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‎Maurois, André, French author (1885-1967).‎

‎"Climats". Autograph manuscript signed and dedicated. N. p. o. d.‎

‎Large 4to. 2 pp on 2 ff. Film scenario, rich in corrections and revisions, and dedicated "pour Monsieur Jacques Fauchene [?] ce scénario de film sur Climats en respectueux hommage | André Maurois". - Adapted from Maurois' novel "Climats", he here gives general themes and details about directing the characters: "[...] Philippe Marcenat est le fils d'un industriel français. Il appartient à une famille travailleur, bourgois, austère […]. Un jour, au cours d'un voyage à Florence, il rencontre une jeune fille d'une extraordinaire aérienne et poétique beauté, Odile Malet […]". - The film appeared in 1962, adapted by Stellio Lorenzi.‎

‎Maurras, Charles, écrivain (1868-1952).‎

‎Lettre autographe signée. Martigues, chemin de paradis [titre du premier livre de Maurras], 31 août [probablement 1901].‎

‎3p in-8. Belle lettre à Charles Vincens qu'il prévoit de rencontrer le 4 septembre. Une page est consacrée à "l'affaire du bas-relief d'Aristarché". En effet, Maurras, notamment dans son livre Anthinéa (1901), défendra ce bas relief, trouvé à Martigues, sa ville de naissance, en 1802, et conservé à l'académie de Marseille. Aristarché est une prêtresse qui serait venue en Gaule vers 600 avant J.C. Il semble donc que Vincens soit allé dans le sens de Maurras. Maurras se fera "un devoir" de lui envoyer la photo du bas-relief et son numéro de la Revue encyclopédique. Il faut aussi savoir que Maurras avait fait une copie de ce bas-relief pour mettre dans son jardin.‎

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 30.1.1972 und 14.02.1880.‎

‎Zus. 2 SS. 8vo. An Herrn Spiegel: "Durch diese Zeilen nehme ich mir die Freiheit, Sie an Ihr freundliches Versprechen zu erinnern, mir, falls Herr Zanser eine Privatvorstellung im Concordia-Club geben sollte, eine Einladung zukommen zu lassen [...]" (Wien, 14. Februar 1880).‎

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎Eigenh. Widmungsblatt mit U. Wien, 7. VII. 1859.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Sie haben eine heitere beglückte Kindheit hinter sich; Sie stehen jetzt auf der Schwelle einer schönen hoffnungsvollen Jugend. Möge die Zukunft in vielem Maße halten, was diese frohe Vergangenheit, diese entzückende Gegenwart versprachen".‎

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, "Weihnachtszeit 1879".‎

‎1 S. Qu.-8vo. "'Heitre Kunst und ernstes Leben!' | Doch der Musen süße Gunst | Soll uns jene Weise geben, | Die uns heiter stimmt im Leben, | Die uns ernst macht in der Kunst". - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien; zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.). Vgl. auch Kosch X, 600.‎

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. IV. 1888.‎

‎1 S. 8vo. Bedankt sich bei der namentlich nicht genannten Adressatin für ihm zugesandte Wohnungsanzeigen. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎"Sprudelstein. An Emanuel Geibel". Eigenh. Gedicht mit U. Karlsbad, Sommer 1851.‎

‎1 S. (40 Zeilen). 4to. "Weißt Du es noch? Du bist ein Dichter, | Du mußt das ganze Glück verstehn | Von Tagen, die wie Sonnenschein, | Auch durch das trübste Leben gehn [...]". - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien; zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.). Vgl. auch Kosch X, 600. - Etwas fleckig und mit Randläsuren.‎

‎Mayer, Theodor Heinrich, Schriftsteller (1884-1949).‎

‎3 ms. Postkarten mit eigenh. U. (Wien), 1937-1947‎

‎3 SS. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely vermehrt für seine Glückwünsche. Weiters berichtet er im Jahre 1947 "Vor zwei Wochen ist eine Neuauflage meines Chaplin-Romans "Clown der Welt" im Länderverlag Stöber-Linz erschienen, ferner erscheinen im ersten Halbjahr 1947 bei Stocker-Graz eine Neuauflage der "Bahn über den Berg" mit 32 zeitgenössischen Bildern und als Novität meine gleichfalls bebilderte Wiener Novellenreihe "Mariahilferstrassen". Weitere Novitäten dürften im Herbst herauskommen." - Der mit Anton Wildgans befreundete Schriftsteller Theodor Heinrich Mayer studierte Chemie und Pharmazie, wurde 1909 promoviert und übernahm 1914 die väterliche Apotheke, die er 1924 verkaufte, um sich ganz seiner Tätigkeit als freier Schriftsteller zu widmen. Seit 1939 war er wieder als Apotheker tätig und leitete seit 1945 seine frühere Apotheke. Mayer schrieb Romane (u. a. "Die letzten Bürger", 1927) und Novellen (u. a. "Die Macht der Dinge", 1924). 1941 veröffentlichte er "Von einem Haus und einer Apotheke. Eine Wiener Chronik".‎

‎Mayreder, Rosa, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1858-1938).‎

‎Eigenh. Postkarte. (Wien, 13.12.1933)‎

‎1 S. Qu.-8vo. "mit bestem Danke" - Rosa Mayreder war von 1893 bis 1903 Vizepräsidentin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins, wurde 1919 Vorsitzende der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit und gab zusammen mit Auguste Fickert und Marie Lang die "Dokumente der Frauen" heraus. Giebisch/Gugitz 254.‎

‎McDonald, Gregory, amerikanischer Schriftsteller (1937-2008).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. O. O., 12. IV. 1987.‎

‎1 S. Format: 100:100 mm.‎

‎McShane, Mark, Schriftsteller (geb. 1929)‎

‎Blatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. How lucky you are, Sabrina, to have an nice name like Sabrina. Best, Mark McShane‎

‎Meding, Oscar, Schriftsteller (1828-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohldenberg, 6. II. 1895.‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der Roman und den es sich handelt wird wohl 'An den Ufern des Ganges' sein dessen zweiten [!] Theil den Separattitel 'Rahn' führt. Beide sind bei der Deutschen Verlags-Anstalt (Hallberger) in Stuttgart erschienen [...]". - Meding galt als einflußreicher außenpolitischer Berater von König Georg V. von Hannover, den er 1866 ins Exil nach Hietzing begleitete. "1867-70 war er inoffizieller Gesandter Georgs V. in Paris und verhandelte mit Bismarck über die Versorgung der Offiziere der aufgelösten welfischen Legion. Als freier Schriftsteller lebte er 1873-79 in Berlin und später in Charlottenburg. Seine Erlebnisse als hannoverscher Politiker verarbeitete Meding zu dem Roman 'Um Szepter und Kronen' [...] Seine zahlreichen Romane sowie eine Biographie Kaiser Wilhelms I. waren weitverbreitet" (DBE).‎

‎Meerheimb, Richard von, Schriftsteller und Militär (1825-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 17. V. 1883.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Etwas auf Umwegen erhalte ich durch die Lehmannsche Buchhandlung eine Bestellung auf 1 Ex. meiner 'Psych. Monodramen'. Da die Auflage im Buchhandel vergriffen ist, so erlaub' ich mir aus meinem Privatbesitz die Ergänzung zu vermitteln und bitte, wenn gefällig, den Betrag von "Drei Mark" an den Schatzmeister der Meerheimbschen Invaliden-Stiftung [...] einsenden zu wollen [...]". - Richard von Meerheimb betätigte sich als Übersetzer von Balladen und kleineren Erzählungen und veröffentlichte später mehrere eigene Dichtungen. "Eine Kunstform, welcher Meerheimb in den späteren Jahren seines Lebens viel Aufmerksamkeit zuwandte, zu deren Pflege er eine eigene Gesellschaft mit eigenem Preßorgane begründete und der er zwei Schriften 'Melodramenwelt' (1886) und 'Psychodramatisches Material' (1888) widmete, hat viel Widerspruch hervorgerufen; es ist eine dramatische Handlung, in welcher nur eine Person redend auftritt" (ADB) und die, von ihm selbst als "Psychodrama" tituliert, u. a. Rilke beeinflusst hat. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; geringf. Buchstabenverlust durch zeitgenöss. Restaurierung.‎

‎Meerheimb, Richard von, Schriftsteller und Militär (1825-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 13. VI. 1884.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Hoffentlich genügt Beistehendes. Zur Erläuterung unter Kreuzband mein erster Aufruf, den Pietätsbann [!] betreffend, sowie mein jüngstes Monodram, von Lehrer & Jugend u. Volk herzlichst aufgenommen [...]". - Richard von Meerheimb betätigte sich als Übersetzer von Balladen und kleineren Erzählungen und veröffentlichte später mehrere eigene Dichtungen. "Eine Kunstform, welcher Meerheimb in den späteren Jahren seines Lebens viel Aufmerksamkeit zuwandte, zu deren Pflege er eine eigene Gesellschaft mit eigenem Preßorgane begründete und der er zwei Schriften 'Melodramenwelt' (1886) und 'Psychodramatisches Material' (1888) widmete, hat viel Widerspruch hervorgerufen; es ist eine dramatische Handlung, in welcher nur eine Person redend auftritt" (ADB) und die, von ihm selbst als "Psychodrama" tituliert, u. a. R. M. Rilke beeinflußt hat. - Ein kleiner Durchstich in der links oben gepr. Vignette; beiliegend ein Ausschnitt mit eigenh. U.‎

‎Megede, Johannes Richard von, Schriftsteller (1864-1906).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Gersau am Vierwaldstättersee , 24. V. 1900.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Kenntnis von dem Tode Ihrer Frau Schwester, beeile ich mich Sie meines aufrichtigsten Beileids zu versichern. Ich habe so lange und angenehme Zeiten mit der Verstorbenen in Sestri erlebt und sie machte mir ihrem scharfen Geist und ihrer großen Liebenswürdigkeit so sehr den Eindruck der vollsten Frische und Gesundheit, daß mich die Nachrichten ihres Hinscheidens aufs Äußerste erschreckt und betrübt hat [...]". - Ursprünglich Offizier, war Megede seit 1895 als Verlagsredakteur bei der Deutschen Verlags-Anstalt tätig und schrieb nebenher Romane, Erzählungen und Theaterstücke.‎

‎Meggs, Brown, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1930).‎

‎Blatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., 14. XII. 1987.‎

‎1 S. 4to. With best wishes for Sabine [...]‎

‎Meinhold, Johann Wilhelm, Schriftsteller und Theologe (1797-1851).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. Rehwinkel, 1. V. 1850.‎

‎1 S. Folio. Ein "Auszug aus der Ballschen Matrikel vom Jahr 1601". - Johann Wilhelm Meinhold studierte Theologie, Philosophie und Philologie in Greifswald und wurde, erhielt - nach Abbruch seines Studiums durch die Würdigung eines seiner Manuskripte durch Jean Paul - eine Pfarrstelle in Koserow auf Usedom. Später als Pfarrer in Kummin bei Wolgast, setzte Meinhold seine schriftstellerische Tätigkeit fort. "Der dem historischen Realismus verpflichtete Erzähler, Lyriker und Dramatiker erzielte seinen größten Erfolg mit dem Roman Maria Schweidler, die Bernsteinhexe (1843)" (DBE). - Leicht gebräunt.‎

‎Meisel-Hess, Grete, Feministin und Sexualreformerin (1879-1922).‎

‎2 ms. Typoskripte mit eigenh. U. Wohl Berlin, o. D.‎

‎2 SS. auf 2 Bll. 4to. Vorliegend die ms. Abschriften von "Lied" (10 Zeilen) und "Anima nuova" (14 Zeilen): "Gesegnet sei die Stimme meiner neuen Tage, | Die neue Stimme mit dem tiefsten Lied, | Von dem mich schon ein müder Wille schied, | Da ich vergass die letzte heisse Frage - | Da sie mir blass ward und am Mund erstarb [...]". - Grete Meisel-Hess zählt mit ihren Romanen und Novellen "zu den trefflichsten geistigen Vorkämpferinnen der modernen Frauenbewegung" (Wiener Bilder, Nr. 20, 1901, S. 8). - Mit kleinen Randläsuren.‎

‎Meisel-Hess, Grete, Feministin und Sexualreformerin (1879-1922).‎

‎"Ahnung". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-4to. "Gestern war mir's, in Eis und Schnee, | Als schmölze das Eis und weichte das Weh. | Und der Blutgeruch, der über der Erde brütet, | Und die weiße Decke, die das Leben hütet, - | Als käme ein warmer Strom da hinein | Und ließe die Menschen - Menschen sein [...]". - Grete Meisel-Hess zählt mit ihren Romanen und Novellen "zu den trefflichsten geistigen Vorkämpferinnen der modernen Frauenbewegung" (Wiener Bilder, Nr. 20, 1901, S. 8). - Mit einigen Randeinrissen.‎

‎Meißner, Carl, Schriftsteller (1870-1952).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Ort unleserlich, 1930.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Gedanken denken ist ein nützlich Ding. / Gedanken Wort geben regt die Kehle. / Gedanken niederschreiben schliesst den Ring. / Doch erst Gedanken fühlen netzt die Seele!" - Meißner lebte als Lyriker, Feuilletonist in Berlin-Wilmersdorf. Er verfasste Gedichte und ein Buch über Kurland, gab die Werke von Novalis in drei Bänden heraus und schrieb in den Ostdeutschen Monatsheften und Westermanns Monatsheften über ostpreußische Künstler etc. Vgl. Altpreußische Biographie III, 1975 (zit. nach DBA III 613, 157).‎

‎Meister, Richard, österr. Altphilologe (1881-1964).‎

‎Eigenh. Namenszug auf Ausschnitt. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 104:35 mm. Eigentlich Gymnasiallehrer, bekam er eine Stelle an der Universität München, wo er am Thesaurus linguae latinae mitarbeitete. 1930 wurde er Dekan der philosophischen Fakultät an der Universität Wien. Dieser Position wurde er allerdings im Zuge der Machtergreifung der Nationasozialisten 1938 enthoben und auf eine Professur für klassische Philologie versetzt. Meister strebte nie eine Mitgliedschaft bei der NSDAP an. Zu seiner Haltung meint Brezinka: "Er war ein humanistischer Liberaler mit Neigung zu einem aufgeklärten Kulturkatholizismus und der für seine Heimat Mähren charakteristischen großdeutsch-nationalen Orientierung." Brezinka, Geschichte des Faches Pädagogik, S.73.‎

‎Mélesville, (d. i. Anne-Honoré-Joseph Duveyrier), Schriftsteller (1787-1865).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 14. I. 1854.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm "DM".‎

‎Mell, Max, Dichter (1882-1971).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. VI. 1925.‎

‎1 S. 8vo. "Sehr verehrter Herr Doktor! Besten Dank für Ihre Mittheilungen. Ich freue mich über die gute Besetzung, in der Sie meinen 'Barbier' bringen. Mit dem Honorar bin ich einverstanden. Ich werde nächsten Mittwoch mir erlauben bei Ihnen vorzusprechen. Die gewünschten drei Abdrücke sende ich Ihnen gleichzeitig und bitte pro Stück den Betrag von 50 Groschen vorzumerken [..."].‎

‎Mell, Max, Dichter (1882-1971).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. III. 1929.‎

‎1 S. 8vo. "Sehr verehrter Herr Doktor! Ich sende Ihnen hier ein Buch des 'Schutzengelspiels' mit der Hörspiel-Einrichtung (jedoch ohne die sonstigen Zusätze und Striche). Meine Schwester erbitte die Rolle der Arbeitsfrau (S. 5 und 76). Ich schließe Ihnen ein Personenverzeichnis bei, das im Buche fehlt [...]".‎

‎Mell, Max, Schriftsteller (1882-1971).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 16. XI. 1932.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "[…] Sehr geehrter Herr Oberlehrer! Ich spreche Ihnen für Ihre freundlichen Glückwünsche meinen besten Dank aus! In vorzüglicher Hochachtung: Max Mell". - Nach dem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Wien lebte Mell, Sohn Alexander Mells, als freier Schriftsteller in Wien. Der mit Hugo von Hofmannsthal und Hans Carossa befreundete, volksnahe und heimatverbundene Autor mit christlicher Grundhaltung trat zunächst mit Erzählungen und Novellen hervor. Nach dem Ersten Weltkrieg fand er mit der Erneuerung des alten Volksschauspiels sein eigentliches Genre. Seine zum Teil mundartlich gefärbten Legendenspiele (u.a. "Das Apostelspiel", 1924) verarbeiten religiöse und historische Stoffe. 1933 unterzeichnete er den Aufruf der Deutschen Akademie der Dichtung zum Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund sowie eine Unterstützungserklärung für Hitler. Als Vorsitzender des Bundes der Deutschen Schriftsteller Österreichs trat er seit 1936 für den "Anschluß" Österreichs ein. Insbesondere sein "Spiel von den deutschen Ahnen" (1935) trug ihm den Vorwurf der Annäherung an eine völkische Ideologie ein. Mell, der sich während des Zweiten Weltkriegs ausschließlich seiner schriftstellerischen Tätigkeit widmete, wurde u.a. mit dem Österreichischen Staatspreis (1954) ausgezeichnet.‎

‎Mell, Max, Schriftsteller (1882-1971).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An Hans Nüchtern. Die Bildseite zeigt eine Ansicht des Ortes Pernegg. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

‎Mell, Max, Schriftsteller (1882-1971).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 24. XII., O. J.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor, bezüglich eines Vortrages vor großem Publikum.‎

‎Menghin, Alois, Heimatforscher und Schriftsteller (1856-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. VII. 1910.‎

‎½ S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952): "Der ergangenen Aufforderung entsprechend gestatte ich mir, die Karten u. den Beitrag von 60 k zu senden [...]". - Alois Menghin "verfaßte zahlreiche Aufsätze über heimat- und volkskundliche sowie kunsthistorische Themen für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und war auch als Jugendschriftsteller tätig. Als Kunstkenner war er einer der Berater des Erzh. Thronfolgers Franz Ferdinand, wodurch es ihm möglich war, den Bau der Gampenstraße und deren Trassenführung anzuregen und entscheidend zu beeinflussen" (ÖBL VI, 222).‎

‎Menzel, Gerhard, deutscher Schriftsteller (1894-1966).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 21. X. 1942.‎

‎1 S. 8vo. Sehr geehrter Herr Wesely, haben Sie herzlichen Dank für Ihre Wünsche und Grüsse.‎

‎Menzel, Viktor, Schriftsteller (geb. 1865)‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. (Berlin, 24.09.1935)‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eigenh. beschr. Kuvert. Anbei Menzels Visitenkarte. An Josef Wesely dichtet Viktor Menzel "Der Trieb zum Schönen bleibt der Quell der Kunst". Weiters aus einem Gedicht in einer anthroposophischen Zeitschrift "...Durch uns das Gute! Ihm kann der Äther nicht, / Der Fels nicht dienen oder die Meeresflut; / Des Menschen Sohn nur kann erbarmend / Rettender Liebe den Tempel gründen."‎

‎Mesonero y Romanos, Ramon de, Schriftsteller und Journalist (1803-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. VII. o. J.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). In spanischer Sprache an den Schriftsteller Juan Eugenio Hartzenbusch. - Mit kleinen Randläsuren.‎

‎Mestrozi, Paul, Komponist, Kapellmeister und Theaterimpresario (1851-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Küb bei Payerbach, 7. VII. 1913.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor, mglw. Robert Nagel: "[...] Es freut mich, daß mein vorgeschlagener Weg zu dem vorausgesehenen Ziele zu führen scheint. Es scheint mir zweckdienlich wenn Sie Veranlassung nehmen Herrn Franz j. anzudeuten daß seine 'Mitarbeiterschaft' sehr erwünscht wäre (auch wenn er de facto nichts am Buche ändert) und ihm, vorsichtig, eine Beteiligung in Aussicht zu [!] stellen. Bei dieser Gelegenheit könnten Sie ihn auch darüber beruhigen, daß die Kratzl'schen Kompositionen meist lyrisch sind und seiner bekannten Kompositionsweise gar nicht ähneln [...]". - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v. - Auf Briefpapier mit Adreßstempel.‎

‎Mestrozi, Paul, Komponist, Kapellmeister und Theaterimpresario (1851-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Küb bei Payerbach, 9. X. 1913.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor, mglw. Robert Nagel: "Wir hatten uns ja eigentlich nichts zu schreiben darum haben wir auch nichts versäumt. Wenn es sich nicht darum handelte zugleich mit dem 'Bearbeiter' auch einen Bohrer zu gewinnen der in den Theaterkanzleien angesetzt werden kann, so hätte[n] wir ja die ganzen Pla[u]dereien [?] nicht [...]". - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v. - Auf Briefpapier mit Adreßstempel.‎

‎Mestrozi, Paul, Komponist, Kapellmeister und Theaterimpresario (1851-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 23. XI. 1913.‎

‎1 S. 8vo. An Professor Robert Nagel: "Vergebens warte ich auf Nachricht daß Sie sich mit D. Frieser geeinigt haben und die Arbeit beginnen kann. Ich bedaure die Verzögerung um so mehr als in letzter Zeit D. Frieser hier in Wien wie in Budapest mit Arbeiten angenommen und aufgeführt wurde, man also umsomehr Hoffnung hätte daß er Ihr Libretto mit der Kratzl'schen Musik placieren könnte, zumal er das Buch für gut, nur bearbeitungsbedürftig findet [...]". - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v. - Auf Briefpapier mit Adreßstempel.‎

‎Mestrozi, Paul, Komponist, Kapellmeister und Theaterimpresario (1851-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Küb bei Payerbach, 25. VIII. 1913.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Durch Vermittlung der Kratzl'schen Erben die mir den musikalischen Nachlas [!] Ihres Vaters anvertrauten, bin ich mit Herrn D. Frieser bekannt geworden und ist auch ein förmlicher Vertrag mit allen Terminen zustande gekommen. Herr D. Frieser schickte mir dann einige alte Manuskripte und einige im Druck erschienene Komödien von anderen Autoren ich möge mich zu einem oder dem andern Sujet entscheiden das er dann ausarbeiten wolle. Ich fand keines der Bücher brauchbar [...]". - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v.‎

‎Mestrozi, Paul, Komponist, Kapellmeister und Theaterimpresario (1851-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Küb bei Payerbach, 29. VII. 1913.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor, mglw. Robert Nagel: "Leider hat mich Ihre Karte nicht überrascht denn ich laboriere schon einige Jahre mit den Theaterdirektions-Kanzleien und habe die Überzeugung daß der bestehende Ring nicht zu durchbrechen ist [...]". - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v. - Auf Briefpapier mit Adreßstempel.‎

‎Meurice, Paul, Schriftsteller (1818-1905).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎¾ S. 8vo. Ein Zitat von Voltaire in den Mund gelegten Worten aus seinem Drama "Struensee" (1893). - Auf Trägerpapier montiert.‎

‎Meyer, Conrad Ferdinand, Swiss poet (1825-1898).‎

‎Autograph letter signed. N. p., 25 June 1886.‎

‎8vo. 4 pp. on bifolium. To the German writer Louise von François (1817-93) with news about the progress of his work and from his family. As he "started much and finished little", Meyer dedicates most of the letter to family affairs, recent visitors like the author Hermann Lingg and the publisher Julius Rodenberg and his reading of Flaubert and Keller: "I recently looked at the French Flaubert who can only be interpreted in light of his newly published correspondence with George Sand [...]". - He also announces that he will visit the famous Polish writer Józef Ignacy Kraszewski in his exile in Geneva. Despite strong reservations due to Kraszewski's conviction as a French spy in Germany Meyer feels obliged to meet his old acquaintance. - Well preserved.‎

‎Meyerhof, Leonie, Pseud. Leo Hildeck, Schriftstellerin (1860-1933).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. ("Leo Hildeck"). Berlin, 23. X. 1893.‎

‎1 S. 65 x 217 mm. "Diejenigen Männer, die behaupten, Sie kennen die Frauen, haben oft nicht einmal eine Frau völlig durchschaut […]". - Unter dem Pseudonym Leo Hildeck, später unter eigenem Namen errang Meyerhofer in ihrer Zeit literarische Geltung. Vor allem in den 1920er Jahren schrieb sie für die damals als liberal und fortschrittlich geltende Frankfurter Zeitung Literaturkritiken und kleinere Beiträge zur Lage der Frauen (Wikipedia).‎

‎Meynert, Hermann, Schriftsteller (1808-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 27. XI. 1832.‎

‎1 S. mit Adresse verso (Faltbrief). 4to. An Adolf Bäuerle in Wien: "Theurer Freund! Ich weiß vor mir selbst keine Ursachen mehr aufzufinden, mit denen ich Ihr standhaftes Stillschweigen auf alle meine Briefe erklären könnte, und muß gestehen, daß von allen meinen Freunden keiner sich so sichtliche Mühe gab, mir eine radicale Vergessenheit und Gleichgültigkeit zu beweisen, wie Sie. Mangel an Zeit kann es nicht seyn, denn wo Sie binnen Monatsfrist drei bis vier Briefe an Korn schreiben konnten, wäre wohl auch zu einigen Zeilen, zu einigen Minuten für mich Rath geworden. Ich glaube es an keinem meiner Freunde verdient zu haben, doch wenn es sich so angelegen seyn läßt, mich zu ignoriren; mir würde dies selbst gegen eine wildfremde Person unmöglich werden. - Ich werde den Grund Ihres Schweigens bald aus Ihrem Munde hören können, denn bis zum 12ten December d. J. treffe ich, unserer Verabredung gemäß, in Wien ein, und werde dann schnell meine Arbeiten an der Theaterzeitung beginnen. Auf einige tüchtige Vorwürfe aber, lieber Freund, mögen Sie sich gefaßt halten, denn Sie haben meiner zu arg vergessen. - Während unserer Trennung habe ich ein Taschenbuch: 'Austria; Charaktergemälde von Wien und Prag' - im Manuscripte vollendet; gedruckt wird es Ende Februar k. J. erscheinen. Ich hoffte demselben die von Ihnen auf das Gewisseste versprochenen Notizen einverleiben zu können, allein diese blieben, mitsammt Ihren Briefen, consequent aus. Auszüge und Probestücke aus der Austria finden Sie in Nr. 272 des Planeten u.s.w. in Nr. 276 finden Sie eine Parallele zwischen Baeuerle und Raimund, die ich Sie gelegentlich nachzulesen bitte. - Nun eine Bitte, um die ich Sie recht innig ersuche. In Nr. 275 des Planeten - dieser ganze Wochengang wird auch als Probenummer in zweitausend Exemplaren versendet - befindet sich, ebenfalls als Fragment der Austria, eine kleine historische Reflexion von mir, betitelt: 'Kaiser Franz von Oesterreich', an welcher mir viel liegt, indem sie, rücksichtlich des Planeten und meiner eignen Stellung, bedeutend auf den Kaiserstaat wirken muß. Diesen kurzen Aufsatz bitte ich auszugsweise in den nächsten Blättern Ihrer Theaterzeitung mitzutheilen, mit Nennung des Verfassers. Da ich mich eine Zeitlang in Oesterreich aufhalten will, so liegt mir dies sehr am Herzen, und ich hoffe bei Ihrer Freundschaft in dieser Hinsicht keine Fehlbitte zu thun. - Ihrer Theaterzeitung habe ich in der Austria ebenfalls einige sehr empfehlende und vortheilhafte Worte gewidmet und ihr vollkommen ihr Recht angedeihen lassen. [...]". - Über seine Frau, die Sängerin Marie Emmering, hatte Meynert Verbindung zur Wiener Theaterszene. Nachdem er jahrelang Beiträge für Bäuerles "Theaterzeitung" geliefert hatte, übersiedelte er im Herbst 1836 als Hauptmitarbeiter der Zeitschrift (in der Nachfolge Moritz Saphirs) nach Wien. "Seine dramaturgischen Berichte über die Leistungen des Hofburg-Theaters, denen man Gründlichkeit und Unparteilichkeit nachrühmte, fanden die günstigste Aufnahme" (Wurzbach XVIII, 189). - Kl. Randausriss von Siegelöffnung; geringe Randläsuren.‎

‎Meynert, Theodor, Mediziner (1833-1892).‎

‎Eigenh. Zeugnis mit U. Wien, 3. VII. 1880.‎

‎½ S. Folio. "[Herr Josef?] Ebstein 42 Jahre alt k.k. Regimentsarzt aus Kremsier hat im Sommersemester 1880 die Vorlesung des Gefertigten über Psychiatrische Klinik ununterbrochen besucht, und seine Kenntniße in der Psychiatrie am 3. Juli l. J. in einem öffentlichen Colloquium ganz zufriedenstellend nachgewiesen [...]". - Theodor Meynert, seit 1870 a.o. und seit 1874 o.Prof. der Psychiatrie und Direktor der Wiener Psychiatrischen Klinik, übernahm 1875 die Leitung der neuen Psychiatrischen Universitätsklinik im AKH Wien. Als Wegbereiter einer naturwissenschaftlichen, auf pathologisch-anatomischer Grundlage basierenden Psychiatrie stand er in Gegensatz zu Anstaltspsychiatern wie Moritz Gauster. - Anrede und Vorname durch Ausschnitt der Stempelmarke entfernt; mit kleinen Randläsuren und Stempel des Dekanats der medizinischen Fakultät der Universität Wien.‎

‎Meysenbug, Pius Freiherr von, Schriftsteller (geb. 1866).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 14. III. 1892.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen Adolf Müller in Wien: "Nach einer Besprechung mit H. Isidor Fuchs sind wir übereingekommen, die G'stanzeln nicht in den Rahmen des Quodlibets einzufügen, sondern im 'Gemüthlichen' singen zu lassen. Wittels wird daher die G'stanzeln Herrn Stanzig übersenden, der die Instrumentirung für Wiener Quartett besorgen soll. Das Fiakerlied singt Wittels meines Wissens in der Originaltonart [...]". - Auf Briefpapier mit gestemp. Adresse; etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.‎

‎Meysenbug, Pius Freiherr von, Schriftsteller (geb. 1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. VI. 1908.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Pick mit dem Bedauern, dessen Einladung nicht nachgekommen zu sein: "[...] Die Ursache meiner Nachlässigkeit war ein mir sehr nahe gehender Todesfall, der mir nun gesundheitlich einen sehr heftigen Ruck gegeben hat, so daß ich mich entschließen muß, um mich wieder einigermaßen zu erholen, so rasch als möglich Wien zu verlassen [...]".‎

‎Meysenbug, Pius Freiherr von, Schriftsteller (geb. 1866).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "mit den herzlichsten und ergebensten Glückwünschen".‎

‎Meysenbug, Pius Freiherr von, Schriftsteller (geb. 1866).‎

‎Photographie mit eigenh. U. Wien, 24. I. 1898.‎

‎Ca. 120:100 mm. Die Ecken unregelmäßig abgeschrägt; auf Trägerpapier montiert.‎

‎Mical, Hulda, Schriftstellerin (1879-1957).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. und eh. Begleitschreiben mit U. St. Pölten, Martini 1934.‎

‎Je 1 S. (Qu.-)8vo. Das Albumblatt mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und ebenso wie das Begleitschreiben alt auf Trägerpapier montiert. "Und bleibt doch von keinem - mit Verlaub | mehr übrig, als eine Handvoll Staub". - Die aus St. Pölten stammende Schriftstellerin, von Berufs wegen Volksschullehrerin und später -direktorin, war Verfasserin von mehreren Kinderbüchern, darunter "Kasperl auf Abenteuer".‎

‎Michaelson, Margarete, (Ps. Ernst Georgy), Schriftstellerin (1873-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eigenh. Manuskript. Berlin‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Redaktion: "Ihrem liebenswürdigen Wunsche entsprechend, gestatte ich mir, Ihnen beifolgend eine kurze Skizze meines Lebens und Werdeganges zu übersenden! - Hoffentlich genügt sie Ihnen!? [...]". - Dieselbe folgt anschließend auf knapp vier Seiten. - Margarete Michaelson war in den 1920er Jahren eine der bekanntesten Roman- und Drehbuchautorinnen. Ihr zwölfbändiger Roman "Aus den Memoiren einer Berliner Range" wurde viel beachtet. - Etwas angestaubt und gebräunt; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Michel, Robert, Schriftsteller und Militär (1876-1957).‎

‎Eigenh. Postkarte sowie eh. Visitenkarte mit Widmung und U. Wien, 4. III. 1953 und 17. I. 1951.‎

‎Postkarte: 2 SS. Qu.-8vo. Visitenkarte: 1 S. "Verzeihen Sie, bitte, das (!) ich Ihre freundlichen Grüße für Weihnachten und Neujahr so verspätet erwidere. Aber Sie können versichert sein, daß mich Ihre Grüße aus der schönen Steiermark jedesmal sehr erfreuen und daß ich diese gütige Einstellung mir Freuden (!) gegenüber als eine wirkliche Auszeichnung empfinde." - Michel war nach dem Ersten Weltkrieg zusammen mit Hermann Bahr und Max Devrient kurze Zeit Direktionsmitglied des Wiener Burgtheaters und lebte seit 1919 als freier Schriftsteller, Übersetzer, Theaterkritiker und Feuilletonist in Wien. Er schrieb Romane, Novellen und Erzählungen, die zumeist Stoffe aus seiner böhmischen Heimat sowie aus Bosnien und der Herzegowina verarbeiteten. Vgl. Kosch X, 1045f.‎

‎Michiels, Alfred, Schriftsteller und Historiker (1813-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 21. II. 1894.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). In französischer Sprache an einen M. Schayck (?) in Brüssel.‎

‎Miegel, Agnes, Schriftstellerin (1879-1964).‎

‎2 gedruckten Dankeskarten mit eigenh. U. Bad Nenndorf, März 1955 und März 1962.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit adressiertem Kuvert. Sendet anlässlich ihres Geburtstages Dankesworte an ihre Freunde. - Miegel leitete von 1920-26 das Feuilleton der ‘Ostpreußischen Zeitung’ in Königsberg, wo sie sich anschließend auch als freie Schriftstellerin niederließ. 1945 nach Dänemark geflüchtet, kehrte sie 1948 nach Deutschland zurück und lebte fortan in Bad Nenndorf, wo sie 1954 Ehrenbürgerin wurde und bis zu ihrem Lebensende wirkte. Als bedeutendste deutsche Balladendichterin des 20. Jahrhunderts in die Literaturgeschichte eingegangen, waren die formal brillanten Balladen und Lieder der “Mutter Ostpreußens” in Stil, Ideengehalt und Thematik weitgehend dem 19. Jahrhundert verhaftet. Vgl. Kosch X, 1059ff.‎

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