen Spruch? - Ich weiß ihn nicht! | Und wenn, müßt' ich ihn malen!" - Der Sohn Wilhelm von Kaulbachs studierte zunächst Medizin in München, wandte sich dann aber ebenfalls der Malerei zu und wurde 1867 Schüler im Atelier Karl von Pilotys. Seit 1875 lebte er als freischaffender Künstler in seiner Heimatstadt und am Schliersee, unternahm Studienreisen nach Rom und wurde 1889 zum Professor ernannt. Kaulbach schuf vorwiegend Historien- und Genrebilder sowie Portraits, u. a. "Der sterbende Mozart" (1827), "Krönung der Leiche der hl. Elisabeth in Marburg" (1886) und "Opferkerzen" (1891); daneben trat er als Illustrator von Werken Goethes, Friedrich Rückerts und Gustav Freytags hervor.
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Kaulbach, Hermann, Maler (1846-1909).
Eigenh. Brief mit U. München, 3. III. 1884.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Erwiderung Ihrer gefl. Zusendung, für die ich bestens danke, beehre ich mich Ihnen mitzutheilen, daß mir unter den mir gegebenen Gegenständen die folgenden als die passendsten erscheinen: Zeit der Liebe, Zeit der Ehe, Märchen[,] Gesang. Wenn ich Ihnen vier Nummern anführe, so geschieht dies nur, weil ich nicht weiß, ob nicht der eine oder andere dieser Gegenstände schon vergeben ist. Ich ersuche Sie nun, mir gefl. Ihre Vorschläge betreffs dieser Gegenstände machen zu wollen, und die Größe, in der der Carton ausgeführt werden soll, anzugeben [...]". - Stellenweise etwas fleckig.
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Kaulbach, Wilhelm von, deutscher Maler (1805-1874).
Ausschnitt mit eigenh. U. München, 25. I. 1851.
1 S. Qu.-schmal-8vo. Schluss eines Briefes als Direktor der Münchner Kunstakademie. - Mit einer kleinen zeitgenöss. Notiz zum Verfasser.
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Kaulbach, Wilhelm von, Maler (1805-1874)
Gedruckte und handschriftlich ausgefüllte Urkunde mit eigenh. U.
o.J. München, 21. VII. 1865, 41 x 33,5 cm. Lithogr. Kopf der Kunstakademie.
Bookseller reference : 37394
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Kaulbach, Wilhelm von, painter (1805-1874).
ALS. N. d., 15 Oct. 1852.
2 SS. 4to. “Eine außerordentlich große Freude hat mir Ihre freundliche Zusendung, das von mir schon seit Jahren verehrenden [!] Gedichtes gemacht, und indem ich Ihnen für das ehrenvolle Vertrauen meinen Dank sage, freue ich mich Ihnen zugleich mittheilen zu können daß ich bereits schon früher einige Compositionen zu dem herrlichen Gedichte gemacht und mit dem größten Vergnügen bereit bin Ihre treffliche Uibersetzung mit meinen Zeichnungen zu vervollständigen [...]”. - Folded horizontally, with slight damage to edges.
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Kaulbars, Nikolai Wassiljewitsch Baron von, General der russischen Armee und Militärschriftsteller (1842-1905).
Eigenh. Brief mit U. ("Baron N. Kaulbars"). Wohl Wien, 6. IX. 1884.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten bezüglich des Tragens von Orden: "Ich beeile mich Eurer Durchlaucht gehorsamst zu melden, daß mit dem Andreas-Bande & dem dazu gehörigen Sterne kein anderer Stern, als nur der des Wladimir getragen wird. Diese Regel gilt selbstverständlich nur für diejenigen, die den Wladimir haben. Der Alexander Newsky Stern wird mit dem Andreas-Bande nicht getragen, wo[h]l aber der Alexander Newsky Orden am Halse angelegt [...]". - Nikolai von Kaulbars war im Generalstab der russischen Armee tätig, nahm am Russisch-Türkischen Krieg teil und war später Mitglied der montenegrinischen Kommission zur Regulierung von Grenzstreitigkeiten; 1881 ging er als Militärattaché an die russische Gesandtschaft nach Wien. Nach der Abdankung von Fürst Alexander von Bulgarien beauftragt den russischen Einfluß in Bulgarien wiederherzustellen, scheiterte der Graf an diesem Vorhaben, kehrte unverrichteter Dinge nach St. Petersburg zurück "und wurde 1889 Generalstabschef des 6. Armeekorps bei Warschau, 1891 des Militärbezirks Finnland und war seit 1899 Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses des Hauptstabes in Petersburg" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gerd. Briefkopf der russischen Botschaft in Wien.
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Kaulfuß, Alexander (Andreas), Jurist (Daten nicht ermittelt)
Praktische Anleitung zu Geschäften der freywilligen Gerichtsbarkeit in den preußischen Staaten für angehende Geschäftsmänner.
o.J. Posen, Kühn, 1807, 8°. VIII, 324 S., 2 Bl. Hldr. d. Zt. (bestoßen und beschabt).
Bookseller reference : 51470
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Kaulfuß, Georg Friedrich, Botaniker (1786-1830)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Halle, 17. IV. 1824, 4° (23 x 19 cm). 1 Seite.
Bookseller reference : 60715
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Kaulich, Josef
5 Verlags-Scheine u. 1 hs. Vertrag, alle mit eigenh. Unterschrift. Wien, 26.IV. 1872-1.V. 1878.
Je ½ bis 1 S. 4to. bzw. 2 SS. Fol. In den handschriftlichen abgefaßten Verlags-Scheinen überläßt der Komponist der Hofmusikalienhandlung Carl Haslinger die Rechte an verschiedenen Kompositionen (Walzer, Polkas, Quadrillen, Märsche etc.) und quittiert zugleich den Empfang der vereinbarten Honorare. - Im handschriftl. zweiseitigen Vertrag von 1878 mit Robert E. Lienau (1838-1920), der die Fa. Haslinger 1875 übernommen hatte, verpflichtet sich Kaulich, seine sämtlichen Kompositionen nur an Lienau zu geben, was aber schließlich den Verlag, der einst so erfolgreich mit den Werken der Familie Strauss war, auch nicht mehr retten konnte: War es Carl Haslinger (1816-1868) noch gelungen, Johann Strauß Sohn und dessen Bruder Josef an sich zu binden, so sollten doch die Werke des jungen Johann Strauß nur mehr bis op. 278 erscheinen, und “es ist nicht bekannt, warum er und sein Bruder dann zu C.A. Spina hinüberwechselten. Zum Unglück für Haslinger leitete das op. 279, der ‘Morgenblätterwalzer’ von Strauss, dessen Meisterwerke ein, die also endgültig an die Konkurrenz verloren gingen. Aber schon erstand in C.M. Ziehrer ein neuer Stern am Himmel der Tanzmusik, seine Werke erschienen bis op. 209, dann schloß sich noch Josef Kaulich an [...]” (MGGV, 1767, Art. Haslinger). - Mit hs. Registraturvermerken verso.
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Kaulich, Josef, Komponist (1827-1901).
5 Verlags-Scheine mit eigenh. Unterschrift. Wien, 6. XII. 1870 - 9. IX. 1871.
Je ½ bis 1 S. 4to. In den handschriftlichen abgefaßten Verlags-Scheinen überläßt der Komponist der Hofmusikalienhandlung Carl Haslinger die Rechte an verschiedenen Kompositionen (Walzer, Polkas, Quadrillen, Märsche etc.) und quittiert zugleich den Empfang der vereinbarten Honorare. - Wenige Jahre später sollte sich der Komponist verpflichten, sämtliche seiner Werke dem neuen Verlagsinhaber des renommierten Hauses Robert E. Lienau exklusiv zu überlassen, was aber schließlich den Verlag, der einst so erfolgreich mit den Werken der Familie Strauss war, auch nicht mehr retten konnte: War es Carl Haslinger noch gelungen, Johann Strauß Sohn und dessen Bruder Josef an sich zu binden, so sollten doch die Werke des jungen Johann Strauß nur mehr bis op. 278 erscheinen, und “es ist nicht bekannt, warum er und sein Bruder dann zu C. A. Spina hinüberwechselten. Zum Unglück für Haslinger leitete das op. 279, der ‘Morgenblätterwalzer’ von Strauss, dessen Meisterwerke ein, die also endgültig an die Konkurrenz verloren gingen. Aber schon erstand in C. M. Ziehrer ein neuer Stern am Himmel der Tanzmusik, seine Werke erschienen bis op. 209, dann schloß sich noch Josef Kaulich an [...]” (MGG V, 1767, Art. Haslinger). - Mit hs. Registraturvermerken verso.
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Kaulich, Josef, Komponist und Kapellmeister (1827-1901).
Quittung mit U. Wien, 16. IX. 1876.
1 S. Folio. Quittung über die Gage von 83 fl 33 x, die Kaulich von der Kasse des K. K. Hofoperntheater für den Monat September 1876 erhalten hat. - Kassa- und Registraturvermerke in Buntstift. - Von 1854 bis 1885 war Josef Kaulich Kapellmeister und Bühnenkomponist an der Wiener Hofoper.
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Kaulich-Lazarich, Louise, Sängerin (1856-1939).
Eigenh. Brief mit U. O. O. [Wien], 21. I. 1902.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. “[...] leider musste ich den Ballabend der Stadt Wien absagen, da ich dienstlich verhindert bin, demselben beizuwohnen [...]”. - Die Tochter des Dirigenten Josef Kaulich studierte Gesang bei Mathilde Marchesi di Castrone am Wiener Konservatorium und wurde 1876 an die Wiener Hofoper verpflichtet, wo sie seit 1878 große Partien sang und zu den meistbeschäftigten Künstlern dieses Hauses gehörte. Ihre größten Erfolge erzielte sie als Hexe in ‘Hänsel und Gretel’ sowie als Marthe im ‘Faust’, als Fides im ‘Propheten’ und als Lucia in der ‘Cavalleria rusticana’. 1906 gab sie als Quickly in ‘Falstaff’ ihren Abschied von der Opernbühne, trat als Konzert- und Oratoriensängerin jedoch noch bis 1911 auf. - In altem Sammlungsumschlag.
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Kaun, Hugo, Komponist (1863-1932)
Eigenh. Postkarte mit U.
o.J. Berlin, 6. II. 1910, 1 Seite. Mit Adresse.
Bookseller reference : 36714
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Kaunitz-Rietberg, Wenzel Anton Fst. von, Staatsmann (1711-1794).
Eigenh. Mitteilung mit U. Wien, 21. II. 1787.
1 S. Qu.-gr.-8vo. An Reichgrafen von Kagenegg: "Euer Hochgeb. empfehl Ich Mich höflichst und harre unausgesetzt". - Am rechten Blattrand stärker wasserrandig.
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Kaunitz-Rietberg, Wenzel Anton Fürst von, Staatsmann (1711-1794).
Briefausschnitt mit eigenh. Schlußzeile und U. O. O. u. D.
1 S. 71:91 mm. "Ergebenster Diener Kaunitz Rietberg". - Die Verso-Seite mit kl. Registraturetikett.
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Kaut, Ellis, Schriftstellerin und Kinderbuchautorin (1920-2015)
Porträtfotografie mit eigenh. Widmung und U.
o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 18 x 12,5 cm. 1 Seite.
Bookseller reference : 52552
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Kaut, Josef, Politiker und Journalist (1904-1983).
Gedr. Billett mit eigenh. U. Salzburg, [Dezember 1963].
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit ms. adr. Kuvert. Gedruckte Neujahrsgrüße an den österreichischen Schriftsteller Johann Gunert. - JosefKaut, nach den Februarkämpfen 1934 als Sozialdemokrat verhaftet, emigrierte nach seiner Freilassung nach Prag, war dort bis Kriegsende in der Schallplattenindustrie und im Verlagswesen tätig und wurde nach Ende des Krieges Chefredakteur des ‘Demokratischen Volksblatts’ in Salzburg. Nach Ende dieser Tätigkeit war er bis 1969 als SPÖ-Landesrat Mitglied der Salzburger Landesregierung und war u. a. für das Ressort Kultur zuständig. Kaut gehörte dem Präsidium der Salzburger Festspiele an, war maßgeblich am Ausbau Salzburgs zu einem internationalen Festspiel- und Kulturzentrum beteiligt und übernahm 1971 die Leitung der Salzburger Festspiele, die er bis zu seinem Tod innehatte; 1973 erschien seine Schrift ‘Die Salzburger Festspiele. Bilder eines Welttheaters’. Vgl. Öst. Lex. I, 607.
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Kautsky, Johann, Czech set designer and painter (1827-1896).
Autograph signature. [Postmark: Berlin], 25. I. 1918.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Starting his career as an artist in Prague, Kautsky was appointed theatre decorator at the Vienna State Opera in 1863. He co-owned the stage decorating company "Brioschi, Burghart und Kautsky", a studio commissioned by theatres at home and abroad, including the Metropolitan Opera in New York. - Small creases near lower corners; some small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Kautsky, Minna, Schauspielerin und Schriftstellerin, Mutter von Karl Kautsky (1837-1912).
Eigenh. Brief mit U. ("Minna Kautsky"). St. Gilgen, 21. VIII. 1904.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen bürgerlichen Verleger, wahrscheinlich Fritz Freunds "Wiener Verlag": "Sehr geehrter Herr! Gestatten Sie mir, mich mit einer Anfrage an Sie zu wenden. Mein sozialer Roman, den der Berliner 'Vorwärts' und das 'Hamburger Echo' zum erstmaligen Abdruck erworben, ist soeben in diesen Blättern beendigt worden. Er behandelt ein Stück Frauenfrage in ihrem großen, alle Klassen berührenden Zusammenhang und hat eine überaus günstige, zum Theil enthusiastische Aufnahme gefunden. Eine russische und eine italienische Übersetzung sind in Vorbereitung. Ich suche nun einen Verleger für die Buchausgabe. Herr H. Dietz, der meine letzten Romane verlegte, hat keinen eigentlichen Romanverlag und ist gegenwärtig von der Herausgabe größerer wissenschaftlicher Werke vollständig in Anspruch genommen, so wird er auch die Idee, welche er bislang liebevoll hegte, die einer billigen Volksausgabe meiner sämtlichen Romane in Heften, nicht mehr ausführen. Aber vorläufig handelt sich's nur um die Herausgabe des Wiener Romans 'Im Vaterhause', und dafür wurde mir Ihr Verlag, der so rührig auftritt, besonders empfohlen. Er scheint in der That sich eine große und dankenswerthe Aufgabe gestellt zu haben. Er sieht das Neue und Lesenswerthe nicht allein in der Darstellung sexueller Probleme, er hat erkannt, daß in einer Zeit der wachsenden sozialen Erkenntniß der Entwicklungsprozeß der Gesellschaft, der unaufhaltsam vorwärts schreitet, das größte Interesse in Anspruch nimmt, der Erfolg war nicht ausgeblieben. Möge er Ihnen treu bleiben! Ich lebe in einem Kreise, dem die Erforschung sozialer Probleme Lebensaufgabe ist und Sie werden in meinem Roman Wahrheit und Treffsicherheit in der Behandlung und Charakteristik gewiß nicht vermissen. Ich lasse Ihnen denselben gleichzeitig zugehen. Er wird am besten für sich sprechen. - Ich befinde mich bis Mitte September in St. Gilgen bei Salzburg, vom 20. September ab in Friedenau bei Berlin Ringstrasse 17. Ich würde mich freuen, wenn Sie Veranlassung fänden, meiner Arbeit näher zu treten [...]". - Der Roman "Im Vaterhause" erschien noch 1904 in der Nürnberger "Fränkischen Verlagsanstalt". - Im Rand gelocht (etwas Buchstabenverlust).
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Kautsky-Ronsperger, Luise , sozialistische Schriftstellerin und Übersetzerin (1864-1944).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. III. 1910.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Wiener Buchhändler und Verleger Hugo Heller (1870-1923): "Ich habe gestern nach der Lektüre Ihres Briefes eine merkwürdige Empfindung gehabt. Es hat mir nämlich das Herz sehr weh getan um Sie und um das, was, wie es scheint, unwiederbringlich verloren gegangen ist. Außerdem hab ich mich geärgert, daß ich mich dazu habe verleiten lassen, den Boten zu spielen in einer geschäftlichen Sache, die mich doch gar nichts angeht und dann habe ich mich über mich nochmals geärgert, daß ich die Botschaft so gründlich ausgerichtet habe. Etwas Schonung wäre am Platz gewesen. Aber das ist, wie Sie ganz richtig andeuten, Nebensache. Hauptsache ist, daß wir so gründlich auseinander sind, daß wir wie ein paar galvanisierte Leichen neben einander gehen und uns mit falscher Stimme falsche Geschichten erzählen. Und das ist doch jammervoll! Ich lese aus dem was Sie unterdrückten in Ihrem Brief, daß Sie das ebenso empfanden, wie ich, der es allerdings erst mehr hinterdrein zum Bewußtsein kam weil ich wohl etwas schwerfälliger von Begriffen bin, als Sie, der Sie die ganze Skala der menschlichen Empfindungen so virtuos beherrschen. Das Schlimmste aber ist, daß ich nicht die Überzeugung habe, daß es in unserer Macht steht, etwas zu ändern oder gar zu bessern [...]". - Die Publizistin und Übersetzerin Luise Kautsky, die zweite Gattin von Karl Kautsky und langjährige Freundin von Rosa Luxemburg, wurde im September 1944 in Auschwitz ermordet.
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Kautsky-Ronsperger, Luise, sozialistische Schriftstellerin und Übersetzerin (1864-1944).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 6. III. 1906.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Basci [?]: "Es geht die angenehme März daß Sie beabsichtigen hierherzukommen. Hoffentlich bewahrheitet sichs und Sie kommen nicht auf allzu kurze Zeit und auch nicht gerade dann wenn die Jungens abwesend sind, was etwa zwischen 13. u. 20. April der Fall sein wird. Die würden diesen Schmerz doch nicht überleben, Sie versäumt zu haben. Wenn Sie aber jetzt gleich kämen, wärs fein, denn die Bande kriegt morgen frei und könnte mit Ihnen etwas Freiheit genießen, was natürlich doppelt süß wäre [...] Für Ihre lieben, guten Worte anläßlich meiner Krankheit danke ich Ihnen von Herzen; man freut sich doch immer, wenn man bei Lebzeiten noch einige schöne Nekrologe kriegt und merkt, daß es manchen leid täte, wenn man allzu frühzeitig abkratzte. Erholt bin ich noch immer nicht ganz; es ist eine verflixte Krankheit, die große Blutarmut zurücklässt und dazu kam noch die Komplikation mit dem Haxel, die mich immer wieder zurückwarf. Es war für mich eine ganz neue Erfahrung, mich u schonen u. als Schonungsbedürftige behandeln lassen zu müssen. Aber man gewöhnt sich auch daran; und die Krankenstube hat auch ihre Freuden. Vor allem einmal wieder so recht nach Herzenslust lesen zu können, das ist was besonders Feines. Ein ganzes dickes Buch in einem Zug hinunterschlingen ohne tausendmalige Unterbrechung - so gut gieng mirs seit meiner Mädchenzeit nicht. Jetzt ist es schon wieder aus damit, die Erde hat mich schon wieder mit ihren tausend kleinen und kleinlichen Forderungen, aus denen sich das Leben der meisten Weiber zusammensetzt, die gerne sehen, daß ihre Umgebung sich wohl fühlt. - Doch genug von mir. Der Alte ist scheußlich geplagt, Wurm ist noch immer in Italien und will und will nicht besser werden. Nun macht es Karl seit vielen Wochen allein, da Ledebour während der Reichstagsdiskussion noch weniger leistete als vorher und das Geld für ihn so gut wie hinausgeschmissen war. Wir sind begierig, wie lange sich die Sache noch so hinziehen wird; da wir doch noch immer hoffen, daß Wurm wieder arbeitsfähig wird, so ist es auch nicht möglich, sich um Ersatz für ihn umzusehen, denn für einige Wochen oder Monate kann man doch Niemand aus seiner Stellung reißen; also heißt es abwarten, aber es tut Einem leid, daß Karl so viel Kraft und Zeit an den Kleinkram verschwenden muß, während er eine selbständige Arbeit nach der andern wegen Mangel an Ruhe u. Zeit ad acta legen muß. Hoffentlich ist bis zu den Ferien die Sache im Geleise; Mehring will zwar einspringen, aber besser wärs, es wäre nicht nötig [...]". - Die Publizistin und Übersetzerin Luise Kautsky, die zweite Gattin von Karl Kautsky und langjährige Freundin von Rosa Luxemburg, wurde im September 1944 in Auschwitz ermordet. - Die von Karl Kautsky und Emanuel Wurm 1883 gegründete "Neue Zeit" war bis 1923 die wohl wichtigste Theoriezeitschrift der SPD. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen Zeit"; stark angestaubt und angeschmutzt.
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Kautsky-Ronsperger, Luise, sozialistische Schriftstellerin und Übersetzerin (1864-1944).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. I. 1924.
2 SS. 8vo. An Hedwig Heller (1881-1947), geb. Neumayr, die Gattin des Wiener Buchhändlers und Verlegers Hugo Heller (1870-1923): "Ich bin froh, dass Du Dich so wohl in Paris fühlst und begreife, dass diese unvergleichlich schöne Stadt einen Zauber auf Dich ausübt. Bin auch überzeugt, dass Du viel fürs Geschäft herausschlagen wirst, denn es geht nichts über mündliche Anbandelung. Die Reise wird daher in jeder Beziehung für Dich eine Erfrischung und Erholung und Bereicherung sein. Ich beneide Dich förmlich darum obzwar es mir hier so gut geht, dass uns nichts zu wünschen übrig bleibt. Marie übertrifft sich selbst an Eifer und Leistungsfähigkeit; sie wird jetzt darin auf die Probe gestellt, denn Julie ist gestern nach Hause gereist, so dass Marie doppelte Arbeit hat. Julie bekam einen Brief von ihrer Mutter, dass es dem kranken Bruder so sehr schlecht gehe, man habe ihn nach Graz ins Krankenhaus bringen müssen und dort habe man konstatiert, dass er zuckerkrank sei! Sie war ganz verzweifelt und weinte immerzu. Da sie sagte, Du hättest ihr erlaubt, über die 2 Feiertage (2. u. 3. Feb.) zu verreisen, so einigte sie sich mit der Marie und fuhr schon gestern, da sie Sonntag schon wieder zurück sein wollte [...]". - Die Publizistin und Übersetzerin Luise Kautsky, die zweite Gattin von Karl Kautsky und langjährige Freundin von Rosa Luxemburg, wurde im September 1944 in Auschwitz ermordet.
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