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‎Blumenthal, Jacques, German pianist and composer (1829-1908).‎

‎Autograph letter signed. South Kensington (London), 11. VII. 1869.‎

‎12mo. 4 p. on bifolium. In Italian. To the Italian soprano Augusta Albertini-Baucardé, regretting that he has not yet managed to visit her and answering a question about the possibility of organizing concerts in London. Blumenthal underlines that it would be "most fortunate for London" to have a "singer of her merits, especially in concerts", but also points out that he "retired from the organisation of concerts" two years earlier, recommending instead to contact Julius Benedict, who "has virtually all concerts in his hands". - Today relatively little-known, the Hamburg-born Jacques Blumenthal settled in London in 1848, where he became the pianist to Queen Victoria. This position helped Blumenthal to establish himself among the sought-after piano teachers of London's high society. As a composer, his short piano pieces and songs achieved considerable popularity, though his efforts at larger pieces did not meet with similar success. - On stationery with printed letterhead "1, Queensberry Place | South Kensington. W.". Well preserved. With collector's note in pencil.‎

‎Blumenthal, Leonhart Gf. von, Militär (1810-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Interlaken, 14. VII. 1893.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An das Hotel Straubinger in Wildbad Gastein betr. einer Zimmerreservierung: “Ich beabsichtige am 20t. über Innspruck [!] in Wildbad Gastein einzutreffen u. dort einige Zeit zu bleiben. Zu meiner Begleitung sind 2 meiner Enkelinnen Fräuleins von Möllendorff u. ein Diener [...]”. - Der aus einer märkischen Offiziersfamilie stammende Militär nahm 1848 am dänischen Feldzug teil, wurde im Jahr darauf Chef des Generalstabs der schleswig-holsteinischen Armee und 1858 Adjutant des Prinzen Friedrich Karl. Als Befehlshaber der Armee des Kronprinzen machte er die Erstürmung der Düppeler Schanzen, den Übergang nach Aalsen, die Schlacht von Königgrätz und den Deutsch-Französischen Krieg mit.‎

‎Blumenthal, Oscar, Schriftsteller und Journalist (1852-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 20. VI. 1880.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Vielen Dank für Ihr vortreffliches Bild und die Münchener Theaterzettel, die ich wohl noch einige Tage behalten darf? [...]". - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekanntestes Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank "Im weißen Rössl".‎

‎Blumenthal, Oscar, Schriftsteller und Journalist (1852-1917).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Berlin, 1889].‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Literaturkritiker und Romancier Theodor Zolling: "Correctur meines Artikel[s] (der doch hoffentlich in Ihre Hände gelangt?) ist nicht angekommen. Erbitte Rohrpostzeile, warum nicht?[,] oder vielleicht könnten Sie mir durch einen Boten den Abzug noch im Lauf des Vormittags übersenden? [...]".‎

‎Blumenthal, Oscar, Schriftsteller und Journalist (1852-1917).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 13. XI. 1911.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit ms. adr. Kuvert. An den Schriftsteller Harold Morré: "Ihrer freundlichen Einladung zum Stiftungsfest der Klause kann ich zu meinem Bedauern nicht Folge leisten, da ich mich von dem gesellschaftlichen Leben vollständig zurückgezogen habe". - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekanntestes Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank "Im weißen Rössl".‎

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller (1852-1917)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 4. XI. 1890, Gr.-4°. 2 Seiten. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden wegen des Verbots von "Sodoms Ende" (von H. Sudermann) und über die Freikartenvergabe des Lessingtheaters an die Redaktion der "Gegenwart". Brief an die Redaktion, an Harden weitergeleitet.‎

Riferimento per il libraio : 43566

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller (1852-1917)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 17. I. 1880, Gr.-8°. 1 Seite. Briefkopf "Berliner Tagblatt".‎

‎Übersendet seine gesammelten Epigramme zur Veröffentlichung in der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung.‎

Riferimento per il libraio : 59611

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller (1852-1917).‎

‎2 (davon 1 eigenh. und 1 ms.) Briefe mit U. Berlin, 1910.‎

‎Zusammen 1 S. auf 2 Bll. 4to und gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Durch eine dringliche Angelegenheit wurde ich zu meinem Bedauern gezwungen, schon am Freitag Wien zu verlassen, ohne Ihnen die Hand drücken zu können. Ich werde jedoch Ende October wieder zu längerem Aufenthalt nach dort kommen und dann das Versäumte nachholen [...]" (Br. v. 17. IX. 1910; auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf). - "Die einliegende Notiz, die ich nur Ihnen allein übersende, ist Ihnen vielleicht für die 'Kleine Chronik' willkommen [...]" (Br. v. 10. XII. 1910; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; ohne die erwähnte Notiz). - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekannteste Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank 'Im weißen Rössl'.‎

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller (1852-1917).‎

‎2 (davon 1 eigenh. und 1 ms.) Briefe mit U. Laufen und Berlin, 1909 und 1913.‎

‎Zusammen 1 S. auf 2 Bll. 4to. An eine Redaktion: "In der Einlage übersende ich Ihnen einen Rococo-Dialog in Versen unter dem Titel 'Der schlechte Ruf'. Vielleicht entschliessen Sie sich einmal ausnahmsweise, im Feuilleton auch einen Beitrag solcher Art zu veröffentlichen [...]" (Br. v. 24. III. 1909; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; ohne die erwähnte Notiz). - "Auf Ihren Wunsch übersende ich Ihnen eine meiner neuen Arbeiten in der Einlage. Es ist ein Feuilleton: 'Paul Heyse als Kritiker', das an die vor kurzem erschienene Neuausgabe seiner 'Jugend-Erinnerungen' und Bekenntnisse anknüpft [...]" (Br. v. 12. VI. 1913; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; ohne die erwähnte "Einlage"). - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekannteste Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank 'Im weißen Rössl'. - Der Br. v. 12. VI. 1913 mit kl. Einr. a. d. Rändern.‎

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller (1852-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 14. I. 1875.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Robert Hamerling: "Es befremdet mich, daß Sie mir Ihren Original-Gedichten gegenüber eine ablehnende Stimmung vindiciren. Diese Stimmung liegt in der That nicht vor - und ich wäre sehr froh, wenn ich Ihnen das bald beweisen könnte. Die mir gütig überlassene Übertragung ist sehr interessant: Würden Sie es nicht für zweckmäßig halten gleich noch einige zum Zweck gemeinsamer Veröffentlichung hinzuzufügen? [...]" - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekannteste Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank ‘Im weißen Rössl’. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen Monatshafte für Dichtkunst und Kritik".‎

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller (1852-1917).‎

‎Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nehmen Sie [...] meinen besten Dank für Ihre freundlichen Worte, die ir als eine anerkennung eines Collegen [...] doppelt erfreulich sind [...]". - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekannteste Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank ‘Im weißen Rössl’.‎

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller und Journalist (1852-1917).‎

‎"An Adolf Wilbrandt". Eigenh. Gedichtmanuskript mit U. O. O., [nach 1874].‎

‎1½ SS. 8vo. Wie im Untertitel vermerkt, sind die 28 Verszeilen “[a]ls Epilog zu ‘Arria und Messalina”, Wilbrandts 1874 erschienenem Trauerspiel verfaßt und diesem gewidmet worden: “Du maltest uns in kühnen Bildern | Den hehrsten Vorwurf trag’scher Kunst. | Man kann nicht fesselloser schildern | Die nimmersatte Sinnenbrunst! [...]”. - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekannteste Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank ‘Im weißen Rössl’. - Der Schriftsteller Adolf Wilbrandt (1837-1911) wurde in den 70er Jahren als Verfasser historischer Dramen und Komödien bekannt. Als Direktor des Burgtheaters (1881-1887) war er maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das Theater seiner Zeit beteiligt. - Zu Blumenthal vgl. Kosch I, 183; zu Wilbrandt Kosch IV, 3373 und Czeike V, 652. - Verso mit geringf. Montageresten. Wie von alter Hand am unteren Rand in Bleistift vermerkt, mag das Gedicht für die von Blumenthal 1873 herausgegebene ‘Deutsche Dichterhalle’ bestimmt gewesen sein.‎

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller und Journalist (1852-1917).‎

‎Albumblatt mit drei eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 6,3:10,1 cm. "Die Erkenntnis unsrer Schwächen | ist eine Vermehrung unsrer | Kraft". - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekannteste Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank ‘Im weißen Rössl’.‎

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller und Journalist (1852-1917).‎

‎Brief mit eigenh. U. Berlin, 17. V. 1890.‎

‎½ S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bin gern bereit, Ihr Manuskript zu prüfen, und bitte um gefällige Zusendung [...]". - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekanntestes Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank "Im weißen Rössl". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Lessing-Theaters". - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller und Journalist (1852-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 21. IX. 1888.‎

‎½ S. 4to. An den Maler und Graphiker Emil Döpler (1855-1922): "Einliegend die Abschrift der Adresse [...]". - Nach einem abgeschlossenen Germanistikstudium gründete Blumenthal 1873 in Leipzig die "Deutsche Dichterhalle", gab 1874 in Dresden die "Neuen Monatshefte für Dichtkunst und Kritik" und den Nachlaß von Christian Dietrich Grabbe heraus. 1875 als Chefredakteur des Feuilletons des "Berliner Tageblatts" tätig, gab er 1887 seine journalistische Tätigkeit auf, gründete das Lessing-Theater in Berlin und leitete es bis 1897; im Jahr darauf begann er sich ganz der Schriftstellerei zu widmen und erlangte als Verfasser zahlreicher - zumeist gemeinsam mit Gustav Kadelburg verfaßter - Lustspiele große Beliebtheit. Sein bekanntestes, heute noch beliebtes Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank "Im weißen Rössl". - Zu Blumenthal vgl. DBE und Kosch I, 183; zu Döpler DBE und Thieme/Becker IX, 366. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Lessing-Theaters".‎

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller und Journalist (1852-1917).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("Osc. Blumenthal"). [Berlin, Februar 1886).‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Arthur Levysohn vom "Berliner Tageblatt": "Über die heutige Novität des Wallnertheaters werde ich gleich nach der Vorstellung 40 bis 50 Zeilen schreiben und bitte mir freundlichst den Raum freizuhalten [...]". - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekanntestes Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank "Im weißen Rössl". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Lessing-Theaters". - Etwas angestaubt und knittrig und mit kleinen Randläsuren.‎

‎Blumner, Martin, Komponist (1827-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. I. 1896.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Präsidenten: "Der gütigen Einladung zum Festessen am 17. d. M. werde ich Folge zu leisten die Ehre haben, muß aber Entschuldigung erbitten, wenn ich wegen amtlicher Beschäftigung etwas verspätet erscheine [...]". - Mit Bleistiftnotiz von alter Sammlerhand. Am linken Rand mit Kartonstreifen hinterlegt.‎

‎Blunck, Erich, Architekt (1872-1950).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft hängt davon ab, ob seine Jugend dem Rückschritt oder dem Fortschritt huldigt [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Erich Blunck wirkte während der 1920er Jahre als Provinzialkonservator der Provinz Brandenburg und als Direktor des heutigen "Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum", lehrte an der Technischen Hochschule in Berlin und betrieb sein eigenes Architekturbüro. Koslowsky 361.‎

‎Blunck, Hans Friedrich, Schriftsteller (1888-1961)‎

‎2 masch. Briefe mit eigenh. Korrekturen und U.‎

‎o.J. Hamburg, 4. X. bis 31. XII. 1921, Fol. 2 Seiten.‎

‎An Paul Brockhaus in Lübeck: "[...] Die beiden Romane 'Totentanz' und 'Ritt gen Morgen' sind leider vergriffen, aber Neuauflaggen sind zum Sommer geplant [...]. Habe ich Ihnen nicht die hoch und plattdeutschen Gedichte bereits zugehen lassen [...]". - Brockhaus war Herausgeber des Lübeckischen Jahrbuches "Der Wagen".‎

Riferimento per il libraio : 51744

‎Blunck, Hans Friedrich, Schriftsteller (1888-1961).‎

‎Ms. Bildpostkarte mit U. Greben, 30. VIII. 1946.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Blunck lebte seit 1928 als freier Schriftsteller auf einem Holsteiner Bauernhof. Seine mythischen Märchen und Sagen, insbesondere aber seine "Führerromane" (wie ‘Volkswende’, 1930), "mystifizierten [...] eine auf unvergängliche Werte, Tradition und vorindustrielles Kleinbauerntum gründende Blut- und Bodenideologie" (DHM). 1933-35 war er Präsident der Reichsschrifttumskammer, seit 1936 Mitglied des Reichskultursenats, von 1937 an auch Mitglied der NSDAP. Vgl auch Kosch I, 614f.‎

‎Blunden, Edmund, English poet, author and critic (1896-1974).‎

‎2 autograph letters signed. London and Oxford, 1929 and 1934.‎

‎4to and 8vo. Altogether (1+1 =) 2 pp. on 2 ff. To John Henderson, Secretary of the National Liberal Club: "I received last night a letter from Mr. Lucas, forwarding your kind wish that I should respond for The Guests on Thursday evening. I don't want to be thought an idle vagabond or an ungracious knave, but be kind to my nervous state, + have me excused. I speak, when I do speak, under a great strain, although you will think I go on so long that I must be altogether happy; but indeed I am desperately puzzled all the time, + it takes me some days before + after of painful thought about the occasion [...]" (March 5, 1929). - "Indeed I haven't forgotten you - no chance I suppose of your being at tonight's Elian? I hope very much you will induce the London Library to possess the Tibble's book on Clare. It would be worth their while merely as containing a great mass of prose and verse, mainly new to print, by Clare himself - his diary for example, which is one of the most natural + attractive Diaries I have read [...]" (February 14, 1934).‎

‎Bluntschli, Hans Georg Hermann, Mediziner und Forschungsreisender (1877-1962)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Bern, 7. V. 1946, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten.‎

‎Interessante Zeitkritik des Schweizer Anatomen: "[...] Sie haben natürlich recht, dass auf uns Akademiker kein geringer Teil an der Schuld für die Zeitverhältnisse fällt. Doch sagen Sie dieses nicht zu laut, sonst werden Sie Ihre blauen Wunder erleben. Die Repräsentanten des geistigen u. wissenschaftlichen Lebens haben viel zu viel vor den reinen Mammonsmenschen scharwänzelt, als dass sie nicht weitgehend von ihnen abhängig geworden wären. So besteht der Zustand, dass es eigentlich keine geistige Domäne mehr gibt, die von der Allgemeinheit ernst genommen werden könnte, weil sie selbstständig denkt und plant auf ewigen Grundlagen. Es ist alles in das grosse Chaos hineingerutscht aus dem uns nur sehr tapfere Schritte (ohne akad. Eitelkeit und wissenschaftliche Hybris) befreien könnten. So viel ich sehe sind es Wenige die die ganze Situation, so wie sie heute tatsächlich besteht, von Grund auf erfasst haben. Man feiert einen Pestalozzi mit schönen Worten u. merkt kaum, dass seine Linienhaltung die einzige ist, die uns heute anstände, während das Meiste, was auf dem Gebiet der Erziehung geschieht, auf die Multa und nicht auf das Multum abstellt [...]"‎

Riferimento per il libraio : 60379

‎Bluntschli, Johann Caspar, Jurist und Politiker (1808-1881).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Heidelberg, 18. V. 1881.‎

‎4 Zeilen. Kl.-8vo (113:119 mm). Alt auf Trägerpapier montiert (qu.-4to). "Im Bunde mit dem deutschen Reiche kann Österreich seine große Lebensaufgabe in Süd-Ost-Europa am sichersten u. vollkommensten erfüllen". - J. C. Bluntschli lehrte ab 1833 an der Universität Zürich, wo er 1844/45 auch als Rektor amtierte, und später in München und Heidelberg; 1868 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt; 1879 gehörte er zu den Gründern der Mannheimer Versicherung. - Auf blindgepr. monogr. Briefpapier; gering fleckig und mit kleiner Faltspur; das Trägerpapier mit Sammlernotiz recto in Tinte und verso in Blei und hellrot.‎

‎Blurus-Crotty, Georgina, soprano (1860-1932).‎

‎Autograph letter signed. Cardiff, 16. X. 1889.‎

‎4to. 1 page. With autograph envelope. To the musician Frederick Allan Wilshire (1868-1944): "I am very pleased to grant your request, and beg to subscribe myself / Yours faithfully Georgina Blurus-Crotty [...]". - With embossed monogram and collector's note to envelope.‎

‎Bly, Robert, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1926).‎

‎The Fir. Mit eigenh. Widmung und U. Morris, Minnesota, Prairie Gate Press, (1975).‎

‎1 Bl. Bedr. Originalbroschur. Kl.-8vo. Beiliegend ein eh. adr. Kuvert. Eines von 200 Exemplaren.‎

‎Bly, Robert, Schriftsteller (geb. 1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Madison (Minnesota), 14. VIII. 1974.‎

‎¾ S. Gr.-schmal-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An einen Sammler: "Thank you for sending the article [...] it was kind of you, and a most lucky idea [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Seventies Press".‎

‎Blémont (Emile) Dunki‎

‎Les jours d'audace. Drame en cinq actes et huit tableaux.‎

‎français Grand in-8 de 180 pp.; broché remplié de l'éditeur. Envoi autographe signé de l'auteur en marge du faux-titre. Tirage sur beau papier (non justifié).‎

‎Blémont, Emile (1839-1927)‎

‎Billet autographe sur carte de visite‎

‎in-32 aucune reliure Billet autographe sur carte de visite à son adresse du 16 rue d'Offémont, 1 p. in-32 (6,5 x 10 cm).‎

‎"On peut, je vous le répète, envoyer ce qu'on veut, manuscrit ou imprimé, à un ou plusieurs exemplaires. Liberté complète." Nota : ce document ne pourra être exporté en dehors de l'Union Européenne sans autorisation préalable du ministère de la Culture, formalité pouvant prendre plusieurs jours. Très bon‎

Riferimento per il libraio : 3868

Livre Rare Book

Julien Mannoni livres anciens
Paris France Francia França France
[Books from Julien Mannoni livres anciens]

€ 15,00 Informazioni/Compera

‎Blériot (Louis, Charles, Joseph ; Cambrai 1872 - Paris 1936) :‎

‎Contrat d’apprentissage de pilote aviateur à l’école d’aviation de Louis Blériot à Pau, passé avec M. le baron de Rochetaillée de Cannes, le 29 mars 1911 ;‎

‎formulaire imprimé et complété et signé des deux parties (1 feuillet blanc recto, 274 x 212 mm), en vue d’obtenir le brevet de pilote de l’Aéro-Club de France. L’apprentissage coutait 800 francs soit en terme de pouvoir d’achat 251 455 € d’aujourd’hui !‎

‎Ce contrat est accompagné d’une luxueuse plaquette “L. Blériot recherches aéronautiques 1911”, réalisée par Draeger frères : in-4°, couverture souple illustrée en fond de nuages bleu clair sur support gris clair, L. Blériot avec un aigle aux ailes déployées, tenant une couronne de laurier dans ses serres ; 24 ff. de texte et photos présentant Louis Blériot, son histoire, l’entreprise, les monoplans Blériot, l’école d’apprentissage, le Palmarès, etc. cette plaquette, remise au baron de Rochetaillée, porte sa signature autographe. La plaquette a la couverture légèrement défraichie mais très rare et le contrat, lui est en parfait état avec une belle signature autographe de Louis Blériot.‎

Riferimento per il libraio : 21757

Livre Rare Book

Librairie Ancienne Clagahé
Saint Symphorien d’Ozon France Francia França France
[Books from Librairie Ancienne Clagahé]

€ 3.000,00 Informazioni/Compera

‎Blöcker, Günter, Schriftsteller (1913-2006)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 7. VI. 1959, Fol. 1 Seite.‎

‎Antwort auf Rundfrage über literarische Zeitgenossenschaft und die Romanform. - Mit redaktionellen Strichen.‎

Riferimento per il libraio : 61316

‎Blöcker, Günter, Schriftsteller (1913-2006).‎

‎Sonderdruck aus "Gottfried Benn" mit eigenh. U. am Titelblatt. O. O., Jänner 1980.‎

‎15 SS. 8vo.‎

‎Blümel, Alfons, Komponist (1884-1943).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. und einige eh. Zeilen mit U. verso. Wien, 25. X. 1934.‎

‎1½ SS. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). Vier Takte mit unterlegtem Text "Ach, erklinge doch in mir ein kleines Lied" "zur frdl. Erinnerung an die Liederstunde in Radio-Wien am 24. X. 1934". - Alfons Blümel, ein Schüler von Hermann Grädener, komponierte Lieder, Kammermusik und Orchesterwerke sowie die Oper "Die Heilige". Vgl. Czeike I, 404.‎

‎Blümelhuber, Michel, Stahlschneider (1865-1936).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. ("Prof. Blümelhuber"). Steyr, 24. II. 1932.‎

‎1 S. 8vo. Alt auf Trägerpapier montiert. An einen "verehrten Kunstfreund": "Hier die Erfüllung Ihres Wunsches. Und es wäre jetzt mein Wunsch, daß alle Verehrer für die rasche Verbreitung meines neuesten Kunstbuches ‚Jung Faust an die Menschheit' wirken. Das tut unserem Volk not! Es muß wieder hin kommen wo es hin gehört! Denn wo es jetzt hin gedrängt wurde, gehört es nicht hin! [...]" - Geboren in Unterhimmel-Christkindl bei Steyr, absolvierte Michel Blümelhuber die Fachschule für Eisen- und Stahlbearbeitung in Steyr und machte sich dann als Messerschmied selbständig. "Er nahm dabei die im 16. und 17. Jh. verbreitete Technik des Stahlschnitts zur Verzierung von Jagdmessern, Scheren etc. wieder auf und entwickelte sie weiter (‚Ajourschnitt'). Mit staatlicher Subvention konnte er 1910 ein Meisteratelier für Stahlschnitt einrichten, das bis 1942 bestand. Seine Werke, die zumeist aus einem einzigen Stahlstück gefertigt waren, stellte er 1900-02 in Paris, Wien und London aus" (DBE). Daneben veröffentlichte Blümelhuber auch Gedichte, "vor allem nach dem Ersten Weltkrieg mit nationalistischer Tendenz (‚Aufgesänge aus deutscher Not und neue deutsche Weihelieder', 1921)" (ebd.). - Die Bildseite mit einer Abbildung der von der Blümelhuber-Gemeinde in Steyr beauftragten B.-Plakette.‎

‎Blümml, Emil Karl, Volksliedforscher und Musikschriftsteller (1881-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Schwechat bei Wien, 29. VII. 1916.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. An die Pianistin und Publizistin Anny von Newald-Grasse (1875-1952) mit der Bitte um Überlassung eines "überflüssigen Sonderabzugs" oder eines "überflüssigen Hefts": "Seit Jahren mich mit Studien zur Wiener Literatur- und Musikgeschichte befassend (Ausgabe der 'Denkwürdigkeiten' der Karoline Pichler etc.), sammle ich seit langer Zeit Materialien zur Geschichte des Wiener Volkssängertums von seinen Anfängen an. Vor kurzem las ich Ihren sehr interessanten und lesenswerten Aufsatz 'Jakob Binder der Liechtentaler Lablache' im 'Merker' (VII. S. 418 ff.), der einen wichtigen Baustein zur Geschichte eines Wiener Volkssängers darstellt [...]". - Emil Karl Blümml gab die "Quellen und Forschungen zur deutschen Volkskunde" heraus (1908-1912) und verfaßte ab 1920 gemeinsam mit Gustav Gugitz eine Reihe von Viennensia (u. a. "Alt-Wienerisches", 1920; "Von Leuten und Zeiten im alten Wien", 1922; "Der Spittelberg und seine Lieder", 1924).‎

‎Blümner, Heinrich, Jurist, Schriftsteller und Bibliothekar (1765-1839)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 12. V. 1836, Gr.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An die Schauspielerin Amalie Wolff: "Es ereignet sich zuweilen im Leben, daß man auf etwas lang vergebens Gewünschtes und Gehofftes verzichten zu müssen glaubt, daß sich dann gleichwol eine Aussicht dazu unvermutet eröffnet und endlich dennoch diese Aussicht sich wieder entzieht. Diese Neckerei des Geschicks trifft mich, Ihnen gegenüber [...] Sie haben längere Zeit in Dresden gelebt, wohin ich öfters komme und wo ich Sie endlich zu sehen hoffte. Allein damals verschob sich meine Reise, und als ich dort eintraf, waren Sie - vor kurzem - nach Berlin zurückgegangen. Wenn man voneinander nichts sieht, nichts hört: so ist das der beste Weg sich zu vergessen [...] Was geht mich das Gezänk der Theaterliebhaberinnen an, worüber alle Zeitungsblätter lang und breit klatschen? Sie waren vor einiger Zeit in Wien. Möchten Sie doch auch hierher einen Ausflug machen wollen? [...] Gesundheit, Zufriedenheit, und so fortan, pflegt Ihr Goethe zu sagen [...]" - Blümner machte sich in Leipzig als Mäzen einen Namen. - Etwas gebräunt.‎

Riferimento per il libraio : 42136

‎Blüthgen, Victor, Schriftsteller (1844-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 25. IV. [?] 1918.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Das ist ja ein erfreuliches Resultat, gegen das schwerlich jemand etwas einzuwenden hat! Fleischer läßt sich hoffentlich zu der Auskunft bestimmen, sonst muß ichs durch meinen [...] Buchhändler versuchen. Auf der Rechnung stand das Erwünschte nicht - es war ein Formular der gelöschten Verlagsfirma [...]".‎

‎Blüthgen, Victor, Schriftsteller, Schriftleiter der "Gartenlaube" (1844-1920)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Freienwalde, 29. XI. 1894, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Wilhelm Langewiesche (1866-1934) in Rheydt über dessen dichterischen Erstling "Im Morgenlicht" (Leipzig 1894): "[... Die Sammlung] bezeugt sicherlich eine schöne frische Begabung; recht dichterische Empfindung, Originalität und guten Geschmack bei sicherer Beherrschung der Technik. Wenn ich Ihnen eins empfehlen möchte, so wäre es vielleicht das: in der Wertbemessung von Motiven, Einfällen, Pointen, Stimmungen, für die dichterische Ausgestaltung und Aussprache ein wenig strenger zu sein. Heute lohnt eigentlich nur auf lyrischem Gebiete [...] das verblüffend eigenartige, stark ausgesprochene, tief geschöpfte, sozusagen lyrische Entdeckungen, Gedichte, die einmal gelesen dem lesenden Geiste wie eingebrannt sind [...] Man kann die Ansprüche an sich als Künstler nicht hoch genug spannen [...]"‎

Riferimento per il libraio : 54529

‎Blüthgen, Viktor, Schriftsteller (1844-1920)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 30. III. 1906, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Theodor Kappstein in Berlin mit einer Verabredung.‎

Riferimento per il libraio : 58681

‎Blüthgen, Viktor, Schriftsteller (1844-1920).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Freienwalde an der Oder, August 1896.‎

‎1 S. Qu.-12mo. "Wer die Kunst will voll genießen | Setze sich still zu ihren Füßen". - Mit kl. Montagespuren verso.‎

‎Blüthgen, Viktor, Schriftsteller (1844-1920).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Leipzig, 9. VIII. 1880.‎

‎1 S. Kl.-8vo. Alt auf Trägerpapier montiert. "Im Diadem des Glücks hieniden | Die Liebe glänzt als schönster Stein, | Und kannst du ohne sie zufireden, | So kannst du doch nicht selig sein [...]". - Viktor Blüthgen war Redakteur eines theologischen Lexikons und später der "Krefelder Zeitung" sowie der "Gartenlaube". "Seit seiner Heirat mit Clara Blüthgen 1881 lebte er als freier Schriftsteller in Freienwalde/Oder. Zu seinen Werken gehören Romane (‚Die Spiritisten', 1902), Jugendbücher, Märchen, Gedichte und Opernlibretti" (DBE).‎

‎Blüthgen, Viktor, Schriftsteller (1844-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Freienwalde a. d. O., 23. I. 1894.‎

‎3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe soviel musikalische Veranlagung, daß ich vielleich ebenso gut zum Musiker getaugt hätte, wie zum Schriftsteller. Daß ich angesichts dieses Umstandes mein Leben lang stark von Musik psychisch beeinflußt worden bin, kann nicht Wunder nehmen. Doch keineswegs von aller, nicht einmal von der besten immer. Es giebt eine Menge vortreffliche Musik, die mich interessiert, angenehm besänftigt, mir imponirt, ohne für mein psychisches Leben irgendwie bestimmend ein- oder nachzuwirken [...] Die stärksten und reichsten Eindrücke in dieser Hinsicht gibt mir Richard Wagner. Sehr starke Stimmungseindrücke verdanke ich auch den beiden modernen Jung-Italienern. Von Liedercomponisten wirkt Löwe durchweg fast so erregend und anregend auf mich, von andern nur Einzelnes. Das hat mit dem künstlerischen Werth der Musik gar nichts zu thun - eine Bachsche Fuge hats ebenso gethan, wie wohl einmal ein Bänkelsang, ein Gassenhauer [...]". - Viktor Blüthgen war Redakteur eines theologischen Lexikons und später der "Krefelder Zeitung" sowie der "Gartenlaube". "Seit seiner Heirat mit Clara Blüthgen 1881 lebte er als freier Schriftsteller in Freienwalde/Oder. Zu seinen Werken gehören Romane (‚Die Spiritisten', 1902), Jugendbücher, Märchen, Gedichte und Opernlibretti" (DBE).‎

‎Blüthgen, Viktor, Schriftsteller (1844-1920).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Bad Freienwalde a. d. Oder, 21. VI. 1914.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Mitzi Hernler: "Frei und offen lieb' ich die Knaben, | Sollen nicht viel Geheimnisse haben, | Aber ein holdes Mädchenbild | Will ich mit sieben Schleiern verhüllt [...]". - Viktor Blüthgen war Redakteur eines theologischen Lexikons und später der "Krefelder Zeitung" sowie der "Gartenlaube". "Seit seiner Heirat mit Clara Blüthgen 1881 lebte er als freier Schriftsteller in Freienwalde/Oder. Zu seinen Werken gehören Romane (‚Die Spiritisten', 1902), Jugendbücher, Märchen, Gedichte und Opernlibretti" (DBE). - Die Bildseite mit einem Kniestück en face im Sitzen; etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren.‎

‎BOACHON-Joffre, Yvonne‎

‎Jep le Trabucaire [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎Préface de Pierre Benoît, un des 70 exemplaires sur papier Alfa mousse des Papeteries Navarre numéroté (n°28) 1 vol. in-8 br. sous chemise rigide et étui, André Bonne, 1951, 254 pp. Très bel envoi de l'auteur au Docteur Dujarric de la Rivière, "ce livre qui le promènera à travers le Roussillon lumineux et lui rappellera ses jeunes années en pays catalan". Bon état pour ce rare exemplaire du tirage de tête. "Le terme de trabucaire (autrefois écrit trabucayre ou trabucaïre) désigne de manière générale en catalan toute personne armée d'un trabuc (tromblon), arme à feu dont le canon est court et évasé, et utilisée à la fin du XVIII e siècle et au début du XIX e siècle. Plus spécifiquement, le nom désigne une bande de malfaiteurs catalans du XIXe siècle, pour la plupart de nationalité espagnole et carlistes, ayant commis des vols, prises d'otages et meurtres de part et d'autre de la frontière entre l'Espagne et la France, dans la province de Gérone et le département français des Pyrénées-Orientales. Leur procès a lieu en 1846 à Perpignan. Les Trabucaires sont devenus des personnages de la culture populaire locale, inspirant de nombreuses œuvres littéraires ou artistiques." René Dujarric de la Rivière (1885-1969), médecin et biologiste français pastorien, conçut notamment un antidote de l'amanite phalloïde, ainsi qu'une technique de filtration qui lui a permis d'identifier le virus de la grippe. Français‎

‎BOACHON-Joffre, Yvonne‎

‎Jep le Trabucaire [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎Préface de Pierre Benoît, un des 70 exemplaires sur papier Alfa mousse des Papeteries Navarre numéroté (n°28) 1 vol. in-8 br. sous chemise rigide et étui, André Bonne, 1951, 254 pp.‎

‎Très bel envoi de l'auteur au Docteur Dujarric de la Rivière, "ce livre qui le promènera à travers le Roussillon lumineux et lui rappellera ses jeunes années en pays catalan". Bon état pour ce rare exemplaire du tirage de tête. "Le terme de trabucaire (autrefois écrit trabucayre ou trabucaïre) désigne de manière générale en catalan toute personne armée d'un trabuc (tromblon), arme à feu dont le canon est court et évasé, et utilisée à la fin du XVIII e siècle et au début du XIX e siècle. Plus spécifiquement, le nom désigne une bande de malfaiteurs catalans du XIXe siècle, pour la plupart de nationalité espagnole et carlistes, ayant commis des vols, prises d'otages et meurtres de part et d'autre de la frontière entre l'Espagne et la France, dans la province de Gérone et le département français des Pyrénées-Orientales. Leur procès a lieu en 1846 à Perpignan. Les Trabucaires sont devenus des personnages de la culture populaire locale, inspirant de nombreuses œuvres littéraires ou artistiques." René Dujarric de la Rivière (1885-1969), médecin et biologiste français pastorien, conçut notamment un antidote de l'amanite phalloïde, ainsi qu'une technique de filtration qui lui a permis d'identifier le virus de la grippe.‎

Riferimento per il libraio : 53086

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
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€ 150,00 Informazioni/Compera

‎BOAS DE JOUVENEL (Claire)]. ARIEL.‎

‎Quelques règles du jeu de la vie. Préface de Paul Valéry.‎

‎Paris Editions du Raisin [Darantiere], s.d. [1934] 1 vol. broché in-4, broché, couverture rempliée, non paginé. Edition originale de ce recueil de pensées de Claire Boas de Jouvenel (1879-1967) dédiées à son fils Bertrand de Jouvenel. Exemplaire sur vélin enrichi d'un bel envoi autographe signé de l'autrice au comte Pozzo di Borgo. En parfait état. [Karaïskakis & Chapon, 218]‎

Riferimento per il libraio : 92004

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 90,00 Informazioni/Compera

‎BOAS DE JOUVENEL (Claire)]. ARIEL.‎

‎Quelques règles du jeu de la vie. Préface de Paul Valéry.‎

‎Paris Editions du Raisin [Darantiere], s.d. [1934] 1 vol. broché in-4, broché, couverture rempliée, non paginé. Edition originale de ce recueil de pensées de Claire Boas de Jouvenel (1879-1967) dédiées à son fils Bertrand de Jouvenel. Exemplaire sur vélin enrichi d'un bel envoi autographe signé de l'autrice au comte Pozzo di Borgo. En parfait état. [Karaïskakis & Chapon, 218]‎

Riferimento per il libraio : 92004

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 90,00 Informazioni/Compera

‎BOBECHE, Adrien‎

‎Au Vent des Brandes [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-8 br., Coup de Plume, Hatier, 1984, 202 pp. Très bel envoi de l'auteur : "A Michel Desbruères qui, chez l'ami Pirot, s'intéresse aux "Maisons des Aïeules" cet Au Vent des Brandes d'un auteur mal loti, égaré dans le temps passé, entre Marche et Berry [ etc. ]". Très bon état. Français‎

‎BOBECHE, Adrien‎

‎Au Vent des Brandes [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-8 br., Coup de Plume, Hatier, 1984, 202 pp.‎

‎Très bel envoi de l'auteur : "A Michel Desbruères qui, chez l'ami Pirot, s'intéresse aux "Maisons des Aïeules" cet Au Vent des Brandes d'un auteur mal loti, égaré dans le temps passé, entre Marche et Berry [ etc. ]". Très bon état.‎

Riferimento per il libraio : 46766

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
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€ 35,00 Informazioni/Compera

‎BOBERTZ, Carl (?-?)‎

‎Signed Postal Cover / Typed Letter Signed‎

‎This past president of the Society of Illustrators 1965-67 specialized in artwork for illustrated paperback covers creating scintillating covers ranging from mainstream to mysteries. Signed Postal Cover 6½" X 3½" n.p. n.y. NOT a First Day Cover but a mint example of Bobertz's 4-cent "Employ the Handicapped" postage stamp is affixed at upper right. At lower left in black ballpoint Bobertz signs large and bold. Accompanied by a TLS 1p 7¼" X 10½" New York NY 1969 October 28. Addressed to Paul Johnston. Near fine. Good content in which the artist discusses his 1960 stamp design. In part: "For quite a time the Employ the Handicapped stamp was used in this area in rehabilitation work and I am happy to see. that it is still useful. I have no idea of how many of these stamps were issued but the Post Office Department reprinted them twice." Small portion of original transmittal envelope present. A nice piece of postal history. unknown‎

Riferimento per il libraio : 25504

‎BOBILLOT (Jean-Pierre), NEVE (Sylvie).‎

‎Poèmeshow. Textes de scènes.‎

‎Arras : Les contemporains favoris (Collection « Oeuvres complètes »), 2000. Un volume broché 14x20,5 cm, 171 pages et 16 pages de photographies prises au cours de lectures publiques. Avec le CD et une carte autographe signée par Jean-Pierre Bobillot. Bon état.‎

‎Tous nos livres sont visibles sur notre site : https://www.livrepoesie.com/‎

Riferimento per il libraio : 41162

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Le Livre à Venir
Chantelle France Francia França France
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