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‎Frass, Wilhelm, Bildhauer (1886-1968).‎

‎2 eigenh. Bildpostkarten mit U. [Wien], um 1957.‎

‎Zusammen 2 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Wilhelm Frass studierte bei Hans Bitterlich und Edmund Hellmer an der Wiener Kunstakademie, bezog mit seinem Bruder Rudolf gemeinsam 1919 ein Atelier und wurde Mitglied der Wiener Secession, 1939 auch des Künstlerhauses. Seit Mitte der dreißiger Jahre dem Künstlerverband österreichischer Bildhauer vorstehend, leitete er während des Krieges die Hochschulklasse der Kunst- und Modeschule Wien; daneben war Frass Sachberater für Bildhauerei im Kulturamt. Frass schuf zahlreiche Bauplastiken für städtische Wohnhausanlagen, darunter den ‘Schreitenden’ für den Karl-Seitz-Hof (1951), sowie Heldendenkmäler in Wien und St. Pölten. Vgl. Öst. Lex. I, 242.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 60,00 Kaufen

‎[Friedl, Theodor, Bildhauer (1842-1900)].‎

‎Emil Panosch: Gedr. Visitkarte mit 6 eigenh. Zeilen und U. sowie: M. Anders: Eigenh. Brief mit U. Wien, März 1914.‎

‎Zuammen 2½ SS. 4to bzw. 6,2:10,5 cm. Emil Panosch, seines Zeichens "Besitzer des slb. Verdienstkreuzes mit der Krone | n.ö. Landtagsabgeordneter | Gemeinderat der Stadt Wien | Vorsteher der Wiener Uhrmachergenossenschaft | etc. etc." erlaubt sich dem Wiener Kulturstadtrat Hans Arnold Schwer (1856-1931) "ein Schreiben wegen der Modelle des Wiener Bildhauers Friedl zu übersenden". Dem Brief zufolge befinden sich 9 Arbeiten des verstorbenen Bildhauers Ottokar Anderle in Anders' Besitz: "Diese Modelle hatte akad. Bildhauer Ottokar Anderle beim Tode Friedels gekauft, um der Familie aus der ersten Verlegenheit z. helfen. Ich bewahrte die Modelle seit dem Tode Anderles auf, da er mir immer sagte, man wird sie fürs Museum brauchen, da von Friedl nichts vorhanden ist [...]". - Der verstorbene Bildhauer hatte zahlreiche dekorative Plastiken geschaffen, u.a. an der Wiener Börse (1877) sowie an den Arkadenhäusern der Reichsratsstraße (1880-83), hauptsächlich jedoch für die Theaterbauten Ferdinand Fellners (1847-1916) und Hermann Helmers (1849-1919) in ganz Europa (etwa 1893 für das Berliner Metropoltheater). Als sein bedeutendstes Werk gelten die beiden Rossebändiger am Maria-Theresia-Platz in Wien (1893). Vgl. Thieme/B. XII, 457. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 80,00 Kaufen

‎Friedländer, Max Jacob, Kunsthistoriker (1867-1958).‎

‎Brief mit eigenh. U. Berlin, 17. IV. 1915.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er mitteilt, "daß wir leider keinen Katalog des Museums von Toulouse besitzen [...]". - Friedländer wirkte seit 1896 unter Wilhelm von Bode an der Berliner Gemäldegalerie, wurde 1904 zweiter, 1929 erster Direktor und blieb dort bis zu seiner Zwangspensionierung durch die Nationalsozialisten 1933. Von 1908-32 leitete er das Berliner Kupferstichkabinett. Als ausgewiesener Kenner der altdeutschen und altniederländischen Malerei des 15. und 16. Jhdts. veröffentlichte er u. a. "Die altniederländische Malerei" (14 Bde., 1924-37). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Kaiser Friedrich-Museums zu Berlin.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 140,00 Kaufen

‎Fries, Bernhard, Maler (1820-1879).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Kuvert. An den Maler Ludwig Voltz (1825-1911): “Sie würden mich sehr verbinden, wenn Sie morgen vormittag zu mir kommen könnten. Es gibt einiges zu thun, wo ich nicht mehr weiter kann [...]”. - Nach Studien in Karlsruhe und München lebte Fries von 1838-41 in Rom. Nach seiner Rückkehr 1842 sich vornehmlich im Kreis der Düsseldorfer Schirmerschule bewegend, lebte und arbeitete er in Genf, von wo - nach München zurückgekehrt - er in den Kreisen um Bonaventura Genelli (1798-1868), Carl Rahl (1812-1865), Daniel Fohr (1801-1862) und Johann Baptist Berdellé (1813-1876) verkehrte. Die Revolution von 1848 veranlaßte ihn, sich zunehmend mit sozialen Fragen auseinanderzusetzen, was schließlich 1852 seine Ausweisung aus Bayern zur Folge hatte. Nach einem neuerlichen Aufenthalt in Rom - wo sein bedeutendstes Werk, ein Zyklus von vierzig italienischen Landschaften nach dem Vorbild Rottmanns, entstand -, konnte er 1854 bleibend nach München zurückkehren, wo er u. a. im Kreise von “D. Strauß, L. Feuerbach, Fr. v. Stauffenberg, Dr. Marquardsen u. a. verkehrte und offen zur nationalliberalen Partei übertrat” (Thieme/B. XII, 476f.).‎

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Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 140,00 Kaufen

‎Fritsch, Joseph, Bildhauer (geb. 1840).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U., 1 Bildpostkarte mit eh. Bildunterschrift sowie 5 auf der Bildseite eh. beschr. bzw. signierte Originalphotographien. Wien, 1910-1914.‎

‎Zusammen 4 SS. Briefe und Bildpostkarte und 5 Bll. Photographien. 4to und 8vo. Die Photographien ca. 17,9:13 cm. Schöne Briefe des nach achtzehnjähriger Abwesenheit nach Wien zurückkehrenden Bildhauers: “Ich bin in Wien zuständig, war aber zirka 18 Jahre von Wien abwesend im Auslande, bin dadurch in Wien fremd geworden, und mit den gegenwärtigen Verhältnissen nicht vertraut, bin aber leider auf Arbeit und Verdienst angewiesen, deshalb muß ich alle und jede Möglichkeit zu ergreifen suchen, um nach und nach zu einem Auftrag kommen zu können [...]” (Br. v. 18. VII. 1910). - Schüler der Wiener Akademie, bis nach 1893 in Wien tätig und später in Ulm lebend, schuf Fritsch mehrfach dekorative Bildwerke für Wien, darunter Zwickelreliefs für das naturhistorische Hofmuseum, die Gruppe der Vindobona für das neue Rathaus” (Thieme/B. XII, 503). Vgl. auch Czeike II, 422. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 180,00 Kaufen

‎Fröschl, Carl, Maler (1848-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. X. 1885.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bestätige, bestens dankend, den Empfang von 47.70 als Tantieme des Bildes: ['] In der Klemme' und werde mich sehr freuen, Sie morgen in den Vormittagsstunden in meinem Atelier begrüßen zu können [...]". - Nach Studien in Wien und München, wo er durch Friedrich August von Kaulbach angeregt wurde, sich auf Portraitmalerei zu spezialisieren, lebte Carl Fröschl seit 1883 in Wien, wo er u. a. zahlreiche Mitglieder des Hofs (Kaiser Franz Josef I., Kronprinzessin Stephanie, Kronprinz Rudolf u. a.) portraitierte. "Am beliebtesten ist er als Portraitist von Kindern, deren Treiben er auch in humorvollen Zeichnungen festhielt [...]" (Thieme/Becker XII, 516). - Papierbedingt leicht gebräunt.‎

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Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 75,00 Kaufen

‎Fronius, Hans, Graphiker, Maler und Illustrator (1903-1988).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. und 2 gedr. Karten mit je einem eh. Gruß und U. Wien, 1973.‎

‎Zusammen 3 SS. 8vo. An Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie: “Meinen herzlichsten Dank für Ihre liebenswürdigen Glückwünsche zu meinem Siebziger. Sie haben mich sehr gefreut. Die Absage habe ich natürlich bedauert, aber das Strickmuster dieser Welt ist eben: EINS GLATT, ZWEI VERKEHRT [...]” (Postkarte vom 18. IX. 1973). - Fronius studierte von 1922 bis 1928 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Alois Delug und Karl Sterrer. Von Franz Kafka und Alfred Kubin beeindruckt, mit dem er seit 1933 auch in Briefverkehr Briefwechsel stand, schuf Fronius seit 1943 Illustrationen für zahlreiche literarische Werke, gestaltete Bucheinbände, Plakate sowie die Theaterprogramme des Wiener Volkstheaters und des Theaters in der Josefstadt. Seit 1947 bediente er sich besonders der Technik der Tuschezeichnung, seit 1950 des Holzschnitts und zuletzt der Radierung. Das umfangreiche Werk des vielfach ausgezeichneten Künstlers war seit 1945 in mehr als 230 Einzelausstellungen im In- und Ausland zu sehen. - Alle Karten mit gedruckten Arbeiten von Fronius. Beliegend 5 Bll. ms. Briefdurchschläge des Adressaten.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 150,00 Kaufen

‎Fuchs, Robert, Maler (1896-1981).‎

‎4 eigenh. Briefe, Bildpostkarten und Billetts mit eh. U. Wien, 1961-1964.‎

‎Zusammen 3½ SS. 4to und 8vo. Mit 3 eh. adr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Als “hervorragender Portraitist” (Öst. Lex. I, 362) bekannt, gilt ‘Die Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrags im Oberen Belvedere 1955" (1955-57) als Fuchs’ bekanntestes Werk. - Die Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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€ 100,00 Kaufen

‎Fuchs, Robert, Maler (1896-1981).‎

‎4 eigenh. Briefe mit U. und 8 eigenh. (Bild-)Postkarten, Visitenkarten und Billetts mit eh. U. Wien u. a. O., 1946-1948.‎

‎Zusammen 12½ SS. Verschiedene Formate. Mit einem eh. adr. Kuvert. An Herrn und Fr. Dr. Leonhard Zach in Wien: “Ich gestatte mir wieder, ein Lebenszeichen zu geben. Es geht mir unentwegt gut, ja sogar wunderbar gut. Jetzt bin ich schon 3 Wochen hier und werde noch eine Woche bleiben. Im März geht es dann wieder nach Frohnleiten, da ich weitere Aufträge des Barons ausführen soll. Ich bin schon bald sein Hof- und Kammermaler. Meine Frau hat mir geschrieben, daß Sie so liebenswürdig gewesen und ihr bei der Wohnungssuche behilflich waren [...]” (Br. v. 5. II. 1947). - Die Karten meist mit Grüßen zu diversen Anlässen, der Br. v. 1. IV. 1947 mit einer sauber ausgeführten, die Hälfte des Blattes einnehmenden Originalzeichnung des Künstlers, die ihn in karikierender Darstellung als Osterhasen mit Blumenstrauß zeigt. - Als “hervorragender Portraitist” (Öst. Lex. I, 362) bekannt, gilt ‘Die Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrags im Oberen Belvedere 1955" (1955-57) als Fuchs’ bekanntestes Werk. - Beiliegend eine gedr. Bildpostkarte mit einer Zeichnung des Malers (1 S., 8vo) sowie ein gedr. Faltblatt aus der Reihe ‘Bildende Künstler der Gegenwart’ mit einer biographischen Darstellung und vier Abbildungen von Arbeiten des Künstlers (4 SS. auf Doppelblatt, kl.-4to).‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 120,00 Kaufen

‎Fuchs, Robert, Maler, Graphiker und Bildhauer (1896-1981).‎

‎Kunstdruckbillett nach eigenen Entwürfen mit gedr. Wünschen zu Weihnacht und Neujahr und eigenh. Grußzeile mit U. [Wien, 23. XII. 1963].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Oberlehrer Joseph Wesely. - Robert Fuchs studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Hans Tichy und nach seinem Militärdienst im ersten Weltkrieg bei Alfred Cossmann, Rudolf Jettmar und Julius Schmid und war zuletzt Meisterschüler bei Rudolf Bacher. Zu rascher Bekanntheit gelangte er durch sein außerordentliches Können als Portraitist, als welcher er u. a. für die "Neue Freie Presse" oder das "Neue Wiener Tagblatt" tätig war. Nach dem Krieg schuf er Portraits von zahlreichen Größen des gesellschaftlichen und politischen Lebens, darunter Karl Renner, Felix Hurdes, Theodor Körner, Julius Raab, Theodor Innitzer, Adolf Schärf und Kardinal Franz König.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 80,00 Kaufen

‎Führich, Joseph Ritter von, painter, draftsman and etcher (1800-1876).‎

‎Autograph receipt signed. Prague, 2 July 1833.‎

‎Folio. 1/2 p. Acknowledging receipt for the amount of 200 Guilders for a painting. - With tax stamp.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 500,00 Kaufen

‎Füssli, Wilhelm, Maler (1830-1916).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Karlsruhe und Baden-Baden, 9. VI. o.J. bzw. 21. X. 1898.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. An den Maler Eduard Schleich (1812-1874): “In Erwiderung Ihrer geschätzten Zeilen die ich in Rom erhielt habe ich Ihnen zu melden, daß das angekündigte Portrait von 3 Kindern welches ich dort vollendete, wegen der Verspätung durch den in der Arbeit verzögerten Rahmen nicht zur Ausstellung nach München gehen kann; dagegen werden Sie von Zürich die ebenfalls schon angekündigten 4 Portraits wie ich hoffe erhalten [...]” (Br. v. 9.VI.). - Der zweite Brief an das “Secretariat der Kgl. Academie der bildenden Künste in München”, dem er “die Adresse des Empfängers & Eigenthümers” mitteilt, “an welchen das Portrait, welches ich zu Ihrer Ausstellung geschickt habe, durch Ihre gütige Vermittlung zurückgesendet werden wolle”. - Der Sohn des Politikers und Kunsthistorikers Wilhelm Füssli (1803-45) studierte bei Jakob Becker (1810-72) am Städelschen Institut in Frankfurt a. M., war in München bei Johann Baptist Berdellé (1813-76) tätig, ging nach Venedig und schließlich nach Paris. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in München ging Füssli 1862 nach Florenz, später nach Rom. Vgl. Thieme/Becker XII, 573.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 180,00 Kaufen

‎Füssli, Wilhelm, Maler (1830-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 18.V. o.J.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Frau E. von Pacher: “Von einem längeren Unwohlsein eben erst hergestellt, bin ich genöthigt [...] nach Carlsruhe zurückzukehren, um den unfreiwilligen Aufenthalt in meinen dortigen Arbeiten möglichst einzubringen [...]”. Persönlich sich bei ihr einzufinden, sei ihm daher nicht möglich. - Wilhelm Füssli studierte bei Jakob Becker am Städelschen Institut in Frankfurt a.M., war in München bei Johann Baptist Berdelle tätig, ging nach Venedig und schließlich nach Paris. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in München ging Füssli 1862 nach Florenz, später nach Rom.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 100,00 Kaufen

‎Füssli, Wilhelm, Maler (1830-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 12.II. o.J.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An Signora Lisst: “Ich war gestern bei dem Dr. Hailer & er hat mir gesagt daß der Zustand unseres Freundes nicht absolut hoffnungslos sei, daher die Gegenwart von Angehörigen nicht dringend nöthig, obgleich sie ihm selbst als Arzt nur förderlich & erwünscht sein könnte [...]”. - Wilhelm Füssli studierte bei Jakob Becker am Städelschen Institut in Frankfurt a.M., war in München bei Johann Baptist Berdelle tätig, ging nach Venedig und schließlich nach Paris. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in München ging Füssli 1862 nach Florenz, später nach Rom.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 140,00 Kaufen

‎Gaul, Gustav, Maler (1836-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: Für die freundliche Einladung bestens dankend - werde ich mir auch Mittwoch 5 Uhr das Vergnügen machen [...]". - Gaul studierte bei Karl Rahl an der Wiener Akademie der bildenden Künste, begleitete ihn 1853 auf einer Reise nach Italien und kam später nach Dresden und Paris. U. a. war er an den Deckengemälden des "Palais Todesco" in Wien beteiligt und schuf Fresken in der Gmundener "Villa Wanda". Bekannt wurden seine Portraits von Adligen und Schauspielern, darunter das Aquarell von Kronprinz Rudolf a. d. J. 1881. - Etwas unfrisch und mit kleineren Randläsuren; mit zahlreichen. wohl nicht aus Gauls Hand stammenden Notizen in Bleistift und Tinte auf der Verso-Seite. - Die Recto-Seite mit hs. Numerierung "109", die Verso-Seite mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 80,00 Kaufen

‎Gause, Wilhelm, Maler und Illustrator (1854-1916).‎

‎10 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte mit U. sowie 1 gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen. Stein a. d. Donau, 1904-1914.‎

‎Zusammen 20½ SS. Verschiedene Formate. Reichhaltige Korrespondenz über Bilder, Projekte, Zusammenkünfte und gesellschaftliche Anlässe. “Als ich vor 8 Tagen in Schwangau der Trauung des Erzherzogs Karl Franz Josef mit Prinzessin Zita beiwohnte”, schreibt Gause unterm 28. X. 1911, “kam mir unwillkürlich der Gedanke, diese prachtvolle farbenreiche Scene wäre ein guter Stoff für ein Bild [...]”. - Ein ander Mal dankt Gause für “die mir liebenswürdig ausgesprochene Teilnahme zu dem Tode meines armen Sohnes Hans [...] (Br. v. 11. IV. 1912). - Einem Brief liegt eine “Rechnung [...] für das Bild ‘Schillerfeier’” bei. - Gause studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Eduard von Gebhardt, seit 1871 in Wien und war seit etwa 1880 einer der meistbeschäftigten Illustratoren Wiens. Er war für verschiedene Zeitungen, darunter die ‘Leipziger Illustrierte’, tätig und schuf Darstellungen gesellschaftlicher Ereignisse (u. a. Hofball, 1898), Illustrationen von Theaterstücken sowie Bilder mit Genreszenen und Typen aus dem Wiener Volksleben. 1889 ließ er sich in Stein a. d. Donau nieder. Vgl. Thieme/B. XIII, 281f. - Ein Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand meist gelocht (tlw. geringfügige Buchstabenberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kaufen

‎Gebhardt, Eduard von, Maler (1838-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und gedr. Visitkarte mit 4 eh. Zeilen verso. Düsseldorf, o.D.‎

‎Zusammen 2¾ SS. 8vo und Qu.-12mo. An einen Exlibrissammler: "Eben kam mir Ihr Brief in die Hand, u. ich weiß wahrhaftig nicht, ob ich ihn beantwortet habe. Was meine exlibris betrifft, so besitze ich davon nicht ein Stück [...]". - Nach Studien an der St. Petersburger Kunstakademie und in Düsseldorf sowie nach Reisen durch Europa wurde Gebhard 1873 als Professor an die Düsseldorfer Akademie berufen, und “[e]s begann für ihn eine Zeit emsigsten Schaffens, bis im hohen Greisenalter der Tod ihm den Pinsel aus der rastlosen Hand nahm” (Biograph.-Bibliograph. Kirchenlexikon, Band II, 1990, s.v.). Gebhardt zählt zu “den Vertretern der deutschen protestantischen Kunst und trug erheblich zur Durchsetzung neuer Wege in der religiösen Malerei bei. Seine bedeutenden Wandgemälde entstanden im spätgotischen Refektorium des ehemaligen Zisterzienserklosters Loccum, in der Düsseldorfer Friedenskirche und in der Kapelle des Nordfriedhofs” (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XIII, 310ff.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Gebler, Otto, Maler (1838-1917).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. München, 16. V. 1907.‎

‎1 S. Qu.-4to. Mit einer alt montierten Abbildung eines Gemäldes. - Otto Gebler studierte an der Dresdner Kunstakademie und ging 1858 nach München. "Dort beendete er seine Ausbildung und wandte sich der Tiermalerei zu [und] wurde zum Professor an der Münchner Kunstakademie ernannt. Seine Bilder, die sich durch den Helldunkel-Kontrast und Lebendigkeit auszeichnen, waren auf Ausstellungen in Berlin, Dresden, München, Wien, Paris und London zu sehen" (DBE).‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 80,00 Kaufen

‎Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971).‎

‎1 eigenh. Brief und 1 eh. Postkarte mit U. Charlottenburg, 12.IV. 1913 bzw. o.O.u.D.‎

‎Zusammen 1½ SS. 4to und qu.-8vo. An den Exlibrissammler Maron: “Anbei der Prospekt. Bei der Gelegenheit erlaube ich mir die Anfrage, ob Sie sich für weitere Graphik interessieren u. ob ich Ihnen gelegentl. etwas zur Ansicht schicken darf [...]” (undat. Postkarte mit gedr. Adreßzeile des Absenders). - Der Brief v. 12.IV. 1913 betrifft die in Anbetracht des “Wechsel[s] in der Vorstandssache des Exlibrivereins” gewünschte Mitgliedschaft. - Bei Franz von Stuck (1863-1928) und Peter Halm (1854-1923) studierend, wurde der in Schönbrunn bei Landshut geborene Künstler 1905 mit dem Staatspreis und dem Schack-Stipendium ausgezeichnet, bildete sich auf Auslandsreisen durch Südeuropa und durch das Studium der Werke Goyas und El Grecos fort und zog dann für mehrere Jahre nach München, “unermüdlich beschäftigt mit Exlibris, Buchschmuck, Illustrationen zu Werken des ihm innerlich verwandten Dehmel, Bonsels’ [...] (Thieme/Becker XIII, 346). Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Berlin lebend, rückte er 1914 ein, war von 1920-22 Professor an der Kunstgewerbeschule Berlin, hielt sich von 1923-25 neuerlich in Südeuropa auf und folgte 1928 einem Ruf als Professor an die Akademie für Graphik und Buchkunst nach Leipzig, wo er 1933 entlassen und mit Malverbot belegt wurde. Nach Ende des Krieges - den er zurückgezogen auf seinem Bauernhof verbrachte - war Geiger bis zu seiner Emeritierung Professor an der Münchner Akademie der bildenden Künste. “Er schuf zahlreiche, vom Jugendstil geprägte Exlibris-Entwürfe, verarbeitete Kriegserlebnisse in Bilderzyklen, darunter ‘K.Z.’, und trat insbesondere als Graphiker hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden zahlreiche Graphikzyklen sowie Illustrationen zu Werken von Kleist, Goethe, Balzac, Dostojewski, Tolstoj und García Lorca” (DBE). - Beiliegend ein Telegramm vom 9.III. 1913: “Zustimmung gegeben” (1 S. Qu.-8vo).‎

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Wien, AT
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€ 140,00 Kaufen

‎Geller, Emil, Kunsthändler.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 6. VIII. 1875.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Uebersende anbei das nach Angabe gefertigte Skizzenbuch sowie zur geneigten Durchsicht Alles was ich von Wolkenstudien zur Zeit auf Lager habe [...]“. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 30,00 Kaufen

‎Genelli, (Giovanni) Bonaventura, Maler, Zeichner und Kupferstecher (1789-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. 8vo. An Hrn. von Mayer, den er einlädt, "Montags um 9 Uhr in das Atelier von Prof. Rahl, Akademie" zu kommen. - Nach einem Studium an der Berliner Kunstakademie und einem zehn Jahre währenden Aufenthalt in Rom (1822 bis 1832) lebte der aus einer Künstlerfamilie stammende Genelli bis 1859 unter ärmlichen Verhältnissen in München, "weil er sich den damals gängigen Kunstrichtungen verwehrte, vielmehr einem Klassizismus in der Nachfolge von [Asmus Jakob] Carstens [1754-1789] anhing. Zu seinem Münchner Bekanntenkreis gehörten Emanuel Geibel, Moritz von Schwind und Paul Heyse. 1859 erhielt Genelli einen Ruf an die Akademie von Weimar, wo er bis zu seinem Tod tätig war" (DBE). - Der in der Einladung erwähnte Prof. Rahl ist möglicherweise Carl Rahl (1812-1865), der "'Vorläufer Makarts in Wien'", der "durch seinen drastischen und farbigen Eklektizismus' großen Einfluß [auf die Wiener Malerei]" ausübte (Thieme/Becker XXVII, 570), vielleicht auch dessen Vater C. Heinrich Rahl (1779-1843; vgl. Thieme/Becker XVII, 571). - Zu Genelli vgl. weiters Thieme/Becker XIII, 381ff.‎

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Wien, AT
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€ 210,00 Kaufen

‎[Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens].‎

‎Kalligraphisches Kondolenzschreiben an Se. königliche Hoheit mit eh. U. von Gustav Ranzoni, Siegmund l’Allemand, Gustav Petschacher, Eugen Felix, Friedrich Schilcher u. a. [Wien], o. D. [1870/71].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. "Die Trauerkunde von dem Ableben Ihrer kaiserlichen Hoheit Ihrer kaiserlichen Hoheit der durchlauchtigsten Frau Prinzessin Leopoldine von Sachsen Coburg-Gotha, gebornen kaiserlichen Prinzessin von Brasilien hat im Künstlerhause den lebhaftesten Nachhall gefunden [...]". - Des weiteren mit 4 nicht identifizierten Unterschriften. - In schwarzer, innen mit Seide bezogener Samtmappe.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kaufen

‎Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens.‎

‎Sammlung von 5 eigenh. Briefen Karl Walz’ und 4 Briefen von Schreiberhand mit eh. U. Wien, 7. VII. - 11. X. 1880.‎

‎Zusammen 10½ SS. 8vo. Die während der Direktionszeit Carl Frh. von Hasenauers (1833-1894) von Karl Walz in seiner Eigenschaft als Sekretär der 1861 gegründeten Künstlervereinigung (1976 in "Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Künstlerhaus" umbenannt), tls. eh. verfaßten Briefe betreffen vornehmlich organisatorische Fragen wie die Einberufung von Sitzungen oder die Annoncierung geplanter Ausstellungen: "Hr. Prof. l’Allemand [d. i. Siegmund l’A., 1840-1910] meint, es wäre gut wenn Sie die besprochene Anzeige über die histor. Porträt-Ausstellung schon bei der Montag d. 26. stattfindenden Sitzung vorlegen könnten. Der für heute geplante Besuch der Schützenhalle geht leider nicht zusammen. Die Herren Karger [d. i. Karl K., 1848-1913] und Probst [Karl P., 1854-1924] können nicht, auch mir droht ein Hindernis, bitte deshalb nicht mit mir zu rechnen. Für Di[e]nstag ist eine Zusammenkunft im Gasthaus zum ‘Weingartl’ Getreidemarkt projektiert, Karger, Probst [...] etc. [...]" (Br. v. 24.VII. 1880). - Verfasser ist wohl der Maler Karl Walzl, von dem Wurzbach im wesentlichen nur anzuführen weiß, daß "[u]eber Lebens- und Bildungsgang dieses Künstlers, dem wir wiederholt im Jahre 1867 in den Monatsausstellungen des österreichischen Kunstvereines begegnen [uns alle Nachrichten fehlen] [...] In Werken über Kunst und Künstler Oesterreichs suchen wir Walz vergebens" (zit. n. DBA I 1331, 314). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens”.‎

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Wien, AT
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€ 200,00 Kaufen

‎Gerisch, Eduard, Maler (1863-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. I. 1897.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An die k.k. Central-Kommission für Kunst- und histor. Denkmale: "In Beantwortung der sehr verehrlichen Zuschrift [...] bin ich sehr gerne bereit den Gerichten soweit es sich um die Beurtheilung von Kunstwerken handelt, meine Dienste zur Verfügung zu stellen [...]". - Der Maler und Restaurator Eduard Gerisch studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und war als Portraitmaler und Gemälderestaurator tätig. 1887 wurde er Kustos der Gemäldegalerie der Akademie. - Mit Bearbeitungsvermerk in der linken unteren Ecke.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 50,00 Kaufen

‎Geyling, Carl, Maler (1814-1880).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 23. I. 1979.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Redaktion der "Österreichischen Kunst-Chronik": "Ich habe weder Sie ersucht mir Ihr werthes Journal zu senden, noch habe ich die Absicht zu pränumeriren, denn ich hätte weder genügend Geld um auf alle Journale zu pränumeriren, welche mir Probe No. zusenden, noch habe ich die Zeit jeder Redaktion anzuzeigen, daß ich nicht Abnehmer seyn kann [...]". - Der Sohn eines Hofdekorationsmalers Andreas Geyling und Vetter des Malers Geyling studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er sich vorwiegend zum Landschaftsmaler ausbildete. "1834 entstand sein Ölbild 'Donaugegend'. Nach einem Studienaufenthalt in Italien 1839 erhielt Geyling den Auftrag, Glastüren mit gemalten Landschaften für Laxenburg herzustellen, und unternahm zahlreiche Versuche in der Technik der Glasmalerei. 1841 gründete er eine Glasmalereifirma, erhielt 1843 eine Medaille für die Erzeugung von Mousselin- und Spitzenglas und schuf 1846 drei Glasgemälde nach Kartons von Ludwig Schnorr von Carolsfeld für die Landhauskapelle in Wien. 1858-79 entstanden Glasgemälde für den Stephansdom und für die Votivkirche" (DBE). - Papierbedingt etwas gebräunt und gering fleckig.‎

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‎Glücklich, Simon, Maler (geb. 1863).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, 9. II. 1895.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Wer einen Funken Idealität in sich trägt, wird einem Kunstwerk Interesse abgewinnen können, oder das Kunstwerk enthält einen weitgehenden Mangel - selbst wenn es den Beifall der Künstler haben sollte". - Glücklich studierte an der Wiener Akademie von 1880 bis 1890 unter Leopold Carl Müller und lebte seit 1900 in München. Sich anfangs der Genremalerei widmend, beschäftigte er sich später mit Landschaftsmalerei, Akt und Portrait. Sein erstes Gemälde - "Kinderquartett" - wurde von Kaiser Franz Josef erworben.‎

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‎Gold, Ferdinand, Radierer (geb. 1882).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. St. Pölten, 1915.‎

‎Zusammen 6 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Beiliegend ein ms. Brief betr. einer Freistellung vom Kriegsdienst. “Tag für Tag warte ich auf die Erledigung meines Ansuchens als Kriegszeichner. Trotzdem das Gesuch vom Pressedienst des Kriegsministeriums [...] am 13. August mit der Befürwortung des Herrn Bürgermeisters und des Unterrichtsministeriums ins Kriegspressequartier abgegangen ist, habe ich bis heute noch keinen Bescheid [...]” (Br. v. 30. VIII. 1945). - “Nachdem ich abermals durch einen Schwächeanfall (Muskelkrampf) infolge Überanstrengung in die Kaserne mittelst fahrender Tragbahre gebracht werden mußte, wurde ich zur Beobachtung ins Marodenzimmer gesteckt [...]” (Br. v. 28. IX. 1915). - Ferdinand Gold studierte bei William Unger an der Akademie der bildenden Künste. “Er hat meist mit der Kaltnadel Tierstücke, insbesondere Arbeitspferde der Großstadt, aber auch Architekturen und Allegorien, radiert. Hervorragend sichere Zeichnungen sind bei ihm gepaart mit großer Zartheit des Vortrags, geschmackvoller Abrundung der Composition zum Bild und stilreiner Linienführung” (Thieme/B. XIV, 337). - Im beiliegenden Br. eines mit Bleistift unterzeichnenden, nicht identifizierten Verfassers wird dazu ausgeführt, daß “das Kriegsministerium mein Einschreiten mit der Motivierung abgelehnt [hat], daß frontdiensttaugliche Künstler unter 42 Jahren angesichts der großen Zahl [an] Malern im Kriegspressequartier nicht enthoben werden können und daß es auch vorteilhaft erscheint, wenn diese jungen Künstler als Kämpfer in der Front unmittelbare Eindrücke sammeln [...]” (dat. 15. bzw. 17. X. 1915). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Goltz, Alexander Demetrius, Maler, Graphiker und Bühnenbildner (1857-1944).‎

‎Bildpostkarte mit eigenh. Handskizze und U. ("A. D. Goltz"). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Die Zeichnung zeigt eine karikierende Darstellung von Goltzens Konterfei im Profil. - Mitunterzeichnet von seiner zweiten Gattin Maria (Mary) Mell (1885-1954), der Schwester des Schriftstellers Max Mell, und sechs nicht identifizierten Personen. - Der gebürtige Ungar studierte u.a. bei Anselm Feuerbach (1829-1880) in Wien, lebte später in München und unternahm ausgiebige Reisen. Zu seinem Werk zählt u. a. der Mozartvorhang des Salzburger Stadttheaters und der Hauptvorhang für das Hoftheater in Wiesbaden. Von 1904 bis 07 war Goltz Vorsteher des Ausstattungswesens am Burgtheater, gehörte dem Gemeinderat der Stadt Wien an und übernahm 1925 die Leitung der 1861 gegründeten Genossenschaft der bildenden Künstler (später "Künstlerhaus" genannt) in Wien. - Die Bildseite mit einem etwas verblaßten Motiv aus Dürnstein in der Wachau.‎

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‎Goltz, Alexander Demetrius, Maler, Graphiker und Bühnenbildner (1857-1944).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien, 28. I. 1944.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit von anderer Hand stammender Adresse. "Besten Dank" an Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der gebürtige Ungar studierte u.a. bei Anselm Feuerbach (1829-1880) in Wien, lebte später in München und unternahm ausgiebige Reisen. Zu seinem Werk zählt u. a. der Mozartvorhang des Salzburger Stadttheaters und der Hauptvorhang für das Hoftheater in Wiesbaden. Von 1904 bis 07 war Goltz Vorsteher des Ausstattungswesens am Burgtheater, gehörte dem Gemeinderat der Stadt Wien an und übernahm 1925 die Leitung der 1861 gegründeten Genossenschaft der bildenden Künstler (später "Künstlerhaus" genannt) in Wien.‎

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‎Goltz, Alexander Demetrius, Maler, Graphiker und Bühnenbildner (1857-1944).‎

‎Gedr. Visitkarte mit eigenh. U. Wien, 22. XI. 1915.‎

‎2 SS. 6,8:10,9 cm. Mit eh. adr. Kuvert. Empfiehlt “Herrn Architekt Gustav Jahn auf das herzlichste und wäre sehr verbunden, wenn Herr Stadtrat so freundlich wären, sich seiner etwas anzunehmen. Ich glaube, daß da ein wirkliches Talent vorhanden ist, dessen Förderung später sicher Früchte tragen kann [...]”. - Der gebürtige Ungar studierte u.a. bei Anselm Feuerbach (1829-80) in Wien, lebte später in München und unternahm ausgiebige Reisen. Zu seinem Werk zählt u.a. der Mozartvorhang des Salzburger Stadttheaters und der Hauptvorhang für das Hoftheater in Wiesbaden. Von 1904 bis 1907 war Goltz Vorsteher des Ausstattungswesens am Burgtheater, gehörte dem Gemeinderat der Stadt Wien an und übernahm 1925 die Leitung der 1861 gegründeten Genossenschaft der bildenden Künstler (später "Künstlerhaus" genannt) in Wien (vgl. Thieme/B. XIV, 348f., Öst. Lex. I, 414 und Czeike II, 572). - Gustav Jahn (1886-1977) studierte ab 1914 bei Leopold Bauer an der Akademie der bildenden Künste Wien. Er entwarf unter anderem für die Gemeinde Wien das Wohnhaus Lorbeergasse 6 in Wien 3 (1955-59). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Goltz, Alexander Demetrius, Maler, Graphiker und Bühnenbildner (1857-1944).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 28. VI. 1928.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Gratuliert in seiner Eigenschaft als Präsident der ‘Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens’ dem Bildhauer Hans Dietrich zu dessen 60. Geburtstag, “den Sie in voller Gesundheit und Schaffensfreude begehen”. - Der gebürtige Ungar studierte u.a. bei Anselm Feuerbach (1829-1880) in Wien, lebte später in München und unternahm ausgiebige Reisen. Zu seinem Werk zählt u.a. der Mozartvorhang des Salzburger Stadttheaters und der Hauptvorhang für das Hoftheater in Wiesbaden. Von 1904-07 war Goltz Vorsteher des Ausstattungswesens am Burgtheater, gehörte dem Gemeinderat der Stadt Wien an und übernahm 1925 die Leitung der 1861 gegründeten Genossenschaft der bildenden Künstler (später ‘Künstlerhaus’ genannt) in Wien. Vgl. Thieme/Becker XIV, 348f., Öst. Lex. I, 414 und Czeike II, 572. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der ‘Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens’.‎

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‎Gornik, Friedrich, Bildhauer (1877-1943).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1914 und 1917.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. “Ich erlaube mir ergebenst auf die in der jetzigen Ausstellung im Künstlerhaus ausgestellte Bronzegruppe ‘Das Kreuz der Menschheit’ aufmerksam zu machen [...] Ich bin seid [!] einem Jahr eingerückt und habe noch nie die Ehre gehabt für die Stadt Wien etwas arbeiten zu dürfen [...]” (Br. v. 20. I. 1917). - An der Kunstgewerbeschule und der Wiener Akademie der bildenden Künste ausgebildet, trat Gornik 1903 mit Tierstudien für Keramiken hervor und lieferte zahlreiche Entwürfe für Vasen, Schalen und dergleichen mit figürlichem Schmuck. Nach Tierstudien im Schönbrunner Zoologischen Garten schuf er eine Anzahl großer Tierfiguren und -gruppen in Gipsmodellen; seine Plastik ‘Tigerliebespaar’ erhielt 1907 die Goldene Staatsmedaille; seine Pferdegruppe ‘Troika’ kaufte der österreichische Kaiser an. Der bekannte Bildhauer war seit 1907 Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Vgl. Thieme/B. XIV, 402. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Gowa, Hermann Henry, Maler und Bühnenbildner (geb. 1902).‎

‎Billett mit eigenh. Gruß und U. Berlin, 14. III. 1972.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie, den er “[m]it freundlichen Grüßen” zu einer Ausstellung seiner Werke in der Galerie S&K lädt. - Gowa war u. a. als Bühnenbildner in Frankfurt a. M. und Leipzig tätig, mußte 1933 Deutschland verlassen und kehrte in den 50er Jahren wieder dorthin zurück, wo er fortan als freischaffender Maler tätig war. Vgl. Vollmer II, 284 und Biogr. Hdb. d. dtspr. Emigr. n. 1933, s. v.‎

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‎Graf, Alexander, Architekt (1856-1931).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1908 und 1915.‎

‎Zusammen 4 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Betr. eine Zinsangelegenheit (11. XII. 1908) und Genesungswünsche, “nachdem Sie nach so schwerer Krankheit wieder genesen in Ihrem Heime eingezogen sind” (Br. v. 11. II. 1915). - Graf, ein Schüler Heinrich von Ferstls an der TH Wien, war mehrere Jahre im Atelier von Ferdinand Fellner und Hermann Helmer tätig und ließ sich nach einer Studienreise durch Italien als selbständiger Architekt in Wien nieder. 1898 errichtete er gemeinsam mit Franz Frh. von Krauß die Volksoper; weitere Arbeiten wären der Glashüttenhof in Wien IX, Ausstellungspavillons und Landhäuser. Vgl. Thieme/B. XIV, 480 und Czeike II, 584. - Ein Brief im linken Rand gelocht (geringfügige Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Graf, Ludwig Ferdinand, Maler (1868-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("LGraf"). Wien, 18. V. 1908.‎

‎2 SS. 8vo. An einen Hofrat: "Leider sind die Würfel zu ungunsten St. Gilgens gefallen. Meiner Schwiegermutter hat der Arzt, der erst jetzt in der Sommeraufenthaltsangelegenheit befragt wurde, Gastein und eine Hochgebirgsnachkur empfohlen, so dass wir uns doch für Gossensass entschließen mussten [...]". - Der aus Wien gebürtige Maler studierte daselbst und in Paris und "wandte sich nach einer impressionistischen Periode einer von P. Cézanne beeinflußten, farbig ausdrucksstarken Malweise zu" (AEIOU). 1901 wurde Graf Mitglied des Hagenbundes, 1909 auch dessen Präsident. Lange Zeit vergessen, wurde er erst in den 1990er Jahren von der Kunstgeschichte wiederentdeckt.‎

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‎Graner, Ernst , Maler (1865-1943).‎

‎Sammlung von 5 eigenh. Briefen und Briefkarten mit eh. U. sowie 1 gedr. Visitkarte mit eh. U. Wien, 4.I. 1931-1.XII. 1931.‎

‎Zusammen 9 SS. (Qu.-)8vo und Qu.-12mo. Mit 5 eigenh. Kuverts. An Mizzi Payer in Wien über Besuche und gegenseitige Verabredungen: “Ich war wieder einmal bei Dr. Eiffinger [Hans E., geb. 1877], welcher mir das letzte störende Hindernis beseitigte, nun konnte ich aber doch nicht fortgehen, ohne neuerdings nach meiner Schuldigkeit zu fragen, da sagte er - welche Überraschung - er wolle keine Bezahlung, sondern gewissermaßen im Austausch eine Arbeit meiner Hand [...]” (Br. v. 4.I. 1931). In einem anderen Brief (20.X. 1931) kündigt er sein und des Bildhauers Josef Kassins (1856-1931) Kommen an: Josef Kassin, der “wegen seines Katarrhes [...] 8 Tage im Sanatorium Löw” zugebracht hatte (Br. vom 24.XI. 1931), “ist bereits wieder vollständig wiederhergestellt”, schreibt Graner angesichts eines neuerlich in Aussicht gestellten Besuchs am 1. Dezember, etwas mehr als zwei Wochen später jedoch sollte Kassin seiner Krankheit erliegen. - Ernst Graner erlernte den Beruf des Lithographen und studierte anschließend Landschaftsmalerei bei Eduard Peithner von Lichtenfels (1833-1913). Der interessierten Öffentlichkeit bekannt wurde Graner, seit 1910 Mitglied der Genossenschaft bildender Künstler Wiens, durch seine Veduten von Wiener Straßen und Plätzen, “die er in gegenständlich klarer und fein getonter Art darzustellen liebt” (Thieme/Becker XIV, 514). - Zu Josef Kassin vgl. ebd., XIX, 586f.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Grath, Anton, Bildhauer und Medailleur (1881-1956).‎

‎8 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte mit U. sowie 1 Originalphotographie mit rückseitiger Beschriftung. Wien, 1909-1910.‎

‎Zusammen 16½ SS. 4to und 8vo. bzw. 125:103 mm (Photographie). “Über Anregung des Musikvereins Mödling habe ich ein Relief Franz Schuberts [...] geschaffen, das an der Höldrichsmühle bei Wien [wo Schubert die Inspiration für seinen ‘Lindenbaum’ fand], zur Erinnerung an den großen vaterländischen Liederkomponisten, der hier seine berühmten Müllerlieder geschrieben hat, enthüllt werden soll [...]” ( Br. v. 18. IV. 1909). - “Es ist üblich, wenn die Stadt einen großen Sohn verliert, eine Gedenkmedaille zu prägen. Ich bin gerne bereit als ein unentwegter Bewunderer des großen Bürgermeisters Dr. Lueger eine Medaille zu schaffen u. diese dem Stadtrate zum Selbstkostenpreis zu liefern [...]” (15. III. 1910). - Anton Grath besuchte die Wiener Staatsgewerbeschule und studierte an der Akademie der bildenden Künste. Er schuf “zahlreiche große Plastiken, besonders religiöse Darstellungen, Denkmäler und Portraits sowie Medaillen und Plaketten”, die sich “durch solide Technik, strenge Stilisierung und frische naive Auffassung” auszeichnen (Thieme/B. XIV, 544). - Die Photographie zeigt “St. Georg als Bekrönungsgruppe für einen Monumentalbrunnen”. Einige der Briefe im linken Rand gelocht (keine bzw. nur minimale Textberührung), eine Doublette der Photographie mit textidenter Beschriftung beiliegend. In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 300,00 Kaufen

‎Griebel, Fritz, Maler und Radierer (1899-1976).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Glücksburg (Ostsee), 19. IX. 1967.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adr. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Fritz Griebel, ehedem Schüler von Hans Meid, war als Maler, Radierer und Gobelin-Entwurfzeichner tätig; daneben schuf er als Illustrator zahlreiche Scherenschnitte für Bücher. Vgl. Vollmer II, 307. - Die Bildseite der Karte mit einer Ansicht von Schloß Glücksburg.‎

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€ 35,00 Kaufen

‎Grieshaber, Helmut Andreas Paul, auch HAP G., Maler und Holzschneider (1909-1981).‎

‎Ms. Brief mit 2 eigenh. Zeilen und U. Reutlingen, 30. IX. 1979.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Kuvert. An den Kulturattaché Peter Schoenwaldt (1934-2004) in London: "Zu Ihrer Orientierung sende ich Ihnen folgende Publikationen [...] Es sind meine einzigen Handexemplare; ich bitte höflich um Retournierung [...]". - Nach Studienaufenthalten in und Reisen durch Paris, London, Ägypten, den Vorderen Orient und Griechenland lebte Grieshaber nach Hitlers Machtübernahme zurückgezogen und bestritt, nach Deutschland zurückgekehrt, seinen Lebensunterhalt als Hilfsarbeiter und Zeitungsausträger in Reutlingen, ehe er 1955 an die Kunstakademie nach Karlsruhe berufen wurde. Vgl. Vollmer II, 308.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Grom-Rottmayer, Hermann, Maler und Lithograph (1877-1953).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 20.12.1946‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Grom-Rottmayer nahm 1903 als Offizier seinen Abschied und studierte in Wien und in München bei Ludwig Herterich. Nach Studienreisen 1910 nach Wien zurückgekehrt, trat er der Wiener Sezession bei und wurde 1926 Professor für Zeichnen und Malen an der TH Wien. Vgl. Czeike II, 608.‎

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€ 30,00 Kaufen

‎Grosz, George, painter and writer (1893-1959).‎

‎ALS. Douglas Manor, Long Island, n. d.‎

‎4to. 1 p. To “Bernard & Beckie” (i. e. Bernard and Rebecca Reis): “Here I come with a little X-mas greeting - hope you will have both a nice and quiet X-MAS! The other drawing / seated and draped figure belongs to you anyway, according to our arrangement one year orso [!] ago, as soon as I get a reproduction foto made [...]”. - Bernard Reis worked for the Marlborough Gallery for many years. - On stationery with printed letterhead.‎

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€ 750,00 Kaufen

‎Grützner, Eduard Ritter von, Maler (1846-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 25. V. 1864.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen “geehrtesten Vorstand”: “Für die hiesige Ausstellung erlaube ich mir folgende 2 Bilder anzugeben: ‘Falstaff’s [...] [und] ‘Eine Klosterbrauerin’ [...]”. - Bevorzugte Sujets des seit 1866 als Professor an der Akademie der bildenden Künste in München tätigen Malers waren Szenen aus dem Kloster- und Wirtshausleben. “Zahllos sind die Varianten, die nach überallhin, sehr vielfach nach Amerika, gewandert sind, fast alle Museen beherbergen irgendein Werk des fruchtbaren Künstlers [...]” (Thieme/Becker XV, 141). - Bl. 1 mit Sammlernotiz von alter Hand rechts oben. - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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€ 140,00 Kaufen

‎Haanen, Remi van, Landschaftsmaler und Radierer (1812-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("R van Haanen"). O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit zwei Beilagen (s. u.). An das namentlich nicht genannte Fräulein Constance von Blenning: "Zu meinem großen Bedauern hält mich ein kleines Unwohlsein ab von Ihrer freundlichen Einladung für Samstag Gebrauch zu machen [...]". - Der aus Oosterhout im nördlichen Brabant stammende Künstler lebte seit 1837 in Wien und schuf vorzüglich Wald- und Winterlandschaften. - Beiliegend eine Visitenkarte mit eh. Wünschen zu Neujahr ("p[our] f[éliciter]") sowie ein eh. adr. Kuvert.‎

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‎Habermann, Hugo Frh. von, Maler (1849-1929).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 16. II. 1907.‎

‎1 S. Carte de Visite-Format. Hugo von Habermann studierte an der Münchner Akademie der bildenden Künste, war Schüler von Karl von Piloty und unterhielt nach 1880 kurzzeitig gemeinsam mit einem B. Pilheim sowie mit Fritz von Uhde eine Malschule. "Bei der Gründung der Münchner Sezession 1892 wirkte er mit und wurde zum Zweiten Vorsitzenden gewählt; 1904 wurde er Erster Vorsitzender der Sezession" (DBE). Seit 1905 lehrte er als Professor an der Akademie. "Ausgehend von der Historienmalerei Pilotys und der Tonmalerei Wilhelm Leibls schuf [er] realistische Genrebilder. Seit 1890 widmete er sich fast ausschließlich der Darstellung von Frauen, wobei er die Anregungen der flämischen Barockmalerei ins Zeitgenössische übertrug ('Das lachende Modell', 1907)" (ebd.).‎

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‎Hackstock, Karl, Bildhauer (1855-1919).‎

‎5 eigenh. Briefe mit U. und 2 gedr. Visitkarten mit jeweils mehreren eh. Zeilen. Wien, 1909-1916.‎

‎Zusammen 8 SS. Meist 8vo. “Wenn ich irgend eine Aussicht auf Arbeit hätte, würde ich mir gewiß nicht erlauben, Sie an Ihr freundliches Versprechen zu erinnern, das Sie mir [...] machten, nämlich daß Sie sich selber mit Herrn Architekten Fröhlich im Stadtbauamte besprechen wollten, um eine figurale Bildhauer. Arbeit mir zuzuwenden [...]” (Br. v. 5. II. 1914; mit einer eh. Bleistiftnotiz H. A. Schwers auf Bl. 1 verso). - Hackstock studierte unter Karl Kundmann an der Wiener Akademie der bildenden Künste, war anfangs als Bildhauer, später auch als Maler tätig. Von ihm stammen u.a. Portraitbüsten von Robert Hamerling, Peter Rosegger und Franz Grillparzer. Vgl. Thieme/B. XV, 417f. und Czeike III, 15. - Die Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Hagn, Ludwig von, Maler (1819-1898).‎

‎4 eigenh. Briefe mit U. München, 10.X. 1859-20.I.1870.‎

‎Zusammen 11 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Kunsthändler Louis Lepke über die Umstände des An- und Verkaufs von Gemälden sowie über einen bei der Ausstellung eines Bildes aufgetretenen Übelstand: “Es hat immer etwas Mißliches, wenn guten Freunden oder dem Publikum Gelegenheit gegeben ist, zu vergleichen, wobei dann der vortheilhafte Eindruck des ersten Bildes, welchem die täuschende Wirkung der Neuheit zu Gute gekommen ist, sich zum Nachtheile der Wiederholung verkehrt [?]. Ich kann Ihnen nicht beistimmen, daß diese in Bezug auf Wirkung u. Durchführung dem Original nachstehe, welches schwarz u. monoton im Ganzen, in den Figuren weniger lebendig u. charakteristisch ist, als die Wiederholung [...] Zur diesjährigen Berliner Ausstellung beabsichtige ich ein größeres u. figurenreiches Bild zu schicken u. erbitte mir für dasselbe im Voraus Ihre gütige Protektion [...]” (Br. v. 20.I.1870.). - Über den Tod Eduard Hildebrandts berichtet er im Dezember 1868, daß dessen Ableben “hier eine große Sensation hervorgebracht [hat] [...] Wie schrecklich daß ein solcher Künstler in seinen besten Jahren u. bei anscheinend so rüstiger Gesundheit dem Leben u. seinem fruchtbaren Wirken entrissen werden mußte [...]”. - Die Bedeutung Hagens, der mit Franz Lenbach (1836-1904) - der ihn auch des öfteren portraitierte - eng befreundet war, “liegt in den [...] in seinen Interieurs und Konversationsbildern sich durchsetzenden koloristischen Qualitäten seiner delikaten, altmeisterlichen, an Terboch und Metsu geschulten Malerei, durch die er der von dekorativen Bedingungen beherrschten, gleichzeitigen Münchener Atelierkunst sich gegenüberstellt [...]” (Thieme/Becker XV, 474). - Der Brief vom 10.X. 1859 mit gänzlich erhaltener Verschlußmarke.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Hajdecki, Alexander, Oberstleutnantauditor und Kunsthistoriker (geb. 1851).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. und 4 eigenh. Briefabschriften etc. Wien, 1904-1908.‎

‎Zusammen 9½ SS. Briefe und 19½ SS. Briefabschriften etc. Verschiedene Formate. Seit 1900 als pensionierter Oberstleutnantauditor im Ruhestand, behandeln Hajdeckis Briefe und die von ihm verfaßten Abschriften von Eingaben, Anträgen u. a. allesamt sein Vorhaben, für seine kunsthistorische Tätigkeit von der Gemeinde Wien entsprechend unterstützt zu werden. Frucht des selbstgefälligen Sistierens waren die ‘Vergessenen Wiener Barockkünstler’ (Bd. 1 ‘Die Familie Astrosser’, 1920; Bd. 2 ‘Die Malerfamilie Aurbach, 1926’). - Ein wohl als Zeitungsbeitrag gedachtes, mit März 1908 datiertes und unterzeichnetes Manuskript setzt sich streitlustig mit einem “wahrhaft sensationellen Beethovenfund” auseinander, den der Verfasser “bekanntlich [...] gemacht” habe und der “die ganze Welt, im Wege der Zeitungsstimmen, welche mir vorliegen, in Bewegung gesetzt hat”. Vgl. Kosch, Das katholische Deutschland 1933, s. v. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Halbig, Johann von, Bildhauer (1814-1882).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. München, 19.I. 1862 und 7.IX. 1867.‎

‎Zusammen 2 SS. 4to und 8vo. Mit 1 eh. Kuvert. An L. Hofer bzw. den Maler S. Morgenstern: “Heute morgen war Ich bei Ihnen waren aber leider schon aus dem Hause. Bei dieser Gelegenheit habe ich zu meiner Freude vernommen, daß sich Ihre hochgeehrte Frau Mutter wieder ganz auf dem Wege der Besserung befinden [...] Das Bildchen, welches Sie die Güte hatten, mir als Andenken anzutragen fräud [!] mich ungemein [...]” (Br. v. 7.IX. 1867 an S. Morgenstern). - “Nun Sie es einmal übernommen, mir aus dieser bedrängten Lage zu helfen ersuche ich Sie, auf Ihr Letztes Bezug nehmend, dem Sig. Lazzarini zu schreiben, daß ich mich entschlossen habe, es abzuwarten, bis ich ein Stück Marmor [...] erhalte [...]” (Br. v. 19.I. 1862; mit 3 eigenh. Zeilen und U. des Adressaten). - Seit 1845 Professor der Modellierschule und Bildhauerkunst am Münchener Polytechnikum, schuf Halbig “Figurengruppen, Reiterstatuen, Porträtbüsten, sakrale Werke (u. a. im Auftrag Ludwigs II. die monumentale Kreuzigungsgruppe für Oberammergau, 1875), Grabmäler und Tierplastiken, darunter nach einem Entwurf M. von Wagners das Löwengespann für das Münchner Siegestor (1844-50)” (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XV, 496f. - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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€ 240,00 Kaufen

‎Halbreiter, Ulrich, Maler (1812-1877).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 18. I. 1857.‎

‎2 SS. 4to. An die Redaktion der Allgemeinen Zeitung in Augsburg: "Der Unterzeichnete erlaubt sich hi[e]rmit die Bitte zu stellen, nachfolgendem Aufsatze Raum zu gestatten in Ihrer berühmten Zeitschrift, um Verdächtigungen zu begegnen über ein von mir mit großen Opfern hergestelltes Werk, worüber berühmte Gelehrte wie Dr. Titus Dobler, Hofrath von Schubert und Professor Fallmerayer so anerkennend ausgezeichnete Aufsätze früher der allgemeinen Zeitung einreichten [...]". - Auf 1½ SS. folgt der von Halbreiter verfaßte, "Das Kunstgemälde von Jerusalem betreffend" betitelte Aufsatz. - Als Schüler Joseph Schlotthauers (1789-1869) an der Münchner Kunstakademie studierend, begleitete Halbreiter seinen Lehrer 1834 nach Italien und war anschließend, nach Deutschland zurückgekehrt, an der Ausmalung der Basilika St. Bonifatius unter Heinrich Maria von Hess (1798-1863) sowie der Ludwigskirche unter Peter von Cornelius (1783-1867) beteiligt. 1842 gemeinsam mit dem Architekten Friedrich von Gärtner (1792-1847) in Athen tätig, arbeitete an der Ausführung der Fresken für die dortige kgl. Residenz mit und unternahm 1843-45 eine Reise nach Ägypten, Palästina und Kleinasien. Skizzen aus Jerusalem verarbeitete er, unterstützt von August Löffler (1822-1866), Ferdinand Piloty d. J. (1828-1895) und Theodor Horschelt (1829-1871), zu einem großen Panorama, das im Lateran aufgestellt wurde. Der Onkel des Bildhauers und Goldschmieds Adolph Halbreiter (1839-1898) versuchte sich auch als Komponist (u. a. "Bayerische Gebirgslieder", 3 Hefte, 1839). Vgl. Thieme/Becker XV, 498. - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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‎Hanak, Anton, Bildhauer (1875-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. V. 1917.‎

‎1 S. Gr.-4to. An eine "hochgeehrte Freundin": "Über Ihr Schreiben bin ich etwas unglücklich - Sie haben wieder einmal nicht angegeben wohin ich Ihnen schreiben soll. Also aufs geradewohl schreibe ich einfach in die Hinterstraße [...]". - Papierbedingt stärker gebräunt und mit kleinen Randeinrisse, jedoch schönes Blatt.‎

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