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Bonn, Ferdinand, Schauspieler und Schriftsteller (1861-1933).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. II. 1897.
2 SS. auf. gefalt. Doppelblatt. 4to. An den Schauspieler Julius Strebinger: "Es ist mir ganz außerordentlich leid gewesen, das Elberfelder Gastspiel, auf welches ich mich schon sehr gefreut hatte, ad acta legen zu müssen, aber dass das Wiener- und Pariser-Gastspiel für mich Ausschlag gebend war, werden Sie wohl selbst einsehen. Indessen aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Was nun Ihre so überaus schätzenswerte Mitwirkung betrifft, so würde ich mit dem allergrößten Vergnügen davon Gebrauch machen, wenn nicht ein Umstand wäre, den Sie sehr leicht begreifen werden. Ich muß nämlich für die Dramen, welche ich in Paris aufführe, in Wien mindestens 6-8 Wochen Proben halten und ich glaube von vorneherein dass es Ihnen unmöglich sein würde eine so lange Zeit abzukommen […]". - Der Schüler Ernst Possarts trat seit 1885 am Deutschen Theater in Moskau und am Münchner Hoftheater auf. 1891-94 war Bonn am Wiener Burgtheater engagiert und spielte danach am Lessingtheater und am Schauspielhaus inBerlin. 1905 gründete er "Ferdinand Bonns Berliner Theater", das hauptsächlich seine eigenen Stücke spielte. Nach dem Zusammenbruch des Unternehmens 1907 lebte Bonn auf Reisen und zuletzt in Berlin; nach dem Ersten Weltkrieg war er vor allem schriftstellerisch tätig und veröffentlichte neben humoristischen Erzählungen seine Memoiren unter dem Titel "Mein Künstlerleben" (1920).
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Bonn, Ferdinand, Schauspieler und Schriftsteller (1861-1933).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. XII. 1896.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Julius Strebinger: "Das Chaos welches hier herrscht möge meine späte Antwort entschuldigen. Auch ich bin unter den Wettläufern die das Theater des Westens nach dem bevorstehenden Krach pachten wollen und Sie wissen ‚Geld aufzutreiben' kostet Zeit und heisse Sohlen. Die Zustände sind aber z. Z. so verworren, dass kein Mensch daraus klug werden kann. Jedenfalls aber, kann ich zur angegebenen Zeit 1. Hälfte Februar ganz gut 3 bis 4 mal bei Ihnen spielen. Die Bedingungen konvenieren mir über die Prozente werde wir uns einigen! Nur eines! Der Verlauf einer Woche passt mir nicht. Ich möchte das Gastspiel gern mit Düsseldorf verbinden da mir ein freier Tag meines Urlaubes doch Geld kostet. Also erste Hälfte Februar! Ich werde mit Düsseldorf gleich Schritte thun […]". - Der Schüler Ernst Possarts trat seit 1885 am Deutschen Theater in Moskau und am Münchner Hoftheater auf. 1891-94 war Bonn am Wiener Burgtheater engagiert und spielte danach am Lessingtheater und am Schauspielhaus inBerlin. 1905 gründete er "Ferdinand Bonns Berliner Theater", das hauptsächlich seine eigenen Stücke spielte. Nach dem Zusammenbruch des Unternehmens 1907 lebte Bonn auf Reisen und zuletzt in Berlin; nach dem Ersten Weltkrieg war er vor allem schriftstellerisch tätig und veröffentlichte neben humoristischen Erzählungen seine Memoiren unter dem Titel "Mein Künstlerleben" (1920).
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Bonn, Ferdinand, Schauspieler und Schriftsteller (1861-1933).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 11. XI. 1902.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Direktor: "Bezüglich der Probe zu der Schillerfeier bitte ich nur zu verfügen. Ich glaube eine Probe dürfte genügen […]". Er schildert im Weiteren seine Wünsche bezüglich Ablauf und Reihenfolge. - Der Schüler Ernst Possarts trat seit 1885 am Deutschen Theater in Moskau und am Münchner Hoftheater auf. 1891-94 war Bonn am Wiener Burgtheater engagiert und spielte danach am Lessingtheater und am Schauspielhaus in Berlin. 1905 gründete er "Ferdinand Bonns Berliner Theater", das hauptsächlich seine eigenen Stücke spielte. Nach dem Zusammenbruch des Unternehmens 1907 lebte Bonn auf Reisen und zuletzt in Berlin; nach dem Ersten Weltkrieg war er vor allem schriftstellerisch tätig und veröffentlichte neben humoristischen Erzählungen seine Memoiren unter dem Titel "Mein Künstlerleben" (1920).
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Boruttau, Alfred Julius, Sänger (1877-1940).
Eigenh. Postkarte m. U. Rauschen, 19. VIII. 1924.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962) in Wien: "Recht herzlichen Gruss aus der Ostseeheimat. Am 2. Sept. empfange ich wieder von 2-4 h in der Elisabehtstr. 14, Tür 12 zu Stimmprüfungen, wozu ich meine Freunde […] Kandidaten zu entsenden bitte […]".
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Boruttau, Alfred Julius, Sänger (1877-1940).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung und U. ("AB"). O. O. u. D.
2 SS. 60 x 167 mm. An den Journalisten Hans Nüchtern (1896-1962): "Ihr herzlich grüßender [Alfred und Grete Boruttau] hat die Partie allerdings nicht auf d. Walze. Wer sollte denn ursprünglich singen? […]".
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Boschetti, Therese, Opernsängerin (1847-1919).
Eigenh. Dokument mit U. Wien, 1. VI. 1871.
1 S. Folio. Quittung über 500 Gulden "welche ich als Gehalt […] vom 1ten bis inclusive 31 Mai 1871 aus der Kassa des Hofoperntheaters richtig empfangen habe […]". - Mit Kassa- und Registraturvermerken in Buntstift.
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Boßler, Marie, Schauspielerin (1835-1919).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 15. I. 1869.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlauben Sie mir Ihnen unseren herzlichen Dank auszusprechen, für den genußreichen Abend welcher uns durch Ihre herrliche Darstellung des Faust zu Theil wurde, die um so höher angeschlagen werden muß, da Faust - nach meiner Ansicht eine der schwierigsten Aufgaben für einen Sänger ist, indem der Componist eben nicht sehr viel zur Erleichterung des Darsteller's beigetragen hat! Um so herzlicher und aufrichtiger muß der Dank des Publikums Ihnen werden […]".
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Boutet, Anne Francoise Hippolyte
Autograph letter signed. No place or date.
8vo. ½ page. Letter in French to a Monsieur Koriff regarding an upcoming meeting. - Recommended by Louise Contat, Mademoiselle Mars joined the Comédie-Française in 1795 and remained an active member for 33 years. Her beauty and talents soon placed her at the top of her profession. She also trained actors like Charlotta Eriksson and Emilie Högquist.
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Braga-Jaff, Hermine, ungarische Opernsängerin (1857-1940).
Dokument mit eigenh. U. Wien, 30. VI. 1877.
1 S. Folio. Gedr. Quittung über 100 Gulden, "welche Gefertigte aus der Cassa des k. k. Hof-Operntheaters pro Monat Juni richtig erhalten zu haben hiermit bestätigt". - Mit Kassa- und Registraturvermerken in Bundstift sowie Ausschnitt. - Braga-Jaff debütierte 1877 an der Wiener Hofoper und blieb dort bis 1888.
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Brakl, Franz Josef, Sänger und Theaterdirektor (1854-1935).
Eigenh. Brief mit U. München, 16. V. 1896.
1 S. 4to. An einen Herrn Grasse: "Verbindlichsten Dank für Ihre uns gesendete freundliche Zuschrift vom 13. d. M. Leider können wir heuer Reichenberg nicht mehr berühren, doch werden wir ein andermal (97 oder 1898) um die Erlaubnis bei Ihnen spielen zu dürfen ergebenst ansuchen […]". - Auf Briefpapier des Schlierseer Bauerntheaters. Mit Druck auf Versoseite. Gefaltet. - Nach einem ersten Auftritt in Wien und Engagements in Villach, Baden, Wien, Brünn und Berlin kam Brakl 1876 als lyrischer Tenor an die Komische Oper Wien. Anschließend für mehr als zwanzig Jahre als erster Tenor und 1898/99 auch als Direktor des Gärtnerplatztheaters in München tätig, war Brakl auch mehrere Jahre administrativer Leiter des 1892 von Konrad Dreher gegründeten Schlierseer Bauerntheaters. 1905 sich vom Theater zurückziehend, gründete Brakl in München eine Kunstgalerie.
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Brandt, Marianne, Austrian operatic singer (1842-1921).
Autograph musical quotation signed. Vienna, 1899.
Oblong 8vo. 1 page. One line from Beethoven's opera "Fidelio" with underlined text: "Komm Hoffnung lass den letzten Stern, den letzten Stern der Müden nicht erbleichen". - Dedicated to the Austrian painter Helene von Taussig (1879-1942).
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Brandt, Marianne, Sängerin (1842-1921).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Graz, 17. VI. 1820.
100:65 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Sängerin im Rollenkostüm aus dem Atelier des Photographen Heinrich Graf, Berlin. Unterschrift und Widmung an einen Herrn Seeberger auf der Verso-Seite. - Die Schülerin am Konservatorium in Wien debütierte 1867 am Stadttheater von Olmütz und erhielt im folgenden Jahr ein Engagement als erste Altistin an der Berliner Hofoper (bis 1886). Sie gab mehrere Gastspiele in London und Wien. Als bekannte Wagner-Interpretin wirkte sie bei den Uraufführungen der "Götterdämmerung" (1876) und des "Parsifal" (1882) in Bayreuth mit.
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Brandt-Forster, Ellen, Sängerin (1866-1921).
Eigenh. Brief mit U. O. O., Dezember 1897.
90 x 115 mm. Weihnachtsgrüße.
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Brandt-Forster, Ellen, Sängerin (1866-1921).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. 90 x 115 mm. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Eben erfahre ich durch meinen Mann den schmerzlichen Verlust welchen Sie und Ihre Familie erlitten! Gestatten Sie mir, Ihnen unsere wärmste Anteilnahme an dem schweren Schicksalsschlag auszudrücken, der Gedanke dass der Tod in diesem Falle Erlösung war, möge Ihnen Trost gewähren […]".
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Brandt-Forster, Ellen, Sängerin (1866-1921).
Eigenh. Zitat mit U. Wien, 14. V. 1898.
115 x 90 mm. "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!". - Auf Briefkarte mit Portraitdruck.
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Brandt-Forster, Ellen, Sängerin (1866-1921).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. Wien, o. D.
80 x 50 mm. "sagt herzlichsten Dank für die schönen Blumen".
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Brandt-Forster, Ellen, Sängerin (1866-1921).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.
105 x 50 mm. "dankt Ihnen lieber Herr Winkler vielmals und herzlichst für die grosse Freundlichkeit und grüßt bestens von Haus zu Haus".
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Brandt-Forster, Ellen, Sängerin (1866-1921).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 9. II. 1903.
2 SS. 100 x 65 mm. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Schönsten Dank für die freundliche Einladung zum Samstag. Wir können aber leider nicht kommen da wir schon früher bei Baron Sacher zu diesem Abend zugesagt haben! […]".
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Brandt-Forster, Ellen, Sängerin (1866-1921).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 22. XII., o. J.
100 x 65 mm. "Besten Dank verehrte gnädige Frau für die freundliche Einladung, wir können jedoch nicht kommen da ich am 25. u. 26ten und die darauf folgenden Tage in 2 Conzerten zu thun habe! […]".
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Brandt-Forster, Ellen, Sängerin (1866-1921).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
2 SS. 103 x 65 mm. "[Herr und Frau Erich Brandt] mit den herzlichsten Glückwünschen Ihnen liebste Frau Direktor und Ihrem werten Gatten zu dem heutigen festlichen Tage […]".
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Brandt-Forster, Ellen, Sängerin (1866-1921).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung und U. Wien, 6. XII. 1902.
2 SS. 100 x 63 mm. An eine namentlich nicht genannte Frau Direktor: "Haben Sie schönsten Dank für die freundliche Einladung zu Mittwoch, wir können dieselbe jedoch nicht annehmen da mein Mann jeden Mittwoch Clubabend hat, und auch diesmal nicht fehlen könnte da eine Besprechung für die Weihnachtsfeier stattfindet […]".
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Braun, Viktor, Schauspieler (1899-1971).
Eigenh. Neujahrskärtchen mit U. sowie 3 eh. Postkarten mit U. Salzburg, 20.08.1929 und 18.08.1928.
Zusammen 4 SS. 8vo. Urlaubsgrüße aus dem Salzburgerland an Hans Nüchtern. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Bré, Senta, Schauspielerin.
Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. auf Trägerkarton. Wenn schon der Schatten, der im Flug | Hin über's weißbeschneite Feld | Von eines Vogels Schwinge fällt, | Für deine Kennerschaft genug. | Genügt dir auch der Federzug, | Auf weißem Blatt der flüchtige Strich? | Und kennst du nun mein fernes Ich?
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Brede, Auguste, Schauspielerin (1786-1859).
Eigenh. Brief mit U. Gmunden, 1. XII. 1858.
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Gefühlvoller Brief an eine Auguste über die schwere Erkrankung der Pianistin und Salonnière Henriette von Pereira-Arnstein (die dann im Mai des folgenden Jahres versterben sollte) und mit häuslichen Nachrichten: "[...] Schon vor 3 Tagen hatte ich mich zum Aussprechen meines herzlichen Dankes gerichtet, als mir in dem Moment eine sehr trübe Stöhrung ward - es kam nehmlich die Hofräthin Plenzner mit der Nachricht zu mir, daß meine liebe, herrliche Pereira sehr gefährlich erkrankt sei, und schon von den Aerzten aufgegeben sei - Du weißt wie ich mich des Wohlwollens dieser Engelguten Frau durch Jahre zu rühmen hatte, begreifst also wie dieser Eindruck mein Gemüth ergreifen mußte! So großen Schmerz hatte sie noch vor ihrem Erkrancken zu ertragen, in diesem Jahre den Letzten ihrer Söhne zu verliehren - und nun muß ihre einzige Tochter den Schmertz erleben eine solche Mutter zu verliehren! Die ihr eine so treue Stütze in ihrem Jahre langen Krancksein war [...]". - Auguste Brede spielte an den Bühnen von Prag und Stuttgart und war anschließend bis zu ihrer Pensionierung 1850 am Wiener Burgtheater tätig (vgl. ÖBL II, 110).
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Breitenfeld, Richard, Sänger (1871-1942).
Eigenh. Brief mit U. Köln, 11. I. 1898.
1 S. Qu.-8vo. auf Trägerkarton. "Grüßen Sie, bitte, herzlich meine Vaterstadt […]". - Auf Briefkarte mit ganzfig. Portrait.
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Brenneis, Vally von, Schauspielerin (1883-nach 1946).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 15.VI.1907].
1 S. Qu.-8vo. Teilt der Redaktion des Wiener Salonblattes ihre Urlaubspläne mit. - Die Schülerin von Ludwig Schwarz und wurde 1900 ans Deutsche Volkstheater engagiert, wo sie als "Käthchen von Heilbronn" zum ersten Mal die Bühne betrat. Sie fand Beifall und in Folge wurden ihr auch größere Rollen zugeteilt. Sie war eine talentierte Vertreterin des naiven Faches, die in Scherz und Ernst Proben ihrer Begabung abgelegt hat, und allgemein als eine beachtenswerte schauspielerische Kraft bezeichnet wurde (Wikipedia).
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Breuer, Hans, Sänger (1868-1929).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. Bayreuth, 3.VIII., o. J.
1 S. 8vo. An Carl Franck: "Alles gut erhalten, besten Dank […]". Die Bildseite zeigt den Sänger im Rollenkostüm. - Das bei Benno Stolzenberg in Köln begonnene Gesangstudium setzte Breuer bei Julius Kniese und Cosima Wagner in Bayreuth fort und debütierte 1894. Danach feierte er dort alljährliche Erfolge als Mime im Ring und sang 1899 auch den David in den Meistersingern. 1896/97 war Breuer in Breslau engagiert, gehörte 1898-1900 dem Ensemble der Metropolitan Opera in New York an, gab Gastspiele in Covent Garden in London und erhielt 1900 ein Engagement an der Hofoper Wien, an der er bis an sein Lebensende tätig war.
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Brockmann, Johann Franz, Schauspieler (1745-1812).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 14. II. 1798.
1 S. Qu.-8vo. "'Sich sehn, sich lieben, und verschwinden, | Für kurze Freude lange Pein | Ach! Ohne die Hoffnung sich wiederzufinden, | Verlohnte sich's ein Mensch zu seyn?' | Mehr als jemals von dieser Wahrheit durchgedrungen schriebs Ihr ergebenster Brockmann". Auf der Verso-Seite eine Widmung des Schauspielers Siegfried Gotthilf Eckardt, genannt Koch (1754-1831): "Viele + sehe ich schon in diesem Buche! Bald werden Sie auch mir ein solches setzen, doch bitte fügen Sie das Blümlein ‚Vergiß mein nicht!' hinzu […]" (Wien, 24.V.1821).
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Broda, Moriz, Schauspieler (geb. 1850).
Eigenh. Zitat mit U. Wien, Oktober 1898.
1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton. "Heiter im Leben - Ernst im Sterben!".
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Bülow, Marie von, Schauspielerin (1857-1941).
Eigenh. Brief m. U. Berlin, 30. VIII. 1912.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Umschlag. An Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Das ist aber schön von Ihnen, mir durch Ihr Lebenszeichen zu beweisen, daß unsere Begegnung nicht ganz aus Ihrer Erinnerung entschwunden ist! Mir ist es nicht gut gegangen, […] die Schmerzen blieben die gleichen u. sie sind mir treu geblieben. So beschloß ich, nichts mehr zu thun u. Hauskuren zu gebrauchen […] Seit einigen Wochen wieder zu Hause, erfreue ich mich der Gesellschaft meiner Schwester, die aber leider jetzt heimkehren muß zu Mann u. Sohn nach Krakau. Und da meine Freundin u. Hausgenossin Engel Reimers nach dem Süden will (weil muß, der nasskalte Sommer hat ihr geschadet) so sind die Aussichten für meinen Winter nicht gerade ‚fidel'. Arbeit freilich ist immer vorhanden, aber die Freudigkeit geht mit den liebsten Menschen von uns u. wie die Götter, wenn Friede ihnen geraubt wird. Denken Sie, ich war im Juli sogar 3 Tage in Wien um meinen Bruder zu sehen u. da versuchte ich Dr. Reitzes treffen, natürlich vergebens. Von Ihnen wußte ich das, und versuchte es also nicht einmal. Aber kommen Sie nicht zu uns nach Berlin? […]". - Marie von Bülow begann 1875 ihre künstlerische Laufbahn in Basel. Nach Aufenthalten in Karlsruhe und Danzig ging sie 1881 nach Hamburg. Außerdem trat die Wienerin am Berliner Nationaltheater und am Meininger Hoftheater auf. 1882 heiratete sie Hans von Bülow, und und zog sich ins Privatleben zurück. Nach Hans von Bülows Tod 1894 kümmerte sie sich um den Nachlass ihres Mannes und veröffentlichte die Briefe Bülows. Außerdem betätigte sie sich als Mäzenin und förderte den Musiker-Nachwuchs in ihrer Wahlheimat Berlin.
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Bülow, Marie von, Schauspielerin (1857-1941).
Eigenh. Brief m. U. Berlin, 21. II. 1904.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend eh. Umschlag. An den Hof- und Gerichtsadvokat Josef Reitzes: "Im Anschluß an unser Gespräch hier möchte ich mir die Frage erlauben, ob Sie Gelegenheit gehabt mit Herrn Dr. E. von Hornbostel [d. i. Erich von Hornbostel, österr. Musikwissenschaftler, 1877-1935] den Punkt: Auslieferung der Briefe ‚Bülow an Brahms' zwecks endgültiger Erledigung der Angelegenheit zu besprechen u. mit welchem Resultate. Ich hoffe, daß Sie damals mit den lieben Ihrigen gut nach Wien heimgekehrt sind. Möglicherweise habe ich im Frühjahr Anlaß als Zugvogel Wien zu passieren, das ich schon seit einigen Jahren nicht gesehen habe […]". - Marie von Bülow begann 1875 ihre künstlerische Laufbahn in Basel. Nach Aufenthalten in Karlsruhe und Danzig ging sie 1881 nach Hamburg. Außerdem trat die Wienerin am Berliner Nationaltheater und am Meininger Hoftheater auf. 1882 heiratete sie Hans von Bülow, und und zog sich ins Privatleben zurück. Nach Hans von Bülows Tod 1894 kümmerte sie sich um den Nachlass ihres Mannes und veröffentlichte die Briefe Bülows. Außerdem betätigte sie sich als Mäzenin und förderte den Musiker-Nachwuchs in ihrer Wahlheimat Berlin.
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Bülow, Marie von, Schauspielerin (1857-1941).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Berlin, 18. II. 1915].
2 SS. 8vo. Mit eh. Adresse. An Marie Grün in Wien: "Ihr Lebenszeichen erfreut mich ungemein; ob ich mich Ihrer erinnere! Daß Sie als Prachtmusikerin, die Sie sind, weiter Anteil nehmen an den Briefen ist zwar natürlich, aber doch eine Wohlthat in einer Welt wo Alles auf dem Kopf zu stehen scheint […]". - Marie von Bülow begann 1875 ihre künstlerische Laufbahn in Basel. Nach Aufenthalten in Karlsruhe und Danzig ging sie 1881 nach Hamburg. Außerdem trat die Wienerin am Berliner Nationaltheater und am Meininger Hoftheater auf. 1882 heiratete sie Hans von Bülow, und und zog sich ins Privatleben zurück. Nach Hans von Bülows Tod 1894 kümmerte sie sich um den Nachlass ihres Mannes und veröffentlichte die Briefe Bülows. Außerdem betätigte sie sich als Mäzenin und förderte den Musiker-Nachwuchs in ihrer Wahlheimat Berlin.
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Bülow, Marie von, Schauspielerin (1857-1941).
Eigenh. Postkarte m. U. Wiesbaden, 23. VI. 1912.
1 ½ SS. (Qu.-) 8vo. An Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Meine liebe hier sehr vermißte Entschwundene, mit Vergnügen nenne ich die Adresse: C. Neuhaus Söhne, Taunusstr. (Nr. ist nicht genannt). Von Herzen danke ich Ihnen für die lieben Worte u. hoffe, daß dies nicht unser letzter Austausch gewesen! Besserbefinden nicht eingetreten, aber ich brachte trotzdem auszuharren u. jeden Tag was zu unternehmen […]". - Marie von Bülow begann 1875 ihre künstlerische Laufbahn in Basel. Nach Aufenthalten in Karlsruhe und Danzig ging sie 1881 nach Hamburg. Außerdem trat die Wienerin am Berliner Nationaltheater und am Meininger Hoftheater auf. 1882 heiratete sie Hans von Bülow, und und zog sich ins Privatleben zurück. Nach Hans von Bülows Tod 1894 kümmerte sie sich um den Nachlass ihres Mannes und veröffentlichte die Briefe Bülows. Außerdem betätigte sie sich als Mäzenin und förderte den Musiker-Nachwuchs in ihrer Wahlheimat Berlin.
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Buff-Giessen, Hans, Sänger (1862-1907).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 17. I. 1898.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Auf Trägerkarton montiert. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie müssen freundlich entschuldigen, wenn ich erst heute Ihrem Wunsche nachkomme, es war mir früher unmöglich". Auf dem 2. Blatt: "Tapfer sich zeigen | Nimmer sich beugen | Führet die Arme der Götter herbei! (Goethe)".
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Bukovics von Kiss Alacska, Karl, Sänger und Theaterleiter (1835-1888).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. IV. 1885.
2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr Schreiben vom 9 d M ist mir verspätet erst am 12ten zugekommen, ich bitte daher zu entschuldigen wenn ich erst heute den unterfertigten Contrakt einsende da ich gestern Direktor Wilbrandt nicht sprechen konnte. Ich habe nun zur Zeit Urlaub und übersende den Contrakt mit der Kleinen Änderung con 100 fl Kosten im Stadttheater welche Sie so gütig waren mir in Ihrem Arbeitszimmer zu zugestehen. Ich betonte die hohen Kosten und Sie meinten Sie thäten es auch für 100 fl […] Ich lege ein Repertoire bei und bitte mir recht bald mitzutheilen für welche Stücke Sie sich entscheiden […]". - Bukovics bildete bei Richard Levy seine Tenorstimme aus. Dem Debüt in Graz folgten Auftritte an der Wiener Hofoper, in Bremen, Düsseldorf, Königsberg und Berlin. Als er seine Stimme verlor, wandte er sich dem Sprechtheater zu und hatte 1865 als Komiker seinen ersten Auftritt am Theater in der Josefstadt, das er von 1868 bis 1870 zusammen mit Heinrich Börnstein leitete. 1880 wurde er Direktor am Wiener Stadttheater und damit Nachfolger von Heinrich Laube; nach dem Brand des Theaters gehörte er seit 1884 zum Ensemble des Burgtheaters.
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Bukovics von Kiss Alacska, Karl, Sänger und Theaterleiter (1835-1888).
Eigenh. Zitat mit U. Graz, April 1881.
1 S. Qu.-8vo. "Jeder Fortschritt ist die Auflösung einer Dissonanz". - Bukovics bildete bei Richard Levy seine Tenorstimme aus. Dem Debüt in Graz folgten Auftritte an der Wiener Hofoper, in Bremen, Düsseldorf, Königsberg und Berlin. Als er seine Stimme verlor, wandte er sich dem Sprechtheater zu und hatte 1865 als Komiker seinen ersten Auftritt am Theater in der Josefstadt, das er von 1868 bis 1870 zusammen mit Heinrich Börnstein leitete. 1880 wurde er Direktor am Wiener Stadttheater und damit Nachfolger von Heinrich Laube; nach dem Brand des Theaters gehörte er seit 1884 zum Ensemble des Burgtheaters.
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Bukovics von Kiss Alacska, Karl, Sänger und Theaterleiter (1835-1888).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
170:115 mm. Halfigürliche Darstellung des Sängers aus dem Atelier des Photographen Krziwanek, Wien und Ischl, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Unterschrift am Trägerkarton. - Bukovics bildete bei Richard Levy seine Tenorstimme aus. Dem Debüt in Graz folgten Auftritte an der Wiener Hofoper, in Bremen, Düsseldorf, Königsberg und Berlin. Als er seine Stimme verlor, wandte er sich dem Sprechtheater zu und hatte 1865 als Komiker seinen ersten Auftritt am Theater in der Josefstadt, das er von 1868 bis 1870 zusammen mit Heinrich Börnstein leitete. 1880 wurde er Direktor am Wiener Stadttheater und damit Nachfolger von Heinrich Laube; nach dem Brand des Theaters gehörte er seit 1884 zum Ensemble des Burgtheaters.
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Bulyovszky, Lilla, Schauspielerin (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 1. V. 1886.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 12mo. An die namentlich nicht genannte Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905), Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger: "Hochgeehrte Frau Gräfin werden gütigst entschuldigen daß ich Sie mit diesen Zeilen belästige. Ich habe für Sie als Sie noch der Bühne angehörten geschwärmt und oft nach Wien gefahren um Sie in dieser oder jener Rolle zu bewundern; in Pesth als Frau Gräfin mit Ihrer hochgeehrten Mutter gastirten, wurde ich mit 10 Gulden bestraft da ich mich krank stellte um nicht selbst spielen zu müssen und Abend in's Theater gehen zu können um Sie als ‚Lorle' zu bewundern. Schon seit Jahren war mein sehnlichster Wunsch mein Ideal einmal sprechen zu können, im vorigen Jahre hatte ich das Unglück Sie nicht zu treffen, ich bin jetzt wahrscheinlich zum Letztenmale in Gratz, erlauben Sie mir hochgeehrte Frau dass ich Ihnen meine Huldigung darbringe, dies würde meine schönste Erinnerung sein welche ich aus Gratz mitnehme […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Die Tochter eines Siebenbürger Schauspielers erhielt die erste Ausbildung bei ihrem Vater, war 1847-49 Tänzerin und Soubrette in Klausenburg und spielte 1849-60 in tragischen Rollen in Pest, wandte sich dann jedoch verstärkt den deutschen Bühnen zu. Sie erlernte Rollen in deutscher Sprache und wurde nach einem von Herzog Ernst von Coburg-Gotha befürworteten Versuchsgastspiel in Gotha ans Hoftheater in Dresden engagiert. Auf Gastspielreisen brillierte Lilla Bulyovszky am Wiener Burgtheater als Maria Stuart und am Berliner Hoftheater als Emilia Galotti. 1857-71 wurde sie ans Hoftheater in München engagiert. Sie schrieb Novellen in ungarischer Sprache sowie Übersetzungen und Bearbeitungen für die deutsche Bühne.
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Burckhard, Max, Theaterdirektor und Schriftsteller (1854-1912).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 11. VI. 1910.
½ S. Gr.-4to. Mit ms. beschr. Kuvert. An Rudolf Wolkan (Literaturhistoriker, 1860-1927): "Herzlichsten Dank für die freundliche Zusendung Ihres Promemorias. Ihre Ausführungen haben mich außerordentlich interessiert und entsprechen so ganz meinen Anschauungen, daß ich gerne im Anschluss daran einen Artikel schreiben möchte - wenn die Redaktion, die ja schon einmal in der Sache geschrieben hat, mir ihn aufnimmt".
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Burg, Eugen, Schauspieler (geb. 1871).
Blatt mit eigenh. U. Wien, November 1897.
110 x 70 mm. Der gebürtige Berliner wußte sein Wiener Publikum in jugendlichen Charakter- und Bonvivantsrollen zu begeistern. “Seine vornehme Art, seine unbedingte Eleganz, sein kluges, durchdachtes Spiel, warben ihm rasch Freunde und Erfolg folgte auf Erfolg” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit.n. DBA I 167, 21).
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[Burgtheater - Torquato Tasso].
Theaterzettel zum Ehrengastspiel des Burgtheaters am Deutschen Nationaltheater. Wien, [22. III. 1932].
1 S. 4to. Mit den Unterschriften von Fred Hennings, Else Wohlgemuth, Ebba Johannsen, Raoul Aslan und Ewald Balser sowie von Albert Heine und Stefan Hlawa.
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Burian, Karel, böhmisch-tschechischer Opernsänger (1870-1924).
Eigenh. Widmung mit U. O .O., 23. V. 1912.
110 x 70 mm. Blatt mit Unterschrift, gewidmet einem Herrn J. Riess.
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Buschbeck, Erhard, Dramaturg und Schriftsteller (1889-1960).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. I. 1948.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely: "Sehr geehrter Herr Oberlehrer, für Ihre lieben Wünsche und Ihr neuerliches freundliches Gedenken danke ich Ihnen herzlichst und erwidere beides mit allem Guten für Sie! In größter Hochachtung Ihr ergebener Erhard Buschbeck". - Buschbeck, Freund und späterer Förderer von Georg Trakl und Herausgeber des Gedichtbandes "Aus goldenem Kelch" (1939), gehörte zum Kreis um Theodor Däubler. 1918 wurde von Hermann Bahr ans Wiener Burgtheater geholt, war er in den folgenden Jahrzehnten als artistischer Sekretär, Dramaturg, Chefdramaturg und 1945 zusammen mit Raoul Aslan als interimistischer Direktor tätig. Neben Lyrik, Erzählungen und Feuilletons veröffentlichte er u. a. den Roman "Wolf Dietrich" (1919) sowie die Monographien "Der Thespiskarren" (1943) und "175 Jahre Burgtheater" (1953). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Direktion des Burgtheaters".
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Buska, Johanna, Schauspielerin (1848-1922).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 1885.
165:110 mm. Kniestück der Schauspielerin aus dem Atelier des Photographen Szekely, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Widmung an eine Frau Herzog und Signatur auf der Bildseite. - Buska wurde 1865 an das Kgl. Schauspielhaus in Berlin engagiert. Seit 1867 spielte sie am Hoftheater in Wiesbaden und kehrte 1868 an das Berliner Schauspielhaus zurück. 1871 folgte sie einem Ruf nach St. Petersburg, gehörte seit 1874 zum Ensemble des Wiener Burgtheaters und heiratete 1880 einen k.k. Generalmajor.
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Butenop, Carl Heinrich, Schauspieler und Sänger (1752-1842).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905), Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger: "Gestern Abend beim zu Hause gehen habe ich das kleine Manuscript auf einer Stiege Ihres Hauses verlohren, laßen Sie doch gütigst bei der Dienstschaft Erkundigung einziehen, ob sich ein solches nicht auf einer der Stiegen vorgefunden. Der Verlust wäre mir nicht angenehm […]".
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Carl, Carl, Pseud. für Karl Andreas von Bernbrunn, Schauspieler und Theaterdirektor (1787-1854).
Eigenh. Brief m. U. Beiliegend Portraitdruck. [Wien], 12. VI. 1846.
¾ S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Karl Remmark (1802-1886), den Direktor des Landestheaters in Graz, bezüglich der Schauspielerin Mathilde Wildauer (1820-1878). - Fleckig und knittrig. - Der aus Krakau stammende Künstler debütierte im Wiener Theater in der Josefstadt als Schauspieler, ging dann nach München und wurde dort Direktor des Theaters am Isartor. "1826 nach Wien zurückgekehrt, pachtete er das Theater an der Wien, für das er u. a. den Komiker Wenzel Scholz und als Autor Johann Nepomuk Nestroy gewann. Nachdem er 1845 die Leitung des Theaters an der Wien abgegeben hatte, zog er in die Leopoldstadt. Das dortige Theater, das er bereits 1838 erworben hatte, ließ er 1847 neu errichten und führte es unter dem Namen Carl-Theater weiter. Als Schauspieler prägte er die Wiener Hanswurst-Figur des 'Staberl'" (DBE).
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Carl, Carl, d. i. Karl Andreas von Bernbrunn, Schauspieler und Theaterdirektor (1787-1854).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. VI. 1850.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Darmstadt: "Der dramatische Schriftsteller Herr Fried. Kaiser [1814-1874] hat mich, unter Behändigung Ihres Gastrollen-Repertoirs von Ihrem Wunsche, sich hier in Wien zu fixieren verständigt und ich erlaube mir daher an Euer Wohlgeboren die Anfrage zu stellen, ob Sie geneigt wären an meiner Bühne ein Engagement anzutreten. In dem Falle daß Sie damit einverstanden seyen ersuche ich [...] mir umgehend Ihre Bedingnisse und die Zeit bis wann Sie ein Engagement an meiner Bühne anzutreten in der Lage sind bekannt geben zu wollen. Opern sind an meiner Bühne nicht gang und gebe wohl aber Vaudevilles und dann und wann kleine Lieder-Spiele; das Repertoire meiner Bühne bilden Lust- und Schauspiele, Possen, Volksstücke und Lokal-Possen mit Gesang. Ich wäre ganz damit einverstanden, wenn Sie vorziehen sollten dem Engagement ein Gastspiel vorangehen zu lassen, doch jedenfalls in der Art, daß sie, nachdem E. W. in Ihrem Gastspiele - woran wohl nicht entfernt zu zweifeln ist - meinen Erwartungen entsprechen, an den zwischen uns schon vorher abzuschließenden Vertrag gebunden sind [...]". - Weiter mit Honorar- und Repertoirevorschlägen. - Carl kam 1826 samt Ensemble von München nach Wien, wo er zunächst das Theater an der Wien mietete. 1838 kaufte er das Leopoldstädter Theater, renoviert es und nannte es 1847 Carltheater. Hier erlebten viele Stücke des Alt-Wiener Volkstheaters von Johann Nepomuk Nestroy ihre Uraufführung. In den Jahren 1854 bis 1860 war Nestroy Direktor des Theaters. - Kleinere Papierschäden und etwas gebräunt.
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Carlsen, Traute, Schauspielerin (1887-1968).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Ca. 30:128 mm. Traute Carlsen gab ihr Debüt 1907 am Hof- und Nationaltheater Mannheim, kam dann 1910 an das Komödienhaus in Frankfurt a. M. und 1912 an das Kleine Theater in Berlin. Zudem für den Film tätig, spielte sie in mehreren Melodramen die weibliche Hauptrolle, wandte sich nach Kriegsende wieder verstärkt dem Theater zu und gelangte über Frankfurt an das Wiener Burgtheater; 1927 wechselte sie an das Schauspielhaus Zürich. Ihr Fach war das der eleganten Dame von Welt. - Unregelmäßig beschnitten.
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Caron, Alfred, Tänzer und Musiker (1838-1899).
Dokument mit eigenh. U. Wien, 31. XII. 1870.
1 S. Folio. Quittung über 250 Gulden, welche "der Gefertigte an der Kassa des K. K. Hof- Operntheater als seine für den Monat December 1870 entfallende Gebühr richtig erhalten hat […]". - Kleine Einrisse an den Rändern, Kassa- und Registraturvermerke in Buntstift.
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Carvalho, Leon, französischer Sänger und Operndirektor (1825-1897).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Qu.-8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
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