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‎Höß, Rudolf, Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz (1900-1947).‎

‎Alpenlandschaft mit Hütte. O. O., 1923.‎

‎Aquarellierte blaue Schreibtusche auf Konstruktionszeichenkarton. 360:235 mm. Unten rechts signiert und datiert "R. Höss. 1923." Mit feiner Schreibfeder ausgeführte, nicht ungeschickte Tintenzeichnung einer von kahlen Bäumen umstandenen einsamen Holzhütte am tief verschneiten Hang, im Hintergrund Berge. Einzig die Hütte und der Zaun sind in hellbrauner Farbe ankoloriert, die übrige Schneelandschaft ist anscheinend mit der unterschiedlich verdünnten blauen Schreibtinte laviert; der Himmel mit stark verdünntem Braun minimal angetönt. Auf der Rückseite beschnittene Reste einer kolorierten geologischen Querschnittszeichnung aus der Baustoffindustrie. - Wohl einziges bekanntes Dokument einer künstlerischen Neigung des Kommandanten von Auschwitz, zu dessen Charakterzügen zwar eine kleinbürgerliche Naturverbundenheit (vgl. Martin Broszat, Kommandant in Auschwitz, S. 19) gezählt wird, wie sie aus dem vorliegenden Blatt leicht herausgelesen werden kann, dessen bekannte Gefühlsarmut und nicht zuletzt seine Betätigung im Freikorps und Beteiligung am Fememord an Walter Kadow 1923 aber kaum den Künstlerdilettanten vermuten lassen dürften. Wegen letzteren Verbrechens wurde Höß noch 1923 verhaftet und 1924 zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt (1928 amnestiert). Möglicherweise ist die Zeichnung während der Mußestunden der Untersuchungshaft entstanden. - Einige kleine Druckstellen; insgesamt wohlerhalten. Erworben von den Nachfahren der Familie des Infanteriegenerals und Eichenlaubträgers Karl Eibl (1891-1943).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

3 500,00 € Acheter

‎[Hof-Ordnung].‎

‎Gedr. Hof-Ordnung des während der Karwoche 1846 in der k. k. Hofburgpfarrkirche abzuhaltenden Gottesdienstes. Wohl Wien, 1846.‎

‎1 S. 4to. Etwas angestaubt, gebräunt und fleckig und mit kleinen Randläsuren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

100,00 € Acheter

‎Hofmann, Leopold Frh. von, Politiker (1822-1885).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 23. VIII. 1872.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Ritter von Jaeger in München: "Die Familie des Botschafters Grafen von Beust hat den Wunsch ausgesprochen, daß der Attaché Graf Adolf Beust vom 1. September an auf einige Wochen beurlaubt werden möge. Da es mir nicht angemessen erscheint, daß der genannte Attache, welcher erst kurze Zeit den Dienst bei der Gesandtschaft angetreten hat, ein förmliches Urlaubsgesuch an das Ministerium stelle, so wende ich mich an Euer Wohlgeboren mit dem vertraulichen Ersuchen, ihm wenn Sie es mit den Geschäftserfordernissen vereinbar machten aus eigener Machtvollkommenheit eine zeitweilige Entfernung vom Posten gestatten zu wollen [...]". - Unter Friedrich Ferdinand Gf. Beust zum Chef der Präsidialsektion ernannt, war Hofmann von 1875 bis 80 als Finanzminister tätig, übernahm anschließend das wiedereingeführte Amt des Generalintendanten der Hoftheater und berief bedeutende Theaterleute an die Spitze der Hofoper und des Burgtheaters; zudem präsidierte er einer Reihe kultureller Gesellschaften.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

60,00 € Acheter

‎Hofmann, Leopold Frh. von, Politiker (1822-1885).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 21. I. 1880.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An den namentlich nicht genannten Schriftsteller und Direktor einer Schauspielschule Joseph Rt. von Weilen (1828-1889): "Die ungetheilte Anerkennung, welche die Leistungen der Eleven der Schauspielschule bei meiner Soirée am 17. l. Monats fanden, hat mich mit aufrichtiger Freude erfüllt und ich beeile mich Euer Hochwo[h]lgeboren zu einem Erfolge zu beglückwünschen, den das Institut in so hervorragender Weise [...]". - Unter Friedrich Ferdinand Gf. Beust zum Chef der Präsidialsektion ernannt, war Hofmann von 1875 bis 80 als Finanzminister tätig, übernahm anschließend das wiedereingeführte Amt des Generalintendanten der Hoftheater und berief bedeutende Theaterleute an die Spitze der Hofoper und des Burgtheaters; zudem präsidierte er einer Reihe kultureller Gesellschaften. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des k. k. Reichsfinanzministers.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

50,00 € Acheter

‎Hofmann, Leopold Frh. von, Politiker (1822-1885).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 15. X. 1885.‎

‎1 S. Folio. An das Ministerium des Inneren: "Mit dem Maler Consortium Brioschi, Burghart und Kautzky ist behufs Herstellung der Haus-Decorationen für das neue Hofburgtheater das in Abschrift beiliegende Accord-Protokoll abgeschlossen worden [...]". - Unter Friedrich Ferdinand Gf. Beust zum Chef der Präsidialsektion ernannt, war Hofmann von 1875 bis 80 als Finanzminister tätig, übernahm anschließend das wiedereingeführte Amt des Generalintendanten der Hoftheater und berief bedeutende Theaterleute an die Spitze der Hofoper und des Burgtheaters; zudem präsidierte er einer Reihe kultureller Gesellschaften. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des k. k. Hoftheaters und gestemp. Eindangsvermerk des Min. d. Inneren. - Ohne die erwähnte Beilage.‎

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Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

50,00 € Acheter

‎Hofmann, Leopold Frh. von, Politiker (1822-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. V. 1876.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Baron: "Ich füge mich in Betreff des Zeitpunktes ganz Ihren Wünschen und bin ebenso bereit jetzt, als im Herbste, beizutreten". - Unter Friedrich Ferdinand Gf. Beust zum Chef der Präsidialsektion ernannt, war Hofmann von 1875 bis 80 als Finanzminister tätig, übernahm anschließend das wiedereingeführte Amt des Generalintendanten der Hoftheater und berief bedeutende Theaterleute an die Spitze der Hofoper und des Burgtheaters; zudem präsidierte er einer Reihe kultureller Gesellschaften. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

60,00 € Acheter

‎Hofmann, Leopold Frh. von, Diplomat und Politiker, Hoftheaterintendant (1822-1885).‎

‎Visitkarte mit 9 eigenh. Zeilen und Paraphe. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Ersucht einen namentlich nicht genannten Adressaten um eine Terminänderung. - Leopold Frh. v. Hofmann, seit 1875 Reichsfinanzminister und 1877 zum Mitglied des Herrenhauses auf Lebenszeit ernannt, war von 1880 an bis zu seinem Tod Generalintendant der Wr. Hoftheater. In seine Ära fällt die Bestellung Adolf Wilbrandts zum Direktor des Burgtheaters; musikalisch war er ein Förderer Richard Wagners. Zu Leben und Werk vgl. ausführlich Wurzbach (DBA I 556, 363-382) und ÖBL II, 383f.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

50,00 € Acheter

‎Sittich von Hohenems, Marx, Territorialherr in Vorarlberg (1466-1533).‎

‎Eigenh. (?) Quittung mit Namenszug und papiergedecktem Siegel. Trient, 30. IV. 1508.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bestätigt in vierzehn Zeilen den Erhalt von 95 Gulden durch den kaiserlichen Zahlschreiber Dionysius Braun für seine im vergangenen Monat angenommenen Landsknechte sowie von sechs Gulden Vorschuß für sechs eben erst angenommene Knechte "vnd auf ain krancken knecht der in de[r] müsterung wider gut gemacht ist worden" weitere zwei Gulden. - Marx Sittich v. Ems, Vertrauter Kaiser Maximilians I., war einer der renommiertesten Werber und Führer deutscher Landsknechte seiner Zeit. Die Datierung ist eindeutig ("30 tags aprille ano dmi octavo [...] 30 ap[ri]lis 1508"), jedoch insofern problematisch, da Hohenems der ADB (XIII, 512ff.) zufolge am 10. III. 1508 im Kampf gegen die Venezianer im Cadoretal gefangengenommen wurde und erst am 6. VI. d. J. wieder frei kam. - Oben und rechts etwas knapp beschnitten, sonst von guter Erhaltung.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

4 500,00 € Acheter

‎Hohenlohe-Bartenstein, Johann Fst. zu, Rittmeister und Reichsratsabgeordneter (1863-1921).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. Politschan, Dezember 1881.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An die Buchhandlung und Antiquariat Franz Lang in Wien mit der Bitte um Zusendung von Bonaventura Sauerampfers "Der Privatdozent" (Karte v. 14. XII.) und "Bodenstedt's 'Lieder des Mirza Schaffy'". - Johann Fst. Hohenlohe war später erblicher Reichsrat der Krone Bayerns und Mitglied der ersten württembergischen Ersten Kammer, zu deren Präsidenten er 1911 bestellt wurde. - Beiliegend 2 eh. ausgefüllte Postcoupons.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

60,00 € Acheter

‎Hohenlohe-Oehringen, Friedrich Fürst von, Politiker und Militär (1816-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 23. VI. 1849.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, daß ich den Schimmel nur deshalb an Bäckermeister Mayer verkaufte, da derselbe nicht in einen Vierspännigen Zug paßt, und ich deshalb einen andern Schimmel von Mayer dagegen eintauschte, so lange ich das Pferd hatte war ich immer sehr zufrieden mit demselben und kann mich auch keines Fehlers erinnern [...]".‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

120,00 € Acheter

‎Hohenlohe-Schillingsfürst, Chlodwig Fürst zu, Staatsmann (1819-1901).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 1899.‎

‎Zusammen 2 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An den Wiener Rechtsanwalt Heinrich Freiherr von Haerdtl in Fragen von Terminvereinbarungen und einer “Abschrift der Wittgenstein Radiziwillschen Schenkungsurkunde”. - In die Regierungszeit des 1894 als Nachfolger von Graf Caprivi als deutscher Reichskanzler und preußischer Ministerpräsident angelobten Fst. Hohenlohe-Schillingsfürst fallen u. a. die Verabschiedung des Bürgerlichen Gesetzbuchs (1896), der Beginn imperialistischer deutscher Weltpolitik (1897), die Annäherung an Rußland und eine Verschlechterung des Verhältnisses zu England.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

500,00 € Acheter

‎Hohenlohe-Schillingsfürst, Konstantin Prinz zu, Obersthofmeister und General (1828-1896).‎

‎Poesiealbum mit eigenh. Gedichtabschriften. Verschiedene Orte, 1849-1. Sept. 1856.‎

‎98 beschriebene SS. Lederband der Zeit mit schlichter Rücken- und Deckelvergoldung und in den Vorderdeckel eingelassener lavierter Federzeichnung mit weiblichen Allegorien der Musik, der Dichtkunst und der Frömmigkeit (Blattgröße 20,3:14,6 cm). 4to. Enhält Abschriften von Gedichten und Prosatexten Lord Byrons, Victor Hugos, M. G. Saphirs, K. v. Gutzkows, N. Lenaus u. a. - Der in Wildegg (Hessen) geborene Bruder von Chlodwig und Gustav Adolf zu H.-S. wurde 1859 Flügeladjutant des Kaisers Franz Joseph. “1864 zum Oberst ernannt, wurde er 1866/67 Erster Obersthofmeister und suchte den ungarischen Anspruch auf Parität zu unterdrücken. Hohenlohe-Schillingsfürst stand im Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Lebens seiner Zeit in Wien, förderte die Ringstraßenbauten und die Praterregulierung ("Konstantinhügel") und bemühte sich um Kunst und Kultur” (DBE). Auf seinen Künstlergesellschaften häufig zu sehen waren u. a. Richard Wagner, Franz Liszt und Hans Makart. Vgl. auch Czeike III, 244. - Die als Deckelillustration verwendete Originalzeichnung im Stil der Wiener Nazarener um Ludwig Schnorr v. Carolsfeld, aber leider unsigniert.‎

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Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

500,00 € Acheter

‎Holzner, Franz, Feldmarschallleutnant.‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 24. XII. [1917] - 26. I. 1918.‎

‎Zusammen 6½ SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit 2 eh. adr. Kuverts. “Da ich im Vorjahre Schweden und Norwegen bereist habe, fand ich an den Ausführungen Ihres Referates über ein Freilichtmuseum in Wien reges Interesse und stimme Ihren Darlegungen bezüglich ‘Skansen’ bei Stockholm vollkommen zu. Ich möchte mir aber erlauben, auf ein derlei Institut im kleinen Maßstabe (Umfange) Ihre Aufmerksamkeit zu lenken - falls es Ihnen nicht ohnehin schon bekannt wäre. Es ist dies das norwegische Volksmuseum auf der Halbinsel Bygdøy [...]” (Br. v. 24. XII. [1917]). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

80,00 € Acheter

‎Hopfen, Franz Frh. von, Staatsmann (1825-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 11. VI. 1879.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten über eine Absage des Bankdirektors Wilhelm Ritter von Lucam (1820-1900), “da er zu sehr beschäftigt sey, um die Stellung eines Abgeordneten, die für ihn eine große Arbeitslast bedeutet, anzunehmen [...]”. - Franz Frh. von Hopfen war von 1864-80 Direktor der Boden-Creditanstalt. Gemeinsam mit dem von der Creditanstalt begründeten Wiener Bankverein führte diese bald die österreichischen Geldinstitute an und finanzierte u. a. die Floridsdorfer Lokomotivfabrik, die Waffenfabrik Steyr und den Bau der ungarischen Nordbahn. Seit 1861 war Hopfen Mitglied des mährischen Landtags und des österreichischen Reichsrats, seit 1863 Vizepräsident und 1870-73 Präsident des Abgeordnetenhauses. Infolge des Börsenkrachs von 1873 legte er sämtliche öffentlichen Ämter nieder.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

85,00 € Acheter

‎Hopfen, Franz Frh. von, Staatsmann (1825-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 11. II. 1873.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Ich ersuche des Subcomité für Donnerstag Vormittags Eilf Uhr zu einer Sitzung einzuladen und zwar im Beisein des Herrn Baurathes Hansen [...]". - Franz Frh. von Hopfen war von 1864-80 Direktor der Boden-Creditanstalt. Gemeinsam mit dem von der Creditanstalt begründeten Wiener Bankverein führte diese bald die österreichischen Geldinstitute an und finanzierte u. a. die Floridsdorfer Lokomotivfabrik, die Waffenfabrik Steyr und den Bau der ungarischen Nordbahn. Seit 1861 war Hopfen Mitglied des mährischen Landtags und des österreichischen Reichsrats, seit 1863 Vizepräsident und 1870-73 Präsident des Abgeordnetenhauses. Infolge des Börsenkrachs von 1873 legte er sämtliche öffentlichen Ämter nieder. - Baurat Hansen ist wohl ident mit dem großen Ringstraßenarchitekten Theophil Hansen (1813-91). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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85,00 € Acheter

‎Horn, Ewald, Pädagoge und Universitätshistoriker (1856-1923).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 7. und 11. Juli 1903.‎

‎Zusammen 4 SS. 8vo. An die Universitätsbibliothek Wien betr. der Entlehnung von Büchern. - Horn war Leiter der Berliner Auskunftsstelle für höheres Unterrichtswesen, Universitätshistoriker und Verfasser mehrerer einschlägiger Arbeiten über das deutsche und europäische höhere Schulwesen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Königl. Auskunftsstelle für höheres Unterrichtswesen".‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

80,00 € Acheter

‎Hornbostel, Theodor von, Industrieller (1815-1888).‎

‎Brieffragment mit eigenh. U. Wien, 7. III. 1851.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Fragment eines Schreibens, das Hornbostel kraft seines Amtes als Präsident der Handels- und Gewerbekammer für das Kronland Österreich unter der Enns unterzeichnet. - Hornbostel war Handelsminister im Kabinett Doblhoff-Diers und 1848 am Entwurf eines provisorischen Kammergesetzes beteiligt; nach dem Oktoberaufstand 1849 zurücktretend, wurde er Mitglied des Kremsier Reichstags und hernach Präsident des Niederösterreichischen Gewerbevereins, der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie und schließlich Präsident der Österreichischen Creditanstalt. Hornbostel, der zu den Begründern der Wiener Handelsakademie zählt, war maßgeblich an den Industrie- und Weltausstellungen um die Jahrhundertmitte beteiligt. - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

70,00 € Acheter

‎Horsetzky von Hornthal, Ernst, Militär (1865-1943).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 3. IV. 1942.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zu Ostern. - Horsetzky von Hornthal "nahm im Ersten Weltkriege bis 1916 an den Kämpfen in Galizien und Polen, sodann an den Kämpfen der Südwestfront teil. Er verfügte über hervorragende Führereigenschaften, die sich besonders in der Zeit des allgemeinen Niederbruchs bewährten, in welcher er sich große Verdienste bei den Lämpfen zwischen Brenta und Piave - den letzten Siegen der k. u. k. Armee - erwarb" (ÖBL II, 428).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

40,00 € Acheter

‎Horthy de Nagybánya, Miklós, Regent of Hungary (1868-1957).‎

‎ALS, APcS and 2 printed cards with autogr. signature ("Horthy"). Estoril, 1954 and 1955.‎

‎4to and oblong 8vo. Altogether 3½ pp. on 4 ff. Comprises the fragment of an autogr. envelope. To Otto W. Rossegg (1890-1973). - All leaves with the exception of the picture postcard mounted on old backing paper; traces of replaced adhesive tape; letter on very thin paper and wrinkled.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

650,00 € Acheter

‎Horváth, Johann Baptist, Theologe und Mathematiker (1732-1799).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Pest, 1795 und 1796.‎

‎Zusammen (3+2+1½ =) 6½ SS. auf 6 (=3 Doppel)Blatt. 4to. Ein Brief mit eh. Adresse. In lateinischer Sprache an einen Georg Janics (?) in Wien. - Horváth trat 19jährig in den Jesuitenorden ein, lehrte Philosophie, Physik und Mathematik in Ofen und an der Universität Thyrnau und wurde 1792 zum Abt von St. Maria in Experies ernannt. Er galt als "ein ausgezeichneter Gelehrter in seinem Fache und seine Lehrbücher, welche in mehrern Auflagen erschienen sind, sind Belege seines gründlichen und umfassenden Wissens" (Wurzbach IX, 317). - Der Brief v. 7. Mai 1796 mit kleinerem Ausschnitt bzw. Spuren von Siegelbruch auf Bl. 2, sonst alle sehr gut erhalten.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

450,00 € Acheter

‎Horváth-Petrichevich de Széplak, Johann Niclas, Militär (geb. 1801).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Brünn, 4. IX. 1857.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit eh. Adresse. An den Prinz zu Holstein: "[...] 'Zu was hat mer 'en Freind?' [als Anmerkungstext: "'Unverhofft' (Scholz)"] denk' ich mir, und bitte Sie daher mein hoher Herr! Ihrem Adjutanten aufzutragen am 7ten d. M. früh eine berittene Ordonanz, auf der Strasse von Eisenstadt nach Ebreichsdorf, meine equipage [...] auf ½ Stunde entgegenzusenden, der oder die (nämlich Ordonanz) selbe auf mein Quartier in Eisenstadt zu führen hätte [...]". - Horváth-Petrichevich de Széplak war Feldmarschalleutnant und Inhaber des 12. Kürassier-Regiments. - Bl. 2 mit kl. Ausr. durch Brieföffnung.‎

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Wien, AT
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70,00 € Acheter

‎Hoß, Franz, Politiker (1866-1947).‎

‎3 eigenh. Bildpostkarten und 2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, Antwerpen u. a. O., 1911-1915.‎

‎Zusammen 5 SS. Verschiedene Formate. Mit einem ms. adr. Kuvert. Sendet Urlaubsgrüße und Glückwünsche zu H. A. Schers fünfzigstem Geburtstag. - Der insbesondere in seinem engeren Wirkungsgebiet Floridsdorf umfassende Aktivitäten setzende Bezirkspolitiker (Gemeinderat und Vizebürgermeister der Gemeinde) wurde 1910 zum Vizebürgermeister der Stadt Wien gewählt; bis 1919 war er auch Stadtrat für Finanzen. Vgl. Czeike III, 273. - Die Karten zeigen Ansichten der Pariser Notre-Dame, des Antwerpener Place Verte und der bosnischen Stadt Jajce. - Die Br. auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf und gepr. Vignette. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

140,00 € Acheter

‎Huber, Michel, Statistiker (geb. 1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 20. IX. 1907.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an Alfred Rt. von Lindheim (1836-1913): „Votre honorée lettre m‘est parvenue pendant mon voyage de vacances et j‘ai du attendre mon retour à Paris pour y rèpondre, n‘ayant pas sous la main les documents néessaires [...]“. - Zu dem „statisticien á la Statistique générale de France“ vgl. ABF II 344, 29-41. - Der Adressat wurde 1868 leitender Direktor der neugegründeten Wiener Handelsbank und war Mitbegründer der ersten Wiener Lagerhäuser und des Lokaltelegraphen. Er gehörte jahrzehntelang dem Direktionsrat der mit der Handelsbank vereinigten Unionsbank an, war 1876-78 dessen Vizepräsident und 1879-1909 Präsident des Schiedsgerichts der Warenbranche an der Wiener Börse sowie seit 1877 Mitglied der niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer. Als sein bekanntestes Werk gilt das 1891 erstmals erschienene ‚Schiedsgericht im modernen Zivilprozeß‘. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Mit kl. Einr. im Querfalz.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

50,00 € Acheter

‎Hudelist, Josef von, Diplomat (1759-1818).‎

‎Briefausschnitt mit eigenh. Namenszug. Wien, 20. VI. 1815.‎

‎1 S. 75:158 mm. Auf Trägerpapier alt montiert. Hudelist wurde 1785 Privatsekretär von Kardinal Franz Xaver Hrzan von Harras und 1791 Botschaftssekretär in Neapel. 1795 für einige Jahre nach Wien zurückgekehrt, ging er später als Gesandtschaftssekretär nach Berlin, dann als Botschaftsrat an den russischen Hof nach St. Petersburg. 1803 erfolgte seine Ernennung zum Hofrat bei der Geheimen Hof- und Staatskanzlei in Wien. Während seiner Amtszeit rettete er große Teile der Staatskanzleiregistratur und -kasse sowie des Haus-, Hof- und Staatsarchivs vor den Franzosen. Seit 1813 Staats- und Konferenzrat, nahm er am Wiener Kongreß teil und leitete in Abwesenheit Metternichs die Staatskanzlei.‎

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Wien, AT
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80,00 € Acheter

‎Hübner, Alexander Gf. von, Diplomat und Reisender (1811-1892).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 24. I. bzw. 31. X. 1834.‎

‎Je 3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Die in diesen Tagen hierort getroffenen Veränderungen werden Sie wohl schon von anderer Seite erfahren haben. Ich meine nämlich die Ernennung des bisherigen Legationsrathes Frei H. Werner zum Horat, und die gleiche Auszeichnung, welche dem Baron Pflügel zu Theil wurde, der nächstens als Geschäftsträger ad interim nach Mailand abgeht, da Brunelli Urlaub begehrt hat. - Über Werner's Glück gabe es hier viele lange Gesichter, was ich begreilich finde. - Liehmann, der früher Baron Pflügel begleitete, ist zum ersten Botschaftssekretär in St. Petersburg ernannt, und Baron Thierry dem Grafen Dietrichstein in Brüssel als Commis zugetheilt worden [...]". - "Gestern Nacht reiste Graf Lützow nach Rom ab, wohin er sich über Ponteba, Mailand und Genua begeben wird. - Ich habe hier das Glück gehabt, ihn sehr oft zu sehen, und empfinde um so schmerzlicher seine Abreise. Daß Sie seiner Gegenwart mit Sehnsucht entgegen sehen, ist mir um so begreiflicher, als ich das Unangenehme ungeregelter Dienstverhältnisse kennen, und Sie ohne Zweifel des Duumvirats satt sein werden [...]" (Br. v. 31. X.). - Alexander Gf. Hübner stand seit 1833 im Dienst der österreichischen Staatskanzlei und des öfteren auch im Rufe, der illegitime Sohne seines Förderers Fst. Metternich zu sein. Im Laufe seiner langen diplomatischen Tätigkeit war er u. a. in Paris, Mailand, Lissabonn, Leipzig und Rom tätig. Ende der sechziger Jahre aus dem Staatsdienst ausscheidend, verfaßte Hübner eine Biographie von Papst Sixtus V. und mehrere Reiseberichte, in denen er reiches, während seiner Reisen durch Europa, Afrika und halb Indien sowie Nordamerika gesammeltes Material versammelte. Ende der achtziger Jahre wurde er zum Mitglied des österreichischen Herrenhauses ernannt.‎

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Wien, AT
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200,00 € Acheter

‎Hübner, Alexander Gf. von, Diplomat und Reisender (1811-1892).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Paris, 1835 und 1837.‎

‎11 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Schöne Briefe aus seiner Pariser Zeit an einen namentlich nicht genannten Freund: "Noch immer sitze ich hier, und warte mit Sehnsucht auf meine Expedition nach London, die man mir nun endlich als bevorstehend angekündigt hat. Paris ist für vier Wochen zauberisch - aber zuletzt wird man des müßigen Lebens überall selbst hier satt. Nun ich Alles gesehen, Alles mitgemacht, was man füglicher Weise mitmachen kann, denn Sie wissen in Paris gibt es viele amusements, die für einen Ehemann nicht eben ziemlich sind - fange ich an mich fortzusehnen [...]" (Br. v. 30. VII. 1835). - Hübner war zwei Jahre nach seinem Eintritt in die Staatskanzlei 1833 in außerordentlicher Mission nach Paris entsandt und des vorzüglichen Eindrucks wegen, den er daselbst zu erregen verstand, als Gesandtschaftsattaché nach zwei weiteren Jahren dorthin versetzt worden. In den erwähnten Stand als Ehegatte trat Hübner 1834, als er die jüngste Tochter Josef Anton von Pilats - des Redakteurs von Metternichs "Österreichischem Beobachter" - ehelichte. - Alexander Gf. Hübner stand seit 1833 im Dienst der österreichischen Staatskanzlei und des öfteren auch im Rufe, der illegitime Sohne seines Förderers Fst. Metternich zu sein. Im Laufe seiner langen diplomatischen Tätigkeit war er u. a. in Paris, Mailand, Lissabonn, Leipzig und Rom tätig. Ende der sechziger Jahre aus dem Staatsdienst ausscheidend, verfaßte Hübner eine Biographie von Papst Sixtus V. und mehrere Reiseberichte, in denen er reiches, während seiner Reisen durch Europa, Afrika und halb Indien sowie Nordamerika gesammeltes Material versammelte. Ende der achtziger Jahre wurde er zum Mitglied des österreichischen Herrenhauses ernannt.‎

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280,00 € Acheter

‎Hübner, Alexander Gf. von, Diplomat und Reisender (1811-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., von fremder Hand mit "Febr. 1848" datiert.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Hofrat Adolph Keil: "Ich bin durch eine traurige Veranlassung abgehalten von Ihrer gütigen Einladung für Sonntag Gebrauch zu machen, indem die eben eingetroffene Nachricht von der ernstlichen Erkrankung eines meiner Kinder mich bestimmt[e?] unverzüglich nach Wien abzureisen [...]". - Alexander Gf. Hübner stand seit 1833 im Dienst der österreichischen Staatskanzlei und des öfteren auch im Rufe, der illegitime Sohne seines Förderers Fst. Metternich zu sein. Im Laufe seiner langen diplomatischen Tätigkeit war er u. a. in Paris, Mailand, Lissabonn, Leipzig und Rom tätig. Ende der sechziger Jahre aus dem Staatsdienst ausscheidend, verfaßte Hübner eine Biographie von Papst Sixtus V. und mehrere Reiseberichte, in denen er reiches, während seiner Reisen durch Europa, Afrika und halb Indien sowie Nordamerika gesammeltes Material versammelte. Ende der achtziger Jahre wurde er zum Mitglied des österreichischen Herrenhauses ernannt. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette. - Mit kl. Ausschnitt durch Siegelbruch. - Beiliegend ein an A. Keil adressiertes Kuvert ohne Inhalt. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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80,00 € Acheter

‎Hübner, Alexander Gf. von, Diplomat und Reisender (1811-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 10. XII. 1849.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn von Doré: "Ihren Brief vom 27. v. M. habe ich gestern erhalten u. sogleich die nöthigen Erkundigungen über das Institut catholique eingezogen [...]". - Alexander Gf. Hübner stand seit 1833 im Dienst der österreichischen Staatskanzlei und des öfteren auch im Rufe, der illegitime Sohne seines Förderers Fst. Metternich zu sein. Im Laufe seiner langen diplomatischen Tätigkeit war er u. a. in Paris, Mailand, Lissabonn, Leipzig und Rom tätig. Ende der sechziger Jahre aus dem Staatsdienst ausscheidend, verfaßte Hübner eine Biographie von Papst Sixtus V. und mehrere Reiseberichte, in denen er reiches, während seiner Reisen durch Europa, Afrika und halb Indien sowie Nordamerika gesammeltes Material versammelte. Ende der achtziger Jahre wurde er zum Mitglied des österreichischen Herrenhauses ernannt.‎

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Wien, AT
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120,00 € Acheter

‎Hübner, Alexander Gf. von, Diplomat und Reisender (1811-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. VII. 1864 oder 1869.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euer Wohlgeboren beehre ich mich Frau Dor. Seebnig aus Leipzig auf das angelegentlichste zu empfehlen [...]". - Alexander Gf. Hübner stand seit 1833 im Dienst der österreichischen Staatskanzlei und des öfteren auch im Rufe, der illegitime Sohne seines Förderers Fst. Metternich zu sein. Im Laufe seiner langen diplomatischen Tätigkeit war er u. a. in Paris, Mailand, Lissabonn, Leipzig und Rom tätig. Ende der sechziger Jahre aus dem Staatsdienst ausscheidend, verfaßte Hübner eine Biographie von Papst Sixtus V. und mehrere Reiseberichte, in denen er reiches, während seiner Reisen durch Europa, Afrika und halb Indien sowie Nordamerika gesammeltes Material versammelte. Ende der achtziger Jahre wurde er zum Mitglied des österreichischen Herrenhauses ernannt.‎

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Wien, AT
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80,00 € Acheter

‎Hübner, Alexander Gf. von, Diplomat und Reisender (1811-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Rom, 3. VI. 1866.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er dankt, sich seines Sohnes Alexander angenommen zu haben. - Alexander Gf. Hübner stand seit 1833 im Dienst der österreichischen Staatskanzlei und des öfteren auch im Rufe, der illegitime Sohne seines Förderers Fst. Metternich zu sein. Im Laufe seiner langen diplomatischen Tätigkeit war er u. a. in Paris, Mailand, Lissabonn, Leipzig und Rom tätig. Ende der sechziger Jahre aus dem Staatsdienst ausscheidend, verfaßte Hübner eine Biographie von Papst Sixtus V. und mehrere Reiseberichte, in denen er reiches, während seiner Reisen durch Europa, Afrika und halb Indien sowie Nordamerika gesammeltes Material versammelte. Ende der achtziger Jahre wurde er zum Mitglied des österreichischen Herrenhauses ernannt. - Hübners 1839 geborener Sohn gleichen Namens war k. k. Oberleutnant bei den Franz Josephs Husaren Nr. 1. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

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100,00 € Acheter

‎Hübner, Alexander Gf. von, Diplomat und Reisender (1811-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 16. V. 1856.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An seinen Vater: "Für die Glückwünsche zum Botschafter meinen besten aber in höchster Eile beteuerten [?] Dank. Denn ich erwarte den Erzherzog bei mir, um ihn sodann auf seiner ersten Wanderung durch Paris zu geleiten. Ich war ihm, seinem Befehle gemäß, bis Baden entgegengereist. Dort traf ich auch Friedrich, der entsetzlich aussieht, mit einer entschiedenen Tendenz zur Glatze und Schmerbauch [...]". - Alexander Gf. Hübner stand seit 1833 im Dienst der österreichischen Staatskanzlei und des öfteren auch im Rufe, der illegitime Sohne seines Förderers Fst. Metternich zu sein. Im Laufe seiner langen diplomatischen Tätigkeit war er u. a. in Paris, Mailand, Lissabonn, Leipzig und Rom tätig. Ende der sechziger Jahre aus dem Staatsdienst ausscheidend, verfaßte Hübner eine Biographie von Papst Sixtus V. und mehrere Reiseberichte, in denen er reiches, während seiner Reisen durch Europa, Afrika und halb Indien sowie Nordamerika gesammeltes Material versammelte. Ende der achtziger Jahre wurde er zum Mitglied des österreichischen Herrenhauses ernannt.‎

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Wien, AT
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100,00 € Acheter

‎Hübner, Alexander Gf. von, Diplomat und Reisender (1811-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "J'ai cherché les articles de le gazette d'Augsbourg ons les derniers troubles on Italie, mais j'ai trouvé qu'ils ne renferment rien que vous ne connaissiez déja [...]". - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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‎Hügel, Aloys Frh. von, Diplomat (1754-1825).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Frankfurt, 1815.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-8vo. An Herrn Gesandtschafts-Commis von Koller u. a. betr. der Zustellung eines Geldpaketes, das er im Namen des General-Feldzeugmeisters und Gesandten am kgl. französischen Hofe Frh. von Vincent Koller zuzustellen habe, da jener "zur Nachtzeit bey Ihnen passirte" und es daher nicht selbst habe übergeben können. - Nach Auseinandersetzungen mit Staatskanzler Ferdinand von Duminique 1793 in österreichische Dienste überwechselnd, war Hügel seit 1802 Bevollmächtigter Österreichs im Reich sowie Kaiserlicher Bevollmächtigter bei der Außerordentlichen Reichsdeputation; 1806 war er Übernahmekommissar für Würzburg und Mergentheim und anschließend als Gutachter in Wien tätig. Nach mehrjähriger Pause wurde er Gesandter bei Carl Theodor von Dalberg in Frankfurt und an den Höfen Hessen-Darmstadt und Hessen-Nassau, nach der Auflösung des Rheinbundes 1813 Zivilgouverneur von Frankfurt. Er galt als ausgezeichneter Kenner des Reichsrechts.‎

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300,00 € Acheter

‎Humbert, Thérèse, French salonnière and fraudster (born 1856).‎

‎Autograph letter signed. Fulda, 13 May 1885.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. Includes 8 letters, also addressed to the "Moniteur", by H. and J. Humbert (Strasbourg and Paris, 17 April 1885 to 31 Jan. 1889). Altogether 15½ pp. Various formats. To the editors of the Viennese lottery journal "Moniteur de la Chance Universelle", requesting information about current lottery draws as well as a trial subscription, as she happened to come across the periodical while travelling: "Dans un voyage que je viens de faire j'ai lu par hasard votre journal. Auriez-vous la bonté de m'en envoyer un exemplaire ou deux à titre d'essai? [...] En même temps je désirerais savoir par retour du courrier avec quelle prime sont sorties les 2 obligations suivantes: Wiener Credit-Los (tirage du 1 Mai) Série 2451 No. 28; Ville de Bukarest (tirage de 1 Mai) Série 5113 No. 046. Je vous serais bien obligé de me communiquer le renseignement ci-dessous sans retard en m'indiquant le coût que je vous remettrais déjà d'avance en timbres poste si j'avais des timbres d'Autriche [...]" (13 May 1885). - The remainder of the present correspondence is likewise addressed to the "Moniteur de la Chance Universelle" by members of the Humbert family. Spanning nearly four years, it similarly concerns inquiries about lottery draws, but also requests for financial information regarding several of the great investments of the 1880s (such as the "Chemins Ottomans" or the Panama Society, soon to implode in a scandal that would rock France), as well as complaints about supposedly irredeemable coupons: "J'ai à vous soumettre une grave réclamation que vous apprécierez. J'en suis certain, à sa valeur, malgré le temps qui s'est écoulé depuis la réception de votre dernière lettre du 28 Janvier 1888. Vous m'avez envoyé à cette époque une Promesse Emprunt d'Autriche 1860 (1/5). Or, vérification faite, j'ai constaté que cette Promesse que vous m'avez comptée f. 10,- n'a absolument aucune valeur et ne pouvait pas sortir matériellement au tirage. Sans entrer dans des détails permettez-moi de vous dire, Monsieur, que la dite promesse a été signée C.a.d. émise par une personne complètement inconnue. L'irrégularité est palpable, attendu que la personne signatrice a négligé de remplir ce qui est essentiel de remplir et ce qui constitue la validité de la promesse, soit 'Wohnort' - (manque) 'Beschäftigung' (manque). Le premier venu certainement pourrait signer des promesses dans ces conditions [...]" (24 Feb. 1888). - Thérèse Humbert was born as Thérèse Daurignac in the Languedoc region of France in 1856. Soon after her wedding to Frédéric Humbert, the son of the mayor of Toulouse, she began to pose as a wealthy heiress, her mysterious inheritance supposedly left to her by an American millionaire, one Robert Crawford. Using the promised inheritance as collateral, the family took out enormous loans which enabled the Humberts to live in Paris for two decades in splendour and extravagance; in her salon Thérèse entertained the elegant Parisian society. Only in 1901 was a court able to expose the entire story as a fraud. When the bubble burst, the scandal rocked the French financial world, and thousands of investors and creditors were ruined - among them the parents-in-law of the painter Henri Matisse. The Humberts flew, but were arrested in Madrid the following year. Thérèse was sentenced to five years' hard labour; after her release from prison, she disappeared from history.‎

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Wien, AT
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1 500,00 € Acheter

‎Humphrey, Hubert Horatio, Politiker (1911-1978).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("HubertHHumphrey"). Washington, 23. II. 1977.‎

‎½ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler: "Thank you for your kindness in sending me the review of my autobiography. I was pleased to receive it, along with your note [...]". - Der erste demokratische Senator des Staates Minnesota war bei der Präsidentschaftswahl 1960 John F. Kennedy unterlegen; unter Lyndon B. Johnson war er von 1964 bis 1969 US-Vizepräsident. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Beiliegend: Gruß- und Dankeskarten von L. B. Johnson mit dessen faksimilierter Unterschrift sowie von dessen Frau Claudia ("Lady Bird") Johnson, von der LBJ Ranch in Stonewall, Texas (Poststempel vom 26. 9. 1973).‎

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120,00 € Acheter

‎Humphrey, Hubert Horatio, Politiker (1911-1978).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. und ms. Begleitbrief mit U. Washington, 24. IX. 1975.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Das Portrait im Format 180:127 mm. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler zur Übersendung der Portraitphotographie. - Der erste demokratische Senator des Staates Minnesota war bei der Präsidentschaftswahl 1960 John F. Kennedy unterlegen; unter Lyndon B. Johnson war er von 1964 bis 1969 US-Vizepräsident. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des US-Senats.‎

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Wien, AT
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200,00 € Acheter

‎Hurdes, Felix, Politiker (1901-1974).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. ("Hurdes"). Wien, 1946 und 1950.‎

‎Zusammen (1+¾ =) 1¾ SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An Egon Seefehlner (1912-97), damals Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft, dem er zum Ableben von dessen Vater, Baurat Egon Ewald Seefehlner (geb. 1874), eines Eisenbahnfachmanns und Elektrotechnikers, kondoliert (1946) und betr. der Beendigung von dessen Tätigkeit als Mitglied der Kommission zur Beurteilung der freischaffenden Künstler (1950). - Felix Hurdes gehörte als Landesrat von 1936 bis 1938 der Kärntner Landesregierung an, wurde nach dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau verbracht. "Nach seiner Entlassung 1939 hatte er u. a. mit Lois Weinberger Kontakt und war 1944/45 im Konzentrationslager Mauthausen. Hurdes gehörte 1945 zu den Begründern der ÖVP, war deren Erster Generalsekretär, 1945-66 Abgeordneter im Parlament, 1945-52 Unterrichtsminister, 1953-59 Erster Nationalratspräsident" (DBE). - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; ein Brief im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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50,00 € Acheter

‎Hye von Glunek, Anton Frh., Jurist (1807-1894).‎

‎5 eigenh. Briefe mit U. Como und Wien, 1868-1888.‎

‎Zusammen 13 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl der Jurist Karl Frh. von Haerdtl): “Es ist fürwahr eine Pflicht der Gerechtigkeit, den sittlichen Werth der Handlungsweise eines Anderen nicht nach dem Erfolge, sondern vielmehr nach der bethätigten Intention zu beurtheilen. Darum schulde ich Ihnen, fühle ich aber auch nicht mindren wärmsten Dank für Ihr eben so tathvolles als wie wohlwollendes Auftreten in meinem Interesse aus Anlaß der am 6ten d. M. stattgefundenen Wählerversammlung, wenn gleich unter den eingetretenen eigenthümlichen Umständen der von mir angestrebte Erfolg nicht erzielt wurde [...]”. - Weiters in Fragen von geplanten Gesetzesbeschlüssen sowie über die Anmietung einer Landwohnung. - Hye von Glunek war Professor für Straf- und Naturrecht und nebenher als Generalsekretär im Justizministerium tätig, wo er maßgebend an der Gestaltung des Pressegesetzes (1849), der Strafgesetze (1852 und 1861), der Strafprozeßordnung (1853) und der Neufassung des Militärstrafgesetzbuches beteiligt war. Von 1867-69 Justizminister und Leiter des Ministeriums für Unterricht und Kultus, gehörte H. v. G. dem österreichischen Herrenhaus und dem Reichsgericht an. - Karl Frh. von Haerdtl (1818-1889) war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer.‎

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250,00 € Acheter

‎Hye von Glunek, Anton Frh., Jurist (1807-1894).‎

‎6 (davon 5 eigenh.) Briefe mit U. Aussee, Graz und Wien, 1864-86.‎

‎Zusammen 9½ SS. Meist 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Fünf der Briefe an Heinrich Rt. von Wallner, den Archivar des Herrenhauses: "Erst nachträglich fiel mir bei, daß ich die Enthüllungsfeier der Schillerstatue gar bequem von meinem Bureau, dessen Fenster unmittelbar auf den Schillerplatz ausmünden, zusammt meiner Familie sehen kann [...]" (Br. v. 5. XI. 1876; das Denkmal nach einem Modell von Johannes Schilling wurde in der k. k. Kunsterzgießerei unter der Leitung von Franz Pönninger und Josef Rölich ausgeführt und am 10. November 1876 enthüllt). - "Sie werden mich zu Dank verpflichten, wenn Sie so gütig wären, mir je ein Exemplar von folgenden Druckschriften des Herrenhauses anher zu senden [...]" (Br. v. 21. VI. 1885). - Der sechste Brief an das Präsidium der Stadterweiterungs-Commission betr. der Übersendung eines vom Bildhauer Edmund von Hellmer verfaßten Berichtes über den Verlauf der Errichtung "eines Erinnerungsdenkmals im Stephansdom" (Br. v. 8. II. 1886). - Hye von Glunek war Professor für Straf- und Naturrecht und nebenher als Generalsekretär im Justizministerium tätig, wo er maßgebend an der Gestaltung des Pressegesetzes (1849), der Strafgesetze (1852 und 1861), der Strafprozeßordnung (1853) und der Neufassung des Militärstrafgesetzbuches beteiligt war. Von 1867-69 Justizminister und Leiter des Ministeriums für Unterricht und Kultus, gehörte H. v. Glunek dem österreichischen Herrenhaus und dem Reichsgericht an.‎

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280,00 € Acheter

‎Hye von Glunek, Anton Frh., Jurist (1807-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 9. IV. 1874.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An Hrn. Dr. Silberstein: "Ich bitte, das Nöthige zu veranlassen, um dem inenthaltenen Anerbieten der, soviel mir bekannt ist, sehr gerechten Firma 'Bermann & Altmann' gerecht zu werden". - Hye von Glunek war Professor für Straf- und Naturrecht und nebenher als Generalsekretär im Justizministerium tätig, wo er maßgebend an der Gestaltung des Pressegesetzes (1849), der Strafgesetze (1852 und 1861), der Strafprozeßordnung (1853) und der Neufassung des Militärstrafgesetzbuches beteiligt war. Von 1867-69 Justizminister und Leiter des Ministeriums für Unterricht und Kultus, gehörte H. v. Glunek dem österreichischen Herrenhaus und dem Reichsgericht an. - Ohne das "inenthaltene Anerbieten".‎

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70,00 € Acheter

‎Hye von Glunek, Anton Frh., Jurist (1807-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. III. 1850.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nach der gütigen Mittheilung des Herrn Dr. Pawlik u. des jungen Grafen Taaffe fand sich Ihr überall bewährter menschenfreundlicher Sinn aufgefordert, Sich der drückenden Noth eines Sprößlings einer altangeses[s]enen Familie zu erbarmen u. vielleicht ein gütiges Fürwort bei dem mir leider persönlich unbekannten Fürsten D. einzulegen, bei jenem hochherzigen Manne, der nach Allem, was ich seit Jahren durch ihm Nahestehende weiß, ein Fürst an Geist und Seelenadel ist. Der Uiberbringer dieser Zeilen ist nun der arme 'Reichsgraf von Günther', schon in seiner äußeren Erscheinung die gedrückte Lage eines, leider auch noch geistesarmen Bette-Studenten ausprägend [...]". - Hye von Glunek war Professor für Straf- und Naturrecht und nebenher als Generalsekretär im Justizministerium tätig, wo er maßgebend an der Gestaltung des Pressegesetzes (1849), der Strafgesetze (1852 und 1861), der Strafprozeßordnung (1853) und der Neufassung des Militärstrafgesetzbuches beteiligt war. Von 1867-69 Justizminister und Leiter des Ministeriums für Unterricht und Kultus, gehörte H. v. Glunek dem österreichischen Herrenhaus und dem Reichsgericht an.‎

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100,00 € Acheter

‎Hye von Glunek, Anton Frh., Jurist (1807-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bad Gastein, 17. IX. 1871.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bei meiner eben erst erfolgten Ankunft in Gastein fand ich Ihr geehrtes Schreiben vom 15. d. M. vor, das mich allerdings in eine peinliche Verlegenheit setzen würde, insofern ich daraus zu entnehmen hätte, daß mir persönlich die Entscheidung obläge, ob die übliche Begrüßungsrede an den neu gewählten Rector Magn. am 9. Oct. von dem Herrn Professoren- oder Doctoren-Decan zu halten sei [...]". - Hye von Glunek war Professor für Straf- und Naturrecht und nebenher als Generalsekretär im Justizministerium tätig, wo er maßgebend an der Gestaltung des Pressegesetzes (1849), der Strafgesetze (1852 und 1861), der Strafprozeßordnung (1853) und der Neufassung des Militärstrafgesetzbuches beteiligt war. Von 1867-69 Justizminister und Leiter des Ministeriums für Unterricht und Kultus, gehörte H. v. Glunek dem österreichischen Herrenhaus und dem Reichsgericht an.‎

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120,00 € Acheter

‎Hye von Glunek, Anton Frh., Jurist (1807-1894).‎

‎Hektographierter Rundbrief mit eigenh. U. Wien, 24. IV. 1879.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An namentlich nicht genannte Adressaten: "Das schwere und mich so tief niederbeugende Unglück, das mich und meine Familie am 20. d. M. getroffen, hat über Anregung meines edlen Freundes, Hofrath von Purschka, mehrere unserer lieben StudienCollegen veranlaßt, an mich die schriftliche Aufforderung zu richten, unsere bisher für den 28. April 1879 anberaumte StudienCollegen-Zusammenkunft auf den Monat October zu verschieben [...]". - Hye von Glunek war Professor für Straf- und Naturrecht und nebenher als Generalsekretär im Justizministerium tätig, wo er maßgebend an der Gestaltung des Pressegesetzes (1849), der Strafgesetze (1852 und 1861), der Strafprozeßordnung (1853) und der Neufassung des Militärstrafgesetzbuches beteiligt war. Von 1867-69 Justizminister und Leiter des Ministeriums für Unterricht und Kultus, gehörte H. v. Glunek dem österreichischen Herrenhaus und dem Reichsgericht an.‎

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70,00 € Acheter

‎Ileana von Hohenzollern-Sigmaringen, Prinzessin von Rumänien (1909-1991).‎

‎Ms. Empfehlungsschreiben mit eigenh. U. Schloß Sonnberg (Hollabrunn), 1. IV. 1942.‎

‎1 S. Gr.-4to. Dienstzeugnis für Schwester Leopoldine Schrattner (geb. 1892), die von März 1936 an "nicht nur die ganze, weitläufige Hauswirtschaft tadellos geführt", sondern es auch "ausgezeichnet" verstanden hat, "die Geflügel- und Kleintierzucht zu führen. In Krankheitsfällen hat sie sich glänzend als Pflegeschwester bewährt und hat auch stets überall zugegriffen, wo es notwendig war und war auch eine wertvolle Stütze bei meinen sechs Kindern. Die Trennung zwischen uns beiden ist nur deshalb, weil Schwester Rita vom Vaterlande als Pflegeschwester gerufen wurde, um dort ihre Pflicht weiter zu tun [...]". - Ileana von Hohenzollern-Sigmaringen war die jüngste Tochter des rumänischen Königs Ferdinand I. und seiner Ehefrau Prinzessin Marie von Sachsen-Coburg und Gotha; von 1931 bis 1954 war sie mit Erzherzog Anton (1901-87) verheiratet. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse und mit zwei kleinen Randeinrissen.‎

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280,00 € Acheter

‎Inkey von Pallin, Maria Valeria, Baronin (1873-1937).‎

‎9 eigenh. Briefe mit U. und 3 eh. Brieffragmente. Semmering, Karlsruhe und Rasinja, o. D. [um 1919].‎

‎Zusammen 26 SS. 8vo. An Herrn Mensch in Wien: “Können Sie nicht herausbringen wer das Buch geschrieben hat ‘Kaiser Franz Josef I und sein Hof. Erinnerungen aus den nachgelassenen Papieren eines persönlichen Ratgebers’ bei Leonhardt in Wien verlegt - in der Vorrede sagt der Herausgeber ‘übersetzt und herausgegeben von Dr. Josef Schneider’ [...]” (Br. v. 15. 12. o. J.). - Des weiteren über den Verkauf von Juwelen und ausführlich über einen Herrn Wesel: “Dieser Herr Wesel hat mich wieder mit wieder mit diesen[!] Brief gequält - es ist mir wirklich eine Qual weil ich nicht in der Lage bin ihn zufrieden zu stellen [...]” (Br. v. 6. III. o. J.). - “Ich schicke Ihnen diesen Brief zur Einsicht - ersuche Sie ihn mir wieder zurückzuschicken es ist eine Erpressung im wahren Sinne des Wortes. Nie habe ich irgendein Versprechen seinem Bruder gegeben - er bat mich meinem Sohn zu schreiben um ihn an diese Schuld zu erinnern - das sagte ich ihm zu und habe es auch gethan [...]” (Br. v. 11. III. o. J.).‎

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65,00 € Acheter

‎Innitzer, Theodor, Erzbischof von Wien (1875-1955).‎

‎Bildpostkarte mit eigenh. Namenszug und U. verso. O. O., 1952.‎

‎1 S. 8vo. Die Bildseite mit einer Innenansicht des Wiener Stephansdoms. - Beiliegend zwei Portraitpostkarten Innitzers (davon 1 mit faksimiliertem Namenszug).‎

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60,00 € Acheter

‎Irwin, James Benson ("Jim"), American astronaut (1930-1991).‎

‎Portrait photograph (reproduction) signed and dedicated. N. p. o. d.‎

‎203:254 mm.‎

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450,00 € Acheter

‎Isabella II., Königin von Spanien (1830-1904).‎

‎Brief mit eigenh. U. "Yo La Reyna". Madrid, 31. I. 1857.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-4to. Mit hs. adr. Kuvert Dankt Kardinal Luis Ciacchi in Pesar für ihr übersandte Wünsche zum Osterfest.‎

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Wien, AT
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250,00 € Acheter

‎Jablonowski, Joseph Alexander Fst. von, Polish nobleman (1711-1777).‎

‎LS. Polish nobleman , 8 Dec. 1773.‎

‎Large 8vo. 1 p. on bifolium. Includes a draft from a third party to Baron de Brea regarding Count Nicolaus de Lodron (4to, 1 p.). "Je ne manque pas Monsieur Vous faire part quel' affaire avec M. Dulhus vient d'etre terminée, je Vous enverrai le decret la poste prochaine, mais le payement n'est figé par le meme decret qu' au jour de la veille de St Jean Bte del' armée Prochain cependant avec les interets à compter jusqu' au jour du payement Croyés Monsieur que dans toutes les occasions Vous trouverés en moi un Amipret a Vous rendre toujours service étant avec une parfaite éstime [...]".‎

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350,00 € Acheter

‎Jachym, Franz, Erzbischof-Koadjutor und Generalvikar der Erzdiözese Wien (1910-1984).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Rom, 18. X. 1962.‎

‎½ S. 4to. An einen Hofrat: "Zum Heimgang Ihres Bruders, des hochwürdigen Herrn geistlichen Rates, bitte ich, auch von mir den Ausdruck meiner aufrichtigen Anteilnahme und die Versicherung des Gedenkens in der hl. Messe zu genehmigen [...]". - Franz Jachym war am 20. Jänner 1950 zum Koadjutor von Theodor Kardinal Innitzer ernannt worden und sollte am 23. April in einem feierlichen Gottesdienst von diesem zum Bischof konsekriert werden. Daß er sich "während der feierlichen Konsekration im Stephansdom 1950 des Amtes unwürdig erklärte" und vor Erteilung des Weihesakramentes den Wiener Stephansdom verließ "erregte großes Aufsehen; einen Monat später unterwarf er sich in Rom dem Ritual" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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