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Blumauer, Alois, Schriftsteller (1755-1798).
Brief mit eigenh. U. Wien, 8. III. 1797.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihre letzt verlangten Statuta Carthusiensia sind sogleich per Postwagen an Sie abgegangen, wovon ich guten Empfang wünsche, und da heute so eben mein schöner Auktionskatalog fertig geworden, so sende ich Ihnen selben, weil der Auktions Termin schon sehr nahe ist, mit der Briefpost [...]". - Etwas angestaubt und fleckig.
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Blumauer, Alois, Schriftsteller (1755-1798).
"Galilei". Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D.
½ S. 4to. "Er ward 2 mal vor die Inquisition zu Rom geladen, weil er das System des Kopernikus vertheidigte, das der heil. Schrift entgegen schien. Das 2te mal saß er lange gefangen und ward unter der Bedingung frei, daß er nicht aus dem Herzogthum Florenz weichen sol[l]te [...]". - Leicht angestaubt und fleckig.
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Blumenreich, Franziska, Schriftstellerin (1849-1899).
Eigenh. Briefkarte mit U. ("F. v. Kapff-Essenther"). Berlin, 28. V. 1888.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da mir in Wien berichtet wurde, daß Sie die große Güte hatten, meinem Roman 'Ziel und Ende' einige Zeilen zu widmen, so erlaube ich mir, die Bitte an Sie zu richten, Sie möchten mir die betreffende Nummer gütigst angeben, damit ich das mir so wertvolle Blatt eruieren kann [...]". - Franziska Blumenreich schrieb zahlreiche Romane und Erzählungen, zum Teil über die Wiener Gesellschaft (u. a. "Ziel und Ende", 1888). "Durch Erwerbssorgen zwar zu allzu rascher und vielseitiger Schriftstellerei gezwungen, erwies sie sich in ihren ausgereifteren Werken, mit denen sie wertvolle Zeitdokumente schuf, als hochbegabte Vertreterin der feministischen Literatur" (ÖBL). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Blumenthal, Oscar, Schriftsteller und Journalist (1852-1917).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 20. VI. 1880.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Vielen Dank für Ihr vortreffliches Bild und die Münchener Theaterzettel, die ich wohl noch einige Tage behalten darf? [...]". - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekanntestes Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank "Im weißen Rössl".
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Blumenthal, Oscar, Schriftsteller und Journalist (1852-1917).
Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 13. XI. 1911.
½ S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit ms. adr. Kuvert. An den Schriftsteller Harold Morré: "Ihrer freundlichen Einladung zum Stiftungsfest der Klause kann ich zu meinem Bedauern nicht Folge leisten, da ich mich von dem gesellschaftlichen Leben vollständig zurückgezogen habe". - Als Herausgeber von literarischen Zeitschriften tätig, beendete Blumenthal 1887 vorübergehend seine literarische Tätigkeit und gründete das Lessing-Theater in Berlin, dessen Leitung er 1898 niederlegte und sich erneut der Schriftstellerei zuwandte. Sein bekanntestes Werk ist der 1926 erstmals verfilmte und 1930 von Ralph Benatzky vertonte Schwank "Im weißen Rössl".
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Blunden, Edmund, English poet, author and critic (1896-1974).
2 autograph letters signed. London and Oxford, 1929 and 1934.
4to and 8vo. Altogether (1+1 =) 2 pp. on 2 ff. To John Henderson, Secretary of the National Liberal Club: "I received last night a letter from Mr. Lucas, forwarding your kind wish that I should respond for The Guests on Thursday evening. I don't want to be thought an idle vagabond or an ungracious knave, but be kind to my nervous state, + have me excused. I speak, when I do speak, under a great strain, although you will think I go on so long that I must be altogether happy; but indeed I am desperately puzzled all the time, + it takes me some days before + after of painful thought about the occasion [...]" (March 5, 1929). - "Indeed I haven't forgotten you - no chance I suppose of your being at tonight's Elian? I hope very much you will induce the London Library to possess the Tibble's book on Clare. It would be worth their while merely as containing a great mass of prose and verse, mainly new to print, by Clare himself - his diary for example, which is one of the most natural + attractive Diaries I have read [...]" (February 14, 1934).
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Bobrowski, Johannes, Schriftsteller (1917-1965).
"Mäusefest". Fahnenabzug mit eigenh. Widmung, U. und kleinen Korrekturen. O. O., [1963].
Fahnenabzug für Heft 1/1963 der Neuen Rundschau (Erstdruck, vgl. dazu Grützmacher II/D.6). 2 SS. Gr.-4to. Beiliegend eine Portraitpostkarte mit eh. Widmung und U. (dat. 1. VI. 1962). Aus der Sammlung des Theologen Hermann Dembowski (1928-2012).
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Bobrowski, Johannes, Schriftsteller (1917-1965).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 1. VI. 1962.
1 S. 8vo. Aus der Sammlung des Theologen Hermann Dembowski (1928-2012).
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Bobrowski, Johannes, Schriftsteller (1917-1965).
"Sprache". Eigenh. Gedicht mit U. O. O., 20. X. 1964.
Schmal-gr.-4to. 1 S. Drei Strophen. "Der Baum | größer als die Nacht | mit dem Atem der Talseen | mit dem Geflüster über der Stille [...]". - Aus der Sammlung des Theologen Hermann Dembowski (1928-2012); in der Mitte des Blattes mittels Tesafilmstreifen zusammengesetzt.
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Bockemühl, Erich, Pädagoge und Schriftsteller (1885-1968).
Eigenh. Br. sowie ms. Postkarte mit U. Mönchengladbach, 18.06.1943 und Juni 1944.
Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. Mit ms. Adresse und eh. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.
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Bodenstedt, Friedrich von, Schriftsteller und Orientalist (1819-1892).
"Das Leben". Eigenh. Gedicht (38 Zeilen). O. O. u. D.
1¾ SS. auf Doppelblatt. Mit einer Beilage (s. u.). "Eines schönen Tages plötzlich finden | Wir uns hier, ohne zu wissen wie? | Eines schönen Tages dann verschwinden | Wir von hier, ohne zu wissen wie [...]". - Mit kleinen Randläsuren; die untere Hälfte von Bl. 2 abgetrennt; beiliegend ein eh. Albumblatt mit U. ("Der giebt nicht viel wer sich erst viel besinnt | Und - stets an's Ende denkend - nie beginnt").
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Bodenstedt, Friedrich von, Schriftsteller und Orientalist (1819-1892).
Eigenh. Gedicht (51 Zeilen) mit U. ("FvBodenstedt"). O. O. u. D.
12 Strophen auf 2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. "Mein Haar war dunkel und mein Leben licht. | Weh! Welche Wandlung hat die Zeit vollbracht! | Schneeweiß fällt mir das Haar jetzt in's Gesicht | Und dunkel ist mein Leben wie die Nacht [...]". - Stellenweise ausgebleicht.
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Bodmershof, Imma von, Schriftstellerin (1895-1982).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O., 11. VIII. 1967.
1 S. 8vo. Eh. Adresse. An Josef Wesely: "herzlichen Dank für das Gedenken!".
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Böhm, Hans, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller (1876-1946).
Eigenh. Brief mit U. Köln, 10. VI. 1908.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich werde Ihnen als Mitarbeiter des Kunstwarts nicht unbekannt sein [...] und gehe drum ohne Umschweife in medias res. Ich hörte kürzlich in einem Privatkreise neue Lieder des hiesigen jungen Komponisten Ramrath; sie schienen mir auch bei näherer Bekanntschaft bedeutend genug zu sein, um Sie darauf hinzuweisen, damit - falls Sie meine Laien-Ansicht teilen - der Kunstwart in Stand gesetzt wird, als erster für diese Sachen einzutreten [...]". - Hans Böhm verfaßte neben literaturwissenschaftlichen Werken über Walther von der Vogelweide und Goethe Gedichte, wirkte als Herausgeber von Lyrik-Anthologien und als Übersetzer.
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Böhmer, Eduard, Romanist und Theologe (1827-1906).
Eigenh. Quittung mit U. Halle, 30. IX. 1867.
1 S. Qu.-gr.-8vo. "Drei Thaler Beitrag zum Danteverein von Herrn Buchhändler Barthel hier empfangen zu haben bescheinigt | Boehner | Secretär des Vereins". - Eduard Böhmer war Professor für Romanische Philologie an der Universität Straßburg, wo er bis zu seiner Emeritierung 1879 lehrte. "Seine wissenschaftliche Tätigkeit galt besonders der italienischen Literaturgeschichte mit dem Schwerpunkt der Dante-Forschung und dem Rätoromanischen. Neben vielen Einzeluntersuchungen gab Böhmer 1864/65 die Zeitschrift 'Damaris', 1867-70 die 'Jahrbücher der deutschen Dante-Gesellschaft' und 1874-95 die von ihm begründeten 'Romanischen Studien' heraus" (DBE). Daneben verfaßte auch einige Schriften zum Alten und Neuen Testament und mehrere Untersuchungen über reformatorische Bestrebungen in Spanien. - Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel. - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Böll, Heinrich, Schriftsteller (1917-1985).
Gedr. Presseblatt sowie gedr. Skript der Vorlesung "Versuch über die Vernunft der Poesie" mit eigenh. U. O. O., (Dezember 1977 und 2.05.1973).
1 S. Gr.-4to und 1 S. 4to.
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Bölsche, Wilhelm, Schriftsteller (1861-1939).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Auf der Verso-Seite einer Visitenkarte von Mitzi von Amerling. - Bölsche gehörte als Mitbegründer der "Freien Volksbühne" (1890) und Redakteur der "Freien Bühne" sowie als Gründer des "Friedrichshagener Dichterkreises" zu den Vorreitern des Naturalismus. Zu seinen bekanntesten Werken zählt "Das Liebesleben in der Natur" (1900-02).
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Böttcher, Max Karl, Schriftsteller (1881-1963).
2 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Chemnitz-Hilbersdorf, 19.02.1937 und Juli 1943.
Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse und einem eh. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.
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Böttger, Adolf, Schriftsteller (1815-1870).
"Johann, regierender König von Sachsen". Eigenh. Manuskript mit U. ("Ad. Böttger"). O. O. u. D.
2½ SS. auf 2 Bll. Folio. "Die Geschichte spricht: / Wo menschlich groß der Fürst das Muster gibt, / Und jeder Bürger Gleiches will und schafft, / Da segnet edle Freiheit Volk und Land, / und freiheitlos nicht nenn' ich Sachsens Boden [...]". - Vornehmlich als Lexikograph des Englischen tätig, wurde Böttger insbesondere durch seine literarischen Übersetzungen (vor allem Shakespeare, Pope, Goldsmith aus dem Englischen und Racine aus dem Französischen) bekannt. 1846 begann er eigene Arbeiten zu veröffentlichen, darunter die vielfach nachgeahmte "Blumenlyrik" ("Hyazinth und Lilialide", 1849) und Versepen mit historischen Motiven. - Die 2 losen Blatt manuell zu einem Doppelblatt verbunden; etwas (finger)fleckig.
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Böttiger, Carl Wilhelm, Schriftsteller und Übersetzer (1807-1878).
Eigenh. Brief mit U. Uppsala, 24. II. 1861.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. In schwedischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
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Bogler, Philipp, d. i. Agnes Bogler, Schriftstellerin (geb. 1848).
Eigenh. Brief mit U. Neulengbach, 15. I. 1883.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "No. 1 der 'Wiener Landwirthschaftl. Zeitung' laufenden Jahres [...] brachte am 3ten Januar die Voranzeige meines zweiten Romanes 'Die Ritter von der Scholle' dessen Veröffentlichung mit dem nächsten Monat im Feuilleton obigen Blattes beginnt. Ich erlaube mir nun, nachdem bereits mein erster Roman 'Verbrauchte Waffen' - wie beiliegende Critiken bezeugen - im In- und Auslande die glänzendste Aufnahme und Würdigung erfuhr, an Euer Wohlgeboren die höfliche Anfrage zu stellen: ob Sie geneigt wären, den Verlag dieses neuen Werkes zu übernehmen, zumal die Gelegenheit geboten wäre, den Feuilletonsatz gleichzeitig als Buchsatz zu benützen [...]".
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Bohner, Theodor, Schriftsteller (1882-1963).
Eigenh. Postkarte mit U. [Berlin], 4. VIII. 1943.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.
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Bohrmann, Heinrich, Schriftsteller (1838-1908).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. II. 1894.
½ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Hier endlich der 'Babenberger' d. h. die 4 ersten Akte, der 5. kommt in einigen Tagen. Es wäre mir recht lieb, wenn der Druck bald geschehen könnte, wegen Versendung noch während der Frühjahrsfeier [...]". - Heinrich Bohrmann wurde 1866 mit seinem Stück "Der letzte Babenberger" erstmals als Bühnenschriftsteller einer größeren Öffentlichkeit bekannt. 1872 wurde er durch Laubes Vermittlung Generalsekretär am Wiener Stadttheater, 1875 kurze Zeit Direktor des Ringtheaters, dann der Komischen Oper sowie des Königlich-freistädtischen Theaters in Preßburg. Häufig arbeitete er mit dem unter dem Pseudonym J. Riegen schreibenden Julius Nigri von St. Albino zusammen; seit 1876 publizierten sie Bühnenwerke unter dem Kollektivnamen Bohrmann-Riegen. Seine Gattin war die Schriftstellerin Marianne Bohrmann.
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Bojer, Johan, Schriftsteller (1872-1959).
Eigenh. Brief mit U. Stenkjar [?], 14. VI. 1905.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Wiener Verlag: "Ich hoffe, dass der Verlag schon längst den Abdruck des Romans Eine Pilgerfahrt bekommen habe [...] Von der berühmten Schriftstellerin Ellen Key habe ich Mitteilung bekommen, dass Sie bereit ist eine Introduktion für die deutsche Ausgabe zu schreiben [...]". - Im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung).
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Borchardt, Rudolf, German poet (1877-1945).
"Das Vaterunser aus Dantes Fegefeuer". Autograph manuscript (24 lines) signed ("Borchardt"). Apparently Monsagrati (Lucca, Italy), 11 Feb. 1914.
Large 4to. ¾ p. Letterhead of the Villa Mansi at Monsagrati. - Somewhat dusty and strong damage to edges.
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Borchers, Elisabeth, Schriftstellerin (geb. 1926).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., November 1991.
1 S. Qu.-8vo. "für Erwin".
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Bormann, Edwin, Schriftsteller und Verlagsbuchhändler (1851-1912).
Eigenh. Albumblatt mit U. Leipzig, 13. XII. 1905.
½ S. 8vo. "Es giebt so manchen auf der Welt, | Dem meine Weise nicht gefällt. | So auch der Floh, das muntre Tier, | Es fand noch nie Geschmack an mir. | Da naht ein Wiener Exemplar | Und bringt mir seine Grüße dar - | Wie neugeboren bin ich jetzt, | Da der berühmtste 'Floh' mich schätzt". - Edwin Bormann gründete 1888 für die Publikation seiner Werke einen eigenen Verlag und rief 1909 gemeinsam mit Georg Bötticher und Arthur von Oettingen die Künstlervereinigung Leoniden ins Leben. "Bormann trat vor allem als sächsischer Mundartdichter hervor. Daneben verfaßte er Gedichtkollagen wie seine 'Schilleressenz', in denen er nach Art des Cento Zitate zu einem neuen Text montierte. Der Titel seines Buchs 'Jedes Thierchen hat sein Pläsierchen' ging in den deutschen Zitatenschatz ein. In mehreren Publikationen trat er außerdem für die sogenannte Shakespeare-Bacontheorie ein, die Francis Bacon für den Verfasser der unter dem Namen des Schauspielers William Shakespeare veröffentlichten Werke hält. Im Gegensatz zu anderen Vertretern der Theorie versuchte er - nach eigenem Bekunden - den Nachweis zu erbringen, indem er einen 'unauflöslichen Zusammenhang’ zwischen den Shakespeare-Dichtungen und den naturwissenschaftlich-philosophischen Werken Bacons aufzeigte. So sei der 'Sturm' eine Parabel zu Bacons Naturphilosophie, 'Lear' zur Ökonomie und 'Hamlet' zur Anthropologie“ (Wikipedia).
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Bormann, Edwin, Schriftsteller und Verlagsbuchhändler (1851-1912).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Albumblatt mit U. Leipzig, 8. XI. 1883.
(1½+1 =) 2½ SS. auf 2 Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Alfred Grenser in Wien zur Übersendung des Albumblattes mit einer Abschrift seines Gedichtes "Hans Makart's 'Bacchanden Familiche'. Gunst-Sonett ännes alden Leibz'gersch": "[...] Das Gedichtchen ist meiner soeben bei Braun & Schneider in München erschienenen Sammlung 'Leipziger Allerlei' entnommen und knüpft an ein bekanntes Bild Ihres berühmten Wiener Mitbürgers an. Aber ich hoffe, daß werde von Ihnen noch von Makart selbst (falls ihm das Sonett je vor Augen kommt) die kleine Neckerei mißverstanden wird [...]". - Edwin Bormann gründete 1888 für die Publikation seiner Werke einen eigenen Verlag und rief 1909 gemeinsam mit Georg Bötticher und Arthur von Oettingen die Künstlervereinigung Leoniden ins Leben. "Bormann trat vor allem als sächsischer Mundartdichter hervor. Daneben verfaßte er Gedichtkollagen wie seine 'Schilleressenz', in denen er nach Art des Cento Zitate zu einem neuen Text montierte. Der Titel seines Buchs 'Jedes Thierchen hat sein Pläsierchen' ging in den deutschen Zitatenschatz ein. In mehreren Publikationen trat er außerdem für die sogenannte Shakespeare-Bacontheorie ein, die Francis Bacon für den Verfasser der unter dem Namen des Schauspielers William Shakespeare veröffentlichten Werke hält. Im Gegensatz zu anderen Vertretern der Theorie versuchte er - nach eigenem Bekunden - den Nachweis zu erbringen, indem er einen ‚unauflöslichen Zusammenhang’ zwischen den Shakespeare-Dichtungen und den naturwissenschaftlich-philosophischen Werken Bacons aufzeigte. So sei der 'Sturm' eine Parabel zu Bacons Naturphilosophie, 'Lear' zur Ökonomie und 'Hamlet' zur Anthropologie“ (Wikipedia). - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Bosek-Kienast, Karl, Schriftsteller (geb.1895).
Eigenh. Briefpostkarte, 3 eigenh. Bildpostkarten sowie Broschur "Sei gesegnet Heimaterde" mit U. O. O., 1966-1970.
Zusammen 6 SS. (Qu.-)8vo. Dankt Josef Wesely für die ihm übersandten Geburtstagswünsche.
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Bossi Fedrigotti, Anton, Schriftsteller (1901-1990).
2 ms. Briefe sowie 2 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Berlin, 1943-1958.
Zusammen 5 SS. Gr.-4to und (Qu.-)8vo. Mit 2 ms. beschr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche und schreibt von einem geplanten Umzug: "Endlich, - seit Jahren, bin ich, dank Ihrer freundlichen Geburtstagskarte, im Besitze Ihrer Adresse. Das ermöglicht es mir, Ihnen zu danken und Ihnen auch zu versichern, wie sehr mich jedes Jahr Ihre lieben Wünsche gefreut haben. […] ich suche seit Monaten mein Berliner Haus zu verkaufen, um mich entweder in Oesterreich, Südtirol oder Südbaden anzukaufen […]" (Berlin, 08.08.1958).
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Boudouresque, Auguste, French bass 1835-1905).
Autograph letter signed. Malmousque (Marseille), 15. IV. 1889.
Small-8vo. 2 pp. on bifolium. With autograph envelope. To thank the music critic Charles Vincens at the "Gazette du Midi" in Marseille for a favorable review: "Je suis bien en retard pour vous remercier des lignes que vous m'avez consacrées dans votre revue de vendredi dernier, et qui m'ont profondément ému ! - Un refroidissement dont je souffre encore, m'a forcé de farder la chambre ces jours derniers ; mais au premier jour je passerai au bureau de votre journal et y laisserai à votre adresse un portrait de votre ami Boudou qui sera le bienvenu, j'espère ! [...]". -Traces of folds.
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Boyer von Berghof, Emmerich Rudolf Baron, Journalist und Schriftsteller (1890-1950).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 30. I. 1950.
1 S. Qu.-8vo. "Einladung zum Familienabend der Runde des Klubs der Alten Wiener" auf der Vorderseite der Postkarte an Josef Wesely.
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Boyer von Berghof, Emmerich Rudolf Baron, Journalist und Schriftsteller (1890-1950).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. III. 1944.
½ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely: "[…] Ich danke Ihnen für Ihre lieben Glückwünsche, aber zu meiner Beschämung muss ich gestehen, dass ich krampfhaft nachdachte, von wo wir uns kennen. Dürfte ich Sie bester Herr Oberlehrer bitten, mir gelegentlich da ein bischen nachzuhelfen […]". - Emmerich Rudolf Baron Boyer von Berghof war Redakteur im Dresdner Verlag des "Salonblatts", bei der "Österreichischen Illustrierten Zeitung", später Chefredakteur der "Österreichischen Rundschau". Während des Ersten Weltkriegs Mitglied des Kriegspressequartiers und der Künstlerkriegsfürsorge, wurde er 1920 Pressechef an der staatlichen Filmhauptstelle. Er war als Dramaturg und Regisseur von Operetten- und Revueproduktionen tätig. Nach dem "Anschluß" Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland wurde Boyer von Berghof Pressechef der Organisation "Kraft durch Freude". Er schrieb Novellen ("Das Souper mit dem Tode", 1922), Romane, Märchen und einen Einakter.
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Bracco, Roberto, Schriftsteller (1861-1943).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Der italienische Journalist, Novellist und Dramatiker schuf vorwiegend unter dem Einfluss Ibsens stehende psychologische Dramen. - Mit alten Montagespuren verso; eine Ecke abgeschnitten.
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Brachmann, Luise, eig. Karoline Marie, Ps. L. Klarfeld, Schriftstellerin (1777-1822).
Eigenh. Brief mit U. [Weißenfels?], o. D.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An ein "Jettchen", d. i. Henriette Coeler: "Zwar hab' ich, mein liebes Jettchen, schon vor einigen Wochen meinen warmen, herzlichen Dank für Ihren lieben Brief ausgesprochen [...]; allein bald muß ich fürchten daß Sie ihn nicht erhalten haben [...] Wie gerne hätte ich Ihnen diese Weihnachten eine kleine Freude gemacht, allein ich kon[n]te es nicht u. muß es mir vorbehalten. Möchte Ihnen doch der Himmel ein so reiches Ihr Herz beglückendes Geschenk geben! [...]". - In Weißenfels, wo sich die Familie der Schriftstellerin 1787 niedergelassen hatte, lernte Luise Brachmann Novalis und dessen Schwester Sidonie von Hardenberg kennen, mit der sie eine enge Freundschaft verband. "Novalis empfahl sie Schiller, der einige ihrer Gedichte in die 'Horen' und die 'Musenalmanache' für 1798 und 1799 aufnahm. 1803 unternahm Brachmann mit ihrem Vater eine Reise nach Weimar und Jena, wo sie von Schiller, Johann Bernhard Vermehren und anderen empfangen wurden. Nach dem Tod ihres Vaters 1804 versuchte sie, von der Schriftstellerei zu leben, und veröffentlichte Gedichte und Erzählungen (Novellen, 1822)" (DBE). Ständig in finanziellen Problemen und privaten Problemen ausgesetzt, suchte sie “nach einem exzentrischen Leben aus Liebesgram den Tod in der Saale” (Kosch I, 206).
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Bradbury, Ray, amerikanischer Schriftsteller (1920-2012).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., 18. IV. 1987.
1 S. Qu.-8vo. "For Christel Geringer! Good wishes!".
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Brandes, Georg, Literaturkritiker, Philosoph und Schriftsteller (1842-1927).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat.
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Braumann, Franz, Schriftsteller und Pädagoge (1910-2003).
Konvolut aus 3 ms. und 2 eigenh. Briefen, 2 eigenh. Bildpostkarten sowie einer eigenh. Briefkarte mit U. Großköstendorf, 1954-1968.
Zusammen 8 SS. Gr.-4to und (Qu.-)8vo. Mit eh. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für die ihm übersandten Glückwünsche und schreibt: "Sie hörten also auch von der Zuerkennung des Staatspreises für Jugendliteratur? Ja, es war recht schön in Wien. Es ist aber auch eine Verpflichtung, sich auch in Zukunft mit guter Jugendliteratur zu bewähren" (Großköstendorf, 08.12.1958).
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 3. XI. 1967.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely, bei dem er sich für "über Jahrzehnte anhaltende" Grüsse bedankt.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 2. XI. 1962.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely, bei dem er sich für Geburtstagswünsche bedankt: "So treu!"
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 8. XI. 1966.
1½ SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely, bei dem er sich für Geburtstagswünsche bedankt: "[…] Daß Sie doch nie meinen Geburtstag vergessen, ist rührend. Und daß Sie mein 'Licht der Welt' gern haben, freut mich auch sehr. Haben Sie allen Dank für so viel Güte! Hoffentlich geht es Ihnen wohl in der schönen, geliebten Steiermark […]".
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 8. XI. 1961.
2 SS. 8vo. Eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für die wiederholten Glückwünsche zum Geburtstag.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Postkarte mit U. Heppenheim, 3. IX. 1920.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Archivdirektor Eugen Antoine in Wien: "[…] ich rechne so fest damit, daß Du weißt, wie ich zur dir stehe, daß außer den Meinen und Eugenie Hirschefeld, Du, Ottmann und Susanna Schmida mir die liebsten Menschen in Wien sind. Ich bin hier und so sehr eingespannt und durch eine tägliche Pflichtkorrespondenz außerdem angestrengt, daß ich kaum ein wenig Raum für mich selber habe, zum Dichten überhaupt nicht kommen kann. Vieles hier ist schön und fördern, aber ebenso vieles mir […] schädlich - ich wills aber trotzdem noch bis etwa Mitte Oktober versuchen […]".
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Braun, Heinrich, Politiker und Journalist (1854-1927).
Eigenh. Brief mit U. ("Dr. HBraun"). Berlin, 16. XII. 1926.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen unleserlichen Adressaten: "Mit bestem Dank übersende ich Ihnen einen Scheck über M. 103.50 [...]". - Heinrich Braun war unter dem Einfluß Victor Adlers Mitglied der Sozialdemokratischen Partei geworden und wurde Mitbegründer der sozialdemokratischen "Neuen Zeit" (1883), des "Archivs für soziale Gesetzgebung und Statistik" (1888) und des "Sozialpolitischen Centralblattes" (1892). "Zusammen mit seiner Frau Lily Braun war er seit 1905 Herausgeber der Wochenschrift 'Die neue Gesellschaft'. Die von ihr angestrebte innere Erneuerung der Sozialdemokratie blieb erfolglos; die Zeitschrift wurde 1907 eingestellt. Braun wurde als Revisionist in der Partei heftig angegriffen. Seit 1911 gab er in Fortführung des 'Archivs' die 'Annalen für soziale Politik und Gesetzgebung" heraus'" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas fleckig, gebräunt und knittrig und mit einigen kleinen Papierdurchbrüchen; die Innenseiten mit von anderer Hand stammenden Rezepten in Bleistift.
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Braun, Karl, Jurist und Politiker (1822-1893).
"Kleine Leute in großer Zeit. Ein Beitrag zur Geschichte von 1866". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O., [1882].
20 num. Bll. und ein halbes Bl. Einschub. 4to. Druckvorlage für das 1882 in der "Neuen Freien Presse" erschienene Feuilleton (Nr. 6323 & 6234 v. 4. bzw. 5. IV. 1882), hier als Ausschnitt beiliegend. - Braun gehörte von 1849 bis 1851 der Ständeversammlung und danach bis 1866 der zweiten Kammer des Landtages vom Herzogtum Nassau an. Zwischen 1858 und 1863 war er Präsident des Parlaments. Er war ein führendes Mitglied der Nassauischen Volkspartei. Im Jahr 1862 schloss er sich dem deutschen Nationalverein an. Wichtig war seine Rolle im Volkswirtschaftlichen Kongress, dessen Tagungspräsident er ein Jahr nach der Gründung 1858 bis zur letzten Tagung im Jahre 1880 war. Nach der Annexion Nassaus 1866 gehörte Braun von 1867 bis 1879 dem preußischen Abgeordnetenhaus an. Außerdem war er Mitglied des Norddeutschen Reichstages und von 1871 bis 1887 des Deutschen Reichstages. Er gehörte dort als einer der Führer den Fraktionen der Nationalliberalen Partei an. In der Partei selber saß Braun von 1867 bis 1878 im Vorstand. Die Partei verließ er 1880 wegen der Zustimmung zu Bismarcks Schutzzollpolitik. Er gehörte von da an den Sezessionisten, deren prominenteste Mitglieder Ludwig Bamberger und Eugen Richter waren, an. 1873 übernahm Braun die Herausgabe der Spenerschen Zeitung zu Berlin, die jedoch schon 1874 einging. Darüber hinaus war Braun Direktor des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung. Außerdem veröffentlichte er volkswirtschaftliche und staatsrechtliche Schriften.
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Braun von Braunthal, Johann Karl Ritter, Schriftsteller (1802-1866).
Eigenh. Brief mit U. Schloß Falkenberg bei Oppeln, 7. XI. 1827.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Direktion des Hamburger Stadttheaters: "[...] Ihrem gefälligen Anerbieten zufolge, bin ich so frei, Sie um die Übersendung meines Stückes an irgend ein anderes Theater höflichst zu ersuchen. Gewä[h]ren Sie mir demnach die Bitte, das Manuskript lesen zu lassen, und dasselbe, nur im Falle, daß Sie es Ihrer Empfehlung wert halten, auf meine Kosten an eine Ihnen beliebige, bedeutende, Bü[h]ne zu schicken, ausgenommen Wien, Censurrücksichten wegen; Hannover, Berlin, Braunschweig und München, die das Manuscript bereits besitzen; oder im entgegengesetzten [Falle] es mir nach Breslau (Ritterpla[t]z, No. 1) zurückzustellen [...]". - Braun von Braunthal wurde 1837 Herausgeber des "Österreichischen Musenalmanachs", zerstritt sich dann jedoch mit Anastasius Grün und ging nach Dresden, wo er 1845 Archivar des Fürsten Colloredo-Mannsfeld wurde. Seit 1850 wieder in Wien, war er bis 1855 Bibliothekar der Polizeihofstelle und widmete sich dann ausschließlich seinem literarischen Schaffen. Neben Gedichten, Dramen und gesellschaftskritischen Romanen schrieb er u. a. das Textbuch zu Conradin Kreutzers "Nachtlager von Granada" (1844); er gilt als "einer der österreichischen Weggefährten des 'Jungen Deutschland'" (DBE). - Mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.
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Braun-Eckelsbach, Reinhold, Schriftsteller und Journalist (1879-1959).
Eigenh. Postkarte mit U. Dresden, 11. XII. 1942.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely. - Neben Wünschen für das Neue Jahr enth. die Karte verso ein eigenh. 6-zeiliges Gedicht Brauns mit nochmaliger Unterschrift. - Reinhold Braun war u. a. Schriftleiter der Wochenschrift "Sonntagsfeier" und der Halbmonatsschrift "Der lichte Weg", sein umfangreiches literarisches Werk umfaßt neben Erzählungen und Gedichten zahlr. Jugendbücher und Kinderlieder. - Mit Adreßstempel.
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Brausewetter, Artur, Pfarrer und Schriftsteller (1864-1946).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 19. X. 1921.
89:62 mm auf etwas größerem Trägerkarton mit gepr. Vignette. Brustbild en face für "Herrn Andreas Rodenberg in Danzig". - Artur Brausewetter studierte Rechtswissenschaften, Philosophie und Theologie in Berlin und Bonn und war später Pfarrer und seit 1908 Archidiakon an der Oberpfarrkirche St. Marien in Danzig, wo er bis zu seiner Vertreibung durch die "Deutschen Christen" lebte. Daneben war Brausewetter Mitarbeiter der Zeitungen "Der Tag" und "Tägliche Rundschau" und schrieb unter den Pseudonymen Arthur Sewett und Friedrich Leoni zahlreiche Romane, die hohe Auflagen erzielten. - Im Rand leicht gebräunt, sonst tadellos. - Alt auf Trägerkarton montiert.
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Brautlacht, Erich, Jurist und Schriftsteller (1902-1957).
Eigenh. Postkarte mit U. Kleve, [7. III. 1943].
1 S. Qu.-8vo. Eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für Geburtstagswünsche.
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Brecka, Hans, Schriftsteller (1885-1954).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 17. V. 1929.
1 S. Kl.-4to. Wohl an Hans Nüchtern: "Lassen Sie mich Ihnen sagen, daß mir um Ihren Vater herzlich leid ist. Wir sind oft u. oft in der Straßenbahn zusammen nach Döbling gefahren, haben immer gern ein wenig mitsammen geplaudert (meistens von Ihnen) u. es fällt mir schwer, zu denken, daß das nun niemals wieder sein wird [...]". - Hans Brecka war bis zur Einstellung der Zeitung 1938 Redakteur, Kulturjournalist und Burgtheaterreferent der "Reichspost", gleichzeitig freier Schriftsteller und ab 1945 Mitarbeiter der "Furche". Als Kulturfunktionär gründete er 1920 die "Kunststelle für christliche Bildung" sowie 1934 die "Österreichische Kunststelle", deren Präsident er bis zu ihrer Auflösung 1938 blieb. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.
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