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‎Lukas, Fr., Meteorologe und Redakteur.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. XI. 1865.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: “Längere Zeit, ich glaube, es dürften beinahe 4 oder 3 Jahre her sein, wo ich Sie gerne besucht und wieder Manches besprochen hätte. Aber leider was ist nicht Alles seitdem geschehen. Ich hatte in der Familie viele Krankheiten und Todesfälle, darunter auch den meiner Frau durchzumachen, die 5/4 Jahre krank darniederlag und 1 Monat nach [Karl] Kreil’s Tode starb.Seitdem hatte sich gar Vieles an der meteorologischen Anstalt, der ich nun fremd geworden bin geändert [...] Da ich so eben im Schreiben begriffen bin, so würde ich um eine kleine Aufklärung bitten, die in einer Ihrer Arbeiten vorkommt. 1. Bei der Karte der Hochschwab Gruppe kommt das Zeichen [...] vor. Was hat das zu bedeuten [...] Haben Sie nicht noch einen Separatabdruck der Regenverhältnisse Österreichs? [...]” - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der ‘Redakzion [!] der Zeitschrift für Fotografie und Stereoskopie’. - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 40,00 Kaufen

‎Lutz, Josef Maria, Schriftsteller (1893-1927).‎

‎Gedr. Gedicht mit eigenh. U. O. O., Mai 1968.‎

‎1 S. 4to. 1 S. 4to. Mit ms. Kuvert. Dankt den Gratulanten - und so auch Josef Wesely - für Glückwünsche zu seinem Geburtstag mit einem zwanzigzeiligen, in Mundart verfaßten Gedicht. - Lutz, schwer verwundet aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt, lebte seit 1921 als Schriftsteller in München und schrieb Erzählungen und Lyrik sowie Essays zu Themen der bayerischen Literatur- und Kulturgeschichte; 1949 schrieb er die Neufassung der Bayernhymne. Vgl. Kosch X, 150.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 45,00 Kaufen

‎Lux, Joseph August, Schriftsteller (1871-1947).‎

‎Eigenh. Widmung auf gedr. Broschur (Literaturbrief. Der lebensgeschichtliche Roman). O. O., 8. IV. 1943.‎

‎½ S. auf 4 Bll. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - J. A. Lux war seit 1904 Herausgeber der "Hohen Warte", leitete 1907-10 die Lehrlingsschule für Kunstgewerbe in der Gartenstadt Hellerau bei Dresden und ließ sich dann in München, später in Salzburg als freier Schriftsteller nieder; 1938 war er für einige Zeit im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Vgl. Kosch X, 159f.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 65,00 Kaufen

‎Lytton, Edward George Earl Bulwer, Schriftsteller (1803-1873).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “If you will be good eno[ugh] to forward to me a cheque for the 40th. I will return you a receipt for the same [...]”. - Das Werk des ersten Baron Lytton of Knebworth - in dem sich “unerschöpfliche Erfindungsgabe” und ein oft “gekünstelter Stil” miteinander verbanden - fand “in der ganzen Welt einen beispiellosen Erfolg” (Brockhaus, 17. Aufl., s.v.).‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 350,00 Kaufen

‎MacCallum, T[homas] W., Schriftsteller und Übersetzer.‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf 2 Bll. 4to. “Man hat mich aufgefordert, etwas über mein Buch zu schreiben. Ich will es versuchen und hoffe, daß es leichter ist, über ein Buch zu schreiben, als das Buch selbst! Es wäre mir nie im Leben eingefallen, ein engl. Lehrbuch zu verfassen und herauszugeben - stellen Sie sich vor, jeder Lehrer würde das tun! - wenn ich nicht durch zahlreiche Zuschriften aus dem Kreise meiner Radioschüler aufgemuntert worden wäre, meine Radiovorträge in Buchform zu sammeln und zu veröffentlichen [...] Hoffentlich bewahrheitet sich der Titel: ‘Englisch lernen - ein Vergnügen an allen, die sich das Buch zum Leitfaden gewählt haben”. - Neben dem in den zwanziger Jahren erschienenen Lehrbuch übersetzte T. W. MacCallum Skizzen von Ludwig Hirschfeld (‘The Vienna That’s Not in the Baedeker’, München 1929) und gab einen Band Kurzgeschichten heraus (‘Tells Funny Stories’, München 1929). - Rechts oben numeriert; mit kl. Rostspuren am linken oberen Rand (keine Textberührung).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 50,00 Kaufen

‎MacLeish, Archibald, Dichter und Politiker (1892-1982).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. IX. 1973.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An einen Sammler: "Thank you for your kind note. Poetry can be translated of course but it rarely happens - never, in my experience, between Russian and English, but often between French or Spanish and English and sometimes, with great success between Chinese + English. Greek + English of course. As for American poets, the list should include Frost, Pound, Eliot, Whitman, Dickinson, Emerson. And of course, for you, my admired + beloved friend, Carl Sandburg [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 150,00 Kaufen

‎Madjera, Wolfgang, Schriftsteller (1868-1926).‎

‎"An die Stadtväter von Wien und ihre Vögte". Eigenh. Gedicht mit U. O. O., 1918.‎

‎3½ SS. 8vo. Mittig gefaltet. Augenscheinlich recht verbitterte Abrechnung mit der Gemeinde: “Ihr habet mir gegeben mein tägliches Brot, | Ihr habt mich behütet vor Hungersnot; | Ihr ließt auf eisensprossiger Leiter | So hoch mich steigen, und nicht weiter, | Als ein korrekter Beamtenmann | Mit mäßigen Gaben steigen kann. | Ich aber, ihr Herren der Stadtgewalt, | Was hab’ ich für diesen Bettel bezahlt? [...]”. - Madjera war Mitarbeiter der Deutsch-Österreichischen Schriftstellergenossenschaft und präsidierte dessen Wiener Landesgruppe. Er schrieb Beiträge für ‘Der liebe Augustin’, Abhandlungen über das Wiener Kulturgeschehen, Essays, Gedichte, Lieder, Märchen, Bühnenstücke sowie die Erinnerungen ‘Verklärter Geist - verklärtes Land’ (1921). Vgl. Kosch II, 1609.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 120,00 Kaufen

‎Maffei, Andrea, Schriftsteller (1798-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Neapel, 27. IV. 1844.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen Enrico mit Dank für dessen netten Brief. Er würde ihm gerne ausführlicher antworten, aber er werde ständig von irgendeinem Besucher unterbrochen, der ihm sein Wohlwollen auszudrücken wünscht. - Der aus dem Trentino stammende Schriftsteller übersetze u. a Schiller, Goethe, Klopstock, Zedlitz, Byron, Milton, Heine, Grillparzer und Shakespeare. "1838 vermählte er sich mit Gfn. Clara Carrara Spinelli aus Bergamo (1814-86), deren Salon in Mailand ein sehr beliebter Treffpunkt zeitgenöss. Künstler, Literaten und Politiker war" (ÖBL V, 405). - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit kl. Registraturetikett und dem verschlungenen Monogrammstempel "LS".‎

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Wien, AT
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€ 280,00 Kaufen

‎Mailáth, Johann (Nepomuk) Graf von, Historiker und Publizist (1786-1855).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten gerichtetes Schreiben in ungarischer Sprache. - Seiner zunehmend sich verschlechternden Sehkraft wegen schied Mailáth als Sekretär der ungarischen Hofkanzlei in Wien aus dem Staatsdienst aus und war fortan ausschließlich schriftstellerisch tätig, schrieb gleichermaßen in Ungarisch wie in Deutsch, verfaßte eine "Geschichte der Magyaren" (5 Bde., 1823-30) sowie eine "Geschichte des Österreichischen Kaiserstaates" (5 Bde., 1834-50). "Mit dem Literaturalmanach 'Iris', den er 1840-48 herausgab, schuf Mailáth das bedeutendste deutschsprachige literarische Organ Ungarns, an dem u. a. Adalbert Stifter und Franz Grillparzer mitwirkten" (DBE). Als Gegner Kossuths und der ungarischen Freiheitsbewegung übersiedelte Mailáth 1848 nach München, wo er Mitglied der Kgl. Akademie der Wissenschaften wurde. Vgl. auch Kosch II, 1624 (Majlath).‎

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Wien, AT
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€ 135,00 Kaufen

‎Mailer, Norman, Schriftsteller (1923-2007).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. O. O., 13. V. 1976.‎

‎¾ S. Gr.-4to. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler: "This is to apologize for having taken so long to thank you for your generosity in sending me that fine picture of Strindberg which I enjoyed receiving, and in turn, now that I'm writing to you, to thank you for it. At present the years go by and I am working on that long novel I've announced so many times. I hope we are not all too old before we see it [...]".‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kaufen

‎Mailer, Norman, writer (1923-2007).‎

‎TLS. New York, 7 April 1971.‎

‎Large 4to. ½ p. With envelope. To a collector: "Just a word to thank you for the fine stamps you sent and the letter of explanation accpanying them. In return you shame me to send you a few copies in paperback of my novels. They should arrive within a month of this letter [...]".‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kaufen

‎Mailer, Norman, writer (1923-2007).‎

‎TLS. New York, 1 March 1971.‎

‎Large 4to. ½ p. With typed envelope. To a collector: "I'd like to send you a copy of my book but it's too expensive and I must pay a part of the sum myself. Writing this letter, however, gives me the opportunity to sign it in case you're interested in the small value of my signature [...]".‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 350,00 Kaufen

‎Majlath, Johann Gf., Geschichtsschreiber (1786-1855).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Preßburg., 5. I. 1836.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-84): „Mit grösstem Vergnügen berichte ich Ihnen mein Freund, dass in der gestrigen Si[t]zung die Stände Ihnen und ihrem Bruder das ungarische Indigenat taxfrei verliehen haben [...]“. - Majlath, der „weder die Anlage zum Reichwerden, noch das Talent zum Rechnen besaß“ (ADB XX, 102), „war zu sehr Oesterreicher und deutsch gebildeter Literat, um einen Vollblutmagyaren und Politiker abgeben zu können, andererseits zu edel angelegt, um Heuchler oder Streber zu werden“ (ebd., 103). - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 100,00 Kaufen

‎Malot, Hector, writer (1830-1907).‎

‎AQS. N. p. o. d.‎

‎Oblong 8vo. 1 p. "On n'est juste envers les autres que lorsqu'on ne se juge pas soi même trop bien … ou trop mal".‎

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Wien, AT
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€ 200,00 Kaufen

‎Mann, Heinrich, Schriftsteller (1871-1950).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Nizza, 30. XII. 1931.‎

‎½ S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely in Donnersbach (Steiermark): "Bestens danke ich Ihnen für Ihre Weihnachtsgrüsse und bitte Sie, zum neuen Jahr die herzlichsten Wünsche von mir entgegenzunehmen [...]". - Mit kleinen unbedeutenden Läsuren und etwas angestaubt.‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kaufen

‎Mannheimer, Theodor, Journalist und Reisender (1828-1862).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Ich fürchte, daß Sie heute Abend das Bureau schon verlassen haben werden, wenn ich hinauskommen kann, und sehe mich deshalb genöthigt, zum brieflichen Verkehr meine Zuflucht zu nehmen [...] [August] Zang hat gestern Abend über die Referatsfrage nicht mit mir gesprochen u. ich hatte keinen Grund die Initiative zu ergreifen [...] Einen weiteren Punct bezüglich der Honorarfrage habe ich mit [Michael] Etienne eröffnet, will aber jetzt nicht darauf zurückkommen, um die Angelegenheit nicht zu compliciren [...]”. - Mannheimer war nach abgeschlossenem Studium der Rechte ministerial beschäftigt; daneben freilich schriftstellerisch als Kritiker und Essayist für die ‘Presse’ und die ‘Wiener Zeitung’ sowie als begeisterter Alpinist tätig, unternahm er mehrere Reisen auf den Mont Blanc, den Monte Rosa und in die österreichischen Alpen; daneben zählt er zu den “eigentlichen Begründern” des Schriftstellervereins “Concordia” (Wurzbach; zit. n. DBA I 801, 123).‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Marbach, (Gotthard[t]) Oswald, Ps. Silesius Minor, Schriftsteller (1810-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 20. I. 1870.‎

‎2 SS. 4to. An einen "Geheimen Rath": "[...] erlaube mir in Beilage meine als Manuskript gedruck[t]en und soeben zu einem Abschluß gelangten 'Dramaturgischen Blätter' als einen Beweis innigster Verehrung und Ergebenheit zu überreichen [...]". - Marbach war Professor der Technologie, später auch Honorarprofessor der Philosophie, Chefredakteur der ‘Leipziger Zeitung’ und Zensor des Königreichs Sachsen. 1853 gründete der vielfältige Wissenschaftler, Schriftsteller, Übersetzer, Bearbeiter und Herausgeber, der seit 1844 Freimaurer und Ehrenmitglied von ca. 50 Logen war, die ‘Allgemeine Renten-, Kapital- und Lebensversicherungsbank Teutonia’. Kosch II, 1639.‎

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Wien, AT
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€ 135,00 Kaufen

‎Margueritte, Victor, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Sainte-Maxime, Mai 1930.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Pour Oscar Hans Menges": "La justice des hommes est comme l'oeil des mouches: à facettes [...]". - Der in Algerien geborene Sohn von General Jean Auguste Margueritte schrieb gemeinsam mit seinem Bruder Paul mehrere Schauspiele und Romane. "His novel 'La Garçonne' (1922) was considered so shocking it caused the author to lose his Légion d'honneur" (Wikipedia).‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Marriot, Emil , d. i. Emilie Mataja (1855-1938), Schriftstellerin.‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 30. XI. 1930.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. "Die grossen Kämpfe taugen allen: | Man lässt sie willig sich gefallen. | Doch Mückenstiche und kleine Plagen | kann selbst der Weise schwer ertragen". - Die Schwester des österreichischen Volkswirtschaftlers und Sozialpolitikers Viktor Mataja und Halbschwester des späteren österreichischen Außenministers Heinrich Mataja war Mitglied der Schriftstellervereinigung "Iduna" und stand in regem Austausch mit Schriftstellern wie Karl Emil Franzos, Maximilian Harden, Paul Heyse und Leopold von Sacher-Masoch. Ihr literarisches Schaffen steht im Zeichen des Realismus und behandelt wiederholt die sozialen Probleme ihrer Zeit.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 100,00 Kaufen

‎Marschall, Josef, Schriftsteller (1905-1966).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 1947 und 1947.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrt, habe ich Ihre an mich gerichteten Zeilen vorgefunden; ich drücke Ihnen dafür dankbar die Hand. Treue tut immer wohl. Bei aller Bescheidenheit glaube ich sagen zu dürfen, daß ich noch einiges zu leisten gedenke. Viele wertvolle Jahre sind leider dahin, und niemand gibt sie mir wieder [...]”. - Marschall war als Erzähler, Lyriker, Archäologe und Bibliothekar tätig. Seine Romane und Erzählungen schildern vorwiegend die dörfliche Welt des Burgenlandes. Vgl. Giebisch-G. 332 und Kosch X, 471f.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 85,00 Kaufen

‎Martinez, August, Schriftsteller (1844-1923).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. I. 1897.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Redaktion: "Ihrer freundlichen Einladung, meine Ansicht über sog. Kritikerbesuche mitzutheilen, komme ich wie folgt nach: 'Ist der Kritikerbesuch nur ein Akt der Courtoisie, so bedeutet er für beide Theile, Besucher u. Besuchten, eine unnütze Zeitverschwendung; verfolgt er aber die Absicht, das Wohlwollen des Kritikers zu gewinnen, so erscheint er ethisch verwerflich u. verfehlt zudem beim ehrlichen Kritiker stets seinen Zweck'". - Martinez, Sohn des gleichnamigen Polizeifachmanns, war vorwiegend als Kritiker für bildende Kunst und Musik sowie als Verfasser von biographischen Arbeiten tätig. "Seine t[eil]w[eise] humorist[ischen], t[eil]w[eise] scharf sozialkrit[ischehn] Schilderungen aus dem Volksleben sind anschauliche, stimmungsvolle Betrachtungen" (ÖBL VI, s. v.).‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 90,00 Kaufen

‎Marx, Friedrich, Schriftsteller und Militär (1830-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 15. IV. 1869.‎

‎½ S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der Unterzeichnete erlaubt sich, Ew. Wohlgeboren für die Bibliothek des löblichen akademischen Lesevereines eine Anzahl von Büchern und Schriften, der Unterhaltung und Belehrung gewidmet, als kleines Zeichen seiner warmen Sympathie für das preiswürdige Institut, das unserer steirischen Hauptstadt zur Zierde gereicht, hiermit zur Verfügung zu stellen [...]". - 1866 als Hauptmann eines Halsleidens wegen vom Militär verabschiedet, wurde der in Steinfeld (Kärnten) geborene Marx 1877 reaktiviert und trat 1892 schließlich als Oberst in den Ruhestand. Wie Peter Rosegger und Robert Hamerling, mit welch beiden ihn eine enge Freundschaft verband, gehörte Marx der "Norischen Schule" an und war von 1870-72 Vorsitzender des steiermärkischen Schriftstellerverbandes. Neben Prosa und Lyrik schrieb er vor allem Dramen und übersetzte aus dem Englischen und Italienischen.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kaufen

‎Mataja, Emilie (Pseud.: Emil Marriot, Hugo Valentin), Schriftstellerin (1855-1938).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. ("Emil Marriot"). Wien, 8. XI. 1896.‎

‎1 S. Kl.-8vo. "Das Schönste an der Jugend ist die Begeisterung". - Die Schwester des österreichischen Volkswirtschaftlers und Sozialpolitikers Viktor Mataja und Halbschwester des späteren österreichischen Außenministers Heinrich Mataja war Mitglied der Schriftstellervereinigung "Iduna" und stand in regem Austausch mit Schriftstellern wie Karl Emil Franzos, Maximilian Harden, Paul Heyse und Leopold von Sacher-Masoch. Ihr literarisches Schaffen steht im Zeichen des Realismus und behandelt wiederholt die sozialen Probleme ihrer Zeit. - Mit kleinem Ausriß am rechten unteren Rand.‎

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Wien, AT
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€ 50,00 Kaufen

‎Matscher, Hans, Arzt und Volksschriftsteller (1878-1967).‎

‎4 eigenh. Manuskriptbücher. O. O. u. D., [1920er Jahre].‎

‎I: 10 Bll. Notizen zu Röntgen und Röntgenröhren, 116 SS. Texte, 1 Bl., 62 SS. Aufzeichnungen medizinischen Inhalts. - II: 161 SS., 9 Bll. - III: 236 SS. - IV: 60, 53, (1), 14, (1), 1 SS., 15 Bll., 40 SS. Notizen. Marmorierte Halbleinenbände der Zeit. Kl.-4to. Beiliegend mehrere tls. eh. Manuskriptblätter. Matschers Manuskriptbücher enthalten neben gereimten Anekdoten und Dialektgedichten (Bd. I) auch kürzere (Bde. II und III) sowie zwei längere Erzählungen (Bd. IV: "Aus der Schattenseite" und "Die Kupplerin"). - Der aus Schwaz in Tirol gebürtige Erzähler studierte in Innsbruck Medizin und war später als Arzt in Meran und Wels tätig; zuletzt lebte Matscher, der gelegentlich auch unter dem Pseudonym Hans Blaas veröffentlichte, in Ried. - Die Einbände berieben und mit stärkeren, innen mit kleineren Gebrauchsspuren.‎

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€ 850,00 Kaufen

‎Maurice, Martin, journalist, writer, and cyclist (1861-1941).‎

‎Autograph quotation signed. No place or date.‎

‎1 p. Large 8vo. "L'obsession amoureuse s'éleve comme un culte [...]". - A wine merchant by trade, Maurice Martin was also a founding member of the Veloce Club Bordelais in the 1880s; on the side he began a literary career that would last over forty years. Besides his contributions to Veloce-Sport, he wrote for the newsletter of the Touring Club de France, and for the magazines "l'Illustration" and "La Petite Gironde". He wrote extensively about the landscape of his home region - the Landes, this work culminating in a book of prose and poetry entitled "Triptyque" published in 1923. His cycle-related journalism centred on his own travels as a cyclotourist. By 1898, he reckoned that he had covered some 130,000 kilometers over the course of twenty years in the saddle. His trips had taken him to all 44 departements (roughly equivalent to counties in the United States) in the France of that time. In addition, he had travelled by cycle to England, Italy, Spain, Switzerland, Germany, Belgium and the Netherlands. A typical trip, that of 1888, took him from his Bordeaux home to Geneva and back in the company of several other Veloce Club riders.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Maurice, Martin, journalist, writer, and cyclist (1861-1941).‎

‎Autograph visiting card. No place, 21. VII. 1930.‎

‎1 p. Visiting card. Martin Maurice [printed] "avec ses sentiments distingués". - A wine merchant by trade, Maurice Martin was also a founding member of the Veloce Club Bordelais in the 1880s; on the side he began a literary career that would last over forty years. Besides his contributions to Veloce-Sport, he wrote for the newsletter of the Touring Club de France, and for the magazines "l'Illustration" and "La Petite Gironde". He wrote extensively about the landscape of his home region - the Landes, this work culminating in a book of prose and poetry entitled "Triptyque" published in 1923. His cycle-related journalism centred on his own travels as a cyclotourist. By 1898, he reckoned that he had covered some 130,000 kilometers over the course of twenty years in the saddle. His trips had taken him to all 44 departements (roughly equivalent to counties in the United States) in the France of that time. In addition, he had travelled by cycle to England, Italy, Spain, Switzerland, Germany, Belgium and the Netherlands. A typical trip, that of 1888, took him from his Bordeaux home to Geneva and back in the company of several other Veloce Club riders.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kaufen

‎Maurois, André, French writer (1885-1967).‎

‎Author's Original Corrected Proofs and Associated Matter for: DIALOGUES SUR LE COMMANDEMENT. Paris, Bernard Grasset, [1924].‎

‎Ca. 130 leaves, plus numerous inserts and pasteovers. Octavo. Original publisher's letterpress proofs, with authorial corrections and revisions (including substantial insertions and deletions) throughout, with leaves and slips of typescript (many with additional manuscript additions) inserted, bound up with preliminary drawings for the layout of the title leaf and ornaments. Full deep red brown crushed levant by La Haye, with geometric inlays in red and medium brown morocco extending across boards, with doublures with matching red morocco inlays, t.e.g., others untrimmed. One joint a bit rubbed, some spotting along top edge of upper board, with small ink drop on spine, internally very good consistent with nature of material. Maurois's set of corrected galley proofs for this work, the preliminaries mock-ups still reflecting the working title, NICIAS TROIS DIALOGUES SUR LE COMMANDMENT. While the proofs show the usual corrections of mechanicals and the like, Maurois also chose to substantially edit and rework the text in a number of places by way of pasteovers and inserts (including in one instance three full quarto leaves of typescript, and several other instances of almost full leaves of single-spaced typescript). He made substantial deletions of a number of long passages and the original text remains completely accessible. An inserted preliminary bears Maurois's caption title for his work in his hand (including two additional alternate titles), and his presentation inscription: "Pour Jean Lévy-Strauss, ami du livre et de l'auteur, en affecteux souvenir". - Talvart & Place notes the preparation of fifteen copies of the text prior to correction for circulation hors commerce; the corrected text for which these proofs and leaves of manuscript/typescript evidently served as basis was published in the distinguished Les Cahiers Verts series.‎

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€ 8.000,00 Kaufen

‎Maurois, André, Schriftsteller (1885-1967).‎

‎Portraitphotographie mit 5 eigenh. Zeilen und U. verso. O. O. u. D.‎

‎8,6:10,8 cm. Schöne Polaroidaufnahme, die den Schriftsteller in späten Jahren gemeinsam mit einer Dame beim Betrachten von Aufnahmen zeigt, die zugleich mit der vorliegenden entstanden sein dürften. - Die rückseitigen Verse auf einem auf die Originalaufnahme montierten Untersatzkarton.‎

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Wien, AT
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€ 280,00 Kaufen

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 25.IV. 1879 und 5.I. 1881.‎

‎Zusammen 2 SS. 4to. An eine namentlich nicht genannte Exzellenz: "Da ich nicht das Glück hatte, Eure Exzellenz zu treffen, als ich am 31. Dezember d.J. meinen ehrerbietigsten Neujahrsgruß darbringen wollte, eben so wenig als am 3.d. M., da ich unmittelbar nach der Audienz bei Seiner Majestät dem Kaiser, im Festkleide und mit dem mir huldvollst verliehenen Orden geschmückt, Euer Exzellenz nochmals meinen tiefgefühlten und ehrerbietigsten Dank für die gütige Beantragung der mir allergnädigst verliehenen Auszeichnung auszusprechen beabsichtigte, so bitte ich, Eure Exzellenz wolle mir, um Ihre kostbare Zeit nicht ferner in Anspruch zu nehmen, gestatten, diesem Danke hiermit auf schriftlichem Wege Ausdruck zu leihen [...]". - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien, zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.). Vgl. auch Kosch II, 1667.‎

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Wien, AT
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€ 135,00 Kaufen

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎2 gedr. Visitkarten mit je vier eigenh. Zeilen und Datum. Wien, 1881.‎

‎Zusammen 2 SS. An die Direktion des Stadttheaters mit dem Ersuchen um Reservierung von Plätzen. - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien; zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.). Vgl. auch Kosch X, 600. - Verso mit entsprechenden Reservierungsbestätigungen von fremder Hand.‎

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‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎5 gedr. Visitkarten mit jeweils mehreren eigenh. Zeilen und Datum. Wien, 1881-1883.‎

‎Zusammen 5 SS. An eine Theaterdirektion mit dem Ersuchen um Reservierung von Plätzen. - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien; zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.). Vgl. auch Kosch X, 600. - Verso mit entsprechenden Reservierungsbestätigungen von fremder Hand.‎

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‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, März 1865.‎

‎1 S. Qu.-8vo. “Heit’re Kunst und ernstes Leben - | Aber holder Frauen Gunst | Soll uns jene Weise geben, | Die uns heiter stimmt im Leben, | Die uns ernst macht in der Kunst”. - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien, zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.).‎

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‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gmunden, 15. VII. 1870.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Herr Carl W. Batz, Schriftsteller in Wiesbaden, der für die Bildung einer Genossenschaft deutscher dramatischer Schriftsteller und Componisten agitirt, hat mir geschrieben, daß er auf der Einladung zur Bildung dieser Genossenschaft schmerzlich den Namen Eurer Exzellenz vermisse, daß er glaube, Euer Exzellenz könnten dieselbe mit Ihrem litterarischen Pseudonym unterzeichnen [...]”. - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien, zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.). - Karl Wilhelm Batz (1853-1894) trat als Socius in den väterlichen Betrieb ein, zog sich schließlich aber wieder daraus zurück um gänzlich seinen literarischen Neigungen, insbesondere Urheberrechts- und Verwertungsfragen nachzugehen und war u.a. in Paris als Exekutivkomiteemitglied der Association litéraire et artist. internationale tätig. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand und gepr. kalligr. Monogramm.‎

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‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. I. 1887.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: "Ohne unbescheiden zu sein, glaube ich an die geehrte Gesellschaft der Musikfreunde das höfliche Ansuchen stellen zu dürfen, mir gütigst für das am 18. d. M. stattfindende Concert zu Ehren S.K. Hoheit der Frau Erzherzogin [...] eine Einladung zukommen zu lassen [...]”. - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien, zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.).‎

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‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. XII. 1875.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da mein Epilog gedruckt und vertheilt werden soll, so möchte ich Sie doch ersuchen bei der Correctur folgende kleine Änderungen vorzunehmen: 1. Strophe statt: der Ton verschallt [-] das Lied verhallt [...]”. - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien; zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.). - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Monogramm.‎

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‎Melegari, Dora, Swiss writer (1849-1924).‎

‎Autograph visiting card. N. p. o. d.‎

‎Visiting card format. 2 pp. In French. To an unnamed Comtesse, thanking her for a brochure and asking for her address as to invite her to her salons: "merci de la brochure que je lirai avec le plus grand intérét: Je désirais justement connaître votre adresse pour vous prier d'assister a nos réunions. Il y en a un demain chez moi à 4 h ½. Si vous veniez, ce serait un grand plaisir pour tous [...]". - Melegari's first three novels were ghostwritten by Octave Mirbeau. Her most famous novel Hors d'atteinte was published in Paris in 1890. Melagari was twice nominated for the Nobel Prize for Literature in 1914 and 1923.‎

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‎Mell, Max, Schriftsteller (1882-1971).‎

‎3 eigenh. Bildpostkarten und gedr. Visitkarte mit U. sowie 1 gedr. Portrait mit eigenh. Widmung und U. Wien, 1935-1967.‎

‎Zusammen 5 SS. Verschiedene Formate. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche. - Das gedr. Portrait mit halbfigürlicher Darstellung des Schriftstellers nach einem Ölbild von Lilli Mell.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Mell, Max, Schriftsteller (1882-1971).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Gedichtmanuskript. Wien, 12. IV. 1926.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. 8vo. Der Brief als Begleitschreiben zur Übersendung des beiliegenden, 18zeiligen Gedichtes "Ergebung" an einen namentlich nicht identifizierten Adressaten: "Mit der Schwere der Stunde zu ringen, | Wie spürt' ichs in Hals und Brust! | Ein ungeheures Sich-Zwingen, | wie wird es zu gramvoller Lust! | Bin ich reich, wenn ich's doch kann erschwingen, | mir gelassen zu sagen: Du mußt? || Dank ich Dein, so will ich nicht klagen: 'Du hast mich unmenschlich gequält.' | Was ich litt, wird niemand erfragen: | Das wird nicht gemessen, gezählt. | Und will doch, wenn ich leide nicht sagen: | 'Ich habe mein Leben verfehlt." || Denn ich weiß, es gibt keinen Bronnen, | wo man Glück trinkt aus hohler Hand. | Ich schau und ich find: es gibt Sonnen, | Da wird jedes Antlitz verbrannt. | Und mancher blieb eingesponnen, | Daß sein Schicksal ihn selber nicht fand."‎

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‎Mell, Max, Schriftsteller (1882-1971).‎

‎Eigenh. Notizsammlung. O. O. u. D.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. 12mo. Mells Notizsammlung beinhaltet durchwegs Stationen und einzelne Dramen G. E. Lessings, die exzerptartig notiert und knapp annotiert werden: „Minna v. Barnhelm. 1763 geschr., 1767 gedr. Diderot: Mittelgatt[un]g zw. Trag[ödie] u. Kom[ödie]: ‚Drama‘: Er fordert: 1. nicht Fehler u. Laster a. d. Bühne, sondern Pflichten u. Tugenden. 2. Natürl. u. soziale Stände. Lessing verdankt ihm hier: 1. Deutschland u. Gegenwart. 2. Züge d. Großmut u. d. Edelmuts. 3. D. fordert den Stand. Aber: L[essing] hat nicht einen, sondern 4 Vertreter des Standes. Motiv: Fraquar ‚Das beständ. Paar‘ [...]“.‎

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‎Mendès, Catulle, Schriftsteller (1841-1909).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Der in Bordeaux geborene Schriftsteller war Mitbegründer des Dichterkreises "Les Parnassiens". In beinahe allen literarischen Gattungen formgewandt und stilsicher, veröffentlichte er zahlreiche Feuilletons, Romane und Theaterstücke. Als glühender Verehrer des Komponisten setzte er sich für dessen Schaffen in Frankreich ebenso ein wie seine Gattin, die Schriftstellerin Judith Mendès Gautier (1845-1917), die, vorübergehend von ihrem Gatten getrennt und in Begleitung ihre Liebhabers - des Komponistennovizen Louis Benedictus (geb. 1850) -, während der ersten Bayreuther Festspiele 1874 ein kurzlebiges Verhältnis mit Wagner verband und in späteren Jahren den "Parsifal" ins Französische übersetzte, verschiedene Aufsätze über den Komponisten sowie ihre Erinnerungen an ihn veröffentlichte‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Merker, Emil, Schriftsteller (1888-1972).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Nestomitz, 17. IV. 1944.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Von Berufs wegen Lehrer an der Höheren Forstlehranstalt im böhmischen Reichstadt, mußte Emil Merker seine Lehrtätigkeit wegen eines Augenleidens beenden, wandte sich dann gänzlich der Schriftstellerei zu und veröffentlichte expressionistisch-neuromantische Lyrik, Essays, Erzählungen, Romane, Biographien und den autobiographischen Bericht "Unterwegs" (1951).‎

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‎Merkt, Eduard, Schriftsteller und Komponist (1852-1908).‎

‎“Dort bin i daham”. Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. Wien, o.D.‎

‎2 SS. 4to. 28 Zeilen zu einer Melodie von Franz Erban (geb. 1865). “Wo tief die Treu im Herzen wohnt | Das Gletschreis sich glühend sonnt. | Wo dumpf der Eisenhannes haust | Auf hohe[m] Fels der Adler haust | Das is mei Seligkeit | Mein allerschönster Tram | Dort is mein Steirerland | Dort bin i daham [...]”. - Merkt war u. a. Mitarbeiter der ‘Fliegenden Blätter’, des ‘Kikeriki’ und der ‘Wiener Bilder’, “deren Redaktion er bald und dauernd angehörte. Sein erstes Wiener Volkslied [...] wurde in kurzer Zeit ein Schlager, dem rund 800 weitere folgten” (Kosch II, 1707). Für Franz Lehár schrieb er den Text zu dessen Marsch ‘Rex Gambrinus-Ex!’ (vgl. MGG VIII, 492, Lehár). - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf und rot bzw. blau unterstrichenem Titel.‎

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‎Merkt, Eduard, Schriftsteller und Komponist (1852-1908).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 29. VI. 1907.‎

‎1 S. Qu.-8vo. “Herr Riedl kommt selber August nach Wien. Mein Brief mit unserer Idee ist ihm nachgeschickt worden [...]”. - Bereits 19jährig Mitarbeiter mehrerer Wiener Witzblätter, schrieb Merkt in Folge zahlreiche Kurzgeschichten, Erzählungen und Lokalhistörchen. “Sein erstes Wiener Volkslied ‘Das war a Freud, a Weana z’sein’ wurde in kurzer Zeit ein Schlager, dem rund 800 weitere folgten [...]” (Kosch II, 1707). - Die Bildseite der Karte mit gedr. Abbildung des Komponisten in allegorischem Zierbild mit Stephansdom, einer Nymphe mit Blumenkranz und Engel mit Harfe aus Anlaß der Verleihung des Salvator-Medaille. - Mit Adreßstempel. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Merkt, Eduard, Schriftsteller und Komponist (1852-1908).‎

‎“Jedes Haserl hat sei Graserl”. Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. Wien, o. D.‎

‎2 SS. 4to. 32 Zeilen zu einer Melodie von Franz Erban (geb. 1865). “Trauri[g] war der klani Friedl | Recht a armer klana Bua. | Vota, Muatta hat er nimmer | Net amal zum Essen gnua [...]”. - Eduard Merkt war u. a. Mitarbeiter der ‘Fliegenden Blätter’, des ‘Kikeriki’ und der ‘Wiener Bilder’, “deren Redaktion er bald und dauernd angehörte. Sein erstes Wiener Volkslied [...] wurde in kurzer Zeit ein Schlager, dem rund 800 weitere folgten” (Kosch II, 1707). Für Franz Lehár schrieb er den Text zu dessen Marsch ‘Rex Gambrinus-Ex!’ (vgl. MGG VIII, 492, Lehár). - Ansprechende Niederschrift auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf und rot bzw. blau unterstrichenem Titel.‎

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‎Mertens, Ludwig Ritter von, Schriftsteller (1826-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. 8vo. In dem wohl an eine Zeitschrift, einen Verleger oder jemand sonstwie an Details seines künstlerischen Werdegangs interessierten Adressaten gerichteten Schreiben hält der in Wien geborene, einem niederländischen Patriziergeschlecht entstammende Mertens die Stationen seiner schriftstellerischen Laufbahn fest: "Ludwig Mertens, Postoffizial in Salzburg, 38 Jahre alt, Offizier im Feldzuge von 1849, ist beim Staatsministerium um eine Schriftstellerpension eingekommen, um seine ganze Zeit dem Studium und der Dichtung zu widmen. Derselbe hat bereits 4 Werke vollendet, das 'belagerte Wien', großes Epos, woran er 7 Jahre arbeitete, 'König Ottokars Traumspiel, ein episches Gedicht [...]'". - "Mit seinen schriftstellerischen Arbeiten gehörte er dem Kreis der 'Iduna' an und verstand sich getreu ihrem Programm als Bewahrer und Hüter überlieferter Ideale und Kunstauffassungen" (ÖBL VI, zit. n. DBA II 880, 279). Vgl. auch Kosch II, 1709.‎

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‎Mertens, Ludwig Rt. von, Schriftsteller (1826-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hietzing, 30. III. 1880.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Nehmen Sie meinen innigsten Dank für die so schöne, sinnige Gabe! Ich wollte diesen Herzensdank persönlich abstatten aber es war mir in diesen Tagen nicht möglich abzukommen und so sende ich denselben einstweilen schriftlich [...]”. - "Mit seinen schriftstellerischen Arbeiten gehörte [Mertens] dem Kreis der 'Iduna' an und verstand sich getreu ihrem Programm als Bewahrer und Hüter überlieferter Ideale und Kunstauffassungen" (ÖBL VI, zit. n. DBA II 880, 279). Vgl. auch Kosch II, 1709. - Mit kl. Einr. a. d. Rändern (keine Textberührung) und alter Bleistiftnotiz von fremder Hand.‎

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‎Meyer, Conrad Ferdinand, Schriftsteller (1825-1898).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. ("der Verfasser") in: Huttens letzte Tage. 10. Aufl. Leipzig, H. Haessel, 1896.‎

‎(VIII), 170 SS. Goldgepr. Originalleinenband. Seidenpapiervorsätze. Dreiseitiger marmorierter Schnitt. Lesebändchen. Kl.-4to. Die Verso-Seite des Vorsatzblattes mit eigenh. Widmung für "Frau Regierungsrat von Witzleben freundlichst der Verfasser. 22. Mai 1896". - Tadelloses Exemplar. Vgl. Slg. Borst 3126.‎

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‎Meyer, J. B. A., Publizist und Historiker (1820-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. IV. 1863.‎

‎1 S. 4to. An Karl Sonklar von Innstädten: “[...] gebe ich mir die Ehre, den 4ten Band einer von mir herausgegebenen ‘Oesterreichischen Revue’ ganz ergebenst zu überreichen [...]”. - Meyer “verdient als Gründer der seit dem Jahre 1863 in Wien erscheinenden ‘Oesterreichischen Revue’ eine Stelle im ‘Biographischen Lexikon des Kaiserthums Oesterreich’ [...] Die Ausstattung dieser Zeitschrift war und ist eine wahrhaft prachtvolle, der Stoff ein reichhaltiger, die Hauptgebiete des Wissens umfassend, bei steter Berücksichtigung der Bedürfnisse wie der Verhältnisse Oesterreichs [...]” (Wurzbach, zit. n. DBA I 837, 99ff.). - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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€ 75,00 Kaufen

‎Meynert, Hermann, Ps. Janus, Schriftsteller und Journalist (1808-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. III. 1866.‎

‎1 S. 8vo. An seinen Freund Em[m?]erich: "Sie würden mich sehr verbinden, wenn Sie der beiliegenden Notiz ein Plätzchen in der Selarschen Theaterzeitung öffnen und mir seiner Zeit ein Exemplar der betreffenden Nummer zukommen lassen wollten, das ich bei Ihrem Papa abholen würde [...]". - Meynert schrieb seit Ende der zwanziger Jahre als Theaterkritiker für verschiedene Dresdner und Leipziger Zeitungen und übersiedelte 1841 nach Wien, wurde Redakteur der "Theaterzeitung" sowie der "Wiener Zeitung" und gab selbst die "Wiener Allgemeine Damenzeitung" heraus. In späteren Jahren war er Feuilletonist der "Wiener Abendpost", widmete sich historischen Studien und schrieb Beiträge für enzyklopädische Werke. Sein literarisches Schaffen umfaßt neben Erzählungen und Novellen historische Abhandlungen wie die Biographie Kaiser Franz' I. (1872). Sein Sohn ist der bekannte Psychiater Theodor (1833-1892). - Der Adressat ist möglicherweise der Schriftsteller Emmerich Ranzoni (1823-1898).‎

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‎Meyr, Melchior, Schriftsteller (1810-1871).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. München, 12. I. 1870.‎

‎1 S. Qu.-kl. 8vo. An Josefine Stimpfl über seinen kurz zuvor bei Dürr in Leipzig erschienenen Roman: "Wenn ein Erzähler, wie es mir aus Anlaß des Romans 'Duell und Ehre' begegnet ist, von Männern und Frauen des 'Blutdurstes' geziehen wird, so thut es dem Verkannten unendlich wohl, daß drei edle weibliche Seelen aus dem immerhin gutgemeinten Werke bessere Eigenschaften herausgelesen haben [...]". - Das literarische Schaffen des u.a. mit Friedrich Rückert befreundeten Schriftstellers umfaßt “Dramen, Gedichte, Romane und religionsphilosophische Arbeiten. Meyrs 'Erzählungen aus dem Ries' (1855) und 'Neue Erzählungen aus dem Ries' (1860) wurden mehrfach aufgelegt; sie gelten als frühes Zeugnis heimatverbundener Literatur" (DBE).‎

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