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Caspar, Horst, Schauspieler (1913-1952).
Eigenh. Brief mit U. ("Horst"). Berlin, 1. IX. 1952.
2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. An den Regisseur Willi Schmidt zur bevorstehenden Premiere seiner Inszenierung von Paul Claudels "Der seidene Schuh" im Schiller-Theater Berlin: "Von ganzem Herzen wünsche ich Dir für den morgigen Abend Segen und Erfolg. Ich werde in Gedanken den Ablauf des Ganzen verfolgen und heiss wünschen, dass alles, worum Du in wochenlanger Arbeit unter Einsatz und wie ich Dich kenne Verschwendung aller Deiner Kräfte bemüht warst zum Ausdruck zu bringen, Dir in einer einzigartig glanzvollen Aufführung gelungen sein möchte. Es tat mir sehr leid, dass ich Dich durch meine Krankheit so lange aufgehalten habe und Dich durch meine Absage enttäuschen musste [...]". - Knapp vier Monate später starb Horst Caspar im Alter von 39 Jahren. - Tadellos erhalten.
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Cavar-Wildau, Fanny, Schauspielerin (geb. 1858).
Eigenh. Brief mit U. Gmunden, 21. VII. 1893.
2¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verzeihen Sie meine Dreistigkeit, Sie mit einer Frage zu belästigen. Zwei Tage vor meiner Abreise von Brünn [...] war ein Herr der Rettungsgesellschaft bei Frau Biedermann und überreichte ihr eine Armkette und erkundigte sich gleichzeitig nach meiner Adresse mit dem Bemerken, mir auch eine Dankesbezeugung übergeben zu müssen für die Mitwirkung am 6. April. Auch beim Portier war besagter Herr jedoch kam Niemand zu mir. Bitte es mir ja nicht als Eigennutz auszulegen, es war mir ein Vergnügen für die Gesellschaft etwas thun zu können [...]". - Etwas angestaubt und knittrig und mit Randläsuren.
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Cerale, Luigia, Tänzerin (1859-1937).
Dokument mit eigenh. U. Wien, 28. IV. 1879.
1 S. Folio. Gedr. Quittung über 150 Gulden, "welche Gefertigte aus der Cassa des k. k. Hof-Opernthaters richtig erhalten zu haben hiermit bestätigt […]". Beschnitten. Kassa- und Registraturvermerke in Buntstift. - Die aus Turin stammende Tänzerin gehörte seit 1879 dem k. k. Hofoperntheater an "und verblieb bis zu ihrem Austritte [...] als ebenso graziöse als virtuose Tänzerin wirkend" (Eisenberg, Das geistige Wien, zit. n. DBA I 184, 357).
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Christ, Joseph Anton, Sänger und Schauspieler (1744-1823).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 13. VII. 1818.
1 S. auf Doppelblatt mit eh. Adresse verso (Faltbrief). 4to. An Carl Oehlmann in Leipzig: "Wohlgeb. Herr / Ihr unter dem 10ten July an mich erlaßenes Schreiben macht Ihrem Herzen in jeder Hinsicht Ehre, indem Sie sich eines verirrten Jünglings so väterlich anzunehmen scheinen. Auch erkenne ich dankbahr das Zutrauen, mit welchem Sie mich hier zu beehren scheinen, aber ich bin ganz außer allem Wirkungskreise um dem armen William nuzbahr werden zu können, denn ich bin in Ruhestadt gesezt, und folglich hat meine Stimme gar keine Würkung. Nur beklagen kann ich den guten Moore daß er meine gewiß väterliche Ermannungen so ganz außer acht gelaßen. Auch ist bey dem Hof Theater um so weniger ein Plaz für den bedauernswürdigen jungen Menschen zu hoffen, da, wie Sie selbst in Ihrem Briefe erwehnen, Er nicht einmahl bey ganz kleinen Truppen Engagement erhalten konnte. Es thut meinem Herzen wehe, daß ich Ihnen keine Ihren Wünschen angemeßnere Antwort ertheilen kann, aber ich sehe für den Jüngling keine Aussicht, als reuevoll zu seinen Pflege Eltern zurük zu keren, und die Cariere biß zur vollendung fort zu sezen, die er bereits bey H. Neubauer angefangen. Mit Achtung empfehle ich mich Ihnen redlicher Mann, und bin mit kummervollem Herzen über das Schiksaal des Jünglings, zugleich aber auch ganz empöhrt über die schlechten Gemüter seiner würklichen Eltern, die den Jüngling, ohne sich weiter um ihn zu bekümmern, ganz vernachleßigten, Euer Wohlgeb. ergebenster J. A. Christ". - Verso datierter Empfängervermerk. Kl. Randausriss von Siegelöffnung; wohlerhalten. Christ, der 1765 in Salzburg debütierte, spielte später in Berlin neben Döbbelin, dann in Hamburg, Dresden, St. Petersburg, Riga und Mainz vorwiegend Liebhaberrollen und junge Helden. 1815 feierte er in Leipzig sein 50. Bühnenjubiläum. Iffland pflegte ihn seinen Lehrer zu nennen.
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Christians, Rudolf, Schauspieler und Theaterdirektor (1869-1921).
Portraitkarte mit eigenh. Widmung und U. Wien, Februar 1898.
1 S. Qu.-8vo. auf Trägerkarton. Brustbild des Schauspielers. "Z. freundl. E.". - Etwas fleckig. - Rudolf Christians schloß sich, ohne jemals Unterricht erhalten zu haben, 1887 einer reisenden Schauspielergesellschaft an. Nach mehreren Reisen mit verschiedenen Wandertruppen kam er 1891 nach Krefeld und erhielt im Jahr darauf als jugendlicher Held und Liebhaber ein Engagement am Stadttheater Basel. Später war er in Düsseldorf, am Deutschen Volkstheater in Wien und am Kgl. Schauspielhaus in Berlin engagiert; seit 1906 am Neuen Theater Berlin tätig, spielte er daselbst den Hamlet, den Egmont und Richard III. und gab zahlreiche Gastspiele, die ihn an die meisten deutschen Bühnen, wiederholt nach St. Petersburg und schließlich 1913 in die USA führten, wo er das deutschsprachige Irving Place Theatre in New York leitete.
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Christians, Rudolf, Schauspieler und Theaterdirektor (1869-1921).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
165:110 mm. Brustbild des Schauspielers im Rollenkostüm aus dem Atelier des k. k. Hofphotographen Krziwanek, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Mit Unterschrift auf der Bildseite und Widmung und U. auf der Verso-Seite: "Der liebenswürdigen ‚Frau Kittel' z. frdl. E". - Rudolf Christians schloß sich, ohne jemals Unterricht erhalten zu haben, 1887 einer reisenden Schauspielergesellschaft an. Nach mehreren Reisen mit verschiedenen Wandertruppen kam er 1891 nach Krefeld und erhielt im Jahr darauf als jugendlicher Held und Liebhaber ein Engagement am Stadttheater Basel. Später war er in Düsseldorf, am Deutschen Volkstheater in Wien und am Kgl. Schauspielhaus in Berlin engagiert; seit 1906 am Neuen Theater Berlin tätig, spielte er daselbst den Hamlet, den Egmont und Richard III. und gab zahlreiche Gastspiele, die ihn an die meisten deutschen Bühnen, wiederholt nach St. Petersburg und schließlich 1913 in die USA führten, wo er das deutschsprachige Irving Place Theatre in New York leitete.
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Claar, Emil, eigentl. Rappaport, Ps. Ralk, Schauspieler und Theaterdirektor (1842-1930).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 24. II. 1899.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich danke Ihnen auf das herzlichste für die so interessante Besprechung, die mir von Wien gesendet wurde […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Die Intendanz der vereinigten Stadttheater zu Frankfurt a. M.". - Emil Claar erhielt durch Vermittlung Heinrich Laubes ein erstes Engagement ans Wiener Burgtheater, spielte anschließend in komischen Rollen und als Bonvivant an den Theatern in Graz, Linz, Berlin und Leipzig, wo er auch dramaturgischer Mitarbeiter Laubes war. Später Spielleiter in Weimar und Oberspielleiter in Prag, übernahm er 1876 die Direktion des Residenztheaters in Berlin. Von 1879 bis 1912 war er Intendant der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, 25 Jahre davon auch gleichzeitig Leiter der Oper.
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Clemens, Martha, Schauspielerin.
Portraitkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. auf Trägerkarton. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin im Rollenkostüm. "Habe soviel zu thun, dass ich erst heute dazu komme dies zu senden".
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Coquelin, Benoit Constant, Schauspieler (1841-1909).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
165:110 mm. Brustbild des Schauspielers aus dem Atelier des Photographen van Bosch, Paris, mit Widmung "à Madame Lierer" und U. auf der Bildseite. - Etwas ausgebleicht. - Benoît Constant Coquelin wurde 1864 Teilhaber an der Comédie Française und spielte in den kommenden 22 Jahren die führenden Rollen in den neuen Stücken der klassischen Komödie, etwa in Théodore de Banvilles "Gringoire" (1867) oder in "L'Étrangère" von Dumas dem Jüngeren; eine weitere Paraderolle für ihn war Molières Tartuffe.
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Cornet, Julius, Sänger und Theaterdirektor (1793-1860).
Eigenh. Brief mit U. Braunschweig, 27. IX. 1834.
1 S. 4to. An eine Sängerin: "Der Herr Intendant u M. ist eben vor 2 Tagen in Berlin zurückgekommen, u hat dort Mad. Hofmann-Greis vom 1ten bis lezt. Octbr d. J. für Gastrollen auf unser Theater engagiert, - ohne daß ich ein Wort davon wusste. Er trug mir deshalb auf, Sie zu ersuchen später, u zwar wenn möglich Ende October hieher zu kommen, u zwar vorzüglich aus dem Grunde, weil S. Durchlauchth der Herzog ihm erst heute angezeigt habe, daß er von 7ten Octbr nach Blankenburg auf die Jagd gehe, u am 28ten Octbr erst wieder hieher zurückkehre […]". - Ausschnitt am linken unteren Rand (ohne Textverlust). Gefaltet. - Cornet studierte Rechtswissenschaften, wandte sich jedoch bald der Musik zu und wurde von Antonio Salieri in Wien ausgebildet. 1817 debütierte er an der Hofoper in Wien, trat 1818 ein Engagement in Graz an und war seit 1820 Ensemblemitglied des Hoftheaters in Braunschweig. 1841-47 war Cornet als Sänger und Direktor am Stadttheater Hamburg tätig und trat dort zusammen mit seiner Frau für die 1848 erfolgte Gründung des Hamburger Konservatoriums ein. 1853-58 Direktor der Wiener Hofoper, leitete er dann noch zwei Jahre das Viktoriatheater in Berlin.
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Corvinus, Lorenz, Sänger (1870-1952).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. XII. 1911.
1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Am Freitag d. 29. d. M. muss ich lt. Repertoir den ‚Ochs v. Lerch.' in Rosenkavalier, singen. Infolgedessen bin ich leider verhindert Ihrer freundl. Einladung Folge zu leisten, denn nach der anstrengenden Parthie fühle ich mich nicht mehr im Stande frohe Lieder zu singen […]".
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Costenoble, Karl Ludwig, Schauspieler (1769-1837).
Eigenh. Albumblatt. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "Zu jeder unbekannten Speise | Nützt dir mein erstes Sylben-paar, | Das zweyte stets Bedingung war | In alt- u neuen Ritterkreise. | Das Ganze, wenn es kräftig spendet, | Zeigt Künstler-Größe ganz vollenden". Unterschrift und Notiz eines früheren Besitzers des Blattes: "Daß dieses Blatt von H Costenoble eigenhändig geschrieben ist, bestättigt mit seinem Ehrenworte […]". - Braunfleckig. - Der Predigersohn machte erst eine Bäckerlehre, versuchte 1790-92 vergeblich, als Schauspieler zu debütieren und schloss sich daraufhin Wandertruppen an. 1798 kam er nach Altona, erhielt 1801 ein Engagement in Hamburg und trat dort als Charakterschauspieler und Komiker auf. 1818 wechselte er an das Wiener Burgtheater, wo er als Schauspieler große Erfolge feierte und zuletzt auch als Regisseur arbeitete. Costenoble schrieb, adaptierte und übersetzte zahlreiche Schauspiele und Possen.
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Cronberger, Wilhelm, Opernsänger (1858-1926).
Eigenh. Brief mit U. Braunschweig, 23. IV. 1903.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Horn: "Vielen Dank für Ihren l. Brief, die Zusendung der Kritik womit Sie mich sehr erfreuten. Brummer versprach mir die evtl. erscheinenden günstigen Kritiken zu zuschicken, es kam aber bis jetzt keine, jedenfalls waren sie bis auf Ihre liebenswürdige Beurteilung alle schlecht. Ich bedauerte sehr, daß ich Sie nicht mehr zu sehen bekam, auch hätte ich Sie bestimmt am Tage des Concerts früh noch besucht, wenn Loewe mich nicht mehrmals um 10 Uhr hätte bitten lassen zu einer Probe mit Orgel. Bis 12 Uhr dauerte der Scherz, Capellm. Rottwell traf mich auch nicht im Hotel deßhalb, ich sah ihn erst später. Nach dem Concert war es noch sehr nett, schade, daß Sie nicht dabei sein konnten. Folgenden Tag blieb ich doch noch in Wien u. war tagsüber mit Winkelmann's zusammen in Mauer. W.'s sind ganz gemütliche Menschen, ich freue mich sie näher kennen gelernt zu haben […]". - Cronberger begann anschließend eine Karriere als Sänger am Leipziger Konservatorium unter Max Stägemann. Nach einem Jahr erlitt er jedoch den völligen Verlust seiner Stimme und musste in Dresden unter August Iffert erneut Gesangsunterricht nehmen, bis er 1886 am Stadttheater von Königsberg debütierte. Seit 1888 am Stadttheater von Bremen, stand er 1889-92 in Hamburg auf der Bühne und erhielt 1892 ein Engagement am Braunschweiger Hoftheater, wo er lange Jahre tätig war und zum Kammersänger ernannt wurde.
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Cronberger, Wilhelm, Opernsänger (1858-1926).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. [Braunschweig], o. D.
113 x 70 mm. Notiz an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Director Löwe befahl zur Probe um 10 Uhr im Concertsaal, ich denke die Sache geht rasch vorüber. Würden Sie mich dort vielleicht abholen?". - Cronberger begann anschließend eine Karriere als Sänger am Leipziger Konservatorium unter Max Stägemann. Nach einem Jahr erlitt er jedoch den völligen Verlust seiner Stimme und musste in Dresden unter August Iffert erneut Gesangsunterricht nehmen, bis er 1886 am Stadttheater von Königsberg debütierte. Seit 1888 am Stadttheater von Bremen, stand er 1889-92 in Hamburg auf der Bühne und erhielt 1892 ein Engagement am Braunschweiger Hoftheater, wo er lange Jahre tätig war und zum Kammersänger ernannt wurde.
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Csillag, Rosa, Sängerin (1832-1892).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. V. 1887.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich erlaube mir Ihnen unserer Verabredung gemäß mitzutheilen, daß ich künftigen Samstag d. i. den 28ten d. M. um die Mittagsstunde […] mit meiner Tochter zu Ihnen komme […]". - Die Tochter eines Synagogenkantors erfuhr ihre Ausbildung an der Elevenschule der Budapester Oper, wo sie 1844 in der Uraufführung der Oper Hunyadi László debütierte. "Nach Studien bei Heinrich Proch kam Csillag an das Berliner Hoftheater, wo sie als Fides in Meyerbeers 'Propheten' auf der Bühne stand, wurde schließlich 1850 an das Wiener Theater am Kärntnertor engagiert und gehörte diesem Ensemble bis 1861 als Primadonna an. Ihr Repertoire umfaßte Alt-, Mezzosopran- sowie Sopranpartien; sie sang u. a. die Ortrud im 'Lohengrin', die Titelheldin in 'Lucrezia Borgia' und die Azucena im 'Troubadur'. Seit 1861 gab Csillag zahlreiche Gastspiele an allen bedeutenden europäischen Bühnen und hatte erfolgreiche Auftritte in Moskau und St. Petersburg" (DBE).
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Czasta, Franz, Schauspieler und Sänger (1860-1921).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 7.XII.1903].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An die "Tafelrunde Antropp": "Seid bedankt geliebte Brüder | Kranksein, das is z'wieder | Zu wissen Ihr sitzt in der Runde | Ich hoffe lauter Kerngesunde | Bier fließt und G'spritzte | Während ich im Bette schwitzte | Mit meinem Herzenskummer […]". - Gefaltet.
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Czasta, Franz, Schauspieler und Sänger (1860-1921).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien.
170:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung des Schauspielers aus dem K. u. K. Hofatelier R. Krziwanek, Wien. Mit U. und Widmung "Meiner lieben Collegin Frau Lina Gribl zur freundlichen Erinnerung" auf der Bildseite.
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Daghofer, Fritz, Schauspieler (1872-1936).
Eigenh. Brief mit U. Wien, Silvester 1927.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wünsche zu Neujahr an Hans Nüchtern. - Fritz Daghofer war am Stadttheater in Heidelberg und später für viele Jahre am Hoftheater von Weimar engagiert, wo er überwiegend im Fach des jungen Komikers und Bonvivants besetzt wurde. Seine Karriere nach dem Ersten Weltkrieg ist eng verbunden mit der Zusammenarbeit mit Max Reinhardt. Unter ihm spielte er zunächst in den 1920er Jahren am Deutschen Theater Berlin, noch im selben Jahrzehnt kehrte er zurück nach Wien und wechselte zu Reinhardts Theater in der Josefstadt, dem er bis kurz vor seinem Tode treu blieb. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Dahn, Friedrich, Schauspieler (1810-1889).
Eigenh. Brief mit U. München, 11. XI. 1868.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gerne hätte ich schon früher Ihren liebenswürdigen Brief beantwortet und Ihnen herzlichst gedankt für die ihn begleitenden Gaben wie dafür, daß Sie mir und meiner lieben Frau ein freundliches Andenken bewahrt haben, doch musste ich auf die beiliegenden Photographien warten die erst angefertigt wurden. Leider besitze ich keine größeren, und bitte ich Sie, diese freundlich entgegen zu nehmen. Allerdings habe ich Sie in den Münchner Briefen der Coulisse erkannt, was mich hauptsächlich bewog, Abonnent des Blattes zu werden. Daß Sie auch Redakteur des neuen Kunstblattes sind, wusste ich nicht. Ihre Thätigkeit in so verschiedenen Fächern der Literatur ist u bleibt erstaunlich! Haben Sie die Güte mir die Blätter auch ferner zuschicken u zugleich die Rechnung für ein Abonnement. Ihre Mittheilungen über Frl. Baison haben mich kaum überrascht. Die liebe Dame hat schon hier in München böse Dinge getrieben. Man erfährt überhaupt beim Theater jetzt recht hübsche Sachen. Es wird immer schwerer, sich bei der Art und Weise, wie wir leben, u die Sie ja kennen, in seiner Stellung zu behaupten. Doch werden u können wir uns nicht mehr ändern. Erfreulich ist es dann, und wird von uns gewiß auf das Dankbarste anerkannt, wenn man dann einem Beweise freundlicher Theilnahme von einem Manne erhält der trotz der hochgehenden Wogen eines bewegten Lebens, in welchem er sich befindet, sich die Erinnerung an frühere, freundschaftliche Begegnung bewahrt hat […]". - Gefaltet. - Von der Familie zum Kaufmann bestimmt, strebte Dahn frühzeitig eine Schauspielkarriere an, spielte an Liebhaberbühnen und trat 1829 am Königstädtischen Theater in Berlin auf. 1830 kam er an die Breslauer Bühne, lernte dort Theodor Döring kennen und wechselte im folgenden Jahr an das Stadttheater Hamburg. Seit 1834 Mitglied des Münchner Hof- und Nationaltheaters, führte er dort später auch Regie und war von 1878 bis zu seinem Tod Ehrenmitglied des Ensembles.
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Darvas, Lili, Schauspielerin (1902-1974).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Die Ehefrau des Dramatikers Franz Molnár gehörte von 1925 bis zu ihrer Emigration 1938 dem Theater in der Josefstadt an. 1938 in die USA emigrierend, war sie in den 1950er und 1960er Jahren im Film und auf New Yorker Bühnen zu sehen und begann Anfang der 50er Jahre auch eine äußerst erfolgreiche TV-Laufbahn.
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Dawison, Bogumil, Schauspieler (1818-1872).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 11. II. 1861.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Luise Gräfin von Schönfeld-Neumann (1818-1905): "Ich bitte Sie, das schlechte Bild im Album des Herrn Grafen Schönfeld durch beifolgendes, besseres, verplaciren zu wollen, und mir gütigst - und das ist eigentlich des Pudels Kern - dafür das Ihre und das Ihres Gemahls schicken zu wollen […]". - Dawison - der 1849 "als Helden- und Charakterdarsteller (u. a. König Lear) am Wiener Burgtheater Triumphe [gefeiert hatte]" (DBE) - verließ 1863 wegen zahlreicher Auseinandersetzungen mit Emil Devrient das Dresdener Hoftheater, dem er seit 1853 angehörte, und bereiste die USA und Deutschland. Über einen seiner Auftritte am Wiener Burgtheater begeisterte sich die zeitgenössische Presse und befand, daß Dawison "mit dem Franz Moor die erste Rolle seiner wirklichen Domäne" erhielt ("Wiener Zeitung", Oktober 1878, zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater [Wien 1975], S. 59).
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Delaunay, Louis Arsène, französischer Schauspieler (1826-1903).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
105:65 mm. Kniestück des Schauspielers aus dem Atelier des Photographen C. Reutlinger. Mit der Signatur am unteren Rand des Trägerkartons.
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Delia, Regina, Schauspielerin (1840-um 1894).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. I. 1895.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es fällt mir förmlich schwer nach so langer Zeit mich Ihnen schriftlich zu nähern aber mein Cousin Louis [?] ermuthigt mich und meint Sie würden mir gerne das Vergnügen machen einmal einen Abend bei mir zuzubringen und die Gesellschaft in der Sie eine Menge Collegen treffen durch einen Ihrer ausgezeichneten Vorträge erheitern [...]". - Regina Delia war bis zu ihrer Eheschließung mit dem Publizisten und Mitgründer der "Neuen Freien Presse" Max Friedländer Schauspielerin und u. a. in Wien und Budapest zu sehen. - Mit schwarzem Trauerrand.
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Delius, Fritz, Schauspieler (1890-1966).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Rapallo, 1929].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern: "[...] Ich hoffe Sie gut erholt vom Urlaub zurück [...]". - Der "jugendliche[...] Liebhaber der Reinhardt-Bühnen" war "beim Wiener wie beim Berliner Publikum gleichermaßen beliebt, das ihn wegen seiner prachtvollen Sprache und seiner Mimik schätzt [...]" (Planer, Hrsg.: Jahrb. d. Wr. Ges., 1929, 383; zit n. DBA II 260, 150). Unter der Regie bzw. der Direktion Max Reinhardts stand Delius von 1914 bis 1937 in zahlreichen Rollen auf der Bühne, darunter etwa im "Sturm", in "Hamlet", im "Sommernachtstraum", in "Viel Lärm um nichts", in "Romeo und Julia", in "Faust I" oder in "Wallensteins Tod". Im Film war der vielbeschäftigte Theaterschauspieler nur ein einziges Mal, in Felix Baschs "Seine Freundin Annette" (1930) zu sehen. 1938 dürfte Delius in die Schweiz emigriert sein. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Demetz, Hans, Theaterintendant, Schriftsteller und Dramaturg (1894-1981).
Ms. Brief mit eigenh. U. Brünn, 16. IX. 1929.
1 S. 4to. Glückwunschschreiben an den Schauspieler Julius Strebinger (1864-1937) in Wien, der sein 25jähriges Dienstjubiläum am Wiener Burgtheater feiert. - Hans Demetz war u. a. Dramaturg am Deutschen Theater in Prag, Theaterdirektor in Brünn und Wien und spielte eine bedeutende Rolle in den Prager Literatenkreisen der Zwischenkriegszeit; sein Sohne ist der Germanist Peter Demetz. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Vereinigten Deutschen Theater in Brünn und einer weiteren Glückwunschadresse von anderer Hand.
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Demuth, Leopold, Sänger (1861-1910).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. Bittet um den Besuch eines Herrn Volckers. - Demuth debütierte 1889 in der Titelrolle des Hans Heiling nach Marschner am Stadttheater Halle. 1891-95 am Opernhaus Leipzig engagiert, sang er 1895-97 an der Hamburger Oper und folgte 1897 einer Berufung an die Wiener Hofoper. Demuth unternahm Gastspielreisen an deutsche und österr. Bühnen und sang 1899 bei den Bayreuther Festspielen den Hans Sachs in den Meistersingern von Nürnberg.
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Demuth, Leopold, Sänger (1861-1910).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. V. 1901.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Direktor: "Vielen, vielen Dank für Ihre große Liebenswürdigkeit […]". - Demuth debütierte 1889 in der Titelrolle des Hans Heiling nach Marschner am Stadttheater Halle. 1891-95 am Opernhaus Leipzig engagiert, sang er 1895-97 an der Hamburger Oper und folgte 1897 einer Berufung an die Wiener Hofoper. Demuth unternahm Gastspielreisen an deutsche und österr. Bühnen und sang 1899 bei den Bayreuther Festspielen den Hans Sachs in den Meistersingern von Nürnberg.
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Demuth, Leopold, Sänger (1861-1910).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, September 1904.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Die Wahrheit ist nicht immer wahrscheinlich". - Demuth debütierte 1889 in der Titelrolle des Hans Heiling nach Marschner am Stadttheater Halle. 1891-95 am Opernhaus Leipzig engagiert, sang er 1895-97 an der Hamburger Oper und folgte 1897 einer Berufung an die Wiener Hofoper. Demuth unternahm Gastspielreisen an deutsche und österr. Bühnen und sang 1899 bei den Bayreuther Festspielen den Hans Sachs in den Meistersingern von Nürnberg.
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Demuth, Leopold, Sänger (1861-1910).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.
65 x 105 mm. "Herzlichen Dank […]". - Demuth debütierte 1889 in der Titelrolle des Hans Heiling nach Marschner am Stadttheater Halle. 1891-95 am Opernhaus Leipzig engagiert, sang er 1895-97 an der Hamburger Oper und folgte 1897 einer Berufung an die Wiener Hofoper. Demuth unternahm Gastspielreisen an deutsche und österr. Bühnen und sang 1899 bei den Bayreuther Festspielen den Hans Sachs in den Meistersingern von Nürnberg.
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Dessoir, Ferdinand, Schauspieler (1835-1892).
Eigenh. Widmung mit U. Gratz, 12. VII. 1875.
1 S. Qu.-8vo. "Ernst ist das Leben, doch heiter die Kunst! sagt der Dichter: wahrscheinlich hat er dabei nicht an einen Julimonat in Gratz gedacht, sonst hätte er wohl anders gesungen! […]". - Der Sohn Ludwig und Therese Dessoirs wurde zunächst von den Eltern ausgebildet und erhielt später Unterricht von Friedrich Werner in Mannheim. Er debütierte 1852 in Freiburg/Breisgau, spielte später in Meißen, Glogau, Mainz, Heidelberg, Stettin und Leipzig (1857-61), ging anschließend nach Bremen und führte 1863/64 in Weimar erstmals auch Regie. Seit 1864 am Kgl. Schauspielhaus Berlin tätig, ging er über Weimar nach Breslau und trat 1870 dem Verband der Hofbühne in Dresden bei. Dessoir pachtete 1877 das Breslauer Residenztheater, versuchte sich erfolglos als Theaterdirektor, kehrte 1880 am Prager Landestheater auf die Bühne zurück und spielte 1885-89 am Hoftheater St. Petersburg; seit 1889 gab er in Dresden Schauspielunterricht.
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Destinn, Emmy, Sängerin (1878-1930).
Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 19. VI. 1902.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An Horst Bulss: "vielen Dank für Ihre lieben, anerkennenden Worte, die von dem Sohne des grossen Künstlers doppelt schmeichelhaft klangen […]".
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Detschy, Serafine, Schauspielerin und Schriftstellerin (1857-1927).
Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 20. I. 1888.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Frau Baronin: "Seit zwei Monaten bin ich fortwährend im Begriff, beifolgende Zeilen, meiner liebenswürdigen Gönnerin Etatsräthin Dorner, an Sie abzusenden. - Theils durch meine Beschäftigung im November, theils durch meine Erkrankung im December, jetzt wieder durch meinen eben beendeten Gastspielurlaub, war ich stets verhindert diese meine begleitenden Zeilen an Sie zu richten. Denn ich wage nicht Sie wertheste Frau Baronin gleich persönlich zu überfallen, bevor ich weiß ob mein Besuch Ihnen auch convenirt. Es wäre außerordentlich liebenswürdig, wenn Sie mir gütigst eine Zeile zukommen lassen wollten, ob Sie mir freundlichst gestatten wollen, mich Ihnen wenigstens vorzustellen […]". - Die Schülerin von Josef Lewinsky und Bernhard Baumeister debütierte 1873 in Brünn. 1878 folgte sie einer Berufung an das Wiener Burgtheater und spielte später unter Heinrich Laube am dortigen Stadttheater, 1884-88 in Hamburg, schließlich in St. Petersburg und seit 1890 am Berliner Lessing-Theater, an das sie nach einer Gastspielreise in die USA zurückkehrte. Um die Jahrhundertwende zog sie sich von der Bühne zurück und gründete eine rhetorische Schule, die nicht nur Vortragskunst und Rhetorik lehrte, sondern auch therapeutische Zwecke verfolgte.
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Dettmer, Friedrich, Schauspieler (1835-1880).
Eigenh. Zitat mit U. Graz, 12. VII. 1875.
1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerpapier. "Streben ist Leben!".
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Deutsch, Ernst, Schauspieler (1890-1969).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], o. D.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Doktor: "Vielen Dank für Ihren Brief. Es tut mir leid, dass wir nicht einig werden konnten - aber die Berichte die ich von verschiedenen Seiten erhielt, waren wirklich ganz andere, als Ihre Sekretärin mir telefonisch mitteilte. - Aber da wir ja beide noch einige Zeit zu leben gedenken, wird vielleicht bald einmal wieder Gelegenheit sein, zusammenzukommen". - Auf Briefpapier mit gedr. und gepr. Briefkopf des Hotel Imperial in Wien. Nach seinem ersten Engagement am Wiener Volkstheater (1914/15) kam Ernst Deutsch 1917 zu Max Reinhardt nach Berlin, trat am Deutschen Theater, am Staatstheater, an den Barnowsky-Bühnen, bei Meinhard, an den Bernauer-Bühnen und am Renaissance-Theater auf und spielte neben Rollen des expressionistischen Theaters auch klassische und historische Rollen. Seit seinem Filmerstling Der Golem (1920) wirkte er in zahlreichen Filmen mit, unternahm Gastspielreisen durch Europa und Amerika und war 1931/32 am Wiener Burgtheater tätig. Ernst Deutsch floh 1933 aus Deutschland, kam über Wien, Prag, Brüssel und Paris nach London und emigrierte schließlich in die USA, wo er in Hollywood Anschluß an die US-Filmszene fand.
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Devrient, Eduard, Intendant und Dramaturg (1801-1877).
Eigenh. Mitteilung mit U. (“Eduard Devrient”). O. O., 4. IV. 1856.
1 S. Qu.-8vo. "Herr Hofmusiker Frechner [?] wird ersucht aus den Kostenrechnungen für das letzte Palmsonntagsconcert den Bogen, auf welchem das Garderobepersonal quittirt hat, mir auf einige Tage zu überlassen [..]". - Der Neffe von Ludwig und Bruder Karl und Emil Devrients gab nach einem Stimmversagen den Beruf des Sängers auf, wechselte als Schauspieler an das Berliner Kgl. Schauspielhaus und wurde 1844 Nachfolger Ludwig Tiecks als Oberregisseur am Dresdner Hoftheater. Differenzen mit seinem Bruder Emil führten dazu, daß er seit 1846 nur mehr als Darsteller tätig war. Später übernahm er die Leitung des Hoftheaters Karlsruhe, an dem er mit großen Aufführungszyklen an die Öffentlichkeit trat. "Devrients eigentliche Bedeutung liegt in seiner Arbeit als Schauspielpädagoge und -reformer sowie als Theaterhistoriker. Er führte in Dresden historische Kostüme ein, arbeitete nach einem exakten Probenschema mit Lese-, Stück- und Generalproben und plante nach dem Vorbild des Pariser 'Conservatoire' die Errichtung einer Schauspielerakademie als Vorstufe zu einem deutschen Nationaltheater. Sein Ziel war, die darstellende Kunst der bildenden Kunst und der Musik gleichzustellen, die Schauspieler materiell abzusichern und durch staatliche Zuschüsse die neue Aufgabe des Theaters im bürgerlichen Staat, die Vermittlung von Bildung, zu ermöglichen" (DBE).
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Devrient, Gustav Emil, Schauspieler und Sänger (1802-1872).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 11. II. 1846.
¾ S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und rotem Siegel. An Karl Remmark (1802-86), Direktor des Landestheaters in Graz: "Wohl muß ich es einen bösen Stern nennen, der mich auch in diesem Sommer von dem reitzenden Grätz fern halten will; - meine Intendanz hat mir den Reise-Urlaub in so verschiedenen Zeiträumen bewilligt, daß ich bei dieser Zersplitterung, die große Reise nach Oesterreich aufgeben muß und so des Vergnügens beraubt bin, Ihnen persönlich für Ihr freundliches Entgegenkommen zu danken und mich in meinem Wirken vor dem dortigen Publikum entfalten zu dürfen. Möchte die Zukunft mir recht bald günstiger sein […]". - Der Neffe Ludwig Devrients und Bruder Karl und Eduard Devrients unterbrach seine kaufmännische Ausbildung in Zwickau, um sich der Schauspielerei zu widmen. Nach dem Studium bei Klingemann in Braunschweig debütierte er 1821 als Raoul in Schillers Jungfrau von Orleans, kam 1822 an das Stadttheater Bremen und trat erfolgreich als Bassist in Opern sowie als jugendlicher Liebhaber auf der Sprechbühne auf. Im folgenden Jahr gastierte er an der Hofoper Dresden als Kaspar im Freischütz unter der Leitung des Komponisten Carl Maria von Weber, wurde 1824 an das Theater Leipzig berufen und trat letztmals 1830 als Sänger in Hamburg auf.
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Devrient, Karl August, Schauspieler (1797-1872).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 22. V. 1829.
2 SS. 4to. "Von dem Herrn Regisseur Frey wurde ich vor einigen Tagen unterrichtet, daß ich Ew. Wohlgebohren Entscheidung über mein ergebenes Gesuch um Gastrollen von Pressburg aus zu erwarten hätte, doch darf ich kaum hoffen, noch vor meiner Abreise zum Besitz Ihrer geehrten Zuschrift zu gelangen, da die gegenwärtigen Zeilen mir selbst nur um einen Posttag vorauseilen, und ich schon am 29ten d. M. in Wien einzutreffen denke. Wenn es also Ew. Wohlgebohren gefällig wäre, mir dorthin unter der Adresse des Herrn Hofschauspieler Anschütz Ihre Entschließung mitzutheilen, so werde ich, falls dieselbe meiner Bitte die sehr gewünschte Gewährung verheißt, jede Stunde bereit sein nach Grätz abzureisen, wo ich hoffe, Ihrer gegenwärtigen Entfernung ungeachtet, persönlich die Hochachtung zu bezeigen, mit welcher ich jetzt Ihrer geneigten Antwort entgegensehend in aufrichtiger Ergebenheit verharre […]". - Gefaltet. - Karl August Devrient wurde zum Kaufmann bestimmt, erhielt in Berlin seine Ausbildung und übernahm 1817 die kaufmännische Leitung einer chemischen Firma in Zwickau. Durch Vermittlung seines Onkels Ludwig Devrient debütierte er 1819 als Rudenz im "Wilhelm Tell" am Nationaltheater Braunschweig, wurde 1821 als erster Liebhaber an das Hoftheater Dresden engagiert und heiratete 1823 Wilhelmine Schröder-Devrient. Seit 1828 geschieden, verließ er nach familiären Konflikten Dresden, unternahm eine längere Studienreise und trat 1835 ein Engagement in Karlsruhe an.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Brief m. U. (Visitenkarte). O. O., 27. IV. 1891.
57 x 90 mm. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Besten Dank für Ihre liebe Einladung, der ich leider nicht folgen kann. Hätte ich Ihre Zeilen gestern empfangen, so wäre ich gewiß gekommen, heute ist es mir leider unmöglich […]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940).
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Ich bitte mich für heute Abend zu entschuldigen. Zu meinem Leidwesen fiel mir heute Morgen ein, daß ich für heute Abend ja schon versprochen sei [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). Vgl. Giebisch/G.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. XII. 1887.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Leider kann ich Ihrer liebenswürdigen Einladung wegen der Einschiebung des 'Glas Wasser morgen Abend nicht Folge leisten [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). Vgl. Giebisch/G.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. III. 1888.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Vor Schrecken kann ich kaum schreiben! Beim Durchblättern meines Visitenkartentellers fällt mir Ihre liebenswürdige Einladung für Mittwoch den 7. l. M. in die Hände. Ich bitte tausendmal um Entschuldigung, aber ich habe rein darauf vergessen [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). Vgl. Giebisch/G.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. II. 1890.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Mit bestem Dank und größtem Vergnügen nehme ich Ihre liebenswürdige Einladung [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). Vgl. Giebisch/G.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. III. 1892.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "Das neue Repertoire bringt so viel Arbeit, daß ich leider mit größtem Bedauern auf das Vergnügen, den heutigen Abend in Ihrem freundlichen Hause zu verbringen, verzichten muß [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). Vgl. Giebisch/G.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. IV. 1895.
3 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Wohl an Theodor Demuth: "Also ist der Streich umgefallen, mein lieber Demut, den Sie seit Wochen zitternden Herzens herankommen sahen! Voll inniger Theilnahme, aber für Sie beruhigter, drücke ich Ihnen die Hand, denn wo es keine Rettung mehr gab, war die Erlösung Gottes letzter großer Segen. Der lieben Entschlafenen wird in der stillen Gruft in Hietzing besser sein als auf ihrem Leidenslager, und auch für Sie und Fräulein Emilie wird bald wieder das freundliche liebe Gedicht, mit dem wohlwollenden Ausdruck und den so guten Augen, die Jedem der die Hingegangene gekannt hat unvergesslich sind, wieder an die Stelle des leidenden Antlitzes treten, das Ihnen in den letzten Monaten so qualvolle Zeiten bereitet hat […]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940).
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Notiz auf Visitkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. "p. r." (poste restante). - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). Vgl. Giebisch/G.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An eine Dame: "Ein Verhängniß will, daß ich auch heute Ihrer liebenswürdigen Einladung nicht folgen kann [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). Vgl. Giebisch/G.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O., 5. I. 1913.
1 S. Visitkartenformat. An eine Dame: "Eine hartnäckige katarrhalische Indisposition zwingt mich schon seit Wochen zur äußersten Schnonung und so kann ich leider Ihrer liebenswürdigen Einladung nicht folgen, da ich mich ohne Gefahr der Nachtluft nicht aussetzen darf [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). Vgl. Giebisch/G.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Visitenkarte mit U. Wien, 5. V. 1888.
2 SS. Visitkartenformat. An eine Dame: "Seien Sie nicht böse, wenn ich heute wieder absage. Ich habe bis ½3 Uhr Probe [...] gehabt, muß Nachmittags meine Rolle für heute Abend repetiren und dann [...] spielen, werde also 'match' sein wenn das Theater aus ist [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). Vgl. Giebisch/G.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Visitenkarte mit U. Wien, 26. III. 1887.
2 SS. Visitkartenformat. An eine Dame: "Leider muß ich noch in letzter Stunde um Entschuldigung bitten, wenn ich Ihrer liebenswürdigen Einladung nicht Folge leisten kann. Ein heftiger einseitiger Kopfschmerz macht mich für jede Geselligkeit untauglich [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). Vgl. Giebisch/G.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. Wien, Mai [1]909.
165 x 108 mm. Portrait im Halbprofil, signiert am unteren Rand des Trägerkartons.
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