Die unabhängige Plattform professioneller Buchhändler und Antiquare

‎Autographes‎

Main

Anzahl der Treffer : 66.373 (1328 seiten)

Erste Seite Vorherige Seite 1 ... 308 309 310 [311] 312 313 314 ... 458 602 746 890 1034 1178 1322 ... 1328 Nächste Seite Letzte Seite

‎Michaelis, Sophus, Schriftsteller (1865-1932).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U. Kopenhagen, 2. VII. 1924.‎

‎½ S. 8vo. In seinem schriftstellerischen Schaffen u. a. von französischen Vorbildern wie Theophil Gautier oder Gustave Flaubert beeinflußt, war Michaelis ein namhafter Vertreter der dänischen Moderne. Die vom Autor selbst als mißglückt erachtete Verfilmung seines erfolgreichen Science-Fiction Romans ‘Das Himmelschiff’ (1917) veranlaßte ihn später zu einer Reliterarisierung auf Grundlage des Filmsujets. Als Übersetzer machte er sich u. a. um Wolframs ‘Parzival’ und Goethes ‘Faust’ verdient; seine eigenen Werke wurden von Marie Herzfeld ins Deutsche übertragen. Vgl. Brockhaus, 17. Aufl., s. v., und SBA A-213,187-203.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 150,00 Kaufen

‎Michel, Robert, Schriftsteller und Militär (1876-1957).‎

‎3 eigenh. (Portrait-)Postkarten und 1 gedr. Visitkarte mit eh. U. Wien, 1936-1956.‎

‎Zusammen 4 SS. Meist Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche zu Geburtstag und Neujahr. - Michel war nach dem Ersten Weltkrieg zusammen mit Hermann Bahr und Max Devrient kurze Zeit Direktionsmitglied des Wiener Burgtheaters und lebte seit 1919 als freier Schriftsteller, Übersetzer, Theaterkritiker und Feuilletonist in Wien. Er schrieb Romane, Novellen und Erzählungen, die zumeist Stoffe aus seiner böhmischen Heimat sowie aus Bosnien und der Herzegowina verarbeiteten. Vgl. Kosch X, 1045f. - Die Portraitpostkarte mit einer halbfigürlichen Darstellung des Schriftstellers.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 60,00 Kaufen

‎Miegel, Agnes, Schriftstellerin (1879-1964).‎

‎2 eigenh. (Bild-)Postkarten und 3 gedr. Dankesschreiben mit eh. U. Königsberg und Bad Nenndorf, 1933-1964.‎

‎Zusammen 5 SS. Meist Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. 3 (davon 1 eh.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche: “Tut’s hier am sanften Deister | Im Hornung grimmig friern und schnein, | Wie mags da erst im Steirerland, | Hoch in den Bergen sein?” - Miegel leitete von 1920-26 das Feuilleton der ‘Ostpreußischen Zeitung’ in Königsberg, wo sie sich anschließend auch als freie Schriftstellerin niederließ. 1945 nach Dänemark geflüchtet, kehrte sie 1948 nach Deutschland zurück und lebte fortan in Bad Nenndorf, wo sie 1954 Ehrenbürgerin wurde und bis zu ihrem Lebensende wirkte. Als bedeutendste deutsche Balladendichterin des 20. Jahrhunderts in die Literaturgeschichte eingegangen, waren die formal brillanten Balladen und Lieder der “Mutter Ostpreußens” in Stil, Ideengehalt und Thematik weitgehend dem 19. Jahrhundert verhaftet. Vgl. Kosch X, 1059ff.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 150,00 Kaufen

‎Miklosich, Franz von, Slawist (1813-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. XII. 1884.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An ein namentlich nicht genanntes Fräulein: "Seit etwa einem Monat unwohl, bin ich seit einigen Tagen entschieden krank. Der Arzt läßt mich baldige Genesung hoffen [...] [P. S.] Turgenew's Brief kommt Übersetzung folgt anbei". - Miklosich, Doktor der Philologie wie der Rechtswissenschaften, trat 1844 als Amanuensis in die Hofbibliothek ein, widmete sich vor allem slawistischen Studien und wurde 1848 Präsident des akademischen Vereins "Slovenija". Seit 1849 a.o.Prof., wurde er im folgenden Jahr Ordinarius für slawische Philologie an der Universität Wien und 1851 Wirkliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien. Neben zahlreichen Forschungsreisen - u. a. nach Dalmatien, Montenegro und Konstantinopel - entwickelte er eine umfangreiche lexikalische Tätigkeit, erschloß das Rumänische, das Albanische und die Roma-Sprache und schuf vorbildliche lexikographische Werke (u. a. das "Etymologische Wörterbuch der slawischen Sprachen", 1886). Miklosich "gilt als der Begründer der modernen Slawistik" (DBE). "Eines seiner Leitmotive neben der Sichtung des slawischen Sprach- und Kulturguts war, ein unbewußtes Streben aller Völker Europas nach einer gemeinsamen Sprache festzustellen (Neueuropäismus)" (ÖBL VI, 282).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 100,00 Kaufen

‎Millenkovich, Stefan von, Schriftsteller (1836-1915).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. (“Stefan Milow”). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Schlecht ist, wer dir mit Undank lohnen kann; | Allein du übertriffst ihn wahrlich noch, | Glaubst du, weil du ihm einmal wohl gethan, | Er sei für immer nun in deinem Joch". - Sechzehnjährig in die österreichische Armee eintretend, wurde Millenkovich später für wissenschaftliche Arbeiten dem Militärgeographischen Institut in Wien zugeteilt und trat wegen eines Nervenleidens 1870 als Hauptmann in den Ruhestand. Danach lebte er, unter dem Pseudonym Stefan Milow veröffentlichend, als freier Schriftsteller und Privatier in Ehrenhausen (Steiermark), in Görz und seit 1870 in Mödling bei Wien. Millenkovich war mit Ferdinand von Saar befreundet und veröffentlichte neben Lyrik und Erzählungen Dramen wie ‘König Erich’ (1879) und ‘Jenseits der Liebe’ (1906). - Mit gedr. Zierbordüre "Aus der Autographenmappe der deutsch-österreichischen Schriftsteller-Genossenschaft in Wien".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 70,00 Kaufen

‎Miller, Arthur, playwright (1915-2005).‎

‎AQS. N. p., 24 March 1962.‎

‎Small 8vo. 1 p. The reverse bears the signature of Josef Schwarzenberg, dated the same day.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 120,00 Kaufen

‎Miller, Arthur, American playwright (1915-2005).‎

‎Autograph quotation signed. Apparently New York, October 1971.‎

‎4to. ½ p. With autogr. envelope.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 120,00 Kaufen

‎Miller, Arthur, Dramatiker (1915-2005).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 8. IX. 1971.‎

‎½ S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. Here's to no more war!‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 130,00 Kaufen

‎Miller, Arthur, Dramatiker (1915-2005).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. [Roxbury], 28. III. 1978.‎

‎½ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler: "You have written to me several times concerning a book which you say you sent me but I have not received any such thing. If you wish me to sign one I'm afraid you will have to send me another copy [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 150,00 Kaufen

‎Miller, Arthur Maximilian, Schriftsteller, Maler und Scherenschneider (1901-1992).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Kornau, 23. XII. 1961.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Wünschen zu Weihnachten und Neujahr. - "Der schwäbische Mundartdichter, der 1992 in Ottobeuren starb, steht zusammen mit seinem Freund Peter Dörfler in der Tradition der christlichen Volksdichtung. Viele seiner Werke behandeln Grundfragen des Christentums. Zu Millers Hauptwerken zählt der auf mehrjährigem Quellenstudium beruhende kunsthistorische Roman 'Der Herr mit den drei Ringen', in dem es um Ruppert Nefs, den Baumeister des Barockklosters Ottobeuren geht" (Pressemitteilung der Universität Augsburg, Nr. 64 v. 11. XI. 1999).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 60,00 Kaufen

‎Minor, Jacob, Literarhistoriker (1855-1912).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 24. I. 1906.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Baronin Mühlwerth: “[...] sehen Sie sich Bruno Wille, Romantische Märchen, Jena, Diederichs 1906 an [...]”. - Minor war seit 1888 Ordinarius für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Wien. Als Herausgeber der Schriften Novalis’ und der Jugendschriften Friedrich Schlegels initiierte er eine Neubeschäftigung mit der Frühromantik. Zu seinen über 800 Veröffentlichungen zählen auch Theaterkritiken, Feuilletons und Rezensionen. 1905 wurde er Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; daneben war er Vizepräsident der Weimarer-Goethegesellschaft und Mitherausgeber der Weimarer Goethe-Ausgabe. Vgl. Kosch X, 1123f. - Die Adreßseite der Karte mit Namensstempel.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 75,00 Kaufen

‎Minor, Jacob, Literarhistoriker (1855-1912).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Baden, 29. VI. 1912.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Indogermanisten Paul Kretschmer: “[...] ich bitte mich am Montag in der Sitzung der Wörterbuch Kommission zu entschuldigen, da ich den Besuch meines Arztes erwarte, der zufällig in Baden zu thun hat und mich sehen möchte [...]”. - Minor war seit 1888 Ordinarius für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Wien. Als Herausgeber der Schriften Novalis’ und der Jugendschriften Friedrich Schlegels initiierte er eine Neubeschäftigung mit der Frühromantik. Zu seinen über 800 Veröffentlichungen zählen auch Theaterkritiken, Feuilletons und Rezensionen. 1905 wurde er Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; daneben war er Vizepräsident der Weimarer-Goethegesellschaft und Mitherausgeber der Weimarer Goethe-Ausgabe. Vgl. Kosch X, 1123f. - Kretschmer war von 1899 bis zu seiner Emeritierung 1937 Professor für allgemeine vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Wien. Bekannt wurde er insbesondere durch die ‘Einleitung in die Geschichte der griechischen Sprache’ (1896), mit der er die Wissenschaft des Vorgriechischen begründete und das immer noch zu den Standardwerken der Indogermanistik gehört. Als Lehrer und Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften setzte er sich für eine stärkere Berücksichtigung der Sprachwissenschaft in der philologischen Ausbildung ein.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 70,00 Kaufen

‎Mitterer, Erika, Lyrikerin, Erzählerin und Dramatikerin (1906-2001).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. XII. 1989.‎

‎1½ SS. 4to. An Frau Döbrentei: “Herzlichen Dank für Ihre so freundlichen Zeilen und für die Mühe, mir das Gedicht von Christine Busta abzuschreiben; damit die Mühe nicht vergeblich war, werde ich es weiterschenken, denn die Busta hat mir damals nicht nur ihr Buch geschickt, sondern sogar vorher angefragt, ob ich mit der Widmung einverstanden sei [...]”.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 250,00 Kaufen

‎Mitterer, Erika, Lyrikerin, Erzählerin und Dramatikerin (1906-2001).‎

‎Eigenh. Manuskript u. 5 eigenh. Briefe mit U. Wien, 2. VIII. 1991-4. VII. 1993.‎

‎24½ SS. (Manuskript) u. 9½ SS. (Briefe). 4to. bzw. 8vo. Mit 5 (davon 4 eh.) Kuverts. An den Schriftsteller und Filmemacher Adolf Opel (geb. 1935), dem sie mitteilt, daß sie "gerne an einer solchen Filmdokumentation mitwirken [würde]" (Brief v. 2. VIII. 1991) und den sie darauf hinweist, daß das Deutsche Literaturarchiv ihr “Archiv” in Verwahrung habe, er aber jederzeit daselbst Einsicht nehmen könne (Durchschlag eines Briefes an das DLA beiliegend). Ein halbes Jahr später dankt sie herzlichst für Opels schönen Film: "[...] ich habe mich gefreut! Ich hab mich gern angeschaut [...] Auch der 'Aufbau' des Films gefällt mir gut [...] Daß mein zweiter 'großer' Roman 'Alle unsere Spiele' zu kurz gekommen ist, war gewiß mein Fehler [...] Das Wort 'Vergangenheitsbewältigung' kann man ja nicht mehr hören und noch weniger aussprechen und zu umschreiben, was gemeint ist, ist umständlich [...]" (Brief v. 2. I. 1992). - Weiters dankt die Autorin für einige Texte, die Opel verfaßt hat: "Um eine Ergänzung möchte ich ganz dringend bitten: ich halte nämlich meinen (letzten) Roman 'Alle unsere Spiele' 1977 für ebenso gut und ebenso wichtig wie das Jugendwerk [...] Als 'Korrektur' wünsche ich mir auch, daß 'Kardinal Mindszenty' nicht bei den 'nahestehenden' Persönlichkeiten genannt wird, - ich habe nie persönlich mit ihm gesprochen! - stattdessen aber Theodor Kramer [...] Zur Aufzählung der Orden gehört unbedingt das 'Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst', 1986, die höchste Auszeichnung des öster. Staates! Mindert es nicht die 'Seriosität' Ihrer Hinweise, wenn Sie behaupten, ich gelte 'als führende katholische Schriftstellerin im deutschen Sprachraum'?? Schön wär's! [...]" (Brief v. 30. VIII. 1992). - Das mit "Entwurf des statements zu Filmaufnahme. Der Fischer (?)" überschriebene, mit zahlreichen Bearbeitungsmerkmalen (Korrekturen, Streichungen u. a.) versehene Manuskript ist eine eindringliche Reflexion der 85jährigen Schriftstellerin über ihr Leben, über Begegnungen und Korrespondenz mit Rainer Maria Rilke, Stefan Zweig, Klaus Mann, Theodor Kramer, Theodor Däubler u. a. - Der aus Wien stammende Adolf Opel war nach seiner Promotion als Journalist, Kulturpublizist, Kritiker und Regisseur tätig. 1966 schrieb er zusammen mit Georg Tressler (geb. 1917) das Drehbuch zu dessen "Weibsteufel" (nach dem gleichnamigen Theaterstück von Karl Schönherr). Der Schwerpunkt seines filmischen Schaffens liegt in der Auseinandersetzung mit Schriftstellern und Literaten wie H.C. Artmann, Franz Theodor Csokor, Albert Drach, Victor Frankl, Erika Mitterer, Hans Weigel, Simon Wiesenthal u. a. Als Herausgeber zeichnet er u. a. für die Edition der Werke von Adolf Loos verantwortlich; zu seinen eigenen Werken zählen neben Dramen (darunter "Durst vor dem Kampf", 1969) Arbeiten über Adolf Loos, Ingeborg Bachmann sowie Wanda und Leopold von Sacher-Masoch. - Beiliegend das Programm eines der Dichterin zu Ehren von der Österr. Ges. für Literatur gemeinsam mit dem P.E.N.-Club veranstalteten Symposions (17. und 18. September 2001).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 1.200,00 Kaufen

‎Möser, Albert, Schriftsteller (1835-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 15. VIII. 1868.‎

‎3¼ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Verleger: "Einige Zeit in Gohlis verweilend empfing ich von Robert Hamerling die Nachricht, daß er Ihnen den Verlag einer Gesammtausgabe [!] meiner lyrischen Gedichte angeboten, und zugleich die Aufforderung, mich persönlich zu Ihnen in Beziehung zu setzen [...]". - Bis zu seiner Pensionierung 1897 am Wettiner Gymnasium tätig, hat sich Möser über Jahre hinweg als "feinsinniger Lyriker [...] seinen Platz in der deutschen Literaturgeschichte erworben [...]" (Biogr. Jahrb. und Dter. Nekrolog, 5, (1903); zit. n. DBA I 852, 307) und galt “als einer der besten deutschen Dichter zwischen 1880 und 90 [...]" (Geißler, Führer durch die dte. Lit. des 20. Jhdts., 1913, (618); zit. n. DBA II 904, 358). Besonders hingezogen fühlte sich Möser zu Robert Hamerling, dessen an ihn gerichtete Briefe er ein Jahr nach Hamerlings Tod (1899) veröffentlichte.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 100,00 Kaufen

‎Möser, (Georg Friedrich) Albert, deutscher Lyriker (1835-1900).‎

‎Kabinettphotographie mit U. Dresden, um 1890.‎

‎10:6 cm.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 58,00 Kaufen

‎Molnar, Franz, Schriftsteller (1878-1952).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Datum und U. Wien, 1930.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 160,00 Kaufen

‎Molo, Walter Ritter von, Schriftsteller (1880-1958).‎

‎3 (davon 1 eigenh. und 2 ms.) Postkarten mit U. Murnau, 1943 bis 1956.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zu Geburtstag und Weihnacht: "Dank für Ihre Wünsche, die ich herzlich erwidere und gut brauchen kann, denn mir sind beim letzten Angr. auf Leipzig meine sämtl. Bücher i. d. Herstellung u. die fertig waren, verbrannt [...]" (22. XII. 1943). - Der einer schwäbischen Reichsritterfamilie entstammende Schriftsteller wuchs in Wien auf, studierte an der Technischen Hochschule Maschinenbau und Elektrotechnik und arbeitete anschließend als Ingenieur. 1915 übersiedelte er nach Berlin und war Gründungsmitglied des Deutschen P.E.N-Clubs (1919), 1928-30 Präsident der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie. Bis 1945 zurückgezogen auf seinem Gut bei Murnau lebend, trat der Verfasser historisch-biographischer Romane erst wieder nach dem Zweiten Weltkrieg u. a. als Mitbegründer der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz an die Öffentlichkeit.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 90,00 Kaufen

‎Molo, Walter Ritter von, Schriftsteller (1880-1958).‎

‎3 ms. und 1 eigenh. Postkarte mit U. Murnau, 1947-1953.‎

‎Zusammen 4 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Der einer schwäbischen Reichsritterfamilie entstammende Schriftsteller wuchs in Wien auf, studierte an der Technischen Hochschule Maschinenbau und Elektrotechnik und arbeitete anschließend als Ingenieur. 1915 übersiedelte er nach Berlin und war Gründungsmitglied des Deutschen P.E.N-Clubs (1919), 1928-30 Präsident der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie. Bis 1945 zurückgezogen auf seinem Gut bei Murnau lebend, trat der Verfasser historisch-biographischer Romane erst wieder nach dem Zweiten Weltkrieg u. a. als Mitbegründer der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz an die Öffentlichkeit. Vgl. Kosch X, 1266ff.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 120,00 Kaufen

‎Mombert, Alfred, Schriftsteller (1872-1942).‎

‎Eigenh. Namenszug auf Karte mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt, 6,4x4,6 cm). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Seit 1906 als freier Schriftsteller lebend, unternahm der promovierte Jurist zahlreiche Reisen, u. a. nach Ägypten und Palästina. Von 1926 bis 1933 gehörte er der Sektion Dichtung der Preußischen Akademie der Künste an. 1940 zusammen mit 6500 badischen Juden verhaftet und in das Internierungslager Camp de Gurs in den Pyrenäen gebracht, erhielt er, bereits todkrank, 1941 nach Zahlung von 30000 Schweizer Franken durch den schweizer. Industriellen Hans Reinhart (1880-1963) die Ausreisegenehmigung in die Schweiz. Mombert "stand in Kontakt u. a. zu Hans Carossa, Martin Buber und Richard Dehmel und wird zum frühexpressionistischen Kreis der sog. 'Kosmiker' gerechnet" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1766f. - Schönes Widmunsgsblatt.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 90,00 Kaufen

‎Mont, Charles Polydore de, flämischer Dichter (1857-1931).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo. Der aus Wambeke (Brabant) gebürtige Dichter war Direktor der Museums der schönen Künste in Antwerpen und Mitgründer der Zeitschrift "De Vlaamse Gids".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 50,00 Kaufen

‎Montalembert, Charles Forbes de Tryon, Gf. von, Historiker und Politiker (1810-1870).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 30. IV. 1855.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Priester, den er um eine Zusammenkunft in der Bibliothek des Instituts ersucht. Montalembert - von Heine in ‘Lutetia’ als “Jungjesuit[...], der als das tätigste Werkzeug der ultramontanen Rotte bekannt ist”, gescholten - verteidigte nachdrücklich die Freiheit der Kirche gegenüber dem Staat, “gehörte zur liberalen Richtung des französischen Katholizismus, der die kirchlichen Freiheiten unter einer liberalen Staatsverfassung am besten gesichert sah [...] [und] vertrat [...] 1852-57 fast allein die liberale Opposition” gegenüber Napoleon III. (Brockhaus, 17. Aufl., s.v.). Seine ‘Intérêts catholiques au XIX siècle’ (Paris 1852, dte. Ausgabe Worms 1854) “ist eine Hauptschrift des politischen Katholizismus. Wegen seiner Kritik an Napoleon III. brachte sie ihm Anklagen wegen Majestätsbeleidigung ein” (BBKL VI, 1993, s. v.). Montalembert war seit 1851 Mitglied der Académie Francaise. - Mit horizontaler Faltspur.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 250,00 Kaufen

‎Montenglaut, (Artemisia) Henriette (Marianne), Schriftstellerin, Schauspielerin (1767-1838).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 29. VIII. 1824.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. Adr. An den "Schauspieldirector Schmidt in Hamburg": "Für den möglichen Fall daß ich nicht so glücklich wäre Euer Wohlgeb. in dero Behausung vorzufinden, beehre ich mich mit diesen wenigen Zeilen. Sie sind von drei Manuscripten begleitet, deren 2 nemlich das Lustspiel 'Die einfache Begebenheit' und das Melodram 'Der Magikus und das Ungeheuer' von mir nach dem französischen bearbeitet sind, weil ich als ich die Freude hatte die liebenswürdige Sängerin Sontag nach Paris zu begleiten, dort die Art von elektrischer Zündung mir ansah die beide so sehr von einander verschiedenen Stücke auf das Pariser Publikum hervor brachten. Das Erste ward vom Herrn von Lichtenstein als Regisseur unter dem Titel Der Vormund auf die Berliner Bühne gebracht (- ich hatte mich um 8 Tage verspätet) und hat sehr gefallen. Das 3te Manuscript [...]". - Die Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin begleitete die Sängerin Henriette Sontag (1806-54) auf ihren Reisen durch Großbritannien und Frankreich, übersetzte u. a. die Werke Voltaires und schrieb Erzählungen, Romane und Dramen. Zu Montenglaut, Sontag, dem Regisseur und Schriftsteller Karl August Frh. von Lichtenstein (1767-1845) sowie zum Schauspieler, Theaterdirektor und Schriftsteller Friedrich Ludwig Schmidt (1772-1841) vgl. DBE. - Mit kl. Ausr. auf Bl. 2 (ohne Textberührung). - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 180,00 Kaufen

‎Montherlant, Henry de, Schriftsteller (1895-1972).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Montherlant"). Paris, 16. VI. 1953.‎

‎1 S. 4to. An den Lyriker und Essayisten Walter Grasspointer (1899-1963): "Vous m'avez fait demander l'autorisation de traduction et de représentation de Pasiphaë. En ce qui concerne la traduction, je serai obligé de vous demander, avant de pouvoir vous répondre, de vouloir bien m'envoyer cinq ou six pages de ce texte traduit par vous, comme ja fais toujours pour toutes les propositions de traductions qui me sont faites. Et cela est d'autant plus nécessaires ici que le texte de Pasiphaë est difficile [...]". - Stärker knittrig sowie mit einigen Randeinrissen.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 450,00 Kaufen

‎Morales, Narciso Sanchez, Schriftsteller (D. n. b.).‎

‎40 meist eigenh. (Bild-)Postkarten, Briefe u. a. mit U. Verschiedene Orte, 1960er Jahre.‎

‎Zusammen 52½ SS. auf 48 Bll. Verschiedene Formate. Mit einigen Beilagen (s. u.). Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Schriftsteller Johann Gunert (1903-1982). - Beiliegend ein 11seitiges Vortragsmanuskript (betitelt "Parallelen: Rilke - Lorca"), ein einseitiges Gedichttyposkript ("Der 80. Geburtstag") sowie einige Bll. Zeitungsausschnitte.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 150,00 Kaufen

‎Morelli, Jacopo, Italian bibliographer and librarian (1745-1819).‎

‎Autograph letter signed. N. p. [Venice], 4. I. 1797.‎

‎4to. 1 p. Beautiful letter to the publisher Carlo Scapin (1723-1801), thanking him for chocolate and asking him to send a copy of the next catalogue, also expressing his intention to preserve the Library of San Marco as it is: "Le rendo molte grazie della cioccolata, per cui ho pagate al Signor Occhi le [...] 20:8; e mi offerisco ancor io a farle ogni piacere senza riserva alcuna. L'amico che mi ha raccomandato, il blasone non si vuol determinare a prenderlo, e ne aspetta uno a miglior prezzo; sicché resta in libertà. Quando Ella faccia qualche Catalogo, me ne mandi una copia. Se potrò comprare lo farò volentieri. Ora, parlando della Libr.[eria] di San Marco, mi contento di conservare quello che vi è; e non sarà poco, se vi si potrà riuscire [...]". - Jacopo Morelli published invaluable bibliographical works and wrote a famous book on the history of the Library of San Marco in 1774. From 1778 until his death he was custos of the Library of San Marco, greatly extending its valuable collection and discovering important texts. - The identification of Scapin, who is addressed as Carlo by Morelli, according to an old collector's note. - With a tear to the left margin (insignificant loss to text). Minor foxing.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 220,00 Kaufen

‎Morihart, Hans, Schriftsteller.‎

‎Verlags- und sonstige Korrespondenz. Wien u. a., späte 1920er Jahre bis Anfang der 1950 er Jahre.‎

‎129 Bll. inkl. einiger Postabschnitte u. dgl. Beiliegend: H. M.: Ultimatum an das Herz. Komödie in drei Akten. Typoskript. Wien, o. D. 56 num. SS. auf 58 Bll. 4to. Hans Morihart, von Berufs wegen Oberbuchhalter der Gewista - der ehemals der Gemeinde Wien zugehörigen Städtischen Ankündigungsunternehmung - schrieb seit den 1930er Jahren unter dem Pseudonym E. B. Spechtler für verschiedene Tages- und Wochenblätter Kurzgeschichten, Erzählungen, historische Romane u. a. - Eine selbständig erschienene Publikation von ihm ist nicht nachweisbar. Der Großteil der hier vorliegenden Korrespondenz mit Verlagen und Theatern betrifft Stücke, die er zur gefälligen Prüfung eingesandt hatte und die zumeist mit abschlägigen Antworten bedacht worden sind. Unter Moriharts Korrespondenzpartnern finden sich u. a. Edwin Rollett, Leopold Liegler, Prälat Jakob Fried und Philipp von Zeska; Moriharts Stücke, um die sie die Korrespondenz z. T. dreht, tragen die Titel "Komödie des Mitleids", "Bonbonniere", "Übersiedlung" und "Ultimatum an das Herz".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 200,00 Kaufen

‎Moro, Hugo, Kärntner Volkskundler und Mundartdichter (1865-1954).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Villach, 22. III. 1930.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Pianistin Margarethe (Mary) Demelius, Tochter der Juristenwitwe Margarethe Demelius (1830-1923, Tochter von Goethes Leibarzt Karl Vogel) in Wien VIII, Kochgasse 8: "Just an meinem 65. Geburtstag ward mir die große, große Freude zuteil, die Goethe-Noten zu empfangen, und heute erst (es ist des großen Goethe's Todestag) statte ich meinen freudigen Dank ab!! Verzeihen Sie gütigst - es war nicht Lässigkeit oder Schlimmeres, daß ich so lange meiner Dankespflicht nicht entsprochen habe; Schuld daran sind ein Autor u. sein Verleger: Paul Burg schreibt nämlich einen sehr schönen biographischen Goethe-Roman, dessen erste fünf Teile schon erschienen, dessen letzter Band 'Goethe's Enkel' jedoch als 'demnächst erscheinend' in dem großen Buchhandelskatalog angekündigt war. Und auf sein Erscheinen wartete ich eben, um Ihnen gerade diesen (selbständigen) Band als Gegengabe senden zu können. Aber ich harrte des Erscheinens vergebens bis zum heutigen Tage [...] Falls Sie, verehrtes Fräulein, über mehrere Stücke der Schrift Ihres Großvaters 'Über Goethes letzte Krankheit' verfügen sollten u. mir davon eines käuflich überlassen wollten, so wäre ich auch dafür sehr dankbar, da ich vergeblich seit langem darnach fahnde [...]". - Der Regierungsrat und Bezirksschulinspektor Hugo Moro, verdienstvoller Sammler auf volkskundlichem Gebiet und Kärntner Mundartdichter, war der Vater des Volkskundler Oswin Moro (1895-1941). Die erwähnte Schrift "Über Goethes letzte Krankheit" von Karl Vogel, dem Großvater der Adressatin, war 1833 erschienen. Über ihn ließ Goethe uns via Eckermann wissen (1830): "Daß ich mich so gut halte, verdanke ich Vogel; ohne ihn wäre ich längst abgefahren. Vogel ist wie zum Arzt geboren und überhaupt einer der genialsten Menschen, die mir je vorgekommen sind. Doch wir wollen nicht sagen, wie gut er ist, damit er uns nicht genommen werde".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 120,00 Kaufen

‎Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 30. VI. und 27. X. 1911.‎

‎Zusammen 4 SS. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Nicht umsonst habe ich den Wohltätigkeitssinn und den kollegialen Sinn der mir näher bekannten Schriftstellerin Mathilde Gräfin Stubenberg (derzeit in Schloß Pfannberg bei Frohnleiten - Steiermark) für Sie angerufen. Sie sandte Ihnen zur Bestreitung der dringendsten Auslagen 100 K [...]" (Br. v. 30. VI.). - "Für drei liebe Zeilen von Ihnen habe ich zu danken: für die wertvolle Zusendung Ihrer Skizzen, für das Schreiben, in dem Sie mich irrtümlich als P. Stein aus der Wollzeile begrüßen, u. für Ihre letzte Klage, die Gräfin Stubenberg betreffend [...]" (Br. v. 27. X.). - Adressatin ist laut einer zeitgenössischen Beschriftung in Bleistift eine Frau Plankenburg (d. i. Agnes Bogler v. Plankenburg, geb. 1848). - Der Sohn des Schriftstellers Stefan von Millenkovich (1836-1915) studierte in Wien Rechts- und Staatswissenschaft, arbeitete als Beamter in Kärnten und später im Unterrichtsministerium in Wien. "Seit 1915 war er Mitglied der Kunstkommission, 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. Danach schrieb Morold Musik- und Theaterkritiken, propagierte als Redner bei völkischen Veranstaltungen sein 'großdeutsches Bekenntnis' und hatte den Vorsitz der deutschnationalen 'Morold-Runde'. Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher (u. a. 'Klopstock in Zürich', 1893) sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien (u. a. 'Cosima Wagner', 1937). Als Herausgeber der Anthologie 'Dichterbuch. Deutscher Glaube, deutsches Sehen und deutsches Fühlen in Österreich' (1933) schuf er erstmals einen Überblick über das Spektrum der konservativ bis nationalsozialistisch gesinnten Autoren" (DBE). Vgl. auch Kosch X, 1338.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 120,00 Kaufen

‎Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).‎

‎"Bruckners 'Timon' im Burgtheater". Typoskript mit U. und zahlr. eh. Bearbeitungsmerkmalen. O. O. u. D., [1932].‎

‎4½ SS. auf 5 Bll. 4to. Harscher Verriss von Ferdinand Bruckners 1932 erschienenem Drama 'Timon': "Bruckners 'Timon' läßt jede Hoffnung [auf ein 'besseres Theater'] schwinden. Das ist nicht nur nicht Burgtheater, das ist überhaupt kein Theater. Keine Handlung, sondern nur eine Folge von Gesprächen; und nicht einmal Gespräche, sondern langweilige Monologe mit unerwidert bleibenden Zwischenrufen. Langweile ist überhaupt das Merkmal dieser ‘Dichtung’. Bruckner hat bisher in mehr oder weniger geglückten Sensationen gearbeitet; nun ist das gänzliche Ausbleiben jeder Wirkung die einzige Sensation des Abends. Es steht aber nicht etwa so, daß ein feiner Geist, eine eigenartige Gedankenwelt für die theatralischen Mängel entschädigen und so wenigstens einen kleinen, auserwählten Kreis der Theaterbesucher befriedigen könnte. Der Stoff ließ sich gar nicht ungeschickter und geistloser behandeln [...]". - Max Morold, der Sohn des Schriftstellers Stefan von Millenkovich, studierte in Wien Rechts- und Staatswissenschaft, arbeitete als Beamter in Kärnten und später im Unterrichtsministerium in Wien. "Seit 1915 war er Mitglied der Kunstkommission, 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. Danach schrieb Morold Musik- und Theaterkritiken, propagierte als Redner bei völkischen Veranstaltungen sein 'großdeutsches Bekenntnis' und hatte den Vorsitz der deutschnationalen 'Morold-Runde'. Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher (u. a. 'Klopstock in Zürich', 1893) sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien (u. a. 'Cosima Wagner', 1937). Als Herausgeber der Anthologie 'Dichterbuch. Deutscher Glaube, deutsches Sehen und deutsches Fühlen in Österreich' (1933) schuf er erstmals einen Überblick über das Spektrum der konservativ bis nationalsozialistisch gesinnten Autoren" (DBE). Vgl. auch Kosch X, 1338. - Rechts oben numeriert.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 160,00 Kaufen

‎Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).‎

‎"Die letzten Neuheiten des Burgtheaters". Typoskript mit U. und zahlr. eh. Bearbeitungsmerkmalen. O. O., [1933].‎

‎3 SS. auf 3 Bll. 4to. "Zum Katholikentag führte Direktor Röbbeling leider nicht das 'Grosse Welttheater' auf, [...], sondern etwas ganz Neues und Besonderes: Die erbauliche Komödie 'Cenodoxus, Doktor von Paris' von Jakob Bidermann, einem Jesuitenpater der Barockzeit. Angeblich hatte Hofmannsthal die Absicht, dieses Stück zu bearbeiten. Nun hat es Joseph Gregor für das Burgtheater eingerichtet [...] Trotz einer im Ganzen sehr würdigen und einprägsamen Darstellung mit Aslan als Cenodoxus im Mittelpunkt war das Endergebnis: vornehme Langweile. Auf das geistliche Stück folgte das ländliche Trauerspiel 'Rosse' von Richard Billinger [...] man konnte des Ganzen nicht recht froh werden. Billinger hatte nur einen Achtungserfolg". Hermann Röbbeling stand von 1932 bis 1938 dem Burgtheater als Direktor vor. - Max Morold, der Sohn des Schriftstellers Stefan von Millenkovich, studierte in Wien Rechts- und Staatswissenschaft, arbeitete als Beamter in Kärnten und später im Unterrichtsministerium in Wien. "Seit 1915 war er Mitglied der Kunstkommission, 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. Danach schrieb Morold Musik- und Theaterkritiken, propagierte als Redner bei völkischen Veranstaltungen sein 'großdeutsches Bekenntnis' und hatte den Vorsitz der deutschnationalen 'Morold-Runde'. Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher (u. a. 'Klopstock in Zürich', 1893) sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien (u. a. 'Cosima Wagner', 1937). Als Herausgeber der Anthologie 'Dichterbuch. Deutscher Glaube, deutsches Sehen und deutsches Fühlen in Österreich' (1933) schuf er erstmals einen Überblick über das Spektrum der konservativ bis nationalsozialistisch gesinnten Autoren" (DBE). Vgl. auch Kosch X, 1338. - Rechts oben numeriert.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 140,00 Kaufen

‎Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. XI. 1918.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965): "Da der Cyrano derzeit nicht gegeben wird und ein Teil der Dekorationen nicht mehr vorhanden ist, da es also bei der Fülle anderer und wichtiger Aufgaben gänzlich ungewiß ist, ob und wann das Stück wieder gegeben wird, so kann im Augenblick wohl nur von drei Rollen die Rede sein, wovon zwei Ihnen und bloß eine Walden zukommt [...]". - Der Sohn des Schriftstellers Stefan von Millenkovich war 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. Danach schrieb er Musik- und Theaterkritiken, propagierte als Redner bei völkischen Veranstaltungen sein "großdeutsches Bekenntnis" und hatte den Vorsitz der deutschnationalen "Morold-Runde". Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher (u. a. "Klopstock in Zürich", 1893) sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien (u. a. "Cosima Wagner", 1937). - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längstdienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der k. k. Hofburgtheaterdirektion.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 110,00 Kaufen

‎Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).‎

‎"'Politik' von Egmont Colerus. (Uraufführung im Wiener Burgtheater)". Eigenh. Manuskript mit U. O. O., [1927].‎

‎7 SS. auf 7 Bll. 4to. "Politik verdirbt den Charakter. Das ist ein alter Spruch. Aber Politik verdirbt auch die Politik. Edle und vernünftige Ziele werden töricht und gemein durch die Herrschsucht oder Habsucht der Berufspolitiker, durch die Schroffheit und Engherzigkeit der Parteipolitik, durch Machtdünkel, Strebertum, Rechthaberei, Buchstabentreue und falschen Ehrbegriff [...]". - Max Morold, der Sohn des Schriftstellers Stefan von Millenkovich, studierte in Wien Rechts- und Staatswissenschaft, arbeitete als Beamter in Kärnten und später im Unterrichtsministerium in Wien. "Seit 1915 war er Mitglied der Kunstkommission, 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. Danach schrieb Morold Musik- und Theaterkritiken, propagierte als Redner bei völkischen Veranstaltungen sein 'großdeutsches Bekenntnis' und hatte den Vorsitz der deutschnationalen 'Morold-Runde'. Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher (u. a. 'Klopstock in Zürich', 1893) sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien (u. a. 'Cosima Wagner', 1937). Als Herausgeber der Anthologie 'Dichterbuch. Deutscher Glaube, deutsches Sehen und deutsches Fühlen in Österreich' (1933) schuf er erstmals einen Überblick über das Spektrum der konservativ bis nationalsozialistisch gesinnten Autoren" (DBE). Vgl. auch Kosch X, 1338. - Rechts oben numeriert.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 180,00 Kaufen

‎Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).‎

‎"Wiener Theater". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D., [1921].‎

‎7½ SS. auf 8 Bll. 4to. “Mit Anton Wildgans, dem neuen Burgtheaterdirektor, ist zwar kein geeigneter Dramatiker, kein erprobter Theatermann, wohl aber ein ganzer Mann und ein echter Dichter zur 'Rettung' der 'ersten Deutschen Bühne' berufen worden. Und gerade dies dürfte heute das Wichtigste und Nötigste sein. Denn gespielt wird im Burgtheater (und im zugehörigen Akademietheater) noch immer vorzüglich: an trefflichen, zum Teil bedeutenden, eigenartigen [...] Darstellern, auch an guten, einfallsreichen Spielleitern ist kein Mangel. Aber es fehlt an einer mannhaften Leitung, die keine Rücksichten kennt, nicht der Mode anhängt, nicht von Personen und Parteien abhängig ist, die in ihrer eifersüchtig gewahrten, unbeirrbaren Selbständigkeit nur der Kunst dient, nichts anderes als die Kunst will [...]". - Anton Wildgans war 1921 als Direktor des Burgtheaters bestellt worden, ein Amt, das er bis 1923 und noch einmal zu Beginn der 1930er Jahre ausübte. - Der Sohn des Schriftstellers Stefan von Millenkovich studierte in Wien Rechts- und Staatswissenschaft, arbeitete als Beamter in Kärnten und später im Unterrichtsministerium in Wien. "Seit 1915 war er Mitglied der Kunstkommission, 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. Danach schrieb Morold Musik- und Theaterkritiken, propagierte als Redner bei völkischen Veranstaltungen sein 'großdeutsches Bekenntnis' und hatte den Vorsitz der deutschnationalen 'Morold-Runde'. Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher (u. a. 'Klopstock in Zürich', 1893) sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien (u. a. 'Cosima Wagner', 1937). Als Herausgeber der Anthologie 'Dichterbuch. Deutscher Glaube, deutsches Sehen und deutsches Fühlen in Österreich' (1933) schuf er erstmals einen Überblick über das Spektrum der konservativ bis nationalsozialistisch gesinnten Autoren" (DBE). Vgl. auch Kosch X, 1338. - Rechts oben numeriert.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 200,00 Kaufen

‎Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).‎

‎"Zur Erinnerung an Anton Wildgans". Typoskript mit eigenh. Namenszug im Titel und zahlr. eh. Bearbeitungsmerkmalen. O. O. u. D., [1932].‎

‎4½ SS. auf 5 Bll. 4to. “In Mödling, in seiner geliebten niederösterreichischen Landschaft, ist Anton Wildgans gestorben. Aber er ruht nicht draußen auf dem hügelan gelegenen, in die Ferne blickenden Mödlinger Friedhof, sondern er hat ein städtisches Ehrengrab in Wien und seine letzte Fahrt ging, wie er es selbst gewünscht hatte, rund um das Burgtheater, vor dessen Toren der Generalintendant, der Direktor, die Schauspieler feierlich von ihm Abschied nahmen. Als hätte er bis zuletzt zu ihnen gehört, als sei er in seinem Leben hauptsächlich dem Theater verbunden gewesen [...]". - Anton Wildgans war 1921 als Nachfolger als Direktor des Burgtheaters bestellt worden, ein Amt, das er bis 1923 und noch einmal zu Beginn der 1930er Jahre ausübte. - Max Morold, der Sohn des Schriftstellers Stefan von Millenkovich, studierte in Wien Rechts- und Staatswissenschaft, arbeitete als Beamter in Kärnten und später im Unterrichtsministerium in Wien. "Seit 1915 war er Mitglied der Kunstkommission, 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. Danach schrieb Morold Musik- und Theaterkritiken, propagierte als Redner bei völkischen Veranstaltungen sein 'großdeutsches Bekenntnis' und hatte den Vorsitz der deutschnationalen 'Morold-Runde'. Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher (u. a. 'Klopstock in Zürich', 1893) sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien (u. a. 'Cosima Wagner', 1937). Als Herausgeber der Anthologie 'Dichterbuch. Deutscher Glaube, deutsches Sehen und deutsches Fühlen in Österreich' (1933) schuf er erstmals einen Überblick über das Spektrum der konservativ bis nationalsozialistisch gesinnten Autoren" (DBE). Vgl. auch Kosch X, 1338. - Rechts oben numeriert.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 200,00 Kaufen

‎Mosenthal, Salomon von, Schriftsteller (1821-1877).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. ("S. H[ermann] Mosenthal"). Wien, April 1847.‎

‎1 S. Qu.-gr.-4to. "Liebe und Freundschaft, zwei schlichte Mädchen, wohnten lange in unsrer Mitte. Sie bewohnten kein Palais, sondern meistens einfache Bürgerhäuser. Als aber die englische Miß Industrie zu uns kam, und alle Zimmer brauchte, da hat man der Liebe und Freundschaft das Quartier gekündigt, und die Armen müssen jetzt incognito herumlaufen und ein Plätzchen suchen, wo man sie beherbergt [...]". - Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller studierte Naturwissenschaften am Karlsruher Polytechnikum, promovierte 1842 und war später Hauslehrer und Erzieher in Wien. "Daneben widmete er sich literarischen Studien, erhielt 1850 eine Beamtenstelle im Ministerium für Unterricht und Kultus und übernahm 1864 den Vorstand der Ministeriumsbibliothek. Mosenthal schrieb Libretti zu Opern von Otto Nicolai, Friedrich von Flotow und Heinrich August Marschner sowie Lyrik und Dramen. Mit seinem Stück 'Deborah' (1850) fand er nach der Uraufführung in Hamburg internationale Beachtung (u. a. 1862: 400 Aufführungen in Folge in New York)" (DBE).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 100,00 Kaufen

‎Mosenthal, Salomon von, Schriftsteller (1821-1877).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. IV. 1870.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Kondoliert dem Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-84) zum Tode von dessen Sohn gleichen Namens: "Das entsetzliche Ereignis das wie ein Blitz aus blauem Himmel ein so reiches blühendes Leben traf, das uns Allen so theuer war, hat auch mich tief erschüttert [...]". - Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller studierte Naturwissenschaften am Karlsruher Polytechnikum, promovierte 1842 und war später Hauslehrer und Erzieher in Wien. "Daneben widmete er sich literarischen Studien, erhielt 1850 eine Beamtenstelle im Ministerium für Unterricht und Kultus und übernahm 1864 den Vorstand der Ministeriumsbibliothek. Mosenthal schrieb Libretti zu Opern von Otto Nicolai, Friedrich von Flotow und Heinrich August Marschner sowie Lyrik und Dramen. Mit seinem Stück 'Deborah' (1850) fand er nach der Uraufführung in Hamburg internationale Beachtung (u. a. 1862 400 Aufführungen in Folge in New York)" (DBE). - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 75,00 Kaufen

‎Mosenthal, Salomon von, Schriftsteller (1821-1877).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Dr. Mosenthal"). O. O., 23. III. 1871.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Mein Freund Walter dessen stetiger Sonntagsgast ich bin verläßt Wien auf 4 Monate mit Beginn der nächsten Woche. Ich überlasse es Ihrem freundlichen Ermessen, ob ich diesen Sonntag der Freude, in ihrem verehrten Hause zu sein, opfern darf u. hoffe daß mir Ihre Güte bald Entschädigung gewähre [...]". - Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller studierte Naturwissenschaften am Karlsruher Polytechnikum, promovierte 1842 und war später Hauslehrer und Erzieher in Wien. "Daneben widmete er sich literarischen Studien, erhielt 1850 eine Beamtenstelle im Ministerium für Unterricht und Kultus und übernahm 1864 den Vorstand der Ministeriumsbibliothek. Mosenthal schrieb Libretti zu Opern von Otto Nicolai, Friedrich von Flotow und Heinrich August Marschner sowie Lyrik und Dramen. Mit seinem Stück 'Deborah' (1850) fand er nach der Uraufführung in Hamburg internationale Beachtung (u. a. 1862: 400 Aufführungen in Folge in New York)" (DBE).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 80,00 Kaufen

‎Moser, Gustav von, Schriftsteller (1825-1903).‎

‎Eh. Albumblatt mit U. Carlsbad, 25. V. 1889.‎

‎1 S. 8vo. “‘Thränen weinen’ macht das Herz Dir wund; | ‘Thränen lachen’ allein ist gesund!”. - Nach Ende seiner militärischen Laufbahn widmete sich Moser der Bewirtschaftung seines Landguts und seit 1862 ausschließlich der Schriftstellerei. Moser, der 1881 herzoglich sächsisch-coburgischer Hofrat wurde, verfaßte “allein und mit andern (L’Arronge, Heider, Kalisch, Misch, Schönthan, Trotha) vielgespielte wirkungsvolle Lustspiele, Possen und Schwänke” (Kosch II, 1779), “führte mit dem Stück ‘Das Stiftungsfest’ (1872) den Schwank als Gattung in das Unterhaltungslustspiel ein und begründete u. a. mit ‘Krieg im Frieden’ (1881) die Form des Militärschwanks” (DBE). - Mit geringf. Montagespuren verso.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 120,00 Kaufen

‎Moser, Gustav von, Schriftsteller (1825-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("GvMoser"). Holzkirch, 11. XII. 1874.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller Salomon Hermann Rt. von Mosenthal (1821-1877): "Die Gelegenheit kann ich nicht vorübergehen lassen ohne Ihnen wenn auch sehr verspätet Dank zu sagen für die freundliche Beantwortung meines Briefes so wie für die Übersendung Ihres Bildes. Sie stellten eine längere Abwesenheit in Aussicht und darüber ist die prompte Beantwortung damals aufgeschoben worden. Ein Zufall will es, daß ich wie damals mit meiner Schwärmerei für Madeleine Morel beginne. Das Stück ist in Görlitz noch nicht gewesen, weil der Director Bedenken hatte es dem Publikum, das etwas engherzig ist, vorzuführen. Jetzt ist ein neuer Director eingezogen u. zufällig [ist] eine junge Schauspielerin da, die sich für die Madeleine vortrefflich eignete. Würden Sie es über sich gewinnen können mir zu erlauben, daß ich die Madeleine rein mache. Es sind wenige Worte im ersten Act dazu nothwendig. Die schlechte Gesellschaft, die anrüchigen Freundinnen geben genug Motiv für den Conflict zwischen Mutter u. Sohn u. für die Flucht Madeleine's. - Die Theilnahme gerade am letzten Act würde nach meinem Ermessen wesentlich gesteigert, wenn man die Unschuldige vor sich hätte, während man jetzt der wenn auch unschuldig Gefallenen mehr Mitleid entgegenbringt [...]". - Geboren als Sohn eines Militärs, schlug Moser die militärische Laufbahn ein, diente als preußischer Jägeroffizier, nahm 1856 seinen Abschied von der Armee und lebte fortan als Gutsverwalter im schlesischen Holzkirch. Nach 1862 widmete sich Moser, der 1881 zum herzoglich sächsisch-coburgischer Hofrat ernannt werden sollte, zur Gänze seinem schriftstellerischen Schaffen. Als Verfasser zahlreicher Lustspiele und Possen führte er "mit dem Stück 'Das Stiftungsfest' (1872) den Schwank als Gattung in das Unterhaltungslustspiel ein und begründete u. a. mit 'Krieg im Frieden' (1881) die Form des Militärschwanks. Seine Memoiren erschienen postum unter dem Titel 'Vom Leutnant zum Lustspieldichter' (1908)" (DBE). - Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller Salomon von Mosenthal studierte Naturwissenschaften am Karlsruher Polytechnikum, promovierte 1842 und war seit 1843 Hauslehrer und Erzieher in Wien. "Daneben widmete er sich literarischen Studien, erhielt 1850 eine Beamtenstelle im Ministerium für Unterricht und Kultus und übernahm 1864 den Vorstand der Ministeriumsbibliothek. Mosenthal schrieb Libretti zu Opern von Otto Nicolai, Friedrich von Flotow und Heinrich August Marschner sowie Lyrik und Dramen. Mit seinem Stück 'Deborah' (1850) fand er nach der Uraufführung in Hamburg internationale Beachtung (u. a. 1862 400 Aufführungen in Folge in New York)" (DBE). - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 200,00 Kaufen

‎Mosing, Guido Konrad, Schriftsteller und Politiker (1824-1907).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Mödling bzw. St. Pölten, 1858 bzw. o.D.‎

‎Zusammen 5½ SS. 4to und 8vo. An den Juristen Karl Frh. von Haerdtl (1818-1889): "Ich wende mich an Sie mit einer Bitte. So eben wurde der Advokat in S. Pölten Priezinger zum Abgeordneten nach Frankfurt gewählt, ich als sein Stellvertreter. Er ersuchte mich ihm einen Concipienten zu verschaffen, dem er jedoch nur 30fl. für die Besorgung seines ganzen Geschäftes geben kann [...]" (St. Pölten, o. D.). - "Durch ein Unwohlsein verhindert Sie persönlich aufzusuchen, erlaube ich mir Ihnen brieflich eine confidentielle Mittheilung zu machen. Ich bin um die erledigte Advokarsstelle eingeschritten. Spezielle Verhältnisse, die ich mündlich des Näheren auseinandersetzen möchte, bestimmten mich zu diesem Schritte [...]" (Mödling, 14.VIII. 1858). - Der mit den Juristen Johann Nepomuk Berger und Karl Giskra befreundete Jurist wurde 1849 als jüngster Abgeordneter ins Frankfurter Parlament gewählt, wo er die Interessen des linken Zentrums vertrat. 1859 bis 1877 vorübergehend im Ruhestand und anschließend wieder im Staatsdienst tätig, verfaßte Mosing mehrere, tls. auch am Wiener Burgtheater aufgeführte Bühnenwerke. Seine "Phädra" erwarb die Anerkennung Grillparzers, der ihm seine "Sappho" widmete. Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer. - Ein Br. mit gr. Ausr. durch Siegelbruch (keine Textberührung).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 280,00 Kaufen

‎Mrasek, Karl Norbert, Schriftsteller (geb. 1892).‎

‎2 (davon 1 eigenh. und 1 ms.) (Bild-)Postkarten mit eh. U. Flieden und Darmstadt, 1948 und 1963.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag und zu Neujahr: “Inzwischen ist hier ein Privatdruck meiner neuen ‘Barocken Sonette’ erschienen, doch kann ich Ihnen diesen leider nicht übersenden, da die Versendung von Druckschriften nach Österreich leider noch immer nicht erlaubt ist [...]” (Karte v. 21. V. 1948). - Der aus Brünn stammende Schriftsteller, nach dem Zweiten Weltkrieg als Direktionsrat in Flieden bei Fulda ansässig, schrieb Romane, Novellen und Erzählungen. Vgl. Kosch X, 1385f.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 65,00 Kaufen

‎Müchler, Karl Friedrich, Schriftsteller (1764-1857).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 23. XII. 1844.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit Adresse. An Hrn. Krichheff [?]: "Schon glaubte ich, daß das Weihnachtslied, welches ich Ihnen, mein hochgeschätzter Herr und Freund! im verfloßnen Jahre übergab, mein letztes, folglich mein Schwanengesang sein würde, aber es sind doch noch einige Körner Sand in dem Stundenglase meines Lebens [...]". - Der in Stargard (Pommern) geborene Schriftsteller war im preußischen Verwaltungsdienst tätig und wandte sich nach Preußens Niederlage der Schriftstellerei zu. "Seiner entschieden preußisch-patriotischen Gesinnung entsprechend, verfaßte Müchler in aufklärerisch-erzieherischer Absicht Lyrik und Prosa, ferner Anekdoten, Denksprüche und andere Formen witzig-belehrender Unterhaltung, in denen er sich u. a. an Frauen und Jugendliche wandte” (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1785f.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 100,00 Kaufen

‎Müller, Dominik, d. i. Paul Schmitz (Schriftsteller, 1871-1953).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Basel, 18. I. 1936.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Müller war von 1905 bis 13 sowie 1932/33 Redakteur der Basler politisch-satirischen Wochenschrift "Der Samstag". "Populär wurde [er] durch seine Verse und Sketche in altbaslerischer Mundart. Als Sympathisant Hitlers war er in der Schweiz verfemt; die Stadt Basel entzog ihm deshalb die Ehrenpension" (DBE).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 40,00 Kaufen

‎Münchhausen, Börries Frh. von, Pseud. H. Albrecht, Schriftsteller (1874-1945).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Altenburg, 1937.‎

‎1 S. 8vo. Mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche (zum Geburtstag). - Aus einem alten niedersächsischen Adelsgeschlecht stammend, studierte Münchhausen Rechts- und Staatswissenschaften und lebte - nachdem er im Ersten Weltkrieg als Offizier teilgenommen hatte - auf seinem Gut Windischleuba. Seine "literarischen Ambitionen [...] galten der Erneuerung der deutschen Balladendichtung, der er mit dem 'Göttinger Musenalmanach' (1898-1923) ein eigenes Forum schuf und auch theoretische Abhandlungen widmete" (DBE). "Mit der nationalsozialistischen Bewegung sympathisierte Münchhausen, dessen Werk in der Weimarer Republik auf nachlassendes Interesse stieß, frühzeitig. Er unterzeichnete das "Treuegelöbnis" für Hitler und wurde zum Senator der Deutschen Akademie der Dichtung ernannt. Entsetzt über die nationalsozialistische Judenverfolgung, zog er sich später aus dem politischen Tagesgeschehen zurück und beging kurz vor Kriegsende Selbstmord" (ebd.).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 50,00 Kaufen

‎Münchhausen, Börries Frh. von, Pseud. H. Albrecht, Schriftsteller (1874-1945).‎

‎Postkarte mit eigenh. Namenszug. O. O., 28. IV. 1933.‎

‎1 S. 8vo. An Otto Hoschek in Wien. - Aus einem alten niedersächsischen Adelsgeschlecht stammend, studierte Münchhausen Rechts- und Staatswissenschaften und lebte - nachdem er im Ersten Weltkrieg als Offizier teilgenommen hatte - auf seinem Gut Windischleuba. Seine "literarischen Ambitionen [...] galten der Erneuerung der deutschen Balladendichtung, der er mit dem 'Göttinger Musenalmanach' (1898-1923) ein eigenes Forum schuf und auch theoretische Abhandlungen widmete" (DBE). "Mit der nationalsozialistischen Bewegung sympathisierte Münchhausen, dessen Werk in der Weimarer Republik auf nachlassendes Interesse stieß, frühzeitig. Er unterzeichnete das "Treuegelöbnis" für Hitler und wurde zum Senator der Deutschen Akademie der Dichtung ernannt. Entsetzt über die nationalsozialistische Judenverfolgung, zog er sich später aus dem politischen Tagesgeschehen zurück und beging kurz vor Kriegsende Selbstmord" (ebd.). Vgl. auch Kosch II, 1815.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 58,00 Kaufen

‎[Mundartdichtung].‎

‎Eigenh. Ms. mit U. ("Travnicek"), betitelt "Buch und Mensch. Eine Parallele für Literatur[-] und Menschenfreunde / Der Wiener Kirchenbesuch (von einem Steirer erzählt) / Vorträge über Numismatik / Was ist des Deutschen Augenblick?" O. O. u. D. [wohl Wien], [um 1880].‎

‎29 SS. Gr.-8vo. Fadengeheftet. "Buch und Mensch", eine philosophierende Betrachtung über die Affinität der Gegensätze Schrift und Rede, gedrucktes und gelebtes Leben, stellt auf heiter-intelligente Art Berührungspunkten nach und verfolgt sie in mannigfachen Variationen: "Das Gift der Rede wirkt rapid aber individuell; das Gift des Buches schleichend; aber durch alle Schichten einer Nation! Denn böse Menschen flieht man; bösen Büchern stellt man nach [...] Warum läßt denn ein Autor sein Buch oder ein Vater sein Kind anonym in die Welt gehen? - Weil er sich seines Werkes schämt. Diese Schande ist gegründet; Findlinge und anonyme Bücher sind gewöhnlich nur die Erstlingsfrüchte der Flitterwochen, sowo[h]l in der Liebe als in der Poesie [...] Gute Lecture und wahre Freundschaft ist ein synonymer Wortschmelz [...] Bücher und Frauen, namentlich Almanache und Witwen[,] möchten so gern ihren Jahrgang verleugnen - stünde er nicht auf der Stirne gedruckt [...]. "Der Wiener Kirchenbesuch" ist ein 84zeiliges, in Mundart über die Unsitten der Kirchenbesucher grantelndes Gedicht, das zu dem Resümee gelangt: "So schliaf'n z'Wean in d'Kircha / Acht Tausend Köpf und a no mehr, / Do waun man d'Herzen sucht da / find ma alle Kirchn leer". "Vorträge über Numismatik" ist eine bunte Meditation über die Währung im Allgemeinen und die österreichische im Besonderen; "Was ist des Deutschen Augenblick?" schließlich ist ein 96zeiliges Gedicht über verschiedener Menschen Verhältnis zur Zeit. - Umschlag etwas angestaubt und fleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 58,00 Kaufen

‎Mundt, Klara, Schriftstellerin (1814-1873).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Klara Mundt / Mühlbach"). Berlin, 7. III. 1870.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich erhalte Ihren Brief soeben u[nd] beantworte ihn sogleich, u[nd] ebenso aufrichtig wie Sie. Aber das sollen Sie gleich wissen, daß es mir nicht einfällt zu grollen u[nd] zu schmollen, weil Sie meinen Wunsch [...] nicht erfüllten. Das fehlte auch noch, daß zwei Menschen, die es redlich miteinander meinen u[nd] sich in geistiger erkannt u[nd] verstanden haben, nun des elenden Geldes willen sich entzweien sollten [...]". - Klara Mundt, geb. Müller, die Gattin des Schriftstellers Theodor Mundt, veröffentlichte unter dem Pseudonym Luise Mühlbach vornehmlich Romane, die geschichtliche Stoffe behandeln und "zur gelesensten Unterhaltungsliteratur ihrer Zeit gehören" (Kosch III, 1821).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 140,00 Kaufen

‎Muth, Richard von, Schriftsteller und Germanist (1848-1902).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. St. Pölten, April bis Juni 1901.‎

‎Zusammen 1½ SS. Folio. An die Direktion der k.k. Universitätsbibliothek betr. der Auslehnung bzw. Rückstellung von geliehenen Büchern. - Muth war seit 1898 Direktor des Lehrerseminars in St. Pölten und wurde im selben Jahr auch mit der Inspektion der niederösterreichischen Landesschulanstalten beauftragt. Anfangs deutsch-national gesinnt, schloß er sich später den Christlich-Sozialen an und wirkte im Landesschulreferat an der Seite Albert Gessmanns. Als einziger niederösterreichischer Mittelschullehrer war Muth an dem Kronprinzenwerk "Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild" (1888) beteiligt. Zudem veröffentlichte er Studien zur mittelhochdeutschen Literatur und Schulbücher sowie Gedichte, Lustspiele und Erzählungen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des N. Ö. Landes-Lehrerseminars in St. Pölten sowie mit 2 Stempeln der Direktion desselben.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 100,00 Kaufen

‎Naaff, Anton August, Schriftsteller (1850-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. V. 1908.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Da ich bisher Ihre Freundlichkeit [...] nicht in Anspruch genommen habe [...], so darf ich vielleicht hoffen, daß Sie so gütig sein werden, mein Anliegen für einen Wiener Künstler freundlichst aufzunehmen. Es ist dies der [...] Bildhauer Ferd. Doblinger [...]”. - Naaff war Herausgeber des Jahrbuchs ‘Comotavia’, redigierte das ‘Deutsche Volksblatt’ und übernahm nach vorübergehender Tätigkeit beim ‘Prager Tagblatt’ die Schriftleitung des ‘Teplitz-Schönauer Anzeigers’. Seit 1880 in Wien ansässig, wurde er 1882 Herausgeber und später Eigentümer der Kulturzeitschrift ‘Die Lyra’, die 1909 vom Deutschen Sängerbund übernommen und als ‘Deutsche Sängerbundszeitung’ weitergeführt wurde. Daneben verfaßte Naaff Gedichte und nationalistische Schriften wie ‘Deutsch Böhmen voran!’ (1916). Vgl. Kosch III, 1832. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der ‘Lyra’; im linken Rand gelocht (geringe Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 70,00 Kaufen

Anzahl der Treffer : 66.373 (1328 seiten)

Erste Seite Vorherige Seite 1 ... 308 309 310 [311] 312 313 314 ... 458 602 746 890 1034 1178 1322 ... 1328 Nächste Seite Letzte Seite