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‎Geiger, Peter Johann Nepomuk, Maler und Schnitzer (1805-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. auf gefalt. Doppelblatt. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An den Wiener Kupferstecher Franz Xaver Stöber (1795-1858): "Verzeihe mir dass ich deiner für mich so beehrenden Einladung nicht Folge leisten kann, indem meine Brust und mein Kopf so heftig angegriffen ist, dass ich im Bette bleiben muß […]". - Fleckig. - Der Sohn des Bildhauers Joseph Geiger verdiente seinen Unterhalt nach dem frühen Tod des Vaters (1814) zunächst als Kunstschnitzer; vor allem fertigte er Pfeifenköpfe aus Meerschaum an, und studierte dann an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Er wurde als Buchillustrator bekannt. 1844 begann Geigers Lehrtätigkeit; er unterrichtete u.a. Erzherzog Franz Joseph, begleitete Erzherzog Ferdinand Max 1850 auf dessen Orientreise, war 1850-52 Lehrer an der Elementarzeichnungs- und Modellierschule sowie 1853-71 o.Prof. an der Vorbereitungsschule der Akademie der bildenden Künste.‎

‎Geiger, Philipp Lorenz, Chemiker und Pharmazeut (1785-1836).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Heidelberg, 12. III. 1818.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. An den Chemiker Karl Wilhelm Gottlob Kastner, Professor an der Universität Heidelberg: "Beyliegend habe die Ehre Ihnen ein Paar Exemplare meiner Dissertation zu übersenden, mit der Bitte sie Ihrer Durchsicht zu würdigen. Das Sauerkraut ließ ich vors erste liegen, weil es mir zu viele Zeit gekostet hätte, vielleicht nehme ich es späther vor [...] Stehts unvergeßlich wird uns Ihr Hierseyn vorigen Herbstes bleiben, und wir werden die genußreichen Stunden, die wir mit Ihnen verlebten, immer zu den angenehmsten Erinnerungen zählen. Ihr werthes Schreiben vom 15ten Jänner gibt mir die freudige Hoffnung Sie bald wieder bey uns zu sehen. Ich rechne bestimmt darauf, daß wenn Sie in die Rheingegenden kommen Sie uns nicht übergehen werden, und werde es als Maasstab ansehen, wie es Ihnen bey uns gefallen hat. Somancherley [!] wollte ich Ihnen in gewisser Hinsicht schreiben, besonders was das Stoechiometrische betrifft, indem ich die meisten meiner Arbeiten diesen Winter diese Lehre berücksichtigend aufstellte, wobey ich öfter interessante immer die Richtigkeit und das Einflußreiche dieser Entdeckungen auch für die Pharmacie bestättigende Resultate erhielt [...] Könnten Sie mir wohl kein Werk anzeigen, welches die Lehre der chemischen Messungs-Verhältniße in ihrem ganzen Umfang mit allen in den neuesten Zeiten darüber erhaltenen Resultaten klar, deutlich und vollständig enthielte? Ihr treffliches Werk, Grundriß der Chemie, [...] leitete mich bisher vorzüglich, nur, meine ich, sollte es mehr ins einzelne gehen, vielleicht könnte dieses, ohne daß sein Volumen zu sehr vergrößert wird, geschehen? Beyliegend auch einige Kuchenrezepte von meiner Frau [...]". - Kastners "Grundriß der Chemie zum Gebrauche seiner Vorlesung" erschien 1807 bei Mohr und Zimmer in Heidelberg. - Mit Spuren eines Siegels.‎

‎Geiger, Willi, German painter and draftsman (1878-1971).‎

‎Autograph signature. [Postmark: Munich, 4 May 1921].‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - An expressionist artist, Geiger in 1907 created a series of postcards showing Munich landmarks and copied masterpieces by the Spanish painters Goya, Velasquez and El Greco before turning towards portraiture. His study of El Greco shows most prominently in his portrait of the composer Hans Pfitzner. - Traces of postage stamps. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

‎Geiger, Willi, Maler (1878-1971).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. München, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das Kulturniveau eines Volkes spiegelt sich in den Höchstleistungen seiner Künstler. Diesen die Basis einer gedeihlichen Entwicklung zu schaffen, scheinen heute die Vorsausetzungen zu fehlen [...] die Kaufmannschaft u. die breite Masse des Volkes stehen dem Künstler mit einer an Kulturekel grenzenden Feindseligkeit gegenüber [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Willi Geiger, der in München bei Franz von Stuck Malerei und bei Peter Halm Radiertechnik studiert hatte, leitete in den 1920er Jahren eine Aktklasse an der Münchner Kunstgewerbeschule und wurde - nach Reisen durch Spanien, auf die Kanaren und nach Marokko - Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie für Graphik und Buchkunst in Leipzig. Koslowsky 105.‎

‎Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971)‎

‎"Exlibris Galston". Originalradierung mit eigenh. Bleistiftsignatur "G.".‎

‎o.J. München, um 1921, Blattgr. 17,5 x 13 cm. Plattengr.: 8,2 x 7,4 bzw. 2,5 x 7 cm.‎

‎Schreyl 267. Gutenberg 3164. - Remarquedruck. Lesender in Segelboot, dahinter gebirgige Küste; darunter von einer zweiten kleinen Platte: Klaviertastatur mit Lorbeerkranz. Im Druck monogrammiert. - Gottfried Galston (1879-1950) war ein gefeierter Pianist und lebte 1910-1921 in Planegg bei München. - Fälzchen.‎

Riferimento per il libraio : 48526

‎Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971)‎

‎Exlibris "Albert Wustl". Originalradierung mit eigenh. Bleistiftsignatur "Geiger".‎

‎o.J. München, um 1924, Blattgr. 16,5 x 14,5 cm. Plattengr.: 9,6 x 8,4 cm.‎

‎Schreyl 297. Gutenberg 3406. - Kniendes Paar mit astrologischem Blatt, von Himmelskörpern und Sternbahnen umgeben. "Willi Geigers Blatt wirft Fragen auf: Schwebt das Paar auf Wolken im Weltall? Wohin zeigt der Finger des Mannes? Worauf weist der Davidstern hin? Will der Mann den Weg ins gelobte Land zeigen?" (DEG-Website). - Fälzchen.‎

Riferimento per il libraio : 48530

‎Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971).‎

‎1 eigenh. Brief und 1 eh. Postkarte mit U. Charlottenburg, 12.IV. 1913 bzw. o.O.u.D.‎

‎Zusammen 1½ SS. 4to und qu.-8vo. An den Exlibrissammler Maron: “Anbei der Prospekt. Bei der Gelegenheit erlaube ich mir die Anfrage, ob Sie sich für weitere Graphik interessieren u. ob ich Ihnen gelegentl. etwas zur Ansicht schicken darf [...]” (undat. Postkarte mit gedr. Adreßzeile des Absenders). - Der Brief v. 12.IV. 1913 betrifft die in Anbetracht des “Wechsel[s] in der Vorstandssache des Exlibrivereins” gewünschte Mitgliedschaft. - Bei Franz von Stuck (1863-1928) und Peter Halm (1854-1923) studierend, wurde der in Schönbrunn bei Landshut geborene Künstler 1905 mit dem Staatspreis und dem Schack-Stipendium ausgezeichnet, bildete sich auf Auslandsreisen durch Südeuropa und durch das Studium der Werke Goyas und El Grecos fort und zog dann für mehrere Jahre nach München, “unermüdlich beschäftigt mit Exlibris, Buchschmuck, Illustrationen zu Werken des ihm innerlich verwandten Dehmel, Bonsels’ [...] (Thieme/Becker XIII, 346). Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Berlin lebend, rückte er 1914 ein, war von 1920-22 Professor an der Kunstgewerbeschule Berlin, hielt sich von 1923-25 neuerlich in Südeuropa auf und folgte 1928 einem Ruf als Professor an die Akademie für Graphik und Buchkunst nach Leipzig, wo er 1933 entlassen und mit Malverbot belegt wurde. Nach Ende des Krieges - den er zurückgezogen auf seinem Bauernhof verbrachte - war Geiger bis zu seiner Emeritierung Professor an der Münchner Akademie der bildenden Künste. “Er schuf zahlreiche, vom Jugendstil geprägte Exlibris-Entwürfe, verarbeitete Kriegserlebnisse in Bilderzyklen, darunter ‘K.Z.’, und trat insbesondere als Graphiker hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden zahlreiche Graphikzyklen sowie Illustrationen zu Werken von Kleist, Goethe, Balzac, Dostojewski, Tolstoj und García Lorca” (DBE). - Beiliegend ein Telegramm vom 9.III. 1913: “Zustimmung gegeben” (1 S. Qu.-8vo).‎

‎GEIGY, CH.‎

‎Autographes. Receuil de facsimilés d’autographes de personnages célébres appartenant à plusieurs siècles.‎

‎Bâle, Rodolphe Geering, 1925, in-4to, 296 p. ill., cartonnage original.‎

Riferimento per il libraio : 128452aaf

Livre Rare Book

Harteveld Rare Books Ltd.
Fribourg Switzerland Suiza Suíça Suisse
[Books from Harteveld Rare Books Ltd.]

€ 43,01 Informazioni/Compera

‎Geijerstam, Gustaf af, Schriftsteller (1858-1909).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Qu.-kl.-8vo. Eine Sentenz aus "Gefährliche Mächte": "Er sieht den Geist der Sonderung, der in ein System gebrachten Sonderung in Staat, Gesellschaft, in Leben und Wirken, der Sonderung, die der Fluch unserer Zeit ist, den Geist der Sonderung, der über Menschenschicksale wegschreitet, der Recht und Unrecht auf den Kopf stellt, der die Besten isoliert und den Schlimmsten vorwärts hilft".‎

‎Geis, Jakob, Volkssänger und Theaterleiter, gen. "Papa Geis" (1840-1908)‎

‎2 eigenh. Briefe [einer mit Porträtholzstich] mit U.‎

‎o.J. München, 10. IX. 1904 bzw. ohne Jahr, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten.‎

‎An den Schriftsteller Hermann Roth. - I. "[...] Dankend für Deine große Liebenswürdigkeit muß ich Dir leider mitteilen, daß es mir momentan unmöglich ist irgend ein Schaffot zu besteigen, da der Schnauferer ausbliebe [...] Es ist Herzmuskelschwäche, die mir oft nicht gestattet über's Zimmer zu gehen, kann also nicht die geringste Anstrengung riskieren [...] Du weißt, daß ich mit Freuden Deinem Rufe Folge leisten würde, schon um wieder einmal einige Stunden mit Dir beisammen sein zu können, allein wenn man n' Zipf hat, dann geht's mit bestem Willen nicht [...]" - II. "[...] Bei jedem Satz den Nagel auf den Kopf getroffen, dachte ich beim Lesen dessen, was aus Ihrer gewandten Feder über mich erschien. Gestatten Sie deshalb daß ich Ihnen meinen innigsten Dank und zu gütiger Erinnerung mein Bild übersende [...]"‎

Riferimento per il libraio : 46131

‎Geiser, Carl Friedrich, Mathematiker (1843-1934).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Küsnacht-Zürich, 13. VIII. 1913.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Mathematiker und Direktor der Handelslehranstalt in Leipzig Wilhelm Lorey mit Kommentaren zu dessen Druckfahnen: "Für Ihre Sendung der 'Fahnen', deren Inhalt mich lebhaft interessirt hat, bin ich sehr dankbar. In der Note mit den biogr. Angaben über Heinrich Weber können Sie auch Tübingen als eine der Universitäten bezeichnen an welche er einen Ruf erhielt (während seines Zürcher-Aufenthaltes). Gordan [d. i. der Mathematiker Paul Gordan] hat nicht in Giessen sondern in Berlin promovirt wie Sie seiner Dissertation, die er am 1. III. 1862 'vertheidigte' entnehmen können. Dass auf pag. 27 an einer Stelle Hesse [d. i. der Mathematiker Otto Hesse] statt Clebsch [d. i. der Mathematiker Alfred Clebsch] steht haben Sie wohl schon bemerkt & verbessert ebenso wie einige kleinere sprachliche Versehen [...]". - Mit einem kleinen Klebstofffleck.‎

‎Geiser, Christoph, Schriftsteller (geb. 1949)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (30 Zeilen) mit Widmung und U. sowie eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Bern, 20. & 22. XI. 1998, 4° & 8°. 3 Seiten.‎

‎Briefkarte: "Lieber Herr Wulframm, ganz herzlichen Dank für die Heiligen Sebastiane! Anbei die gewünschte Signatur. Ich hoffe, meine 'Baumeister' gefallen Ihnen und grüsse Sie ganz herzlich...". Gedicht: "Meine Preußen || Ich möchte ein Baum sein | der sich verzweigt | nicht wächst | in leere Räume | sondern Aeste ansetzt | die den Raum füllen: | an einem kräftigen Stamm | der Lust hat | die Rinde zu sprengen...". - Beiliegend ein eigenh. Albumblatt mit U.‎

Riferimento per il libraio : 61303

‎Geisler, Caroline.‎

‎Eigenh. Billett mit U. Frankfurt a. M., 30. XII. 1887.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. "Herrn Professor Door und Familie sendet einen Herzlichen Glückwunsch [dies in Goldprägung] zum Jahreswechsel verehrungsvollst Caroline Geisler".‎

‎Geisler, Paul, Komponist und Dirigent (1856-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verzeihen Sie, wenn ich mit einer Anfrage komme. Der erste der beifolgende[n] Operntext[e] hat eine so blühende melodische Musik, daß es ein Jammer wäre, wenn diese seinetwegen begraben bleiben sollte. (Marianne u. Warum? sind mir liebe Selbstbekenntnisse und jede Änderung an ihnen hieße mich selbst verstümmeln.) Aber Hertha sollte nicht eine 'Oper' werden. Und ist eine schlechte geworden. Wissen Sie einen Ausweg, wie man das Stück etwa auf das Niveau einer Aida heben könnte!? Ich bin allem Theaterleben fast entfremdet und kaum im Stande, wesentlich an den Bühnenvorgängen zu ändern. Ein Klavierauszug existiert von mir noch nicht. Sollten Sie indessen die Partitur einsehen wollen, so steht dieselbe jederzeit zur Verfügung [...]".‎

‎Geissler, Ann Margret, Schriftstellerin.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 17. XI. 1943.‎

‎1 S. 4to. Bedankt sich bei Josef Wesely für die übersandten Geburtstagswünsche.‎

‎Geissler, Christian‎

‎Maschinengeschriebenes Manuskript einer Lesereise 19.9.1998. Mit eigenhändiger Unterschrift.‎

‎1998. DIN A 4. (guter Zustand).‎

‎Christian Geissler (* 25. Dezember 1928 in Hamburg; + 26. August 2008 ebenda), deutscher Schriftsteller. Gedanken zu einer Lesereise. Datiert 22.9.98.‎

Riferimento per il libraio : 305999AB

‎Geissler, Paul, German painter and etcher (1881-1965).‎

‎Autograph signature. Munich, 2. VI. 1919.‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Starting out as a painter commissioned by the German Empress and a Russian Grand Duke, Geissler soon turned towards etching, created large-sized examples during his study trip to Paris from 1910 to 1911, and settled in Munich in 1912, where he served on the board of the "Verein für Original-Radierung". - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

‎Geissler, Sigismund, Mediziner und Rektor (gest. 1637).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Wien, 7. IV. 1621.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. Mit einem halbseitigen eh. Zusatz mit U. von Clemens von Radolt (1593-1670). - Sigismund Geissler war Professor für Medizin an der Universität Wien und zudem neun Mal Dekan der medizinischen Fakultät und dreimal Rektor der Universität Wien. Darüberhinaus war er Stifter der Geislerschen Fundation und Stifter des Zepters der medizinischen Fakultät in Wien. - Mit kleineren Randläsuren, etwas angestaubt und wasserrandig.‎

‎Geistinger, Marie, Schauspielerin und Sängerin (1833-1903).‎

‎Blatt mit eigenh. U. und Portraitphotographie. O. O. u. D.‎

‎Photographie (95:63 mm) und Blatt (98:53 mm) auf Trägerkarton montiert. Marie Geistinger, in Graz als Tochter russischer Hofschauspieler geboren, war in ihrer Heimatstadt schon elfjährig in Kinderrollen zu sehen, debütierte 1850 in München und kam später nach Wien, Berlin, Hamburg und Riga. 1865 wurde sie von Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien engagiert, das sie mit M. Steiner 1869-75 leitete; später in Leipzig und wiederholt auf Gastspielreisen durch Amerika zu hören, nahm sie 1888 in Ödenburg ihren Abschied von der Bühne. Das Repertoire der vielseitig künstlerisch begabt Schauspielerin und Sängerin umfaßte neben Operetten (insb. Offenbach und Strauß) Volksstücke und Tragödien.‎

‎Geistinger, Marie, Schauspielerin und Sängerin (1833-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 20. I. 1885.‎

‎3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Lewy: "Erst heute komme ich dazu, Ihnen Ihre Prozente zuzuschicken. Am 12/12 habe ich in Wien selbst an Sie abgeliefert die Prozente von: Pressburg, Olmütz u. Reichenberg Teplitz - und von Hannover und Hamburg! […] Sonst geht es Steiner hier recht traurig - ich weiß nicht, was die Leute wollen - er ist so unbeliebt […] nichts als Antisemiten! Hätte nicht geglaubt, das heutzutage so etwas hier existiert. Das ists hauptsächlich was Steiner hier schadet. Nun komme ich erst wieder im Mai nach Wien, ich wollte es wäre schon soweit. Von Wien hört man ja auch alles mögliche und unmögliche! […]". - Marie Geistinger, in Graz als Tochter russischer Hofschauspieler geboren, war in ihrer Heimatstadt schon elfjährig in Kinderrollen zu sehen, debütierte 1850 in München und kam später nach Wien, Berlin, Hamburg und Riga. 1865 wurde sie von Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien engagiert, das sie mit M. Steiner 1869-75 leitete; später in Leipzig und wiederholt auf Gastspielreisen durch Amerika zu hören, nahm sie 1888 in Ödenburg ihren Abschied von der Bühne. Das Repertoire der vielseitig künstlerisch begabt Schauspielerin und Sängerin umfaßte neben Operetten (insb. Offenbach und Strauß) Volksstücke und Tragödien.‎

‎Geistinger, Marie, Schauspielerin und Sängerin (1833-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Karlsbad, 13. IX., o. J.‎

‎1 S. 8vo. Habe heute immer gehofft das Vergnügen zu haben, Sie persönlich zu sprechen, um Ihnen meine Bitte vorzutragen, - nämlich um Ihre gütige Verwendung zu bitten, dass ich wenn irgend möglich einen Wagen für mich und meine Begleiterin allein bekomme! Ich reise Morgen Abend 8 Uhr nach Wien […] und des Nachts fahren ist mir schrecklich - doch da ich in Wien sehr viel zu thun habe - möchte ich durch die Nachtreise Zeit gewinnen. Bitte also recht sehr, um ein paar Worte, an den hiesigen Stationsvorstand […]". - Auf dekorativem gelben Briefpapier. - Marie Geistinger, in Graz als Tochter russischer Hofschauspieler geboren, war in ihrer Heimatstadt schon elfjährig in Kinderrollen zu sehen, debütierte 1850 in München und kam später nach Wien, Berlin, Hamburg und Riga. 1865 wurde sie von Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien engagiert, das sie mit M. Steiner 1869-75 leitete; später in Leipzig und wiederholt auf Gastspielreisen durch Amerika zu hören, nahm sie 1888 in Ödenburg ihren Abschied von der Bühne. Das Repertoire der vielseitig künstlerisch begabt Schauspielerin und Sängerin umfaßte neben Operetten (insb. Offenbach und Strauß) Volksstücke und Tragödien.‎

‎Geistinger, Marie, Schauspielerin und Sängerin (1833-1903).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. Graz, 18. I. 1877.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton. "Alle Lichter geben Schein, | Leuchten sanfter oder greller, | Flimmern dunkler oder heller | Sonne kann nicht jeder sein". - Marie Geistinger, in Graz als Tochter russischer Hofschauspieler geboren, war in ihrer Heimatstadt schon elfjährig in Kinderrollen zu sehen, debütierte 1850 in München und kam später nach Wien, Berlin, Hamburg und Riga. 1865 wurde sie von Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien engagiert, das sie mit M. Steiner 1869-75 leitete; später in Leipzig und wiederholt auf Gastspielreisen durch Amerika zu hören, nahm sie 1888 in Ödenburg ihren Abschied von der Bühne. Das Repertoire der vielseitig künstlerisch begabt Schauspielerin und Sängerin umfaßte neben Operetten (insb. Offenbach und Strauß) Volksstücke und Tragödien.‎

‎Geitel, Hans Friedrich, Physiker (1855-1923).‎

‎Eigenh. Brief m. U. Wolfenbüttel, 24. XI. 1910.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Zur Einsichtnahme seines Prüfungszeugnisses: "Mein Kollege Professor Quensen in Braunschweig hat mich geben, Ihnen mein Prüfungszeugnis zur Einsicht zu schicken. Ich komme diesem Wunsch hiermit nach und bitte um freundliche umgehende Zurücksendung [...]".‎

‎Geitlinger, Ernst, Maler (1895-1972)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Seeshaupt, 19. V. 1958, Fol. 3 Seiten auf 2 Blättern. Gelocht..‎

‎Dankt Hanfstaengl für die Bemühungen, sich für seine Pensionsangelegenheit einzusetzen. - Geitlinger stellte vor 1937 bei den "Juryfreien" und beim Deutschen Künstlerbund aus; nach deren Verbot hatte er keine Ausstellungsmöglichkeiten mehr und ernährte sich u. a. als Zimmeranstreicher. Bei der Berufung an die Akademie in München nach dem Krieg blieb ihm die Pensionsberechtigung wegen überschrittener Altersgrenze versagt; er versuche zu beweisen, dass er durch das Arbeitsverbot als "entarteter" Künstler seiner freischaffenden Tätigkeit beraubt wurde.‎

Riferimento per il libraio : 59649

‎Geißler, Horst Wolfram, deutscher Schriftsteller (1893-1983).‎

‎3 eigenh. (Portrait-)Postkarten mit U. Hechendorf, 22. VI. 1946 und 1. VII. 1958.‎

‎Zusammen 4 SS. (Qu.-)8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für die ihm übersandten Glückwünsche.‎

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Albumblatt (5 Zeilen) mit U. sowie Porträtpostkarte mit eigenh. Beschriftung und U.‎

‎o.J. Hechendorf am Pilsensee, 1. II. 1951 (Poststempel), Verschied. Formate. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎I. "Im Grase blühten die mohngroßen purpurnen | Anemonen und, klein wie Taubeneier, | traubenfarbene Hyazinthen. Aus ihnen stieg Duft | und Wärme dankbar aufgenommen von den | Blättern des Ölbaums [...]" - II. An Magda Lorenz in Lauenburg: "[...] daß ich 100 Jahre alt werde, wünsche ich mir selber nicht [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57879

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 29. VI. 1980, Gr.-8°. 2 Seiten. Mit Umschlag.‎

‎An den Schriftsteller Wolfgang Lindenblatt in München wegen der Frage der Übersiedelung und mit dem Entschluß, die Wohnung zu behalten: "Ich schmökere herum und vermeide es nach Möglichkeit noch mehr Bücher zu kaufen." Über Romain Rollands "Musikalische Reise" und den Briefwechsel mit Malwida von Meysenbug. "Der Esprit steht links." Sodann über Knut Hamsun und seinen politischen Starrsinn.‎

Riferimento per il libraio : 52013

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Manuskript mit Widmung und U. sowie eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne.Ort, 20. I. 1977, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten.‎

‎I. Die Seiten 5 und 6 aus einem unveröffentlichten Manuskript über die Schlangensäule auf dem Hippodromplatz in Istanbul. - II. Sieben Zeilen umfassendes Zitat aus "Odysseus und Penelope".‎

Riferimento per il libraio : 43112

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. vollständiges Manuskript mit Widmung und Namenszug "HWGeißler" am Kopf.‎

‎o.J. Ohne Ort [Hechendorf am Pilsensee], 7. VI. 1944 (Widmung), 4°. 44 Seiten auf 22 Blättern liniierten Papiers; doppelseitig beschriftet.‎

‎Das vollständige Manuskript zu Horst Wolfram Geißlers Erzählung "Aphroditens Geheimnis | [Sie kennen Aphrodite nicht!]". - Widmung am Kopf von Seiten 1: "Herrn Hptm. [Philipp] Stücklein gewidmet". Schönes Arbeitsmanuskript mit zahlreichen eigenh. Streichungen und Korrekturen in Tinte, Blei- und Rotstift, laut Geißlers Eintragungen begonnen am 22. IV. 1944 um 18.15 Uhr und beendet am 9. V. 1944 um 19.43 Uhr. - In Buchform erstmals 1948 im Berliner Hera-Verlag veröffentlicht (vgl. Wilpert-G. 44). - Beiliegend: Sammlung von Ausschnitten aus einer Zeitschrift mit dem Erstdruck von "Sie kennen Aphrodite nicht" in Fortsetzungen. - Gelocht. - Sehr selten.‎

Riferimento per il libraio : 59502

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Masch. Postkarte mit eigenh. U. sowie Porträtdruck mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. München, 11. V. 1966, Kl.-8°.‎

‎An Josef Mertens in Jülich: "[...] Ich habe Germanistik studiert, und seit Jakob Grimm schreiben die Germanisten grundsätzlich (in ihren wissenschaftlichen Werken) alles klein, ausgenommen die Eigennamen. Für den Tagesgebrauch hat sich das leider nicht eingeführt; denn die Großschreibung der sog. Hauptwörter ist meiner Ansicht nach ein vollkommener Unsinn, den übrigens, so viel ich weiß, außer uns nur noch die Dänen praktizieren; es ist eine Angewohnheit, die um die Renaissancezeit aufgekommen ist, denn die mittelalterlichen deutschen Handschriften z. B. das Nibelungenlied, haben die Kleinschreibung, ausgenommen an Stellen, die besonders verziert werden sollen. Und überlegen Sie nur einmal, was man beim Maschinenschreiben einsparen würde, wenn man nicht immer bei jedem Großbuchstaben auf die Umschalttaste drücken müßte. Da die Großschreiberei meiner Überzeugung nach durch nichts als die Gewohnheit begründet ist, sollte man sie abschaffen [...]"‎

Riferimento per il libraio : 41875

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983).‎

‎Portraitkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. Widmung und U. auf der weißen Bildunterseite.‎

‎o.J. München, VII. 1978, (15 x 10,5 cm).‎

‎"[...] mit besten Grüßen aus München."‎

Riferimento per il libraio : 60768

‎Geißler, Max, Redakteur und Schriftsteller (1868-1945).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Weimar, Am Horn, 21. XI. 1908.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Schriftsteller Anton Ohorn in Chemnitz: "Zu diesem meine herzlichsten Wünsche mit heißem Danke für die mancherlei Liebenswürdigkeiten, die Sie mir in der letzten Zeit von neuem erwiesen haben, ohne daß ich für jetzt Gelegenheit hätte, Ihnen durch die Tat zu quittieren. - Für 1909 habe ich ein gutes deutschen Versbuch vor und meinen besten Roman. Beide, so hoff ich, gehen hier aus fröhlichem Wohlsein ab und treffen dort auf Gesundheit und Glück. Sobald ich nach Chemnitz komme, bitte ich mir zu gestatten, daß ich den im Sommer missglückten Versuch wiederhole, Sie persönlich kennen zu lernen und eine flüchtige Stunde mit Ihnen zu verplaudern [...]". Geißler brachte 1909 zwei Bücher heraus, "Die Rose von Schottland, eine Dichtung" (Leipzig: L. Staackmann) und "Der Douglas" (Mainz: Scholz). - Bei der Adresse die Hinzufügung "Dort oben auf dem Berge...". Mit gepr. Bordüre.‎

‎Geißler, Max, Schriftsteller und Redakteur (1868-1945)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Weimar, 22. VII. 1915, Gr.-8°. 1/2 Seite. Typographischer Rahmen "Autographen-Post zugunsten des Deutschen Kriegs-Waisen-Heims".‎

‎"Und birgst du dein Herz wie ein Vöglein im Nest, | Ich find' es in Felsenspalten. | Und hältst Du's mit beiden Händen fest, | Du kannst es doch nicht halten! [...]"‎

Riferimento per il libraio : 42936

‎Gelbard-Zuckerkandl, Margarete, Pianistin (geb. 1887).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. [Wohl Wien], 24. V. 1919.‎

‎¾ S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr werter Brief vom 20. wurde mir nachgesendet und wäre ich nicht dagegen in dem von Ihnen arrangierten Konzert mitzuwirken, doch erfahre ich soeben, dass der stolze Name Festsaal des Apol[l]oneum nichts weiter ist als der Saal des Hotel Post in der Postgasse und halte ich mit meiner künstlerischen Stellung nicht vereinbar in diesem Saale aufzutreten. Vielleicht würde sich Ihnen eine Gelegenheit bieten das Konzert in einem Konzertsaal zu veranstalten. In diesem Falle könnte ich Ihnen meine Mitwirkung unter günstigen Honorarbedingungen sicher zusagen [...]". - Margarete Gelbard war seit 1919 die zweite Frau des Wiener Urologen Otto Zuckerkandl (1861-1921), dessen im selben Jahr geschiedene erste Frau Amalie (1869-1942) durch Klimts unvollendetes Portrait verewigt ist. Die Familie war mit Arthur Schnitzler gut bekannt. - Mit kleinen, teils hinterlegten Randläsuren.‎

‎Gelcich, Eugen, Nautiker (1854-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. XII. 1902.‎

‎1 S. Folio. An die Direktion der Universitätsbibliothek Wien mit dem Ersuchen um Zusendung von José Silvestre Ribeiros "Geschichte der wissenschaftlichen Anstalten in Portugal". - Gelcich wurde 1895 Leiter der Nautischen Abteilung der Akademie für Handel und Nautik in Triest. 1901 ans Ministerium für Kultus und Unterricht berufen, war er seit 1903 Zentralinspektor für kommerziellen Unterricht. Neben Arbeiten zur Geschichte der Nautik (‘Entwicklungsgeschichte der Schiffahrt’, 1883) verfaßte er Werke zur Wirtschaftsgeographie, Pädagogik und Uhrmacherkunst (‘Geschichte der Uhrmacherkunst von den ältesten Zeiten bis auf unsere Tage’, 1887). Vgl. DBA II 436, 169-172. - Beiliegend ein weiterer, wohl von Schreiberhand und im Auftrag von Gelcich verfaßter Brief an die Bibliotheksdirektion mit dem Ersuchen um die Zusendung von Schmollers Jahrbuch XXV/4 und XXVI/1 (dat. 7.X. 1907. 1 S. Folio. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Handels-Akademie-Triest”).‎

‎Geldern-Egmond zu Arcen, Berta von, Leiterin des Offizierstöchter-Erziehungsinstituts in Wien-Hernals (1843-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], o. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Bekannte über eine kleine Ausstellung der Offizierstöchterschule, bei deren Eröffnung sie auf musikalische Begleitung einer Militärkapelle sowie die Anwesenheit der Kaiserin hofft: "Immer hoffte ich Ihnen mündlich meine Einladung für Sonntag den 11. übermitteln zu können, nach dem es mir aber unmöglich ist abzukommen, nehme ich meine Zuflucht zu diesen Zeilen. Wir haben heuer nur eine bescheidene kl. Musikproduktion und Arbeits- sowie Zeichenausstellung, mit Militärmusik im Garten, wenn wie wir hoffen Sr. Excellenz der Korps-Kommandant unsere Bitte um die Musik gewährt hat. Bitte liebe Excellenz dahin zu wirken daß wir eine gute Musik bekommen und geben Sie mir eine liebe Zusage auch für Ihren Herrn Gemahl [...] Wir hoffen daß Ihre Kais. Hoheit das Fest mit ihrer Gegenwart beehren wird". - Mit kleinen Rostflecken verso.‎

‎GELIN (Daniel).‎

‎Fatras. Poèmes.‎

‎Paris Jacques Damase 1950 1 vol. relié in-8, broché, couverture à rabats, 60 pp., frontispice de Francis Mazière. Édition originale enrichie d'un envoi autographe signé de l'acteur au cinéaste Alain Resnais. Daniel Gelin joua aux côtés de sa première femme, Danielle Delorme, dans le premier long métrage d'Alain Resnais, Ouvert pour cause d'inventaire (1946), film malheureusement perdu. Couverture partiellement et légèrement insolée. Exemplaire provenant de la bibliothèque d'Alain Resnais.‎

Riferimento per il libraio : 14802

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
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€ 50,00 Informazioni/Compera

‎GELIN (Daniel).‎

‎Fatras. Poèmes.‎

‎Paris Jacques Damase 1950 1 vol. relié in-8, broché, couverture à rabats, 60 pp., frontispice de Francis Mazière. Édition originale enrichie d'un envoi autographe signé de l'acteur au cinéaste Alain Resnais. Daniel Gelin joua aux côtés de sa première femme, Danielle Delorme, dans le premier long métrage d'Alain Resnais, Ouvert pour cause d'inventaire (1946), film malheureusement perdu. Couverture partiellement et légèrement insolée. Exemplaire provenant de la bibliothèque d'Alain Resnais.‎

Riferimento per il libraio : 14802

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
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€ 50,00 Informazioni/Compera

‎Geller, Emil, Kunsthändler.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 6. VIII. 1875.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Uebersende anbei das nach Angabe gefertigte Skizzenbuch sowie zur geneigten Durchsicht Alles was ich von Wolkenstudien zur Zeit auf Lager habe [...]“. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Geller, Johann Nepomuk, Maler (1860-1954).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. O. O., 26. IV. 1898.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton. An einen Autografensammler: "Im Drange der Arbeit ist der Zettel und somit Ihr Wunsch vergessen geblieben - wenn dem Herrn mein Name auch von Werth scheint so mögen Sie ihm hiermit als das gewünschte Autograf haben". - Der Sohn eines Krämers studierte seit 1876 an der Wiener Kunstakademie Malerei und ließ sich nach Reisen durch Italien und einem längeren Aufenthalt in Nürnberg in Wien nieder. Dort war er als Landschaftsmaler (Wachauer Ansichten) und Vedutenmaler (Wiener Ansichten) tätig.‎

‎Gellert, Christian Fürchtegott, German poet and philosopher (1715-1769).‎

‎Autograph letter signed. Leipzig, 13 Nov. 1759.‎

‎4to. 1 page on bifolium with integral address panel. To a Mr. Gerstöcker, "Maitre de langue" in Meissen, thanking him for some poems he had sent him and congratulating him on the way he bears his fate: "Ich danke Ihnen ergebenst für die mir überschickten Gedichte, in denen mir vieles gefallen hat, und erfreue mich über die Gelassenheit, mit der Sie Ihr Schicksal ertragen und den Ausspruch beweisen, daß der nicht unglücklich ist, der das Unglück gelassen trägt. Zugleich ersuche ich Sie, Ihren Herrn Bruder, der an mich geschrieben hat, zu versichern, daß ich ihm bey seinem künftigen Auffenthalte auf unserer Academie so gut dienen werde, als ich andern fleißigen Studenten zu dienen mich bemühe [...]". - Reynolds's edition of Gellert's letters does not record any letters from, to or about any "Gerstöcker" or "Gerstäcker". The recipient may possibly be identified with Johann August Gerstäcker, later a civil servant at Pegau who became an official at Zwickau in 1772 and that same year penned a Gellert quotation in the friendship album of his colleague Thomas von Wagner (GNM Hs. 113064c). - Upper right corner has recipient's note: "Accep. d. X. Decembr. 1759". Somewhat browned, slight traces of folding; small tear from breaking the seal repaired. Old handwritten ownership ("H. Mebesius, possessor. 1839"). Not in: J. F. Reynolds (ed.), C. F. Gellerts Briefwechsel vol. 2 (1756-1759).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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‎GENARDIERE (Philippe de la).‎

‎Roma/Roman.‎

‎Arles Actes Sud 2013 1 vol. broché in-8 étroit, broché, 305 pp. Édition originale de ce roman nostalgique sur l'âge d'or du cinéma italien, avec un bel envoi autographe signé de l'auteur à Alain Resnais, également dédicataire de l'ouvrage, "qui m'a ouvert les portes du temps et de la fiction". Exemplaire provenant de la bibliothèque d'Alain Resnais.‎

Riferimento per il libraio : 112922

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Paris France Francia França France
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€ 30,00 Informazioni/Compera

‎GENARDIERE (Philippe de la).‎

‎Roma/Roman.‎

‎Arles Actes Sud 2013 1 vol. broché in-8 étroit, broché, 305 pp. Édition originale de ce roman nostalgique sur l'âge d'or du cinéma italien, avec un bel envoi autographe signé de l'auteur à Alain Resnais, également dédicataire de l'ouvrage, "qui m'a ouvert les portes du temps et de la fiction". Exemplaire provenant de la bibliothèque d'Alain Resnais.‎

Riferimento per il libraio : 112922

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Eymoutiers France Francia França France
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€ 30,00 Informazioni/Compera

‎GENBACH Jean (pseudonyme de Ernest de Gengenbach).‎

‎Satan à Paris. Couverture illustrée d'Alexandre Alexeief.‎

‎1927 Paris, H. Meslin, 1927; un volume in-12 broché, couverture crème illustrée et imprimée en mauve et noir, titre en noir au dos souligné de filets mauves; (8),viii, 141, (6)pp. L'auteur a dédié son livre à André Breton. Préface d'André Breton Couverture illustrée en mauve et noir d'un dessin d'Alexandre Alexeief.‎

‎Edition originale sur alfa. Rare envoi autographe signée de l'auteur à Emile Maurer. Couverture jaunie, brunie au dos avec petits accrocs, papier un peu jauni. (Reu-Bur)‎

Riferimento per il libraio : 9632

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Livres Anciens N. Rousseau
Reuilly France Francia França France
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€ 150,00 Informazioni/Compera

‎GENCE, Jean-Baptiste-Modeste‎

‎Biographie Littéraire de Jean-Baptiste-Modeste Gence, ancien archiviste au dépôt des Chartes, éditeur et traducteur du Livre des Consolations Intérieures dit vulgairement De Imitatione Christi [ Avec : ] Coup d'oeil sur l'édition d'un Codex De Imitatione Christi supposé du XIIIe s. d'apr. les noms de ses possesseurs (au XVIe siècle), membres d'une famille dont un Joseph "De Advocatis" [ Avec : ] 2 extraits du Journal de la Littérature de France [Avec : ] Dieu, l'Etre Infini ou le Principe vers lequel tendent l'Intelligence Humaine. Ode [ Avec : ] Liste des Travaux et Productions littéraires de l'auteur [ Editions originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎4 titres et deux coupures de presse ensemble en 1 vol. in-8 reliure de l'époque demi-basane marron, Biographie Littéraire de Jean-Baptiste-Modeste Gence, ancien archiviste au dépôt des Chartes, éditeur et traducteur du Livre des Consolations Intérieures dit vulgairement De Imitatione Christi, Moquet et Comp., Paris, 1835, 43 pp. [ Avec : ] Coup d'oeil sur l'édition d'un Codex De Imitatione Christi supposé du XIIIe s. d'apr. les noms de ses possesseurs (au XVIe siècle), membres d'une famille dont un Joseph "De Advocatis"..., , Chez l'diteur-interprète du Texte de L'Imitation, Paris, octobre 1833, 8 pp. [ Avec : ] 2 extraits du Journal de la Littérature de France, 1833 et 1834, 1 f. chacun [Avec : ] Dieu, l'Etre Infini ou le Principe vers lequel tendent l'Intelligence Humaine, Migneret, Paris, 1825, 79 pp. avec un tableau dépliant [ Avec : ] Liste des Travaux et Productions littéraires de l'auteur, s.d., 7 pp.‎

‎Très rare recueil original d'oeuvres de J.B.M. Gence, dédicacé à la Veuve De Manne. Etat très satisfaisant (dos frotté, galerie de vers superficielle à un mors, bon état par ailleurs). Jean-Baptiste Gence (1755-1840), archiviste au dépôt des Chartes, correcteur du Bulletin des Lois, membre de la Société des Antiquaires, eut un parcours quelque peu tortueux. Intéressé par Mesmer et Saint-Martin qu'il avait connu, il finit sa vie entiché de la princesse Eldir.‎

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SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
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€ 230,00 Informazioni/Compera

‎GENCE, Jean-Baptiste-Modeste‎

‎Biographie Littéraire de Jean-Baptiste-Modeste Gence, ancien archiviste au dépôt des Chartes, éditeur et traducteur du Livre des Consolations Intérieures dit vulgairement De Imitatione Christi [ Avec : ] Coup d'oeil sur l'édition d'un Codex De Imitatione Christi supposé du XIIIe s. d'apr. les noms de ses possesseurs (au XVIe siècle), membres d'une famille dont un Joseph "De Advocatis" [ Avec : ] 2 extraits du Journal de la Littérature de France [Avec : ] Dieu, l'Etre Infini ou le Principe vers lequel tendent l'Intelligence Humaine. Ode [ Avec : ] Liste des Travaux et Productions littéraires de l'auteur [ Editions originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎4 titres et deux coupures de presse ensemble en 1 vol. in-8 reliure de l'époque demi-basane marron, Biographie Littéraire de Jean-Baptiste-Modeste Gence, ancien archiviste au dépôt des Chartes, éditeur et traducteur du Livre des Consolations Intérieures dit vulgairement De Imitatione Christi, Moquet et Comp., Paris, 1835, 43 pp. [ Avec : ] Coup d'oeil sur l'édition d'un Codex De Imitatione Christi supposé du XIIIe s. d'apr. les noms de ses possesseurs (au XVIe siècle), membres d'une famille dont un Joseph "De Advocatis"..., , Chez l'diteur-interprète du Texte de L'Imitation, Paris, octobre 1833, 8 pp. [ Avec : ] 2 extraits du Journal de la Littérature de France, 1833 et 1834, 1 f. chacun [Avec : ] Dieu, l'Etre Infini ou le Principe vers lequel tendent l'Intelligence Humaine, Migneret, Paris, 1825, 79 pp. avec un tableau dépliant [ Avec : ] Liste des Travaux et Productions littéraires de l'auteur, s.d., 7 pp. Très rare recueil original d'oeuvres de J.B.M. Gence, dédicacé à la Veuve De Manne. Etat très satisfaisant (dos frotté, galerie de vers superficielle à un mors, bon état par ailleurs). Jean-Baptiste Gence (1755-1840), archiviste au dépôt des Chartes, correcteur du Bulletin des Lois, membre de la Société des Antiquaires, eut un parcours quelque peu tortueux. Intéressé par Mesmer et Saint-Martin qu'il avait connu, il finit sa vie entiché de la princesse Eldir. Français‎

‎Genelli, (Giovanni) Bonaventura, Maler, Zeichner und Kupferstecher (1789-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. 8vo. An Hrn. von Mayer, den er einlädt, "Montags um 9 Uhr in das Atelier von Prof. Rahl, Akademie" zu kommen. - Nach einem Studium an der Berliner Kunstakademie und einem zehn Jahre währenden Aufenthalt in Rom (1822 bis 1832) lebte der aus einer Künstlerfamilie stammende Genelli bis 1859 unter ärmlichen Verhältnissen in München, "weil er sich den damals gängigen Kunstrichtungen verwehrte, vielmehr einem Klassizismus in der Nachfolge von [Asmus Jakob] Carstens [1754-1789] anhing. Zu seinem Münchner Bekanntenkreis gehörten Emanuel Geibel, Moritz von Schwind und Paul Heyse. 1859 erhielt Genelli einen Ruf an die Akademie von Weimar, wo er bis zu seinem Tod tätig war" (DBE). - Der in der Einladung erwähnte Prof. Rahl ist möglicherweise Carl Rahl (1812-1865), der "'Vorläufer Makarts in Wien'", der "durch seinen drastischen und farbigen Eklektizismus' großen Einfluß [auf die Wiener Malerei]" ausübte (Thieme/Becker XXVII, 570), vielleicht auch dessen Vater C. Heinrich Rahl (1779-1843; vgl. Thieme/Becker XVII, 571). - Zu Genelli vgl. weiters Thieme/Becker XIII, 381ff.‎

‎Genelli, Bonaventura, Maler, Zeichner und Kupferstecher (1789-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("B Genelli"). Weimar, 3. XI. 1860.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An seinen Freund Kirchner: "Ihren so wehrten [!] in so mancher Hinsicht interessanten Brief zu beantworten, möchte ich mehr Zeit haben als jetzt [...] Diesmal nur die Bitte doch ja zu Schutzmann zu gehen um ihn zu fragen, weßhalb er, der sonst pünktliche Mann, mir noch immer nicht die Leinwand welche ich bei ihm bestellte überschickte [...]".‎

‎Genelli, Bonaventura, Maler, Zeichner und Kupferstecher (1789-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 4. X. 1849.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Rudolph Meyer, Sekretär des Kunstvereins in Dresden: "Höflichst muß ich Sie ersuchen daß Sie Sich dafür verwenden daß mir die zwei Zeichnungen welche ich am 15. Juli von hier ab an die Commission der Dresdner Hauptausstellung schickte - wieder zugeschickt werden - da wie ich glaube diese Ausstellung längst vorüber sein muß. Einen großen Gefallen würden Sie mir erweisen wenn Sie mir durch ein par Worte wissen ließen ob Hähnel nach Italien gegangen ist oder ob er noch in Dresden geblieben ist - wie ich Sie auch bitte mir recht viel von Ihrem Leben und Treiben zu schreiben […]". - Nach einem Studium an der Berliner Kunstakademie und einem zehn Jahre währenden Aufenthalt in Rom (1822 bis 1832) lebte der aus einer Künstlerfamilie stammende Genelli bis 1859 unter ärmlichen Verhältnissen in München, "weil er sich den damals gängigen Kunstrichtungen verwehrte, vielmehr einem Klassizismus in der Nachfolge von [Asmus Jakob] Carstens [1754-1789] anhing. Zu seinem Münchner Bekanntenkreis gehörten Emanuel Geibel, Moritz von Schwind und Paul Heyse. 1859 erhielt Genelli einen Ruf an die Akademie von Weimar, wo er bis zu seinem Tod tätig war" (DBE).‎

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