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‎Granville, George Lord, British statesman (1815-1891).‎

‎Envelope with autogr. address and signature ("Granville"). N. p. o. d.‎

‎(125 x 80 mm). Addressed to Dr. Max Schlesinger, English correspondent of the Cologne Gazette at Bedford Place, Russell Square. - In a political career spanning over 50 years, Granville was thrice Secretary of State for Foreign Affairs, led the Liberal Party in the House of Lords for almost 30 years and was joint Leader of the Liberal Party between 1875 and 1880.‎

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‎Metternich-Winneburg, Richard Fürst von, Diplomat und Politiker (1829-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 25. X. 1880.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der Bekannte Oberst Baron Stoffel wird Ihnen diese Zeilen in einer Geschäftsangelegenheit überbringen. Pauline u. ich wären Ihnen sehr dankbar wenn Sie sich diesem alten Freunde u. Bekannten freundlich u. nützlich erweisen wollten [...]".‎

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‎Prinz Rohan.‎

‎Kuvert mit eigenh. Adresse und Visitenkarte mit eh. Grußzeile. O. O. U. D.‎

‎1 S. 38:100 mm. Mit eh. adr. Kuvert. An die Schauspielerin Charlotte Wolter, verehel. O'Sullivan: "Merci! Merci! Merci" [...]". - In Bleistift; die Visitenkarte auf Holzpapier gedruckt und mit einigen quer verlaufenden Einrissen sowie durchrissen.‎

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‎Schlabrendorff, Gustav Graf von, Schriftsteller (1750-1824).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An "Madame de Wollzogen", wohl Caroline von Wolzogen: "[...] Auch ich erhielt gestern durch einen Reisenden Nachricht. Sie haben vielleicht seinen Namen gelegentlich gehört. Er heißt Parret und hat sonst in Jena studiert. Ihre Eßstunde würde, wenn ich meiner Neigung folgen dürfte, auch die meinige seyn, allein ich bin versagt. Gestern Abend verfehlte ich Sie, u. ich werde es wieder einzubringen suchen [...]". - Gering fleckig.‎

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€ 850,00 Kaufen

‎Dickens, Charles, English novelist (1812-1870).‎

‎Autograph letter signed (in the text). Gads Hill Place, 24. I. 1863.‎

‎8vo. ½ p. On headed paper. "Mr. Charles Dickens presents his compliments to Miss K. Hitchcock and regrets to inform her that his Vita for the Royal Hospital for Incurables has been long engaged". - Dickens had been one of the first high-profile figures to show his support for the Royal Hospital for Incurables (now the Royal Hospital for Neuro-disability) by helping to raise funds for its creation in 1854. In 1863 the hospital relocated to its permanent home, Melrose Hall on West Hill, in Putney.‎

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‎Dumas, Alexandre (père), French writer (1802-1870).‎

‎Autograph document signed. N. p. o. d.‎

‎150:150 mm. "Je donne à M Fechter mon Role de Daubigny dans Mlle de Bellisle, et M'opposerai formellement à cequil fut joué pas un autre que par lui […]".‎

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‎Kingston, William Beatty , correspondent for the Daily Telegraph (1837-1900).‎

‎2 autograph letters signed. Vienna, 17 Jan. 1869 and no date.‎

‎Altogether 3 pp. 8vo. The first letter (Vienna, 17 Jan. 1869) in French, addressed to a Mr. Kaiser, concerning an article he wrote about him and an upcoming ball for which he should like to have a ticket. - In the second, undated letter, addressed to the same, he asks (in English): "Will the white card you gave me admit my wife and myself to your ball on Sunday evening? If not, will you kindly let your doorkeepers have orders to admit me on presenting my visit-card? I have made up my mind to go through the horrors of dressing myself & my wife up in unaccustomed gear in order to witness the fun at your Ball, & to do you justice in the English Press […]".‎

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‎Pokorny Johann, Schriftsteller, Jurist und Gutsbesitzer (1861-1931).‎

‎"Sommermittag". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. (16 Zeilen) auf Doppelblatt. 4to. "Schwül ist's. Leise rauscht die Weide | träumend schläft der See, | silbern ruht auf kühlen Wellen | Sonnenschein wie Schnee. | Doch ein Wölkchen schwebt vorüber, | trübt den Silberschein, | luftig hüllt ein dunkler Schleier | Flut und Weiden ein [...]". - Tls. unter dem Pseudonym Han(n)s Weber-Lutkow war Johann Pokorny Mitarbeiter des "Deutschen Volksblattes für Galizien" und des "Ostdeutschen Volksblattes", davor auch des "Kyffhäuser". "Seine Gedichte, Erzählungen, Feuilletons, Skizzen etc. erschienen in den bedeutendsten deutschsprachigen literarischen und schöngeistigen Zeitschriften, nur wenige jedoch in Buchform gesammelt. Pokornys schriftstellerische Bedeutung liegt auf dem Gebiet der Erzählung. Er formt packende Charaktere aus dem ruthenischen Milieu, dessen Darstellung ihn in die Nähe Sacher-Masochs rückt, ohne ihn jedoch dessen künstlerische Höhe erreichen zu lassen. Seine Gestalten, triebhafte Naturmenschen, gehorchen eigenen, ihnen innewohnenden Naturgesetzen, die sie außerhalb des üblichen Moral[-] und Sittenkodex stellen" (ÖBL VIII, 162).‎

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‎Tandler, Josef Rt. von Tanningen, Schriftsteller (1807-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Albumblatt mit U. O. O., 7. II. 1883.‎

‎Zusammen 2 SS. auf Doppelblatt. (Qu.-)8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten zur Übersendung des mit "Buchhändler-Klage" betitelten Albumblattes: "Was nicht gedruckt in diesem Jahr, | ein Ladenhüter wird getauft: | und wär's gedruckt in diesem Jahr, | es bliebe dennoch ungekauft." - Darunter ein weiterer, mit "In der Adelsberger Höhle" Vierzeiler.‎

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‎Tann-Bergler, Ottokar, Schriftsteller (1859-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. V. 1904.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich höre - und seh' es ja auch - daß der 'Wiener Verlag', seit Sie das Kommando übernahmen, sich wieder besonders energisch bethätigt. Ich möchte Ihnen infolgedessen ein Verlagsanerbieten machen, Bücher betreffend, die für den Wiener Humoresken-Verleger Rob. Mohr (bei dem ich heuer nichts erscheinen lasse) und auch für Reclam (der nur eine Comödie bringen soll) nicht passen. Ich hätte eine Sammlung (neuhochdeutscher) Humoresken, aus denen die sorgsamst ausgewählten und originellsten zu vereinigen wären; aber noch viel mehr würde mir an einem Buche liegen, das auf dem Büchermarkt ein Novum wäre und für das ich auch schon zwei reichsdeutsche Verleger gehabt hätte, wenn ich auf Etwas verzichtet hätte, was mir als das Wichtigste erscheint, als die Zugkraft und Garantie des Erfolges: den Bilderschmuck [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Neuen Wiener Journals"; gelocht (geringf. Textberührung).‎

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‎Tarnow, Fanny, Schriftstellerin (1779-1862).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Maxen, "am Dienstag", [um bzw. nach 1850].‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An einen Karl Bank über das Werk Gustav Freytags: "Ich kann es mir nicht versagen, Ihnen bei der Zurücksendung des 'Waldemar' meinen Dank für die Mittheilung desselben auszusprechen. Vorzüglich hat mich die stille, einfache Schönheit ächter [sic] Weiblichkeit in Gertruden's Karakter erfreut u. ich wüßte keinen Dichter der Neuzeit zu nennen, der sich einer ähnlichen, so gelungenen Schilderung rühmen könnte. Dann hat mich auch die Ursprünglichkeit der Erfindung sehr angezogen, denn gerade diese ist es die man bei fast allen litterarischen Productionen der Gegenwart vermißt. Über Eins möchte ich mich aber gerne belehren lassen: Ist es für uns Vortheil oder Nachtheil, daß wie es mir scheint, die socialen Interessen bei dem Verfasser die rein poetischen zu überwältigen beginnen? In der 'Brautfahrt' ist so viel schöne Jugendlichkeit - Valentine u. Waldemar scheinen mir einen anderen Standpunkt des Verfassers auszudrücken [...]".‎

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‎Taillandier, Saint-René, French writer and critic (1817-1879).‎

‎Autograph letter signed. Montpellier, 29 Jan. 1858.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. To the jurist Karl Witte concerning Mr. Blondin, a doctor in Avignon, who prepares a translation of the medical work of the famous Stahl. Mr. Blondin is very worried, because Witte did not reply to his last letter and wonders if he has insulted him. For this reason Taillandier writes in the name of Blondin to recommend him newly. Taillandier concludes the letter with reminding the addressee about a copy of the first three chapters of Dante's Hell after the manuscript from Montpellier that Taillandier had sent him some months earlier: "Mr. Blondin, médecin à Avignon, avec lequel j'ai eu l'honneur de vous mettre en relations, et qui prépare, vomme vous le savez, une traduction des oeuvres médicale de l'illustre Stahl, - Mr. Blondin, dis-je, en fort inquiet de ne pas avoir reçu de réponses aux dernières lettres qu'il vous a écrites. il craint de vous avoir blessé sans savoir de quelle manière; il ne sait en un mot comment expliquer ce silence de votre part, après les témoignages si empressés et si flatteurs dont vous l'aviez comblé d'abord. C'est en son nom que je vous écris; il me prie de vous le recommander de nouveau, et je n'hésite pas à lui rendre ce service [...] Vous avez du recevoir, il y a déja plusieurs mois, la copie des trois premiers chants de l'Enfer de Dante d'après le manuscrit de Montpellier, que j'ai eu l'honneur de vous envoyer à halle. C'était, je crois, au mois de Juin 1892 [...]".‎

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‎Tieck, Ludwig, Dichter und Übersetzer (1773-1853).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Dresden, 25. X. 1832.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Hübsches Widmungsblatt, niedergeschrieben als 59-Jähriger, ein halbes Jahr nach dem Tode Goethes: "Dem Greise, der auf ein langes, Gott gefälliges Leben zurück blicken kann, ist der Tod nur wie ein Bruder, der ihn freundlich aus seiner gewohnten zu einer noch bessern Gesellschaft abruft. | Dies Blatt, verehrter Mann, erinnre Sie an | Ludwig Tieck". - Aus einem alten Album amicorum hervorgenommen; oben rechts zeitgenöss. Blattzählung "137". Verso alte Montagespuren.‎

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‎Tiedge, Christoph August, Schriftsteller (1752-1841).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 15. IX. 1832.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sehr leid hat es uns gethan, daß wir Sie so bald aus unserer Nähe verlieren mußten; denn wir hätten gern noch Ihre interessante Lebensgeschichte durchgehört. Was nun aber die gute Patke [?] betrifft, so soll ich Ihnen im Namen der guten Mama sagen, daß sie von den Lebensumständen derselben nicht Vollständigeres weiß, als was sie Ihnen bei Ihrer hiesigen Anwesenheit bereits mitgeteilt. In Petersburg ist die Patke [?], wie - ich weiß nicht von wem - behauptet wird, nie gewesen; wohl aber hat sie mit der herzoglichen Familie eine [...] Reise gemacht [...]". - Tiedge war mehrere Jahre als Erzieher und Gesellschafter an verschiedenen Orten tätig; hernach ermöglichte ihm seine Seelenfreundin und Mäzenatin Elisa Charlotte Konstantia von der Recke ein Leben als Schriftsteller.‎

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‎Toepfer, Carl, Schriftsteller (1792-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 23. II. 1829.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Schauspieler Adolf Herzfeld (1800-1874): "Vergessen Sie, lieber Adolf Herzfeld, die gute Elbstadt Hamburg nicht ganz über die prachtvolle Metropole Wien. Es wird Ihnen leicht werden, tausend Analogien dort aufzufinden, welche Ihren Geist zur Rückkehr nöthigen [...]".‎

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‎Toth, Béla, Schriftsteller (1857-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Budapest, 25. VII. 1895.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. In ungarischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.‎

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‎Tovote, Heinz, Schriftsteller (1864-1946).‎

‎Eigenh. Brief (Fragment) mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Glückwünschen zum Erscheinen der 1000sten Nummer von dessen Zeitschrift.‎

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‎Tromlitz, A. von, d. i. Carl August Friedrich von Witzleben, Schriftsteller (1773-1839).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. XII. 1828.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei verehrter Freund erhalten Sie die Zeichnung von Retzsch. Nach meinem Dafürhalten ist Stellung und Ausdruck meisterhaft und wollte ich etwas tadeln so wäre es das Knie was mir etwas zu lang dünkt. Das Auge ist herrlich. Retzsch läßt Sie nun bitten, dem Kupferstecher anzuempfehlen, daß er den Ausdruck faßt [...] Bald hätte ich vergessen Ihnen den von Retzsch geforderten Preis zu schreiben, es sind 5 Louis d'or in Gold, ist es auch ein bischen viel so bitte ich doch keine Einschränkung zu machen [...]". - C. A. F. von Witzleben diente während der Revolutions- und der Napoleonischen Epoche in der preußischen Armee, dann im Kontingent des Großherzogs von Berg, nahm an den Rheinfeldzügen, an der Schlacht bei Jena und an den spanischen Feldzügen teil, trat 1813 in russische Dienste und kommandierte zuletzt die hanseatische Legion als Oberst. Nach dem Pariser Frieden von 1814 quittierte er den Militärdienst und lebte als Privatmann auf Gut Beuchlitz bei Halle, in Dresden und auf seinen Weinbesitzungen im nahegelegenen Elbtal. Witzleben veröffentlichte zahlreiche Romane und Erzählungen in Zeitschriften oder dem von ihm herausgegebenen Taschenbuch "Vielliebchen" (1828-41); 1829 gab er eine erste Ausgabe "Sämmtlicher Schriften" (36 Bde., 1829-33) heraus, der zu seinen Lebzeiten noch zwei ebenso umfangreiche Ergänzungssammlungen folgten.‎

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‎Vacano, Emil Mario, Schriftsteller und Journalist (1840-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. St. Pölten, 7. III. 1888.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zu großem Dank würden Sie mich verpflichten, wenn Sie mit gewohnter Güte beifolgender Notiz ein Plätzchen unter Ihren Kunstnachrichten gönnen wollten! [...]". - Ohne die erwähnte Notiz.‎

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‎Valdek, Rudolf, d. i. Rudolf Wagner, Schriftsteller (1822-1894).‎

‎Manuskriptfragmente. O. O. u. D.‎

‎9 Bll. Verschiedene Formate. Rudolf Wagner studierte in Wien Rechtswissenschaft, hielt sich einige Jahre in Deutschland und Frankreich auf und wurde 1853 Journalist und Mitabeiter der 1848 gegründeten "Ostdeutschen Post"; später war Wagner auch für die "Neue Freie Presse", die "Allgemeine Zeitung", das "Wiener Tagblatt" u. a. tätig, übersetzte "Vita di Michel Angelo" von Ascanio Condivi und vervollständigte Emil Kuhs Hebbel-Biographie.‎

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‎Vane, Sutton, British dramatist (1888-1963).‎

‎Autograph letter signed. [London], December 1927.‎

‎Oblong 8vo. Constituting an 8-line postscript to a letter (in German) from Erich Glass. To the Viennese journalist and dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962): "My friend Mr. Glass is with me as I write this. He has told me of the very great interest you take in me and my plays! Strange! - but thank you very much. I hope to be in Vienna soon to thank you personally [...]". - Folded; in pencil and coloured pencil.‎

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‎Vary, Anton, Schriftsteller (1813-1862).‎

‎Eigenh. Manuskript (Fragment). O. O. u. D.‎

‎1 S. (24 Zeilen). Kl.-4to. "Eine Treibjagd ist das Leben, | Und die Welt ein großer Wald, | Wo die Tannen stolz sich heben, | Tausendfach das Echo schallt. | Liebliche Mädchen, gleich flüchtigen Rehen, | Jagen wie Jäger mit glühender Lust, | Wenn sie umzingelt dann stille stehen, | Drücken wir sie an die pochende Brust [...]". - Anton Vary war Verfasser des Stückes "Treff-König".‎

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‎Vatter, Julius, Schriftsteller (1846-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Trautenau, 19. VI. 1895.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, der ihm sehr freundlich geschrieben hatte: "[...] ich freue mich darauf, Ihre persönliche Bekanntschaft zu machen, habe ich doch den Wunsch, mich mit Ihnen einmal aussprechen zu können, schon lange gehegt. Ihr Schreiben lehrt mich, daß Sie von meiner, allerdings sehr bescheidenen litterarischen Thätigkeit, erst in jüngster Zeit erfahren und ich hielt Sie immer für meinen Widersacher gerade in dieser Beziehung [...]".‎

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‎Velde, Karl Franz van der, Schriftsteller (1779-1824).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Breslau, 26. I. 1824.‎

‎1¼ SS. auf Doppelblatt 4to. Nur wenige Monate vor seinem frühen Tod mit nur 44 Jahren, wohl an seinen Verleger Arnold in Dresden, die Handschrift bereits vom Schlaganfall gezeichnet: "Ew. Wohlgebohren geehrtes Schreiben vom 16. Januar habe ich erhalten und danke ergebenst für gütige Berechnung und Übersendung, die Anweisungen [...] sind acceptirt worden. Aber J. Fr. Korn hat nur die an ihn gerichtete mit der mündlichen Erklärung b. m. comittirt, daß er diese Post bereits in Leipzig bezahlt habe. Ich lege daher diese Assignation zur weitern Veranlassung wieder bey. - Ich bin mit Vergnügen bereit die ersten 7 Bände meiner Schriften nach Ihrem Wunsche einer nochmahligen Durchsicht zu unterwerfen, und will auch, da Sie es wünschen, die Verwandlung des Mexiko in ein Mejiko acceptiren, ob sie mir gleich einigermaßen würgend eingeht. Die Durchsicht zu bewirken, muß ich Sie jedoch um Übersendung eines Exemplars der ersten 7 Bände: Erzstufen 3 / Prinz Friedrich 1 / Mexiko 3 ersuchen, da ich von allen meinen Sachen nur ein einziges Exemplar, das ich meiner Frau geschenkt, besitze. Je früher ich das Exemplar erhalte, desto gewisser hoffe ich die 7 Theile bis zum May u. druckfertig remittiren zu können. Können Sie mir das Exemplar schon broschirt schicken so würde dadurch ungemein viel Zeit erspart werden. Wünschen Sie übrigens auch daß ich meine neuen Schriften für den besondern Abdruck arrangire, so bitte ich um gütige Nachricht, um in Zeiten anfangen zu können. Diese wären das Liebhabertheater, der böhmische Mägdekrieg, der Wunsch des Canfu, [...] Christine und ihr Hof. - Beifolgendes Päckchen bitte ich an Winkler [?] gelangen zu lassen. Es enthält eine neue Erzählung für die Abendzeitung. Sie würde zum Neujahr schon eingegangen seyn aber eine [...] Halblähmung an der linken Seite [...] hat mich in jeder Beziehung furchtbar zurückgesetzt. Noch immer bin ich nicht hergestellt, wie Sie aus der Unbildlichkeit meiner Handschrift entschuldigend ersehen werden [...]". - Gebräunt; unbedeutende Randeinrisse.‎

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‎Venedey, Jakob, Publizist und Politiker (1805-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Caen, 20. VI. 1831.‎

‎1 S. Kl.-8vo. Auf Trägerpapier montiert und dort von alter Hand vermerkt "an A. Bäuerle": "Ich denke, geehrter Herr, daß Sie mit mir einverstanden sein werden wenn ich behaupte, daß das Benehmen Ihres Institutes gegen mich vollkommen unter dem Strich ist. Ich habe die Absicht es dort öffentlich zu besprechen, wenn ich nicht vor Ablauf des Monats Brief, Abrechnung u Geld erhalte [...]".‎

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‎Viardot, Louis, Schriftsteller und Übersetzer (1800-1883).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 30. VI. 1849.‎

‎1 S. Qu.-gr.-8vo. "Proverbes espagnoles | trois beaucoup et trois peu font la perte de l'homme; beaucoup parler et peu savoir, beaucoup dépenser et peu avoir, beaucoup présumer et peu valoir [...]".‎

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‎Vigny, Alfred de, Schriftsteller (1797-1863).‎

‎Eigenh. Brieffragment (Schluss) mit U. ("Alfred de Vigny"). O. O.‎

‎1 S. 8vo. An einen unbekannten Schriftsteller, der offenbar angefragt hatte, ob er dem von de Vigny geschätzten Dichter Auguste Brizeux (1803-58) seine Werke zeigen solle: "Vous le rendrez bien heureux j'en suis certain. Vous êtes un Poëte, s'il en fut jamais, je conçois votre émotion. J'irai la partager. Briseux demeure rue St-Germain des prés - no. 8. Que je suis content de vous avoir fait passer de bonnes heures avec son livre [...]".‎

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‎Villers, Charles de, philosopher (1765-1815).‎

‎Autograph letter signed. Lübeck, 7 Dec. 1808.‎

‎4to. 2 pp. on bifolium with integral address panel. In German. Unpublished German letter to the publisher Gottschalk Diedrich Baedeker (1778-1841) in Essen: "Hier, wo ich, seit einigen Jahren, mein Haupt-Quartier aufgeschlagen, aber immer nur, wie ein herumziehender Beduin, unter einem Zelte, traf mich in diesen Tagen ihr gütiger, schon vom vorig. Sept. dat. Brief, mit den kostbaren, ihn begleitenden, Geschenken. Empfangen Sie für diese Sendung, noch mehr für die herzliche, mir so willkommene Meynung, die sie veranlaßt hat, meinen innigen Dank. Es sollte mir äußerst schmeichelhaft seyn, wenn ich glauben könnte, daß ich einen Theil dieses Dankes dem würdigen Hn. Prof. [Friedrich Adolf] Krummacher auch schuldig wäre; und daß Er, wenigstens auf eine entfernte Weise, in Ihre gütige Gesinnung eingewilligt hätte? Sey es wie es wolle, so ersuche ich Sie, bey der ersten Gelegenheit ihn von meiner Verehrung zu versichern. Sein trefflicher Gesang hat mich tief ergriffen. Sie haben wohl Recht, es ist reine Deutschheit! - Soll noch einmal die kleine Pièce, wovon Sie erwähnen, gedruckt werden, so wird dieser schöne Hymnus nicht vergessen. Die, durch hohe Einfalt, paradiesische Reinheit, Kraft und Anmuth ausgezeichnete Parabeln, kannte ich längst; und habe sie, vor einem halben Jahre, einem geschickten Manne in Paris zum Übersetzen vorgeschlagen, der mich drum gefragt hatte, 'was er aus dem Deutschen ins Fr. wohl übertragen könnte?' Seitdem aber, habe ich von dem Manne keine Nachricht. Aber wahrlich, leicht ist es nicht eine Feder zu finden, die die ganze Zartheit, Correctheit und Feinheit des Colorits in den Krumm.'schen Parab., wiedergeben könnte. Dazu gehörte ein Florian, oder Bernardin de St. Pierre! - Ich würde es nicht wagen. Doch ein Paar will ich mir wählen, und mit Fleiß bearbeiten, zu einer Sammlung kl. ästhet. Aufsätze, sämmtlich aus dem D. übers., die ich einst herauszugeben gedenke. Sonst kenne ich Niemanden, der Ihrem Wunsche entsprechen könnte - niemanden, der mir Hülfe leisten könnte in meinem schwierigen Unternehmen, die germanische Cultur in Gallien erst bekannt zu machen, und dann, wo möglich, geltend zu machen! - Noch in diesem Winter, hoffe ich Ihnen ein geringes Andenken schicken zu können. Ich bitte Sie es freundschaftlich anzunehmen, als ein Zeichen der Verehrung und Erkenntlichkeit Ihres / Ergebensten / Villers. / - Den Winter 1804-5 habe ich in Mülheim an der Roor [!] zugebracht, wo ich den luth. Hofprediger Hn. De Groote kennen lernte. Lebt noch der wackere Mann, der damals vielen Haus-Leiden ausgesetzt wurde - und haben Sie Gelegenheit dazu, so bitte ich Sie ihn von mir grüßen zu lassen. Ich habe mich schon so viel bemüht, um seine: 'Philosoph. Stücke üb. die Ehe', 1788 in Essen herausgek., und kann das Werkchen nicht bekommen. Ich würde es mit Dank annehmen wenn Sie es, auf Rechnung unsers hies. Buchh.dlers Hn. Niemann, mir verschaffen könnten". - Traces of folds; small clipped portion from opening seal (no loss to text); light duststaining. Written during the French occupation of Lübeck, where de Villers had protested against excesses committed by the army of his native country in 1806. In 1811 the ardent Kantian was made professor in Göttingen, where he had also studied. Not in Bernard/Brucker (eds.), Charles de Villers, Correspondance 1797-1815: La médiation faite œuvre (Paris, 2020).‎

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€ 3.500,00 Kaufen

‎Vincenti, Carl von, Schriftsteller und Journalist (1835-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 13. oder 23. XII. 1877.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich glaube, Sie werden mit meinem Kunstfeuilleton zufrieden sein. Wenn es Montag kommen könnte, wäre ich sehr dankbar. Dioscuren-Kritik erhalten Sie Montag. Ich wußte nicht positiv, daß Sie mich mit dem Auftrag beehren würden, habe deßhalb nicht zu lesen begonnen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Heimat".‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Vintler zu Platsch und Runkelstein, Hans von, Dichter (1837-1890).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎¾ S. 8vo. Die Verlassene | Sieh, Rosenwölklein ziehn durchs Blau, | Rings auf den Kuppen glühts u. brennts; | Ja, wenn ich gegen Himmel schau, | Ist alles, wie es war im Lenz. | Doch wieder hier, wie trafs uns, ach, | Du einsam trauter Thalesgrund. | Dein Grün ist fahl, verstummt der Bach | Mein Herz verschmäht u. sterbenswund!‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Vischer, Friedrich Theodor, Literaturwissenschaftler und Philosoph (1807-1887).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Stuttgart, 13. X. 1879.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Lebe in der Gattung, im Element ihrer großen Thätigkeit, und Du bist unsterblich, denn die Gattung stirbt nicht".‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Vischer, Friedrich Theodor, Literaturwissenschaftler und Philosoph (1807-1887).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Stuttgart], 11. II. 1872.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit Vergnügen würde ich von Ihrer gütigen Einladung auf Freitag Gebrauch machen, aber ich habe am Samstag einen Vortrag im Königsbau zu halten u. da es vor einem solchen öffentlichen Auftreten viel zu überdenken gibt, darf ich mich am Vorabend nicht zerstreuen [...]".‎

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‎Vischer, Friedrich Theodor, Literaturwissenschaftler und Philosoph (1807-1887).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Kleines Visitkartenformat. Prof. Dr. Vischer (dies gedruckt) "gratulirt bestens zum neuen Jahr".‎

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‎Vogel, Wilhelm, Schauspieler, Dramatiker und Schriftsteller (1772-1843).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. VIII. 1823.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Schriftsteller und Hoftheaterdirektor Joseph Schreyvogel: "Euer Wohlgeborn ersehn aus der Beilage (die ich mir zurück erbitte) um was ich höflichst zu ersuchen habe, da der Wunderschrank nicht im Druck zu bekommen ist. Durch Mittheilung desselben werden Sie ungemein verbinden Ihren Verehrer und zu allen Gegengefälligkeiten bereitwilligen Diener | Vogel".‎

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Wien, AT
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€ 190,00 Kaufen

‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎"Calavresella". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.‎

‎2½ SS. (33 Zeilen) auf Doppelblatt. 4to. "Schwarzumlocktes schlankes Kind, | Mit den wilden Feuerblicken, | Sprich, was eilst du so geschwind | Mir vorbei mit flücht'gem Nicken? | Komm und setze dich zu mir, | Stell' den Krug vom Haupte nieder, | Bist erschöpft vom Laufen schier, | Sieh, wie hebt sich nur dein Mieder. | Calavresella | Acconcia e bella, | Calavresella, | Calavresè [...]". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert. - Gering fleckig und angestaubt; Faltspuren.‎

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Wien, AT
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€ 750,00 Kaufen

‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎"Des Urgroßvaters Gesellschaft". Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D.‎

‎3½ SS. (34 Zeilen) auf Doppelblatt. 8vo. "Sie waren alle zum Tanzplatz hinaus, | Der Urgroßvater nur sitzet zu Haus, | Der sitzt so betrübt im Winkel allein: | Wer wird nun mir Armen Gefährte sein? | Jetzt drehn sie sich draußen mit heißen Gesicht, | Doch des Greises zu Hause gedenken sie nicht. | Die Älter'n, die lachen und scherzen viel | Beim blinkenden Becher, bei Sang und Spiel [...]". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden (wie die vorliegende) von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert.‎

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Wien, AT
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€ 950,00 Kaufen

‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎Eigenh. Manuskript. O. O. U. D.‎

‎½ S. 4to. "Reiß mit Dir den Csikos, dessen | Herz nicht blieb von Qual verschont; | Ach, er kann's ja nicht vergessen | Daß sein Liebstes dort gewohnt". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert. - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎"Kroatenlied von J. N. Vogl". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.‎

‎2 SS. (40 Zeilen) auf Doppelblatt. 4to. "Wie schön doch nur das Vöglein singt | Vor'm weißen Schloß, hör' an; | Das ist, das ist ein Vöglein nicht, | Das ist ein Kriegersmann; | Der scheidet von dem Vater dort | In Gott, mein Vater, muß nun fort, | So geh, so geh im Augenblick | Und kehr' nicht mehr zurück [...]". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert. - Etwas fleckig und angestaubt; Faltspuren.‎

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‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎"Liebesgedanken beim Wein" und "Kellerlied". Eigenh. Manuskript. O. O. u. D.‎

‎1 S. (je acht Zeilen). 8vo. "Liebesgedanken beim Wein | Ich denke dein | Beim ersten Glas, | Die nie mein Herz | Bisher vergas [!]. | Beim zweiten Glas | Doch frage ich, | Gedenkst auch Du | Wohl noch an mich". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert. - Gering fleckig und angestaubt.‎

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‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎"Was willst Du mehr?". Eigenh. Manuskript mit U. O. O., 8. I. 1838.‎

‎1 S. 4to. "Herz, wie fühlst du dich so schwer, | Seit dein Liebstes dir verloren, | Das du einst dir auserkoren | Und dir nahm ein Ungefähr. | Herz, und kehrt sie auch nicht mehr, | Jene Zeit der Feenträume, | Die geschmückt so schön die Räume | Welche jetzt so wüst und leer; | Herz, o traure nicht zu sehr, | Mag sich auch Dein Himmel schwärzen, | Hast DU doch in Lust und Schmerzen | Einst geliebt, - was willst Du mehr?" - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert.‎

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‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎"Zwei Gedichte von Dr. Johann Nep. Vogl". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.‎

‎3¾ SS. auf Doppelblatt. 4to. Enthält das 24zeilige Gedicht "Nachtfahrt" und das 30zeilige "Im Fischerhause". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert. - Etwas fleckig und angestaubt; Faltspuren.‎

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‎Vortmann-Sienkiewicz, Thusnelda, Schriftstellerin (1846-1912).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Meran, 18. I. 1895.‎

‎2 SS. Kl.-4to (114:112 mm). An eine "sehr geehrte Kollegin": "Indem ich Ihnen heute 2 fl. per Postanweisung zukommen lasse, als Beitrag für die Anschaffung des Albums für unsere Präsidentin, erlaube ich mir die höfliche Anfrage: welcher Art soll die literarische Widmungsgabe für das Album sein? Ein sogenannter Stammbuchvers, od. ein Gelegenheitsgedicht, oder einige Worte in Prosa? Oder darf es irgend ein Gedicht sein, was immer, ohne Bezug auf die Bedeutung des Festes? [...]".‎

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‎Voss, Richard, Schriftsteller (1851-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine "Durchlaucht": "Wir sind entzückt, Durchlaucht morgen wiedersehen zu dürfen - können den Ausfall der Vorstellung noch immer nicht verschmerzen. Aber kommen wir mit Wonne. Dürfen wir unsere Freundin Begas-Parmentier mitbringen? [...]".‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Walzel, Camillo, Schriftsteller und Librettist (1829-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Weißenbach a. d Triesting, 28. XI. 1892.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Besten Dank für die tüchtige Reclame! Das Bild vom 25. Nov. ist geradezu reizend gemacht! Wer ist Ihr Zeichner?! Ich habe selten mit wenig Strichen größere Portraitähnlichkeit erzielen sehen! Das ist ja ein Meister! [...] Auch die 'Illustr. Berichtigung' habe ich gelesen! Ich muß nach einer Stelle derselben vermuthen, daß deren Verfasser nicht weiß, welchen Act brüderlicher Liebe u. selbstlosen Heroismus ich vollführt, als ich einen Prozeß in so schnöder Weise aufgab - für dessen Gewinn ich alle Chancen hatte [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Walzel, Camillo, Schriftsteller und Librettist (1829-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 19. II. 1882.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bitte, senden Sie mir umgehend den Text Ihres für Fürstin Metternich geschriebenen Rondo's 'Die Mode'. - Wir haben in dem projectirten Ausstattungsstücke 'Die Wienerstadt in Wort u. Bild' eine Figur (Dame) welche ich nach dem Muster formen will u. zu deren Einleitung ich das Rondo brauche [...]". - Etwas angestaubt und mit Randläsuren.‎

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‎Walzel, Camillo, Schriftsteller und Librettist (1829-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Weißenbach a. d. Triesting, 20. V. 1893.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Schöner, den Blick zurück auf ihre 26jährige Freundschaft gerichteter Brief an den Schauspieler Carl Adolf Friese "anläßlich Deines Jubiläums": "Weißt Du, wo wir Freunde wurden? Zu Kronstadt in Siebenbürgen, wo Du als beliebter Schauspieler, ich als Infanterieofficier und eifriger Mitarbeiter der 'Kronstädter Zeitung' manch heitere Stunde zusammen verlebten! Weißt Du, wie lange das her ist? Just sechsundzwanzig Jahre! Kurze Zeit danach setzte ich unsere junge Freundschaft auf eine harte Probe. Ich schrieb mein erstes Lustspiel 'Er hat den Schnupfen' und - las es Dir vor [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Walzel, Camillo, Schriftsteller und Librettist (1829-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 7. IV. o. J.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Kapellmeister Müller: "Wollen Sie gefl. den Überbringer, H. Manhardt[,] prüfen und eventuellen Falles als Oboisten vorschlagen! | Gruß | Camillo Walzel".‎

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‎Walzel, Camillo, Schriftsteller und Librettist (1829-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sonntag | Bei herrlichstem Sonnenschein mit der geistreichen Bemerkung: Wenns schön ist, ists in Wien auch schön. | Also, junger Mann, Sie thaten recht mir diese Ankündigungs Blätter zu senden, denn ich hätte für Ihre Gehirnfunction gefürchtet, wenn Sie dieselben öfters gelesen. Die Buchdruckerei dürfte in der Landesirrenanstalt in Leipzig stehen und nur für gleichgestimmte Seelen arbeiten [...]". - Mit gepr. Monogramm "C. v. W.".‎

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‎Walzel, Camillo, Schriftsteller und Librettist (1829-1895).‎

‎Quittung mit eigenh. U. Wien, 27. II. 1876.‎

‎1 S. Folio. Bestätigt den Empfang seiner Tantiemen für die Übersetzung von Edmond Abouts Stück "Der Raubmörder", das er für eine Aufführung des Wiener Hofburgtheaters aus dem Französischen übersetzt hat. - Mit ausgeschnittener Stempelmarke; etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Wartenegg, Wilhelm von, Schriftsteller und Offizier (1839-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. X. 1880.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Schauspieler: "Seitdem vor kurzem mein Stück 'Ein Blick in die Welt' am Stuttgarter Hoftheater zum ersten male aufgeführt wurde, ist mir hier wiederholt die Nachricht zugekommen, daß Sie die Hauptrolle desselben so vorzüglich spielten. Ich weiß sehr wol [sic], wie entscheidend das für ein noch unbekanntes Stück ist, und es drängt mich Ihnen meinen Dank auszusprechen [...]".‎

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