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‎Blei, Franz, Schriftsteller (1871-1942).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. und einer kleinen signierte Zeichnung von Alfred Kubin. München, 28. VII. 1905.‎

‎2 SS. 8vo. Möglicherweise aus einem Gästebuch oder Freundschaftsalbum. - Beide Einträge datieren aus dem Juli 1905. - Das 18zeilige Gedicht von Franz Blei beginnt "Es drückt dich keine Last, nichts Schweres gab das Leben dir zur Bürde, nicht niedre Demuth und nicht steile Würde - Doch gehst du müde hin und hast den Rücken krumm vom schweren Tragen." - Kubin zeichnete dazu eine andächtig meditierende Figur. - Ursprünglich gefaltetes Doppelblatt, im Falz brüchig. - Vom Vorbesitzer ehemals im Rahmen präsentiert, daher im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 3.500,00 Kopen

‎Blei, Franz, Schriftsteller (1871-1942).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Wenn die Doppel-Deutschen der Phrase und des Geschäftes diese Gegenwart nicht verstellten, könnte man Deutschlands Zukunft sehen, ein Volk unter Völkern, ohne lakaienhafte Ueberheblichkeit, aber auch ohne falsche Demut [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Franz Bleis bekanntestes Werk "Das große Bestiarium der deutschen Literatur" wurde seit den 1920er Jahren - ab 1922 bei Rowohlt - herausgegeben. Blei erlaubte sich darin, auf ironische Weise Deutschlands Schriftsteller ihren Talenten entsprechend als Tiere, teilweise von exotischer Natur, zu beschreiben. Koslowsky 102.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 650,00 Kopen

‎Bleibtreu, Georg, Maler (1828-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 27. III. 1878.‎

‎2 SS. 8vo. "Ihrem gütigen Wunsche komme ich gerne nach, vor allem da er aus Graz, der Pflegestätte deutscher Gesinnung in Oestreich, an mich gerichtet wird. Mein Wahlspruch: Der Mensch muß sterben, darum eilen […]".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 180,00 Kopen

‎Bleibtreu, Georg, Maler (1828-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Charlottenburg, 3. VIII. o. J.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Zu meiner innigsten Freude vernehme ich, daß Ihr Bild sehr gefällt und von der Kritik überaus günstig besprochen wird. Ich freue mich doppelt darüber, weil so Ihre energische Arbeitskrafft [!] und auch der Katzen-Jammer gute Kräfte hervorgebracht hat, Ihr Ringen nicht umsonst gewesen ist [...] Mit meinem Sedan werde ich in einem Winterjahr fertig werden. Ueber dieses Bild, welches ich jedenfalls auch in München ausstelle, werden Sie sich wundern, denn es ist eigentlich ein nur ein [...] Bild in einer ruhigen Situation: der Kronprinz mit seinem ganzen Gefolge von einer Höhe aus die Schlacht betrachtend. Und doch soll dies mein bestes Bild sein [...]”. - “Im Atelier von Wilhelm Schadow ging er zu Sujets aus den Befreiungskriegen über, die er nach seiner Übersiedlung nach Berlin (1858) auch als populäre Lithographien herausgab. Im Krieg gegen Dänemark 1864 verarbeitete Bleibtreu erstmals eigene Eindrücke zu großen Schlachtengemälden. Dasselbe tat er in den Kriegen Preußens gegen Österreich (1866) und gegen Frankreich (1870/71)” (DBE). Für die Ruhmeshalle des Berliner Zeughauses schuf der Vater des Schriftstellers Karl Bleibtreu (1859-1928) monumentale Fresken mit Massenkampfszenen aus siegreichen preußischen Schlachten. Vgl. auch Thieme/Becker IV, 110f.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 180,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎2 eigenh. Briefe sowie 2 eh. Portraitpostkarten sowie 1 eh. Postkarte, alle mit U. Franzensbad und o. O., 1919-1934.‎

‎Zusammen 7½ SS. auf 5 Bll. Verschiedene Formate An Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Nun sind doch schon wieder 2 Monate dahin, ehe ich dazukomme Ihren l. Brief zu beantworten. Und was für 2 Monate. Lernen, spielen, probieren und - keine Dienstleute. Bis gestern habe ich allein gekocht und in den letzten paar Tagen des September bis 2. Oktober sogar alles allein gemacht weil ich ja gar niemand hatte. Nun bin ich seit gestern im Besitz eines Ehepaares. Etwas ältlich zwar, aber brave Leute. Ich muss natürlich trotzdem mitschuften, aber ich weiss wenigstens mein Hab und Gut in ehrlichen Händen, wenn wir beruflich ausser Hause sind. Und nun bin ich so herunter, da ich gar keine Ferien hatte, dass man mich in ein Taschentuck packen kann und in eine Mastanstalt schicken müsste. In einem alten Couplet von Nestroy heisst es: Halt er's aus is gut für ihn, halt er's net aus, wird er hin! Auf diese Probe muss ich es eben auch ankommen lassen […]" (a. d. Br. v. 3. X. 1919).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 450,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Tatzmannsdorf, 2. VI. 1954.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Bleibtreu"). O. O., 8. IV. 1936.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949): "Während Ihr fröhlich zusammen in einer Bar sitzt und den wo[h]lverdienten Erfolg feiert, sitze ich hier ganz allein, lasse mir vom Radio einige Fox und Tangos vorspielen und bilde mir ein bei Euch zu sein. Ich habe mich ehrlich für Sie gefreut [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds "Der dritte Mann" (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 5. II. 1949.‎

‎1½ SS. 8vo. Beiliegend eine Eintrittskarte zur Teilnahme an der Trauerfeier des Wiener Burgtheaters sowie der Partezettel. An die Schauspielerin Lili Marberg: "Wir mir Prof. Buschbeck eben mitteilt, haben Sie die große Freundlichkeit für mich schon am Montag zu spielen. Das ist für meine Vorbereitungen zur Reise eine Riesenerleichterung, für Sie aber eine Riesenaufgabe, die ich ehrlich bewundere. Ich kann Ihnen nicht genug Dank sagen dafür und werde, soweit es beim einpacken möglich ist, die Daumen halten! [...]" - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.‎

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€ 110,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Mölle, 5. VIII. 1905.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Launige Zeilen aus der schwedischen Sommerfrische an "Mama, Berta und Irene": "So faul wie in diesem Jahr, d. h. Sommer, entsinne ich mich nicht, jemals gewesen zu sein. Alles ist mir zu viel Anstrengung, sogar das Essen ist mir schon zu mühsam. Letzteres vielleicht hauptsächlich deshalb, weil es an Abwechslungslosigkeit nichts zu wünschen übrig läßt [...] Die Natur bietet dafür unsagbar viel. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Bald ist man im Hochgebirge, erklettert Felsen von Kirchdach ähnlicher Steilheit, bedauert lebhaft den Bergstock und die Genagelten nicht mitzuhaben, dann wieder geht man stundenlang in der wundervollsten Ebene, weit und breit prächtig bebaute Felder und im Hintergrunde immer das Meer. Aber das ist es eben. Ich kann das viele Meer nix vertragen. Das macht mich melancholisch. Ein einziges Mal war ich mit meinem geliebten Gatten bei hoher See im Segelboot. Ich habe mich sehr tapfer gehalten, es ist mir nix passiert. Aber die Andern waren mir ekelhaft mit ihrer Seekrankheit und abgesehen davon, selbst bei der reinlichsten Fahrt habe ich von dem vielen Wasser ein fürchterliches Grauen [...]". - Beiliegend der eh. Brief mit U. einer Kammersängerin Emilia Schönberger an eine "sehr verehrte Frau Staatsopernsängerin" (dat. Wien, 28. VI. 1932; 4 SS. auf Doppelblatt; 8vo).‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. X. 1930.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Es scheint, dass zu der Zeit, in der ich telefonieren kann, weder Sie noch Gattin zu Hause sind. Aber es drückt mich schon zu sehr Ihnen zu danken um noch länger warten zu können. Es war sehr sehr lieb von Ihnen, lieber Pranger, in so reizender Art Ihr Urteil über unsere Vorstellung abzugeben [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Auf Briefkarte mit gepr. Initialen.‎

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€ 200,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. V. 1916.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An eine Baronin: "Meine Collegin Thaller telefonierte mir gestern jubelnd dass Ihre liebe Schwester, die ein wahrer Engel ist, auch in Ihrem Namen eine Spende von 100 K. für unser Altenheim gebracht hat. Lassen Sie mich Ihnen von ganzem Herzen danken[,] danken für diese Güte und zugleich die Bitte aussprechen auch in Zukunft, wenn wir einmal im Frieden leben, meiner alten Leute dann und wann zu gedenken […]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

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Wien, AT
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€ 200,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. XII. 1914.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannte Adressatin: "Haben Sie herzlichsten Dank für Ihr so liebes Anerbieten. Wir sind herzlich dankbar für jede Gabe. Wenn ich bitte von rohem Obst abzusehen, so geschieht das nur, weil wir keine Gelegenheit haben selbes zu kochen und unsere Leute rohes Obst nicht essen dürfen. Alles was Sie geehrte gnädige Frau sonst an Material für meine bescheidene Speisekammer uns freundlichst zukommen lassen wollen, wird mit innigstem Dank quittiert […]".‎

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Wien, AT
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‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("Hedwig Römpler"). Wien, 26. XII. 1904.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Schauspielerin Anna Kallina (1874-1948): "Getreu Deiner gegebenen Weisung habe ich Dein Weihnachtspaketchen erst unter'm Christbaum geöffnet und sage Dir innigen Dank für Deine Gabe die entzückend schön ist [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds "Der dritte Mann" (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet; in erster mit dem Schauspieler Alexander Roempler. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 26. XII. 1938.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961) und Gattin: "Für Eure Wünsche und den Kraftsaft[,] der mir die Greisenjahre ertragen helfen soll, tausend Dank. Bis jetzt ist das Fläschchen uneröffnet. Ich warte auf einen Zusammenbruch um den Inhalt zu erproben [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 28. II. 1809.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An den ehemaligen Journalisten Hofrat Ludwig Benedikt Hahn: "Es war uns herzlich leid, daß wir gerade die halbe Stunde zum Spazierengehen benützt haben in der Sie uns das Vergnügen Ihres Besuches machten [...] Und nun zu Ihrem Anliegen. Merkwürdig, daß zwei Maler zu gleicher Zeit die Idee haben mich auf die Leinwand zu bringen. Und ich muß Beiden 'Nein' sagen. Gestern entledigte ich mich des ersten 'Nein's', das mir leichter wurde, weil ich den Herrn gar nicht kenne. Das zweite wird mir schwerer, weil es eine Familie betrifft, die ich aufrichtig wertschätze. Aber, bester Herr Hofrat, haben Sie eine Ahnung, was ein überarbeitetes, nervöses Frauenzimmer bedeutet? Ich kann mit dem besten Willen nicht. Nicht einmal zu einer Fotografie bringt mich mein Mann, der seinen Ehrgeiz als Fotograf darein setzt, künstlerische Costümbilder von mir zu machen [...]". - Der zweite Maler, der, wie die zitierte Passage zum Ausdruck bringt, Hedwig Bleibtreu malen wollte, war L. B. Hahns Tochter Louise Fraenkel-Hahn (1867-1945), die neben ihrer künstlerischen Tätigkeit auch als Vorstandsmitglied (und ab 1929?) Präsidentin der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs fungierte. - Der erwähnte Gatte war der Schauspieler Alexander Römpler, der im Dezember des Jahres, aus dem unser Brief datiert, im Alter von nur 49 Jahren sterben sollte; sie selbst unterzeichnet hier mit Doppelnamen. - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse. - Mit durchlaufender, mittiger Knickfalte.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien], 2. XII. 1934.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Herzlichen Dank für Ihren lieben Brief u. der sehr bemerkenswerten Einlage. Brav! Brav! So müssten mehr Menschen denken und - handeln. Was die beiden Autogramme betrifft, bitte ich, etwas Geduld zu haben. Es ist nicht so leicht die Leute anzutreffen [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. [Poststempel: 22.XII. 1935].‎

‎½ S. 8vo. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Noch etwas patschert mit den Vorderfüßen, aber doch auf dem Wege der Heilung. Seien Sie herzlichst bedankt, zu den Festtagen beglückwünscht und samt Gattin tausendmal gegrüßt [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet.‎

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‎Bleibtreu, Karl, Schriftsteller (1859-1928)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 12. X. 1900, 8°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Jeder, auch ihre Feinde, empfindet als ein Sinnzeichen unserer unerträglichen Zustände Ihre Verurteilung. Hoffen wir jedoch, dass die Revision Sie noch loseist. Da der Gambetta-Artikel noch nicht erschien, so ist es wohl möglich, in gleiche Nummer die umseitige kurze 'Selbstanzeige' meiner neuen Militärdichtung 'Orleans' placiren [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 43470

‎Bleibtreu, Karl, Schriftsteller (1859-1928)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, ohne Jahr, 8°. 1 Seite. Auf Karton aufgelegt.‎

‎"[...] Ich erlaube mir, Ihnen anbei eine Skizze 'London bei Nacht und Morgen' zu übersenden, mit der ergebensten Anfrage, ob Sie dieselbe vielleicht zum Abdruck bringen könnten. Ich hatte sie eigentlich schon für den 'Schalk' präpariert, sehe aber doch, dass sie sich kaum dafür eignen würde. Sollten Sie etwa an einer Stelle an der Erwähnung der Demimonde Anstoss nehmen, so wäre dies leicht zu ändern [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 60488

‎Bleibtreu, Moritz, Schauspieler (geb. 1971).‎

‎Portrait mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎202:278 mm. Im Kostüm des Karl Heindrich aus Jean-Paul Salomés Film "Les femmes de l’ombre" ("Female Agents – Geheimkommando Phoenix").‎

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‎Bleibtreu, Sigmund, Schauspieler und Offizier (1819-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 27. I., o. J.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Heck: "Ich hoffe dass Sie die Bilder erhalten haben, und bitte mich davon zu verständigen, da ich bei Ihrer peinlichen Pünktlichkeit mich sonst wundern müsste kein Lebenszeichen von Ihnen zu erhalten […]". - Mit kurzer Antwortnotiz des Empfängers.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Bleichert, Max von, Industrieller und Ingenieur (1875-1947).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Leipzig, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Solange die heutige Mißwirtschaft in jeder Beziehung und auf jedem Gebiete herrscht, solange die Dawes-Lasten die deutsche Wirtschaft erdrücken und solange uns nicht auch ein Mussolini beschert wird, glaube ich nicht mehr an eine Zukunft Deutschlands [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Max von Bleichert führte zusammen mit seinem Bruder Paul das von ihrem Vater gegründete Unternehmen "Adolf Bleichert & Co., Fabrik für Drahtseilbahnen, Leipzig-Gohlis". In den 1920er Jahren gelangen vorerst noch große wirtschaftliche Erfolge: Der Bau von insgesamt 4000 Drahtseilbahnen bis zum Jahr 1924 übertraf die damalige Gesamtleistung aller Drahtseilbahnhersteller der Welt. Jedoch schlitterte das Unternehmen gegen Ende des Jahrzehnts in die Insolvenz. - Mit größerem Randeinriss. Koslowsky 135.‎

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€ 350,00 Kopen

‎BLEMONT, Emile‎

‎La Belle Aventure [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ] Vers d'Amourettes et vers d'Amour - Au gré du Rêve - Ciel de France‎

‎1 vol. grand in-12 br., Alphonse Lemerre, Paris, 1895, 205 pp. Exemplaire dédicacé par l'auteur "à Mr Ernest Raynaud, souvenir amical". Ami d'Arthur Rimbaud (qui lui offre son manuscrit du sonnet "Voyelles"), Emile Blémont était lié d'amitié avec Victor Hugo et de nombreux poètes parnassiens ou symbolistes. On le reconnaît dans le célèbre portrait de groupe de Fantin-Latour, "Un coin de table" (il se tient debout entre Bonnier et Jean Aicard). Le poète Ernest Raynaud (1864-1936), membre du groupe de l'école romane fondée par Jean Moréas, était commissaire de police. Bon état (petites fente en couv. au mors, très bon état par ailleurs). Français‎

‎BLEMONT, Emile‎

‎La Grande Patrie [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-12 br., Librairie Alphonse Lemerre, Paris, 1919, 189 pp. Envoi de l'auteur "au poète Ernest Raynaud, cordiale amitié". Ami d'Arthur Rimbaud (qui lui offre son manuscrit du sonnet "Voyelles"), Emile Blémont était lié d'amitié avec Victor Hugo et de nombreux poètes parnassiens ou symbolistes. On le reconnaît dans le célèbre portrait de groupe de Fantin-Latour, "Un coin de table" (il se tient debout entre Bonnier et Jean Aicard). Le poète Ernest Raynaud (1864-1936), membre du groupe de l'école romane fondée par Jean Moréas, était commissaire de police. Bon état Français‎

‎BLEMONT, Emile‎

‎Poèmes de Chine [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎Préface par Paul Arène, 1 vol. in-12 br., Alphonse Lemerre, Paris, 1887, XVI-190 pp. Exemplaire dédicacé par Emile Blémont à "Alexandre Goichon, son ami dévoué". Bon état (petit accroc à un mors en coiffe sup., bon exemplaire ailleurs). Emile Blémont était lié d'amitié avec Victor Hugo et de nombreux poètes parnassiens ou symbolistes. On le reconnaît dans le célèbre portrait de groupe de Fantin-Latour, "Un coin de table" (il se tient debout entre Bonnier et Jean Aicard). Dans ces remarquables "poèmes de Chine", il s'inspire de la poésie chinoise ("La Chanson des Têtes blanches" ; "Abandon (Li-Tai-pei)" ; "La Route inutile" (Tes-Tié) ; etc....) mais aussi de ses contes et légendes ("La Guitare - Poème cité par le Général Tcheng-Ki-Tong" ; "La Courtisane aux Enfers" ; "Le Fou des fleurs" d'après le Conte des Pivoines, etc...). Français‎

‎Blennerhassett, Lady Charlotte (geb. von Leyden), Schriftstellerin (1843-1917)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Liebenberg/Mark Brandenburg, 3. I. 1903, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Briefkopf.‎

‎An Baron Richthofen mit einer Verabredung in Berlin. - Oberrand mit Montagespuren.‎

Referentie van de boekhandelaar : 44091

‎BLESA, Túa.‎

‎Scriptor Ludens. Ensayo sobre la poesía de Ignacio Prat.[1947-1982].‎

‎Zaragoza, Lola Editorial, 1990. 4to.; 190 pp. Ejemplar con envío autógrafo del autor. Cubiertas originales.‎

‎Bletschacher, Richard, Schriftsteller (geb. 1936)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (12 Zeilen) mit U. sowie eigenh. Begleitbrief mit U.‎

‎o.J. Drosendorf an der Thaya, 14. X. 2000, Fol. Zus. 2 Seiten. - "Souvenirs (1962)"..‎

Referentie van de boekhandelaar : 56944

‎Bley, Fritz, Schriftsteller (1853-1931)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 8. II. 1923, 1 Seite.‎

‎An den Schriftsteller Arthur Rehbein mit der Bitte um Zusendung von dessen Jagdzeitschrift und der Bitte, sein Lied "Die Wacht am Rhein" dort abzudrucken. - Bley war einer der Wegbereiter des Fußballs in Deutschland.‎

Referentie van de boekhandelaar : 45125

‎Bleyer-Härtl, Hans, Rechtsanwalt und Schriftsteller (1880-1942).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit einem Zitat aus einem Festspruch mit dem Titel "Das Reich": "... 'Und wieder hat ein Mann geträumt / Von deutschen Reiches Herrlichkeit: / Und über Staaten und Stämme von Meer zu Meer / Hinflog sein Traum und wurde ein Schrei / Und weckte das Echo in stummen Herzen. / Und sein Traum ward Tat, denn er war ein Mann / Und sein Wille schuf neu aus den Trümmern [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen. - Mit kleinem Brandloch (Textberührung).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 350,00 Kopen

‎BLIN, Charles‎

‎Notice sur le mobilier funéraire trouvé dans les déblais de la Station de Muids (Ligne de St Pierre aux Andelys) [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 brochure in-8, texte manuscrit reproduit, s.n., 6 août 1895, 11 pp.‎

‎Bon état pour cette rare brochure dédicacée par l'auteur à M. Fleury, signée et datée in fine.‎

Referentie van de boekhandelaar : 61383

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
[Books from SARL Librairie du Cardinal]

€ 45,00 Kopen

‎Blickensdörfer, Hans, Schriftsteller und Sportjournalist (1923-1997).‎

‎Portraitfotografie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. "Für Sabrina".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 80,00 Kopen

‎BLIN, Charles‎

‎Notice sur le mobilier funéraire trouvé dans les déblais de la Station de Muids (Ligne de St Pierre aux Andelys) [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 brochure in-8, texte manuscrit reproduit, s.n., 6 août 1895, 11 pp. Bon état pour cette rare brochure dédicacée par l'auteur à M. Fleury, signée et datée in fine. Français‎

‎Blind, Karl, German revolutionist and political writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. St Leonards-on-Sea , 14 August, no year.‎

‎Small 8vo. 1½ pages on bifolium. To an unnamed addressee, confirming the receipt of funds: "Entschuldigen Sie, wenn ich heute für die Anweisung von £28/18/10, die mir gerade bei unserer Abreise an die Seeküste zukam, einstw. nur durch diese Zeilen quittire. Ich ließ Ihren Brief mit Quittungsformular durch Versehen in London liegen, u. werde dasselbe bei meiner Rückkehr Ihnen noch nachträglich zusenden [...]".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 800,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎"Czarism At Bay". Autograph manuscript signed twice (in title and at end). N. p., October 1904.‎

‎8vo. 60 pp. The complete text (setting copy) of his long essay on current political events in Russia, written shortly before the Revolution of 1905: "As the forces of [Russian despotism; stricken out and corrected to:] Czardom are driven back and crippled more and more, both on sea and on land, curious attempts are being made in England to impress public opinion with the idea that, if [inserted: ever] she were [stricken out: to] actively to turn against Russia, she would have to reckon with an armed alliance between Russia and Germany [...]". With numerous revisions in ink and pencil as well as setting instructions ("all minion on this page" etc.); a few leaves assembled from paragraphs clipped from other sheets and glued together. Occasional edge flaws, but very well preserved. - Even as a law student in Heidelberg, the Mannheim-born Blind promoted a political revolution that would produce a unified, democratic German republic; after a brief imprisonment he participated in the failed Baden insurrection of 1848 led by Friedrich Hecker and Gustav Struve. Blind first met Marx at the Karlsruhe Republican Committee in May 1848, where Marx and Engels declared their frustration with the course of the uprising. As Engels remembered, the 21-year-old Blind was one of only two members of the committee who had supported their opinion. Indeed, Blind was taken prisoner and sentenced to eight years’ confinement, but was soon freed by fellow revolutionaries and escaped to France, and later to England. During Marx’s early weeks of refuge in London he even lodged with Blind: in a letter to Freiligrath written on 5 September 1849, he gives Blind’s address as his own. Blind permanently settled in London in 1852 and continued to advance the cause of democracy as a writer. He was well-connected among European republicans and corresponded with Garibaldi, Kossuth, and Louis Blanc. A man of wide education and interests, Blind composed not only political propaganda and journalism but also biography and works on history and mythology, as well as on German and Indian literature. Published in the "North American Review", vol. CLXXIX (October 1904), no. 575, pp. 481-493.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 85.000,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. [London]‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To Mrs. Oliver: "Many thanks for your kind invitation. If ever possible, I shall have much pleasure in coming. Unfortunately, at this present time, with affairs in Russia and in the Far East calling for much work, I generally find it difficult to get away for an afternoon [...]". - On stationery with printed address.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 3.500,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. [London], 14. III. 1878.‎

‎8vo. 1½ pp. on bifolium. To Keningale Cook, accepting remuneration and dicussing the placement of his article in subsequent issues: "I will accept your offer of remuneration; trusting that you will be able to place the article in its entirety in the April number. Its nature is such that I fear it would be spoilt by a division over two months; which I would regret all the more after the labour devoted to it [...]". - Strong damage to upper edge (small loss to text).‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 2.500,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. [London], 15. VI. 1902.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To Mrs. Oliver, regretting that his literary and political work prevents his accepting her invitation: "I much regret that I was unable to avail myself of your kind invitation, owing to a previous engagement, combined with some urgent literary and political work, and the difficulty of coming to you in time from such a long distance [...]". - On stationery with printed address.‎

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Wien, AT
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€ 2.500,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. [London], 23. II. 1883.‎

‎8vo. 2½ pp. on bifolium. To Miss Macgregor, returning her poem on Freyja. Comments on another Germanic mythological cycle and on the origin of Freyja: "I return with thanks your poem on Freyja's Roaming Guest for Odur, which I have read with much pleasure. I think Aurora, belonging to another cycle of mythology, should be replaced by Dawn. The East being, in Germanic love, the quarter where life awakes, as typified by the goddess Ostara, would perhaps better be called the 'glowing', instead of the 'slumb[e]rous' [...]". - On stationery with printed address. - Quite spotty and some damage to upper corner of fol. 2 (slightly touching text).‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 2.500,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. [London], 5. V. 1884.‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. To Miss E. Eva Boult, citing his views as set forth in an issue of The Antiquary: "On the eve of our leaving town for a short time, your letter reaches me. Please excuse, therefore, this hurried answer. The question at issue more intimately concerns Prof. Sayce [i. e. the pioneer British Assyriologist and linguist Archibald Sayce] from whom I have quoted. As far as my own views are involved in it, you will find them indicated both in the April number of The Antiquary (p. 145, 1st col.), and in the May number (p. p. 201 and 202). What we now have of the 'Homeric' poems, are comparatively such late productions that we cannot wonder at finding in them, especially as regards art, descriptions of a rather anachronistic kind. The Phoenikians, consequently, may have been worked into the earlier rhapsodic ballads at a later date. A comparison between the Eddic Nibelung lays and our national Epic will make this procedure very clear. The story of the fall of Troy is, no doubt, an exceedingly old one [...]". - On stationery with printed address.‎

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€ 4.500,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. [London], 6. VII. 1882.‎

‎8vo. 2½ pp. on bifolium. To Miss Macgregor, citing the Edda and at some length a point regarding Freyja and vidar: "The Edda only says that Freyja wandered to far lands and unknown nations to seek Odur, 'weeping golden tears for him'. In the same passage Gylfi's incantation, 35, her necklace (Brisinga-men, which is interpreted now as being made from Rhine-gold of the Breis-gau) is mentioned. No meeting with Vidar is recorded either in the poetic or prose Edda. I do not remember a tale of this kind [...]". - On stationery with printed address. - Very spotty and some damage to lower corner of fol. 2 (not touching text).‎

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€ 3.000,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. [London], July 25, no year.‎

‎8vo. 1½ pp. on 2 ff. To an unidentified recipient: "Would you give us the pleasure of your company for tomorrow, Saturday, at 8 c clock? We expect our friend Louis Blanc, who has come up from Brighton with his wife [...]". - Somewhat dusty and spotty.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 2.500,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. [London], undated.‎

‎8vo. 3 pp. and 3 lines on bifolium. To his publisher, asking for the return of an unpublished chapter about the period of "Sturm und Drang" in Germany (to be incorporated in his forthcoming Reminiscences), with further discussion about England’s difficulties in South Africa and Afghanistan: "[...] At present, the terrible complication in China, which has no doubt been accelerated by the difficulties in which England is still involved in South Africa, threatens to have further dangerous consequences in Afghanistan, whose ruler is treated very unwisely by the Government at Simla. The tension between Simla and Kabul is very great. I hear a great deal about it through the former Chief State Secretary (Sultan Mohammed Khan, a gifted Indian by birth, whom I know intimately), who has been in England for some time, and who is on the point of going to Simla, and from there to Kabul. Would an article on China, Afghanistan, and the general situation - perhaps under the title 'New Storm Clouds' - be welcome? [...]". - On stationery with printed address.‎

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Inlibris
Wien, AT
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€ 8.500,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. London, 29. I. 1889.‎

‎8vo. 2½ pp. on bifolium. To the "North American Review" on sending an article concerning aviation: "[...] For more than twenty years I have attentively followed aeronautic affairs, having had occasion to make an ascent for meteorological purposes, in company with Glaisher and a number of prominent French aeronauts, in the gigantic captive balloon which afterwards [...] escaped from its cable and came to grief [...] and it was through a suggestion I have made that the 'German Society of Aeronauts' was founded [...] P.S. I had at first chosen the title of 'Navigable Balloons', but I think 'Guidable Air-Ships' would be a correcter term [...]". - On headed paper.‎

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Wien, AT
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€ 850,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. No place or date.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To an unnamed addressee: "Would you kindly lend me once more, for a few days, the book, or books, of Mr. Lewis Farley on Turkey, which you possess? [...]". - Slightly spotty.‎

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€ 1.200,00 Kopen

‎Blind, Karl, German revolutionist and writer (1826-1907).‎

‎Autograph letter signed. No place, March 25, no year.‎

‎8vo. 1½ pp. on bifolium. To Dixon: "The compositor's strike at Vienna being ended, there would be a possibility now of giving a review in the 'Neue Freie Presse', in case you thought it useful to place an early copy of your work on Russia at my disposal [...]". - Traces of old mounting on the reverse of fol. 2.‎

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€ 2.500,00 Kopen

‎Blind, Karl, Revolutionär und Publizist (1826-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hampstead, 18. II. 1899.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit gedruckter Adresse. An Patrick E. Docherty, den er um Eintrittskarten für sich und eine Bekannte für das Stück "The Only Way" bittet: "Allow me to mention that, though my hearing is perfect, I found it, now and then, a little difficult to follow one or two actors at the seat (K 18) I occupied. I heard some remarks to the same effect from others. If it were possible to let me have Stall tickets a little more forward, you would confer an additional favour upon Yours very truly [...]". - Blind studierte 1844-47 in Heidelberg Rechtswissenschaften, wurde wegen seiner offen geäußerten demokratischen Überzeugung zweimal der Universität verwiesen und 1847 erstmals verhaftet. Als einer der Führer der republikanischen Linken in der badischen Revolution von 1848 floh er nach Straßburg, machte von der Schweiz aus den Einfall der Revolutionäre nach Baden mit, wurde gefangen genommen und in Rastatt zu fünf Jahren Einzel- und Kerkerhaft verurteilt. Nach der Mairevolution 1849 befreit, trat er als Herausgeber der "Karlsruher Zeitung" in den Dienst des Landesausschusses, wurde Gesandter der badischen Revolutionsregierung in Paris; nach Belgien ausgewiesen, ging er ins Exil nach London. Dort veröffentlichte er neben politischen, historischen, germanistischen und literaturgeschichtlichen Studien die "Bekenntnisse eines Achtundvierzigers" (in: "Die Gegenwart", 1882).‎

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Wien, AT
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€ 800,00 Kopen

‎Blind, Karl, Revolutionär und Publizist (1826-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. London, 5. IV. 1872.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Dame: “Entschuldigen Sie, daß ich, durch Arbeit stets bis tief in die Nacht in Anspruch genommen, erst heute Ihre werthen Zeilen zu beantworten vermag. Ihrem Wunsch gemäß übergab ich, alsbald nach Empfang Ihres Briefes, die erhaltenen Durchschläge an Frau Kroeker [...]”. - Seiner offen geäußerten demokratischen Überzeugung wegen zweimal der Universität verwiesen und 1847 erstmals verhaftet, mußte Blind als einer der Führer der republikanischen Linken in der badischen Revolution von 1848 fliehen und gelangte nach Straßburg. Später verhaftet und nach der Mairevolution 1849 befreit, trat er als Herausgeber der "Karlsruher Zeitung" in den Dienst des Landesausschusses und wurde Gesandter der badischen Revolutionsregierung in Paris. Nach Belgien ausgewiesen, ging er ins Exil nach London, wo er politische, historische, germanistische und literaturgeschichtliche Studien veröffentlichte.‎

MareMagnum

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€ 850,00 Kopen

‎BLISS, Ray C (1907-81)‎

‎Typed Note Signed / Inscribed Photograph Signed‎

‎This GOP giant chaired the Republican National Committee from 1965 to 1969 turning the Republican Party around after Barry Goldwater's stunning 1964 defeat and culminating in Richard Nixon's 1968 election. TNS 1p 8½" X 11" Columbus OH 1965 February 16. Addressed to Gerald L. Arnholt. Near fine. On "Republican State Central and Executive Committee" letterhead Bliss graciously complies with an autograph request. Also an IPS 8" X 10" n.p. n.y. 1965. Very good. Handsome informal closeup of Bliss seated at a table before microphones U.S. flag in background boldly inscribed and signed in black fineline on the blank lower margin: "To Gerald Arnholt / with best wishes / Ray C. Bliss. unknown‎

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‎Blittersdorf (Blittersdorff), Friedrich von, Badischer Staatsmann und Diplomat (1792-1861)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 18. IV. 1845, 4° (25 x 19,5 cm). 3 Seiten. Doppelblatt mit Adresse, Poststempeln und Siegel.‎

‎Interessanter und langer diplomatisch-politischer Brief an den Badischen Diplomaten Franz Xaver von Andlaw-Birseck (1799-1876) in Paris, u. a. über einen Besuch des Prinzen Paul von Württemberg, Heiratspolitik, die Großfürstin Helene (Pawlowna) von Württemberg, Neuigkeiten aus Karlsruhe, Religionsangelegenheiten, die Stellung Schweiz, Franz von Guaita u. a. - Blittersdorf war Gesandter beim Bundestag in Frankfurt und leitete zeitweise die Staatsgeschäfte in Baden. Seine Frau Maximiliane Brentano (1802-1861) war eine ausgezeichnete Pianistin und gehörte 1810-12 zum engsten Freundeskreis von Ludwig van Beethoven. Der Komponist widmete ihr 1812 sein Klaviertrio B-Dur WoO 39 und 1820 die Klaviersonate E-Dur op. 109.‎

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