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‎La Roche, Karl von, Schauspieler (1794-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gmunden, 8. IX. 1874.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Exzellenz: "Schon seit Jahren petitioniere ich um eine Billetteurstelle für den Bürgerssohn Bittner, der auch gedient hat, ein braver verläßlicher Mann, stets war Vormerkung ein Hinderniß [!]. Jetzt zeigt mir Herr Rath Knapp an daß eine Stelle frei u. besetzt werden muß. Ich ersuche Ew. Excellenz sich jetzt meines Schützlings zu erinnern [...]". - 1829 den Mephisto in der Uraufführung von Goethes 'Faust' spielend, wurde der Schauspieler 1833 auf Lebenszeit ans Wiener Burgtheater engagiert. "Ein glänzender Lustspielkomiker ist La Roche, den das Gerücht, ein natürlicher Sohn Goethes zu sein, ein Leben lang interessant gemacht hat. Tatsächlich hatte sich Goethe seiner angenommen und den Mephisto mit ihm einstudiert, der seine berühmteste Rolle wurde. 'An dieser Rolle ist nichts mein Eigentum, alles, jede Gebärde, jede Grimasse, jede Betonung ist von Goethe', sagt er" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, S. 41). - Mit kleineren Randläsuren.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 280,00 Kaufen

‎La Roche, Karl von, Schauspieler (1794-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. IX. 1867.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Ich sandte durch meinen Heinrich einen Brief von meiner Matèe [?], er brachte mir die Nachricht aus dem Munde Ihrer Frau Mutter, daß Ihr ältester Sohn gefährlich erkrankt. Ich ersuchte General Mesco sich näher zu erkundigen, da ich durch den Dienst an Wien gefesselt bin, u. nur umständlich zu berichten, wartete aber vergebens. So eben schreibt mir meine Frau u. durch sie erhalte ich die Schreckenskunde. Ich bin außer mir! Ich vermag nicht in Worten meinen Schmerz auszusprechen. Gott tröste Sie Arme [...]". - 1829 den Mephisto in der Uraufführung von Goethes 'Faust' spielend, wurde der Schauspieler 1833 auf Lebenszeit ans Wiener Burgtheater engagiert. "Ein glänzender Lustspielkomiker ist La Roche, den das Gerücht, ein natürlicher Sohn Goethes zu sein, ein Leben lang interessant gemacht hat. Tatsächlich hatte sich Goethe seiner angenommen und den Mephisto mit ihm einstudiert, der seine berühmteste Rolle wurde. 'An dieser Rolle ist nichts mein Eigentum, alles, jede Gebärde, jede Grimasse, jede Betonung ist von Goethe', sagt er" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, S. 41). - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 300,00 Kaufen

‎La Roche, Karl von, actor (1794-1884).‎

‎ALS. Vienna, 2 May 1878.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. To one Mr. Holding (or Nolding?): "Wie Sie nach Hause gekommen sind haben Sie uns nicht angezeigt. Ich hoffe gut! Ich sende Ihnen anbei den Ausweis über den Betrag der mir übergebenen Coupons: 220 fl 79 xr! Gestern hier starkes Gewitter und Platzregen. Morgen reist Gräfin Crenville [!] von hier ab, Sonntag wird der Graf folgen. Ich spielte Gestern Fesseln, Morgen Klingsberg, Sonntag Erbförster, nächste Woche Furcht vor der Freude u. Sonntag d. 12t. der reiche Mann, dann werde ich wohl fertig sein wenn D. mich nicht noch einmal herausquetscht u. denke 14 oder 15t. abzureisen [...]". - Slight inkstains to reverse of f. 1. In old collector's folder.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 400,00 Kaufen

‎La Roche, Karl von, writer (1794-1884).‎

‎Autograph letter signed. N. p., 8 Oct. 1879.‎

‎Large 8vo. 1 p. on bifolium. To one Mr. Benedick, whom he sends cigars: "Wir beide rauchen nur 7xr [Kreuzer] Cigarren u. fühlen uns wohl dabei. Ich sende Dir anbei eine Kleinigkeit von meinem Vorrath und bitte Dich dieselben anzunehmen [...]". - On stationery with printed letterhead of the "k. k. Hofburgtheater-Regie". - Fol. 2 with pencil calculations and small label.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 450,00 Kaufen

‎La Roche, Karl von, Schauspieler (1794-1884).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Wien, 1. VII. 1842.‎

‎¾ S. Folio. Bestätigt den Erhalt von 100 Gulden, "welche ich als einen vierteljährigen Betrag für die Zeit vom 1ten Aprill [!] bis letzten Juny 1842 [...] empfangen habe [...]". - 1829 den Mephisto in der Uraufführung von Goethes 'Faust' spielend, wurde der Schauspieler 1833 auf Lebenszeit ans Wiener Burgtheater engagiert. "Ein glänzender Lustspielkomiker ist La Roche, den das Gerücht, ein natürlicher Sohn Goethes zu sein, ein Leben lang interessant gemacht hat. Tatsächlich hatte sich Goethe seiner angenommen und den Mephisto mit ihm einstudiert, der seine berühmteste Rolle wurde. 'An dieser Rolle ist nichts mein Eigentum, alles, jede Gebärde, jede Grimasse, jede Betonung ist von Goethe', sagt er" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, S. 41). - Mit gedr. 15-Kreuzer-Gebührenstempel.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 150,00 Kaufen

‎[Labatt, Leonhard, Tenor, geb. 1838)].‎

‎47 Briefe aus dem Umfeld des Hofopernsängers. Wien u. a. O., 1878-80.‎

‎Zusammen 49 SS. 8vo. Gegenstand der ausführlichen Korrespondenz von zwei Advokaten und ihrer Klienten Eugenie Labatt und Heinrich Grünbaum sind Sorgerechtsfragen betr. der aus der deren Ehe entsprossenen Tochter Elly. Eigentlicher Zankapfel des Sorgerechtsfalles ist das Besuchsrecht der leiblichen Mutter Eugenie, die nunmehr in zweiter Ehe mit dem Tenorsänger an der Wr. Hofoper L. Labatt verheiratet ist und der eben dieser Eheschließung wegen das Besuchsrecht bis zum 10. bzw. 12 Lebensjahr der Tochter verwehrt werden soll. In einem Brief an den befreundeten Hausarzt Adolf Hoffmann vom 1. I. 1879 führt Grünbaum hierzu folgendes aus: "Nach dem zwischen mir und Jenny [d. i. Eugenie] bei Trauung unserer Ehe geschlossenen Vertrage bleibt unser Ellerl in meiner Gewalt und Erziehung. Der Erziehung dieses Geschöpfchens widme ich fortan mein Leben! - Wie soll aber dieses Erziehungswerk gelingen, wenn das Kind seiner Mutter begegnen, mit ihr (wenn auch noch so selten) verkehren soll, - und andrerseits der Grund des Fernbleibens dem Kinde unaufgeklärt bleibt, ja schließlich der Zufall ihr die Mama an der Seite ihres jetzigen Mannes zeigt? - All' die unberechenbaren Folgen einer Verwirrung der heiligen Begriffe von Mutter und Vater in dem kleinen Kinderköpfchen sehe ich drohen, wenn ich solche Begegnungen zwischen Mutter und Kind zugebe. Mein Entschluß steht daher unerschütterlich fest - für Elly ist die Mama in Hall, und so lange diese Täuschung möglich sein wird, werde ich sie erhalten, bis - was ich wünschen muß - in der kindlichen Erinnerung die Bilder der Vergangenheit von selbst verblassen [...]". - Im einzelnen umfaßt das vorliegende Konvolut 1 eh. Br. des Advokaten Geza Schulhof an Jenny (d. i. Eugenie Labatt, 7 SS.), 2 eh. Br. des Marinekapitäns Carl Reichmann an Albrecht Hiller (zusammen 3,5 SS.), 1 eh. Brief von dessen Bruder Fritz Reichmann an A. Hiller (1 S.), 3 eh. Br. v. A. Hiller an den Advokaten Eugenie Labatts, Dr. Heinrich Jacques (zusammen 4 SS.), 1 eh. Br. Hillers an E. Labatt (2,5 SS.), 1 eh. Br. H. Grünbaums an seinen Advokaten A. Hiller (2 SS.), 2 eh. Br. Grünbaums an E. Labetts Advokaten Heinrich Jacques (zusammen 5,5 SS.), 1 eh. Br. Grünbaums an seinen Hausarzt Adolf Hoffmann (3, 5 SS.), 1 eh. Br. H. Jacques an A. Hiller (1,5 SS.), 13 eh. Br. E. Labatts an ihren Advokaten H. Jacques (zusammen 17,5 SS.) sowie 1 eh. Brief von E. Labatts Cousin Alfred Schulhof an ihren Advokaten H. Jacques (1 S.). - Tls. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf bzw. kalligr. Initialen (so einige der Briefe Eugenie Labatts). - Der aus Stockholm gebürtige Tenorist und zweite Gatte von Eugenie sang nach seinem Debut in seiner Heimatstadt in Dresden und seit 1869 an der Wiener Hofoper. "Der Künstler zählte während seiner hervorragenden Tätigkeit in Wien zu den beliebtesten Mitgliedern des Hofinstitutes" (Eisenberg, zitiert nach DBA I 729, 65). - Beiliegend eine hektographierte, nicht ausgefüllte aber von E. Labatt unterzeichnete Vollmacht für ihren Advokaten H. Jacques.‎

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Wien, AT
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€ 500,00 Kaufen

‎Lanckoronski-Brzezie, Karl Gf., Oberstkämmerer (1799-1863).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 28. VIII. 1855.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief). An die k. k. Hofburgtheater-Direktion, d. i. Heinrich Laube, in Sachen des Schauspielers Bernhard Baumgartner und mit der Bewilligung, "daß der von ihm ausgestellte Wechsel [...] Siebenhundertfünfzig Gulden [...] durch die Hoftheaterkassa bezahlt und eingelöst werden dürfe [...]". - Einer alten französischen, später nach Polen ausgewanderten Familie entstammend, wurde Karl Gf. Lanckoronski-Brzezie "der Nachfolger des Grafen Moriz Dietrichstein in der Würde des Oberstkämmerers, unter dessen Obhut die Schatzkammer, die naturwissenschaftlichen Cabinete (das zoologische, botanische, mineralogische und das physikalisch-astronomische), das Münz- und Antikencabinet, die Ambraser Sammlung, die Gemälde-Gallerie und die beiden Hoftheater, das Hofburg- und Hofoperntheater, gestellt sind" (Wurzbach XIV, s. v.). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des K. K. Oberstkämmerer-Amts und papiergedecktem Siegel; mit kleinen Randläsuren und einem winzigen Papierdurchbruch inmitten; in altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 140,00 Kaufen

‎Lang, Lotte, Schauspielerin (1900-1985).‎

‎Eigenh. Billett mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An den französischen Schauspieler Marcel André mit Dank für Wünsche zu Weihnacht und Neujahr - "[...] momentan reisst es mich um - bin trotzdem 'unbefriedigt' spiele eine alte tratschende Lateinprofessorin - hatte damit Riesenerfolg [...]". - Lotte Lang war nach dem Besuch der Handelsakademie und der Wiener Lehrerinnenbildungsanstalt zeitweise als Sekretärin von Julius Wagner von Jauregg und als pharmazeutische Assistentin tätig, wandte sich dann jedoch der Bühne zu und debütierte nach kurzem Schauspielunterricht am Stadttheater in Linz und trat dann in Hamburg, Brünn und an den Kammerspielen in München auf, bevor sie nach Wien zurückkehrte. 1932 war sie am Volkstheater, dann am Raimundtheater engagiert. Am Theater in der Josefstadt, wo sie die "Urwienerin" verkörperte, war Lotte Lang bis 1955 als Charakterkomikerin Ensemblemitglied. Daneben übernahm sie zahlreiche Filmrollen, war u. a. Partnerin von Hans Albers in "Ein Mädchen geht an Land" (1938) und spielte neben Hans Moser und Theo Lingen in "Es schlägt dreizehn". Eine ihrer letzten Rollen hatte sie in Maximilian Schells Verfilmung der "Geschichten aus dem Wienerwald".‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Langkammer, Karl, Schauspieler und Theaterdirektor (1854-1936).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 19. V. 1814 [recte: 1914].‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Beiliegend eine gedr. und mit zwei eh. Zeilen versehene Visitkarte von Langkammers Gattin Margarete. Betrifft ein Theaterprojekt in Wien-Meidling. - Langkammer kam nach Engagements in München, Ingolstadt und Schweinfurt 1882 an das Carltheater in Wien, trat später am Deutschen Theater in Budapest auf und ging 1885 mit einer Theatergesellschaft auf Amerikatournee. Nach seiner Rückkehr kurze Zeit im Münchner Ensemble verpflichtet, kam er 1889 an das neugegründete Volkstheater nach Wien; später Schauspieler und Regisseur am Raimundtheater, war er seit 1897 am Theater an der Wien tätig und übernahm 1900 dessen Leitung. Mit Oskar Fronz gründete er das Wiener Bürgertheater. Als “gefeierter Charakterkomiker” (DBE), hatte er seine größten Erfolge in den Stücken Ludwig Anzengrubers. - Margarete Langkammer hatte gemeinsam mit ihrem Gatten im Zuge der erwähnten Gastspielreise die USA bereist und begann sich nach Engagements in München, Kassel und Leipzig ausschließlich ihrer literarischen Tätigkeit zu widmen, wurde Mitarbeiterin des ‘Wiener Extrablatts’, des ‘Neuen Wiener Tageblatts’ sowie der ‘Neuen Freien Presse’ und trat als Dramatikerin und Erzählerin hervor. Vgl. Kosch III, 1903 (Nordmann). - Beiliegend ein unbeschr. Kuvert mit gedr. Briefkopf “K. k. priv. Theater an der Wien. | Direktion: Karl Langkammer”. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Laube, Heinrich, Theaterdirektor und Schriftsteller (1806-1884).‎

‎Briefausschnitt mit eigenh. U. ("Laube"). [Wien], o. D.‎

‎1 S. 8vo. Papierbedingt leicht gebräunt und gering fleckig.‎

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Wien, AT
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€ 50,00 Kaufen

‎Laube, Heinrich, Theaterdirektor und Schriftsteller (1806-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. V. 1883.‎

‎1 S. 8vo. An Josef Lewinsky: "Ich danke Ihnen, lieber Freund, für den Preis meiner Directionsführung, welchen Sie so tapfer auf dem Schlachtfelde selbst ausgesprochen haben [...]". - Am unteren Blattrand der Recto-Seite mit einem zweizeiligen, datierten und eh. signierten Vermerk des Adressaten: "Zu meinem 25jähr. Jubiläum als Mitglied des Hofburgtheaters".‎

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Wien, AT
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€ 280,00 Kaufen

‎Laube, Heinrich, Theaterdirektor und Schriftsteller (1806-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Laube"). Wohl Wien, 19. XII. 1872.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Erhöhungen nach einem abgeschlossenen Contracte sind überhaupt mißlich; ich will jedoch versuchen, für Sie folgende Erhöhung zu erreichen [...] Dies thu' ich indessen nur, wenn ich im Voraus weiß, daß ich Ihre Zufriedenheit damit erzwecke u. Ihren Dank gewinne [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Wiener Stadttheaters; etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Leander, Zarah, Schauspielerin und Sängerin (1907-1981).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎218:152 mm auf Trägerkarton mit gepr. UFA-Stempel montiert. Gerahmt hinter Glas. Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm. Gewidmet "meinen ostmärkischen Filmfreunden | Zarah Leander". - Am Trägerkarton etwas fleckig, die Darstellung selbst tadellos; die Widmung in Bleistift.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Lechner, Gustav, Schauspieler (geb. 1856).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. V. 1902.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Gratuliert zu “Ihrer heute stattfindenden goldenen Hochzeit mit dem Burgtheater [...] gedenken Sie unser Beider meinem lieben Schmidl u. meiner Wenigkeit was wir zwei vor 25 Jahren unter Ihrer Leitung im Conservatorium für zwei Hallodri waren [...]”. - Gustav Lechner, schon in jungen Jahren “ein fleißiger Besucher des Burgtheaters” wurde am Wiener Konservatorium zum Schauspieler ausgebildet. Engagiert war er seine ganze Laufbahn hindurch am Theater in der Josefstadt, am Carltheater und nach 1895 erneut am Theater in der Josefstadt und erwies sich “als ebenso nützliches wie pflichteifriges Mitglied dieser Bühne, das in Charakterrollen und Chargen treffliche Verwendung findet” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 747, 169). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Ledebur, Georg von, Schauspieler und Regisseur (1876-1955).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 22. I. 1948.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Oberlehrer Wesely aufrichtig für dessen Gedenken anlässlich seines 80. Geburtstages. "Ich verlebte den Tag in Gesundheit und Frische. Konnte mich auch des Besuches lieber Kameraden erfreuen."‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Lehmann, Else, Schauspielerin (1866-1940).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An ihren Cousin: "Werden Sie so glücklich wie ich es geworden [...] Ich komme dieses Jahr wieder nach Ischl und freue mich Sie und die lieben Ihrigen zu sehen [...]". - Else Lehmann, ehedem Schauspielschülerin von Franz Kierschner, debütierte 1885 am Stadttheater in Bremen und gastierte mit einem Teil des Berliner Wallnertheaters an Provinzbühnen. 1888 kam sie an das Berliner Wallnertheater und wurde von Otto Brahm für die Rolle der Helene Krause in der Uraufführung von Gerhart Hauptmanns "Vor Sonnenaufgang" an die Freie Bühne verpflichtet. 1891 kam sie ans "Deutsche Theater" in Berlin "und entwickelte sich zu einer der führenden Darstellerinnen des Naturalismus. Später spielte sie am Lessingtheater und kurze Zeit am Deutschen Theater unter Max Reinhardt. [Sie] verkörperte besonders eindringlich Rollen in Dramen von Henrik Ibsen und Gerhart Hauptmann" (DBE). - Papierbedingt etwas gebräunt und mit Faltspuren.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kaufen

‎Lewinger, Ernst, Schauspieler und Regisseur (1851-1937).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 21. V. 1901.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Leopold Rosner (1838-1903): “Erst gestern kam ich dazu, Ihren Aufsatz über Kürnberger’s Schicksale als Dramatiker zu lesen. Ich danke Ihnen, daß Sie sich bei der Gelegenheit meiner erinnerten. Ich darf wohl annehmen daß Sie mir den Aufsatz schickten, weil Sie erfahren haben, daß seit ich hier bin wir so manches neues u. ältere Werk der Bühne erschlossen haben. Ich gestehe Ihnen, daß ich nichts an Kürnberger als Dramatiker misste. Ich werde in der hiesigen Bibliothek nachsehen lassen, ob jemals ein Drama von ihm eingereicht wurde [...]”. - Lewinger wandte sich nach Jahren der Schauspielerei 1882 fast ausschließlich der Regietätigkeit zu und erteilte seit 1885 auch Schauspielunterricht am Kölner Konservatorium. Seit 1897 Regisseur am Hoftheater in Dresden, wurde er 1900 zum kgl. Oberregisseur ernannt und war zuletzt bis 1918 als Oberspielleiter tätig. - Leopold Rosner war Mitarbeiter an Adolf Bäuerles ‘Theaterzeitung’ und an Wurzbachs Biographischem Lexikon und eröffnete 1871 die Buchhandlung "Unter den Tuchlauben", die sich zu einem Treffpunkt literarischer Kreise entwickelte. Daneben betrieb er einen Verlag, in dem vorwiegend österreichische Autoren wie Ludwig Anzengruber und Ferdinand Kürnberger erschienen. Sich 1889 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verlagsgeschäft zurückziehend, widmete er sich ausschließlich schriftstellerischer Arbeit. Vgl. Kosch XIII, 326. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkop der Kgl. Sächsischen Hoftheater; der Name des Verfassers auf Bl. 1 links oben von fremder Hand vermerkt.‎

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€ 75,00 Kaufen

‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 2. VI. 1897.‎

‎1 S. Gr.-qu.8vo. “Die Künste ahmen nicht geradezu nach, | was man mit Augen siehet, sondern gehen | auf jenes Vernünftige zurück, aus welchem | die Natur besteht und wonach sie handelt”. - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE).‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, April 1883.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Schönes Zitat aus Goethes "Clavigo": “Was ist Größe? Sich in Rang und Ansehen über andere zu erheben? Glaub es nicht! Wenn dein Herz nicht größer ist, als andere Herzen, wenn Du nicht imstande bist, dich gelassen über Verhältnisse hinauszusetzen, die einen gemeinen Menschen ängstigen würden, so bist du mit all deinen Bändern und Sternen, bist mit der Krone selbst nur ein gemeiner Mensch!” - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE).‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Oktober 1898.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit einer alt montierten Briefmarke mit Lewinskys Konterfei. "Dem klugen Schützen gleicht der höhere Mensch. Verfehlt dieser sein Ziel, so wendet er sich ab und sicht die Ursache seines Fehlschusses in sich selbst". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE).‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Juni 1890.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Den nenn' ich vornehm, der sich streng bescheiden | die eigne Ehre giebt, und wenig fragt, | ob ihn die Nachbarn lästern oder neiden". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE).‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. XII. 1876.‎

‎1½ SS. 8vo. Wie von alter Hand links unten in Bleistift vermerkt an Burgtheaterdirektor Franz Frh. von Dingelstedt: “Graf Wolf Baudissin sendet uns die beifolgende gute Übersetzung des reizenden Stückes Le Luthier de Crémone, welches im theatre francais so beifällig aufgenommen wurde, mit dem Ersuchen, Ihnen dasselbe zu übergeben u. zur Aufführung zu empfehlen. Obwohl uns bekannt ist, daß das Original Ihnen bereits im Juni vorgelegen, u. Sie selbes abgelehnt haben, so wage ich dennoch im Bewußtsein der reizenden Wirkung des Stückes u. seiner Würdigkeit, am Burgtheater aufgeführt zu werden, Ihnen die Übersetzung zu übergeben [...]”. Das Stück des französischen Schriftstellers François Edouard Joachim Coppée (1842-1908) war im selben Jahr, aus dem unser Brief datiert, erschienen; die erwähnte Übersetzung von Wolf Graf Baudissin (1789-1878) - der einst mit Dorothea Tieck (1799-1841) 13 Dramen von Shakespeare ins Deutsche übertragen hatte - erschien im Jahr darauf unter dem Titel ‘Der Geigenmacher von Cremona’. - Lewinsky selbst debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE). - Mit horizontaler Faltspur und kl. Schabstelle links unten (keine Textberührung).‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. V. 1881.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Autor: “Ihr Manuscript liegt uneröffnet bei mir. Eine private Lectüre meinerseits ist unmöglich, da uns die Zeit gebricht; Sie müssen sich demnach entscheiden, ob Sie das Stück beim Burgtheater einreichen, oder umgehend zurück erhalten wollen? [...]”. - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE). - Faltspur auf der Rückseite alt hinterlegt; etwas angestaubt.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 17. IV. 1896.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Mit welchem Entsetzen hab ich die Nachricht von dem plötzlichen Hinscheiden Ihres werthen Gatten vernommen. Nicht nur Sie, sondern alle seine Freunde u. Kenner seiner Kunst erleiden einen unersetzlichen Verlust [...]”. - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE). - Mit horizontaler Faltspur.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. II. 1881.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er mitteilt, daß er leider nicht in der Lage sei, “auf Ihren Antrag für die Charwoche einzugehen, weil ich bereits anderwärts abgeschlossen habe [...]”. - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE). - Mit geringen Faltspuren.‎

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€ 75,00 Kaufen

‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. I. 1896.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Der Vorstand unseres Unterstützungs u. Pension’s Verein’s ‘Schröder’ sendet mir die übliche Forderung für meine Mitwirkung am gestrigen Concert zu. Ich bitte ergebenst, die betreffende Summe an den im Regreß bezeichneten Herrn Hofschauspieler Arnsberg zu senden [...]”. - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE). - Mit Faltspuren. - Der erwähnte Friedrich Ludwig Arnsburg (1820-1891) war infolge einer Einladung zu einem Gastspiel 1848 nach Wien ans Hofburgtheater gekommen, das ihn sogleich engagierte und 1853 auch zum wirklichen Hofschauspieler ernannte. - Mit horizontaler Faltspur.‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. VIII. 1896.‎

‎1 S. 8vo. In französischer Sprache an den Schauspieler und Theaterdirektor Jean Coquelin, dem er für die Zusendung einer Rezension von Wildenbruchs 'Le roi Henri IV' [d. i. 'Heinrich und Heinrichs Geschlecht'] dankt, dazu jedoch nichts sagen könne, da er das Stück selbst nicht genug, Wildenbruch hingegen umso besser kenne. - Alt auf Trägerpapier montiert.‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 17. IX. 1894.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlauben Sie, daß ich Ihnen in dem Überbringer Hans Stein einen einstigen Schauspieler vorstelle, der 14 Jahre dem Theater angehörte, u. durch Krankheit den Beruf nicht weiter auszuüben vermag. Ich bitte denselben mit einer Gabe aus der Beckmann Stiftung gütigst bedenken zu wollen [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der K.K. Hofburgtheater-Regie.‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. X. 1903.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An ein namentlich nicht genanntes Ehepaar: "Das war eine liebenswürdige Grausamkeit, mich zu einem solchen Familienfeste in die unvergleichliche Eremitage zu laden, mich armen Sklaven, der an die Scholle gefesselt ist! Ich hoffe, daß Ihnen dieser Tag tiefe Herzensfreude gebracht hat, und beneide alle Jene, denen es gegönnt war, Ihnen die Hand u drücken [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE).‎

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‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 8. II. 1894.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Hier übersende ich Ihnen das Manuscript Ihres Stückes. Ich habe es mit Vergnügen gelesen. Es ist fein gefühlt, gut im Ausdruck - die Theaterwirkung, wie bei derlei Aufgaben immer, mehr praktisch als drastisch. Besonders auf einem solchen Circusterrain, wie das jetzige Haus, erwachsen einem solche große Schwierigkeiten, die kaum zu überwinden sind. Da gilt es aufmerksam, ungestört dem Worte zu lauschen - u. eine innere Wirkung zu empfangen [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der k. k. Hofburgtheaterregie; in den Faltungen etwas eingerissen und dort z. T. als hinterlegt.‎

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‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. II. 1873.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den namentlich nicht genannten Rechtshistoriker Ferdinand Bischoff (1826-1915): "Ich bin jeden Augenblick bereit, zum Besten des Kranken-Vereins der Grazer Studenten zu lesen. Aber damit ist nur das Geringste gethan. Ich habe allen Grund an der Erlaubniß der Intendanz zu zweifeln. Ich bitte daher, irgend eine mächtige Persönlichkeit auszufinden, welche einen Urlaub für mich zu erwirken vermag [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. "Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich" (DBE). - Beiliegend ein Holzschnittportrait.‎

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‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. XII. 1894.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Gewiß kann es für den Verein der Schriftstellerinnen keine würdigere Aufgabe geben, als eine Gedenkfeier der heimgegangenen Dichterin [d. i. die am 5. Juli d. J. verstorbene Betty Paoli] - gewiß keine schönere Aufgabe für einen Freund, als ein Bild einer großen Abgeschiedenen, dem [!] er so viele Jahre verbunden war, würdig zu entwerfen, - aber dazu muß dieser Freund auch mit einem Talente begabt sein, daß einem so schönen Versuch gewachsen ist [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. "Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich" (DBE).‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. III. 1899.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An seinen namentlich nicht genannten Kollegen Georg Reimers (1860-1936): "Ich sende Ihnen hier noch eine Zeile, die Sie bei Herrn Krause einführt. Ich habe Sie schon mündlich auf das Wärmste empfohlen, und ich werde mich des guten Eindrucks, den Sie sicherlich auf die Königsberger machen werden, aufrichtig freuen. Mehreren Damen habe ich ein Bild von Ihnen entworfen, daß Ihren Ehemänner ein Schauer über den Rücken laufen mußte. Aber ernstlich, geben Sie Ihr Bestes, das Sie schaffen können; dieses Publikum ist es werth; es hört und sieht musterhaft [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. "Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich" (DBE). - Etwas angestaubt.‎

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‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. X. 1818.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Aus Ihren Zeilen vom 12. ersehe ich, daß ein Irrthum Sie zu dem freundlichen Vorschlag leitete, mich als Mitarbeiter an Ihrem Unternehmen zu betheiligen. Es existirt ein Namensvetter, den ich persönlich nicht kenne, der sich vielfach zu bethätigen scheint. Die von Ihnen citirten Arbeiten sind von demselben. Was Sie an einer tieferen Wirkung auf die Schauspieler beabsichtigen, läßt sich nicht durch theoretische Aufsätze u. allgemeine Belehrung erreichen, wie Sie selbst fühlen. Des Trefflichsten ist genug gesagt im Laufe eines Jahrhunderts. Man müßte dem Schauspieler in seinen Absichten folgen, seinem Können die Wege weisen - an seinem täglichen Schaffen - d. h. man mußte eigentliche Kritik üben im Sinne Lessings [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. "Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich" (DBE).‎

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‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. IX. 1882.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich kann mich heute noch nicht für die Weihnachtszeit binden, weil ich, wenn mir ein paar Tage mehr zugestanden werden, ein Gastspiel von mehr als zwei Abenden übernehmen will. Aber ein für alle Male, zu einem geringeren Honorar als 200 fl spiele ich nicht. Das beza[h]lt eine bescheidene Bühne. In Preßburg aber könnte von einem geringeren Honorar als 200 fl gar nicht die Rede sein [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. "Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich" (DBE). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. V. 1874.‎

‎1¾ SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bitte Sie, Herrn Dr. v. Mosenthal mitzutheilen, daß meine Gesundheit sowohl, als auch der Mangel an Zeit mir durchaus verwehren, eine Stellung als Lehrer anzunehmen. Ich habe den ehrenvollen Antrag, der mir durch Professor Weilen gestellt wurde, wohl erwogen, und mich entschließen müssen, auf jedes öffentliche Lehramt zu verzichten, wie ich es seit zwei Jahren gethan [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. "Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief und 2 eh. Briefkarten mit U. Brünn, 1901 bzw. o. O. u. J.‎

‎Zusammen 8 SS. 8vo und qu.-12mo. An den (namentlich nicht genannten) Schriftsteller, Journalisten und Verleger Leopold Rosner (1838-1903): “Kürnbergers ‘Liebesschuld’ wird sich gut machen im Vortrage, ich habe mir das wundervolle Märchen für eine Vorlesung copiren lassen. Ich muß trachten, doch irgend eine Seite meines Talentes am Leben zu erhalten. Da ich im Burgtheater nichts zu schaffen habe, so griff ich nach dem ‘Meineidbauer’, um dessen Darstellung ich wiederholt gebeten wurde [...]” (Br. v. 7. XII. o. J.; der Name des Verfassers auf Bl. 1 recto links oben von fremder Hand vermerkt.). - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE). - Leopold Rosner war Mitarbeiter an Adolf Bäuerles ‘Theaterzeitung’ und an Wurzbachs Biographischem Lexikon und eröffnete 1871 die Buchhandlung "Unter den Tuchlauben", die sich zu einem Treffpunkt literarischer Kreise entwickelte. Daneben betrieb er einen Verlag, in dem vorwiegend österreichische Autoren wie Ludwig Anzengruber und Ferdinand Kürnberger erschienen. Sich 1889 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verlagsgeschäft zurückziehend, widmete er sich ausschließlich schriftstellerischer Arbeit. Vgl. Kosch XIII, 326.‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 60:100 mm. An einen Kollegen, dem er “keine andere Zeit geben [kann], als um 1/2 2 bis 1/2 3 Uhr, weil ich vor u. nach dieser Zeit beschäftigt bin [...]”. - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE). - Beiliegend ein von alter Sammlerhand in Bleistift beschriftetes Kuvert sowie ein alter Sammlungsumschlag beschr. “Baron Eligius Münch von Bellinghausen [...]”.‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 24. III. 1896.‎

‎2 SS. Qu.-kl.8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An einen E. A. Schmidt: "Das Buch, welches ich andeutete[,] ist O. Erich Hartleben: Meine Verse[.] Berlin. Fischer. 1895[.] Ein begabter Mann. Sie werden manchen schönen Gedanken, manchen schönen Vers darin finden. Man begreift zuweilen nicht, warum der Mann durch die Cloake wandelt und im Schmutz wühlt. Vielleicht nur, weil es Mode ist [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. "Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich" (DBE).‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 21. XI. 1894.‎

‎2 SS. Qu.-kl.-8vo. An einen Theaterdirektor: "Adalbert Haffner ersucht mich bei Ihnen eine Fürbitte einzulegen, damit ihm angesichts der guten Einnahmen, welche die Therese Krones seines Vaters noch heute zu schaffen vermag, ein Geschenk gewährt werde. Er ist blutarm, wie sein Vater war, hat Kinder zu ernähren, und ist, soweit ich von ihm weiß, ein anständiger Mensch [...]". - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. "Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich" (DBE). - Adalbert Haffners Vater Karl war Hausdichter am Theater an der Wien und später am Josefstädter Theater, Schriftleiter der satirischen Wochenschrift "Böse Zungen" und schuf mit dem Schauspiel "Therese Krones" ein lange Zeit hindurch aufgeführtes Genrebild des Kreises um Ferdinand Raimund.‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Eigenh. Manuskriptfragment. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. “In England existiert seit den 60 und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts was wir Schauspieler in Deutschland so oft vergeblich angestrebt haben; eine Pension für invalid gewordene Schauspieler. Die Einrichtung soll trefflich und praktisch sein; und somit ließe sich vielleicht bei einem e[h]renwerten Thema zu einem solchen Institut für uns deutsche Schauspieler auf den Hauptprinzipien jener engl. Anstalt fußen [...]”. -Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE). - Auf Untersatzkarton montiert.‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O., 1899.‎

‎162:105 mm. ¾-Portrait en face im Sitzen. - Der Sohn eines Kürschnermeisters debütierte am Theater an der Wien, trat am Brünner Stadttheater auf und kam 1858 ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er von da an angehörte. “Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich” (DBE)‎

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‎Lewinsky, Josef, Schauspieler und Regisseur (1835-1907).‎

‎Portraitphotographie (Ausschnitt) und Brieffragment mit eh. Namenszug. O. O., 10. X. [?] 1877.‎

‎Photographie (58:52 mm) und Namenszug (30:85 mm). In Holzrahmen hinter Glas (172:230 mm). Brustbild im Halbprofil. - Lewinsky, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach. - Auf der Rückseite des Rahmens die Widmung "Frohe Weihnacht 1971 Maxi".‎

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‎Lewinsky, Olga, Schauspielerin (1853-1935).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., Juni 1926.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Olga Lewinsky debütierte 1869 am Grazer Stadttheater, "lernte bei einem Gastspiel in Klagenfurt Josephine Gallmeyer kennen, mit deren Unterstützung sie nach Wien kam, und debütierte 1871 als Jungfrau von Orleans am Burgtheater" (DBE). Später in Prag, Kassel und Leipzig als Heroine engagiert, kehrte sie 1889 ans Wiener Burgtheater zurück, dessen Ensemble sie nach einem Engagement am Hoftheater in Stuttgart (1900-02) und Gastspielreisen von 1906 bis 32 ständig angehörte. Seit 1909 war die Gattin des Hofschauspielers Josef Lewinsky auch Lektorin für Vortragskunst an der Universität Wien. - Mit kleinem alt montierten Portrait (Zeitungsausschnitt).‎

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‎Lewinsky, Olga, Schauspielerin (1853-1935).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. VII. 1915.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Schauspielerin Anna Kallina (1874-1948): "Herzlichen Dank für Ihre Abschiedszeilen! Ich wußte nicht, daß Sie dem Militär angehören, aber da ich von Ihnen erfahre, daß Ihr Held in Wien, so brauchen Sie wenigstens nicht zu zittern wie andere Frauen u. Mütter. Möge es so bleiben u. Sie trotz des Zwiespalts der Gefühle einen angenehmen Sommer erleben! Ich gehe nach Ischl [...] u. würde mich freuen von Ihnen gelegentlich zu hören [...]". - Olga Lewinsky debütierte 1869 am Grazer Stadttheater, "lernte bei einem Gastspiel in Klagenfurt Josephine Gallmeyer kennen, mit deren Unterstützung sie nach Wien kam, und debütierte 1871 als Jungfrau von Orleans am Burgtheater" (DBE). Später in Prag, Kassel und Leipzig als Heroine engagiert, kehrte sie 1889 ans Wiener Burgtheater zurück, dessen Ensemble sie nach einem Engagement am Hoftheater in Stuttgart (1900-02) und Gastspielreisen von 1906 bis 32 ständig angehörte. Seit 1909 war die Gattin des Hofschauspielers Josef Lewinsky auch Lektorin für Vortragskunst an der Universität Wien. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse; in altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Lewis, Jerry, American comedian and actor (1926-2017).‎

‎Portrait postcard wird autograph signature. Los Angeles, 28 Nov. 1978.‎

‎8vo.‎

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‎Liewehr, Fred, Schauspieler (1909-1993).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1 S. Carte de Visite-Format.‎

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‎Lindau, Karl, Schauspieler und Schriftsteller (1853-1934).‎

‎5 eigenh. Briefe, 1 eh. Briefkarte und 1 eh. Postkarte mit U. sowie 14 ms. Briefe bzw. Postkarten. Wien, Meran u. a. O., 1895-1913.‎

‎Zusammen 25 SS. Verschiedene Formate. “Was habe ich Ihnen gethan? Wie kann man so grausam sein und einem Schriftsteller durch ein Wort seine literarische Ehre nehmen? Sie selbst haben wiederholt meine Stücke gelobt sogar die gesunde Kost gerühmt [...]” (Br. v. 25. X. 1897). - Auch die anderen Briefe und Postkarten betreffen größtenteils literarische Projekte, aus denen Lindau tlw. auch exzerpiert: “[...] Der Bürgermeister von Sendling | hat’s ‘s’ Schwimmen probiert | Aber er hat’s nit können - und is | ------- (Musik ohne Text) ------- dersoffen! [...] Bitte das sind harmlose Proben, ich glaube in dieser Manier werden sie sehr wirksam sein [...]” (undat. ms. Brief). - Über ein von Schwer verfaßtes Stück heißt es u. a.: “Bitte werden Sie nicht ungeduldig. In wenigen Tagen soll sich die Direktionsfrage entscheiden - am Raimundtheater. Es wäre verfehlt jetzt etwas zu machen, da der neue Direktor doch etwas Gutes Neues bringen will, und da nichts auf dem theatralischen Horizonte zu sehen ist, dann hoffentlich mit Vergnügen darnach greifen wird wenn man ihm eine gute Sache bringt [...]” (undat. ms. Brief). - Karl Lindau debütierte 1870 als Don Carlos in Graz und spielte in Budapest, Frankfurt a. M., Dresden, Graz und Olmütz. 1880 unternahm er gemeinsam mit Josephine Gallmeyer eine Tournee durch die USA, erhielt 1881 ein Engagement als Komiker am Theater an der Wien und war dort bis ins 20. Jahrhundert hinein einer der Lieblinge des Publikums. Neben seiner Bühnentätigkeit schrieb Lindau Lustspiele, Possen, Operettenlibretti sowie Schlagertexte und übersetzte französische Schwänke ins Deutsche. Vgl. Czeike IV, 66. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Lindtberg, Leopold, Regisseur (1902-1984).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Hamburg, 2. IX. 1963.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Schauspieler Erik Frey (1908-1988) in Besetzungsfragen: "Es ist nichts beschlossen worden betr. 'Herold', es steht nur ein Fragezeichen bei der Besetzung und eine Notiz [...] Also es ist nichts unternommen worden und die Rolle ist niemandem anderen angeboten worden [...] Vielleicht sollten Sie [...] prinzipiell doch einmal mit Dir. Häussermann über den Komplex Salzburg reden [...]". - Vom Theater herkommend - wo 1927 Erich Mühsams Drama "Staatsräson" über die 1927 in den USA hingerichteten italienischen Anarchisten Sacco und Vanzetti eine seiner ersten Regiearbeiten war -, wandte sich Lindtberg nach 1935 verstärkt dem Film zu, ehe er 1953 erneut am Theater inszenierte (darunter am Wiener Burgtheater, wo er seit 1956 fest verpflichtet war). Er schrieb zahlreiche Hörspielbearbeitungen von Bühnenstücken für den Rundfunk und war Dozent an der Piscator-Schule in Berlin, am Wiener Reinhardt-Seminar und an der Univ. Zürich. - Erik Frey wurde 1935 von Max Reinhardt ans Theater in der Josefstadt verpflichtet, wo er bis zu seinem Tod auftreten sollte. Zu den bekanntesten seiner über 70 Filmrollen zählen Auftritte in Filmen von G. W. Pabst ("Der Prozeß" [1948], "Der letzte Akt" [1955] und "Es geschah am 20. Juli" [1955]), Wolfgang Liebeneiner ("1. April 2000" [1952]) und Franz Antel ("Spionage" [1955]). Vgl. Czeike II, 400.‎

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‎Lingen, Theo, Schauspieler und Regisseur (1903-1978).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. [Prag, 8. I. 1944 (?)].‎

‎½ S. Qu.-8vo. An Otto Hoschek in Wien "zur frdl. Erinnerung". - Theo Lingen wurde nach einer langen Bühnenlaufbahn 1946 österreichischer Staatsbürger, ließ sich 1948 in Wien nieder, wurde Mitglied des Burgtheaters und gastierte an deutschsprachigen Bühnen in Deutschland und der Schweiz. Seine größte Popularität aber sicherte sich der Schauspieler durch Auftritte in über 150 Filmen; daneben war er als Regisseur tätig, schrieb Lustspiele und Autobiographisches (‘Ich über mich’, 1963; ‘Ich bewundere’, 1969, und ‘Das kann doch nicht wahr sein’, 1974).‎

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