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‎Kaan, Artur, Bildhauer (1867-1940).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. sowie 5 gedr. Visitkarten mit jeweils mehreren eh. Zeilen. Wien, 1914-1918.‎

‎Zusammen 8 SS. 8vo bzw. 6,2:10,4 cm. "Auf einer Exkursion des k. u. k. Kriegspressequartiers im fernen Süden begriffen, erreichte mich soeben ein Schreiben des Herrn Direktor Probst bezüglich der Schaffung einer Marmorbüste des Herrn Vizebürgermeisters Franz Hoss [...]". - Seit 1896 Mitglied des Künstlerhauses, schuf der gebürtige Klagenfurter vorwiegend Kleinplastik und Monumentaldenkmäler und spezialisierte sich auf Grabdenkmäler. 1895 entstand die lebensgroße Gruppe Achilles und Penthesilea für den Festsaal des Neuen Rathauses in Wien, 1898 ein Denkmal für Kaiser Franz Joseph I. im dortigen Kurpark sowie 1908 eine Kolossalfigur des Evangelisten Markus und ein Kruzifixus für die Kirche des Wiener Zentralfriedhofs. Vgl. Thieme/B. XIX, 400f. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Kalckreuth, Leopold Graf von, Maler (1855-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Graf v. Kalckreuth"). Berlin, 29. X. 1910.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Frau Kunz: "Anbei sende ich Ihnen die Photographie mit der gewünschten Unterschrift zurück [...]". - Der Sohn des Malers Stanislaus Graf von Kalckreuth wuchs in den Weimarer Hof- und Künstlerkreisen auf und erhielt seine künstlerische Ausbildung an der von seinem Vater geleiteten Kunstschule in Weimar sowie an der Kunstakademie in München, wo er besonders unter dem Einfluß Franz von Lenbachs stand. Nach Studienreisen nach Holland, Italien und Paris unterrichtete Kalckreuth als Professor an der Weimarer Kunstschule, betrieb anschließend Malstudien auf dem Gut Höckricht in Schlesien, wurde 1895 Professor an der Meisterabteilung der Karlsruher Akademie und folgte 1899 einem Ruf an die Kunstschule nach Stuttgart, die er von 1900 bis 1905 leitete. "Seit dessen Gründung 1903 amtierte er als Präsident des deutschen Künstlerbundes. Mit seinen Portraits, Interieurs, ländlichen Szenen, u. a. 'Begräbnis in Dachau' (1883), 'Ährenleserinnen' (1893) und seinen Ansichten des Hamburger Hafens gehörte Kalckreuth zu den Repräsentanten des deutschen Impressionismus" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Grand Hotel Bellevue und papierbedingt etwas gebräunt.‎

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‎Kalckreuth, Stanislaus Graf von, Maler (1820-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, [1854].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse. An den Kunsthändler Rudolf Lepke (1844 [?]-1904): “[...] Wohlgeboren werden vielleicht schon im Besitz der beiden Bilder seyn, ein Unwohlseyn verhinderte mich die Sendung mit einigen Worten zu begleiten. Das Motiv des letzten Bildes ist Portrait vom IV Waldtstäder [!] See Ansicht vom Uri Rotstock [...]”. - “Als Landschafter wirkte Kalckreuth ganz im Sinne der Düsseldorfer romantischen Schule. Als Bewunderer der Gebirgswelt malte er namentlich Alpenszenarien mit meisterhaft durchgeführter Linear- und Luftperspektive, unter besonderer Bevorzugung von Alpenglühen-Stimmungen” (Thieme/Becker XIX, 462). - Mit kl. Ausriß durch Siegelbruch (keine Textberührung). Mit altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).‎

‎2 eigenh. (Post-)Karten mit U. London bzw. o. O. u. D., 2. IV. 1925.‎

‎Zusammen 3 SS. Qu.-8vo. An Dr. Viktor Frey in Wien: "[...] noch mehr beschämt bin ich, daß ich Ihnen als kleines Freundschaftszeichen nicht etwas Würdigeres bieten kann, aber mein Mann ist noch nicht zurück, u. so steht mir von ihm nichts zur Verfügung, ich muss mich also leider damit begnügen, Ihnen diese Rothenburger Reminiszenzen unter den Christbaum zu legen [...]". - Die spätere Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde). Vgl. Thieme/Becker XIX, 583. - Eine Karte mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Grinzing (Wien), 15. I. 1957.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für die Zusendung einiger Äpfel: "[...] Unsre eigene Ernte war das Jahr besonders wenig ansehnlich was Geschmack anlangt u. eignen sich höchstens für Kompott. Also die Ihren hatten ein Aroma, wie es nur die besten Tiroler Sorten hatten [...]". - Die Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde).‎

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‎Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).‎

‎Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. Carte d'Visite-Format. An den namentlich nicht genannten Josef Wesely mit "Dank für Ihre so freundliche Apfelsendung". - Die Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde). - Auf einer Visitkarte ihres Mannes Luigi.‎

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‎Kaulbach, Friedrich August von, painter (1850-1920).‎

‎Autograph letter signed. N. p., 26 Feb. 1895.‎

‎8vo. 1½ pp. Telling one Mr. Czermak that the painter Rudolf Sietz cannot take the desired order because he is overloaded with work. - Left margin with punched holes (no loss to text).‎

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‎Kaulbach, Friedrich August von, Maler (1850-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ohlstadt bei Murnau, 23.09.1915‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Gräfin: "Daß Sie krank geworden bedauere ich außerordentlich! und auch, daß wir dadurch um das Vergnügen kamen, Sie hier begrüßen zu können. Ihr reizender kleiner Sohn hat sich mit unserem Töchterchen wie es schien gut unterhalten [...]". - Der Sohn Friedrich Kaulbachs wurde 1886 als Nachfolger Karl von Pilotys Direktor der Akademie in München. In diesem Amt bis 1891 tätig und mehrfach mit goldenen Medaillen ausgezeichnet, schuf Kaulbach Historien- und Genrebilder sowie Portraits im Stil Pilotys.‎

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‎Kaulbach, Hermann, Maler (1846-1909).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Ein Autogramm? Das schreibt sich schnell, | Und macht geringe Qualen! | Doch einen Spruch? - Ich weiß ihn nicht! | Und wenn, müßt' ich ihn malen!" - Der Sohn Wilhelm von Kaulbachs studierte zunächst Medizin in München, wandte sich dann aber ebenfalls der Malerei zu und wurde 1867 Schüler im Atelier Karl von Pilotys. Seit 1875 lebte er als freischaffender Künstler in seiner Heimatstadt und am Schliersee, unternahm Studienreisen nach Rom und wurde 1889 zum Professor ernannt. Kaulbach schuf vorwiegend Historien- und Genrebilder sowie Portraits, u. a. "Der sterbende Mozart" (1827), "Krönung der Leiche der hl. Elisabeth in Marburg" (1886) und "Opferkerzen" (1891); daneben trat er als Illustrator von Werken Goethes, Friedrich Rückerts und Gustav Freytags hervor.‎

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‎Kaulbach, Wilhelm von, painter (1805-1874).‎

‎ALS. N. d., 15 Oct. 1852.‎

‎2 SS. 4to. “Eine außerordentlich große Freude hat mir Ihre freundliche Zusendung, das von mir schon seit Jahren verehrenden [!] Gedichtes gemacht, und indem ich Ihnen für das ehrenvolle Vertrauen meinen Dank sage, freue ich mich Ihnen zugleich mittheilen zu können daß ich bereits schon früher einige Compositionen zu dem herrlichen Gedichte gemacht und mit dem größten Vergnügen bereit bin Ihre treffliche Uibersetzung mit meinen Zeichnungen zu vervollständigen [...]”. - Folded horizontally, with slight damage to edges.‎

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‎Keller, Ferdinand, Maler und Illustrator (1842-1922).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Karlsruhe, 22. XII. 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Aus der Handschrift ist glücklicherweise der Charakter eines Menschen nicht zu erkennen. Ich kenne moderne junge Damen, die eine Feder führen, als wären sie Giganten, während Giganten oft eine recht kleinliche Handschrift haben". - Ferdinand Keller besuchte die Kunstschule in Karlsruhe und lebte nach Studienreisen durch die Schweiz und Frankreich drei Jahre in Rom, wo er u. a. starke Einflüsse von Anselm Feuerbach empfing. 1870 wurde er von Großherzog Friedrich I. als Lehrer für Portrait- und Historienmalerei an die Kunstschule nach Karlsruhe berufen und drei Jahre darauf zum Professor und später auch zum Direktor ernannt. "Größere Bekanntheit erlangte er erstmals 1876 durch den Entwurf für den Vorhang der Dresdner Hoftheaters. Als Vertreter des Akademismus in der deutschen Kunst der Gründerzeit schuf Keller Historiengemälde und Portraits, u. a. 'Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden in der Schlacht von Salankamen' (1879)" (DBE).‎

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‎Keller, Josef von, Kupferstecher (1811-1873).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 27. IX. 1860.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Professor Hübner hat mir eine Broschüre Ideen zu malerischen Ausschmückung des Treppenhauses der Gallerie für Sie über mitgegeben; er wünscht sehr, daß Sie dieselben lesen mögten [...]“. - Keller, ein Kupferstecher ersten Ranges, errang im Laufe der Jahre zahlreiche Medaillen, Preise und Orden, darunter u. a. das Kreuz der Ehrenlegion und das Ritterkreuz erster Klasse der württembergischen Krone. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Kettner, Gitta, Malerin und Graphikerin (geb. 1928).‎

‎3 signierte Originalgraphiken sowie 1 eigenh. Brief mit U. und 1 eh. Bildpostkarte mit U. Dresden, 1970-72.‎

‎Zusammen 5 Bll. Die Graphiken 8vo (2) bzw. 4to, sonst 4to und 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. An Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie: “Jetzt ist der Junge im Bett, Marlies ist noch nicht zu Hause sie hat noch Konfirmationsstunde, da will ich mich mal hinsetzen und mein ganzes schlechtes Gewissen versuchen etwas zu erleichtern [...]” (Br. v. 29. III. 1971). - Die Rückseite einer Federzeichnung (qu.-8vo) mit mehreren eh. Zeilen, eine zweite Zeichnung in Feder bzw. mit Wasserfarben mit Bleistiftsignatur und rückseitiger Grußzeile, der Flachdruck (4to) mit einer Menge gesichtsloser, ein Tal durchwandernder Menschen. Zu Kettner vgl. Vollmer VI, 138.‎

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‎Khuen, Theodor, Bildhauer (1860-1922).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1901-1910.‎

‎Zusammen 8 SS. auf Doppelblättern. 8vo. “Wie Sie gelesen haben habe ich die Ausführung des großen Grabdenkmales der Josefine Gallmeyer erhalten u. bitte Sie herzlich in Ihrem Blatte diesen Aufsatz, den ich selbst verfasste, und etwas schön über mich selbst schrieb einschalten zu wollen [...]” (Br. v. 4. VII. 1906). - Die Schauspielerin und Sängerin Josephine Gallmeyer (geb. 1838) war 1884 verstorben; die Grabstätte der Künstlerin mit dem von Khuen geschaffenen Denkmal befindet sich am Wiener Zentralfriedhof (Ehrengrab Gr. 32A, Nr. 17). - Ehedem ein Schüler von Hugo Härdtl, Viktor Tilgner und Hans Gasser, schuf Khuen u.a. die Kaiser Franz Josef-Denkmäler in Preßbaum und Klosterneuburg sowie zahlreiche Portraitbüsten, darunter u. a. von Alexander Girardi und Helene Odilon. - Vgl. Thieme/B. XX, 250 und Czeike III, 496. - Zwei Briefe im linken Rand gelocht (geringfügige Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Khuen, Theodor, Bildhauer (1860-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. II. 1906.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten [d. i. Alfred Rt. von Lindheim (1836-1913)]: "Bauend auf Ihre unendliche Güte und hohen Kunstsinn gestatte ich mir heute als ein Ihnen wohl bekannter Künstler, den Euer Hochwohlgeboren noch von seiner Mutter aus kennen, als damals in Altenmarkt die Güte hatten die Castelli Sachen anzukaufen herzlich um Ihren Beistand u. Einfluss zu bitten. Ich habe mit Herrn Architekten Popovits die Relief [!] von dem Rumänischen König componirt [...]". - Ehedem ein Schüler von Hugo Härdtl, Viktor Tilgner und Hans Gasser, schuf Khuen u. a. die Kaiser Franz Josef-Denkmäler in Preßbaum und Klosterneuburg sowie zahlreiche Portraitbüsten, darunter u. a. von Alexander Girardi und Helene Odilon.‎

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‎Kirnberger, Theobald, Bildhauer (geb. 1824).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. O. O., 19.X. 1863 bzw. o. D.‎

‎Zusammen 4 SS. 4to und 8vo. “Die günstige Gelegenheit, Ihnen meine Ergebenheit und Hochachtung an den Tag zu legen”, schreibt der Bildhauer am 19.X. 1863, “bringt uns der festliche Gebrauch der Namensfeier. Inbegriffen aller formuellen [!] Wünsche bringe ich so meine Famielie [!] die ergebenste Bitte: Uns Ihrer ferneren Gewogenheit und Vorsorge erfreuen zu dürfen [...]”. Der zweite Brief betrifft eine Einladung zu einem “nächsten geselligen Abend”. - In altem Sammlungsumschlag mit hs. Notizen zu Profession und Geburtsdatum des Verfassers.‎

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‎Kirnig, Alois, Maler (1840-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 7. XI. 1906.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, "daß ich für die Prager Musik-Ausstellung folgende Objekte zur Verfügung stelle [...] Sämtliche Objekte sind unter Glas und Rahmen, und ich erlaube mir die Anfrage, bis wann und wohin die Sachen gesendet werden müssen [...]". - Alois Kirnig war ein Schüler des Landschaftsmalers Ferdinand Lepié, studierte später an der Akademie der bildenden Künste Prag bei Max Hausmann und an der Akademie der bildenden Künste München bei Eduard Schleich. Studienreisen führten ihn durch Böhmen, Deutschland und Italien. "1866 gründete Kirnig eine eigene Schule für Landschaftsmalerei in Prag, die u. a. von Cuno von Bodenhausen und Robert Guttmann besucht wurde. Er beteiligte sich an Ausstellungen in Prag, Dresden, München und Wien. Alois Kirnig war Stimmungsrealist, der vornehmlich Landschaften in der Nachfolge Max Hausmanns schuf. Er schuf zahlreiche Landschaftsbilder aus den böhmischen Ländern, Alpenbilder und Ansichten von Italien, daneben auch Stillleben" (Wikipedia).‎

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‎Kiss, August, Bildhauer (1802-1865).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Basel, 11. III. 1859.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Lt. beiliegendem altem Sammlungsumschlag an C. Kunzel: “Es war und ist mir ein überaus wohlthuendes Gefühl von Ihnen aus der Ferne ein Brevier Ihrer liebenden Theilnahme empfangen zu haben. Ich danke Ihnen so recht herzlich dafür und Gott möge Sie vor jedem Leid bewahren und nie möge Krankheit Ihren Leib beschweren. Ich bin durch 2 Monate sehr schwer erkrankt gewesen und es gab Tage, wo ich auf meiner Dachkammer verzweifelte [?]. - Jetzt geht es Gott sey Dank wieder so ziemlich, doch fehlt mir noch die wahre Lebensheiterkeit [...]”. - Kiss “schuf selbständig nach 1838 zahlreiche Großplastiken, wobei er sich insbesondere als Tierbildhauer einen Namen machte. Dazu zählen die in Bronze gegossene, überlebensgroße Amazone zu Pferd im Kampf mit einem Tiger (1841) auf der Treppe des Alten Museums in Berlin, das Reiterdenkmal Friedrich der Große (1847) in Breslau und der Heilige Georg zu Pferd (1849-55) am Spreeufer im Nikolaiviertel in Berlin” (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XX, 385f.‎

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‎Kleiber, Max, Maler (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, 30. V. 1905.‎

‎1 S. Qu.-4to. "Lebensregel || Wissen nur, reales, nützt nicht viel, | Und nach irdischem Genuß zu jagen | Quelle ist es oft von Mißbehagen. | Doch ein großes, ideales Ziel | Kühn verfolgen ohne alles Zagen, | Das ist Weisheit, hehre Gotteskraft | Die allein ein fester Glaube schafft". Mit alt montierter Bildpostkarte des Malers ("Vortrag an der Schultafel") und eh., sauber ausgeführter pittoresker Umrahmung (Torbogen, Mauer, Bäume, Meer u. a.). - Trotz unstrittig festen Glaubens fand Kleiber keinerlei Eingang in die biographische Literatur.‎

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‎Klein, Johann Adam , painter (1792-1875).‎

‎Autograph letter signed. Munich, 15 March 1872.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. Sending a watercolor to one painter named Volz and asking him to offer it to an art lover.‎

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‎Kleinert, Josef Edgar, Maler und Graphiker (1859-1949).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 17. III. 1937.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Obwo[h]l ich mich momentan an einen Bekannten Ihres werten Namens nicht entsinnen kann u. vielleicht ein Irrtum Ihrerseits vorliegt, beeile ich mich, Ihnen für die freundliche Namenstagsgratulation bestens zu danken [...]”. - Kleinert besuchte die Akademie der bildenden Künste in Wien und die Meisterschule bei August Eisenmenger, lebte zwei Jahrzehnte in München und kehrte Anfang des 20. Jahrhunderts wieder nach Wien zurück. Sich vor allem religiösen Darstellungen widmend, schuf Kleinert Wand- und Deckengemälde für Kirchen und Klöster in Wien, der Steiermark, Krain und Ungarn. In späteren Jahren entwarf er auch Plakate und Gobelins. Seine Werke waren u. a. auf Ausstellungen der Wiener Sezession vertreten; seit 1935 war Kleinert Vizepräsident des Österreichischen Künstlerbundes. Vgl. Thieme/B. XX, 456.‎

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‎Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 15. VI. 1909.‎

‎½ S. 8vo. Schönes Goethe-Zitat aus Ottiliens Tagebuch: “Die Schwierigkeiten wachsen | je näher wir dem Ziele kommen” (Die Wahlverwandtschaften, zweiter Teil, fünftes Kapitel). - Nach zahlreichen Studienreisen abwechselnd in Wiesbaden und Berlin lebend, ließ Knaus sich 1874 endgültig in Berlin nieder und nahm eine Professur an der Akademie der bildenden Künste wahr (bis 1882); seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und mit diesem zu den “Hauptrepräsentanten deutscher Malerei” (Thieme/B. XX, 572) gerechnet, schuf Knaus neben zahlreichen Portraits insbesondere Genremalerei.‎

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‎Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. XII. 1910.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl einer der letzten Briefe des bedeutenden deutschen Malers. Zwei Tage vor seinem Tod teilt Knaus einer namentlich nicht genannten Dame mit, “daß ich gerne das [...] Bild in Augenschein nehmen will, und möchte Ihnen dafür Morgen (Dienstag) den 6ten des Vormittags zwischen 12 u. 1 Uhr vorschlagen [...]”. - Nach zahlreichen Studienreisen abwechselnd in Wiesbaden und Berlin lebend, ließ Knaus sich 1874 endgültig in Berlin nieder und nahm eine Professur an der Akademie der bildenden Künste wahr (bis 1882); seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und mit diesem zu den “Hauptrepräsentanten deutscher Malerei” (Thieme/B. XX, 572) gerechnet, schuf Knaus neben zahlreichen Portraits insbesondere Genremalerei. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf (Adreßzeile).‎

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‎Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin, 24. X. 1910.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An Thomas von Haerdtl in Wien, dem er mitteilt, “daß ich niemals ein Portrait Richard Wagners gemalt habe; ich kann mich auch keines Portraits eines alten Mannes entsinnen, welches ich gemalt haben sollte, u. welches mit dem so charakteristischen Kopf Richard Wagners irgendwelche Aehnlichkeit hätte [...]”. - Nach zahlreichen Studienreisen abwechselnd in Wiesbaden und Berlin lebend, ließ Knaus sich 1874 endgültig in Berlin nieder und nahm eine Professur an der Akademie der bildenden Künste wahr (bis 1882); seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und mit diesem zu den “Hauptrepräsentanten deutscher Malerei” (Thieme/B. XX, 572) gerechnet, schuf Knaus neben zahlreichen Portraits insbesondere Genremalerei.‎

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‎Kniepert-Fellerer, Ernie, Graphikerin, Bühnen- und Kostümbildnerin (1911-1990).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Erni"). Wien, Dezember 1959.‎

‎1 S. Gr.-4to. Mit einer alt montierten eh. Handzeichnung (87:190 mm). An eine Lisi mit Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest. - Die auf braunes Kartonpapier gesetzte Zeichnung in Kugelschreiber zeigt sechs tanzende Engel. - Erni Kniepert-Fellerer studierte seit 1930 an der Kunstschule für Frauen und Mädchen in Wien, besuchte bei Otto Friedrich die Klasse für Mode- und Kostümzeichnen und erhielt seit 1934 erste Aufträge von der Tänzerin Gertrud Krauss sowie vom Ensemble der Wiener Staatsoper. 1936/37 arbeitete sie für die Volksoper, spezialisierte sich auf die authentische Nachbildung alpenländischer Trachten und ging 1937 als Ausstatterin nach Hollywood. Nach ihrer Rückkehr nach Wien 1939 war sie auch für den Film tätig, begann 1941 für das Burgtheater zu arbeiten und wirkte darüber hinaus an Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen mit. Seit 1950 war sie ständige Mitarbeiterin des Volkstheaters sowie der Staats- und Volksoper und hatte bei der Eröffnung des Neuen Festspielhaueses 1960 mit der Ausstattung des "Rosenkavaliers" ihren größten Erfolg. Ihr Gatte war der Architekt und Direktor der Wiener Kunstgewerbeschule, Max Fellerer. - Weiters mit einer kleinen Handzeichnung von "Pinsel und Bleistift" am unteren Blattrand.‎

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‎Kniepert-Fellerer, Ernie, Graphikerin, Bühnen- und Kostümbildnerin (1911-1990).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Bildpostkarte mit U. Friesach bzw. o. O., 11. VII. 1960 bzw. o. D.‎

‎Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. An Dr. Norbert Nedwed in Wien, dem sie "für viele Besuche und Hilfen" dankt (undat. Br.) und aus der Sommerfrische schreibt, "damit Sie mir glauben, daß ich mich für den Narrentanz - Salzburg stärke aber auch um Ihnen und Ihrer lieben Familie ebenfalls einen erholsamen Sommer zu wünschen". - Erni Kniepert-Fellerer studierte seit 1930 an der Kunstschule für Frauen und Mädchen in Wien, besuchte bei Otto Friedrich die Klasse für Mode- und Kostümzeichnen und erhielt seit 1934 erste Aufträge von der Tänzerin Gertrud Krauss sowie vom Ensemble der Wiener Staatsoper. 1936/37 arbeitete sie für die Volksoper, spezialisierte sich auf die authentische Nachbildung alpenländischer Trachten und ging 1937 als Ausstatterin nach Hollywood. Nach ihrer Rückkehr nach Wien 1939 war sie auch für den Film tätig, begann 1941 für das Burgtheater zu arbeiten und wirkte darüber hinaus an Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen mit. Seit 1950 war sie ständige Mitarbeiterin des Volkstheaters sowie der Staats- und Volksoper und hatte bei der Eröffnung des Neuen Festspielhaueses 1960 mit der Ausstattung des "Rosenkavaliers" ihren größten Erfolg. Ihr Gatte war der Architekt und Direktor der Wiener Kunstgewerbeschule, Max Fellerer. - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem Interview der Künstlerin.‎

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‎König, Gustav, Maler, Illustrator und Radierer (1808-1869).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. München, 11. II. 1866.‎

‎½ S. 8vo. Bestätigt “25 fl [...] für das Stich- und Verlagsrecht meines vom Rauhen Haus in Hamburg herausgegebenen und von Herrn Kupferstecher Barfuss [d. i. Paul Barfus, 1823-1895] gestochenen Melanchthons von Herrn Barfuss richtig erhalten zu haben”. - Der Sohn eines Porzellanmalers “schlug sich als Porzellanmaler in Nürnberg, wo er angeblich 2 Jahre die Kunstschule besuchte (?), kümmerlich durch und begann dann als Zeichner (fast ausschließlich Szenen aus Uhlands Gedichten) seine Laufbahn” (Thieme/Becker XXI, 150). Nach einer Tätigkeit als Bildnismaler des Fürsten zu Hohenlohe-Waldenburg in Kupferzell (Württemberg) - von wo aus er einige Reisen unternahm, auf denen er u. a. Justinus Kerner und Nikolaus Lenau kennenlernte - besuchte er seit 1833 die Münchner Akademie. “Hier entstand 1836-39 in Auftragsarbeit sein siebenteiliger Zyklus mit Szenen aus der Geschichte der Reformation in Öl. Bekannt wurde König durch seine achtundvierzig Radierungen zu ‘Dr. Martin Luther, der deutsche Reformator’ (1847), zu dem H. Gelzer den Text verfaßte” (DBE) und über den sein Münchner Lehrer Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1872) an Leopold von Ranke schrieb: “Ich finde, daß K. den Gegenstand also erfaßt und gegeben hat, wie nur einer, der von der hohen Bedeutung der Reformation ganz durchdrungen ist, wie nur der, welcher in sich selbst den Schatz eines reichen Gemütes bewahrt, wie endlich nur ein der künstlerischen Form mächtiger Künstler den hohen Gegenstand zu fassen und zu geben vermag” (zit. n. Thieme/Becker, ebd.). Weiters illustrierte er u. a. 1868 eine Volksbibel und zusammen mit Julius Schnorr von Carolsfeld und Paul Thumann (1834-1908) die ‘Palmblätter’ (1869) von Karl Gerok (1815-1890).‎

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‎König, Herbert, Maler, Schauspieler und Regisseur (1820-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Niederlößnitz, 5. X. 1875.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Ich bin dagewesen! [...] Ich sagte ihr, daß alle meine Skizzen in Stuttgart seien [...]”. - Herbert König “[f]ührte als Schauspieler, Dichter und Regisseur ein unstetes Wanderleben, kam 1848 nach München, wo er für die ‘Fliegenden Blätter’, ‘Hauschronik’ u. a. mit Stift und Feder tätig war” und wurde später geschätzt für seine die werte Kollegenschaft karikierenden Zeichnungen. “Seine frischen, flotten Zeichnungen, in denen er, oft zyklenweise, Modetorheiten, Philistertum u. Demimonde mit französischer Eleganz und Frivolität und ein bißchen Sentimentalität aufs Korn nahm, seine Charakterköpfe aus dem Schauspielermilieu und seine Bildnisse berühmter Zeitgenossen fanden seinerzeit großen Beifall” (Thieme/B. XXI, 153).‎

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‎Kokoschka, Bohuslav, Maler und Schriftsteller (1892-1976).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien, 1973].‎

‎1 S. 4to. An Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie: “Besten Dank für Ihre freundliche Einladung! Ich bin aber jetzt mit der Durchsicht und Abschrift aus dem Manuskript des nächsten Buches, das der Verlag Ehrenwirth in München von mir herausbringen will, sehr beschäftigt und möchte Sie zu einem späteren Zeitpunkt zu mir bitten [...]”. - Bohuslav, der jüngere Bruder von Oskar Kokoschka, lebte als expressionistischer Schriftsteller, Maler und Graphiker in Wien. Vgl. Kosch IX, 179. - Beiliegend ein ms. Briefduchschlag des Adressaten.‎

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‎Kotzebue, Alexander von, Maler (1815-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Riga, 1. II. 1853.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Inhaltsreicher Brief an Herrn Adelung: “Längst schon mein guter Adelung hätte ich Ihre lieben Zeilen beantwortet, wenn nicht ein längeres und ziemlich ernstes Unwohlsein mir das Schreiben wie jede andere Beschäftigung verboten hätte! [...] Laut auflachen mußte ich als mir Herr v. Stighelli Ihren Brief von Danzig aus zuschickte. Die Idee mich zum KunstMäcen zu machen kam mir zu spaßhaft vor und könnte Ihnen von Gott nur in Seinem Zorn eingegeben seyn. Ich habe einen wirklichen Haß auf das Volk der Künstler geworfen das zahlreicher als der Sand am Meer, wie eine ägyptische Landplage Europa überschwemmt und uns armen prosaischen Sterblichen die schönen blanken Rubel aus der Tasche zieht! [...] Nun zu Ihrer freundlichen Frage über mich und meine Familie [...]”. - Der Sohn des 1819 vom Studenten Karl Ludwig Sand ermordeten Dichters August von Kotzebue war schon als Kind ein Spielgefährte des späteren Zars Alexander II., der ihm auch fürderhin gesonnen bleiben sollte. Nach einer Ausbildung zum Offizier im Litauischen Garderegiment sich der Malerei zuwendend, studierte Kotzebue bei Alexander Sauerweid an der Petersburger Akademie, wo er 1844 für sein Bild ‘Einnahme von Warschau’ mit der großen goldenen Medaille ausgezeichnet wurde. Studienreisen führten ihn durch Europa, und nach Stationen in Stuttgart und München wurde Kotzebue zum russischen Hofmaler ernannt. Der überwiegende Teil seines Werks entspringt der “Verherrlichung der russischen Kriegstaten [...] von Peter d. Gr. bis zur Eroberung Finnlands 1809” (Thieme/B. XXI, 357).‎

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‎Kraszewska, Otolia, Malerin (1859-1938).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. München, 22. V. 1905.‎

‎1 S. Qu.-gr.8vo. Mit alt montierter Photographie eines Gemäldes.‎

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‎Kratky, Hans, Maler (1881-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. IV. 1914.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Ersucht um Berücksichtigung bei der Vergabe von Aufträgen von Portraits für die “Ehrengallerie [!]”: Habe unter anderem auch vor drei Jahren ein Porträt des Herrn Erzh. Rainer n. d. Natur gemalt [...]”. - Hans Kratky studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Siegfried l’Allemand und August Eisenmenger. Vgl. Vollmer III, 112. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Kreidolf, Ernst, Maler und Illustrator (1863-1956).‎

‎Kunstdruckbillett mit eh. Anfügung. Bern, 16. II. 1937.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Kreidolf studierte Malerei bei Gabriel Hackl und Ludwig von Löfftz an der Kunstakademie in München, wandte sich später dem Zeichnen und der Aquarellmalerei zu und illustrierte seit 1896 Kinderbücher, deren Texte er zum Teil selbst verfaßte. Zu seinem 90. Geburtstag wurde Kreidolf, der "zu den bedeutendsten Kinderbuch-Illustratoren seiner Zeit" zählt (DBE) als "Patriarch der Kunst" gefeiert. Vgl. Kosch IX, 433f.‎

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‎Kretzschmer, Hermann, Maler (1811-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 19. VII. 1869.‎

‎2 SS. 8vo. An einen Freund: “Freund Schreder hat mir viel von Dir [...] erzählt und wie Du noch mit den alten freundschaftlichen Gesinnungen an Deinen frühern Studien Genossen hängst. Somit stehe ich nicht an Dich um eine Information zu bitten welche Du wenn auch nicht direkt geben doch Gelegenheit hast leicht einzuziehen u. mir mittheilen könntest. Ich möchte gerne für ein Genrebild das Schwarzwelde [!] Kostüm studirn [!] u. zu diesem Zwecke einen Ausflug dahin machen [...]”. - Auf einer ausgedehnten Orientreise, “die ihn 1839-42 über Athen und Konstantinopel nach Kairo und von dort in die Lybische Wüste sowie nach Nubien führte, porträtierte Kretzschmer u. a. den ägyptischen Vizekönig Mehemed Ali, sammelte seltene Waffen und Trachten und fertigte unzählige Skizzen an, die nach seiner Rückkehr auf zahlreichen Ausstellungen zu sehen waren” (DBE). 1845 nach Berlin zurückgekehrt, wandte er sich der Historienmalerei zu. Sein Werk “fand bereits zu seinen Lebzeiten große Anerkennung und wurde durch Lithographien und Stichreproduktionen weit verbreitet” (ebd.). Vgl auch Thieme/Becker XXI, 512f.‎

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‎Rüstü Akömer, Ekrem, türkisch-deutscher Militär (1892-1984).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Samsun (Türkei), 7. I. 1932.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bildpostkarte an den Wiener Polizeioberkommissar Heinrich Hüttel: "Herzlichsten Grüsse aus Samsun sendet mit einem Bild des Werkes meines Freundes Bildhauer Krippel aus Wien [...]". Mitunterzeichnet vom Künstler Heinrich Krippel. - Ekrem Rüstu Akomer, ein in Preußen ausgebildeter osmanischer Offizier, war im Ersten Weltkrieg Adjutant Liman von Sanders' in Gallipoli und im Asiencorps; später wirkte er als türkischer Sportfunktionär und fungierte lange als Mittler in den Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei. - Heinrich Krippel (1883-1945) studierte u. a. bei Edmund von Hellmer an der Akademie der bildenden Künste in Wien; 1925 erhielt er den Auftrag zur Errichtung der Denkmäler für Kemal Atatürk in Ankara und Istanbul und verblieb bis 1938 in der Türkei, wo er Büsten von zahlreichen führenden Persönlichkeiten schuf. Zum Verfasser vgl. Alexandra Schäfer-Borrmann, Vom "Waffenbruder" zum "türkisch-deutschen Faktotum". Ekrem Rüstü Akömer (1892-1984), eine bemerkenswerte Randfigur der Geschichte (Würzburg, 1998).‎

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€ 160,00 Buy

‎Kubin, Alfred, graphic artist and writer (1877-1959).‎

‎ALS. Zwickledt-Wernstein, 9 April 1927.‎

‎4to. ½ p. To the editors of the "Schärdinger Wochenblatt”, thanking for an article about his 50th birthday: “Es hat mich sehr gefreut, daß nicht nur die Zeitungen von fernher sondern auch das Schärdinger-Wochenblatt dieses Datums gedacht hat [...]”. - Slightly foxed.‎

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€ 380,00 Buy

‎Kubin, Alfred, graphic artist and writer (1877-1959).‎

‎Autograph letter signed. Alsbach (Hessia), 6 Jan. 1919.‎

‎Large 4to. 1½ pp. With autogr. envelope. To Felix Grafl in Vienna, particularly on the health of his wife Hedwig, who was of a very bad condition then, and on the secret of the Divine in the arts.‎

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€ 1.500,00 Buy

‎Kubin, Alfred, Graphiker und Schriftsteller (1877-1959).‎

‎Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D.‎

‎¾ S. Kl.-8vo. Mit einem eh. adr., jedoch wohl nicht hinzugehörigen Kuvert. "Übersendet an Fr. J[ohanna] Schuchter Salzburg | 1. Tanz mit dem Bären | 2. Kirchgang | 3. Gespenstischer Fischfang | 4. Kämpfende Bison | 5. Das Haus des Dr. Moreau | 6. Der Jäger | 7. Die kleine Jungfrau (Geschenk)". - Etwas angestaubt; das stark in Mitleidenschaft gezogene Kuvert ist adressiert an Johanna Schuchter in Salzburg.‎

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‎Kubin, Alfred, Graphiker und Schriftsteller (1877-1959).‎

‎Gedr. Billett mit eigenh. Adresse. Wernstein, Juli 1938.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Einladung für Josef Wesely zu einer Ausstellung von Kubins graphischem Werk im Graphischen Kabinett München.‎

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‎Kundmann, Karl, Bildhauer (1838-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Meran, 31. III. 1911.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Dietrich: “Ich hoffe, daß Herr Wagenzink Ihnen den gewünschten Behelf anstandslos ausgefolgt hat, u. würde es mich natürlich sehr freuen, wenn Ihnen meine alte Arbeit in irgend einer Art nützen könnte [...]”. - Karl Kundmann studierte in Wien und bei Ernst Hähnel in Dresden, lebte als Stipendiat in Rom und schuf in öffentlichem Auftrag zahlreiche Statuen und Denkmäler, darunter ein Schubert-Denkmal (1872). Von 1872-1909 war Kundmann Professor an der allgemeinen Bildhauerschule sowie mehrmals Rektor der Wiener Akademie der bildenden Künste und unterhielt 1873-1909 eine Spezialschule für Bildhauerei in Wien. Neben Denkmälern und Portraitstatuen schuf Kundmann einen Großteil der plastischen Ausstattung der Ringstraßenarchitektur, darunter für beide Hofmuseen, das Burgtheater, das Rathaus und die Neue Hofburg. Vgl. Thieme-B. XXII, 103f und Czeike III, 635. - Beiliegend eine Eintrittskarte zum Besuch von Bilbliothek und Kupferstichsammlung der Akademie der bildenden Künste mit eh. U. von Kundmann und dem Bibliothekar Lützow (1 S., qu.-8vo).‎

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‎Kundmann, Karl, Bildhauer (1838-1919).‎

‎EIgenh. Postkarte mit U. ("C. Kundmann"). [Wien, 1. XII. 1908].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Bildhauer Paul Kohl (geb. 1850) in Wien: "Morgen werde ich Vormittags schwerlich in das Atelier kommen können, ich hoffe aber, daß ich Sie am Freitag sicher sehen werde [...]". - Karl Kundmann studierte in Wien und bei Ernst Hähnel in Dresden, lebte als Stipendiat in Rom und schuf in öffentlichem Auftrag zahlreiche Statuen und Denkmäler, darunter ein Schubert-Denkmal (1872). Von 1872-1909 war Kundmann Professor an der allgemeinen Bildhauerschule sowie mehrmals Rektor der Wiener Akademie der bildenden Künste und unterhielt 1873-1909 eine Spezialschule für Bildhauerei in Wien. Neben Denkmälern und Portraitstatuen schuf Kundmann einen Großteil der plastischen Ausstattung der Ringstraßenarchitektur, darunter für beide Hofmuseen, das Burgtheater, das Rathaus und die Neue Hofburg. Vgl. Thieme-B. XXII, 103f und Czeike III, 635.‎

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‎Lach, Andreas, Maler (1817-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Feldsberg, 10. VIII. 1876.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Meinem Versprechen nachkommend sende ich die Rosen für den Fächer mit dem Wunsche, daß ich Ihre Zufriedenheit erwerbe. Gern möchte ich lieber dabey seyn um Ihnen zu helfen, doch werde ich leider erst in der zweyten Hälfte October in Wien seyn, weil ich Ursache habe das öftere Reisen zu scheuen [...]". - Andreas Lach war Schüler der Wiener Akademie unter Thomas Ender, Joseph Mössmer und Sebastian Wegmayr. Bekannt wurde er in seinem bevorzugten Metier, den Blumen- und Stillebenmotiven; sein Neffe war der Maler Fritz Lach.‎

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‎Lach, Friedrich, Maler (1868-1933).‎

‎5 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte. Wien, 1917-1919.‎

‎Zusammen 8½ SS. 4to und 8vo. Lädt u. a. zu einer Ausstellung ein, dankt für die Anerkennung eines Förderungspreises durch die Stadt Wien und sendet Glückwünsche in Anbetracht des sich gebessert habenden Gesundheitszustandes von H. A. Schwer. - Lach studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Eduard von Lichtenfels und, gefördert durch seinen Onkel Josef Hoffmann, an der Münchener Akademie. Nach abgeschlossener Ausbildung wurde er Beamter der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft, für die er bis 1909 tätig war. Er schuf zahlreiche Landschaftsaquarelle, meist mit Motiven aus seiner Heimat, die auf zahlreichen Ausstellungen in Wien und Linz vertreten waren, erlangte aber auch als Radierer Bedeutung. 1916 wurde er Obmann des Albrecht-Dürer-Bundes. Vgl. Thieme/B. XXII, 175f. - 2 Br. auf Briefpapier mit gedr. Emblem des Dürer-Bundes. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Lanckoronski-Brzezie, Karl Graf, Kunstsammler und Archäologe (1848-1933).‎

‎Eigenh. Mitteilung ohne U. Wien, 12. VIII. 1856.‎

‎1 S. 4to. An den Flügeladjutanten vom Dienst in Laxenburg: "Fürst Ladislaus Czartoryski Sohn des in Paris weilenden Fürsten Adam Czartoryski bittet S. M. danken [?] zu dürfen um die Erlaubniß sich nach Galizien [?] begeben zu dürfen: Ob und Wann S. M. ihn empfangen wollen". - Graf Lanckoronski-Brzezie unternahm 1882-84 eine archäologische Forschungsreise nach Kleinasien, begab sich dann mit dem Hans Makart nach Ägypten und unternahm später eine Weltreise. Er war Präsident der Gesellschaft für Denkmalpflege, Kurator des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie, Vizepräsident des Staatsdenkmalamtes und Generalkonservator Galiziens; daneben trat er als Förderer Makarts, Viktor Oskar Tilgners und Kaspar von Zumbuschs hervor. Vgl. Czeike III, 667. - Mit einer zeitgenöss. Notiz zum Sammler und von anderer Hand stammender Adresse.‎

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‎Landgrebe, Erich, Schriftsteller, Maler und Graphiker (1908-1979).‎

‎2 gedr. Zeichnungen mit eigenh. Grußzeile und U. O. O. u. D.‎

‎Zusammen 2 SS. 4to. Gewidmet “Hrn. Dr. Rudi Hintermayer mit herzlichem Gruß”. - Nach Absolvierung einer kaufmännischen Ausbildung in Hamburg und einem Aufenthalt in den USA kehrte Landgrebe nach Wien zurück, war in der elterlichen Firma tätig und widmete sich daneben der Schriftstellerei und Malerei, trat 1936 der NSDAP und der Nationalsozialistischen Kulturgemeinde bei, fungierte nach dem "Anschluß" Österreichs als kommissarischer Verwalter jüdischer Verlage und war kurze Zeit Geschäftsführer des Paul Zsolnay Verlags. Während des Zweiten Weltkriegs hielt er sich als Kriegsberichterstatter in Rußland und Afrika auf, wo er 1943 in amerikanische Gefangenschaft geriet. Nach seiner Entlassung 1946 lebte er als Schriftsteller in Elsbethen bei Salzburg, schrieb Zeitromane mit autobiographischen Zügen, selbstillustrierte Kinder- und Jugendbücher, Reisebücher, Hörspiele, Gedichte und Essays. Vgl. Kosch IX, 856f.‎

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‎Langer, Robert von, Maler (1783-1846).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. München, 1. V. 1834.‎

‎½ S. Folio. Bestätigt den Erhalt von “Zwanzig und Neun Gulden [...] welche unterzeichneter von der Casse der Königl. Akademie d.b. Künste für den M. Mai l. J. ausgezahlt worden [...]”. - Leiter der Kompositionsklasse und der Bildhauerschule in München, 1820-27 Generalsekretär der Akademie und seit 1841 Direktor der Kgl. Zentral-Gemälde-Galerie, schuf Langer “Fresken in Münchner Kirchen, Museen und öffentlichen Einrichtungen sowie zahlreiche Historiengemälde (u. a. ‘Christus, Blinde und Lahme heilend’; ‘Die Erziehung des Bacchus’), ferner Federzeichnungen zu Dantes Göttlicher Komödie” (DBE). - Mit einem Gebührenstempel und einem Stempel des “Königreichs Bayern”; ein Stempel sowie der Text mit Rotstift durchgestrichen. Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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‎Ledeli, Moriz, Maler (1856-um 1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. V. 1914.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Lädt zur Besichtigung einiger von ihm gefertigter “Stadien-Skizzen” ein. - Ledeli studierte bei seinem Vater Joseph und an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Zu seinem Werk gehören vorwiegend Straßenszenen und Bilder aus dem Volksleben und der eleganten Welt. Der bekannte Sportmaler war u. a. Mitarbeiter und Illustrator der ‘Illustrierten Zeitung’. - Vgl. Thieme/B. XXII, 532. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Lehmann, Wilhelm Ludwig, Maler (1861-1932).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. Wohl München, 30. III. 1909.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Lehmann studierte an den Akademien in Karlsruhe und München und war zuletzt Meisterschüler bei Wilhelm von Diez. Seit 1899 in München lebend, war Lehmann Schriftführer der Münchner Sezession und Gründer der Sezessionsgalerie; 1908 wurde ihm von Prinzregent Luitpold der Professorentitel verliehen. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrte er für immer in die Schweiz zurück, übernahm ein Lehramt an der Technischen Hochschule in Zürich und malte dort von 1920 bis 1931 deren Wandflächen mit Darstellungen aus Bautechnik und Industrie aus. Zudem schuf er in Zürich zwei Wandbilder im Stadthaus und in Bern vier Deckengemälde für den Salon des Bundesrates. Er gilt als bedeutender Vertreter des Deutschen Impressionismus. - Mit einer weiteren, jedoch nicht identifizierten Unterschrift.‎

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‎Leinfellner, Heinz, Bildhauer (1911-1974).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit eh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Leinfellner besuchte die Grazer Kunstgewerbeschule und studierte u. a. bei Anton Hanak an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Von 1946-52 war er bei Fritz Wotruba an der Akademie zunächst als freier Mitarbeiter, seit 1948 auch als dessen Assistent tätig; 1959 wurde er Professor und Leiter der Meisterklasse für keramische Plastik an der Akademie. Sein Werk umfaßt Bronzefiguren, Steinplastiken, Reliefs, Portraits, Marmorintarsien und Keramikarbeiten. Leinfellner gehörte 1947 zu den Mitgliedern des Art Club (1947). Vgl. Czeike IV, 16.‎

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‎Leisek, Georg, Bildhauer (geb. 1869).‎

‎Eigenh. Brief und gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen. Wien, 17. V. 1915 bzw. o. D.‎

‎Zusammen 2 SS. 8vo. bzw. 6,5:10,8 cm. Sendet Glückwünsche zu H. A. Schwers 50. Geburtstag. - Leisek studierte an der Wiener Kunstakademie unter Edmund von Hellmer, Caspar von Zumbusch und Victor Tilgner, war seit 1898 als freischaffender Bildhauer tätig und schuf zahlreiche Büsten und Denkmäler, darunter das Kaiser Franz Josef als Jäger darstellende Denkmal in Ischl, das Schiller-Denkmal in Czernowitz, das Körner-Denkmal in Wien-Döbling u. v. a. 1903 wurde Leisek Mitglied des Künstlerhauses, wo er auch zahlreiche Büsten und Statuetten ausstellte. Vgl. Thieme/B. XXII, 598 und Czeike IV, 18. - Der Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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