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Zeppelin, Ferdinand Gf. von, German general and aircraft manufacturer (1838-1917).
Autograph letter signed ("Gf. Zeppelin"). Friedrichshafen, 13 May 1915.
8vo. 6½ pp. on 4 ff. To the German merchant and ship owner Edmund Siemers (1840-1918), expressing his gratitude for a painting with which Siemers had presented him. - Small tears in the centerfold.
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Zichy, Edmund Gf., Kunstmäzen (1811-1894).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], "6. Dienstag", o. Monat und Jahr.
½ S. 8vo. Wohl an den Galeristen Hugo Miethke: "Ich habe die Ehre Sie zu benachrichtigen, daß Se. Königliche Hoheit, der Prinz von Wallis (Kronprinz von England), und sein Bruder Prinz Arthur Morgen zwischen 1 und 2 Uhr in's Künstlerhaus kommen wollen, um H. Markart [!] Catharine Cornaro zu sehen. Ich hoffe Sie gewähren gefälligst die Erlaubnis hiezu [...]". - Der aus Wien stammende Adelige galt als "Culturförderer, Kunstmäcen und Organisator ersten Ranges" (ADB XLV, s. v.). - Mit gepr. Vignette.
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Zieten, Hans Joachim von, Reitergeneral und enger Vertrauter König Friedrichs des Großen (1699-1786).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 20. VIII. 1772.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Amtsrat, den er unter Bezugnahme auf die ihm vom König verliehene Erbpacht um Aufschluss bittet, ob die in den Distrikten angestellten Jäger in seine Dienste übergehen könnten und ob dieselben die bisher innegehabten Wohnungen gegen Vergütung behalten dürften: "Allem Vermuthen nach sind Ew. Hochedelgeb. bereits von Euer [...] Cammer, oder dem hochlöbl. Forst-Departement davon benachrichtiget worden, daß Se. Königl. Majt. die Gnade gehabt, mir mittelst Cabinets-Ordre vom 24. January die Erbpacht von denen Mittel und Kleinen [...] Jagden auf denen Feldmarken, Alten Friesack, Beetz, Rütenick und Sommerfeld, wie auch in der Beetzschen Heide, dem Neu Cammer Bruche zu bewilligen. - Wann mir der Erbpachts Contract ebenfalls schon darüber ausgefertiget ist, und zwar dergestalt, daß es von jetzigen Bartholomaei angehen soll, so habe bey Ew. Hochedelgeb. gantz ergebenst anfragen wollen, ob dieselbe den darauf gehaltenen Jäger selbst noch weiter benöthiget, oder mir denselben zu überlaßen belieben wollen, und im letzteren Falle, ob Ew. Hochedelgeb. es gefällig, ihm die bishero immer [?] gehabte Wohnung noch fernerhin zu überlaßen, und was ich dafür jährlich an Miethe bezahlen solle [...]". - Von Zieten hatte seinen letzten Einsatz als General der Preußischen Kavallerie im Siebenjährigen Krieg (1757-1763). Seinen Lebensabend verbrachte der enge Vertraute des Königs in Berlin und auf seinem Ruppiner Gut Wustrau, in unmittelbarer Nähe der im Brief erwähnten Jagdgebiete.
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Zita of Bourbon-Parma, last Empress of Austria and Queen of Hungary (1892-1989).
5 autograph telegrams, all signed in her or her husband's name. Vienna and Izdebnik (Poland), 1912.
Oblong large 8vo. Altogether 5 pp. Together with a telegram in a different hand (2 ff). All to her husband Karl, Archduke of Austria. - I: "How was the march? [...] I'm doing very well and look forward so much to tomorrow. A thousand kisses | Zita" (23 March 1912). - II: "Of course I am happy to place the Countess Thun at your disposal. Warmest regards, Zita" (23 March 1912). - III: "I am doing very well, am really happy for you. Embrace | Zita" (22 March. 1912). - IV+V: Written in her husband's name, to Archduke Rainer and Archduchesse Maria Josefa: "Zita and I thank you most sincerely for being accommodated so kindly at your castle Izdebnik [...]" (to Rainer, March 1912).
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Zita of Bourbon-Parma, Empress of Austria, Queen of Hungary (1892-1989).
Autograph statement (postscript) signed. Vienna, 24 April 1916.
4to. 2 pp. on bifolium. Regarding the exchange of prisoners between Russia and Austria. The typescript is drafted and signed by Prince Zdenko Lobkowitz (chamberlain to Archduke Charles, soon to be Charles I of Austria). In her note to her husband Charles, Zita discusses the matter, which involves the Spanish embassy, in some detail and requests his decision. Written but a few months before her husband's accession to the throne.
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[Zuckerbäcker].
Lehrbrief für den Konditor Joseph Starf aus Augest (Újezd). Brünn, 27. XII. 1752.
1 S. auf Pergament. Quer-Imperial-Folio (410:650 mm). Mit 4 (von 5) aufgedrückten roten Lacksiegeln nebst Umterschriften der ansässigen Zuckerbäcker. Ausgestellt durch Johannes Himmler, "Bürgerlicher Zuckerbacher der Königlichen Stadt Brünn". Der Text in reicher und feiner Kalligraphie. - Tls. stark ausgeblichen oder berieben, ein Lacksiegel fehlt, die übrigen fragmentarisch; etwas angestaubt und fleckig und mit kleinen Randschäden.
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About, Edmond, Schriftsteller (1828-1885).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. IX. 1870.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit alt montiertem eh. adr. Kuvert. In französischer Sprache an seinen Cousin, Colonel Lefevre. - Mit Ausschnitt am oberen Rand (keine Textberührung).
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Adam, Juliette, écrivain, polémiste, féministe, ayant encouragé notamment les débuts littéraires de Pierre Loti (1836-1936).
Lettre autographe signée. Abbaye de Gif, 22. XI. 1892.
1¼ p In-8 oblong (12 lignes). Intéressante lettre, à en-tête de la Nouvelle revue, créée par Adam. "Monsieur et honoré directeur, c'est en suppliante que je viens les mains jointes, en mon nom et au nom de Pierre Loti (écrivain et sous officier de marine) vous adjurer de faire grâce de la prison à ce pauvre petit que j'ai connu cet automne à Hendaye et qui s'appelle Siméon Dancès [?]. Voici une note explicative, ne me refusez pas cette grâce, monsieur, je vous en prie, et croyez à ma [?] sympathie | Juliette Adam". - Pliée en deux anciennement.
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Adam-Kappert, Karl, österr. Schriftsteller (1876-1949).
Eigenh. Postkarte mit U. Graz, 26. VII. 1938.
1 S. Qu.-8vo. Karl Adam Kappert (auch Adam-Knappert) schreibt an Oberlehrer Josef Wesely und dankt ihm für seine Geburtstagswünsche.
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Adami, Heinrich, Schriftsteller und Journalist (1807-1895).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. VI. 1833.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich fühle mich verpflichtet, Ihnen für die gütige Einsendung eines Beitrages zu dem Buche der 101 zu danken, bedaure aber von dem Mitgetheilten keinen Gebrauch machen zu können. Meine vorzüglichste Absicht bei der Redaktion dieses Werkes geht [...] dahin, ernste oder launige, gemütliche oder satirische Aufsätze in Prosa, in welchen das Leben und Treiben der Wiener mit all seinen Eigenthümlichkeiten sich abspiegeln soll, dergestalt zusammenzustellen, daß daraus eine treffende, wahre Sitten- und Charakterschilderung Wiens sich ergebe. Uiberhaupt jeden Beitrag einer aufmerksamen Beurtheilung unterwerfend, muß ich ganz besonders bei poetischen Einsendungen mit der größten Strenge vorgehen, und kann nur dasjenige aufnehmen, das sich durch gediegene Ausführung in Form und Inhalt vor den so zahlreich vorkommenden Erzeugnissen in diesem Genre auszeichnet [...]". - Der promovierte Jurist wirkte seit 1832 als Redakteur der "Wiener Theaterzeitung" von Adolf Bäuerle und widmete sich fast 16 Jahre hindurch der Musikkritik. Mehrere Jahre lang redigierte er auch Privat-Geschäfts- und Auskunfts-Kalender und wurde später Redakteur der "Wiener Zeitung", der "Presse" und seit 1850 der "Ostdeutschen-Post". - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Adamovich, Ludwig, Jurist und Schriftsteller (1890-1955).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. V. 1952.
½ S. Gr.-4to. Mit eh. beschr. Kuvert. An Josef Wesely: "Für Ihr freundliches Gedenken sage ich vielen Dank und grüße Sie herzlich".
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Adler, Friedrich, Schriftsteller (1857-1938).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 17. VIII. 1905.
½ SS. 8vo. An einen Redakteur: "Ich danke Ihnen bestens für Ihre freundliche Einladung an der Zeitschrift 'Der Weg' teilzunehmen, und bin gerne dazu bereit. Was meine Beiträge anlangt, so könnte ich Ihnen gleich jetzt ein Gedicht und eine kurze Prosa-Skizze zur Verfügung stellen [...]". - Friedrich Adler unterhielt von 1891 bis 1896 eine eigene Anwaltskanzlei in Prag und war dann Sekretär des Prager Handelsgremiums. Später Mitarbeiter des "Prager Tagblatts" und der "Bohemia", lehrte er romanische Philologie an der Deutschen Universität in Prag, war 1918 Dolmetscher bei der tschechoslowakischen Nationalversammlung und trat als Übersetzer aus dem Spanischen, Italienischen und Tschechischen hervor. In der literarischen Gruppe "Concordia" war er gemeinsam mit Hugo Salus tonangebend. Außer seinen dem Frühnaturalismus nahestehenden Gedichten veröffentlichte Adler auch Dramen. - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Adlersfeld-Ballestrem, Eufemia von, Schriftstellerin (1854-1941).
Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 26. V. 1909.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Thiel: "Mit Freuden erfülle ich Ihren freundlichen Wunsch nach ein paar Zeilen für Ihr Fräulein Braut u. wünsche ihr u. Ihnen von Herzen alles Glück für die Zukunft [...]". - Geboren als Tochter eines Landschaftsdirektors heiratete Eufemia von Adlersfeld 1884 den Rittmeister und späteren Oberstleutnant Joseph von Hirschfeld, lebte mit diesem in verschiedenen Garnisonen und ließ sich zuletzt in München nieder. "Ihr 90 Titel umfassendes Werk weist neben vielen Gesellschaftsromanen, die meist in der Adels- und Offizierswelt angesiedelt sind (z. B. 'Komtesse Käthe in der Ehe', 1899), auch einige Biographien historischer Persönlichkeiten und den 'Katechismus des guten Tons und der feinen Sitte' (1892) auf" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 11.
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Adlersfeld-Ballestrem, Eufemia von, Schriftstellerin (1854-1941).
Eigenh. Brief mit U. Militsch (Schlesien), 20. IV. 1886.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit dem Ausdruck Ihrer Bereitschaft "zur Mitarbeiterschaft an Ihrem für Geist & Herz so reichen Handbuch [...]". - Geboren als Tochter eines Landschaftsdirektors heiratete Eufemia von Adlersfeld 1884 den Rittmeister und späteren Oberstleutnant Joseph von Hirschfeld, lebte mit diesem in verschiedenen Garnisonen und ließ sich zuletzt in München nieder. "Ihr 90 Titel umfassendes Werk weist neben vielen Gesellschaftsromanen, die meist in der Adels- und Offizierswelt angesiedelt sind (z. B. 'Komtesse Käthe in der Ehe', 1899), auch einige Biographien historischer Persönlichkeiten und den 'Katechismus des guten Tons und der feinen Sitte' (1892) auf" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 11.
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Adolph, Karl, Schriftsteller (1869-1931).
Eigenh. Brief mit U. [Wien, ca. 1907].
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Wiener Verlag: "Trotz wiederholter Urgenzen konnte ich bis nun keinerlei Aufklärung darüber erhalten, wie das Verhältnis beschaffen ist, in dem ich zum Verlage stehe, ob die in dem zwischen Herrn Freund und mir abgeschlossenen Vertrage enthaltene Verpflichtung meinen Roman herauszugeben noch besteht, wann ich weiters das Erscheinen desselben zu erhoffen hätte [...]". - Karl Adolph war zunächst Malergehilfe und seit 1901 Kanzleigehilfe in der Verwaltung des Wiener Allgemeinen Krankenhauses, wo er es bis zum Adjunkt brachte. Sein Roman "Haus Nummer 37" erschien 1908 in Fritz Freunds "Wiener Verlag". Erst 1912 brachte ihm "Schackerl" den literarischen Durchbruch. Daneben war er ständiger Mitarbeiter der Wiener Arbeiter-Zeitung. In naturalistischer Darstellung schilderte er in Romanen und Skizzen das Leben von Proletariern und Kleinbürgern der Wiener Vorstadt. - Im linken Rand gelocht (geringfügige Textberührung). Am Schluss handschriftlicher Kanzleivermerk des Empfängers: "Welche Antwort[?]".
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Ahlsen, Leopold, Schriftsteller (geb. 1927).
2 Portraitfotografien mit eigenh. Widmung und U. O. O., 5. XII. 1999.
Zusammen 2 SS. 4to und 8vo. "Für Karlheinz" und "Für Herrn Dieter Broßner mit freundlichen Grüßen".
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Aicard, Jean, Dichter (1848-1921).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., November 1898.
1 S. Qu.-gr.-8vo. Alt auf Trägerkarton montiert. Les rêves des nuits, les songes du jour, | Pour l'homme lassé tout se change en peines; | La moitié du coeur souffre par les haines | Et l’autre moitié souffre par l’amour
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Aichelberg, Wolf Freiherr von, Schriftsteller.
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
1 S. Gr.-4to. Eigenh. Gedicht "Früher Frühling".
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Aichelburg, Eugen Graf, Schriftsteller (1862-1902).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. Alt auf Trägerkarton montiert. "Der Dichter Worte stammen aus dem Mutterherzen!" - Der aus Feistritz (Stmk.) stammende Sohn von Camill, Graf von und zu Aichelburg, und Jenny Zois von Edelstein studierte Rechtswissenschaften und wurde anschließend Landwirt. Danach ließ er sich in Graz als freier Schriftsteller nieder.
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Aichinger, Ilse, Austrian writer and poet (b. 1921).
3 lettercards signed (2 autograph and 1 typed) and 1 autogr. poem (5 lines). Vienna, 1990 and 1991.
Altogether 4 pp. Oblong small 8vo (lettercards) and large 4to. With 3 envelopes (2 autogr. and 1 typed). To the Italien writer Rolando Pieraccini in Helsinki, regarding the signing of a special edition: "Thank you for your kind letter. The best possibility would be, if you could bring me the books (pages) if you could personally come to Vienna and assist me, when I sign them [...]" (10 April 1990). - "[...] I would have liked so much to visit Finnland next year but it seems that my state of health makes it impossible [...]" (12 July 1990). - "I am very sorry that it took so long a time to sign all copies - I had been ill for some months. But now I have finished all signing [...]" (25 Aug. 1991). - The poem "Gebirgsrand" ("Edge of the Mountain") is writein in blue felt pen: "Denn was täte ich, | wenn die Jäger nicht wären, meine Träume, | die am Morgen | auf der Rückseite der Gebirge | niedersteigen, im Schatten". - The art collector and publisher Pieraccini, long resident in Finland, published numerous limited editions of 20th century art and literature. His large collection, considered the most important private collection of Italian 20th c. art, he left to the Helsinki Ateneum in 2008.
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Aichinger, Ilse, Schriftstellerin (geb. 1921).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. und eh. Briefkarte mit U. Wien bzw. o. O., 1990 und 1991.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. 8vo und qu.-schmal-gr.-8vo. Mit 2 eh. adr. Kuverts. An den Publizisten Rolando Pieraccini in Helsinki über die Signierung einer Vorzugausgabe: "[...] Ich bin zwischen 6. und 10. Januar wieder in Wien und bin gerne bereit, die Bücher dann zu signieren [...]" (Bildpostkarte v. 16. Dezember 1990). - "[...] I am sorry that it was not possible to meet the lady who came during the Christmas period. I will sign the pages as soon as I get them [...]" (17. Februar 1991). - Der italienische Kunstsammler und Publizist veröffentlichte in den zwei von ihm gegründeten Verlagen über drei Jahrzehnte hinweg limitierte Vorzugsausgaben von Schriftstellern des 20. Jahrhunderts und Graphikmappen; seine umfangreiche Kunstsammlung - die als die bedeutendste Privatsammlung italienischer Künstler des 20. Jhs. gilt - vermachte er 2008 dem Ateneum in Helsinki.
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Aide, Charles Hamilton, Schriftsteller (1826-1906).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 17. XI. 1892.
3 SS. 8vo. Beiliegend Umschlag. An einen unbekannten Adressaten bezüglich eines Exemplars von James Bryces American Commonwealth, welches irrtümlich an seine Adresse gesendet wurde.
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Aird, Catherine, Pseud. f. Kinn Hamilton, Schriftstellerin (geb. 1930).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 4to.
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Albon, Eugen Baron d', Schriftsteller und Redakteur (1859-1915).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Jänner 1898.
½ S. 8vo. Alt auf Trägerkarton montiert. "Nur nichts Halbes!" - Leicht fleckig und angestaubt.
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Aleixandre y Merlos, Vicente, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1898-1994).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Auf einem Briefkuvert.
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Allbeury, Ted, Schriftsteller (1917-2005).
Bildpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
½ S. Qu.-8vo.
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Allram, Josef, Schriftsteller (1860-1941).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Albumblatt mit U. Mödling, 26. II. 1935.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. 8vo. "Zwischen Kamp und Thayatal | liegt eine kleine Welt, | wo der liebe Gott manchmal | sein Mittagschlaferl hält". - Josef Allram, bekannt auch unter seinem Spitznamen "Waldviertler Sepp", schrieb Theaterstücke, Reiseberichte, befaßte sich mit dem Waldviertler Zauberer Gokulorum und förderte als großer Verehrer die Errichtung einiger Robert Hamerling-Denkmäler. - Das Albumblatt mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt); beide Bll. mit kleinen Montagestreifen verso.
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Altenberg, Peter, Schriftsteller und Literat (1859-1919).
"Drama". Eigenh. Manuskript. Wien, vor 1916.
1 S. 4to. Veröffentlicht in Altenbergs "Nachfechsung", erschienen 1916 bei S. Fischer in Berlin. - "Ich habe ihn also ›betrogen‹ mit seinem ›besten‹ Freunde. | Eines Sonntag Vormittags, mein Töchterchen und ich ›rüsteten‹ gerade zu einer Landpartie, da erschaute ich ihn, in seinem Büro nebenan sitzend, für uns arbeitend. Plötzlich legte er den Kopf in die Hände und weinte. | Ich sagte zu meinem 9-jährigen heiß geliebten Töchterchen: | Es wird ein Gewitter kommen, wir bleiben heute zu Hause, die neuen Frühlingshüte, die uns der liebe Papa gekauft hat, sollen nicht ruiniert werden wegen nichts und wieder nichts!" - In der gedruckten Fassung erschaut die Erzählerin nicht "ihn" sondern "meinen Gatten". - Das Motiv bzw. die Figur des "Töchterchens" spielte im Werk von Peter Altenberg eine zentrale Rolle. - Auf Briefpapier des Wiener Graben-Hotels. - Horizontale Faltspur. - Ehemals gerahmt und im Passepartoutausschnitt etwas gebräunt.
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Altenberg, Peter, Austrian writer (1859-1919).
Autograph letter signed (initials). N. p. o. d.
Large 4to. 2 pp. on bifolium. "My dear, dear friend - much light will always cast much shadow! Thus in my case. It is impossible to write four books as I have done and remain a well-mannered human being! One simply cannot! I love you all much, much more than you can imagine, but my depravation in every respect severs me from your order! But why do you not respect the poet in me, who has paid dearly for this noble title with his happiness, his peace, his health, and with his failed existence?!? Wherever I am, un-rest reigns, for my soul itself is tortured and disquieted throughout every hour! I sense that you all have dropped me mentally and are only waiting for the opportune moment to do it outwardly as well! How did I so disappoint you?!? How could the author of 'Wie ich es sehe', 'Was der Tag mir zuträgt', 'Prodromos', 'Märchen des Lebens' ever disappoint, save by a worthless book?!? I have emancipated myself from woman and her shameful thralldom, and thus have become the first 'Farouche'! Why hold this against me, rather than learn from me, profit from me?!? Last time, Klimt did not invite me to his table anymore, where his girlfriend sat, whom I revere [...] Alas! I have borne much, much - solitude and despondency are my destiny on all sides! Only the courage to place the revolver properly...! [...]".
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Altenberg, Peter, poet (1859-1919).
ALS. [Vienna, 1911?].
4to. ½ p. With autogr. envelope. To Ella Saliger, regarding one of her husband's essays.
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Altenberg, Peter, Schriftsteller und Literat (1859-1919).
Eigenh. Manuskript. [Wien, um 1915].
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Sechs teils mit Streichungen und Korrekturen versehene Aphorismen, die wohl als erste für den Druck bestimmte Niederschrift gesehen werden können. Mit Ausnahme des im folgenden zitierten gestrichenen Aphorismus sind die verbleibenden fünf in Altenbergs "Fechsung" aus demselben Jahr erschienen: "Nicht alle Menschen finden in der ruhigen Liebe zur Natur die Erlösung ihrer überflüssigen Lebensenergieen - - - es muß auch Bergkraxler geben; Die, die die Felsen erst bewundern können, nachdem sie sich - - - kein Bein gebrochen haben!" - Mit gedr. Portrait Altenbergs und faksimilierter Unterschrift und Adresse (Wien I., Grabenhotel).
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Altenberg, Peter , Schriftsteller und Literat (1859-1919).
Eigenh. Manuskript mit Namenszug am Kopf. Wohl Wien, [um 1914].
1 S. Gr.-4to. "Wenn der Patient doch wenigstens ganz aufrichtig, ganz wahrheitsgetreu dem Arzte sein Leiden schildern möchte! Dann würde der Arzt noch weniger verstehen als bei einer für seine Auffassungskraft adaptirten Schilderung seitens des Kranken! Dieser erzählt nur gerade so viel als er glaubt noch verstanden zu werden! Also gar nichts Wahres über seine eigenen Mysterien und Räthselhaftigkeiten! Ich bin nicht gegen Das, was die Ärzte wissen! Ich bin nur gegen Das, was sie nicht wissen! [...]". - Mit mehreren eigenh. Korrekturen, Unterstreichungen und Einfügungen. - Auf Briefpapier des Graben-Hotels, Wien, mit faksimiliertem Namen Altenbergs und Adresse in Rot. - Veröffentlicht in: Peter Altenberg. Fechsung, Berlin 1915.
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Altenberg, Peter, Schriftsteller und Literat (1859-1919).
Eigenh. Manuskript mit U. Wohl Wien, 27. VIII. 1914.
1 S. Gr.-4to. "Der Hochstand der Chirurgie beweist nur den Tiefstand der 'internen Medizin'! Statt 10 Jahre vorher den Krebs zu diagnostizieren und zu heilen, operiert man den bereits unheilbar gewordenen zehn Jahre später!" - Auf Briefpapier des Graben-Hotels, Wien, mit faksimiliertem Namen Altenbergs und Adresse in Rot. - Veröffentlicht in: Peter Altenberg. Fechsung, Berlin 1915.
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Altenberg, Peter, Schriftsteller und Literat (1859-1919).
Prodromos. 3. Aufl. Mit eigenh. Widmung und U. Berlin, S. Fischer, 1912.
204, (4) SS. Originalhalbpergament. 8vo. Vorsatz mit schöner Widmung an Hugo Fékete: "'On ne vit pas de ce qu'on mange, on vit de ce qu'on digère!' Das gilt nicht nur für den Leib, sondern auch fast noch mehr für den Geist! Strindberg, Knut Hamsun, Ibsen, Maeterlinck, Artzibascheff, Peter Altenberg, muß man verdauen, nicht essen können!" - Aus der Bibliothek Leo Kandlers mit dessen Stempel auf Bl. 1 recto. - Mäßig berieben; innen tadellos.
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Altenberg, Peter, Schriftsteller und Literat (1859-1919).
"Entwicklung". Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D.
1 S. Gr.-4to. Decadenz ist Ascendenz: Wenn die Menschen einmal so überempfindlich, so patologisch impressionabel, so hysterisch reaktionsfähig sein werden, daß sie bei einer zugeschlagenen Thüre in Ohnmacht fallen werden, werden Alle sich wenn auch allmälig es angewöhnen, Thüren vornehm-leise zu schließen!
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Altenberg, Peter, Schriftsteller und Literat (1859-1919).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. (verso). [Wien, 1908].
1 S. Qu.-8vo. Mit hs. Adresse. An Richard Stern in Wien-Leopoldstadt.
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Alvensleben, Ludwig von, Schriftsteller und Übersetzer (1800-1868).
Eigenh. Brief mit U. ("LvAlvensleben"). Leipzig, 30. X. 1860.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Verleger: "Würden Sie vielleicht geneigt sein, von mir ein Bändchen gesammelte Erzählungen in Verlag zu nehmen? Außer einer großen historischen Novelle [...] enthält dasselbe noch 8 kleinere Beiträge unter denen Ihnen die Wahl frei steht im Fall das Ganze - wie ich vermuthe - die Stärke eines Bandes übersteigen sollte [...]". - Ludwig von Alvensleben begann nach Beendigung seiner Offizierslaufbahn Rechtswissenschaften zu studieren, ließ sich als freier Schriftsteller in Leipzig und später in Meiningen nieder, wo er vorübergehend das Hoftheater leitete. Alvensleben, der auch unter den Ps. Gustav Sellen und Chlodwig schrieb, zog später nach Wien, wo er wegen revolutionärer Umtriebe verhaftet und zu einer einjährigen Kerkerstrafe verurteilt wurde. Als Unterhaltungsschriftsteller bekannt, war er ebenso wegen seiner Übersetzungen (darunter Werke von Balzac, Sue, Dumas, Moliere, Swift und Defoe) geschätzt.
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Alxinger, Johann Baptist von, Schriftsteller (1755-1797).
Eigenh. Brief (Fragment) mit U. Wien, 25. März [1797?].
2 SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, in Zensurangelegenheiten über Benedict Joseph von Kollers Stück "Pflicht und Leidenschaft im Kampfe, oder Der weiblicheTimon: ein bürgerliches Schauspiel in fünf Aufzügen" (1797): "[...] Über das Stück 'Der weibliche Timon' habe ich Hochderselben bereits geschrieben. Verwerfen konnten wir es nicht, dazu ist es zu gut. Mißfällt es, so haben wir bey billigen Zusehern (das ist bei Einem unter Hunderten) gewiß keine Schuld [...]". - Geboren in Wien, sah sich der Freimaurer in seinem Werk der josephinischen Aufklärung verpflichtet. Mit Joseph Schreyvogel zusammen gab er die "Österreichische Monatsschrift", mit Alois Blumauer gemeinsam den "Wiener Musenalmanach" heraus. Vgl. Kosch I, 31. - Geflickte größere Rissspur; kleine Randläsuren.
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Ammers-Küller, Jo van, Schriftstellerin (1884-1966).
2 eigenh. Postkarten mit U. [Amsterdam, 1922 und 1923].
Zusammen (2+2 =) 4 SS. auf 2 Bll. Jeweils mit eh. Adresse. An den Dramatiker und Kunsthistoriker Franz Dülberg (1873-1934): "Erst jetzt ist es mir möglich Ihnen die zweite Hälfte meines Bandes [?] zu schicken, da sich das Abdrucken sehr verzögert hat. Hoffentlich haben Sie den ersten Teil, den ich Ende Juli schickte in guter Ordnung erhalten [...]" (8. IX. 1922, harmonisierte Umschrift). - Die zweite Karte auf Niederländisch.
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Andreevsky, Alexander von, Musikschriftsteller (geb. 1887).
3 eigenh. Postkarten mit U. Striegau, 22.05., 25.09. und 2.10.1943.
Zusammen 6 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche und bittet ihn ein Zimmer mit 2 Betten in Wien für eine Studienreise zu reservieren. "Verzeihen Sie bitte wenn ich bezugnehm. auf meine Karte vom 25. Sept. Ihre Freundlichkeit wieder in Anspruch nehme. Vielleicht werden sich unsere Karten kreuzen, dennoch muss ich Ihnen heute dringend schreiben. Ich muss nämlich sofort wissen ob ich Ende Oktober, wie ich Ihnen schrieb, nach Wien kommen kann - was ich nach dem, was ich höre - wohl bezweifeln müsste […]" (Striegau, 2. Okt. 1943).
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Andrieux, François, Gelehrter, Dichter und Jurist (1759-1833).
Eigenh. Mitteilung mit U. O. O., [Oktober 1823].
1 S. Visitkartenformat. Alt auf Trägerpapier montiert. Ersucht um zwei Theaterkarten für 7. Oktober 1823. - François Andrieux hatte von 1804 bis 1816 die Professur der Schönen Wissenschaften und Grammatik an der École polytechnique inne und wirkte nach der Restauration im Jahr 1814 auch auf einem Lehrstuhl am Collège de France. Während dieser Zeit war Andrieux an der Wiederherstellung und Neugründung der Académie française beteiligt, die während der politischen Wirren der Revolutionszeit verboten gewesen war; 1829 betraute man ihn mit deren Leitung, die er dann bis zu seinem Lebensende innehaben sollte. - Gering fleckig.
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Anet, Claude, (d. i. Jean Schopfer), Schriftsteller (1868-1931).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 8. XII. 1927.
1 S. Qu.-schmal.-kl.-8vo. Der aus der Schweiz stammende Schriftsteller war Verfasser der zwei bekannten Reisebücher "Voyage idéal en Italie" (1899) und "La Perse en automobile" (1906), war als Zeitungskorrespondent in St. Petersburg tätig, wo er die Russische Revolution erlebte, und erzielte mit dem 1920 erschienenen Roman "Ariane, jeune fille russe" einen Welterfolg. Der begeisterte Tennisspieler gewann 1892 die Französischen Tennismeisterschaften in Paris und stand im Jahr darauf nochmals im Endspiel.
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Angermayer, Fred, Schriftsteller (1889-1951).
Konvolut aus 13 ms. und 3 eigenh. Briefen mit U. sowie 2 ms. Gedichten mit Widmung und U. Wien, 1949-1951.
Zusammen 37 SS. Folio, Gr.-4to. und 8vo. Im Dezember 1949 schickt Fred Angermayer "den geliebten Schulkindern von Blaindorf mit innigsten Weihnachtsgrüßen und herzlichsten Dank" zwei Weihnachtsgeschichten, "Der Bettler vom Heiligen Abend" und "Der Hund". In zahlreichen Schreiben dankt er Josef Wesely für seine aufopfernde Hilfe: "Wenn je ein Mensch so positiv in mein schmalgewordenes Leben eingegriffen hat, daß er später einmal behaupten kann er habe einem dichterischen Menschen durch die Finsternis dieses Daseins geholfen, dann sind Sie es, immer wieder und immer erneut Sie!" (Wien, 9. XII. 1950). Ein Breif richtet sich an Josef Weselys Sohn "Pepperl": "Tante Olly und ich gratulieren dir zu deinem wunderbaren Zeugnis. Wir sind sehr erfreut über deine guten Leistungen, weil wir ja wissen, daß Studienerfolge nicht von den Bäumen fallen, sondern sehr schwet erarbeitet werden müssen" (Wien, 4. III. 1951). Beiliegend ein ms. Brief von dem Rechtsanwalt Dr. Rudolf Granichstaedten-Czerva an Josef Wesely bezüglich "der Sache Fred Angermayer".
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Anhäuser, Uwe, Schriftsteller (geb. 1943).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
1 S. Gr.-4to. "Heimwerk / Jeder Giebel / ein fester Wall / gegen verdächtige Nachbarn. / Vorgartenbrustwehr, / Rasenmäherstrategie, / Blechkarossenhätschelei / festigen die Zwietracht. / Am Wochenende / die Fahrt ins Grüne: / Vorstoß / an die Geltungsfront. / Verhandlungen / über den Jägerzaun: / Jedes Wort / ein Geschoß".
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Anouilh, Jean, französischer Schriftsteller (1910-1987).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo.
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Anschütz, Roderich, Schriftsteller (1818-1888).
"An Adolf Herzfeld | Zu seinem Dienstjubiläum am 12. Mai 1869". Eigenh. Manuskript mit U. Wien, 11. V. 1869.
¾ S. (14 Zeilen) 4to. "Wenn noch mein Vater weilt' auf dieser Erde, | So drückt' er warm und herzlich Dir die Hände | Und spräche: Sei mein Freund bis an das Ende, | Wir Du mir warst ein liebender Gefährte [...]". - Der in Wien geborene Sohn des Schauspielers Heinrich Anschütz (1785-1865) mußte seine Theaterlaufbahn wegen zunehmender Erblindung aufgeben. 1852 ins Ministerium für Handel und öffentliche Bauten eingetreten, verließ er dieses im Range eines Sektionsrats. Vgl. DBE. - Etwas knittrig und mit Randläsuren.
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Anschütz, Roderich, Schriftsteller (1818-1888).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 15. XI. 1838.
1 S. Qu.-8vo. "Wer dem Tod in's Angesicht schauen kann | Der Soldat allein ist ein freier Mann (Schiller in Wallenstein's Lager) [...]". - Der in Wien geborene Sohn des Schauspielers Heinrich Anschütz (1785-1865) mußte seine Theaterlaufbahn wegen zunehmender Erblindung aufgeben. 1852 ins Ministerium für Handel und öffentliche Bauten eingetreten, verließ er dieses im Range eines Sektionsrats. Vgl. DBE.
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Anthes, Otto, Schriftsteller (1867-1954).
Eigenh. Brief mit U. [Lübeck, Oktober 1917].
3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "für Ihren gütigen Glückwunsch zu meinem Fünfzigsten vielen herzlichen Dank. Die Wurstgeschichte ist ausserordentlich bezeichnend für mein Schicksal. Das ist der Dank, und lediglich die Erzählung davon macht die Leute auf meinen 50. Geburtstag aufmerksam. Aber ich finde es doch recht lustig. Und bin um so froher darüber, als ich aus diesem Anlass wieder einmal Ihre Liebenswürdigkeit verspüren durfte, die mir schon so manches mal das Herz erwärmt hat. Auch ich denke Ihre Erfahrungen mit dem kommenden Jahrzehnt zu machen. Ich hab das Gefühl, als ob ich jetzt gerade anfinge zu leben. Mehr kann man von seinem Kadaver nicht verlangen […]". - Darüber ein gedr. Gedicht als Dank zu Glückwünschen anlässlich seines 50. Geburtstages. - Nach dem Studium der Theologie und Philologie in Leipzig und Halle unterrichtete Anthes seit 1891 an verschiedenen Oberschulen in Norddeutschland Religion, Hebräisch und Latein, 1903-26 in Lübeck. Danach als freier Schriftsteller tätig, lebte er, unterbrochen von kriegsbedingten Aufenthalten in Niederschlesien und Lübeck, von 1936 bis zu seinem Tod in Wiesbaden.
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Antropp, Theodor, Schriftsteller (1864-1923).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. II. 1920.
1 S. 8vo. Kartenbrief mit eh. Adresse. An die Pianistin und Publizistin Anny Newald-Grasse in Wien: "Von Ihrer freundl. Einladung Gebrauch machend, erlaube ich mir meine Tochter Hermine (21 Jahre alt) zum Verteilungsdienst der Mittelstandsdelegation anzumelden. Sollten Sie nicht genug Bewerberinnen finden, könnte ich auch meine zweite Tochter Trude (18 Jahre alt) zur Verfügung stellen [...]". - Theodor Antropp “versuchte sich wiederholt auf schriftstellerischem Gebiete” (Eisenberg, Das geistige Wien, zit. n. DBA I 28, 365) und verfaßte Gelegenheitsgedichte, Singspiele und Lieder; seit 1891 war er als Theaterreferent der "Ostdeutschen Rundschau" tätig.
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Anzengruber, Ludwig, Schriftsteller (1839-1889).
Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], o. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Buchhandlung Leopold Rosner in Wien betr. der Bestellung einer Zeitschrift. - Marke ausgeschnitten.
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