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Weingartner, Felix, Dirigent und Komponist (1863-1942).
Eigenh. Postkarte mit U. ("FWeingartner"). [Wien], 25. III. 1911.
2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An den Redakteur der "Berliner Morgenzeitung" Wilhelm Auspitzer (1867-1931): "Freute mich herzlich, Sie gestern in der 9. Symphonie zu sehen. Dienstag früh reise ich wieder ab und bin die ganze Zeit so mit Vorbereitungen für die bevorstehende Tournee (Spanien, Nizza etc) und die Sommerferien (komme vor Herbst nicht nach Wien) beschäftigt, daß es mir ganz unmöglich ist, Ihnen mit nur annähernder Bestimmtheit ein Rendez-vous vorzuschlagen [...]".
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Weinzierl, Max von, Musiker (1841-1898).
Eigenh. Musikzitat mit U. Wien, 9. III. 1898.
115 x 178 mm. Auf Trägerkarton. 1 Notenzeile aus "Maienwonne", unterlegt mit Text. - Nach der Ausbildung am Wiener Konservatorium wurde Weinzierl Chordirigent verschiedener Gesangvereine und 1871 Kapellmeister an der "Komischen Oper" (Ringtheater). 1884-92 war er künstlerischer Direktor der Wiener Singakademie, 1893-98 Kapellmeister am neu eröffneten Raimundtheater.
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Weis, Karel, Komponist (1862-1944).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 6. VII. 1904.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Mit Widmung an einen Herrn Conrad Nachod in Prag.
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Weiss, Laurenz, Musiker (1810-1889).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. VII. 1872.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Auf monogrammiertem Briefpapier. Übersendet drei Lieder Op. 51-52 und 53 an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Rücksicht unserer neuen Geschäftsverbindung wäre nun das sehr bescheidene Honorar, für jedes einzelne Werk 35 fl. somit für alle drei 105 fl. und von jedem Opus 15 Frei-Exemplare [...]".
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Wendling, Carl, Pianist (1857-1918).
Eigenh. Brief mit U. Meiningen, 30. VIII. 1902.
2 SS. 8vo. "Sehr geehrter Herr Musikdirektor! Bei Gelegenheit unseres Orchester-Konzertes im vorigen Winter war die Sprache davon, daß unser Quintett mit Herrn Kammervirtuosen [Richard] Mühlfeld in einem Ihrer Vereinskonzerte spielen soll. Ich erlaube mir Sie zu fragen, da wir im Februar eine süddeutsche Tournée machen werden, ob Ihnen dieser Monat, eventuell einer von diesen Tagen: 12., 13. oder 14. Februar passen würde [...]". - Wendling studierte am Konservatorium Leipzig, wo er auch seit 1884 als Lehrer wirkte. Er war als Konzertsolist berühmt und einer der Pianisten, die auf der Janko-Klaviatur virtuos waren.
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Werner, Fritz, Sänger (1871-1940).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 31.XI.1907].
1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des "Wiener Salonblattes": "Nach Abschluss meines Gastspiels am Carlteater [!] geht's per Auto nach München; von dort nach Ronachers ‚Annenheim' am Ossiacher-See in Kärnten. Am 16. Juli singe ich bereits wieder in Strassburg, von dort geht's wieder per Auto zurück zum ‚Walzertraum' ins Carleater […]".
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Werner, Heinrich, Musikschriftsteller (D. n. b.).
Eigenh. Brief mit U. Perchtoldsdorf, 29. IX. 1912.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. "Seit Schalk, der 'Freund' Hugo Wolf's, Dirigent der Gesellschaftskonzerte ist, hat er in diesen nicht ein Werk Wolf's zur Aufführung gebracht. Nun erschien das Programm der heurigen 100-Jahres-Festfeier und dasselbe glänzt wieder durch das Fehlen des Namens 'Hugo Wolf'! Möchten Sie, sehr geehrter Herr Dr., nicht dem genannten Herren einmal ordentlich in's Gewissen reden oder noch besser schreiben? Ich habe bereits einen Brief in dieser Sache losgelassen [...]". Franz Schalk (1863-1931) leitete von 1904 bis 1921 die Konzerte der Gesellschaft der Musikfreunde. Heinrich Werner, Sohn von Hugo Wolfs Perchtoldsdorfer Quartiergeber während der hochproduktiven Wintermonate der Jahre 1888 bis 1896 und dadurch mit Wolf persönlich befreundet gewesen, publizierte mehrere biographische Studien zum verehrten Komponisten.
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Werner, Heinrich, Musikschriftsteller (D. n. b.).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 16. V. 1923.
1 S. Qu.-8vo. An Hans Nüchtern: "Herzliche Glückwünsche zur Vermählung!" - Die Bildseite zeigt das Hugo-Wolf-Haus in Perchtoldsdorf. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. Heinrich Werner, Sohn von Hugo Wolfs Perchtoldsdorfer Quartiergeber während der hochproduktiven Wintermonate der Jahre 1888 bis 1896 und dadurch mit Wolf persönlich befreundet gewesen, publizierte mehrere biographische Studien zum verehrten Komponisten.
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Westmeyer, Wilhelm, Komponist (1829-1880).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. X. 1869.
3 SS. Folio. An einen namentlich nicht genannten Fürsten: "Das gnädige Wohlwollen u. freundliche Interesse welches Ew. Durchlaucht mir gleich beim ersten Sehen zu schenken die Gewogenheit hatten, veranlaßt mich direct Kenntniß zu geben, von dem durchgreifenden Erfolg den meine Kaiser-Ouverture bei der Bevölkerung Wiens gehabt - wie Euch beiliegende Blätter bezeugen. Ich habe nun theils aus Herzensdrang, theils weil ich dazu von allen Seiten aufgefordert, gewagt es der Majestät dem Kaiser zu Füßen zu legen […]". - Westmeyer zog 1869 nach Wien und richtete dort sein Interesse auf den Aufbau eines Militärmusik-Konservatoriums, womit er jedoch scheiterte. Österreichs Militärkapellen nahmen seine "Kaiser-Ouvertüre" bei Veranstaltungen aus Anlass des Geburtstags von Kaiser Franz Josef I. in ihr Programm auf. - Mittig gefaltet.
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Whistling, Karl Friedrich, Musikschriftsteller (geb. 1830).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 25. II. 1887.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten in Stiftungsangelegenheiten und mit der Empfehlung eines Dr. med. Hochmuth, "eines früheren Commilitonen", der sich "nach Dresden begeben [habe], um sich ins Privatleben zurückzuziehen, nachdem eine erfolgreiche, aber aufreibende Praxis seine Kräfte erschöpft hat".
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Wieck, Friedrich, Klavierpädagoge (1785-1875).
Eigenh. Brief mit U. "H.", 18. VI. 1828.
1 S. 4to. Mit einer Beilage (s. u.). An seine zukünftige zweite Gattin Clementine: "Du bist mit mir heute abend zu Weick gebeten und weil ich nun einmal der Herr im Hause bleiben soll so habe ich es in Deinem Namen gleich weg zugesagt. Du wirst mir doch keinen Streich spielen? - Ich will Dir im Vertrauen sagen, hätte W. Dich nicht mitgebeten, so hätte ich's übel genommen, denn ich will ja mein Schicksal mit Dir theilen; das kann sich mein Herr Bruder schon vorstellen [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Einrissen in den Faltungen sowie an den Rändern. Beiliegend ein eh. Briefentwurf von Wieck an seinen Wiener Geschäftspartner Matthäus Andreas Stein (qu.-8vo). - Der früheste im Handel der letzten Jahrzehnte nachgewiesene Brief Wiecks.
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Wielhorski, Michail Jurjewitsch Graf von, russischer Cellist und Komponist (1787-1856).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 30. Mai, o. J.
1 S. 8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
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[Wiener Hofkapelle]. Johann Nepomuk Fuchs, Komponist und Kapellmeister (1842-1899).
"Ehrfurchtsvoller Glückwunsch". [Wien, um 1890].
1 S. auf gefalt. Doppelbogen. Goldgehöhter Vordruck. Gr.-Folio. Direktor J. N. Fuchs und zahlreiche Mitglieder der Wiener Hofmusikkapelle statten zu einem nicht ermittelten Anlass einen "ehrfurchtsvollen Glückwunsch" ab. Unter den insgesamt 34 Zeichnenden finden sich neben dem Kapellmeister selbst Richard Baumgärtel, Carl Bruckner, Julius Egghard, Ferdinand Hellmesberger, Rudolf Siebert, Franz Weber, Johann Nepomuk Zoczek etc.
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Wilder, Jerome Victor van, Musikschriftsteller (1835-1892).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. Kl.-8vo. An "mon cher comettant": "Mercredi je serai des vôtres; Voulez vous me faire l'amitié de m'inscrire [...]".
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Wilhelmj, August, Violinist (1845-1908).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 14. I. 1877.
1 S. 8vo. "Verehrter Freund! Ein fataler Hexenschuß verhindert mich, selbst die Papiere zu bringen, wie ich es versprochen. Ich sende sie durch meinen Sohn Isidor und bitte Sie, ihm den von mir ausgestellten Empfangschein zurückzugeben [...]". Wilhelmj, der über Jahrzehnte erfolgreich Tourneen durch alle Kontinente bestritten hatte, wurde 1894 als Professor für Violine an die Guildhall School of Music nach London berufen. Hier verfasste er 1903 mit Kollegen die 12 Hefte umfassende "Modern School for the Violin". - Am oberen Rand beschnitten; verso Montagespuren. Etwas fleckig.
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Willheim, Grete, Sopranistin (D. n. b.).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. VIII. 1934.
3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An eine Vera: "Sie waren nicht mehr zu sehen und ich konnte Ihnen leider nicht Adieu sagen. Es freut mich sehr, daß ich Ihnen begegnet bin, natürlich wäre es mir lieb gewesen, länger mit Ihnen beisammen sein zu können. Aber Sie Ärmste haben ja nie Zeit! [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Willmers, Heinrich Rudolph, Pianist (1821-1878).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. XII. 1853.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Übersendet Zigarren: "Verehrter Freund! Das kürzlich erwischte Vielliebchen, entbietet Ihnen - dem Sieger in dem von ihm selbst veranlaßten Überraschungs-Tournier: hiermit einen recht schönen, freundschaftlichen Gruß, indem es Sie unter Einem bittet, - zu gegenseitiger Genugthung der Interessenten und Pacification der Combattanten, - die von dem Gefertigten zur Führung des Vermittlergeschäfts erkorene, anbei folgende 250 Unterhändler aus der Habana, gütigst in Quartier und Kost nehmen zu wollen!"
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Willmers, Rudolf, dänischer Pianist und Komponist (1821-1878).
Eigenh. Brief mit U. Oroszlany, 4. XI. 1860.
1 S. 8vo. An den Verleger Carl Haslinger (1816-1868) in Wien: "In Erinnerung Ihrer geehrten Zuschrift vom 24, Oct. Ersuche ich Sie höflichst, die von mir componierte Ballade 'Resignation' mit folgender Widmung zu veröffentlichen: À son excellence Madame la comtesse Thérèse Mittrowski (née comtesse Wrbna). - Bei meiner Mitte dieses Monats erfolgenden Rückkehr nach Wien, werde ich nicht ermangeln, Ihnen meine Aufwartung zu machen […]". - Der Schüler von Johann Nepomuk Hummel bereiste ab 1839 skandinavische Länder. Er wurde später Professor in Berlin und Wien und veröffentlichte viele Klavierwerke bei Verlagen in Kopenhagen, Berlin und Leipzig.
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Wilt, Marie, Sängerin (1833 oder 34-1891).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 27. IX. 1885.
1 S. 8vo. "Wie so wahr diese Worte klingen | Doch zur Anwendung kann ich's nicht bringen", notiert die Sängerin unter den gedr. Zeilen von Gellert: "Bet' oft, so wirst Du Glauben halten [...]". - Die seinerzeit gefeierte Sängerin, die u. a. in Graz, London, Venedig, an der Wiener Hofoper und in Frankfurt a. M. zu hören war, bewältigte "[m]it ihrem enormen Stimmumfang [...] ein Repertoire, das von Altpartien über Wagner-Heroinen bis zu Koloraturaufgaben reichte" (DBE). Schwerkrank und verbittert schied sie 1891 freiwillig aus dem Leben. - Aus einem Poesiealbum mit zwei gedr. Gedichten anderer Verfasser, eine zweite Eintragung a. d. Verso-Seite alt überdeckt).
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Winkelmann, Hans (?), Opernsänger (1881-1943).
Ms. Brief mit eigenh. U. Hannover, 25. IV. 1929.
1 S. Qu.-8vo. "Berliner Adressen" für ein Fräulein Thiede. Mit eigenh. Notizen: "Alles Gute dazu! […]". - Winkelmann war Oberspielleiter am Staatstheater Hannover, wo er bei einem Bombenangriff starb. - Mit gedr. Briefkopf.
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Winterfeld, Karl Georg Vivigens von, Musikschriftsteller (1784-1852).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 29. VI. 1851.
1¼ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse am letzten Bl. verso (Faltbrief). Siegelreste. An den Chorleiter und Musikdirektor Johann Theodor Mosevius (1788-1858) in Breslau: "Eine Arbeit die ich noch vor meiner Abreise nach Marienbad vollenden möchte, veranlaßt mich, mein verehrter, lieber Freund sie um folgendes Buch aus der musikalischen Bibliothek in Breslau zu bitten: 'Cinquante pseaumes de David avec la musique à 3 parties par Orlande de Lassus. Vingt autres pseaumes a 5 & 6 parties etc. Jérome Commelin 1597.' Das Buch führt in der von mir zurückbehaltenen Catalogsabschrift die Nummer XVI und es ist ihm ein Werk 5 und 6 st. Gesänge von Jaches Wert Nürnberg 1583 vorgebunden. Je schleuniger Sie meine Bitte ausfüllen, um so mehr werde ich Ihnen dankbar seyn, und die Rückgabe würde eben so pünktlich erfolgen. Ich schreibe Ihnen in Eil, daher schließe ich hier [...]". - Der Jurist Winterfeld, ein Förderer von Hoffmann von Fallersleben, war Gründungsmitglied der Bach-Gesellschaft und gilt als Wiederentdecker von Heinrich Schütz. 1812 unternahm er eine Reise nach Italien, wo er Kopien von Kompositionen des 16. bis 18. Jahrhunderts anfertigte; die Sammlung wird heute in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt. Mosevius, gleichfalls Jurist, hatte lange als Schauspieler und Sänger gewirkt, bevor er mach Zelters Vorbild 1825 in Breslau eine Singakademie gründete. Er wirkte als Gesangslehrer und Universitätsmusikdirektor (1827-32), Leiter des Akademischen Instituts für Kirchenmusik (1831), und Gründer des Musikalischen Cirkels für die Aufführung geistlicher Musik (1834). Das Institut führte sowohl italienische Oratorien als auch solche von Mendelssohn, Carl Loewe und Louis Spohr auf. Ein Jahr nach Mendelssohns Wiederaufführung von Bachs Matthäuspassion in Berlin studierte Mosevius sie in Breslau 1830 mit überwältigendem Erfolg ein. Als Dirigent und Forscher nahm er sich der Popularisierung Bachs an, und Breslau wurde zu einem der wichtigsten Zentren der Bachpflege bis 1945. Durch seine Aktivitäten und Schriften erlangte Mosevius internationale Anerkennung.
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Witkowski, Georges-Martin, compositeur et chef d'Orchestre (1867-1943).
Lettre autographe signée. Lyon, [après 1903].
3p In-12 (45 lignes environ). Lettre à Charles Vincens. Il le remercie des "choses flatteuses" qu'il a mises dans sa critique. "Il ne me faudrait que q.q. articles de ce genre pour me rendre insupportable […]. Dans ce cas, vous en endosserez la responsabilité, n'est ce pas???". Witkowski dit ensuite que la Rêverie est une oeuvre difficile et il en prend à témoin Mr [L.L. fils de Léon?] Gozlan. Il semble s'agir de la pièce de Berlioz, que Witkowski a dirigé à Lyon, surement à la société des Grands Concerts de Lyon. Il va travailler "ferme pour que [Vincens] ne mente pas". Il semble que ce soit le début de la carrière de Witkowski, donc la lettre doit être vers 1903/1905. - Quelques rousseurs.
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Witkowski, Georges-Martin, compositeur et chef d'Orchestre (1867-1943).
Lettre autographe signée. Lyon, [après 1903].
3p½ In-12 (55 lignes environ). Lettre à Charles Vincens. Il le remercie pour toutes les choses flatteuses que Vincens a dites à son sujet et au sujet de sa musique. Il est très content de l'accueil reçu à Marseille pour le concert du 26 (date précise?) et à déjà reçu 3 journaux en parlant. La critique de Gozlan n'est pas totalement bonne et il demande à Vincens s'il peut lui fournir les autres journaux dans lesquels une critique est parue.
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Wohlbrück, Olga, Schriftstellerin und Schauspielerin (1867-1933).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Friedenau, 9. X. 1911.
1 S. Qu.-8vo. An die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879-1922): "soeben bin ich von einer grösseren Reise zurückgekommen und finde Ihren Brief vor. Es wird mich interessieren Ihren Roman 'Die Intellektuellen' kennen zu lernen. Ev. bespreche ich ihn in der täglichen Rundschau oder in den Leipziger Neuesten Nachrichten […]". - Wohlbrück erhielt 1886 ein erstes Engagement am Théâtre National de l'Odéon in Paris. 1887 heiratete sie den Schriftsteller Maximilian Bern, ging mit ihm nach Berlin und war zwei Jahre lang Rezitatorin an Ernst von Wolzogens Kleinkunstbühne "Überbrettl". 1890 veröffentlichte Wohlbrück mit den novellistischen Sittenbildern Aus drei Ländern ihr erstes Buch. Seit 1899 lieferte sie für das "Literarische Echo" und für "Westermanns Monatshefte" Berichte und Reportagen von ihren Reisen. In den späteren Lebensjahren konzentrierte sich Wohlbrück auf die schriftstellerische Tätigkeit und verfaßte zahlreiche Romane.
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Wohlmuth, Hans, Opernregisseur (1900-n. 1944).
Eigenh. Postkarte m. U. Salzburg, 30. VII. 1935.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Prof. Vera Wiesel in Wien-Josefstadt: "Dank, ja tausend Dank für Ihre so reizende Information und Empfehlungen. Die Wohnung hier ist […] geradezu ideal, die Entfernung vom Salzburger Zentrum ein Katzensprung […]". - Der Wiener Musikwissenschaftler (1924 promoviert) hatte Engagements am Schönbrunner Schloßtheater in Wien, in Reichenberg, in Solothurn-Biel, Basel und an der Wiener Volksoper; ab 1927 unterrichtete er an der Opernschule des Neuen Wiener Konservatoriums. "1933-37 in Wien II, Castellezgasse 9 wohnhaft. Emigrierte im April 1938 nach New York/USA (Exil), um 1940 ließ er sich in Philadelphia nieder. 1944 Regisseur der New York City Center Opera Company, danach verliert sich seine Spur. Eine kolportierte Tätigkeit als Dirigent konnte nicht nachgewiesen werden" (Österr. Musiklex.).
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Wohlmuth, Hans, Opernregisseur (1900-n. 1944).
Eigenh. Postkarte mit U. Salzburg, 15. VII. 1936.
1 S. Qu.-8vo. An Prof. Vera Wiesel in Wien-Josefstadt: "Ich sah' mir die Zimmer bei Frau L[...] an, nette Räume, Bad, Tel. fl. Wasser, Kasten, 7 (sieben) Schill. Sehr teuer! Dafür wollte ich bei Frau Karger - Ihre liebe Adresse - mieten 15-20 zum Zentrum, habe mich anders entschlossen, ein entzückendes Zimmer, ganz modern, Bad, fl. Wasser, kein Telephon 3 Sch. (drei) pro Tag. Stehe Ihnen natürlich gerne zu Diensten [...]". - Der Wiener Musikwissenschaftler (1924 promoviert) hatte Engagements am Schönbrunner Schloßtheater in Wien, in Reichenberg, in Solothurn-Biel, Basel und an der Wiener Volksoper Wien; ab 1927 unterrichtete er an der Opernschule des Neuen Wiener Konservatoriums. "1933-37 in Wien II, Castellezgasse 9 wohnhaft. Emigrierte im April 1938 nach New York/USA (Exil), um 1940 ließ er sich in Philadelphia nieder. 1944 Regisseur der New York City Center Opera Company, danach verliert sich seine Spur. Eine kolportierte Tätigkeit als Dirigent konnte nicht nachgewiesen werden" (Österr. Musiklex.).
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Wolf, Cyrill, Komponist (1825-1914).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. II. 1902.
1 S. 8vo. An einen Herrn von Weber: "Ich erlaube mir, Ihnen das vorliegende thematische Verzeichnis sämtlicher Rotterschen Compositionen zum Geschenk zu machen. Die Quittung liegt darin, wenn sie dieselbe, wie es das kk. Ob. Hom-Amt verlangt, mit Ihrer Empfangsbestätigung des Nachlasses versehen haben werden, bitte ich um 1 Karte, damit wir sie abhohlen […]".
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Wolf, Otto, Tenor (1874-1929).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait im Profil im Rollenkostüm des Parsifal aus Richard Wagners gleichnamiger Oper.
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Wolfram, Joseph, Musiker (1789-1839).
Eigenh. Brief mit U. Teplitz, 20. X. 1826.
3 SS. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Herrn Hofrath Winckler in Dresden: "Nach Abgang meines früheren Schreibens, erhielt ich die gefällige Nachricht, dass die Abgabe an der Gränze 30 bis 40 Thlr betragen sollte. Sollte dies sich bestätigen, so bitte ich die Dose noch gütigst zu verwahren, bis ich eine andere Verfügung zu treffen im Stande seyn werde […]". - Der Bürgermeister in Teplitz (seit 1824) komponierte unter dem Einfluß Mozarts mehrere Opern (u.a. Die bezaubernde Rose oder Maja und Alpino, 1826), Singspiele und Lieder.
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Wolzogen, Elsa Laura von, Lautensängerin (1876-1945).
Eigenh. Brief mit U. Darmstadt, 1. VI. 1913.
3¾ SS. 8vo. Mit eh. adr. Umschlag. An den Musikkritiker und Librettisten Richard Batka: "In diesen Tagen erscheinen zwei neue Lautenliederhefte von mir, und ich habe mir erlaubt, Ihnen eins davon zu widmen. Wollen Sie es freundlichst als ein Zeichen meiner grossen Verehrung für Sie annehmen. Sie haben immer so verständnisvolle und gütige Worte für mich gehabt, das macht mich froh und stolz [...]". - Elsa Laura von Wolzogens Eltern hatten eine Familienpension in Dresden, in der bekannte Künstler und Gelehrte wie Arthur Rubinstein abstiegen. Sie genoss eine Ausbildung als Sängerin und trat in Liederabenden auf, in denen sie sich auf Volksliedern und eigenen Liedern zur Laute begleitete. Sie war um die Jahrhundertwende und Anfang des 20. Jahrhunderts eine populäre Liedsängerin und veröffentlichte mehrere Sammlungen von Lautenliedern.
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Wolzogen, Hans Frh. von, Musikschriftsteller (1848-1938).
Eigenh. Briefkarte mit U. Bayreuth, 1. VI. 1891.
1 S. Qu.-8vo. Auf Briefkarte mit gedr. Briefkopf der "Bayreuther Blätter". "Sehr geehrter Herr, auf meine den Bayr. Bl. beigelegte Aufforderung zur Subskription auf Plüddemanns Balladen sind leider bisher nur 3 Anmeldungen eingegangen, und ich selbst vermag augenblicklich nur 2 Ex. zu zeichnen. Vielleicht kommt noch etwas nach [...]".
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Wottawa, Heinrich, Pianist (1867-1912).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. II. 1908.
1½ SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. "Hochgeehrter Herr! Erst heute hatte ich Gelegenheit, die freundlichen Worte zu lesen, die Sie meinen am Klavierabende E. Kerndl vorgetragenen Klavierkompositionen zu widmen die Güte hatten. Hiefür spreche ich meinen verbindlichsten Dank in der angenehmen Erwartung aus, Sie, hochgeehrten Herrn, bei gelegentlich persönlicher Begegnung noch besonders versichern zu können der aufrichtigsten Ehrerbietung [...]".
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Wührer, Friedrich, Musiker (1900-1975).
Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel, 5.VIII.1924].
2 SS. (Qu.-)8vo. An August Nüchtern: "[…] In Salzburg hatte ich viel Erfolg, nicht aber alle aufgeführten Werke […]. Messner bat mich, sein Werk in Wien zu spielen, da er jetzt, nachdem er mich gehört hat, Wert darauflegt, dass auch ein anderer Pianist seine Sachen spielt […]. Ich freue mich jedenfalls sehr darauf, und danke dir ganz besonders für deine Bemühung. - Leider ist mein Vater ernstlich erkrankt und müssen wir sehen, ihn bald nach Wien zu bringen […]". - Wührer unterrichtete seit 1921 an der Staatsakademie für Musik. Er unternahm Konzerttourneen durch ganz Europa, wurde 1926 zum Prof. ernannt und folgte 1934 einem Ruf an die Hochschule für Musik in Mannheim. 1936-39 war er Direktor und Prof. an der Musikschule in Kiel, lehrte 1939-45 an der Hochschule für Musik in Wien und wurde 1949 Prof. am Mozarteum in Salzburg. Er war Mitbegründer der Max-Reger-Gesellschaft.
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Wüllner, Ludwig, Sänger (1858-1938).
Eigenh. Porträtphotographie mit U. (verso). O. O., 27. X. 1913.
1 S. Qu.-8vo. Auf der Rückseite einer Portraitpostkarte (die Bildseite zeigt eine halbfigürliche Darstellung des Sängers im Halbprofil). Unter dem Datum der Vermerk: "(Schubert: Winterreise)".
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Wunderer, Alexander, Musikwissenschaftler (1877-1955).
Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien, 6.VI.1913
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Emilie Schaup in Wien: "Der einfachste Weg ist, den Benützer der zweiten Karte als Mitglied anzumelden. Im Laufe des September wird allen angemeldeten Mitgliedern das Statut zugehen aus dem dann alles Nähere zu ersehen ist […]".
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Zamara, Alfred, Komponist und Harfenspieler (1863-1940).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 5. XII. 1904.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Komponisten und Bruckner-Schüler Camillo Horn (1860-1941) zur Übersendung einer Eintrittskarte zu einem Konzert, das eine Schülerin von ihm gibt. - Alfred Zamara war Professor für Harfe am Wiener Konservatorium und spielte am Wiener Hofburgtheater. 1886 schrieb er die Operette "Der Doppelgänger", für die Victor Léon das Libretto beisteuerte.
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Zenger, Max, Komponist (1837-1911).
Eigenh. Brief mit U. München, 30. III. 1892.
1 S. 8vo. "Anliegende Karte von Frl. Pia von Sicherer [Sängerin, 1854-1922] mag Ihnen beweisen, dass die in Ihren Händen befindlichen Lieder Anklang gefunden haben. Frl. von Sicherer ist auch gewiss die Dame, welche dieselben nach Norddeutschland bringen wird, wo sie sehr hochgeschätzt wird. Bitte die Karte mir gelegentlich retournieren zu wollen […]". - Zenger komponierte Kirchenmusik, Opern und Oratorien und befasste sich besonders mit der Erforschung der Münchner Operngeschichte.
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Zepler, Bogumil, Komponist (1858-1918).
Eigenh. Brief mit U. B[erlin], 26. XII. 1905.
4 SS. 8vo. Beiliegend eh. adressierter Umschlag. Bedankt sich bei einem Herrn Klein für dessen Unterstützung während eines Wien-Aufenthaltes und hofft bald wiederkehren zu können.
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Ziehrer, Carl Michael, composer and conductor (1843-1922).
2 autograph letters signed and 1 autogr. manuscript. N. p., [November 1911].
4to and 8vo. Altogether (1+1½+1=) 3½ pp. on 3 fols. To the editors of the "Österreichische Illustrierte Zeitung", who had invited him to compose a toast to himself for New Year's Eve: "Einen Toast auf Ziehrer? Mit tausend Freuden. | Ich kann den Herrn nämlich sehr gut leiden. | Er ist ein ruhiger Bürger und braver Wähler. | Zahlt pünktlich Steuer ... Aber er hat einen Fehler! | Den muß er am eigenen Leib zwar spüren | - denn er könnte das ruhigste Leben führen! - | Dennoch fröhnt [!] er dem Laster ganz ungeniert - | Sie wissen's ja Alle: - Er komponiert! | Er drückt den Verlegern lächelnd die Hände, | Bleibt in Premieren stets bis zum Ende, | Daheim kämpft er den verbitterten tristen | Verzweiflungskampf mit den Libretisten [!], | Die sich Alle, die neuen und alten | Für unübertrefflich und unfehlbar halten. | Bestätigt jedem Komiker, daß er ein Star ist, | Glaubt, daß was in Verträgen steht wahr ist | Und ist freudig bewegt und erregt u. entzückt, | Wenn er so einen lieben reizenden Director erblickt [...]". - During his lifetime, Ziehrer was one of the fiercest rivals of the Strauss family, especially Johann Strauss II and Eduard Strauss. "His rich musical heritage may not be comparable to the Strausses, who dominated for well over a century, but he was more prolific, having composed over 600 waltzes, polkas and marches, which are still performed today. Some of his works are even more Viennese in nature than that of the Strausses. His works are vigorous and forceful, with cheerful melodies written even near the end of the Habsburg dynasty" (Wikipedia). - The manuscript is somewhat dusty and has small inkstains as well as some red pencil notes. Letters on stationery with embossed letterhead.
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Zöhrer, Josef, Musikdirektor und Komponist (geb. 1842).
Eigenh. Brief mit U. Eisenkappel, 2. VIII. 1895.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Ludwig Bösendorfer mit der Bitte, Frau Cölestine Wenedikter - "bis vor kurzem noch Fräulein Roblek" - doch die Rechnung für das ihr zugestellte Klavier zusenden zu wollen.
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Zöllner, Andreas, Komponist (1804-1862).
Eigenh. Brief mit U. Meiningen, 9. III. 1847.
2 SS. Folio. An einen Herrn Vetter: "Sie waren stets so freundlich und gütig gegen mich gesinnt und erfreuten mich öfterer [!] durch Zusendung mehrerer Ihrer schönen Gedichte wofür ich Ihnen noch zu großem Dank verpflichtet bin, dass ich es wage Sie zu bitten, mich ferner mit Ihrer Muse zu erfreuen und zu unterstützen indem ich die Idee habe, ein fortlaufendes Werk für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte aus Originaldichtungen und Compositionen der ‚beliebtesten Dichter' und Componisten bestehend, heraus zu geben [...]".
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Zumpe, Hermann, Dirigent (1850-1903).
Eigenh. Brief mit U. [Salzburg, 3. I. 1877].
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An die Theateragentur Sachse in Wien: "Sie haben in der letzten Nummer Ihrer Chronik eine Notiz über mich zu bringen beliebt, die meine bis jetzt noch nie angegriffenen Künstlerehre in der beleidigendsten und zugleich unvergleichlich ungerechtesten Weise in den Schmutz zieht. Das veranlasst mich Ihnen in vollkommener Ruhe die wahren Verhältnisse über jene wahrlich von mir ohne Tadel dirigirte Jüdinvorstellung zu geben u. zwar ohne selbst zu reden. Lesen Sie die Referate des Salzburger Volksblattes [...]". - Zumpe war Hofkapellmeister in Stuttgart, übernahm 1895 die Leitung der Münchener Philharmoniker und trat 1897 ein Engagement als Hofkapellmeister in Schwerin an. "Während der vier Jahre in der mecklenburgischen Residenzstadt führte er die Schweriner Hofkapelle zu einem der ersten Klangkörper im Deutschen Reich. Unter seiner Leitung reiste das Orchester regelmäßig zu Gastspielen nach Berlin, London, Madrid und Sankt Petersburg. 1901 kehrte Zumpe nach München zurück und übernahm dort als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des neuerbauten Prinzregententheaters. Am 20. August 1901 wurde das Haus mit Die Meistersinger von Nürnberg eröffnet. Weitere Inszenierungen von Opern von Richard Wagner folgten" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.
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Zygman, Edmund, Geiger und Dirigent (1888-1973).
Bildpostkarte mit eigenh. Grußzeile und U. Wien, 27. IX. 1934.
1 S. Qu.-8vo. Alt auf Trägerpapier montiert. Die Bildseite mit der Abbildung eines Orchesters.
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Abendroth, Irene, Sängerin (1871-1932).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 2. IX. 1890.
162:110 mm. Brustbild der Sängerin aus dem Atelier Adele, Wien. Mit Signatur und Widmung "Zur freundlichen Erinnerung" auf der Verso-Seite. - Abendroth debütierte 1888 in Karlsbad, ihr Bühnendebüt als Koloratursopranistin gab sie 1889 an der Wiener Hofoper. Sie war nacheinander an der Hofoper Wien (1889-91), am Staatstheater Riga (1891/92), an der Hofoper München (1892-95) und wieder an der Hofoper Wien (1895-1900) engagiert. Den Höhepunkt erreichte ihre Karriere in Dresden, wo sie 1900-08 an der Hofoper sang. Sie war verheiratet mit dem österr. Bundesbahndirektor Josef Thaller und lebte seit 1909 als Gesangslehrerin in Wien.
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Adams, Charles R., American opera singer (1834-1900).
Document signed. Vienna, 31 May 1870.
Folio. 1 page. Confirms the receipt of 1500 guilders from the Royal State Opera.
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Aguglia, Mimi, italienische Schauspielerin (1884-1970).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 16. XI. 1908.
65 x 110 mm. Widmung in italienischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
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Albach-Retty, Rosa, Schauspielerin (1874-1980).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., [wohl Dezember 1911].
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung", die zu einer Tischrede auf die eigene Person aufgefordert hatte: "Ich war eine Zeitlang verreist, dann krank, infolgedessen komme ich erst jetzt dazu meine Correspondenz zu erledigen. Es tut mir sehr leid Ihrer Aufforderung nicht entsprochen zu haben aber es war mir unter den obwaltenden Umständen nicht möglich Ihnen rechtzeitig einen Beitrag zu liefern [...]". - Die Tochter des Schauspielers und Regisseurs Rudolf Retty debütierte 1890 am Deutschen Theater in Berlin, am Berliner Lessing-Theater konnte sie als Franziska in Kleists "Minna von Barnhelm" ihren ersten größeren Erfolg erzielen. Von 1895 bis 1903 am Deutschen Volkstheater in Wien, kam sie 1903 an das Wiener Burgtheater, wo sie 1905 zur Hofschauspielerin aufstieg. Neben zahlreichen klassischen und komischen Rollen am Theater spielte die Großmutter Romy Schneiders seit 1930 auch in einigen Filmen, so etwa in Franz Antels "Der Kongreß tanzt" (1930). 1928 wurde sie zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt, 1958 war sie die 1. Trägerin der Josef Kainz-Medaille.
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Alberti, Werner, Sänger (1863-1934).
Eigenh. Zitat mit U. Marienbad, 14. VIII. 1902.
½ S. 8vo. Beiliegend Umschlag. "Kampf und Ruhe - Seligkeiten | Form und Geist des Schönen | Menschheit, Gott und Ewigkeiten | Spiegeln sich in Tönen […]".
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Albrecht, Hermine, Schauspielerin (1859/56-1903).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. [Wien], April 1892.
164:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin im Rollenkostüm aus dem Atelier Dr. Szekely, Wien. Mit Widmung an einen unbekannten Adressaten auf der Rückseite: "Ringe weit mehr zu sein, als zu haben. Ein Augenblick raubt dir oft was du hast. Was du bist nimmt dir die Ewigkeit nicht […]".
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Alexander, Richard, Schauspieler und Theaterdirektor (1852-1923).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, Charlottenburg, 12. I. 1904.
2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Darf ich Sie frdl. bitten meiner Frau und Begleitung am Donnerstag Gastfreundschaft in Ihrem Theater zu gewähren? […]".
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