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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 14. IV. 1893.
1 S. 8vo. An die namentlich nicht genannte Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck: "[…] Nehmen Sie meinen besten Dank für die freundliche Übersendung der Heyse Einakter. Das Lustspiel ‚Unter Brüdern' und das Trauerspiel 'Ehrenschulden' habe ich bereits gelesen […]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 8. VI., o. J.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen "alten Genossen": "Du siehst, ich schwimme mit der modernen Strömung. Vielleicht hilfts meinem kranken Beine. Meine Tochter will zwar, ich soll in bessere Luft - als obs eine bessere u. prächtigere gäbe als die Wiener - In Folge dessen kratze ich heut ab mit Kind Kegel Hunden etc. u ich kann dich leider nicht mehr sprechen. Rappele ich mich noch mal auf, in meinen Jünglings Jahren - bon! Geht's aber zu Ende mit dem edlen Hause von Mirandola - nun dann in Gottes Namen mache ich mich bereit zur großen Reise von Stolpe nach Danzig […]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. V. 1902.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An die namentlich nicht genannte Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905), Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger: "Nichts hat mir eine größere Freude bereitet, als daß Sie sich meiner in so liebenswürdiger Weise erinnerten. Ihr liebes Bild wird mir ein heiliges Andenken sein, an die schöne Zeit vor 50 Jahren, wo es mir vergönnt war, in den aus erlesenem Kreis berühmter Künstler zu treten, unter denen Sie, verehrte Gräfin als ein leuchtender Stern, glänzten. Unvergeßlich bleibt es mir, wie Sie und Ihre verewigte Frau Mama damals den jungen unbeholfenen Mann ermuthigten, ihm sein erstes Auftreten in unserer geliebten unvergesslichen alten Burg, durch ihr reizendes entzückendes Spiel, erleichterten. Ewig wird mir die Erinnerung bleiben an meine anmuthige Partnerin, der ich meine ersten Liebesschwüre auf den heißen Brettern stammeln durfte. Dank, Dank für Ihr Bild, und für die warmen herzlichen Worte, die Sie an mich gerichtet […]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 22. X. 1867.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Joseph Altmann (1844-1910): "Es ist mir heute leider unmöglich mit in die Lerchengefilde zu wallen. Eine langweilige Verwandte meiner Frau ist angekommen u. ich muss mit dieser Catacombe ins Theater schleichen. Vielleicht autre fois […]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. XII. 1901.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Wohl an Emilie Koberwein, Tochter von Theodor Demuth: "Tief erschüttert von dem Hinscheiden Ihres Vaters, meines lieben alten Freundes, spreche ich Ihnen meine herzlichste Theilnahme aus. Ich hatte keine Ahnung von seiner schweren Erkrankung. Gott halte Sie aufrecht, mein liebes Kind, und tröste Sie in Ihrem großen Schmerz […]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. Wien, Mai 1902.
1 S. 8vo. An Emilie Koberwein, Tochter von Theodor Demuth: "Ich danke Ihnen aus ganzem Herzen, für die lieben warmen Worte, die Sie mir gesendet haben. Es hat mich um so inniger gefreut, als sie aus dem Munde der Tochter meiner verewigten Kollegin, und meines lieben alten Kollegen kamen. Gott nehme Sie in seinen Schutz […]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 9. V. 1903.
½ S. Qu.-8vo. An Ernst Kretz in Wien: "Herzlichen Dank für die Erinnerung von Gibraltar und besten Gruß […]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Zitat mit U. Graz, Dezember 1879.
1 S. Qu.-8vo. "Gescheit gedacht - u dumm gehandelt | So bin ich meine Tag durchs Leben gewandelt […]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., März 1891.
165:110 mm. Brustbild des Schauspielers im Halbprofil aus dem Atelier des Photographen Krziwanek, Wien & Ischl, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons und Signatur und Widmung auf der Verso-Seite: "Kummer u Trübsal bläst den Menschen auf, wie einen Schlauch!". - Die Bildseite etwas verblasst und fleckig. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., September 1891.
165:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung des Schauspielers im Rollenkostüm aus dem Atelier des Photographen Székely, Wien. Mit Signatur und Zitat "Kummer u Trübsal bläst den Menschen auf wie einen Schlauch" auf der Rückseite. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., April 1881.
100:63 mm. Ganzfigürliche Darstellung des Schauspielers aus dem Atelier des Photographen Carl Herberth, Wien mit Widmung "zur freundlichen Erinnerung" und U. ("B.") am Trägerkarton. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Postkarte mit eigenh. U. Wien, April 1902.
2 SS. Qu.-8vo.
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Baumgartner, Karl, Schauspieler (1850-1925).
Bildpostkarte mit eigenh. U. O. O., 21. V. 1914.
1 S. Qu.-8vo. Der Wiener fand sein erstes Engagement als Schauspieler am Berliner Nationaltheater, weitere frühe Bühnenstationen waren Aachen, Dresden und das Burgtheater in Wien. Bereits in den 1880er Jahren arbeitete er auch als Regisseur und wirkte in beiden Funktionen vor allem an österreichischen Bühnen (in Baden bei Wien, Klagenfurt, Innsbruck und schließlich 1889 Salzburg). 1901 kehrte er von Salzburg ans Wiener Burgtheater zurück, wo er zum Hofschauspieler ernannt bis zu seinem Tod blieb.
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Baumgartner, Karl, Schauspieler (1850-1925).
Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 12. VI. 1907.
1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "In Beantwortung Ihrer freundlichen Anfrage erlaube ich mir, mitzutheilen, daß ich den größten Teil der Ferien in Ruhpolding in Oberbayern mit meiner Familie verbringen werde […]". - Der Wiener fand sein erstes Engagement als Schauspieler am Berliner Nationaltheater, weitere frühe Bühnenstationen waren Aachen, Dresden und das Burgtheater in Wien. Bereits in den 1880er Jahren arbeitete er auch als Regisseur und wirkte in beiden Funktionen vor allem an österreichischen Bühnen (in Baden bei Wien, Klagenfurt, Innsbruck und schließlich 1889 Salzburg). 1901 kehrte er von Salzburg ans Wiener Burgtheater zurück, wo er zum Hofschauspieler ernannt bis zu seinem Tod blieb.
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Bayer-Bürck, Marie, Schauspielerin (1820-1910).
Eigenh. Brief m. U. Dresden, 12. XI. 1856.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Portraitdruck. An Franz von Dingelstedt (1814-1881): "Mit großem Vergnügen werde ich von Ihrer freundlichen Einladung Gebrauch machen, nur müssten Sie sich noch acht oder vierzehn Tage gedulden, ehe ich etwas Bestimmtes über die Zeit meines Eintreffens in München sagen kann, ich bekomme nicht eher Bescheid von Lüstner [?] meinen Urlaub betreffend […]". Es folgen einige Vorschläge für mögliche Stücke, die sie während ihres Gastspieles in München aufführen könnte. Mit Dingelstedts Antwort vom 22. November 1856 auf dem zweiten Blatt: "Mit bestem Dank für die gütige Annahme meiner Einladung verbinde ich die Bitte, Ihrer seits, wenn irgend möglich, an der von mir vorgeschlagenen Zeit, erste Hälfte des März k. J., festzuhalten. Sollten Sie, wider Vermuthen, Ihren Urlaub demgemäß nicht erhalten, so kann ich nicht eher als im Mai Ihr Gastspiel ansetzen, da der April theils durch Theaterschluß, theils durch andere Gäste eingenommen ist. Ihre Repertoirevorschläge sind mir vollkommen genehm […]". - Die aus Prag stammende Schauspielerin, geb. Bayer, verh. Frfr. von Falkenstein, begann ihre Bühnenlaufbahn 1836 in Prag und wechselte 1839 an das kgl. Theater in Hannover. 1841 holte sie Ludwig Tieck an das Hoftheater in Dresden, dessen Ensemble sie bis zu ihrem Tod angehörte. 1850-58 folgte sie mehrmals Einladungen Heinrich Laubes an das Wiener Burgtheater. Dort trat sie auch in Stücken von Franz Grillparzer auf und verhalf besonders dessen Trauerspiel 'Des Meeres und der Liebe Wellen' zum Erfolg. Bayer-Bürck, deren Repertoire von der Sentimentalen über die Heroine bis zur Salondame reichte, spielte alle großen klassischen Hauptrollen. 1849 ehelichte sie den Schriftsteller August Bürck und nach dessen Tod 1863 den Oberstleutnant Julius Freiherrn von Falkenstein. Vgl. Czeike I, 291. - Dingelstedt ging 1851 als Intendant ans Hoftheater nach München, wo das konservative bayerische Publikum dem ehemals oppositionellen kurhessischen Lyriker zunächst feindselig und ablehnend begegnete.
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Beau, Josef, Mimiker und Tänzer (1819-1903).
Quittung mit eigenh. U. Wien, 31.08.1876
1 S. Folio. Quittung über 83 Gulden "welche der Gefertigte als seine Gage für den Monat August 1876 aus der Cassa des k. k. Hofoperntheaters richtig erhalten zu haben hiermit bestätigt […]". - Gefaltet, beschnitten und mit Registraturvermerken in Buntstift.
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Beck, Johann Nepomuk, Sänger (1827-1904).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. I. 1863.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Diese Woche werde ich wegen angehäufter Arbeit kaum mehr persönlich bei Ihnen vorsprechen können, sende daher ein Briefchen durch die Post. Möchten Sie die Güte haben mich wissen zu lassen, wo Warrens wohnt? Ich möchte nämlich anfragen, ob es ihm nicht möglich wäre mich bei irgend einem Institute unterzubringen. Freilich sind solche fixe Bedienstungen eine Art Sklaverei aber Angesichts der trüben Verhältnisse meines Vaterlandes wäre dadurch doch eine Basis gewonnen. Zweite Bitte! Hoffmann & Campe in Hamburg haben meine Jadwiga verlangt; ich habe dieselbe bereits expedirt. Sowohl für ein hiesiges grosses Journal wie auch für ausländische Blätter ist eine Reihe von längeren Artikeln abgegeben. Bis jedoch meine Honorare flott werden, dürften noch einige Wochen verstreichen und Sie würden mich durch den Vorschuss einer Summe, welche ich Ihnen dankbar wieder erstatten würde, ungemein verpflichten. Ich könnte dadurch ruhig fortarbeiten und etwas mehr für meinen Körper thun, der so dringend der Pflege bedarf […]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. - In Wien entdeckt, debütierte Beck nach kurzer Ausbildung am Pester deutschen Volkstheater, vollendete seine Ausbildung zum Bariton in Wien und gab sein professionelles Debüt an der Wiener Hofoper als Sprecher in Mozarts "Zauberflöte". Danach sang er an den Opernhäusern in Hamburg, Bremen, Köln, Düsseldorf, Mainz, Würzburg, Wiesbaden und Frankfurt/Main. Seit 1853 fest an der Wiener Hofoper engagiert, wurde er 1862 zum Kammersänger ernannt.
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Beck, Johann Nepomuk, Sänger (1827-1904).
Gedr. Trauungs-Anzeige mit eigenh. Notiz und U. Wien, Jänner 1870.
1 S. 8vo. Bekanntgabe seiner Feier zur Vermählung mit Franziska Kohat am 19. Jänner 1870 in der Pfarrkirche "Zu Den Heiligen Schutzengeln" in Wien mit dem eigenh. Zusatz: "Obige Anzeige bitte ich, dem Wortlaut nach, in die Chronik gef. setzen, u. mir die Rechnung dafür wie auch die betreffende Nummer zusenden zu wollen […]".
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Beck, Josef, Schauspieler und Opernsänger (1848-1903).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 18. V. 1875.
6 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Kapellmeister: "Meine beiden Telegramme haben Sie wohl erhalten u. nun kommen diese Zeilen an Sie, um Ihnen hochgeschätzter Freund über mein Gastspiel Näheres zu berichten. Meine Aufnahme seitens Hülfens Eckerts u. aller Agenten u. Bekannten war mir sehr günstig. Das Schwierigste war die erste Orchester Probe (Tell). Alles gafft u. guckte aus den Coulissen u. lauerte auf jeden Ton - ich hatte Todesangst. Jedoch hatte ich schon Tages zu vor bei Eckert in der Wohnung gesungen wegen den Tempis etc. u. er fand 'enorme Ähnlichkeit mit Papa' fand meine Stimme schön den Vortrag brillant u. so also hatte ich bei der ersten großen Probe doch einen Menschen auf den ich mit Vertrauen niedersah […]". - Der Sohn Johann Nepomuk Becks debütierte 1865 als Komiker am Stadttheater von Olmütz und ging daraufhin ans Theater von Karlsbad. Es folgten Engagements in Laibach, Frankfurt am Main und Köln, von 1872 bis 1874 in Salzburg und von 1874 bis 1875 in Graz, dem Höhepunkt seiner Karriere. Danach wirkte er an der Berliner Hofoper und der Frankfurter Oper und 1885 am Deutschen Theater in Prag. 1887 und 1888 nahm er Engagement in Bremen, von 1888 bis 1890 sang an der Metropolitan Opera in New York.
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Beckmann, Fritz, Schauspieler (1803-1866).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. X. 1864.
1 S. 8vo. Bittet einen Theaterdirektor um die Reservierung einer Loge am selbigen Tag. "[…] Geht es nicht, so machen Sie um Gotteswillen keine Umstände mit mir […]". - Gefaltet. - Beckmann folgte 1846 einem Ruf an das Hofburgtheater in Wien, wo er lebenslang engagiert wurde. Er machte sich rasch beliebt und erhob sich vom Lokal- zum Charakterkomiker.
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Beer, Rudolf, Theaterdirektor (1885-1938).
Telegramm. Wien, 17. IX. 1929.
1 S. Qu.-4to. Glückwunsch an Burgschauspieler Julius Strebinger.
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Beeth, Lola, Sängerin (1860, 62 oder 64-1940).
Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "Musik ist mein Leben". - Die aus Krakau stammende Künstlerin war Schülerin von Marie Luise Dustmann in Wien, studierte bei Viardot-Garcia in Paris, bei Francesco Lamperti in Mailand und bei Rosa Deruda in Berlin. Nach ihrem Debut (als Elsa im 'Lohengrin' an der Berliner Hofoper) und mehreren Jahren in Berlin war sie an der Wiener Hofoper, der Pariser Grand Opéra und der New Yorker Metropolitan Opera engagiert. Nach Gastspielen in London, St. Petersburg, Moskau, Warschau und Monte Carlo, war sie um die Jahrhundertwende erneut an der Wiener Hofoper tätig; später gab sie Konzerte und lebte als Gesangspädagogin in Berlin. Vgl. Czeike I, 303.
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Bénard, Marcel, Schauspieler (D. n. b.).
Eigenh. Visitenkarte mit U. Wien, 16. V. 1929.
1 S. Visitkartenformat. Kondoliert einem namentlich nicht genannten Adressaten.
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Bender, Paul, Sänger (1875-1947).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Paul Bender nahm Gesangsunterricht bei Luise Ress und Baptist Hoffmann, debütierte 1900 debütierte am Opernhaus von Breslau, blieb bis 1903 im Ensemble und ging dann als erster Bassist für die nächsten 30 Jahre an die Münchner Hofoper. "Dort gab er über 2000 Vorstellungen, sang verschiedene Uraufführungen, u. a. 1906 'Die vier Grobiane' von Ermanno Wolf-Ferrari und 1939 'Der Mond' von Carl Orff" (DBE). Auf Gastspielreisen in aller Welt sowie bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen große Erfolge feiernd, wurde Bender neben seiner Bühnenkarriere als Konzert- und Liedersänger, besonders als Balladeninterpret bekannt. Als Gesangspädagoge unterrichtete er u. a. Josef Greindl und Hans Hopf.
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Benke, Hermann, Schauspieler (geb. 1866).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. I. 1819.
1 ½ SS. 8vo. Bittet die namentlich nicht genannte Adressatin eine Notiz in einer Zeitung abzudrucken. - Gefaltet. - Der vielbeschäftigte, von 1889 bis 1901 an über zehn Theatern im gesamten deutschen Sprachraum auftretende Schauspieler wurde 1901 ans Kaiser-Jubiläums-Stadttheater engagiert und "machte auch hier den besten Eindruck" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 81, 87) und zählte "unbestritten zu den allerersten und wirkungsvollsten Mitgliedern des Jubiläumstheaters" (ebd., 88).
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Beregi, Oskar, Schauspieler (1876-1965).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Wien], 16. XI. 1921.
2 SS. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962) in Wien: "Ich danke Ihnen für Ihr mir freundlich zugesandtes Buch. Es freut mich, das wir uns getroffen haben u. hoffe das wir uns noch treffen werden […]".
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Bergauer, Josef, Schauspieler (1880-1947).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 7. XI. 1921].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952): "Besten Dank für die Sendung der Karten für 10/11 […]". - Bergauer war seit 1907 als Schauspieler, Sänger und Vortragskünstler tätig. Mit Ausnahme des Burgtheaters hatte er Auftritte an nahezu allen Bühnen in Wien.
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Bernhardt, Sarah, Schauspielerin (1844-1922).
Eigenh. Brief mit U. Kopenhagen, 12. X. 1902.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an ein Mitglied der Familie von Winnaretta Singer, Princess Edmond de Polignac. - Winnaretta Singer (1865-1943), eine Tochter des Erfinders und Unternehmers Isaac Merritt Singer - der sein Vermögen mit der Nähmaschinenfabrik I. M. Singer & Company begründet hatte -, war in zweiter Ehe mit dem Komponisten und Edelmann Edmond de Polignac verheiratet gewesen. Als Mäzenatin vergab sie wiederholt Auftragsarbeiten an junge Komponisten wie Igor Strawinski ("Renard") und Erik Satie ("Socrate") und förderte u. a. Nadia Boulanger, Clara Haskil, Arthur Rubinstein, Vladimir Horowitz, Ethel Smyth, Adela Maddison, die Ballets Russes, die Pariser Oper und das Orchestre Symphonique de Paris; in ihrem Salon verkehrten u. a. Marcel Proust, Jean Cocteau, Claude Monet, John Singer Sargent, Sergei Djagilew und Colette; Manuel de Fallas "El retablo de maese Pedro" wurde in ihrem Haus uraufgeführt. "Nach dem Selbstmord ihrer Schwester Isabelle im Jahre 1896 übernahm sie die Erziehung von deren Tochter, die als Daisy Fellowes zu einer der wichtigsten Gesellschaftsgrößen des 20. Jahrhunderts wurde. Von 1923 bis zu ihrem Tode war ihre Lebensgefährtin Violet Trefusis [...] Ihre Gemäldesammlung, zu der neben Édouard Manets 'Die Lektüre' auch einige Gemälde von Claude Monet gehörten, gelangte 1944 als ihr Vermächtnis in den Louvre" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm und Vignette sowie schwarzem Trauerrand. - Geringe Faltspuren.
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Bernhardt, Sarah, French actress (1844-1922).
Autograph letter signed ("Sarah Bernhardt"). No place or date.
Small 8vo. 1 page on bifolium. To an unnamed addressee, whom she expresses her thanks and regrets not being able to see him: "Combien je vous remercie et qu'il m'est chagrinant ne pouvant [?] vous voir. à plein coeur merci [...]". - On stationery with black border and monogram.
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Bernhardt, Sarah, Schauspielerin (1844-1922).
Visitkarte mit eigenh. Notiz und U. O. O. u. D.
2 SS. 75 x 38 mm. In Bleistift, auf der Visitkarte eines "Mr. H. Jarrett": "Prière de faire entrée Mons. le Docteur B[...] et ami pour voir les tableaux / de Mad. Sarah Bernhardt".
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Bethmann, Heinrich Eduard, Schauspieler (1774-1857).
Brief mit eigenh. U. Halle, 15. V. [1856].
1 ½ SS. 8vo. An einen Hofrat:"Sie haben, durch Ihren freundlichen gemüthlichen Brief, meinem liebenswürdigen Freund, sowohl als mir, eine unbeschreibliche Freude bereitet. - Derselbe ist auch ganz damit einverstanden, nämlich mit der Art wie Sie sein Material behandeln wollen, - so bald er selbst damit zum Schluß gekommen sein wird, - etwa in 14 Tagen wird er sein Manuscript sofort an Sie abgehen laßen. - Nach Ihrer Bestimmung, wird sich der Herr Amtsrath als dann die Ehre geben Ihnen seine persönliche Aufwartung zu machen, um das etwa noch Nöthige mündlich mit Ihnen zu besprechen. - Eine kleine Abwesenheit von einigen Tagen zu seinem Sohn, welcher hier in der Nachbarschaft ein Rittergut besitzt, ist schuld daß er nicht selbst Ihnen persönlich schreibt; er grüßt Sie herzlich, und bittet ihn deshalb zu entschuldigen. Ich meinerseits, bitte ebenfalls um Entschuldigung daß ich mich einer anderen Hand als der Meinigen bediene, um mich Ihnen mitzutheilen, ich bin aber leider im Laufe des vergangenen Winters zweimal in so großer Lebensgefahr gewesen, wovon ich erst jetzt anfange mich einigermaßen zu erholen, so daß meine liebe Frau es übernimmt mein Concepz ins Reine zu schreiben. - Mit so einer 82jährigen Ruine sieht es immer schlecht aus, wenn von irgend einer Seite sich ein Sturm erhebt, diesesmal bin ich durch sorgfältige Pflege, und des Allmächtigen Göttlichen Beistandes wie es scheint, noch einmal glücklich durchgekommen […]". - 1792 begann Bethmann seine Laufbahn bei der Bosannschen Gesellschaft in Kreuznach und war seit 1794 als Schauspieler in Berlin engagiert. Nach dem Tod seiner Frau Friederike Unzelmann 1815 zog er sich zunächst von der Bühne zurück, übernahm jedoch 1824 die Leitung des Königstädtischen Theaters. Nachdem er dort wegen Differenzen mit dem Theaterkomitee ausgeschieden war, ging er als Theaterdirektor nach Aachen, Königsberg, Dessau und Magdeburg; schließlich war er als Prinzipal einer Wanderbühne tätig.
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Bettac, Ulrich, Schauspieler (1897-1959).
Eigenh. Postkarte mit U. [Glärnisch-Clubhütte], 4.IX., O. J.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Kollegenschaft des Burgtheaters zu Handen Paul Prangers (1888-1961): "Erfahre eben von der Sensation unserer Treffer-Anleihe. Fiel vor Begeisterung sofort in eine Gletscherspalte. Bitte verschiebt einen kleinen Teil der Freudenfeste drüber (über den Gewinn, nicht über meinen Fall) auf November. Meine Freude Euch alle dann endlich wiederzusehen, hat sich jetzt verzehnfacht […]". Die Bildseite zeigt eine Gletscherspalte am Glärnisch. Mit Stempel der Glärnisch-Clubhütte. - Ausgebildet an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin, debütierte Bettac 1918 am Landestheater Oldenburg und war später am Neuen Theater in Frankfurt/Main sowie an mehreren Berliner Theatern engagiert. Seit 1927 spielte er am Wiener Burgtheater, wo er 1938/39 als künstlerischer Leiter tätig war.
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Beurer, Carl, Schauspieler und Theaterdirektor (1804-1868).
Eigenh. Brief mit U. Magedburg, 9. IX. 1837.
1 S. Gr.-4to. Mit rückseitiger Adresse und Siegelausriß. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884), als Gast in Hamburg: "So angenehm mir Ihr Gastspiel wäre so bin ich doch nicht im Stande Ihnen ein solches mit Bestimmtheit zusagen zu können indem meine Gesellschaft ganz neu organisiert und erst den 15. Sept. zusammen tritt. Ein bestimmtes Opern-Repertoir kann ich noch nicht festsetzen, weil ich zuvörderst den Erfolg, den die Leistungen meiner Mitglieder haben, abwarten möchte. Führt Sie indeß Ihre Reise hier durch so zweifle ich nicht daß wir uns verständigen und ich Ihren Wünschen entsprechen kann. Haben Sie den Postillon von Lonjemeau [!] noch nicht auf Ihrem Repertoir? [...]". - Carl Beurer war 1836-38 Direktor des Magdeburger Stadttheaters. Adolph Adams Oper "Der Postillon von Lonjumeau" erlebte seine Uraufführung am 13. Oktober 1836 in Paris, die deutsche Erstaufführung am 3. Juni 1837 in Berlin. - Etwas gebräunt und knittrig und mit starken Randschäden.
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Beyer, Frank, Filmregisseur (1932-2006).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., Februar 2002.
2 SS. (Qu.-)8vo. "Für Wolfgang Windhausen".
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Bezécny, Josef Freiherr von, Theaterdirektor (1829-1904).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. III. 1886.
3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Fürst: "Ich erlaube mir, in Bezug auf das bewusste Ansuchen der Frau Baronin von Langenau ganz ergebenst zu berichten: Die Gesuche um Gestattung der Mitwirkung von Künstlern beider Hoftheater bei Vorstellungen zu humanitären Zwecke haben sich in der letzten Zeit derart gehäuft, das das Interesse der beiden Institute hierbei in bedenklicher Weise in Frage gestellt zu werden beginnt. Ich konnte mich daher des sich immer wiederholenden Ansturmes nicht anders erwehren, als dass ich den Grundsatz aufgestellt und auch den Leiter der beiden Hofbühnen gegenüber ausgesprochen habe, dass außer den bereits ertheilten Bewilligungen zur Mitwirkung unserer Künstler keine weiteren in dieser Saison mehr ertheilt werden können und dürfen. Eine Ausnahme würde andere nach sich ziehen; ich kann also auch im gegenwärtigen Falle nicht einrathen eine solche zuzugestehen […]". - Bezécny, Intendant der Wiener Hofbühnen und Präsident der Gesellschaft der Musikfreunde galt als Förderer des künstlerischen und musikalischen Lebens in Wien.
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Biedermann, Therese von, Sängerin (1863-1945).
Blatt mit eigenh. U. ("Therese Edlde v. Singer Biedermann"). [Wien], 10. I. 1898.
½ S. 8vo. auf Trägerkarton. "Mtgl. D. Th. a. d. Wien". - Therese Biedermann pielte unter Laube Kinderrollen am Stadttheater, wechselte danach ans Burgtheater und spielte schließlich bis in die 1890er Jahre am Theater an der Wien (Soubrette in Operetten und Possen).
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Bignio, Louis von, Sänger (1839-1907).
Dokument mit eigenh. U. Wien, 30. IV. 1870.
1 S. Folio. Quittung über 960 Gulden "welcher der Unterzeichnete, für den halben Monath April, als abgekauften Urlaub, als Honorar, aus der k. k. Hof-Operntheater Cassa richtig erhalten hat". - Kassa- und Registraturvermerke in Buntstift. Ausschnitt. - 1863 debütierte Bignio am Kärntnertortheater, wo er bis 1883 verblieb. Die Hofoper ernannte ihn zum Kammersänger und 1883 zum Ehrenmitglied.
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Birron, Emil, deutscher Schauspieler (1878-1952).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 26. V. 1907].
1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Sommeraufenthalt Bayrisches Hochland". - Birron debütierte 1900 am Stadttheater Potsdam. Nach einer Ausbildung setzte er 1902 seine Bühnenlaufbahn in Magdeburg und Berlin fort, und von 1904 bis 1907 war er am Deutschen Volkstheater in Wien tätig. Nach Aufenthalten in Münche, Breslau (Leiter des Lobe-Theater) und Hamburg begann er 1917 seine Karriere als Stummfilmdarsteller.
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Bland, Elsa, Opernsängerin (1880-1935).
Eigenh. Postkarte m. U. O. O. u. D.
½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüße aus Monte-Carlo an Rudolf Freiherr Limbeck von Lilienau (1837-1912) in Wien.
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Bland, Elsa, Opernsängerin (1880-1935).
Eigenh. Postkarte m. U. O. O. u. D.
½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüße aus Paris an Rudolf Freiherr Limbeck von Lilienau (1837-1912) in Wien.
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Bland, Elsa, Opernsängerin (1880-1935).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 9. V., o. J.
217:130 mm. Kniestück aus dem Atelier Eugen Schöfer, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Mit Widmung und Signatur auf der Bildseite.
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Blasel, Karl, Schauspieler (1831-1922).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 3. VIII. 1920.
1 S. Qu.-8vo. Geburtstagswünsche an Emilie Schaup "vom jungen alten Carl Blasel". - Nach ersten Anfängen als Sänger ins Schauspielfach überwechselnd, wurde der gebürtige Wiener nach Auftritten als Held und jugendlicher Liebhaber an verschiedenen Provinztheatern entdeckt und hintereinander ans Strampfersche Theater, ans Theater an der Wien und ans Carltheater verpflichtet. Mit seinen Kollegen Wilhelm Knaack und Josef Matras bildete er in Operetten und Possen ein beliebtes Trio. Nachdem Blasel wenig erfolgreich das Josefstädter Theater, das Kolosseum und das Carltheater geleitet hatte, kehrte er 1901 mit großem Erfolg auf die Bühne des letzteren zurück und feierte 1921 in der "Tannhäuser"-Parodie von Johann Nestroy seinen 90. Geburtstag und sein achtzigjähriges Bühnenjubiläum. Vgl. Öst. Lex. I, 128 und Czeike I, 397.
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Blasel, Karl, Schauspieler (1831-1922).
Eigenh. Widmung mit U. Graz, 9. X. 1884.
1 S. Qu.-8vo. "Die Wolken sind bald dunkel, und bald wieder licht [...]". - Nach ersten Anfängen als Sänger ins Schauspielfach überwechselnd, wurde der gebürtige Wiener nach Auftritten als Held und jugendlicher Liebhaber an verschiedenen Provinztheatern entdeckt und hintereinander ans Strampfersche Theater, ans Theater an der Wien und ans Carltheater verpflichtet. Mit seinen Kollegen Wilhelm Knaack und Josef Matras bildete er in Operetten und Possen ein beliebtes Trio. Nachdem Blasel wenig erfolgreich das Josefstädter Theater, das Kolosseum und das Carltheater geleitet hatte, kehrte er 1901 mit großem Erfolg auf die Bühne des letzteren zurück und feierte 1921 in der "Tannhäuser"-Parodie von Johann Nestroy seinen 90. Geburtstag und sein achtzigjähriges Bühnenjubiläum. Vgl. Öst. Lex. I, 128 und Czeike I, 397.
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Blasel, Karl, Schauspieler (1831-1922).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An Richard Stern in Wien: "Es hat mich sehr gefreut […]". - Mit Signatur sowohl auf der Bild- als auch auf der Verso-Seite. - Nach ersten Anfängen als Sänger ins Schauspielfach überwechselnd, wurde der gebürtige Wiener nach Auftritten als Held und jugendlicher Liebhaber an verschiedenen Provinztheatern entdeckt und hintereinander ans Strampfersche Theater, ans Theater an der Wien und ans Carltheater verpflichtet. Mit seinen Kollegen Wilhelm Knaack und Josef Matras bildete er in Operetten und Possen ein beliebtes Trio. Nachdem Blasel wenig erfolgreich das Josefstädter Theater, das Kolosseum und das Carltheater geleitet hatte, kehrte er 1901 mit großem Erfolg auf die Bühne des letzteren zurück und feierte 1921 in der "Tannhäuser"-Parodie von Johann Nestroy seinen 90. Geburtstag und sein achtzigjähriges Bühnenjubiläum. Vgl. Öst. Lex. I, 128 und Czeike I, 397.
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Blech-Frank, Martha, Schauspielerin (1871-1962).
Portraitphotographie mit eigenh. U. Prag, 14. II. 1902.
120:72 mm. Ovales Bruststück der Schauspielerin mit Unterschrift am Trägerkarton.
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Bleibtreu, Sigmund, Schauspieler und Offizier (1819-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 27. I., o. J.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Heck: "Ich hoffe dass Sie die Bilder erhalten haben, und bitte mich davon zu verständigen, da ich bei Ihrer peinlichen Pünktlichkeit mich sonst wundern müsste kein Lebenszeichen von Ihnen zu erhalten […]". - Mit kurzer Antwortnotiz des Empfängers.
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Blum, Albrecht Viktor, Schauspieler (1888-1959).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Salzburg, 1925 (?)].
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Karl Kneidinger von der RAVAG: "Zu meinem eigenen Leidwesen muß ich [...] die Mitwirkung absagen, ich kann unmöglich mit einer Beurlaubung rechnen. Vielleicht erinnern Sie sich, daß Ferdinand Onno den Vorschlag gemacht hat unter Pseudonym mitzutun [...]". - A. V. Blum war seit den 1920er Jahren als Komparse, Cutter, Filmassistent und Regisseur tätig und wurde in seinem Wirken von Erwin Piscator gefördert. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in die Tschechoslowakei emigrierend, schloß er sich nach einem Engagement am Theater von Reichenberg 1936 den Internationalen Brigaden an und kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg. Später nach Mexiko übersiedelnd, wirkte er dort bei Veranstaltungen des Heinrich-Heine-Klubs mit, der im November 1941 gegründet wurde und unter der Leitung von Anna Seghers, Erwin Römer und Egon Erwin Kisch stand.
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Blum, Albrecht Viktor, Schauspieler (1888-1959).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. An Hans Nüchtern: "Dieser Aufenthalt wird mir zur Quelle meiner Lebenskraft. Die letzten Tage in Wien waren unerquicklich und traurig [...]. Freitag abends dürfte ich wieder in Wien sein, jedefalls rufe ich sie bald an. [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Bognár, Friederike, Schauspielerin (1840-1914).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, Spätherbst 1892.
1 S. 12mo. Alte Montagespuren auf der Verso-Seite. Beiliegend Portraitphotographie. "Wohl dem der für hohe edle Ideale ein Plätzchen noch bewahrt in Geist und Herzen!". - Die Portraitphotographie (100 x 60 mm) zeigt eine ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin. - Friederike von Bognar wurde 1858 von Heinrich Laube (1806-1884) ans Wiener Burgtheater engagiert. Als Ophelia in 'Hamlet', als Adelheid in 'Götz von Berlichingen' und in zahlreichen anderen Rollen erfolgreich, wurde sie nach drei Jahren zur Hofschauspielerin ernannt, nahm jedoch wegen verschiedener Zwistigkeiten 1873 ihren Abschied. Vgl. Czeike I, 413.
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Bonci, Allesandro, italienischer Opernsänger (1870-1940).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.
70 x 100 mm. "Mille ringraziamenti".
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