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Berla, Alois, d. i. A. Scheich(e)l, Schriftsteller (1826-1896).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bitte Sie, wenn Sie etwas für mich haben, es mir zu schicken, Herr Hellmesberger hält mich sehr in Athem und ich habe keine Mittel [...]". - Der in Wien geborene Dramatiker studierte ursprünglich Musik, war später als Schauspieler und Sänger tätig und verfaßte 1848 sein erstes Theaterstück "Der letzte Zopf", das am Deutschen Theater in Pest uraufgeführt wurde. "Daraufhin wurde er als Theaterdichter an das Theater an der Wien verpflichtet. Berla schrieb rund 130 Bühnenstücke, von denen 'Drei Paar Schuhe' (1871) und 'Das verwunschene Schloß' (1877) von Karl Millöcker vertont wurden. Ferner übersetzte und bearbeitete er fremde Bühnenstücke" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.
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Berla, Alois, d. i. A. Scheich(e)l, Schriftsteller (1826-1896).
Eigenh. Briefgedicht mit U. O. O., 31. III. / 1. IV. 1871.
1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Der Mann, den sich dein Herz erkoren, | Der einst der Kunst zum Heil geboren, | Hat gestern man im Künstlerkreise | Gefeiert in gar schöner Weise [...]". - Der in Wien geborene Dramatiker studierte ursprünglich Musik, war später als Schauspieler und Sänger tätig und verfaßte 1848 sein erstes Theaterstück "Der letzte Zopf", das am Deutschen Theater in Pest uraufgeführt wurde. "Daraufhin wurde er als Theaterdichter an das Theater an der Wien verpflichtet. Berla schrieb rund 130 Bühnenstücke, von denen 'Drei Paar Schuhe' (1871) und 'Das verwunschene Schloß' (1877) von Karl Millöcker vertont wurden. Ferner übersetzte und bearbeitete er fremde Bühnenstücke" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.
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Berlitz, Charles, Schriftsteller (1914-2003).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. 4to. "To Sabrina - Sincere best wishes and good luck!".
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Berluc-Perussis, Léon de, French poet and historian (1835-1902).
Autograph visiting card monogrammed ("L.d.B.P."). Porchères (Gironde), 28. VII., n. y.
Visiting card format. 9 lines. To the amateur art critic and member of the Académie de Marseille Charles Vincens, congratulating him on an article and thanking him for mentioning Berluc-Perussis's "modest support" of the art historian and collector Edmond Bonnaffé: "De Berluc-Perussis vient de lire l'article si attachant et si littéraire de Monsieur Ch. Vincens, et s'empresse de le remercier d'avoir mentionné avec tant d'aimable bienveillance le modeste secours qu'il a pu fournier à M. Bonnaffé." - On mourning paper.
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Bermann, Moritz, Schriftsteller und Historiker (1823-1895).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. II. 1879.
2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Beiliegend ein nicht hinzugehöriges Kuvert. An Major: "Nach langen, langen Jahren fange ich wieder an Autografe zu sammeln, habe aber leider bisher so gut wie gar nichts beisammen. Indeß habe ich doch einige Doubletten und da bin ich so frei Euer Hochwolgeboren anbei ein Verzeichniß zu senden [...]". - Sich schon in Jugendtagen mit der Wiener Personen- und Stadtgeschichte. befassend, legte der durch Franz Gräffer geförderte Bermann eine umfassende biographisch-genealogische Sammlung anlegen und erwarb den Ruf, einer der bedeutendsten Autographenhändler Österreichs zu sein. Sein "Österreichisches Biographisches Lexikon" kam mit dem ersten Band 1853 heraus, wurde jedoch nie vollendet. Seit 1856 war er Redakteur des "Wiener Courir". Zudem schrieb er zahlreiche historische Werke über Wien, (u. a. "Geschichte der Wienerstadt und Vorstädte", 1863) sowie Erzählungen und Romane. - Ohne das erwähnte Verzeichnis.
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Bern, Maximilian, Schriftsteller (1849-1923).
Eigenh. Brief mit U. Wien, November 1880.
2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An eine Buchhandlung: "Gestern erkundigten sich zwei Familien bei mir, ob Ihre Buchhandlung meine 'Anthologie für die Kinderstube', sowie meine bei G. J. Göschen in Stuttgart erschienenen Novellen 'Auf schwankem Grunde' und 'Ein stummer Musikant' vorräthig habe [...]". - Der Sohn eines Arztes und Hofrates war nach seinem Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft Lehrer bei einer Zirkusgesellschaft und lebte seit 1875 als freier Schriftsteller länger in Berlin und Hamburg, vorübergehend in Leipzig, Dresden, Frankfurt a. M. und München; zwischen 1885 und 1887 in Paris, anschließend wieder seit 1888 in Berlin. Von 1887 bis 1897 war Bern mit der Schriftstellerin und Schauspielerin Olga Wohlbrück verheiratet.
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Bernard, Tristan, Schriftsteller (1866-1947).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 30. VII. 1907.
1 S. Gr.-8vo. In französischer Sprache an einen "cher ami" über eine Theaterangelegenheit.
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Berndorff, Hans Rudolf, Journalist und Schriftsteller (1895-1963).
Ms. Brief mit eigenh. U. Hamburg, 25. IX. 1946.
1 S. 4to. Mit ms. Kuvert. An Josef Wesely: "In Europa mögen die Reiche zusammenkrachen und es mag das Unglaublichste geschehen, aber regelmässig gratulieren Sie mir zu meinem Geburtstag".
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Berneck, Karl Gustav von, Ps. von Bernd von Guseck, Schriftsteller (1803-1871).
"Streiflichter". Eigenh. Manuskript (Fragment) mit U. und eh. Brief mit U. Frankfurt a. d. O, 5. IX. 1846.
Titel und 6 SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Bll. 4to. Brief: 1 S. auf Doppelbll. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). Der Brief an G. Ritter von Franck in Wien einen Wechsel betreffend.
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Bernstein, Aaron, Schriftsteller (1812-1884).
Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 1. VI. 1832.
½ S. Gr.-8vo. "Entringt der Feder nur | Was tief die Wahrheit trifft | Dann hast du eine Spur | Von einer heil'gen Schrift". - Der aus Danzig stammende Schriftsteller und Publizist hatte 1848 Barrikadenkämpfer an der Revolution teilgenommen und im Jahr darauf die "Urwählerzeitung. Organ für Jedermann aus dem Volk", nach deren Verbot (1851) im Jahr 1852 die "Volkszeitung" gegründet. "Bernstein verfaßte außerdem zahlreiche naturwissenschaftliche Werke ('Naturwissenschaftliche Volksbücher', 21 Bde., 1855/56). In seinen literarischen Schriften beschäftigte er sich vorwiegend mit dem Judentum, so z. B. in der Novelle 'Mendele Gibbor' (1860)" (DBE).
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Bernstein, Aaron, Schriftsteller (1812-1884).
Eigenh. Brief mit U. Berlin-Friedenau, 24. IV. 1879.
1 S. Gr.-8vo. "Lieber Herr und Freund. | Verzeihen Sie mir diese Benennung! Sie benehmen sich so menschenfreundlich gegen mich, daß ich meiner persönlichen Empfindung hierüber nur mit diesem Worte ein innerliches Genüge verschaffen kann. Geben Sie mir doch einmal Gelegenheit, dieser Empfindung durch irgend einen Liebesdienst Ausdruck zu verleihen! [...]". - Der aus Danzig stammende Schriftsteller und Publizist hatte 1848 Barrikadenkämpfer an der Revolution teilgenommen und im Jahr darauf die "Urwählerzeitung. Organ für Jedermann aus dem Volk", nach deren Verbot (1851) im Jahr 1852 die "Volkszeitung" gegründet. "Bernstein verfaßte außerdem zahlreiche naturwissenschaftliche Werke ('Naturwissenschaftliche Volksbücher', 21 Bde., 1855/56). In seinen literarischen Schriften beschäftigte er sich vorwiegend mit dem Judentum, so z. B. in der Novelle 'Mendele Gibbor' (1860)" (DBE).
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Bernus, Alexander Frh. von, Schriftsteller (1880-1965).
2 eigenh. Briefe mit U. Stift Neuburg bei Heidelberg und Schloß Donaumünster in Donaumünster, 1924.
Zusammen (1+4 =) 5 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und kl.-4to. An den Verleger und Sammler Kurt Wolff (1887-1963): "Ich bin bereit, das eine oder andere Buch aus meiner St. George-Bücherei abzugeben [...]" (6. August). - "Da die Instandsetzungsarbeiten von Schloss Münster immer mehr Geld verschlingen, so gedenke ich auch von meinen Georgica noch einiges abzugeben u. zwar diesmal 2 Hauptstücke: 1.) Die 'Pilgerfahrten' in der ersten Ausgabe mit eigenhändiger intimer Widmung St. Georges [...] 2.) Das 'Jahr der Seele' in der ersten Ausgabe gleichfalls mit Widmung St. Georges [...] Die 2 Bücher stammen aus dem Nachlaß Perls, die Widmungen sind an diesen, nicht an mich, sonst würde ich die Bücher natürlich nicht abgeben [...]". - Alexander Bernus leitete von 1902 bis 1905 die Zeitschrift "Freistatt", zu deren Mitarbeitern u. a. Frank Wedekind und Ricarda Huch zählten; erste Stücke wie "Don Juan" und "Masken" wurden in den 1907 gegründeten "Schwabinger Schattenspielen" aufgeführt. Zunehmend an Anthroposophie und Theosophie interessiert, gründete Bernus 1916 die anthroposophische Zeitschrift "Das Reich", in der u. a. Artikel von Alfred Kubin, Else Lasker-Schüler und Rudolf Steiner erschienen; nach Ende des Krieges war er Herausgeber der "Mitte". - Jeweils im linken Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung); papierbedingt etwas gebräunt.
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Bernus, Alexander Frh. von, Schriftsteller (1880-1965).
Ms. Brief mit eigenh. U. und ms. Bildpostkarte mit eh. U. Schloß Donaumünster in Donaumünster, 1958.
Zusammen (¾+2 =) 2¾ SS. Gr.-4to und 8vo. Die Karte mit eh. Adresse. Beiliegend eine Portraitphotographie i. F. 173:124 mm mit eh. U. am Trägerkarton (dat. 1957). An den Literaturwissenschaftler Erich G. Budde (1908-1975) in Heidelberg, später an der Universität Boston, Massachusetts, anläßlich seiner geplanten Anthologie deutscher Lyrik für amerikanische Universitäten: "[...] Noch eine Bitte: lassen Sie in der biographischen Notiz den 'Freiherrn' weg. Der ist nur für den Pass und den Gotha [...]" (22. VII.). - "[...] Ich war seit dem ominösen Jahr 1933 nicht mehr in Italien. Seitdem wurde die ARA PACIS neu errichtet. Vielleicht führt mich mein Weg Anfang nächsten Jahres doch noch einmal nach Rom [...] Haben Sie eigentlich Gedichte von Friedrich Schnack für Ihre Anthologie vorgesehen? Er besuchte mich neulich, wußte nichts von Ihrem Vorhaben. Ist gerade als Lyriker hervorragend [...]" (14. VIII.). - Alexander Bernus leitete von 1902 bis 1905 die Zeitschrift "Freistatt", zu deren Mitarbeitern u. a. Frank Wedekind und Ricarda Huch zählten; erste Stücke wie "Don Juan" und "Masken" wurden in den 1907 gegründeten "Schwabinger Schattenspielen" aufgeführt. Zunehmend an Anthroposophie und Theosophie interessiert, gründete Bernus 1916 die anthroposophische Zeitschrift "Das Reich", in der u. a. Artikel von Alfred Kubin, Else Lasker-Schüler und Rudolf Steiner erschienen; nach Ende des Krieges war er Herausgeber der "Mitte".
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Berton, Pierre, Schriftsteller (1842-1912).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O. U. D.
93:54 mm auf etwas größerem Trägerkarton. Brustbild en face aus em Atelier A. Liebert, Paris.
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Bertram, Ernst, Germanist, Schriftsteller und Lyriker (1884-1957).
86 eigenh. (Bildpost-)Karten, meist mit eh. U. bzw. Initialen. Köln, München, Passau, Straßburg und Bayreuth, 1933 bis etwa 1955.
86 Bll. Halb-, ganz- oder zweiseitig beschrieben. (Qu.-)8vo. Mit einigen Beilagen (s. u.). Zumeist an den Kammermusiker Toni Breuer, Mitglied des Städtischen Orchesters Magdeburg, gerichtete Karten, häufig an diesen als Grußkarten versandt ("Für Tonis Sammlung"), dabei vereinzelt Postkarten mit Zitat(en) von Bertrams Lebensgefährten seit Studienzeiten, des Weilburger Privatgelehrten Ernst Glöckner (1885-1934), teils auch mit dessen Namen signiert. "Solange konnte ich nichts von mir hören lassen, weil ich Dein liebes Briefchen von vorigem Jahr verlegt hatte mit der einzigen Adresse [...] Nun bitte ich Dich herzlich, einmal wieder von Dir und Deinen Eltern etwas hören zu lassen und mir zu sagen, wie Du Dich in der neuen Heimat eingelebt hast, wie es mit Deiner Musikpflege steht und wie Deine gute Mutter es jetzt im Westen findet [...]" (an Marlis Breuer, dat. Köln, 31. III. 1955). - Beiliegend 20 tls. an Bertram gerichtete Karten verschiedener Verfasser, darunter der Schriftsteller Otto Brües und der Dirigent Hermann Abendroth (3).
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Bertuch, Karl, Schriftsteller (1777-1815).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. An einen Herrn Lefevre zur Übersendung eines Buches, worin er "eine leichte colorirte Zeichnung der Dombaya" zu haben wünschte. - Am linken Rand stärker fleckig.
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Beskow, Bernhard von, Schriftsteller (1796-1868).
Eigenh. Brief mit U. Stockholm, 4. VI. 1861.
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. In schwedischer Sprache an einen Herrn Baron.
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Bettelheim, Anton, Schriftsteller (1851-1930).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. IV. 1892.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wie von alter Hand vermerkt, an die Schauspielerin Luise Neumann: "Mit herzlichstem Danke habe ich die 'Radetzky-Anekdoten. Aus dem Tagebuch eines seiner Kiebitze' durchgelesen. Zu ändern wüßte ich nichts: Die Geschichtchen sind so warm erzählt und die Schluß-Pointen mit dem Kammerdiener so rührend humoristisch, daß jeder Leser denkbar erfreut und bewegt sich fühlen muß [...]". - Anton Bettelheim war neben seiner Tätigkeit als Feuilletonredakteur und Kritiker (u. a. bei der "Wiener Presse" und der "Deutschen Zeitung") auch Herausgeber und Verfasser zahlreicher Sammelwerke und Biographien. Als (Mit-)Herausgeber bzw. Redakteur betreute er von 1890-97 die biographischen Sammelbücher "Geisteshelden", von 1898-1918 die "Allgemeine Deutsche Biographie", das "Biographische Jahrbuch" und seit 1921 die "Neue Österreichische Biographie"; die Werke Ludwig Anzengrubers edierte Bettelheim ebenso wie den Nachlaß Berthold Auerbachs (1907) und die Gesammelten Schriften Alfred Frh. von Bergers (1913). Unter seinen zahlreichen biographischen Arbeiten finden sich u. a. Studien über Anzengruber (1891), Beaumarchais (1911), Balzac (1926) und Karl Schönherr (1928).
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Beucke, Werner, Maler und Graphiker (1903-1940).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Kiel, 19. VIII. 1934].
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An den S. Fischer Verlag: "Heute trinke ich noch Whisky auf der Königsberg. Dienstag zurück; rufe sofort an. Herzlichst | Beucke". - Die Bildseite mit der Ansicht von deutschen Kriegsschiffen.
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Beyer, Conrad, Schriftsteller (1834-1906).
Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 17. I. 1883.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der berühmte Platenide Prof. Dr. Johannes Minckwitz in Leipzig hat ein gar gewaltiges Epos geschrieben, das wie die in vielen Auflagen erschienenen [...] Scherenbergschen Epen seinen Stoff aus den Befreiungskriegen nimmt, ja dieselben durch seinen Helden Napoleon ganz umfasst. Er hat mich gebeten, Ihnen, dem Österreicher, den Verlag anzubieten und glaubt es werde nicht schaden, wenn ein deutsch nationales Epos in Österreich erscheine, sofern es vielleicht in Deutschland gedruckt werde [...]". - Conrad Beyer trat für die Einführung der Gabelsbergerschen Stenographie ein und war Herausgeber der "Praktischen Stenographie" (1863-69). "Als Literaturhistoriker beschäftigte er sich vor allem mit Friedrich Rückert (u. a. 'Neue Mitteilungen über Friedrich Rückert und kritische Gänge und Studien', 1873). 1879 ging er nach Stuttgart, wo er 1886 zum Hofrat ernannt wurde" (DBE).
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Beyerlein, Franz Adam, Jurist und Schriftsteller (1871-1949).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Leipzig, 17. I. 1896.
1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betreffs einer Programmänderung. - Franz Adam Beyerlein lebte als freier Schriftsteller in Leipzig, wo er die Literarische Gesellschaft gründete. "Er wurde bekannt durch seinen Roman 'Jena oder Sedan' (1902), der sich vor allem durch einen antimilitärischen und pazifistischen Grundton auszeichnete. Beyerleins schriftstellerisches Werk wird zum gemäßigten Naturalismus gezählt" (DBE). - Mit gedr. Briefkopf der Literarischen Gesellschaft in Leipzig; im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung).
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Beyerlein, Franz Adam, Jurist und Schriftsteller (1871-1949).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Leipzig, 29. III. 1936.
1 S. Qu.-8vo. Ms. Adresse. An Josef Wesely: "für Ihre freundlichen Wünsche zu meinem Geburtstage danke ich Ihnen herzlich".
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Biedenfeld, Ferdinand Leopold Frh. von, Schriftsteller und Theaterdirektor (1788-1862).
Eigenh. Brief mit U. Weimar, 5. IV. 1839.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Professor Döbler: "Die Jena'sche Professorschaft hat mich beim Abschied sehr dringend gebeten, durch die morgende Botenpost den Herrn Hofrath Götting wissen zu lassen, ob Sie Montag oder Dienstag in Jena seyn werden. Zugleich soll ich Ihr edles Herz darauf aufmerksam machen, daß Sie sich in Jena nicht mehr verplempern dürfen, indem sie dort bereits vergeben sind u. schon beim Aussteigen in Empfang genommen werden sollen [...]". - Nach Versuchen als dramatischer Schriftsteller wurde der Gatte der Sängerin Felicitas Bonasegla-Schüler 1824 Direktor des neugegründeten Königsstädter Theaters in Berlin, gründete 1825 ein eigenes Theater in Magdeburg und übernahm 1830 die Direktion des Theaters in Breslau. Über Leipzig und Weimar kehrte er schließlich nach Karlsruhe zurück. Er veröffentlichte u. a. in der "Zeitschrift für die elegante Welt" und verfaßte neben Unterhaltungsschriften vorwiegend Dramen, u. a. das Trauerspiel "Die Parias" (1824). - Mit kleinen Randläsuren.
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Biegeleben, Ludwig Frh. von, Schriftsteller (1854-1937).
Eigenh. Brief mit U. Kaltern bei Bozen, o. D.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an einen Verleger: "Unterfertigter ersucht E. H. um gefällige Bekanntgabe rücksichtlich eventueller Annahme oder Ablehnung eines von selbem aus dem Italienischen übertragenen socialpolitischen Werks: 'Der Kommunismus. Kritische, historische, politische Untersuchung', welches im Ms., ziemlich druckreif fertiggestellt, eingesandt werden könnte [...]".
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Bienek, Gustav Karl, Architekt und Schriftsteller (1899-1972).
Weihnachtskarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. beschr. Kuvert.
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Biging, Curt, Schriftsteller und Mediziner (1887-?).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 30. I. 1943.
1 S. Gr.-8vo. Mit eh. beschr. Kuvert. An Josef Wesely: "für Ihre freundlichen Glückwünsche sage ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank. Ich bin eigentlich sehr neugierig, wie Sie eigentlich darauf gekommen sind, mir zu gratulieren".
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Bikélas, Demetrius, Schriftsteller und erster Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (1835-1908).
Eigenh. Brief mit U. Athen, 10. XII. 1884.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an einen Freund. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.
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Birkle, Albert, Schriftsteller und Maler (1900-1986).
Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. Salzburg, (1970).
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. beschr. Kuvert. Dankt den Gratulanten - darunter auch Josef Wesely - für Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag.
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Birkner, Friede, Schriftstellerin (1891-1985).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. , 6. VI. 1981.
1 S. Qu.-8vo. "Wie gewünscht".
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Bischof, Heinz, Schriftsteller (geb. 1923).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Man sage nicht, / eine Stadt wäre / augenlos, / sie erdulde blind, / was Menschen ihr / antun. / Aus Nischen und Erkern, / von Giebeln und Türmen, / an Brunnen und Denkmalen / blickt sie wach / und vielgesichtig / hinein in das Getriebe / des hektischen Alltages / und verfolgt den Wandel / vom Gestern zum Morgen. / sie klagt nicht an, / sie weist nur hin, / wo Narben entstanden / und Wunden heilen sollen / als Runen der Zeit".
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Bittner, Anton, Schauspieler und Schriftsteller (ca. 1820-1880).
"Der Geitzige". Eigenh. Manuskript (Fragment). O. O. u. D.
1 S. 4to. Mit einer Beilage (s. u.). "Verschwendung und Leichtsinn die reichen sich d'Hand | Und selbst die Natur handelt ohne Verstand. | Im Sommer wird von ihr die Hitz nur verschwendt | Mit der man im Winter sich einheitzen könnt [...]". - Der aus Melk stammende Schauspieler war erst Statist am Theater in der Josefstadt und spielte später häufig an norddeutschen Provinzbühnen. Seit 1860 auch als Theaterschriftsteller tätig, wurde Bittner 1876 wahnsinnig und wurde in die Irrenanstalt Brünnlfeld eingeliefert. - Beiliegend eine Photographie, auf der Bittner und ein Hund zu sehen sind.
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Bittner, Wolfgang, Schriftsteller (geb. 1941).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
1 S. Gr.-4to. Eigenh. Abschrift des Gedichtes "Umweltfreundlich". "Nur keine Sorge, / alles wird geregelt. / Dem verschmutzten Meer / wird befohlen, / sich zu waschen, / der saure Regen hat / wieder süß zu sein, / die erwärmten Flüsse / müssen sich abkühlen, / der Giftmüll soll / sich flüssig machen / und verduften. / Nur keine Sorge, / ruhig Blut.".
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Bittrich, Max, Schriftsteller (1867-1959).
3 eigenh. Postkarten mit U. Freiburg, 17.06.1943 und 20.06.1944.
Zusammen 4 SS. (Qu.-)8vo. Eh. adressiert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.
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Bjørnson, Bjørn, Schauspieler, Regisseur, Dramatiker und Theaterleiter (1859-1942).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Recht holpriges Zitat über das Zusammenleben: "Ein Zusammenleben, wenn es richtig sein soll, zwingt uns von unserem Egoismus, egoistische Angewohnheiten, von unserer Bequemlichkeiten etwas abzukürzen. Die Auswüchse unserer Charakterzüge zu beschneiden. Wir müssen aber unsere Entwicklung, unsere Seelentätigkeit unsere Freiheit wahren [...]". - Bjørn Bjørnson, der älteste Sohn des Dichters Bjørnstjerne Bjørnson, erfuhr seine Theaterausbildung u. a. am Wiener Burgtheater; seit 1885 war er als künstlerischer Leiter am Christiania Theater tätig. Nicht zuletzt seiner Initiative war es zu verdanken, daß am Studenterlunden, unweit des Schlosses in Oslo, das neue Nationaltheatret errichtet wurde, dessen erster Intendant er von 1899 bis 1907 und ein zweites Mal von 1923 bis 27 war. Auch als Schauspieler - u. a. in Stücken seines Vaters und in Dramen von Henrik Ibsen - höchst erfolgreich, gab er zwischen 1899 und 1941 allein am Nationaltheatret 143 Rollen. - An den Rändern stellenweise leicht gebräunt.
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Blaas, Erna, Schriftstellerin (1895-1990).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert.
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Blaas, Erna, Schriftstellerin (1895-1990).
Eigenh. Briefkarte mit U. Salzburg, 14. V. 1965.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für die Geburtstagswünsche.
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Black, William, Schriftsteller (1841-1898).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Brighton, 17. II. 1894.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "I am sorry I cannot respond to the invitation contained in your letter of the 7th instant. The subject is too large [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.
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Blei, Franz, Schriftsteller (1871-1942).
Eigenh. Brief mit U. München, 23. IV. 1905.
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Wohl an den Wiener Verlag C. W. Stern: "Sehr geehrter Herr, ich möchte mir gestatten, zu dem, was Ihnen Herr von Bayros persönlich betreffs der Publikation der 'Purpurschnecke' mittheilen wird, noch einige Bemerkungen zu schreiben, die sowohl im Interesse der Publikation als dem des Verlages sein dürften. Meine und des Marquis Bayros Ansicht ist, dass in der Ausstattung des Buches alles gethan werden muss, das Bibliophilenpublikum dafür zu gewinnen, umso mehr als die Reproduktionstechnik der Blätter (Strichätzung oder Hochätzung, nicht Raster) keine an und für sich kostbare ist und die Kostbarkeit dafür auf Papier, Typendruck und Einband zu verwenden wäre, was alles grösste Sorgfalt verlangt, um nicht blos die Sache zu geben, sondern diese in der schönstmöglichen Form. Ich weiß z. B. von hiesigen Buchhandlungen (Hirsch und Jaffé), dass sie für Publikationen wie den 'Parfümierten Garten' oder 'Gamiani', die ein Leipziger Verlag herausbrachte, blos deshalb keine Abonnenten und Käufer fanden, weil diese Bücher zu mesquin ausgestattet waren. Ich kann Ihnen mittheilen, dass der Insel-Verlag keine privaten Publikationen wie Aretino und Meursius mehr zu machen gedenkt (zum grossen Bedauern der Bibliophilen) - es wäre eine gute Gelegenheit, die Arbeit des Verlages weiterzuführen, in dessen Intentionen. Dass es den Käufern, die in Betracht kommen, nicht darauf ankommt, für ein geschmackvoll gemachtes Buch zehn Mark mehr zu bezahlen, ist eine alte Erfahrung. Ich bin im Besitz der Adressen der Insel-Bibliophilen, die ich Ihnen für den Prospekt-Versand der 'Purpurschnecke' gern zur Verfügung stelle, vorausgesetzt, das Buch kommt glänzend zu stande, wobei, auch bei einem Ladenpreise von 30 Mark, mir weniger riskiert scheint als im gegentheiligen Falle. Das Gedichtms., das Ihnen Herr von Bayros überbringt, ist nicht das Ganze und enthält auch manches, das in der letzten Redaktion wegfallen wird. Der Gesamtumfang wird etwa sein: 15 Blatt Zeichnungen, 15 Blatt Titel dazu, 120 Seiten Gedicht mit den Titeln auf einer separaten Seite, also ungefähr 10 Bogen Octav. Wie wir uns das Detail denken, darüber wird Ihnen Herr von Bayros genaue Auskunft geben. Wichtig scheint mir nur ein Papier, das weich ist und das für die Reproduktion der Zeichnungen nicht satiniert zu werden braucht. Für den Einband würde ich rothes Maroquin vorschlagen, vorausgesetzt, dass dies das Buch nicht unverhältnismässig vertheuert; in diesem Falle dann elfenbeinweiße Leinwand. Für die Luxusexemplare, auf China, würde ich aber unbedingt Maroquin vorschlagen. Dass man davon leicht 50 Exemplare mindestens verkauft, scheint mir außer Frage, nach allem, was ich von Leuten, die die Blätter gesehen haben, hörte: 'Hoffentlich giebt es eine Luxusausgabe'. [...] Dass die Auflage eine auf etwa 500 Exemplare limitierte sein müsste, um dem Buch seinen Seltenheitswert und dem Preise seine zweite Berechtigung zu geben, versteht sich wohl von selbst [...]". - Der von Franz Blei herausgegebene und von Franz von Bayros illustrierte Band "Fleurettens Purpurschnecke - Erotische Lieder und Gedichte aus dem achtzehnten Jahrhundert" erschien noch in jenem Jahr als Privatdruck in einer Auflage von 560 Exemplaren bei C. W. Stern in Wien (vgl. WG² Blei, 19). - Gelocht (geringf. Buchstabenberührung).
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Blei, Franz, Schriftsteller (1871-1942).
Eigenh. Gedicht mit U. und einer kleinen signierte Zeichnung von Alfred Kubin. München, 28. VII. 1905.
2 SS. 8vo. Möglicherweise aus einem Gästebuch oder Freundschaftsalbum. - Beide Einträge datieren aus dem Juli 1905. - Das 18zeilige Gedicht von Franz Blei beginnt "Es drückt dich keine Last, nichts Schweres gab das Leben dir zur Bürde, nicht niedre Demuth und nicht steile Würde - Doch gehst du müde hin und hast den Rücken krumm vom schweren Tragen." - Kubin zeichnete dazu eine andächtig meditierende Figur. - Ursprünglich gefaltetes Doppelblatt, im Falz brüchig. - Vom Vorbesitzer ehemals im Rahmen präsentiert, daher im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt.
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Blei, Franz, Schriftsteller (1871-1942)
Eigenh. Postkarte mit U. ("Blei"). München, [12. I. 1908].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Berufsoffizier und späteren Fabrikanten wie Übersetzer K. L. Ammer (d. i. Karl Klammer, 1879-1959): "Was ist mit Claudel, Ode Die Musen - ich warte stündlich darauf! [...] Gratuliere zu Villon! Ein schönes Buch in jedem Bezug!" - Als Übersetzer zeichnete K. L. Ammer vor allem für Übersetzungen aus dem Französischen (Villon, Verlaine, Maeterlinck und Rimbaud) verantwortlich. - Etwas angestaubt und gebräunt und mit kleinen Randläsuren.
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Blickensdörfer, Hans, Schriftsteller und Sportjournalist (1923-1997).
Portraitfotografie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Für Sabrina".
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Bloch, Jean-Richard, Schriftsteller und Kritiker (1884-1947).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 4. III. 1913.
2 SS. Gr.-8vo. An den Schriftsteller André-Ferdinand Herold (1865-1940), dem er für einen Artikel dankt, "votre ton de voix m'a inspiré". - Jean-Richard Bloch, ein Freund von Henri Barbusse und Romain Rolland, thematisierte als linksgerichteter Romancier und Dramatiker das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft, nahm 1936 am Spanischen Bürgerkrieg teil und emigrierte 1941 als überzeugter Kommunist in die UdSSR. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der von Bloch gegründeten Zeitschrift "L'effort libre"; papierbedingt etwas gebräunt.
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Bloch, Robert, amerikanischer Schriftsteller (1917-1994).
Karteikarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. Format: 125 x 75 mm. "Best wishes to Sabrina".
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Block, Paul, Schriftsteller und Journalist (1862-1934).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 22. I. 1898.
2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich danke Ihnen für Ihre liebenswürdige Gesinnung, kann aber gar nicht begreifen, welchem Umstande ich Ihre schätzenswerthe Aufmerksamkeit zuschreiben muss. Mein literarisches Wirken ist so bescheiden, dass es Ihre freundlichen Worte kaum verdient [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Neuen Theaters zu Berlin; Bl. 2 alt auf Trägerkarton montiert.
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Blöcker, Günter, Schriftsteller (1913-2006).
Sonderdruck aus "Gottfried Benn" mit eigenh. U. am Titelblatt. O. O., Jänner 1980.
15 SS. 8vo.
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Blümml, Emil Karl, Volksliedforscher und Musikschriftsteller (1881-1925).
Eigenh. Brief mit U. Schwechat bei Wien, 29. VII. 1916.
1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. An die Pianistin und Publizistin Anny von Newald-Grasse (1875-1952) mit der Bitte um Überlassung eines "überflüssigen Sonderabzugs" oder eines "überflüssigen Hefts": "Seit Jahren mich mit Studien zur Wiener Literatur- und Musikgeschichte befassend (Ausgabe der 'Denkwürdigkeiten' der Karoline Pichler etc.), sammle ich seit langer Zeit Materialien zur Geschichte des Wiener Volkssängertums von seinen Anfängen an. Vor kurzem las ich Ihren sehr interessanten und lesenswerten Aufsatz 'Jakob Binder der Liechtentaler Lablache' im 'Merker' (VII. S. 418 ff.), der einen wichtigen Baustein zur Geschichte eines Wiener Volkssängers darstellt [...]". - Emil Karl Blümml gab die "Quellen und Forschungen zur deutschen Volkskunde" heraus (1908-1912) und verfaßte ab 1920 gemeinsam mit Gustav Gugitz eine Reihe von Viennensia (u. a. "Alt-Wienerisches", 1920; "Von Leuten und Zeiten im alten Wien", 1922; "Der Spittelberg und seine Lieder", 1924).
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Blüthgen, Viktor, Schriftsteller (1844-1920).
Eigenh. Albumblatt mit U. Leipzig, 9. VIII. 1880.
1 S. Kl.-8vo. Alt auf Trägerpapier montiert. "Im Diadem des Glücks hieniden | Die Liebe glänzt als schönster Stein, | Und kannst du ohne sie zufireden, | So kannst du doch nicht selig sein [...]". - Viktor Blüthgen war Redakteur eines theologischen Lexikons und später der "Krefelder Zeitung" sowie der "Gartenlaube". "Seit seiner Heirat mit Clara Blüthgen 1881 lebte er als freier Schriftsteller in Freienwalde/Oder. Zu seinen Werken gehören Romane (‚Die Spiritisten', 1902), Jugendbücher, Märchen, Gedichte und Opernlibretti" (DBE).
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Blüthgen, Viktor, Schriftsteller (1844-1920).
Eigenh. Brief mit U. Freienwalde a. d. O., 23. I. 1894.
3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe soviel musikalische Veranlagung, daß ich vielleich ebenso gut zum Musiker getaugt hätte, wie zum Schriftsteller. Daß ich angesichts dieses Umstandes mein Leben lang stark von Musik psychisch beeinflußt worden bin, kann nicht Wunder nehmen. Doch keineswegs von aller, nicht einmal von der besten immer. Es giebt eine Menge vortreffliche Musik, die mich interessiert, angenehm besänftigt, mir imponirt, ohne für mein psychisches Leben irgendwie bestimmend ein- oder nachzuwirken [...] Die stärksten und reichsten Eindrücke in dieser Hinsicht gibt mir Richard Wagner. Sehr starke Stimmungseindrücke verdanke ich auch den beiden modernen Jung-Italienern. Von Liedercomponisten wirkt Löwe durchweg fast so erregend und anregend auf mich, von andern nur Einzelnes. Das hat mit dem künstlerischen Werth der Musik gar nichts zu thun - eine Bachsche Fuge hats ebenso gethan, wie wohl einmal ein Bänkelsang, ein Gassenhauer [...]". - Viktor Blüthgen war Redakteur eines theologischen Lexikons und später der "Krefelder Zeitung" sowie der "Gartenlaube". "Seit seiner Heirat mit Clara Blüthgen 1881 lebte er als freier Schriftsteller in Freienwalde/Oder. Zu seinen Werken gehören Romane (‚Die Spiritisten', 1902), Jugendbücher, Märchen, Gedichte und Opernlibretti" (DBE).
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Blum, Hans, Schriftsteller (1841-1910).
Eigenh. Albumblatt mit U. Leipzig, 9. I. 1895.
1 S. 8vo. Alt auf Trägerkarton montiert. "Auch die Geschichte zeigt uns ihren Willen | Und offenbart sich dann am deutlichsten, | Wenn sie ein widerwillig Werkzeug zwingt, | Die große Wandlung mächtig zu vollstrecken". - Als Rechtsanwalt sowie als Anhänger der Bismarckschen Politik als Abgeordneter der Nationalliberalen Partei und Mitglied des Norddeutschen Reichstags und des Zollparlaments tätig, war Blum während des Deutsch-Französischen Krieges Kriegsberichterstatter und übernahm 1871 die Schriftleitung der "Grenzboten". 1878 mußte er infolge eines presserechtlichen Verfahrens zurücktreten, blieb aber journalistisch und schriftstellerisch tätig.
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Blum, Lodoiska von, Schriftstellerin (1841-1927).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. IV. 1869.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Schon vor einigen Wochen schrieb ich Ihnen in einer Angelegenheit meinen Bruder Eugen betreffend. In der Zwischenzeit habe ich nun meine Wohnung gewechselt, u. fürchte fast, daß Ihr Antwortschreiben dadurch verloren gegangen war [...]". - Die aus Polen stammende Schriftstellerin lebte von 1869 bis 1882 in Wien und war dort als Feuilletonistin bei einer Zeitung tätig, in der auch ein Teil ihrer Novellen und Essays erschien. Von 1882 an lebte sie aus Gesundheitsgründen in Venedig und veröffentlichte zahlreiche Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Novellen. Zu ihrer Zeit war sie zudem ein "seltenes Beispiel einer weiblichen Verfasserin von Kriminalromanen" (Sophie Pataky (Hrsg.): Lexikon deutscher Frauen der Feder. Bd. 1. Berlin 1898, S. 79). Ihr in mehrere Sprachen übersetztes Werk war vor allem in Frankreich erfolgreich.
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