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Foltz, Ludwig, Architekt, Bildhauer und Illustrator (1809-1867).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. Kl.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Architekten Bernhard Grueber in Prag: "Deinem Wunsche werde ich entsprechen und den Zeichenunterricht ertheilen. Ich freue mich daß Du so schöne Aufträge erhältst, und freue mich (und danke herzlich)daß auch ich dabei einige Brocken abkriegen soll [...]". - Mit kleinen Randläsuren.
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Fux, Josef, Maler (1842-1904).
Eigenh. Quittung mit U. Wien, 1. I. 1881.
1 S. Folio. Quittung über125 Gulden, "[…] welche der Gefertigte als Bestallung von jährlichen fünfzehnhundert Gulden für seine Dienstleistungen als Garderobe Vorstand zu folge abgeschlossenen Vertrages für den Monath Jänner aus der Kasse des K. K. Hofburgtheaters baar und richtig erhalten zu haben quittiert […]". - Beschnitten (Textverlust). Mit Kassa- und Registraturvermerken in Bundstift. - Der Schüler von Christian Ruben stand unter dem Einfluß von Hans Makart und Jan Matejko. 1870 schuf er sein erstes großes Historienbild Kardinal Khlesl sowie die Genrebilder "Szene am Hirschpark" und "Auf gefährlichem Wege". 1879 arbeitete Fux am Makartfestzug mit und wurde von Franz von Dingelstedt als Leiter des Ausstattungswesens an das Hofburgtheater geholt, für das er u. a. den Hauptvorhang malte. Seit 1868 war er Künstlerhausmitglied.
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Gail, Wilhelm, Maler und Graphiker (1804-1890).
Eigenh. Brief mit U. München, 1. VIII. 1846.
1 S. 4to. An Herrn Halle: "Vor ein paar Tagen erst wieder zurückgekehrt aus dem phantastisch schönen Venedig, fand ich Ihren lieben Brief vom 23/6, und beeile mich, Ihnen zu antworten, und Ihnen die verlangten Zeichnungen zu schicken. - Sie finden demnach den Querschnitt des im Plan I bezeichneten runden Saals & gegen den Eingang zu mit a Nro 32, gegen das Vestibül zu mit Nro 32 b angedeutet. Der ganze Durchschnitt ist Nro 2 […] Das Treppenhaus habe ich ebenfalls beygefügt, und glaube Ihren Wunsch damit erfüllt zu haben. Fensterrahmen müssten allerdings überall angebracht werden, da dieselben aber mehr ein nothwendiges Uebel als eine architektonische Zierde sind, so glaube ich, soll man selbe so einfach als möglich halten, und Sie würden mir einen Gefallen thun, wenn Sie selbe nach Ihrem Gutdünken anordnen wollten, es wäre denn, wenn Herr v. Veitte so viel darauf verwenden wollte, dass man auch Verzierungen durch matt und Glanzschliff anbringen dürfte […]". - Gail studierte seit 1817 Architektur, seit 1820 Malerei an der Kunstakademie München, bildete sich 1822-25 im Atelier seines Schwagers Peter Heß weiter und unternahm Studienreisen nach Italien (1825-27, 1831/32), Frankreich (1830) und Spanien (1832/33). Er schuf einige Mappenwerke mit Druckgraphiken zu südländischen Ansichten und Motiven (u.a. Erinnerungen an Florenz, Rom und Neapel, 1829) sowie Genrebilder in Öl und Aquarell (u.a. Ländliche Künstlerwerkstatt, 1870).
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Gallait, Louis, belgischer Maler (1810-1887).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief). 8vo. An Jules Dugniolle in französischer Sprache.
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Gasser, Hans, Bildhauer (1817-1868).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. II. 1857.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Was werden Sie denken daß ich so lange nichts hören lassen. Bereits ist es ein Jahr daß ich Ihnen die Empfindung der Seele, Absichten und Pläne meines Lebens mitgetheilt [...]" (harmonisierte Umschrift). - Mit kleinen Randläsuren und Montagespuren.
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Gaul, Franz, Maler (1837-1906).
Eigenh. Verzeichnis. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. Namensliste. - Franz Gaul, Sohn des gleichnamigen Medailleurs - der die bekannte Fanny Elssler-Medaille oder die Stempel für den Doppelgulden anläßlich der Vermählung Kaiser Franz Josephs I. 1854 entworfen hatte -, begann seine Laufbahn mit Schlachtenbildern, wandte sich dem Theaterwesen zu und schuf seinerzeit weitverbreitete "politische Karikaturen und Szenen, sowie humoristische Darstellungen aus der Schauspielerwelt" (Thieme/B. XIII, 273). Von 1868 bis 1879 als Kostümmaler bei beiden Hoftheatern tätig, war er von 1879 bis 1900 ausschließlich an der Hofoper als Vorstand des Ausstattungswesens und technischer Oberinspektor. In seinem Nachlaß - der 1907 in den Handel gelangte - fanden sich neben Aquarellen von Schlachten und Portraits aus Theaterkreisen rund 2500 Blatt Kostümstudien und rund 1000 Blatt Figurinenskizzen.
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Gaul, Gustav, Maler (1836-1888).
2 eigenh. Briefe m. U. O. O. u. D.
Zusammen 2 SS. 8vo. Beide Briefe an Herrn Kaiser: "Da unerhoffter Weise gestern u. heute Md. Artôt [d. i. die Opernsängerin Désirée Artôt de Padilla, 1835-1907] zu singen hat, so kann ich erst morgen Dienstag Abends mit ihr sprechen, da ich um die Zeit wo Sie heute allenfalls zu sprechen wäre, Sitzung habe. Ich würde es daher dir empfehlen, heute 12-1 Mittag oder 2-3 Uhr allein oder mit Nilius zu Md. Artôt zu gehen, - denn wie gesagt vielleicht käme ich morgen schon ein wenig spät - aber was denn, wenn Sie nicht zu sprechen ist, was mir schon 2 Mal dieser Tage passiert ist? […]". - Der zweite Brief: "Das Project mit Herrn Dr. Schmid geht nicht, er ist bereits v. Rahl gemalt in der Kanzeley. Von den anderen, projectirten Portraits ersuche ich dich abzugehen, ich habe meine Gründe, die ich dir mündlich mittheilen will […]". Beiliegend ein Albumblatt mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift. - Gustav Gaul studierte bei Karl Rahl an der Wiener Akademie der bildenden Künste, begleitete ihn 1853 auf einer Reise nach Italien und kam später nach Dresden und Paris. U. a. war er an den Deckengemälden des "Palais Todesco" in Wien beteiligt und schuf Fresken in der Gmundener "Villa Wanda". Bekannt wurden seine Portraits v n Adligen und Schauspielern, darunter das Aquarell von Kronprinz Rudolf a. d. J. 1881.
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Gaul, Gustav, Maler (1836-1888).
Eigenh. Aquarellzeichnung mit U. O. O. u. D.
Zwei Aquarellzeichnungen (200:147 und 200:120 mm) auf Karton (ca. 220:150 mm) montiert (recto/verso). Die Vorderseite zeigt ein Selbstportrait des Künstlers, an der Staffelei sitzend und ein Gemälde malend. Die Unterschrift befindet sich am unteren Rand des Trägerkartons. Die Verso-Seite zeigt zwei Offiziere, bezeichnet mit "der Größte" und "der Kleinste", mit der Unterschrift am unteren Rand des Blattes. - Gustav Gaul studierte bei Karl Rahl an der Wiener Akademie der bildenden Künste, begleitete ihn 1853 auf einer Reise nach Italien und kam später nach Dresden und Paris. U. a. war er an den Deckengemälden des "Palais Todesco" in Wien beteiligt und schuf Fresken in der Gmundener "Villa Wanda". Bekannt wurden seine Portraits vo n Adligen und Schauspielern, darunter das Aquarell von Kronprinz Rudolf a. d. J. 1881.
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Gause, Wilhelm, Maler und Illustrator (1854-1916).
Eigenh. Visitenkarte. [Wien], o. D.
2 SS. 94 x 55 mm. An den Kunsthändler A. Heck: "Ersuche Überbringer die neueste Aufnahme des Kronprinzenpaares für Rechnung der Neuen Illustr. Zeitung mitzugeben. Sollten Aufnahmen von Kr. Rudolf oder Stefanie im Profil existieren, bitte selbe auch mitzugeben evetl. zur Ansicht […]". - Gause studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Eduard von Gebhardt, seit 1871 in Wien und war seit etwa 1880 einer der meistbeschäftigten Illustratoren Wiens. Er war für verschiedene Zeitungen, darunter die 'Leipziger Illustrierte', tätig und schuf Darstellungen gesellschaftlicher Ereignisse (u. a. Hofball, 1898), Illustrationen von Theaterstücken sowie Bilder mit Genreszenen und Typen aus dem Wiener Volksleben. 1889 ließ er sich in Stein a. d. Donau nieder. Vgl. Thieme/B. XIII, 281f.
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Gebhardt, Eduard von, Maler (1838-1925).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
103 x 64 mm. "Viel Glück zum neuen Jahr & herzlichen Dank für die Sachen". - Nach Studien an der St. Petersburger Kunstakademie und in Düsseldorf sowie nach Reisen durch Europa wurde Gebhard 1873 als Professor an die Düsseldorfer Akademie berufen, und "[e]s begann für ihn eine Zeit emsigsten Schaffens, bis im hohen Greisenalter der Tod ihm den Pinsel aus der rastlosen Hand nahm" (Biograph.-Bibliograph. Kirchenlexikon, Band II, 1990, s.v.). Gebhardt zählt zu "den Vertretern der deutschen protestantischen Kunst und trug erheblich zur Durchsetzung neuer Wege in der religiösen Malerei bei. Seine bedeutenden Wandgemälde entstanden im spätgotischen Refektorium des ehemaligen Zisterzienserklosters Loccum, in der Düsseldorfer Friedenskirche und in der Kapelle des Nordfriedhofs" (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XIII, 310ff.
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Gebhardt, Eduard von, Maler (1838-1925).
Eigenh. Widmung mit U. Düsseldorf, 4. II. 1880.
1 S. Qu.-8vo. "Es trägt Verstand und rechter Sinn / Mit wenig Kunst sich selber vor; / Und wenn's euch ernst ist, was zu sagen, / Ist's nöthig, Worten nachzujagen?" - Nach Studien an der St. Petersburger Kunstakademie und in Düsseldorf sowie nach Reisen durch Europa wurde Gebhard 1873 als Professor an die Düsseldorfer Akademie berufen, und "[e]s begann für ihn eine Zeit emsigsten Schaffens, bis im hohen Greisenalter der Tod ihm den Pinsel aus der rastlosen Hand nahm" (Biograph.-Bibliograph. Kirchenlexikon, Band II, 1990, s.v.). Gebhardt zählt zu "den Vertretern der deutschen protestantischen Kunst und trug erheblich zur Durchsetzung neuer Wege in der religiösen Malerei bei. Seine bedeutenden Wandgemälde entstanden im spätgotischen Refektorium des ehemaligen Zisterzienserklosters Loccum, in der Düsseldorfer Friedenskirche und in der Kapelle des Nordfriedhofs" (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XIII, 310ff.
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Geffken, Walter, Maler (1872-1950).
Eigenh. Postkarte m. U. Bad Reiboldsgrün, 31. XII. 1911.
1/ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. "Die herzlichsten Grüße und Glückwünsche zum neuen Jahr senden der ganzen Famlie Liebenwein / die Geffckens". - Geffcken. erlernte 1889 die Malerei in München und siedelte 1891 nach Paris über. Dort studierte er an der Académie Julian unter Benjamin Constant und Laurens und vervollkommnete seine Fertigkeiten in der Malerei. Anschließend ging er nach Italien und malte Stillleben. Später in München ansässig, zeigte er seine Bilder alljährlich im Glaspalast. Seine Werke geben realistische Bauernbilder, Themen aus der Zeit des Rokoko, Kircheninterieurs und Atelierszenen wieder.
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Gegenbaur, Joseph Anton von, Maler (1800-1876 ).
Eigenh. Bestätigung mit U. Stuttgart, 16. III. 1842.
1 S. Qu.-8vo. Bestätigt "von der königlichen öffentlichen Bibliothek Gottschalk's Ritterbürger Deutschlands empfangen zu haben". - Mit Registraturvermerk in Rotstift. - Nach einem Studium an der Münchner Kunstakademie lebte der in Wangen im Allgäe geborene Maler von 1823-26 in Rom, wo er Fresken, Ölbilder, Kartonzeichnungen und Farbskizzen schuf. Nach seiner Rückkehr war er u. a. an der Ausgestaltung des Lustschlosses Rosenstein beschäftigt, zog 1829 neuerlich nach Rom und ließ sich, 1835 zum württembergischen Hofmaler ernannt, 1836 bleibend in Stuttgart nieder, wo er zwei Jahrzehnte lang mit der Freskoausmalung des dortigen Residenzschlosses beschäftigt war, der er "[s]einen in Württemberg noch heute fortlebenden volkstümlichen Ruf verdankt [...]" (Thieme-B. XIII, 335f., 336).
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Gehrts, Karl, Maler (1853-1898).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1¼ SS. 12mo. An Herrn John: "Anbei übersende ich Ihnen, die vom Buchhändler Hiersemann mir zugegangene Erinnerung an die Rechnung für das von Malkasten durch mich erworbene Werk die ältesten Tafelmalereien des Mittelalters. Sie berichtigen dann wohl die Sache bei Hiersemann bald?"
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Geiger, Karl, Maler (1822-1905).
2 eigenh. Briefe m. U. O. O., 6. und 10. Nov. 1867.
Zusammen 2 SS. 8vo. "Wohl nur durch ein Versehen habe ich kein Einladungsschreiben vom ‚Hesperus' erhalten indem ich dich von meinem Vorhaben auch einiges an Vereinsabenden zur Ausstellung zu geben in Kenntniß setze […]" Brief vom 6. Nov. 1867). "Ich danke bestens für die übersendete Ehrenkarte und werde im Laufe der Abende mehrere Kartons, ein noch in Paris befindliches Aquarell ‚Dornröschen eine ‚Beethoven' Komposition und eine Reihe von Fotografien nach von mir gefertigten Gemälden ‚deutsche Dichter, Künstler und Gelehrte' mit Vergnügen zur Ausstellung bringen […]" (Brief vom 11. Nov. 1867). - Der Enkel des Kupferstechers Andreas Geiger und Schüler von Josef Führich war als Buchillustrator, Historienmaler, Entwerfer von Diplomen und Huldigungsblättern, Emailmaler sowie Freskenrestaurator tätig.
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Geiger, Peter Johann Nepomuk, Maler und Schnitzer (1805-1880).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
½ S. auf gefalt. Doppelblatt. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An den Wiener Kupferstecher Franz Xaver Stöber (1795-1858): "Verzeihe mir dass ich deiner für mich so beehrenden Einladung nicht Folge leisten kann, indem meine Brust und mein Kopf so heftig angegriffen ist, dass ich im Bette bleiben muß […]". - Fleckig. - Der Sohn des Bildhauers Joseph Geiger verdiente seinen Unterhalt nach dem frühen Tod des Vaters (1814) zunächst als Kunstschnitzer; vor allem fertigte er Pfeifenköpfe aus Meerschaum an, und studierte dann an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Er wurde als Buchillustrator bekannt. 1844 begann Geigers Lehrtätigkeit; er unterrichtete u.a. Erzherzog Franz Joseph, begleitete Erzherzog Ferdinand Max 1850 auf dessen Orientreise, war 1850-52 Lehrer an der Elementarzeichnungs- und Modellierschule sowie 1853-71 o.Prof. an der Vorbereitungsschule der Akademie der bildenden Künste.
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Geller, Johann Nepomuk, Maler (1860-1954).
Eigenh. Widmung mit U. O. O., 26. IV. 1898.
1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton. An einen Autografensammler: "Im Drange der Arbeit ist der Zettel und somit Ihr Wunsch vergessen geblieben - wenn dem Herrn mein Name auch von Werth scheint so mögen Sie ihm hiermit als das gewünschte Autograf haben". - Der Sohn eines Krämers studierte seit 1876 an der Wiener Kunstakademie Malerei und ließ sich nach Reisen durch Italien und einem längeren Aufenthalt in Nürnberg in Wien nieder. Dort war er als Landschaftsmaler (Wachauer Ansichten) und Vedutenmaler (Wiener Ansichten) tätig.
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Genelli, Bonaventura, Maler, Zeichner und Kupferstecher (1789-1868).
Eigenh. Brief mit U. München, 4. X. 1849.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Rudolph Meyer, Sekretär des Kunstvereins in Dresden: "Höflichst muß ich Sie ersuchen daß Sie Sich dafür verwenden daß mir die zwei Zeichnungen welche ich am 15. Juli von hier ab an die Commission der Dresdner Hauptausstellung schickte - wieder zugeschickt werden - da wie ich glaube diese Ausstellung längst vorüber sein muß. Einen großen Gefallen würden Sie mir erweisen wenn Sie mir durch ein par Worte wissen ließen ob Hähnel nach Italien gegangen ist oder ob er noch in Dresden geblieben ist - wie ich Sie auch bitte mir recht viel von Ihrem Leben und Treiben zu schreiben […]". - Nach einem Studium an der Berliner Kunstakademie und einem zehn Jahre währenden Aufenthalt in Rom (1822 bis 1832) lebte der aus einer Künstlerfamilie stammende Genelli bis 1859 unter ärmlichen Verhältnissen in München, "weil er sich den damals gängigen Kunstrichtungen verwehrte, vielmehr einem Klassizismus in der Nachfolge von [Asmus Jakob] Carstens [1754-1789] anhing. Zu seinem Münchner Bekanntenkreis gehörten Emanuel Geibel, Moritz von Schwind und Paul Heyse. 1859 erhielt Genelli einen Ruf an die Akademie von Weimar, wo er bis zu seinem Tod tätig war" (DBE).
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Gérard, François Pascal Baron de, Historienmaler und Portraitist (1770-1837).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. ("samedi matin").
1 S. 4to. Mit eh. Kuvert. "Je supplie Monseigneur le Prince de Hambourg d'agréer tous mes regrets […]".
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Geyling, Karl, Glasmaler (1814-1880).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. I. 1842.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Herrn Fr. von Stöber: "[…] habe die Güte, mir durch Überbringer dieses zwei Karten für den Ball zu überschicken, da ich die Karte, welche ich für Steiger geschrieben und eine zweite, welche ich verschrieben habe nicht umschreiben will, um jede Unreinlichkeit zu vermeiden. Die beyden Karten werde ich dir in der nächsten Sitzung zurückerstatten […]".
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Goebel, Carl, Maler (1824-1899).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. VII. 1882.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Arzt: "Werden sich noch zu erinnern wissen, daß ich vor ein par Tagen das Vergnügen hatte, Sie zu begegnen, und sagte, Sie bald zu ersuchen zu meiner Frau zu kommen, da wir bald fort wollen bitte ich Sie zu meiner Beruhigung sie zu untersuchen, und um Ihren ärztlichen Rath. Ist es Ihnen möglich im Laufe des morgigen Vormittag zu kommen so wäre es uns sehr angenehm […]". - Aus einer Künstlerfamilie stammend, wurde Goebel von seinem Großvater mütterlicherseits, dem Bildhauer Joseph Klieber, erzogen und studierte bei ihm sowie bei Carl Gsellhofer an der Wiener Kunstakademie. Er orientierte sich an den Arbeiten Peter Fendis und Josef Danhausers, war als Porträtmaler an verschiedenen europäischen Höfen tätig und unternahm seit der Jahrhundertmitte zahlreiche Studienreisen durch Europa und nach Afrika. Goebel, der seit 1855 auch Bildnislithographien schuf, wurde bekannt durch Genrebilder (u.a. "Eingeschlafener Trommler", 1848), Wiener Veduten, Landschaften, Tier- und Jagdstücke.
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Goebel, Carl, Maler (1824-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. VIII. 1869.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An seinen Arzt: "Nehmen Sie meinen verbindlichsten Dank, mir auf die Beine geholfen zu haben, so Gott will werde ich meine große Reise von Stolpe nach Danzig unbeschadet endigen; sollte ich wieder vor Schmerz Ach weih schreien, werde ich wieder in Ihre lindernden Arme eilen um Rettung zu finden. Die gute Luft, spitzigen Steine, Zudringlichkeit der steirischen Schweine, dieses reitzende Gethier der Alpen Steiermarks, werden vieles zu meiner Stärkung beitragen […]". - Aus einer Künstlerfamilie stammend, wurde Goebel von seinem Großvater mütterlicherseits, dem Bildhauer Joseph Klieber, erzogen und studierte bei ihm sowie bei Carl Gsellhofer an der Wiener Kunstakademie. Er orientierte sich an den Arbeiten Peter Fendis und Josef Danhausers, war als Porträtmaler an verschiedenen europäischen Höfen tätig und unternahm seit der Jahrhundertmitte zahlreiche Studienreisen durch Europa und nach Afrika. Goebel, der seit 1855 auch Bildnislithographien schuf, wurde bekannt durch Genrebilder (u.a. "Eingeschlafener Trommler", 1848), Wiener Veduten, Landschaften, Tier- und Jagdstücke.
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Goebel, Carl, Maler (1824-1899).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. III. 1882.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Auf Ihr Verlangen, übersende ich Ihnen 12 meiner Original Aquarelle, auf einige Tage, welche Sie beabsichtigen, jemand zu zeigen, und füge hier nachfolgend die Gegenstücke und die von mir für Sie als Vermittler billigst berechneten Nettopreise in Gulden Ö. W. an, worüber Sie Ihre 10% (Prozente) dem Ankäufer zurechnen wollen da ich keine Verringerung des mir vollkommen zufallenden Nettopreis zulassen könnte […]". - Aus einer Künstlerfamilie stammend, wurde Goebel von seinem Großvater mütterlicherseits, dem Bildhauer Joseph Klieber, erzogen und studierte bei ihm sowie bei Carl Gsellhofer an der Wiener Kunstakademie. Er orientierte sich an den Arbeiten Peter Fendis und Josef Danhausers, war als Porträtmaler an verschiedenen europäischen Höfen tätig und unternahm seit der Jahrhundertmitte zahlreiche Studienreisen durch Europa und nach Afrika. Goebel, der seit 1855 auch Bildnislithographien schuf, wurde bekannt durch Genrebilder (u.a. "Eingeschlafener Trommler", 1848), Wiener Veduten, Landschaften, Tier- und Jagdstücke.
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Goltz, Alexander, Maler, Graphiker und Bühnenbildner (1857-1944).
Eigenh. Brief mit U. [Poststempel: Wien, 10.11.1896].
½ S. 8vo. An Gustav Mayer in Wien: "Ich habe Dr. Libochwitz telefoniert und er wird den nächsten Freitag Abend übernehmen. Ich will dann den 19. […] übernehmen. Somit ist also alles in Ordnung […]". - Der gebürtige Ungar studierte u.a. bei Anselm Feuerbach (1829-1880) in Wien, lebte später in München und unternahm ausgiebige Reisen. Zu seinem Werk zählt u.a. der Mozartvorhang des Salzburger Stadttheaters und der Hauptvorhang für das Hoftheater in Wiesbaden. Von 1904-07 war Goltz Vorsteher des Ausstattungswesens am Burgtheater, gehörte dem Gemeinderat der Stadt Wien an und übernahm 1925 die Leitung der 1861 gegründeten Genossenschaft der bildenden Künstler (später 'Künstlerhaus' genannt) in Wien. Vgl. Thieme/Becker XIV, 348f., Öst. Lex. I, 414 und Czeike II, 572.
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Graef, Gustav, Maler (1821-1895).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, o. D.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Gustav Graef schuf anfangs monumentale Malereien und wandte sich nach 1862 "vorzugsweise dem Portrait [zu], namentlich dem weiblichen, das den Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens bildet. Hierin stieg sein Ansehen von Jahr zu Jahr, bis die Aufträge dergestalt zunahmen, daß die Ausführung darunter litt" (H. A. Müller: Biographisches Künstler-Lexikon. Leipzig, Vlg. des Bibliogr. Inst., 1882, S. 216). Von 1868 bis 1870 führte Graef u. a. drei große historische Kompositionen in der Aula der Universität zu Königsberg aus "und andre sehr reizende allegorische Darstellungen im v. Tiele-Wincklerschen Haus in Berlin. 1879 hatte er auf der Berliner Ausstellung ein treffliches Venusbild. Er ist Professor und Mitglied der Akademie in Berlin" (ebd.).
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Grom-Rottmayer, Hermann, Maler und Lithograph (1877-1953).
2 eigenh. Postkarten m. U. [Poststempel: Wien, 1. VI. 1911 und 31. XII. 1913].
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Beide Postkarten an den Maler und Graphiker Maximilian Liebenwein (1869-1926) in Wien: "Architekt Oerley bittet Sie Samstag d. 3ten d. M. um 5h nachmittags bestimmt zwecks dringender. u. wichtiger Besprechung in die Secession zu kommen […]" (1. VI. 1911). Mit der Karte vom 31. XII. 1913 bedankt er sich für Neujahrswünsche und erwidert diese. - Grom-Rottmayer nahm 1903 als Offizier seinen Abschied und studierte in Wien und in München bei Ludwig Herterich. Nach Studienreisen 1910 nach Wien zurückgekehrt, trat er der Wiener Sezession bei und wurde 1926 Professor für Zeichnen und Malen an der TH Wien. Vgl. Czeike II, 608. - Der Empfänger Maximilian Liebenwein war seit 1901 Mitglied, 1910 Vizepräsident der Wiener Sezession, seit 1904 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, seit 1907 der "Luitpoldgruppe" und seit 1922 der Innviertler Künstlergilde. L. malte vor allem Märchen- und Sagenzyklen, Darstellungen von Tieren und Rittern sowie Heiligen- und Marienbilder (u.a. Die Versuchungen des heiligen Antonius, 1907-10). Darüber hinaus schuf er Wandfriese, Druckgraphiken, Buch- und Zeitschriftenillustrationen. - Der Architekt Robert Oerley (1876-1945) war von 1907 bis 1939 Mitglied der Secession, 1912/1913 auch deren Präsident.
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Grosz, August, Maler (1847-1917).
Eigenh. Visitenkarte. [Wien], 4. XI. 1883.
95 x 55 mm. Bestätigt, "dass ich 20 Stück Fotografien kleine Quartgröße zurückbehalten und meine Wahl danach treffen werde […]". - Nach abgebrochenem Studium der Naturwissenschaften wandte sich Grosz als Schüler von Albert Zimmermann und Eduard Peithner von Lichtenfels an der Wiener Kunstakademie der Malerei zu. Er wurde mit der goldenen Füger-Medaille ausgezeichnet und unternahm Studienreisen durch Deutschland, Italien, Frankreich und Afrika. Seit 1872 war er vornehmlich mit Landschaftsmotiven und Radierungen auf Wiener Ausstellungen vertreten.
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Grützner, Eduard, Maler (1846-1925).
Eigenh. Brief mit U. München, 1. X. 1879.
1 S. 8vo. Wohl an einen Autographensammler: "Ihrem Wunsche mit Vergnügen nachkommend erhalten Sie hier das Verlangte […]". - Als Sohn eines Bauern im oberschlesischen Großkarlowitz geboren, besuchte Grützner seit 1864 die Münchner Akademie der bildenden Künste und war ein Schüler Hermann Dycks, Georg Hiltenspergers und Alexander Strähubers. 1865 in die Klasse von Hermann Anschütz kommend, wechselte er 1867 in das Atelier Karl von Pilotys und - von Carl Spitzweg beeinflußt - von der Historien- zur Genremalerei. Bevorzugte Sujets des Malers, der seit 1866 Professor an der Akademie der bildenden Künste in München war, sind Szenen aus dem Kloster- und Wirtshausleben. "Zahllos sind die Varianten, die nach überallhin, sehr vielfach nach Amerika, gewandert sind, fast alle Museen beherbergen irgendein Werk des fruchtbaren Künstlers [...] Ein wesentlicher Teil des nahezu beispiellosen Erfolges von Grützners Bildern ist dem Inhaltlichen und den die Handlung tragenden, allgemein verständlichen, seiner liebenswürdigen, humorvollen Natur entspringenden Empfindungen zuzusprechen [...]" (Thieme/Becker XV, 141).
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Gude, Hans, Maler (1825-1903).
Blatt mit eigenh. U. Berlin, 21. I. 1881.
102 x 67 mm. 1854 wurde Hans Gude Nachfolger Johann Schirmers an der Düsseldorfer Akademie, legte aber 1861das Amt nieder, um sich auf Studienreisen weiter zu bilden; später unterrichtete er an der Akademie in Karlsruhe und übernahm 1880 die Leitung des Meisterateliers für Landschaftsmalerei in Berlin, die er bis zu seinem Tod innehatte. Seine Ölgemälde sind vorwiegend Darstellungen nordischer Landschaften. Vgl. Thieme/B. XV, 189f.
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Gudin, Théodore, französischer Maler (1802-1880).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. VII. 1845.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache.
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Guérin, Pierre Narcisse Baron, französischer Maler und Lithograph (1774-1833).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Je suis chargé de demander à Mr. Bouchot s'il est dans l'intention de vendre son Erigone et quel prix il y mettrait […]". - Knittrig.
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Gurschner, Gustav, Bildhauer (1873-1970).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 12. VI. 1923.
1 S. Kleines Visitkartenformat. Auf der Rückseite einer Visitenkarte von Bertha Nüchtern, geb. Kretz: "Gurschner | Wien | 12. VI. | 1923". - In Bleistift.
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Haanen, Remi van, Landschaftsmaler und Radierer (1812-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit Siegelresten. Begleitbrief zu mehreren Werken, die er zur Ansicht übersendet. - Der aus Oosterhout im nördlichen Brabant stammende Künstler lebte seit 1837 in Wien und schuf vorzüglich Wald- und Winterlandschaften.
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Haeberlin, Karl, Maler (1832-1911).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 19. III. 1882.
¾ S. 8vo. An einen Autografensammler: "Mit Vergnügen bin ich bereit, Ihrer Aufforderung mein Autograf Ihrer Sammlung einzuverleiben, nachzukommen. Ich hätte Ihnen dasselbe umgehend geschickt, wenn ich nicht durch eine anstrengende und zeitraubende Arbeit (ich bin derzeit hier bei der Anfertigung eines Panoramas, die Schlacht bei Wörth darstellend, beschäftigt) so in Anspruch genommen, dass mir die Woche über keine Zeit und Muse blieb und ich den Sonntag dafür abwarten musste […]". - Das genannte Panorama entstand nach einem Auftrag der Stadt Hamburg in Zusammenarbeit mit Otto von Faber du Faur und Robert von Haug. - Der Schüler Wilhelm von Schadows und Karl von Pilotys unternahm später Studienreisen durch Frankreich und hielt sich längere Zeit in Italien auf, ehe er sich 1866 in Stuttgart niederließ. 1868-83 lehrte Haeberlin als Professor an der dortigen Kunstschule. Im Herbst 1880 bereiste er Tunesien. H., der sich zumeist der Darstellung von Szenen aus der württembergischen Geschichte widmete (Prinz Alexander von Württemberg in der Schlacht bei Peterwardein, 1881), wurde insbesondere durch 26 Wandbilder bekannt, die er 1886-96 für den Kreuzgang des Dominikanerklosters in Konstanz schuf. Auch als Illustrator tätig, lieferte er 16 Zeichnungen für eine Ausgabe des Struwelpeter.
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Hähnel, Ernst, Bildhauer (1811-1891).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "Kunst ist Verklärung der Natur; | Die Wissenschaft erklärt sie nur". - Nach Aufenthalten in Florenz und Rom kehrte Hähnel nach Deutschland zurück und wurde von Gottfried Semper nach Dresden berufen, wo er Fassaden im Stil der italienischen Renaissance sowie mehrere Standbilder (u. a. von Aristophanes, Sophokles, Shakespeare und Molière) schuf. Während der 60er Jahre war Hähnel vorwiegend in Wien tätig. "Sein Einfluß als Lehrer war sehr bedeutend; er teilt sich mit Rietschel den Ruhm [...] des Begründers der Dresdner Bildhauerschule der 1860er und 70er Jahre, aus der u. a. Joh. Schilling, Aug. Wittig u. Ferd. v. Miller hervorgegangen sind [...]" (Thieme/Becker XV, 428).
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Hähnel, Ernst, Bildhauer (1811-1891).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 26. V. 1873.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, "daß ich mich in diesem Augenblicke noch nicht entschließen kann, wegen meiner Michel Angelo Modelle in irgend eine bindende Erklärung einzugehen. Noch habe ich Aussicht diese Werke für Dresden zu erhalten. Indeß ließe sich dennoch darüber etwas Näheres bei unserer persönlichen Zusammenkunft besprechen [...]". - Nach Aufenthalten in Florenz und Rom kehrte Hähnel nach Deutschland zurück und wurde von Gottfried Semper nach Dresden berufen, wo er Fassaden im Stil der italienischen Renaissance sowie mehrere Standbilder (u. a. von Aristophanes, Sophokles, Shakespeare und Molière) schuf. Während der 60er Jahre war Hähnel vorwiegend in Wien tätig. "Sein Einfluß als Lehrer war sehr bedeutend; er teilt sich mit Rietschel den Ruhm [...] des Begründers der Dresdner Bildhauerschule der 1860er und 70er Jahre, aus der u. a. Joh. Schilling, Aug. Wittig u. Ferd. v. Miller hervorgegangen sind [...]" (Thieme/Becker XV, 428).
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Hänisch, Alois, Maler (1866-1937).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 31. XII. 1912.
2 SS. Qu.-8vo. An einen Herrn Liebenwein: "Vielen Dank für die Glückwünsche und für die schöne Karte. Auch ich wünsche Ihnen ein frohes Neujahr 1913. Möge es Ihnen nur Gutes und Freudiges bescheren. Bitte sagen Sie Ihrer sehr verehrten Frau Gemalin meine besten Empfehlungen und seien Sie herzlichst gegrüßt […]". - Hänisch widmete sich zunächst der Landschaftsmalere, nahm 1893-1905 an den Ausstellungen der Münchner Sezession teil und wurde, 1905 in seine Heimatstadt zurückgekehrt, Mitglied der Wiener Secession. Zu seinen Werken zählen Interieurs, Stillleben, Blumen- und Tierbilder.
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Hammer, Guido, Maler (1821-1898).
Eigenh. Widmung mit U. Dresden, 1. X. 1887.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Schon von frühester Jugend an waren Feld und Flur und Haide, mit Allem was darinnen lebt und webt, meine höchste Lust. Und noch heute - nach weit über einem halben Jahrhundert - giebt es nichts Erhebenderes für mich, als den stillen Wald mit seinen schönen und mir doch so trauten Thierwelt […]".
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Hampel, Walter, Maler (1867-1949).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. XI. 1905.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. beschrifteten Umschlag. An Hugo Klein in Wien: "Verzeihen Sie wenn ich heute erst dazukomme Ihnen für den Artikel sowie die freundliche Zusendung des Berl. Tageblattes meinen herzl. Dank auszusprechen. Werde mir nächstens erlauben Ihnen ein kleines Andenken zu senden […]". - Als Mitbegründer der Hagengesellschaft schloss sich Hampel 1900 dem aus ihr hervorgegangenen Hagenbund an, dessen Ausstellungen er mit Temperabildern, Aquarellen und Ölgemälden beschickte. 1911 bis 1938 Mitglied des Künstlerhauses, fand dort 1919 eine große Einzelausstellung seiner Werke statt. Seit 1938 lebte er zurückgezogen am Attersee.
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Hansch, Anton, Maler (1813-1876).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. (Donnerstag).
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Maler Anton Petter (1781-1858), der von 1829 bis 1850 als Direktor der Mal- und Bildhauerschule an der Akademie der bildenden Künste in Wien wirkte: "Ich habe die Ehre, Ihnen hier indessen diese Kleinigkeit in Ihr Album zu übersenden. Nicht Vergessenheit war die Ursache warum ich so lange mein Versprechen nicht hielt; denn dieses kleine Blatt fing ich schon in Italien im July an, und konnte es jetzt erst vollenden. Ich bitte Sie sich indessen mit dieser flüchtigen Skizze zu begnügen bis ich im Stande bin Ihnen etwas Gelungeneres zu geben, um etwas von der großen Schuld abzutragen, die ich Ihnen […] für so viele Gefälligkeiten schuldig bin […]". - Hansch wurde an der Akademie der bildenden Künste bei dem Landschaftsmaler Joseph Mößmer ausgebildet (1826-32), lebte dann als freischaffender Maler und unternahm seit 1834 Studienreisen, u. a. in die Steiermark, durch das Salzkammergut, nach Bayern, in die Schweiz und nach Oberitalien. Er war seit 1848 Mitglied der Wiener Akademie der bildenden Künste sowie des Künstlerhauses (1861), schuf zunächst von der Wiener Schule beeinflusste Landschaftsbilder, dann unter dem Einfluss von A. Calame vor allem großformatige Hochgebirgslandschaften.
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Harrach, Ferdinand Gf., Maler (1832-1915).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. An Frau von Spitzenberg, Vossstrasse 10: "Als Sie gestern Ihre schriftliche Einladung an mich schickten, hatte ich ein Modell bei mir stehen, welches ich in jenem Augenblicke unmöglich verlassen durfte, ich gab daher meine Zusage für heute mündlich, mit der Bitte, mich wegen der Formlosigkeit aus obigem Grunde zu entschuldigen. Diese Complication muß in den Köpfen der Besteller eine Confusion erzeugt zu haben, welche drohte, meine sehr dankbare Zusage zu verdünkeln. Dies zur Beleuchtung der Sache, Ich freue mich sehr, Ihre Frau Schwester kennen zu lernen […]". - Der seit 1873 in Berlin lebende Maler schuf zunächst historische Gemälde und Genrebilder, seit Ende der siebziger Jahre vor allem neutestamentliche Themen und Portraits.
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Hasch, Karl, Landschaftsmaler (1834-1897).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. XI. 1884.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Bitte mir bekannt zu geben um welche Stunde ich Sie zu Hause treffe, da ich mit Ihnen dringend zu sprechen habe. Sollten Sie vorziehen mich in meinem Atelier zu besuchen, so theile Ihnen mit, daß ich von 10-3 Ihr zu treffen bin […]".
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Hasenauer, Carl Frh. von, Architekt (1833-1894).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. I. 1884.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "In Erwiderung Ihrer geschätzten Zeilen, welche ich gestern Abends [!] erhielt, beehre ich mich mitzutheilen, daß ich von Seite der Baubehörde die Auskunft erhielt, daß gegen die beabsichtigte Dekorirung des kleinen Musikvereinssaales keine Einwendung erhoben wird, man sich jedoch vorbehält vor dem Festabende die fertige Decoration zu beaugenscheinigen. Was den großen Saal betrifft, so wurde jede Decoration in Rücksicht auf das Erträgniß fallen gelassen und nur die elektrische Beleuchtung in Aussicht genommen [...]". - Hasenauer - der "Hauptvertreter des Späthistorismus der Ringstraßenzeit, genannt der 'bauende Makart'" (Öst. Lex. I, 476) - studierte bei Eduard van der Nüll und August Siccard von Siccardsburg, unternahm Reisen nach Oberitalien und Deutschland, nach Paris und London, wurde 1866 Mitglied der Wiener Akademie und war im folgenden Jahr mit Bauten für die Pariser Weltausstellung befaßt. "1871 zum 'Chefarchitekten' der Wiener Weltausstellung 1873 ernannt, verantwortete er in dieser Position u. a. den Bau der Rotunde. Um seine Teilnahme bei der Ausschreibung, später dem preisgekrönten Entwurf der Wiener Hofmuseen entspann sich eine Kontroverse, in der Gottfried Semper als Schiedsrichter bestimmt wurde, der anschließend mit Hasenauer einen gemeinsamen Entwurf zu bauen begann [...] Das Wiener Burgtheater (1874-88) zählt zu seinen Hauptwerken" (DBE).
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Hasenauer, Carl Frh. von, Architekt (1833-1894).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Carl Freiherr von Hasenauer (dies gedruckt) "mit dem wärmsten und innigsten Dank für die liebenswürdigen Glückwünsche, welcher um so aufrichtiger ist, da ich ja zum großen Theil Ihnen den Erfolg danke". - Hasenauer - der "Hauptvertreter des Späthistorismus der Ringstraßenzeit, genannt der 'bauende Makart'" (Öst. Lex. I, 476) - studierte bei Eduard van der Nüll und August Siccard von Siccardsburg, unternahm Reisen nach Oberitalien und Deutschland, nach Paris und London, wurde 1866 Mitglied der Wiener Akademie und war im folgenden Jahr mit Bauten für die Pariser Weltausstellung befaßt. "1871 zum 'Chefarchitekten' der Wiener Weltausstellung 1873 ernannt, verantwortete er in dieser Position u. a. den Bau der Rotunde. Um seine Teilnahme bei der Ausschreibung, später dem preisgekrönten Entwurf der Wiener Hofmuseen entspann sich eine Kontroverse, in der Gottfried Semper als Schiedsrichter bestimmt wurde, der anschließend mit Hasenauer einen gemeinsamen Entwurf zu bauen begann [...] Das Wiener Burgtheater (1874-88) zählt zu seinen Hauptwerken" (DBE).
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Hasenauer, Carl Frh. von, Architekt (1833-1894).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O., 13. III. 1887.
2 SS. Visitkartenformat. Carl Freiherr von Hasenauer (dies gedruckt) "bittet H. Hofphotografen Angerer Überbringer dieses Herrn Heck ein Photo meiner Facade für die Neue Burg gegen den äußern Burgplatz zu gef. ausfolgen zu wollen. | Hasenauer".
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Haßlwander, Friedrich, Schriftsteller und Maler (1840-1914).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. XI. 1868.
1 S. 8vo. "Ich spreche zuerst für die freundliche Aufmerksamkeit welche Sie mir durch Uebersendung einer Hesperus Ehren Karte erwiesen, Ihnen wie den geehrten Herren Mitgl. d. löbl. Comités meinen verbindlichen Dank aus, und bin erfreut Ihnen einen schwachen Beweis meiner Achtung durch Uebersendung beiliegender 18 Karten für das löbl. Comité d. K. V. Hesperus geben zu können. Es wird uns beehren u. Freude machen wenn die Herren von diesen Karten persönlich Gebrauch machen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Direction des Pensions-Institutes für bildende Künstler in Wien". Gefaltet. - Haßlwander, ehedem Schüler seines Vaters, des Malers Josef H., studierte bei Carl Wurzinger an der Wiener Kunstakademie und unterrichtete bis zu seiner Pensionierung an Mittel- und Oberrealschulen. Daneben war er Sekretär der Wiener Pensionsgesellschaft der bildenden Künstler, malte selbst überwiegend religiöse und historische Bilder und schrieb Beiträge für Zeitschriften, Anthologien und Jahrbücher sowie die Novellensammlung "Phantasiestücke" (1894).
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Haßlwander, Friedrich, Schriftsteller und Maler (1840-1914).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 14. XII. 1867.
1 ½ SS. 8vo. Ich muß Sie in Folge eines Wunsches meiner Tochter mit diesen Zeilen belästigen. Dieselbe möchte den heutigen Damenabend im Hesperus besuchen, ich aber bin seit gestern mit Halsschmerz u. einer an Lautlosigkeit grenzenden Heiserkeit behaftet, u. dadurch verhindert sie zu begleiten. Nun wäre allenfalls mein Sohn bereit dazu, wenn nicht die Sorge vor der Strenge des Comités bezüglich des Einlasses, mittelst der auf seinen Vater lautenden Karte ihm Bedenken erregen würde. Ich erlaube mir daher zu bitten mittelst ein paar Worte darüber zu beruhigen daß die Meinigen keinen Unannehmlichkeiten ausgesetzt werden, oder einfach zu erklären daß es nicht möglich sei einen Personentausch selbst in den nächst verwandtschaftlichen Kreise gelten zu lassen […]". - Haßlwander, ehedem Schüler seines Vaters, des Malers Josef H., studierte bei Carl Wurzinger an der Wiener Kunstakademie und unterrichtete bis zu seiner Pensionierung an Mittel- und Oberrealschulen. Daneben war er Sekretär der Wiener Pensionsgesellschaft der bildenden Künstler, malte selbst überwiegend religiöse und historische Bilder und schrieb Beiträge für Zeitschriften, Anthologien und Jahrbücher sowie die Novellensammlung "Phantasiestücke" (1894).
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Hauberisser, Georg Joseph von, Architekt (1841-1922).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [München, 4. XII. 1910].
½ S. Qu.-8vo. "Alter u Neuer Theil des Rathhauses | G. v. Hauberrisser". - Die Bildseite mit eben dieser Ansicht.
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Hauberisser, Georg Joseph von, Architekt (1841-1922).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [München, 4. XII. 1910].
½ S. Qu.-8vo. "Die Treppe der Menschenalter im großen Rathhaushof | G. v. Hauberrisser". - Die Bildseite mit eben dieser Ansicht.
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Hauberisser, Georg Joseph von, Architekt (1841-1922).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [München, 4. XII. 1910].
½ S. Qu.-8vo. "Der Rathausthurm mit dem Spielwerk darstellend das Turnier 1568 am Marienplatz u. d. Schäffler Tanz | G. v. Hauberrisser". - Die Bildseite mit eben dieser Ansicht.
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